50 Jahre SINN Spezialuhren zu Frankfurt am Main

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SINN für Funktionalität und Technologie

Ein Highlight war die Führung bei SINN Spezialuhren, gegründet im Jahr 1961 in Frankfurt. Lothar Schmidt persönlich, vormals Prokurist und seit 1994 Eigentümer des ca. 85 Mitarbeiter zählenden Unternehmens, stellte zunächst die Geschichte und die Entwicklung sowie die Modellgruppen des Uhrenhauses vor und ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, bereitwillig alle offenen Fragen selbst zu beantworten.

Sofort fiel auf: Robustheit und Langlebigkeit stehen bei SINN im Mittelpunkt: So werden die Gehäuse von Taucheruhren aus U-Boot-Stahl gefertigt oder Chronometer mit einem 20-fach oberhalb der geforderten Norm liegenden Magnetfeldschutz ausgestattet. Auch eine im Hause entwickelte Technologie, die Edelstahl in der Oberfläche weitgehend kratzfest macht oder eine Schmier- und Toleranztechnik, die den präzisen Lauf mechanischer Uhren von -45 bis +80° C erlaubt, nennt der Uhrenhersteller mit über 50 Patenten sein Eigen. Der hohe Qualitätsanspruch begründet sich u. a. in den Bedürfnissen der Kundschaft, denn hierzu zählen Piloten, die Feuerwehr oder die Spezialeinheit GSG 9, die sich unbedingt auf ihre Uhren verlassen können müssen. Um deren Erwartungen gerecht zu werden, stellt sich SINN mit entsprechenden Modellen immer wieder ungewöhnlichen Testverfahren, sei es einem Härtetest in der Arktis beim Yukon Quest, dem DEKRA-Crashtest oder dem Belastungstest auf simulierter Schlechtwegstrecke in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut Darmstadt.

Generell gilt SINN nach wie vor als „Geheimtipp“ unter Uhrenliebhabern und lebt nicht nur im Inland hauptsächlich von Weiterempfehlungen. Hier werden die Uhren ausschließlich ab Fabrik und über ausgewählte Fachhändler vertrieben – aufgrund der fast ausschließlichen Direktvermarktung bietet SINN, so Lothar Schmidt, „viel Uhr für wenig Geld“. Hiervon konnten wir uns sodann beim Rundgang durch die einzelnen Abteilungen der Fertigung selbst überzeugen, wo Sorgfalt und Präzision zu Hause sind. Den Abschluss bildete der Besuch des Verkaufsraums, in dem wir alle aktuellen Modelle noch einmal bestaunen und anprobieren konnten und mit einer Tasche „SINNvoller“ Souvenirs zum 50. Firmenjubiläum verabschiedet wurden.

http://www.sinn.de/de/

slowfoto dankt
Text: Ines ZEHNER
Fotos Führung: Dirk STÖTZER Canon EOS 350D 18-55 unbearbeitet
Chronometer: Canon EOS 400D EF-S 60 macro CF FE 180D PS

(c) http://www.slowfoto.de

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