Hannover – Die Essenz der Dinge – Design und die Kunst der Reduktion

Direkt neben dem imponenten Rathaus der niedersächsischen Landeshauptstadt findet sich ein unauffälliger Flachbau am Trammplatz 3, der das http://www.museum-august-kestner.de. beherbergt. Vom 10.03. bis 26.06.2011 wird dort auf mehreren Etagen die Austellung des Vitra Design Museum aus Weil am Rhein gezeigt, für Hannover neu konzipiert und mit Thonets legendärem roten Stuhl Nr. 14 designiert, 168 Exponate sind jetzt zu sehen: William Middlebrooks Büroklammer aus 1890, 3Ms Post-it Klebezettel aus 1974, Edeka-Hakles Klorolle aus 1928, Siggs Thermosflasche aus 1922, Maggis Brühwürfel aus 1908, Ole Kirk Christiansens Lego-Bausteine aus 1958, Reclams Taschenbuch aus 1867, Philips/Sonys Compact Disk mit der 6km langen Datenspur aus 1981, die Kreditkarte nach der ISO Norm 7810 von 1950, die Niveacreme von 1911, der batteriebetriebene tragbare Braun TP1 Plattenspieler mit Radio von Dieter Rams aus 1959, Renzo Pianos Swatch Uhren aus 1991, Alfonso Bialettis oft kopierter Moko-Espressokocher aus 1933, Jonathan Paul Ives iPot shuffle aus 2005, Paul Schmidts AA-Batterie aus 1896 und die 1981 aus Kunststoff gefertigte und in vielen Spionagefilmen gezeigte Minox EC mit 8x11mm Format, ein bequemes Feldbett aus dem Königshaus Hannover von 1900, das zusammengeklappt gerademal 100x40cm misst, Möbel und Produktdesign von Max Bill, Colani, Eames, Le Corbusier, Starck und viele andere Exponate aus den Themenkreisen Prolog, Inspiration, Logistik, Einheit, Entwicklung, Vorbild, Zeichen, Transparenz, Geometrie, Abstraktion, Auflösung, Verdichtung und Leichtigkeit, als aktuellen Abschluss dazu das superleichte Apple MacAir Notebook mit festem Speicher – ein Eldorado für Alle, die den Umgang mit Gegenständen des täglichen Lebens auch etwas anders als Wegwerfen verstehen.

Hannover ist aus vielen anderen Gründen eine Reise wert: Ein Besuch bei Foto Haas und dem am Georgsplatz aufgestellten Plus-Energie-Haus lohnt ebenso wie der Genuß der lecker belegten Paninis in der italienischen Cafe-Bar im sonnigen Südende der Markthalle, eine gute Stunde Rundweg um den 1936 eingeweihten Maschsee mit den naturalistischen Kunstobjekten aus eben dieser Zeit und den Wasser liebenden Vögeln oder eine Nacht im neu eröffneten http://www.dormero.de Hotel mit den vielen LG-Bildschirmen nicht nur in der Bar und einer funktionell modernen, Bauhaus orientierten Ausstattung in den 293 Zimmern und im Restaurant.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Alle Aufnahmen sind unbearbeitet und mit der Canon EOS 350 D und der Powershot D10 erstellt.

(c)www.slowfoto.de

Ein Gedanke zu „Hannover – Die Essenz der Dinge – Design und die Kunst der Reduktion

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s