15 Tage mit dem Wohnmobil: Ober-, Nordhessen und Franken

am Wegesrand

Diese Reise im Sommer 2022 führte uns zu sechs Camping- und Stellplätzen, zur documenta in Kassel und der Kinderzeche in Dinkelsbühl, mit rund 170km zu Fuß und 700km mit unserem 8J alten Camper:

Marburg Korbach Kassel Naumburg Neukirchen Dinkelsbühl und Limbach waren unsere Anlaufpunkte, wie oft gerne in Deutschland, egal ob Ost oder West, Nord- oder Ostsee, Ost- oder Westallgäu 🙂 auch Polen und Ungarn waren geplant, unser südlichstes WoMo Ziel war bisher Montenegro und im Osten Serbien, Polen wie Rumänien auch früher mit dem PKW. Die explodierten Treibstoffpreise zwingen aktuell nicht nur zu Verbräuchen unter 10l/100km per eigenem Tempolimit, sondern auch zu eher kürzeren Distanzen und das ist gut so, aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzungen spielen dabei eine zu vernachlässigende Rolle, reisen statt rasen ist angesagt!

Tag1 >500km Piste nach Marburg zum CP lahnaue.de, wir beziehen einen ebenem Platz 51 direkt ggü. dem neuem Sanitärhaus, der Müllplatz ist neu, die Chefin in der Rezeption immer noch eine Vorgesetzte 🙂 wir gehen in die Stadt, hoch zum Marktplatz und weiter bis zur Elisabeth Kirche und über den alten Botanischen Garten zurück zum Hörsaalgebäude, an der Mensa am Lahnufer entlang zu aldis-biergarten.de direkt am städtischen Schwimmbad, Chef Aldi kocht und hat eine Suzuki LS 650 Savage zum gelungenen Chopper umgebaut, wir essen wie auf dem Hinweg gesehen je ein halbes frisches leckeres Hühnchen mit Bretzel und Salat, trinken Weizen vom Fass und sind babbsatt…

Marburg war 1970 mein erstes außer Haus Ziel, hin zu der von Phillipp dem Großmütigen 1517 gegründeten gleichnamigen Universität, mit Zimmer im ev. Pfarrhaus, später in der nebenan gelegenen ev. Studentengemeinde bis zum Ende der fünf vorklinischen Semester und das nicht weit zur Zahnklinik. Heute sind rund 24.000 Studenten, damit etwa ein Drittel der einheimischen Bevölkerung, in der ältesten protestantischen Uni der Welt eingeschrieben. In der Altstadt ist aktuell viel touristisch ausgerichtet, wenige gute Läden, viele nur vermeintlich billige Angebote auch in der schnellen Gastronomie, wir finden nichts was uns wirklich zusagt und sehen die vielen Veränderungen, ein weiterer Besuch ist nicht wirklich notwendig 😦 

 

Tag2 die Tagesnachrichten sind alarmierend wie immer, es ist gut dass wir gestern die Glotze ausgelassen haben 🙂 Sanitär ist hier gut weil neu, die Fluktuation hoch, es sind aber auch Geschäftsleute da. Wir gehen die erste Brücke von die Unterstadt mit vielen alten neuen Geschäften und zum alteingesessenen Kaufhaus Ahrens im neuen Gewandt! Ich besuche den alten Botanischen Uni Garten, einen Schallplatten Laden, wir hatten früh im Gasthaus Zur Sonne reserviert, das ich aus Studienzeiten kenne und treffen dort auch unserem Fliesenleger aus Bodolz: Carpaccio von der Roten Beete und Thunfisch, Klassik Burger aus Rindfleisch und Büble Weizen, laufen zurück und sind 19:30 auf dem Platz. Jutta hört vom WoMo Veredler in Neukirchen Klaus huenerkopf.com, ihm gehört der Stellplatz für 50 Camper, wir möchten 2-3 Tage dorthin, würden mit den eBikes nach Alsfeld fahren und alte Freunde besuchen.

Fazit CP Lahnaue

Wir sind schon seit Jahren vom Bodensee auf diesen Platz gefahren, früher war er anders, heute hat sich vieles zum Besseren gewendet, die Anmeldung per Mail klappt, die Rezeption ist ganztägig da, der an sich ruhige Platz liegt am Ende vom städtischen Bad und Sportzentrum mit Kneipe direkt am Lahnufer mit neuem Sanitär Gebäude und Müllplatz, die Parzellen sind groß, gegenüber ist die Strasse, Parken für LKW und die Bahn, was man hören kann, wir zahlten €55 für 2Nächte mit Camper zu zweit. Fußläufig erreicht man die Unterstadt mit tollen Geschäften über die erste Fußgänger Brücke, die zweite führt wie der Uferweg auch in die alte Oberstadt mit viel Tourismus. Ich war ab SS 1970 hier fünf Semester eingeschrieben, vieles hat sich seitdem verändert, den alten botanischen Garten finde ich sehr gut, Langeweile kommt in Marburg und Umgebung eh keine auf 🙂

Tag3 es hatte geregnet, zudem war die Nacht sehr laut, irre viel Verkehr auf der Schiene und Strasse, mit heute 70 gemütlichen km gehören wir auch bald dazu: um 11Uhr sind wir Korbacher GoldCamper (=> Wlan Passwort) geworden, der 15 Parzellen Platz ist klasse aber auf gut hessisch e bissi schebb 🙂 Wir laufen zum Bahnhof, kaufen 9€ Juli Karten für morgen nach Kassel zur documenta, um 15 Uhr sind in der neuen oralchirurgie-freiling.de Praxis und abends bei unseren verwandten Freunden: Farfale mit Gemüse Haschee, dazu Grana und Rauke Salat, zurück dann Glotze drinnen, es ist arg kalt geworden!

Tag4 7Uhr wir gehen zum Hauptbahnhof und fahren 10min später mit der dieselnden DB Kurhessen Bahn eine landschaftliche Traumstrecke nach Kassel, vom Bahnhof Wilhelmshöhe mit der eTram zum Rathaus, kaufen 54€ documenta Karten und starten den eindrucksvollen 15km Rundgang im Fridericianum wie gewohnt, essen auf der Meile gegenüber Linsenburger, weiter geht es über die Karlsaue/ – wiese zur Documenta Halle, dann die Treppenstrasse hoch zum Hauptbahnhof, dort gibt es allerdings nur eine Cartoon Ausstellung, trinken noch einen Capuccino am Friedrichsplatz, fahren zur Wilhelmshöhe und mit dem Kurhessen Zug wieder über die herrliche Strecke 75min langsam zurück!

Fazit documenta15 Juni bis September – ruangrupa – lumbung

Seit Schulzeiten ist Jutta zur documenta gegangen, ich war während des Studiums in Marburg und Giessen dort, gemeinsam kennen wir Kassel seit 1976 gut und habe die documenta regelmäßig genossen, wenn auch immer wieder mal stark überrascht, ob das Gezeigte wirklich noch Kunst ist, aber was ist Kunst denn überhaupt? Dies Jahr konnte man viel Kritik über die fifteen lesen, ich hatte deshalb fast Bauchschmerzen, es kam ganz anders: Angesichts der massiven Bedrohungen existenzieller Lebensqualitäten durch exzessive Nutzung natürlicher Quellen, der vielen kriegerischen Auseinandersetzungen in der ganzen Welt, aktuell dem brutalen Angriff auf ein Nachbarland, lassen ein Weiterleben wie bisher nicht zu, mir fehlt aber der Glaube an wirkliche Änderungen. Die aktuelle documenta zeigt zumindest einen Weg, den andere Völker schon vorleben resp. angegangen sind, das regt zum Nachdenken an. Ich bin Freund und Nutzer vom Fortschritt, aber eben nicht von jedem, je älter ich werde, um so mehr gibt es, was ich nicht brauche oder will, Konsum sollte verantwortbar bleiben. Die documenta geht hier in die richtige Richtung, unbedingt hingehen und nachdenken, was brauche ich wirklich und wem schade ich damit bzw. auf Kosten von wem lebe ich so gut?

Tag5 Gemüse Einkauf auf dem kleinen Korbacher Wochenmarkt: drei Stände, günstige Preise und eine alte Waage mit Gewichten! Wir bereiten das Abendessen bei unseren Freunden zu: Backkartoffeln und Gemüse vom Blech, dazu noch Kräuter Dipp und gem Salat 🙂

Tag6 es rieselt wenig, die Heizung läuft, der Platz hat sich geleert, unser Obstteller von alleine, wir laufen zur Praxis Führung, beide Oralchirurgen sind da, wir sehen alles und bekommen alle Fragen beantwortet! Danach zum Waffeln und Sauerkirchen essen, ich habe noch eine Serie Fotos von der jungen Familie gemacht. Der Nachmittag vergeht, wir spielen mit beiden Söhnen, der Kontakt steht.

Fazit SP Korbach 

Der 2022 neu eröffnete sehr geräumige Stellplatz bietet für 18 auch für große Camper, z.T. geteerte und im Winter geräumte Areale, die anderen mit viel Schotter und Grün, er liegt direkt am kommunalen Freibad, mit Zugang per Scheckkarte zu Strom (Konto aufladen einfach), Sanitär, Müll (leider ohne gekennzeichnete Trennung) und Wasser, damit u.E. Goldstandard für Stellplätze! Die Lage ist am westlichen Stadtrand, zur City sind es nur 10min. und zum Bahnhof 20min. Korbach ist ländlich und regional bedeutend, Kellerwald und Upland bieten viele schöne Ziele, Kassel mit der Kurhessen Bahn ist schon eine landschaftliche Traumreise, vor allem mit dem 9€ Ticket 🙂 – für uns ergibt sich die neue Möglichkeit, solche eher Stadt nah gelegenen SP mit Sanitär in Zukunft öfter zu nutzen, weil wir weder Animation noch Mehrkosten brauchen, unser Wunsch sind wechselnde Ziele und dort 1-4 Tage verbleiben, auch unterwegs einkaufen, Gegenden kennenlernen und Ortschaften erkunden: reisen! 4 Nächte mit Strom €66

Tag7 7Uhr 13Grad Wolkendecke mit Regen, also ideales Urlaubswetter im Juli, hier stehen nur noch 5 Camper, wir leeren und tanken frisches Upland Wasser, fahren nur 30km weiter zum camping-in-naumburg.de – netter Empfang, praktisch ohne Info, die Platzwahl im Rondell war frei, schließlich wurde alles gut gelöst, die Infrastruktur ist beim ersten Mal halt ungewohnt! Nach dem frischen und leckeren Obstteller laufen wir ins Dorf, kaufen bei Edeka lecker ein: frische Champignons aus der Pfanne, mit Ripeye Rumpsteak aus Argentinien, die Pilze, der Rote plus Weichkäse waren erste Sahne, das Fleisch eher fett und zudem falsch geschnitten, ital. Metzger sind da um Längen besser, mal sehen was moin wird, ich habe Ideen, denn das platzeigene Blockhaus bietet Döner&Co…

Tag8 es wird wärmer, weil nur teilbewölkt. Betten raus, Müll wegbringen, wir wandern ca. 20km zur Weingarten Kapelle, hinauf zur wunderschön restaurierten Weidelsburg mit tollem Blick über die Landschaft und viel Info über deren Schicksal, dann zur gut von Einheimischen besuchten Terrasse vom Cafe Hasenacker: Apfel-, Käsekuchen und zurück, Jutta zahlt €22 pd bei der mittlerweile wieder freundlichen Chefin, ich kaufe bei Edeka super Lende und schneide selbst!

Fazit CP in Naumburg**** 

Rezeption: leider ist das Internet hier in der Gegend nicht so gut, daher auch unser WLAN nicht 😦 und jetzt zum Guten: 230 Plätze, sehr interessante weitläufige Architektur mit Terrassen förmig angelegten Rondellen für je 6 Camper, Campingklause im Holzblockhaus (gezapft 0,4 Flasche 0,5 je €3,50), zwei Sanitärhäuser, wir waren beim zweithoch gelegenem Rotkäppchen (8) Rondell mit schönem Blick auf viel Grün, nahe am mittigen Sanitär B. Von der beschriebenen Freundlichkeit wohl ein Ausrutscher: das Passwort fürs Wlan steht hier vorn – war die Auskunft am Telefon, okay 🙂 – ganz anders klingt es, wenn mal Ruhe herrscht, dann ist man gesprächig, der Platz ist Familien geführt und aktuell ohne Hausmeister, leidet arg unter miesen Campern, die sich daneben benehmen, ist dafür günstig: 2 Tage 2 Personen €44 plus €2 als Ortstaxe, die Weidelsburg ist zu Fuß eine herrliche Wanderung, der nahe und große Edeka eine Einkauf Oase. Wir würden wiederkommen!

Tag9 heute geht es nach Neukirchen: 8Uhr Strom weg, Dusche aus, die Elektriker haben eben mal abgeschaltet und nichts zuvor gesagt, meine Frage wie lange es dauern wird: das Loch ist nicht richtig ausgehoben worden, die Chefin ist hoch nervös, berichtet Jutta von anderen Schweinereien mancher Camper in den Toiletten, leider gibt  es so viele schmutzige Armleuchter. Nach 30min soll es noch mal eine Stunde dauern, ich nehme eine petite douche aus der Dose, wir kaufen bei Edeka Wasser und LBM, fahren los nach Homberg, parken am alten verlassenen REWE Getränke Markt und besuchen beide Gräber mit Grabsteinwäsche, die Innenstadt mit kleiner Marktplatz Runde und fahren nach Neukirchen über kleine Knüll Strassen, die ich aus der Motorradzeit auswendig kenne, wenn ich von Alsfeld nach Homberg zu beiden Eltern resp. Großeltern gefahren bin. Wir kommen gegen 12:30 im reisemobilpark-urbachtal.de an, da die Rezeption erst um 17Uhr öffnet, gehen wir ins Städtchen zum Schwälmer Brotladen, essen leckeren Rhabarber-, Mohnkuchen und ein Käse Schinken Baguette samt Kaffee für irre 11€, laufen zu Klaus huenerkopf.com aber ohne Chance zur Premierung unserer Laika 🙂 ich bekomme weder Tipps noch Prospekte: Werksführung machen wir nicht, alles Nähere findet sich später an der SP Rezeption, wir laufen durch den Stadtpark zurück, reservieren bei combecher.de draußen für 18Uhr, rufen die Alsfelder Freunde an, sie sind in Fulda Schlosshof zum Musical und übernachten dort, dann fahren wir mit den eBikes nach Treysa. 17Uhr Einchecken auf Platz 36 mit viel Grün dahinter zum Urbach, also Schatten wenn die Sonne brennt. Um 18Uhr bei Combecher im Garten an der Stadtmauer, wir genießen ein farbenfrohes Gedicht von der Lachsforelle, einen Beilagensalat, besten schwarzen Heilbutt auf Bärlauch Graupen und unter Kalbszunge, dazu Grevensteiner und Kaffee, irre gute Küche, erfreuliche Preise, das Hotel bedarf vieler Renovierungen, der nette Service einer effektiven Schulung, ein Küchengruß wäre wegen der Wartezeiten sinnvoll. Am Platz noch kleine Regentropfen und herrlich warm wie drinnen auch.  

Tag10 Jutta wollte Wäsche waschen, lässt es lieber, saugt das WoMo und bucht weitere zwei Tage auf dem CP dinkelsbuehl-camping.de Seecamp. Wir lassen den Tag ruhig angehen, fegen die Garage, nachdem die Bikes draußen sind. Duschen und Obstteller, davor ein erster Schwatz mit den netten Nachbarn aus Laupheim bei Bad Biberach. Wir radeln vor 13Uhr nach Ziegenhain, Treysa und zurück über die gedenkstaette-trutzhain.de – dem Stammlager für Kriegsgefangene STALAG IX A Ziegenhain 1939-45, danach 2 Jahre Civil Internet Camp 95, 1946/47 (displaced persons – Ausreisende) DP-LAGER 95-443 Ziegenhain, 1948-51 Lager für Flüchtlinge und Vertriebene und ab 1951 Gemeinde Truthahn: das Lager war für 4.000 Kriegsgefangene geplant, ab 1943 aber mit 43.000 plus 10.000 anderen Insassen belegt und damit das größte in Hessen, bundesweit gab es 83 Stammlager, wir kennen viele Lager in D und im Ausland: der Grundriss ist immer ähnlich und einem KZ vergleichbar einschließlich Kommandantur, Friedhöfen und mehr. Ich finde keinerlei Zahlen über Todesfälle außer einer hohen Sterblichkeit serbischer und sowjetischer Kriegsgefangenen, die im separaten Lagerbereich unter unmenschlichen Bedingungen litten. Wir sind kurz nach halb 4 zurück, Jutta holt Backwaren für die morgige Wanderung, kurz vor 18 Uhr gehen wir ins SP Lokal, essen Currywurst und Spareribs, wegen Kälte sind wir im WoMo, sehen in der TV-Mediathek Aartal ein Jahr nach der verheerenden Überschwemmung und den aktuellen Auswirkungen bezüglich Katastrophenschutz, nämlich recht wenig!

Tag11 8Uhr auf, 13Grad Sonne, heute wollen wir den Neukircher Rundwandernweg Nuff&Noop laufen! Lange Hosen, warme Jacken, viele Aprikosen, 4 belegte Brote, mini Tomaten, Mineral und gute Laune: wir starten den 19km herrlichen Neukircher Rundweg mit vielen Aussichten und Einblicken auf 370 Höhenmetern und sammeln Brombeeren, Himbeeren und Wildkirchen fruchtig süß zum Verzehr unterwegs, essen abends vor dem WoMo, quatschen mit einer Nachbarin aus Alsfeld samt Ehemann, und unseren Nachbarn aus Biberach, gehen rein weil es kalt ist, schauen TV und schlafen ein (ich)… 

Tag12 duschen, in die Stadt zum Bäcker, einpacken, Tschüß sagen und auf die Piste, knapp 300km plus einer Stunde Stau wegen Unfall in der zig km langen Dauerbaustelle Autobahn Erneuerung, weiter über die schöne Bundesstrasse zum CP see-camp.de – der Platz erscheint älter als wir beide zusammen, dafür sind viele Dauercamper jünger, Wlan funzt nicht Flächen deckend, das steht auch an der Rezeption: tut so als hätten wir 1995, das eine von beiden Sanitär Häusern ist komplett als Baustelle wohl schon länger geschlossen, Ersatz findet in 2 Containern je 2 WC und 2 Duschen, die Rückstand in Pflege wie auch der Renovierung ist bedenklich, Jutta meint es ist gut dass wir nur 2 Tage bleiben, ich mache alles Schöne mit weil Dinkelsbühl ruft, vorher gibt es Kaffee und Mohnkuchen. Wir laufen 2km bis zum Marktplatz, treffen Roß, Reiter und viele mittelalterliche Kostüme vom Heimatfest kinderzeche.de mit Bezug auf die Rettung der Stadt vor den Schweden 1632 durch die Kinder, der Umzug ist schon vorbei, wir finden meisers.com Altstadt Brasserie, da haben wir schon mal auf dem Weg von Berlin nachhause eine Nacht verbracht, genießen sous vide Roulade mit Servietten Knödel, dazu Weizen, laufen durch die ganze Altstadt und um 19Uhr zurück…

Tag13 1995 gilt auch für dieses Sanitärhaus, in meiner Dusche mit Vorhang war der Ablauf fast dicht, kein Haken für Handtuch resp. Kleidung, in der zweiten ein Waschbecken mit Spiegel und Hocker, immerhin, dafür stehen die Camper hier oben Backe an Backe! 21Grad ohne Wolken, es ist ein schöner Sommertag und morgen fahren wir 70km nach Günzburg CP am See stubenweiher.de, heute verbringen den Mittag mit Wandern über den Platz, dem Obstteller unter der Markise, um 16Uhr geht es wieder in die belebte Altstadt zum weibsbrauhaus.de das hat Jutta gestern gesehen, mit vielen Bitten bekamen wir einen Tisch unter einem riesigen Kastanienbaum im Hinterhof, essen Salat, Bratwerscht mit Sauerkraut, Sauerbraten mit Spätzle und genießen Biere, alles fränkisch, zurück sitzen wir noch lange vor der Laika…

Fazit CP SeeCamp Dinkelsbühl 

So sehr Dinkelsbühl einen Besuch wert ist und das nicht nur zum Heimatfest kinderzeche.de sondern auch in der Gaststätte weibsbrauhaus.de, so wenig hat uns der Campingplatz see-camp.de gefallen: Tut so also hätten wir 1995 ist ein Volltreffer Tipp der Rezeption, der an sich sehr schön gelegene Platz ist razzevoll und ungepflegt, also lieber die Renovierung abwarten und bis 2050 woanders campen, sorry €65,80 für 2 Tage und dabei noch €12,80 Stadt- und Umweltabgabe sind zu viel!

Tag14 wir lassen die mittlerweile total verschmutzte Laika in Crailsheim per LKW Strasse waschen, Einkauf bei Lidl, ab auf die AB nach Günzburg und weiter zum Traumplatz stubenweiher.de, der Chef wirkt genervt weil eine Gastfamilie einen Tag früher als reserviert kam, MO DI ist Ruhetag, die hoch gelobte Speisekarte übersichtlich, Jutta zahlt einen Tag, Edge überall, wir installieren auf Platz 8, bauen das Hochbett ab zur jährlichen Reinigung, putzen auch alle Scheiben, neben uns ruht eine holländische Familie nach zwei Tagen Anfahrt zum Legoland, sie bleiben fünf Tage hier, wir packen für die Heimfahrt morgen! Später ein Rundgang durch den anderen Teil vom CP, schon schön hier, weil die Gaststätte ruht, kommt der Gasbrenner raus, wir rösten Brot in der Pfanne, dazu frische Champignons und Rührei und gehen früh schlafen…

Tag15 7Uhr 17/16 Grad im Kammeltal bei Burgau, wir duschen früh und nutzen die morgendliche Kühle und bereiten alles für die Heimfahrt vor, der CP unten hinter dem Gebäude liegt bereits in der Sonne, hat z.T. dafür Abends früh Schatten, wie wir hier oben auch, ideal für Sommertage, der Platz ist wunderschön grün, auch wenn hier am Wochenende die Wutz los ist und der Wirt sich freut. Ideal scheint der Platz für eine Gruppe, das nächste Mal würden wir Platz 3,4,5 am Waldrand bevorzugen, da ist die Aussicht am schönsten. 9:30 Abfahrt 140km 9l/100km weil Landstrasse 70 Bundesstrasse 80 Autobahn 90km/h 🙂

Fazit CP stubenweiher.de bei Limbach 

Kleiner See mit großen Fischen, Strände, bekanntes Gasthaus mit toller Terrasse und gutem Sanitär im UG, zwei Camping Areale: groß und flach im Tal nach Osten, klein und ansteigend in der Lichtung nach Norden, wir finden dort Platz 3-4-5 direkt am Waldrand sehr schön. Es ist sinnvoll, zuvor auch an die Selbstversorgung zu denken, denn MO und DI ist Ruhetag, ruhig ist auch die Gegend, ein Eldorado für den Natur- und Wanderfreund. Günzburg ist weiter und Legoland näher entfernt und sorgt überall für volle Belegungen.

(c) www.slowfoto.de Texte und Fotos – auch dieser Bericht folgt der launischen Tour auf unser eigen Art, das Leben im Gras ist was wir gerne in der warmen Jahreszeit aufsuchen und aufzeichnen.

Bergamo – San Mauro Mare – Pisogne Iseo im Juni 2022, digital detox ohne TV oder Radio, dafür mit Bahn, Bike, Bus, Schiff, Wohnmobil und zu Fuß… 

Planung: die Reise stand unter grauen Vorzeichen, für Campingplätze (CP) üblichen Reservierungen waren nicht wirklich durchführbar, ellenlange Anmeldungen wurden ausgefüllt, bestätigt, Anzahlungen gefordert, die dann plötzlich hakten! Ich habe wie vor der Pandemie einfach zum Hörer gegriffen: ein kurzes Telefonat mit Michele vom städtischen Stellplatz (SP) areacampingbergamo.it in Bergamo, er hat nach meinem Vornamen gefragt, dann unsere Daten per Email, ich perfetto als Antwort erhalten: ab 16Uhr für drei Tage angemeldet ☺ Danach die Bestätigung vom CP campinggreen.it in San Mauro Mare, 12km nördlich von Rimini an der Riviera Romagna gelegen, wir haben auch online eingecheckt und in Pisogne den dritten Platz campingedenpisogne.com am nördlichen Isoe See nach Telefonat online von unterwegs gebucht! Hier noch ein paar Zahlen: wir sind 1.400km mit 10l D/100km gefahren, haben ca. 50€ an Mauten bezahlt, oft Bahn, Bus sowie Schiff genutzt und sind igs. 218km (12km/pd) gelaufen:

Tag1 5Uhr auf stehen, um 8Uhr losfahren, in der Schweiz beobachten wir eine Zielfahrt alter bunter Kleinmotorräder und Vespae, wir treffen nach Mittag in Bergamo ein, laufen danach zu Fuß in die Unterstadt zur riesigen Zweirad Messe, gesichert mit vielen etwa ein Kubikmeter großen Marmor Blöcken, ein kurzer Stop bei der Szene Bar il maialino di Gio, zurück mit der Taxe zu Musik von Vasco Rossi, und als Absacker ein Gezapftes aus der CALIPSO Bar vom Platz, dort arbeiten auch alle freundlichen SP Mitarbeiter befristet, die Bar ist seit vier Wochen im internen Betreiber Wechsel, d.h. ohne die bisher als gut gelobte Küche, dafür mit Vespa Fahrdienst zur nächsten Pizzaria…

Tag2 von wegen leise, der SP liegt an der Ausfallstraße 😦 am Stadtrand: Tram zum zentralen Bahnhof (SF = stazione ferroviaria) und Lidl sind um die Ecke und alle vom Team nett zu den Gästen, wir duschen (warm 1€), fahren (75min biglietto für €1,50) mit der neuen elektrischen Tram zum zentralen SF der Citta Bassa, von dort mit dem Methan betriebenen Bus1 direkt in die Citta Alta, hier erleben wir später das Ferrari Fieber als Corso. Vorher besichtigen wir durch die im 15.JH befestigte Altstadt, kaufen Pfeffer Gebäck und finden die Terrasse und Küche vom Hotel il Sole bemerkenswert: Carpaccio Tonno, Rafiolo, Tris di Pesce, Verdure grigliata, Roero Arneis – alles klasse. Weiter durch die mittelalten Gassen, warten auf den Corso, ab+zu verirrt sich ein Bolide schon nach oben, bergab erwartet uns der Vorbeimarsch der Ferraristi in der Citta Bassa, wir fahren später mit der Tram samt geldgierigem Kartenautomaten ohne Kartenausgabe aber mit Erlaubnis von einem der fünf bewaffneten Serviceleuten zurück!

Tag3 heute ist es sehr heiß: mit der Tram zum SF, mit dem Bus hoch (der Antrieb CNG = Methan Turbine ist sehr laut), wir wandern die Citta Alta nochmals ab, finden die unauffällige aber große Villa Trussardi, laufen wieder zur Citta Bassa, essen in der Bar il maialino di Gio eine leckere Piadina Romagnola, ein vielfältig belegtes Fladenbrot, heute mit Schinken, Mozzarella und Rauke, dann geht es weiter zum SF und zurück das gleiche Desaster mit dem Fahrschein Automat! Es droht ein Gewitter, die Sonne kommt wieder und wir sitzen draußen und planen für die Weiterfahrt morgen. Um uns gibt es viele neue Camper und damit viel zu beobachten. 

Fazit SP zur städtischen Area Camper mit Lage am Stadtende NO direkt an der viel genutzten Ausfallstraße und an der Tram Station Martinella, es sind 6 Stationen zum Hauptbahnhof, von dort geht der Bus 1a hoch in die befestigte Altstadt aus dem 15 JH, Kosten €1,50. Der SP hat 35 Plätze, eher klein aber nicht voll, weil hier nur ein paar Dauergäste und viele Kurzcamper sind, kostet günstige €18 pro Tag mit Strom und ab dem 4.Tag nur €15! Es gibt ein WC an der Rezeption und hinten zwei Duschen (D/H 1€) mit je zwei Räumen, per Schlüssel aber auch für Paare, was wir gerne nutzen. Die Bar an der Straße ist aktuell mit Lieferdienst bis 23 Uhr geöffnet (0,5 gezapft €4,50), das Platz WIFI kostenlos aber langsam, das Personal ist super freundlich und hilfsbereit, ein neuer Lidl erfreut direkt gegenüber. 

Tag4 früh 22Grad in 20 out, sehr angenehm 🙂 Abfahrt um 9Uhr, 350km Autobahn ohne Rast, wir erreichen in San Mauro Mare kurz nach Mittag den CP campinggreen.it, finden einen sehr ruhigen Eckplatz am Bahndamm, man gewöhnt sich an alles ☺ der familiengeführte schon ältere CP mit sehr hilfsbereiter Chefin Vanessa sowohl für 5m Camper ausgelegt, aber für längere wie unseren 7m Camper finden sich genügend Parzellen, sehr schön ist das neue Sanitärhaus. Ein erster Rundgang im Ort führt uns zum prallvollen und wuseligem Strand Geschehen, für uns eher ungewohnt 🙂 wir kaufen im nahegelegenen Supermarkt frische Lebensmittel für den Abend, Gemüse und Obst und Leckereien im Fischladen! Nach dem Duschen dann ein Abendessen draußen und zufrieden in die eigene Heia.

Tag5 die Bahn hört man, sie stört aber ibs. in der elektrischen Version nicht, die Straße ist ruhiger weil sie dahinter und auch tiefer liegt, im Grunde ist der Platz klimatisch sehr schön gelegen mit Schatten nach Bedarf. Wir laufen nach dem ersten Kaffee am frisch gekämmten, früh noch sehr ruhigen Strand mit geschätzt 1 Mio. Liegestühlen entlang bis zur Rubicon Mündung, informieren uns über den Waschsalon und die Bahn nach Rimini (2,5€ mit nur 3 Stationen) vom Nachbarort Gatteo Mare aus. Zurück auf dem Platz planen wir weiter, wollen zum Rubicon Fluß mit der Caesar Büste, den campingrubicone.com haben wir angesehen und für uns viel zu mondän empfunden. Am Bahnhof hat ein Italiener beim Fahrkarten Automat die bekannten Probleme, es dauert und dann printet dieser auch nicht 😦 wir finden einen tollen Metzger, ich brate ohne Gewürz und nur mit Olivenöl Burger vom Rind und entbeintes Kotelett vom Kalb, wir sind echt angetan von der Güte, dazu Brötchen, Salat und Weißwein. Danach besuchen wir den abendlichen Kitsch Markt in beiden Hauptstraßen nach dem Motto things you do not need for people you do not like, die Aussteller tun uns leid, sie haben kaum Geschäft: Ausnahme Pflanzen Knollen, CD kosten ab 10€, LP 20-30€ und Doppel LP 60€ oh je! Lange draußen sitzen, duschen und quatschen…

Tag6 24 in/out, wir müssen was gegen die kleinen Mücken tun, unsere Beine weisen viele Stiche auf. Duschen und ab nach Rimini, wir laufen nach Bellaria, lösen Tickets am Bahnhof, haben eine Stunde Zeit, um in der Innenstadt schöne Geschäfte zu finden mit anderen Angebote als in Gatteo oder Mauro :-)! Kaffee und Mineral, die junge Kellnerin freut sich über 40Cent Trinkgeld! Der schnelle und hypermoderne E-Zug von Hitachi bringt und nach drei Stationen zum SF Rimini, wir suchen ein einheimisches Restaurant, finden im Campus auf der Piazza Teatini 3 die tolle Osteria Io e Simone, genießen mitten auf dem Platz unter Schirmen Ravioli Carciofi, Tataki di Tonno, Greco di Tufo und Caffe doppio, ein herrliches Essen, der Professor am Nachbartisch hat zwei Assistenten und drei Studentinnen eingeladen, es gibt fast nur Einheimische, man kennt sich! wir schlendern durch die Altstadt zur Porta Montanara, zur Festung und zur Ponte Tiberio und der pittoresken Altstadt mit kleinen Gassen gegenüber, laufen zurück zum Bahnhof und nach Gatteo Mare, auf dem Heimweg wieder über die Rubicon Brücke, die Caesar 49 vor Christus überschritten und damit einen Bürgerkrieg ausgelöst hat, essen zu Abend geschützt per Mückenspray, die im Gras sehr aktiv sind, sprechen noch lange über den achten Krieg von Putin, dessen Härte immer blutiger wird, und seinem Zündeln, weil er die vertraglichen Gas Lieferungen drosselt, wir werden noch viel erleben und haben >17Jahre Vorbereitung auf die Zeit nach dem Bezug von billigem und sicherem russischen Gas selig verschlafen, allein der Neubau von Nordstream2 ist ein Beweis dafür! 

Tag7 24Grad, wir wollen noch Cesenatico und später Ravenna und besuchen, Jutta geht nach 8 zum Waschsalon, eine knappe Stunde danach hängt die Wäsche auf der Leine, ist nach einer Stunde trocken, nach Mittag zu Fuß zum SF in Gatteo, der Kartenautomat druckt nicht, also mit Fotos nach Cesenatico, wir kaufen Rückfahrkarten beim Büro, laufen am Hafenmuseum mit den vielen alten bunten Barken rauf und runter, sehen die Fischhalle mit klasse Seeteufel Schwänzen, der 17:46 Rückzug ist gekänzelt, die Billett Verkäuferin bestätigt das und streitet wegen seventeen und seventy Uhr und will die Karten nicht zurücknehmen, wir sollen den nächsten Zug abwarten, hier essen in einem Restaurant ab 19:30 ist uns zu spät, also fahren wir mit der Taxe vom Bahnhof zurück, der Fahrer kennt CampingGreen in Mauro nicht! Unser Hausmeister mit ukrainischer Flagge arbeitet körperlich schwer mit den Mülltonnen per Fahrrad und sieht dabei steinalt aus, er freut sich sehr über 10€ Trinkgeld por que? por bibere e tutto bene por Ukraine, ich mich über die gemeinsame Thematik, wir kennen viel im Osten Europas…

Tag8 früh aufstehen, räumen und Kaffee kochen: Ziel Ravenna per Bahn, der Zug ist wenig gefüllt und kommt mit Verspätung an, er muss immer auf der eingleisigen Trasse den Gegenzug abwarten, wir haben Zeit: Ravenna erwartet uns nicht, es ist Mittag und damit von 13-15Uhr Ruhe 🙂 wir laufen zum ersten Ziel4 Battisterio Neoniamo, der Taufkirche wegen Billett, offizielle DVD Ravenna Mosaici samt obligatem Zeitfenster 16Uhr für Ziel2 Mausoleo di Galla Placidia, finden in der Via Mazzini im PRIMO PIANO leckere Küche Taglioni ai Moscardi (Nudeln mit kleinen Tintenfischen), Millefoglie Filetto die Gambro (Butt auf Spinat und Grana) samt einer potenten Empfehlung 2020 13% Ribolla Gialla Villa Russiz, Kaffee und Vanilleeis und waren ganz angetan 🙂 laufen dann weiter zum riesigen wie schönen Mercato Coperto und zu Kirchen, dem schiefen Stadtturm und Ziel2, die letzte sehr schlichte Kirche San Giovanni Evangelista gefiel uns am besten, die Mosaik Funde waren in der Reihe in Rahmen an den Wänden ausgestellt, wir fahren im vollem Zug zurück nach Bellaria. Zurück trinken wir ein kühles Bier an der GreenCamping Bar (Oma bedient) und verbringen den nicht so heißen Abend mit der ausgedehnten Messe des Priesters von nebenan, der akustischen Übertragung nach scheint er kastriert… 

Tag9 es war heute Nacht sternenklar und deshalb ist es mit 18Grad kühler, um 10Uhr hat es aber schon wieder 24 in/out, heute haben wir einen Ruhetag und gehen einkaufen: LBM in Mauro im kleinen aber gut sortierten Supermarkt am Springbrunnen und beim Gemüsehändler. Uns erreicht eine Zusage vom CP Iseo, wir zahlen hier erstmal sehr günstige 150€! Langer Rundgang am Strand und ein Gezapftes in der AZZURRO BAR mit vielen bunten Eindrücken, zurück dann eine Gemüse Pfanne plus Salat, dazu ichnusa non filtrado Bier aus Sardinien zum Abschluss. 

Tag10 23Grad unser letzter Tag hier, ich gehe Wäsche waschen und höre von BAP Waschsalon, wir hängen die Wäsche auf, kaufen danach LBM und Bistecca Fiorentina und reden lange mit dem Metzger. An der Bar: WIFI ist hier ideal und der Kaffee klasse wie überall in Italien, die 50„Glotze wird erst aufgestellt und dann geputzt ☺, ein letzter San Mauro Mare Rundgang, es war schön und das sicher auch beim nächstes Mal. Bistecca Fiorentina ohne Knochen aus der Pfanne mit intensivem Geschmack, dafür lassen wir fast alles stehen, und den ohne Gewürze und Öl, die kommen in den großen gemischten Salat, dazu ein Rebola gialla aus Rimini, schon schön auch ohne Michelin Stern, dem Lokal wo deutsche Gäste angeblich nicht gerne gesehen sind. Anders in der CP Bar, da ist heute der Devil los, Chefin und Mutter sind ständig mit den Rädern am transportieren, die TV Aufstellung war ein Anzeichen…  

Fazit zum CP: sehr zentrale Lage in San Mauro a Mare, viel grüne Bäume mit Schatten, wir hatten Platz 35, ein eher kleiner, familiengeführter Platz mit extrem freundlicher Rezeption (Vanessa) und sehr hilfsbereiten Mitarbeitern (Großeltern, netter Ukrainer als Hausmeister), sehr gute Einkaufsmöglichkeiten im fußläufigen Ort (Bäcker, Gemüse, Metzger, Obst, Market, Waschsalon u.v.a.m.), drei Querstraßen vom Strand entfernt, direkt an der Bahnlinie (e-Züge), Kirche (SA SO Predigt über Lautsprecher) und CP Rubicon (Animation), 13-15 und nachts sehr ruhig, Familien, älteres Publikum und Stammgäste! Tolle Ausflüge per Bahn: Bellaria (SF) Cesenatico Gatteo (SF) Ravenna Rimini… 

Tag11 26/24 in/out es war eine sehr warme Nacht, halt Sommeranfang 🙂 heute liegen mehr als 300km vor uns, allerdings auch 240€ fürs Tanken nahe Mauro und Volltanken in Brescia (Einkauf LBM) und 20€ als Maut, die man dabei fast vergisst. Die Rezeptionistin Gloria ist viersprachig und schnell, nach 15Uhr sind wir auf dem https://campingedenpisogne.com/en und bekommen den großen Platz 76, die Umgebung ist pittoresk! WIFI an der Bar, wo wir gezapfte Unfiltrierte geniessen. Später am Platz dann Schwertfisch, Salat und Falanghina, es ist immer noch >30Grad warm. Die Disko endet glücklicherweise um 23Uhr, da hilft dann spätes Duschen und ab in die Heia.    

Tag12 24 in/out aber bedeckt. Beide Sanitärgebäude sind alt aber funktionell, alles vorhanden, zum ersten Mal finde ich die festeren Toiletten Papier als Abschnitte gut, Hände Waschen mit Seifenspender, früh laufen wir ins Örtchen zum Infopoint, leider hat die junge Frau wenig Ahnung, die Bahnstrecke ist oft wegen Reparaturen gesperrt, ein Bus als Ersatzverkehr eingesetzt! Weiter zur Kirche mit Restauration alter Fresken, zum ItalyMark, einem riesigen Gebäude mit interessanter Holz Konstruktion vom Dach mit vielen Geschäften samt klasse Supermarkt ItalMart, zurück packen wir nach dem mittäglichen Obstteller die ePonys raus und fahren die alte Küstenstraße bis Marone und zurück, dieser Fahrradweg ist schön, das Kaff nicht, deshalb auf dem Platz ein Highlight: Lende und Südtiroler Pinot Bianco und Grigio von Florian Brigl aus Siebeneich, dazu begeistern gemischter Salat und Panini, das bekommen wir schöner im Lokal aber keinesfalls besser, unser Calwer Nachbar war ganz angetan von unserem schlichten Aldi Gasbrenner mit Pfanne und das vor dem WoMo! Es regnet später bis hin zu ergiebigen Schauern, wir lassen aber die Markise drin, nutzen immer wieder nur Stühle und Tisch, laufen die Uferrunde mit Nachtfotos, duschen und nehmen ein ichnusa zum ersten Mal drinnen, ohne Disko ohne Mücken…

Tag13 21/19 herrliche Luft nach dem Regen, Bus und Insel sind ihre heutigen Ziele: mit dem eZug nach Sulzano, mit dem Schiff nach Peschiera der Monte Isola, Europas größter bewohnter Insel, auf der auch Christo schon 2016 mit The Floating Piers gewirkt hat, wir starten die 9km Inselrunde zu Fuß und im Uhrzeigersinn, sehen viel und kehren gegen 13Uhr Castello Oldofredi ein: Vittello cotto, Pacchero di Gragnano, Cremoso al Pistacchio, Sharis von Livio Felluca und Kaffee, ein fulminantes Mahl in einer traumhaft schönen Umgebung! Zurück mit der kleinen Fähre, Öl und Salami von der Insel, eine Station mit dem Diesel Zug, weiter mit dem DB Bus mit hochkarätiger Luftfederung, freuen uns über einen Greco di Tofu wie Jutta lächelnd meint, erwarten ein Unwetter und gehen rein, es schüttet aus Kübeln! Erst Tage später finden wir €11 11% TURLA Rosado Inselwein sehr dürftig, zudem mit mächtigem Korken 😦

Tag14 es hat abgekühlt 23/21, herrliche Luft, zum Laufen ideal, und überall Grünzeug der Zypressen! Wir nehmen das Schiff nach Lovere (8.4€ hin und zurück), erhalten in der Tourist Info detaillierte Karten und einen Rundgang eingezeichnet mit allen Öffnungszeiten (!), essen zunächst auf der Terrasse vom Ristorante Moderno: Risotto mit Meeresfrüchten, Branzino Livornese, Mineral, Rosé von Ca de Frati und Kaffee – keine Spitzenküche aber unschlagbar im Preis für das Gebotene: Mittagsmenü primo & secondo plus Mineral €16pp. Nach 9km zu Fuß in der Stadt zurück per Fähre und mit Beginn des heftigen Gewitters sind wir wieder auf dem CP 🙂 unsere Laika sieht aus wie getarnt, da gehe ich morgen ran, die Bäume haben viel geworfen, dafür ist die Luft klasse, wir laufen vor zum Ufer, irre! Wir finden es als Tierquälerei, wie Hunde hier gehalten werden, dabei aber das an der kurzen Leine und meist ohne Kontakt, weder zu anderen Hunden noch zu den Besitzern! Dennoch ist es ein schöner Tag, drinnen schauen wir alle Fotos dieser Reise bisher an, Jutta kennt noch nicht alle fünfhundert, lächelt bei vielen…

Tag15 18/17 in out, volle Sonne, die rechte Seite ist noch im kühlen Schatten, also zwei Eimer Heißwasser holen und runter mit Dreck und Gewächs, auch hinten, ich sehe viele Kratzer und mehr, was ich noch nicht kannte 😦 um 10Uhr ist alles fertig, das Porta Potti müffelt auch nicht mehr, keine Ahnung woran das lag, vielleicht war es das Gewitter? Wir überdenken die Planung, gehen durch die Altstadt, finden ein gut besuchtes kleines und verstecktes Lokal für vielleicht morgen Mittag, kaufen LBM im ItalMark ein, zurück gibt es knackige Vollkorn Hörnchen. Der CP füllt sich langsam wieder, genauso wie sich die Kontakte zu den Nachbarn gestalten. Mein mobiles Kontinent scheint zu Ende, zwei Tage funzt nichts. Abendessen, duschen und in die Heia, ich würde morgen gerne in das kleine Altstadtlokal Clemente.

Tag16 23/21 in/out, vorletzter Tag hier, der Glocke folgt eine Durchsage: ein Obst und Gemüse Händler verkauft vom Wagen oben beim Sanitärhaus, wir lassen heute alles langsam angehen, das Porta Potti ist mit 90%Alc und Zitronensaft behandelt, mal sehen wie das hilft, ich will weg von der Chemie. Platzrunde, wir erfahren von einem Schweizer viel über sein aufblasbares SUP, gehen weiter zum städtischen Platz nebenan, einem allgemein offenen Uferbad mit Gastronomie und Hundeplatz, super eingerichtet. Die Bar Clemente hat leider Urlaub aber die Schilder draußen, wir kaufen Fisch und mehr im ItalMark, zurück noch eine Platzrunde, zwei Busfahrer aus FR sind mit Zelt und neuen 1250er GS (>240kg, er) und RS (sie) da, wir kommen ins Gespräch, er hat Camper auf der Messe angeschaut und meint LAIKA wäre erste Sahne, ich sage ihm, wir antworteten bisher gerne auf Fragen dass es sich um ein russisches WoMo handelt! Abends Heilbutt und Schwertfisch, dazu Kringelbrot und gemischten Spinatsalat, Silvaner aus Eppan, viele Weine aus Südtirol werden hier angeboten, später auch Vollkorn Grissini, Stromausfall im Sanitär Gebäude, duschen also mit der Taschenlampe! Ein Ichnusa vor der Heia…. 

Tag17 23/22 es wird wieder ein Sommertag, unser letzter hier. Wir laufen in die Altstadt und kaufen Gemüse und Obst, Jutta zahlt 210€/7Tage. Dem Nachbarjungen Mario (3 oder 4) helfe ich bei der Besteigung der kleinen Ruine gegenüber, er hat Freude daran, wir laufen später zum Strandbad, Appetizer und gezapftes Bier, viel Umtrieb, herrliche Ansichten, am Hundestrand rennt die Wutz… Eine CP Runde, Gespräch mit Bulli Ehepaar, 2l 150PS hohes synchro Fahrwerk von Terranger, OZ Racing 17„ 235 Hochlast Reifen, irres Aussehen, das gefällt uns gut. Mario klettert schon alleine und sicher, seine Mutter rät uns zu Stack Insetto repellente Tropical von Lidl (100ml 3€), wir essen Gemüsepfanne, genießen später noch einen ehrlichen Bianco Ferghettina, es ist sehr heiß noch, duschen und ab in die Heia, wir haben morgen noch zwei Einkäufe und 420km vor uns und wollen um 8Uhr los…

Fazit zum CP Eden https://campingedenpisogne.com/en in Pisogne am Iseo See mit Europas größter bewohnter Insel: ein grüner Platz unter alten und riesigen Zypressen mit auch größeren Parzellen und genügend Abständen und kleinerem Strandbereich, die Plätze dort sind mehr als begehrt, aber auch enger zu einander, super Rezeption: Gloria freut sich über jede Reservierung, aufmerksame Betreuung durch hilsbereite Mitarbeiter, ein altes und großes Sanitär Gebäude mit Becken für Geschirr (warm) und Wäsche (kalt), Kimik und viele WC, warme Duschen, alles sauber und funktionell, ein kleines Sanitär an der Rezeption, der Müllplatz davor, sehr zentrale Lage zwischen Hafen, Sportarealen und städtischem Strand mit Hundeplatz, zum (Bus-) Bahnhof in nur 5min wie zum ItalMark oder der Altstadt mit Hauptplatz, für €30 2Personen/Tag mit Strom günstig, wir haben uns sehr wohl gefühlt und würden gerne wiederkommen. Tolle Ausflüge per Bahn oder Schiff, mit dem Mountainbike oder Motorrad ins Hinterland, die Uferstraße mit vielen Tummeln ist arg belastet. Ab Mai hat es schon über 20Grad! 

Die Fotos sind in der chronologischen Reihenfolge der Texte aufgenommen und entsprechend den besuchten Campingplätzen zugeordnet, wie gewohnt auf meine eigene Art und Weise zu sehen 🙂

(c) slowfoto – alle Aufnahmen und Texte – slowfotos für den Monat Juli 2022

BERLIN zu Fuß – mal wieder über 50km

BERLIN im Juni 2022 – auch oft ohne Maske

Tag1 5Uhr aufstehen, um 7 los nach Berlin, alle Gröhnemeyer Konzerte und der Hinflug der Tochter sind abgesagt, wir hatten in der Familie zuvor gebucht und fahren PKW (wir) und Zug (sie), kommen nach Einkauf von grünem und rotem Spargel in Beelitz gegen 16 Uhr im Appartement an, gehen in die Stadt, genießen spontan um 17 Uhr im boccadibacco.de Tuben und Steinbeisser, dazu Viognier, haben danach ein langes Gespräch mit dem Begründer und Chef der meoclinic.de aus dem am Bodensee benachbarten Nonnenhorn, heute halt nebenan in seinem Franziskaner Stammlokal draußen und damit fast auf der Strasse…

Tag2 zu Fuß zum trippen.com Factory Outlet in der Köpenicker Str. 187-188, dort finden sich nicht nur tolle schwarze Sandalen, trippen produziert seit 1992 in Köpenick, die Schuhmacherin im Outlet ist seit 20 Jahren dabei. Nachmittags bereiten wir bei und mit der Berliner Tochter eine scharfe Gemüsepfanne zu, quatschen und hören viel Musik… wir fahren nach 20Uhr durch fast leere Strassen schnell zurück. 

Tag3 Wlan funzt nicht, die IT ist verständigt… Im Putin TV fordert ein u.M.n. gestörter Funktionär vier Atombomben auf die USA, die bis nach Mexiko zu sehen wären, zwei Millionen Ukrainer sollen im Gehirn neu orientiert werden u.v.a.m.: nichts ist menschenverachtend genug, um es anders denkenden Demokraten zu wünschen und damit nackter essentieller Haß: das Schicksal der Menschen ist der Mensch Zitat Bertold Brecht! Wir laufen zum Willy-Brandt-Haus am Askanischen Platz, besuchen dort die WORLD PRESS PHOTO EXHIBITION 2022 mit weiterem Elend dieser Welt, danach ist mir einfach nur schlecht, wir laufen weiter zum Mehringplatz, dem Landwehrkanal und Paul Linke Ufer, freuen uns über türkische Linsensuppe im Garten einer fast leeren, aber netten Gaststätte. Nach der Ankunft der anderen Tochter mit Partner bereiten wir vor: Spargel rot grün und neue Kartoffeln aus dem Ofen, viel Fisch aus der Pfanne, dazu Blumenkohl Salat und hören viel und laute Musik! 

Tag4 Wlan wie vor, also Handy als Hotspot. Wir gehen in die Markthalle 9 und zum Görlitzer Park, laufen weiter zum Kunstquartier Betanien am Mariannenplatz 2 zu 3schwestern.com  und nutzen sonnige Plätze im Garten: Zander Ceviche für alle, Saibling für die Mädels und Lammkeule für die Jungs, der Wein war arg schlicht, das Staropramen vom Fass klasse, und trennen uns für den Weg nachhause.

Tag5 es wird bedeckt und kälter, zum gemeinsamen Frühstück bei der Tochter fahren wir mit dem Juni 9€ Ticket U6 und U7. Spät nachmittags gehen wir in ein peruanisches Restaurant: Maniok frittiert, lecker Ceviche vom Tagesfisch und Tintenfisch Arm mit Bohnen, ich finde Ambiente und Preise zwar bedenklich, doch der Laden boomt wie das gesamte Viertel, wir fahren mit der U-Bahn wieder zurück und später spricht leider die Fritteuse mit mir… 

Tag6 Sonne ohne Wolken bei 16Grad, Wlan funzt wieder, nach einem sonntäglichen Frühstück geht es zum Hundeauslauf Pichelswerder, wir wandern um und über die Leinen freie Halbinsel in der viel befahrenen Havel mit dem Pichelsee, Kangal Zizek begegnet zig großen Hunden, wir zwei Kleinen einer Spandauerin, die sich über viele aktuelle Veränderungen in Berlin auch zu Recht beklagt.

Zum Abend besuchen wir die erst seit kurzem eröffnete Pizzeria MATER, genießen Tunfischsalate, leckere Pizzen und später den Abend auf unserem Balkon…

Tag7 zum Tschüß Rundgang laufen wir zu den Heckmann Höfen, klein und fein aber schon sehr belebt! Am Abend noch ein Weizen beim Franziskaner, der Oberkellner ist dort seit 8 Jahren, Sonntag war die Küche wegen Ansturm mit einer Stunde Wartezeit überlastet, wir essen in der Wohnung leckere >Reste<, der Rasen Sprenger der Berliner Tochter funzt mit neuen Batterien und die beiden >Bahn- und Flugreisenden< sind in Basel mit Verspätung gelandet…

Tag8 wir kommen um 8Uhr aus der Garage, wechseln uns mit dem Fahren ab und treffen zuhause gegen 16Uhr ein. Es ist herrlich, unsere Wohnung so vorzufinden, so wie wir sie verlassen haben, mit Garten wie früher wäre das anders…

endlich habe ich meine neue Panorama Kamera gefunden 🙂

Fazit: wieder einmal über 50km zu Fuß in Berlin unterwegs, keine 50km mit dem PKW in der Stadt gefahren, Feiertage sollte man als Tourist hier lieber meiden, kulturelle (z.B. Musik-) Veranstaltungen in Räumen sind für uns noch ein Tabu außer in weniger besuchten Ausstellungen, damit kommen wir gut zurecht, Abstände sind hier kein Problem. Für uns ist die Vielzahl auch kleiner Geschäfte, die Vielfältigkeit unzähliger Nationen und vor allem das immense multikulturelle Angebot immer wieder ein hauptstädtischer Genuss: In einer Autokratie würde ich als tief überzeugter Demokrat einfach nur zu Grunde gehen!

(c) http://www.slowfoto.de – alle Aufnahmen und Texte

ALTMÜHLTAL – secret places

OTTMARING – 7 TÄLER – MAIN DONAU KANAL

unser Campingplatz >7 Täler< direkt am Ufer vom Kanal

2009 hatte unser unstetes Leben mit dem (damals gemieteten) Wohnmobil auf dem riesigen CP Kratzmühle im Altmühltal begonnen, den wir auf der Rückfahrt von Istrien nochmals genutzt haben, diesmal waren wir einige Kilometer weiter auf einem kleinen und eher familiären 7 Täler www.camping-ottmaring.de direkt am Main Donau Kanal, lange Pötte in der Vorbeifahrt zur nächsten Schleuse inclusive.

Schön die Ausflüge mit dem E-Bike, Richtung Berching zur www.post-berching.de mit super Küche, oder im idyllischen Altmühltal zum Cafe im Holzhaus Grögling, zu Fuß auch in Dietfurt im www.gasthof-stirzer.com mit urigem Innenhof und 500 Jahre altem Gewölbe, schon imposant die historische Bauweise i.V.m. neuzeitlicher Küche, nicht zu vergessen die edlen Bio Biere in Craft Qualität der Brauerei www.riedenburger.de – die sogar hier in Wasserburg im dörflichen Bio Laden vorrätig sind 🙂

Wie gewohnt eine nahezu chronologische Serie an Aufnahmen dessen, was uns aufgefallen ist oder gefallen hat, ohne Anspruch auf Vollständigkeit o.ä., wie immer launisch mit einem dicken Lächeln in der Erinnerung 🙂

(c) www.slowfoto.de   – alle Aufnahmen und Texte

ELBSEE – secret places

AITRANG OSTALLGÄU

Wiese mit Alpenblick bei Ruderatshofen

Eine nette Wohnwagen Nutzerin hatte uns vor vier Jahren den Campingplatz am Elbsee als ihren Favoriten benannt, die Pandemie hat mit Absagen zu Termin Umbuchungen in unserer Planung gesorgt und diesmal hat es mit dem Ostallgäu geklappt:

unser Ziel – endlich!

Wir kennen das dem südlichen Bodensee direkt benachbarte Westallgäu relativ gut von Einkäufen und Tagesausflügen mit Wanderungen, hier nahe Aitrang boten sich ebenfalls morgendliche Ausflüge vom Elbsee aus mit den E-Bikes und nachmittägliche Wanderungen vor allem um den See, dessen Moor, den Wald und die Wiesen. Für uns ist der CP www.elbsee.eu ein *****Vorzeigeplatz, vor allem wenn man die Natur mag, nur selten hat bisher so viel spontan und so gut gepasst, also bitte nicht weitersagen 🙂 wir werden alsbald wieder hinfahren…