FAQs – Worin unterscheiden sich denn die EF 70/75-300 Zoome?

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Größenvergleich EOS 5DII mit grauem EF L IS (Rotring) und mit schwarzem EF DO IS (Grünring) jeweils bei f70mm und f300mm als Drehzoome: Kamera plus DO entsprechen in der Länge dem L-Zoom solo

Frage:
Eine kleine Kritik an Deinem Kurzbericht über das neue Zoom:
Ich vermisse dort einen Hinweis darauf, ob das neue Zoom eine Schiebe- oder ein Drehzoom ist. Der Kenner wird das zwar wissen, aber der ist ja vielleicht auch nicht unbedingt die Zieladresse für Deinen Kurzbericht, oder?

slowfoto: 
Sorry, ich wollte noch nicht umfassend berichten, sondern nur einen ersten und positiven Eindruck vermitteln. Das neue L-Objektiv (Rotring) möchte ich im Vergleich mit dem DO (Grünring) ausführlich testen, zumal die technischen Werte und die Preisklasse ähnlich sind, um danach kritisch aber persönlich zu urteilen.

Hier jetzt die gewünschten Infos nach zwei eigenen (EF 75-300 und DO IS 70-300) und zwei getesteten (IS und L IS – beide 70-300mm) Objektiven: Diese EF Zoome sind mit Drehring für die Brennweite ausgestattet, bei ausfahrender Frontlinse (siehe auch Abbildungen EOS 5DII mit EF 4.5-5.6 L IS kurz bei 70 resp. lang bei 300mm). Zudem sind hier alle erhältlichen Tele-Zoome aufgelistet und bis zu drei Exemplaren in allen Daten (Abmessungen, Gewichte, Leistungen) miteinander vergleichbar:

http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/EF_Lenses/
Telephoto_Zoom/index.aspx

Ich kenne nur das >alte< EF 4.0-5.6 100-400mm L als relativ schnelles Schiebezoom, wenn es denn mit der einstellbaren Friktion kalibriert ist, und es wäre vom Brennweitenbereich an sich mein Favorit, aber auf Grund der beachtlichen Größe würde ich es vermutlich eher zuhause lassen…

Das >kleine< DO hat den Brennweitenring hinten und den Fokusring vorn, was ich vom Schwerpunkt Kamera+Zoom gewichtsmäßig als ausbalancierter zu fassen finde, beim >neuen< L IS ist es umgekehrt, man muss sich umgewöhnen und das geht aber im Handling auch. Beide lassen die Verwendung eines zirkulären Polfilters zu.

Die Abbildungsleistung des neuen L IS scheint auf den ersten Blick nicht besser als bei meinem alten DO IS, in Foren und anderen Tests ist oft von weicheren Detailwiedergaben ibs. im Randbereich die Rede, die technische Ausführung des L IS hingegen ist auf dem gewohnt sehr hohen Niveau der L-Serie, allein die Gegenlichtblende zeigt den Fortschritt. Bei allen Vergleichen muss man beachten, dass selbst beste Gläser nicht in der Lage sind, den über weite Distanzen farbverändernden Schmutz in der Luft zu durchdringen, es sind also kurze Distanzen für die Darstellung der effektiven Leistung nötig:

https://slowfoto.wordpress.com/2011/07/06/s-l-o-w-f-o-t-o-der-woche-kw-27-2011/ 

Auf Grund der intensiveren >long distance< Verwendung bin ich bisher mit dem DO IS mit oder ohne Kenko 1.5 Konverter ganz gut zurecht gekommen, denn es ergänzt in dieser Kombination z.B. das EF 4.0 24-105mm L IS ab 105 bis 450mm (KBÄ), und das ist einfach ein Wert bei minimaler 66x99mm Objektgröße! Die immer wieder zu lesende etwas geringere Randschärfe habe ich abbildungsmäßig nicht nachempfinden können, der Kenko vignettiert allerdings sehr stark und DxO muss dann dieses Manko ausbessern. Nebenbei, auch das L IS funktioniert einwandfrei mit dem Kenko 1.5…

Jedenfalls sind die Augen des jungen >Models< aus den Porträtaufnahmen = AF-Punkt deutlich scharf!

https://slowfoto.wordpress.com/2011/07/07/ein-neues-zoom-aus-der-l-reihe-versuch-einer-standortbestimmung/

Die definitive Bewertung erfolgt aber erst einige 100 Aufnahmen später… 

(c)www.slowfoto.de

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