Slowfoto für die KW 51 2018

Nein, ich bin ihm nicht persönlich begegnet, nur überall.

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A oids Buidl vo München is mehra wert ois a Brillant.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.

Mögen hätte ich schon wollen,

aber dürfen hab ich mich nicht getraut.

© slowfoto.de

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Slowfotos für die KW 50 2018

…auf dem Weg zur Sonne

das Ziel ist die untergehende Sonne im Spiegel des Bodensees
mit mächtigen Schlägen eilt der Paddler herbei
noch wenige Meter
trennen ihn vom Ziel
und er ist angekommen!

Der einsame SUPaddler auf dem Weg zum letzten Sonnenstrahl. Sonnenuntergänge sind insbesondere auf Wasseroberflächen immer wieder eine Augenweide. Bald werden die Tage wieder länger und der Weg auch…

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Slowfoto für die KW 49 2018

…Panoramen, Sonne und Wasser

min. 180 Grad Bildwinkel

Viele der präsentierten Sonnenuntergänge sind nicht immer eine satte Augenweide, mag sein, dass auch dieser besser zu der Gattung ENTF gehört. Uns hat die Situation gefallen, der iPhone Sensor wurde heftig gequält und zeigt dies auch unverblümt mit technischen Fehlern, die ich in Kauf genommen habe, um den für uns so noch nicht gesehenen Augen- resp. Ausblick festzuhalten.

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Slowfotos für die KW 48 2018

…morgens um 7 Uhr

ist die Welt noch in Ordnung – die Glocken der Klosterkirche verkünden den Tag

Obermarchtal: bis 1803 Kloster, heute Bildungshaus der Diözese Rottenburg Stuttgart, ein kirchlicher Eigenbetrieb für Tagungsgäste, Geschäfts+Reisende und Kurzurlauber.

Pforte zum Kloster, mit Storchennest
Kreuzgang mit den großen Holztüren zu den Zimmern

Nicht nur wegen der Geschichte lohnt sich ein Besuch, Klosterkirche und der Allgemeinheit zugänglichen Räumlichkeiten der einzig komplett erhaltenen barocken Klosteranlage Oberschwabens, jahrzehntelang Sommersitz des Hauses Thurn und Taxis,  bieten historisches Ambiente und beeindruckenden Charme 🙂

Schwester Theklas Credo

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Slowfotos für die KW 47 2018

…nachmittags am See

für Kinder ein herrlicher Spielplatz
Steinmännchen

Für Kinder ist der Spielplatz am Wasserburger Campingplatz resp. Kindergarten eine der gerne genutzten Möglichkeiten, sich im Freien aufzuhalten: Seit der Trockenphase liegt zudem ein großer Uferbereich frei, trotz der Mündung vom Eschbach, dessen Fließgeschwindigkeit arg abgenommen hat. 

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Slowfoto für die KW 46 2018

Pfundsäpfel Melrose

2 Äpfel ca. 1kg – zum Größenvergleich ein iPhone4

Viele Apfelsorten sind nicht nur von den Bodensee Obstplantagen >verschwunden<, weil sie angeblich dem Anspruch der Verbraucher nicht mehr genügen. Unser Gemüseladen im Dorf bietet einige hingegen an, was wir ausgesprochen gut finden: Diese Melrose Äpfel sind fest, groß, süß saftig und nicht nur für die Augen eine Zierde!

Von den 30 oder 40.000 weltweiten Sorten an Äpfeln, so genau weiß keiner wieviele es sind, können in Deutschland rund 4.000 gelistete gezüchtet werden: der Supermarkt bietet weniger als 10 Sorten an, alle rot, möglichst lange haltbar und jederzeit angeboten müssen sie aktuell für die etwa 15kg pro Jahr und Verbraucher sein, der Wochenmarkt viel mehr und der (alte) Obstbauer die meisten Äpfelarten. Moderne Plantagen sind niederstämmig weil schneller zu pflücken, alte Sorten wie die Melrose benötigen echte Stämme, sonst wachsen sie nicht.

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Slowfotos für die KW 43 2018

Kürbisernte

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine reiche Kürbisernte am Bodensee, trotz der Trockenphasen gediehen mächtige Exemplare – NB: Alles was gut ist kostet um 10€ 🙂

Unser bevorzugtes Rezept für eine mediterrane Kürbissuppe findet sich hier

guten Appetit

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Slowfotos für die KW 42 2018

Eine deutsche Kamera für den Asteroiden Ryugu

MASCOT Lander auf unserem Balkon (derzeit eine Baustelle)

Der 10kg leichte und nur Mikrowellen große Asteroiden Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scott) ist seit dem 3.12.2014 an Bord der japanischen Hayabusa2-Sonde auf dem Weg zum mit rund 300 Millionen Kilometer erdnahen und 1km im Durchmesser messenden kleinen Asteroiden 16273, und aus 51m Höhe nach 20min Fallzeit am 03.10.2018 um 3:58 deutscher Zeit sanft auf dessen Oberfläche gelandet. Mit dabei sind das Radiometer MARA, die deutsche Kamera MASCAM (2),

die Kamera befindet sich vorn rechts oben

das Magnetometer MASMAG und das Spectrometer MMEGA für die vorzunehmenden Untersuchungen.

MASCOT Bastel Set

Ein MASCOT Klappmodell habe ich in Bremen auf der Ausstellung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten, das die Experimente überwacht. 16 Stunden lang nimmt das Gerät Messungen vor, dann sind die bordeigenen Batterien erschöpft. Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht, die in Bremen in der Ausstellung zu sehen waren. Auf die MASCAM Aufnahmen bin ich mal gespannt, ibs. im Vergleich mit unserem aktuellen Balkonboden 🙂

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300 Millionen Kilometer entfernt

300 Millionen Kilometer entfernt: Raumsonde "Mascot" auf Asteroiden gelandet. Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» auf dem Asteroiden Ryugu. (Quelle: dpa/Uncredited/JAXA/AP)

Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: 
Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» 
auf dem Asteroiden Ryugu. Quelle: Uncredited/JAXA/AP/dpa

Raumsonde „Mascot“ erfolgreich auf Asteroiden gelandet

03.10.2018, 12:47 Uhr | dpa

Der Asteroid Ryugu hat einen neuen Bewohner: Die deutsch-französische Sonde kann seine Arbeit aufnehmen. Die Daten könnten das Geheimnis lüften, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.

Mission geglückt: Rund 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist das deutsch-französische Messgerät „Mascot“ erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Das gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen bekannt. Die japanische Raumsonde „Hayabusa2“ klinkte das Landegerät von der Größe einer Mikrowelle um 03.58 Uhr deutscher Zeit aus. Aus einer Höhe von 51 Metern fiel „Mascot“ im freien Fall – langsamer als ein irdischer Fußgänger – auf den Himmelskörper zu. „Es hätte nicht besser laufen können“, erklärte Mascot-Projektmanagerin Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Aus den Betriebsdaten des Landers konnten wir erkennen, dass er sich von der Raumsonde trennte und nach rund 20 Minuten auf der Asteroidenoberfläche zur Ruhe kam.“

Damit beginnen für das internationale Team aus Ingenieuren und Wissenschaftler die 16 Stunden, in denen der Lander Messungen auf der Asteroidenoberfläche vornimmt. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

Die geringe Anziehungskraft erschwert das Landen

Bereits der Moment der Trennung von der Sonde gehörte zu den Risiken der Mission. Wäre „Mascot“ nicht wie geplant und getestet ohne Probleme ausgeklinkt worden, hätte das Team auf der Erde kaum Möglichkeiten gehabt, dieses Problem zu beheben. „Doch alles verlief reibungslos“.

Wegen der geringen Anziehungskraft des Asteroiden konnte „Mascot“ (Mobile Asteroid Surface Scout) sanft landen. Ryugu hat einen Durchmesser von nur etwa 900 Metern und nur etwa ein 60 000stel der Erdanziehungskraft. Der sanfte Abstieg war entscheidend gewesen, da „Mascot“ sonst wegen der geringen Gravitation hätte wie ein Gummiball vom Asteroiden zurückspringen und im All verloren gehen können.

Ungewöhnliche Fortbewegung

Auf seinen Erkundungstouren wird das kleine Kraftpaket umherhüpfen. Möglich macht das ein eingebauter Schwungarm. „Der Lander sollte nun auf der Asteroidenoberfläche liegen, sich mit seinem Schwungarm im Inneren in die richtige Position gebracht haben und selbstständig mit den Messungen beginnen“, teilte das DLR weiter mit. „Mascot“ war federführend vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt und getestet worden.

Er hat vier Instrumente: Mit einem Radiometer und einer Kamera des DLR, einem Spektrometer des Institut d’Astrophysique Spatiale und einem Magnetometer der TU Braunschweig sollen die mineralogische und geologische Zusammensetzung der Oberfläche des Asteroiden untersucht werden. Zudem soll „Mascot“ die Oberflächentemperatur sowie das Magnetfeld des Asteroiden ermitteln. 16 Stunden hat er für seine Arbeit auf dem Asteroiden Zeit. Dann wird seine Batterie versiegen.

Könnten Asteroiden Wasser auf die Erde gebracht haben?

Die Forscher wollen der Frage nachgehen, welche Rolle Asteroiden bei der Entstehung und der frühen Entwicklung der Erde gespielt haben. Teleskopmessungen ließen vermuten, dass er Wasser enthält. Es besteht die Möglichkeit, dass Asteroiden einst mit Einschlägen auf der Erde auch Wasser zu unserem Planeten gebracht haben könnten. Ryugu ist ein erdbahnkreuzender Asteroid. Die Wissenschaftler wollen daher herausfinden, wie solch ein potenziell für die Erde gefährlicher Asteroid beschaffen ist, um Abwehrmöglichkeiten zu entwickeln.

Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht. Dabei war eine Art Fallbeil im Einsatz gewesen, den die Sonde auf den Asteroiden sausen ließ, um damit Staub aufzuwirbeln und einzufangen.

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Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet

Eine Sojus-Kapsel brachte gestern zwei US-Astronauten und ihren russischen Kollegen von der ISS nach 197 Tagen im All zurück auf die Erde.

Gemächlich trudelte gestern die Sojus-Kapsel MS-08 mit drei ehemaligen Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS der kasachischen Steppe entgegen. Die Landung war erfolgreich, die zwei US-Amerikaner und ein Russe sind wohlauf. Mission geglückt.

Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet. (Quelle: NASA/Bill Ingalls)Derweil befindet sich Markus Söder noch auf seiner Mission. Er will mit seiner CSU hoch hinaus und den Weltraum erst erobern. Kommandant Söder. Bayern ist nicht genug. So jedenfalls ließe sich das Logo, welches die Junge Union für den bayerischen Wahlkampf nutzt, interpretieren.

„Bavaria One“ ist der Titel eines mehr als 700 Millionen Euro schweren Förderprogramms, mit dem die Staatsregierung Bayern zum Luft- und Raumfahrtstandort Nummer eins in Deutschland machen will. Dieses Programm hatte das Kabinett am Dienstag beschlossen. Euphorisch twitterte Söder das auf einer Wahlkampfveranstaltung geschossene Foto – und erntete dafür reichlich Spott.

Quellen: T-Online.de Nachrichten und NASA/Bill Ingalls