Slowfotos für die KW 06 2021 ff – Pizza Pasta

Pizza und Pasta zuhause
Wir mögen gerne eine frische (Holzofen) Pizza, am liebsten auf der Terrasse beim Italiener, dazu ist es momentan draussen zu kalt und zudem drinnen im Lockdown wegen der hohen Inzidenz nicht möglich, es gibt eine andere Lösung: Tante Fanny liefert den fertigen Dinkel Teig aus dem Kühlregal 🙂 exakt in der Größe vom gängigen Backblech, der wird entweder 15-20min. vorgebacken und dann mit leichteren Zutaten wie Parma, Rauke, Grana belegt für weitere max. 10min. im Ofen. Wir haben uns für ein üppiges Hauptgericht entschieden, eine Dose ORO di Parma Tomaten stückig mit der Tomatenpaste aus gleichen Hause getunt, beide scharf (!), viel Gemüse geschnipselt für obenauf und ab in die vorgeheizte Röhre  für ca. 20 Minuten,mit geriebenem Bergkäse aus der regionalen Sennerei Rutzhofen noch 10 Minuten extra knusprig gebacken, dazu heimischen Feldsalat als Beilage. Schmeckt auch am Folgetag, wenn noch was übrig bliebe 🙂

Alternativ gibt es Pasta (Fusilli oder Spaghetti aus Linsenmehl mit 20% Eiweißgehalt) und Gemüse aus der Pfanne, ein Schelm wer dabei an den Pizzabelag denkt 🙂 und immer Salate, sei es mit Blatt oder nur Rübe!

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Slowfotos für die KW 04ff 2021

Winter Impressionen im Westallgäu und am südlichen Bodensee

Wenn der Winter innerhalb von 2 Tagen über 50cm Neuschnee bringt, führt das zu einem besonderen Reiz nicht nur in der Landschaft, ibs. wenn man zu Fuß unterwegs ist, hier unsere Eindrücke:  IP7+ IP11PM  Fast Resize

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Slowfotos für die KW 02ff 2021

Ansichten vom Bodensee und Umgebung im Vergleich verschiedener Formate

Fazit

M.E. gibt es das ideale Fotoformat nicht (mehr), auch wenn sich bestimmte (eher quadratische) Formate vielleicht für Porträtfotografie besser eignen. Bei Landschaften sind Hochformate oft hinsichtlich der Darstellung räumlicher Distanzen, Querformate zur Betonung der Weite interessant, wobei sich Motiv bedingt immer wieder spezielle Abweichungen ergeben. Ganz groß finde ich die Hochformat Panoramafunktion vom iPhone sowohl im Super- (=> 13mm KBÄ) oder Weitwinkel (=> 26mm KBÄ) als auch mit der sog. Telebrennweite (=>52mm KBÄ) und das bereits in der Kamera. Und manchmal geht es nur mit mehreren Einstellungen, abhängig von der Abmessung und Entfernung des Motivs. Für historisch sehe ich die Wertschätzung des 2:3 dSLR Formates ggü. 3:4 der Kompakten.

Zum Jahresbeginn gönne ich mir mal eine schöpferische Pause 🙂  

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Slowfoto für die KW 01 2021

Alles Gute zum Jahreswechsel 2021

…wir mögen mal wieder Heringssalat: rote Beete kochen, weiße Zwiebeln im Balsamico Sud mit Lorbeer Blättern und Wachholder Beeren dünsten, Äpfel und Gurken kleinschneiden, mit Kapern abschmecken, den Sud und etwas Gurkensaft mit Joghurt und Schmand verrühren, al gusto Bismark-, Matjes- oder Salzheringe klein schneiden und dazugeben, wir mochten noch Drillinge, Eier und Salat als Beilage. Schmeckt auch am Folgetag, wenn dann noch was übrig ist 🙂

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Slowfotos für die KW 52 2020

Musikwiedergabe – Hören m-ein Leben lang

dazu ein Orchester in den Ohren…

Meine Leidenschaft hat schon viele Jahre vor dem Abi 1968 begonnen: mono mit SIMONETTA`s Kofferradio und später dem Tonbandgerät (TB12) mit 3 Motoren und 6Watt Ausgang, beide von Quelle, dazu der alte Kinolautsprecher vom Vater, später der erste NECKERMANN Verstärker mit 2×4 Watt Sinus, 2 Selbstbauboxen mit den ovalen Breitband-Lautsprechern aus alten Radios, zum DUAL Plattenspieler zwei erste Stereo LPs: The Beatles Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band und Barry McGuire Eve of Destruktion (gebraucht). Es folgten viele Generationen von SABA Gerätschaften, riesige GRUNDIG Boxen (Selbstbau), Edles von BRAUN wie das Regie 550 mit 3Wege Standboxen samt DUALs Direct Drive Plattenspieler, SONYs für UKW Sendungen tauglicher Walkman und später die in der Musikszene verbreiteten MP4 Minidiscs, DUALs HiFi Kassettenrecorder, dazu diverse VHS-Videorecorder u.v.a.m. 

Audio vor 2014 – mit passenden Schränkchen vom Schreiner

auf Mass genau, 3 Klappen zum Verstecken

Vom englischen Hersteller CAMBRIDGE Audio hatte ich bis 2014 ein

CD Laufwerk

 

mit separatem DA -> AD Wandler:

optisch und damals vor allem akustisch das erste Angebot meines Marburger Händlers, das den ersten PHILIPPs Toplader platt an die Wand spielte. Der Hit dazu war ein ACCUPHASE E204

Vollverstärker,

der Plattenspieler ist bis heute noch ein THORENS TD 147, den ich komplett umgebaut = entresoniert habe, mit LINN K5 Tonabnehmer, AUDIOPLAN Kabel und NAD Phono Preamp PP3,

33 U/min per Riemenantrieb,

dazu als aktive und vom Hersteller modifizierte MAGNAT TP 26A

Laut!sprecher

mit passiven MOURDAUNT short Böxlein für oben hinten, plus einem KENWOOD 1100 Tuner für

UKW Rundfunk

samt drehbarer Dachantenne im 220qm freistehenden Eigenheim mit 60qm Wohnzimmer, alles auch sehr gut auch für disco-lautes Hören geeignet 🙂

Für ganz analytisches Hören genieße ich heute noch den elektrostatischen STAX SR-5 Gold Kopfhörer am SRD-7/SB Adaptor for Earspeaker, leider zu selten genutzt weil kabelgebunden, dadurch nicht mobil und zudem offen, also hörbar für die Umgebung, aber in der akustischen Performance für mich immer noch unerreicht. Kleiner geht immer, der DENON RCD-CX1 wurde all-in-one fürs heimische Büro, die DYNAUDIO SE 52 gaben den (sanften) Ton ab, APPLEs MacBook und der iMac meist den Ton an. An die METZ Glotze (super Bild) habe ich 2014 aktive DYNAUDIO XEO 3 Funkboxen angeschlossen, außer 220V keine Kabel mehr, der Sender klebt an der TV-Rückseite, einmal adaptiert am Kopfhörer Ausgang schalten sie sich per TV-FB ein und laufen parallel zum ganz ordentlichen Fernsehton, oder besser der zu den potenten Boxen 🙂

kabellos

Denon RCD-CX1 all-in-one (2010) 

Meine Anforderungen waren: audiophil, benutzerfreundlich und kompakt, mit optischen Qualitäten. In Frankfurt waren die HIFI PROFIS noch in der alten Adresse am Eschenheimer Turm, dort konnte ich ihn mit den später nachgekauften DYNAUDIO 52SE (samt IN-AKUSTIK Kabeln) zur Probe hören und habe gekauft, meine Erwartungen waren weit übertroffen: einfache Bedienung, klasse Wiedergabe und tolle Verarbeitung. Er bietet an Quellen: Tuner, CD, SACD, 2 Line-In, Phono (MM) und eine Fernbedienung, es handelt sich im Grunde genommen um eine All-in-One-Version der separaten CX3 Komponenten, allerdings mit etwas geringerer Verstärker Leistung von 2×75 Watt (bei 4 Ohm; 37 W bei 8 Ohm), die für meinen Gebrauch – 20 m2 Arbeitszimmer – immer noch weit mehr als ausreichend ist.

einmal mit Allem

Am Line-in 1 hängt das DENON ASD-11R Dock, früher mit dem iPhone 4 oder aktuell auch dem wohlklingenden Bluetooth-Music-Receiver LAYEN BS-1 im 30 Pol Steckplatz, der vorzugsweise vom iPhone 11 versorgt wird. Für mich ist dies auch platzmäßig eine perfekte Lösung: Auf dem DENON steht der 27er iMac mit 3TB genügend Platz nicht nur für die Audio, sondern auch für die Foto Sammlungen, per Kabel am CD Eingang des CAMBRIDGE Amp. Mit dem DENON kann ich CDs und FM-Radio abspielen oder per potentem pre-out Signal zum CAMBRIDGE per Tape Monitor Eingang schicken.

RP: Cabellitis

Cambridge Audio A5 (2015)

Seit 2014, dem Jahr vom Praxisende und Umzug an den Bodensee (80qm), war die Miniaturisierung angesagt, aber der Spieltrieb blieb :-), für die MORDAUNTs wurde der CAMBRIDGE gebraucht angeschafft und weil nicht mehr zufriedenstellend, dieselben durch zwei DALI Spector 1 ersetzt, die jetzt am DENON hängen, übrigens recht unkritisch in der Aufstellung, notfalls auch im Regal oder nahe an einer Rückwand. Der englische CAMBRIDGE kontrolliert die DYNAUDIO noch besser und erhält seine Audioinfos meist vom iMac als Server, der viel Musik im verlustfreien wave-Format enthält, dazu alle erstellten und herunter geladenen SPOTIFY Playlisten und einige hundert GB MP3 Musikdateien, man sammelt ja sonst nichts :-). Über Wlan kann der iMac auch Internetradio streamen, leider bei komprimierter Audioqualität per niedrigen Bitraten, mir gefällt DAB+ deutlich besser (Rockantenne). Ab mittlerer Verstärkerleistung (12Uhr Position des Reglers) benötigt diese Cambridge Dynaudio Kombination besser abwesende oder für Lärm eher unempfindliche Nachbarn 🙂

under desktop cover – der AMP klemmt unter der Schreibtischplatte

Irgendwann wird dieser recht günstige und zufriedenstellende Amplifier vielleicht durch einen noch besseren ersetzt, die DYNAUDIOs hätten es verdient, sie sind übrigens für völlig freie Aufstellung abgestimmt, auf meinem Fensterbrett erfreuen sie mit trockenem Bass per originalen Schaumgummi Stopfen in der hinteren Reflexöffnung, in Ohrhöhe auf mit Sand gefüllten massiven Holz Ständern.

iPhones 4 (2012) bis 11 (2019)

Zum gemeinsamen Urlaub hatte die Tochter ihr neues IP4 (6MPI) mitgebracht, ich die CANON EOS 5D (12 MPI) und war erstaunt, wie gut (und vor allem unauffällig) das kleine Handy gegenüber der Vollformat-Kamera abschnitt. Zudem war es damals schon eine hervorragende mobile Tonquelle, ibs. per Dock am DENON und dabei fernbedienbar. Für DAB im Auto zahlten wir 2014 €400 Aufpreis, für das kleine TECHNISAT DigitRadio 100 (DAB+ BlueTooth + UKW + FB) unter €100, und da es sehr lange und oft im Hintergrund läuft, ist es an zwei aktive LOGITECH Z-10 Desktop Böxlein angeschlossen.

eieiei elf 

Das 11er iPhone spielt nicht nur fotografisch in einer anderen Liga und klingt (täglich im Bad) als Radioersatz mit z.B. Rockantenne als Webradio, sondern liefert auch per BT einen bemerkenswert tiefgehenden Sound an Ohrstöpsel (LINKLIKE Fly 9) und Kopfhörer (JBL E65BTNC) oder mit den kleinen auch im Freien sagenhaft klingenden BOSE Mini II SoundLink,

die möglichst auf einer planen Unterlage (Brett o.ä.) und ansonsten freistehend,

aber auch über den wohlklingenden BT-Receiver LAYEN BS-1 im 30 Pol Steckplatz (für IP4) vom DENON ASD-11R Dock, per massivem Silberdraht Kabel angeschlossen am RCD-CX1. 

Fazit

Konnte es früher nicht laut genug einhergehen, so ist heute für mich Präzision bei eher leisen Wiedergaben gefragt, statisch über Boxen, mobil per iPhone und BT. Mit der Wiedergabe über igs. 4 Boxen auf exakt gleicher Ebene wird, bei zugegeben aufwändiger weil präziser Abstimmung, aus dem kleinen sweetspot für nur einen Zuhörer ein sweet space ohne Verlust an Präzision, das macht schon Spaß 🙂

auch bei diesem Wetter, der 21.12. war der kürzeste Tag 7Std. 39Min.

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Slowfotos für die KW 51 2020

Corona Pandemie 2020: eine Folge der Sorglosigkeit unter Menschen – Essen, Kultur und zuhause: wie wir versuchen mit Einschränkungen zurecht zu kommen

Wir sind in diesem Jahr bisher bei radikal reduzierten Kontakten unterwegs (selten) wie zuhause (überwiegend) noch nie so viel Fahrrad gefahren oder gewandert, haben noch nie so viele Bücher gelesen und so viel Musik gehört oder Reiseberichte im Fernsehen miterlebt, noch nie so oft und so viel in der eigenen Küche zubereitet und abends genossen:

Es ist schon schön, regionale Produkte wie Backwaren, Fisch oder Käse in großer Vielfalt und bester Qualität ohne lange Wege einkaufen und verarbeiten zu können, über jahreszeitlich frisches Obst und Gemüse zu verfügen,
dazu korrespondierende Weine geniessen zu dürfen undwegen der Erinnerung bzw. fürs Tagebuch zu fotografieren:

Trotz Corona bedingter Einschränkungen sind wir, wenn möglich aber selten Essen gegangen, bis zum ersten Lockdown am 18.03.2020, dann wieder ab Mai und das nur im Freien, bei den wenigen Reisen haben wir auf die Lokalität geachtet und nur einmal Bedenken gehabt, ein Italiener in Dresden (es war sogar eine Empfehlung, die Küche ist echt lecker) bietet innen sehr geringe Abstände, der Chef lief ohne Maske herum und die Nudelfabrikation fand völlig offen und mitten im Lokal ungeschützt statt, wobei die Mitarbeiterin die Nase über der Maske hatte, zwei Wochen später stieg die Infektionsrate auch hier. In den anderen besuchten Lokalitäten hatten wir ein gutes Gefühl, wenn man von lascher Handhabung (meist die Maske betreffend) durch die Gäste absah!

Infektionen sind ibs. bei Hochzeiten und großen privaten Feiern in den Lokalen nachgewiesen: warum darf ich Bahn und Bus fahren oder sogar fliegen, aber nicht z.B. tagsüber essen gehen, warum sind Geschäftsreisen erlaubt und touristische nicht? Unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln besteht kein Unterschied in der Infektionsgefahr. Und die fortwährend geänderten Beschränkungen wie max. 5 Personen aus 2 Haushalten lassen sich einfach nicht kontrollieren, der Appell bezüglich 10 Personen für private Treffen, und das mal mit oder ohne unter 14-Jährige gezählt (auch die können Virus Träger sein), resp. je nach Bundesland geregelt, wird vielerorts nur ein Appell bleiben! Die viel zu hohe Zahl der Corona Toten steigt weiter, leider…

Der zweite Teil-Lockdown im November war nicht wirklich erfolgreich, weil m.E. wie der erste Wochen zu spät und zudem erst lange nach der Kapitulation der Gesundheitsämter in Hinsicht Infektionen Verfolgung! Beim ersten Mal zu massiv eingeschränkt und zu lange anhaltend, diesmal mit immer weiter geführten Verlängerungen bis zum Shutdown am 16.12.20, der weit bis in das neue Jahr 2021 dauern wird, mit weitreichenden Folgen, nur ein Beispiel: ein Fischlieferant verkauft aktuell 250kg in einem Zeitraum von zuvor 20Tonnen Umschlag, trotz Beihilfen droht hier der Konkurs für viele Firmen, ein heimischer Metzger verzeichnet seit März hingegen heftige Umsatzsteigerungen. Und warum werden gerade jetzt bestimmte und extrem florierende online Unternehmen immer noch nicht ordentlich besteuert? Einzig die Milliarden Verschuldung steigt und damit verbrennen wir die Zukunft von Generationen.

6 lange Monate wurden keine Konzepte für den infektionsarmen Schulunterricht erarbeitet, nur viele Änderungen baulich oder personell gefordert, wieder stehen wir vor einem Dilemma und das in jedem Bundesland etwas anders. Die fast kostenlose FFP2-Maske für ab 60jährige, abzuholen in der Apotheke, wurde für €6 eingekauft, ist aber bei diesen Mengen ab 70Cent zu bekommen, wieder verbrennt der BMG 2,5 Milliarden €. Erst 2014 gab es für die BRD aktualisierte Notfallpläne auch in Zeiten von Epidemien, schon 1975 haben wir im BW-Krankenhaus die Triage im Katastrophenfall trainiert. My10Cents zum bisherigen Vorgehen: Das Gute ist nicht neu, das Neue ist nicht gut. 

Kulturdefizit ist das andere Problem, es gibt erfolgreiche Konzepte für die infektionsarme Umsetzung, weniger Zuschauer sind doch besser zu verschmerzen als gar keine, online ist und bleibt Konserve. Für viele Selbstständige ist der Weg zu Hartz4 geebnet, wenn die eigenen Rücklagen aufgebraucht sind. Beamte und Bezieher von Versorgungsbezügen (wie wir auch) sind da besser dran, zumindest wirtschaftlich.

Unser Jahr endet dennoch mit einem positiven Rückblick, wenn wir denn mal ungehindert zu zweit und leise reisen duften, der Ausblick auf 2021 mit einem Mehr nicht nur an Kontakt, Kultur und Reisen wäre erfreulich, Essen gehen (nicht bis in die Nacht) auch schön. Deshalb habe ich nur einen Wunsch: Bitte haltet Abstand, tragt Masken und bleibt gesund, denn es lohnt!

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Slowfotos für die KW 50 2020

Gerstotto mit Burrata, Spinat und Salat

nur der Löffel fehlt noch 🙂

Zutaten

250g Roll- oder Vollkorn Gerste 
1 rote Zwiebel, Salz und gem. Pfeffer
4 EL Olivenöl
0,1l Weisswein, kräftig 
0,35l Gemüsebrühe
150g feiner Blattspinat
250g Burrata oder Mozzarella di Buffalo, auch als Minis

Zubereiten

Die Gerste min. einen halben Tag zuvor in kaltes Wasser geben und ein paarmal umrühren, das verkürzt die Kochzeit erheblich. Die geschnittene Zwiebel mit Olivenöl andünsten, die bereits weiche Gerste dazugeben und kurz dünsten und mit dem Wein ablöschen. Die Gemüsebrühe langsam hinzugeben und alles ca. 10min köcheln lassen, so daß die Gerste noch Biß hat.

Den Spinat schnippeln und den Käse in Stücke schneiden, beides unter das heisse Gerstotto mischen, mit Pfeffer und Salt abschmecken und sofort  servieren und genießen! Der restliche Weißwein passt gut dazu, ein paar übrig gebliebene Spinatblätter machen sich im Salat sowieso lecker.

da ist Vieles drin

Tipp

Nicht erst seit Jürgen Tarrach`s 2003er >Rezepte(n) zum Sattwerden<, nämlich die von der Großmutter, sind wir von >alten< Gerichten samt pflanzlichen Nahrungsmitteln angetan, mit viel Eiweiß und vor allem faserigen Schlackstoffen, der geschälte Reis gehört nicht dazu, die Gerstenkörner haben es uns angetan ibs. wegen kräftigem Geschmack und potentem Sättigungsgefühl!

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Slowfoto für die KW 49 2020

Dezember 2020

Ein Aussichtsplatz im Aquamarin, dem schönen Freibad am Bodensee, nach der Saison für Fußgänger geöffnet, gerne zum Meditieren 🙂 wir haben aber auch jetzt noch Schwimmer gesehen – brrrr 😦

Was bringt 2021, wie erfolgreich wird das Impfen weltweit, wann geht das Corona bedingte Sterben zu Ende? Dazu ein Zitat vom Historiker Prof. Christopher Clark:

Die Geschichte lehrt uns nicht viel, aber die historische Betrachtung von Epidemien der Vergangenheit macht eine Tatsache deutlich: Die Menschheit besitzt eine erstaunliche Fähigkeit, unangenehme Ereignisse zu vergessen. Wir vergessen die Angst und die Erschütterungen und machen einfach weiter… Na ja, eher scheint es ein notwendiger Mechanismus für die Überlebenden zu sein, wieder in ihr gewohntes Leben zu finden. Wir sollten also besser nicht davon ausgehen, dass die Lehren aus Corona den Menschen lange im Gedächtnis bleiben werden. Nach Corona wird die Menschheit so dumm sein wie zuvor. Mir würde es schon reichen, wenn wir als soziale Lektion aus der Corona-Pandemie die Erkenntnis ziehen, dass wir dem Pflegepersonal in Krankenhäusern, den Angestellten in Supermärkten oder auch Lieferwagenfahrern viel mehr Respekt entgegenbringen müssen. Diese Menschen sollten auch weit besser bezahlt werden.

Serbien, Georgien, Montenegro, Kroatien, Slowenien, Litauen, Ungarn, USA, Österreich und Schweden bilden Reihenfolge der Hotspots weltweit, in D sind gestern >22.000 Neuinfektionen und 400 Verstorbene gemeldet, einzig der Lockdown scheint zu wirken.

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Slowfotos für die KW 48 2020

Secret places – Waldsee und Ratzenberg (Lindenberg Allgäu)

Wir parken am Hofgut Ratzenberg, wo wir regelmäßig Bio Fleisch von den Erzeugern aus der umliegenden Region einkaufen. Angesagt ist die Runde zu Fuß zur Kneipp Anlage und zum Waldsee mit eisenhaltigen Wasser und ehemaligem Torfabbbau, dann weiter über das Gebiet der ehemaligen Burg Ratzenberg, einem landschaftlichen Kleinod in herrlicher Umgebung, dort wurde 1501 der Mediziner Dr. Matthäus Ratzenberger geboren, der später ein Freund von Martin Luther wurde und nach dessen Tode im Februar 1546 als Vormund für die Kinder sorgte. Heute werden hier Feriengäste betreut, auch ein Seniorenstift trägt seinen Namen.  

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Slowfotos für die KW 47 2020

Secret Places: Malerecke in Langenargen am BodenseeZiel ist diesmal die Malerecke, wir wandern von Kressbronn`s imponenten Neubauten auf dem Gelände der historischen Bodanwerft aus über 10km entlang der Camping- und Bootsliegeplätze nach Langenargen mit der bereits im ersten Lockdown geschlossener insolventer Gastronomie im Montfort Schloss am Ende der prächtigen Uferpromenade, von da zur idyllischen Malerecke mit vielen Steinmännchen an der Argenmündung und wieder zum Parkplatz zurück.Tipp: schon schön hier…

Die Argen ist der drittgrößte Zufluss am Bodensee nach dem Alpenrhein und der Bregenzer Ache, das Dreieck Langenargen, Friedrichshafen und Romanshorn liegt an der mit 14km breitesten Stelle des Bodensees. Langenargen genießt als Sonnenstadt touristischen Zulauf und verfügt über den großen Hafen für Segler und andere Boote. Die Malerecke direkt an Argenmündung ist nur eines der vielen schönen Motive…

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