FAQs: WLAN zuhause einrichten

Bild, Ton, Video und mehr auf dem TV kabellos einrichten, wie geht das?

RP Kabelsalat

Kabel haben den Vorteil, zwei oder mehrere stationäre Geräte stabil und sicher zu verbinden, allerdings auch mit einen gewissen Einfluß auf analoge Signale, als Beispiel die durchaus qualitätssteigernden Klangveränderungen in der Musikwiedergabe. Für digitale Signale entfällt dieser Effekt, dennoch kann hier eine Verkabelung optisch störend wirken, vor allem wenn sie im Wohnbereich sichtbar verlegt ist. Abhilfe schaffen Funktechniken wie BT (bluetooth) für kurze Entfernungen, als Beispiel die automatische Ankopplung vom Mobiltelefon zum Autoradio für entspanntes Freisprechen. BT bedingtes Grundrauschen ist allerdings ibs. bei leiser Musik- oder Sprachwiedergabe als Störsignal im Übertragungsweg hörbar, ähnlich dem Nadelrauschen bei der Schallplatte. Solange Mobiltelefone noch einen Audioausgang aufweisen, sind Kabel gebundene in-ear Ohr- oder klassische Kopfhörer die Alternative, sofern sie die Mobilität nicht einschränken.

FRITZ!Box am Festnetz

Im wohnlichen Zuhause ist die Kommunikationszentrale für das kabellose LAN (oder WIFI) idealerweise mit hohen digitalen Übertragungsraten am Glasfaser Festnetz der Telekom angeschlossen, als Beispiel die FRITZ!Box 7530 VP mit zwei Kanälen für schnelle Downloads und zumindest speditive Uploads. Wir haben weiterhin ein FRITZ!Fon für die Festnetztelefonie unschwer koppeln können (DECT Taste drücken genügt!), die aktuelle Ausstattung läßt wenig Wünsche übrig. Mobiltelefon, Notebook, Rechner oder Tablet werden einfach, wie der Fernseher oder der zentrale Drucker auch, an das WLAN angemeldet.

FRITZ!Fon überall

Für die private Bild-, Ton oder Videowiedergabe auf dem TV nutzen wir Google Chromecast zum Streamen, ebenfalls im WLAN angedockt sowie am HDMI Eingang angeschlossen, womit Daten vom Handy, Notebook, Pad oder Tab und WLAN über die Glotze angeschaut und gehört werden.

Chromecast klein und rund mit USB Strom am HDMI Eingang, Dynaudio darunter am geregelten Kopfhörerausgang und Strom über das Netzteil, beide an der TV Rückwand

Ibs. die Mediatheken vieler TV Sender bieten reichhaltige oder zeitversetzte Abwechslung zu den live Programmen über TV-Satellit. Wir haben, weil mit dem Hörerlebnis moderner und schlanker Fernseher unzufrieden, am analogen und mit der Lautstärken Regelung der Fernbedienung gekoppelten Kopfhörer Ausgang der Glotze, der mit der internen Lautstärken Regelung gekoppelt ist, noch eine kleine Funkbox für die aktiven und kabellosen DYNAUDIO XEO Boxen installiert, mit entsprechend potentem Hörerlebnis, das sowohl der altersbedingt abnehmenden Hörfähigkeit als auch dem Wunsch nach Dynamik und Raumklang auch bei leiser Wiedergabe mehr als gerecht wird. SONOS bietet mit der unter dem TV aufzustellenden zentralen Soundbar und mindestens zwei SONOS Boxen inclusive Alexis eine Alternative für noch mehr Komfort mit sehr sattem Sound, Bose mit dem portablem Mini II die mobile und bisher beste Klangalternative für die Händy Wiedergabe, auch geeignet für mittlere Räume!

Ein winziges TechnikSat DigiRadio 100 sorgt für DAB und UKW Empfang sowie die unproblematische Ankopplung externer BT Geräte.

BT DAB FM mit FB

Kabellos ist im Familienzimmer nicht wirklich der Fall, die leidige 220V Stromversorgung bleibt erträglich per sorgfältig ausgewählter Verteilung der Steckdosen und damit kurzen Netzkabeln, auch zu den Netzteilen, was sinnvoller Weise schon vorher bei der Einrichtung zu lösen ist. Dann ist die häusliche Wiedergabe von Bild und Ton, sei es live oder aus der Konserve, ein Genuss akustisch über die aktiven Boxen wie optisch über den großen METZ Bildschirm. Mit entsprechenden Voreinstellungen reichen Händy&Co zur Steuerung im Sinne der Fernbedienung, was will man mehr?

Schreibtisch mit Kabelitis rückwärtig (s.o.)

Für den Arbeitsplatz am Schreibtisch gibt es das alles auch, kabelgebunden die Boxen und Kopfhörer, auch mit live TV über die Mediatheken oder andere Tonquellen wie Spotify mit der Möglichkeit des Downloads der individuell zusammengestellten Musikdateien auf das Händy, was dann den Kreis zur nahezu kabellosen TV Erlebniswelt im Familienzimmer schließt 🙂

Familienzimmer fast ohne Kabel

iPhone 7+ ooc außer FastResize

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FAQs: Architektur – wie weit soll ich eine Bilddatei optisch korrigieren?

Frage: Optische Korrekturen – was ist sinnvoll, welche Wirkung wird erzielt?

Originaldatei ooc
wenig parallelisiert
stärker parallelisiert
vollständig parallelisiert

Am Beispiel des herrlich restaurierten Schullandheimes für den Austausch mit französischen Schülern, direkt vor der Halbinsel Wasserburg am aktuell wasserarmen Bodensee gelegen (unter dem Zugangssteg im Vordergrund kann man aufrecht hindurchgehen), lässt sich unschwer aufzeigen, wie die für eine weinwinklige Aufnahme (28mm KBÄ) zusammen fallenden Linien korrigiert werden können. Im Laufe der Zeit hat allerdings eine geschmackliche Veränderung stattgefunden, die Jeder für sich festlegen sollte: War früher ein f35mm KB Bild das Ende der Fahnenstange, sind wir heute bei rund f12mm KBÄ angekommen! Will heißen, dass stürzende Linien eher toleriert werden… Deswegen mag ich auch nur meine subjektive Bewertung anführen, die vollständige Parallelisieren ist mir zu korrekt und ich schwanke vom Bild abhängig zwischen den beiden Korrekturen weniger und stärker, also al gusto!

Anders ist es beim Horizont, der gehört, von bewußten Ausnahmen abgesehen, immer korrigiert, und zwar als erste Maßnahme, beim iPhone bereits in der Kamera, bei der Systemkamera mit DxO & Co.

iPhone 7+  ooc  DxO  FastResize

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FAQs: Was soll ich nach der Aufnahme mit dem Handy beachten?

Handy nach der Aufnahme, was ist wichtig?

19:28  iPhone 7+  1/16sec (stabilisiert)  F1.8 f4mm  ISO 40

sofort

  • Kontrolle in der Kamera [Fotos] Horizonte korrigieren und Mist entfernen (Burstmodus)
  • Bildbearbeitung besser am Rechner mit Kopie (großer Bildschirm)
  • Ordner nach Datum und Ort bzw. Situation benennen (Ordnung)
  • Datensicherung auf Reisen (Notebook plus externe 2TB Festplatte oder 200GB SD)

Think before print – am Anfang steht die Bilddatei

  • die Kamera nimmt auf, aber nicht was ICH will oder im Kopf habe / hatte (->EBV)
  • je größer der Kontrollbildschirm, desto leichter ist die Bearbeitung (27„kalibriert)
  • optimales Umgebungslicht für jede Bildbearbeitung verwenden (low light)
  • Mist löschen, Kopien bearbeiten (Originale behalten) und getrennt speichern
  • EBV besser am Rechner (A:B Kontrolle resp. Kopie verwenden)
  • EBV weil rückgängig möglich – Bildfehler zuerst (Schwarz-Weiss möglich)
  • Horizonte korrigieren (Gitternetz) – Objektivfehler [DxO] auch per Stapel
  • Standortfehler [View Point] – Formate resp. Größe, web [Fast Resize]
  • Belichtung [NIK SnapSeed]: Ambiance – Schatten – Helligkeit – Kontrast – Sättigung – Farbtemperatur
  • Details [NIK SnapSeed]: Struktur – Schärfe
  • Aufnahmen durch andere (Frauen-) Augen beurteilen lassen
  • Bildoptimierung per EBV: Bildschirm, Laser oder Tinten Drucker resp. Thermo Print
  • Drucken lassen lokal: echte Fotos von Bilddateien >Schöner Foto Express< Lindaupark und Großformate (150cm breit) bei Jörn Lorenz Lindau Insel oberer Schrannenplatz

Kapitalfehler:

  • Löschen vergessen – nur lohnende Dateien verwenden
  • schlechte Aufnahmen nicht per Filter verschlechtern (ENTF)
  • zu viele und viel zu potente Programme für die Bildbearbeitung benutzen
  • in praller Sonne draußen Aufnahmen bearbeiten
  • Laserdruck (cave Fehlfarben) – Kritik mißachten
  • Teure Tinten vergeuden (besser CEWE Thermosublimat Druck 10×15 ab 19Cent resp. Großformat)

alle Bearbeitungen vorher üben üben üben bis sie im Schlaf sitzen!

iPhone 7+  NIK Snapseed  FastResize

vor der Aufnahme geht es hier weiter

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FAQs: Was soll ich vor der Aufnahme mit dem Handy beachten?

Handy vor der Aufnahme: was ist wichtig?

18:15 low light mit dem iPhone 7+  1/4sec (stabilisiert)  F 1.8 f4mm  ISO 400

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild – vor der Aufnahme

  • das Bild entsteht im Kopf, die Kamera nimmt auf (auch so, wie ICH es nicht will!)
  • je größer der Kontrollbildschirm, desto leichter die Kontrolle (7x12cm wie iPhone 6+ 7+)
  • Hoch- oder Querformat, Quadrat nur explizit (Porträt), lieber nachher Format ändern
  • Live View: AF und AE Kontrolle, Horizont korrigieren (Gitternetz)
  • SW zum ÜBEN, ansonsten per Bildbearbeitung/Kopie (EBV weil rückgängig möglich)
  • schnell bewegte Motive im Burstmodus aufnehmen (240/min) und alsbald aussuchen
  • bei unsicherem Stand oder Panoramen Handstativ verwenden (Newer ca. 13€)
  • Panoramen hoch oder quer: klein anfangen (nicht gleich 180 Grad), Test vorher
  • Panoramen: von hell zu dunkel (links <-> rechts) resp. von oben nach unten
  • für Sondermotive [Camera+] (viele manuelle Einstellungen)
  • für HDR, Tele [Hydra]
  • für Langzeitbelichtung [Slowshutter]
  • für Schwarz-Weiß [CameraNoir]
  • für differenziertes Fokussieren [Focos]
  • Vorsatzlinsen: gute SWW okay (oder Panoramafunktion bei stillen Motiven)
  • Tele lieber 2-fach Linse plus max. 2-fach Digi-Zoom (28->56->112 KBÄ)
  • Fernbedienung bei Stativnutzung (Apple Watch, BT Handsender)
  • Akku Kapazität beachten (Tank mitnehmen)
  • LED Leuchten für nahe Bereiche (notfalls Taschenlampe in Camera+ / kein Blitz!)

alsbald nach der/den Aufnahme/n:

  • Datensicherung auf Reisen (Notebook plus externe 2TB Festplatte oder 200GB SD)
  • Kontrolle in der Kamera [Fotos] Horizonte korrigieren und Mist entfernen (Burstmodus)
  • Bildbearbeitung besser am Rechner (rückgängig resp. Kopie verwenden)
  • Ordner nach Datum und Ort bzw. Situation benennen, Apple macht es automatisch 

Kapitalfehler:

  • stehen bleiben und zoomen (anstelle Turnschuhzoom) resp.
  • immer erst so nah ans Objekt wie sinnvoll möglich (kein DigiZoom)
  • nicht einfach drauf los knipsen (die Kamera zuvor intensiv kennenlernen)
  • zu viele Programme fürs Fotografieren nutzen, erst das bordeigene kennenlernen
  • schlechte Aufnahmen nicht per Filter verschlechtern (->ENTF)

alle Einstellungen vorher üben üben üben bis sie im Schlaf sitzen!

iPhone 7+  NIK Snapseed  FastResize

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FAQS: Phone oder Photoapparat?

Frage: Kann ich mit einem Smartphone ernsthaft fotografieren?

Absolut JA! Viele der aktuellen Smartphones bieten Foto [Apps], von denen man vor wenigen Jahren nur geträumt hat, wenn überhaupt. Am einfachen >on board< Beispiel [Panorama – Photo – Porträt] möchte ich die doch sehr unterschiedliche Wirkung mit drei unbearbeiteten Aufnahmen aus einer Kaffee Rösterei aufzeigen, die ich innerhalb von nur wenigen Sekunden mit dem iPhone 7+ erstellen durfte:

Porträtmodus
Photomodus
Panoramamodus

Unschwer ist die gänzlich unterschiedliche Wirkung der drei Aufnahmen in der Aussage resp. Information zu erkennen, selbst bei identischen Standort der ersten beiden ist der unterschiedliche Verlauf der Schärfentiefe prägend, auch wenn es sich beim Porträtmodus nur um eine digitale Modifikation ins Sinne eines Filters handelt. M.E. liegt in der Variationsbreite der mittlerweile angebotenen oder bereits integrierten [Apps] ein erfreuliches fotografisches Potential, das ich bei den herkömmlichen Fotoapparaten (dSLR, Kompakte, spiegellose Systemkameras) immer mehr vermisse!

 iPhone 7+  ooc  FastResize

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FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

iPhone 7+  ooc  Image Converter zur Größenreduktion

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FAQs: Wie kann ich einen schiefen Horizont korrigieren?

Frage: Einige meiner >schnellen< iPhone Aufnahmen zeigen einen schiefen Hintergrund, wie kann ich den korrigieren?

hier läuft das Wasser links aus dem Becken

Aufnahmen mit schiefen Hintergrund nerven, sind aber stark verbreitet: auf die Schnelle geschossen finde ich immer wieder eigene Bilder, die eine korrekte Ausrichtung vermissen lassen, trotz Gitternetz bei der Aufnahme…

Bereits on board sind diese Korrekturen ganz einfach durchzuführen: 

vor der Korrektur

[FOTOS] -> öffnen, die entsprechende Aufnahme -> anwählen,  Bearbeiten rechts oben -> anklicken und per -> Quadrat automatisch waagrecht equilibrieren und -> fertig! In der halbrunden Wasserwaage unter der Aufnahme wird die automatische oder manuelle Korrektur mit Winkelgraden angezeigt. Also in Zukunft nie mehr schiefe Horizonte verschicken, denn einfacher geht es nicht 🙂

nach der automatischen Korrektur

Falls der Standort (wie hier auch) ungenügend für die Aufnahme war und die weitwinkligen Perspektiven, es sei denn als Stilmittel eingesetzt, negativ überwiegen, verwende ich gerne die DXO App [ViewPoint2] – das macht aber deutlich mehr Arbeit und verkleinert zudem das Bild 🙂

mit DXO VP2 korrigiert

Fotos  Fast Resize

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FAQs CEWE Fotobuch?

Frage: Bietet das CEWE Rossmann Fotobuch Vorteile?

slowfoto: Ab und zu wird der Wunsch nach einem klassischen Fotobuch laut, Teilnehmer aus meinen Fotokursen fragen regelmäßig danach: Ich war bisher eher ein Freund von Alben mit 10×15 cm homemade Prints vom Canon SELPHY oder größer von einschlägigem Anbieter, hier mein Bericht aus 2010.

Zum 92. Geburtstag meiner Mutter habe ich die CEWE Software bemüht und ein respektables Ergebnis erhalten, ganz zur Freude der Jubilarin: sie hat das Album in den Händen und kann es vor allem ihren FreundInnen zeigen! Die Druck- und Farbqualität ist klasse, als Tipp bezüglich Print-Format nehmen wir das nächste Mal für die vollständige Darstellung wechselnder Hoch- und Queraufnahmen doch lieber ein quadratisches Buch und akzeptieren etwas Rand 🙂 – weil Querformat Aufnahmen links und rechts im Hochformat Buch reduziert werden, im Querformat Buch sind es die Hochformat Aufnahmen, die oben und unten verlieren. Klasse ist die flache Bindung mit plan liegenden offenen Seiten zum Betrachten.

iPhone 7+  NIK Snapseed  Fast Resize

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FAQs: Was bringt der Porträt Modus des zweilinsigen iPhones?

Frage: Beschränkt sich der Nutzen des Porträt Modus nur auf Porträts oder mehr?

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ zeigt eine Menge an wertigen Neuerungen, die auch den Berufsfotografen erfreuen: Der Chef eines Kamerateams in Breslau erklärte mir den bis zu 240pps Video-Modus als einzigartig (außer Hochgeschwindigkeits-Filmkameras), ich bin als eher ruhiger Zeitgenosse auch vom Zeitraffer angetan. Nachdem ab dem iPhone 7+ zwei Objektive (1x= 28mm resp. 2x=56mm KBÄ, mit unterschiedlich großem Sensor) verbaut worden und die mit einem durchgehenden Zoomfaktor von 1-10 (!) inclusive Digitalzoom anwendbar sind, interessiert vor allem auch der sogenannte Porträt Modus mit der offenen Blendenwirkung oder besser mit Freistellung des Hintergrundes wie beim langen und lichtstarken Teleobjektiv, dazu drei schlichte Test Aufnahmen zu dem von Apple so genannten Tiefeneffekt:

F1.8 f3,99mm => 28mm KBÄ 1/2.9´´Sensor – relativ scharf von Vorder- bis Hintergrund
F2.8 f6,6mm => 56mm KBÄ  1/3.5´´Sensor – langsam beginnenden Unschärfe im Hintergrund
Porträtmodus mit ordentlich freigestelltem Hintergrund, die Brennweite entspricht dem Tele F2.8 f6,6mm, der Mindestabstand größer als mit dem Tele, dafür mit Hinweis

Kurz und bündig: Der Porträt (besser Tiefeneffekt-) Modus lässt sich beliebig einsetzen, wie das Sonnenschirm Modell 🙂 deutlich zeigt! Der Nutzen ist, im Gegensatz zur langen und offenen KB-Brennweite nicht nur dann um so größer, je weiter der Hintergrund entfernt oder je näher der sinnvolle Abstand zum Objekt der Begierde ist, sondern beginnt bereite direkt links und rechts neben dem Sonnenschirm, deutlich sichtbar am Geländer! Damit ist der eher harte digitale Tiefeneffekt gegenüber dem weichen optischen Schärfentiefenverlauf eines Objektives schnell zu erkennen! Von der aufwändigen Verrechnung mehrerer Frames bei Aufnahmen im Porträtmodus merkt der Anwender nichts und der spezielle Nutzen überwiegt!

TIPP laut CHIP für alle einlinsigen Smartphones: Wer ein einlinsiges iPhone nutzt, kann ab IOS 9.0 die kostenlose App Patch oder auch Fabfocus (€2, dafür mit vielen Filtern und weiteren Möglichkeiten hin zum sog. >dSLR Effekt<) nutzen, einlinsige Android Smartphone Nutzer finden mit der Google App APK ein >unverzichtbares Äquivalent< ab Android OS 7.1.1 oder höher!

iPhone 7+  ooc Fast Resize

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FAQs: Warum benötigt das iPhone eine Uhr?

Frage: Apple Watch zum iPhone?

Apple Watch 1 – 42mm Edelstahlgehäuse

Mittlerweile gibt es die Apple Watch zum stolzen Preis bis €15.000, muss das sein? Meine Zeit der Quartz Uhren gehört in die Vergangenheit, solange ich das Tick-Tack des mechanischen Uhrwerks noch höre, sammle ich lieber mechanische mit Sekundenzeiger, die der Unruhe folgen als im Sekundentakt zu springen 🙂 

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ beschied das Kapitel Fernauslösung für die Verwendung auf dem Stativ(le), Werner Harrer`s online Kurs brachte mir die Apple Watch näher, ein Mini-Rechner mit BT Anbindung an das iPhone zur Steuerung verschiedener Funktionen wie Fotografieren und Musikwiedergabe, da musste ich schonmal genauer hinschauen. In der ersten Ausgabe hatte die Apple Watch ein edel aussehendes Stahl Gehäuse samt abnehmbarem Milanaise Band samt Magnetstopp, wobei die zunächst hochglänzende Oberfläche eine intrinsischen Mattglanz durch das Tragen erwirbt, wie immer bei Edelstahl! Spätere Modelle haben ein Alugehäuse und auch bunte Wechselbänder, wer es denn mag… Kurz und gut, asgoodasnew hatte noch eine Gebrauchte, die sich aber als Neue herausstellte, für akzeptable €235. An dieser Stelle noch der Hinweis, dass es nicht immer im Leben aktuell und neu sein muss, ein oder zwei Jahre alte Neuware tut es oft auch zum halben Preis 🙂

Kurz und bündig: Neben netten Funktionen wie Pulsmessung u.v.a.m. bietet die Apple Watch 1 eine veritable Fernsteuerung der App [Kamera] samt Live-View und Zoomfunktion sowie der [Musik] App mit Lautstärken Regelung samt Titelsprung, allein dafür lohnt sich der Kauf, wenn das iPhone außer Handreichweite ist. Nett auch die Nachrichten, die in Titelform angezeigt werden, wenn man das will, oder die Temperaturanzeige von festgelegten Ortschaften zur näheren Bestimmung des Outfits 🙂  

mit abnehmbarem Mailanaise Armband und Ladestation samt Steckernetzteil

iPhone 7+  ooc Fast Resize

(c) slowfoto.de