Slowfotos für die KW 43 2018

Kürbisernte

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine reiche Kürbisernte am Bodensee, trotz der Trockenphasen gediehen mächtige Exemplare – NB: Alles was gut ist kostet um 10€ 🙂

Unser bevorzugtes Rezept für eine mediterrane Kürbissuppe findet sich hier

guten Appetit

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Slowfotos für die KW 42 2018

Eine deutsche Kamera für den Asteroiden Ryugu

MASCOT Lander auf unserem Balkon (derzeit eine Baustelle)

Der 10kg leichte und nur Mikrowellen große Asteroiden Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scott) ist seit dem 3.12.2014 an Bord der japanischen Hayabusa2-Sonde auf dem Weg zum mit rund 300 Millionen Kilometer erdnahen und 1km im Durchmesser messenden kleinen Asteroiden 16273, und aus 51m Höhe nach 20min Fallzeit am 03.10.2018 um 3:58 deutscher Zeit sanft auf dessen Oberfläche gelandet. Mit dabei sind das Radiometer MARA, die deutsche Kamera MASCAM (2),

die Kamera befindet sich vorn rechts oben

das Magnetometer MASMAG und das Spectrometer MMEGA für die vorzunehmenden Untersuchungen.

MASCOT Bastel Set

Ein MASCOT Klappmodell habe ich in Bremen auf der Ausstellung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten, das die Experimente überwacht. 16 Stunden lang nimmt das Gerät Messungen vor, dann sind die bordeigenen Batterien erschöpft. Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht, die in Bremen in der Ausstellung zu sehen waren. Auf die MASCAM Aufnahmen bin ich mal gespannt, ibs. im Vergleich mit unserem aktuellen Balkonboden 🙂

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300 Millionen Kilometer entfernt

300 Millionen Kilometer entfernt: Raumsonde "Mascot" auf Asteroiden gelandet. Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» auf dem Asteroiden Ryugu. (Quelle: dpa/Uncredited/JAXA/AP)

Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: 
Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» 
auf dem Asteroiden Ryugu. Quelle: Uncredited/JAXA/AP/dpa

Raumsonde „Mascot“ erfolgreich auf Asteroiden gelandet

03.10.2018, 12:47 Uhr | dpa

Der Asteroid Ryugu hat einen neuen Bewohner: Die deutsch-französische Sonde kann seine Arbeit aufnehmen. Die Daten könnten das Geheimnis lüften, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.

Mission geglückt: Rund 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist das deutsch-französische Messgerät „Mascot“ erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Das gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen bekannt. Die japanische Raumsonde „Hayabusa2“ klinkte das Landegerät von der Größe einer Mikrowelle um 03.58 Uhr deutscher Zeit aus. Aus einer Höhe von 51 Metern fiel „Mascot“ im freien Fall – langsamer als ein irdischer Fußgänger – auf den Himmelskörper zu. „Es hätte nicht besser laufen können“, erklärte Mascot-Projektmanagerin Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Aus den Betriebsdaten des Landers konnten wir erkennen, dass er sich von der Raumsonde trennte und nach rund 20 Minuten auf der Asteroidenoberfläche zur Ruhe kam.“

Damit beginnen für das internationale Team aus Ingenieuren und Wissenschaftler die 16 Stunden, in denen der Lander Messungen auf der Asteroidenoberfläche vornimmt. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

Die geringe Anziehungskraft erschwert das Landen

Bereits der Moment der Trennung von der Sonde gehörte zu den Risiken der Mission. Wäre „Mascot“ nicht wie geplant und getestet ohne Probleme ausgeklinkt worden, hätte das Team auf der Erde kaum Möglichkeiten gehabt, dieses Problem zu beheben. „Doch alles verlief reibungslos“.

Wegen der geringen Anziehungskraft des Asteroiden konnte „Mascot“ (Mobile Asteroid Surface Scout) sanft landen. Ryugu hat einen Durchmesser von nur etwa 900 Metern und nur etwa ein 60 000stel der Erdanziehungskraft. Der sanfte Abstieg war entscheidend gewesen, da „Mascot“ sonst wegen der geringen Gravitation hätte wie ein Gummiball vom Asteroiden zurückspringen und im All verloren gehen können.

Ungewöhnliche Fortbewegung

Auf seinen Erkundungstouren wird das kleine Kraftpaket umherhüpfen. Möglich macht das ein eingebauter Schwungarm. „Der Lander sollte nun auf der Asteroidenoberfläche liegen, sich mit seinem Schwungarm im Inneren in die richtige Position gebracht haben und selbstständig mit den Messungen beginnen“, teilte das DLR weiter mit. „Mascot“ war federführend vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt und getestet worden.

Er hat vier Instrumente: Mit einem Radiometer und einer Kamera des DLR, einem Spektrometer des Institut d’Astrophysique Spatiale und einem Magnetometer der TU Braunschweig sollen die mineralogische und geologische Zusammensetzung der Oberfläche des Asteroiden untersucht werden. Zudem soll „Mascot“ die Oberflächentemperatur sowie das Magnetfeld des Asteroiden ermitteln. 16 Stunden hat er für seine Arbeit auf dem Asteroiden Zeit. Dann wird seine Batterie versiegen.

Könnten Asteroiden Wasser auf die Erde gebracht haben?

Die Forscher wollen der Frage nachgehen, welche Rolle Asteroiden bei der Entstehung und der frühen Entwicklung der Erde gespielt haben. Teleskopmessungen ließen vermuten, dass er Wasser enthält. Es besteht die Möglichkeit, dass Asteroiden einst mit Einschlägen auf der Erde auch Wasser zu unserem Planeten gebracht haben könnten. Ryugu ist ein erdbahnkreuzender Asteroid. Die Wissenschaftler wollen daher herausfinden, wie solch ein potenziell für die Erde gefährlicher Asteroid beschaffen ist, um Abwehrmöglichkeiten zu entwickeln.

Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht. Dabei war eine Art Fallbeil im Einsatz gewesen, den die Sonde auf den Asteroiden sausen ließ, um damit Staub aufzuwirbeln und einzufangen.

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Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet

Eine Sojus-Kapsel brachte gestern zwei US-Astronauten und ihren russischen Kollegen von der ISS nach 197 Tagen im All zurück auf die Erde.

Gemächlich trudelte gestern die Sojus-Kapsel MS-08 mit drei ehemaligen Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS der kasachischen Steppe entgegen. Die Landung war erfolgreich, die zwei US-Amerikaner und ein Russe sind wohlauf. Mission geglückt.

Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet. (Quelle: NASA/Bill Ingalls)Derweil befindet sich Markus Söder noch auf seiner Mission. Er will mit seiner CSU hoch hinaus und den Weltraum erst erobern. Kommandant Söder. Bayern ist nicht genug. So jedenfalls ließe sich das Logo, welches die Junge Union für den bayerischen Wahlkampf nutzt, interpretieren.

„Bavaria One“ ist der Titel eines mehr als 700 Millionen Euro schweren Förderprogramms, mit dem die Staatsregierung Bayern zum Luft- und Raumfahrtstandort Nummer eins in Deutschland machen will. Dieses Programm hatte das Kabinett am Dienstag beschlossen. Euphorisch twitterte Söder das auf einer Wahlkampfveranstaltung geschossene Foto – und erntete dafür reichlich Spott.

Quellen: T-Online.de Nachrichten und NASA/Bill Ingalls

Slowfotos für die KW 41 2018

…vom Umgang mit den Zähnen

Zahn-Grappa-Pasta

In Bassano del Grappa habe ich dieses Plakat des Caffe` Ponte Vecchio gefunden, als Vorschlag für die Zahnpflege nach Nardini und

Latsch in Südtirol

in Latsch an der Etsch (Vinschgau) diese öffentliche Hauswand mit dem unverkrampften Umgang hinsichtlich der Geschäfte.

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Slowfotos für die KW 40 2018

…ein Blick in die Vergangenheit und heute

Perlon – die Bademode der kommenden Jahre. Alles, vom Hut über den Badeanzug und die Tasche bis zu den Schuhen, ist aus Perlon (in Sütterlin Handschrift auf der Rückseite des Fotos)

Perlon, die Wunderfaser Perluran der IG Farben von 1938, 1959 auch in der DDR als Dederon (DDRon) für Kittelschürzen und Taschen bekannt, wurde ab 1943 zunächst zivil für Damenstrümpfe genutzt, später auch für komplette Oberbekleidung, wie beide Aufnahmen von ca. 1947/48 zeigen. Zu dieser Zeit arbeitete mein Vater als (freier?) Fotoredakteur. Im Fundus meiner Eltern habe ich diese bisher mir unbekannten Aufnahmen entdeckt und vor der Entsorgung gerettet. 

beide SW per HP ENVY 4525 ooc Originalgröße ca. 18×22,5cm BxH

Hommage an meine Eltern

Paul Friedrich Zehner, geb 1924, gest. 2005, damals Fotoredakteur, später Berufsoffizier

Christa Ruth Zehner, geb. 1926, damals als Modell, derzeit (92) hier in Pflegebetreuung

August 2018 ooc iPhone7+  ca. 70 Jahre später in Wasserburg Hege
und hier als Model bei der Trachten Modeshow im Seniorenheim Hege

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Slowfotos für die KW 37-39 2018

…ein Blick durch Glasflächen

 

Polar fall fade 2013
orange, turquoise, grey
 light green, yellow, pink
light green, light blue , light red

Fondation Beyerler, Riehen, Collection Nature + Abstraction, Saal 3, Olafur Eliasson, 2013 je handgeblasene Scheiben mit unterschiedlichen Ausschnitten, für uns das beeindruckendste optische Farb-Werk der diesjährigen Ausstellung!

slowfoto verabschiedet sich in eine schöpferische Pause 🙂

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Slowfoto für die KW 36 2018

Betonfeuer Schale für draußen

aus der www.beske-manufaktur.de

Mittlerweile steht das Betonfeuer schon einige Monate auf dem Balkon und erfreut uns ab der Dämmerung mit seinem Licht. Deutlich zu sehen die gelochten Wachsplatten zum Nachfüllen, man kann jeden Kerzenrest o.ä. in die Schale geben, auch ätherische Öle für den Duft oder gegen Mücken, jedenfalls und immer nur für die Anwendung im Freien! Über dieses Geschenk freuen wir uns jedesmal 🙂

iPhone 7+  ooc  FastResize, eine Aufnahme aus 10 im Burstmodus = 240fpm

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Slowfoto für die KW 32 2018

…Temperatur und Wachstum

je wärmer desto mehr

an Pflanzenwachstum zeigt der Blick in den Bodensee in flacher Ufernähe, damit kein Paradies mehr für Wasservögel und anderes schwimmendes Getier: das Wasser steht grün und trüb im Gegensatz zu den blauen, fließenden und klaren Partien.

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