Slowfotos für die KW 34 2020

secret places – Bödele und Losenpass

Wir fahren zum Losenpass auf 1140m, besser bekannt als Freizeitgebiet >Bödele<, ein ehemals auch olympisches und heute noch best besuchtes Skigebiet und das mit dem weltweit ersten Motoraufzug von 1907 zur Schanze nicht nur für Lustenauer und Schwaben: auch wir parken Gebühren frei auf dem Standstreifen gleich hinter dem Ortsschild weil im Schatten! 

In gut einer Stunde wandern wir die 4,1km bergauf, zunächst den Fahrweg, meist im feuchten Wald, später als Steig zur www.lustenau-huette.at auf 1250m, haben dort lecker frische Alpler Rösti mit gem. Salat und Rindsgulasch mit Knödel gegessen 🙂  ist dies in der mitten im Wald gelegenen Bregenzer Hütte geplant, steigt man rund 20min weiter hinauf, wir hatten gebratenen Käse im Speckmantel auf Salaten, Surakäs (in Essig marinierten frischen Käse) mit Kürbiskernöl unter bunter Garnitur und später noch hausgebackenen Käsekuchen. Die Hütten sind nach der jeweiligen örtlichen Sektion der Alpen- resp. Naturliebhaber- oder Wandervereine benannt. Der Abstecher auf befestigten Pfaden über hoch gelegenes Moor ähnliche Wiesen zum Aussichtspunkt lohnt, für uns ibs. in diesen Zeiten wenn wenig los ist 🙂

Der Weg ist zwar als leicht und für den Kinderwagen geeignet beschrieben, beides ist falsch weil z.T. sehr zerfurcht, so daß der Pfad nebenan auf dem Waldboden angenehmer zu laufen ist, man entkommt so dem oft sehr groben Schotter, der für die Kids im einzigen Kinderwagen, den wir gesehen haben, einfach zu holprig ist, sie haben gebrüllt! Also festes Schuhwerk mit geeignetem Profil wählen, da macht man nichts verkehrt, mit der Aussicht, Fauna und Flora samt Landschaft auch im Sommer nicht 🙂

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Slowfotos für die KW 33 2020

secret places – Donau Versickerung oder Versinkung

Parken und Übersicht – Quelle Google Earth – links unten der große Daimler Komplex

Wir fahren früh morgens zur Donauversickerung zwischen Immendingen und Möhringen für einen 12km Rundweg, Parken beim Einödviadukt bei Möhringen, wandern zur bewirtschafteten Donau-Versinkung mit Zeltplatz und von dort hoch zum ausladenden Daimler Innovationszentrum (wir haben viele dicke und hohe Erlkönige gesehen) und Höwenegg samt Hegauvulkankrater, einem stillgelegten Steinbruch und gehen den fast gleichen Weg zurück auch im trockenen Flussbett: Die Donau versinkt hier auf 650m NN an rund 150 Sommertagen mit 5.000l/sec ins verkarstete Sedimentgestein des riesigen Höhlen- und Spaltensystems im Untergrund und sprudelt 60Std. später mit bis zu 24.000l/sec im ca. 180m tiefer gelegenen Aachtopf bei Aach wieder heraus, die gleichnamige Aach fließt dann in den Zeller- (Boden)see und der wiederum in den Rhein. Der Radweg entlang der Donau ist bereits frequentiert, unser Wanderweg noch nicht 🙂

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Slowfotos für die KW 32 2020

secret places: Örflaschlucht – das eindrucksvolle Tal vom Emmebach im Bregenzer Waldgebirge
Wir fahren über die aktuell 
ohne Hinweis mautfreie Bregenzer Autobahn bis zur Abfahrt Hohenems und weiter nach Götzis, im Ort links ab zum Parkplatz der Kirche von St. Arbogast. Dort steigen wir zu Fuß hinauf nach Meschach mit einem kleinen Abstecher in die Örflaschlucht Nord entlang am Emmebach bis zum Wegende, dann zurück und hoch zur Örflaschlucht Süd und parallel der Strasse im Wald zur romantisch gelegenen Kirche von Meschach, dem oberen Wendepunkt auf 760 müM. Der >Wanderweg< zurück führt zunächst hinab über Privatgrund mit herrlichen Blumen und einem Teich (nur zum Betrachten!) und als Pfad durch das anschließend ausgedehnte Waldareal mit einer Brücke über dem beachtlichen Wasserfall, hinauf (Achtung Holzfällarbeiten) auf breiten Forstwegen und final hinab bis zur Abzweigung des Abstechers, danach den Hinweg hinab nach St. Arbogast. Wir sind ca. 10km gewandert und teilweise gefordert worden. Die Gaststätte >Schützen< an die Kirche öffnet erst am späten Nachmittag, man sollte also Vesper und Mineralwasser mitführen.

IP11 PM   ooc   Fast Resize  –  schon schön, dass für jedes KBÄ 26mm Foto die volle Größe des SWW 13mm KBÄ zum nachträglichen Basteln 30Tage zur Verfügung steht!

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Slowfotos für die KW 31 2020

secret places: Simmerberg Runde – Tobelbachtal und Balzerberg

Screenshot Quelle [Komoot]

Die App [Karten] kennt in Weiler-Simmerberg keinen Friedhof: Wir kaufen dort bei der Bäckerei Rieser ein und fragen, finden schnell den Parkplatz am Friedhof, wandern mit den Lekis (sinnvoll!) los in das Tobelbachtal, steigen ab und laufen über die Hammerschmiede zur idyllisch gelegenen Mühle (später ein Sägwerk) und über Berbruggen mit fantastischem Nordpanorama weiter Richtung Rutzhofen (Heumilch Sennerei) und über den Balzerberg zurück am Waldrand mit Südpanorama und Blick auf die Gärtnerei Hauf in Nagelshub zurück zum Tobelbachtal. Wir kehren anschließend in der historischen Bräustatt und Taferne ein zum gemischten Salat, Knödeln mit frischen Steinpilzen, dazu ein leichtes Weizen, einfach klasse, auch wie der Wirt einen aufmüpfigen Gast ohne Kontaktdaten, ohne Händedesinfektion sowie ohne Schutzmaske aber dafür mit seinem >teuren Fahrrad< im Gastgarten hinauskomplimentiert. Der Wanderweg beträgt rund 10km, ist anfangs wie zum Ende auch steil, was das Tobelbachtal betrifft. 

Die Gegend um Simmerberg ist für uns nicht nur eine ländlich wertige Einkaufsquelle, sondern ein sinnliches Erlebnis, weil noch wie ein Stück Paradies 🙂

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Slowfotos für die KW 30 2020

Corona Zeit

selbsterklärend – aber es gibt doch Alternativen!!!

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/masken-133.html

Endlich klare Kante: Seit Ende Februar 2020 tragen wir restliche OP-Schutzmasken (ehemaliger China Preis €5/100Stück) und sind anfangs dafür verhöhnt worden, wenn wir den Abstand nicht einhalten können oder in öffentlichen Räumen sind, mittlerweile sind es 20g leichte gekaufte und waschbare Gesichtsunterhosen geworden. Jahrzehnte habe ich im Beruf die OP-Maske genutzt, um auch mich (!) zu schützen, zudem noch mit Kopfschild, wenn Aerosole in der Raumluft unterwegs waren, trotz noch so gewissenhafter Absaugung durch die Assistenz. Empirisch empfunden sind damit durch Behandlungen bedingte Infektionen wie winterliche Erkältungen und Zahnfleisch Entzündungen deutlich geringer ausgefallen, während beim sommerlichen Motorradfahren ibs. bei nasser Strassen wegen Beschlagen offenem Visier regelmäßig irgendwas im Mund belastet war, verursacht durch die aufgewirbelte Gicht der Reifen vorausfahrender Fahrzeuge. Okay, das ist alles nicht wissenschaftlich, sondern nur bemerkt, aber eben über viele Jahrzehnte und das ist für mich wichtig, denn wer heilt, hat Recht, basta! 

Veranstaltungen: Open Air ist z.B. die Lösung und am besten im eigenen PKW! Aus dem zentralen Wiesen-Karusell meiner ehemaligen Ostpreussen Kaserne in Homberg/Efze ist ein Autokino geworden, vor der Corona Zeit gab es dort regelmäßig (Rock-) Konzerte, wir haben dort u.a. schon Herbert Grönemeier erlebt!

Sanitätsgebäude mit Zahnstation (ehemalig, rechts unten), links die große runde Wiese
in der Mitte der ehemaligen Kaserne, jetzt Autokino, mit Blick auf Homberg und die Burg

Worauf verzichten? Wenn Abstände ibs. in Räumen zu gering sind, wie es im ÖPV der Fall ist, sind wir nicht dabei, ebenfalls pausiert der eh` nur einmal im Jahr wenn überhaupt für die lange Strecke genutzte Flieger ganz, bis. weil kein Nachbar verläßlich die Maske trägt und ich mich nicht ausweichend bewegen kann. In Restaurants essen gehen ist ebenfalls mit Abständen okay, wenn denn nur alle (!) Gäste beim Aufstehen die Maske tragen würden, also essen wir lieber draußen auf der Terrasse oder im Gastgarten. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen fallen aktuell aus (s.a.o.), Kulturschaffende & Künstler können einem leid tun, denn es muss nicht nur Gewerbe und Wirtschaft brummen. Im Baugeschäft sind bisher keine Infektionen bekannt geworden, im Gegensatz zur Bar resp. Disko, hier ist der dauerhafte Lock-Down sicher die einzige Lösung. Zudem vermeiden wir aktuell noch größere private Veranstaltungen. Wir kommen zurecht, ibs. seitdem die Bewegungsfreiheit in D wieder fast uneingeschränkt möglich ist.

U.S. President Donald Trump wears a mask while visiting Walter Reed National Military Medical Center in Bethesda, Maryland, U.S., July 11, 2020. REUTERS/Tasos Katopodis

Okay, für (Un-) Ruheständler gelten in diesen Zeiten andere Voraussetzungen, auch wir hatten uns mehr vorgestellt, was wir aktuell nicht umsetzen können. Im Rückblick fällt das nicht so schwer, dafür haben wir kontinuierlich gesorgt, dennoch freuen wir uns auf dem Impfstoff, schon deswegen, weil er weltweit dringend gebraucht wird. Aber das Umdenken auch, und da habe ich so meine berechtigten Zweifel… – wie war das mit Einstein und der Dummheit?

Ergänzung vom 15.07.2020

Tönnies Schlachthof darf wieder betrieben werden, hier mein Brief vom 05.06.2020 an die Bundesministerin:

Dr. med.dent. Peter Paul ZEHNER
Mooslachenstrasse 8
88142 WASSERBURG Bodensee

An die Bundeslandwirtschaftsministerin:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

was  genau tun Sie, um die ErntehelferInnen vor Corona zu schützen?

Für Spargel und Erdbeeren lassen Sie extra Saisonkräfte einfliegen – und kümmern sich dann nicht um den Schutz dieser Menschen. Doch für die etwa 33.000 Saisonkräfte, die bisher nach Deutschland gekommen sind, gibt es immer noch keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Immer wieder werden Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen gemeldet, die Regeln und deren Kontrolle sind völlig chaotisch.

Auch die beschlossenen Verbesserungen für WerkvertragsarbeiterInnen in der Fleischindustrie sollen erst im Januar 2021 in Kraft treten. Dabei ist die Gefahr für diese Menschen gerade in den engen Unterkünften noch immer sehr groß, noch größer ist m.E. die Gefahr der Verbreitung von infizierten Körperzellen am Arbeitsplatz, insbesondere beim Zerlegen von Tierkörpern per Kreissäge in zwei Hälften, wodurch Aerosole hervorgerufen werden, und die Mitarbeiter ohne vollabdeckende Schutzkleidung arbeiten. Ich brauche kein tägliches Billigfleisch auf dem Teller, artgerechte Tieraufzucht ist mir lieber und Massentierhaltung mit allen Problemen (Gülle u.s.w.) ein Graus. 

MfG drppz

NB: wie weit fliegt das Aerosol?

Sonnenhof Kressbronn beim Eintritt – das ist vorbildlich!

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Slowfotos für die KW 29 2020

secret places: Schlaubetal – ein Juwel nahe der polnischen Grenze

Rund 80km östlich von Berlin liegt das romantische Schlaubetal, eine glaziale Rinne aus der Weichseleiszeit mit einem Riesenfindling aus Bornholm, Buchen- und Eichenwäldern, Moore und Seen und vor allem dem Flüsschen Schraube: unser Rundweg begann in Mittelmühle bis Siedichum für eine Erfrischung, zum Essen (Dillgurken, Rindsroulade, Wildschwein) sind wir in den Garten der Ragower Mühle mit Museum eingekehrt, hin also meist direkt und lange am Wasser, zurück kürzer durch die Wälder, ein herrlicher Ausflug in ein recht ursprüngliches Gebiet.  

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Slowfotos für die KW 26 2020

secret places: Argen und Argental – zu Fuß oder mit dem Fahrrad

Die Argen ist ein beliebtes Ausflugsziel

Ab der Giessenbrücke ist der Verlauf der Argen bis zur Mündung in den Bodensee auf einer Strecke von ca. 10km begradigt, mit steinernen Stufen (Stressbreaker) und hohen Böschungen versehen. Nicht nur am Wochenende sind beide Uferwege von Rad- und Wanderern besucht, an heißen Tagen wird auch im Wasser abgekühlt. Ein Labrador hat es uns angetan, das Stöckchen fliegt,

er platscht in die fließende Argen, schneller geht es nicht,

schwimmt kraftvoll wie ein Weltmeister, schnappt sich das Stöckchen, kommt zurück und holt

für ein Leckerli das Stöckchen auch gerne öfters!

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Slowfoto für die KW 25 2020

Obstsalat oder was mir heute beim Fotografieren wichtig ist:

…es kommt immer auf die guten Zutaten an!

Ich fotografiere etwa seit dem 11. Lebensjahr, rund 60 Jahre lang, Dunkelkammer und Filmentwicklung sind mir gut vertraut. Die Anzahl verwendeter Fotoapparate geht in die Dutzende, ibs. seit dem digitalen Zeitalter, indem auch die Dunkelkammer zum Lightroom wurde, das geprintete Bild aber nicht verschwand. Viele Jahre habe ich erst mit der analogen, dann der digitalen Spiegelreflextechnik verbracht und war mit dem optischen Sucherbild auf der Mattscheibe zufrieden, auch wenn ich nie genau wusste, was bei der Aufnahme herausgekommt, die Verwendung von Diafilm war lange Zeit mein Ausweg, zumal ordentliche Prints für das Labor eine Herausforderung waren 🙂

Seit dem iPhone 4 (2011), aktuell der Version 11 Pro Max (2019), mag ich den Live View, weil ich vorher präzise sehe was ich bekomme (wysiwyg), seit Canons Spiegelloser EOS M (2011) und aktuell der EOS RP mit eSucher plus Klappbildschirm (2019) nutze ich diese Möglichkeiten und gerne auch mehr, was mir das IP11 mit vielen zusätzlichen Anwendungen bietet. Darauf will ich nicht mehr verzichten, die dSLR hat in meiner Slowfotografie fast keine Bedeutung mehr 😦 weil alle 3 Kameras >M, IP und RP< exakt vor der Aufnahme zeigen, was ich bekomme: die durch die digitale Sensor- und Wiedergabetechnik bedingten Einschränkungen sind bekannt und damit läßt sich leben 🙂

Der smarte Fotoapparat ist für mich nicht erst seit 2011 mehr als Aufnahmegerät für damals weniger schöne Fotografien, heute dokumentiert er immer mehr und lässt die Erinnerung leben, ein Videoclip mit Stereoton ebenfalls. Die Digitalisierung hat wie in der Film- oder Musikwiedergabe eine enorme Wertschätzung bekommen, weil zuhause und zu jeder Zeit nutzbar und das auch mobil, zigtausend Fotos und Songs haben auf dem Speicher des Mobiltelefons Platz und stehen in einer Qualität zur Nutzung, von der wir früher nicht mal geträumt haben: DIN 45500? Ade 🙂

Zu meiner Fotografie gehört auch Reisen unabdingbar, zu wertig sind neue Eindrücke, um sie nur dem eigenen Gedächtnis anzuvertrauen, allerdings beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt und der kann auch von zuhause aus und zu Fuß sein, aber halt nicht nur: der m.E. in Deutschland und der EU zu späte und damit wegen der hohen mittlerweile eingetretenen Infizierungsrate viel zu lang durchzuführende Lockdown ab dem 18.03.2020, verbunden mit einer zunächst nur zögerlich akzeptierten Abstands- und Maskenpflicht, hat über rund 10 Wochen zum Verbleib >at home< geführt, wenn auch ein Spaziergang im Freien für Abwechslung gesorgt hat, wofür wir dankbar sind, die Natur war unbeeindruckt und bei gutem Wetter ist es fast überall schön. Wir freuen uns auf eine baldige Impfung und endlich ein potentes Medikament gegen all diese Viren 🙂

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