Slowfoto für die KW 25 2020

Obstsalat oder was mir heute beim Fotografieren wichtig ist:

…es kommt immer auf die guten Zutaten an!

Ich fotografiere etwa seit dem 11. Lebensjahr, rund 60 Jahre lang, Dunkelkammer und Filmentwicklung sind mir gut vertraut. Die Anzahl verwendeter Fotoapparate geht in die Dutzende, ibs. seit dem digitalen Zeitalter, indem auch die Dunkelkammer zum Lightroom wurde, das geprintete Bild aber nicht verschwand. Viele Jahre habe ich erst mit der analogen, dann der digitalen Spiegelreflextechnik verbracht und war mit dem optischen Sucherbild auf der Mattscheibe zufrieden, auch wenn ich nie genau wusste, was bei der Aufnahme herausgekommt, die Verwendung von Diafilm war lange Zeit mein Ausweg, zumal ordentliche Prints für das Labor eine Herausforderung waren 🙂

Seit dem iPhone 4 (2011), aktuell der Version 11 Pro Max (2019), mag ich den Live View, weil ich vorher präzise sehe was ich bekomme (wysiwyg), seit Canons Spiegelloser EOS M (2011) und aktuell der EOS RP mit eSucher plus Klappbildschirm (2019) nutze ich diese Möglichkeiten und gerne auch mehr, was mir das IP11 mit vielen zusätzlichen Anwendungen bietet. Darauf will ich nicht mehr verzichten, die dSLR hat in meiner Slowfotografie fast keine Bedeutung mehr 😦 weil alle 3 Kameras >M, IP und RP< exakt vor der Aufnahme zeigen, was ich bekomme: die durch die digitale Sensor- und Wiedergabetechnik bedingten Einschränkungen sind bekannt und damit läßt sich leben 🙂

Der smarte Fotoapparat ist für mich nicht erst seit 2011 mehr als Aufnahmegerät für damals weniger schöne Fotografien, heute dokumentiert er immer mehr und lässt die Erinnerung leben, ein Videoclip mit Stereoton ebenfalls. Die Digitalisierung hat wie in der Film- oder Musikwiedergabe eine enorme Wertschätzung bekommen, weil zuhause und zu jeder Zeit nutzbar und das auch mobil, zigtausend Fotos und Songs haben auf dem Speicher des Mobiltelefons Platz und stehen in einer Qualität zur Nutzung, von der wir früher nicht mal geträumt haben: DIN 45500? Ade 🙂

Zu meiner Fotografie gehört auch Reisen unabdingbar, zu wertig sind neue Eindrücke, um sie nur dem eigenen Gedächtnis anzuvertrauen, allerdings beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt und der kann auch von zuhause aus und zu Fuß sein, aber halt nicht nur: der m.E. in Deutschland und der EU zu späte und damit wegen der hohen mittlerweile eingetretenen Infizierungsrate viel zu lang durchzuführende Lockdown ab dem 18.03.2020, verbunden mit einer zunächst nur zögerlich akzeptierten Abstands- und Maskenpflicht, hat über rund 10 Wochen zum Verbleib >at home< geführt, wenn auch ein Spaziergang im Freien für Abwechslung gesorgt hat, wofür wir dankbar sind, die Natur war unbeeindruckt und bei gutem Wetter ist es fast überall schön. Wir freuen uns auf eine baldige Impfung und endlich ein potentes Medikament gegen all diese Viren 🙂

IP11 PM  ooc  Fast Resize 

(c) slowfoto.de

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