Was ist die Mobilität von Morgen?

Mobilität: Schiffdiesel vs E-Bike – beide Fa(e)hrzeuge bereiten unterwegs viel Freude!

MWM Schiffsdiesel Kurbelwelle des MS Konstanz mit einem Kolben als Aschenbecher, dahinter R&S Pony (aktuell Tinder), links eine der BSB Autofähren am Anleger in Friedrichshafen

MS Konstanz 57×11,4m (LXB) bei 335t Verdrängung, MWM Dieselmotoren 2x365PS Bj. 1964 Bodan Werft Kressbronn, 690 Sitzplätze, davon 300 innen, ca. 21km/h

Riese&Müller Pony E-Bike, 24kg, 1 Sitzplatz, Bosch Elektromotor, 20„Reifen, Gates Riemen, Nuvinci Nabe, 500Wh Lion Akku, ca. 18km/h Schnitt bei >80km Reichweite, max. 25km/h mit Unterstützung

Wird der Elektromotor weitere Bedeutung im Fahrzeugbau einnehmen?

Der große turbogeladene Zweitakt-Schiffsdieselantrieb wird in Bezug auf den thermischen Wirkungsgrad unter den Wärmekraftmaschinen nur von stationären kombinierten Gas-und Dampfturbinen mit bis zu 95% übertroffen. Ein Schiffsdiesel mit einem Verbrauch von weniger als 160 g/kWh kann im Bestpunkt bis zu 55 % der chemisch gebundenen Energie des Kraftstoffes in nutzbare mechanische Arbeit verwandeln, LKW-Viertakt-Turbodiesel kommen im Bestpunkt auf 45 % Wirkungsgrad, PKW-Viertakt-Turbodiesel auf 40-42 %, Viertakt-Ottomotoren mit Turbo auf 35 – 37 %. Vergangenheit?

Moderne Elektromotoren besitzen einen Wirkungsgrad von 94-97%, Stiefkind ist der Akkumulator (Ladezeit, Gewicht, Haltbarkeit, Reichweite). Techrules TREV bietet aktuell die besten Werte mit über 2.000 km Reichweite mit einem Elektroantriebsstrang samt Range Extender: Eine mit Kerosin befeuerte Mikroturbine (alternativ ist die Turbine auch auf den Einsatz von Erdgas, Biogas, Diesel oder Benzin ausgelegt) liefert Strom für die Speicherbatterie, die diesen wiederum an die bis zu sechs Elektromotoren abgibt, maximal je einer an den Vorderrädern und je zwei an jedem Hinterrad. Das TREV-System ist ein serielles Hybrid-Range-Extender-System und wird bisher im >ren< Sportwagen verbaut.

Diese mobilen, die Generatoren antreibenden Turbinen, drehen mit 96.000 U/min. und haben Druckluft gelagerte Wellen. Jede Turbine erzeugt eine Leistung von 36 kW, davon entfallen 30 kW auf den Antrieb des Generators und 6 kW werden direkt für den Betrieb von Zusatzkomponenten wie den Umrichtern verwendet. Eine spezielle Ladetechnik soll dabei eine schnellere Ladung der Lithium-Manganoxid-Akkuzellen vom Typ 18650 (Gesamtkapazität: 20 kWh) ermöglichen. Die reine Batteriereichweite soll bei 150 bis 200 Kilometer liegen. Mit dem 80-Liter-Treibstoffvorrat sollen sich Reichweiten von bis zu 2.000 km ergeben. Der Verbrauch steigt dann auf 4,8 Liter je 100 km 😦 – der Energiespeicher kann auch an der 220V Steckdose nachgeladen werden, die Ladezeit für bis zu 80 % der Batteriekapazität wird mit 15 Minuten angegeben.

Die Gesamtleistung liegt im aktuellen >ren< maximal bei 960 kW (1.305 PS) und 2.340 Nm, damit sprintet er in 2,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 320 km/h. Mit zwei Motoren werden 435 PS und 780 Nm angegeben, mit vier Motoren 870 PS und 1.560 Nm. Bei maximaler Leistung soll mit 80 Litern Dieselkraftstoff eine Reichweite von 1.170 km möglich sein. Unser 1,9t >clean diesel<  EURO6 TDI mit 580Nm und 245PS verbraucht minimal 6,6 und im Schnitt über 55tkm 7,9 l/100km, der 3,9t EURO5 TDI mit 350Nm und 148PS im Schnitt über 20tkm 9,5l/100km. Die Brennstoffzelle ist wegen der aufwändigen Herstellung von Wasserstoff wohl eine Einbahnstrasse. Zukunft? 

Gegenwart ist immer noch die Ressourcen schonende Reise mit dem E-Zug, gespeist aus der Oberleitung. Die Schweiz hat mit über 5tKm das dichteste Netz der Welt und dies bis auf wenige Kilometer vollständig elektrifiziert, Busse und Bahnen sind dabei auch zeitlich aufeinander abgestimmt.

Investition bis 2025 – 20 Milliarden €uro verplant der VW Konzern in die nächsten Generationen von Verbrennungsmotoren, eine Summe, die eben mal für die Strafen aus dem Diesel Software Skandal ausgegeben wurde. Und wer bezahlt? Welche Chancen hat der Verbraucher hinsichtlich seiner individuellen Mobilität? Glücklicherweise ist die Privatisierung des 13.tkm Autobahnnetzes gerade noch abgewendet worden, leider hat die Jahresnutzungsplakette grünes Licht aus Brüssel bekommen, ohne dass bisher eine ausführliche Berichterstattung darüber erfolgt. Wer verantwortet eigentlich das unsägliche Desaster hinsichtlich Schadstoff-Ausstoß und grüner EURO4 Plaketten und zusätzlicher EURO5/6 Einstufungen neuerer Fahrzeuge? Wann gibt es endlich eine nachvollziehbare Bewertung der Umwelt-Belastungen von Verbrennungsmotoren ohne Mogeleien auf dem Prüfstand, so wie es schon lange bei den LKWs der Fall ist? Wozu haben wir ein Bundes-Verkehrsministerium und ein Kraftfahrzeug-Bundesamt? 

Federkraft Sportwagen, ca. 5km/h, 0-max ca. 2sec, 5m Reichweite, Spaßfaktor hoch

Fazit Supersportwagen – Mit einem Megawatt Motorleistung zählt das Elektroauto Nio EP9 zu den stärksten Sportwagen der Welt. Jetzt zeigt die chinesische Flunder auch auf dem Nürburgring, wo der Hammer hängt. Keiner ist schneller als dieser China-Kracher mit vier Elektromotoren! Der Nio EP9 hat einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings aufgestellt: Er absolvierte die knapp 21 Kilometer laut dem chinesischen Hersteller trotz widriger Bedingungen in 6 Minuten 45,9 Sekunden, damit verbesserte er seinen im Herbst 2016 aufgestellten Rekordwert um 19,22 Sekunden. Er absolvierte die knapp 21 Kilometer laut dem chinesischen Hersteller trotz widriger Bedingungen in 6 Minuten 45,9 Sekunden. Damit verbesserte er seinen im Herbst 2016 aufgestellten Rekordwert um 19,22 Sekunden.

Er gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 313 km/h als schnellstes Elektroauto der Welt. Unter der flachen Karbon-Karosserie des Zweitürers stecken vier Elektromotoren mit zusammen 1360 PS. Gebaut wird der nur in China erhältliche E-Sportler in sehr geringer Stückzahl, der Preis beträgt knapp 1,4 Millionen Euro.

iPhone 6+

© slowfoto.de

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