FAQS: Phone oder Photoapparat?

Frage: Kann ich mit einem Smartphone ernsthaft fotografieren?

Absolut JA! Viele der aktuellen Smartphones bieten Foto [Apps], von denen man vor wenigen Jahren nur geträumt hat, wenn überhaupt. Am einfachen >on board< Beispiel [Panorama – Photo – Porträt] möchte ich die doch sehr unterschiedliche Wirkung mit drei unbearbeiteten Aufnahmen aus einer Kaffee Rösterei aufzeigen, die ich innerhalb von nur wenigen Sekunden mit dem iPhone 7+ erstellen durfte:

Porträtmodus
Photomodus
Panoramamodus

Unschwer ist die gänzlich unterschiedliche Wirkung der drei Aufnahmen in der Aussage resp. Information zu erkennen, selbst bei identischen Standort der ersten beiden ist der unterschiedliche Verlauf der Schärfentiefe prägend, auch wenn es sich beim Porträtmodus nur um eine digitale Modifikation ins Sinne eines Filters handelt. M.E. liegt in der Variationsbreite der mittlerweile angebotenen oder bereits integrierten [Apps] ein erfreuliches fotografisches Potential, das ich bei den herkömmlichen Fotoapparaten (dSLR, Kompakte, spiegellose Systemkameras) immer mehr vermisse!

 iPhone 7+  ooc  FastResize

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FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

iPhone 7+  ooc  Image Converter zur Größenreduktion

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FAQs: Wie kann ich einen schiefen Horizont korrigieren?

Frage: Einige meiner >schnellen< iPhone Aufnahmen zeigen einen schiefen Hintergrund, wie kann ich den korrigieren?

hier läuft das Wasser links aus dem Becken

Aufnahmen mit schiefen Hintergrund nerven, sind aber stark verbreitet: auf die Schnelle geschossen finde ich immer wieder eigene Bilder, die eine korrekte Ausrichtung vermissen lassen, trotz Gitternetz bei der Aufnahme…

Bereits on board sind diese Korrekturen ganz einfach durchzuführen: 

vor der Korrektur

[FOTOS] -> öffnen, die entsprechende Aufnahme -> anwählen,  Bearbeiten rechts oben -> anklicken und per -> Quadrat automatisch waagrecht equilibrieren und -> fertig! In der halbrunden Wasserwaage unter der Aufnahme wird die automatische oder manuelle Korrektur mit Winkelgraden angezeigt. Also in Zukunft nie mehr schiefe Horizonte verschicken, denn einfacher geht es nicht 🙂

nach der automatischen Korrektur

Falls der Standort (wie hier auch) ungenügend für die Aufnahme war und die weitwinkligen Perspektiven, es sei denn als Stilmittel eingesetzt, negativ überwiegen, verwende ich gerne die DXO App [ViewPoint2] – das macht aber deutlich mehr Arbeit und verkleinert zudem das Bild 🙂

mit DXO VP2 korrigiert

Fotos  Fast Resize

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FAQs CEWE Fotobuch?

Frage: Bietet das CEWE Rossmann Fotobuch Vorteile?

slowfoto: Ab und zu wird der Wunsch nach einem klassischen Fotobuch laut, Teilnehmer aus meinen Fotokursen fragen regelmäßig danach: Ich war bisher eher ein Freund von Alben mit 10×15 cm homemade Prints vom Canon SELPHY oder größer von einschlägigem Anbieter, hier mein Bericht aus 2010.

Zum 92. Geburtstag meiner Mutter habe ich die CEWE Software bemüht und ein respektables Ergebnis erhalten, ganz zur Freude der Jubilarin: sie hat das Album in den Händen und kann es vor allem ihren FreundInnen zeigen! Die Druck- und Farbqualität ist klasse, als Tipp bezüglich Print-Format nehmen wir das nächste Mal für die vollständige Darstellung wechselnder Hoch- und Queraufnahmen doch lieber ein quadratisches Buch und akzeptieren etwas Rand 🙂 – weil Querformat Aufnahmen links und rechts im Hochformat Buch reduziert werden, im Querformat Buch sind es die Hochformat Aufnahmen, die oben und unten verlieren. Klasse ist die flache Bindung mit plan liegenden offenen Seiten zum Betrachten.

iPhone 7+  NIK Snapseed  Fast Resize

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FAQs: Was bringt der Porträt Modus des zweilinsigen iPhones?

Frage: Beschränkt sich der Nutzen des Porträt Modus nur auf Porträts oder mehr?

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ zeigt eine Menge an wertigen Neuerungen, die auch den Berufsfotografen erfreuen: Der Chef eines Kamerateams in Breslau erklärte mir den bis zu 240pps Video-Modus als einzigartig (außer Hochgeschwindigkeits-Filmkameras), ich bin als eher ruhiger Zeitgenosse auch vom Zeitraffer angetan. Nachdem ab dem iPhone 7+ zwei Objektive (1x= 28mm resp. 2x=56mm KBÄ, mit unterschiedlich großem Sensor) verbaut worden und die mit einem durchgehenden Zoomfaktor von 1-10 (!) inclusive Digitalzoom anwendbar sind, interessiert vor allem auch der sogenannte Porträt Modus mit der offenen Blendenwirkung oder besser mit Freistellung des Hintergrundes wie beim langen und lichtstarken Teleobjektiv, dazu drei schlichte Test Aufnahmen zu dem von Apple so genannten Tiefeneffekt:

F1.8 f3,99mm => 28mm KBÄ 1/2.9´´Sensor – relativ scharf von Vorder- bis Hintergrund
F2.8 f6,6mm => 56mm KBÄ  1/3.5´´Sensor – langsam beginnenden Unschärfe im Hintergrund
Porträtmodus mit ordentlich freigestelltem Hintergrund, die Brennweite entspricht dem Tele F2.8 f6,6mm, der Mindestabstand größer als mit dem Tele, dafür mit Hinweis

Kurz und bündig: Der Porträt (besser Tiefeneffekt-) Modus lässt sich beliebig einsetzen, wie das Sonnenschirm Modell 🙂 deutlich zeigt! Der Nutzen ist, im Gegensatz zur langen und offenen KB-Brennweite nicht nur dann um so größer, je weiter der Hintergrund entfernt oder je näher der sinnvolle Abstand zum Objekt der Begierde ist, sondern beginnt bereite direkt links und rechts neben dem Sonnenschirm, deutlich sichtbar am Geländer! Damit ist der eher harte digitale Tiefeneffekt gegenüber dem weichen optischen Schärfentiefenverlauf eines Objektives schnell zu erkennen! Von der aufwändigen Verrechnung mehrerer Frames bei Aufnahmen im Porträtmodus merkt der Anwender nichts und der spezielle Nutzen überwiegt!

TIPP laut CHIP für alle einlinsigen Smartphones: Wer ein einlinsiges iPhone nutzt, kann ab IOS 9.0 die kostenlose App Patch oder auch Fabfocus (€2, dafür mit vielen Filtern und weiteren Möglichkeiten hin zum sog. >dSLR Effekt<) nutzen, einlinsige Android Smartphone Nutzer finden mit der Google App APK ein >unverzichtbares Äquivalent< ab Android OS 7.1.1 oder höher!

iPhone 7+  ooc Fast Resize

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FAQs: Warum benötigt das iPhone eine Uhr?

Frage: Apple Watch zum iPhone?

Apple Watch 1 – 42mm Edelstahlgehäuse

Mittlerweile gibt es die Apple Watch zum stolzen Preis bis €15.000, muss das sein? Meine Zeit der Quartz Uhren gehört in die Vergangenheit, solange ich das Tick-Tack des mechanischen Uhrwerks noch höre, sammle ich lieber mechanische mit Sekundenzeiger, die der Unruhe folgen als im Sekundentakt zu springen 🙂 

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ beschied das Kapitel Fernauslösung für die Verwendung auf dem Stativ(le), Werner Harrer`s online Kurs brachte mir die Apple Watch näher, ein Mini-Rechner mit BT Anbindung an das iPhone zur Steuerung verschiedener Funktionen wie Fotografieren und Musikwiedergabe, da musste ich schonmal genauer hinschauen. In der ersten Ausgabe hatte die Apple Watch ein edel aussehendes Stahl Gehäuse samt abnehmbarem Milanaise Band samt Magnetstopp, wobei die zunächst hochglänzende Oberfläche eine intrinsischen Mattglanz durch das Tragen erwirbt, wie immer bei Edelstahl! Spätere Modelle haben ein Alugehäuse und auch bunte Wechselbänder, wer es denn mag… Kurz und gut, asgoodasnew hatte noch eine Gebrauchte, die sich aber als Neue herausstellte, für akzeptable €235. An dieser Stelle noch der Hinweis, dass es nicht immer im Leben aktuell und neu sein muss, ein oder zwei Jahre alte Neuware tut es oft auch zum halben Preis 🙂

Kurz und bündig: Neben netten Funktionen wie Pulsmessung u.v.a.m. bietet die Apple Watch 1 eine veritable Fernsteuerung der App [Kamera] samt Live-View und Zoomfunktion sowie der [Musik] App mit Lautstärken Regelung samt Titelsprung, allein dafür lohnt sich der Kauf, wenn das iPhone außer Handreichweite ist. Nett auch die Nachrichten, die in Titelform angezeigt werden, wenn man das will, oder die Temperaturanzeige von festgelegten Ortschaften zur näheren Bestimmung des Outfits 🙂  

mit abnehmbarem Mailanaise Armband und Ladestation samt Steckernetzteil

iPhone 7+  ooc Fast Resize

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Was bietet Apple`s zweilinsiges Kamerasystem?

FAQs: iPhone 6+ vs 7+ (+ ein wenig iPhone 4) – welches ist fotografisch besser?

iPhone 4 2011 – schon damals war ich recht angetan 🙂 hier mit etwas NIK Snapseed gewürzt

 

iPhone 6+   ca. 205g 7+   ca. 205g
29mm KBÄ 8MPI 28/57mm KBÄ 12MPI
WW 1/ 2.9´´ f 2.2 4,15mm WW 1/ 2.9´´ f 1.8 3,99mm
größer als 1 / 2.3´´ 20MPI 1,5ym Pixelgröße Tele 1/ 3.6´´ f 2.8 6,6mm
Faktor 6,9 Faktor 7 WW 8,6 Tele
ISO 32 (!)-2.000 WW ISO 25 (!) -1.600
Tele ISO 25 (!) -1.250
ISO 32-200 max beide ISO 25-200 max
DIN A4 max. DIN A4 max.
78x158x7mm 78x158x7mm

 

Das 6+ war das erste iPhone mit stabilisierter Optik auch für Einzelaufnahmen, beim 7+ sind beide Optiken der DUAL Kamera stabilisiert. Das 5,5´´Retina Display bietet bei beiden eine hervorragende Auflösung über 400ppi, womit eine gezoomte Bildvergrößerung zur Darstellung von Details unschwer möglich ist, von der Beurteilung per Live View bei der Aufnahme ganz zu schweigen, keine dSLR bietet diese Möglichkeit on board bei knapp über 200g Eigengewicht auch mit fettem mumbi case!

iPhone 6+ 2018 BMW R 1200 GS mit Allem – in schwieriger Position

Die 6+ Kamera bietet: ZEITRAFFER SLOW-MO  VIDEO FOTO QUADRAT PANO, die 7+ bietet: ZEITRAFFER  SLOW-MO  VIDEO FOTO PORTRÄT QUADRAT PANO und dies alles mit 1x bis 2x fester Brennweite und auch per Wischfinger durchgängig optischem Zoom plus anschließend digitalem Zoom, welches ich in der Regel nicht verwende. HDR ist bei beiden iPhones manchmal wirkungsvoll und easy aus der Hand, der PORTRÄT Modus der 7+ gewinnt erst durch die f57mm KBÄ an Wirkung hinsichtlich des weicheren Hintergrundes, vor allem aber ohne die weitwinkelige Perspektive, im PANO Modus wird dann die Ferne entsprechend näher abgebildet, mit all dem Dreck in der Luft und mit leichten Einbußen beim maximal erreichbaren Bildwinkel, der hingegen bei Verwendung der f28mm KBÄ mit dem 7+ noch etwas weiter als mit dem 6+ erscheint!

Das 7+ hat für Selfies die maximale Auflösung der 6+ (8MPI), beide Kameras bieten Blitz (ausgeschaltet), HDR (selten), Selftimer und 10 Filter als Vorschläge, wenn es denn gefällt, bei Kunstlicht ist somit eine realistischere Farbkorrektur annähernd möglich, die Korrektur kann aber auch später bei der Betrachtung erfolgen.

iPhone 7+ 2018 wer liest das linke Etikett? WW – eine gute Vorlage für SW

Das 7+ bietet weiterhin eine sog. LIVE Funktion mit einem ca. 1sec Clip samt Ton, wobei sich das beste Schlüsselfoto auch per Vorschlag nachträglich auswählen und festlegen lässt! Beide Kameras nehmen bei gedrückt gehaltener Auslösetaste (ab 6+ im sog. Burstmodus mit 240fps! = frames per second ohne Ton) solange auf, um das zeitlich perfekte Foto zu erwischen.

Die zweite F2.8 Tele-Optik vom 7+ eröffnet Möglichkeiten, die m.E. von extremen Nutzen sind. War beim 6+ per Panorama eine sowohl horizontale als auch vertikale „Erweiterung“ des Bildwinkels unschwer möglich, bietet das 7+ nunmehr echte optisch reduzierte Bildwinkel ohne die qualitativen Verschlechterungen von Vorsatzlinsen.

iPhone 7+ 2018 Landschaft Tele – hier ist eine weitere Nachbearbeitung sinnvoll wg. Blütenstaub
iPhone 7+ 2018 Tele nah ohne Staub

Die Musikwiedergabe beider Geräte ist untadelig, ein Adapter Lightning zu Klinke ermöglicht die Verwendung hochwertiger In-Ohr-Stöpsel auch am 7+, welches ohne Audio Klinke ausgeliefert wird, es gibt zudem eine Unzahl an Adapter von Drittherstellern, die Hören und Laden gleichzeitig ermöglichen. Hier finden sich schlappe 498 Seiten einer umfassenden Bedienungsanleitung.

iPhone 6+ 2018 Kabel schaffen Verbindungen von Lightning zu analog Audio oder Laden und Hören

Wer auf Fotografie weniger Wert legt, ist mit dem 6+ (für aktuell ca. €400 128GB) gut bedient, andernfalls bietet das 7+ dem fotografisch Ambitionierten mit der DUAL Kamera eine bisher nicht gekannte Bildqualität und jede Menge neuer Anwendungen mit Sinn, für den Audio-Liebhaber hat sich der Klang mit dem zweiten Lautsprecher ebenfalls deutlich verbessert, und das mit 256GB Speicher für ca. €650 >wie neu< bei asgoodasnew! Und wer die Gehäusegröße und nicht sparen mag, nimmt das aktuelle iPhone X mit OLED Screen und ebenfalls 256GB für rund €1.100 🙂 Das 7+ speichert auch RAW Dateien mit der empfehlenswerten App [Camera+] für alle möglichen manuellen Einstellungen, das 6+ hingegen nicht! Und noch ein finaler Tipp für stark verkürzte Ladezeiten: Ideal ist der Apple Power Adapter 12V 2,4A vom iPad für ca. €25! Das iPhone 4 ist heute museumsreif resp. ab €69 zu erwerben…

Alle 6+/7+ Aufnahmen ooc außer Fast Resize Datenreduktion

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FAQs: Eine Kamera kaufen

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild!

absolut wasserfeste und ökologisch unbedenkliche dSLR mit 100fach Zoom

Frage: Welche Kamera ist die richtige für mich?

Fotografieren kann heute Jeder: Händys bieten mit aktuell >8MPI genügend Potential für DIN A4 Ausdrucke, denen man die Herkunft kaum ansieht. Richtig eingesetzt, sind bei brauchbarem Licht und entsprechenden Blickwinkeln Händy Aufnahmen von denen aus >richtigen< Kameras nicht oder nur schwer zu unterscheiden. Und genau darum geht es:

Womit soll ich fotografieren?

vor dem Kauf oder nach dem Fehlkauf

In meinem dritten (ab Herbst 2015) mittlerweile nur 212g leichten und im mumbi case geschützten iPhone 6+ steckt ein kleiner 1/2,9-Zoll-Sensor (4,9×3,7mm) im 4:3-Format mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 × 2448), die eingebaute f4,15mm Optik hat eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 Millimetern, das entspricht einem Cropfaktor von 6,99 und zudem eine unveränderliche, weil offene Blende mit der Lichtstärke von F2.2. Wirklich sinnvolle Ergänzungen sehe ich in einem kleinen Stativ für längere Belichtungen (bei Nacht etc.), Vorsatzlinsen wie Fischaugen oder Weitwinkel halte ich für optische minderwertige Spielereien, Televorsätze entbehren der Qualität. Für weitere Bildwinkel steht die hervorragende on board Panorama Funktion zur häufigen Verfügung, sie ist vor allem horizontal blitzschnell und unschwer einzusetzen. Meine präferierten Apps sind [Camera+] für einstellbare Parameter und [CameraNoir] für Schwarz-Weiss, vor allem wegen SW-Live Betrachtung, exakte Bildbearbeitung erfolgt am 13„ MacBook oder 27„ iMac. Wer gerne filmt, hat andere Ansprüche hinsichtlich Stereo Mikrofon und Halterung, dazu kann ich wenig sagen, meine Clips sind kurz und meist auf wenige akustische Situationen bezogen, die auch monaural wirken. Der interne Stabilisator des 6+ arbeitet sowohl bei Film- wie Fotoaufnahmen und das sehr effektiv. Das 6,8×12,3cm oder diagonal 5,5„Retina Display (1.920×1.080 HDTV) löst hervorragend detailliert und farbtreu auf (<400ppi) und war neben der bildstabilisierten Kamera einer der wesentlichen Anschaffungsgründe, wenn man vom dicken Akku absieht. Nach bald 10.000 Aufnahmen möchte ich mich ungern vom 6+ trennen und eine Kompakte mit kleinem Sensor, ausgenommen unter Wasser oder mobil, kommt nicht mehr in Frage, zu sehr spielen mobile Dienste mittlerweile eine liebgewonnene Rolle. Ich habe das 6+ wegen der Fotografie gekauft, zum Telefonieren würde das kleinere 6er völlig reichen. 

Der nächste Sensor der Begierde ist für mich der sogenannte >Crop< mit etwa hälftigen Voll-Format (ca. 12x18mm) und mittlerweile >18MPI, angeboten in zahllosen Systemkameras ohne Spiegel oder auch zierlichen dSLR mit ebensolchem Sucherbild bis hin zu großen und schwereren Gehäusen wie denjenigen mit Vollformat Sensoren. Nach vielen 3-stelligen EOS habe ich lange und gerne mit der 410g leichten und winzigen Canon EOS M mit dem EF-M 2.0 22mm (=35mm KBÄ) verbracht, einer System Kamera mit neuen M-Objektiven (11-22mm IS!) oder auch diversen Adaptern für viele Gläser dieser Welt einschließlich aller Canon EF und EF-S Objektive. Bemerkenswert der per Fingerwisch über den ganzen Bildschirm verschiebbare punktuelle und schnelle AF (auch mit Hilfslicht) oder auch seine Nachführung, wenn einmal auf ein Gesicht oder Objekt platziert! Die Leistung heutiger Crop Sensoren samt schnellen Prozessoren und guter Firmware ist untadelig, die super kleinen Pixel fangen bauartbedingt allerdings früher an zu rauschen als die größeren der Vollformate (VF).

Mein dritter und auch nicht mehr taufrischer VF Favorit aus 2012 ist die mit dem lichtstarken F1.8 f28mm Weitwinkel und 1.163g noch relativ leichte Canon EOS 6D, die ich gerne als Nachteule bezeichne, weil Aufnahmen bis ISO 12.800 unschwer möglich sind, sie ist der Vorläufer der EOS 5D III. Mit den neuen recht preiswerten (EF und EF-S) STM Objektiven ist man für beide Sensorformate gut bedient, es müssen nicht nur die L Versionen und die in zweiter Generation sein, obwohl gerade diese Gläser sowohl alters- als auch wertbeständig bleiben, aber auch richtig Geld kosten. Die mittlerweile möglichen kamerainternen Korrekturen auch alter EF Gläser erbringen fototechnische Leistungen, die man früher nur mit aufwändiger Nachbearbeitung (DxO) erzielen konnte, auch mein EF 20-35 von 1993 ist dabei! Soviel zu meinen persönlichen Tipps zur Anschaffung und jeweils durch jahrelange positive Anwendung gesichert. Sicher gibt es viele Alternativen, man muss sich im Leben auf bestimmte Bedürfnisse konzentrieren und das ist gut so.

Fehler, die tunlichst zu vermeiden sind:

man kauft nie nur eine Kamera sondern ein vielfältiges System

Eine Kamera wegen eines Testberichts kaufen, die man nicht einigermaßen kennt. Oder zu glauben, dass eine neue teurere Kamera in der Aussage bessere Aufnahmen macht! Ist ein Händy vorhanden, lernt man einfach und zunächst, damit wertere Bilder zu erstellen! Die Touchscreen Bedienung i.V.m. >wysiwyg< (what you see is what you get) ist eine hervorragende Übung für die Komposition von Aufnahmen, die so einfach mit einer >richtigen< Kamera und optischem Sucher nicht möglich ist. Die Panorama Funktion erweitert den Aufnahmewinkel nach Belieben. Echte Teleaufnahmen sind nur mit mehr als einer eingebauten Festbrennweite möglich, auch diese Entwicklung hat begonnen.

Wird der Wunsch größer nach schnelleren Bodies (bis 20 Aufnahmen pro Sekunde, viel wichtiger ist aber die Präzision des nachführenden AF) und anderen Brennweiten (um den Mond formatfüllend aufzunehmen, benötigt man >f600mm), sollte man zunächst geeignete Fotokurse besuchen und/oder mit Ausrüstungen von Freunden ein paar Bilder machen. In ein Fotogeschäft und mit der 30-fach Zoom Kompakten wieder nachhause gehen kostet Geld, das völlig falsch investiert wurde, auch wenn der Rabatt noch so verlockend erscheint. Nichts spricht gegen eine neue Kamera zum sog. Straßenpreis, die schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, im Gegenteil. Auch gebrauchte Objektive kann man im guten Fachhandel kaufen, hilfreich ist dabei ein zeitlich befristetes Rückgaberecht. Oder man kauft von zuverlässigen Quellen.

1-Knopf Bedienung, falls bei Automatik überhaupt nötig

Wichtig ist, dass die Kamera den Nutzer nicht überfordert: Wer das Automatik-Programm oder die Motiv-Automatiken liebt, kann sich in Ruhe der Komposition widmen, der Tüftler reizt die angebotenen Möglichkeiten so weit aus, dass er auch für kritische Situationen schnell geeignete Voreinstellungen parat hat, weil er damit vertraut ist! Beide Anwender können tolle Aufnahmen schießen, die sich sicher unterscheiden.

Wer zuhause mit Windows arbeitet, hat die Qual der Wahl für das Händy :-), der Mac Anwender wird aus guten Gründen ein iPhone vorziehen, weil viele Möglichkeiten sehr gut auf das Betriebssystem iOS abgestimmt sind.

Wer mit sehr guten fototechnischen Ergebnissen und schnellen Kameras liebäugelt, ist auf dem Markt der sog. Spiegellosen unterwegs, wegen der ungeheuren Vielfalt gibt es keine verlässliche Kaufempfehlung, der Unterschied zur Spiegelreflex (SLR) ist der elektronische gegenüber dem optischen Sucher, wenn man von der meist langsameren LiveView Aufnahme einer dSLR absieht. Es lohnt dabei exakt zu wissen, was man nicht benötigt, neue Bodies und vor allem neue Gläser sind im oberen Ausgabenbereich angesiedelt. Aber auch wertige Vollformat Objektive kosten oft mehr als die für Crop Sensoren, beide Sensorgrößen sind bei den Spiegellosen aber vertreten. Vor der Entscheidung lohnt es, einmal alle möglichen Wünsche hinsichtlich Body und Objektiv-en samt weiterem Zubehör hochzurechnen! Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass nicht die teurere Kamera die eigenen Aufnahmen verbessert, der gewiefte Fotograf aber auch mit billigem Gerät bei gutem Licht ausdrucksstarke Bilder erhält! Das Foto entsteht im Kopf zwischen den Ohren, die Kamera ist nur der Kopierer, den man auch falsch bedienen kann 🙂

was raus muss wird ordentlich entsorgt 🙂

Fragen vor der Anschaffung:

  • reicht eine feste Brennweite oder will ich mehrere (Händy <-> Systemkamera mit Wechseloptiken)
  • brauche ich GPS, leichtes Gewicht, mobile Daten, Zeitlupe –raffer, Gesichtserkennung, LiveView, Video, Pano (-> Händy)
  • will ich den optischen Sucher, punktgenauen Autofokus, Nachführ-Autofokus, hohe ISO Bereiche, das größere Gehäuse, auch für externen Blitz (-> dSLR)
  • will ich Objektiv Fehler bereits bei der Aufnahme korrigieren (-> dSLR)
  • wie viel Gewicht will ich maximal mit mir herumtragen
  • muss es eine schnelle Kamera für Sport mit >5 Bildern/sec sein
  • muss es eine Vollformat Kamera sein (dSLR <-> Spiegellos)
  • kann ich mit dem elektronischen Sucher leben (-> Spiegellos)
  • muss es zwingend ein aktuelles Modell zum empfohlenen VK sein
  • Neukauf: wie gut ist der Garantie Service (???)
  • gebraucht resp. nach der Garantiezeit: Wer repariert zuverlässig 🙂

Fazit: Schnell gekauft ist nur dann richtig, wenn man genau weiß was! 

Kauf: kein X für ein U vormachen lassen

my10Cents:

Hinsitzen, nachdenken und vergleichen

Bei gutem Licht hat mein iPhone 6+ eine ebenso gute Farbwiedergabe wie die der EOS 6D, zudem eine fast perfekte Belichtung samt automatischem Weißabgleich und das alles ist zuvor sehr gut sichtbar. Alles in allem eine fantastische Kamera, aber es gibt immer Situationen, für die ich eine dSLR brauche: Meine 6D ist viel schneller und funktioniert viel besser im Dunkeln! Bei schwachem Licht reduziert das 6+ in der [Kamera] App die Farbsättigung, um das Rauschen zu verringern. Langzeit Belichtungen mit dem iPhone bei wenig Licht und niedrigen ISO Wert kann man auf dem Stativ mit der [Camera+] App erstellen, hier ist die 6D bei ISO 12.800 aus der Hand wegen Pixel- und Sensorgröße weit überlegen, zudem bietet sie relativ kurze Belichtungszeiten. 

Meine 6+ bietet >nur< ein KBÄ 29mm Objektiv, welches schlicht zum Turnschuh erzieht, dabei ist der Lerneffekt riesig. Sie verfügt sowohl im Standbild- als auch im Videomodus über eine effektive Stabilisierung. Fischauge, (Super-) Weitwinkel,Tele- oder Zoomobjektiv bedürfen der dSLR-Kamera, die mannigfach Vorsatzlinsen für das 6+ sind so billig wie trist! Die extrem kurze Brennweite von nur f4,15mm bringt trotz Offenblende F2,2 eine enorme Schärfentiefe, alles Ferne ist ebenso wie die geringe Tiefenschärfe der 6D vorbehalten. Das iPhone ist als Gehäuse eine Bauhaus Schlichtheit, die man mit ungeeignetem Case verunstalten kann.

Mein iPhone ist immer dabei, auch wenn ich die 6D benutze: Für die schnelle Nahaufnahme, das Panorama, den Blick aus der Bodennähe oder aus einem begehrten Winkel oder wenn das Foto auch mit den GPS Daten versendet werden soll. Das 6+ ist zudem als Fernsteuerung für die 6D einsetzbar. Beide können sich ergänzen aber nicht ersetzen.

Nach dem Ausflug in die Welt der Fotografie mit dem iPhone 6+, der ersten spiegellosen und fast komplett über den Touch Screen bedienbaren EOS M und der ISO starken Vollformat EOS 6D noch ein paar Gedanken in die Zukunft:

perfekt eingekauft und zusammengestellt, ready to

Was wird sich ändern?

* Die dSLR wird über kurz oder lang vom Markt der Spiegellosen überholt, weil ohne Spiegel zwar ohne optischen Sucher, aber auch weniger limitierende Mechanik und erweiternden LiveView bedeutet,
* dabei wird der elektronische Sucher immer besser ausgestattet
* und der Autofokus funktioniert über den gesamten Sensor, nicht nur mit wenigen Sensoren oder deren Bündelung in Gruppen bzw. sogar über einen zweiten Sensor,
* die nachgeführte Gesichts- oder Motiverkennung wird zur unabdingbaren Notwendigkeit,
* um in Verbindung mit dem hochpräzisen Autofokus auch Bewegtes sicher abzubilden
* und der elektronische, besser lautlose Verschluss wird wichtiger als der mechanische,
* wodurch sich die Bildfolge sich auf bis zu 20f/sec auch im Vollformat erhöht
* und die ISO Werte dank großem Sensor und schnellerem Prozessor samt adäquater Firmware neue Höhen erreichen.

und zum Schluß einen guten Café

Zukunft? Nein, SONY verkauft die A9 bereits für knapp unter 5k€ 😦  aber vielleicht wird es nur ein weiteres iPhone mit zwei KBÄ Festbrennweiten f27/54mm F1.8/2.4 🙂

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FAQs: SW auf dem iPhone – ein Must?

Frage: Was bringt Schwarz-weiß auf dem iPhone?

Von Vorteil ist der große Bildschirm z.B. beim 6+ im Live-View, der Veränderungen recht subtil anzeigt, vor der Aufnahme mit Presets oder auch nachher bei der Bildbearbeitung, jedenfalls vor dem beabsichtigten Versand. So schnell ist keine Crop- oder VF-dSLR, wenn die erstellten Aufnahmen erst per Rechner modifiziert werden müssen. Bisher habe ich diese Form der Bildbearbeitung vorgezogen, auch für Aufnahmen aus dem iPhone. Mit der APP [KameraNoir] gibt es für knapp über €1 ein Tool (im Store mit K, als Button mit C), das sehr viel bietet bei der Aufnahme mit einer der beiden Kameras:

auto / manueller Fokus – auto /  manuelle Belichtung – auto / manuelle ISO – Gitterlinien an / aus – Blitz an / auto / aus – Frontkamera / Selfy 

oder auch für die Bearbeitung vorhandener Aufnahmen:

Belichtung – Brightness – Kontrast – Klarheit – Verblassen – Glanzlichter – Schatten – Schärfe – Mischung (Farben) – Säulendiagramm – Vignette (HL Priority – Paint Overlay – Center Pop) – Zuschneiden – Körnigkeit (ISO 8000 1600 3200) – Intensivity

Die Bedienung erfolgt mit dem Wischfinger auf dem angezeigten Bogen samt Kontrolle per LiveView. Wer lieber in Farbe fotografiert, bearbeitet wie gewohnt die Aufnahmen aus dem Speicher, wer lieber sofort die Wirkung sehen möchte, nimmt in SW auch modifiziert auf oder kombiniert beide Schritte für bemerkenswerte Aussage Wirkungen:

20yearslater – nicht zur Freude meiner Liebsten 😦

Verjüngen geht normalerweise sehr gut mit [PortraitProStudio], hilft aber hier nicht wirklich weiter 🙂
Gespeichert wird wahlweise mit voller Auflösung oder 2-stufig Daten reduziert, also kleiner, Selfies wie hier eh nur in ooc Größe.

Fazit: CameraNoir ist billigst, empfehlenswert und zudem lehrreich! 

(c) slowfoto.de

 

FAQs: iPhone in der Nacht

Frage zum iPhone: Kann ich Bühnenaufnahmen mit der Hand erstellen? Was geht noch gut und wann ist Schluß?

Keine Panik: Udo Lindenberg schwebt ein

Fotografieren kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zeichnen mit dem Licht der Himmelskörper. Wo kaum (kein) Licht…

nach Frankfurt in die Messehalle 2016

Die bordeigene App [Kamera] bietet zwar einen Selbstauslöser (3 und 10sec), aber ansonsten keine Einstellungen außer Autofokus und Digitalzoom und darüber hinaus keine Kontrolle Bild relevanter Parameter. Ist es dunkel, erhöht sich der ISO Wert und es rauscht schnell. Zugegeben, mit aktuellen iPhones sind bei Dämmerung gute Aufnahmen auch aus der Hand zu erstellen, wenn die Zeit um 1/4sec und der ISO Wert nicht über 200 liegen. Nach dieser Grenze hat jeder Eifonist schlechte Karten: für tatsächliche Nachtaufnahmen sind hoch ISO taugliche Sensoren bis ISO 12.800 (wie z.B. mit einer EOS 6D) geeigneter, wenn ein lichtstarkes Glas verwendet wird – oder 4Aufnahmen in Folge mit kamerainterner Verrechnung (sog. [Nachtaufnahme ohne Stativ] z.B. mit der EOS M ff). Fazit aus der Hand: Abend ja, Nacht nie. Und wenn es denn unbedingt mit dem iPhone sein muss?

nicht nur mit Onkel Pö, sondern dem Panik Orchester und vielen Gästen

Abhilfe schaffen ein Stativ (oder eine stabile Auflage) und die App [Camera+] mit manuell eingestellten ISO 100 und darunter mit entsprechender Langzeitbelichtung, die offene Blende von F2.2 gilt ja immer! Camera+ lässt manuelle Belichtungszeiten bis 30sec zu, wahlweise zu paaren mit (!) ISO 0,1 bis 2.000, was viele Spielereien ermöglicht: allerdings lassen sich die Physik oder das vorhandene Licht nicht überlisten, siehe ganz oben. Zudem kann der Weißabgleich von 1.000K bis 8.000K (auch gräßlich) geändert werden, alles immer unter Live View Kontrolle. Und wie in der originären App kann das AF-Feld (Fokus) per Fingerwisch und zusätzlich das AE-Feld (Exposure) für die Belichtung verschoben werden. Somit sind gute Voraussetzungen für ruhende Motive z.B. in der blauen Stunde oder bei vernünftiger Innenbeleuchtung vorhanden.

und lässt die Bude richtig rocken

Noch ein unschätzbarer Vorteil: der iPhone Auslöser funktioniert nicht etwa, wie von der >richtigen< Kamera gewohnt, per durchgedrückten Auslöser, sondern mit dem Wegnehmen des Fingers vom Auslösepunkt! Ein Fernauslöser ist also bei gefühlvollem Bedienen nicht notwendig.

Noch ein paar grundsätzliche Tipps:

1) für das iPhone, egal welches, sind Bühnenaufnahmen eher schwierig, weil die feste Brennweite mit f4mm einfach zu weitwinklig und viel näher ran ist oft nicht möglich ist.

Theater im Keller Berlin 2016

2) Die iPhone sind ab dem 5s im low light Bereich viel besser geworden, aber nicht die erste Wahl für die Bühne&Co, hier sind Crop oder Vollformat Sensoren i.V.m. längeren Brennweiten einfach besser.

die Jungs sind alle gut drauf

3) Bühnenlicht ist extrem kontrastreich, kaum ein Sensor schafft diese Unterschiede zwischen hell beleuchtet und dunkel verschattet abzubilden: entweder belichtet man selektiv auf die Gesichter und behält dort die Durchzeichnung oder integral mit dem Ergebnis, das helle Partien wie Haut immer überbelichtet sind.

und travestieren, was die Klamotten halten 

4) Es gilt für jede Bildkomposition: So nah ran wie möglich, damit nichts abzuschneiden ist, und nur notfalls mal das DigiZoom als längere Brennweiten nutzen!

das war es: Applaus Applaus!!! 

5) Bei zu großen Entfernungen hilft Ausschneiden oder ENTF 😦

NB: [Camera+] in der Pad Version bietet einen anderen Aufbau leider nicht mit der schlüssigen Bedienung wie fürs Phone, also m.E. weniger gut geeignet und damit zu teuer (€5,99)!

Frankfurt (oben): iPhone 5s   Berlin (unten): iPhone 6+                                                                            alle Aufnahmen mit der App [Kamera] aus der Hand bei vorhandenem Licht ca. ISO 100-200 bei 1/8-1/17sec und out of cam (ooc), also unbearbeitet außer Datenreduktion

(c) slowfoto.de