Slowfotos für die KW 16 2019

…CO2 am Himmel und auf der Erde

Weitwinkel kein Filter
Tele kein Filter
Weitwinkel SW Filter

Die Fluggesellschaft Ryanair betreibt bisher ausschließlich Flugzeuge des Boeing Typs 737-800 als Teil der Geschäftsstrategie >einfaches Flottenmanagement<. Im Dezember 2018 erhielt sie die letzte von 400 Maschinen aus dieser Baureihe. Künftige Maschinen sind aus der 737-MAX-Serie, hier dazu die technische Daten.

Vergleicht man nun einen Reisebus mit 50 Personen und ca. 50km/h durchschnittlicher Reisegeschwindigkeit bei 25l/100km Verbrauch, so errechnen sich 0,5l Diesel pro Person auf 100km Distanz. Ein Flieger wie die oben genannte Boeing befördert etwa 150 Fluggäste bei knapp über 900km/h und einem Verbrauch von rund 400l/100km, das bedeutet 2,7l Kerosin pro Fluggast auf 100km bei ca. 18-facher Geschwindigkeit ohne Rast oder Pause bei Reichweiten bis ca. 5.000km.

Eine sinnvolle und schnelle Alternative für lange Strecken sind elektrifizierte Bahnen mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu 300km/h und Hunderten von Passagieren. ÖVP macht auf kurze Distanzen Sinn, ibs. wenn wie in der Schweiz 95% der Strecken elektrifiziert sind, die übrigen 5% sind nur per Busverkehr zu bewältigen, der auf die Zugfahrpläne abgestimmt ist. Im deutschen Bodenseebereich samt bayerischem und württembergischem Allgäu gibt es für Eisenbahnliebhaber noch viele alte Dieselloks zu bestaunen, weil die Elektrifizierungen fehlen.

Für unseren Individualverkehr noch ein paar ganz persönliche Zahlen ohne Anspruch auf Vergleichbarkeit und nur aus eigener Erinnerung:

Hersteller Art Leistung min typ max Verbrauch
SUZUKI 1Zyl 125ccm 10PS 3,5 3,5 4,5
SUZUKI 2Zyl 400ccm 27PS 4,5 5 6
BMW R GS 2Zyl 2V 800ccm 50PS 3,5 5 6,5
BMW R GS 2Zyl 4V 1.100ccm 78PS 3,2 4,5 6
VW Golf 4Zyl 1.600ccm 75PS 8 10 14
VW Golf GTI 4Zyl 1.600ccm 110PS 6 8 10
VW Passat 4Zyl 2.000ccm 136PS 8 10 12
VW Passat 6Zyl 2.800ccm 174PS 320Nm 8 10 14
 

VW Golf R TDI DPF

 

4Zyl 1.900ccm

 

105PS 250Nm

 

4,9 6

 

8

AUDI A4 TDI DPF 4Zyl 2.000ccm 140PS 340Nm 6,2 7,5 12,5
FIAT Ducato Laika D 4Zyl 2.300ccm 148PS 380Nm 9,0 10 11
AUDI A4 TDI clean diesel 6Zyl 3.000ccm 245PS 580Nm 6,4 7,9 10

Mit der Benzineinspritzung und per Turboladung von Dieselmotoren wurde ein wesentlicher Schritt zur Verbrauchsreduzierung erreicht, ibs. wenn man die Gewichtszunahme der >sicheren< PKWs betrachtet. Ein zusätzlicher Einspar-Effekt läßt sich in der Beachtung von optimierten Drehmomentbereichen erreichen, die vor allem beim Hubraum großen Dieselmotor und da nicht nur bei LKWs eine Rolle spielen. Reisen statt Rasen bringt Vorteile und reduziert zudem die Unfallfolgen, wenn es denn mal dazu kommt. Mittlerweile bin ich ein Freund von gezielten Tempolimits und vor allem des Tempomaten. Das war früher auf der leeren Autobahn auch mal anders…

Bleibt der aktuelle Schadstoff Ausstoß aller Verbrenner, wenn auch mit funktionierender Abgas-Reinigung, also anders als bei Kreuzfahrtschiffen & Co: Die m.E. nur politisch bestimmte Tendenz zum reinen E-Auto wird sich hoffentlich schnell mit anderen Antriebsformen ändern, denn die Problematik Akku-Nachladen ist nie beherrschbar, wenn es um individuellen Langstreckenverkehr handelt. Grundsätzlich ist der E-Antrieb richtungsweisend, allerdings nicht mit der Akkutechnik von gestern. 

Der Strom muss auf Ressourcen schonende Weise auch im Fahrzeug erzeugt werden können! Rekuperation zur Energie Rückgewinnung ist mit den Elektromotoren ibs. bei vorausschauender Fahrweise möglich anstelle bloßer Vernichtung der kinetischen Energie in der Bremsanlage incl. schädlichem Abrieb als Feinstaub. Auch der Reifen kann durch neuartige Gummimischungen mit hohem Silikat- statt Rußanteil eine wesentlich verbesserte Temperaturstabilität und damit längere Laufzeiten erhalten. Es gibt noch viel zu tun, hier sind nicht nur die Autohersteller mit neuen und umweltfreundlichen Konzepten gefordert. Völlig unverständlich hingegen ist die Förderung von Pellet Heizungen, wenn man gleichzeitig den Feinstaub in der Luft reduzieren will. Nach 35 wartungsintensiven Jahren Öl-Heizung freuen wir uns seit 5 Jahren über die reduzierten Schadstoffwerte und weitgehende Wartungsarmut einer gemeinschaftlichen Gasheizung, zudem über einen halbierten Stromverbrauch!

Die Deutsche Post hat mit der konzerneigenen Elektroflotte samt Herstellung genau den aktuell richtigen Schritt getan, tags unterwegs, abends zum gemeinsamen und schnellen Aufladen in die Halle. Auch das Fahrrad mit dem E-Rückenwind ist ein Gewinn.

CO2 ist nur einer der vielen Schadstoffe, die alle Verbrenner ausstoßen, auch die Heizungen. Das regionale und temporäre Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in einigen deutschen Innenstädten kann und wird nicht nachhaltig die Erderwärmung bremsen oder den Schadstoffgehalt reduzieren. Vielleicht müssen wir alle am Freitag auf die Strasse(n) gehen.

iPhone 7+  oben und mittig [Kamera] ooc – unten [CameraNoir] und Filter – Fast Resize

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FAQs: WLAN zuhause einrichten

Bild, Ton, Video und mehr auf dem TV kabellos einrichten, wie geht das?

RP Kabelsalat

Kabel haben den Vorteil, zwei oder mehrere stationäre Geräte stabil und sicher zu verbinden, allerdings auch mit einen gewissen Einfluß auf analoge Signale, als Beispiel die durchaus qualitätssteigernden Klangveränderungen in der Musikwiedergabe. Für digitale Signale entfällt dieser Effekt, dennoch kann hier eine Verkabelung optisch störend wirken, vor allem wenn sie im Wohnbereich sichtbar verlegt ist. Abhilfe schaffen Funktechniken wie BT (bluetooth) für kurze Entfernungen, als Beispiel die automatische Ankopplung vom Mobiltelefon zum Autoradio für entspanntes Freisprechen. BT bedingtes Grundrauschen ist allerdings ibs. bei leiser Musik- oder Sprachwiedergabe als Störsignal im Übertragungsweg hörbar, ähnlich dem Nadelrauschen bei der Schallplatte. Solange Mobiltelefone noch einen Audioausgang aufweisen, sind Kabel gebundene in-ear Ohr- oder klassische Kopfhörer die Alternative, sofern sie die Mobilität nicht einschränken.

FRITZ!Box am Festnetz

Im wohnlichen Zuhause ist die Kommunikationszentrale für das kabellose LAN (oder WIFI) idealerweise mit hohen digitalen Übertragungsraten am Glasfaser Festnetz der Telekom angeschlossen, als Beispiel die FRITZ!Box 7530 VP mit zwei Kanälen für schnelle Downloads und zumindest speditive Uploads. Wir haben weiterhin ein FRITZ!Fon für die Festnetztelefonie unschwer koppeln können (DECT Taste drücken genügt!), die aktuelle Ausstattung läßt wenig Wünsche übrig. Mobiltelefon, Notebook, Rechner oder Tablet werden einfach, wie der Fernseher oder der zentrale Drucker auch, an das WLAN angemeldet.

FRITZ!Fon überall

Für die private Bild-, Ton oder Videowiedergabe auf dem TV nutzen wir Google Chromecast zum Streamen, ebenfalls im WLAN angedockt sowie am HDMI Eingang angeschlossen, womit Daten vom Handy, Notebook, Pad oder Tab und WLAN über die Glotze angeschaut und gehört werden.

Chromecast klein und rund mit USB Strom am HDMI Eingang, Dynaudio darunter am geregelten Kopfhörerausgang und Strom über das Netzteil, beide an der TV Rückwand

Ibs. die Mediatheken vieler TV Sender bieten reichhaltige oder zeitversetzte Abwechslung zu den live Programmen über TV-Satellit. Wir haben, weil mit dem Hörerlebnis moderner und schlanker Fernseher unzufrieden, am analogen und mit der Lautstärken Regelung der Fernbedienung gekoppelten Kopfhörer Ausgang der Glotze, der mit der internen Lautstärken Regelung gekoppelt ist, noch eine kleine Funkbox für die aktiven und kabellosen DYNAUDIO XEO Boxen installiert, mit entsprechend potentem Hörerlebnis, das sowohl der altersbedingt abnehmenden Hörfähigkeit als auch dem Wunsch nach Dynamik und Raumklang auch bei leiser Wiedergabe mehr als gerecht wird. SONOS bietet mit der unter dem TV aufzustellenden zentralen Soundbar und mindestens zwei SONOS Boxen inclusive Alexis eine Alternative für noch mehr Komfort mit sehr sattem Sound, Bose mit dem portablem Mini II die mobile und bisher beste Klangalternative für die Händy Wiedergabe, auch geeignet für mittlere Räume!

Ein winziges TechnikSat DigiRadio 100 sorgt für DAB und UKW Empfang sowie die unproblematische Ankopplung externer BT Geräte.

BT DAB FM mit FB

Kabellos ist im Familienzimmer nicht wirklich der Fall, die leidige 220V Stromversorgung bleibt erträglich per sorgfältig ausgewählter Verteilung der Steckdosen und damit kurzen Netzkabeln, auch zu den Netzteilen, was sinnvoller Weise schon vorher bei der Einrichtung zu lösen ist. Dann ist die häusliche Wiedergabe von Bild und Ton, sei es live oder aus der Konserve, ein Genuss akustisch über die aktiven Boxen wie optisch über den großen METZ Bildschirm. Mit entsprechenden Voreinstellungen reichen Händy&Co zur Steuerung im Sinne der Fernbedienung, was will man mehr?

Schreibtisch mit Kabelitis rückwärtig (s.o.)

Für den Arbeitsplatz am Schreibtisch gibt es das alles auch, kabelgebunden die Boxen und Kopfhörer, auch mit live TV über die Mediatheken oder andere Tonquellen wie Spotify mit der Möglichkeit des Downloads der individuell zusammengestellten Musikdateien auf das Händy, was dann den Kreis zur nahezu kabellosen TV Erlebniswelt im Familienzimmer schließt 🙂

Familienzimmer fast ohne Kabel

iPhone 7+ ooc außer FastResize

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FAQs: Architektur – wie weit soll ich eine Bilddatei optisch korrigieren?

Frage: Optische Korrekturen – was ist sinnvoll, welche Wirkung wird erzielt?

Originaldatei ooc
wenig parallelisiert
stärker parallelisiert
vollständig parallelisiert

Am Beispiel des herrlich restaurierten Schullandheimes für den Austausch mit französischen Schülern, direkt vor der Halbinsel Wasserburg am aktuell wasserarmen Bodensee gelegen (unter dem Zugangssteg im Vordergrund kann man aufrecht hindurchgehen), lässt sich unschwer aufzeigen, wie die für eine weinwinklige Aufnahme (28mm KBÄ) zusammen fallenden Linien korrigiert werden können. Im Laufe der Zeit hat allerdings eine geschmackliche Veränderung stattgefunden, die Jeder für sich festlegen sollte: War früher ein f35mm KB Bild das Ende der Fahnenstange, sind wir heute bei rund f12mm KBÄ angekommen! Will heißen, dass stürzende Linien eher toleriert werden… Deswegen mag ich auch nur meine subjektive Bewertung anführen, die vollständige Parallelisieren ist mir zu korrekt und ich schwanke vom Bild abhängig zwischen den beiden Korrekturen weniger und stärker, also al gusto!

Anders ist es beim Horizont, der gehört, von bewußten Ausnahmen abgesehen, immer korrigiert, und zwar als erste Maßnahme, beim iPhone bereits in der Kamera, bei der Systemkamera mit DxO & Co.

iPhone 7+  ooc  DxO  FastResize

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FAQs: Was soll ich nach der Aufnahme mit dem Handy beachten?

Handy nach der Aufnahme, was ist wichtig?

19:28  iPhone 7+  1/16sec (stabilisiert)  F1.8 f4mm  ISO 40

sofort

  • Kontrolle in der Kamera [Fotos] Horizonte korrigieren und Mist entfernen (Burstmodus)
  • Bildbearbeitung besser am Rechner mit Kopie (großer Bildschirm)
  • Ordner nach Datum und Ort bzw. Situation benennen (Ordnung)
  • Datensicherung auf Reisen (Notebook plus externe 2TB Festplatte oder 200GB SD)

Think before print – am Anfang steht die Bilddatei

  • die Kamera nimmt auf, aber nicht was ICH will oder im Kopf habe / hatte (->EBV)
  • je größer der Kontrollbildschirm, desto leichter ist die Bearbeitung (27„kalibriert)
  • optimales Umgebungslicht für jede Bildbearbeitung verwenden (low light)
  • Mist löschen, Kopien bearbeiten (Originale behalten) und getrennt speichern
  • EBV besser am Rechner (A:B Kontrolle resp. Kopie verwenden)
  • EBV weil rückgängig möglich – Bildfehler zuerst (Schwarz-Weiss möglich)
  • Horizonte korrigieren (Gitternetz) – Objektivfehler [DxO] auch per Stapel
  • Standortfehler [View Point] – Formate resp. Größe, web [Fast Resize]
  • Belichtung [NIK SnapSeed]: Ambiance – Schatten – Helligkeit – Kontrast – Sättigung – Farbtemperatur
  • Details [NIK SnapSeed]: Struktur – Schärfe
  • Aufnahmen durch andere (Frauen-) Augen beurteilen lassen
  • Bildoptimierung per EBV: Bildschirm, Laser oder Tinten Drucker resp. Thermo Print
  • Drucken lassen lokal: echte Fotos von Bilddateien >Schöner Foto Express< Lindaupark und Großformate (150cm breit) bei Jörn Lorenz Lindau Insel oberer Schrannenplatz

Kapitalfehler:

  • Löschen vergessen – nur lohnende Dateien verwenden
  • schlechte Aufnahmen nicht per Filter verschlechtern (ENTF)
  • zu viele und viel zu potente Programme für die Bildbearbeitung benutzen
  • in praller Sonne draußen Aufnahmen bearbeiten
  • Laserdruck (cave Fehlfarben) – Kritik mißachten
  • Teure Tinten vergeuden (besser CEWE Thermosublimat Druck 10×15 ab 19Cent resp. Großformat)

alle Bearbeitungen vorher üben üben üben bis sie im Schlaf sitzen!

iPhone 7+  NIK Snapseed  FastResize

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FAQs: Was soll ich vor der Aufnahme mit dem Handy beachten?

Handy vor der Aufnahme: was ist wichtig?

18:15 low light mit dem iPhone 7+  1/4sec (stabilisiert)  F 1.8 f4mm  ISO 400

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild – vor der Aufnahme

  • das Bild entsteht im Kopf, die Kamera nimmt auf (auch so, wie ICH es nicht will!)
  • je größer der Kontrollbildschirm, desto leichter die Kontrolle (7x12cm wie iPhone 6+ 7+)
  • Hoch- oder Querformat, Quadrat nur explizit (Porträt), lieber nachher Format ändern
  • Live View: AF und AE Kontrolle, Horizont korrigieren (Gitternetz)
  • SW zum ÜBEN, ansonsten per Bildbearbeitung/Kopie (EBV weil rückgängig möglich)
  • schnell bewegte Motive im Burstmodus aufnehmen (240/min) und alsbald aussuchen
  • bei unsicherem Stand oder Panoramen Handstativ verwenden (Newer ca. 13€)
  • Panoramen hoch oder quer: klein anfangen (nicht gleich 180 Grad), Test vorher
  • Panoramen: von hell zu dunkel (links <-> rechts) resp. von oben nach unten
  • für Sondermotive [Camera+] (viele manuelle Einstellungen)
  • für HDR, Tele [Hydra]
  • für Langzeitbelichtung [Slowshutter]
  • für Schwarz-Weiß [CameraNoir]
  • für differenziertes Fokussieren [Focos]
  • Vorsatzlinsen: gute SWW okay (oder Panoramafunktion bei stillen Motiven)
  • Tele lieber 2-fach Linse plus max. 2-fach Digi-Zoom (28->56->112 KBÄ)
  • Fernbedienung bei Stativnutzung (Apple Watch, BT Handsender)
  • Akku Kapazität beachten (Tank mitnehmen)
  • LED Leuchten für nahe Bereiche (notfalls Taschenlampe in Camera+ / kein Blitz!)

alsbald nach der/den Aufnahme/n:

  • Datensicherung auf Reisen (Notebook plus externe 2TB Festplatte oder 200GB SD)
  • Kontrolle in der Kamera [Fotos] Horizonte korrigieren und Mist entfernen (Burstmodus)
  • Bildbearbeitung besser am Rechner (rückgängig resp. Kopie verwenden)
  • Ordner nach Datum und Ort bzw. Situation benennen, Apple macht es automatisch 

Kapitalfehler:

  • stehen bleiben und zoomen (anstelle Turnschuhzoom) resp.
  • immer erst so nah ans Objekt wie sinnvoll möglich (kein DigiZoom)
  • nicht einfach drauf los knipsen (die Kamera zuvor intensiv kennenlernen)
  • zu viele Programme fürs Fotografieren nutzen, erst das bordeigene kennenlernen
  • schlechte Aufnahmen nicht per Filter verschlechtern (->ENTF)

alle Einstellungen vorher üben üben üben bis sie im Schlaf sitzen!

iPhone 7+  NIK Snapseed  FastResize

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Einfach bessere Fotos – ist das 2019 wirklich einfach?

Fotografieren aktuell mit dem Handy (12MPI), der Spiegellosen Crop (18MPI) und Vollformat Spiegelreflex (20MPI) Kamera bei wenig Licht

Handy Panorama 2010 in Berlin – Wuhlheide – Bonnie Tyler – Carat – Puhdys – wir 

Einladung zum Blog „einfach bessere Fotos“  (2010)

Fotografie mit der allgegenwärtigen digitalen Kompakten oder dem Handy samt allen smarten oder anderen Phone-Abkömmlingen ist heute üblich, auch dort im Konzert, wo Film- und Fotoaufnahmen ausdrücklich verboten sind. Doch irgendwann war oder ist man nicht mehr mit der Qualität dieser Aufnahmen zufrieden:

  • Was kann ich tun, wenn mir die Aufnahmen von Anderen besser gefallen als meine eigenen?
  • Wie komme ich zu ausdrucksstarken Fotos, muss dazu eine neue Kamera her?
  • Muss ich die Kamera komplett selbst einstellen oder kann ich mich einfach auf die angebotenen Automatiken verlassen?
  • Kann ich mit einer einzigen kleinen Kamera all meinen wachsenden Ansprüchen genügen?
  • Was benötige ich an Ausrüstung, um als Beispiel aus dem Bergwander- oder Stadturlaub ansprechende Fotos mitzubringen?
  • Was ist beim Fotografieren von Personen wichtig?
  • Wie kann ich Blitzlicht fast unsichtbar einsetzen?
  • Was ist alles vor der Aufnahme zu beachten?

Diese acht Fragen stellte ich damals den Freunden und Lesern meines jungen Blogs einfach bessere Fotos. Es ging nicht etwa nur darum, Anregungen zum Neukauf zu vermitteln, sondern präzise Anleitungen für fotografische Situationen aufzuzeigen, also Kochrezepte, um auf den Geschmack nach mehr zu kommen. Die meisten Klicks im Blog gehen zu den >Einstellungen< oder anderen fototechnischen Artikeln. Für mich sind und waren diese summarischen Berichte nur als handwerkliche Basics gedacht, die Fotostrecken hingegen finde ich viel wichtiger, ibs. die Reiseberichte >zu Fuß<, weil solche Erinnerungen auch farbig sind 🙂 wie ab+zu die >Beichten< aus anderen schönen Situationen im Leben…

Wesentlich bei allen Anschaffungen ist auch heute zu wissen, was man >nicht< benötigt, denn Fehlkäufe sind teuer: slowfoto ist deshalb weder an Hersteller noch Vertriebe gebunden! Es versteht sich von selbst, dass wertige Produkte aufgeführt sind, von deren Qualität ich aus langer Anwendung überzeugt bin. Ein Blick in den slowfoto Blog (->Kategorien) zeigt die Richtungen (->Suchfunktion) auf…

a EOS 6D EF 1.8 28mm 17:57 1/30sec F3.5 ISO 25.600
b EOS 6D EF 1.8 85mm 20:30 1/30sec F 1.8 ISO 12.800

Fazit 2019 

Die Recherche in ehrlichen Vergleichen langjährig verfolgter Portale zeigt die vielen Veränderungen: War früher die DSLR, als schnelle Variante im Cropformat, als 50MPI Pixelbombe heute auch im Vollformat, das Ende der Fahnenstange, so sind dies mittlerweile die Spiegellosen geworden, mit einem Crop Sensor zum Einstieg und aktuell mit rund 30 MPI vollformatigem Sensor und, man lese und staune, fast ohne Unterschiede in den JPG oder RAW Qualitäten! Und weil die Sensoren samt Softwares auch nicht zaubern können, ziehen die sehr guten Spiegellosen mit den sehr guten DSLR gleich, sie sind mit neu gerechneten und deutlich teureren Objektiven hingegen in der Abbildungsqualität sogar überlegen. In der ISO Empfindlichkeit können heute Aufnahmen bis 12.800 oder 25.600 durchaus überzeugen, wovon der analoge Film Fotofan nicht mal geträumt hat.

c EOS M 18:08 EF-M 2.0 22mm 1/30sec F4 ISO 12.800
d EOS M 18:01 EF 1.8 28mm 1/40sec F2.8 ISO 12.800 

Handy: Ähnlich ist der Fortschritt, 12MPI gehören zum Standard, ein kurzes Tele zusätzlich zum Weitwinkel mittlerweile auch. Die Bildqualität ist enorm gesteigert auf das Niveau preiswerter Crop-DSLR, die Ausstattung hingegen völlig anders: unzählige Apps verhelfen dem Anwender bis hin zur virtuellen Blendensteuerung, auch in der Verwendung beider Objektive samt Verrechnung der Aufnahmen. Auch Fotos bei wenig Licht sind per Mehrfachaufnahmen und deren Verrechnung rauschärmer geworden. Allerdings sind diese Apps mittlerweile auch in einige DSLR eingebunden, aber nicht zwingend nötig, für die EOS 6D überzeugt auch der single-shot.

Unangefochten ist immer noch der große Live-View Bildschirm mit der zeitgleichen Wiedergabe jeder Veränderung an Parametern. Solche großen Bildschirme bieten die Spiegellosen nicht, dafür einen digitalen Live-View Sucher, den wiederum die DSLR nicht aufweist. Zudem ist das Erstellen von Panoramen oder Clips samt Versand per Händy echt easy und oft unverzichtbar.

Für mich aktuell ideal ist deshalb ein iPhone7+, eine spiegellose Crop wie schon die erste EOS M und für alle anderen Fälle noch eine EOS 6D als Nachteule mit lichtstarken Festbrennweiten und langen Zoomen. 

e iPhone7+ 16:59 f4mm 1/4sec F1.8 ISO 100
f iPhone7+ 16:59 f6mm 1/4sec F2.8 ISO 125
g iPhone7+ 21:28 f4mm 1/4sec F1.8 ISO 1.600
h iPhone7+ 21:28 f6mm 1/4sec F2.8 ISO 400

Je besser man die eigene Kamera beherrscht und kennt, desto besser werden die Aufnahmen. Eine neue Kamera macht i.d.R. nicht zwingend bessere Aufnahmen, deshalb lieber neue Motive suchen als nach vermeintlich besserer Ausrüstung jagen. Wenn eine Aufnahme gefällt, ohne dass die verwendete Kamera auffällt, ist (m)ein Ziel erreicht.

Fotografieren ist das Malen oder Schreiben mit dem Licht der Himmelskörper,

Fotografieren bedeutet Zeichnen mit reflektiertem Licht: Photographie altgriechisch φως,φωτoς Helligkeit, Lichtder Himmelskörper, und γραφειν, malen, schreiben.

Fotografieren ist nicht schwierig, solange man nichts davon versteht.

Wenn man diese Kunst aber begriffen hat, dann wird man gefordert.

https://slowfoto.wordpress.com/2018/03/11/faqs-eine-kamera-kaufen/

Die Kraft eines Porträts liegt in dem Bruchteil der Sekunde, in dem man etwas vom Leben der fotografierten Person versteht. Die Augen erzählen viel, der Gesichtsausdruck… Ein Porträt nimmt man nicht alleine auf, der Andere schenkt es einem.

https://slowfoto.wordpress.com/2017/07/31/faqs-einfach-bessere-fotos-wie-man-sie-erhaelt/

Gute Fotografie beginnt dort, wo man schlechte Fotos nicht mehr aufnimmt. Auch eine bessere oder teurere Kamera macht keine aussageträchtigeren oder besseren Aufnahmen! Wenn eine Aufnahme gefällt, ohne dass die verwendete Kamera auffällt, ist (m)ein Ziel erreicht.

Farben sind das Lächeln der Natur  Leigh Hunt – englischer Schriftsteller

Jedes Foto hält die Zeit an  Cees Nooteboom – holländischer Schriftsteller

alle Aufnahmen aus der Hand und ooc außer FastResize

(c) slowfoto.de

Bücher die sich lohnen – Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Ronny RITSCHEL – Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Verlag http://www.mitp.de ISBN 978-3-8266-9210-9 €34,95

68 Seiten Basics aus der Erfahrung des Hamburger Fotografen werden verständlich erklärt, es folgt die mehrstufige und sehr persönliche Sichtweise vom Aufnahmeprozess – sowohl ohne als auch mit dem Graufilter! >Das Buch sprüht gerade vor Subjektivität< meint der Autor und genau das ist gut so, keine überall zu findenden Allgemeinplätze, sondern knallharte Statements zu den Abbildungen, man kann da auch mal anderer Meinung sein, aber Ritschel`s Linie ist so konstant wie ein LED Strahl:

Gerade mal eine halbe Seite Text widmet RR sich selbst, schon geht es zum Gestaltungsmittel Langzeitbelichtung, Bewegungsunschärfe und Dynamik, jeweils mit entsprechenden Abbildungen hinreichend erklärt.

Die Ausrüstung findet sich auf 15 Seiten, mit eindeutigen Empfehlungen, was man nicht kaufen soll, lieber wenig und das sehr gut! Beim Objektiv geht der Vorzug eindeutig in Richtung weiter Winkel, wegen der tieferen Schärfenbereiche bereits ab geringen Blendenwerten und der besonderen Eignung für auch mehrere Filter übereinander. Lichtstark kann, muss es aber nicht zwingend sein, Pixel im Randbereich werden auch nicht gezählt 🙂

Die nächsten 10 Seiten widmet RR der Kamera, wobei die schnelle Bildfolge unwichtiger als deren Bulb Modus ist. Selten habe ich eine so knappe aber vollverständliche Erklärung des Histogramm gefunden, weitere 7 Seiten beschreiben den Bildausschnitt und die Fokussierung ohne jegliches Filter, dann den Aufnahmemodus samt passendem ISO Wert.

Kapitel 5 bezeichnet die 1/20 sec schon als Langzeit-Belichtung, sicher oft ein Equipment abhängiger Grenzwert für den Stativeinsatz, der bei 80sec unstrittig notwendig ist, wenn ND-Filter zum Einsatz kommen. Kapitel 6 zeigt die unterschiedlichen Einstellungen für Motive von Landschaft, Urban und Architektur auf, jeweils und wie immer von klar definierten Abbildungen begleitet.

In Kapitel 7 geht es dann um die Nacht, von der blauen Stunde bis hin zur kompletten Dunkelheit mit 12 Minuten Belichtungszeit. Kapitel 8 ist wieder ein technisches, die bevorzugte Ausrüstung und deren Anwendung betreffend, mit umfangreichen Erläuterungen, die man zum besseren Verständnis sogar zu Beginn des Buches lesen sollte. Kapitel 9 zeigt die geeigneten Motive in beeindruckenden Aufnahmen!

In Kapitel 10 stellt der Autor die Frage nach Farbe oder Schwarz Weiß und präsentiert in augenfälligen Beispielen beide Ergebnisse, mit jeweiligen Vorzügen, hier wird der persönliche Geschmack zum tragenden Element. Ich sehe die vom Motiv und der Stimmung abhängige Aussage als Hinweis, welche nachträgliche Bearbeitung die bessere werden kann: die Darstellung einer nebeligen Landschaftsaufnahme verträgt m.E. eine poppige Betonung der Farben weniger, die Nachtaufnahme muss nicht immer nur in SW sein. 

Kapitel 11 beinhaltet die Bildbearbeitung auf über 75 Seiten, mit einem Vergleich von Lightroom zu Photoshop mit sehr ähnlichen Resultaten. Kapitel 12 zeigt eine Abbildung: Alles hat ein Ende…

16mm ISO50 202sec Stativ

Alexander Dacos spricht von >geschwätzigen Farben als Gestaltungselement< und bevorzugt Schwarz-Weiß, Ronny Rietschel von >störenden, unwichtigen Details, die den Blick des Betrachters ablenken< (S.23) und meint Langzeitbelichtungen, der englische Schriftsteller Leigh Hunt meint >Farben sind das Lächeln der Natur< – jeder hat auf seine Weise Recht für die jeweiligen interessanten Vorgehensweisen! 

iPhone 7+  Fast Resize

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FAQs: Warum benötigt das iPhone eine Uhr?

Frage: Apple Watch zum iPhone?

Apple Watch 1 – 42mm Edelstahlgehäuse

Mittlerweile gibt es die Apple Watch zum stolzen Preis bis €15.000, muss das sein? Meine Zeit der Quartz Uhren gehört in die Vergangenheit, solange ich das Tick-Tack des mechanischen Uhrwerks noch höre, sammle ich lieber mechanische mit Sekundenzeiger, die der Unruhe folgen als im Sekundentakt zu springen 🙂 

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ beschied das Kapitel Fernauslösung für die Verwendung auf dem Stativ(le), Werner Harrer`s online Kurs brachte mir die Apple Watch näher, ein Mini-Rechner mit BT Anbindung an das iPhone zur Steuerung verschiedener Funktionen wie Fotografieren und Musikwiedergabe, da musste ich schonmal genauer hinschauen. In der ersten Ausgabe hatte die Apple Watch ein edel aussehendes Stahl Gehäuse samt abnehmbarem Milanaise Band samt Magnetstopp, wobei die zunächst hochglänzende Oberfläche eine intrinsischen Mattglanz durch das Tragen erwirbt, wie immer bei Edelstahl! Spätere Modelle haben ein Alugehäuse und auch bunte Wechselbänder, wer es denn mag… Kurz und gut, asgoodasnew hatte noch eine Gebrauchte, die sich aber als Neue herausstellte, für akzeptable €235. An dieser Stelle noch der Hinweis, dass es nicht immer im Leben aktuell und neu sein muss, ein oder zwei Jahre alte Neuware tut es oft auch zum halben Preis 🙂

Kurz und bündig: Neben netten Funktionen wie Pulsmessung u.v.a.m. bietet die Apple Watch 1 eine veritable Fernsteuerung der App [Kamera] samt Live-View und Zoomfunktion sowie der [Musik] App mit Lautstärken Regelung samt Titelsprung, allein dafür lohnt sich der Kauf, wenn das iPhone außer Handreichweite ist. Nett auch die Nachrichten, die in Titelform angezeigt werden, wenn man das will, oder die Temperaturanzeige von festgelegten Ortschaften zur näheren Bestimmung des Outfits 🙂  

mit abnehmbarem Mailanaise Armband und Ladestation samt Steckernetzteil

iPhone 7+  ooc Fast Resize

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FAQs: Halterungen und Mini-Stative – Tipps für das iPhone

Frage: Welches Stativ nutzt Du für das iPhone? 

das Leichteste, ein Dreifuß findet im Griff Platz

slowfoto: Mit meinem ersten iPhone4 hatte 2011 ich eine tiefgreifende Begegnung in Martin Joppen`s Fotostudio in Frankfurt, der begnadete Nikon Fotograf erstellte damals bereits Kugelpanoramen mit dem Phone. Dieser Tag war auch mein erster zu Fuß mit dem neuen Fotoapparat, mit einer Bildstrecke an die ich mich heute noch gerne erinnere. Bis heute habe ich fast kein Stativ o.ä. genutzt, sondern das iPhone stets in der linken Hand gehalten auch mal abgestützt, seit dem 6+ ist zudem die Optik stabilisiert, beim 4er immerhin schon die Videofunktion, weswegen ich die Stabi-Funktion beim Sensor und nicht in der Linse vermute.

Mein aktuelles 7+ hat in [Camera+] 1/3sec als längste Belichtungszeit der Einzelaufnahme, längere Zeiten werden aus mehreren Aufnahmen zusammengerechnet, der App-Tipp des Linzer Fotografen Werner Harrer [Slow Shutter] bietet zusammengerechnete Langzeitbelichtungen bis 60sec plus Bulb, dafür ist dann ein stabiler Stand absolut nötig!

Harrer`s online Kurs zur iPhone X Fotografie hat mich damit eines besseren belehrt, wobei ich auf dem Weg zum Stativ zunächst bei noch halbwegs mobilen Teilen angekommen bin 🙂 Aus vorhandenem Zubehör habe ich mehrere Halterungen zusammen gebaut und möchte die im Einzelnen vorstellen, bei 220g Eigengewicht des 7+ mit Case:

BILORA 1012 mit 3-Fuß montiert am Griff, 122g leicht und klein mit der China Klemme

NONAME China Selfie Stab mit Kabelauslöser, 133g leicht aber auch 5-fach länger verstellbar, funzt dank Audio Adapter auch am Lightning Anschluss

TSCHIBO 157g Selfie Stab, stabil per 2-fach Auszug, mit angecliptem BT Fernauslöser (der hat alsbald den Akku Geist aufgegeben), kann aber per BT Remote Shutter für IOS und android betrieben werden

CULLMANN 276g komplett CB2 Kugelköpfchen an der 11,5cm Stativsäule vom Nanomax, handlich per anatomischem links oder rechts Lenkergriff vom Fahrrad,

mit absolut fixer ROLLEI Schraubklemme, dafür gibt es schon ab €10 viele Alternativen

CULLMANN 267g solo CB5 Kugelkopf an der 11,5cm Stativsäule wie vor, hier allerdings auch für die dSLR vorgesehen, funzt auch mit der ROLLEI Schraubklemme (s.u.) und das CULLMANN Nanomax 200T 400g 3-fach ausziehbares Tischstativ für die 11,5cm Stativsäule, sehr stabil und deshalb auch für die dSLR mit schwerem Glas geeignet, ibs. wenn man den Tripod Mount Ring nutzt

CULLMANN CC30 124g stabile Klemme mit 2 Gewindeschrauben oder

CC60 249g extrem stabile Gewindeklemme mit ebenfalls 2 Gewindeschrauben und 3 Aufnahmebuchsen jeweils für Stativ oder Kameraboden

NOVOFLEX PANORAMA 167g Drehteller mit Libelle, entweder auf dem Stativ oder wie hier auf dem großen CS33 Saugnapf von CULLMANN auf jeder glatten Fläche oder Glasplatte resp. an jeder Scheibe fest zu bekommen, Mini Libelle vom Baumarkt

mein Favorit für viele Situationen – auch als Stand

Für unterwegs zählt jedes Gramm Gewicht, weshalb das 220g iPhone+ für mich schon die zeitlich meist genutzte Kamera darstellt, und zwar ohne jegliches Zubehör. Geht es aber um Langzeitbelichtungen oder Präzision oder schwierige Bildwinkel und Blickrichtungen, ist sinnvolles Zubehör oft ein Segen, für die indoor Nutzung oder im Studio hingegen kann es nicht stabil genug sein.

iPhone 7+  ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de

Was bietet Apple`s zweilinsiges Kamerasystem?

FAQs: iPhone 6+ vs 7+ (+ ein wenig iPhone 4) – welches ist fotografisch besser?

iPhone 4 2011 – schon damals war ich recht angetan 🙂 hier mit etwas NIK Snapseed gewürzt

 

iPhone 6+   ca. 205g 7+   ca. 205g
29mm KBÄ 8MPI 28/57mm KBÄ 12MPI
WW 1/ 2.9´´ f 2.2 4,15mm WW 1/ 2.9´´ f 1.8 3,99mm
größer als 1 / 2.3´´ 20MPI 1,5ym Pixelgröße Tele 1/ 3.6´´ f 2.8 6,6mm
Faktor 6,9 Faktor 7 WW 8,6 Tele
ISO 32 (!)-2.000 WW ISO 25 (!) -1.600
Tele ISO 25 (!) -1.250
ISO 32-200 max beide ISO 25-200 max
DIN A4 max. DIN A4 max.
78x158x7mm 78x158x7mm

 

Das 6+ war das erste iPhone mit stabilisierter Optik auch für Einzelaufnahmen, beim 7+ sind beide Optiken der DUAL Kamera stabilisiert. Das 5,5´´Retina Display bietet bei beiden eine hervorragende Auflösung über 400ppi, womit eine gezoomte Bildvergrößerung zur Darstellung von Details unschwer möglich ist, von der Beurteilung per Live View bei der Aufnahme ganz zu schweigen, keine dSLR bietet diese Möglichkeit on board bei knapp über 200g Eigengewicht auch mit fettem mumbi case!

iPhone 6+ 2018 BMW R 1200 GS mit Allem – in schwieriger Position

Die 6+ Kamera bietet: ZEITRAFFER SLOW-MO  VIDEO FOTO QUADRAT PANO, die 7+ bietet: ZEITRAFFER  SLOW-MO  VIDEO FOTO PORTRÄT QUADRAT PANO und dies alles mit 1x bis 2x fester Brennweite und auch per Wischfinger durchgängig optischem Zoom plus anschließend digitalem Zoom, welches ich in der Regel nicht verwende. HDR ist bei beiden iPhones manchmal wirkungsvoll und easy aus der Hand, der PORTRÄT Modus der 7+ gewinnt erst durch die f57mm KBÄ an Wirkung hinsichtlich des weicheren Hintergrundes, vor allem aber ohne die weitwinkelige Perspektive, im PANO Modus wird dann die Ferne entsprechend näher abgebildet, mit all dem Dreck in der Luft und mit leichten Einbußen beim maximal erreichbaren Bildwinkel, der hingegen bei Verwendung der f28mm KBÄ mit dem 7+ noch etwas weiter als mit dem 6+ erscheint!

Das 7+ hat für Selfies die maximale Auflösung der 6+ (8MPI), beide Kameras bieten Blitz (ausgeschaltet), HDR (selten), Selftimer und 10 Filter als Vorschläge, wenn es denn gefällt, bei Kunstlicht ist somit eine realistischere Farbkorrektur annähernd möglich, die Korrektur kann aber auch später bei der Betrachtung erfolgen.

iPhone 7+ 2018 wer liest das linke Etikett? WW – eine gute Vorlage für SW

Das 7+ bietet weiterhin eine sog. LIVE Funktion mit einem ca. 1sec Clip samt Ton, wobei sich das beste Schlüsselfoto auch per Vorschlag nachträglich auswählen und festlegen lässt! Beide Kameras nehmen bei gedrückt gehaltener Auslösetaste (ab 6+ im sog. Burstmodus mit 240fps! = frames per second ohne Ton) solange auf, um das zeitlich perfekte Foto zu erwischen.

Die zweite F2.8 Tele-Optik vom 7+ eröffnet Möglichkeiten, die m.E. von extremen Nutzen sind. War beim 6+ per Panorama eine sowohl horizontale als auch vertikale „Erweiterung“ des Bildwinkels unschwer möglich, bietet das 7+ nunmehr echte optisch reduzierte Bildwinkel ohne die qualitativen Verschlechterungen von Vorsatzlinsen.

iPhone 7+ 2018 Landschaft Tele – hier ist eine weitere Nachbearbeitung sinnvoll wg. Blütenstaub
iPhone 7+ 2018 Tele nah ohne Staub

Die Musikwiedergabe beider Geräte ist untadelig, ein Adapter Lightning zu Klinke ermöglicht die Verwendung hochwertiger In-Ohr-Stöpsel auch am 7+, welches ohne Audio Klinke ausgeliefert wird, es gibt zudem eine Unzahl an Adapter von Drittherstellern, die Hören und Laden gleichzeitig ermöglichen. Hier finden sich schlappe 498 Seiten einer umfassenden Bedienungsanleitung.

iPhone 6+ 2018 Kabel schaffen Verbindungen von Lightning zu analog Audio oder Laden und Hören

Wer auf Fotografie weniger Wert legt, ist mit dem 6+ (für aktuell ca. €400 128GB) gut bedient, andernfalls bietet das 7+ dem fotografisch Ambitionierten mit der DUAL Kamera eine bisher nicht gekannte Bildqualität und jede Menge neuer Anwendungen mit Sinn, für den Audio-Liebhaber hat sich der Klang mit dem zweiten Lautsprecher ebenfalls deutlich verbessert, und das mit 256GB Speicher für ca. €650 >wie neu< bei asgoodasnew! Und wer die Gehäusegröße und nicht sparen mag, nimmt das aktuelle iPhone X mit OLED Screen und ebenfalls 256GB für rund €1.100 🙂 Das 7+ speichert auch RAW Dateien mit der empfehlenswerten App [Camera+] für alle möglichen manuellen Einstellungen, das 6+ hingegen nicht! Und noch ein finaler Tipp für stark verkürzte Ladezeiten: Ideal ist der Apple Power Adapter 12V 2,4A vom iPad für ca. €25! Das iPhone 4 ist heute museumsreif resp. ab €69 zu erwerben…

Alle 6+/7+ Aufnahmen ooc außer Fast Resize Datenreduktion

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