FAQs: Canon EOS RP – ein ideales Arbeitsmittel?

Frage: Ist die Canon EOS RP ein ideales und zukunftsfähiges Kameramodell?

iPhone 7+ – Canon EOS RP mit EF 2 135 L ca. 1,4kg, der Vollformat Sensor sitzt vorn im Gehäuse auf der Ebene zwischen Wahlrad und EOR RP Schrift, weil der SLR-Spiegel fehlt, als Distanzausgleich zum EF Objektiv ist der Mount Adapter EF-EOS R (110g) montiert.
iPhone 7+ – die Deko Lampe ist das Objekt der Begierde für das 2 135 an den 4 Vollformaten

EOS 5D [P] EF 1:2 135mm L T 1/160 F 2.2 ISO 1.600
Canon hat sehr lange mit der spiegellosen Vollformat EOS gewartet. Kaum war 2011 die Cropformat EOS M erschienen, hatte ich blitzschnell zu dieser kleinen schwarzen sucherlosen Reise-Kamera eine Beziehung, war angetan, was die live view Bedienung und 18MPI Bildqualität betraf. Die EOS R spielte in einer anderen Preisliga, erst die RP sollte es werden. Da ich viele EF und EF-S plus Fremdgläser besitze, war ich besonders überrascht: die RP akzeptiert am Mount Adapter EF-EOS R alles, was ein EF Bajonett aufweist, falls gelistet, sogar mit zuschaltbaren Korrekturen: Ein EF-S Objektiv erbringt Bilddateien von 10,08 MPI mit 3.888 x 2.595 Bildpunkten und ein EF Objektiv von 25,96 MPI mit 6.240 x 4.160 Pixel.

EOS 5D II [P] EF 1:2 135mm L T 1/125 F 2 ISO 2.000
Das bedeutet, ein EF-S 10-22 bietet wie am Crop Sensor KBÄ 16-35mm bei macro 24cm und ein EF-S 17-85 KBÄ 27-135mm Brennweite bei macro 35cm, beide Gläser sind relativ leicht und tagsüber gut zu nutzen, das EF-S 2.8 60mm macro ergibt KBÄ 96mm. Aus analogen Zeiten habe ich noch ein EF 22-55 mit 35cm macro samt EF 55-200 mit 120cm macro als Set, also zwei noch leichtere Optiken ohne IS resp. Korrekturen, aber mit sichtbaren Kontrast Verlusten gegenüber L-Glas 😦 – deutlich besser weil korrigiert sind meine beiden führigen Oldies EF 3.5-4.5 20-30 USM macro 34cm und EF 3.5-5.6 28-135 IS USM macro 50cm als aktuell sehr preiswerte Alternativen!

RP EF-S 10-22 [Silent Modus] bei 22mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 10-22 [Silent Modus] bei 10mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 17-85 IS [Silent Modus] bei 33mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 17-85 IS [Silent Modus] bei 85mm ooc außer Datenreduktion
Über lichtstarke EF-Festbrennweiten >1.4 freut man sich nicht nur abends, das EF 2.8 16-35 L II Zoom finde ich noch handlich, ein 2.8 24-70 nutze ich wegen vorhandener lichtstärkeren Festbrennweiten (1.8 28 – 2 35 – 1.4 50 – 1.8 85 – 2 135 – 2.8 200mm) nicht und das EF 2.8 70-200 mit oder ohne IS ist mir zu auffällig resp. zu schwer. Unterwegs nehme ich gerne die kleinen EF 4 24-105 L IS bzw. EF 70-300 DO IS, auch mal mit KENKO 1.4 Extender resp. das leichte EF 4 70-200 L IS mit dem EF 1.4 Konverter.

EOS 6D [P] EF 1:2 135mm L T 1/125 F 2 ISO 1.250
Die EOS RP ist ein unauffälliges und leises Arbeitstier, mit kurzer Brennweite auch aus der Hüfte verwendbar oder präzise über den Klappspiegel, und sehr guten Bildergebnissen bis hin zu ISO 40.000 mit der Möglichkeit, die Empfindlichkeit per [4Nachtaufnahme ohne Stativ] plus kamerainterner Verrechnung zu halbieren, wenn man die Zeit dafür hat. Die kabelgebunden Steuerung über EOS Utility3 lässt keine Wünsche mehr offen und ist zudem per BT und mit dem iPhone möglich.

EOS RP [P] EF 1:2 135mm L T 1/60 F 2 ISO 800
Objektive sind als lichtschwächere Massenware relativ billig und reichen für Schönwetteraufnahmen völlig: >ne 125stel und Blende 8, wenn die Sonne lacht, sagte mein Vater zu analogen Zeiten! Lichtstarke Gläser und ibs. Zoome kosten richtig Geld, aber neue Gehäuse auch. Mit der RP hat CANON die zweite spiegellose VF Kamera auf den Markt gebracht, die den 14fps Sport- oder dSLR Studiofotografen sicher weniger interessiert, jedem Engagierten hingegen viele vorteilhafte Neuerungen für unterwegs und bei wenig Licht bietet, wenn man bereit ist, mit dem elektronischen Info-Sucher zu leben: ich habe ihn bisher konsequent abgelehnt, nutze ihn nunmehr mit einem lächelnden Auge 🙂 – ebenfalls bemerkenswert: der sehr gute kleine rückseitige Klapp TFT lässt sogar 10-fache Kontroll-Vergrößerungen zu, ersetzt aber keinen großen farbtreuen 27er in der finalen Beurteilung. Die Verwendung von EF und EF-S Objektiven mit entsprechenden Sensorgrößen ist neu, die programmierbare Ausstattung bis hin zum lautlosen Betrieb auch, der Fokus für meine slowfoto-grafischen Bedürfnisse ausreichend schnell, der elektronische Sucher ibs. bei Dunkelheit ein Segen.

Frontansicht

my10cents

Leicht hat es der Starter mit folgenden mir gut bekannten Gehäusen

  1. EOS M – aktuell als M100
  2. EOS 40D oder eine jüngere schnelle Crop mit 7fps
  3. EOS 6D
  4. EOS RP

Tipp

Man kauft neu oder alt, gut oder gebraucht bei www.asgoodasnew.com oder nutzt den freundlichen Fachhändler mit kompetenter Beratung resp. der Möglichkeit von Testaufnahmen bzw. Inzahlungnahmen, mein regionaler Ringfoto Händler in Friedrichshafen ist www.speth24.de.

NB

Alle vergleichenden EOS 5D 5D II 6D und RP Aufnahmen der Glühlampe sind mit [P] erstellt, zudem ooc außer 1:1 Crop, die 3:4 jedoch mit dem iPhone 7+. Die präzise Spiegelung der Heizdrähte ibs. im oberen und unteren Bereich der Glühlampe zeigt bei 10-facher Vergrößerung die enorme Überlegenheit der RP. Den lautesten Spiegelschlag hat die 5D resp. 5D II, die 6D ist leise wie eine Crop und die RP auf Wunsch (fast) unhörbar, der Verschluss extrem weich. Mit dem Extension Grip ist der Halt mit 5 Fingern der rechten Hand und damit eine enorme Sicherheit bei schwerem Glas gegeben.

iPhone 7+ – RP (562g) mit Extension Grip (85g) – die aufgeräumte Rückseite wie bei der EOS M

Fazit

Schon nach wenigen Wochen möchte ich die vermeintlich schlichte EOS RP ibs. mit leichten lichtstarken Festbrennweiten oder L-Objektiven nicht mehr vermissen, also auch mit auf die Insel nehmen, nutze aber die EOS 6D wegen des optischen Suchers ebenfalls gerne und das iPhone 7+ weiterhin konsequent weil immer dabei. Fasziniert bin ich vom Sensor, der ibs. Unterschiede der angedockten Objektive hochpräzise abbildet, wozu sich die Kontrolle mit 10-facher Vergrößerung auf dem kameraeigenen TFT eignet.

 

Canon EOS RP  >start with the beginning<

NB Alle meine Einstellungen und Informationen sind sorgfältig erarbeitet und mehrfach geprüft, aber ohne irgendwelche Garantien oder Gewähr. 

RP erste Schritte

RP Einstellungen

(c) slowfoto.de

Canon EOS RP – Einstellungen

Tipps zur Einstellung der Canon EOS RP

Meine präferierten Einstellungen für die EOS RP für Firmware Version 1.1.0. mit Stand September 2019 – unter besonderer Berücksichtigung meiner slowfotografischen Ansprüche:

Zwei Jahre nach der Anschaffung der EOS 6D, mit ausführlicher Erprobung und immer noch bestehender Überzeugung hinsichtlich der Bildqualität bis hin zu nutzbaren ISO 25.600 bei gering sichtbaren Einbußen aber befriedigen Einsatzmöglichkeiten nicht zuletzt auch wegen weichem Spiegelschlag – habe ich beschlossen, Canon`s zweite vollformatige spiegellose EOS RP zu nutzen, auf der immer währenden Suche nach noch besserer Sensor Technik und die nicht im Sinne höherer Auflösung, sondern gesteigerter ISO Fähigkeit bis 40.000 und diesmal ohne Spiegelschlag samt stiller Auslösung!

6D Sensor hinter dem Spiegel, RP Sensor hinter dem Bajonett

Während die dSLR den Bildsensor tief im Gehäuse nahe der Rückwand und den AF Sensor am Gehäuseboden hat, gibt es bei der EOS RP einen Sensor für beide Zwecke relativ nahe am nunmehr (Canons 4.) R-Bajonett, d.h. für die Verwendung von EF/EF-S Objektiven ist, vergleichbar zur EOS M, ein ca. 22mm breiter, rund 110g wiegender Mount-Adapter EF-EOS R als Zwischenring zwingend notwendig, um die richtige Distanz zum Sensor beizubehalten und alle elektrischen Kontakte zu übertragen, bei Verwendung neuer R-Objektive entfällt dieser!

Der geliebte optische SLR Sucher fehlt, was einer Umgewöhnung bedarf, die durch mannigfache zusätzlich angezeigte Informationen mehr als wett gemacht wird, und spürbar Strom verbraucht, dafür nach Eintritt der Dunkelheit überlegen ist: Er zeigt zwar nur annähernd, was später auf einem geeigneten großen Bildschirm alles zu erkennen ist, ein Klick auf 10-fach Vergrößerungstaste (die unter dem Sternchen = AE Lock) hingegen ruft Erstaunen schon auf den klappbaren kleinen TFT auf der Rückseite der Kamera über die Detailwiedergabe hervor, ich nutze ihn gerne als AF touch pad (wie bei der EOS M) und für Bildkontrollen, Menü Einstellungen oder Boden- resp. seltener Stativ-Nutzung.

Rädchen und Tasten sind für Rechtshänder ausgelegt, nur der Canon Geier weiß warum links für ON-OFF ein Rad herhalten muss, Hauptsache es funzt, ebenso weswegen das waagrechte Einstellrad per Locktaste zu blocken ist, M-Fn habe ich für ONE SHOT <-> AF SERVO belegt, alles andere ist beschriftet und damit selbsterklärend.

Die RP Bedienungsanleitung >Advanced User Guide< hat immerhin 641 Seiten :-), unendlich viel ist einstellbar, neu sogar eine Farbkorrektur hinsichtlich etwas gelberer Hautwiedergabe, was meinem Empfinden nach Haut wie bei Nikon Aufnahmen entgegenkommt -> nunmehr wende ich den modifizierten Bildstil [Natürlich] 5 2 2 1 1 1 und bei [Porträt] als letzte Zahl auch eine 1 an, weil Rot&Co bei Canon wohl recht beliebt ist, die neuen Porträts werden es zeigen.

Neben 10 Programm Automatiken gibt es Video und [SCN] mit 12 Vorwahlen: Auch für die [Nachtaufnahmen ohne Stativ] habe ich abends das SCN im Gegensatz zur EOS 6D (dort ohne Verbesserung) genutzt um zu sehen, ob die Aufnahmen damit besser sind als in den kreativen Programmen mit bis zu ISO 40.000!

Canon bietet für große Hände noch eine andockbare Basis, die mit rotem Rand gut zu L-Optiken passt, mir aber für leichte Optiken wie das schlanke EF 2.8 40mm Pancake ebenso wenig fehlt wie die fetten Batteriegriffe der d-SLR, aber mit 700g Objektiven ist das anders, der Extension Grip (€79.-) bietet hier ein deutlich sicheren Halt des Bodies mit der rechten Hand, – weitere erste >launische< Eindrücke habe ich hier beschrieben.

Vorweg bleibt zu sagen, meine Anforderungen an einen Fotoapparat sind schon recht spezifisch und zwar seit sehr langer Zeit, hier nach aktuell bestem Wissen und ohne irgendwelche Gewähr oder Haftung erstellt, ich brauche resp. nutze:

  • keine extrem schnelle Bildfolge, anstelle 10fps reichen mir 4-5 vollauf, auch mein iPhone bietet mit 240fpm bei voller 12MPI Auflösung nicht mehr, allerdings m.W.n. ohne AF Nachführung
  • lieber leichtere kleine Gehäuse (und Objektive) wie die 6D oder die jetzt noch kleinere RP (132x85x70mm bei 470g) als die größeren Boliden 5D (ibs. mit dem BG E4) und 5DII ff, mit Vollformat bietet die RP satte 26,2MPI
  • hohe ISO Fähigkeiten für Aufnahmen mit weniger Licht, die letztlich zeitaufwändige, dafür rauschreduzierte >Nachtaufnahme ohne Stativ<, also eine Verrechnung von 4 in einer Sekunde aufgenommenen Bildern (s.a. EOS M) überflüssig machen für available light (wie mit der EOS 6D)
  • erstens eine präzise Scharfstellung per zentralem AF Feld oder Spot (AF ON) der RP mit 4.779 Dual Pixel Messpunkte mit blitzschneller Umschaltung auf AF-Servo (wenn nötig z.B. mit der M-Fn Taste), leider ist der Wechsel AF ON zu AF Nachführung, Augen- und Gesichtsverfolgung nicht auf diese Taste zu legen 😦
  • zweitens die Belichtungsspeicherung per Bildschirmkontrolle (AE => * Taste)
  • danach die finale Bildkomposition und möglichst leiser bis stiller Auslösung in den Programm Automatiken [Fv P Tv Av M B resp. leiser Modus]
  • [A]utomatiken mit präziser AF Nachführung, Augen- und Gesichtsverfolgung
  • unproblematische Verwendung auch von Altglas, auch per Adapter oder mit Extender
  • möglichst naturgetreue Farbwiedergabe per Bildstil [Natürlich] 5 2 2 1 1 1 (mehr Gelb wg. natürlicherer Hautfarben!)
  • lange Akku Laufzeit, da patzt die RP ein wenig wegen Bildschirm resp. eSucher), dafür ist der LP-E17 (7,5V bei 1.040mAh) auch in der Kamera per USB 3.0 Type-C Kabel aufladbar – die grüne Kontroll-LED leuchtet dann rechts hinten am ausgeschalteten Body, nach maximal rund 250 Aufnahmen
  • Fernbedienung einmal sowohl mit [Camera Connect] und meinem iPhone 7+ endlich per BlueTooth (Automatisch übertragen – BT Fernsteuerung – Standortinformationen – Kameraeinstellungen Aufnahme => Remote Live View und Download von Bilddateien), als zum Anderen auch Kabel gebunden mit der aktuellen Version 3.10.20 von EOS Utility 3, die Kamera wird erkannt, Download von Bilddateien, Einstellungen und eine äußerst komfortable Fernbedienung (weil eSucher basiert) sind damit möglich 🙂
    RP am MacBook Utility geöffnet

    RP am Kabel

Zu meinen Einstellungen resp. Nutzungen:

Autofunktionen 

[SCN] eignet sich für: [Nahaufnahme – Speisen – Nachtporträt – 4Nachtaufnahme ohne Stativ – HDR-Gegenlicht – leiser Modus– Porträt – Gruppenfoto – Landschaft – Sport – Kinder – Schwenken]

NB: [SCN] leiser Modus [Lautsprecher durchgestrichen] ist für mich eine ideale weil absolut unauffällige Funktion i.V.m. ONE SHOT AF, per mittigem Einzelfeld- oder (mini) Spot kann man mit halbgedrückten Auslöser AF und AE fixieren und halten, ggf. die Komposition noch korrigieren und für die Umgebung nicht weil nur im Sucher optisch erkennbar auslösen, eine top schnelle und extrem wertige Einstellung für Straßen- oder auch Nachtaufnahmen, die ich jedem Nutzer als wichtige Neuigkeit nur ans Herz legen kann, ich ziehe es dem [A] aus den nachfolgend genannten Gründen vor:

[A] Das grüne Automatikprogramm eignet sich m.E. besonders bei geringem Licht, lässt allerdings keine präzise AF Spot oder Einzelfeld Positionierung zu, weil es AF Ebenen anzeigt, Tipp mehrfach wählen per halb gedrückten Auslöser oder gleich ONE SHOT AF in [Fv P TV Av] oder [SCN] leiser Modus

[FV] eine gelungene neue Einstellung, die Parameter Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und ISO können hier einzeln und in Abhängigkeit der jeweiligen Priorität zueinander geändert werden, im Grund eine erweiterte und variable [P]rogrammautomatik, mittlerweile ebenfalls (m)ein Favorit

[P] eignet sich für alle einfachen Aufnahmesituationen mit variabler Blende/Zeit Kombination

[Tv] eignet sich für bewegte Motive oder unruhige Situationen (Zeitvorwahl = TimeValue ab 1/125sec und kürzer), mit langen Zeiten zur gezielten Unschärfe oder Verflüssigung bestimmter Bewegungen

[Av] eignet sich für alle statischen Motive in ruhigen Situationen (Blendenvorwahl = ApertureValue ab F8 und höher), mit offener Blende zur Freistellung von Hintergründen

[M] eignet sich für alle manuellen Einstellungen wie z.B. bei Nahaufnahmen mit kleinem Blitz LZ7 und 1/200sec F19 ISO 100 oder vom Stativ aus (Mond)

Customfunktionen

Ich verwende hier modifizierte Einstellungen ähnlich denen von Ken Rockwell, wobei für alle 3 der Belichtungsmodus [Fv] oder [P] und ISO [Auto] mit max. 40.000 gilt, die Bildgröße ist bei der RP .jpg und immer L:

[C1] Allgemeine Szenen -> [Fv] oder [P] -> T [Auto] -> Bildstil Standard mit +4 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> AF mode one shot – AF Bereich große Fläche – Finder Level ON -> Sucher kontinuierlich langsam
[C2] Familie Menschen -> [Fv] oder [P] T 1/125sec -> Bildstil Standard mit 0 oder +1 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> Servo AF -> AF Gesichts- und Augenerkennung / All Area – Finder Level OFF -> Sucher kontinuierlich langsam
[C3] Aktion und Sport -> [Fv] oder [P] -> T 1/500sec -> Bildstil Standard mit 0 oder +1 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> Servo AF -> AF Gesichts- und Augenerkennung / All Area – Finder Level OFF -> Sucher kontinuierlich schnell (4FPS)

Mein aktueller Bildstil war bis zur 6D [Natürlich] 0110, jetzt ist es 5 2 2 1 1 1 und kann mit laufender Nutzung weitere Änderungen erfahren 🙂

Individualfunktionen -> bitte zuerst einstellen:

C.Fn I Belichtung Einstellstufen

1 2 3 4 5 6 7
0 0 0 2 0 0 –

C.Fn II Autofokus

1 2 3 4 5 6 7
–  –  * 1 * 0 1

C.Fn III Operation/Weiteres Custom Steuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9
0 0 0 0 *  – 0 1 0

zu 1 Auslöser halb gedrückt nur Belichtungsmessung ohne AF Start!

Menü -> erst nach Individualfunktionen einstellen:

Kartei SHOOT 1-9

Kartei 1

Bildqualität L
Ausschnitt-/ Seitenverhältnis FULL
Rückschauzeit Aus
Auslöser ohne Karte betätigen OFF

Kartei 2

ObjektivAberrationskorrektur alle 3 Positionen Vignettierungkorr. Verzeichnungskorr. und Dig. Objektivoptimierung auf ON, wenn kein anderes Programm (DxO LR) verwendet wird, oder OFF, wenn man die Objektive out oft he box liebt
Steuerung externes Speedlight wie vorgeschlagen

Kartei 3

Beli.korr./AEB 0
Foto ISO-Empfindlk. Automatisch, ISO und Auto-Bereich auf 100-40000
Längste Verschluss.zeit auf Auto
Film ISO-Empfindl.Einstellungen auf Max. für Auto 25600
Autom. Belichtungsoptimierung OFF oder Standard
Tonwert Priorität OFF -> NB
Messtimer 16 Sek.
Belichtungssimul. Aktivieren

NB: Tonwert Priorität möglich => D+ und D+2 verbessern die Gradation in (zu) hellen Bildbereichen und können ggf. durch erhöhtem ISO Wert das Rauschen in dunklen Bildpartien verstärken, deshalb vor der Aufnahme testen: Die Tonwert Priorität Option Erweitert D+2 inaktiviert den Auto Lighting Optimizer und umgekehrt, die Belichtungskorrektur bleibt hingegen immer erhalten. Ich nutze die Tonwert Priorität nicht!

Kartei 4

Weißabgleich AWB Priorität Weiß
Custom WB je nach Aufnahme
WB-Korr.einst. 0,0/+-0
Farbraum sRGB
Bildstil Natürlich -> modifiziert  5 2 2 1 1 1

Kartei 5

Rauschred. bei Langzeitbel. Deaktivieren OFF (wenn z.B. externes Nachentwicklungsprogramm verwendet wird) ansonsten Automatisch AUTO oder Aktivieren ON
High ISO Rauschreduzierung Standard
Staublöschungsdaten Abbruch
Touchauslöser, Mehrfachbelichtung, HDR Modus und Fokus-Bracketing Deaktivieren resp. nur bei Bedarf

Kartei 6

Intervall-Timer, Langzeit-Timer und Anti-Flacker-Aufnahme Deaktivieren,
Schnellanzeige ???

Kartei 7

AF-Betrieb ONE SHOT AF
AF-Methode AF [] <=> Quadrat
AF Augenerkennung und Kontinuier.AF Deaktivieren resp. über M-Fn Taste
Touch & Drag AF-Einstellung Deaktivieren, Pos.-Methode Relativ, Akt. Touch-Ber. Rechts

Kartei 8 

Objektiv Electronic MF ON
AF-Hilfslicht Aussendung OFF – nur bei Bedarf ON
Einst. für MF Peaking EIN Empfindlichkeit HOCH Farbe GELB

Kartei 9

Movie-Aufn.größe FHD 25.00P IPB (Vorschlag)
Tonaufnahme Automatisch
Movie Digital-IS Deaktivieren Film Langzeitautomatik A-SLOW ON

Kartei Play 1-4 sind individuelle Einstellungen zur Bildwiedergabe, zu denen ich nichts raten mag 

Kartei SET UP 1-6 sind individuelle Werkzeug Einstellungen, auch dazu mag ich nichts schreiben außer Eco-Modus auf Aus, dafür Stromsparmodus Display Aus + Automat. Absch. + Sucher aus auf jeweils 1 Min. zur gezielten Akkuschonung

Kartei C.FN I II und III die Individualfunktionen stelle ich gerne zuerst ein, siehe dazu ganz oben im Beginn dieses Artikels

Kartei MY MENUE Set up 1-2 dient der Speicherung einiger individuellen Einstellwerte und wird ebenfalls von mir nicht genutzt.

GPS und WLAN nutze ich doch lieber über mein iPhone 7+, hier gibt es noch enormes Potential für die Canon Ingenieure, die Smartphones sind da Meilen voraus.

Fazit: Canon hatte mit dieser Kamera spät aber den zweiten Schritt in Richtung Vollformat spiegellos getan und Zutaten für den Konsumenten zusammen gefügt, die meinen Ansprüchen sehr entgegen kommen, auf Notwendiges beschränkt sind und ein paar Schmankerl hinzugefügt. Die Bildfolge von fast 5fps genügt mir allemal wie auch die Lichtmess Variationen und Speicher und das schon seit langer Zeit, die für mein Empfinden hervorragenden 6.240×4160.jpg Dateien haben Größen von rund 7-11 MB. Die Einstellungen bis ISO 40.000 rauschen zwar sichtbar aber bemerkenswert gering, man kann per [Nachtaufnahme ohne Stativ] den ISO Wert etwa halbieren, die EOS 5D hatte ISO 1.600 als Maximum und satten Spiegelschlag!

Der spiegellose Verschluss ist leise resp. völlig geräuschlos im [SCN] leiser Modus Programm, mittlerweile meine gerne genutzte Einstellung weil relativ unauffällig und in Verbindung mit zentralem AF-Feld/Spot per halb gedrücktem Auslöser eine schnelle AE+AF Speicherung erfolgt, die eine weitere Bildkomposition ermöglicht! Ob die Nutzung weiterer SCN Programme dem gereiften Nutzer viel hilft, waage ich zu bezweifeln, der Anfänger freut sich sicher, das Essen schmeckt aber nach Aufnahme im gleichnamigen Programm auch nicht besser 🙂

Ähnlich: Die Gesichtsverfolgung nutze ich ab+an, sie macht aber oft was sie will, dann nutze ich lieber die AF ON Taste mit mehrfachem Nachfokusieren per ONE SHOT, weil noch präziser und für mich von der dSLR her gewohnt schneller.

Focusstacking geht am besten vom Stativ mit R-Glas oder dem EF-S 60mm macro, also mittlerweile (beruflich) weniger was für mich, zu meiner zahnärztlichen Tätigkeit wäre die Kombi RP am Behandlungsstuhl und Steuerung über das Notebook ein Segen gewesen! 

Alles in allem ist die RP, wenn man leichtere und kleinere Gehäuse mag, ein aktuell rundes aber überaus vielschichtiges Angebot! Canon vertraut auf den Geldbeutel der Käufer und bietet neue R-Gläser zu m.E. sehr gehobenen Preisen, wer wie ich viele EF/EF-S Gläser im Schrank hat kommt ganz gut mit dem Mount Adapter EF-EOS R zurecht.

Nebenbei ist die EOS RP meine vierte Vollformat EOS: die erste 5D wegen des analogen KB vergleichbaren Suchers: endlich richtig sehen, die zweite 5DII wegen der exzellenten Bildqualität: endlich super zu sehen bekommen, die dritte 6D wegen der ISO Tauglichkeit bei wenig Licht und die RP weil ich an der EOS M, von der ich heute noch angetan bin, vieles vermisst habe, und das immer drauf seit der 6D ist ein EF 1.8 28mm, es sei denn mehr ist angesagt:

Leichtgepäck EF 20-35 3.5-4.5 – EF 1.8 50 + 4Dio Nahlinse – EF 28-135 3.5-5.6 IS + Kenko x1,5

Mittelgepäck EF 24-105 4 L IS – EF 50 2.5 macro – EF 70-300 4.5-5.6 DO IS + Kenko x1,5

Schwergepäck EF 16-35 2.8 L – EF 24-105 4 L IS oder EF 24-70 2.8 L – EF 70-200 L IS + EF 1,4x

Alternative EF 28 1.8 – EF 35 2.0 – EF 50 1.4 – EF 85 1.8 – EF 100 2.8 macro – EF 135 2.0 L – EF 200 2.8 L – Kenko x1,4

Alle aufgeführten EF Objektive sind an der RP auf Verzeichnung und Vignettierung korrigiert, das EF 70-200 4 L IS sogar per digitaler Objektivoptimierung, auch das EF-S 60 2.8 macro. Meine EF/EF-S werden zwar erkannt, manche Altgläser aber nicht korrigiert (EF 22-55, 35-80 wie auch Fremdglas), was zu analogen Zeiten auch nicht der Fall war.

© www. s l o w f o t o .de

NB: die folgenden Aufnahmen mit der RP sind unbearbeitet außer Datenreduktion und bewußt ohne weitere Kommentare außer der Dateinummer, mit verschiedenen Objektiven und von ISO 100 bis ISO 40.000 erstellt.

Wer meine Arbeit anerkennt resp. unterstützt, spendet 10€ an:              
Peter Paul Zehner IBAN DE90 1208 0000 1033 3034 29 BIC BYLADEM 1001 – Verwendungszweck Canon EOS RP – danke!

184
189
225
230
240
244
261
263
275
277
280
285
291
304
307
310
317
320
323
329
350
372
377
378
383
386
391
397
408
409
410
412
418
419
428

441
442
444
454
455
458
460
461
465
467
468
472
473
484
495
503
509
524
538
539
540
541
542
569
576
577
581
582
591
594
595
608
609
612
622
628
632
633

© www. s l o w f o t o .de

Erste Schritte mit der Canon EOS RP

Ein paar launische Bemerkungen zur neuen Canon EOS RP

Vorweg: Wer sich nicht mit vielfältigen Voreinstellungen und technischen Parametern auseinander setzen mag, ist mit einem iPhone+ (6+ ff) letztlich einfacher bedient und zudem schneller, ich ziehe mein nicht mehr ganz aktuelles 12MPI iPhone 7+ in vielen [App] induzierten Situationen vor, ibs. mit den beiden f28/56mm KBÄ Objektiven!

7+  20:39 2,3MB  f4mm (28mm KBÄ)  F1.8  1/4s 

Canons neue zweite spiegellose Vollformat Systemkamera EOS RP ist ebenso wie das iPhone keine optische Kamera mehr, lässt außer den neuen R-Objektiven mit dem Mount Adapter EF-EOS R alles aber an EF und EF-S Objektiven (mit nunmehr 11MPI Aufnahmen) zu, sogar für mein ältestes EF 20-35mm 1:3.5-4.5 ist eine Verzeichnungs- und Vignettierungskorrektur vorhanden, für das etwas jüngere EF 22-55 allerdings nicht, für das EF-S 2.5 60mm macro sogar eine digitale Objektivoptimierung wie für das EF 4 70-200mm L IS auch. Von den neuen R Objektiven interessiert mich das 24-240er Zoom als ohne Adapter immer drauf, es steht aktuell noch nicht zur Verfügung und einem Kauf würde zudem ein ausführlicher Test hinsichtlich Abbildungsleistung und Handling vorausgehen.

RP  20:40  6,2MB  f28mm  F1.8  1/60s ISO 3200

Die RP verfolgt konsequent die Linie der EOS M mit Touch Bedienung, bietet dazu den dreh- und klappbaren Bildschirm und einen fest eingebauten elektronischen Sucher, beide mit vielfältigen Informationsmöglichkeiten. Zudem ist das große Programmwahlrad mit der neuen Einstellung [Fv] ausgestattet, die Parameter Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und ISO können hier einzeln und in Abhängigkeit der jeweiligen Priorität zueinander geändert werden, im Grund eine erweiterte und variable [P]rogrammautomatik. Die [SCN] Programme sind aus der EOS 6D bekannt und werden deshalb nicht weiter besprochen wie auch [A/P/Tv/Av/B/C1-C3/Film], ebenso 4K Video mit allen Nachteilen wie Erwärmung und Speicherplatz. Für Clips ziehe ich das iPhone auf dem DJ OSMO Gimbal oder die EOS M mit dem stabilisierten EF-M 11-22 IS samt Stereoton vor.

Was spricht für die vollformatige EOS RP? Die Baugröße unterbietet jede VF dSLR, aber nicht die EOS M 😦  in die Handtasche passt sie ibs. mit dem langen 24-105 oder einem EF resp. EF-S dank >20mm Mount Adapter dennoch nicht, die Auswahl an Objektiven ist dafür nahezu unüberschaubar, was den männlichen Nutzer sicherlich sehr freut 🙂 🙂 🙂  Die Geschwindigkeit mit 4/5fps ist wenig sportlich, die Bildqualität nach dem Hangeln durch die vielen Menü Einstellungen untadelig. In Händen von Smartphone Nutzern oder bei low-light Umgebung (Abend) ist das [A]utomatik Programm ein Segen, genau wie bei der EOS 6D, nur jetzt bis hin zu ISO 40.000 und das ist schon eine Ansage für den availible light Fan! Weshalb ich über Blitzverwendung wenig sagen mag und das schon seit langer Zeit…

Beim Autofokus habe ich, wie bei der EOS 6D auch, nur Einzel-AF (d.h. ein etwas größeres grünes Kästchen, nicht den Spot weil deutlich langsamer) und Gesichtsnachverfolgung (blaues Kästchen) ausgewählt und beide zum Wechsel in den weißen Programmen auf die M-Fn Taste gelegt. In den Automatik-Programmen kommen, im Gegensatz zur dSLR, alle auf dem Sensor liegenden AF-Messpunkte zum Einsatz, bei Gesichtserkennung auch nachgeführt und werden in der/den jeweiligen Ebene/n grün markiert angezeigt, so dass der Schärfenbereich zu erahnen ist, grau wäre unscharf, das kannte ich bisher noch nicht. Der AF ist schnell und präzise, die EOS 1D Boliden mit bis 10fps sind noch präziser und schneller, wie das kleine zentrale AF-Feld (Kreuzsensor) der 5DII oder 6D auch. M.E. verführt die RP nicht zu schnellen Serien, ibs. wenn die Rückschauzeit auf >2sec< oder >4-6-8sec< resp. >Halten< zur Kontrolle der Aufnahme eingestellt ist, im Grunde geht es in Richtung slowfoto-grafie 🙂 Wer es wie ich mag, stellt die Rückschau auf >Aus< und nutzt nur bei Bedarf die Wiedergabetaste, man kann alternativ aber auch per halbgedrücktem Auslöser jederzeit die Rückschau umgehend abbrechen! Die Frame Rate für den Sucher habe ich auf flüssig gestellt, um das Ruckeln bei der Motiv Komposition zu unterbinden, was etwas mehr Strom verbraucht, ein 2. Akku ist immer dabei. Mit einem USB auf USB 3.0 Type-C Kabel (z.B. ANSMANN) kann man nicht nur den Akku LP E-17 in der Kamera (nach) laden, was am fähigen AC-DC Koppler oder Tank funktioniert, sondern auch die Aufnahmen von der Karte auf den Rechner kopieren. Leider funktioniert bei mir (wie mit der EOS M auch) EOS Utility als kabelgebundene Fernsteuerung noch nicht, ich bleibe da am Suchen 😦

Zum Fotografieren selbst bleibt zu sagen, ich habe sowohl die für die Umgebung nervige AF-Licht Unterstützung als auch die Rückschau ausgeschaltet und wähle sie, falls sofort nötig per [->] Taste, dann eben gerne auch 10-fach vergrößert per [5Punkt] Taste (die liegt unter der [*] Taste für die AE Speicherung) plus dem senkrechten vorderen Wahlrad für Verkleinerung; die Infotaste ermöglicht zudem den Blick in das Histogramm und die Parameter, was immer eine eingehende Unterbrechung beim Fotografieren bedeutet. Für lautlose Aufnahmen dient der [SCN] Modus mit ausgeschalteten Tönen. Mir genügt zudem ein 3er Gitterraster anstelle der mittig farbig und fett platzierten Waage, dazu die kleine Anzeige von Programm Zeit Blende -3/+3 ISO Bildanzahl und Akku Ladung im eSucher unten.

Unbeschwert loslegen funktioniert sehr gut mit dem grünen [A]utomatik Programm, für alle anderen sollten die Zusammenhänge zwischen Autofokus, Belichtungszeit, Blende, ISO Empfindlichkeit und deren Korrekturen als Voreinstellung geläufig sein, dazu eine kleine Tabelle, v bedeutet senkrechtes Stellrad vorn, h waagrechtes hinten neben der Lock-Taste, beide zur manuellen Korrektur wählbar:

[A] Belichtungszeit T Blende F -3-0-+3 ISO ++ halt auto
[Fv] Tv per h <-> Av per h <->      / per h <-> ++ wählbar
[P] T per v <-> F per h <-> auto bewährt
[Tv] T per v <-> F per h <-> auto mobil
[Av] T per v <-> F per h <-> auto offen-zu
[M] T per v F per h <-> auto ++ Mond
[B] Bulb on off F per h <->      / 400

 

* Bei wenig Licht (Abend) nehme ich gerne das [A]utoprogramm und konzentriere mich auf das, was der situationsbedingt variierende AF so alles vorschlägt.

* Für Tagesaufnahmen oder speziell korrigierende Bedürfnisse ist das neue [Fv] ideal, da es per veränderbarer ISO Werte sofort ersichtliche Belichtungsänderungen aufzeigt. Man kann für dichtere Farben die EV auf -1/3 stellen.

* Das [M]eister Programm lässt noch mehr Änderungen zu und per LiveView sind diese prima zu beurteilen, ggf. gleich vom Stativ aus (z.B. Mond).

Hat der eSucher gegenüber der SLR Optik deutlich sichtbare optische Nachteile (>Mäusekino<), so spielt er seine informativen Vorteile aus, weil jegliche Änderung eines Parameters live angezeigt und damit zu kontrollieren ist, die dSLR kann das zwar über live-view auch, die Spiegellose hingegen – auch am Auge – viel besser!

Fazit: Wer nur Wert darauf legt, zu sehen was er bekommt (wysiwyg), ist m.E. mit einem Händy ab dem iPhone 6+ (8MPI) resp. 7+ (12MPI) letztlich einfacher, leichter und schneller bedient, mit allen [APP] Vorteilen und den Einschränkungen bezüglich der Brennweite, dafür ist der große Händy Kontrollbildschirm einfach nur besser geeignet und sicherer zu bedienen! Wer gerne optisch zoomen mag oder Objektive wechseln will, kann mit der RP ebenfalls im [A]utoprogramm flott und unbelastet fotografieren. Wer gerne Parameter einstellt und Menues versteht, findet in den Programmautomatiken ein umfangreiches Angebot. Die zudem ständig wachsende ISO Fähigkeit (hier bis ca. 40.000) ist bei low-light ein willkommener Faktor. Alles hat eben 2 oder noch viel mehr Seiten – my10cents

Vergleich: In Waldshut Tiengen, Autokennzeichen WT, findet alljährlich im August die Chilbi statt, wir waren zur Theater Aufführung dieser Kerb auf der Kaiserstrasse in der schönen Altstadt, die Aufnahmen sind ab 21:03 innerhalb von 11 min. entstanden, erst mit der RP und dem EF 2.0 35mm im Aufnahmemodus [A] im 2:3 Format, dann unverzüglich mit dem 7+ im Aufnahmemodus [Kamera] im 3:4 Format, so dass ein direkter Vergleich der Leistung beider Kameras möglich ist.

Mein aktueller Bildstil [Natürlich 0 2 2 1 1 0] kann noch Änderungen erfahren 🙂

wird fortgesetzt 🙂

WT Chilbi 1 RP 21:03

WT Chilbi 2 RP 21:05
WT Chilbi 3 RP 21:07
WT Chilbi 4 RP 21:13
WT Chilbi 5 RP 21:14
WT Chilbi 1 7+ 21:03
WT Chilbi 2 7+ 21:05
WT Chilbi 3 7+ 21:07
WT Chilbi 4 7+ 21:13
WT Chilbi 5 7+ 21:14

EOS RP – iPhone 7+ – keine Filter – Image Converter (Datenreduktion)

(c) slowfoto.de

OSMO Gimbal 2 – Einstellungen für Fotografie

Einstellungen zum Fotografieren mit dem DJ OSMO Gimbal 2

Lichtspuren – hier mit NIK-Snapseed intensiviert

>Den Osmo nutzen wir auch im (semi) professionellen Bereich für Online und die Kollegen sind durchweg begeistert.< Das schreibt mir ein Freund aus der kommerziellen Filmproduktion!

Filmen ist nicht wirklich meine Domäne, ich bin auf Standbilder fixiert und ibs. seit dem iPhone 4s auch auf Panoramen mit Hilfe vom Hochformat: Früher war die Nacharbeit (Stitchen) immens, weil die Aufnahmen aus der dSLR oder Kompakten zusammengefügt werden mussten, mein Maximum bisher waren 51 Clicks auf der Seiser Alm für ein 360Grad Bild, heute erledigt das iPhone in der App [Kamera] diese Aufgabe praktisch live, das waagrechte oder senkrechte Pano ist mit Ende des Schwenks schon fertig zum Posten:

Anders beim dazu vorbereiteten OSMO Gimbal 2, hier werden hier wieder einzelne Aufnahmen gesticht: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern, >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern, die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn bei waagrechten Panos: Man platziert das Gimbal mit Bodenplatte und iPhone erhöht und vertikal gut eingerichtet (oder auf einem Stativ 🙂 und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen,

hier ging genau das schief!

Weiterhin bietet die [dji] App noch Einstellungen zur >Einzelaufnahme< (Gegenlicht – 2s 5s 10s – HDR) und >Long Exposure< (Lange Belichtung – Lichtspuren s.o. – Lange Belichtung) und darunter die [Kamera] Aufnahmen mit dem OSMO, mit der Apple-Watch samt Zoomfunktion fernbedient:

[dji] 1
[dji] 2
[dji] 3
[Kamera] FB 1
[Kamera] FB 2
[Kamera] FB 3
und mit der [dji] zudem noch eine Gesichts- oder Motiv Nachverfolgung per Autofokus (grünes Quadrat mit grünem Punkt, allerdings ohne Zoomfunktion), in Einzelaufnahme lassen sich übrigens auch ordentliche Teleaufnahmen erstellen, gerade auch am Ende vom Zoom bei kleinem Bildwinkel:

[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
Belichtungskorrekturen können zudem wie in der iPhone eigenen [Kamera] App per Fingerwisch höchst komfortabel erfolgen, die >Einzelaufnahme< bietet Stativ gebunden ein erkleckliches Potential, wobei mir die Panoramen (5-9-17), die Motivnachverfolgung sowie die links- rechtsläufig resp. von oben nach unten zu wählende Pano Funktion i.V.m. der [Kamera] App bisher am besten gefallen! Hierzu die Vergleiche mit [Kamera]:

mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 1x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 2x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 4x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 12x
mit der [Kamera]App als Pano auf dem Gimbal – absolut waagrechte Führung z.B. bei Architektur
mit der [Kamera]App als Pano aus der Hand – leichte Berg&Tal Führung, fällt in der Natur nicht so auf
Natürlich kann man die iPhone OSMO Kombination auch auf dem Stadtrundgang mitführen (anstelle des kleinen Handstativs von NEEWER), für mich als Stativmuffel eher eine Überwindung weil sperrig, aber gut, ibs. weil die Auslösung per rotem Knopf und der Zoom per Schiebetaste am Handgriff erfolgen.

Saarlouis Blick von Bastion 6 auf die Vaubaninsel [dji]
Tele max Vaubaninsel [dji]
Marktplatz zentral [dji]
Tele max [dji]
Tele max [dji]
Hierfür trennen sich dann auch unsere Wege für eine gewisse Zeit, in der Beziehung passen Fotografieren und Shoppen nicht wirklich zusammen 😦  jedenfalls ist das OSMO Gimbal bei zukünftigen Reisen oft dabei 🙂

das Leben im Gras, wie wir es gerne mögen [dji]!
NB1 [Beim Anheben aktivieren] habe ich wieder ausgeschaltet, das iPhone wird jetzt händisch gestartet und beendet, basta.

NB2 Achtung: Einstellungen -> Formate -> Maximale Kompatibilität (=JPG), keinesfalls High Efficiency, weil nicht exportierbar!

NB3 alle gezeigten [dji] Panos wurden maximal, d.h. mit 17 Aufnahmen erstellt, weil abschneiden kann ich nachher immer noch, der Stop oder Anschlag-Knopf am OSMO sollte immer in der Mitte des Panos ausgerichtet sein, zum Bedienfeld hin.

NB4 vertikale Panoramen: iPhone waagrecht montieren, App [Kamera] mit PANO oder Alternative verwenden, Kamera Bewegung mit auf – ab Bewegung per Knopf – fertig! 

Fazit
Viele schlichte Aufnahmesituationen (Einzelbild) lassen sich mit dem iPhone gut aus der Hand, manche noch besser und sicherer mit dem NEEWER Handstativ,

hier auf CULLMANN CS33 Saugnapf und dem kleinen CB2 Kugelgelenkkopf,

oder auch stabil aufgelegt lösen, die Panoramen hingegen sind mit Hilfe der kontrollierten motorischen links-rechts oder auf-ab Bewegung OSMO, egal ob mit [dji] oder [Kamera] App erstellt, schlichtweg viel besser. Faszinierend das aus 17 Aufnahmen gestichte Pano mit [dji] ohne weitere Bedienung als Start, oder das fernbediente auch gezoomte Einzelbild resp. Pano mit [Kamera] und Apple Watch, es gibt also viel zum Spielen 🙂

iPhone 7+  ooc außer Lichtspuren  FastResize

(c) slowfoto.de

Stativ für das Handy – Gimbal

Gimbal – Last oder Lösung?

OSMO MOBILE 2 auf BASE im stand by resp. off

Ich bin kein treuer Stativ Fan, weder für die SLR (da wäre es oft besser gewesen) noch für alle Kameras ohne Spiegel, ab der EOS M war der [Nachtaufnahme ohne Stativ] Modus die Einstellung der Begierde. Am iPhone (4 4s 5s) hat mich spontan die kleine Größe und das geringe Gewicht begeistert, davor waren >5kg Gerät im Fotorucksack Normalfall. Seit 8/2011 sind es dann nur 140g für die immer dabei Kamera gewesen. Okay, die Abbildungsleistung des 4er kam nicht an die der EOS 5D heran, war aber bei gutem Licht schon nahe an der von Kompakten. Heute erreicht das 7+ mit dem 12MPI Sensor Aufnahmequalitäten, die bemerkenswert sind, vor allem mit dem 4mm Weitwinkelobjektiv (=28mm KBÄ). Doch wie lässt sich die Bildqualität – aus der Hand – auch bei Panoramen – noch weiter verbessern?

Case

Das OSMO MOBILE 2 ist an sich ein Gimbal (reaktive kardanische Aufhängung) für die Erstellung von Clips, um auch mobil notwendige Bewegungen des Smartphones auszugleichen, weicher zu gestalten, wie Fliegen eben… Für mobile professionelle Kamerasysteme kosten diese Systeme bis zu mehreren k€ und sind aufwändig sowie schwer. Das OSMO 2 wiegt 490g, die empfehlenswerte OSMO Base Platte 130g, sie ist über ein Foto-Schraubgewinde angedockt und hat Gummifüße. Ersatzweise kann also auch ein Einbein- oder Fotostativ (LEKI Fotostock o.ä.) direkt unter das OSMO 2 geschraubt werden. Mitgeliefert wird ein wertiges, weil Oberflächen vergütetes Styropor Case zur Aufbewahrung, so dass sich für mich weitere Transport Optionen erübrigen, ansonsten ist ein USB auf USB Mikro Lade-Kabel und eine für mich eher kryptische Beschreibung beigefügt.

Hochformat – für Handy-Ladekabel die Ladebuchse nach oben richten

Einrichten: An einem fetten Ladestecker (i-Pad) benötigt das OSMO 2 über 2 Stunden für die erste Aufladung des eingebauten 2600mAh Akkus, in dieser Zeit lädt man die hauseigene App [DJI GO] für viele Anwendungen auf das Handy. Zur Kopplung des OSMO 2 mit dem Handy ist die Konto Einrichtung für die Anmeldung auf der Website nötig. Danach kann es losgehen:

Querformat – auch mit Ladekabel für das Handy

Handy waagrecht oder senkrecht montieren war meine erste Verzweiflung, die Anleitung ist nur zu verstehen, wenn man ganz systematisch vorgeht und die winzigen Abbildungen für die Montage beherzigt. Da dies im ausgeschalteten Zustand erfolgt, kann (fast) nichts kaputtgehen. Bei der Handymontage erfolgt die erste Justierung, für Querformat ist der satte Sitz des Handys mit 3-Punkt Auflage richtig, für das Hochformat die mittige Positionierung in beiden Klemmen. Tipp: das Handy nackt, also ohne Schutzhülle montieren… Es gibt einen in der Länge verstellbaren Arm, der für das Querformat zum Gewichtsangleich verstellt werden muss, im Hochformat bleibt dieser eingefahren, also kurz. Wenn sich das Handy losgelassen nicht mehr per Schwerkraft bewegt, ist die Positionierung richtig.

manuelle Hilfe

Eine kleine Wasserwaage findet sich jetzt auch in meinem Gepäck, auch zur Kontrolle für die eventuelle Tischplatte als Stand u.v.a.m.

nur 4 Taster

Am OSMO 2 Griff finden sich Daumen gerecht Ein-Aus (M) Knopf, Bild-Clip Aufnahme Knopf (rot), Joy Knopf für geführte Bewegungen ab-auf und links-rechts mit griffiger und großer runder Auflage, W-T Zoomen per links seidigem Schiebeschalter und gegenüber dem Bedienfeld, also hinten noch ein USB Buchse, über die z.B. das Handy mit Strom versorgt werden kann und rechts ohne Bild die Micro Buchse für die Aufladung und damit ist es gut.

USB für Zubehör

Funktion: Handy Bluetooth auf on, [DJI GO] aktivieren, OSMO 2 per M-Taste starten und auf dem Handy die jetzt notwendigen Schritte verfolgen resp. abarbeiten. Dabei können in den Einstellungen verschiedene Qualitäten gewählt und manuelle Kalibrierungsschritte gewählt werden, zuerst ist die exakte horizontale Ausrichtung wichtig, wie bei jeder schlichten Foto Aufnahme auch!

Horizont manuell, dann auto Kalibrieren

Die automatische Kalibrierung erfolgt danach (wirklich automatisch, ca. 2min), und dann kann es losgehen, meine genutzte horizontale und vertikale motorische Schwenkbewegung ist mit 1/3 langsam und damit gut verfolgbar, bei softer Zoom Nutzung, es sei denn vor der Motivwahl. NB: Zoomen setzt die Nutzung der [DJI GO] App voraus. Klasse: Es muss nicht immer diese [DJI GO] App sein, fotografieren funktioniert mit allen meinen vorhandenen [Apps], nur halt Objektivwahl oder Zoomen nicht, das geht dann über die Touchscreen Steuerung am iPhone. Auslösen ist ebenfalls BT gesteuert (oder per BT-Remote resp. Apple Watch), Burst Serien also wie gewohnt mit Dauerdruck. Womit das OSMO 2 ein veritables mobiles, Einbein- oder Tischstativ mit Bewegungsausgleich darstellt das sogar alte Stativmuffel wie mich überzeugt 🙂

Angebot, wenn die [DJI GO] als Foto-App genutzt wird
Aussicht draußen
Ansicht auf dem iPhone

NB: Bei Video rauscht das bordeigene Mikro des iPhone früh, besser ist die Kombination dieser beiden Adapter (der weiße auch für Kopfhörer) und einem guten externen Mikro, muss ja nicht groß sein, das uralte SONY zum Anstecken macht sich auch mono echt gut, laut und rauscharm. Apple bietet Stereo Ton Aufnahme seitig erst ab neueren Modellen 😦

Kabel Adapter mit externem Mikrofon sorgen für guten (mono) Ton bei der Videoaufnahme

Tipp: mobile Tonkontrolle kabellos mit bluetooth in ear Stöpseln oder Kopfhörern, an diesen die Verstärkung nur auf ca.50% (kleine Akkus und weniger Rauschen!) und am iPhone die gewünschte Lautstärke einstellen, so sind die möglichen Laufzeiten länger.

Fazit: another brick in the wall – halt empfehlenswert, weitere Aufnahmen folgen 🙂

iPhone 6+ und 7+  je nach Aufnahme   ooc   FastResize

(c) slowfoto.de

FAQs: Halterungen und Mini-Stative – Tipps für das iPhone

Frage: Welches Stativ nutzt Du für das iPhone? 

das Leichteste, ein Dreifuß findet im Griff Platz

slowfoto: Mit meinem ersten iPhone4 hatte 2011 ich eine tiefgreifende Begegnung in Martin Joppen`s Fotostudio in Frankfurt, der begnadete Nikon Fotograf erstellte damals bereits Kugelpanoramen mit dem Phone. Dieser Tag war auch mein erster zu Fuß mit dem neuen Fotoapparat, mit einer Bildstrecke an die ich mich heute noch gerne erinnere. Bis heute habe ich fast kein Stativ o.ä. genutzt, sondern das iPhone stets in der linken Hand gehalten auch mal abgestützt, seit dem 6+ ist zudem die Optik stabilisiert, beim 4er immerhin schon die Videofunktion, weswegen ich die Stabi-Funktion beim Sensor und nicht in der Linse vermute.

Mein aktuelles 7+ hat in [Camera+] 1/3sec als längste Belichtungszeit der Einzelaufnahme, längere Zeiten werden aus mehreren Aufnahmen zusammengerechnet, der App-Tipp des Linzer Fotografen Werner Harrer [Slow Shutter] bietet zusammengerechnete Langzeitbelichtungen bis 60sec plus Bulb, dafür ist dann ein stabiler Stand absolut nötig!

Harrer`s online Kurs zur iPhone X Fotografie hat mich damit eines besseren belehrt, wobei ich auf dem Weg zum Stativ zunächst bei noch halbwegs mobilen Teilen angekommen bin 🙂 Aus vorhandenem Zubehör habe ich mehrere Halterungen zusammen gebaut und möchte die im Einzelnen vorstellen, bei 220g Eigengewicht des 7+ mit Case:

BILORA 1012 mit 3-Fuß montiert am Griff, 122g leicht und klein mit der China Klemme

NONAME China Selfie Stab mit Kabelauslöser, 133g leicht aber auch 5-fach länger verstellbar, funzt dank Audio Adapter auch am Lightning Anschluss

TSCHIBO 157g Selfie Stab, stabil per 2-fach Auszug, mit angecliptem BT Fernauslöser (der hat alsbald den Akku Geist aufgegeben), kann aber per BT Remote Shutter für IOS und android betrieben werden

CULLMANN 276g komplett CB2 Kugelköpfchen an der 11,5cm Stativsäule vom Nanomax, handlich per anatomischem links oder rechts Lenkergriff vom Fahrrad,

mit absolut fixer ROLLEI Schraubklemme, dafür gibt es schon ab €10 viele Alternativen

CULLMANN 267g solo CB5 Kugelkopf an der 11,5cm Stativsäule wie vor, hier allerdings auch für die dSLR vorgesehen, funzt auch mit der ROLLEI Schraubklemme (s.u.) und das CULLMANN Nanomax 200T 400g 3-fach ausziehbares Tischstativ für die 11,5cm Stativsäule, sehr stabil und deshalb auch für die dSLR mit schwerem Glas geeignet, ibs. wenn man den Tripod Mount Ring nutzt

CULLMANN CC30 124g stabile Klemme mit 2 Gewindeschrauben oder

CC60 249g extrem stabile Gewindeklemme mit ebenfalls 2 Gewindeschrauben und 3 Aufnahmebuchsen jeweils für Stativ oder Kameraboden

NOVOFLEX PANORAMA 167g Drehteller mit Libelle, entweder auf dem Stativ oder wie hier auf dem großen CS33 Saugnapf von CULLMANN auf jeder glatten Fläche oder Glasplatte resp. an jeder Scheibe fest zu bekommen, Mini Libelle vom Baumarkt

mein Favorit für viele Situationen – auch als Stand

Für unterwegs zählt jedes Gramm Gewicht, weshalb das 220g iPhone+ für mich schon die zeitlich meist genutzte Kamera darstellt, und zwar ohne jegliches Zubehör. Geht es aber um Langzeitbelichtungen oder Präzision oder schwierige Bildwinkel und Blickrichtungen, ist sinnvolles Zubehör oft ein Segen, für die indoor Nutzung oder im Studio hingegen kann es nicht stabil genug sein.

iPhone 7+  ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de

FAQs: Eine Kamera kaufen

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild!

absolut wasserfeste und ökologisch unbedenkliche dSLR mit 100fach Zoom

Frage: Welche Kamera ist die richtige für mich?

Fotografieren kann heute Jeder: Händys bieten mit aktuell >8MPI genügend Potential für DIN A4 Ausdrucke, denen man die Herkunft kaum ansieht. Richtig eingesetzt, sind bei brauchbarem Licht und entsprechenden Blickwinkeln Händy Aufnahmen von denen aus >richtigen< Kameras nicht oder nur schwer zu unterscheiden. Und genau darum geht es:

Womit soll ich fotografieren?

vor dem Kauf oder nach dem Fehlkauf

In meinem dritten (ab Herbst 2015) mittlerweile nur 212g leichten und im mumbi case geschützten iPhone 6+ steckt ein kleiner 1/2,9-Zoll-Sensor (4,9×3,7mm) im 4:3-Format mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 × 2448), die eingebaute f4,15mm Optik hat eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 Millimetern, das entspricht einem Cropfaktor von 6,99 und zudem eine unveränderliche, weil offene Blende mit der Lichtstärke von F2.2. Wirklich sinnvolle Ergänzungen sehe ich in einem kleinen Stativ für längere Belichtungen (bei Nacht etc.), Vorsatzlinsen wie Fischaugen oder Weitwinkel halte ich für optische minderwertige Spielereien, Televorsätze entbehren der Qualität. Für weitere Bildwinkel steht die hervorragende on board Panorama Funktion zur häufigen Verfügung, sie ist vor allem horizontal blitzschnell und unschwer einzusetzen. Meine präferierten Apps sind [Camera+] für einstellbare Parameter und [CameraNoir] für Schwarz-Weiss, vor allem wegen SW-Live Betrachtung, exakte Bildbearbeitung erfolgt am 13„ MacBook oder 27„ iMac. Wer gerne filmt, hat andere Ansprüche hinsichtlich Stereo Mikrofon und Halterung, dazu kann ich wenig sagen, meine Clips sind kurz und meist auf wenige akustische Situationen bezogen, die auch monaural wirken. Der interne Stabilisator des 6+ arbeitet sowohl bei Film- wie Fotoaufnahmen und das sehr effektiv. Das 6,8×12,3cm oder diagonal 5,5„Retina Display (1.920×1.080 HDTV) löst hervorragend detailliert und farbtreu auf (<400ppi) und war neben der bildstabilisierten Kamera einer der wesentlichen Anschaffungsgründe, wenn man vom dicken Akku absieht. Nach bald 10.000 Aufnahmen möchte ich mich ungern vom 6+ trennen und eine Kompakte mit kleinem Sensor, ausgenommen unter Wasser oder mobil, kommt nicht mehr in Frage, zu sehr spielen mobile Dienste mittlerweile eine liebgewonnene Rolle. Ich habe das 6+ wegen der Fotografie gekauft, zum Telefonieren würde das kleinere 6er völlig reichen. 

Der nächste Sensor der Begierde ist für mich der sogenannte >Crop< mit etwa hälftigen Voll-Format (ca. 12x18mm) und mittlerweile >18MPI, angeboten in zahllosen Systemkameras ohne Spiegel oder auch zierlichen dSLR mit ebensolchem Sucherbild bis hin zu großen und schwereren Gehäusen wie denjenigen mit Vollformat Sensoren. Nach vielen 3-stelligen EOS habe ich lange und gerne mit der 410g leichten und winzigen Canon EOS M mit dem EF-M 2.0 22mm (=35mm KBÄ) verbracht, einer System Kamera mit neuen M-Objektiven (11-22mm IS!) oder auch diversen Adaptern für viele Gläser dieser Welt einschließlich aller Canon EF und EF-S Objektive. Bemerkenswert der per Fingerwisch über den ganzen Bildschirm verschiebbare punktuelle und schnelle AF (auch mit Hilfslicht) oder auch seine Nachführung, wenn einmal auf ein Gesicht oder Objekt platziert! Die Leistung heutiger Crop Sensoren samt schnellen Prozessoren und guter Firmware ist untadelig, die super kleinen Pixel fangen bauartbedingt allerdings früher an zu rauschen als die größeren der Vollformate (VF).

Mein dritter und auch nicht mehr taufrischer VF Favorit aus 2012 ist die mit dem lichtstarken F1.8 f28mm Weitwinkel und 1.163g noch relativ leichte Canon EOS 6D, die ich gerne als Nachteule bezeichne, weil Aufnahmen bis ISO 12.800 unschwer möglich sind, sie ist der Vorläufer der EOS 5D III. Mit den neuen recht preiswerten (EF und EF-S) STM Objektiven ist man für beide Sensorformate gut bedient, es müssen nicht nur die L Versionen und die in zweiter Generation sein, obwohl gerade diese Gläser sowohl alters- als auch wertbeständig bleiben, aber auch richtig Geld kosten. Die mittlerweile möglichen kamerainternen Korrekturen auch alter EF Gläser erbringen fototechnische Leistungen, die man früher nur mit aufwändiger Nachbearbeitung (DxO) erzielen konnte, auch mein EF 20-35 von 1993 ist dabei! Soviel zu meinen persönlichen Tipps zur Anschaffung und jeweils durch jahrelange positive Anwendung gesichert. Sicher gibt es viele Alternativen, man muss sich im Leben auf bestimmte Bedürfnisse konzentrieren und das ist gut so.

Fehler, die tunlichst zu vermeiden sind:

man kauft nie nur eine Kamera sondern ein vielfältiges System

Eine Kamera wegen eines Testberichts kaufen, die man nicht einigermaßen kennt. Oder zu glauben, dass eine neue teurere Kamera in der Aussage bessere Aufnahmen macht! Ist ein Händy vorhanden, lernt man einfach und zunächst, damit wertere Bilder zu erstellen! Die Touchscreen Bedienung i.V.m. >wysiwyg< (what you see is what you get) ist eine hervorragende Übung für die Komposition von Aufnahmen, die so einfach mit einer >richtigen< Kamera und optischem Sucher nicht möglich ist. Die Panorama Funktion erweitert den Aufnahmewinkel nach Belieben. Echte Teleaufnahmen sind nur mit mehr als einer eingebauten Festbrennweite möglich, auch diese Entwicklung hat begonnen.

Wird der Wunsch größer nach schnelleren Bodies (bis 20 Aufnahmen pro Sekunde, viel wichtiger ist aber die Präzision des nachführenden AF) und anderen Brennweiten (um den Mond formatfüllend aufzunehmen, benötigt man >f600mm), sollte man zunächst geeignete Fotokurse besuchen und/oder mit Ausrüstungen von Freunden ein paar Bilder machen. In ein Fotogeschäft und mit der 30-fach Zoom Kompakten wieder nachhause gehen kostet Geld, das völlig falsch investiert wurde, auch wenn der Rabatt noch so verlockend erscheint. Nichts spricht gegen eine neue Kamera zum sog. Straßenpreis, die schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, im Gegenteil. Auch gebrauchte Objektive kann man im guten Fachhandel kaufen, hilfreich ist dabei ein zeitlich befristetes Rückgaberecht. Oder man kauft von zuverlässigen Quellen.

1-Knopf Bedienung, falls bei Automatik überhaupt nötig

Wichtig ist, dass die Kamera den Nutzer nicht überfordert: Wer das Automatik-Programm oder die Motiv-Automatiken liebt, kann sich in Ruhe der Komposition widmen, der Tüftler reizt die angebotenen Möglichkeiten so weit aus, dass er auch für kritische Situationen schnell geeignete Voreinstellungen parat hat, weil er damit vertraut ist! Beide Anwender können tolle Aufnahmen schießen, die sich sicher unterscheiden.

Wer zuhause mit Windows arbeitet, hat die Qual der Wahl für das Händy :-), der Mac Anwender wird aus guten Gründen ein iPhone vorziehen, weil viele Möglichkeiten sehr gut auf das Betriebssystem iOS abgestimmt sind.

Wer mit sehr guten fototechnischen Ergebnissen und schnellen Kameras liebäugelt, ist auf dem Markt der sog. Spiegellosen unterwegs, wegen der ungeheuren Vielfalt gibt es keine verlässliche Kaufempfehlung, der Unterschied zur Spiegelreflex (SLR) ist der elektronische gegenüber dem optischen Sucher, wenn man von der meist langsameren LiveView Aufnahme einer dSLR absieht. Es lohnt dabei exakt zu wissen, was man nicht benötigt, neue Bodies und vor allem neue Gläser sind im oberen Ausgabenbereich angesiedelt. Aber auch wertige Vollformat Objektive kosten oft mehr als die für Crop Sensoren, beide Sensorgrößen sind bei den Spiegellosen aber vertreten. Vor der Entscheidung lohnt es, einmal alle möglichen Wünsche hinsichtlich Body und Objektiv-en samt weiterem Zubehör hochzurechnen! Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass nicht die teurere Kamera die eigenen Aufnahmen verbessert, der gewiefte Fotograf aber auch mit billigem Gerät bei gutem Licht ausdrucksstarke Bilder erhält! Das Foto entsteht im Kopf zwischen den Ohren, die Kamera ist nur der Kopierer, den man auch falsch bedienen kann 🙂

was raus muss wird ordentlich entsorgt 🙂

Fragen vor der Anschaffung:

  • reicht eine feste Brennweite oder will ich mehrere (Händy <-> Systemkamera mit Wechseloptiken)
  • brauche ich GPS, leichtes Gewicht, mobile Daten, Zeitlupe –raffer, Gesichtserkennung, LiveView, Video, Pano (-> Händy)
  • will ich den optischen Sucher, punktgenauen Autofokus, Nachführ-Autofokus, hohe ISO Bereiche, das größere Gehäuse, auch für externen Blitz (-> dSLR)
  • will ich Objektiv Fehler bereits bei der Aufnahme korrigieren (-> dSLR)
  • wie viel Gewicht will ich maximal mit mir herumtragen
  • muss es eine schnelle Kamera für Sport mit >5 Bildern/sec sein
  • muss es eine Vollformat Kamera sein (dSLR <-> Spiegellos)
  • kann ich mit dem elektronischen Sucher leben (-> Spiegellos)
  • muss es zwingend ein aktuelles Modell zum empfohlenen VK sein
  • Neukauf: wie gut ist der Garantie Service (???)
  • gebraucht resp. nach der Garantiezeit: Wer repariert zuverlässig 🙂

Fazit: Schnell gekauft ist nur dann richtig, wenn man genau weiß was! 

Kauf: kein X für ein U vormachen lassen

my10Cents:

Hinsitzen, nachdenken und vergleichen

Bei gutem Licht hat mein iPhone 6+ eine ebenso gute Farbwiedergabe wie die der EOS 6D, zudem eine fast perfekte Belichtung samt automatischem Weißabgleich und das alles ist zuvor sehr gut sichtbar. Alles in allem eine fantastische Kamera, aber es gibt immer Situationen, für die ich eine dSLR brauche: Meine 6D ist viel schneller und funktioniert viel besser im Dunkeln! Bei schwachem Licht reduziert das 6+ in der [Kamera] App die Farbsättigung, um das Rauschen zu verringern. Langzeit Belichtungen mit dem iPhone bei wenig Licht und niedrigen ISO Wert kann man auf dem Stativ mit der [Camera+] App erstellen, hier ist die 6D bei ISO 12.800 aus der Hand wegen Pixel- und Sensorgröße weit überlegen, zudem bietet sie relativ kurze Belichtungszeiten. 

Meine 6+ bietet >nur< ein KBÄ 29mm Objektiv, welches schlicht zum Turnschuh erzieht, dabei ist der Lerneffekt riesig. Sie verfügt sowohl im Standbild- als auch im Videomodus über eine effektive Stabilisierung. Fischauge, (Super-) Weitwinkel,Tele- oder Zoomobjektiv bedürfen der dSLR-Kamera, die mannigfach Vorsatzlinsen für das 6+ sind so billig wie trist! Die extrem kurze Brennweite von nur f4,15mm bringt trotz Offenblende F2,2 eine enorme Schärfentiefe, alles Ferne ist ebenso wie die geringe Tiefenschärfe der 6D vorbehalten. Das iPhone ist als Gehäuse eine Bauhaus Schlichtheit, die man mit ungeeignetem Case verunstalten kann.

Mein iPhone ist immer dabei, auch wenn ich die 6D benutze: Für die schnelle Nahaufnahme, das Panorama, den Blick aus der Bodennähe oder aus einem begehrten Winkel oder wenn das Foto auch mit den GPS Daten versendet werden soll. Das 6+ ist zudem als Fernsteuerung für die 6D einsetzbar. Beide können sich ergänzen aber nicht ersetzen.

Nach dem Ausflug in die Welt der Fotografie mit dem iPhone 6+, der ersten spiegellosen und fast komplett über den Touch Screen bedienbaren EOS M und der ISO starken Vollformat EOS 6D noch ein paar Gedanken in die Zukunft:

perfekt eingekauft und zusammengestellt, ready to

Was wird sich ändern?

* Die dSLR wird über kurz oder lang vom Markt der Spiegellosen überholt, weil ohne Spiegel zwar ohne optischen Sucher, aber auch weniger limitierende Mechanik und erweiternden LiveView bedeutet,
* dabei wird der elektronische Sucher immer besser ausgestattet
* und der Autofokus funktioniert über den gesamten Sensor, nicht nur mit wenigen Sensoren oder deren Bündelung in Gruppen bzw. sogar über einen zweiten Sensor,
* die nachgeführte Gesichts- oder Motiverkennung wird zur unabdingbaren Notwendigkeit,
* um in Verbindung mit dem hochpräzisen Autofokus auch Bewegtes sicher abzubilden
* und der elektronische, besser lautlose Verschluss wird wichtiger als der mechanische,
* wodurch sich die Bildfolge sich auf bis zu 20f/sec auch im Vollformat erhöht
* und die ISO Werte dank großem Sensor und schnellerem Prozessor samt adäquater Firmware neue Höhen erreichen.

und zum Schluß einen guten Café

Zukunft? Nein, SONY verkauft die A9 bereits für knapp unter 5k€ 😦  aber vielleicht wird es nur ein weiteres iPhone mit zwei KBÄ Festbrennweiten f27/54mm F1.8/2.4 🙂

(c) slowfoto.de 

Slowfoto für die KW 47 2017

Der € und das iPhone

immer gerne gesehen

Wie klein kann iPhone aufnehmen – dazu folgender Versuchsaufbau:

Stand kleine Glasplatte – Saugnapf und Minikugelkopf CB2 von Cullmann – Händyklemme aus Selfiestick – Händy mit Licht oben Objektiv unten einklemmen!

Tischstativ, iPhone in der Klemme: Licht oben und Objektiv unten (Frontseite 6+)

App Camera+ Einstellungen von links nach rechts:

Fokusquadrat manuell auf dem TFT verschieben -> auto

Zeit/ISO 1/50sec Iso40 auto

WB auto 

Lampe an (Taschenlampensymbol) wichtig weil Dauerlicht!

Blume an (Nahaufnahme)

3:4 (Bildgröße)

am unteren Bildrand Zoom 1x-3x (x1 ist max. Objektivleistung, ->3 cave Digizoom!)

Zoom +3 (DigiZoom) bei nähendem Abstand
Zoom +1 Objektgröße ca. 4x6cm HxB bei näherten Abstand

Ergebnis mit Zoomfaktor +3 siehe [€] Aufnahme oben

Fazit: Ich verwende Glasplatten als Basis oft, sie sind sicher und gut auch für Nahaufnahmen zu nutzen und auf einer glatten Schreibtisch Oberfläche ideal im Handling. Für akzeptable Aufnahmen würde ich immer nur Zoom +1 (also aus) wählen, hier war mal die maximale Objektgröße das Ziel. Zur weiteren mobilen Ausleuchtung eignen sich auch Stirnlampen (Mammut wg. DoppelLED) mit 3AAA Speisung, die mit der Hand gehalten auf das Objekt ausgerichtet werden.  

iPhone 5s und 6+ ooc

(c) slowfoto.de

Bildqualitäten, Dynamik und ISO Empfindlichkeiten im Vergleich – Canon

FAQs: Welche Canon Kamera ist die mit der besten Bildqualität, Dynamik und der höchsten Rauscharmut?

Für die Anschaffung oder Bewertung einer digitalen Kamera gibt es viele Informationsquellen, die wie oft auch widersprüchlich sind, je nach Affinität des Schreibers. Ich verwende digitale Canon Produkte seit weit über 10 Jahren, angefangen von der EOS 300D bis hin zur EOS 5Ds. Bei den 3- bzw. 4 stelligen Modellen mag ich den kleinen Sucher weniger, bei den 2- und 1-stelligen dSLR finde ich das größere Sucherbild okay, bei Live-View darf es gerne mehr als ein 3 Zoll TFT sein. Die inneren Werte einer Kamera (Firmware – Prozessor – Sensor) bestimmen sich im Angebot, und das muss Jeder selbst beurteilen, wie auch die Folgekosten und das Handling. Deshalb gibt es weder einen Testsieger noch eine eindeutige Kaufempfehlung! 

28% Rauschen ist garantiert – danke für den Tipp (c)IZ
Kamera/Body Sensor MPI ISO rauscharm Preis ca. Bildqualität
         
EOS M mit App 4 Nachtaufn. o. Stativ 18 aus 25.600

wird 3.200

<300.- Nachtaufn.

rauscharm

         
EOS M3 24,2 1.600 400.- 83,1
EOS M5 24,2 1.600 1.100.- 83,1
EOS M10 18 1.600 250.- 84,2
EOS 800D 24,2 1.600 850.- 86,2
         
EOS 7D II 20,2 1.600 1.255.- 86,8
EOS 80D 24 3.200 1.000.- 87,3
         
Powershot G3XII 12,8 800 610.- 88,5
EOS 1300D 18 3.200 340.- 88,6
         
EOS 5D II        
EOS 5D III 22,3 6.400 2.300.- 88,8
EOS 5D IV 30,1 3.200 4.050.- 88,9
         
EOS 6D 20,2 12.800 1.400.- 90,4
EOS 1DX II 20,2 6.400 6.300.- 92,8
EOS 5DS/R 50,6 1.600 3.600.- 93,6/93,9
         

Die obere Tabelle ist der Canon Bibel von falkemedia entnommen und zeigt die für mich wesentlichen Wertigkeiten wie Bildqualität und den nutzbaren ISO Bereich, die EOS 6D ist hier mein Favorit bei den Vollformaten, die EOS 1300D preislich der Crop Favorit.

damals mein Favorit mit dem Kodachrome 25

Die untere Tabelle ist der Traumflieger Seite entnommen und zeigt vergleichbare Bewertungen, die EOS 6D ist auch hier mein bezahlbarer Favorit bei den dSLR. Die EOS M zeigt sich m.E. ähnlich gut wie die 7D, beide mit sichtbarem Abstand zur 5D II. Die 5D IV ist der Dynamik Gewinner zwei, die 1DX II die Nummer 1.

Kamera/Body Sensor MPI ISO rauscharm Dynamik Bildqualität
EOS 5D IV 30 6.400 75 104
EOS 5DsR 50 3.200 40 100
EOS 1DX II 20 bis 6.400 besser als die 6D 85 101
EOS 6D 20 ab 12.800 besser als 1DXII 45 87
EOS 5D III 22 3.200 30 87
EOS 5D II 21 3.200 30 83
EOS M5 24 1.600 75 76
EOS M3 24 1.600 45 70
EOS 7D II 20 1.600 45 70
EOS 5D 12,8 800 30 69
EOS M 18 1.600 25 63
EOS 7D 18 1.600 30 60

Fazit: Dieser Vergleich zeigt gewisse Parallelen in der Reihenfolge, aber keinesfalls alle Parameter, die für einen Kamerakauf entscheidend sein können. Canon bietet sehr gute und günstige Kameras als Spiegellose, Crop- oder Vollformate und exzellente Profikameras zu entsprechenden Preisen. Man muss wissen was man nicht benötigt!

Ich lege als >Slowfotograf< keinen allzu großen Wert auf schnelle Bildfolge (3/sec reichen mir) und/oder schnelle AF Nachführung, aber auf präzise Pre-Fokusierung per mittlerem Kreuzsensor, möglichst gute JPG Bildqualität sowie hohe und rauscharme Empfindlichkeit für die Aufnahmen mit vorhandenem Licht. Blitz und Stativ sind weniger mein Ding, gleiches gilt für Kompaktkameras seit der Bildqualität ab der superkompakten EOS M oder des iPhone5s, für Live View Aufnahmen mag ich das iPhone6+ wegen der überragenden Bildschirm Qualität lieber.

alle verwendbar, wie die Bodies oben auch

(c) slowfoto.de

Apple iPhone 6+ Apps, Einstellungen und Zubehör

Apps, Einstellungen und Zubehör

Pano Iriswiese bei Eriskirchen

Man kann ein Smartfon zwar für fast alles nutzen, mir ist zum Schreiben mindestens eine Notebook Tastatur lieber und zur Bildbearbeitung der 27 Zoll Bildschirm ein Segen – hingegen ist mein Händy für (panoramische) Fotografien oder Videoclips zur Dokumentation oder Erinnerung mittlerweile ein an einfacher Anwendung nicht mehr zu unterbietendes Tool geworden. Da >out of the box< heute fast nichts so funktioniert wie ich es mag, sind diverse Einstellungen zu tätigen, die ich mir aufschreibe, was gegen das Vergessen hilft. Hier deshalb meine Präferenzen, allerdings nutze ich das iPhone ab Version 4 gleichermaßen zur Fotografie wie zur Kommunikation oder als Merkhilfe:

Folgende Apps verwende ich gerne beim Fotografieren

iPhone immer dabei
  • Kamera & Fotos (sind beim Kauf installiert, für [Auto] Aufnahmen und Wiedergabe)
  • Camera+ & Dual Level (kostenfrei, für [Manuelle] Aufnahmen resp. Stativanwendung)
  • EOS Remote & Camera Connect (kostenfrei, zur Fernsteuerung der Canon EOS 6D)
  • Snapseed (kaufen, für einfache Bildbearbeitung falls zwingend notwendig)

Aufnahmen aus der Hand bis hin zu horizontalen und vertikalen Panoramen resp. Videoclips oder für präzise Anwendungen auf dem Stativ mit individuellen Einstellungen, für Bildbearbeitungen ziehe ich das Notebook resp. den großen Monitor vor. Zum Fotografieren ist zur weitgehenden Vermeidung schiefer Horizonte ein Gitternetz nötig, denn die meisten Händyaufnahmen sind nicht im Horizont (Einstellungen -> Fotos & Kamera -> Raster), ibs. wenn das Handy fernab gehalten wird oder nur über einen kleineren Bildschirm verfügt. Die App [Fotos] bietet bei der Betrachtung neben anderen Bearbeitungen eine recht tüchtige auto Nivellierung, mit der auch manuell zu korrigieren ist. Bei HDR sichere ich auch das normal belichtete Foto (-> Foto behalten), den richtigen Überblick gewährt die (-> Fotoübersicht)! Ich mag zwar interne große Speicherkapazität gerne, lösche dennoch zunächst nach Durchsicht alle mäßigen Aufnahmen, bevor ich sie auf dem Rechner sichere. Mit 1-5MB pro aufgenommener Fotografie (1668×2968) muss man im Speicher rechnen, das empfangene Bild (962×1280) nimmt etwa 200-300KB ein.

Folgende Apps verwende ich zur Info oder Kommunikation (in alphabetischer Reihe)

Naturschutz Gebiet und Ried Landschaft

kommod (Navi) – Rechner – Shazam (Musikerkennung) – Sprachmemos – Uhr – Wetter – WhatsApp – Wikipedia

Wichtig ist mir die Navi-Funktion, die allerdings eine komfortable mobile Internet Verbindung voraussetzt, hier freuen wir uns €uropa weit über die sehr gute Abdeckung durch Vodafone. Ebenfalls empfehlenswert ist die App Karten. Ein Taschen-Rechner oder die Uhr erklären sich von selbst, Shazam klärt über die gerade gehörte Musik per Interpret samt Titel auf, aufgesprochene Memos lassen sich wieder abhören,  die drei W+W+W Apps dienen der Information resp. den notwendigen Infos für vertraute Personen, wobei ein deutsches Gericht auch elektronische Inhalte dem Briefgeheimnis gleichstellt, worüber ich bei jedem Anbieter glücklich wäre, mir aber im Klaren bin, dass dies ein frommer Wunsch bleiben wird: social = public und die Medien sind durchsichtig wie Fensterglas. 

Folgendes Foto-Zubehör möchte ich nicht mehr vermissen

Selfy Stab mit Kabelauslöser

für Aufnahmen, in denen ich das iPhone ohne es aus der Hand zu geben, fernab vom Körper platzieren so muss, und über den Bildschirm immer noch eine Kontrolle habe, liegt die no-name Stange dazu noch irgendwo auf, sind unverwackelte Aufnahmen einfacher.

Repro Stativ

mit kleinem Cullmann CB2 Saugnapf mit Kugelkopf plus stabiler Rollei Halterung mit Rändelschraube auch für größere Smartphones, für den senkrechten oder waagrechten Einsatz sowohl geradeaus als auch nach unten für näheste Abbildungen. 

Panorama Stativ

mit Novoflex 360 Grad Drehteller mit Wasserwaage, großem Cullmann CS33 Saugnapf und CB5 Kugelkopf, damit auch für schwereres Gerät geeignet, z.B. zur absolut präzisen Erstellung von Panoramen.

Fazit

Wenn ich an mein erstes heute noch funktionierendes smartes Nokia 6131 Klapp Händy mit Foto (s.u. ooc 1280×1024 478KB), Internet (nie genutzt) und beleuchteter Tastatur denke, sehe ich den Fortschritt vor Augen – aktuelle Foto- oder Film-Aufnahmen unterscheiden sich nur noch wenig von denen mit professionellem Gerät, wenn man mal von der Bildgröße absieht. Die mobile Internet Nutzung, auch als persönlicher Hotspot i.V.m. dem Notebook, erfreut je nach Verbindungsqualität auch anspruchsvollere Anwender, von der BlueTooth Verbindung zu peripherem Gerät mal ganz abgesehen… schon irre das Angebot!

Nokia mit allen Fehlfarben 😦

sechs Aufnahmen iPhone 6+, eine Nokia 6131, alle ooc außer Datenreduktion

© slowfoto.de