FAQS: (NIK) Snapseed – wo bekomme ich es noch?

Das fragt mich aktuell ein fotografischer und seit Urzeiten persönlicher Freund, der auch keine Stunden vor dem PC sitzen, aber die eine oder andere Unzulänglichkeit einer Bilddatei verbessern möchte!

mit NIK Snapseed Korrektur in ca. 30sec, Workflow siehe unten
JPG out of cam datenreduziert: Immenstadt Stadtschloss von 1550, Historant, Marktplatz

Seit NIK den Vertrieb der Suite eingestellt hat, gibt es bei Softonic noch einen kostenlosen Snapseed Download für win und IOS, mit der Einschränkung gegenüber der Urversion, RAW Dateien werden nicht mehr akzeptiert. Der alte Funktionsumfang scheint aber gesichert, hier nur kurz skizziert: Das Wesentliche bei NIK war die U-Point Technologie, die rudimentär in Snapseed enthalten ist, für eminent wichtig unter den Features halte ich Ambience (Lichtverschiebung) – Shadows (Schatten aufhellen) – Structure (Strukturen betonen) – Warmth (Bildwärme + -)  und natürlich Crop & Straighten für alles was schebb oder überflüssig ist. Aus meiner Anleitung 3 vom VHS Kurs hier der entsprechende Tipp für alles, was meine schnelle Arbeit am Rechner betrifft. Von meinem Vater (Fotojournalist) habe ich noch die Dunkelkammer kennen gelernt, heute ist das mit der Datei viel einfacher:

Frage: Wieviel Bildbearbeitung nutzt Du und wie archivierst Du Deine fotografischen Aufnahmen? 

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die JPG Engine der Kamera mit speziellen Bildstil und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂

Zum notwendigen Equipment ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind. 

5 Punkte nach dem Klick:

  • Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  • Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  • Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  • Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  • Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure + Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher möglichst geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme noch interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zu viel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLR auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder besser, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild. DxO 11 ist ein probates Tool, das mittlerweile auch Elemente von DxO View Point enthält und als Testversion erhältlich ist.

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP für windows – Fast Resize für IOS) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Wenn möglich, hilft eine präzise Bildkomposition, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, sondern dem AL entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen. Zum Glück gibt es noch die ENTF Taste 🙂

Die o.a. iPhone6+ Panorama Aufnahme erzeugt eine bis ca. 10MB Datei, die selbst bei suboptimalem Licht noch ein wenig Futter in den dunklen Bildpartien hat. Selbstverständlich leisten sehr gute Crop oder VF Sensoren mehr…

© slowfoto.de

FAQs Bildbearbeitung und Archiv – geeignete Anwendungen

Frage: Wieviel Bildbearbeitung nutzt Du und wie archivierst Du Deine fotografischen Aufnahmen?

Hegestrand
Malerwinkel mit Blick auf die Wasserburger Halbinsel

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die JPG Engine der Kamera mit speziellen Bildstil und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂

Zum notwendigen Equipment ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind.

5 Punkte nach dem Klick:

  1. Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  2. Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  3. Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  4. Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  5. Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher mögliche geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zuviel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLR auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder besser, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild. DxO 11 ist ein probates Tool, das mittlerweile auch Elemente von DxO View Point enthält und als Testversion erhältlich ist.

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP für windows – Fast Resize für IOS) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Wenn möglich, hilft eine präzise Bildkomposition, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, sondern dem AL entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen.

Archiv:

Für die Archivierung gibt es mehrere Möglichkeiten, ich verzichte bewußt auf die Verschlagwortung, weil das viel Arbeit zu Beginn erfordert, allerdings die Suche erleichtert. Wenn man an ein Bild zurückdenkt, erinnert man sich i.d.R. an das Jahr der Aufnahme, den Ort oder die Person. Und so speichere ich in Verzeichnissen auch ab: 2016-Monat-Tag Ort Namen. Mittlerweile bieten Kameras schon die täglich neuerstellten Ordner auf der Speicherkarte an, Apples >Fotos< speichert sogar die Ortsnamen mit. Im Grunde ist mein System nichts anderes als aus alten >windows< Zeiten, unter Nutzung der Explorer Strukturen mit Verzeichnissen und Unterordnern. In diesen sind dann die speziell >bearbeiteten< oder >selektierten< Bilddateien zu finden. Das funktioniert immerhin seit 2002 sowohl für die berufliche als auch private Fotografie: So sinnvoll wenig Aufwand wie nötig! Aufpassen muss man bezüglich des sicheren Datenbestandes: Immer eine doppelte Sicherung, Cloud und externe Festplatte-n anwenden!

© www. s l o w f o t o .de

DxO 11

DxO Optics Pro 11 ist die aktuelle Version, die gegenüber den Vorgängern weitgehende Verbesserungen aufweist, allerdings auch eine andere Menüstruktur. Mit beinhaltet sind geometrische Korrekturen aus DxOVP (View Point). Es gibt eine Testversion. Vorgehen in drei Schritten: Zunächst werden die spezifischen Bildfehler der Kamera Objektiv Kombination herausgerechnet, danach die Bildgeometrie aus den ungünstigen Standort während der Aufnahme korrigiert und final bestimmtee Korrekturen hinsichtlich des optischen Ausdrucks angewendet.

Wasserspiele am Ring
Wasserspiele am Breslauer Ring out of cam
DxO 11 bearbeitet
wie vor mit DxO 11 bearbeitet

Aufnahme mit dem iPhone 6+ erstellt

© slowfoto.de

LandscapeProStudio

Landschaften im Wandel

Anthropics Technology Ltd. in London bietet mit der ersten Version von LandscapeProStudio ein Tool zur Bearbeitung von Landschaftsaufnahmen, dessen Parallelen zu PortraitProStudio aus gleichen Hause unverkennbar sind: Hier können spezielle Areale festgelegt und verändert werden. Dazu stehen sehr viele Vorgaben zur Verfügung, die sich zudem miteinander anwenden lassen. Eine Testversion findet sich auf der Webseite.

 

früher Sommer
früher Sommer (wie slowfoto der KW 25 2016)
später Sommer
später Sommer

 

© slowfoto.de

DAB anstelle UKW

So ein Umzug bringt viele Veränderungen:

Seit vielen Jahrzehnten bin ich Radiofan, das stationäre Maximum war ein Kenwood KT 1100 mit per Rotor drehbarer 7 Element UKW Dachantenne in Oberhessen. Weil der stationäre UKW Empfang im Lindauer Becken eher für mobiles Mono Hören taugt, habe ich kurz entschlossen einen zweiten und nunmehr positiven Versuch hinsichtlich digitalem Audio Broadcasting (DAB) gestartet, mit bemerkenswertem Erfolg, ganz im Gegensatz zum hiesigen miesen DVB-t Empfang:

 

xxx
B130xT42xH97mm und 200g

Auf Rat des regionalen Händlers wurde für schlappe € 70.- ein TechniSat DAB+ DigitRadio 100 angeschafft und in die vorhandene Anlage integriert. In der Ausstattung bietet es drei Modi: DAB – UKW – Bluetooth. Je 12 DAB/UKW Sender sind zu speichern, die Blauzahn Verbindung mit dem iPhone klappt sofort. Sendersuchlauf etc. automatisch wie gewohnt bei jeder Glotze, die beiliegende Fernbedienung ist einfach und zweckmäßig.

Wer zur Ergänzung seiner Anlage einen sehr gut klingenden DAB Tuner für wenig Geld sucht, ist mit diesem Kistchen gut bedient. Allein ein Bluetooth Empänger kostet schon die Hälfte. In der Ausstattung ist später noch WLAN geplant. Wie immer bei analogen Signalen, sollte auch hier ein gutes Klinke-Cinch Kabel in der Verbindung zum Verstärkereingang oder zu den aktiven Boxen Anwendung finden, ich verwende die neue weiße 1,5m Inakustik Audio Strippe für € 18.- mit wachsender Begeisterung, auch am Noti 🙂

© slowfoto.de

FAQs: Doppel-, DRI-, HDR- und Mehrfachbelichtungen

D-Kranich vs Kraniche am Himmel

KF.top

Frage: Wie kann ich mehrere Aufnahmen (DRI/HDR) auf eine Bilddatei verrechnen, neuere Kameras bietet dieses Tool bereits in den Individual-Einstellungen?

Älteren Anwendern von KB- oder DIA-Film ist die Doppelbelichtung noch geläufig, hierbei wird nur der Verschluß  zur Auslösung und zwar ohne Filmtransport gespannt. Neuere Kameras bieten als besondere Einstellung auch Mehrfachbelichtungen: Ein Tutorial dazu findet sich auf der Seite von Dylan & Sara Photography Automatische Programme haben bereits Möglichkeiten, bei großen Kontrasten 3 oder 4 Aufnahmen schnell hintereinander aufzunehmen und in der Kamera zu einer Bilddatei verrechnen zu lassen: Die nicht mehr ganz neue EOS M bietet dazu HDR-Gegenlicht mit 3 oder Nachtaufnahme ohne Stativ mit 4 Bildern in Folge, allerdings unter einem gewissen Verlust an Bildwinkel, weil die Kamera mit der Hand doch winzige Bewegungen durchführt, dafür entfällt die Stativpflicht!

Nicht alle älteren Kameras haben diese bequemen Modi: Bisher waren kameraexterne Mehrfachbelichtungen vor allem unter HDR (high dynamic range) oder DRI (dynamic range increase) bekannt, einige unterschiedliche belichtete Aufnahmen von Stativ wurden miteinander verrechnet, um einen größeren Dynamikumfang zu erreichen. DRI resp. HDR bedeuten, dass mehrere Bilder einer Belichtungsreihe zu einem Bild zusammengerechnet werden, das Ergebnis sind Bilder ohne Überstrahlungen oder abgesoffene weil unterbelichtete Dunkelfelder, im ganzen Bildbereich sind danach gut durchgezeichnete Einzelheiten zu erkennen. Die Freeware DRI gibt`s beim Traumflieger samt Anleitung zum Vorgehen. Zudem bieten viele andere Bildberabeitungsprogramme ähnliche Möglichkeiten.

Aufnahmen wie früher mit Doppel- oder Mehrfachbelichtungen erzielt man mit identischem Vorgehen. Anstelle der Bildbearbeitung in der Kamera hat die jeweilige Bearbeitung der einzelnen Aufnahme am Rechner noch den Vorteil der besseren Darstellung, zudem müssen die Aufnahmen nicht in identischen Sitzungen erstellt werden, ja noch nicht mal aus der gleichen Kamera kommen. DRI rechnet aus eigener Erfahrung zuverlässig zusammen. Entspricht das Ergebnis nicht der Erwartung, fängt man erneut mit anderer Konstellation an. Zu Beginn rate ich zur Bescheidenheit bzw. nur 2 zu verrechnenden Aufnahmen 🙂

(c) www.slowfoto.de

some enchanted evenings – inOhr Stöpsel für first class Hören

Stöpsel:

http://www.edv-buchversand.de/logitech/product.php?cat0=750000689&idx0=3&cat1=500000075&idx1=4&cnt=product&id=lo-985010&apid=60813

Ray Charles „Some Enchanted Evening“ und „Ring of Fire“:

http://www.youtube.com/watch?v=vtmVkcyIqR8

http://www.youtube.com/watch?v=71AEfhsH6Ok&feature=related

Musikwiedergabe beschäftigt mich parallel zur Fotografie seit meiner Jugend. Generationen von Kopf- und Ohrhörern habe ich gemocht, die HD25 SENNHEISER, B&O, CREATIVE oder KOSS Stöpsel und natürlich STAX elektrostatische Folien. Auf der never ending search bin ich wieder mal hängen geblieben und happy, die LOGITECH Ultimate Ears TripleFi 10 Earphones > by appointment to rock royality & gods of music < klingen nicht, sie geben wie gute DYNAUDIO Lautsprecher weitgehend nur das an Signal wieder was über den Draht hereinkommt. Die Präzision und Schnelligkeit zeigt sich in der Vielfalt musikalischer Details, die ich so noch nicht mobil gehört habe. Tragetipp: Einfach rein in die sauberen Ohren, ohne die etwas steifen (OFC?) Strippen über die Ohren zu verbiegen, der Halt kommt über die richtigen Silikon Adapter, also das Kabel nach vorn und unten führen!

Mit Lautsprechern kostet gute Wiedergabe ein Vielfaches, zudem benötigt man noch einen Raum. Für die TripleFi genügt der bequeme Sitzplatz, egal wo. Sicher ist der mobile Player, das iPhone4 oder der iPod mit den limitierten MP3 Datein heute nicht nur mehr ein Notbehelf. Man kann die Dingerchen aber auch an den ACCUPHASE andocken und Platten oder CDs lauschen: Dann erkennt man sehr schnell die (gut an die Mäckies als Quelle angepasste) Equalisation, die für den iPhonisten sehr gut passt! Sorry wenn ich davon schwärme… Ein paar Beispiele dafür (BS&T DCT):

http://www.youtube.com/watch?v=nPoXu4BUmM8

http://www.youtube.com/watch?v=5_WGFuZaBBE&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Jj231TLCbD4

http://www.youtube.com/watch?v=cKnHn-A5TNQ&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=_QKIdIpKeDI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=Y168CNQyO7g&feature=related

(c) www.slowfoto.de

Farbmanagement – Bildschirme kalibrieren

Visuell ließ sich ein Röhrenbildschirm mit Testbildern oder im Vergleich zu einem bereits kalibrierten Bildschirm halbwegs einstellen, Adobe gamma war damals ein kleines Tool, das ab Photoshop 5 mitgeliefert wurde, aber der aktuellen Kolorimetrie weit unterlegen ist und m.E. bei TFTs versagt hat.

Aktuell werden verschiedene Sets mit Messsonde angeboten, sie beinhalten ein Kolorimeter (z.B. Spyder) und eine Software zum Ausmessen und Erstellen von Profilen (z.B. Colorvision): Ergebnis ist ein individuelles Profil passend zum Ausgabegerät Bildschirm oder Beamer.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vorgehen

Zunächst macht man sich zunächst Gedanken über die definitive Aufstellung des Bildschirmes, geeignet sind dunklere Ecken ohne starke und störend spiegelnde Lichtquellen in der Nähe, vor allem wenn sie im Rücken des Betrachters agieren. Nach der Installation der Software beginnt die Kalibrierung Menue geführt, die Messung der Grundfarben Rot – Grün – Blau plus Weiß und Schwarz erfolgt mit dem Kolorimeter auf dem Bildschirm (oder der Leinwand) bis zur Erstellung eines speziell für diese Rechner-Bildschirm (oder -Beamer) Kombination betreffenden Profils, das sinnvollerweise mit Datum und Gerät benannt wird, um nachträgliche Verwechslungen auszuschließen. Dieser erste Zeitaufwand beträgt rund 20 Minuten. Nach- oder Neukalibrierungen für hinzugekommene Ausgabegeräte dauern deutlich kürzer.

Muss es mit einem Kolorimeter sein?

Definitv ja! Jedem neuen Notebook, auch dem MacBookPro und jedem neuen XX Zoll großen TFT habe ich damit zur (nahezu) idealen Farbwiedergabe verholfen. Das Datacolor SpyderPRO System ist recht einfach im Handling und sehr präzise, bedenkt man den Anschaffungspreis in der Region eines guten TFT, so lohnt sich der universelle Einsatz eigentlich sofort.

Fazit

Mit dem SpyderPRO können Notis, TFT-Bildschirme und sogar Beamer schnell und präzise kalibriert werden. Die vergleichbare Bildwiedergabe ist nicht nur für die Betrachtung von Bilddateien wichtig, sondern für jede Form von sinnvoller Bildbearbeitung zwingend notwendig, für den Bildaustausch mit wem auch immer sogar ein Segen. Eine optische und schnelle Kontrolle der Wiedergabequalität kann auch mit Hilfe der Farbtafel PO (siehe slideshow) oder nach Eingewöhnung, mit einer sehr gut bekannten Bilddatei (auch mit Hautfarben) erfolgen. Ich mag kalibrierte Farben bei Wiedergabegeräten nicht mehr missen, wie auch die von mir bevorzugte Einstellung in den Menues der dSLR-Kameras mit Hilfe des >picture style< P-Snapshot.

https://slowfoto.wordpress.com/2010/09/17/picture-style-bildstil-oder-die-unendliche-suche-nach-der-richtigen-farbwiedergabe/

http://www.filmscanner.info/Datacolor_Spyder3Pro.html

Literatur

KÜNNE Christoph – GAMPER – Farbmanagement für Fotografen

ISBN-10: 3-8273-2461-0 € 16,95

(c)www.slowfoto.de

iPhone4 – meine Foto-Apps und mehr

Die beste Kamera ist >immer dabei<, und weil das Handy ist heute immer dabei ist, wird die Handy-Kamera dann die beste sein, wenn keine andere, bessere dabei ist.

Mein erster Handy Kamera Versuch scheiterte kläglich an der unerträglichen Farbwiedergabe der 1MPI Kamera (Nokia 6131 mit beleuchteter Tastatur), in der Folge habe ich mich doch lieber an richtigen Fotoapparaten erfreut! Allerdings ist heutzutage selbst die einfachste Kompaktkamera bemüht, mit Hilfe von >20 Programmen möglichst perfekte Bilder  abzuliefern. Wer sich dieser Versuchung einfach entzieht, liegt mit der iPhoneography genau richtig: Die Kombination aus Lomographie und Polaroid hat den Vorteil, dass man die Bilder sofort sieht und in Verbindung mit einer Unzahl von Apps umgehend in die gewünschte Richtung verändern kann. Manchmal entstehen so aus eher schlichten Situationen interessant gestaltete Bilder. Und das Mobiltelefon ist für Schnappschüsse nahezu immer parat.

Anfang 2011 haben mich Urlaubsaufnahmen mit dem iPhone4 im direkten Vergleich zu denen aus meiner Canon 5D Mk II verblüfft, letztlich gab es vom Mobil-Anbieter ein akzeptables update zum Restposten vor dem Nachfolger Version 5 bzw. zunächst 4S, wie sich mittlerweile herausgestellt hat.

Als ich nun mein erstes iPhone erhielt, wollte ich damit zwar das betage Handy, aber nicht den bis dahin selten verwendeten iPod ersetzen. Zunächst war ich nur von der Vorstellung angetan, das iPhone4 hauptsächlich als Kamera zu verwenden und notwendigerweise damit zu telefonieren, von allen anderen Nutzungsmöglichkeiten war ich weit entfernt: Schon das erste >WhatsApp< hat mich umgehend auf den Weg gebracht, seitdem nutze ich beide (iPod und iPhone4) als wohlklingende Musikbox mit einer tragbaren Logitech Lautsprecher Basis Pure Fi  anywhere 2 (siehe letztes Bild der Galerie), das iPhone mit weiteren Apps für fast alle integrierte und neue Dienste und zudem bin ich überzeugter Nutzer dieser digitalen >immer dabei Kamera< mit eingebautem Labor, mit der ich Clips, Fotos und aktuelle (TV-) Nachrichten betrachten bzw. verfolgen, Infos oder Reservierungen versenden und oder auch nur telefonieren und dabei laut hören kann.

Gerechterweise und kritisch muss ich erwähnen:

  • Das alte Nokia 6131 übertrifft als Mobiltelefon das iPhone 4 in der Empfangsleistung (D2 und hier) um Längen, wozu sich der Provider trotz präziser Angaben nicht äußert, Abhilfe schafft deswegen eine PrePaid Karte eines Mitbewerbers im Nokia mit 9Cent/min in alle deutschen Netze!
  • Das iPhone4 ist nicht nur als Fotoapparat ein Spiegelbild unseres modernen Lebens, in dem ohne zeitlichen Verzug alles an Infos allen Anderen mitgeteilt werden kann oder muss, schließlich wollen die Plattformen leben, wobei man nicht vergessen darf, das erst die mobile Telefonie bestimmte Informationswege ermöglicht hat. Es ersetzt keine Fotokamera, ergänzt hingegen jede Ausrüstung um viele nützliche Features, wie z.B. Panoramafunktionen bereits in der Kamera!

Einige stellvertretende Bildbeispiele meiner Nutzung, zum vergrößerten Betrachten einfach anklicken:

Das integrierte Kamera App läßt derzeit und meines Wissens folgende Parameter zu:

  • 4mm (3,9?) Brennweite und fester Blende F2.8, d.h. Abblenden ist für diese Brennweite nicht vorgesehen, der Autofokus hingegen arbeitet recht präzise und ist voreinstellbar mit Fingertipp auf  die bildwichtige Stelle im Bildschirm, womit gleichzeitig die Belichtung angepasst wird. Verändert man jedoch danach die Bildkomposition, folgt eine Korrektur der Belichtung!
  • Belichtungszeiten bis maximal 1/15sec lang und ISO 1.000, also gut aus der abgestützten oder ruhigen Hand zu halten und bei sehr gutem Tageslicht bis minimal 1/1.436sec und ISO 80.
  • Die Empfindlichkeit ISO 80 wird relativ lange gehalten, bevor es zur Anhebung mit bald sichtbarem Rauschen kommt. ISO 1.000 ist (für mich zu) stark verrauscht.
  • Kurz gefasst kann man die Kamerafunktion im iPhone4 für tolle Freizeitfotos (bei gutem Licht z.B. f4mm F2.8 ISO 80 1/217-591sec, Einzelbild) und vieles mehr im Sinne von eben mal dokumentiert verwenden, zur Bildschirmwiedergabe ist sie allemal ausreichend. Für gestaltende fotografische Arbeiten oder großflächige Prints sollte man andere Kameras nehmen, die auf Grund der Einstellungsparameter andere Eingriffe zulassen, was aber nicht immer nötig ist. Einzig ist die sofortige Möglichkeit, datenreduzierte Aufnahmen zu versenden, wo immer und an wen man mag. Auch Panoramen oder Reihenaufnahmen sind mit anderen Apps möglich.
  • Das iPhone4 Camera App sieht zudem noch Video Clips in HD und Videotelefonie (FaceTime) vor, dazu später vielleicht mehr.

Die Beschäftigung mit der fotografischen Ausstattung dieses tragbaren Büros ergab zwei Wege, der erste war schon nach zwei Tagen abgearbeitet, der zweite wird mich wohl noch länger beschäftigen:

  1. Schnappschüsse al gusto des bereits installierten Foto-Apps aus dem Hause Apple (genial einfach, bei Licht scharfe Zeichnung, gute (und etwas fette) Farben, tolle HD Clips).
  2. Auf der unendlichen Suche nach manuellen Einstellungen der Weg zum (M) Programm (AF und AE lock, Antishake, Bubble level, Grid, HDR, PhotoSynth, Press anywhere,  Remote, Selftimer, 3 shot burst, Stativ,Time laps, Vorsätze sowie Zubehör) und rudimentärer Bildbearbeitung bereits in der Kamera plus Versand.

Im diesem Bericht möchte ich mich mit speziellen Fotografie Apps beschäftigen und dabei auf die wenigen von mir genutzten Programm eingehen, hier als Einführung nur die selbsterklärenden Einstellungen resp. Menues, wobei die Installation lohnt und mit mehreren Apps Erfahrungen gesammelt werden sollten, um den eigenen Workflow zu definieren, als erste App sollte man die installierte >Kamera< gut kennen, danach schlage ich Camera+ und/oder GorillaCam vor, weiter dann vielleicht mit Pro HDR und Panoramatic 360Grad sowie Scanner Pro:

Kamera
Das  >originale< App bietet dem Anwender für [auto] Schnappschuss-Fotos: Blitz-Automatik Ein Aus –  HDR ein aus (es gibt m.E. für HDR bessere Apps) – Front- oder Rückseitenkamera (2.592×1.936 oder 480×640) für Foto- oder HD-Filmaufnahmen (mit Bildstabilisierung resp. FaceTime – Videotelefonie und für Selbstporträts) – AF und AE Speicherung per Touch-Screen bis ca. 8cm Nahabstand – Digitalzoom (m.E. vernachlässigbar, es sei denn 1/3-1/2 bei Nahaufnahmen).

Mein Urteil
Um es vorweg zu nehmen, es ist schwierig, bei lauem Licht knackige Fotos zu erstellen, weil es bei 1/15sec und ISO 1.000 rauscht wie am Wildbach. Bei gutem Licht hingegen garantiert ISO 80 mit variierenden Verschlusszeiten trotz Offenblende 2.8 gute Zeichnungen und eine bemerkenswerte, eher warme Farbwiedergabe, und genau das ist die Domäne dieser Kamera! Dazu gibt es noch viele weitere Variationen dank der Helferlein wie Gyroskop und Standortbestimmung u.a.m. – besonders gut ist der rückseitige Bildschirm sowohl bei der Aufnahme als auch der folgenden Betrachtung.

Was fehlt denn noch so alles?
Bildschirmauslöser (touch anywhere) – GeoTagging – Gitter (Grip) – HDR (als wirklich gutes App) – Panorama (Stitch) – Selbstauslöser (Selftimer) – Serienbild (3-shot-burst, Time Laps) – Wasserwaage
(bubble level – calibrate) und was sonst noch an manuellen Einstellungen möglich aber bisher noch nicht gefunden ist! 

Einige meiner installierten Apps möchte ich deshalb hier vorstellen:

Camera+
Camera+ ist wie das App Kamera plus einiger weiterer Zutaten. Es hat eine Lightbox (Edit –  Share – Save – Info), mit deren Hilfe postproduktiv viele Editiermöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Menue
Sound – Zoom – Grid – AutoSave (Lightbox) – Quality – Sharing – Info – Restore purchases

Einstellungen
Normal – Stabilizer – Timer – Burst

Mein Urteil: Wer >all in one< sucht, ist mit Camera+ gut versorgt!

GorillaCam

Self-timer – Time-lapse – Anti-shake – Bubble level calibrate – Grid – Press Anywhere – 3 Shot Burst

Mein Urteil: GorillaCam bietet das Gitter und die Wasserwaage und erleichtert somit schon aufnahmeseitig  eine präzise Ausrichtung. Es ersetzt kein Stativ, dafür kann die Empfindlichkeit der Waage in drei Stufen kalibriert werden.

Pro HDR

HDR auto-manual-off-library – Flash off-torch-on – Save-done-crop-share – Brightness – Contrast – Saturation – Warmth – Tint – Save original  images – Automatic sliders – Geo-tag photos – Digital zoom enabled – Touch screen  capture – Vibrate after capture – HDR Resolution Small (fast) Full (slower)

Mein Urteil: Pro HDR ist in der Leistung deutlich besser als das im Kamera App integrierte und sollte dies ersetzen! Allerdings ist etwas Geduld bei der Aufnahme (Analyse plus 2 Abbildungen) und dem Verrechnen angesagt, Speichern nicht vergessen!

Panoramatic 360 Grad

Mein Urteil gleich am Anwendungsbeispiel: Nach einer gewissen Eingewöhnung lassen sich sehr ansprechende (360 Grad) Panoramen mit der Einstellung Porträt (weil Hochformat) erstellen, manchmal sind dafür auch bis 15 Abbildungen dazu nötig. Dazu verhilft die Überdeckung (ähnlich wie früher der Schnittbildentfernungsmesser) und die senkrechte (!) Libelle, wodurch eine gezielte Kamerahaltung ermöglicht wird, sofern man zuvor kalibriert hat, wobei die Montage auf einem Stativ behilflich sein kann. Danach lassen sich die bis zu 360 Grad Panoramen recht einfach erstellen, man sollte mit Landschaften beginnen (cave zu naher Vordergrund!) und erst danach in Räumen arbeiten (cave kleine Räume)! DONE nach der Aufnahmeserie werkelt innerhalb von 2-3min die Bilderchen in Reihe, eine good vibration zeigt das Ende an und anschließend speichert man das pano in der iPhone Galerie ab. Vorzeigen nicht vergessen und möglichst lange im Speicher behalten, weil Andere i.d.R. davon mehr angetan sind als von schlichten Fotos, gleiches gilt für fullHD Clips mit Sound!

Scanner Pro 

Art der  Verarbeitung: Keine – Aufnahmen – Dokumente
Standard-Farbraum:  Farbe – Graustufen – Schwarz-Weiß
Upload Einstellungen:  WebDAV – Evernote – Dropbox – Google Docs
Standardformat:  US-Letter
WLAN-Zugriff:  de – aktiviert
Bildverarbeitung:  Dokumente komprimieren – Ränder erkennen
Passwortschutz:  mit – ohne
Hilfe – What`s new?
Tippen Sie +, um ein neues Dokument zu scannen
Neues  Dokument: Seite von Kamera oder Fotoarchiv hinzufügen
Per Email senden
Upload zum Online-Speicher
Drucken und andere Optionen

Mein Urteil: Scanner Pro eignet sich hervorragend dazu, eigene Dokumente (Perso, Führerschein usw.) platzsparend und präzise beschnitten als Kopien auf dem iPhone unterzubringen um so bei Verlust auch solcher Papiere nicht ganz nackt dazustehen!

Zusammenfassung

Es gibt drei Möglichkeiten, für die sich jeder Anwender entscheiden kann:

  1. iPhoneography als gute digitale >immer dabei< Sofortbildkamera zum Clipsen und Knipsen für die Erinnerung ohne weitere Verwendung von Apps oder weiterführendem Zubehör.
  2. Fotografie mit dem iPhone >so gut wie irgend möglich< mit Verwendung weiterer Apps oder auch tragbarem Zubehör schon bei der Aufnahme.
  3. Die  iPhone-Bilddatei als Basis für weitere Veränderungen aller Art nach der Aufnahme mit Hilfe von Apps bereits in der Kamera.

1)  und  3) haben ihren Reiz, einmal völlig unbelastet Aufnahmen oder HD Filmclips zur eigenen Erinnerung und Verwendung zu erstellen, oder mit den postproduktiven Möglichkeiten Trends und Vorlieben folgen und interessante >Werke< erstellen und mit Anderen tauschen und teilen.

2)  Dieser Weg im Sinne einer slowfotografischen Aufnahme bedeutet, alle Möglichkeiten zur  Optimierung bereits bei der Aufnahme anzuwenden und weitestgehend maximierte Bilddateien zu erstellen. Als geeignete Apps dazu verwende ich die oben angeführten regelmäßig, wobei für viele one-shot Situationen das installierte Foto-App ohne HDR Verwendung ausreicht.

Für sinnvoll erachte ich in alphabetischer Reihenfolge:

Auslösung überall (Press anywhere), Autofokus- und Belichtungs-Messwertspeicherung per Fingertipp (AF und AE lock), dreifach Bildserie (3 shot burst), zweifach Bilderserie für HDR, Dauerlicht zur gezielten Beurteilung (Flash torch), Gitternetz zur Bildkomposition (Grid), Intervallauslösung (Time laps), Lupe für Nahaufnahmen anstelle Digizoom, Panoramaprogramm, Selbstauslöser (Selftimer), Stabilisierung (Antishake), Stativ (Stand), Wasserwaage zur  horizontalen Aussichtung (Bubble level)…

In einem weiteren Teil wird vielleicht mit Apps aus dem Bereich Bildbearbeitung fortgesetzt!

© www.slowfoto.de

FAQs Foto-APPs für das iPhone 4

Frage nach der Eignung von Foto-Apps für das iPhone

slowfoto: Leider ist die Kamera-Funktion des iPhone4 nicht wirklich beschrieben oder Schritt für Schritt erklärt, man muss sie sich selbst erarbeiten, ich habe jedenfalls noch nicht viel an weiterführendem Text gefunden. Zunächst muss ich mich mit den installierten Gegebenheiten auseinander setzen und austesten, welche Einstellung in welcher Situation sinnvoll ist. HDR ist nach meiner Erfahrung bei guten und vor allen besten Lichtverhältnissen sogar abträglich. Der Einsatz der Blitz LED hingegen lohnt schon bei lauem Licht fürs Aufhellen. Keine guten Erfahrungen gibt es mit dem digitalen Zoom wegen der Pixelvermehrung, loss than enough is ever so much…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

http://www.macnotes.de/2009/10/09/iphone-kamera-apps-teil-1-die-besten-apps-fur-wenig-geld/

In den o.a. Macnotes sind sehr viele Apps zu unterschiedlichen Themen angeführt, die man laden kann, man kann sie ja auch wieder löschen 🙂  – NIKs Snapseed gehört zweifelsohne zu den wichtigen, Photogene, Gorillacam, PS Express, Retouch, Halftone, Camera+, Autostitch, WordFoto, Scanner Pro und Photosynth habe ich als wertig genannt bekommen (Dank an Martin JOPPEN), ohne mich in jedes einzelne App bisher wirklich vertiefen zu können, zunächst sind die Grundfunktionen an Bord gut kennen zu lernen, ganz im Sinne eines slowFotos: start at the beginning! …wird also freudig fortgesetzt!

(c) www.slowfoto.de