Mario Dirks: Our World Tour

50 Wochen 5 Kontinente 48 Länder 77 Städte 101 Flüge 4.000km zu Fuß 30kg Fotogepäck

Mario Dirks hat für SIGMA in den Jahren 2011 und 2012 >Eine fotografische Reise um die Erde< unternommen. Sein gesponsortes Equipment bestand aus zwei Kameras SD1 Merill, fünf lichtstarken Zoomobjektiven (8-16, 10-20, 17-50, 24-70, 70-200),  zwei lichtstarken Festbrennweiten (85, 105 Macro), einem Fisheye, dem zweifach Konverter und Reiseobjektiv (18-250), je drei Blitzgeräten, Stativen sowie externen Festplatten und zwei Faltreflektoren, einer Videocam und vielem weiterem Zubehör, unter anderm einem 13´´ MacBook Pro.

352 Seiten stark ist das Buch aus dem dpunkt Verlag ISBN 978-3-86490-073-0 und fast 1.500g schwer, die Anzahl der immer kommentierten und wertigen Aufnahmen schätze ich auf ca. 2.000, jeder Aufenthalt ist für den Reisenden lebendig beschrieben. Lege ich die eigene Messlatte an, finden sich in Europa viele déjà vu Destinationen, ansonsten muss ich passen. Auch benötige ich pro Ziel durchaus längere Zeit zum Kennenlernen, die regionalen zu Fuß Kilometerchen hingegen sind mir vertraut, nur beim Fotogepäck bin ich wählerischer, allerdings im Weglassen: Drei Kilo für unterwegs sind mittlerweise mein Limit nach oben🙂

Ist die Lektüre empfehlenswert? Unbedingt, und das nicht etwa nur für Sigma-Fans, sondern für alle fotografierenden Reisenden, die noch etwas dazulernen wollen: Dirks notiert zu jedem Bild die Auswahl der Fest- oder Zoombrennweite, die Belichtungszeit, Blende und Empfindlichkeit, erläutert die hintergründige Komposition der jeweiligen Aufnahme, erklärt die Suche nach der richtigen Lichtwirkung am Objekt, wartet auch den geeigneten Zeitpunkt ab, wenn Personen im Wege sind und benennt viele Einzelheiten wie den Einsatz vom Polarisationsfilter oder Stativ, von HDR und Langzeitbelichtungen oder Panoramen aus hochformatigen Aufnahmen. Besondere Bildbearbeitungen kommen zur Anwendung wie das Aufrichten von Linien bei weiten Winkeln oder selektive Optimierung in der Darstellung, alles in allem ein Werk vom Praktiker über sein vielfältiges Vorgehen. Regelmäßig sind offene Blenden ebenso gewählt wie niedrige ISO Werte, relativ häufig findet sich der Polarisationsfilter und bzw. oder das Stativ mit längeren Belichtungszeiten, im Ergebnis sind es beeindruckende Aufnahmen, die man gerne und in Ruhe betrachtet…

© slowfoto.de


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