Apple MacBook Air M1 – eine persönliche Wertung

Als Nachfolger mehrerer MacBooks Pro in der Familie wurde vor geraumer Zeit das zweite Air M1 1TB mit macOS 12.3.1 (1.520g) angeschafft, da mein >altes< Retina 13 Ende 2013 500GB SSD mit macOS 10.13.6 (1.820g) nach knapp 10 Jahren täglicher Nutzung zwar noch lange nicht reif für die Altenteil lnsel war, aber auch nicht mehr erfrischend jung für aktuellere Betriebssysteme 😦 zum Trost der gleichaltrige 27er iMac funzt immer noch genauso gut wie die Apple Watch 2 im Edelstahlgehäuse 🙂 

Ein paar launische Bemerkungen nach Eingewöhnungszeit, zunächst die positiven: 300g weniger fassen sich deutlich leichter an, eine Wärmeentwicklung ist praktisch nicht vorhanden, die Nutzung mobil gut möglich, die Laufzeit vom Akku deutlich länger, was auch dessen Jugend geschuldet ist. Das aktuelle macOS 12.3.1 bietet Verbesserungen, ich habe bisher nur noch ganz wenige [Apps] von Drittanbietern installiert, speichere alle Aufnahmen in [Fotos] und bearbeite sie direkt nach dem Shooting möglichst schon auf dem iPhone Max oder halt später, schreibe mit [Pages], was mir völlig ausreicht, höre viel Musik (MP3, Spotify, Wave) analog über die Kopfhörerbuchse, d.h. per steuerbarem Signal zum NAD Hybrid Amp, final zu den bald 20 Jahre alten DYNAUDIO Boxen in Monitoraufstellung und Kabel von in-akustik Referenz, mit vernehmbar gesteigertem Hörerlebnis ibs. auch sehr leise gegenüber alter Gerätschaft. Nebenbei, das Air klingt auch solo sauber und mit einer verblüffenden Basisbreite, klapp klapp. Und wenn es noch mehr an Spaß sein soll, kommt der AirPod Max (mit einer Einschränkung s.u.) ins Spiel. Zum vorhandenen 1TB Speicherplatz bietet eine portable SSD T5 von Samsung (50g) weitere 2TB, mal eben 50 oder 100 GB hin und herschieben ist damit Sache weniger Minuten! 

Genug gelobt, jetzt zu den (anfänglichen) Problemen: zwei USB C Ports links und eine KH Klinke rechts, das isses. Okay, Apple hat Air-drop-play-print und BT, man sollte das nutzen, den fehlenden SD Schacht habe ich per KiWiBiRD SG 009 micro+SD Adapter zu USB/USB-C erweitert, ein Verbatim USB-Adapter versorgt bis zu vier weitere USB 3.0 Geräte, aber nicht mit Strom 😦 es gilt umzudenken bzw. neues Zubehör anzuschaffen, wenn es denn wirklich sein muss oder mit den Beschränkungen dennoch gut zu leben. Irgendwo hatte ich vor Zeit mal in einem Test (?) gelesen, der M1 solle mit auch allen iOS Apps laufen, das ist Unsinn, zudem bietet [Fotos] auf dem Air noch mehr Funktionen als auf dem iPhone. Summa – die anfänglichen und vermeintlichen Probleme werden weniger und das ist doch gut so. Ausnahme 3D Audio: das Air gibt mit AirPod + Max mit Standort wieder, drehe ich den Kopf nach links, wird der rechte Kanal lauter und umgekehrt, also bitte KEINE Kopfbewegungen, was für mich unsinnig ist, Abhilfe schafft ein anderer KH oder das iPhone als BT Quelle. Der AirPod Max gibt ab 30Hz gut wieder, die AirPods ab 40Hz und die guten alten DYNAUDIO Audience 52SE beginnen ab 50Hz, aber dafür räumlich und tonal immer noch und vor allem auch leise super.

Fazit: Nachdem die Preise für ein MacBook Pro auch mit einer 2. beginnen, ist es eine Überlegung wert, sich das Air anzuschauen. Billiger geht immer, aber viele Jahre der zufriedenen Nutzung sind auch ein Argument. Das Air ist sauschnell, klingt als Musikbox super und… und… und… 

(c) slowfoto.de alle Aufnahmen und Texte

slowfoto heute – was ich aktuell und wie nutze und warum das iPhone dabei so wichtig ist

Bodensee Pfänderblick

Meine Fotografie hat sich Beginn des digitalen Zeitalters fortwährend verändert, was den Ablauf und die Gerätschaften betrifft: waren nach Jahrzehnten der SLR mit 36er Filmrolle (bei sparsamem Einlegen auch mal für 38 Aufnahmen gut) mit der ersten digitalen Kompakten irgendwelche Bilddateien möglich, so ist es aktuell eine 12MPI Datei mit dem Handy (iPhone 11/13 Pro Max) resp. 20/24/26MPI mit der Vollformat dSLR EOS 6D, der Crop-EOS M5 und der Vollformat EOS RP als dSLM. Ich nutze EF-M und EF-Objektive, keine EF-S mehr, zu neuen RF-Objektiven habe ich mich noch nicht entschließen können.

Aquamarin Wasserburg

Während zu dSLR Zeiten >6kg den Rucksack belastet haben, ist es heute gerademal 1kg (!) für das Handy (iPhone 11 mit 13-26-52mm KBÄ) und die kleine M5 (55-200mm => 88-320mm KBÄ), beide damit immer dabei, aktuell das iPhone 13 mit 13-77mm KBÄ. Die meisten Aufnahmen erstelle ich mit den 3 lichtstarken und Zoom fähigen Optiken, gerne für weite Winkel und erfolgreich gerade mit Gegenlicht oder hohen Kontrasten, für alles darüber kommt das EF-M Telezoom ibs. für eher kontrastarme Ausschnitte zum Einsatz, es sei denn die 6D oder RP sind gefragt, im Schrank sind lichtstarke Festbrennweiten und einige Zoome. Das iPhone ist in Hinsicht auf Kompensation großer Dynamik bezüglich Licht meinen EOS weit überlegen, deren [SCN] Programme HDR oder Nachtaufnahme ohne Stativ längst nicht das IP-Niveau erreichen! Auf die Verwendung von Blitzlicht verzichte ich gerne. Das iPhone bietet bis max. 10sec. aus der Hand einen tollen >night-modus< bei 26-52/77mm KBÄ, Panoramen ab 13mm und einen Tele Porträtmodus und den nicht nur für Gesichter, sondern alle möglichen Objekte im Vordergrund mit leicht unscharfer Freistellung! Was ich beim >richtigen< Fotoapparat mittlerweile vermisse: die vollständige Kontrolle bereits >vor< jedem Klick, den mächtigen und schnellen Prozessor ohne Wartezeiten, und das alles ohne Stativ! Motive sind wie früher und mehr, die aufgewendete Zeit hingegen nur noch ein Bruchteil, die Trefferquote liegt deutlich höher, wenn man sich entsprechend Mühe gibt und dabei bewegt anstelle digital zu zoomen: das iPhone arbeitet eingeschaltet wie eine Videokamera, ein JPG ist dann nur noch eine Momentaufnahme und die Trägheit des absolut unterlegenen SLR oder SLM Live View Bildschirms ist dem iPhone völlig unbekannt. Weite Winkel mit kontrastreichen Lichtverhältnissen sind heute die Domäne des iPhone. Bei den EOS muss man tricksen, um halbwegs Ergebnisse kontraststarker Motive umzusetzen: Auto Lightning Optimizer als automatische Belichtungsoptimierung mit Stufen, denn Tonwert Priorität D+ ist m.E. unterlegen, insbesondere auch der Einsatz zirkulärer Polfilter schaffen etwas Abhilfe im Live-View bei für den Sensor zu hohen Lichtunterschieden, leider mit Mehraufwand 😦

Nachmittags Sonne am See

Okay, das iPhone hübscht die Fotos damit ein wenig auf (NB wie auch die akustische Wiedergabe, dafür genügt dann oft das platzsparende MP3 Format), ibs. bei Dunkelheit ist das gut zu erkennen, für eine farbidentische Dokumentation gibt es anderes Equipment. Meine Lust am Fotografieren ist dennoch gestiegen, weil ich bereits zuvor erkenntliche Unzulänglichkeiten in der Aufnahme blitzschnell zu korrigieren weiß und das oft auch ganz ohne Rechner! Mittlerweile >teile< ich die M5 Aufnahmen per Airdrop in die Filmrolle [Fotos] vom iPhone, um identische Bearbeitung zu ermöglichen und alles zusammen gespeichert zu haben. 

Besuch von der Wespe

RAW hat mich beim Handy wie auch allen meinen EOS nicht wirklich als durchgängig nötig überzeugt, ibs. weil die iPhone JPGs für mich gut genug sind und nur weniger, damit schnellerer Nachbearbeitung bedürfen. Die Annäherung aller 3 EOS erfolgt mit Bildstil auf AUTO 755111 M5/RP resp. 7111 6D, Automatische Belichtungsoptimierung auf HOCH, Rauschreduzierung auf aus, das Vorgehen bei der Aufnahme ist wie bisher: erst Fokus und Belichtung im LIVE VIEW festlegen, dann Klick und sehen, ob die Fotos denen aus dem IP näher gekommen sind. Warum noch eine EOS SLM? Vor allem wegen der (Tele-) Wechselobjektive und der größeren Sensoren, deren JPGs noch mehr Futter für die Bildbearbeitung und mit >20MPI eine höhere Detailzeichnung bieten J auch wenn ich auf einem Auge fast blind fotografieren muss und die Qualität der EOS Dateien deswegen erst mindestens am MacBook empfinden kann. 

Lichtbogen vom elektrischen Feuerzeug

Das fotografische Vorgehen ist bei allen Kameras weitgehend identisch: EOS AF-ON entweder mit dem mittleren AF Punkt oder beim IP dessen Positionierung per Fingerwisch, Pre-AE auf die bildwichtig helle Stelle mit der * Taste oder halb gedrücktem Auslöser, beim IP auch kombiniert per Fingerwisch, mein präferiertes und zuverlässiges Vorgehen für Einzelaufnahmen! Am schnellsten ist das mit dem iPhone zu erreichen, es folgen die M5 und RP, die 6D ist im LIVE VIEW langsam wegen der verzögerten Bild Wiedergabe, und mit dem feinen weil optischen Sucher hingegen belichtungsmäßig unkontrollierbar. Weiterhin gilt für die EOS: unbedingt auf die hellen Partien belichten und Schatten später aufbrezeln, Abhilfe ist ebenfalls mit [4Nachtaufnahme ohne Stativ] oder [HDR] möglich, wobei mir auch HDR weniger zusagt, auch ein Grau- oder zirkuläres Polfilter schafft Vorteile, aber letztlich geht es mir um den Augen-blick-klick und nicht um die Tiefen der Fotografie, vielleicht noch mit einem Stativ 😦

Alle neuen Aufnahmen werden in jeder Kamera umgehend geprüft und Doubletten usw. gelöscht, von den EOS aufs iPhone übertragen und dort notwendiges [Bearbeiten] dann speditiv und auch mobil durchgeführt: waagrecht ausrichten, croppen und Winkel korrigieren, Belichtung und Bildausdruck optisch verfeinern, alles eine Sache von Sekunden (Zauberstab, Schatten, Schwarzwert). Die Kontrolle durch die kritischen Augen der Partnerin erfolgt ebenfalls zügig 🙂 das ist my way!

oben IP7+ unten IP11 ProMax, beide Aufnahmen unbearbeitet

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich gerne auch ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Dein/Ihr Beitrag für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587

(c) slowfoto.de

Makrofotografie leicht-er gemacht

Canon LIFE-SIZE Converter EF und COMPACT-MACRO LENS EF 50mm 1:2.5

Welche Möglichkeiten der Verwendung bieten sich an?

Das EF 2.5 50 (286g) war 2004 mein erstes Makro an der 300D, besessen hatte ich es schon länger: eine >alte< Brennweite, die dennoch den Canon Segen für die 50MPI EOS 5Ds erhalten hat, mit 30mm langer frontaler Verlängerung für den Abbildungsmaßstab 1:2, 1:1 ist zwar aufgedruckt, aber nur mit Hilfe des Life-Size Konverters zu erreichen: der 45mm lange 187g  >Zusatz-Objektiv< verlängert Brennweite plus Nahdistanz und wirkt sich optisch vorteilhaft aus! Nichts lag näher als ein Test auch an anderen vorhandenen Festbrennweiten, es funktioniert zwar von 16-300mm, ab 50mm gut, bis max. 200mm noch zu händeln, er passt auch gut zum innen fokusierenden 660g EF 2.8 100mm Makroobjektiv! Ich hatte den Converter bisher aus Kostengründen gemieden und jetzt ohne OVP als Neuware im Zustand >Ausgezeichnet< bei mpb.de günstig erstanden: einfach in die Warteliste eintragen und bei Benachrichtigung blitzschnell zuschlagen!

EF 2.5 50 an der RP
EF 2.5 50 mit LIFE SIZE an der RP

Die anderen Wege: man kann das relativ neue EF-S 2.8 60mm an jedem Crop Sensor anwenden oder an der spiegellosen EOS RP, die erkennt EF-S Objektive und bildet mit 14MPI ab 😦 – meine Alternative ist, den 24MPI Crop Sensor mit dem M-Bajonett zu nutzen, hier böte sich das EF-M 28mm / 3.5 Macro IS STM (45mm KBÄ €300) mit integriertem LED Ring an, mit dem M-EF Adapter klappt dies auch mit dem 2.5 50er  für 80mm KBÄ 🙂 und sogar mit dem Life Size Converter, wenn es denn sein muss.

EF 2.5 50 an der M5
EF 2.5 50 mit LIFE SIZE an der M5

FAZIT EF 2.5 500mm macro

Es ist alt aber eines der 50mm Objektive von Canon mit der schärfsten Abbildung ab Offenblende, leichter ist noch das 1.8 50 USM oder STM. Wer ein universelles 50mm Makro Objektiv bis 50MPI sucht und mit der Lichtstärke leben kann, wird ein Fan.

FAZIT LIVE SIZE CONVERTER EF

In vielen Bewertungen ist zu lesen, dass man per EXTENSION TUBE 12/24 die Funktion ebenfalls erreichen kann, das ist Unsinn, weil man viel näher ans Objekt ran muss. Sicher ist, dass beide TUBES die Nahgrenze jedes Objektives verringern, aber mehr nicht. 

FAZIT EOS M5

Für mich stellt sich die Frage, ob und wann ich noch einen 1.4 1.5 oder sogar 2-fach Konverter verwenden soll? Mit der EOS M5 habe ich für jede KB Brennweite den sog. Verlängerungsfaktor (=> Crop) 1.6, womit 24MPI erhalten bleiben und nur die Randpartien des Vollformat Objektivs >abgeschnitten< werden, bei gleicher Lichtstärke! Originale zweifach Konverter sind nicht wirklich günstig, und eine M5 lässt sich als Zweitkamera äußerst vielfältig verwenden 🙂 my 10cents   

 EOS RP und M5: [P], sitzend, jeweils näheste Distanz zum €  –  ooc  FastResize

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(c) slowfoto.de

Ein aktueller Vergleich: Canon EOS 6D EOS M5/M50 EOS RP Apple iPhone 11 Pro Max

60 Jahre später: mein heutiges Equipment launisch bewertet:

Alle Fotoapparate taugen irgendwie, um Fotos aufzunehmen, die dann aber auch nur irgendwie aussehen können. Meine zugegebenermaßen intensive Beschäftigung, in der letzen Zeit Virus bedingt eher zuhause, davor regelmäßig im west€europäischen Bereich unterwegs, hat sich in einer überschaubaren Anzahl an Gerätschaften und dank Rechner übergroßen aber auffindbaren Verzeichnissen an Fotografien ergeben. Der bisher letzte Schritt, vor allem durch die Live View Fotografie mit dem iPhone, hin zu spiegellosen Kameras mit Kontrollbildschirm und nunmehr auch eSucher ist jetzt erfolgt. Dazu ein paar kritische Bemerkungen, in der Reihenfolge der Anschaffungen:

  • Canon EOS 6D
  • Canon EOS RP
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Canon EOS M5 und M50

Die 20MPI 6D (777g LP-E6) wird nach meinen mittlerweile über www.mpb.com fair verkauften 5D und 5DII (und mehr) die wohl letzte vollformatige (VF) dSLR bleiben, von den vielen Crop Sensor dSLR und anderen Kompakten habe ich mich getrennt, denn der Spiegel hat von professionellen Ausnahmen abgesehen, im Konsumerbereich längst ausgedient. Für mich punktet die 6D heute noch sowohl vom leisen Spiegelschlag her (wie bei der 5Ds) wie auch hohe ISO betreffend mit sehr guter Bildqualität gerade in der Dämmerung. Mittlerweile verwende ich auch gerne den Live View Modus mit hochgeklapptem Siegel (z.B. auf dem Stativ), AF-ON wie gewohnt mittig und die AE über die Sternchentaste, unter kontinuierlicher Belichtungskontrolle per Bildschirm (!) und Kabel Fernauslösung, das ist aber kein geeignetes Vorgehen für Sportfreunde 🙂 

Die 26MPI RP (555g LP-E17) war schon wegen früher Begeisterung für die 18MPI EOS M (mit dem Mount Adapter M-EF) die lange erwartete spiegellose VF Systemkamera für alles, was mit dem Mount Adapter R-EF anzudocken war, die Bildleistung des 6D MK II Sensors stellt nicht nur in meinen Augen eine noch erfreulichere Qualität dar und für mich die bisher beste!

Das 12MPI iPhone 11 (265g) verdanke ich dem Drängen meiner Frau, die mich von eher langen Wartezeiten auf fallende Preise abhielt, zu Recht: diese Aufnahmebandbreite und Bildqualität waren der entscheidende Sprung zur Ernsthaftigkeit in der iPhone Fotografie, dies wäre die Kamera für die Insel: 3 lichtstarke Optiken von 13-52mm als Zoom, Night Mode bis 5s aus der Hand, Pano und Porträt Mode, Stereoton für Video, endlos Akku…

Die M5 ist eine 24MPI Cropsensor Kamera (420g LP-E17), als ehemalig technisch anspruchsvolles Spitzenmodell der M Serie im mittlerweile nicht mehr wirklich zu überschauenden Angebot an Canon Crop Sensor Kameras, war sie mit über 1k€ kein attraktives Angebot, dem bereits die M50 und aktuell die M50 MKII mit hochgelobten Verbesserungen gefolgt sind: da ich mich ausschließlich auf die Stillbild Fotografie beschränke und Videoclips mit dem iPhone erstelle, interessiert mich diese Entwicklung eher wenig, mit der Sensor Leistung kann ich mit meinen M-Optiken oder dem Mount Adapter EF-EOS M sehr gut leben, zumal der AF gut funktioniert!

Die Nachfolgerin M50 (385g LP-E12) ist m.E. technisch fast identisch und erinnert mich in ihrer puristischen Schlichtheit an die schöne EOS M, nur eben mit eSucher und Griff, sie hat ein aufgeräumteres und neu gestaltetes Gehäuse (385g – LPE12) ähnlich der RP, auch vom klappbaren TFT her: wer gerne weniger spielt, ist mit ihr sehr gut aufgehoben. Beide M erreichen ca. 30 JPGs in schneller [Sport] Folge!

Was ginge denn mit auf meine Insel? 

1) Vom 265g Fliegengewicht her das IP11 PM, als optisch lichtstarker Alleskönner von 13 bis 52mm KBÄ, Nacht- und Porträtmodus, Pano- und Videofunktion, Musik hören und mobil telefonieren mit AirPods und Stereoton bei der Aufnahme u.v.a.m.

2) Die kleine M5/50, auch vom Gewicht her, mit den EF-M Zoomen 11-22 18-55 und 55-200mm IS STM (705g) oder alle verfügbaren längeren oder lichtstarken EF-Brennweiten.

3) Die mittelgroße RP, mit dem RF 24-240mm (1.330g) oder anderen EF Brennweiten

4) Die größere 6D, mit optischen Sucher und EF Brennweiten von 16 bis 300mm (2.080g)

Fazit es gibt für mich nicht den einzigen Favoriten, sondern viele: wer mit kleinem Budget rechnet, kauft ausgesucht und gut gebraucht möglichst das, was nicht so geht und wird weil bescheiden damit glücklich, mehr geht halt immer…

EOS 6D M5 RP IP11 PM   ooc   Fast Resize

(c) slowfoto.de

slowfoto – mein Weg

Mein bisheriger Weg zur Slowfotografie 

Für die Aufnahme eines gelungenen Fotos gehören der fotografische Blick wie auch die Kenntnis der Technik, mein 1:1 Live Fotocoaching schult beides. Der Umgang mit der richtigen digitalen Kamera, die Grundlagen der Bildgestaltung wie Perspektive, Format und Ausschnitt werden an Hand auch eigener Aufnahmen geklärt, weshalb ich vorab um 3-5 deiner ausgewählten Fotografien per Mail bitte. Hier ein paar Eindrücke aus dem Themenkreis:

 

Welche Kamera ist die beste für mich?

Digitale Kameras gibt es wie Sand am Meer, welche soll ich nehmen?

hier geht es zu einer guten Kamera
…hier geht es zu einer guten Kamera – Gunther Stilling

Ohne Wissen versinkt man im Angebot, Männer sammeln (nicht nur) Kameras, auch Frauen benutzen oft untaugliches Gerät. Ein paar eigene Gedanken dazu:

  1. Wieviel Gewicht will ich herumtragen?
  2. Welche maximale Bildgröße (MPI) benötige ich überhaupt?
  3. Welche Bildfolge (Schnelligkeit fps) pro Sekunde ist für mich wichtig?
  4. Wieviele Objektive möchte ich kaufen?
  5. Wie resp. wo kann ich testen?

Anhand meines aktuell genutzten Equipments möchte ich auf die für mich wesentlichen Ausstattungen einiger Kameras, deren Bildgrößen und Preise (asgoodasnew.de Kauf // mpb.de Ver+Kauf) hinweisen, jede der Kameras wurde mehrfach hier im slowfoto Blog vorgestellt und bezüglich meiner Einstellungen besprochen:

Das iPhone 11 Pro Max ist mit 265g die leichteste immer dabei Kamera, hat einen 12MPI Sensor mit einer Bildgröße von 4.032×3.024 und 3 Festbrennweiten als stufenloses Zoom (13-26-52mm Kleinbild äquivalent) mit fixer Offenblende um F2 und kostet mit 256GB ca. €800 und das ist sie wert: Night, Porträt, Pano & Video Modus!

Die nicht mehr taufrische, aber 8fps schnelle und 540g leichte dSLM Canon EOS M5 hat einen 24MPI Sensor mit einer Bildgröße von 6.000×4.000, den kleinen Body mit ordentlichem Sucher und super Kontrollbildschirm und kostet neuwertig nur noch ca. €420 ohne Adapter für EF, ich habe 3 IS M-Objektive und ein kleines Pancake.

Meine älteste 940g schwere dSLR Canon EOS 6D hat einen 22MPI MPI Vollformatsensor mit einer Bildgröße von 5.472×3.648, kommt mit allem an Objektiven zurecht und kostet neuwertig nur ca. € 500, ich habe mehr als ein Dutzend EF und L Festbrennweiten und Zoome, EF-S Objektive besitze ich keine mehr, EF-R Objektive habe ich bisher auch aus Kostengründen noch nicht begehrt:

Meine lang ersehnte 800g mittelschwere spiegellose Vollformat Canon EOS RP hat einen 26MPI Sensor mit einer Bildgröße von 6.240×4.160 und kostet aktuell mit EF Adapter ca. €1.000 

Wer mit Vergrößerungen im Postkartenformat 10x15cm (Selphy Drucker zuhause oder Kodak Prints bei Rossmann) leben kann, ist bereits mit 5MPI auf der sicheren Seite, mit dem i- oder Smart Phone also bestens gerüstet. Ab 10MPI sind Vergrößerungen bis DIN A3, ab ca. 20MPI bis DIN A2 und mehr problemlos möglich. Letztlich muss man noch die Bildfolge pro Sekunde (fps) und die nachführende Qualität (Trefferquote) des Autofokus berücksichtigen, wenn man dynamische und scharfe Bildserien erstellen möchte. Im Tempo liegt das iPhone11 mit 240fpm sogar ganz weit vorn. Mit den ehemals Kompakten habe ich abgeschlossen, weil die Handy Kameras auf hohem Niveau sind und die Crop Spiegellosen bereits die Top Qualität erreicht haben.

Testberichte lese ich nur wenige, weil erstens die meisten keine Tests, sondern abgeschriebene Texte vom Hersteller sind, und zweitens viele Redaktionen zu wenig Zeit zur ausgiebigen Nutzung haben. Besser sind ehrliche Erfahrungen aus Langzeitanwendungen und Aufnahmen von Seminarteilnehmern.

Man hat also die Lust der Wahl, für den eigenen Einsatz die richtige(n) Kamera(s) anzuschaffen. Grundsätzlich gilt, dass eine neue und teure Kamera keine besseren Bilder >macht< als die alte(n Augen sehen)!

Der Weg zum besseren Foto – Hardware

Was ist nötig, um bessere Aufnahmen zu erhalten?

Nachdenken, was ich an Gerät wirklich brauche, und das ist nicht viel. Im Laufe meines fotografischen Lebens haben sich die Bedürfnisse für berufliche und dokumentierende Fotografie geändert, das Kernstück meiner aktuellen Beschäftigung betrifft das Festhalten und Wiedergeben von Eindrücken, die für die Erinnerung wertig sind.

Begonnen habe ich mit der Messsucher Kamera des Vaters, mit eingebautem Entfernungsmesser und einem F3.5 f50mm Objektiv, dazu dem Handbelichtungsmesser und extrem sparsamer Nutzung von Schwarz-Weißfilm und 7x10cm kleinformatigen Abzügen aus Kostengründen.

Heute sind es diese 3 sog. semiprofessionellen EOS und vor allem das iPhone Fotohandy mit nutzbarer Brennweite von 13-52mm KBÄ bei lichtstarken Objektiven on board und mit dem besten live view Bildschirm, den ich kenne. Will ich wie früher optisch sehen, nutze ich die 6D (dSLR) mit allen möglichen Wechselobjektiven (16-300mm KB), die RP vorzugsweise mit dem e-Sucher und gleichen Optiken, die M5 gerne per Kontrollbildschirm mit den stabilisierten EF-M und ibs. mit langen Brennweiten am EF Adapter, aus 300mm werden dann wegen 1,6 Cropfaktor 480mm!

Das Fotografieren im Freien gestaltet sich immer wieder nach dem gleichen Ablauf.

Wasserfeen
7 Wasserhüterinnen bei Eriskirch von Theresia K. Moosherr

5 Punkte bis zum Klick:

  1. Das Motiv erkennen und
  2. den Bildwinkel resp. eigenen Standpunkt festlegen,
  3. mit dem richtigen AF Punkt scharfstellen und
  4. das Bild interessant komponieren und
  5. mit den richtigen Voreinstellungen auslösen!

Je nach dem welche Kamera zur Anwendung kommt, gibt es unterschiedliche oder vergleichbare Ergebnisse:

Die Präzision des optischen Suchers einer Spiegelreflexkamera ist unerreicht, die Live View Darstellung auf dem großen Retina Display des Handys ebenfalls, der rückwärtige 3 Zoll Kontrollbildschirm der SLM Kamera liegt dazwischen. Am Handy Fotoapparat lässt sich wenig einstellen, es bietet dafür Zeitraffer Slo-Mo Video Foto Quadrat und Pano, wobei ich für fotografische Zwecke nur Foto oder Pano nutze. Die Spiegellose bietet, wie die dSLR auch, neben allen Grundprogrammen eine wachsende Anzahl von Automatiken, die auch dem unbedarften Anwender fotografische Meisterleistungen ermöglichen sollen 🙂

Richtig angewendet, können Automatiken die Anwendung durchaus erleichtern: Allen voran die Belichtung und der Weißabgleich, die ISO Empfindlichkeit und die Gesichtserkennung des Autofokus, die Mehrfachbelichtung oder der Sportmodus. Man sollte nur wissen, wie sich Änderungen auswirken.

Wichtig bei der Motivbeurteilung ist dessen eigene Bewegung, Architektur oder Landschaft lässt sich mit längeren Belichtungszeiten (1/60sec und länger) samt Bildstabilisatoren gut festhalten, Personen oder Fahrzeuge benötigen kurze Zeiten (1/125sec und schneller), es sei denn, man will Bewegungsunschärfen erzeugen (1/20sec und länger). Für Bewegungsschärfe gibt es auch die Sport Automatik.

Früher haben wir viel weniger aber sicher nicht schlechter fotografiert. Die Festbrennweite sorgte für eigene Bewegung und wird auch Turnschuhzoom genannt! Heute wird mit dem Handy bis zum Anschlag gezoomt und damit die Bildqualität versaut, anstatt ein paar Schritte zu laufen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher Umsetzung die bevorstehende Aufnahme interessant wird. Auch im Zeitalter der 50 Millionen Pixel Sensoren ist der Spielraum für die Belichtung gegenüber dem menschlichen Auge ähnlich eng wie früher: Entweder Schatten oder Sonne, aber nicht beide und das mittags um 12 Uhr! Auch ein Blick auf Himmel oder Wasseroberflächen bei tief stehender Sonne zeigt die Grenzen des Auges, irgendwann ist mit der Erkennung von Kontrasten Schluß weil viel zu viel an Licht!

zu hoher Kontrastumfang
zu hoher Kontrastumfang – Bregenz

Bildbearbeitung war früher obligat im Labor, heute wird jedes grausame Handybild per Filter aufpoliert und versendet. Die hinterleuchtete Bildwiedergabe hat Tücken aber auch Vorteile gegenüber dem Print.

Ziel meiner Bemühungen ist es, möglichst gute JPG Aufnahmen aus der dafür top eingestellten Kamera (out of cam = ooc) zu bekommen, die keine oder nur sehr wenig Nachbearbeitung benötigen. Das ist nicht immer möglich. Durchgängig RAW mit anschließend individueller Entwicklung sehe ich wegen des enormen Zeitaufwands für mich schon kritisch und beschränke das auf nur wenige und gezielte Aufnahmen.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das konzentrierte Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die wertige Bildkomposition nimmt, produziert viel Ausschuss oder ist ein einsamer Meister, der es mit einem einzigen Augenblick kann. Beim Betrachten, am besten mit anderen Augen, darf die Löschtaste eine wichtige Rolle spielen. Zudem hilft es mir, Bilder von anderen Fotografen anzuschauen, am liebsten großformatige in Ausstellungen.

Peter Lichtie
(c) Dedication St. Gallen Peter Liechti

Der Weg zu besser gestalteten Aufnahmen

Was ist für die Bildgestaltung wichtig?

Nachdenken, was ich letztendlich zeigen will: Nicht einfach drauflos fotografieren, was sich so alles vor der Linse bietet! Fotografieren im Freien gestaltet sich immer wieder nach dem gleichen Ablauf, ein Foto muss im Kopf >entstehen<, bevor es aufgenommen wird. Das Kopfkino kann man trainieren und was man nicht sieht, bleibt definitiv verborgen.

5 Punkte vor dem Klick:

  1. Ein mögliches Motiv bereits aus der Distanz erkennen und
  2. sich unbedingt so weit nähern, bis das gewünschte Format gefüllt ist,
  3. dabei den Blickwinkel (Hintergrund, Lichteinfall, Schattenwirkung) beachten und somit
  4. das Bild wertig komponieren (bewegte und statische Elemente, Oberflächen) und
  5. mit den für diese Situation unbedingt richtigen Voreinstellungen auslösen!

Dabei ist es relativ egal, welche Kamera zur Anwendung kommt, wenn sie denn für die Anwendung nur schnell genug ist und vom Anwender ausreichend beherrscht wird! Mein notwendiges Equipment habe ich oben vorgestellt.

Es gibt viele Regeln für Komposition, ich möchte beispielhaft nur den >Goldenen Schnitt< erwähnen. Grundsätzlich muss man sich mit diesen Grundlagen beschäftigt haben, um sie motivbedingt verlassen zu können: Auch ein mittig platziertes Motiv kann, mit Beachtung von Bildformat oder Hintergrund, als Ausnahme interessant wirken.

Für oft fehlerbehaftet erscheinen mir Weitwinkel Aufnahmen mit zu großen und leeren weil wolkenlosen Himmelsarealen, man kann den Horizont auch gegen den oberen Bildrand verschieben!IMG_1133_1500x1125

Auch Tele Aufnahmen leben vom Hintergrund, ibs. wenn dieser noch einigermaßen erkennbar ist! Die Konzentration allein auf das Motiv reicht meist nicht aus, ein wirklich interessantes Bild zu gestalten.

Komposition kann man lernen: Ein leerer 2:3 oder 3:4 Bilderrahmen, mit beiden Händen vor dem Körper gehalten, gibt den Bildwinkel recht genau vor. Ein 6 Zoll Handy oder ein noch größeres Tablett mit exzellenter Bildwiedergabequalität ist heute die Alternative, weil sie mit dem Live View >wysiwyg< (what you see is what you get) ermöglicht, für mich eine der schnellsten Möglichkeiten, die Einschränkungen durch die Kamera gegenüber den eigenen Augen zu erkennen.

Wenn ich keine für mich befriedigende Komposition erstellen kann, verzichte ich auf die Aufnahme, gleiches gilt für ungeeignetes Equipment, das nur technisch mangelhafte Aufnahmen ermöglichen würde. A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher Umsetzung die bevorstehende Aufnahme interessant wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zuviel Ausschuss.

 

Bildbearbeitung und Archiv – geeignete Anwendungen

Aufnahme, Bildbearbeitung und Archiv

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die heute gute JPG Engine nach entsprechender Einstellung (Bildstil) der Kamera und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂IMG_0601_1500x1125

 

Zur sinnvollen Ausrüstungen ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind:

5 Punkte nach dem Klick

  1. Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  2. Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  3. Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  4. Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  5. Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher mögliche geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zuviel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLM/R auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

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Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild (DxO).

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP – Fast Resize) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Eine präzise Bildkomposition hilft, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, der sollte zudem auf den 2. Vorhang zünden, sondern dem vorhandenen Licht (AL) entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen.

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Archiv

Für die Archivierung gibt es mehrere Möglichkeiten, ich verzichte bewußt auf die Verschlagwortung, weil das viel Arbeit zu Beginn erfordert, allerdings die Suche erleichtert. Wenn ich an ein Bild zurückdenke, erinnere ich mich i.d.R. an das Jahr der Aufnahme, den Ort oder die Person. Und so speichere ich in Verzeichnissen auch ab: 2021-Monat-Tag Ort Namen. Mittlerweile bieten Kameras schon täglich neuerstellte Ordner auf der Speicherkarte an, Apple >Fotos< speichert automatisch sogar die Ortsnamen. Im Grunde ist mein System nichts anderes als aus alten Window Zeiten, unter Nutzung der Explorer Strukturen mit Verzeichnissen und Unterordnern. In diesen sind dann die speziell >bearbeiteten< oder >selektierten< Bilddateien zu finden. Das funktioniert immerhin seit 2002 sowohl für die berufliche als auch private Fotografie: So wenig Aufwand wie sinnvoll nötig! Aufpassen muss man bezüglich des sicheren Datenbestandes: Immer eine doppelte Sicherung, Cloud und externe Festplatte-n regelmäßig anwenden.

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50 Jahre später – Minolta Rokkor an der EOS RP – Teil 1

Einstellungen – MINOLTA Rokkor trifft EOS RP mit EF Objektiven

 Ein Minolta Rokkor von 1970 an einer SLM in 2020, kann das gut gehen? Diese Kompatibilität habe ich bereits bei Canons erster Spiegellosen EOS M erprobt, die kurze Auflage Bauweise ermöglicht mit dem EOS->MC/MD Adapter (€100), (nicht) nur Minolta Objektive im Crop Format manuell für Aufnahmen zu verwenden, bei optischer Kontrolle über den hinteren live Monitor. Damals recht interessant, weil Canon die M-Objektivserie zum doch späten Start der M-Serie arg vernachlässigt hat, ich habe mich fast ausschließlich der EF und EF-S samt EOSM->EF Adapter bedient, das M 2.0/22 war lange Zeit das einzige, bis Canon sich endlich zum stabilisierten M 11-22 bequemt hat, einem meiner Lieblingsobjektive. Ein Rokkor an der dSLR benötigt den EOS->MC/MD Adapter, es lässt sich aber wie z.B. mit dem EF 12mm Zwischenring nicht mehr auf unendlich scharfstellen 😦

Minolta XE-5  vs  Canon EOS RP

Vorgehen

 Voraussetzung für meinen Vergleich sind Vollformat Aufnahmen bei Offenblende, alles andere scheint mir entbehrlich. Festbrennweiten beider Hersteller sind vorhanden (28 35 50 135) und wurden bei Blende (2.8 2.0 1.4), das Rokkor Zoom 3.5 50-135 wurde mit EF 4.5-5.6 55-200 mit jeweils gleicher Blende im Bildstil [Natürlich 75512-1] verglichen!

Test

 Mit der Vollformat EOS RP und dem quenox MD-EOS-R Adapter (€34) ist die Nutzung von Minolta MC/MD Rokkor Objektiven auch im KB Bildformat möglich, lohnt die Anschaffung und der Mehraufwand bei der Aufnahme? Frauen sammeln nicht nur >Schuhe<, Männer nicht nur >was einen Stecker hat< :-), wer keinen Bezug zu früheren Ausrüstungen hat, lässt besser die Finger weg, es kostet Geld und Zeit: von Minolta besitze ich noch eine XE-5 SLR (incl. Diafilm) und vier Rokkor Gläser (28/2.8 35/1.7 50/1.4 50-135/3.5 – alle laut Liste von www.artaphot.ch in wertigen Ausführungen), die mich an digitalen Gehäusen jucken wie auch meine uralten EF Gläser speziell, alle sind heute per Adapter und fremde manuell zu nutzen, dafür bietet die EOS RP mehr als meine EOS dSLR: an den Minolta SRT oder XD erfreute CLC als Belichtungsautomatik (Contrast Light Compensation), dazu noch die Offenblende, die den hellen Sucher ermöglichte und trotzdem richtig gemessen hat. Der erste Käfer meiner Eltern hatte auch >nur< ein nicht synchronisiertes Getriebe, Zwischengas und -kuppeln war beim runter/hoch Schalten deshalb nötig.

v.l.n.r.: Minolta Rokkor F2.8 f28mm  –  F1.8 f35mm  –  XE-5  –  F1.4 f50mm  –  F3.5 f50-135mm

Einstellungen 

 Heute hilft beim manuellen Focus die (z.B. blaue) Pixelanzeige auf der gewählten Entfernungsebene, letztlich präziser und schneller als mit der Mattscheibe samt zentralem Schnittbild einer Minolta SRT/XD/XE (!), die voreinstellbare Belichtungsmessung sowieso, der live Bildschirm oder Sucher ermöglicht die Kontrolle. Tipp: ich fotografiere im aktuellen (Fv) Modus, der z.B. die Zeit (Tv) oder/und Blende (Av) fest voreinstellen lässt, die Empfindlichkeit (ISO) kann dazu (auto) passend oder manuell eingestellt werden (bei allen EF/S Objektiven kann wahlweise Tv oder Av wie auch ISO variieren), eine feine Sache in Verbindung mit der visuellen Kontrolle! Alle kameraseitigen Automatiken kann man weiter nutzen, die Objektiv seitigen manuellen Einstellungen von Blende und Entfernung bleiben dabei bestehen.

v.l.n.r.: Mount Adapter EF(S)->EOS M  /  EF(S)->EOS R  /  MC->EOS R  /  MC->EOS M  /  MC->EOS

Bildstil                                                                                                                                 

 Ich orientiere mich hier im Vergleich Aufnahme zum Motiv in meinem für natürliche Hautfarben favorisierten Bildstil [Natürlich 7 5 5 1 2 -1] und diesen für alle in diesem Test gezeigten Aufnahmen. Für den augenfälligen Vergleich ist es wichtig, die Aufnahmen stets wechselseitig aufzunehmen, denn die Objektive sind herstellerseitig farblich unterschiedlich ausgelegt, hilfreich ist dabei eine Farbtafel, die bei bewölktem Himmel aufgenommen wird. 

  Wer Aufnahmen Rokkor mit EF vergleichen will, muss dafür zwingend alle >modernen< Aberrations- und Objektivkorrekturen wie auch Belichtungsoptimierungen unbedingt auf OFF stellen 🙂

v.l.n.r.: Canon EF F1.8 f28mm  –  F2.0 f35mm  –  EOS RP  –  F1.4 f50mm  –  F4.5-5.6 f55-200mm

Bildeindruck

 Der Bildstil ist zwar die Basis, der Bildeindruck kann dennoch variiert werden, wenn man die Sättigung vor oder während der Aufnahme beeinflusst, nicht nur an alten Kameras finden sich Rädchen wie bei der Minolta XE-5, die von -2 bis +2 in ganzen Belichtungseinheiten, noch besser sind  0,5er oder 0,33er Schritte. Bei der EOS RP stelle ich im [FV] die Blende und Zeit je nach Anforderung fix ein und variiere dann mit der ISO, unter Kontrolle per eSucher oder TFT, was idealerweise am iPhone per Fingerwisch geübt werden kann. Sofern der Sensor nachträgliche rauscharme Korrekturen in den Schatten (Tiefen) Bereichen der Bilddateien ermöglicht, ist die gezielte Unterbelichtung mein Weg, denn überbelichtete JPG Partien sind verloren, auch wenn der gepriesene Weg über RAW Dateien mehr verspricht als er hält.

 Fazit

 Alte manuelle Objektive sind nichts für Anwender, die gerne mit dem Händy oder Vollautomaten und nur Erinnerungen >knipsen< wollen. Für Bildserien mit nachgeführtem AF, Dynamik oder Sport gibt es bessere weil schnellere Alternativen. Wer sich aber die Zeit für ein >slowfoto< nimmt, wird ibs. bei Offenblende mit eher ursprünglichen Fotografien belohnt, zumal die Haptik eines Rokkor einmalig ist, was die Blenden- und Entfernungseinstellung oder das Schiebezoom betrifft, es scheint für die Ewigkeit gebaut.

my10cents

 Nach einer Contax mit Lichtschacht und M42 ZEISS Tessar 50mm war die Sucherprisma Minolta SRT 303 mit dem Bajonett ein Segen beim Objektivwechsel: ich habe nur mit Kodachrome 25 Diafilm fotografiert und das Fotolabor bei Vergrößerungen auf Farbtreue geprügelt 🙂 1976 unterwegs dann eine Briefträgertasche mit 2 XD-7 (später XD-1, entstand in Zusammenarbeit mit Leitz) und rund 10 Objektiven geschleppt, Jutta mein Stativ 😦 und nach dem Erscheinen des EF Bajonetts analoge Canon SLR (Bodies) mit vielen Gläsern, mein Favo war das EF F3.5-4.5 f20-35mm, das ist geblieben.

 Heute wird in meiner (slow)Fotografie der Bereich von f13 per Zoom (!) bis f52mm KBÄ vom iPhone 11 Pro Max abgedeckt (auch Nachtaufnahmen und Panoramen), darüber bis f300mm KB verwende ich die EOS RP mit EF Objektiven, gerne die lichtstarken Festbrennweiten wie f28 35 50 85 100 135 200mm. Canon hat nach dem FD 1987 das EF (8-polig: EF = electronic focus) Bajonett eingeführt und später noch das fast identische EF-S für den Crop Sensor nachgelegt: EF passen mit Faktor 1,6 an den Crop-Sensor, EF-S nicht an Vollformat Sensoren, mit Ausnahme per R-EF Adapter wie die EF auch an die spiegellose EOS R/RP, dann aber reduziert auf 12MPI! Danach kam 2012 das 9-polige M Bajonett für die erste Spiegellose mit Crop Sensor und 2018 für Vollformat das 12-polige R-Bajonett. Heute würde >ich< als Body nur noch die EOS R/RP/ff erwerben – sofern man sich mit dem eSucher mit seinen vielfältigen Informationen anfreunden kann 🙂 und wie ich zunächst aus Kostengründen die an allen Bajonetten verwendbaren EF Objektiven nutzen! Stehen Bildfolgen mit nachgeführtem AF im Vordergrund, sind schnelle dSLR (auch Crop wie die 7D Mark2) angezeigt.

Daten Nachlese

Rokkor F2.8 f28mm 207g extrem leichtes WW 30cm Nahdistanz

Rokkor F1.8 f35mm 435g schweres WW 30cm Nahdistanz

Rokkor F1.4 f50mm 336g mittelschweres Normalobjektiv 50cm Nahdistanz

Rokkor F3.5 f50-135mm 494g 2,7er Schiebezoom konstante Blende 150cm Nahdistanz

EF F1.8 f28mm 346g mittelschweres WW 25cm Nahdistanz

EF F2 f35mm 209g leichtes WW 25cm Nahdistanz

EF F1.4 f50mm 290g mittelschweres Normalobjektiv 45cm Nahdistanz

EF F1.8 f50mm 150g sehr leichtes Nomalobjektiv 45cm Nahdistanz

EF F1:8 f 85mm 460g schweres Tele 85cm Nahdistanz

EF L F2 f135mm 750g sehr schweres Tele 90cm Nahdistanz

EF L F2.8 f200mm 950g sehr schweres Tele 150cm Nahdistanz

EF F3.5-5.6 f28-200mm leichtes 7,1er Zoom 562g 45cm Nahdistanz

EF F4-5.6 f35-80mm sehr leichtes 2,3er Zoom 212g 38cm Nahdistanz

EF F4.5-5.6 f55-200mm sehr leichtes 3,6er Zoom 349g 150cm Nahdistanz

EF F3.5-5.6 f28-135mm IS 604g mittelschweres 4,8er Zoom ca.50cm Nahdistanz

EOS RP zu Minolta MC Adapter 95g

EOS RP zu EF Adapter 109g

EF zu Minolta MC Adapter 64g

EF-M zu Minolta MC Adapter 90g

EOS RP Body 566g  – EOS 6D Body 815g  – EOS 5D II 980g

Minolta XE-5 Body 782g

iPhone 11 Pro Max F2.4 f13 + F1.8 f26 + F2.0 f52mm 13-52 KBÄ auch als Zoom 260g 

IP11PM  –  Fast Resize

wird mit Testaufnahmen im Teil 2 fortgesetzt

(c) slowfoto.de

Auswertungen und Ergebnisse 12MPI Handy vs 25MPI SLM Vollformat

Ein Vergleich von iPhone 11 Pro Max und der Canon EOS RP anhand von der Bedienung und deren Auswirkungen in den Bildbeispielen

Eine meiner Leidenschaften seit meiner Schulzeit ist die Fotografie und die nicht nur hinsichtlich der Motive, sondern auch der verwendeten Technik. 

Aus den ersten Zeiten der Digitalisierung stammt meine Panasonic 3CCD Videokamera, jede Grundfarbe RGB hatte einen kleinen CCD-Sensor, die Fotoauflösung betrug 1MPI. Mit dem Bayerpattern samt CMOS Sensor ging diese Ära schnell zu Ende. Sigma`s 3-Schicht Foveon Sensor hat nie wirklich reussiert, ich erinnere mich nur an eine laute und langsame dSLR…

RP outdoor

RP indoor

Mittlerweile habe ich eine Auswertung von harten Kontrasten und low-light Aufnahmen beider Kameras vorgenommen: Sonnenuntergang draußen und Lampe im abendlichen Raum, die RP scheint hier mit meinen Einstellungen hoffnungslos unterlegen, der Belichtungsspielraum des IP11 wesentlich größer und zudem augenfällig wysiwyg, im Grunde muss ich die RP noch mit der 6D vergleichen, ob die damals von mir sogenannte >Nachteule< auch schon so >schlecht< war. Jedenfalls spricht alles für einen Vorsprung des aktuellen iPhones, vermutlich auf Grund der Verwendung von 3 Sensoren je 12MPI, ähnlich meiner o.a. ersten 3CCD 1MPI VideoCam. Damit entfiele langsam aber sicher die Notwendigkeit einer echten dSLR oder dSLM Kamera, mal abgesehen von der per Touchscreen gut bedienbaren EOS M mit geringem originären Objektiv Angebot oder besser gleich als Crop Telekamera mit allen EF+S Gläsern.

IP outdoor

IP indoor

Ist die RP wirklich so unterlegen oder gibt es Abhilfe: Die Crux liegt im eigenen und unterschiedlichen Vorgehen bei der Aufnahme, wenn ich die RP im live-view betreibe und erst den AF fixieren, danach die Belichtung nicht integral sondern ausschließlich per Spotmessung (wie beim IP auch!) speichere, sind die RP Aufnahmen auf gleichem Niveau, mit den bisher schon gefundenen Vorteilen der weitaus fähigeren Bildbearbeitung auch nach der JPG Aufnahme, weil viel mehr Reserven in der Datei vorhanden sind. Es muss nicht zwingend [HDR] oder [4Nachtaufnahme ohne Stativ] mit der Verrechnung sein!!! Wer sich allerdings mit [Auto] begnügt, erhält Resultate wie meine oben gezeigten und kritisierten. 

Fazit: slowfotografisches Vorgehen mit Auswahl der Brennweite samt live-view, erstem Scharfstellen punktgenau mit Speicherung, zweitens Belichtungsmessung spotgenau mit Speicherung, danach finale Komposition und Klick! Die Resultate versöhnen wieder… (wird fortgesetzt)!

 Fotos: EOS RP oben – IP11 unten – ooc – Fast Resize

Tipps für das iP11 finden sich hier

Tipps für die RP finden sich hier

(c) slowfoto.de

Unterwegs fotografieren mit wenig Gepäck

Reisen mit dem iPhone oder der SLM resp. SLR oder beidem?

Früher waren alleine über 6kg Fotoausrüstung im Rucksack (dSLR, 16-35, 24-105, 70-200 u.v.a.m.), plus Trinkwasser und Wanderklamotten eine gehörige Last, vor allem wenn das Notebook auch noch mitgeschleppt werden musste. Das hat sich radikal geändert:

1) Heute nehme ich für Superweitwinkel- bis hin zu kurzen Teleaufnahmen (0,5-1-2) mit einem KB äquivalentem Winkel (KBÄ) von f13-52mm nur noch das 260g superleichte iPhone 11 Pro Max mit, Motiv spezifisch auch mal mit 2,5-fachem Digitalzoom und notfalls mit Faktor 3, also f65-78mm KBÄ, womit Verluste erträglich bleiben.

Das IP11PM ist mit dem erstklassigen Kontrollbildschirm plus schnellen Fingerwisch Einstellungen und der intelligenten >deep fusion< (->Optimierungen vor der Aufnahme) sowie der Langzeitbelichtung bis hin zu 3sec (aus der Hand) recht optimal ausgestattet und viel schneller zu bedienen ist als jede meiner Kameras am Auge. Auch die Tatsache, jede der 3 lichtstarken und mit eigenem Sensor ausgestatteten Optiken als durchgängiges Zoom verwenden zu können, ist bisher so einmalig wie der Preis 🙂

Hinzu kommt ein nicht nur für meine Augen nahezu perfekter Bildstil über den gesamten Brennweitenbereich, so dass sich nachträgliche Korrekturen meist auf beschneiden oder den Horizont begradigen reduziert, es gibt wenig nachzuarbeiten!  

2) Ab f52mm (KBÄ) wird es mit dem Handy eng, längere Bildwinkel bedürfen anderer Ausrüstung. Ein Fotofreund wollte mich von der Faszination seiner Kompakten samt 30-fach Zoom überzeugen, nach wenigen Vergleichsaufnahmen hat er sich nur noch für das IP 11 interessiert 🙂

Meine Ergänzung besteht aus der Canon EOS RP mit dem betagten EF 70-300 L DO IS plus bei Bedarf einem 1,4 Konverter, der dann die knappe Lichtstärke 1:4,5-5,6 noch weiter reduziert. Ebenfalls bei 1,4kg liegt das Gewicht, das entspricht rund 6 iPhonen!

Zur augenfälligen Anpassung für eine weitgehend vergleichbare Farbwiedergabe der Bildstile beider Kameras war eine Modifikation im Menü der RP nötig, [Natürlich] schreibt sich jetzt [5,2,2,2,2,0] anstelle [5,2,2,1,1,0]: Ich hätte es nicht für möglich gehalten, jemals eine SLM/SLR bezüglich Bildstil einem iPhone anzupassen!

Bedienung: die RP deckt (nicht nur) mit diesem Zoom zwar einen großen Brennweitenbereich ab, ist aber an Schnelligkeit in der Bedienung auch wegen der Vielzahl der Einstellungen (Belichtung- oder ISO-Korrektur) unterlegen, ebenso bei der Ausrichtung auf den Horizont. Der Bedarf an späteren Korrekturen ist damit gleich im Umfang geblieben, zumal die elektronische Wasserwaage kryptisch blinkend und fett den wichtigen zentralen Bildbereich beansprucht und abgeschaltet bleibt, das Gitter reicht.

Fazit: Für immer dabei ist das IP11 ein sehr leichter und schneller Fotoapparat mit jedem zusätzlichen Nutzen, den ein modernes Handy heute bietet. Die Apple spezifische Auslegung in Richtung Superweitwinkel, hier als FixFokus mit f13mm KBÄ definiert, bringt weitere Vorteile, aber auch mehr tonnenförmige Verzeichnungen wie bei jedem Super+Weitwinkel Objektiv, (kleine) Panoramen im Hochformat schaffen hier sichtbare Abhilfe.

Für längere lichtstarke Brennweiten oder Zoombereiche ist eine bewährte SLR oder die spiegellose und leichtere SLM, letztlich sogar eine Crop-SLR die Ergänzung, wobei das optische Mäusekino durch den reduzierten Sucher wie auch das Livebild per (Klapp-) Bildschirm den Meister im großen des iPhone + oder Max gefunden hat, der durch die Güte und blitzschnelle Bedienbarkeit überzeugt. Beide Kameras zusammen bleiben im Gewicht unter 2kg und lassen sich praktisch unauffällig mitführen!!

Ergänzung: Mein Vorgehen im fotografischen Ablauf beider Kameras ist vergleichbar aber im Aufwand unterschiedlich!

IP11 PM [FOTO] anklicken, Modus (Zeitraffer bis Pano) wählen, Brennweite per Klick 0,5 – 1 – 2 oder per Fingerwisch, AF per Klick punktgenau setzen und AE per Fingerwisch und Livebild anpassen -> Klick! Zeitaufwand 1-2sec

EOS RP Livebild im Sucher oder Monitor wählen, [Programm] per Drehrad vorwählen resp. eingestellt lassen, zentrales Fokusfeld auf das Motiv ausrichten und per AF on Knopf fixieren, AE Korrektur entweder per ausgerichtetem Bild/Feld und dann mit der Sternchentaste fixieren oder die Belichtung in den Programmautomatiken per Drehrad mit dem Daumen -3 bis +3 korrigieren, in dem Motivprogrammen mit der Sternchentaste! Bildstile wirken sich auf die Programmautomatiken aus, in den Motivprogrammen sucht die Kamera selbst aus. Zeitaufwand je nach Bedarf.

Das iPhone bietet wesentlich weniger an Voreinstellungen, die RP deutlich mehr. Die IP Aufnahmen gefallen durchweg sehr gut, zumal der exzellente und große live und touch Bildschirm konkurrenzlos ist. Nachbearbeitung ist eher selten nötig außer Horizont begradigen, was das IP toll löst.

Die spiegellose Vollformat RP bietet unzählige Voreinstellung, wer nur mit dem grünen [auto] Programm arbeitet, bekommt gute Aufnahmen, die oft der Nachbearbeitung bedürfen. Die Programmautomatiken benötigen Vorkenntnisse und daraus folgende Einstellungen, die Motivprogramme [SCN] nicht, ich verwende nur den Silent Modus. Wegen möglichem Objektivwechsel ist die RP oberhalb f52mm absolut überlegen, aber in der Handhabung aufwändiger, ibs. in der exakten Ausrichtung vom Horizont.

Beide Kameras sehe ich als wechselseitige Ergänzung!

IP11 PM oben   EOS RP unten   keine Filter   Fast Resize

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mobiles Licht

LED auch für unterwegs

Fernlicht

weites Licht

Meine erste Kopflampe war die (SDS) Sigma Dental Systems LED, montiert auf dem Nasensteg der Lupenbrille und jahrelang genutzt, was den Anschaffungspreis von über 1k€ relativierte, mit dicken 355g Akku samt langem Kabel.

von oben mit Clip und An – Hell – Aus Taste und Ladekontrolle, davor das USB-Ladekabel 

von unten mit magnetischem Ladedock resp. -kabel

Mobil ideal war bisher eine MAMMUT 2LED mit 3 AAA samt Kopfband die vorletzte 85g und 30€ Anschaffung, aktuell ist es eine 95g resp. 40€ LEDLENSER MH5 mit >nur< 400 Lumen per AA Akku (von außen aufladbar oder auch zu tauschen), mit verstellbarer Linse für extrabreites Lichtfeld resp. ganz schmales für Fernsicht, nach Beratung im Sportgeschäft gekauft mit dem Hinweis: >die nutzen wir hier alle< was ich mittlerweile unterstreichen kann, es muss nicht die high end Version sein! Ideal die snap-in Fassung am Kopfband, so lässt sich die Leuchte in der Hand oder per (Kugelschreiber-) Clip auch an der Bekleidung tragen. Der weite Winkel leuchtet in der Nacht bequem für 2 Personen zum sicheren Gehen aus, in der Tele Position sind reflektierende Verkehrsschilder auf hunderte Meter sichtbar, schließlich ist die Lichtleistung schon in der Sparposition, die übrigens zum gute Nacht Lesen völlig ausreicht, dem Handy Lämpchen zigfach überlegen, was genauso für Aufhellen bei Film- oder Fotoaufnahmen gilt. 

PS: die LEDLENSER V2 mit 3 AAA habe ich schon viele Jahre als Minitaschenlampe.

Fazit: mobiles Sehen auch wenn es stockdunkel ist 🙂

IP11 PM  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de

mobiles Hören

Ohrenstöpsel auch für unterwegs

24g die Freude bereiten, quer das Bedienteil im rechten Ohrhörer Kabelstrang

Mein erster BT in ear Motorola mit Nackenbügel hat nach jahrelangen Strapazen den mechanischen Geist aufgegeben, nicht ohne zuvor akkumäßig für zusätzliche Ladezeiten gesorgt zu haben, also war schrauben angesagt und getrennte Entsorgung, der damalige Preis lag bei €100. Kabelgebundene Ohrhörer sind zwar eine Alternative, die zum iPhone 11 beigefügten eine vor allem laut sehr gute sogar und das ohne Silikon Adapter, aber bei deutlicher Bewegung nicht so optimal bezüglich Sitz. 

Linklike bietet mit den Fly 9 Neckband Bluetooth Earphones eine Alternative zum Drittel des damaligen Preises, die für mich sogar einen wertigeren Ersatz darstellen, in der Anwendung wie musikalisch. Man kann sie nicht mit dem zuvor gekauften JBL E65 BT NC over ear Kopfhörer vergleichen, der aber unterwegs oder bei anderen Bewegungen mit 300g schon etwas unterlegen ist. Sind die passenden Silikon Becher für den Gehöreingang aus den 4 beiliegenden Paaren ausgewählt (A&O!), die beiden Akkus am bequemen Nackenbändchen nach 2 Stunden per USB micro Stecker aufgeladen, steht der Kopplung (Pairing) nicht mehr im Weg, die erste Hörprobe bietet ein unaufdringliches Klangbild mit sehr schöner räumlicher Abbildung, halt in ear! Bemerkenswert auch die Basswiedergabe und Verständlichkeit bei leisen bis sehr leisen Pegeln (ich höre kein BT-Rauschen mehr!), die maximale Lautstärke ist mehr als genug. Auf Grund der Akustik halte ich Noise Cancelling für überflüßig und damit wie beim JBL abgeschaltet stromsparend. Netter Gag, beide Stöpsel halten im >Leerlauf< per Magnet zusammen. Nach dem Hören bitte ausschalten, denn stand by zieht Strom! Die Bedienung ist untadelig: 3 Tasten rechts am Ohr für lauter + vorwärts, leiser – rückwärts, mittig 0 Stop oder Pairing resp. aus, je nach Länge der Drückdauer.

Fazit: mobiles Hören auch wenn es mal etwas schneller hergeht 🙂

IP11 PM  keine Filter  Fast Resize

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