FAQs Objektive und Retroadapter für Makros

Frage: Welches Objektiv und welcher Retroadapter ist für Makroaufnahmen geeignet?

slowfoto:

Ich verwende seit vielen Jahren für das EF-S 18-55 den Retroadapter (= Umkehrring) von Stefan Gross, ergänzt um den Filterhalter zum Schutz der hinteren Objektivöffnung, die jetzt ja nach vorn zeigt:

http://www.traumflieger.de/desktop/retroadapter/retroadapter.php

und habe damit Fotos mit kleinen oder winzigen Motiven erstellen können. Einschränkend muss man sagen, dass die Retro-Objektive manuell weil bei Arbeitsblende bedient werden, vergleichbar zur Arbeitsblendenmessung mit gedrückt gehaltenen Abblendtaste. Ebenso wird auch eingestellt: Man wählt die Blende vor (z.B. F8, bei noch kleineren Blenden sieht man fast nichts mehr im Sucher), drückt diese Taste und verrückt dabei das Objektiv ein paar Grad im Bajonett, so dass beim Loslassen der Taste der Blendenwert erhalten bleibt, was dem Entfall der Offenblendenmessung entspricht. Nun kann man das Objektiv ganz abnehmen und mit dem rein mechanischen Umkehrring wieder aufsetzen und mit dem Fotografieren beginnen. Die gewünschte Abbildungsgröße läßt sich durch Veränderung des Objektabstands, der Brennweite und der Entfernungseinstellung am Objektiv variieren, ein Stativ mit Einstellschlitten ist dabei hilfreich. TFs pro Version (Novoflex) steuert auch die Blende, so dass ohne jegliches Abdunkeln eingestellt werden kann.

http://www.novoflex.com/de/produkte/makrofotografie–blitztechnik/umkehrring-eos-retro/

Zu den Objekten der Begierde bleibt zu sagen: Wegen der geringen Schärfentiefe muss man darauf achten, dass sowohl die Kamera als auch das Motiv möglichst absolut ruhig bleiben. Beispiele: Libellen während der Paarung, Insekten auch nach dem Ableben wie in meinen Foto Hummel, Blüten vorher fixieren (cave Wind), vorher an technischen Objekten üben hilft weiter.

Ein anderes Thema ist das richtige Licht, hier helfen in der Desktopfotografie stationäre Dauerlichter (LED) oder auch transportable Blitzsysteme mit z.B. 2 seitlichen sog. Slaves i.V.m. dem PopUp Blitz als Auslöser:

http://www.traumflieger.de/shop/product_info.php?products_id=91

Alternativ kann man auch den Ringblitz mit Dieter Baumanns dps Halter für den Canon EX 14 Ringblitz, am Stativgewinde montiert, mit gezielter Position oberhalb des Objektivs einsetzen:

http://www.dental-photo-systeme.com/produkte/zubehoer/index.php

Last not least lässt sich auch eine kleine Studioblitzanlage i.V.m. Diffusoren problemlos integrieren:

https://slowfoto.wordpress.com/category/studiofotografie/

Als Alternativen, mit mehr Komfort im Sinne der Offenblende, aber immer noch limitiert auf etwa 1:1, bleiben die drei mir gut bekannten EF 2.5 50 macro, EF-S 2.8 60 macro und EF 2.8 100 macro, die beiden EF durchaus auch mit Konverter,  für das 50er gibt es den speziellen Live-Size Konverter. Der PopUp Blitz der Crop-Kameras leuchtet sogar das lange 100er abschattungsfrei aus. Eine Sonderstellung nimmt das Canon Lupenobjektiv MP-E 2.8 65mm für die eher stationäre Verwendung ein, das den Bereich von 1:1 bis 5:1 abbildet (s.a. Wurzelspitze). Wer mit dem [M] Programm arbeitet und z.B. Blende F19 und Belichtung 1/30-1/200sec mit manuellem Blitzlicht, kann sich mit dem Einsatz eines Blitzbelichtungsmessers viele Belichtungsreihen ersparen.

https://slowfoto.wordpress.com/2011/07/25/belichtungsmessung-aktuell-whats-go-ssen-on-teil-2/

(c) www.slowfoto.de

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