Slowfoto für die KW 19 2018

Die vielen Riede am Bodensee haben es uns angetan,

dieser Baum

steht im Wäsen, einem Ried bei der Grenzstadt Lindau Zech hin zum Bodensee. Kleine Pfade verbinden die Wege für Fußgänger und Radfahrer am Ufer und weiter innen. Hier wird mal gemäht, ansonsten ist die Natur sich selbst, den Fröschen und Insekten, dem Getier und den Vögeln überlassen: Natur pur soweit im bewohnten Gebiet möglich! In den gestrigen Nachrichten wurden 90% der Weltbevölkerung als unter verschmutzter Atemluft leidend bezeichnet, 9 Millionen sollen pro Jahr direkt an den Folgen sterben. 

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Bücher die sich lohnen

beide Publikationen

Alexander DACOS  Digitale Schwarz-Weiss Fotografie  ISBN 978-3-95845-692-1    240 Seiten 12,5cm x 18,5cm  €19,99  www.mitp.de Edition Fotohits

SW Fotografien geht der Ruf voran, zeitlos zu sein. Was zu Beginn der Fotografie ein Must war, ist heute zur Lust geworden: Die Grundsätze für gute Aufnahmen sind hingegen gleich geblieben. Der Wegfall von geschwätzigenFarbe-n als Element-e der Gestaltung steht ein anderer Anspruch gegenüber: Licht und Schatten, geometrische und fließende Areale sind für den notwendigen Bildausdruck maßgeblich. Wie immer (ent-) steht das Bild am Anfang und zwischen den Ohren. Die moderne digitale Kamera verfügt über Live-View und damit kann die Wirkung von Farbe oder Schwarz-Weiß präzise kontrolliert werden, auch am Händy z.B. auf dem großen Kontrollbildschirm mit z.B. der App [CameraNoir]. Aufnahmen erstelle ich dennoch regelmäßig zunächst in RAW und SW, um sie später nachentwickeln zu können, der Autor erklärt das so (Zitat): wie Sie Ihre Bilder mit nur wenigen Klicks und einigen Tricks mithilfe von Photoshop, Lightroom oder Ihrem RAW-Konverter in moderne und ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Bilder umwandeln. Kritik: S.210 schade, dass hier (nur) die Kamera scharf abgebildet ist Jdas Buch lohnt allemal und sorgt für viele Stunden wertiger Beschäftigung, vielleicht auch länger? 

Dacos beginnt mit dem Ursprung der Fotografie (= Zeichnen mit dem Licht der Himmelskörper), dem gesellschaftlichen Stellenwert, den geschwätzigen Farben, Denken und Sehen in Schwarz Weiß, erklärt Licht und Schatten in der jeweiligen Wirkung, den Wert von graphischen Bildelementen, der Struktur und Symmetrie in der Komposition, behandelt kurz die SW-Kamera (Leica M) und kurz die schlichten Farbfilter samt Tonung in den Kameras, eher lang die digitale Dunkelkammer (im Vergleich zur nassen), deren immenser Einfluss hinsichtlich der Farbkanäle anstelle vorgegebener Filter und die Präsentation in der Öffentlichkeit mit wertigen Hinweisen.

Fazit: RAW plus JPG zum sofortigen Beurteilen, was die digitale Kamera betrifft, aufwendige und gekonnte (Nach-) Bearbeitung am PC und als Ziel ein beeindruckendes Bild! RAW vom iPhone exportiert man mit Airdrop. Die unspektakuläre SW Bearbeitung mit Snapseed erfolgt u.a. mit allen SW Filtern oder per Photoshop Elements -> Überarbeiten -> in SW konvertieren mit 6 Vorgaben samt Infrarot und RGB und Kontrast Intensitätsregler.

Nebenbei, meine >alte< 12,7MPI EOS 5D hatte ich bisher nur noch für SW-Aufnahmen verwendet, nun aber die Einstellungen etwas aktualisiert: RAW (für alle Fälle) und JPG im Bildstil [schwarz/weiß] weder Filter noch Effekt, Schärfe 0 Kontrast +2 bei ISO 800 und +-0EV für knackige SW-Aufnahmen, die nur noch wenig Nachbearbeitung erfahren!

Seite 210

Michael FRYE Digitale Landschaftsfotografie ISBN 978-3-95845-238-1
176 Seiten  21cm x 23,5cm €29,99  www.mitp.de Edition Profi-Foto

An eigenen und fremden Fotografien erklärt Michael Frye >die Kunst des Sehens, die Bedeutung des Lichts, der digitalen Dunkelkammer und des Drucks< versetzt mit eingängigen Zitaten: Es gibt nichts Schlimmeres als ein scharfes Bild eines verschwommenen Konzepts – Zitat Ansel Adams. Frye begann mit Diafilm, die richtige Belichtung zeigte sich erst später im Lichtkasten. Der Trommelscanner ersetzte zunächst die schlichten Digitalkameras, die Scans wurden mit Photoshop bearbeitet. RAW Dateien dienten später als Rohdateien, kreative Augen waren immer gefordert. Kunst kann man nicht einfach lernen, sondern nur mit viel Training eigene Fähigkeiten verbessern. Dazu wird jeder Schritt mit entsprechend ausgewählten Abbildungen erklärt. So kann aus der ersten Vorstellung ein Ergebnis werden, wenn man die Techniken beherrscht… also kein Werk für Anfänger, auch der Engagierte sollte viel Zeit aufbringen, denn die Anforderungen sind hoch, die Ergebnisse dafür erstklassig und zeitlos.

Frye erläutert mit immensem bildlichem Aufwand und dazu korrelierenden Zitaten Bildqualität, Schärfenkontrolle, Filter, Weißabgleich (ibs. nachträglich bei den RAW Dateien und dort nach dem gewonnenen Eindruck), Belichtung samt Histogramm in Hinblick auf Licht und Schatten, also der Lichtwirkung, und Licht und dessen Komposition als die Kunst des Sehens einer einzufangenden Stimmung, die anschließende digitale Dunkelkammer mit dem Ablauf der Bearbeitung und dem Druck und schließt mit einem Fazit mit Zitaten und eindrucksvollen Aufnahmen!

Nebenbei, meine >neue< 19,9MPI EOS 6D habe ich bisher ibs. bei wenig Licht bevorzugt für Farbaufnahmen verwendet (die 21MPI EOS 5DII rauscht früher) und die Einstellungen ebenfalls aktualisiert: RAW (für alle Fälle) und JPG im Bildstil [Natürlich] 0 1 1 0 bei ISO auto bis 25.600 und -1/2 EV für farblich korrekte Aufnahmen, die ebenfalls nur noch wenig Nachbearbeitung erfahren!

S. 55 El Capitan

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Slowfoto für die KW 16 2018

Stille…

tief im hessischen Knüllgebirge,

kurz Knüll genannt, in einem verträumten Garten inmitten üppiger Natur, abseits jeder Hektik, >kein Netz< resp. >Edge< auf der Anzeige des Mobiltelefons, kurz nach Sonnenaufgang, in wunderbarer Luft…

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Paradies am Bodensee

Genuss und Natur im Frühling am Bodensee

Die Schussen mäandert durch das Eriskircher Ried
und mündet in den Bodensee, mit einem Paradies als Uferbereich Richtung Langenargen
Mediterraner Fischsalat
Moos überall im Naturschutzgebiet, die Natur holt sich alles zurück
gelbe Blumenkohlsuppe mit Fischcrepe
ufernahe Feuchtwiese im Ried
Dorade mit Sepia Spaghetti
angetriebener Wurzelstock am Strand mit Blick zum Schweizer Ufer
Winterkabeljau auf Bärlauchrisotto und Paprikasoße
Treibholz aus den Alpen, von der Bregenzer Ache 
Butterfisch mit Speck Jus an Topinamburpüree mit Tomatenschale
breite und seichte Uferzone von Langenargen
Garnele mit Schwarzwurzel Tomaten Gemüse
Austrieb aus tief abgesägtem Stamm
Tiramisu von Waldbeeren Pfefferminze
Baumscheiben für die Treibholzkunst
Chardonnay 1Lilie von Aufricht
Holzbruch im Ried
Endlich ist der Winter vorbei – kommt aber wieder 🙂

Natur im Eriskircher Ried und am Ufer von Langenargen

Mediterranes Fischmenü im Hotel Schwedi

Aufricht Weine aus Stetten bei Meersburg

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Slowfoto für die KW 08 2018

Morgenstimmung

8:21 endlich kommt die Sonne raus

iPhone6+ out of Cam, sicherlich kann man die Schatten noch verändern, hier will ich es so lassen wie die Kamera es bestimmt hat, weil ich die wysiwyg Aufnahme vorher sehr gut kontrollieren konnte: ein ganz großer Vorteil gegenüber dem optischen Sucher. Es ist einfach enorm, was die >Telefone< heute leisten…

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Slowfoto für die KW 07 2018

Secret Places

Malerwinkel >Snapseed auf dem Rechner
Wasserburger Bucht >Snapseed wie vor in SW
Ausblick >CameraNoir auf dem iPhone 

Der Hegestrand am Beginn des Naturschutzbereichs Malerwinkel / Wasserburger Bucht ist für uns eine der zahlreichen schönen Bereiche am südlichen Bodensee mit tollem Ausblick: sei es auf der Terrasse wie hier oder im großzügig verglasten Innenraum. Die Grenzlinie für Boote ist mit den Pfosten definiert, Fische und Wasservögel haben durch das seichte Ufer bedingt ein weites Refugium für sich. An sommerlichen Wochenenden ankern weiter draußen auch mal zahlreiche Jachten, die im Wasserburger Hafen dafür keinen Platz finden würden. 

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Slowfoto für die KW 06 2018

Am Ufer

in der bereits kräftigen Mittagssonne
sieht man den Grund bis weit in den See

Mit der winterlichen Schneeschmelze führt der Rhein auf der österreichischen Seite bei Bregenz nicht nur Unmengen Schwemmholz, sondern glücklicherweise auch viel klares Wasser in den Bodensee ein. Bei Sonnenschein wird der Grund sichtbar, es sind die gleichen rundgeschliffenen Kiesel, die miteinander fest verbacken den Herrgottsbeton als konglomeriertes Hauptbaumaterial der Nagelfluhkette ergeben.

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