Geht`s noch (kleiner)?

Kleiner geht`s nimmer

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In der Größe liegt die Würze: Canon EOS 100D vs EOS M

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EOS M mit 11-22 vs EOS 100D mit 10-22 von oben
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EOS M mit 11-22 und EOS 100D mit 10-22 von vorn
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EOS 100D vs EOS M von hinten

Sie sind die kleinste und bisher einzige System- und die kleinste dSLR Kamera aus dem Canon Angebot, beide mit fullHD Video und noch mehr an Ausstattung:

– die EOS 100D als Spiegelreflex mit Popup-Blitz und Kombi-Bajonett für alle EF- und EF-S Objektive, TTL und LiveView auf dem rückseitigem 3 Zoll TFT,
– die EOS M als Spiegellose (M = mirrorless) ohne Sucher und ohne Popup-Blitz, mit EF-M Bajonett für die bisherigen drei EF-M Objektive (4.5-5.6 11-22 IS STM, 2.0 22 STM, 3.5-5.6 18-55 IS STM), sowie dem EF – EOS M Adapter (Zubehör) für alle EF und EF-S und LiveView auch für mannigfache Menübedienungen auf dem rückseitigen 3 Zoll TFT wie vor.

Der Gewichtsunterschied beträgt nur 100g (EOS M 300g und EOS 100D 400g) und ist mit der Montage des EF-EOS M Adapters ausgeglichen. Der Adapter bietet zwar den Einstieg in die EF- und EF-S Welt, reduziert aber den Gewichts- und Größenvorteil der EOS M (Display bis Objektivvorderkante) fast vollständig. Diese kann zwar mit den vielen Adaptern für Fremdobjektive durchaus als Crop Kamera die Qualität alter Objektivschätzchen darstellen, aber erstens ist sie nicht mit Canon Utility fernbedienbar wie die EOS 100D und zweitens sollte der geneigte Anwender von solchen Spielereien lieber absehen und in die M-Objektive investieren, um sie regelmäßig mitzuführen, zumal das 11-22 jetzt auch bildstabilisiert ist. Ein sinnvolles Angebot aus dem Canon Zubehör ist m.E. der kleine und starke LZ 27 Aufsteckblitz Speedlite 270 EX II anstelle des mitgelieferten schwachen Speedlite 90EX mit LZ 9, weil auch im Slave Betrieb als seitliche Lichtquelle bestens verwendbar.

Beide mit 18 MPI und ab ISO 1.600 starkem Rauschen ausgestatteten Crop Sensoren Kameras erlauben im Telebereich Aufnahmen mit 1,6 facher sogenannter Kleinbild äquivalenter Brennweite, aus 100mm KB werden somit 160mm KBÄ. Bleibt hier zu sagen, dass mit der EOS M bei über 200mm Brennweite der Schuss aus beiden Händen trotz effektivem Stabilisator sich schwieriger gestaltet als bei der EOS 100D mit Blick durch den Sucher und Dreipunktauflage (Wangenknochenkontakt sowie linke und rechte Hand), im LiveView Modus ist das identisch schwierig, es sei denn man nutzt gleich ein Stativ.

Für meine Bedürfnisse liegen Anwendungen überwiegend in den kurzen Brennweiten, das mittlerweile nicht mehr ganz junge EF-S 3.5-4.5 10-22 USM (16-35mm KBÄ) ist für die EOS M aktuell als EF-M 4.5-4.6 11-22 IS STM (18-35mm KBÄ) ergänzt worden, beide Zoome (und viele andere EF und EF-S mehr auch an der EOS 100D ) habe ich ausgiebig an der EOS M angewendet. Das neue M 11-22 glänzt mit einem wirksamen Stabilisator, dem m.W. einzigen in diesem Brennweiten Bereich, zudem ist es einige hundert €uro günstiger als das 10-22. Wer sich mit der EOS M angefreundet hat, sollte auf dieses Glas und auf das lichtstarke EF-M 2.0 22mm STM (=35mm KBÄ) nicht verzichten.

Empfehlungen für die EOS 100D beschränke ich auf das genannte EF-S 10-22, das seit Erscheinen zu meinen Favoriten gehört, alles weitere ist mittlerweile unüberschaubar! Am anderen Ende der Brennweiten empfiehlt sich als vollformatiges Reisezoom das EF 4.5-5.6 70-300mm DO IS mit den kleinen Abmessungen und dem exzellenten Stabilisatior, dessen etwas weichere Wiedergabe im Randbereicht am Crop Sensor hingegen unsichtbar bleibt.

Als Fazit bleibt, dass beide Kameras Vorteile bieten, die jeder Interessent für sich werten muss: Es ist die Leichtigkeit beim Mitführen, die Möglichkeit >immer dabei< zählt ganz besonders, wenn man mehr als die fotografischen Möglichkeiten einer Kompakten sucht.

12 Wochen jung
16 Wochen jung

Bilddaten:

– Kamera: EOS 100D [auto] Blitz aus
– Objektiv: EF-S 3.5-5.6 18-55mm IS STM
– Blende: F 5.6
– Belichtungszeit: 1/60 sec
– Empfindlichkeit: ISO 640
– Belichtungskorrekturen: keine
– Brennweite: f 44mm
– Entfernungen: pre AF mit halbgedrücktem Auslöser
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Natürlich 0110
– Bilderbearbeitung: ooc TOP

Das EF-S 3.5-5.6 18-55 IS STM wird als neues Kitzoom mit der EOS 100D ausgeliefert. Mit breitem Drehring für die Brennweite und in ganzer Länge 65mm Durchmesser ist es gut griffig und wiegt sehr leicht in der Hand, nicht zuletzt auch auf Grund des Kunststoffbajonetts. In der ca. 30mm Stellung ist das Frontglied ganz eingefahren, in der 18mm Position ca. 7mm und bei 55mm ca. 9mm länger. Der Steppermotor arbeitet im Autofokus [AF] praktisch unhörbar, ohne Strom ist er es tatsächlich, auch mit manueller Fokusierung [MF] tut sich dann garnichts.

(c) http://www.slowfoto.de/

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