Mit dem OSMO MOBILE 2 plus iPhone fotografisch unterwegs

DJI OSMO: Tipps zur mobilen und stationären Anwendung beim Fotografieren

[DJI GO] als Film- und Foto [App], OSMO MOBILE 2 als Gimbal und ein iPhone als Aufnahmegerät bilden eine Funktionseinheit:

OSMO auf CULLMANN und NOVOFLEX (ohne iPhone, inaktiv), fürs iPhone dient ein altes Case

Man kann damit ibs. mobil Filmen und Fotografieren, bekanntermaßen auch mit dem iPhone alleine auch. Darüber hinaus kommt m.E. der stationären Verwendung, sei es auf einem Stativ oder stabilen Stand eine weitere Bedeutung zu. Weshalb also die Umstände mit dem OSMO oder besser gefragt, worin liegen die Nach- und Vorteile gegenüber der solo Verwendung des Smartphones?

17 auf einen Streich (=Stitch) – für Architektur gut geeignet

Dazu ein paar launische Gedanken:

[VIDEO] erlaubt Bildgrößen von 1280x720p HD mit 30fps, 1920x1080p HD mit 30 resp. 60fps und 3840×2160 oder 4K mit 30fps jeweils iVm. 60MB, 130 resp. 175MB und schließlich 350MB Speicherplatz pro Minute. Der etwas kleinere VIDEO Bildwinkel beträgt äquivalent 1,2fach Zoom, also etwa f34 gegenüber f28mm KBÄ und das maximale Zoomen ist auf 6x gegenüber 10x bei [FOTO] beschränkt.

OSMO bereit zur Aufnahme, das Case erleichtert die iPhone Montage für das Hochformat in Aktion

Wer also Filmen möchte, wählt die Bildgröße und fps, zwischen Hoch- und Querformat und internem oder anderem Mikrofon, in Stereo erst ab XS und XS max. Beim OSMO kann noch die Stabilisierung vom Walk Mode und Sport Mode eingestellt werden. Die Akkulaufzeit beträgt laut Bedienungsanleitung bis zu 15Std. (im ausbalancierten Stillstand, bei 2600mAh Kapazität), bei intensiver Nutzung sollten 2Std. als Maximum eingeplant werden wie auch für die Ladezeit am Adapter aus dem Zubehör.

Nanomax Tischstativ plus Novoflex 360 Gradteller plus TL-PB 10400mAh PowerBank

Ich verwende gerne für mobil eine 10400mAh Power Bank (Input 5V/2A Output 5V/1A + 5V/2A, womit Gimbal und iPhone gleichzeitig nachgeladen werden können) und für schnelles Laden das potente Stecker Netzteil vom iPad.

Einzelaufnahme Hochformat

Zum mobilen Fotografieren ist ibs. der Walk Mode von Vorteil, weil die einmal vorgegebene Ausrichtung des iPhones präzise nachverfolgt wird, wie beim bewegten Filmen eben auch, selbst bei massiver Änderung des Griffwinkels bleibt die Ausrichtung des iPhones bis hin zu den mechanischen Anschlägen erhalten. Korrekturen dieses Blickwinkels sind zudem unschwer mit dem dicken 4-Wege Knopf am Griff einzustellen. Mit etwas Übung lassen sich somit auch mobil Aufnahmen erzielen, die z.B. eine hervorragende Parallelität zum waagrechten Horizont bewahren.

>UltraWideAngle< 5 Aufnahmen gestitcht

Bei der stationären Verwendung erlaubt [PANO] gestichte, hochformatige Einzelaufnahmen: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern (mit ca. 100 Grad), >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern (mit ca. 340 Grad), die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn nur bei waagrechten Panos und die sinnvollerweise im Hochformat: Man platziert das Gimbal und iPhone mit Bodenplatte oder gleich auf einem Stativ erhöht und vertikal gut eingerichtet und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen, was ibs. bei 17 Aufnahmen den eigenen Fluchtraum voraussetzt :-). Auch hier ist die Parallelität zum Horizont bei sorgfältiger Positionierung gegenüber Panos >aus der Hand< augenfällig!

>180< Grad 9 Bilder gestitcht

Fazit: Wer auf Qualitätsverbesserungen hinsichtlich der Kameraführung Wert legt, kommt an der dynamischen Stabilisierung nicht vorbei, sei es beim Gehen oder ibs. in der Panoramafotografie, auch bei der Verwendung vom Zoom lassen sich auch durch den stabilen Stand relativ gute Aufnahmen mit sehr kleinem Bildwinkel erreichen, ähnliches gilt für Einzelaufnahmen mit verzögerter Auslösung (2-5-10sec):

8 Einzelaufnahme ZOOM Position min
9 Einzelaufnahme ZOOM Position max – das >Betreten verboten< Schild ist auch im nächsten Bild

Der originale quadratische Fuß mit den 4 Silikonstoppern hat für die stehende Aufbewahrung wie auch die Anwendung auf einer Tischplatte o.ä. eine Bedeutung, läßt sich aber auch anders ersetzen. Mobil kann alles Gerät (Einbein, 3-Bein Stativ) per Stativgewinde montiert werden.

>Panorama< 17 Bilder gestitcht – ganz klein halblinks mittig >Betreten verboten<

Nachteile beim Fotografieren: Panoramen immer in bester Qualität abspeichern, sonst werden sie zu sehr komprimiert, ibs. in der Höhe [dji] 705 zu 3.326 anstelle iPhones [PANO] 3.856 zu 11.616, zudem dauert die Verrechnung (Stichen) einige Sekunden, wohingegen das Pano mit der iPhone eigenen Software sofort zur Verfügung steht! Hier ist die Apple Überlegenheit augenfällig, 240 Aufnahmen in voller Größe pro Minute und bis Ende der Akku oder Speicher Kapazität (12MPI resp. 3.024 zu 4.032) sind unerreicht. Farbstiche haben mich verwundert:

der 2019er Sommer ist sehr warm, das [dji] Pano hat schon einen leichten Stich wie 8 + 9 auch 😦
den Grund dafür habe ich bisher noch nicht gefunden, Apple`s Fotos sind m.E. besser weil konstant auch in der relativ getreuen Farbwiedergabe und das ist nicht nur meine Meinung. Zudem speichert [dji] alle Aufnahmen in einem eigenen Verzeichnis, man muss also extra >in die Filmrolle< exportieren, und um Speicherplatz zu sparen, dann wiederum in diesem Verzeichnis löschen.

[PANO] ca. 200 Grad 4.002 x 16.382
Vorteile beim Fotografieren: Die Möglichkeit, mit bisher vertrauten [Apps] Fotografien oder Panoramen erstellen zu können, die letzteren auch im Hochformat, also von oben nach unten und weil stabilisiert auch umgekehrt und somit horizontal je nach Lichtsituation im und gegen den Uhrzeiger! Zoomen geht zudem wie gewohnt nur über den Bildschirm, also vor der Aufnahme! Wenn ca. 200 Grad Panos reichen, ist man so besser bedient. 340 Grad bietet, in bester Qualität abgespeichert, hingegen nur [dji], und das stationär im Hochformat und im Uhrzeigersinn.

[dji] ca. 340 Grad 4.006 x 16.376
Tipp: Üben kann man auch mit einem Handstativ wie dem NEEWER, mittlerweile mein Immerdabei 🙂

NEEWER Rückansicht
NEEWER Frontansicht

mit dem NEEWER aus der Hand und [PANO] geht es auch ganz gut, aber nicht immer top präzise
my10cents: Für den (mobilen) Filmer ist das OSMO MOBILE 2 ein Must, für den ruhigen Fotografen eine Bereicherung, wenn es um die Präzision des Kamerastandortes, vor allem bei Panoramen geht. Die fast Rundum Aufnahme aus 17 gestichten Einzelbildern ist ein Segen, egal ob im Freien oder im Raum, mit handfesten Vorteilen bei Architektur Aufnahmen. Brennweiten bedingt führen sehr nahe Distanzen zu eigenwilligen Abbildungen, also mal wieder etwas zum Spielen.

iPhone 7+  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de

OSMO Gimbal 2 – Einstellungen für Fotografie

Einstellungen zum Fotografieren mit dem DJ OSMO Gimbal 2

Lichtspuren – hier mit NIK-Snapseed intensiviert

>Den Osmo nutzen wir auch im (semi) professionellen Bereich für Online und die Kollegen sind durchweg begeistert.< Das schreibt mir ein Freund aus der kommerziellen Filmproduktion!

Filmen ist nicht wirklich meine Domäne, ich bin auf Standbilder fixiert und ibs. seit dem iPhone 4s auch auf Panoramen mit Hilfe vom Hochformat: Früher war die Nacharbeit (Stitchen) immens, weil die Aufnahmen aus der dSLR oder Kompakten zusammengefügt werden mussten, mein Maximum bisher waren 51 Clicks auf der Seiser Alm für ein 360Grad Bild, heute erledigt das iPhone in der App [Kamera] diese Aufgabe praktisch live, das waagrechte oder senkrechte Pano ist mit Ende des Schwenks schon fertig zum Posten:

Anders beim dazu vorbereiteten OSMO Gimbal 2, hier werden hier wieder einzelne Aufnahmen gesticht: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern, >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern, die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn bei waagrechten Panos: Man platziert das Gimbal mit Bodenplatte und iPhone erhöht und vertikal gut eingerichtet (oder auf einem Stativ 🙂 und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen,

hier ging genau das schief!

Weiterhin bietet die [dji] App noch Einstellungen zur >Einzelaufnahme< (Gegenlicht – 2s 5s 10s – HDR) und >Long Exposure< (Lange Belichtung – Lichtspuren s.o. – Lange Belichtung) und darunter die [Kamera] Aufnahmen mit dem OSMO, mit der Apple-Watch samt Zoomfunktion fernbedient:

[dji] 1
[dji] 2
[dji] 3
[Kamera] FB 1
[Kamera] FB 2
[Kamera] FB 3
und mit der [dji] zudem noch eine Gesichts- oder Motiv Nachverfolgung per Autofokus (grünes Quadrat mit grünem Punkt, allerdings ohne Zoomfunktion), in Einzelaufnahme lassen sich übrigens auch ordentliche Teleaufnahmen erstellen, gerade auch am Ende vom Zoom bei kleinem Bildwinkel:

[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
Belichtungskorrekturen können zudem wie in der iPhone eigenen [Kamera] App per Fingerwisch höchst komfortabel erfolgen, die >Einzelaufnahme< bietet Stativ gebunden ein erkleckliches Potential, wobei mir die Panoramen (5-9-17), die Motivnachverfolgung sowie die links- rechtsläufig resp. von oben nach unten zu wählende Pano Funktion i.V.m. der [Kamera] App bisher am besten gefallen! Hierzu die Vergleiche mit [Kamera]:

mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 1x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 2x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 4x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 12x
mit der [Kamera]App als Pano auf dem Gimbal – absolut waagrechte Führung z.B. bei Architektur
mit der [Kamera]App als Pano aus der Hand – leichte Berg&Tal Führung, fällt in der Natur nicht so auf
Natürlich kann man die iPhone OSMO Kombination auch auf dem Stadtrundgang mitführen (anstelle des kleinen Handstativs von NEEWER), für mich als Stativmuffel eher eine Überwindung weil sperrig, aber gut, ibs. weil die Auslösung per rotem Knopf und der Zoom per Schiebetaste am Handgriff erfolgen.

Saarlouis Blick von Bastion 6 auf die Vaubaninsel [dji]
Tele max Vaubaninsel [dji]
Marktplatz zentral [dji]
Tele max [dji]
Tele max [dji]
Hierfür trennen sich dann auch unsere Wege für eine gewisse Zeit, in der Beziehung passen Fotografieren und Shoppen nicht wirklich zusammen 😦  jedenfalls ist das OSMO Gimbal bei zukünftigen Reisen oft dabei 🙂

das Leben im Gras, wie wir es gerne mögen [dji]!
NB1 [Beim Anheben aktivieren] habe ich wieder ausgeschaltet, das iPhone wird jetzt händisch gestartet und beendet, basta.

NB2 Achtung: Einstellungen -> Formate -> Maximale Kompatibilität (=JPG), keinesfalls High Efficiency, weil nicht exportierbar!

NB3 alle gezeigten [dji] Panos wurden maximal, d.h. mit 17 Aufnahmen erstellt, weil abschneiden kann ich nachher immer noch, der Stop oder Anschlag-Knopf am OSMO sollte immer in der Mitte des Panos ausgerichtet sein, zum Bedienfeld hin.

NB4 vertikale Panoramen: iPhone waagrecht montieren, App [Kamera] mit PANO oder Alternative verwenden, Kamera Bewegung mit auf – ab Bewegung per Knopf – fertig! 

Fazit
Viele schlichte Aufnahmesituationen (Einzelbild) lassen sich mit dem iPhone gut aus der Hand, manche noch besser und sicherer mit dem NEEWER Handstativ,

hier auf CULLMANN CS33 Saugnapf und dem kleinen CB2 Kugelgelenkkopf,

oder auch stabil aufgelegt lösen, die Panoramen hingegen sind mit Hilfe der kontrollierten motorischen links-rechts oder auf-ab Bewegung OSMO, egal ob mit [dji] oder [Kamera] App erstellt, schlichtweg viel besser. Faszinierend das aus 17 Aufnahmen gestichte Pano mit [dji] ohne weitere Bedienung als Start, oder das fernbediente auch gezoomte Einzelbild resp. Pano mit [Kamera] und Apple Watch, es gibt also viel zum Spielen 🙂

iPhone 7+  ooc außer Lichtspuren  FastResize

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 49 2018

…Panoramen, Sonne und Wasser

min. 180 Grad Bildwinkel

Viele der präsentierten Sonnenuntergänge sind nicht immer eine satte Augenweide, mag sein, dass auch dieser besser zu der Gattung ENTF gehört. Uns hat die Situation gefallen, der iPhone Sensor wurde heftig gequält und zeigt dies auch unverblümt mit technischen Fehlern, die ich in Kauf genommen habe, um den für uns so noch nicht gesehenen Augen- resp. Ausblick festzuhalten.

iPhone 7+  ooc  FastResize

(c) slowfoto.de

Dieses (360 Grad) Panorama kann man zwar nicht kaufen…

Leben, wo andere Urlaub machen…

1 Blick nach Ost-Süd
2 Blick nach Süd-West
3 Blick nach West-Nord
4 Blick nach Nord-Ost

 

5 Blick nach Süden

Freunde von uns verkaufen eine tolle Wohnung – bei Interesse bitte Info an mich ->  drppz-wsb@t-online.de

iPhone 7+  ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de

La Gomera zu Fuß

La Gomera – die Kanarische Wanderinsel

La Gomera und die Kanaren
La Gomera und die Kanaren

Mehrere Wander Aufenthalte auf La Palma, der größeren Schwesterinsel, noch in guter Erinnerung, hatten wir diesmal ein 7-Tage Paket von AbenteuerWege gebucht: Sechs Wanderungen in den verschiedenen Regionen der Insel inclusive EZ/DZ in fünf regionalen Hotels mit Gepäcktransfer sowie Anfahrten hin zum Start zweier Wanderungen: Wir wollten individuell und ganz ohne Gruppe resp. Führung laufen und dennoch immer wieder Kontakte zu Mitreisenden genießen können.

xxxxx
hier das Beachbook für die SonnenanbeterInnen 🙂

Die Organisation klappte vorzüglich, die GPS datierten Karten waren perfekt, das Roadbook oft auch offroad und die Beschreibungen präzise und hilfreich.

Roadbook (c) Adventure Reisen
das detaillierte und umfangreiche Roadbook (c) AbenteuerWege
die Wanderrouten auf der Insel
und die dazu gehörigen Wanderrouten auf der Insel

Zum Verlauf:

Tag 1: Fred Olson Fähre ab Tenerife nach San Sebastián – zentrales Hotel Torre del Conde

50 min Schnelltransfer
50 min Schnelltransfer

Tag 2: Transfer zum Campingplatz El Pedro: Garajonay Nationalpark, Chipude – Landhotel Bar Sonia

auch wenn ich mich oft sehr alt gefühlt habe, das bin nicht ich sondern der Ureinwohner
auch wenn ich mich oft so alt gefühlt habe, das hier ist der Ureinwohner
mit großer Familie auf dem Garajonai
mit großer Familie auf dem Alto Garajonay, dem höchsten Punkt der Insel
Brände gab es nahezu überall
Brände gab es nahezu überall
und der Wald erholt sich wieder
und der Wald erholt sich glücklicherweise und schnell wieder
Farne und Moose im feuchten Milieu
Farne und Moose wachsen gut im feuchten Milieu

Tag 3: Chipude Vallehermoso – Rural Hotel Tamahuche 

das fruchtbare Tal von Vallehermoso
das überaus fruchtbare Tal von Vallehermoso

Tag 4: Rundwanderung Vallehermoso – Rural Hotel Tamahuche

mystische Strände
mystische Strände
herrliche Wanderwege
herrliche Wanderwege
pittoreskes Städtchen Vallehermoso
pittoreskes Städtchen Vallehermoso
von der Aufstiegsseite
von der Aufstiegsseite
fette Flora
fette Flora
egal wo
ist überall zu finden

Tag 5: Transfer Hermigua – Ibo Alfaro Hotel Rural

grandiose Aussichten
grandiose Aussichten
Picknick
Wanderers Picknick
am Traumstrand
am Traumstrand
viel Landflucht ist zu finden
verlassene Höfe, Landflucht
und viel Tourismus
und viel ruhiger Tourismus

Tag 6: Rundwanderung Hermigua – Ibo Alfaro Hotel Rural

und ab und zu ein Kadaver oder was davon übrig bleibt
und ab und zu ein Kadaver oder was davon übrig bleibt

Tag 7: Hermigua San Sebastián, wir nahmen ab der Finca El Cabrito das Boot plus Upgrade Parador

links vorn unser Wassertaxi
links vorn unser Wassertaxi, in der Mitte der Parador
Blick vom Parador aus
Blick vom Parador auf den Hafen

Tag 8: Transfer mit Fred Olson Line nach Tenerife (40km in weniger als einer Stunde)

San Sebastian und der Hügel mit dem Parador
San Sebastian und der Hügel mit dem Parador

Zu den Lokalen, Lokalitäten und Unterkünften siehe auch -> TripAdvisor: dort -> slowfoto oder -> Peter Paul Zehner wählen, es sind mittlerweile ca. 850 Fotos in 350 Bewertungen, davon 200 hilfreiche:

Das Torre del Conde liegt zentral und dennoch ruhig in der Nacht, die Ausstattung ist okay, das Frühstück business…Witterungsbedingt war das Landhotel Bar Sonia das kälteste Hotel, die spanische Bauweise und die ineffektive elektrische Radiatoren Beheizung trugen dazu bei, den Strom für die Insel liefern Dieselgeneratoren!!! Dafür gab es abends erstklassige Brathähnchen… Tamahuche ist wie ein Herrenhaus gebaut und eingerichtet, mit liebevollem Frühstücksbuffet. Das Ibo Alfaro liegt etwas außerhalb der Stadtmitte und hat eine schöne Terrasse plus Getränkeangebot in der Rezeption und ein tolles Frühstücksbuffet, wir schliefen in einem kleinen absolut ruhigen Nebengebäude. Der Parador ist für Architektur- und Gartenliebhaber ein herrschaftlicher Genuss (wir hatten die Suite) und bietet eine exzellente Küche und freundlichen Service zum entsprechenden Preis.

Was für hochsommerliche Temperaturen geeignet ist, erfreut Anfang März nicht zwingend. Ein energetisches Umdenken beim Bau wäre auch ökologisch sinnvoll, zumal die ganzjährige Belegung wirtschaftliche Vorteile mit sich bringt.

all night long
Tenerife all night long

Zu den Landschaften:

La Palma hat den grünen Norden, die Caldera de Taburiente als weltweit größtem vulkanischen Krater und den Spazierstock ähnlichen Vulkanweg bis zum Südzipfel, dies ist nur beispielhaft und unvollständig aufgeführt. La Gomera ist wie ein Spiegelei mit rund 30km Durchmesser, rundum mit zahlreichen und tiefen Schluchten zum Meer gesegnet. In der grünen und bis ca. 1.500 müM höher gelegenen Mitte liegt der Garajonay Nationalpark mit Regenurwald, Farnen, Lorbeer und Moosen bewachsen, die gleichnamigen weißen oder roten genossenschaftlichen Weine sind bemerkenswert.

weiss
Blanco

Wer hier wandert, bewegt sich hinauf und hinab und umgekehrt, oft mit 1.000 Höhenmeter am Tag auf 10 bis 15km Strecke, Stöcke sind dabei sehr hilfreich! Schwarze Sandstrände gibt es auf beiden Inseln, kleine und gefährliche auf der kleinen und weitläufige, stark frequentierte auf der großen Schwester.

La Gomera bietet mit nur knapp 22.000 im Gegensatz zur vor allem im Südwesten vom Tourismus verbauten Hauptinsel Teneriffa mit 1 Mio. Einwohner ein beschaulich ländliches Ambiente und das ist gut so, wir haben die zweite Woche mit Mietwagen und Wanderschuhen die große Insel erkundet. Die Strassen sind ungewöhnlich gut ausgebaut, praktisch neu. Viele kleine Gehöfte sind verlassen oder >se sende<, stehen also zum Verkauf.

11% des spanischen BSP erwirtschaftet der Tourismus, das Kapital der kleinen Insel La Gomera sind die vor allem die weitgehend unberührten Landschaften, die wilde Natur und die Ruhe…

langsam taut der Schnee auf
langsam taut auch der Schnee auf dem Gipfel des El Teide

Ein paar Tipps für kulinarische Investitionen auf beiden Inseln:

AZAR C.C.Playa Fanabe I Loc. 64 38660 Playa de las Americas Adeje Tenerife Tlf. +34 922085281 sehr gute Küche für Fisch: Carpaccio Solomillo resp. de Salmon – Mixto Langos Champinon – Dorada im Salzmantel – Cherne auf der Haut und Wein: Rubicon seco Malvasia

Meson Castellano http://www.mesoncastellano.com großes Restaurant in Playa de las Americas, frischer Fisch, knusprige Hühnchen, schöne Weine

Pescaderia Anza in den Markthallen C/Horacio Nelson 38, 38006 Santa Cruz de Tene, Fischstand mit Imbissecke, frische Tartare vor unseren Augen zubereitet, leider süße Weine

Bodegon Los Compadres C/. Claudio 9 La Orotava de Tene, seit 1984 von den Besitzern geführt, uriges Ambiente, klasse Ropa vieja, Täubchen und offener Roter aus der Pepsi Cola Flasche 0,25

Bar Terraza Pedro Ctra. Gral. 156 Hermigua La Gomera http://www.barterrazapedro.com – Tapas, Salate, kleine Gerichte, Pedros Schwester >kocht< und man genießt auf der Terraza, direkt an der Strasse, für kleines Geld gute Qualitäten

Telemaco Tasca Bar & Lounge in Hermigua http://www.tascatelemaco.com uriges halboffenes Restaurant mit bemerkenswerter Küche und alter Rockmusik

El Carraca C/Nueva Creación Vallehermoso La Gomera http://www.tascarestauranteelcarraca.jimdo.com Familien geführtes Restaurant mit viel tagesfrischem Fisch, belebte Bar

El Teide mit viel Schnee
und zu Beginn der El Teide mit viel Schnee und damit Wanderverbot!

Alle Aufnahmen wurden mit dem iPhone6+ (3:4) oder der EOS M (2:3) erstellt und sind bis auf ganz wenige unbearbeitet. Während das iPhone ibs. bei Panoramen schnelle Vorteile bietet, ist die EOS M für Aufnahmen bei wenig Licht (4 Nachtaufnahme ohne Stativ) oder mit längeren Brennweiten (f 55-200mm) geradezu prädestiniert. Jedenfalls schleppt man mit Beiden wenig mit 🙂

© slowfoto.de

 

Slowfoto der KW 14 2016

Seegfrörne (zugefrorener See)

xxxx
Stausee am Reschenpass

Das fotografische Hauptmotiv des Reschensees ist der alte Kirchturm. Während Windsurfer die Eisdecke für einen schnellen Ritt nutzen, suchen Familien die Nähe des Gebäudes. 1963 war der Bodensee zum letzten Mal zugefroren, der Rechensee 2016 🙂

xxx
Der Parkplatz hinter mir, im Sommer voll, ist aktuell so gut wie leer

© slowfoto.de

Slowfoto der KW 09 2016

Bodensee

Blick von der Insel Lindau auf den See
Blick vom Luitpoldpark der Insel Lindau auf den nordwestlichen See

Die Insel (Altstadt) bietet mehr als die pittoreske Geschäftsmeile für Fußgänger und die meist überlaufene Hafenpromenade. Ein paar Schritte hinter dem Bahnhof sind die ehemaligen Kasernen und der historische Pulverturm, hier links im Bild, mit herrlichem Panorama auf Bad Schachen rechts und ganz hinten klein und mittig die Wasserburger Halbinsel. Im touristischen Winterschlaf ist hier die Ruhe grandios.

© slowfoto.de