EOS Morgenröte mal 4

EOS M5  vs  EOS 6D  vs  EOS RP  vs iPhone 11Pro Max

Meine erste Morgenröte auf diesem Blog von der KW 30 2010: EOS 5DII EF 2.8 24-70 L

Kurz vor Sonnenaufgang 05:41 bis 05:45 habe ich die folgenden 4 Aufnahmen speditiv und vom gleichen Standort aus hintereinander erstellt,  jeweils mit [P], Bildstil (Neutral 755000 resp. 7000 für die 6D) und einem EF 50mm, außer dem iPhone mit 52mm KBÄ 🙂 – einfach mal so als Vergleich, und warte jetzt gerne auf die Diskussion…

 (c) alle Aufnahmen ooc außer FastResize

EOS M5
EOS 6D
EOS RP
IP 11 PM

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich gerne auch ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Dein/Ihr Beitrag für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 10 2021 ff – ein Vergleich Nikon vs Apple

Aufnahmen zum Vergleich: fotografiert mit Nikon VF und IP11 

 1+2 stammen aus der NIKON D850  –  3+4 aus dem APPLE iPhone11Pro

alle Aufnahmen (c) MH  – Danke für die Leihstellung

Man kann über alles diskutieren, für mich sind diese Aufnahmen konsequent das, was zu erwarten ist, wenn man vergleicht. Es geht mir dabei nicht um die Wertigkeit, sondern auch um die Aussage. Die ja auch bei einem Foto vorhanden sein kann, das mit schlichtestem Aufwand erstellt wurde. Hier sind zwei aktuelle Hightech Geräte verwendet worden, auf der einen Seite etwa 200Gramm, die andere eher im Kilobereich. Mich sprechen alle Resultate an, ich kann damit leben. Auf der anderen Seite sehe ich große Unterschiede, und die werden sicherlich unterschiedlich bewertet: es kommt halt immer darauf an, was man will!

ooc  Fast Resize

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50 Jahre später – die Aufnahmen im Vergleich – Teil 2

Minolta ROKKOR vs Canon EF – ein Vergleich an der EOS RP

 Alle Aufnahmen mit 1/1.000sec und ISO 100, dabei sind bauamtliche bedingte Abweichungen bezüglich der Blende angegeben. Zur Fokussierung: manuell bei den Minolta (dauert), per zentralem AF bei den Canon Objektiven (blitzschnell), erst im Hoch- und Querformat auf unendlich, danach H&Q mit Fokus auf den Holunderbusch oben mittig! Zum Einsatz kamen jeweils lichtstarke Festbrennweiten außer den lichtschwachen Zoomen Rokkor 3.5 50-135 und  EF 4.5-5.6 55-200 und alle EF selbstverständlich ohne digitale Korrekturen: meine Präferenzen sind damit unschwer zu erkennen 🙂

ROKKOR
.img Blende F Brennweite f
1704-1707 2.8 28mm dunkel, Vignette
1708-1711 1.8 35mm korrekt, leichte V.
1712-1715 1.4 50mm hell, leichte V.
1716-1717 3.5 50mm dunkel, leichte V.
1718-1719 3.5 135mm sehr dunkel
EF NB
1720-1723 2.8 28mm offen 1.8 korrekt
1724-1727 2.0 35mm offen 2.0 korrekt, leichte V.
1728-1731 1.4 50mm hell, leichte V.
1732-1735 4.5 55mm offen 4.5 dunkel, Vignette
1736-1739 5.6 135mm offen 5.6 sehr dunkel
1740-1743 2.0 135mm EF L korrekt


Warum dieser Vergleich?

 Ich wollte einmal, weil ich sehr lange mit Minolta Wechseloptiken fotografiert habe, einen Vergleich zu relativ modernen Gläsern wagen, hinsichtlich Abbildung und Leistung bei der Anfangsblende. Aus meiner Sicht eignet sich dazu die Canon RP mit Vollformatsensor und entsprechenden Adaptern zur manuellen (Minolta) resp. vollautomatischen Verwendung (Canon EF), über den modernen Komfort urteilt jeder Anwender selbst wie auch über die hier gezeigte optische Leistung.

 Hinsichtlich sinnvoller Nutzung bleibt zu sagen, man kann durchaus mit den alten Schätzchen sehenswerte Aufnahmen ibs. mit den lichtstarken 35 und 50mm Festbrennweiten machen, wenn man die Zeit nicht scheut, vor allem an einem Body mit eSucher und Anzeigen wie auch dem Histogramm, womit gewünschte oder korrekte Belichtungen anders als in der analogen Zeit oder mit dem optischen d-SLR Sucher recht einfach darzustellen resp. zu kontrollieren sind und das ist echt gut so 🙂

NB alle Aufnahmen mit der Canon EOS RP, Adaptern mit Minolta ROKKOR und Canon EF Objektiven, unbearbeitet außer Datenreduktion

hier findet sich Teil 1 vom Bericht

(c) slowfoto.de

Abende, die sich lohnen: Markus Mauthe – Hinterm Horizont…

…geht’s weiter. Wie wir alle die Welt besser machen können.                                  Eine Sonderedition der Umweltstiftung GREENPEACEDer deutsche Alpenverein Lindau (DAV) hat in die Inselhalle Lindau eingeladen: Markus Maute (50), Fotograf und GREENPEACE Umwelt Aktivist, referiert seit 16 Jahren über seine Reisen und präsentiert beeindruckende Fotografien. Früher standen die Aufnahmen im Vordergrund, seit 2002, dem Kontaktjahr zu Greenpeace, sind es die Hintergründe, vor allem von 13 Reisen in dreieinhalb Jahren, unterwegs zum bedrohten Leben indigener Völker, um >denen eine Stimme zu geben, die viel zu oft ungehört bleiben…Dieses atemberaubende Tempo, mit dem wir die Natur zerstören, macht mir Angst<. Mit seiner Frau Juliana betreibt er an der brasilianischen Ostküste die Facenda Armada, eine nachhaltige Kakaofarm, und mit der Naturschutzorganisation AMAP Aufforstungsprojekte, die Familie lebt abwechselnd dort und in seiner Heimatstadt Friedrichshafen am Bodensee. >Das Geld ist das Ende unserer Lebensweise< meint eine alte Frau vom brasilianischen Stamm der Mehinaku und trifft damit den Kern unserer Wohlstandsgesellschaften, die auf Ausbeutung beruhen, und das m.E. schon immer, ibs. verbunden mit der Unterdrückung von Aboriginen auf der ganzen Welt. Als nur ein stellvertretendes Beispiel aus der Vergangenheit: nicht nur einen Autoverleih benennt man nach dem betrogenen und bei der Deportation 1492 zu Tode gekommenen letzten Guanchen König der kanarischen Insel La Palma: Tanausú – in Grunde können sich Ureinwohner nur dauerhaft retten, wenn das Land weder Bodenschätze aufweist noch andere Erträge zulässt, denn wo der Profit winkt…

72 Seiten hat das Sonderheft, die lohnen, der Vortrag ebenso!

iPhone 11 Pro Max  ohne Filter  FastResize

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Nepal Annapurna Circuit

Eindrücke: 265 eigene

und ein paar fremde

Im Eigenverlag wetraveltheworld.de erschien der o.a. Reisebericht von Carolin Steig und Martin Merten mit vielen tollen Fotografien und ehrlichem Text als Vorbereitung für die Reise nach Nepal im November 2019.

diesmal dabei: die wasserdichte PowerShot D10, denn der Circuit bietet alle Klimazonen der Welt außer den Tropen, plus einer dicken solaren X-Dragon Powerbank

Der Annapurna Circuit ist zwar eine weitgehend festgelegte Route, deshalb wird auf die detaillierte Beschreibung nicht verzichtet, auch die 265 eigenen Aufnahmen sprechen für sich:

O-Ton IZ: Die Umrundung des Annapurna-Massivs gilt als der Klassiker unter den Trekkingtouren in Nepal und eine der schönsten Wanderrouten der Welt. Die technisch leichte, konditionell jedoch eine der anspruchvollsten Wandertouren überhaupt führt durch alle Klimazonen von den Subtropen bis ins vergletscherte Hochgebirge und gipfelt in der Überquerung des höchsten begehbaren Passes der Welt, dem Thorong-La mit 5.416 hm. Organisiert und durchgeführt wurde die 21-tägige Reise vom DAV Summit Club, dem weltweiten Reiseveranstalter des Deutschen Alpenvereins.

Die Reiseroute zusammengefasst: Per Nachtflug erreichen wir Kathmandu von Frankfurt aus über Abu Dhabi innerhalb von insgesamt ca. 24 Stunden. Nach der Hotelübernachtung mit vorerst letzter warmen Dusche führt eine eintägige Busfahrt direkt in die Annapurna Conservation Area nach Bhulbule auf 840 hm, wo das Trekking am Folgetag beginnt. Über zunächst zehn Wandertage geht es peu à peu unter der Berücksichtigung der notwendigen Akklimatisationszeit immer höher bis auf knapp 5.500 hm. Wir wandern vorbei an Reis-, Linsen- und Hirseterrassen, überlebensgroßen Weihnachtssternen und Feigenbäumen, bis in die karge Hochgebirgslandschaft des Manang-Bezirks. Weitere Übernachtungen finden in einfachen Lodges mit fließendem, jedoch meist kaltem Wasser statt. Im Gegensatz zur kargen Einrichtung steht so gut wie immer eine funktionierende Wi-Fi-Verbindung zur Verfügung und wir werden ausnahmslos mit frisch zubereiteten, unglaublich köstlichen Gerichten verwöhnt. Von Anfang an haben wir die Achttausender Manaslu (8.163 hm) sowie die Gipfel Annapurna II bis IV (von 7.937 hm absteigend) im Blick, ein atemberaubendes Panorama. Nachdem wir das zunächst hinduistisch geprägte Hinterland durchquert haben, säumen erste Gebetsmühlen und -fahnen des Buddhismus unseren Weg. Wir wandern immer weiter zum erklärten Höhenziel hinauf, am neunten Tag startet die lang ersehnte Gipfelbesteigung morgens um 5 Uhr bei völliger Dunkelheit und -15 Grad vom Thorong Base Camp (4.540 hm) aus. Nach knapp 3 Stunden überwältigen uns neben Atem- und Sprachlosigkeit unsere Emotionen und auch ein wenig Stolz, die Passhöhe erreicht zu haben. Über 1.700 hm steigen wir stillschweigend und ergriffen in das Königreich Mustang hinab in den auf 3.800 hm gelegenen Wallfahrtsort Muktinath. Zum ersten Mal erblicken wir das Dhaulagiri-Massiv (von 8.167 hm absteigend). Der weitere Abstieg in den Folgetagen über Kagbeni und Ghasa nach Tatopani auf 1.200 hm führt uns wieder zurück in grüne und warme Gefilde, Mandarinenhaine, Apfel- und Zitronenbäume sowie Bananenpalmen säumen die Wegesränder. Per Bus durchqueren wir die tiefste Schlucht der Welt zwischen dem Annapurna- und dem Dhaulagiri-Massiv. Nach dem Abstieg in die Tiefebene folgt ein weiterer Höhepunkt: die Gipfelbesteigung des Poonhill mit 3.194 hm. Hier geht es noch einmal morgens um 5 Uhr von Ghorepani aus los, um 6:40 Uhr werden wir nach gut 300 hm Aufstieg mit einem traumhaften Sonnenaufgang und ebensolchem Blick auf die Bergkulisse des Dhaulagiri und des Annapurna-Massivs belohnt. Im Anschluss gilt es, 1.750 hm in Stufen abzusteigen, wo wir in Hille übernachten und uns von unseren Gepäckträgern mit Tanz, Gesang und dem einen oder anderen Hirse-Schnaps und Everest-Bier verabschieden. Am nächsten Morgen bringt uns ein Bus nach zweistündigen Fußweg nach Pokhara, von wo aus wir mit Yeti Airlines zurück nach Kathmandu fliegen. Nach über zwei Wochen der Abgeschiedenheit und Stille brechen der Verkehr, der Geräuschpegel und vor allem der Smog der Großstadt auf uns ein, die Besichtigung der größten buddhistischen Stupa Boudhanath mit ihrer touristischen Umgebung tut hier trotz ihrer majestätischen Anmutung keinen Abbruch. Nach einer ersten Nacht zurück in der Zivilisation geht es am nächsten Morgen um 5:30 Uhr wieder zum Flughafen, wo uns eine Propellermaschine für einen Rundflug bei Sonnenaufgang über das Himalaya erwartet, ein unbeschreibliches Erlebnis und eine mit Sicherheit lebenslang bleibende Erinnerung. Im Anschluss stürzen wir uns in das touristische Viertel Thamel mit unzähligen „Made in China“-Shops, besichtigen den von dem Erdbeben in 2015 stark beschädigten und als UNESCO-Weltkulturerbe geltenden königlichen Palast. Den Abend lassen wir in einem traditionellen tibetisch-bhutanischen Restaurant kulinarisch ausklingen. Am nächsten Morgen heißt es Kofferpacken. Bevor wir jedoch zurück zum Flughafen fahren, steht die Besichtigung des Pashupatinath-Tempels, einer der wichtigsten Tempelstätten des Hinduismus, auf dem Programm. Die Verbrennungsriten, die wir aus nächster Nähe mitverfolgen können, wirken auf uns befremdlich und verstörend. Den atemberaubenden Abschluss findet der letzte Tag beim Mittagessen auf einer Dachterrasse oberhalb der Stupa Boudhanath, zu der wir nun nochmals bei Tageslicht zurückkehren. Per Nachtflug geht es am Abend mit unendlich vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck über Abu Dhabi zurück nach Frankfurt, wo wir am nächsten Morgen um 6:45 Uhr planmäßig und wohlbehalten heimischen Boden betreten.

Fazit: Die Erlebnisse und Eindrücke dieser dreiwöchigen Reise sind kaum in Worte zu fassen. Begonnen bei einem unermüdlichen Engagement der DAV-Guides, über unzählige kulinarische Erlebnisse und atemberaubende Landschaften, durchaus körperlichen Herausforderungen, scheue und gleichzeitig unglaublich herzliche Menschen, die größtenteils in Armut leben, und nicht zuletzt der für unsere Verhältnisse Reduktion auf geringfügige Annehmlichkeiten wird sie prägende Erinnerungen hinterlassen, verbunden mit einer großen Demut und Dankbarkeit.

alle Nepal Aufnahmen und der kursive Text (c) IZ – DANKE!

265 Abb.  Canon Powershot D10   keine Filter   Fast Resize

(c) slowfoto.de

Einfach bessere Fotos – ist das 2019 wirklich einfach?

Fotografieren aktuell mit dem Handy (12MPI), der Spiegellosen Crop (18MPI) und Vollformat Spiegelreflex (20MPI) Kamera bei wenig Licht

Handy Panorama 2010 in Berlin – Wuhlheide – Bonnie Tyler – Carat – Puhdys – wir 

Einladung zum Blog „einfach bessere Fotos“  (2010)

Fotografie mit der allgegenwärtigen digitalen Kompakten oder dem Handy samt allen smarten oder anderen Phone-Abkömmlingen ist heute üblich, auch dort im Konzert, wo Film- und Fotoaufnahmen ausdrücklich verboten sind. Doch irgendwann war oder ist man nicht mehr mit der Qualität dieser Aufnahmen zufrieden:

  • Was kann ich tun, wenn mir die Aufnahmen von Anderen besser gefallen als meine eigenen?
  • Wie komme ich zu ausdrucksstarken Fotos, muss dazu eine neue Kamera her?
  • Muss ich die Kamera komplett selbst einstellen oder kann ich mich einfach auf die angebotenen Automatiken verlassen?
  • Kann ich mit einer einzigen kleinen Kamera all meinen wachsenden Ansprüchen genügen?
  • Was benötige ich an Ausrüstung, um als Beispiel aus dem Bergwander- oder Stadturlaub ansprechende Fotos mitzubringen?
  • Was ist beim Fotografieren von Personen wichtig?
  • Wie kann ich Blitzlicht fast unsichtbar einsetzen?
  • Was ist alles vor der Aufnahme zu beachten?

Diese acht Fragen stellte ich damals den Freunden und Lesern meines jungen Blogs einfach bessere Fotos. Es ging nicht etwa nur darum, Anregungen zum Neukauf zu vermitteln, sondern präzise Anleitungen für fotografische Situationen aufzuzeigen, also Kochrezepte, um auf den Geschmack nach mehr zu kommen. Die meisten Klicks im Blog gehen zu den >Einstellungen< oder anderen fototechnischen Artikeln. Für mich sind und waren diese summarischen Berichte nur als handwerkliche Basics gedacht, die Fotostrecken hingegen finde ich viel wichtiger, ibs. die Reiseberichte >zu Fuß<, weil solche Erinnerungen auch farbig sind 🙂 wie ab+zu die >Beichten< aus anderen schönen Situationen im Leben…

Wesentlich bei allen Anschaffungen ist auch heute zu wissen, was man >nicht< benötigt, denn Fehlkäufe sind teuer: slowfoto ist deshalb weder an Hersteller noch Vertriebe gebunden! Es versteht sich von selbst, dass wertige Produkte aufgeführt sind, von deren Qualität ich aus langer Anwendung überzeugt bin. Ein Blick in den slowfoto Blog (->Kategorien) zeigt die Richtungen (->Suchfunktion) auf…

a EOS 6D EF 1.8 28mm 17:57 1/30sec F3.5 ISO 25.600

b EOS 6D EF 1.8 85mm 20:30 1/30sec F 1.8 ISO 12.800

Fazit 2019 

Die Recherche in ehrlichen Vergleichen langjährig verfolgter Portale zeigt die vielen Veränderungen: War früher die DSLR, als schnelle Variante im Cropformat, als 50MPI Pixelbombe heute auch im Vollformat, das Ende der Fahnenstange, so sind dies mittlerweile die Spiegellosen geworden, mit einem Crop Sensor zum Einstieg und aktuell mit rund 30 MPI vollformatigem Sensor und, man lese und staune, fast ohne Unterschiede in den JPG oder RAW Qualitäten! Und weil die Sensoren samt Softwares auch nicht zaubern können, ziehen die sehr guten Spiegellosen mit den sehr guten DSLR gleich, sie sind mit neu gerechneten und deutlich teureren Objektiven hingegen in der Abbildungsqualität sogar überlegen. In der ISO Empfindlichkeit können heute Aufnahmen bis 12.800 oder 25.600 durchaus überzeugen, wovon der analoge Film Fotofan nicht mal geträumt hat.

c EOS M 18:08 EF-M 2.0 22mm 1/30sec F4 ISO 12.800

d EOS M 18:01 EF 1.8 28mm 1/40sec F2.8 ISO 12.800 

Handy: Ähnlich ist der Fortschritt, 12MPI gehören zum Standard, ein kurzes Tele zusätzlich zum Weitwinkel mittlerweile auch. Die Bildqualität ist enorm gesteigert auf das Niveau preiswerter Crop-DSLR, die Ausstattung hingegen völlig anders: unzählige Apps verhelfen dem Anwender bis hin zur virtuellen Blendensteuerung, auch in der Verwendung beider Objektive samt Verrechnung der Aufnahmen. Auch Fotos bei wenig Licht sind per Mehrfachaufnahmen und deren Verrechnung rauschärmer geworden. Allerdings sind diese Apps mittlerweile auch in einige DSLR eingebunden, aber nicht zwingend nötig, für die EOS 6D überzeugt auch der single-shot.

Unangefochten ist immer noch der große Live-View Bildschirm mit der zeitgleichen Wiedergabe jeder Veränderung an Parametern. Solche großen Bildschirme bieten die Spiegellosen nicht, dafür einen digitalen Live-View Sucher, den wiederum die DSLR nicht aufweist. Zudem ist das Erstellen von Panoramen oder Clips samt Versand per Händy echt easy und oft unverzichtbar.

Für mich aktuell ideal ist deshalb ein iPhone7+, eine spiegellose Crop wie schon die erste EOS M und für alle anderen Fälle noch eine EOS 6D als Nachteule mit lichtstarken Festbrennweiten und langen Zoomen. 

e iPhone7+ 16:59 f4mm 1/4sec F1.8 ISO 100

f iPhone7+ 16:59 f6mm 1/4sec F2.8 ISO 125

g iPhone7+ 21:28 f4mm 1/4sec F1.8 ISO 1.600

h iPhone7+ 21:28 f6mm 1/4sec F2.8 ISO 400

Je besser man die eigene Kamera beherrscht und kennt, desto besser werden die Aufnahmen. Eine neue Kamera macht i.d.R. nicht zwingend bessere Aufnahmen, deshalb lieber neue Motive suchen als nach vermeintlich besserer Ausrüstung jagen. Wenn eine Aufnahme gefällt, ohne dass die verwendete Kamera auffällt, ist (m)ein Ziel erreicht.

Fotografieren ist das Malen oder Schreiben mit dem Licht der Himmelskörper,

Fotografieren bedeutet Zeichnen mit reflektiertem Licht: Photographie altgriechisch φως,φωτoς Helligkeit, Lichtder Himmelskörper, und γραφειν, malen, schreiben.

Fotografieren ist nicht schwierig, solange man nichts davon versteht.

Wenn man diese Kunst aber begriffen hat, dann wird man gefordert.

https://slowfoto.wordpress.com/2018/03/11/faqs-eine-kamera-kaufen/

Die Kraft eines Porträts liegt in dem Bruchteil der Sekunde, in dem man etwas vom Leben der fotografierten Person versteht. Die Augen erzählen viel, der Gesichtsausdruck… Ein Porträt nimmt man nicht alleine auf, der Andere schenkt es einem.

https://slowfoto.wordpress.com/2017/07/31/faqs-einfach-bessere-fotos-wie-man-sie-erhaelt/

Gute Fotografie beginnt dort, wo man schlechte Fotos nicht mehr aufnimmt. Auch eine bessere oder teurere Kamera macht keine aussageträchtigeren oder besseren Aufnahmen! Wenn eine Aufnahme gefällt, ohne dass die verwendete Kamera auffällt, ist (m)ein Ziel erreicht.

Farben sind das Lächeln der Natur  Leigh Hunt – englischer Schriftsteller

Jedes Foto hält die Zeit an  Cees Nooteboom – holländischer Schriftsteller

alle Aufnahmen aus der Hand und ooc außer FastResize

(c) slowfoto.de

Vernissage am 23.11.2018 im Seniorenheim Hege

Einladung zur Vernissage am Freitag 23. November 2018 um 17 Uhr
im Foyer des Seniorenheims Hege in 88142 Wasserburg Hege 5 mit Werken von

Beate Birk (Gouache)
Elvira Boxleitner (Acrylmalerei)
Ina Kritiotis (Fotografie)
Heidi Schnicke† (Aquarell)
Wolfgang Suhadolnik (Mandalas)
Dr. Peter Paul Zehner (Fotografie)

Die KünstlerInnen zeigen ihre Exponate teils gemalt, teils fotografiert, in einer besonders großen Vielfalt. Vorab schon mal meine 15 Fotografien

auf Canvas Leinwand im Format 30x45cm und

aufgegangen im 1. Stock des Pflegeheims

im Flügel Wasserburg, mit erklärendem Katalog 

iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

German Roamers

Deutschlands neue Abenteurer

die German Roamers unterwegs, laut Pons ist ein roamer ein sich herumtreibender Vagabund 🙂

ISBN 978-3-7701-8884-0  www.dumontreise.de  €35

14 junge Fotografen gehen in Deutschland auf die Jagd nach dem besonderen Augenblick – auf 257 Seiten sind deren Aufnahmen mit jeweiligen Erläuterungen abgebildet, zudem beantwortet jeder Roamer 10 Fragen zu seiner Art der Fotografie resp. Nachentwicklung (Filter ja, Photoshop eher nein), auch die eigene Ausrüstung wird kurz vorgestellt (Drohne – Händy – Vollformat). Man hat sich auf Instagram kennen gelernt, der 31 Jahre alte Johannes Höhn gründete dann vor rund 2 Jahren die Community.

das Bilderbuch 🙂

Inhalte

Stairway to Photo Heaven

so schön ist es hier

jeweils sieben

junge Fotografen

>Lernen muss man das Fotografieren eigentlich nicht. Man braucht einfach ein Auge dafür. Und auch vielleicht ein bisschen Glück< meint Jannik Oberhof, Jahrgang 2000. Okay, Knipsen ist easy, solange man nichts davon versteht. Wenn man die Fotografie aber richtig begreifen will, dann wird man gefordert, meine ich als Jahrgang 1949. Jedenfalls gehört dieses Bilderbuch zu meinen ganz großen Lieblingen und zum Älterwerden kommt halt, dass die Lehrer immer jünger sind…

Mal abgesehen von der ernsthaften Präsentation schöner Landschaften oder hinreisendem Licht in der Natur, das Buch ist eine ganz individuelle und wertige Anleitung für fotografisch Engagierte, die eigenen Aufnahmen erstens besser zu erstellen und zweitens ansprechender zu gestalten, und das alles zu einem dafür noch hochinteressanten Preis!

iPhone 6+  ooc  Fast Resize – alle Aufnahmen sind aus dem vorgestellten Buch

(c) slowfoto.de