Geotagging leicht gemacht

GPS Logger i-gotU 600

…verdammt wo war das?

Bilddaten:

– Kamera: NIKON D700
– Objektiv: NIKON AF-s24-120
– Blende: F8
– Belichtungszeit: 1/1250sec
– Empfindlichkeit: ISO 000
– Brennweite: f24mm

Aufnahmezeit: 17Uhr34
Aufnahmeort:
Breite 41.22.2787996127735
Länge124.4.215184000000008
Höhe über Normalnull 3m27

(c) by M_73@gmx.net

Lieber Mark,

vielen Dank für das tolle Foto, das mich ein wenig an die Schlussszene von Till SCHWEIGERs Knockin´on heavens door erinnert. Viel wichtiger sind aber die genauen Geodaten, an denen wir jetzt nach den Fussstapfen suchen können…

Spaß beiseite, die unendliche Suche nach einem transportablem Geotagger war, deri-gotU GT-600 GPS-Empfänger Datenlogger (... (I gotU babe) Datenlogger  wurde eingesetzt und hier  unsere gemeinsamen Vorteile und Kritiken:

32g leichtes wasserfestes Mobilteil mit stand by Logik, wenn die Bewegung entfällt, dadurch lange Laufzeit mit einer Akkuladung
+ Einschalten (blaue LED blinkt) und Ausschalten (rote LED blinkt) über einen einzigen Knopf
Warnung: Specher voll und/oder Akku schwach (rote LED blinkt), bei Speicher voll werden die ältesten Daten überschrieben
Laden über USB oder handelsübliche Lader mit USB
GeoTagging auf Wunsch: Taste einmal drücken (blaue LED blinkt), ansonsten automatische Intervalle je nach Einstellung über PC
+ @tripPC und Photo Locator importieren Geodaten in Fotos (Exif-Datei), dazu sollte zuvor die Kamerazeit exakt eingestellt sein
Where I am zeigt den aktuellen Aufenthaltsort online über Maps (Bing, Google, Yahoo) auf dem PC an
Sports Analyzer lässt Aktivitäten nach Anpassung verfolgen, ideal mit 1sec Loggingintervall für Sport&Co                                        

– Akkuladestandsanzeige fehlt
– Mac Software nicht beim Hersteller verfügbar
– Opensource Drittsoftware unterstützt nicht den vollen Funktionsumfang des Gerätes

Das Vorgehen Fototagging zeichnet sich durch eine verblüffende Einfachheit aus:

– Den I-gotU eingeschaltet in der (Foto-) Tasche mitführen
– Die Kamera möglichst auf exakte Zeit einstellen (Telefondisplay oder PC Taskleiste)
– Fotografieren unterwegs nach Herzenslust
– Fotos hernach in den (Tages-) Ordner im PC übertragen
– I-gotU anschließen, @tripPC öffnen, Geodaten auslesen, in die Karte übertragen (lassen),
– Fotos (Ordner) in die Karte übernehmen (lassen)
– ggf Zeitverschiebungen anhand der ersten Aufnahme synchronisieren (lassen),
– Betrachten und beim Verlassen schnell noch die Fotos geotaggen und den I-gotU Speicher leeren (lassen).

Während einer kurzen Reise per PKW und zu Fuss lag der IgotU 600 zwei Tage lang in der Fototasche, aus dem Trip kann man entnehmen: Geschwindigkeiten zwischen den Taggs, Standzeiten, Fotopositionen (Breite + Länge + Höhe +) vorhandene Uhrzeit usw. Der Tagger scheint wenig anspruchsvoll bezüglich Empfang, man packt ihn ein und kümmert sich  praktisch nicht mehr um ihn.

Mit dem Auslesen der Geodaten beginnt die Nacharbeit am Rechner, @tripPC werkelt weitgehend von alleine und sortiert alle relevanten Wegpunkte plus Fotos in die Googgle-Karte. Wie am laufenden Band kann man den fertigen Trip >nachfahren< und dabei die Fotos betrachten. 

@tripPC schreibt eine neue GPS Spalte in die Exif Daten jeder Aufnahme, mit Breiten-, Längengrad und der Höhe über Normalnull, bei einem Zeitaufwand von nur wenigen Minuten.

Mit einfachem Handling bereitet die Software schon Freude, weil sie selbsterklärend ist. Für präzise Erinnerungen an Fahrten, Reisen, Sport oder Wanderungen ein Must!

Viel Freude mit den geogetagten Bilderchen! 

(c) www.slowfoto.de

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3 Gedanken zu „Geotagging leicht gemacht

  1. Hallo, der iGotU entspricht genau unseren Anforderungen als stand alone Lösung und die eben nicht nur für Foto-Geotagging, zumal seine Stromversorgung genial gelöst ist.
    Vielen Dank für Ihren Kommentar und freundliche Grüsse ppz

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