Frankfurt gut zu Fuß

Die Mainmetropole und Weltstadt Frankfurt präsentiert sich dem Touristen mit (Kopf-) Bahnhof, Dom, Flughafen, Fressgass, Kaiserstrasse, Messe, Museumsufer, Oper, Paulskirche, Rennbahn, Römer, Sachsenhausen, Zeil und weiteren ungezählten Sehenswürdigkeiten. Mal abgesehen von diesen gut bekannten Anziehungspunkten bietet Frankfurt wie jede große Stadt eine Vielzahl liebenswerter kleiner Oasen, kulinarisch wie kulturell oder kommerziell, großstädtisch oder klein und bürgerlich mit hessischem Flair aus der alten Zeit oder wiederentdeckt und gehegt.

Seit Jahren und gerne nutzen wir zur Erkundung in Städten den Stadplan und zwar zu Fuß, bei zu großen Distanzen auch mal den Öffentlichen Nahverkehr. In Frankfurt brauche ich fast keinen Plan mehr… zumal das iPhone App Karten >von – nach< anzeigt oder wo ich mich gerade auf dem falschen Weg befinde.

Mit der Neugierde auf die fotografischen Leistungen einer F2.8 und f3,9 (!) mm Brennweite habe ich zwei Tage in der Innenstadt verbracht, Kultur geleckt: CSD, Italienische Woche, ein Fotostudio und die Haderer Ausstellung besucht und in den Dom geschaut, am tropischen Mainufer flaniert und überall ein paar Fotos geschossen, wo es gerade interessant erschien. Zum iPhone4 bleibt zu sagen, dass es nicht sonderlich gut in der Hand liegt, man deckt schnell die Optik (von vorn gesehen rechts oben in der Ecke) ab und keine Einstellungen bietet außer HDR an/aus und Einzelbild oder mov.Filmclip. HDR ist mit Vorsicht zu genießen, weil es Aufnahmen auch zu stark ver(schlimm)bessern kann. Bei gutem Licht und eher geruhsamen Motiven gelingen ordentliche Aufnahmen. Positiv ist, man benötigt unterwegs zusätzlich nur noch die Geldbörse. Nach einem Tag mit knapp 200 Bilderchen ist der Akku auch wegen der anderen Nebentätigkeiten dann halb leer.

Mein Weg führte jeweils vom hessischen Rundfunk am Dornbusch über die Stadtmitte zum Eisernen Steg, nach Sachsenhausen und wieder zurück, also genau von Norden nach Süden, igs. um 30km. Die aus diesem Bereich vorliegenden 70 Aufnahmen sind unbearbeitet, um die Leistungsfähigkeit des iPhone4 besser beurteilen zu können, die Trefferquote liegt bei fast 50%…

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Hier noch ein paar persönliche Anmerkungen zu den Aufnahmen:

1) Frankfurt ist grün, auch dort wo man es nicht vermutet

2) soll ich jetzt vor dem Ableben anrufen

3) Parken passt in der kleinsten Lücke

4) selfish – have kids -> für alle Unentschlossenen und Yuppies mit zuviel Zeit und Geld

5) überall in der Innenstadt finden Artisten und Darsteller ihr Publikum

6) Blick auf den Dom von der Zeil aus

7) Blick auf die Zeil

8) mit der neuen Galerie >my zeil<,

9)  10) 11) die vor allem auch Touristen-Gruppen anzieht

12) die Vespa als Eiswagen wie früher

13) Schönheit ab € 250.- man gönnt sich ja sonst nichts

14) außer Macht und Höhe!

15) Neben unzählichen Cafés mal eine neue Geschäftsidee: Stullen

16) 17) Der >Römer< mit dem historischen Rathaus, ein herrlicher Platz

18) – 21) weiter über den Eisernen Steg, >der< Fußgängerbrücke

22) Designermülltonnen vor einer Kanzlei

23) einen Lavazza Espresso wenig stilgerecht vor der Sprachschule

24) daneben eines der vielen kleinen Blumengeschäfte mit den ansehlichen Auslagen

25) Martin JOPPENs einzigartig gelegenes und ebensolches Fotostudio

26) einer der vielen und gutbesuchten Wochenmärkte

27) – 30) der Südbahnhof, heute mit der Redaktion FR (Frankfurter Rundschau) und Gaststätte

31) zwei Big-Blocks mit F – H Kennzeichen

32) – 33) die traditionsreiche Daut-Schneider Äbbelwoi-Wertschaft

34) Rindsworscht gab`s eigentlich schon immer, am besten die bei Gräf-Völzings Metzgerei

35) und wenn es schüttet, dann rischtisch…

36) – 39) zurück über den Eisernen Steg mit den vielen Fahrrad?schlössern

40) und weiter zum Römer: early is on time – on time is late – late is left

41) – 45) auf dem Römer mit Musikern, die Rock on demand spielen – hey joe…

46) wahre Größe für den innerstädtischen Verkehr – more than enough is never too much

47) Fahrrad vor Apple Store – das ist die angepasste Verkehrsführung

48) – 50) vor und neben der Alten Oper, einem Hort höchsten Kulturangebots und Parkraum

51) Vogelsberger Fleisch und Wurst vor Bang&Olufsen als Catering für den Folgetag

52) – 53) alt gegen neu: Eschersheimer Turm vs MyZeil

54) – 55) Christopher`s Street Day – der Umzug

56) – 60) um und im Dom, der Kulturlandschaft mit vielen Ausstellungen

61) – 62) wie der von Gerhard Haderer, >Saupreis, österreichischer< das habe ich ihm gewidmet

63) – 64) beim Suchen am Römer finden sich Überbleibsel vom CSD

65) -66) >Graffitti< vor der Abrissbirne und >Frankfurt im Spätmittelalter< am Betonklotz

67) – 69) sono italiano a francoforte – I´m an englishman in NY

70) ein typisches Sandsteintor vor einem nach allen Seiten offenem Park – Ende offen!

Noch mehr iPhone4 Aufnahmen sind hier zu finden

https://slowfoto.wordpress.com/2011/02/15/iphone-4-im-urlaub-ein-versuch/

https://slowfoto.wordpress.com/2011/02/05/iphone-4-schlagt-sich-tapfer/

(c)http://www.slowfoto.de

2 Gedanken zu „Frankfurt gut zu Fuß

    1. Alfons, es ist nur ein kleiner und zudem noch sehr persönlicher Eindruck. An der >Kamera< muss ich sicherlich noch arbeiten, dafür habe ich meinen Geburtsort schon gedanklich von OF nach F assoziiert… danke für das Lob pp

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