Slowfotos für die KW 30 2020

Corona Zeit

selbsterklärend – aber es gibt doch Alternativen!!!

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/masken-133.html

Endlich klare Kante: Seit Ende Februar 2020 tragen wir restliche OP-Schutzmasken (ehemaliger China Preis €5/100Stück) und sind anfangs dafür verhöhnt worden, wenn wir den Abstand nicht einhalten können oder in öffentlichen Räumen sind, mittlerweile sind es 20g leichte gekaufte und waschbare Gesichtsunterhosen geworden. Jahrzehnte habe ich im Beruf die OP-Maske genutzt, um auch mich (!) zu schützen, zudem noch mit Kopfschild, wenn Aerosole in der Raumluft unterwegs waren, trotz noch so gewissenhafter Absaugung durch die Assistenz. Empirisch empfunden sind damit durch Behandlungen bedingte Infektionen wie winterliche Erkältungen und Zahnfleisch Entzündungen deutlich geringer ausgefallen, während beim sommerlichen Motorradfahren ibs. bei nasser Strassen wegen Beschlagen offenem Visier regelmäßig irgendwas im Mund belastet war, verursacht durch die aufgewirbelte Gicht der Reifen vorausfahrender Fahrzeuge. Okay, das ist alles nicht wissenschaftlich, sondern nur bemerkt, aber eben über viele Jahrzehnte und das ist für mich wichtig, denn wer heilt, hat Recht, basta! 

Veranstaltungen: Open Air ist z.B. die Lösung und am besten im eigenen PKW! Aus dem zentralen Wiesen-Karusell meiner ehemaligen Ostpreussen Kaserne in Homberg/Efze ist ein Autokino geworden, vor der Corona Zeit gab es dort regelmäßig (Rock-) Konzerte, wir haben dort u.a. schon Herbert Grönemeier erlebt!

Sanitätsgebäude mit Zahnstation (ehemalig, rechts unten), links die große runde Wiese
in der Mitte der ehemaligen Kaserne, jetzt Autokino, mit Blick auf Homberg und die Burg

Worauf verzichten? Wenn Abstände ibs. in Räumen zu gering sind, wie es im ÖPV der Fall ist, sind wir nicht dabei, ebenfalls pausiert der eh` nur einmal im Jahr wenn überhaupt für die lange Strecke genutzte Flieger ganz, bis. weil kein Nachbar verläßlich die Maske trägt und ich mich nicht ausweichend bewegen kann. In Restaurants essen gehen ist ebenfalls mit Abständen okay, wenn denn nur alle (!) Gäste beim Aufstehen die Maske tragen würden, also essen wir lieber draußen auf der Terrasse oder im Gastgarten. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen fallen aktuell aus (s.a.o.), Kulturschaffende & Künstler können einem leid tun, denn es muss nicht nur Gewerbe und Wirtschaft brummen. Im Baugeschäft sind bisher keine Infektionen bekannt geworden, im Gegensatz zur Bar resp. Disko, hier ist der dauerhafte Lock-Down sicher die einzige Lösung. Zudem vermeiden wir aktuell noch größere private Veranstaltungen. Wir kommen zurecht, ibs. seitdem die Bewegungsfreiheit in D wieder fast uneingeschränkt möglich ist.

U.S. President Donald Trump wears a mask while visiting Walter Reed National Military Medical Center in Bethesda, Maryland, U.S., July 11, 2020. REUTERS/Tasos Katopodis

Okay, für (Un-) Ruheständler gelten in diesen Zeiten andere Voraussetzungen, auch wir hatten uns mehr vorgestellt, was wir aktuell nicht umsetzen können. Im Rückblick fällt das nicht so schwer, dafür haben wir kontinuierlich gesorgt, dennoch freuen wir uns auf dem Impfstoff, schon deswegen, weil er weltweit dringend gebraucht wird. Aber das Umdenken auch, und da habe ich so meine berechtigten Zweifel… – wie war das mit Einstein und der Dummheit?

Ergänzung vom 15.07.2020

Tönnies Schlachthof darf wieder betrieben werden, hier mein Brief vom 05.06.2020 an die Bundesministerin:

Dr. med.dent. Peter Paul ZEHNER
Mooslachenstrasse 8
88142 WASSERBURG Bodensee

An die Bundeslandwirtschaftsministerin:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

was  genau tun Sie, um die ErntehelferInnen vor Corona zu schützen?

Für Spargel und Erdbeeren lassen Sie extra Saisonkräfte einfliegen – und kümmern sich dann nicht um den Schutz dieser Menschen. Doch für die etwa 33.000 Saisonkräfte, die bisher nach Deutschland gekommen sind, gibt es immer noch keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Immer wieder werden Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen gemeldet, die Regeln und deren Kontrolle sind völlig chaotisch.

Auch die beschlossenen Verbesserungen für WerkvertragsarbeiterInnen in der Fleischindustrie sollen erst im Januar 2021 in Kraft treten. Dabei ist die Gefahr für diese Menschen gerade in den engen Unterkünften noch immer sehr groß, noch größer ist m.E. die Gefahr der Verbreitung von infizierten Körperzellen am Arbeitsplatz, insbesondere beim Zerlegen von Tierkörpern per Kreissäge in zwei Hälften, wodurch Aerosole hervorgerufen werden, und die Mitarbeiter ohne vollabdeckende Schutzkleidung arbeiten. Ich brauche kein tägliches Billigfleisch auf dem Teller, artgerechte Tieraufzucht ist mir lieber und Massentierhaltung mit allen Problemen (Gülle u.s.w.) ein Graus. 

MfG drppz

NB: wie weit fliegt das Aerosol?

Sonnenhof Kressbronn beim Eintritt – das ist vorbildlich!

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(c) slowfoto.de

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