Canon EOS RP – Einstellungen

Tipps zur Einstellung der Canon EOS RP

Meine präferierten Einstellungen für die EOS RP für Firmware Version 1.1.0. mit Stand September 2019 – unter besonderer Berücksichtigung meiner slowfotografischen Ansprüche:

Zwei Jahre nach der Anschaffung der EOS 6D, mit ausführlicher Erprobung und immer noch bestehender Überzeugung hinsichtlich der Bildqualität bis hin zu nutzbaren ISO 25.600 bei gering sichtbaren Einbußen aber befriedigen Einsatzmöglichkeiten nicht zuletzt auch wegen weichem Spiegelschlag – habe ich beschlossen, Canon`s zweite vollformatige spiegellose EOS RP zu nutzen, auf der immer währenden Suche nach noch besserer Sensor Technik und die nicht im Sinne höherer Auflösung, sondern gesteigerter ISO Fähigkeit bis 40.000 und diesmal ohne Spiegelschlag samt stiller Auslösung!

6D Sensor hinter dem Spiegel, RP Sensor hinter dem Bajonett

Während die dSLR den Bildsensor tief im Gehäuse nahe der Rückwand und den AF Sensor am Gehäuseboden hat, gibt es bei der EOS RP einen Sensor für beide Zwecke relativ nahe am nunmehr (Canons 4.) R-Bajonett, d.h. für die Verwendung von EF/EF-S Objektiven ist, vergleichbar zur EOS M, ein ca. 22mm breiter, rund 110g wiegender Mount-Adapter EF-EOS R als Zwischenring zwingend notwendig, um die richtige Distanz zum Sensor beizubehalten und alle elektrischen Kontakte zu übertragen, bei Verwendung neuer R-Objektive entfällt dieser!

Der geliebte optische SLR Sucher fehlt, was einer Umgewöhnung bedarf, die durch mannigfache zusätzlich angezeigte Informationen mehr als wett gemacht wird, und spürbar Strom verbraucht, dafür nach Eintritt der Dunkelheit überlegen ist: Er zeigt zwar nur annähernd, was später auf einem geeigneten großen Bildschirm alles zu erkennen ist, ein Klick auf 10-fach Vergrößerungstaste (die unter dem Sternchen = AE Lock) hingegen ruft Erstaunen schon auf den klappbaren kleinen TFT auf der Rückseite der Kamera über die Detailwiedergabe hervor, ich nutze ihn gerne als AF touch pad (wie bei der EOS M) und für Bildkontrollen, Menü Einstellungen oder Boden- resp. seltener Stativ-Nutzung.

Rädchen und Tasten sind für Rechtshänder ausgelegt, nur der Canon Geier weiß warum links für ON-OFF ein Rad herhalten muss, Hauptsache es funzt, ebenso weswegen das waagrechte Einstellrad per Locktaste zu blocken ist, M-Fn habe ich für ONE SHOT <-> AF SERVO belegt, alles andere ist beschriftet und damit selbsterklärend.

Die RP Bedienungsanleitung >Advanced User Guide< hat immerhin 641 Seiten :-), unendlich viel ist einstellbar, neu sogar eine Farbkorrektur hinsichtlich etwas gelberer Hautwiedergabe, was meinem Empfinden nach Haut wie bei Nikon Aufnahmen entgegenkommt -> nunmehr wende ich den modifizierten Bildstil [Natürlich] 5 2 2 1 1 1 und bei [Porträt] als letzte Zahl auch eine 1 an, weil Rot&Co bei Canon wohl recht beliebt ist, die neuen Porträts werden es zeigen.

Neben 10 Programm Automatiken gibt es Video und [SCN] mit 12 Vorwahlen: Auch für die [Nachtaufnahmen ohne Stativ] habe ich abends das SCN im Gegensatz zur EOS 6D (dort ohne Verbesserung) genutzt um zu sehen, ob die Aufnahmen damit besser sind als in den kreativen Programmen mit bis zu ISO 40.000!

Canon bietet für große Hände noch eine andockbare Basis, die mit rotem Rand gut zu L-Optiken passt, mir aber für leichte Optiken wie das schlanke EF 2.8 40mm Pancake ebenso wenig fehlt wie die fetten Batteriegriffe der d-SLR, aber mit 700g Objektiven ist das anders, der Extension Grip (€79.-) bietet hier ein deutlich sicheren Halt des Bodies mit der rechten Hand, – weitere erste >launische< Eindrücke habe ich hier beschrieben.

Vorweg bleibt zu sagen, meine Anforderungen an einen Fotoapparat sind schon recht spezifisch und zwar seit sehr langer Zeit, hier nach aktuell bestem Wissen und ohne irgendwelche Gewähr oder Haftung erstellt, ich brauche resp. nutze:

  • keine extrem schnelle Bildfolge, anstelle 10fps reichen mir 4-5 vollauf, auch mein iPhone bietet mit 240fpm bei voller 12MPI Auflösung nicht mehr, allerdings m.W.n. ohne AF Nachführung
  • lieber leichtere kleine Gehäuse (und Objektive) wie die 6D oder die jetzt noch kleinere RP (132x85x70mm bei 470g) als die größeren Boliden 5D (ibs. mit dem BG E4) und 5DII ff, mit Vollformat bietet die RP satte 26,2MPI
  • hohe ISO Fähigkeiten für Aufnahmen mit weniger Licht, die letztlich zeitaufwändige, dafür rauschreduzierte >Nachtaufnahme ohne Stativ<, also eine Verrechnung von 4 in einer Sekunde aufgenommenen Bildern (s.a. EOS M) überflüssig machen für available light (wie mit der EOS 6D)
  • erstens eine präzise Scharfstellung per zentralem AF Feld oder Spot (AF ON) der RP mit 4.779 Dual Pixel Messpunkte mit blitzschneller Umschaltung auf AF-Servo (wenn nötig z.B. mit der M-Fn Taste), leider ist der Wechsel AF ON zu AF Nachführung, Augen- und Gesichtsverfolgung nicht auf diese Taste zu legen 😦
  • zweitens die Belichtungsspeicherung per Bildschirmkontrolle (AE => * Taste)
  • danach die finale Bildkomposition und möglichst leiser bis stiller Auslösung in den Programm Automatiken [Fv P Tv Av M B resp. leiser Modus]
  • [A]utomatiken mit präziser AF Nachführung, Augen- und Gesichtsverfolgung
  • unproblematische Verwendung auch von Altglas, auch per Adapter oder mit Extender
  • möglichst naturgetreue Farbwiedergabe per Bildstil [Natürlich] 5 2 2 1 1 1 (mehr Gelb wg. natürlicherer Hautfarben!)
  • lange Akku Laufzeit, da patzt die RP ein wenig wegen Bildschirm resp. eSucher), dafür ist der LP-E17 (7,5V bei 1.040mAh) auch in der Kamera per USB 3.0 Type-C Kabel aufladbar – die grüne Kontroll-LED leuchtet dann rechts hinten am ausgeschalteten Body, nach maximal rund 250 Aufnahmen
  • Fernbedienung einmal sowohl mit [Camera Connect] und meinem iPhone 7+ endlich per BlueTooth (Automatisch übertragen – BT Fernsteuerung – Standortinformationen – Kameraeinstellungen Aufnahme => Remote Live View und Download von Bilddateien), als zum Anderen auch Kabel gebunden mit der aktuellen Version 3.10.20 von EOS Utility 3, die Kamera wird erkannt, Download von Bilddateien, Einstellungen und eine äußerst komfortable Fernbedienung (weil eSucher basiert) sind damit möglich 🙂
    RP am MacBook Utility geöffnet

    RP am Kabel

Zu meinen Einstellungen resp. Nutzungen:

Autofunktionen 

[SCN] eignet sich für: [Nahaufnahme – Speisen – Nachtporträt – 4Nachtaufnahme ohne Stativ – HDR-Gegenlicht – leiser Modus– Porträt – Gruppenfoto – Landschaft – Sport – Kinder – Schwenken]

NB: [SCN] leiser Modus [Lautsprecher durchgestrichen] ist für mich eine ideale weil absolut unauffällige Funktion i.V.m. ONE SHOT AF, per mittigem Einzelfeld- oder (mini) Spot kann man mit halbgedrückten Auslöser AF und AE fixieren und halten, ggf. die Komposition noch korrigieren und für die Umgebung nicht weil nur im Sucher optisch erkennbar auslösen, eine top schnelle und extrem wertige Einstellung für Straßen- oder auch Nachtaufnahmen, die ich jedem Nutzer als wichtige Neuigkeit nur ans Herz legen kann, ich ziehe es dem [A] aus den nachfolgend genannten Gründen vor:

[A] Das grüne Automatikprogramm eignet sich m.E. besonders bei geringem Licht, lässt allerdings keine präzise AF Spot oder Einzelfeld Positionierung zu, weil es AF Ebenen anzeigt, Tipp mehrfach wählen per halb gedrückten Auslöser oder gleich ONE SHOT AF in [Fv P TV Av] oder [SCN] leiser Modus

[FV] eine gelungene neue Einstellung, die Parameter Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und ISO können hier einzeln und in Abhängigkeit der jeweiligen Priorität zueinander geändert werden, im Grund eine erweiterte und variable [P]rogrammautomatik, mittlerweile ebenfalls (m)ein Favorit

[P] eignet sich für alle einfachen Aufnahmesituationen mit variabler Blende/Zeit Kombination

[Tv] eignet sich für bewegte Motive oder unruhige Situationen (Zeitvorwahl = TimeValue ab 1/125sec und kürzer), mit langen Zeiten zur gezielten Unschärfe oder Verflüssigung bestimmter Bewegungen

[Av] eignet sich für alle statischen Motive in ruhigen Situationen (Blendenvorwahl = ApertureValue ab F8 und höher), mit offener Blende zur Freistellung von Hintergründen

[M] eignet sich für alle manuellen Einstellungen wie z.B. bei Nahaufnahmen mit kleinem Blitz LZ7 und 1/200sec F19 ISO 100 oder vom Stativ aus (Mond)

Customfunktionen

Ich verwende hier modifizierte Einstellungen ähnlich denen von Ken Rockwell, wobei für alle 3 der Belichtungsmodus [Fv] oder [P] und ISO [Auto] mit max. 40.000 gilt, die Bildgröße ist bei der RP .jpg und immer L:

[C1] Allgemeine Szenen -> [Fv] oder [P] -> T [Auto] -> Bildstil Standard mit +4 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> AF mode one shot – AF Bereich große Fläche – Finder Level ON -> Sucher kontinuierlich langsam
[C2] Familie Menschen -> [Fv] oder [P] T 1/125sec -> Bildstil Standard mit 0 oder +1 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> Servo AF -> AF Gesichts- und Augenerkennung / All Area – Finder Level OFF -> Sucher kontinuierlich langsam
[C3] Aktion und Sport -> [Fv] oder [P] -> T 1/500sec -> Bildstil Standard mit 0 oder +1 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> Servo AF -> AF Gesichts- und Augenerkennung / All Area – Finder Level OFF -> Sucher kontinuierlich schnell (4FPS)

Mein aktueller Bildstil war bis zur 6D [Natürlich] 0110, jetzt ist es 5 2 2 1 1 1 und kann mit laufender Nutzung weitere Änderungen erfahren 🙂

Individualfunktionen -> bitte zuerst einstellen:

C.Fn I Belichtung Einstellstufen

1 2 3 4 5 6 7
0 0 0 2 0 0 –

C.Fn II Autofokus

1 2 3 4 5 6 7
–  –  * 1 * 0 1

C.Fn III Operation/Weiteres Custom Steuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9
0 0 0 0 *  – 0 1 0

zu 1 Auslöser halb gedrückt nur Belichtungsmessung ohne AF Start!

Menü -> erst nach Individualfunktionen einstellen:

Kartei SHOOT 1-9

Kartei 1

Bildqualität L
Ausschnitt-/ Seitenverhältnis FULL
Rückschauzeit Aus
Auslöser ohne Karte betätigen OFF

Kartei 2

ObjektivAberrationskorrektur alle 3 Positionen Vignettierungkorr. Verzeichnungskorr. und Dig. Objektivoptimierung auf ON, wenn kein anderes Programm (DxO LR) verwendet wird, oder OFF, wenn man die Objektive out oft he box liebt
Steuerung externes Speedlight wie vorgeschlagen

Kartei 3

Beli.korr./AEB 0
Foto ISO-Empfindlk. Automatisch, ISO und Auto-Bereich auf 100-40000
Längste Verschluss.zeit auf Auto
Film ISO-Empfindl.Einstellungen auf Max. für Auto 25600
Autom. Belichtungsoptimierung OFF oder Standard
Tonwert Priorität OFF -> NB
Messtimer 16 Sek.
Belichtungssimul. Aktivieren

NB: Tonwert Priorität möglich => D+ und D+2 verbessern die Gradation in (zu) hellen Bildbereichen und können ggf. durch erhöhtem ISO Wert das Rauschen in dunklen Bildpartien verstärken, deshalb vor der Aufnahme testen: Die Tonwert Priorität Option Erweitert D+2 inaktiviert den Auto Lighting Optimizer und umgekehrt, die Belichtungskorrektur bleibt hingegen immer erhalten. Ich nutze die Tonwert Priorität nicht!

Kartei 4

Weißabgleich AWB Priorität Weiß
Custom WB je nach Aufnahme
WB-Korr.einst. 0,0/+-0
Farbraum sRGB
Bildstil Natürlich -> modifiziert  5 2 2 1 1 1

Kartei 5

Rauschred. bei Langzeitbel. Deaktivieren OFF (wenn z.B. externes Nachentwicklungsprogramm verwendet wird) ansonsten Automatisch AUTO oder Aktivieren ON
High ISO Rauschreduzierung Standard
Staublöschungsdaten Abbruch
Touchauslöser, Mehrfachbelichtung, HDR Modus und Fokus-Bracketing Deaktivieren resp. nur bei Bedarf

Kartei 6

Intervall-Timer, Langzeit-Timer und Anti-Flacker-Aufnahme Deaktivieren,
Schnellanzeige ???

Kartei 7

AF-Betrieb ONE SHOT AF
AF-Methode AF [] <=> Quadrat
AF Augenerkennung und Kontinuier.AF Deaktivieren resp. über M-Fn Taste
Touch & Drag AF-Einstellung Deaktivieren, Pos.-Methode Relativ, Akt. Touch-Ber. Rechts

Kartei 8 

Objektiv Electronic MF ON
AF-Hilfslicht Aussendung OFF – nur bei Bedarf ON
Einst. für MF Peaking EIN Empfindlichkeit HOCH Farbe GELB

Kartei 9

Movie-Aufn.größe FHD 25.00P IPB (Vorschlag)
Tonaufnahme Automatisch
Movie Digital-IS Deaktivieren Film Langzeitautomatik A-SLOW ON

Kartei Play 1-4 sind individuelle Einstellungen zur Bildwiedergabe, zu denen ich nichts raten mag 

Kartei SET UP 1-6 sind individuelle Werkzeug Einstellungen, auch dazu mag ich nichts schreiben außer Eco-Modus auf Aus, dafür Stromsparmodus Display Aus + Automat. Absch. + Sucher aus auf jeweils 1 Min. zur gezielten Akkuschonung

Kartei C.FN I II und III die Individualfunktionen stelle ich gerne zuerst ein, siehe dazu ganz oben im Beginn dieses Artikels

Kartei MY MENUE Set up 1-2 dient der Speicherung einiger individuellen Einstellwerte und wird ebenfalls von mir nicht genutzt.

GPS und WLAN nutze ich doch lieber über mein iPhone 7+, hier gibt es noch enormes Potential für die Canon Ingenieure, die Smartphones sind da Meilen voraus.

Fazit: Canon hatte mit dieser Kamera spät aber den zweiten Schritt in Richtung Vollformat spiegellos getan und Zutaten für den Konsumenten zusammen gefügt, die meinen Ansprüchen sehr entgegen kommen, auf Notwendiges beschränkt sind und ein paar Schmankerl hinzugefügt. Die Bildfolge von fast 5fps genügt mir allemal wie auch die Lichtmess Variationen und Speicher und das schon seit langer Zeit, die für mein Empfinden hervorragenden 6.240×4160.jpg Dateien haben Größen von rund 7-11 MB. Die Einstellungen bis ISO 40.000 rauschen zwar sichtbar aber bemerkenswert gering, man kann per [Nachtaufnahme ohne Stativ] den ISO Wert etwa halbieren, die EOS 5D hatte ISO 1.600 als Maximum und satten Spiegelschlag!

Der spiegellose Verschluss ist leise resp. völlig geräuschlos im [SCN] leiser Modus Programm, mittlerweile meine gerne genutzte Einstellung weil relativ unauffällig und in Verbindung mit zentralem AF-Feld/Spot per halb gedrücktem Auslöser eine schnelle AE+AF Speicherung erfolgt, die eine weitere Bildkomposition ermöglicht! Ob die Nutzung weiterer SCN Programme dem gereiften Nutzer viel hilft, waage ich zu bezweifeln, der Anfänger freut sich sicher, das Essen schmeckt aber nach Aufnahme im gleichnamigen Programm auch nicht besser 🙂

Ähnlich: Die Gesichtsverfolgung nutze ich ab+an, sie macht aber oft was sie will, dann nutze ich lieber die AF ON Taste mit mehrfachem Nachfokusieren per ONE SHOT, weil noch präziser und für mich von der dSLR her gewohnt schneller.

Focusstacking geht am besten vom Stativ mit R-Glas oder dem EF-S 60mm macro, also mittlerweile (beruflich) weniger was für mich, zu meiner zahnärztlichen Tätigkeit wäre die Kombi RP am Behandlungsstuhl und Steuerung über das Notebook ein Segen gewesen! 

Alles in allem ist die RP, wenn man leichtere und kleinere Gehäuse mag, ein aktuell rundes aber überaus vielschichtiges Angebot! Canon vertraut auf den Geldbeutel der Käufer und bietet neue R-Gläser zu m.E. sehr gehobenen Preisen, wer wie ich viele EF/EF-S Gläser im Schrank hat kommt ganz gut mit dem Mount Adapter EF-EOS R zurecht.

Nebenbei ist die EOS RP meine vierte Vollformat EOS: die erste 5D wegen des analogen KB vergleichbaren Suchers: endlich richtig sehen, die zweite 5DII wegen der exzellenten Bildqualität: endlich super zu sehen bekommen, die dritte 6D wegen der ISO Tauglichkeit bei wenig Licht und die RP weil ich an der EOS M, von der ich heute noch angetan bin, vieles vermisst habe, und das immer drauf seit der 6D ist ein EF 1.8 28mm, es sei denn mehr ist angesagt:

Leichtgepäck EF 20-35 3.5-4.5 – EF 1.8 50 + 4Dio Nahlinse – EF 28-135 3.5-5.6 IS + Kenko x1,5

Mittelgepäck EF 24-105 4 L IS – EF 50 2.5 macro – EF 70-300 4.5-5.6 DO IS + Kenko x1,5

Schwergepäck EF 16-35 2.8 L – EF 24-105 4 L IS oder EF 24-70 2.8 L – EF 70-200 L IS + EF 1,4x

Alternative EF 28 1.8 – EF 35 2.0 – EF 50 1.4 – EF 85 1.8 – EF 100 2.8 macro – EF 135 2.0 L – EF 200 2.8 L – Kenko x1,4

Alle aufgeführten EF Objektive sind an der RP auf Verzeichnung und Vignettierung korrigiert, das EF 70-200 4 L IS sogar per digitaler Objektivoptimierung, auch das EF-S 60 2.8 macro. Meine EF/EF-S werden zwar erkannt, manche Altgläser aber nicht korrigiert (EF 22-55, 35-80 wie auch Fremdglas), was zu analogen Zeiten auch nicht der Fall war.

© www. s l o w f o t o .de

NB: die folgenden Aufnahmen mit der RP sind unbearbeitet außer Datenreduktion und bewußt ohne weitere Kommentare außer der Dateinummer, mit verschiedenen Objektiven und von ISO 100 bis ISO 40.000 erstellt.

Wer meine Arbeit anerkennt resp. unterstützt, spendet 10€ an:              
Peter Paul Zehner IBAN DE90 1208 0000 1033 3034 29 BIC BYLADEM 1001 – Verwendungszweck Canon EOS RP – danke!

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Mit dem OSMO MOBILE 2 plus iPhone fotografisch unterwegs

DJI OSMO: Tipps zur mobilen und stationären Anwendung beim Fotografieren

[DJI GO] als Film- und Foto [App], OSMO MOBILE 2 als Gimbal und ein iPhone als Aufnahmegerät bilden eine Funktionseinheit:

OSMO auf CULLMANN und NOVOFLEX (ohne iPhone, inaktiv), fürs iPhone dient ein altes Case

Man kann damit ibs. mobil Filmen und Fotografieren, bekanntermaßen auch mit dem iPhone alleine auch. Darüber hinaus kommt m.E. der stationären Verwendung, sei es auf einem Stativ oder stabilen Stand eine weitere Bedeutung zu. Weshalb also die Umstände mit dem OSMO oder besser gefragt, worin liegen die Nach- und Vorteile gegenüber der solo Verwendung des Smartphones?

17 auf einen Streich (=Stitch) – für Architektur gut geeignet

Dazu ein paar launische Gedanken:

[VIDEO] erlaubt Bildgrößen von 1280x720p HD mit 30fps, 1920x1080p HD mit 30 resp. 60fps und 3840×2160 oder 4K mit 30fps jeweils iVm. 60MB, 130 resp. 175MB und schließlich 350MB Speicherplatz pro Minute. Der etwas kleinere VIDEO Bildwinkel beträgt äquivalent 1,2fach Zoom, also etwa f34 gegenüber f28mm KBÄ und das maximale Zoomen ist auf 6x gegenüber 10x bei [FOTO] beschränkt.

OSMO bereit zur Aufnahme, das Case erleichtert die iPhone Montage für das Hochformat in Aktion

Wer also Filmen möchte, wählt die Bildgröße und fps, zwischen Hoch- und Querformat und internem oder anderem Mikrofon, in Stereo erst ab XS und XS max. Beim OSMO kann noch die Stabilisierung vom Walk Mode und Sport Mode eingestellt werden. Die Akkulaufzeit beträgt laut Bedienungsanleitung bis zu 15Std. (im ausbalancierten Stillstand, bei 2600mAh Kapazität), bei intensiver Nutzung sollten 2Std. als Maximum eingeplant werden wie auch für die Ladezeit am Adapter aus dem Zubehör.

Nanomax Tischstativ plus Novoflex 360 Gradteller plus TL-PB 10400mAh PowerBank

Ich verwende gerne für mobil eine 10400mAh Power Bank (Input 5V/2A Output 5V/1A + 5V/2A, womit Gimbal und iPhone gleichzeitig nachgeladen werden können) und für schnelles Laden das potente Stecker Netzteil vom iPad.

Einzelaufnahme Hochformat

Zum mobilen Fotografieren ist ibs. der Walk Mode von Vorteil, weil die einmal vorgegebene Ausrichtung des iPhones präzise nachverfolgt wird, wie beim bewegten Filmen eben auch, selbst bei massiver Änderung des Griffwinkels bleibt die Ausrichtung des iPhones bis hin zu den mechanischen Anschlägen erhalten. Korrekturen dieses Blickwinkels sind zudem unschwer mit dem dicken 4-Wege Knopf am Griff einzustellen. Mit etwas Übung lassen sich somit auch mobil Aufnahmen erzielen, die z.B. eine hervorragende Parallelität zum waagrechten Horizont bewahren.

>UltraWideAngle< 5 Aufnahmen gestitcht

Bei der stationären Verwendung erlaubt [PANO] gestichte, hochformatige Einzelaufnahmen: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern (mit ca. 100 Grad), >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern (mit ca. 340 Grad), die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn nur bei waagrechten Panos und die sinnvollerweise im Hochformat: Man platziert das Gimbal und iPhone mit Bodenplatte oder gleich auf einem Stativ erhöht und vertikal gut eingerichtet und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen, was ibs. bei 17 Aufnahmen den eigenen Fluchtraum voraussetzt :-). Auch hier ist die Parallelität zum Horizont bei sorgfältiger Positionierung gegenüber Panos >aus der Hand< augenfällig!

>180< Grad 9 Bilder gestitcht

Fazit: Wer auf Qualitätsverbesserungen hinsichtlich der Kameraführung Wert legt, kommt an der dynamischen Stabilisierung nicht vorbei, sei es beim Gehen oder ibs. in der Panoramafotografie, auch bei der Verwendung vom Zoom lassen sich auch durch den stabilen Stand relativ gute Aufnahmen mit sehr kleinem Bildwinkel erreichen, ähnliches gilt für Einzelaufnahmen mit verzögerter Auslösung (2-5-10sec):

8 Einzelaufnahme ZOOM Position min
9 Einzelaufnahme ZOOM Position max – das >Betreten verboten< Schild ist auch im nächsten Bild

Der originale quadratische Fuß mit den 4 Silikonstoppern hat für die stehende Aufbewahrung wie auch die Anwendung auf einer Tischplatte o.ä. eine Bedeutung, läßt sich aber auch anders ersetzen. Mobil kann alles Gerät (Einbein, 3-Bein Stativ) per Stativgewinde montiert werden.

>Panorama< 17 Bilder gestitcht – ganz klein halblinks mittig >Betreten verboten<

Nachteile beim Fotografieren: Panoramen immer in bester Qualität abspeichern, sonst werden sie zu sehr komprimiert, ibs. in der Höhe [dji] 705 zu 3.326 anstelle iPhones [PANO] 3.856 zu 11.616, zudem dauert die Verrechnung (Stichen) einige Sekunden, wohingegen das Pano mit der iPhone eigenen Software sofort zur Verfügung steht! Hier ist die Apple Überlegenheit augenfällig, 240 Aufnahmen in voller Größe pro Minute und bis Ende der Akku oder Speicher Kapazität (12MPI resp. 3.024 zu 4.032) sind unerreicht. Farbstiche haben mich verwundert:

der 2019er Sommer ist sehr warm, das [dji] Pano hat schon einen leichten Stich wie 8 + 9 auch 😦
den Grund dafür habe ich bisher noch nicht gefunden, Apple`s Fotos sind m.E. besser weil konstant auch in der relativ getreuen Farbwiedergabe und das ist nicht nur meine Meinung. Zudem speichert [dji] alle Aufnahmen in einem eigenen Verzeichnis, man muss also extra >in die Filmrolle< exportieren, und um Speicherplatz zu sparen, dann wiederum in diesem Verzeichnis löschen.

[PANO] ca. 200 Grad 4.002 x 16.382
Vorteile beim Fotografieren: Die Möglichkeit, mit bisher vertrauten [Apps] Fotografien oder Panoramen erstellen zu können, die letzteren auch im Hochformat, also von oben nach unten und weil stabilisiert auch umgekehrt und somit horizontal je nach Lichtsituation im und gegen den Uhrzeiger! Zoomen geht zudem wie gewohnt nur über den Bildschirm, also vor der Aufnahme! Wenn ca. 200 Grad Panos reichen, ist man so besser bedient. 340 Grad bietet, in bester Qualität abgespeichert, hingegen nur [dji], und das stationär im Hochformat und im Uhrzeigersinn.

[dji] ca. 340 Grad 4.006 x 16.376
Tipp: Üben kann man auch mit einem Handstativ wie dem NEEWER, mittlerweile mein Immerdabei 🙂

NEEWER Rückansicht
NEEWER Frontansicht

mit dem NEEWER aus der Hand und [PANO] geht es auch ganz gut, aber nicht immer top präzise
my10cents: Für den (mobilen) Filmer ist das OSMO MOBILE 2 ein Must, für den ruhigen Fotografen eine Bereicherung, wenn es um die Präzision des Kamerastandortes, vor allem bei Panoramen geht. Die fast Rundum Aufnahme aus 17 gestichten Einzelbildern ist ein Segen, egal ob im Freien oder im Raum, mit handfesten Vorteilen bei Architektur Aufnahmen. Brennweiten bedingt führen sehr nahe Distanzen zu eigenwilligen Abbildungen, also mal wieder etwas zum Spielen.

iPhone 7+  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de

OSMO Gimbal 2 – Einstellungen für Fotografie

Einstellungen zum Fotografieren mit dem DJ OSMO Gimbal 2

Lichtspuren – hier mit NIK-Snapseed intensiviert

>Den Osmo nutzen wir auch im (semi) professionellen Bereich für Online und die Kollegen sind durchweg begeistert.< Das schreibt mir ein Freund aus der kommerziellen Filmproduktion!

Filmen ist nicht wirklich meine Domäne, ich bin auf Standbilder fixiert und ibs. seit dem iPhone 4s auch auf Panoramen mit Hilfe vom Hochformat: Früher war die Nacharbeit (Stitchen) immens, weil die Aufnahmen aus der dSLR oder Kompakten zusammengefügt werden mussten, mein Maximum bisher waren 51 Clicks auf der Seiser Alm für ein 360Grad Bild, heute erledigt das iPhone in der App [Kamera] diese Aufgabe praktisch live, das waagrechte oder senkrechte Pano ist mit Ende des Schwenks schon fertig zum Posten:

Anders beim dazu vorbereiteten OSMO Gimbal 2, hier werden hier wieder einzelne Aufnahmen gesticht: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern, >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern, die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn bei waagrechten Panos: Man platziert das Gimbal mit Bodenplatte und iPhone erhöht und vertikal gut eingerichtet (oder auf einem Stativ 🙂 und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen,

hier ging genau das schief!

Weiterhin bietet die [dji] App noch Einstellungen zur >Einzelaufnahme< (Gegenlicht – 2s 5s 10s – HDR) und >Long Exposure< (Lange Belichtung – Lichtspuren s.o. – Lange Belichtung) und darunter die [Kamera] Aufnahmen mit dem OSMO, mit der Apple-Watch samt Zoomfunktion fernbedient:

[dji] 1
[dji] 2
[dji] 3
[Kamera] FB 1
[Kamera] FB 2
[Kamera] FB 3
und mit der [dji] zudem noch eine Gesichts- oder Motiv Nachverfolgung per Autofokus (grünes Quadrat mit grünem Punkt, allerdings ohne Zoomfunktion), in Einzelaufnahme lassen sich übrigens auch ordentliche Teleaufnahmen erstellen, gerade auch am Ende vom Zoom bei kleinem Bildwinkel:

[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
Belichtungskorrekturen können zudem wie in der iPhone eigenen [Kamera] App per Fingerwisch höchst komfortabel erfolgen, die >Einzelaufnahme< bietet Stativ gebunden ein erkleckliches Potential, wobei mir die Panoramen (5-9-17), die Motivnachverfolgung sowie die links- rechtsläufig resp. von oben nach unten zu wählende Pano Funktion i.V.m. der [Kamera] App bisher am besten gefallen! Hierzu die Vergleiche mit [Kamera]:

mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 1x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 2x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 4x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 12x
mit der [Kamera]App als Pano auf dem Gimbal – absolut waagrechte Führung z.B. bei Architektur
mit der [Kamera]App als Pano aus der Hand – leichte Berg&Tal Führung, fällt in der Natur nicht so auf
Natürlich kann man die iPhone OSMO Kombination auch auf dem Stadtrundgang mitführen (anstelle des kleinen Handstativs von NEEWER), für mich als Stativmuffel eher eine Überwindung weil sperrig, aber gut, ibs. weil die Auslösung per rotem Knopf und der Zoom per Schiebetaste am Handgriff erfolgen.

Saarlouis Blick von Bastion 6 auf die Vaubaninsel [dji]
Tele max Vaubaninsel [dji]
Marktplatz zentral [dji]
Tele max [dji]
Tele max [dji]
Hierfür trennen sich dann auch unsere Wege für eine gewisse Zeit, in der Beziehung passen Fotografieren und Shoppen nicht wirklich zusammen 😦  jedenfalls ist das OSMO Gimbal bei zukünftigen Reisen oft dabei 🙂

das Leben im Gras, wie wir es gerne mögen [dji]!
NB1 [Beim Anheben aktivieren] habe ich wieder ausgeschaltet, das iPhone wird jetzt händisch gestartet und beendet, basta.

NB2 Achtung: Einstellungen -> Formate -> Maximale Kompatibilität (=JPG), keinesfalls High Efficiency, weil nicht exportierbar!

NB3 alle gezeigten [dji] Panos wurden maximal, d.h. mit 17 Aufnahmen erstellt, weil abschneiden kann ich nachher immer noch, der Stop oder Anschlag-Knopf am OSMO sollte immer in der Mitte des Panos ausgerichtet sein, zum Bedienfeld hin.

NB4 vertikale Panoramen: iPhone waagrecht montieren, App [Kamera] mit PANO oder Alternative verwenden, Kamera Bewegung mit auf – ab Bewegung per Knopf – fertig! 

Fazit
Viele schlichte Aufnahmesituationen (Einzelbild) lassen sich mit dem iPhone gut aus der Hand, manche noch besser und sicherer mit dem NEEWER Handstativ,

hier auf CULLMANN CS33 Saugnapf und dem kleinen CB2 Kugelgelenkkopf,

oder auch stabil aufgelegt lösen, die Panoramen hingegen sind mit Hilfe der kontrollierten motorischen links-rechts oder auf-ab Bewegung OSMO, egal ob mit [dji] oder [Kamera] App erstellt, schlichtweg viel besser. Faszinierend das aus 17 Aufnahmen gestichte Pano mit [dji] ohne weitere Bedienung als Start, oder das fernbediente auch gezoomte Einzelbild resp. Pano mit [Kamera] und Apple Watch, es gibt also viel zum Spielen 🙂

iPhone 7+  ooc außer Lichtspuren  FastResize

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FAQs: Was soll ich vor der Aufnahme mit dem Handy beachten?

Handy vor der Aufnahme: was ist wichtig?

18:15 low light mit dem iPhone 7+  1/4sec (stabilisiert)  F 1.8 f4mm  ISO 400

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild – vor der Aufnahme

  • das Bild entsteht im Kopf, die Kamera nimmt auf (auch so, wie ICH es nicht will!)
  • je größer der Kontrollbildschirm, desto leichter die Kontrolle (7x12cm wie iPhone 6+ 7+)
  • Hoch- oder Querformat, Quadrat nur explizit (Porträt), lieber nachher Format ändern
  • Live View: AF und AE Kontrolle, Horizont korrigieren (Gitternetz)
  • SW zum ÜBEN, ansonsten per Bildbearbeitung/Kopie (EBV weil rückgängig möglich)
  • schnell bewegte Motive im Burstmodus aufnehmen (240/min) und alsbald aussuchen
  • bei unsicherem Stand oder Panoramen Handstativ verwenden (Newer ca. 13€)
  • Panoramen hoch oder quer: klein anfangen (nicht gleich 180 Grad), Test vorher
  • Panoramen: von hell zu dunkel (links <-> rechts) resp. von oben nach unten
  • für Sondermotive [Camera+] (viele manuelle Einstellungen)
  • für HDR, Tele [Hydra]
  • für Langzeitbelichtung [Slowshutter]
  • für Schwarz-Weiß [CameraNoir]
  • für differenziertes Fokussieren [Focos]
  • Vorsatzlinsen: gute SWW okay (oder Panoramafunktion bei stillen Motiven)
  • Tele lieber 2-fach Linse plus max. 2-fach Digi-Zoom (28->56->112 KBÄ)
  • Fernbedienung bei Stativnutzung (Apple Watch, BT Handsender)
  • Akku Kapazität beachten (Tank mitnehmen)
  • LED Leuchten für nahe Bereiche (notfalls Taschenlampe in Camera+ / kein Blitz!)

alsbald nach der/den Aufnahme/n:

  • Datensicherung auf Reisen (Notebook plus externe 2TB Festplatte oder 200GB SD)
  • Kontrolle in der Kamera [Fotos] Horizonte korrigieren und Mist entfernen (Burstmodus)
  • Bildbearbeitung besser am Rechner (rückgängig resp. Kopie verwenden)
  • Ordner nach Datum und Ort bzw. Situation benennen, Apple macht es automatisch 

Kapitalfehler:

  • stehen bleiben und zoomen (anstelle Turnschuhzoom) resp.
  • immer erst so nah ans Objekt wie sinnvoll möglich (kein DigiZoom)
  • nicht einfach drauf los knipsen (die Kamera zuvor intensiv kennenlernen)
  • zu viele Programme fürs Fotografieren nutzen, erst das bordeigene kennenlernen
  • schlechte Aufnahmen nicht per Filter verschlechtern (->ENTF)

alle Einstellungen vorher üben üben üben bis sie im Schlaf sitzen!

iPhone 7+  NIK Snapseed  FastResize

nach der Aufnahme geht es hier weiter

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FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

iPhone 7+  ooc  Image Converter zur Größenreduktion

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FAQs: Wie kann ich einen schiefen Horizont korrigieren?

Frage: Einige meiner >schnellen< iPhone Aufnahmen zeigen einen schiefen Hintergrund, wie kann ich den korrigieren?

hier läuft das Wasser links aus dem Becken

Aufnahmen mit schiefen Hintergrund nerven, sind aber stark verbreitet: auf die Schnelle geschossen finde ich immer wieder eigene Bilder, die eine korrekte Ausrichtung vermissen lassen, trotz Gitternetz bei der Aufnahme…

Bereits on board sind diese Korrekturen ganz einfach durchzuführen: 

vor der Korrektur

[FOTOS] -> öffnen, die entsprechende Aufnahme -> anwählen,  Bearbeiten rechts oben -> anklicken und per -> Quadrat automatisch waagrecht equilibrieren und -> fertig! In der halbrunden Wasserwaage unter der Aufnahme wird die automatische oder manuelle Korrektur mit Winkelgraden angezeigt. Also in Zukunft nie mehr schiefe Horizonte verschicken, denn einfacher geht es nicht 🙂

nach der automatischen Korrektur

Falls der Standort (wie hier auch) ungenügend für die Aufnahme war und die weitwinkligen Perspektiven, es sei denn als Stilmittel eingesetzt, negativ überwiegen, verwende ich gerne die DXO App [ViewPoint2] – das macht aber deutlich mehr Arbeit und verkleinert zudem das Bild 🙂

mit DXO VP2 korrigiert

Fotos  Fast Resize

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FAQs: Was bringt der Porträt Modus des zweilinsigen iPhones?

Frage: Beschränkt sich der Nutzen des Porträt Modus nur auf Porträts oder mehr?

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ zeigt eine Menge an wertigen Neuerungen, die auch den Berufsfotografen erfreuen: Der Chef eines Kamerateams in Breslau erklärte mir den bis zu 240pps Video-Modus als einzigartig (außer Hochgeschwindigkeits-Filmkameras), ich bin als eher ruhiger Zeitgenosse auch vom Zeitraffer angetan. Nachdem ab dem iPhone 7+ zwei Objektive (1x= 28mm resp. 2x=56mm KBÄ, mit unterschiedlich großem Sensor) verbaut worden und die mit einem durchgehenden Zoomfaktor von 1-10 (!) inclusive Digitalzoom anwendbar sind, interessiert vor allem auch der sogenannte Porträt Modus mit der offenen Blendenwirkung oder besser mit Freistellung des Hintergrundes wie beim langen und lichtstarken Teleobjektiv, dazu drei schlichte Test Aufnahmen zu dem von Apple so genannten Tiefeneffekt:

F1.8 f3,99mm => 28mm KBÄ 1/2.9´´Sensor – relativ scharf von Vorder- bis Hintergrund
F2.8 f6,6mm => 56mm KBÄ  1/3.5´´Sensor – langsam beginnenden Unschärfe im Hintergrund
Porträtmodus mit ordentlich freigestelltem Hintergrund, die Brennweite entspricht dem Tele F2.8 f6,6mm, der Mindestabstand größer als mit dem Tele, dafür mit Hinweis

Kurz und bündig: Der Porträt (besser Tiefeneffekt-) Modus lässt sich beliebig einsetzen, wie das Sonnenschirm Modell 🙂 deutlich zeigt! Der Nutzen ist, im Gegensatz zur langen und offenen KB-Brennweite nicht nur dann um so größer, je weiter der Hintergrund entfernt oder je näher der sinnvolle Abstand zum Objekt der Begierde ist, sondern beginnt bereite direkt links und rechts neben dem Sonnenschirm, deutlich sichtbar am Geländer! Damit ist der eher harte digitale Tiefeneffekt gegenüber dem weichen optischen Schärfentiefenverlauf eines Objektives schnell zu erkennen! Von der aufwändigen Verrechnung mehrerer Frames bei Aufnahmen im Porträtmodus merkt der Anwender nichts und der spezielle Nutzen überwiegt!

TIPP laut CHIP für alle einlinsigen Smartphones: Wer ein einlinsiges iPhone nutzt, kann ab IOS 9.0 die kostenlose App Patch oder auch Fabfocus (€2, dafür mit vielen Filtern und weiteren Möglichkeiten hin zum sog. >dSLR Effekt<) nutzen, einlinsige Android Smartphone Nutzer finden mit der Google App APK ein >unverzichtbares Äquivalent< ab Android OS 7.1.1 oder höher!

iPhone 7+  ooc Fast Resize

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Bücher die sich lohnen

beide Publikationen

Alexander DACOS  Digitale Schwarz-Weiss Fotografie  ISBN 978-3-95845-692-1    240 Seiten 12,5cm x 18,5cm  €19,99  www.mitp.de Edition Fotohits

SW Fotografien geht der Ruf voran, zeitlos zu sein. Was zu Beginn der Fotografie ein Must war, ist heute zur Lust geworden: Die Grundsätze für gute Aufnahmen sind hingegen gleich geblieben. Der Wegfall von geschwätzigen Farben als Element der Gestaltung steht ein anderer Anspruch gegenüber: Licht und Schatten, geometrische und fließende Areale sind für den notwendigen Bildausdruck maßgeblich. Wie immer (ent-) steht das Bild am Anfang und zwischen den Ohren. Die moderne digitale Kamera verfügt über Live-View und damit kann die Wirkung von Farbe oder Schwarz-Weiß präzise kontrolliert werden, auch am Händy z.B. auf dem großen Kontrollbildschirm mit z.B. der App [CameraNoir]. Aufnahmen erstelle ich dennoch regelmäßig zunächst in RAW und SW, um sie später nachentwickeln zu können, der Autor erklärt das so (Zitat): wie Sie Ihre Bilder mit nur wenigen Klicks und einigen Tricks mithilfe von Photoshop, Lightroom oder Ihrem RAW-Konverter in moderne und ausdrucksstarke Schwarz-Weiß-Bilder umwandeln. Kritik: S.210 schade, dass hier (nur) die Kamera scharf abgebildet ist Jdas Buch lohnt allemal und sorgt für viele Stunden wertiger Beschäftigung, vielleicht auch länger? 

Dacos beginnt mit dem Ursprung der Fotografie (= Zeichnen mit dem Licht der Himmelskörper), dem gesellschaftlichen Stellenwert, den geschwätzigen Farben, Denken und Sehen in Schwarz Weiß, erklärt Licht und Schatten in der jeweiligen Wirkung, den Wert von graphischen Bildelementen, der Struktur und Symmetrie in der Komposition, behandelt kurz die SW-Kamera (Leica M) und kurz die schlichten Farbfilter samt Tonung in den Kameras, eher lang die digitale Dunkelkammer (im Vergleich zur nassen), deren immenser Einfluss hinsichtlich der Farbkanäle anstelle vorgegebener Filter und die Präsentation in der Öffentlichkeit mit wertigen Hinweisen.

Fazit: RAW plus JPG zum sofortigen Beurteilen, was die digitale Kamera betrifft, aufwendige und gekonnte (Nach-) Bearbeitung am PC und als Ziel ein beeindruckendes Bild! RAW vom iPhone exportiert man mit Airdrop. Die unspektakuläre SW Bearbeitung mit Snapseed erfolgt u.a. mit allen SW Filtern oder per Photoshop Elements -> Überarbeiten -> in SW konvertieren mit 6 Vorgaben samt Infrarot und RGB und Kontrast Intensitätsregler.

Nebenbei, meine >alte< 12,7MPI EOS 5D hatte ich bisher nur noch für SW-Aufnahmen verwendet, nun aber die Einstellungen etwas aktualisiert: RAW (für alle Fälle) und JPG im Bildstil [schwarz/weiß] weder Filter noch Effekt, Schärfe 0 Kontrast +2 bei ISO 800 und +-0EV für knackige SW-Aufnahmen, die nur noch wenig Nachbearbeitung erfahren! Entdeckung nebenbei an der EOS 6D mit ISO [auto]: Für reine SW Dateien reichen i.d.R. geringere ISO Empfindlichkeiten, für die gleiche Aufnahme in Farbe benötigt der Sensor höhere Werte! Ob das parallel zu unserem Nachtsehen mit dem Auge läuft?

Seite 210

Michael FRYE Digitale Landschaftsfotografie ISBN 978-3-95845-238-1
176 Seiten  21cm x 23,5cm €29,99  www.mitp.de Edition Profi-Foto

An eigenen und fremden Fotografien erklärt Michael Frye >die Kunst des Sehens, die Bedeutung des Lichts, der digitalen Dunkelkammer und des Drucks< versetzt mit eingängigen Zitaten: Es gibt nichts Schlimmeres als ein scharfes Bild eines verschwommenen Konzepts – Zitat Ansel Adams. Frye begann mit Diafilm, die richtige Belichtung zeigte sich erst später im Lichtkasten. Der Trommelscanner ersetzte zunächst die schlichten Digitalkameras, die Scans wurden mit Photoshop bearbeitet. RAW Dateien dienten später als Rohdateien, kreative Augen waren immer gefordert. Kunst kann man nicht einfach lernen, sondern nur mit viel Training eigene Fähigkeiten verbessern. Dazu wird jeder Schritt mit entsprechend ausgewählten Abbildungen erklärt. So kann aus der ersten Vorstellung ein Ergebnis werden, wenn man die Techniken beherrscht… also kein Werk für Anfänger, auch der Engagierte sollte viel Zeit aufbringen, denn die Anforderungen sind hoch, die Ergebnisse dafür erstklassig und zeitlos.

Frye erläutert mit immensem bildlichem Aufwand und dazu korrelierenden Zitaten Bildqualität, Schärfenkontrolle, Filter, Weißabgleich (ibs. nachträglich bei den RAW Dateien und dort nach dem gewonnenen Eindruck), Belichtung samt Histogramm in Hinblick auf Licht und Schatten, also der Lichtwirkung, und Licht und dessen Komposition als die Kunst des Sehens einer einzufangenden Stimmung, die anschließende digitale Dunkelkammer mit dem Ablauf der Bearbeitung und dem Druck und schließt mit einem Fazit mit Zitaten und eindrucksvollen Aufnahmen!

Nebenbei, meine >neue< 19,9MPI EOS 6D habe ich bisher ibs. bei wenig Licht bevorzugt für Farbaufnahmen verwendet (die 21MPI EOS 5DII rauscht früher) und die Einstellungen ebenfalls aktualisiert: RAW (für alle Fälle) und JPG im Bildstil [Natürlich] 0 1 1 0 bei ISO auto bis 25.600 und -1/2 EV für farblich korrekte Aufnahmen, die ebenfalls nur noch wenig Nachbearbeitung erfahren!

S. 55 El Capitan

iPhone 7+  ooc  Fast Resize

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Was bietet Apple`s zweilinsiges Kamerasystem?

FAQs: iPhone 6+ vs 7+ (+ ein wenig iPhone 4) – welches ist fotografisch besser?

iPhone 4 2011 – schon damals war ich recht angetan 🙂 hier mit etwas NIK Snapseed gewürzt

 

iPhone 6+   ca. 205g 7+   ca. 205g
29mm KBÄ 8MPI 28/57mm KBÄ 12MPI
WW 1/ 2.9´´ f 2.2 4,15mm WW 1/ 2.9´´ f 1.8 3,99mm
größer als 1 / 2.3´´ 20MPI 1,5ym Pixelgröße Tele 1/ 3.6´´ f 2.8 6,6mm
Faktor 6,9 Faktor 7 WW 8,6 Tele
ISO 32 (!)-2.000 WW ISO 25 (!) -1.600
Tele ISO 25 (!) -1.250
ISO 32-200 max beide ISO 25-200 max
DIN A4 max. DIN A4 max.
78x158x7mm 78x158x7mm

 

Das 6+ war das erste iPhone mit stabilisierter Optik auch für Einzelaufnahmen, beim 7+ sind beide Optiken der DUAL Kamera stabilisiert. Das 5,5´´Retina Display bietet bei beiden eine hervorragende Auflösung über 400ppi, womit eine gezoomte Bildvergrößerung zur Darstellung von Details unschwer möglich ist, von der Beurteilung per Live View bei der Aufnahme ganz zu schweigen, keine dSLR bietet diese Möglichkeit on board bei knapp über 200g Eigengewicht auch mit fettem mumbi case!

iPhone 6+ 2018 BMW R 1200 GS mit Allem – in schwieriger Position

Die 6+ Kamera bietet: ZEITRAFFER SLOW-MO  VIDEO FOTO QUADRAT PANO, die 7+ bietet: ZEITRAFFER  SLOW-MO  VIDEO FOTO PORTRÄT QUADRAT PANO und dies alles mit 1x bis 2x fester Brennweite und auch per Wischfinger durchgängig optischem Zoom plus anschließend digitalem Zoom, welches ich in der Regel nicht verwende. HDR ist bei beiden iPhones manchmal wirkungsvoll und easy aus der Hand, der PORTRÄT Modus der 7+ gewinnt erst durch die f57mm KBÄ an Wirkung hinsichtlich des weicheren Hintergrundes, vor allem aber ohne die weitwinkelige Perspektive, im PANO Modus wird dann die Ferne entsprechend näher abgebildet, mit all dem Dreck in der Luft und mit leichten Einbußen beim maximal erreichbaren Bildwinkel, der hingegen bei Verwendung der f28mm KBÄ mit dem 7+ noch etwas weiter als mit dem 6+ erscheint!

Das 7+ hat für Selfies die maximale Auflösung der 6+ (8MPI), beide Kameras bieten Blitz (ausgeschaltet), HDR (selten), Selftimer und 10 Filter als Vorschläge, wenn es denn gefällt, bei Kunstlicht ist somit eine realistischere Farbkorrektur annähernd möglich, die Korrektur kann aber auch später bei der Betrachtung erfolgen.

iPhone 7+ 2018 wer liest das linke Etikett? WW – eine gute Vorlage für SW

Das 7+ bietet weiterhin eine sog. LIVE Funktion mit einem ca. 1sec Clip samt Ton, wobei sich das beste Schlüsselfoto auch per Vorschlag nachträglich auswählen und festlegen lässt! Beide Kameras nehmen bei gedrückt gehaltener Auslösetaste (ab 6+ im sog. Burstmodus mit 240fps! = frames per second ohne Ton) solange auf, um das zeitlich perfekte Foto zu erwischen.

Die zweite F2.8 Tele-Optik vom 7+ eröffnet Möglichkeiten, die m.E. von extremen Nutzen sind. War beim 6+ per Panorama eine sowohl horizontale als auch vertikale „Erweiterung“ des Bildwinkels unschwer möglich, bietet das 7+ nunmehr echte optisch reduzierte Bildwinkel ohne die qualitativen Verschlechterungen von Vorsatzlinsen.

iPhone 7+ 2018 Landschaft Tele – hier ist eine weitere Nachbearbeitung sinnvoll wg. Blütenstaub
iPhone 7+ 2018 Tele nah ohne Staub

Die Musikwiedergabe beider Geräte ist untadelig, ein Adapter Lightning zu Klinke ermöglicht die Verwendung hochwertiger In-Ohr-Stöpsel auch am 7+, welches ohne Audio Klinke ausgeliefert wird, es gibt zudem eine Unzahl an Adapter von Drittherstellern, die Hören und Laden gleichzeitig ermöglichen. Hier finden sich schlappe 498 Seiten einer umfassenden Bedienungsanleitung.

iPhone 6+ 2018 Kabel schaffen Verbindungen von Lightning zu analog Audio oder Laden und Hören

Wer auf Fotografie weniger Wert legt, ist mit dem 6+ (für aktuell ca. €400 128GB) gut bedient, andernfalls bietet das 7+ dem fotografisch Ambitionierten mit der DUAL Kamera eine bisher nicht gekannte Bildqualität und jede Menge neuer Anwendungen mit Sinn, für den Audio-Liebhaber hat sich der Klang mit dem zweiten Lautsprecher ebenfalls deutlich verbessert, und das mit 256GB Speicher für ca. €650 >wie neu< bei asgoodasnew! Und wer die Gehäusegröße und nicht sparen mag, nimmt das aktuelle iPhone X mit OLED Screen und ebenfalls 256GB für rund €1.100 🙂 Das 7+ speichert auch RAW Dateien mit der empfehlenswerten App [Camera+] für alle möglichen manuellen Einstellungen, das 6+ hingegen nicht! Und noch ein finaler Tipp für stark verkürzte Ladezeiten: Ideal ist der Apple Power Adapter 12V 2,4A vom iPad für ca. €25! Das iPhone 4 ist heute museumsreif resp. ab €69 zu erwerben…

Alle 6+/7+ Aufnahmen ooc außer Fast Resize Datenreduktion

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FAQs: SW auf dem iPhone – ein Must?

Frage: Was bringt Schwarz-weiß auf dem iPhone?

Von Vorteil ist der große Bildschirm z.B. beim 6+ im Live-View, der Veränderungen recht subtil anzeigt, vor der Aufnahme mit Presets oder auch nachher bei der Bildbearbeitung, jedenfalls vor dem beabsichtigten Versand. So schnell ist keine Crop- oder VF-dSLR, wenn die erstellten Aufnahmen erst per Rechner modifiziert werden müssen. Bisher habe ich diese Form der Bildbearbeitung vorgezogen, auch für Aufnahmen aus dem iPhone. Mit der APP [KameraNoir] gibt es für knapp über €1 ein Tool (im Store mit K, als Button mit C), das sehr viel bietet bei der Aufnahme mit einer der beiden Kameras:

auto / manueller Fokus – auto /  manuelle Belichtung – auto / manuelle ISO – Gitterlinien an / aus – Blitz an / auto / aus – Frontkamera / Selfy 

oder auch für die Bearbeitung vorhandener Aufnahmen:

Belichtung – Brightness – Kontrast – Klarheit – Verblassen – Glanzlichter – Schatten – Schärfe – Mischung (Farben) – Säulendiagramm – Vignette (HL Priority – Paint Overlay – Center Pop) – Zuschneiden – Körnigkeit (ISO 8000 1600 3200) – Intensivity

Die Bedienung erfolgt mit dem Wischfinger auf dem angezeigten Bogen samt Kontrolle per LiveView. Wer lieber in Farbe fotografiert, bearbeitet wie gewohnt die Aufnahmen aus dem Speicher, wer lieber sofort die Wirkung sehen möchte, nimmt in SW auch modifiziert auf oder kombiniert beide Schritte für bemerkenswerte Aussage Wirkungen:

20yearslater – nicht zur Freude meiner Liebsten 😦

Verjüngen geht normalerweise sehr gut mit [PortraitProStudio], hilft aber hier nicht wirklich weiter 🙂
Gespeichert wird wahlweise mit voller Auflösung oder 2-stufig Daten reduziert, also kleiner, Selfies wie hier eh nur in ooc Größe.

Fazit: CameraNoir ist billigst, empfehlenswert und zudem lehrreich! 

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