Minox Makroskop 8×25

http://www.traumflieger.de/shop/product_info.php?cPath=35&products_id=734

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Bilddaten: Das Spielplatzschild wurde mit der unten beschriebenen Schiene (105mm KBÄ PS D10 + Macroskop) aufgenommen, im Vergleich zum Spielplatz (35mm KBÄ PS D10 solo).

Die beste Sicht benötigt bestes Licht und die entsprechende Vergrößerung, beim Foto ist das nicht anders, das nennt es sich nur Bildwinkel! Ist der Abstand zu groß oder sind die Augen zu alt, leidet die Erkennungsfähigkeit. Sehr kleine Objekte sind allerdings auch in der Nähe nicht ganz einfach zu erkennen, dazu nimmt der Uhrmacher seine Lupe und der Behandler die Lupenbrille für das räumliche Sehen.

Ferngläser wie das 180g leichte LEITZ Trivonid 8×20 bieten achtfache Vergrößerung bei einem Objektivdurchmesser von 20 mm, das entspricht etwa 140m Seefeld in einem Kilometer Entfernung und lässt dabei Betrachtungen von minimal 2m Abstand bis unendlich zu. Besser gesagt, dieses kleine Fernglas ist für größere Distanzen ausgelegt. Der Bildwinkel von ca. 7 Grad ist mit dem Blick durch ein f450mm Tele vergleichbar.

http://www.amazon.de/Leica-BCA-Trinovid-Black-Binoculars/dp/B000U0RVR0/ref=pd_sim_ph1

Beim einäugigen MINOX Makroskop 8×25 ist das konstruktiv anders, es ist ab 30cm bis unendlich und das nur mit einer Umdrehung am vorderem Stellring einzusetzen! Deswegen die Bezeichnung Makroskop, weil auch nahe Objekte ab 32mm Durchmesser echt >makro< betrachtet werden können, optisch also viel größer als in Natur sind. Bei nähester Entfernung ist es einfacher, sich zu langsam hin oder her zu bewegen als über den Fokusierring einstellen zu wollen, denn das geht sicherer und schneller. Anders ist es bei mittleren und weiten Entfernungen. Kissenförmige Verzeichnungen wie bei einem Teleobjektiv sind am Rand sichtbar aber gering. Nebenbei, beide Gläser an beiden Augen (das Trivonid als Monokular) ergeben parallel ausgerichtet ein einwandfrei deckungsgleiches Bild! Vielleicht baut MINOX alsbald ein makroskopisches Binokular?

Wichtig ist das vorhandene Licht wie bei jedem Fernglas oder Fotoapparat, je mehr Schatten, desto flacher werden die Farben wiedergegeben. Zumal auch bei solchem Wetter die Farbeindrücke in der Erinnerung trügen, die Kamera oder das Fernglas hingegen nicht, Photoshop und/oder Picasa helfen bei den lauen und grauen Abbildungen wärmender nach…

Versuche, durch das Makroskop zu fotografieren waren der erste Gedanke der Verwendung, die Canon Powershot D10 hätte damit ein veritables makro Tele (Tele-Einstellung bis die Vignettierung unsichtbar ist, AF auf unendlich, ISO 200/400, ähnlich der Makroeinstellung mit einer 10Dio Linse, Selbstauslöser), aber aus der Hand ist leider nicht, nur die Ankopplung beider Systeme hintereinander auf einer Blitzschiene brachte die gewünschten stabilen Ergebnisse auf dem Stativ. Das Makroskop ist und bleibt also ein kleines und feines, visuell sehr gut zeichnendes Monokular zum fairen Preis mit außerordentlichen Naheigenschaften, zur optischen Ergänzung für die Augen, mit 155g handlichem Gewicht und Stativgewinde an der Unterseite, zudem ist es wetterfest bis 5muM.

(c) www.slowfoto.de

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