Workshop: Wege zum „guten“ Foto in Hannover am 14. und 15. Juli 2012 – Anmeldeschluss 30.05.12

Gutes Bild? Gutes Essen…

Liebe Fotofreunde,

in Absprache mit Peter Paul Zehner und in Fortsetzung der von ihm aufgelegten Fototage habe ich den bekannten Hannoverschen Fotografen und Musiker (!) Heiko Preller http://www.kunstohnebrot.de gewinnen können, für uns einen Fotoworkshop unter dem Arbeitstitel „Wege zum ‚guten‘ Foto“ zu organisieren und mit uns zwei Tage zu dem Thema gemeinsam zu arbeiten.

Herzliche Grüße verbunden mit den besten Motiv- und Lichtwünschen Lutz Riefenstahl

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Bildqualität ist die Summe vieler Parameter unterschiedlicher Prioritäten

Wann: 14. und 15. Juli 2012 (Samstag und Sonntag)

Wo: Heiko Preller foto + film – Atelier – Empelder Straße 96F – 30455 Hannover

+ 49 (0)172 6 78 55 00 fon  + 49 (0)511 1 23 85 01 fax

Mail: mail@heikopreller.de   http://www.heikopreller.de

Was muss – neben guter Laune und Spaß an der Fotografie – mitgebracht werden:

  • Notebook mit Bildauswahlsoftware und USB-Stick
  • Digitalkamera, vorzugsweise dSLR mit Ersatzbatterien und Ladegerät sowie Speicherkarte(n)
  • Kleinbildäquivalente Brennweiten mit ca. 35mm und 85mm (oder Zoome, die die Brennweiten beinhalten)
  • Ein Stativ und ein Systemblitzgerät können auch nichts schaden
  • Wetterfeste Kleidung, da wir auch im Freien in Hannover fotografieren wollen, wenn es nicht ganz trocken sein sollte

Kosten und „Mini-AGB“:

  • Pro TeilnehmerIn EUR 280,00 Teilnahmegebühren (incl. Mwst, Kaffee/Tee im Atelier); zahlbar bis zum 07.07.2012 auf das Konto 12345456, BLZ 25090608, ApoBank Hannover, Inhaber: Heiko Preller, Hannover; Verwendungszweckangabe: Fotoworkshop 15.07.2012 sowie der eigene Vor- und Zuname.
  • Nicht inbegriffen bei den Gebühren sind Speisen, Kaltgetränke, Übernachtungen.
  • Mindestens müssen 5 Personen teilnehmen, sonst findet der Workshop nicht statt; max. können 8 Personen teilnehmen.
  • Bis zum 30.06. kann eine Teilnahme kostenlos storniert werden, danach unter Berechnung von 80 % der Kosten.
  • Der Veranstalter selbst kann den Workshop aus wichtigem Grund bis zum 14. Juli absagen, muss dann aber einen Ersatztermin mit den Teilnehmern ohne weitere Kosten absprechen.
  • Anmeldungen bitte per E-Mail an folgende zwei Adressen vornehmen:
  • Heiko Preller: mail@heikopreller.de
  • Lutz Riefenstahl: riefenstahl.gronau@t-online.de

 Übernachtungsmöglichkeit als Empfehlung:  http://www.dormero-hotel-hannover.de/

Übernachtungskosten pro Person ab EUR 62,00 im Einzelzimmer ohne Frühstück und bei frühzeitiger Buchung. Das Dormero liegt recht zentral in Hannover mit U-Bahn-Haltestelle nahe bei.

Ablaufplan/Programm:

1. Tag SA, 14.07.:

9.00 – 9.30  Ankunft und Begrüßung bei Kaffee und Tee

9.30 – 10.30  jeder Teilnehmer zeigt max. 3 Fotos, stellt sich vor und erzählt von seiner Motivation, zu fotografieren, die Zeitstunde verteilt sich auf die Teilnehmer.

10.30 – 11.30  Themen 1. , 2. + 3. siehe Themenplan, jeweilige Besprechungsdauer nach Bedarf der Teilnehmergruppe, kurze Theorie: was braucht es, um ein Bild zu erstellen? Blende, Zeit, Lichtempfindlichkeit, Belichtungsprogramme: S, A, M, P – RAW, JPG, richtige Belichtung, festlegen der Voreinstellungen –  Brennweiten: Festbrennweite, Zoom, welche Brennweite wofür?

11.30 – 14.00  Pause; evtl. gemeinsames Mittagsessen nach Absprache

Ab 14.00    Praxis: Thema suchen + los

Gegen 19.00  Treffen im Atelier.  Bilder sortieren /selektieren auf den jeweiligen Notebooks –  Kurzer Austausch untereinander – Vorbereitung für den nächsten Tag

ca. 21.00   Treffen in Kneipe/Restaurant, gemeinsames Abendessen, Austausch – Übernachtung

2.Tag SO, 15.07.12:

9.30 -14.30   Bildbesprechung, nacheinander, je Thema und Person, pro Person mind. 3/4 Stunde Korrektur und Auseinandersetzung mit den erstellten Bildern (gegebenenfalls Hinweise auf die Möglichkeiten, die Bilder auszugestalten mit z.B. Photoshop, RAW-Daten-Verarbeitung)

Themenplan:

1. Einführung: Warum machen wir Bilder?

Bilder entstehen ähnlich einem Sprach-Code: wir haben gelernt, Bilder in einer bestimmten Weise zu lesen. So können wir auch in einer bestimmten Weise diese Sprache selbst anwenden.

Hierbei kann man unterscheiden: beschäftigen wir uns beruflich mit Bildern oder geht es darum, Bilder zu machen, die Spass machen, ohne zunächst einen inhaltlich konkreten Ansatz zu verfolgen? Oder haben wir ein sehr persönliches Anliegen, über das wir anhand von Bildern sehr persönlich nachdenken wollen.

  •  Bilder funktionieren ähnlich unserer inneren Bilder: was heißt das?
  •  Was transportieren die Bilder wirklich und was fügen wir ihnen hinzu (mit Hilfe von Text, Bildunterschriften, Vorinformationen, bevor wir uns Bilder anschauen)?
  •  Bilder im Kontext verstehen lernen.

Wenn wir uns für eine inhaltliche Vorgehensweise, Bilder zu machen, entscheiden, entscheiden wir uns auch dafür, Bilder wegzulassen, Bilder zu selektieren nach ihrem dem Kontext angemessenen Inhalt.

  •  Es gibt keine schlechten Bilder. Es gibt nur eine unglückliche Zuordnung von Bildern zu Kontexten, die andere Bilder benötigen..
  •  Was ist ein schönes Bild – und was ist ein richtiges Bild zum richtigen Anlass (Kontext)?
  • Gewähltes Thema und das Schaffen der dafür notwendigen Rahmenbedingungen

Themenunterschiede und die jeweiligen vollkommen anderen Voraussetzungen, um Bilder zu erstellen: z.B.: Architektur, Portrait, Reportage, Landschaft, Interieur, Transportation, etc. die richtige Selektion (wie komme ich zu meiner Geschichte?).

Hierzu auch wichtig: Die Entscheidung für Einzelbild | Bildzeichen Serie | Bildzeichen Look etc.

  • Gestaltungs-Merkmale: wenig – viel / nah – weit entfernt / hell – dunkel / weit – eng / gerade – schief / perspektivisch – wenig Räumlichkeit (flächig) /scharf – unscharf / Froschperspektive – Vogelperspektive / Diagonal – Vertikal – Horizontal – Proportionen: Anteil Horizontebene – Vordergrund/Hintergrund

2. Kamera-Technik und deren Auswirkungen auf unsere fotografischen Bilder

Eigentlich sollte die Technik nicht die Bilder bestimmen, aber es gibt besondere Techniken, die man benötigt, um bestimmte Bilder zu erzeugen.

  • Der Klassiker: Blende, Zeit und ISO. Was machen wir häufig falsch, oder wie viele Informationen können wir überhaupt parallel zum Bilder erstellen beobachten und somit richtig anwenden?
  • Licht als gestalterisches Element, kurze Beschreibung und praktische Unterweisung zum Thema Licht und seine Charakteristik: Dauerlicht, Kunstlicht, HMI-Licht, Blitzlicht, Lichtformer und generelles Verständnis zum Thema Licht, also Fläche, Punkt, Linie

3. Die Foto-Praxis im Workshop

  • wir entscheiden uns gemeinsam für ein Thema
  • was sollte ich, bevor ich losziehe und fotografiere, klären, um die Bilder zu bekommen, die ich mir vorstelle?
  • für welche Location entscheide ich mich?
  • wo kann ich meine gewünschten Bilder am besten realisieren?
  • auch hier gilt: es gibt zunächst nicht richtig oder falsch. Jeder legt seinen eigenen Weg fest, sich Bildern zu nähern.

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