FAQs CEWE Fotobuch?

Frage: Bietet das CEWE Rossmann Fotobuch Vorteile?

slowfoto: Ab und zu wird der Wunsch nach einem klassischen Fotobuch laut, Teilnehmer aus meinen Fotokursen fragen regelmäßig danach: Ich war bisher eher ein Freund von Alben mit 10×15 cm homemade Prints vom Canon SELPHY oder größer von einschlägigem Anbieter, hier mein Bericht aus 2010.

Zum 92. Geburtstag meiner Mutter habe ich die CEWE Software bemüht und ein respektables Ergebnis erhalten, ganz zur Freude der Jubilarin: sie hat das Album in den Händen und kann es vor allem ihren FreundInnen zeigen! Die Druck- und Farbqualität ist klasse, als Tipp bezüglich Print-Format nehmen wir das nächste Mal für die vollständige Darstellung wechselnder Hoch- und Queraufnahmen doch lieber ein quadratisches Buch und akzeptieren etwas Rand 🙂 – weil Querformat Aufnahmen links und rechts im Hochformat Buch reduziert werden, im Querformat Buch sind es die Hochformat Aufnahmen, die oben und unten verlieren. Klasse ist die flache Bindung mit plan liegenden offenen Seiten zum Betrachten.

iPhone 7+  NIK Snapseed  Fast Resize

(c) slowfoto.de

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Workshop Wege zum „guten“ Foto

Was 

Studiofotografie „kleine Objekte“ – Theorie, Praxis, sowie Tipps und Tricks zur Lichtsetzung und zum Farbmanagement auf dem Weg zum gewünschten Bild

Wann 

11. und 12. Mai 2013 (Samstag und Sonntag)

Wo

Heiko Preller foto + film Atelier
Empelder Straße 96F
30455 Hannover
+ 49 (0)172 6 78 55 00
+ 49 (0)511 1 23 85 01
Mail: mail@heikopreller.de
http://www.heikopreller.de
http://www.kunstohnebrot.de

guter Café
guter Café

Was muss – neben guter Laune und Spaß an der Fotografie – mitgebracht werden:
· Notebook mit Bildauswahlsoftware, Photoshop (oder einer Alternative zum Bilder bearbeiten und USB-Stick.
· Digitalkamera, vorzugsweise dSLR mit Ersatzbatterien und Ladegerät sowie Speicherkarte(n)
· Kleinbildäquivalente Brennweiten mit ca. 50mm – 150mm und Makrofähigkeit oder Zoome, die diese Brennweiten beinhalten.
· Ein Stativ sollte auch dabei sein.

Kosten und „Mini-AGB“: 
· Pro TeilnehmerIn EUR 360,00 Teilnahmegebühren (inkl. Mwst, Kaffee/Tee im Atelier); zahlbar bis zum 30.04.2013 auf das Konto 901024465, BLZ 25050180, Sparkasse Hannover, Inhaber: Heiko Preller, Hannover; Verwendungszweckangabe: Fotoworkshop Mai 2013 sowie der eigene Vor- und Zuname. Bitte erst nach Anmeldung und Zugang einer Rechnung von Herrn Preller bezahlen!
· Nicht inbegriffen bei den Gebühren sind Speisen, Kaltgetränke, Übernachtungen.
· Mindestens 6 Personen müssen teilnehmen, sonst findet der Workshop nicht statt; max. können 10 Personen teilnehmen.
· Bis zum 30.04.2013 kann eine Teilnahme kostenlos storniert werden, danach unter Berechnung von 80 % der Kosten.
· Der Veranstalter selbst kann den Workshop aus wichtigem Grund bis zum 30.04.2013 absagen, muss dann aber einen Ersatztermin mit den Teilnehmern ohne weitere Kosten absprechen.

Anmeldungen zum Workshop bitte per E-Mail an folgende Adresse vornehmen:
anmeldung-preller@profiadresse.de
Bitte auch ggfl. mitteilen, wenn bereits für Freitagabend Interesse an einem Treffen zum zwanglosen Fachsimpeln besteht.
HINWEIS: Die Veranstaltung ist online im Veranstaltungskalender der HIZ eingestellt solange Plätze frei sind; wenn der Workshop ausgebucht ist, ist die Veranstaltung dort nicht mehr zu finden.

Übernachtungsmöglichkeit (als Empfehlung):
Hotel Mercure Hannover ***
Übernachtungskosten pro Person und Tag ab EUR 56,00 im Einzelzimmer, Frühstück EUR 19,00/Person, PKW-Platz EUR 11,00/Tag und alles bei jeweils frühzeitiger Buchung. Das Mercure hat 3 Sterne und liegt zentral in Hannover mit U-Bahn-Haltestelle nahe bei. Anmeldungen für Übernachtungen muss jeder Teilnehmer selbst vornehmen.

Ablaufplan/Programm

1. Tag (SA, 11.05.2013):
9.00 – 9.30 Uhr Ankunft und Begrüßung bei Kaffee und Tee
9.30 – 10.30 Uhr jeder Teilnehmer zeigt max. 3 Fotos, an denen er erörtern kann, was ihn an Studiofotografie interessiert.
10.30 – 11.30 Uhr Impulsvortrag zum Thema: die Dinge + warum sie uns am Herzen liegen + wie wir das fotografisch ausdrücken können.
11.30 – 14.00 Uhr Pause; evtl. gemeinsames Mittagessen nach Absprache Ab 14.00 Uhr Praxis: Sachfotografie, wir beschäftigen uns mit den wichtigsten Grundbedingungen rund um die Aufnahmetechnik, wenn es darum geht einen Gegenstand fotografisch zu erfassen (verschiedene Grundaufgaben).
ca. 21.00 Uhr Treffen in Kneipe/Restaurant, gemeinsames Abendessen, Austausch
Übernachtung

2. Tag (SO, 12.05.2013):
9.30 – 14.30 Uhr Einführung in die wichtigsten Stationen des Color-Managements:
– Kamera: Weißabgleich, Raw-Verarbeitung, etc.
– Computer: Bildschirm-Kalibrierung und Photoshop-Voreinstellungen für richtiges Farbmanagement
– Drucker: Drucker-Kalibrierung
– Bilddateien: kurze Theorie für die Verarbeitung, Gamma Bestimmung, Weißpunkt, Schwarzpunkt, Kontrast, Werkzeuge zur korrekten Druckvorbereitung eines Bildes, PDF und seine wesentlichen Einstellungsmerkmale, um Überraschungen beim Übermitteln von Daten an Druckereien zu vermeiden.

(c) www.slowfoto.de 

Print und Fineprint und worauf

https://slowfoto.wordpress.com/2010/12/23/drucksachen-und-mehr/

posterXXL war als Lieferant von Prints aller Art schon als Empfehlung im o.a. Bericht erwähnt, nunmehr wurde ein slowfoto der Woche (KW 39 2010)

https://slowfoto.wordpress.com/2010/09/26/s-l-o-w-f-o-t-o-der-woche-kw-39/

auf Forex Platte in der Größe 80x120cm mit schwarzem Rand bestellt und zur vollen Zufriedenheit geliefert:

http://www.posterxxl.de/produkte/forex/Ihr-Foto-auf-Forex-Platte.html?xxl_session=e47d906752d695168e23b9f1a69f44d1

Matter und farbidentischer Druck zur kalibrierten Bildschirmwiedergabe, so fine aufgelöst, dass er sich auch aus kurzer Entfernung gut betrachten lässt, ideale Aufhängung mit zwei oder wie in unserem Fall nur einem rückseitig und dort mittig aufgeklebtem Hängersystem, beide mitgelieferten Abstandhalter zum unteren Rand hin und fertig! Die sichtbare Bildwölbung ist hier kameratypisch :-), die gelieferte ca. 6mm starke Platte hingegen völlig plan.

(c)www.slowfoto.de

Drucksachen und mehr…

Bei den anfallenden Mengen an Bilddateien vermeide ich Prints von allen fotografische Aufnahmen im Sinne der historischen Fotoalben eher und besinne mich mehr auf deren adäquate Darstellung am kalibrierten  Beamer oder Bildschirm. Ausnahmen sind großflächige Darstellungen, siehe dazu auch die slowfoto-news und Adressen wie http://www.posterxxl.de/ mit aktuellen Angeboten.

Allerdings sind kleinere Sofortausdrucke manchmal von Vorteil, vor allem wenn eine andere Übertragung der Bilddatei nicht möglich oder sinnvoll ist. Dazu hat sich der DIN A6 Thermosublimationsdrucker bewährt, in meiner Anwendung früher ein CANON Selphy CP 220, heute als Nachfolger der CP 800. Ein 10x15cm großer Print (=Postkarte) ist sogar direkt aus der Kamera möglich (direct-print oder pict-bridge) und liegt pro Bild bei etwa 35 Cent Papier- und Folienkosten je nach Einkaufmenge, wobei die Rückseite mit beschreibbarem Adress- und Textfeld ausgeführt ist. Alle 3:4 Formate kompakter Kameras wie der D10 werden oben und unten gestutzt, also vorher auf das 2:3 Format bearbeiten! Über die Haltbarkeit und Printqualität dieser Sofortbilder lässt sich nach Jahren der Verwendung nur Gutes sagen, gleiches gilt auch für die Farben: In vier Durchgängen werden in der Folge drei Folien-Wachse (erst Gelb, dann Rot, dann Blau) plus einer finalen, leicht matten Schutzschicht additiv auf die Glanzseite der Postkartenvorlage aufgetragen, ein Verfahren, das sich vom üblichen Cyan+Yellow+Magenta Druckverfahren deutlich unterscheidet. Zudem gibt es im Web unterschiedliche Vorgaben für die Druckersteuerung.

Mein Eindruck ist, der CP 800 läuft schneller (Netzteil 10% mehr Leistung) und präziser, die alte CP 220 Kassette ist verwendbar, das Netzteil nicht (2A anstelle 2,2A und anderer Stecker) – mein Tipp deshalb in weisser Ausführung kaufen, weil Netzteil+Kabel und Kassette auch nur in weiss ausgeliefert werden. Die Drucke (jetzt per Canon Treiber, für den CP 200 hatte ich einen individuellen) unterscheiden sich nicht, sie sind so gut wie früher auch, nur meine ich etwas schneller da, aber vielleicht war das auch ein altersbedingtes Problem des CP 220. Tatsache ist, der CP 800 läuft auch unter win7, Canon hat Treiber für viele 32/64 Betriebssysteme auf der Support Seite.

Neben guten Adressen für den großformatigen Print (CEWE) benötige ich ab und an Visitenkarten oder Faltblätter. Das Layout kann ich i.d.R. selbst erstellen oder nutze fremde Hilfe-n. Vor der Weitergabe von Bildern oder .pdf sollten einige grundsätzliche und wesentliche Punkte beachtet werden, eine entsprechende Zusammenstellung fand ich bei FLYERALARM, einer ebenso bewährten Adresse für diese Aufträge:

Dateiformate
Bitte senden Sie uns Ihre Druckdaten im PDF-, TIF- oder JPG-Format. (Ausnahme: Bei Magazinen mit Klebebindung können wir nur mehrseitige PDF-Dateien akzeptieren. JPG- und TIF-Daten werden bei diesen Produkten gegen einen Aufpreis von uns konvertiert.)

Wichtig
Daten, die in einem Bildbearbeitungsprogramm wie beispielsweise Photoshop erstellt wurden, dürfen ausschließlich als TIF- oder JPG-Datei geschickt werden. Die Daten müssen auf die Hintergrundebene reduziert werden. Alphakanäle und Beschneidungspfade sind nicht erlaubt. Dies gilt auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden!

TIF
– Auf Hintergrundebene reduzieren
– Alpha-Kanäle sind nicht erlaubt
– Freistellungspfade sind nicht erlaubt
– Ohne Komprimierung speichern, Pixelanordnung Interleaved 

JPG
– Nur Standard JPG-Format verwenden (z. B. kein JPG 2000)
– Mit maximaler Qualität und Baseline (Standard) speichern

PDF
PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 Standard entsprechen. Dieser beinhaltet u. a. folgende Voraussetzungen:
– PDF-Version muss 1.3 sein
– Transparenzen sind nicht erlaubt
– Kommentare und Formularfelder sind nicht erlaubt
– Verschlüsselungen (z. B. Kennwortschutz) sind nicht erlaubt
– OPI-Kommentare sind nicht erlaubt
– Transferkurven sind nicht erlaubt
– Ein Output-Intent muss angegeben sein

Zusätzlich zu den Bedingungen des PDF/X-3:2002 Standards gilt:
– Alle Schriften müssen in Pfade konvertiert werden
– Ebenen sind nicht erlaubt
– Keine Drehungen in den PDF-Seiten anlegen 
 
Weitere Informationen zum Thema PDF/X-3:2002 finden Sie unter www.pdfx3.org.

Datenformat/Beschnitt
Bitte legen Sie Ihre Druckdaten wie im Datenblatt zum jeweiligen Produkt beschrieben an.

Beachten Sie: 
Da alle Daten zentriert platziert werden, muss das Motiv auch immer mittig auf der Seite stehen!
Bitte halten Sie die in den Datenblättern angegebenen Sicherheitsabstände bei allen Produkten ein.
Die Papierverdrängung kann bei Magazinen aus produktionstechnischen Gründen nicht berücksichtigt werden. 

Auflösung
– großformatige Produkte (DIN A2 und größer): 100 bis 150 dpi
– alle anderen Produkte: 300 bis 356 dpi

Farbe
–   Farbmodus: CMYK oder Graustufen, 8 Bit/Kanal
–   Maximaler Farbauftrag: 260 % für Overnight und Express, 300 % im Standard, 350 % für Werbetechnik-Produkte und Plots
–   Minimaler Farbauftrag: Bei einer Farbdeckung unter 10 % kann die Farbe des Druckergebnisses sehr schwach erscheinen. Beachten Sie: 10 % Gelb wirken beispielsweise schwächer als 10 % Cyan.
–   Farbprofil: ISO Coated v2 300% (ECI) (erhältlich unter www.eci.org)
–   In PDF-Daten darf das Farbprofil nur als Output-Intent angelegt werden.
–   Bei Werbetechnik-Produkten und Plots ist das korrekte Farbprofil „Europe ISO Coated FOGRA27“

Schwarz richtig anlegen
Schwarze und graue Objekte, wie z. B. Texte oder Linien, sollten immer in reinem Schwarz angelegt werden (z. B. Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 60% oder Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100%).
Tiefschwarz wie  z. B. Cyan 40%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100% ist für Texte und Linien nicht zu empfehlen, da es hierbei leicht zu Passungenauigkeiten kommen kann.
Bei schwarzen Flächen lässt sich ein Tiefschwarz durch das Zufügen anderer Farbanteile erreichen. Je nach Geschmack lassen sich andere Farbanteile so lange beimischen, bis der maximale Farbauftrag des Produktes erreicht ist.
 
Linienstärken
Bei positiven Linien (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) sollte eine Stärke von mindestens 0,25 pt (0,09 mm) verwendet werden. Bei  negativen Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) eine Linienstärke von mindestens 0,5 pt (0,18 mm). Bitte beachten Sie: Insbesondere beim Verkleinern von Grafiken sollte darauf geachtet werden, dass die Linienstärken nicht zu gering werden.

Fazit
Bei konsequenter Beachtung dieser Vorgaben kann man, sorgfältige Bildbearbeitung am kalibrierten Monitor vorausgesetzt, von guten Voraussetzungen für das farblichg identische Druckergebnis ausgehen. Es ist immer wieder ein aufgenfälliges Erlebnis, ein großformatiges Bild aus einer entsprechenden Entfernung betrachten zu können!