L`Hotel-Dieu in Beaune

Ein historisches Krankenhaus (1452 – 1971) als Museum

Erst beim zweiten Besuch in Beaune konnten wir dem Hotel-Dieu einen Besuch abstatten,  in der Abendstunde mit wenigen Besuchern und wenig Licht, deshalb sind alle Aufnahmen mit der ISO starken Canon EOS 6D und dem EF 2.0 35mm bei Offenblende erstellt => [M] F2 1/125sec ISO auto.

der zentrale Brunnen zum unterirdischen Bach
der zentrale Brunnen zum unterirdischen Bach

Der Audioguide Rundgang bietet einen umfassenden Einblick in die damalige Situation als Krankenhaus, Apotheke und Behandlungsräume sowie Sterbezimmer, einschließlich der kurativen Versorgung, vor allem mit vielen Bildbeispielen und Anmerkungen zu den Umständen, ein Besuch, der die Parallelen und Unterschiede in der Entwicklung zur heutigen Klinik deutlich aufzeigt. Dennoch bin ich sicher, dass viele Kranke sich im Hotel-Dieu wohlgefühlt haben, auch wenn oft die Zeit und zudem das Können samt Wissen des Personals die Wunden geheilt haben: Die maximale Kapazität mit 160 Betten erreichte man durch Anbauten und Erweiterungen, aber auch mit Doppelbelegung der Betten zum gegenseitigen Wärmen im ungeheizten Armensaal. Die Zentralheizung kam erst 1925…

der große Saal für die armen Kranken
der große Saal für die armen Kranken, kleine Fenster wegen >schlechter Luft< von draussen
und wegen der Wärme doppelt belegten Betten
und wegen der Wärme doppelt belegte Betten
hier lagen die reichen Adeligen
hier lagen die besser gestellten Kranken
mit besonderer Pflege
mit besonderer Pflege
in herrlich ausgestatteten Räumen
in herrlich ausgestatteten Räumen
und privater Ordination
und >privater< Ordination
viele Instrumente sind heute vergleichbar
viele Instrumente sind heute noch vergleichbar
Küchen eher nicht
Küchen eher nicht
Apotheken ebenfalls
Apotheken sind ebenfalls anders
sowas erkennt man dennoch
solche Schränke gibt es heute noch
und an Schwestern erinnere ich mich ebenfalls
und an Schwestern im Krankenhaus erinnere ich mich ebenfalls gut
ein letzter Blick auf den prachtvollen Innenhof
ein letzter Blick auf den prachtvollen Innenhof
und weiter geht es in die Stadt
und weiter geht es in die Stadt

Das Haus trug sich als Stiftung und vor allem aus Spenden resp. der jährlichen Versteigerung von Fassweinen aus eigenen Cru-Lagen bis hin zu Flaschenpreisen von umgerechnet €250.-

feinste Crus im Angebot
feinste Crus im Angebot

© slowfoto.de

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