Sardiniens West- und Nordküste (2)

Sardegna – die Insel mit runden und spitzen Felsen – eine kulinarische und kulturelle Reise mit dem Wohnmobil, dem PKW und zu Fuß 

naturschöne Strassen
naturschöne Strassen

Tag 17 Wie erwartet, machen die vielen Kids der neuen Nachbarn schon sehr früh lautstarke Verkehrsübungen, egal wir sind sowieso wach fahren dann mal lieber 150km wie geplant weiter: Über die S131 nach Orestano und zum Campingplatz www.senarrubia.it – einem sehr großen Pinienwald mit (noch) wenigen Campern oder Zelten und vielen Mobilhomes, die unregelmäßig über den Platz verteilt sind. Das Restaurant ist im klassischen Hüttenzeltstil ist wie schon gehabt, das riesige und saubere Schwimmbecken liegt on top direkt am Meer, wo alle Bäume sturmbedingt landeinwärts geknickt sind.

mal nicht zerschossen
mal nicht zerschossen
nicht essbare Faserbälle
nicht essbare Faserbälle
dafür aber in Massen
dafür aber in Massen
vom Winde
vom Winde
geweht
gedreht

Am ellenlangen Strand entlang gibt es etwas Bebauung und am Ende der parallelen Straße ein einsames Restaurant, welches 12 Monate geöffnet ist (besser es liest sich so) und abends ab 19 Uhr Küche bietet, wobei der Campingplatz ab 20 Uhr für Fahrzeuge geschlossen ist. Also war ein Einkauf angesagt:

Vorsicht Baustelle
Nicht nur in Orestano oft gesehen: Vorsicht Baustelle
wer ist hier wichtig?
wer ist hier wichtig?
große Marken
große Marken – mal ohne filu ferro
klasse Qualität
Melina Bruno Sarda – Qualität der ersten Klasse
zum Verzehr fertig
zum Verzehr fast fertig
Freja und Frizzi
Frizzi und Gaja

Nach einem ausgiebigem Rundgang im Zentrum von Orestano gab der Supermercado von den Melina Steaks (Rasse Bruno Sarda ähnlich Bue Rosso) über Gemüse und mehr ein abendliches Festmal her, und Gaja, die alte Campingplatz Hündin, bekam die Abschnitte. Wegen abendlicher Kälte haben wir uns später ins geheizte WoMo verzogen. Wir schliessen auch Freundschaft mit Gajas kurzbeinigem Begleiter Frizzi. Beide Hunde haben kein einziges Mal während unseres Aufenthaltes gebellt! Die letzte nichtgefundene Stechmücke quält mich in der Nacht!

Tag 18 Der Morgen beginnt mit einem kräftigen Schauer, ab 8:30 mit ebensolchem Sonnenschein bei 16 Grad draußen. Nach kleinem Frühstück (Alici Filetti marinate in grüner Salsa) erwischt mich die Hexe beim Bücken, dennoch folgt ein langsamer Strandspaziergang mit drohendem Wetter, das sich dann doch der kräftigeren Sonne ergibt. Mit einigen Wärmflaschen kämpfe ich gegen die Hexe an, in Kombination mit IBU 800, weil die eigene Hinterachse so weh tut, der Gesunde hat tausend Wünsche…

Ruine aus dem 2. Weltkrieg
Ruine aus dem 2. Weltkrieg
Strand Gut?
Strand-Gut?
unbekannt aber schön
unbekannt aber schön (und mit ca. 8mm sehr klein)

Tag 19 wird zum großen Ausflug: An der Küstenstraße über Christano, Bosa nach Alghero, dann nach Sassari und über die S131 schnell zurück. Bosa ist ein herrliches Hafenstädtchen mit quirliger Altstadt, engsten Gassen und vielen Touris. Alghero ist groß, hat eine Altstadt am Hafen mit langer und schöner Promenade, wir suchen auf Empfehlung unseres Frankfurter Italieners und finden Al Fico (keine Homepage) mitten in der Altstadt, mit Hilfe eines Einwohners, der in Darmstadt gearbeitet hat und gut deutsch spricht, mittlerweile wohl unter neuer Führung: Der Chef macht auffällig Aquise, der angewiesene Tisch ist für drei Personen zu klein, der Oberkellner mal wieder desinteressiert, die Weinberatung nervt ihn (Hauswein nee, wir suchen mal lieber selbst aus), die Küche hingegen ist richtig gut, das Trinkgeld geht damit aber auf null €! Wer schon in der Vorsaison keine Lust hat, sollte das dem Gast nicht zeigen, sondern zuhause bleiben.

Dauerparker mit Gesellschaft
Dauerparker mit Gesellschaft in Bosa
von der Hafenpromenade aus
Alghero: Blick von der Hafenpromenade aus
und diese entlang
und diese entlang
präzise Werbung
präzise Werbung
(zu) viele Eissorten
und (zu) viele Eissorten
wer die Wahl hat...
wer die Wahl hat… e tante altre marche
Gasse in der Altstadt
ruhige Gasse in der Altstadt
die Vinothek S&M
die Vinothek Sella & Mosca

Camparis erworbenes Weingut http://www.sellamosca.com/ Sella & Mosca, eigentlich ein altes und kleines Dorf mit Kirche, veranlasst zum Einkauf, Sassari feierte eines der vielen Feste mit gesperrter Innenstadt, weder Bäcker noch Polizistin wissen den Fußweg zum Duomo, so dass wir nach einem leckeren Porchetta Brötchen den schnellen Weg zum Campingplatz vorgeziehen. 20:05 ist die Zufahrt schon geschlossen, die Rezeptionistin in der Bar hilft aus, wir bedanken uns mit Caffée, Frizzi und Ichnuga zum Sonnenuntergang…

Fritz ist müde
Frizzi ist müde
und die Sonne auch
und die Sonne auch

Tag 20 Knatsch mit der Putzfrau, die wie gestern den Eingang zum Sanitärbereich Frauen blockierte und auf die Männertoiletten verweist: 9 Uhr vormittags ist zum stundenlangen Putzen einfach die falsche Zeit, basta! Geht doch auf anderen Plätzen auch, wenn die Camper duschen und mehr wollen. Es ist unser letzter Tag hier, mit tollem Frühstück im Freien, was wir für ganz wichtig im Urlaub erachten.

wie ein König
wie ein König

Der lange Strandspaziergang nach Norden zeigt angelandeten Quallen von der Größe runder Pfundbrote, um die wir einen Bogen machen, auch aus Gründen des Gestanks.

Nase zu und schnell vorbei
Nase zu und schnell vorbei

Die Flamingos sind heute in absoluter Nähe und gut zu beobachten und zu fotografieren wie auch der Sonnenuntergang! Zum Abend dann noch einen dieser himmlischen (weil nicht Bio sondern einfach nur frisch) regionalen Salate von der Insel und früh ins Bett!

3 von Vielen
3 von Vielen

Tag 21 Ab 7 Uhr auf und eine Million Tauben hören und sehen! Es geht es weiter nach Norden: Erst die 131 bis zur Nuraghe Losa http://www.nuraghelosa.net für 4€ an der Rezeption mit den ersten sauberen und vollständigen Toiletten der Insel, samt Lavazza im Angebot und auf dem gepflegten Grundstück in Ruhe umher zu gehen, innen im Haupthaus mit Beleuchtung plus Aufstieg zur verbliebenen Kuppel, einfach irre, was und wie damals gebaut worden ist.

Losa von oben
Losa von oben
von innen
Haupthaus von innen
von außen
von außen
von weiter weg
von weiter weg
Losa
Panos von Losa
im Haupthaus
im Haupthaus
von oben
von oben nach Norden
wie vor
wie vor nach Süden

Die anschließende Fahrt auf kleinen Straßen ist landschaftlich ein Traum,

da wollen wir hin
da wollen wir hin

ein Supermarkt bot außer unserem üblichen Einkauf auch phänomenale 400g Tonno Steaks, die wir mit Fenchel Paprika Gemüse plus leckerem Knacksalat genossen haben, samt Rosé,

Lust?
Lust?
Grünzeug die Menge
plus Grünzeug die Menge

auf dem Campingplatz http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g776126-d1188131-Reviews-Camping_Baia_Blu_La_Tortuga-Aglientu_Province_of_Olbia_Tempio_Sardinia.html in Vignola Mare!

zzz
Baia blu

Der ist voll kommerziell aber wunderschön gelegen und leider ohne Mülltrennung, einem absolutem >nogo< bei diesen Menschenmassen, der Lauf am Strand mit Sonnenuntergang ein Traum, ein Älterer hatte sogar eine Melodie auf der Panflöte gespielt. Unsere Suche nach einer Tankstelle ohne Card war bisher erfolglos, für Tanken mit Service resp. Barzahlung will man ca. 15 Cent/L mehr! Der Preiskorridor für Diesel liegt damit bei €1.40 bis €1.70, für die komplette Inselrunde haben wir fast eine 120l Tankfüllung gebraucht.

Hausbau am Sandweg
Hausbau am Sandweg
Einschläge gibt es viele
Einschläge gibt es viele
und runde und spitze Steine
und runde und spitze Steine
in fast unberührter Natur
recht neuer Torre in fast unberührter Natur
und alte Zeugen
und alte Zeugen

Tag 22 der Weg führte zum neugebauten Torre gegenüber, auf einer herrlich vorgelagerten Halbinsel mit Blick auf den Strand des winzigen Dorfes am Rande des Campingplatzes. Zurück, Einkauf oder Restaurant zugunsten im Freien vor dem Camper, für morgen einen Punto gemietet zu einer Tour mit kleinem Gefährt im hohen Norden, dort wo die Strassen für Camper ausdrücklich gesperrt sind.

Tag 23 Um 7 Uhr aufstehen, um 10 werden wir abgeholt nach Santa Teresa, von dort mit einem fast neuen Punto Street Diesel knapp 200km mit igs. 10l S/bf Verbrauch entlang der Küste gefahren, beginnend mit dem Capo Testa http://de.wikipedia.org/wiki/Capo_Testa

Doppelstecker
Doppelstecker

weiter nach Palau und zum Capo und zur Roccia dell`Orso http://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g187879-d195163-Reviews-Roccia_dell_Orso-Sardinia.html mit Aufstieg,

orso
Roccia dell`Orso im Detail
orso
wie vor
von dort kamen und kommen die Schiffe her
von dort kamen und kommen die Schiffe her
orso weiter
Roccia dell` Orso weiter,
orso vom Landesinneren aus
vom Landesinneren aus
und nach Sonnenuntergang
und nach Sonnenuntergang

nach Porto Cervo in einer Kurve mit herrlichem Ausblick vor Cappricioli auf die Bucht in der Bar Terrassa Rosa furmierten Lachs und Meeräschenrogen gegessen und zwei Weine von Vigne Surrau (Branu und Barriu) gekostet und später dort in Arzachena auch gekauft

alte Olivenbäume und neue Reben
Vigne Surfau – alte Olivenbäume und edle Reben
das neue Weingut
das neue Weingut
die Vinothek mit aller Auswahl und bester Beratung
die Vinothek mit aller Auswahl und bester Beratung

und weiter nach Porto Rotondo, über das Innland (Gräber) nach La Marmorata, einer noch nicht von den Urlaubern besiedelten Geisterstadt, und schließlich in Santa Teresa`s historischem Zentrum eingekauft und den Punto (€60 pd!) zurückgegeben und im dicken DB Taxi zurückgefahren worden. Herrliches Abendessen im Freien, Ginepro ist Wachholder (Gin) und auch am Schinken sowie an der Haustüre, wie uns die freundliche Mitarbeiterin im Supermarkt erzählte… Ein weiterer erlebnisreicher und hochinteressanter Urlaubstag für uns, weil wir mit den Punto auch dort unbeschwert fahren konnten, wo es für WoMos untersagt war und sich natürlich nicht etwa alle daran gehalten haben. Zum Abschied vom Platz gibt es noch einen Rosé brut 12,5 von Surrau, sicherlich eines der besten Weingüter und von uns umgehend auch so eingestuft: http://www.vignesurrau.it/default.asp?selflang=de

zzz
Platz 666 mit Abstand zum Nachbarn

Tag 24 Das Finale auf der mächtigen Insel, nach ca. 52km bis nach Cannigione, unserem letzten Inselziel vor Olbia: Er scheint der größte und vielleicht schönste Campingplatz der Baia Holiday Company www.campingisuledda.com mit bisher 9 Plätzen in Europa, vier auf Sardinien, je einer am Gardasee, in Rom und Venedig sowie Triest und Kroatien: Auf einer Halbinsel gelegen, gibt es rund 1.000 Stellplätze auf unterschiedlichen Terrassen, Höhen und an Wegen, die Strandplätze sind meist gesucht aber dafür eng und gnadenlos der Sonne ausgesetzt. Unsere nähere sanitäre Anlage ist ganz neu, frisches Wasser gibt es am Platz und mal wieder zu trennende Abfälle in der Nähe, das Restaurant liegt traumhaft aber die Karte ist arg schlicht und touristisch, man ißt paniertes Schnitzel und Frittes, auch für die Kids – wir haben unterwegs eingekauft was der super (!) Mercado hergab und zu dem frischen Brot die gestrigen >Reste< samt einem unter €5 liegenden Vermentino aus Surrau genossen.

Logischerweise sind diese Campingplätze keine Sonderangebote, dafür liegen sie an interessanten Ecken und haben einen gediegenen Ausbau samt breitem Angebot, man muss ja nicht alles nutzen. Für den Nutzer nachteilig sind die oft nicht nachvollziehbaren Einsparungen wie kaum Warmwasser bei den Geschirr- oder Waschplätzen, die zu kurzen Schaltungen bei Innenbeleuchtungen gegenüber den konstanten Wegbeleuchtungen ab 17 Uhr u.v.a.m., was den Pflege- und Erhaltungszustand oder auch die Hilfebereitschaft an der Rezeption betrifft, das aber ist eher selten und eher in sog. großen Anlagen wie hier anzutreffen wie z.B. die völlig umständliche Rückgabe der Personalausweise!

weitläufig
weitläufig
und
und naturschön

Nach einem ausgedehnten Rundgang im südlichen Bereich dieser Halbinsel mit der schönsten Erhebung (Sporthaus) haben wir versucht, einen Scooter (125ccm 35€/d) zu mieten und wegen Abwesenheit des Vermieters schließlich darauf verzichtet, nicht auf das Abendessen mit gelben Rüben Tunfisch Salat und Cappacio vom Rind aus der Pfanne, dazu gibt es den ersten Cannonau Riserva von Sella & Mosca.

noch herrscht weitgehende Ruhe
noch herrscht weitgehende Ruhe
auch mitten in der Halbinsel
auch mitten in der Halbinsel
oder an den drei Stränden
oder an den drei Stränden
mit herrlichen Ausblicken
mit herrlichen Ausblicken
wie hier vor unserem Platz
wie hier vor unserem Platz 666
oder am Gipfelchen der Halbinsel
oder am Gipfelchen der Halbinsel
oder am steinigen Strand, beliebt bei Tauchern
oder am steinigen Strand, beliebt bei Tauchern wegen der Tiefe
die Disko hat noch Pause
auch die Disko hat noch Pause

Tag 25 mit herrlichem Wetter will die Insel und offensichtlich nicht loslassen, denn landschaftlich, das ist uns Beiden nach dem kompletten Inselrundgang und Cafées an der Strandbar mit dem tollen Ausblick direkt vor unserem Platz 666 klar, lässt sich aktuell nichts toppen. Es war gut so, den für uns schönsten Campingplatz mit igs. drei Stränden und unzähligen Terrassen sowie Mobilhomes samt Rundbauten erst am Schluss der Inselrundfahrt zu erleben und das Salz auf der Haut dazu! Jetzt genießen wir unser letztes Abendessen mit Prosciutto cotto und rösch gebratenen Eiern und Salat und frischem Brot sowie sardengischem Vermentino von Surrau.

Morgen nach abendlicher Ankunft der Fähre in Livorno werden wir bis Meran fahren für Montag als Stadttag.

Moby Line
Moby Line
an Deck
an Deck
mit mächtig Fahrwasser und Lärm
mit mächtig Fahrwasser und Lärm

Versuch eines vorläufigen Fazit: Für das wechselnde Wetter mit auch kälteren und regnerischen Tagen können wir im ansonsten in den Vorjahren angeblich immer stabil warmen Maimonaten nichts, aber die herrlichen abwechslungsreichen Landschaften mit den runden Basaltfelsen und den hohen und spitzen Gipfeln samt üppig gewachsenem Bewuchs, der jeden Gärtner neidisch werden lässt, einfach nur zu genießen, und das drei Wochen lang: Die unproblematischen Einkäufe mit freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern gerade in den durchgehend geöffneten großen wie kleinen privaten Supermärkten, die noch vernünftigen Preise und vor allem die durchgängig hohe Qualität der Insel Gemüse- und Obstsorten (Avocados, Bananen, Gurken, Karotten, Orangen, Papayas, Tomaten u.v.a.m.) und die wertigen Weine von den vielen kleinen Produzenten, die vielfältigen Käse- wie Salami- und Schinkenarten der Insel  haben wir ausgiebig genossen. Die geschichtliche Vergangenheit und die Dörfer der Nurhagen bzw. dessen, was davon übrig geblieben ist, sind ein so attraktives Angebot,  dass wir am liebsten die Inselrunde sofort und noch einmal ohne zeitlichen Regelungsdruck wiederholen würden. Okay, wo es touristisch ist, sind es Angebot und Preise auch, nur relativiert sich der Preis von €5 für ein Bier, wenn dazu ein Buffett an leckeren Häppchen angeboten wird. Herrlich das sehr gute Caffée Angebot ab €1 und das gilt für ganz Italien! Ansonsten bleibt zu sagen, dass die €20 Grenze für Gerichte noch lange nicht erreicht ist und die Qualität sich i.d.R. positiv von der oft gebotenen Einheitsküche (Convenience Produkte aufwärmen) abhebt. Da die Insel auf Importe ibs. an Nahrungsmitteln zu verzichten scheint (sardisches Sprichwort: wer vom Meer kommt, will uns bestehlen) und wir nichts vermisst haben… hat es gepasst:

die Insel haben wir geöffnet vorgefunden
Die Insel haben wir weit geöffnet vorgefunden!

Eines ist uns aufgefallen und lässt zumindest den Verdacht zu, dass auch an der Steuer vorbei gearbeitet wird: Beim Zahlen kommt erst die vorläufige Rechnung (non fiscale), mit dem Wechselgeld danach dann gar nichts mehr, was auf zwei Buchungswege hinweisen kann und so kann man auch mit einer Sommersaison ganzjährig leben!

Unsere nächste Planung inklusive einer Korsika Rundfahrt liegt schon grob fest, mal sehen was wird… Jetzt gehen wir erst mal einen Sonnenuntergang anschauen!

Tag 26 Um 7 Uhr aufstehen, den Sonnenaufgang haben wir uns geschenkt: WoMo fertig machen, Auschecken und Abreise nach Olbia zur Moby-Fähre. Diesmal haben wir vor der Abfahrt im Restaurant der Fähre leckere Doraden Filets mit mediterranen Gemüsen gegessen und einem Vermentino genossen… 2 Std. Schlaf im Pullmannsessel, den späten Nachmittag bis zum Checkout waren wir am Pool Oberdeck und später in der Bar. Nach dem Auschecken 250km später noch drei Stunden auf einer Autobahnraststätte geruht, so wie einige unbekannte Nachbarn auch…

Tag 27 Abfahrt gegen 6 Uhr, Ankunft in Bozen um 9 Uhr und Einchecken auf dem begehrten und nordöstlich am Hypodrom gelegenen Platz der Kurverwaltung www.camping-meran.com für 120 Camper, mit neuem Sanitärhaus und leider nur je 3 Duschen für m/w, dafür direktem Zugang zum Zentrum aber aktuell keinem wirklich funktionierendem zum FreeWIFI. Den kurzen Weg in die City haben wir alsbald genutzt und sind bis zum Cafè Restaurant ATITIS, das vor 3 Wochen auf der Winterpromenade und direkt unterhalb des Pulverturms eröffnet hat, die Chefin und studierte Künstlerin serviert dort mit kleiner handgeschriebener Karte, was sie täglich wechselnd anbietet.

es gab nicht nur Kaffee
es gab nicht nur Kaffee
auch Deftiges
auch Deftiges

Zurück am Platz überrascht uns die Müdigkeit nach der Anfahrt nicht wirklich. Ein ichnuga, ein kleines Abendessen für zwei und früh in die Betten ist angesagt!

Tag 28 ist unser letzter voller Urlaubstag vor der Heimfahrt und beginnt nach 8 Uhr mit prallen Wetter, das sich diese Woche auch nördlich der Alpen stabilisieren soll, mal sehen… Heute ist Laubengang! In vielen familiär oder Inhaber geführten Geschäften lässt sich finden, was das Herz begehrt und dazu Geschenke für die Lieben zuhause. Mittags waren wir bei www.restaurantsigmund.it auf der Terrasse zum beschaulichen Abschied,

eine Oase mitten im Gewühle der City
eine Oase mitten im Gewühle der City
mit allerfeinster
mit allerfeinster
Kost und Zubereitung
Kost und Zubereitung

im www.lefineza.com fanden wir neben anderem auch den Stier, ein Fell als Teppich für zuhause! Überhaupt bilden die Familien oder Personen geführten Geschäfte eine andere Auswahl und Beratung als die übliche Besiedlung der Innenstädte mit Marken all over the world…

Der Abend war Campingplatz live unter den mächtigen Bäumen, ibs. dem beleuchteten großen Ahorn am Sanitäthaus. Lange Telefonate vor dem Schlafen gehen, das war es also…

unter Bäumen
Ruhe unter Bäumen

Tag 29 um 5 Uhr läutet die Kirchenglocke 3 x12 mal – für die Werktätigen? Wir sind um 7 aufgestanden und fahren gegen 9 Uhr los, nur 250km sind es heute: Über den Reschenpass und wie im Vorjahr in Landeck nach Lech und schließlich durch den Bregenzer Wald auf die deutsche Autobahn zur Garage, umladen und mit dem PKW nachhause, was für ein Unterschied nach 4 Wochen WoMo!!!

Alle 4:3 Aufnahmen wurden mit den iPhones 4s, 5 und 5s erstellt, die wenigen 3:2 Aufnahmen hingegen mit der EOS M und 11-22 und 55-200mm.

Hier geht es zum Teil 1 Ost- und Südküste

©slowfoto.de

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