Bremen zu Fuß

Bremen zu Fuß und in SW

Wir haben zum 40. Jubeljahr vom Daimler Benz Werk und dem dort stattgefundenem Mercedes Benz Bremen Open Air mit Johannes Oerding, Niila,Tim Kamrad, Christina Stürmer, Sunrise Avenue und Peter Maffay&Band einige Tagen in Bremen verbracht und viele schöne Stellen in der Altstadt aufgesucht, hier unsere sehr persönlichen Eindrücke:

An sich der Werksparkplatz für 1.200 Neuwagen, heute mit Betriebs-Stilllegung für bis zu 40.000 Besucher geleert, links das Riesenrad, rechts die relativ dunkle Bühne mit 3 Bildschirmen vor dem Hauptgebäude, leider groß und mittig das Zelt mit Kameras und Tonstudio für den irre guten Sound
SOLIPARTY auf dem zentralen Rathausplatz resp.
vor dem Bürgerhaus (Landtag)
selbsterklärend: der sehr gute erhaltene Stadtkern
und eine der beliebten Touristenstrasse mit kleinen Geschäften
wie vor
in der Schnoor = kleine Häuser wie an der Schnur
weiter
und noch weiter
bis zum Ende
und zurück zum Rathausplatz mit dem Säulengang
und dem historischen Geschirrspüler gegenüber
sowie den viel zu wenig beachteten neuen Bremer Stadtmusikanten

iPhone 7+  ooc außer NIK Snapseed für SW + Fast Resize

(c) slowfoto.de

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Prag zu Fuß

Das erste Mal in Prag

Karlsbrücke 2005 Blick auf die Donau – Nikon E 4500 – Snapseed – Fast Resize

war ich am 20.-21. August 1968, dem Beginn der Okkupation durch russische Streitkräfte, mit Freunden auf dem Campingplatz und von dort zu Fuß in der Altstadt, nachts konnten wir unzählige Flugzeuge heranfliegen sehen und hören und sind von Einheimischen wie per Lauffeuer informiert worden. Am folgenden Morgen fuhren wir fluchtartig früh wegen der sichtbaren Militärkolonnen auf kleinen Strassen zurück, bei auf 5l rationiertem Sprit pro Tankstelle und der Frage des gleichen Grenzbeamten vom Vortag: Haben Sie unseren großen Bruder dabei? 2005 sind wir mit Familie wiedergekommen und jetzt zu zweit als Ältere.

Wenzelsplatz 2018 bei sehr ruhigem Verkehr

Der Wenzelsplatz mit aller Prosa (Kundera) samt Verfilmung (1988) hat auf mich einen tiefenen Eindruck hinterlassen. Heute präsentiert sich Prag als weltoffene Metropole mit angepassten Preisen, bei top erhaltener Bausubstanz und einem riesigen Kulturangebot.

Karlsbrücke 2018 mit Blick auf den Hradschin

Auf der Hinreise sind wir ohne Stop durch Pilsen gefahren, so eintönig groß und quirlig ist die Stadt. Unser Standort am Prager Wenzelsplatz war nicht kartografiert in der Navi Software, für uns damit eine Stadtrundfahrt, letztlich mit Apps wie Google Maps und Karten, auch für die abendlichen Rundgänge oder Suchen zu Fuß, die Sprache spielt zudem eine Rolle, manche Straßen ändern auch abschnittsweise den Namen! Der Tourismus ist im Januar wohl reduziert, die Innenstadt dennoch wuselig, die Geschäfte und vor allem Kaufhäuser sind belebt. Von günstigen Preisen keine Spur, außer man bewertet 30-50Kn (2005 = 22Kn) für ein Urquell in der traditionellen Wirtschaft als Grund für die Reise (€1 = 25Kn), wo der Touri is(s)t, sind es auch mal 90Kn… Es gibt aber auch viele Menschen, die gezielt in den Abfallkörben suchen. Eine Servicekraft verdient im Monat 480€, ein angestellter Arzt oder eine Krankenschwester 1.000, der (IT) Ingenieur beginnt ab 2.000, ein Geschäftsführer bis 15.000, die 65qm 2-Zimmer Wohnung kostet warm 720€. Keine Ahnung, warum hier in den Straßen so viele Luxusschlitten herumstehen, es gibt ja nicht nur CEOs. 2018 wurde der Mindestlohn um 1.000 auf 12.000CKN (= 480€) erhöht, wird aber nicht überall bezahlt! Das jährliche pro Kopf Einkommen liegt bei €8.000, der Kellner im schlichten Lokal (oder wer auch immer) freut sich über 50Kn oder 5%, der Touri gewohnte nickt nur knapp mit dem Kopf. Der/die Angestellte lebt 1-1,5 Fahrstunden von Prag entfernt und überlegt jedes Essengehen. Prag hat u.E. absolute Westpreise. Dennoch würden wir auch wegen der historischen Dichte gerne noch einmal im ruhigen späten und warmen Herbst wiederkommen.

Restaurant Ungelt

1.Tag in der Altstadt: Auf der Suche nach dem traditionellen und empfohlenen Rybi trh fanden wir das Restaurant Ungelt in der Tyn 5 in Praha 1, einem belebten aber etwas verstecktem Platz mit vielen kleinen Geschäften. Seit einem Jahr bietet nunmehr das Ungelt exzellente frische Fische vom Markt, mit vermutlich einer der besten mediterranen Küchen der Stadt, tollem Ambiente und ebensolchem Service bei akzeptablem Preisniveau. Der anschließende Versuch, sich mit dem Stadtplan in der Dunkelheit zu orientieren, scheitert oft an Richtung und wechselnden Straßennamen, das geht nicht nur uns so.

zentral auch bei Nacht, auch mehrfach 🙂

2.Tag in der Innenstadt: Galerien (Schwarze Rose) und Kaufhäuser (Kotvar, Palladium) besuchen, bei Moser finden wir klassische und moderne Glaskunst.

Böhmische Kristalvasen bei Moser

Alle Preise auch in den Kaufhäusern sind auf Westniveau. Auf dem Rückweg essen wir im touristischen Bredowsky, das Pils ist okay, die Küche groß 😦

Pilsner Urquell im Bredowsky

Und zur Abendrunde noch eine Galerie, wir kaufen wir im riesigen Supermarkt Tesco ein, die Preise sind nur selten günstig, wie schaffen Einheimische das?

3.Tag, wir laufen zum Hradschin und erleben im Lobkowicz Palast eine musikalische Matinée (Flügel, Querflöte, Viola) und besuchen die Kirche, die Prager Burg ist weltweit die größte weil praktisch ein Stadtteil aus mehreren Bauabschnitten.

Matinée im Lobkowitcz Palast

Danach noch ein kleines Konzert nur für uns von einem netten Straßenmusikanten.

Concert for two

Spätes Mittagessen im U Mecanase, in dem im 16. Jahrhundert auch ein Prager Scharfrichter 30 Jahre lang lebte: Ein großes Lokal mit zwei Eingängen von zwei Straßen aus, modern eingerichtet, ohne Verzicht auf traditionelle Aspekte, wie die Speisekarte zeigt: 1. Klasse böhmische Küche!

Haxe sous vide at its best im U Mecanase

Wir besuchen noch zwei Artel Verkaufsräume (-10%) und staunen über die oft graphisch bearbeiteten Glas Werkstücke.

4.Tag Stadtrundfahrt kompakt mit Praque Sightseeing Tours (Martin) mit Abholung, im Winter mit geschlossenem Bus und 28 Sprachen per sehr gutem Audioguide, ebensolcher Routenführung und vielen Hintergrundinformationen!

Von der Hradschin Terrasse aus der Blick auf die Stadt
Blick hin zum Hradschin

Prag ist zwiespältig, und das kann man gut nachvollziehen: Die Bevölkerung kann bei den geforderten Preisen nicht mithalten, die Touristen ohne Zögern zahlen. Wer wegen niedrigem Lohn auf Trinkgelder angewiesen ist, freut sich mächtig, das jüngere Kaufhaus Personal etc. legt sich nicht so ins Zeug, das Händy in der Hand ist ein wichtigerer Zeitvertreib. Der Strassenverkehr zeigt sich, trotz ewigem stop&go, recht entspannt, auch wenn mal wer (wie wir) etwas anders als die Ortskundigen fahren. Fußgänger verständigen sich, ibs. auf dem Zebrastreifen, mit dem Autofahrer, der schließlich auch ankommen möchte. Betont freundlich sind jüngere Passanten, die uns oft wegen der Richtung geholfen haben, das Händy hat auch eine Kompass App und Lokalisierung des eigenen Standorts (home), man lernt ja nie aus, aber angewendet habe ich das erst später. Für Lokale gilt, je mehr Touristen, desto wichtiger die Distanz, an sich nichts Neues und überall vergleichbar: Mit gezielter Suche finden sich wertige Adressen.

Viele weiterführende Hinweise Lokale und Lokalitäten betreffend finden sich auf TripAdvisor (->slowfoto, mittlerweile sind es knapp 600 Einträge mit über 1.500 Abbildungen): Prag lohnt, keine Frage. Karlsbad ist viel günstiger, lohnt aber auch 🙂 

iPhone 6+ – Snapseed – Fast Resize

(c) slowfoto.de

Frankreich und Spanien mit dem Wohnmobil, dem Bus, der Eisenbahn, der Fähre und zu Fuß

Eine Reise in Bildern: F ES F IDA Y REGRES

Stierkampf – Museum in Ronda

31 Reisetage 19 Campingplätze (CP Tarragona 2x), 6.250km und dazu ca. 250 ausgewählte Aufnahmen (iPhone6+ / EOS 6D) mit Begleittext.

F: Annecy  camping@ville-annecy.fr
Frontignan www.camping-mediterranee34.com
ES: Tarragona www.laspalmeras.com
Alicante www.marjalcostablanca.com
Almeria www.lagarrofa.com
Albanchez www.campingelcantonet.es
Granada www.campinggranada.es
Cordoba www.campingbrillante.com
Ronda www.elsur.com
Puerto de Santa Maria www.lasdunascamping.com 
Puerto Motril www.infonegocio.com/camplapo
Guardamar del Segura www.campingmarjal.com
Tarragona www.laspalmeras.com
F: Canet en Roussilion www.brasilia.fr
Saint Cyr sur Mer www.campingbrillante.com
Neydens www.campingbrillante.com

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Hinfahrt: Durch die Schweiz per Autobahn A1 mit Schwerlastabgabe (>3,5t, 10 Tage je €3,30 innerhalb 365 Tagen) in Annécy angekommen, bekommen wir einen Platz auf dem begehrten Camping Municipal Le Belvedere camping@ville-annecy.fr und laufen 15min hinunter in die Alt-Stadt (und 30min zurück) – viele Touristen, entsprechender Trubel und eine Bausubstanz wie in Zürich, hier ist nichts zerstört sondern erhalten worden. Wir besuchen auch die mächtige zentrale Kirche.

F Annecy: Savoyen grüßt mit Kunst
beliebte Eckkneipe in Annecy, man genießt das blonde Craft Bier (€6,30 www.bs.fr)
die große Kirche in Annecy
mit dem hellen Mittelschiff
Blick auf die Altstadt

Noch ist der Restsommer in Sicht: Erst über die Bergstrecke bis Grenoble, danach die herrliche z.T. neu (aus)gebaute französische Autobahnen bis nach Sète resp. Frontignan und Ankunft im www.camping-mediterranee34.com – einem typischen Platz für Einheimische und solche, die sich integrieren wollen. Einkauf bei Carrefour: frische Thunfisch Filets samt Brot, Tomaten und regionalem Rosé zum Abendessen bei Sonne und Sturm draußen, davor ein Strandspaziergang und das Boulespiel vom Chef mit Gästen und abends nochmals an den Strand bei Bürgersteig hoch und ein paar Nachtaufnahmen nach Sonnenuntergang. Der Platz hat Charme aber kein heißes Wasser für das Geschirr, dafür laute Bahnanbindung und strammen Wind von West.

Sète: der herrliche Sandstrand in Frontignan
mit Spuren einer leichten Karambolage (nicht von uns 🙂
der teure Campingplatz direkt nebenan war voll belegt, unser billiger www.camping-mediterranee34.com hatte sehr große und genug leere Plätze und leider einen Holzpfahl der Begegnung beim Rangieren:-(
später der zweite Strandspaziergang
zur tiefblauen Stunde
und ebensolcher Stimmung
das Licht täuscht – geschlossen
Brände in vielen Gebieten, u.E. auch oft durch leichtsinnigen Umgang mit offenen Feuern

ES: Tarragona hat sich mehr als prächtig entwickelt, Industrie und Massenwohnungsbau wechseln sich ab. Der www.laspalmeras.com findet sich nördlich, einige km entlang der Bahnlinie aber direkt am Meer, er ist groß, laut und bestens eingerichtet, wir haben keine 50m zum Durchgang an den Strand und nur 2 Reihen vor uns, sehen praktisch auf das Mittelmeer. Was wir nach einem ergiebigen Rundgang gegen 16:30 (immer noch Mittag!) von der Terrasse des Restaurant Playa auch können, bei Thunfisch-Tomaten- resp. Salat mit Kabeljau und frischem gegrilltem Wolfbarsch mit einen dunklem 13,5% Rosé aus Navarra.

ES: Tarragona ist erstes Etappenziel, das Restaurant des www.laspalmeras.com hat eine Terrasse mit fantastischer Aussicht auf den Kilometer langen Sandstrand 
und bietet auch nachmittags gegrillten Wolfbarsch
unser Platz in der dritten Reihe zum Kilometer langen Strand und das
mit direktem Zugang in Sichtweite
Abendstimmung am Strand mit vielen Spaziergängern bei tollen warmen 24 Grad
und einem herrlichen Ausblick auf Tarragona
abendlicher Blick auf Tarragona
und in den Campingplatz

Mit dem Bus Linie 12 fahren wir zur Rambla vella und zurück, Mittagessen im lacuinadenxavier@gmail.com – einen alten, ehrlichen und gutem Gasthaus für Einheimische und Andere in der Altstadt. Der ausgiebige Rundgang fängt am Hafen an hin zu den antiken griechischen Grundmauern, die gut restaurierten Ruinen der römischen Nachfolger wie sie heute im Part Alta von Tarragona zu sehen sind, es beginnt zu regnen wie später beim 2. Aufenthalt! Auch in der Altstadt hat sich gegenüber meiner Erinnerung von vor mehr als 45 Jahren einiges getan. Nach dem Abendessen draußen laufen wir wieder am Strand Richtung Turm bis zum Ende der Bade- und Beginn der Fischerzone, mit prächtigem Farbenspielen von ockerfarbenen sandigen Felsen, Sonne und Wasser, mit dabei die EOS6D mit WW und Tele Zoom und das iPhone6+ für viele Panos. 

mit dem Stadtbus Linie 12 in die City, hier der Blick auf den römischen Hafen
und die griechisch-römischen Stadtmauern
so sah es nach der Gründung aus
und so sieht es heute aus
mitten am Marktplatz
und in der Altstadt
2. Abend am Strand
bei blauer Stunde
mit Sonnenuntergang
als 16-35mm F2.8 Superweitwinkel-
und 70-200mm F4 Teleaufnahmen
auch mit dem EF 1.4 Konverter
entsprechend 280mm F 5.6
und der Vollformat EOS 6D

Wir fahren weiter über die zunächst kostenpflichtige weil küstennahe Autobahn und später Landstraße mit vielen stillgelegten Tankstellen und wenigen neuen mit 24 Std Bar, durch weitläufige Landschaften, erst grün, dann mit riesigen Apfelsinenfeldern (Valensi(n)a), im späteren Karstgebiet sehen wir 2 riesige staatliche Haftanstalten und unzählige Steinbrüche und Marmor verarbeitende Firmen. Bis 30 Grad steigende Temperaturen sind es im über 1.000 Stellplätze großen www.marjalcostablanca.com – einem 5 Sterneplatz mitten in der Pampa zwischen der A7 und AP 7 im 5.ten Jahr (der ältere www.campingmarjal.com liegt beim Küstenort Guardamar, wir fahren auf der Rückreise dorthin), üppig angelegt mit klasse Sanitärhäusern, viele teure Motorhomes stehen auch länger, einer quirligen Badelandschaft vor und einem zweiten Becken in der Anlage, einem Viertel mit Bühne, Restaurant und Bar. Überall blinken abends farbige LED Schnüre, wir essen zu Abend im Freien.

Nach vielen stürmigen aber kostenfreien und erstklassigen Autobahn km und Landstrassen rasten hier drei Dicke und unser ganz kleiner verloren in der Mitte,
um dann später im gepflegten www.marjalcostablanca.com anzukommen
Alicante mit dem Bus: Tipps zum Frühstückscafé in der
historischen Altstadt von Alacant

Die Fahrt mit dem Bus nach Alicante (katalanisch Alacant) kostet günstige €14 hin und zurück für 2 Personen und je 40 km, endlich mal ohne Lenkrad die Gegend betrachten und im zentralen Busbahnhof beim Hafen ankommen: Stunden sind wir durch die quirlige Altstadt und rechtzeitig zurück zum Bus. Viele Touris, schöne alte Häuser und neue Geschäfte.

ganz oben die Burg
und davor die Altstadt
und darunter die Innenstadt
mit vielen Verlockungen
kulinarischer Art
samt fettem Angebot an Delikatessen

Zurück auf dem Platz berichtet der britische Nachbar als Dauercamper von rund 300€ Miete pro Monat und bei Vorabzahlung -10%, im Winter sind es 20/10 Grad tags/nachts und der Leihwagen ist für 1€/d zu haben, sie leben seit Jahren hier, das wäre nichts für uns! 

Weiterfahrt bei 19 Grad in/out, also noch angenehm frisch. Wir wechseln das Frischwasser, weil es nicht mehr so frisch ist, gehen auf die Maut freie Autobahn und sehen Karstgebiete, Schweinezucht in Massentierhaltung = seitlich offene Ställe, riesige Tomatenplantagen unter Folien (und deren Überbleibsel, falls verlassen), leider ohne Direktvermarktung und wiederum Karst ohne Bewuchs. Problematisch ist der ablandige Seitenwind in einer bisher nicht erlebten Stärke, es gilt langsam zu fahren. Der nächste Platz www.lagarrofa.com liegt kurz hinter Almeria, idyllisch und direkt am Meer mit eigener Bucht, ca. 100 z.T. sehr kleinen Parzellen, teilweise mit Sonnensegeln überdacht unterhalb der Brücke mit in die Jahre gekommenen Sanitär in der Mitte, halb oben einem Restaurant mit großer Terrasse. Der fast einsame Strand versöhnt mit mystischer Idylle, wir waren ein paar Stunden dort und bis zum Hals im sehr klaren Wasser. Hoffentlich ist der große Hund der Italiener mit der dicken LAIKA ruhiger als tagsüber…

Almeria lassen wir hinter uns, das Restaurant des mystischen www.lagarrofa.com bietet den üblichen Mittagstisch um €10 Fisch Fritten Salat
und einen steinigen, aber wunderschönen eigenen Strand
mit aktuell ganz wenig Besuchern
und einer tollen Abendstimmung: auf der Höhe die Autobahn, in der Mitte die Strasse und hier ganz unten die Ruhe
Terrasse
La Garoffa – die Bucht im gebirgigen Ausläufer

In der geschützten Bucht wohl die wärmste Nacht bisher, Schlafen geht nur ohne Jacke und Zudecke, der Verkehr von der Küstenstraße und der darüber auf hohen Stelzen liegenden Autobahn ist heftig, dennoch nachts nicht zu hören. Heute beginnen wir die Andalusien Rundtour mit der Sierra Nevada (Nirwana?). Wir nehmen die Straße bis kurz vor Almeria, machen kehrt und fahren gleich hinauf auf die Autobahn, die wir von La Garrofa aus in schwindelnder Höhe sehen konnten: Der Abtrag von Stein für diese Strecke ist eine ebenso imponierende Leistung wie die Brückenkonstruktionen zwischen den Bergen.

Bald folgt die einzige europäische Wüste El Desierto de Cabernas, ein Karstgebiet ohne Gleichen, trotz der Italo-Westernstädtchen bei Tabernas wird es langsam so einsam, dass wir schnell eine der seltenen Tankstellen nutzen, mit Bedienung samt Überfüllung, es stinkt nach Diesel und wird in der Folge mehrfach mit Fensterreiniger behandelt. Wir fahren an der größten parabolischen Solaranlage Europas (produziert auch nachts Strom leider mit Wasserverbrauch) vorbei in das Dorf La Calahorra, wo Henry Fonda auf dem Bahnhof von Sergio Leones >Spiel mir das Lied vom Tod< angekommen ist, finden aber nur einen kleinen Supermarkt und einen Eisenbahn Wagon mit lokalen Andenken im Angebot, also weiter durch Prärie, horrende Felsformationen und bis hin zu den Troglodyten (Wohnhöhlen) nicht nur in Guadix mit Vorbauten an den Felshöhlen samt Schornsteinen obenauf. Zur Schweinezucht kommen extrem große Olivenhaine hinzu, Europas größte zusammenhängende Produktion, mal wieder ohne Direktverkauf (mit Ausnahme bei den großen Ölmühlen, wenn diese darüber verfügen,) bepflanzt bis hinauf auf die Bergspitzen, allerdings in Abständen für die Bearbeitung per Traktor, meist auf hellem und staubigem Terrain.

Ein Abzweig bringt uns zum Stausee Embase del Negratin, wir bewundern farbige Felsformationen mit entsprechendem Sandabtrag bis in die Täler, auf die kleine enge off road Nebenstrecke des Navis verzichten wir gerne und fahren durch endlose Olivenhaine in die Universitätsstadt Baeza für einen Rundgang, mehr Zeit wäre hier mehr, uns drängt aber das Nachtlager im Naturschutzgebiet Nachfrage und Gespür bringen uns zum familiären www.campingelcantonet.es mit Kettenhund, Esel, Schafen und Federvieh auf der einen, wir auf der anderen Seite. Lange Parzellen und gute Sanitäreinrichtung erfreuen, wie auch das gezapfte San Miguel aus der geeisten Jarra, das beste das wir je hatten!

Sierra Nevada: Unser landschaftliches Traumziel mit unzähligen Eindrücken,
einem Stausee mitten im Gebirge
mit mittelhohen Felsformationen und viel Sand nach Westen, ideal für off-road, 
hier die wenig Wasser führende östliche Seeseite
und ein oft zu findendes Problem: es wird nicht repariert, was kaputt ist bleibt so wie es ist
dennoch finden wir die Landschaften einmalig
im größten zusammenhängenden Oliven Anbaugebiet Europas
egal wo Platz ist stehen die Reihen
und sind >stundenlang< bei der Fahrt zu bewundern
Baeza: die zentrale Kirche mit Vorplatz
und die Universität
über die Innenstadt verteilt
El Cantonet – der CP im Naturschutzgebiet mit Blick nach Norden
und näher
und noch näher
und nochmals von der Zufahrt aus

Granada ist das nächste Ziel: Der Versuch, in Jaen die Innenstadt zu erobern, hat nur bei den bereits parkenden Einheimischen als Besucher des Wochen Marktes Erfolg, wir tuckern einmal durch die City und weiter nach Süden, finden ein Carrefour zum Einkauf, Parken ist dort selten ein Problem und Tanken oft günstig, die großen Märkte haben zudem ein riesiges Angebot mit adäquater Auswahl an täglichem Bedarf!

Granada im Tele

Der erste CP in Granadas Stadmitte wird gerade erneuert (Baumaßnahmen), nach langem Suchen finden wir den ruralen www.campinggranada.es in Peligros, pittoresk oberhalb des Ortes gelegen, sehr ruhig, mit Terrassen und englisch sprechender Chefin samt einweisenden und kochendem Ehemann: Erst mal ein erholsames Mittagessen vor dem WoMo und etwas Ruhe, Sanitär und Quell-Trinkwasser sind klasse! Unser Zelt Nachbarn gegenüber kommen aus FFB und besuchen hier die für ein halbes Jahr studierende Tochter, sie haben viel Gepäck transportiert und sind seit Montag hier: Das Studentenzimmer liegt bei günstigen €150.- pro Monat. Der Platz verfügt über einen Pool mit Blick nach Granada über Peligros, oberhalb der Rezeption ist die Bar und das Restaurant. Am späten Nachmittag gehen wir ins von Hundekot strotzende Peligros und suchen die Bushaltestelle 110 für den geplanten Ausflug nach Granada. Alle Bars und Geschäfte sind noch geschlossen, wir finden schließlich ein hypermodernes Café mit Frauenclub und zwei Polizisten beim Snack. Der Wertstoffhof am Stadtrand wird mit €300.000 von der EU gefördert, der Geier weiß warum, zudem ist er geschlossen weil noch Sommer?! Das Wetter ist vorzüglich, fast zu warm, eine Dusche hilft auch ohne Abtrocknen. Gegen 22 Uhr kommen zwei weitere Zeltnachbarn aus COE, wir helfen mit der Außenbeleuchtung für den Aufbau.  

Granada: der www.campinggranada.es in Peligros liegt etwas außerhalb, es gibt den Bus 110

Früh nach Granada, weil es nachmittags so heiß ist: Heute fährt, weil Feiertag der >Nuestra Senora de la Virgen de las Angustias en Granada<, das hätten wir ja am gestrigen Einkauf der vielen billig bunten Blumensträuße erahnen können, der Bus nur stündlich ab Peligros, also versandeln wir 40min mit der Betrachtung eines Kreisverkehrs. An der Endstation Prof. Emilio Orozo angekommen, starten wir unseren Stadtrundgang mit dem Besuch der großen Renaissance Kathedrale Santa Maria de la Encarnación mit zwei riesigen Orgeln à 4.000 Pfeifen, z.T. vergoldet und damit für uns zu viel Prunk, deren wirkliches Ausmaß nur am Modell erkennbar ist und die miserable Toiletten bietet, immerhin welche.

in die quirlige Innenstadt
dort ist auch die Kathedrale zu bewundern
der Hochaltar
und die Kanzel sind für unsere Begriffe
mit beiden Orgeln etwas zu überladen
wie die Öffnungszeiten, an die man sich erstmal gewöhnen muss (13:30 bis 17 Pause!)
in der Alhambra
Panorama nach Norden mit Alt-Granada
die eher kleine Arena in der Alhambra
und eine prunklastige Hochzeit in der Altstadt bei Mittagshitze
da ruhen auch die Motos…

Die Alhambra mit ihren 2 Mio. internationalen Besuchern p.a. ist für uns eher enttäuschend, als Zeitzeichen für das muslimische Königreich ab dem 1238 bis 1492 okay, aber die heutige Bedeutung der Universitätsstadt ist uns gewichtiger… Leider erwischt mich beim Aufstieg ein harter Kreislaufkollaps mit unregelmäßigem Puls, Hinsitzen und Wasser trinken hilft weiter! Wir flanieren durch die Gassen und essen im www.tintafinarestaurante.com herrliche Fischküchlein und gegrillte Boquerones, Thun- und Seebarsch samt kaufestem Gemüse mit raffinierten Saucen bester Güte, dazu einen José Pariente Rueda barrique samt Café, mit spontaner Begeisterung für die Vinothek am Ende der Treppe runter zu den Aseos! Wir nehmen den Bus und haben noch eine Waschmaschine und Ruhe vor dem WoMo: 23 in/out es ist etwas kühler geworden und draußen ein Hemd angesagt. Gegen 2:20 verbreitet irgendein Arsch seine Musik diskothekenlaut, eine Gemeinheit, gegen die Ohrenstöpsel helfen.

Olivenhaine
im Tele

Die Route geht weiter, nach netter Ausweisung per Chef durch den unteren (Not-) Ausgang durch viele km Olivenhaine, kaufen Gemüse, Obst und Öl in einem Tante Emma Laden unterwegs, überqueren den sogenannten Olivenäquator und treffen in Cordoba auf dem städtischen www.campingbrillante.com in der gleichnamigen Straße ein, fahren umgehend mit dem Bus 10 in die City und zurück: Shoppingmeile, Judenviertel und maurische Mezquita-Catedral de Cordoba faszinieren uns sehr. Wir suchen noch die römische Brücke mit der Eingangspforte auf, genießen Bier, Pimientos fritos und Calamar plancha in der La Esquinita de la Juderia und etwas Flamenco davor, zuletzt noch ein schwedisches Knockin` on Heavens Door in der Fußgängerzone. Nach der Rückkehr sind wir fertig, der nachmittägliche Ozongehalt ist m.E. auch mit der Auslöser.

Blick auf große Agrarflächen auf dem Weg vom www.campingbrillante.com
in Cordoba, mit dem Bus 10 geht es in die City 
der heißesten Metropole Spaniens mit 52 Grad bisherigem Rekord in der Shoppingmeile
heute sind es nur über 30 Grad und angenehm
schon der Eingang zum riesige Innenhof
der maurischen Mezquita-Catedral de Cordoba beeindruckt uns
selbst wenn in der Catedral eine protzige katholische Renaissance Kirche errichtet wurde
die römische Brücke über den Guadalquivir
und das römische Stadttor
von der mächtigen Brücke aus
im quirligen Judenviertel
gibt es viele Bars und Restaurants
und noch ein paar Eindrücke mit der EOS 6D: die mystische Catedral
mit den riesigen Gewölben
und einer sinnlichen Stimmung
auch weil nicht viele Besucher hier sind
herrliche Arkaden
und nochmals die römische Brücke
mit zugehörigem Stadttor

Wir kaufen gerne Früchte, Gemüse und Obst ein, alles in schwer zu überbietender Güte, die kurzen Transportwege sind es wie das Klima samt Sonne.

aromatische Paprika
herrliche Pfirsiche
beste Aprikosen
Pflaumen wie sie sein sollen

Am nächsten Tag geht es wieder mit dem Bus in die Stadt und das eine Station weiter, mit großem Rundgang an der Stadtmauer entlang: frühes Mittagessen im Casa Bravo 1919 Boquerones, Spinatkroketten, Ratatouille, 2xSchwertfisch und als Schmeckwöhlerchen eine kleine Portion Reis wie in der Paella, ohne Fisch aber mit Gemüse, bissfeste halbrunde Körner, lecker, dazu einen Verdecho plus Café! Danach weiter an den Guadalquivir und dort noch in die Bar Lido mit Alhambra Bierchen und mehreren Beigaben Tapas, darunter scharfe Blutwurst, leckere Salami, Boquerones mit feinem Lauch mariniert (neues Rezept, gleich verinnerlicht) und jazzige Musik vom ehemaligen Diskjockey Rodrigues. Zurück durch die gerade mal ruhige Stadt und auf den CP: ein ganz großes Erlebnis ist Cordoba als heißester Stadt Spaniens bei bisher 47 (1995) und als diesjährigem Rekord angeblich 52 gemessenen Grad in der City – wir hatten mit nur 35 das Glück der reisenden Engel, zumal der Platz noch recht zentral und unsere Parzelle 83 sehr ruhig liegt. Wir lassen den Abend gemütlich angehen, essen den fetten schlabberigen Schinken vom fetten schwarzen Eichel fressenden Schwein (nee, muss nicht mehr sein) und den Pfeffer Manchego (klasse, auch ohne Pfeffer, diese Qualitäten gibt es bei uns nicht, nur die harten Ersatzräder für Schubkarren :-), dazu einen Enate 2014 Cabernet Sauvignon Merlot und wollen früh schlafen… 

Der nächste Tag: Weiter entlang der Stadtmauer
findet sich auch der Parador
an einer wunderschön
gestalteten Promenade
wie der eher ruhigen am Guadalquivir Ufer auch
wo wir in einer Bar eine delikate Überraschung erlebten
beste Tapas, die geliebten Boquerones hier mit mariniertem Fenchel
hier in der Bar direkt an der Uferstrasse
und jetzt zurück zum brillanten Campingplatz

Ronda ist das nächste Ziel, wir kommen gut weg und finden nach der Stadt auf der Autobahn mittig Oleander und links wie rechts Olivenhaine Kilometer weit. Die später durchquerten Landschaften sind  einfach nur irre, mit vielen farbigen Streifen im Fels, dunkle rotbraune frisch gepflügte Felder und riesige bewässerte Areale (Kartoffeln?), ein fruchtbares Land jedenfalls, in nicht enden wollender bergiger Schönheit, eine Herausforderung für den Agronomen und seine Traktoren. In Ronda angekommen suchen wir einen Supermarkt mit Parken und nehmen einen schattigen Platz gegenüber von Aldi, der sowohl bayrisch als auch spanisch sortiert ist. Den CP www.elsur.com finden wir erst nach langer Suche zur A-369 samt Hinweisschildern, ein Terrassen förmig angelegter Platz in 1,5km Entfernung von der Altstadt Mauer, mal sehen wie schön die mit den Türmen ist! Die Installation auf dem unebenen Gelände ist zwar bucklig aber machbar wie die Ausfahrt vom CP über die enge Brücke heute morgen auch! Wir genießen anschließend im gleichnamigen Elsur Restaurant, angeblich eines der besten weit und breit, mit getrocknetem Kabeljau gefüllte kleine rote Paprikaschoten und Blätterteig mit Ziegenkäse, danach Lachs und Dorade als Tagesfisch und final festen Brownie Kuchen mit Vanilleeis und gefrorenen Whiskeyeiskuchen ohne Kuchen aber lecker, dann erstmal ab in die Altstadt!

Nach der Ankunft im www.elsur.com geht es gleich in die Altstadt, die tiefe Schlucht von la Ronda ist fast nirgendwo vollständig einsehbar
Blick von der Parador Terrasse, hinten in der Mitte versteckt liegt der Campingplatz
die mächtige Brücke über der Schlucht
Blick in das südwestliche Hinterland
und weiter nach Nordwest
ein Recreations Gebiet neu angelegt und wenig besucht im Osten der Stadt
anders der Brückenbereich, ganz links der Parador, rechts die Neustadt
die Schlucht vor der Neustadt
Marktplatz der Neustadt
in der Stierkampfarena, heute ein Museum
und hier von der anderen Seite aus
Museum: Am Schädelpräparat sieht man, wo die Kraft sitzt
stylischer Anstecker
Brücke und Altstadt am Nachmittag
Blick von der Brücke nach Westen
Blick von der Altstadt auf den Parador

Als Krönung des Rundgangs gibt es den lokalen weißen 14,5% Lunares Ronda 2016 und später den 15% Encaste Ronda 2013 nach der Rückkehr von der Altstadt zum Abendessen: Gewaltig mit Charme, touristisch aber wir gehören ja auch dazu, ansprechend und wir haben die Adressen für Morgen in der Frühe und viele Panoramen mit der Abendsonne auch. Der CP füllt sich langsam, es wird kälter draußen 21/25 out/in bei leicht kühler Brise. TV werden wir platzbedingt 2 Tage nicht empfangen, ein Glück denn zuhause ist eh nur Wahlkrampf!

Nach Sonnenaufgang zwei Fragen an die Rezeptionistin: Wie gelangt man an das römische Theater und wer erntet die vielen Oliven? Es erntet die Familie, wenn der Besitz nicht zu groß ist, und zwar von Hand so wie sie es in ihrer Jugend auch getan hat, ab dem 9. Lebensjahr, als sie von Deutschland nach Spanien zurückgekehrt war. Die Ernte der Speiseoliven beginnt jetzt im September, die der Öloliven geht bis in den Februar und wird auch von Marokkanern unterstützt respektive mit der Rütteltechnik per Band vom Traktor durchgeführt. So gegen 11 Uhr sind wir dann los, zu Fuß wie gestern, über die Altstadt hinaus in das verbindende Kommerzviertel zum vermeintlichen Shoppen, um letztlich in der Stierkampf Arena zu landen, einem imposanten Bauwerk, das durchgängig mit Reitschule und Waffenmuseum besichtigt werden kann. Man kann stehen wo man will, der Kampf gegen den (über)mächtigen Stier ist vergleichbar zur Jagd mit Hunden und Treibern nur letztlich finaler, auch manchmal für den Torero mit der Waffe in der Hand. Baulich ein Unikat!

Auf dem Heimweg wollten wir eigentlich nur einen Imbiß und sind im www.zucio.es als bisher wohl bestem Restaurant für uns geblieben, Salatherzen mit Anchovis, Tomaten mit Thunfisch, Hühnchen mit Fritten und Hirsch mit Folienkartoffel, Halbgefrorenes mit Limone und Himbeersorbet mit Vanillecreme, dazu einen regionalen Rosé und Kaffee und Brandy und Kräuterlikör vom Haus, ein edles Lokal, super Küche und Service, die Chefin ist Owner mit dem Bruder, 3 weitere Lokale im Ort sind im Besitz und der Ehemann macht Lasergravuren in Berlin, die Kids sind bei ihr, sie möchte in D WoMo fahren… 

marinierte Oliven genau so wie wir sie mögen
knackige Salatherzen mit Anchovis
Tomatensalat mit edlem Thunfisch Stücken
Hirschrücken mit Backkartoffel
Hünchenbrust mit selbst geschnittenen Fritten
Rosado aus Ronda
Fruchtsorbet
Törtchen
www.zucio.es u.E. eines der besten Lokale der kulinarischen Reise

Abfahrt zum römischen Berg-Theater Ruinas de Adipino – Ronda la Veja mit einer Citytour der besonderen Art: Wir blieben in den engen Altstadt Gassen wegen der parkenden PKWs stecken, mussten zurücksetzen, mit den Keilen über den 15cm hohen Bordstein rechts auf den Gehweg und zudem auf die Balkone und herausstehenden Fenster achten, nach rund 30min ging der Puls dann zurück weil ohne Fremdberührung! Die Strecke zum Theater ist mit die schönste landschaftlich, das Theater leider lunes cerrado und Dienstags erst ab 15 Uhr geöffnet. Wir genießen weiter die kleine bergige Straße und Aussichten in die Atem beraubende landschaftliche Schönheit, mit Weingütern u.v.a.m. bis hin zur Autobahn (peage aber Gebühren frei?) und erreichen schließlich den riesigen www.lasdunascamping.com in El Puento de Santa Maria, gegenüber von Cadiz und direkt an einem der herrlichen Sandstrände gelegen.

die >Bühne< des Theaters von der Strasse aus
mit dem Telle
leider keine Zeit 🙂
bewachte Olivenhaine
und viele verlassene Gehöfte
Ölpressen mit gigantischem Ausmaß
auf der Suche nach dem römischen Bergtheater
heute mal wieder geschlossen
also geht es weiter
auf landschaftlich reizvoller Strecke
hinter uns der www.lasdunascamping.com – vor uns sind die Dünen kilometerlang 
mit feinstem Sandstrand
und einer uralter Schiffruine

Wir richten uns ein, essen eine Pfanne Gemüse und Salat und laufen in den Ort, um Infos für die Katamaran Fähre nach Cadiz und die Bahnfahrt nach Jerez zu sammeln, was mit Hilfe der netten jungen Frau im Fahrkartenschalter gut klappt. Ein Besuch im Sherry Keller brachte anstelle der Führung zwei Flaschen Fino, der Besuch in einer Strandbar zwei Bierchen durch den alten Kellner mit top Figur und Frisur, der zunächst alleine etwas überfordert schien aber sehr nett war, viele ältere Herren sind im Service! Abendessen vor dem Womo, super roher Schinken und mehr, TV mal wieder bis zum letzten Gähnen.

mit dem Katamaran nach Cadiz, im 13 Jh. v. Chr. von den Phöniziern gegründet – prima Klima
die Hafenmeile
in beiden Richtungen
alte Straßenlaternen weisen in die Altstadt
mit monumentalem Hauptplatz
und im Markt mit allem an Seefisch, was die Pfanne begehrt

Heute geht es nach Cadiz! Die Fähre kosten €2,60 p.P. und Strecke und zeitlich registrierter Fahrt und ist einfach nur klasse, man kommt mitten in der Altstadt an. Der große Rundgang in €uropas ältester Stadt, von den Phöniziern im 13. JH. v. Chr. gegründet, von drei Seiten vom Atlantik umgeben, also fast uneinnehmbar, ist einfach nur bemerkenswert, egal ob antik oder aktuell wie die innen offene Markthalle mit einem Angebot an Gemüse und Fisch ohne Gleichen. Wir haben im El Aljibe Gatiano, dem zuerst ausgewähltem Restaurant (O-Ton eine Kleinigkeit im Sitzen?) ein erstklassiges Menü genossen, mit Spargelpastete resp. Salatherzen und Anchovis, dem Wolfsbarsch (lubina) mit Gemüse auf dem Punkt und einem klasse Marques de Riscal Verdejo samt Wasser und Café, diese Qualitäten bekommen wir bei uns selten und den Schoko Kuchen als obendrein eh nicht 🙂

ein ganz dicker Katamaran
der Hafen von Cadiz
der Leuchtturm von Puerto Sherry
das alte Schiffswrack
von Santa Maria
unser Katamaran nach Cadiz und zurück
die Rückfahrt
an Purteo Sherry vorbei
Sport auf der Promenade
Cadiz Skyline
Ebbe oder Flut
ankern neben der Fahrrinne
Perlmutt in der Muschel
Weg?
Palmen am Strand
mit neu&gierigen Besuchern
ungewöhnlich geformte Exemplare
im Hintergrund unser CP
herrlicher Sand

Nach der Rückkehr mit der leisen und dennoch flotten Katamaran Fähre sitzen wir in der Sonne, genießen das eingekaufte Mandelgebäck mit dem Jerez Fino und laufen dann am Strand entlang, super Sand, tolle Muscheln, klasse Motive mal wieder für das 70-200mm Tele. Morgen ist Jerez Tag: Herbstanfang, den man hier nicht merkt! Wir laufen zum Bahnhof 50min, kaufen Fahrkarten nach Jerez ida y regres und sind 10min später dort, E-Zug und Strecke sind so neu wie die moderne Bahnhofeinrichtung, befolgen den falschen Rat des Orts-Polizisten und gehen nach Westen auf schmutzigen, von Hundekot und Abfällen verunreinigten trostlosen aber verrammelten Straßen. Ein Blick auf die Karte und die Tour geht nach Norden weiter, dort ist Leben, sind Geschäfte (Wein&Co mit top Beratung) und Sehenswürdigkeiten wie die alte Kirche St. Miguel, der bewehrte Palast neben Gonzales Byass (Eintritt ab 35€, nee, nicht mit uns), noch eine mächtige Kathedrale und viel Leben in den Bars resp. draußen (Jarra 2€), ein Eldorado für alle Durstigen! Alt und sehr gut: www.dietzmerito.com lädt zur freien Verkostung mit Information ein, Resultat ist der Einkauf leckerer Sherrys. Zurück fahren wir wieder mit dem Zug und einem Seat Taxi, das 455.800km hinter sich hat, erster Motor, zweiter Anlasser und hundertfach getackertem Himmel.

Jerez mit der vielfach angebauten Kathedrale
€2.- Eintritt
die sich lohnen
Gonzales Byass wollte €35.-
die Kathedrale
als Wahrzeichen
mit dem freistehenden Glockenturm
und den vielen bunten Fässern in der Fußgängerzone
mitten in der pittoresken Altstadt
es wird viel mehr Bier getrunken als man glaubt
und es gibt viele kleine Sherry Kellereien
mit edlem Angebot
geht doch prima: auch der Campingtisch bietet viel aus dem Lande

Wir essen grünen Spargel aus der Pfanne, Kochschinken, Manchego, Salatherzen und dazu einen Weißen aus Ronda, danach wandern wir noch am Strand. Morgen werden wir nach Puerto Sherry laufen.

Puerto Sherry`s Hafenmole
mit dem (neuen) Leuchtturm
und Ausblick Richtung Cadiz
als auch in das
Hafengebiet mit Apartmenthäusern, Bauruinen und Nobelhotels
Abends essen wir Seefisch (Hai) und
Langusten und
genießen einen Wein aus Sherrytrauben

Wir nehmen die Uferpromenade nach Puerto Sherry, einem geförderten kommerziellen (Sherry?) Hafen plus großen Liegeplatz mit vielen teuren Yachten, einer Hotel- und Appartementanlage, Bauruinen neben Wohnungen und einem auf alt gemachten Leuchtturm, der leider nur bis 15Uhr zu besichtigen war. In der einzig offenen Bar gibt es Cruzcampo, Huevo, Jamon & Frites, pappig aber hier im Süden stoßen sie uns bisher noch nicht auf. Nach dem Rückweg nochmal einen Strandgang im Sand, danach erfreuen Weißfischfilets (Hai) und 6 große Gambas samt Sherry Wein mit den beiden Affen wie der gemischte Salat den Magen, zum Café (Vivaldo lungo aus der seit Jahren unkomplizierten Krups Nespresso Maschine) noch einen Sherry Brandy. Unsere während der Abwesenheit abgestellte Brauchwasser Pumpe meckert leise vor sich hin, anstatt ganz auszugehen: an+aus also bei jeder Nutzung, das Problem zeigt sich später in der ungenauen Anzeige 66% resp. 33%, im Grunde war fast nichts mehr im Tank!

Bis hierhin IDA, auf unserer Reise geht es nun zurück REGRES, wir haben Gibraltar als weitest entfernten geografischen Wendepunkt festgelegt:

Wir fahren Richtung Tarifa, dem Surferparadies im Süden, sehen Batterien von Großwindanlagen, spüren den heftigen Wind am WoMo, halten einmal kurz vor der Grenze zu Gibraltar an, verzichten aber auf den Besuch zu Fuß (Grenzübertritt zu penibel) und fahren flott weiter nach Algeciras (Handel, Industrie), Marbeilla (Touristik, Fincas?), durch völlig zugebaute Landschaften, z.T. auch mit Bauruinen, und landen schließlich in der Einflugschneise von www.torremolinos.com – einem in die Jahre gekommenem Platz mit wenig=0 Pflege. Mit der wieder hypermodernen E-Bahn geht es nach Malaga, dort essen wir in der herrlichen Altstadt im El Trillo super Tartar de Solomill (Thunfisch mit Avocado), leckere Paella de Verduras und erhalten einen regionalen Barbadillo aus Cajiz zugeteilt 🙂 Der anschließende Rundgang zeigt eine gepflegte und pulsierende Altstadt mit zig Lokalen und vielen Gästen, renovierten Häusern und modernen Geschäften, ein Must für den Touristen! Zurück auf dem Platz zählen wir Flieger im Minutentakt, informieren uns drinnen (wegen der Mücken) über die Wahl und sehen vielleicht rot, rot-rot, gelb und grün als Alternative, Angela hat den Bogen wohl überspannt und die Linke die `DDR` billig verkauft, mal sehen was wird sagt meine Mutter (91).

Tarifa mit den heftigen Winden
und der Felsen von Gibraltar, die Einreise haben wir uns erspart
Malaga: Tuna Carpaccio at it`s best mit Avocado
Paella auch ohne Meerestiere
Altstadt von Malaga
super restauriert und trotz viel Tourismus gepflegt
mit Speck fängt man Mäuse (englische Touristen)
am späten Nachmittag
Malagas Eye
und die hypermoderne Bahnstation

Früh weg, die ungepflegten sanitären Anlagen sind nur ein Grund. Wir fahren die Autobahn ohne Gebühren um das riesige besiedelte Malaga herum, in Cajiz beginnt der Obst- und Weinbau, die Küstenstraße ist eine Wohltat für die Augen, schließlich gelangen wir auf den www.infonegocio.com/camplapo an der Costa Tropical de Granada, in Puerto Montril, und sehen den Anspruch aus der Werbung in die nackte Realität umgesetzt, laufen von dort nach in das Kaff, einem wohnmäßig abgewrackten Areal mit viel Hundekot auf den Gehwegen und noch mehr in den vergammelten Grünanlagen, nee, leben könnten wir hier nicht, auch der Gegensatz zu den großen Blocks mit leerstehenden Wohneinheiten (se vende) bringt keine Freude, weil nur Bausubstanz für ein paar Wochen im Jahr. Mit dem Bus geht es weiter ins Städtchen Montril, ganz nett aber mittags wieder mal total verschlafen. Später in einer der wenigen offenen Kneipe die Überraschung: el descorche bietet Fajita als Tapas zur Jarra Bier (3), das sind lecker trockene Teigröllchen mit Gemüsefüllung und scharfer Tomatensauce, und weil wir so nett gelobt haben, gab es noch einen Teller Kartoffelsalat mit Möhren und dunklen Oliven, also fast das halbe Abendessen. Zurück mit einem 5 Jahre alten Sharan fast im Neuzustand, aber über 500.000km auf der Uhr!

teilweise liegt viel herum, was dort nicht hingehört
Müllprobleme überall, was nebendran liegt bleibt liegen und das ist zuviel
es gibt zwar Industrie
aber nur nicht einladende Landschaften
Puerto Montril mit leeren Strand und ebensolcher Uferpromenade, viele Rollläden sind unten
und aktuell einsamer Strandidylle
nur der Café solo hilft weiter
mit einem Wort nix los!
manche Bauvorhaben bleiben Ruinen
unser Kontrastprogramm ist Kabeljau und
Thunfisch und viel Gemüse
mit Salat 
und den Pimentes aus der 20€ Elektro-Pfanne

Heute sind 400km angesagt, zur älteren Dependance von www.campingmarjal.com  nördlich Guardamar del Segura am Mittelmeer. Die ersten 100km sehen wir nur Plantagen unter Folie, ab und zu ein paar Gebäude dazwischen, oder auch mal eine kleine Siedlung. Die Problematik zeigt sich, wenn eine Plantage aufgegeben wird, die Folie zerreißt und das Gestänge wie ein überdimensionales Zelt verbleibt. Müllberge überall dazwischen weil der Abfall einfach irgendwo hingeschüttet wird. Im Grunde ist es ein riesiges Abfalllager zwischen den einzelnen Parzellen, die oft extrem steil in den Berg gebaut sind mit irren Wegen als Zufahrt. Die Gesichter der Arbeiter sind meist braun, man sagt uns Marokkaner. Erst später beginnt normaler Ackerbau mit Gemüsen oder Obsthainen. Wir landen unproblematisch in der Anlage, die ähnlich konzipiert aber kleiner ist, mit tollem Angebot an konfluenten Schwimmbecken. Ein Mittagessen auf der Terrasse gibt Kräfte, ein Gang zum Strand zeigt die Müllproblematik erneut und abstoßend, alles fliegt herum und bleibt einfach nur liegen, das Bewusstsein fehlt einfach und die Natur kann den Plastikscheiß nicht verarbeiten. Die Abendstimmung vor dem WoMo ist toll und die Temperatur warm. Der Fiat Ducato hat knapp zehn l/100km und nur einen halben l Öl auf 9tkm gebraucht.

Mittelmeer bei Guardamar
hier mit Blick auf die Stadt rechts
tolle Poollandschaft von der Restaurant Terrasse aus

22 Grad in/out, die x-te Wäsche trocknet, wir laufen zum Mercadona und kaufen ein. Nach dem gesunden Frühstück geht es zu Fuß den staubigen Weg ins Örtchen Guardamar, einem Badeort, dessen Innenstadt wie gehabt schläft außer einem Friseurladen, der mich für €12 mit 3mm rundum plus Nespresso! Rundgang auf der Strandpromenade und per Taxe zum CP. Ohne Markise herrschen innen 41 bei draußen 29 Grad. Schwimmen begeistert bei fast zu kaltem Wasser. Wir plaudern mit unseren freundlichen britischen Nachbarn und den 2+3 aus Essen (Elternurlaub Baby 2 Monate Sohn 2J Tochter 4J und die Familie 2 Monate unterwegs, Vater fuhr in 3 Etappen mit PKW und WoWa hierher, Mutter flog und meint, sie hat mit den 3 Kids die A.karte gehabt, der 2-Jährige nervt dauernd :-). Der übernächste freundliche Nachbar kommt aus Wales, kennt die Manic City Preachers und man hat Freunde in Frankfurt und ein Haus in der Bretagne, die Nachbarn dort sprechen kein Englisch, aber bretonisch und walisisch haben viele gemeinsame Wortwurzeln! Das GB Schild am Womo ist sooo klein und nur seitlich, der Aufkleber mit der wallisischen Fahne mittig und größer, er liebt Saint Miguel… und fragt nach unseren Wahlen und meiner Meinung. 800g Lachs erfreuen mit mexikanisch-spanischer Salza plus klasse Salat den Gaumen, der Albarinho resp. Verdejo passen super dazu, wir finden das Dosenbier Saint Miguel super, noch besser die vielen con gaz Mineralwässer!!! 

Neues Frischwasser – die Pumpe ist okay, wir frühstücken karg und gehen später in die großzügige Badelandschaft bzw. ins Restaurant für eine Pizza 4stationi und ½ Hühnchen plus dem Camino de Castilla rosado mit 100% Tempranillo aus Ribera del Duero. Wir laufen durchs Feld zur Gärtnerei, finden 3 Kakteen und gegenüber die GoKart Rennbahn, wo ich auf einem 280ccm 4Takter von 4 Teilnehmern der langsamste bin und meine nie dagewesene Karriere somit umgehend beende, die viel zu engen Kurven machen mir keinen Spaß! Zurück auf dem CP fällt das Wasser für einige Stunden aus, wir essen noch vorbereiteten Salat und leckeren Käse. Der weitere Rückweg wird geplant, das nächste Ziel ist wieder Taragona.

Späte Abfahrt erst nach dem verzögerten Bezahlen wegen Stromablesen, das hatten wir so noch nie, die Rezeptionistin ist trotz Taschenrechner so unfähig wie sie sich für gut aussehend hält und kann auf 57€ nicht herausgeben. Weiter durchs Landesinnere über Valencia mit endlich gepflegten Obstplantagen. Über Castello und Tortosa nach Tarragona, wieder mit Einkauf bei Carrefour und danach auf den exakt gleichen Platz www.laspalmeras.com wie 3 Wochen zuvor! Der Abend lockt zuerst mit Heilbutt und danach Thunfisch, beide plus Zucchini in Tomatensauce samt Jose Pariente Verdejo und Salat mit homemade Dressing. Unsere schottischen Nachbarn sprechen deutsch, er super, sie französisch und etwas spanisch. 

Tarragona Altstadt die zweite
in Restauration
Portbou

19/19 in/out um 9Uhr, langsam sinken die Temperaturen, wir machen uns fertig und fahren  mit dem Bus 12 wie gehabt in die City, schauen in viele Geschäfte, kaufen beim tollen aber gesprächigem Herrenausstatter einen Gürtel von Miguel Bellido, er meint einer der großen Hersteller seit 1950, erzählt von Römern, den 7 Hügeln Tarragonas, dem Kreuz vor der Kathedrale als Weg, daß die Katalanen nicht kämpfen und am Tag des Referendums mit Blumen in der Hand auf die Strasse gehen werde, wir essen später im [f] domustarragona auf der Placa del Forum lecker Carpaccio Baccala, Pimientos padron und Patatas 3 Salsas mit rundherum vielen jungen spanischen Familien – laut&lustig – und versuchen nach der Rückkehr zum CP einen 2. Spaziergang zum Turm auf dem Felsen und nehmen wieder den gefährlichen Uferweg anstelle des rot markierten, drehen um und wollen am Strand Richtung Tarragona als uns der ergiebige Regen überrascht: Fazit Scheibe und WoMo Front sauber, Tisch und Stühle nass und Salat, Schinken und Manchego mit Balsamico und JP Sauvignon blanc mal im WoMo! Seit heute ist der CP wieder satt gefüllt, Wochenende für die spanischen Großfamilien mit ab 10 Personen am Tisch, Fahrrad wird abgelegt wo Junge steht und Mutter läuft hinterher und nimmt es von der Straße, das Sanitärhaus sieht aus wie Sau, Abwasch machen die jüngsten Mädels, Sand und Haarbüschel im Überfluss in den Duschen, die Föhne kochen, die Toiletten müffeln, die Abwaschbecken sind olé… 

Hoffentlich bringt das katalonische Referendum keine hitzigen Auseinandersetzungen. 6:30 mahnt der Wecker, wir wollen früh los bis hinter die französische Grenze und dazu die kleine Küstenstraße ab Figueres nach Portbou/Cerbère nutzen. Zunächst auf der E15 vorbei an Barcelona, mit über 100 Polizeifahrzeugen auf der Gegenfahrbahn und abends 800 durch Gummigeschosse Verletzten während der Demonstration in der Innenstadt, wie wir später erfahren. Dann Richtung Girona ins Landesinnere, vor Figueres auf die N260 samt tausend tollen Kurven bis zur Landesgrenze mit den beiden riesigen Bahnstationen und ab da rissiger Altback als Asphalt nach Canet en Roussilion auf den www.brasilia.fr – einem der angeblich schönsten seit 1964 und von mittlerweile 74 Campingdörfern: Toll geplant, macht am 15.10. zu, für uns mit zu viel Angebot was wir nicht brauchen, die junge moderne Familie fühlt sich hier sicher wohler. Nach einem kompletten Rundgang snacken wir an der Poolbar Hühnchen Wraps und Papp Fritten plus einem gezapften Bier, je 5€ = 25 und für unsere Erwartung zu teuer, wie oft in Frankreich.

Wir gehen anschließend noch an den schönen Sandstrand, den geschützten Dünen und zur Werft, die alte Boote restauriert und neue Katamarane herstellt. Zurück ist am CP-Marktplatz viel los, das Angebot ist ordentlich, die Zerstreuung vielfältig. Wir braten die Pimentos al patron und essen hinter dem WoMo, die Parzellen sind unterschiedlich breit, groß oder lang wie unsere. Stil hat die Anlage, viel Überlegung wurde verbaut. Unser Platz neben dem halboffenen sanitären Bungalow ist ideal für uns. Später stellen wir wegen Regenwarnung alles weg, in den Nachrichten sehen wir von den gewaltvollen Auseinandersetzungen in Barcelona. Morgen nicht nach Montpellier, auch weil es regnen wird, sondern zum www.campinglesbaumelles.fr der nach Telefonat noch geöffnet ist.

die ES/F Küstenstrasse bietet tolle Aussichten
nicht nur bei Port Bou / Cerbère

Ergiebiger Regen die halbe Nacht, gegen 9 sind wir losgefahren über die Autoroute bis nördlich von Montpellier. Danach Landstraße Richtung Arles oberhalb der Camarque, eine leckere Stadtrunde in Marseille dank blödem Navi, 15:15 ein erster Café auf den Platz, Chef fährt S4, die Sanitäranlagen sind weit älter als er plus Audi. Neben uns campen im VW Bus zwei ältere Freiburger mit MTB Rädern, wir reden über den Hirzberg CP und die schöne Stadt mit allen Möglichkeiten außer Autotunnel unter dem Schloßberg, um die Innenstadt zu entlasten, ihr Vater meinte schon 1960, der würde nie gebaut werden können. Dafür ist hier der an sich schön gelegene aber vergammelte Platz recht leer. Wir gehen durch das bereits herbstlich agonierende Städtchen, finden nach 17 Jahren die Appartement Siedlung mit neuem Rezeptionsgebäude und renovierten (tolle Schiebetüren vor dem Balkonausgang, klasse Bad) aber kleinen Wohnungen, die für 4 Gäste eingerichtet sind, worunter das Umbau-Sitzmöbel an Bequemlichkeit leidet: Zum Abend gibt es einen großen gemischten Salat und viele Käse und Rosé plus Rot Cuvé und ein gutes Gespräch mit unseren Freunden wie immer in den letzten Jahren. Wir werden bis zum Hafen begleitet und laufen zurück zu unserem mittlerweile sehr vertrautem vollitalienischen Laika WoMo, weil man sich auf das eigene Bett freut 🙂

die schlichte Kirche in Le Castellet
mit zwei identischen Schiffen, das linke ist bestuhlt
das einzige im Leben was ich mag ist schlafen – die kleine Prinzessin

Morgens 17/17 in out – es wird kühler. Sanitär ist u.a. Sau, die Dusche nur anfangs warm, die Toiletten sind mehr als karg. Zudem ist ALLES VERBOTEN! Leider ist die Warteschlange vor den beiden Waschmaschinen trotz Kaltwasser lang. Wir fahren zum Bio Weingut La Roche redonne in La Cardière d`Azur www.chateauguilhemtournier.com und erleben den dauerhaften solo Auftritt vom Chef, seiner eher nüchternen und sehr freundlichen Frau und dem weitgehend an Touris desinteressierten Sohn mit Strähnchen, der wohl die meiste Arbeit hat. Die Weine sind erstklassig und das auch im Preis (rosé 15 rot 25). Der Aufenthalt ist ein unvergessenes Erlebnis, beim Bezahlen hörte das Theater spontan auf und der Alte schob die Kohle so schnell wie ging ohne jede Rechnung ein und Tschüß…

Weiter nach Le Castellet, einem historischen Dorf mit Stadtmauer, mit sicher überteuerten Preisen ganz auf Tourismus getrimmt, es war allerdings nicht viel mehr los. Danach besuchten wir die Cooperative La Cardiérenne mit riesigem Angabot ab €3 bis ultimo, wir kosten 4 Weine und kaufen 2×3 rosé bzw. rot für unter €10. Der Mega Einkauf Komplex Auchan in Aubagne ist riesig und hat frischen Fisch und die herbstliche Weinmesse, wir kaufen je 800g Kabeljau und Lachs, bereiten in der Wohnung zu: Melone mit Schinken auf dem Balkon, Kabeljau mit grüner Paprika, riesigem gemischten Salat aus dem Kochtopf, Lachs mit roter Paprika, Salat die zweite und dazu Rosé und Himbeertörtchen samt Vivalto lungo plus einem Gläschen Roten, ein grande bouffe mit ebensolchem Gespräch bei toller Atmosphäre und Abendstimmung.

riesiger gemischter Salat aus dem Kochtopf mangels Schüssel
Kabeljau und Lachs
Melonenschiffchen

Wir gehen zur Strand Promenade und im Hafen zur Mole, verweilen auf Bänken, La Ciotat lassen wir heute aus und laufen langsam über die neue mit Holz beplankte Promenade bis nach La Madraque und weiter zu unseren Freunden: Erstmal Brot, Käse und Oliven auf dem Balkon, später Nudeln mit Grana und Gemüseeintopf im Raum, viel Gespräch: Wäre Sanitär auf dem CP akzeptabler, würden wir bis zum Wochenende verlängern, das Wetter ist eine Pracht!

La Madraque
von der Schutzmole aus
Beginn und/oder Ende der hölzernen Promenade
mit Blick auf das Mittelmeer
und La Ciotat
im SWW
oder Tele
mit dem gigantischen Felsen
Fischernetze
geparkte Sportboote
Details
e-Stadtwagen der Gemeinde Saint Cyr Sur Mer
nach ca. 250 Aufnahmen gilt Ende und Auf Wiedersehen
Aquarium in La Madraque

Heimfahrt: wir starten zu Casino Markt, letzter Einkauf vor der Piste bis Neydens zum super gepflegten www.camping-la-colombiere.com – die Tour in der Sonne mit dem Prachtstück an Bergstraße vor Chambery ist bei Sonne einmalig schön, man wähnt sich beim Übertritt nach Savoyen bereits in der Schweiz, nichts liegt mehr herum… Morgen sind wir wieder am See.

Fazit:

Wir reisen seit über 40 Jahren gemeinsam, geändert haben sich die PKWs und unser Alter, nicht aber die Art der Unternehmungen, außer dass wir im vermeintlichen Ruhestand zeitlich völlig anders planen können und seit rund 8 Jahren vermehrt Campingplätze aufsuchen. 7 Wochen F-ES-P wie letztes Jahr haben wir diesmal weder geschafft noch gewollt, aber 4 Wochen lang genügend neue kulturelle Eindrücke gesammelt: Favorit für uns ist der CP in Puerto de Santa Maria mit den Ausflügen nach Cadiz und Jerez, gefolgt von der eindrucksvollen Sierra Nevada samt CP im Naturschutzgebiet von Albanchez, der fast mystische CP La Garrofa bei Almeria direkt am Meer wie auch der CP nahe Tarragona, auf dem wir 2x waren. Südspanien mit der flächenmäßig fast 100%ig überdeckten und industriellen Obst- und Gemüseproduktion ist leider oft eine einzige Abfallwüste von Plastikplanen und Gerümpel, was aufgegeben ist, bleibt kaputt wie es ist, östlich von Motril beginnt die aufgeräumte Produktion in vorzeigbaren Gewächshäusern samt Planen plus entsprechenden Freiflächen. Bei den Städten sind Alicante, Cadiz, Cordoba, Granada, Malaga, Ronda und Tarragona unsere alphabetischen Favos, Torremolinos und alle weiteren Touriburgen sind es nicht. Der unserer unmaßgeblichen Meinung nach überbewerteten Alhambra in Granada ziehen wir die Mezquita Catedral in Cordoba vor, auch wenn sie mit einer protzigen katholischen Rennaissance Kirche innen verschlimmbösert wurde. Es gab noch viele schöne und schlichte Kirchen auf der Reise, Prunk hingegen macht uns nicht an. Landschaftlich war(en) die Küstenstraße(n) bis Portbou/Cerbère, die ich vor über 45 Jahren abgeklappert habe, und die Straßen in den Gebirgen ibs. der Sierra Nevada ein Genuss. Es fällt auf, das viele (gebührenfreie) Autobahnen und breite Nationalstrassen in einem ähnlich fantastischen Zustand sind wie die Schienenwege und Züge. Der fast tägliche Einkauf von hochwertigen Lebensmitteln ist in Spanien unproblematisch und eher günstig, das gilt auch für die Gastronomie und die fast unüberschaubare Vielfalt der Weine. Portugal ist zudem noch günstiger, Frankreich hingegen, vom Café noir im Stehen mal abgesehen, ein gastronomisches Hochpreis Land und das oft ohne entsprechende Gegenleistung! Das Wetter in Cadiz, über lange Phasen (neidisch) beobachtet, entzieht sich jeder Kritik 🙂 – die Landschaften sind, soweit von Plastikplantagen nicht verschandelt, wiederum ein Genuß wie die vielen historisch gut erhaltenen Städte. Auf die moderne Massen Architektur können wir gerne und das nicht nur in Spanien an der Küste verzichten, vor allem, wenn nur ein paar Wochen im Jahr genutzte Saison besteht. Die Weite beider Länder, die oft dünne Besiedelung und die riesigen naturschönen Landschaften geben uns viel. Gute und andere Campingplätze finden sich überall, wobei das nördlichere €uropa bei den sanitären Anlagen öfter die Nase vorn hat, im Süden scheint dafür mehr Sonne und damit sind die draußen Temperaturen auch zum Ende unserer 04-10 Camping Saison angenehmer…

iPhone 6+ ca. 400 Aufnahmen, davon ca. 170 im Bericht (schwarzer Text),  mit nur 212g ideal für gutes Wetter und statische Objekte, mit Brennweiten erweiternder Panoramafunktion horizontal und vertikal oder kleine Clips aus der Hand 

EOS 6D ca. 300 Aufnahmen, davon ca. 80 ooc im Bericht (grauer Text), bei 1,2-2,5kg       ideal für schwieriges Licht, bewegte Motive, Super+Weitwinkel und Tele Aufnahmen

(c) slowfoto.de

 

Hansestadt Hamburg

HH war für einige Tage unser Ziel, 

Hafen vor der Speicherstadt

diesmal mit weit über 50km nur per pedes und nicht wie 2013 >zu Fuß< und >zu Wasser<, denn ab und zu erlaufen wir Landschafts-Wanderer auch ganz gerne mal eine quirlige Großstadt. Insider behaupten von HH gerne: 

  • Wir haben 5 Hauptkirchen und von einer Stelle kann man alle Türme erkennen,

    und St.Niklolai ist noch im Wiederaufbau seit Juli 1943,
  • wir haben kein Schloß,

    aber dafür ein herrliches Rathaus mit riesigem Speisesaal,
  • die neue Elbphilharmonie garantiert Tausende von (außereuropäischen) Besuchern

    hier mit dem seltenen Blickwinkel vom Hafen aus
  • und man kann in Hamburg nicht verhungern wegen der vielen Imbissbuden
    und der oft edlen Gastronomie.

    Das und noch viel positives mehr trifft zu, wir haben eine geschäftige Stadt erlebt, mit vielen (teuren) Autos, netten Menschen, durchaus auch Elend

auf der Platte und tagsüber unterwegs

und sehr wenig Müll auf den Strassen, 

alles passt da rein und diese Tonnen finden sich praktischerweise überall,

unendlich vielen kleinen Läden

wie dieser ganz spezielle Fahrradladen in der Speicherstadt,

riesigen Passagen mit tollen Geschäften

wie KPM & Co,

einer imposanten nächtlichen Speicherstadt

mit speziellen Motiven – hier aus der Hand ohne Stativ –

dem gut besuchten Hafen- und daran schließend dem Portugieser- resp. Lustviertel,

la vie c`est comme une rose,

der Innen- und Außenalster,

die beide zu langen Spaziergängen einladen und schließlich

dem Zentrum um den großen Hafenbereich,

denn hier geht es auch ohne Navi!

15 clicks for lovers:

1. Alle möglichen Schifffahrten ab Landungsbrücken

da geht es lang

2. und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Elbstrand

ups falsch ausgewählt!

Die HADAG betreibt im Hamburger Verkehrsverbund die Hafenfähren. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Linie 62, die u.a. von den Landungsbrücken nach Neumühlen / Övelgönne verkehrt. In Övelgönne erwarten den Gast der schnuckelige Museumshafen, der Elbstrand und eine ausgezeichnete Gastronomie.

3. St. Georg

ein buntes Viertel

Dieses besondere Regenbogen-Viertel ist zu Fuss vom Hauptbahnhof erreichbar, sogar die Müllsäcke sind lila. Am Besten mit dieser Straße beginnen: „Lange Reihe“,

mit ebensolchen bunten Angeboten!

4. www.jacobus.de

die Orgel

Hauptkirche StJacobi: 30-Minuten Orgelmusik donnerstags 16:30 auf einer größten klingenden Arp-Schnitzer-Barockorgel von 1693, mit dem Kantor Gerhard Löffler oder auch Gästen, mitten im Leben der pulsierenden Stadt bietet die Kirchengemeinde einen Ort des Innehaltens, Verweilens und Musikhörens an.

5. Speicher- und Innenstadt 

Der Spaziergang zum Chilehaus

– fast wie ein Schiff –

und seiner Umgebung Richtung Poggenmühlenbrücke bringt die besondere Lichtstimmung der blauen Stunde zur Geltung, die nicht nur bei Fotografen beliebt ist.

Alster bei Nacht

Wenig Verkehr, besinnliche Ruhe und spiegelnde Glas- oder Wasseroberflächen lassen jeden Schritt zu einem Genuss werden.

6. Außenalster

Pano Richtung Innenstadt

ein Rundgang von ca. 2 Stunden mit herrlichen Ausblicken auf Wasser und Ufer. Zusammen mit vielen Läufer, Spaziergängern und Touristen genießen wir mit einem Verweilerchen die mittägliche Sonne und gute Luft. Busse der Stadtrundfahrten nutzen die Straße, wir die Fußwege direkt am Wasser. Beschauliche Terrassen laden zur Unterbrechung ein, Bänke und sogar Grillplätze zu mehr.

…mit der schönen Terrasse

7. Rathaus HH

Treppenhaus
Plenarsaal
Sitzungssaal
Justiz mit der Verbindung nach >oben<

ist mit rund 500 Räumen zwar nur knapp halb so groß wie mancher neuerer Präsidentenpalast, doch kann es auf viele besondere Ausstattungen und eine nachhaltige Geschichte stolz sein. Wir haben die absolut lohnende Führung gebucht (€4, auf Wunsch incl. Toilette im Hause für Besucher) und 45min mit Interesse hingeschaut und zugehört, man darf Fotografieren und Fragen stellen.

8. Elbtunnel alt

Aufzüge für PKW
21m unter mittlerem Hochwasser bei 15,8m Fahrbahnhöhe in der Tunnelmitte

Er ist in die Jahre gekommen und wird renoviert – mit dem Aufzug für Fahrräder und Fußgänger geht es nach unten, 400m unter der Elbe entlang und ebenso wieder hoch mit tollen Blick auf die Elbphilharmonie

vom andern Ufer aus,

ein Must ohne Gleichen. Selbst Motorisierte kommen auf die Kosten der Passage, wenn auch nur immer einbahnig, solange der Umbau dauert. Der Verkehr vor allem an Radlern ist enorm.

9. www.la-vela.de

Pulpen
Fisch
Aussicht
Dessert

La Vela Ristorante & Weinbar – eigentlich wollten wir zu einer Empfehlung, dann haben wir die kleine >Philharmonie< (Speicher unten Wohnen oben, das gibt es öfters) und La Vela`s Karte gesehen: Wir hatten kleine Pulpen mit frittiertem Wassergemüse und Fischvariationen und Mousse, sprich Mittagsmenue 3 (21.5) weil ohne Mousse mit Mehrkosten (danke Service), dazu einen Giacosa Arneis (laut Parker Spitze weil autochton) und ein sehr informatives Gespräch über das Restaurant. Ambiente, Küche und Service gehören u.E. zur Spitzenklasse. 7 Tage und durchgehende Küche, eine Tonne Fisch p.m. – hingehen lohnt, die Preise sind verbraucherfreundlich…

10. www.edelcurry.de

von aussen

wirbt der Edel Curry Laden mit dem Charme einer gepflegten Wartehalle mit der besten Currywurst Deutschlands aus 2009…, ist blitzsauber und servicebetont freundlich und schnell: wir hatten die große und reine Rinderwurst mit pikanter Soße (3.8), dazu frische Fritten (2.8), alles lecker und ohne aufgestoßenen Nachgenuss! Frankfurts Edelrindswurst spricht viel länger weil m.E. überwürzt. Wer beim Essen sitzen mag, ist hier richtig. Ein Versuch an einer Mö-Grillbude war nicht vergleichbar…

Tellergericht

11. Silbersack

high (hoch) Fi
draussen ist frische Luft
drinnen ist viel Stimmung

die Raucherkneipe im Lustviertel mit der CD Musikbox und textsicheren Gästen, bietet immer volles Haus bis auf die Straße. Es war unser dritter Besuch, diesmal sogar mit Platz am Tisch und netten Nachbarn. Schon nach kurzer Zeit läuft nicht nur das ASTRA (0,3 2.20), sondern auch ein intensives Gespräch. Kontakt gibt es auf Grund der vielen Stehenden bei jedem Gang zur Theke oder Toilette 🙂 und einige Gäste schaffen sogar einen Tanz in der Enge. Wer mal Wert auf eine urige und weltoffene Kneipe legt, muss hier unbedingt hin, die Tageszeit ist fast egal weil immer was los ist!

12. www.carambaespecial.de

Beilagen
Hauptgerichte
35/40/45 Karte! wozu?

der Portugiese im Hamburger Hafenviertel: weil weder eine variantenreiche Speise- noch Weinkarte vorhanden, wählt der Gast(wirt) ein 3-Gangmenue (35) mit Fisch oder Fleisch, dazu Caramba weiß, rosé oder rot (0,75 27.50) und der Gitarrist singt am Tisch auf Wunsch. Wir hatten den flambierten Gambateller (5 pro Gast), die große gemischte Seefischplatte mit Gemüsen und Salaten, alles säuberlich getrennt, dazu Bratkartoffeln, später den Dessertteller mit Kaffee, alles in super Qualität, wie es die Vitrine verspricht und die offene Küche einhält, man isst lecker und ist satt! Der Service ist flott und lustig, zum Wein wird viel Spaß gewünscht! Ab 17 Uhr ist der Laden restlos überlaufen, wir waren gegen 15 Uhr spontan da und fanden mühelos Platz.

13. www.elbphilharmonie.de 

unten alt oben neu
der Große Platz
innen
die berühmte Gipsdecke
drehbare Glaswände
draussen (kalt)

der neue Bau auf dem alten Speicher: Am Wochenende unbedingt die Führung vorbuchen, sonst wartet man sich vor der Kasse samt Scan-Eintritt den Hintern ab. Geduld an den wenigen Damentoiletten ist ebenfalls angesagt. Im Grunde fährt man die große gebogene Rolltreppe hoch zur kleinen und die kleine gerade hoch zur frischen Rundum Aussicht resp. zum zugigen Innenraum, ohne in die Konzerträume schauen zu können, das geht nur per Heli-Kamera auf der Homepage. Die üblichen Versorger kümmern sich um die zahlreichen Gäste, der beste Licht-Blick ist sicherlich der in der Abendstimmung. Innenaufnahmen und andere zur blauen Stunde gibt es hier! Der Ausgabensprung bis hin zur Fertigstellung ist nicht überall zu empfinden, aber mit 750 Millionen schon gewaltig! Die Akustik ist nur per Konzert zu erleben, die hochgelobten rundum Plätze finden sich hingegen schon sehr lange in der Neuen Philharmonie in Berlin. Etwas Hype lässt grüßen…

14. www.barefooddeli.de Til Schweiger`s barefood DELI – mal ganz ohne Bilderchen, die hängen zuhauf im Lokal (-: man reserviert online, wird beim Eingang empfangen und zum Tisch geführt, unserer war im ersten Stock. Die wirklich netten Mädels im Service schleppen jedes Essen und die Getränke die Treppe hinauf… Wir hatten knackfrischen Salat in der Schüssel, Til`s Nudeln mit Rindfleischsauce und viel Grün resp. den Beef Burger mit leider weichen Bratkartoffeln. Das frische Ambiente sorgt samt DJ unten für gute Stimmung, das filmische Schaffen des Besitzers ist unaufdringlich aber überall dokumentiert, sogar in der Speisekarte finden sich eindeutige Hinweise auf gustatorische Vorlieben. Auch das Flaschenbier vermerkt Til auf dem Etikett, der Rotwein hört auf Emma…

15. Mit dabei die Canon EOS 6D mit den EF 1.8/28 und 2.8/16-35 – in der blauen Stunde [M] Auto ISO – min. 1/125sec – min. F2.0 resp. F2.8 – wenn es ganz schnell gehen muss, weil die Resultate bei minderem Licht nicht so gut ausfallen, hilft m.E. durchaus auch die Verwendung von [A], bei gutem Licht und nachgeführtem AF auch die App [Sport] mit Serienaufnahmen. Das iPhone 6+ war für Panoramen hoch und quer und auch sonst gut.

…mit einem Blick aus La Vela auf den Hafen!

Alle Aufnahmen ooc außer Datenreduktion.

© slowfoto.de

Frankreich – Spanien – Portugal

Frankreich – Spanien – Portugal – eine lange Reise mit dem Wohnmobil durch den Südwesten €uropas

NB: Dieser Bericht ist so lang wie die Reise und die Vorbereitung und das Warten auf die Abfahrt. Wir haben viel Zeit gebraucht, viel gesehen und genossen und verinnerlicht. Ohne Bilder, Dokumentation oder Tagebuch verändert resp. verliert sich die Erinnerung.

LAICA - unsere Strassenhündin
LAICA – unsere Strassenhündin

Route und 23 Camping Plätze:

Frankreich

Mulhouse www.camping-de-lill.com Beaune Stadtbesichtigung

Villars des Dombes www.lenidduparc.com Stadtbesichtigung und Lyon (Bahn)

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Festung

Hèches www.camping-labourie.com Wandern

Route
Route

Spanien

Vuelta www.campingigeldo.com Donostia San Sebastian (Bus) Stadtbesichtigung

Zarautz www.campingzarautz.com Stadtbesichtigungen und Getaria (Bus)

Santander www.cabomayor.com Stadtbesichtigungen

Gijon www.campingdeva-gijon.es Stadtbesichtigung

Ares www.campingoraso.es Stadtbesichtigungen Ferrol (Bus) A Coruna

Sisargas www.campingsisargas.com Fischerdorf Malpica de Bergantifon, Dolmen

Muxia www.campinglagomar.es Strandwanderungen

Cee-La Coruna www.rutafinisterre.com Cabo Fisterra (Bus)

Santiago de Compostella www.cabomayor.com Altstadt

A Guarda www.campingmuino.com Stadtbesichtigung Baiona (Bike)

Praia do Paraiso
Praia do Paraiso

Portugal

Lavra www.orbitur.pt Porto Guimares Braga Vila Nova de Gaja Dourotal Pinhao Matosinhos (Leihwagen, Taxi)

Varzim www.orbitur.pt Strandwanderung Apulia Stadtbesichtigung

oft zu Fuß
auch zu Fuß

Spanien

Sahagun www.sahagun.org Altstadt

Burgos www.campingburgos.com Stadtbesichtigung (Bus Taxi)

camino real
camino real

Frankreich

Lescar www.camping-terrier64.com *** aber niemand weiß wofür

Carcassonne www.campingcitecarcassonne.fr Altstadt und Festung

L`Isle sur la Sorge www.camping-sorguette.com Stadtrundgänge, Fontaine de Vaucluse und Le Calavon/Abt (Bike) Avignon (Zug)

Beaune campinglescentvignes@mairie-beaune.fr Altstadt, Hotel-Dieu

les vins des Hospices
les vins des Hospices

Deutschland

Freiburg www.freiburg-camping.de Stadtrundgänge

Stille
Stille

2016 😦 dem Sommer entkommen?

wo ist die Sonne?
wo ist die Sonne?

Während es in Deutschland wochenlang stabile Temperaturen bis um 30Grad hat, genießen wir einige Kälte-, Regen- und Sturmtage, aber auch immer wieder schönes Wetter, das nur einmal zur Mittagsruhe wegen Hitze zwingt. Die Atlantikküste bietet ein eher rauhes Klima, das Inland durchaus wärmere Temperaturen. Freunde berichten von 40 Grad mittags in der Provence, für uns scheint Mitte September bis Mitte Oktober dort die bessere Zeit, zudem wir Lisle und Umgebung auch als ruhiger empfunden haben 🙂

da aber nicht mehr lange!
da aber nicht mehr lange!

Hat sich die Reise gelohnt? Uneingeschränktes JA, wirtschaftlich ist Spanien immer noch günstig, Frankreich definitiv nicht, Essen gehen eingeschlossen, Portugal bietet das beste Preis- Leistungsverhältnis mit Ausnahme der Autobahnen, die man unbedingt vermeiden sollte, was bei den langen Anfahrten durch Frankreich schwer fällt. Noch sind die westlichen Autobahnen in Spanien gebührenfrei, landschaftlich wunderschön gelegen und bieten tolle Übersichten auf Natur und bebaute Bereiche, vor allem die Brücken und Viadukte sind mächtig und vielfältig mit enormen Spannweiten. Auffällig die durchaus gute Qualität der aufgesuchten Campingplätze, wir haben nur einen Ausreißer in Lescar mit ibs. miserablen Selbstbau Sanitär Anlagen (F), gerade die Mischung von stadtnahen und einsamen Plätzen macht für uns den Reiz aus.

mittendrin
mittendrin

Idealerweise versorgt man sich selbst, vor allem die Supermärkte in Stadtrand Lage bieten großzügige auch für Wohnmobile geeignete Parkplätze, mit z.T. herrlichen Angeboten, als nur ein Beispiel einen 500g Chaource für unter €5! Mineralwasser mit Gaz ist eher rar und sollte bevorratet werden. Gute Weine gibt es überall, auch hier gilt Portugal als best buy, Spanien bietet uns gegenüber Frankreich güstigere und dabei oft bessere Qualitäten. Die Frische regionaler Früchte und Gemüse ist nicht zu überbieten, erste Klasse auch die abgepackten Salatmischungen, die vielen Käse und das frische Fleisch aus den riesigen Weidelandschaften sind herrlich schmackhaft, der Gipfel waren die fangfrischen Fische an den jeweiligen Küsten. Eher langweilig sind die Beilagen in den Restaurants, da gibt es viel aufzuholen. Frites mögen wir nicht, gekochte Kartoffeln hatten wir mehr als oft und an unsere eigenen frischen Gemüsepfannen erinnern wir uns gerne! Franzosen und Spaniern wird ein gewisser Stolz nachgesagt, Portugiesen sollen sich über Besucher freuen, wir fanden überall freundliche und auch wenig interessierte Menschen, und beide finden sich auch zuhause!

wenn`s nicht so voll ist
wenn`s nicht so voll ist

Landschaften und Kultur gibt es überall und zuhauf, alte und aktuelle, wohlbehaltene und renovierungsbedürftige. Insbesondere in den Städten vermissen wir die charakterlosen Neubauten nicht, von Industrie Anlagen abgesehen. Glücklicherweise haben Frankreich und Spanien riesige unbebaute Areale: Wenn dem quirligen Reiz einer belebten Stadt ruhige Umgebungen folgen, fühlen wir uns wohl.

Ende gut...
Ende gut…

Wir fahren über Freiburg nach Mulhouse auf den städtischen www.camping-de-lill.com mit parkähnlich großem Baumbestand und ebenso alter sanitärer Ausstattung, dafür mit numerierten großzügigen und nicht eindeutig abgegrenzten Parzellen. Der Platz liegt stadtnah und dennoch peripher und besonders ruhig. Die Rezeption verkauft Brot und Wein, die Pizzeria 7/7 nebenan fungiert abends als Treffpunkt für die Rezeption und (Langzeit-)Gäste, sie öffnet wohl täglich ab 19Uhr.

7/7 Pizza 9 Rosé 6
7/7 Pizza 9 Rosé 6 schlicht aber gut

Weiter geht es nach Beaune, dem bedeutendem Weinstädtchen im Burgund mit historischer Altstadt und (zu) vielen Touristen, die alle ab 12 Uhr essen wollen. An sich soll der Burgunder erst nach Jahren ein Genuss sein, solange warten wollen wir aber nicht!

hier gibt es fast alles
hier gibt es fast alles

Weiter nach Villars les Dombes auf den www.lenidduparc.com, wieder ein parkähnlich und recht ruhig am Stadtrand gelegener und weitläufiger Platz mit moderner Sanitäranlage, Rezeption und Restaurant La Spatule. Wir haben das Städtchen zu Fuß erkundet und die schöne Kirche samt Bar DOM aufgesucht und wollen morgen mit dem Zug nach Lyon. Draussen essen ist für uns ein besonderer Reiz vom Camping! Es gibt viele Störche auf dem Wasserturm und viel Platz für Boule, Kids u.a.m.

Centre Ville
Villars les Dombes – Centre Ville

Abfahrt mit dem Zug nach Lyon: Eine junge Französin löste unsere Karten gegen bar am Automaten, der unsere Visa Karte wohl nicht akzeptierte, jetzt wissen wir warum. Lyon Perrache ist der Bahnhof in der City, austeigen und mit der Tour beginnen, Einkauf im www.pignol.fr mit Tartes Gemüse und Käse auf der Parkbank, am Nachmittag vor der Rückfahrt noch mehr für den Abend… Nach der quirligen Altstadt (Mittagessen für alle wie gehabt, Cathédrale St. Jean) sind wir in die mondänere Neustadt mit bombastischen Hotel de Ville auf der Rue de la République, um die bekannten Marken in den Geschäften zu finden L. 4 Stunden und mehr als 10km gelaufen genügt uns für die Stadt. Zurück in Villars haben wir beim Metzger La Belle Charolaise eingekauft und die neue elektrische Bratpfanne eingeweiht: Schweinelende für morgen kalt zu essen, Würstchen mit Provence Kräutern und Charolais Rinderlende für den Abend, lecker mit Eisenharzer Weißbier weil der Wein noch nicht kalt war: Warten ist auch schön. Dombes haben wir keine trotz 2.000 Etangs gesehen, dafür Mücken und deren Hinterlassenschaften ätzen!

Bahnhofsvorplatz
Lyon Bahnhofsvorplatz Perrache
Lyon Cité
Lyon Cité
Lyon Pracht
Lyon Pracht

500km bis Carcassonne? Also früh los, nachdem es die ganze Nacht geregnet hat. Tanken am und Einkauf im Supermarkt, Autobahn ohne Ende mit Staus und 30min Warten an der Mautstelle, €61 für 460km sind u.E. happig, Ankunft auf dem www.campingcitecarcassonne.fr als großem und schön angelegtem städtischem Platz mit moderner Unisex Sanitäranlage wie Villars und kleinem Restaurant ohne wirkliche Ambition, sehr ruhig gelegen mit riesiger Wiese samt Bänken und Tischen und Zugang zur historischen Stadt. Abendessen draußen mit Gemüsepfanne und kalten Lendenscheiben und mehr.

Carcassonne Festung
Carcassonne Festung am Tag
Carcassonne Festung Pano
Carcassonne Festung Panos

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Ab in die Festung, ein großes Burg-Schloss mit dicker Befestigungsmauer um das Dorf auf dem Berg, allerdings auch nicht uneinnehmbar, wie die Geschichte gezeigt hat, wenn man als Herrschender zum Ketzer degradiert wird. Heute ist die Dichte der Restaurants unüberschaubar, gefolgt von Souvenir- und anderen Läden, einer herrlichen Kathedrale, einer Freilichtbühne mit Ritterspielen. Wir genießen Café élongé und leckere kleine Tartes mit Äpfeln und Streuseln sowie Sandboden mit Feigen. Schlossbesichtigung und Rundgänge auf den Mauern bieten tiefe Einblicke in das Leben der Herrscher resp. das des Volkes im heute schön und vollständig restaurierten Dorfes von damals, außerhalb der Mauer lebte man ungeschützt… Zur Besichtigung wurde mein Rucksack zweimal untersucht, verständlich nach den Attentaten! Viele Aufnahmen von der Stadt zu fast blauer Stunde vom Aussichtspunkt, ein reicher Tag geht zu Ende.

Carcassonne Festung bei Nacht
Carcassonne Festung bei Nacht

Früh geht es los ins Landesinnere ohne Autobahn, bisher die schönste Strecke: leichte Pässe, schöne Landschaften der nördlichen Pyrenäen Ausläufer, kleine Orte mit oft großen Supermärkten mitsamt preiswerten Tankstellen (Diesel €1,08 anstelle 1,30 auf der Autobahn), klasse Angebot an regionalem Gemüse und Obst, viele Bioprodukte, die Ratatouille Pfanne für den Abend ist gesichert. Wir finden in Hèches ein herrliches Fleckchen www.camping-labourie.com, wie ein großer Garten, zwischen der Neste und dem Kanal gelegen, ruhig bis auf das rauschende Bergflüsschen, kein Netz an der Rezeption, dafür eine verlassene und verfallende Fabrik gegenüber, auch das >Restaurant< scheint noch, wie die alte Sanitärabteilung, aus der DDR Zeit zu stammen. Auf dem Platz wird ein neues (mobiles) aber enges Sanitärhaus gebaut, ohne Heizung, bei hochsommerlichen 14 Grad in der Frühe oder nach Sonnenuntergang nur (mit)tags zu nutzen, alle Türen führen nach draußen. Die festen Bungalows scheinen aus allen Fabriken der Welt zu stammen, keines gleicht dem anderen. Die Chefin meinte, sie hätten nur 4 Tage Urlaub pro Jahr und wir finden jede Menge an Arbeit überall auf dem Terrain, in der unaufgeräumten Rezeption angefangen. Wir umrunden den Platz und beschließen ohne Wanderung oder Radtour erst im Schatten zu essen und die Sonne anschließend zu nutzen. Die billigste Stromrate mit 6A (€5) hält selbst unsere 10A ziehende ePfanne aus. Allgemein scheint Strom mit 5€ pd eine willkommene Einnahmenquelle, dafür entschädigt ein sehr gutes Baguette campagne am nächsten Morgen (€1,30)!

La Bourne
La Bourie
es gibt viel zu tun
es gibt viel zu tun

Ab über die Autoroute zur spanisch baskischen Küste: Kilometerlange Schlangen vor der Einreise nach F, die Polizeipräsenz ist hoch, man spürt hier die Angst vor Terroranschlägen. Biaritz haben wir nur gestreift, in Saint Jean de Luz den Hafen vom Womo aus gesehen, der Verkehr ist hier viel härter als im Innenland, wo Jeder auf den Anderen achtet bzw. ihn beachtet und gerade das Autobahn >rechts< fahren recht entspannt verläuft in völligen Gegensatz zur Situation in Deutschland! Nach einigen Kurbeleien sind wir auf dem www.campingigeldo.com Platz 29 (teuer mit €40 pd, Platz 61 oder 128 wären ruhiger) direkt an der Straße und mitten im Wind, einem großen und sehr beliebten Platz mit guter Infrastruktur, sehr guter Rezeption und netter Bar. Wir laufen den Platz ab Platz, suchen die Bushaltestelle und finden viele andere WoMos draußen auch stationär. Waschmaschinen und Sanitär, alles sauber und große Kabinen!

Donastia San Sebastian
Donastia San Sebastian
Pano weiter
Pano weiter

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20 Grad schon draußen und mit dem Bus 16 für €1,70 pP von Vuelta nach IDA in der €uropäischen Kulturhauptstadt Donostia San Sebastian (DSS) und dort zu Fuß in die Parte Vieja: Vor der Bar Ambrosia genießen wir Tapas Pintxo und Especial auf der Piaza Constitucion, anschließend sind wir durch die Altstadt und den Monte Urgull hinauf zum Castillo de la Mota mit Ausblick Mirador und Statue. Ein herrlich kaltes gezapftes San Miguel in einer kleinen Bar tat uns gut. Der Einkauf im großen Magazin wird es später tun. Hernach hinüber nach Gros zum Strand und vorbei an den mondänen Stadthäusern und Geschäften zurück zum Bus resp. Campingplatz. DSS ist viele Stunden wert auch für diejenigen Touristen, die den Strand und die Sonnenschirme für €14,30 pd nicht nutzen. Man surft auf eher kleinen Wellen.

Überblick
Überblick

Zurück zum Campingplatz: Ein Spaziergang zeigt den neuen Ausweichplatz für Spätanreisende oder wenn der Hauptplatz belegt ist, mit voller Nutzung der Sanitäranlagen, was abends zu Gedränge führt. Ein weiterer Nachteil ist die geografische Lage auf dem ersten Berg an der Küste, die Luftfeuchtigkeit beträgt über 80%, im Schatten trocknet Wäsche nicht vollständig, das WoMo sieht dann innen aus wie ein Kleiderschrank 😦 und wenn die Sonne weg ist, führt der immer vorhandene Wind zum Temperaturabfall, der Abends draußen eine wärmende Jacke erfordert, laue Sommernacht ist im August etwas anderes!

kleine Etappe
kleine Etappe

Aufbruch wegen nur 16km nach www.grancampingzarautz.com : Kleine schöne Landstraße mit sehr wenig Verkehr aber tollen Aussichten auf DSS und die Landschaft mit der Autobahn, wir fahren bis Zarautz und haben mit per Scout geführtem Check-In einen schönen Platz mit Strom und zwei Bäumchen, vormittags verkauft ein Stand Gemüse und Obst, von 9-00 Uhr bieten Bar Restaurant Terrasse und Laden bei der Rezeption was man so braucht und dazu sehr ordentliche sanitäre Anlagen gegenüber wie auch im neuen Haupthaus. Die Anlage ist wieder auf dem Berg aber diesmal nach Süd-West terrassenartig ausgerichtet, was lange Abende verspricht! Der hauseigene Bus geht außer nachmittags alle halbe Stunde in die Stadt. Da wir den letzten um 14:30 versemmelt haben, sind wir ins Restaurant Cideria im 1. Stock: Gegrillter Seehecht mit säuerlichem Kartoffelgratin, ein Salatteller, eine Flasche hiesiger Weißer und 2 Café plus Käsekuchen und einem Carlos, lecker! Zur Verdauung zu Fuß den herrlichen Weg vorbei an einer historischen Verladestation bergab zum Strand mit Golfplatz und Promenade bis zum Ortsende von Zarautz. Abends gibt es von 20-22 Uhr Unterhaltung auf der Terrasse, eine Blondine mit Notebook singt Cover sehr gut, alles in allem ein erster warmer Abend mit Sonnenuntergang gegen 9Uhr und gegen 22:30 etwas Wind, aber ohne Folgen. Die Jugend ist bis in die Nacht quirlig, Skateboard & Co genießen Ansehen.

Blick auf Zarautz
Fußweg samt Blick auf Zarautz
und den Strand
und den Strand
und beim Heimweg
und nochmal beim Heimweg

Ausschlafen bis 8:30! Ab 9Uhr sind die Duschen für die Reinigung gesperrt, eine völlig unsinnige Regelung, dann eben in die Behindertendusche mit Wandsitz 🙂 Mit dem Gran Camping Bus nach Zarautz und weiter mit dem blauen Bus nach Getaria samt Versuch, im www.restauranteelkano.com einen Tisch zu bekommen, was mit einigen Umständen gelang. Dafür revanchierte sich der Chef mit einer Reduktion unserer Bestellung auf ein vernünftiges Maß: Wasser, Dido la Solucio Rosa 2014, mariniertes Thunfisch Amuse, herrliches Brot, Salat, Salpicon Bogavante (Hummer) und Mero (Heilbutt) als Hauptgang mit festem Gemüse, Käse und Schokosoufflé als Nachtisch, Café und Carlos I, ein enchanted menue für uns beide! Zuvor ein ausgiebiger Gang durch die Altstadt mit Cava, Kirche und Hafen, danach hoch zum Leuchtturm und auf dem Heimweg noch einmal Altstadt von Zarautz als Vorbereitung für morgen, dann nochmals zur Verladestation vom Steinbruch und zudem noch einen Sonnenuntergang der 1. Klasse: Wir bleiben länger, der Platz ist erste Klasse, auch wenn es anstelle einer Rechnung nur ein €31pd Papierstreifen Ausdruck gibt

Highlight
Highlight zum Mittag
auch drinnen
auch drinnen
Getaria Hafen
Getaria Hafen
und Angebote
und Angebote
die Altstadt
die Altstadt

Einkauf in Zarautz (Bus) Brot, Fisch, Gemüse und Obst, heute ist der wärmste Tag, nachmittags sogar mit Sturmwarnung, wir haben dann die Markise eingefahren und somit vorgepackt. Die neue ePfanne, ein Geschenk von alten Freunden, ist bestens für ein großes Ratatouille und eine Tonno-Halibut-Krabben Pfanne geeignet, die vorgesehene nachmittägliche Wanderung fällt sogar wegen Hitze aus.

Zarautz Strand
Zarautz Strand
Meeresfrüchte
Meeresfrüchte
Gartengemüse
Gartengemüse
Essen ist fertig
Essen ist fertig

Wir fahren die Küstenstraße weiter nach Gernika Lumo, die Innenstadt soll schön sein was wir nicht erkennen können. Danach auf die gebührenfreie Autobahn nach Santander, wir passieren Bilbao und sehen das Guggenheim Glashaus von der Ferne und die großen Raffinerien aus der Nähe. Santander bietet auf dem www.cabomayor.com einen städtischen Campingplatz auch als Endstation der seltenen Buslinien 1 und 15, ein Restaurant an der Pferderennbahn, einen professionellen Kletterpark und den Leuchtturm mit Cafébüdchen, viel Park, viele Spazierwege und eine mittelgroße öffentlichen Badebucht. Auch die Innenstadt scheint schon bei der Durchfahrt interessant! Nach der ersten Runde haben wir im platzeigenen Restaurant ein Menü mit Kartoffel Thunfisch Suppe und einem leckeren großen Hühnerbein mit Salat gegessen und die Frites belassen, der rote Hauswein wird eiskalt serviert! Der angeblich so freundliche Platzservice scheint Bedienen mit Beherrschen zu verwechseln, die Rezeption nennt sich Direktion aber das ficht uns wenig an. Am Abend beginnt es zu nieseln, sowas ärgert doch viel mehr…

Santander
Santander Cabo Mayor
und der Blick auf die Stadt
und der Blick auf die Stadt mit den Badebuchten davor

Ein Morgen mit Regen in der Nacht und nur 17 Grad – in D sind es 26, aber es klart auf: Erst einmal das WoMo auf ein sauberes Niveau gebracht: Unser Frischwasserdepot ist umgekippt, wird also entsorgt und die Tankreinigung für 24Std begonnen. Anstelle 30min. wie prognostiziert laufen wir eine Stunde und ca. 5km bis ins Zentrum auch per langem Auto-Tunnel, die Stadt bietet sehr viel, die Altstadt noch mehr und deren ganz spezielles Innere haben wir dann doch lieber gelassen, die Markthalle ist im Angebot irre. Tipp, im http://www.latagliatella.es gibt es Menade Verdejo blanco, Carpaccio pepe nero, Pizza funghi Porcini und Café doble, alles bestens und sehr wohlschmeckend. Zurück nach Einkauf mit dem Bus, noch einen Spaziergang zum Landsend unterhalb vom Golfplatz mit Blick auf die Stadt und abends ein Feuerwerk über der Stadt: Santander hat einen enormen Reiz!

typische Kabelverlegung
typische Kabelverlegung
typische Angebote
typische Angebote
typische Markthallen
typische Markthallen
typische Edelstahl Installationen
typische Edelstahl Installationen
typische Küste
typische Küste

Bezahlen bei der freundlichsten aller Beamtinnen (?) der Stadt mit der Weltbank, selbst die Klofrauen sagen freundlich >Ola< und sehen den ganzen Tag nichts als die Becken! Santillana del Mar ist der erste Ort (soll ähnlich Riquewihr sein?) mit alten Charakter, Comillas hat den schönsten Porto und ein Gräberdenkmal, die Küste ist fenomenal, mittags im von TripAdvisor mit Excellence Zertifikat gepriesenen www.lalonjadecomillas.com mit Preisen für die Exzellenz und der Wertigkeit einer Imbissbude: Bonito plancha (13,50) = 12mm Thunfisch mit zwei eingepressten Wachholderbeeren durchgegart plus Salat (1/3 Zwiebeln, 2 Stück Tomate) plus pan (0,90) – wobei die alte Karte den Thunfisch mit 11,50 aufweist! Neee so geht es nicht wirklich gut, wir vergessen diesen Laden, Frischfisch für €45 pP gibt es woanders besser und in anderer Umgebung!!! San Vicente de la Baquera bietet tausend Tümpel in versandeten Flussbetten, danach per mautfreier Autobahn mit tollem Ausblick bis www.campingdeva-gijon.es – touristisch – groß – und was auch immer sehen wir morgen mehr J

Santilla
Santillana Altstadt
und Bewohner
und Bewohner
Gräberdenkmal
Comillas Gräberdenkmal
und Hafenpanorama
und Hafenpanorama

Die Nächte beginnen mit dem Sonnenuntergang und enden morgens so ab 8 Uhr mit 17 Grad draußen. Weil es Probleme mit der Waschmaschine gibt, fragen wir die Rezeptionistin und erfahren, dass alle schnellen Wäschen nur mit kaltem Wasser durchgeführt werden. Allerdings riecht die Wäsche durchaus frisch…

Baskische Schreibe
Baskische Schreibweise

Langsam kommt die Sonne durch, wir liegen auch an einem Süd-West Hang. Die Sanitäranlagen sind alt und wenig gepflegt, die Frauen dort schwatzen zu gerne. Wir laufen um 13 Uhr la senda del rio Penafrancia vom Camping Deva bis zu dessen Einmündung in den rio Piles und weiter bis zur Altstadt, immer dem gelben Pfeil nach, vorbei am Jesuiten- resp. Unicampus, am Golfplatz, herrlichen Parks mit altem Baumbestand und eben durch die halbe Stadt. Unsere Schuhe werden vorn schwarz, ob das Partikel aus den Eisen verarbeitenden Industrieanlagen ist, deren rostende Kunst an vielen Stellen im Ort zu bewundern ist? Am playa de San Lorenzo essen wir im Restaurante Galeon CB (Mittagstisch €13pP) leckere Kartoffelsuppe mit Tintenfisch Stücken und super Baccalau, Fritten und Salat dürfen nie fehlen, für 1.10 gibt es Cafe, für 2 einen dunklen Rosé. Herrlich die open air Fotoausstellung GENESIS von Sebastiao Salgado, dessen Standpunkt als Fotograf ich bei vielen seiner Aufnahmen nur zögernd eingenommen hätte! Weiter durch die römische Pforte der Altstadt zur Festung mit den Kanonenplätzen und zurück an vielen alten Häusern und Cidra Kneipen vorbei durch Kaufmeilen zum ALSA Busbahnhof, um 19Uhr geht es ca. 20min für €1,50 zurück zum Platz, wir haben für diese fast 10km Strecke über 1,5Std gebraucht. Klasse Käse und Sidra und Brot in der Abendsonne, an sich ist der Campingplatz Deva recht schön, wie überall sammeln die Dauercamper viel zu viel Müll und benutzen z.T. beide Nachbarplätze zum Lagern oder Parken!

Dijon rechts Altstadt links
Gijon rechts Altstadt links
Festung
Festung
Hafen und Innenstadt
Hafen und Innenstadt
römische Pforte zur Altstadt
römische Pforte zur Altstadt
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
Neustadt links und Cimavilla (alt) rechts
mit vielen Angeboten: Tourismusbüro
mit vielen Angeboten: futuristischer Schreibtisch im Tourismusbüro
Implantate ab €222
Implantate ab €222
und das Nationalgetränk Sierra ab €2
und das Nationalgetränk Sidra Natural ab €2

Wir fahren ins Fischerdorf Codillero, einer weiteren Tourihochburg mit unzähligen Restaurants und Angeboten bis €80 für das Fischmenü auf Plastikstühlen, aber für ein Urteil ist es zu früh und die Küchen schlafen noch. Wir machen den Blaufisch Rundgang mit schöner Aussicht aber auch vielen baufälligen Häuser. Immer wieder bemerkenswert ist die fast verschwenderische Verwendung von Edelstahl für Geländer im öffentlichen Bereich! In der Pescaria gibt es eine fast 800g wiegende Thunfisch Scheibe, die sofort in das Frostfach des Kühlschranks kommt!

Hafentourismus
Codillero Hafenstädtchen mit zuviel Tourismus
Innenstädtchen
Innenstädtchen
massiv bewehrter Hafen
massiv bewehrter Fischereihafen zum Atlantik hin

Über grandiose Bergstraßen und tolle Autobahnabschnitte mit riesigen Viadukten und schönen Blickwinkeln, weil höher gelegen als die parallele Bundesstraße, aber auch auf ausgedehnte und teils stillgelegte Industrieanlagen, die man in Größe und Vielzahl zunächst hier nicht erwartet, geht es weiter zur sehr gut erhaltenen Keltensiedlung Castro de Coana aus dem 1.Jh.n.Chr., einer 5km südlich von Navia am Nordost Hang gelegenen Anlage mit ca. 80 Rundbauten und einem auf dem kleinen Gipfel gelegenen stark gesicherten aber unbebautem Refugium, vielleicht auch ein Weidegelände für die Tiere? Bemerkenswert beim nahezu völlig freien Rundgang ist die Architektur mit verschlungenen Wegen, in den runden Häusern sind kleine freie Löcher in den Wänden, vielleicht zur Aufnahme von Dachkonstruktionen? Jedenfalls ein historischer Ort wie die 3TJ alten Felszeichnungen in Schweden am Vänersee oder die vielen Nuragen Siedlungen auf Sardinien!

Keltensiedlung
Castro de Coana Keltensiedlung Blick nach Westen
Rundhäuser und Wege
Rundhäuser und Wege
Wasserbecken
Wasserbecken

Die Suche nach einem Campingplatz ist schwierig, entweder ist er überfüllt wie im Surferparadies Valdovino oder schlicht nicht mehr vorhanden (Ferrol), jedenfalls haben wir Glück mit einer mit vier Bäumen schattigen Parzelle in der ersten Reihe zum Meer auf www.campingoraso.es – Hilfe beim Einparken resp. langes Stromkabel wird angeboten, so freundlich kennen wir bisher noch nicht, danke! Verwöhnt mit Tuna, Verdejo und Salat klingt der Abend bis zum Sonnenuntergang über dem 2km entfernten Ares aus. Heute haben wir die 15TKm überschritten.

Raso: Parken am Meer
Oraso: Parken direkt am Meer
mit Ausblick
mit herrlichem Ausblick
und Genuss
und Genuss
und Morgennebel
und Morgennebel

Der Morgennebel hier am Wasser bleibt standhaft. Ares zu Fuß oder Ferrol mit dem Bus? Jedenfalls hält sich der Dunst lange und wir warten auf die ersten Strandläufer, dann geht es mit zunehmender Mittagssonne los, Muscheln sammeln und Fotos aufnehmen.

Badestrand
Ares Badestrand
Kabeljau
Kabeljau mit Chips
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Zahnbrasse mit Kartoffeln und Tomate
Einkauf :-)
Einkauf 🙂

Kabeljau und Zahnbrasse (klasse Fisch, bescheidene Beilagen) im Casa del Pescador mit dem netten Kellner, der zwei Jahre lang Norddeutschland als backpacker bereist und uns beraten hat! Ares ist klein und weitgehend unbekannt, aber im Juli August restlos überlaufen, Juni und September sind die besseren Monate. Auf dem Rückweg finden wir viele Badegäste vor, die den langen Strand mit feinstem Sand nutzen, zumal das Ufer flach ist und Kinder ungefährdet planschen können. Trotz Verbot für ganz Spanien ist ab und zu eine Sonnenanbeterin oben ohne zu sehen. Vor dem Abendbrot draußen mit gerauchten Rinderschinken und Salat drehen wir noch eine Runde nach links und finden weitere Motive vom Strand, nach dem Essen in der blauen Stunde noch mehr und ich kann die unterschiedlichen Einstellungen der EOS 6D ergiebig erkunden und fachfraulich die Resultate beurteilen lassen, wir stimmen da schnell überein. Unsere Tochter ist, trotz verspätetem Abflug wegen Nebel in Porto, nach den ersten 20 Pilgerkilometern gut in der vorgebuchten >Herberge< angekommen!

der Weg ist das Ziel
Porto – Santiago 260km, der Weg ist das Ziel

Wieder Frühnebel, der sich gegen halb 10Uhr langsam verzieht, es ist auch wärmer als gestern. Wir fahren mittags bei voller Sonne mit dem rasanten Bus nach Ferrol, besuchen das quadratische Centro mit den unzähligen Apotheken und essen im ferrol@parador.es zu Mittag: Meeresfrüchte als Amuse, gegrilltes Gemüse als Start, Kalb mit grünem Pepper und Schwein mit Pilzen als Hauptgang, Mandelkuchen mit Eis und Mohnquarkkuchen als Dessert, dazu einen 2015 Abadia – nebenan läuft eine Trauung mit Cut und Stilettos and so on, sicher die Creme der Society der Stadt mit allein drei Bussen… wir schlendern noch durch die Altstadt, da gäbe es viel zu tun, kein Zutritt am Tor der Hafenkaserne, wir schaffen den frühen Bus, nachdem wir die Fisch- und Fleischmarkthalle aufgeräumt und verlassen vorfinden. Einkauf und über den Strand zurück, Nebel zieht auf, Sturm kündet sich an, die jungen Leute spielen Volleyball am Strand trotz Nieselregen. Der Campingplatz ist uralt aber klasse gelegen und mit unter €20.-pd der günstigste bisher mit Top Service der jungen Frauen in der Rezeption!

unserer auch :-)
unserer langer Weg auch 🙂
viele Apotheken
Ferrol hat viele Apotheken,
ein Parador
einen Parador
etliche Ruinen
und etliche Ruinen
inmitten von Neubauten
inmitten von Neubauten
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt...
und eine leere Pescaderia: wer zu spät kommt…

Es geht weiter über Land nach A Coruna, mitten in der Stadt an der Oper finden wir einen Busparkplatz, die Altstadt ist prächtig und weniger, der innere Hafenbereich gesperrt, nur Busse und Taxen dürfen ihn nutzen. Wir kaufen Öl und Wein und essen Käsekuchen in einer Konditorei.

La Coruna Oper
A Coruna Oper
Galicia: La Voz
Galicia: La Voz
La Coruna Zentrum
A Coruna Zentrum
Hafenpromenade
Hafenpromenade
mit modifiziertem Windschutz
mit durch zuviel Hitze bedingt modifiziertem Windschutz
und bestem Pulpo
und bestem Pulpo

Weiter zum www.campingsisargas.com einem Waldplatz mit Pedra da Arca Dolmen von vor 2.700 Jahren unserer Zeitrechnung in direkter Nähe und dem weniger pittoreskem Fischerdorf Malpica de Bergantifon. Die Juniorchefin spricht deutsch, sie hat 4 Jahre Politikwissenschaften in Berlin studiert. Der Platz unter hohen Pinienbäumen mit herrlichem Nadel-Boden gehört der in Madrid lebenden Familie, ist nur 3 Monate im Sommer geöffnet und wird morgen geschlossen. Ein junges Paar aus Budapest ist auf der Weiterreise nach Portugal, er wird dort in einem Betrieb arbeiten. Wir genießen den Tag solange die Sonne scheint, dann wird es bitter kalt.

abends war es dann voller
abends war es dann voller
2700 vor Christus war hier auch schonwas los
Pedra de Arca: 2700 vor Christus war hier auch schonwas los

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Starker Regen in der ganzen Nacht, die Tropfen auf dem Dach sind sehr laut. Französische Nachbarn klappen ihren Wohnwagen zusammen und berichten, dass damit die Maut auf der Autobahn nur für die Höhe des PKW anfällt, wir zahlen deutlich mehr wegen der 3,05m! Wir fahren übers Land nach Camarifias, der Faro ist in den Wolken und die neuen hochaufragenden Windräder werden aufgebaut.

typischer Vorratsspeicher auf Stelzen unterwegs
typischer Vorratsspeicher auf Stelzen unterwegs
Fischzuchtfabrik
Fischzuchtfabrik
typische Küstenlandschaft
typische Küstenlandschaft

Weiter auf die andere Seite nach Muxia, wo wir mittags nach dem Aufstieg zum tatsächlichen und finalen Endpunkt des Camino real mit dem Denkmal an die Ölkatastrophe und zehn Jahre später an den Brand in der Kirche eine reizvolle Küstenlandschaft mit riesigen Felsen finden.

Mahnmal Ölkatastrophe und neu aufgebaute Kirche am Strand
Mahnmal Ölkatastrophe und neu aufgebaute Kirche am Strand
nur noch 31,329km bis Fisterra
nur noch 31,329km bis Fisterra
hier strandete der Öltanker
hier strandete der Öltanker
und vergiftete die Umwelt für Jahre
und vergiftete die Umwelt für Jahre
heute gibt es wieder Fischfang
heute gibt es wieder Fischfang

Danach essen wir lecker im A Marina (ohne www aber mit WIFI) jeweils eine Portion Pementos Padron, Pulpo a Feira und Cazuela Pescados, eine super Küche in moderner Umgebung!

Muxia Hafenpromenade
Muxia Hafenpromenade
Platzserviette
Platzserviette vom A Marina

Die Suche nach dem http://www.campinglagomar.es gestaltet sich zum Training im Rückwärtsfahren, der Platz ist toll gelegen, der benachbarte Strand mit Mündung eines Rio riesig und wenig genutzt, die Wanderung darauf sandig bis nass wegen der Flut und das Abendessen vor dem WoMo wieder klasse…

Campingplatz eigener Badestrand
Zugang vom Platz aus an den Badestrand
mit Süßwasserzufluss
mit Süßwasserzufluss

Ab 10:30 gibt es warme Sonne, vorher sind es 15/17 Grad draussen/drinnen, die Duschräume sind kühl, das Wasser lau, der Waschmaschinenversuch hapert, eine der beiden läuft nicht, die andere wie gehabt kalt. WIFI bleibt auch ein Fremdwort, trotz Sichtverbindung 50m zum Haupthaus und unser mobiles LAN ist aufgebraucht! Wir laufen deutlich nach Mitta