Apple MacBook Air M1 – eine persönliche Wertung

Als Nachfolger mehrerer MacBooks Pro in der Familie wurde vor geraumer Zeit das zweite Air M1 1TB mit macOS 12.3.1 (1.520g) angeschafft, da mein >altes< Retina 13 Ende 2013 500GB SSD mit macOS 10.13.6 (1.820g) nach knapp 10 Jahren täglicher Nutzung zwar noch lange nicht reif für die Altenteil lnsel war, aber auch nicht mehr erfrischend jung für aktuellere Betriebssysteme 😦 zum Trost der gleichaltrige 27er iMac funzt immer noch genauso gut wie die Apple Watch 2 im Edelstahlgehäuse 🙂 

Ein paar launische Bemerkungen nach Eingewöhnungszeit, zunächst die positiven: 300g weniger fassen sich deutlich leichter an, eine Wärmeentwicklung ist praktisch nicht vorhanden, die Nutzung mobil gut möglich, die Laufzeit vom Akku deutlich länger, was auch dessen Jugend geschuldet ist. Das aktuelle macOS 12.3.1 bietet Verbesserungen, ich habe bisher nur noch ganz wenige [Apps] von Drittanbietern installiert, speichere alle Aufnahmen in [Fotos] und bearbeite sie direkt nach dem Shooting möglichst schon auf dem iPhone Max oder halt später, schreibe mit [Pages], was mir völlig ausreicht, höre viel Musik (MP3, Spotify, Wave) analog über die Kopfhörerbuchse, d.h. per steuerbarem Signal zum NAD Hybrid Amp, final zu den bald 20 Jahre alten DYNAUDIO Boxen in Monitoraufstellung und Kabel von in-akustik Referenz, mit vernehmbar gesteigertem Hörerlebnis ibs. auch sehr leise gegenüber alter Gerätschaft. Nebenbei, das Air klingt auch solo sauber und mit einer verblüffenden Basisbreite, klapp klapp. Und wenn es noch mehr an Spaß sein soll, kommt der AirPod Max (mit einer Einschränkung s.u.) ins Spiel. Zum vorhandenen 1TB Speicherplatz bietet eine portable SSD T5 von Samsung (50g) weitere 2TB, mal eben 50 oder 100 GB hin und herschieben ist damit Sache weniger Minuten! 

Genug gelobt, jetzt zu den (anfänglichen) Problemen: zwei USB C Ports links und eine KH Klinke rechts, das isses. Okay, Apple hat Air-drop-play-print und BT, man sollte das nutzen, den fehlenden SD Schacht habe ich per KiWiBiRD SG 009 micro+SD Adapter zu USB/USB-C erweitert, ein Verbatim USB-Adapter versorgt bis zu vier weitere USB 3.0 Geräte, aber nicht mit Strom 😦 es gilt umzudenken bzw. neues Zubehör anzuschaffen, wenn es denn wirklich sein muss oder mit den Beschränkungen dennoch gut zu leben. Irgendwo hatte ich vor Zeit mal in einem Test (?) gelesen, der M1 solle mit auch allen iOS Apps laufen, das ist Unsinn, zudem bietet [Fotos] auf dem Air noch mehr Funktionen als auf dem iPhone. Summa – die anfänglichen und vermeintlichen Probleme werden weniger und das ist doch gut so. Ausnahme 3D Audio: das Air gibt mit AirPod + Max mit Standort wieder, drehe ich den Kopf nach links, wird der rechte Kanal lauter und umgekehrt, also bitte KEINE Kopfbewegungen, was für mich unsinnig ist, Abhilfe schafft ein anderer KH oder das iPhone als BT Quelle. Der AirPod Max gibt ab 30Hz gut wieder, die AirPods ab 40Hz und die guten alten DYNAUDIO Audience 52SE beginnen ab 50Hz, aber dafür räumlich und tonal immer noch und vor allem auch leise super.

Fazit: Nachdem die Preise für ein MacBook Pro auch mit einer 2. beginnen, ist es eine Überlegung wert, sich das Air anzuschauen. Billiger geht immer, aber viele Jahre der zufriedenen Nutzung sind auch ein Argument. Das Air ist sauschnell, klingt als Musikbox super und… und… und… 

(c) slowfoto.de alle Aufnahmen und Texte

deep fusion – was bewirkt dies?

deep fusion – die Erweiterung vom Belichtungsspielraum

2000: Meine erste Digitale war die PANASONIC Videokamera NV-DX 110 EG, sie hatte 3 CCD für präzise RGB Farben und jeder Sensor war für eine Grundfarbe zuständig, Filme und Fotos wurden sicher auf Magnetband eingefangen. Das interne Zoom Objektiv bot die überragende Lichtstärke von F1.6 über den gesamten Bereich, der etwa f38 bis f450 mm Kleinbild äquivalenter Brennweite entsprach. 2008: SIGMA bot als einziger Hersteller den FOVEON X3 Sensor mit 3 Schichten für diese Grundfarben, eingebaut in seine digitalen Crop Format Fotokameras mit hauseigenem Bajonett. Ich hatte mich zunächst für die kompakten NIKON Coolpix mit dem zentralen Drehgelenk entschieden, später dann für CANON dSLR und das ist bis heute wegen meiner vielen EF Objektive so geblieben, dabei aber immer mit einem tränenden Auge auf den Belichtungsspielraum und die Farbtreue der Nikon Crop- oder Vollformate out of the box geschaut.

APPLE bietet seit dem iPhone 11 >deep fusion< kameraintern an, und soweit ich es verstanden habe, wird für die Fotoaufnahme nicht nur die ausgesuchte Objektiv-Sensor Kombination genutzt. Das 11 Pro Max hat 3 Objektive (13-26-52mm KBÄ bei F2.4-1.8-2.0), das noch aktuelle 13 Pro Max bietet ebenfalls 3 (13-26-77mm KBÄ bei F1.8-1.5-2.8), WW und Tele sind jeweils stabilisiert, das SWW vom 13er sogar auch. Da ich gerne Panoramen plus Fotos erstelle, ist mir ein Unterschied aufgefallen, >deep fusion< scheint nur bei den Einzelaufnahmen zur Anwendung zu kommen, dafür mit deutlich sichtbarem Unterschied in der Belichtung vor allem bei hartem Gegenlicht:

Panorama mit deutlich ausgeblichener Sonne

Die SLM oder dSLR von CANON bieten [HDR] oder [4Nachtaufnahme ohne Stativ] zur kamerainternen Verrechnung mehrerer Aufnahmen bei kritischen Lichtsituationen: HDR verändert m.E. Farben arg, die Nachtaufnahme reduziert etwas den Bildwinkel, aber gleichzeitig das Bildrauschen enorm, keine der beiden Apps vermag hingegen der >deep fusion< Funktion auch nur annähernd nahe zu kommen. Ein Grau- oder Polfilter reduziert zwar den Belichtungsumfang, ist für längere lichtschwächere Brennweiten aber kein Segen. APPLE bietet für Nachtaufnahmen bis zu 5sec. Belichtung aus der Hand, auch bei krassem Gegenlicht mit bisher so nicht bekannt guten Ergebnissen, wer gerne mit Lichtreflexen spielt und Linsenflecken toleriert wird hier auch ohne oder mit wenig Nacharbeit fündig: m.W. bietet das keine andere digitale Kamera.

Detail als singleshot mit deep fusion, wenige Sekunden später aufgenommen

Beide Fotos mit dem iPhone13 Pro Max unbearbeitet außer Datenreduktion

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch 2022 ein LIVE COACHING per Videotelefonat an: für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

Ist 13 eine magische Zahl?

Bodensee Säntisblick

iPhone 13 Pro Max und Air Pods Max

Mein erstes iPhone war das legendäre iP4 (6MPI), 140g leicht mit kantigem Edelstahlrahmen, 23GB Speicher und aktuell IOS 7.1.2, es steht bis heute als Uhr auf dem Schreitisch. Zum Fotografieren gut fand ich das 4S oder 5s, später das 6+ (8MPI) mit dem großen Bildschirm, das 7+ (12MPI 170g) mit dem 2-fach Zoom, danach das 250g 11 Pro Max mit abrundetem (Bauhaus Stil wie bei der Apple Watch auch) Edelstahlrahmen und 0,5 1 und 2-fach Zoom und aktuell das gleich schwere 13 Pro Max, wieder mit kantigem Edelstahlrahmen wie das iP4, jetzt mit 0,5 1 und 3-fach Zoom, die beiden letzten mit jeweils 12MPI und 512GB Speicher, more than enough für Fotos und Musik. Warum?

Ausschlaggebend für die letzten Käufe war jeweils meine Frau: wie lange willst Du (72) noch warten? Recht hatte und hat sie…

Mit dem 11er (12MPI) bin ich sehr glücklich geworden, mit optischen Zoom Modus von 13-52mm KBÄ, lichtstark (F2.4 SWW F1.8 WW F2 Tele?) und vor allem dem Night Modus (26-52mm KBÄ) bis 5sec. aus der Hand, einem klassischen Porträtmodus (52mm KBÄ) mit unscharfem Hintergrund und last not least >deep fusion<, der vollen Bildkontrolle bereits vor jeder Aufnahme! Für den echten Tele Bereich ist dann die Crop EOS M5 mit 24MPI und dem EF-M 55-200 IS STM eine dankbare und 715g leichte Ergänzung. Immerhin sind es über 16.000 IP11 Aufnahmen geworden.

Aquamarin im Winter

Das 13er (12MPI) bietet noch mehr: ein komplett stabilisiertes und night modus fähiges Zoom von 13-26-77mm KBÄ mit lichtstarken F1.8 SWW F1.5 WW und F2.8 Tele, für noch längere Telebrennweiten dient auch die EOS RP mit 26MPI und dem EF 70-300 DO IS nur bei Bedarf, weil mit 1.385g doch deutlich schwerer als die kleinere EOS M5 Kombi.

Das iPhone ist für mich unerlässlich geworden, weil immer dabei und sehr zuverlässig, seine Aufnahmequalität ist gerade bei kritischen Lichtverhältnissen hinsichtlich Überstrahlungen meinen Augen und allen mir vertrauten EOS hoch überlegen, auch per HDR oder Tonwert Priorität, selbst mit Polfilter u.v.a.m. sind diese dSLR oder dSLM nicht annähernd in der Lage, die IP (11/12/13) Ergebnisse zu erreichen, letztlich ist die Verwendung mit langen Brennweiten deshalb oft ein Segen für den Sensor, während weite Winkel blitzschnell die Grenzen des möglichen aber engen Belichtungsspielraumes mit >single shot< überschreiten. Das muss nicht mehr sein, weil es für mich >eine< tolle Alternative!

Bleibt der hohe Preis für ein Handy mit >nur< 12MPI 3,5-fach Zoom Kamera, mit dem man Musik klasse ibs. über BT hören kann und die zudem auch soviel andere Beschäftigungen ermöglicht, die über das Telefonieren weit hinausgehen! Falls zu teuer: es gibt fabrikneue iPhone aus vergangenen Serien und zudem unzählige Alternativen von anderen Herstellern. Weil das iPhone ab der Version 11 für mich herausragende Lösungen bietet, war der Preis eine Überlegung wert. Weniger geht immer…

Etwas mehr auch 🙂

Ich habe zwischenzeitlich viel über die AirPods Max gelesen, die ersten geschlossenen und großen Apple Kopfhörer. Der Versandhandel bietet 30Tage Rückgaberecht, wovon ich nur sehr selten Gebrauch mache, diesmal eher nicht: >Max Airpod< gefällt mir einfach zu gut 🙂 Meine bisherige Liste an Kopf- und Ohrhörern ist so lang wie die Suche, die bisherigen Stationen brachten feine (STAX SRD7 Gold) zum angedockten Hören und schöne (B&O) kabelgebundene Exemplare, zufrieden war ich erst mit den AirPods, sei es mit Kabel (im Liegen) oder per Air (zum Bewegen, cave MNS Maske wegen der Bändel), laute und günstige Kopfhörer (JBL E65 BT NC), kleine und unverlierbare in ear für unterwegs (Linklike Fly 9). Mit diesen AirPods Max hat die Suche nach superfein einen Gipfel erreicht, den ich nicht mehr vermissen möchte, ibs. nach der Freude über die Qualitäten vom analytischen digitalen Verstärker NAD C 368. Man muss halt diese geschlossene Kopfhörer akzeptieren, denn sicher möglich, deren tonales Niveau auch über Lautsprecher zu erreichen, und räumlich sauber abgestimmt ist diese Wiedergabe dann offener, leider erst mit zigfach finanziellem Einsatz.

Warum schreibe ich über das iPhone Pro Max und die AirPods Max? Beide verbindet etwas, was man mögen und wissen sollte: Sowenig ich eine absolut getreue Wiedergabe einer Lichtsituation in der Fotografie mit dem IP bekomme, sowenig hat die akustische Wiedergabe mit der Datenquelle zu tun, nein, Apple hübscht oder schönt beide Wiedergaben ein wenig auf und das einzigartig und gekonnt! Die Fotoaufnahmen geben als Belichtungsspielraum mehr her als meine Augen sehen können, bei der Musikwiedergabe ist die Optimierung vergleichbar, ist also das Licht beim Fotografieren oder der Klangeindruck der Musik eher mäßig, schafft es Apple, subtil und für mich völlig legitim das zu verbessern, was sich lohnt, so wie eine Fotoaufnahme optimiert wird, geschieht dies mit der Musikwiedergabe auch und ich mag das letztlich gerne, denn wenn ich es weiß, kann ich mich auf den jeweiligen Ursprung zurück besinnen.

meine Sammlung musikalischer und wertiger Aufnahmen als >GEMEINSAME PLAYLIST< auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/5YAmjpYh5E668DLIyCheRH?si=184972c9ef7448c2 wie viele best of!

Es ist die musikalisch satte Wiedergabe, die erfreut, von ganz leise bis ganz laut, von echten 20Hz bis zu meiner altersbedingten Obergrenze bezüglich Höhen, von geliebter Klassik bis zum modernen Rock, von der mittelalterlichen Musik der Spielleute bis zum jazzigen Gefetze auf der Bühne. In Stereo räumlich exakt, selbst Mono läuft zur Höchstform auf, die vielen billig erstellten Abmischungen mit zig Meter breitem Synthesizer oder Schlagzeug, zuviel Hall und Overdubs für schlichte Stimmen, all das zeigt Max Airpod gnadenlos aber nicht zu hart auf. Klasse aufgenommene Tracks erleben eine irre Steigerung, die den Ohren einfach nur gut tut. Als mobiles Frontend reicht ein iPhone völlig und als Quelle die Bibliothek von Spotify&Co, natürlich klingt .wave vom iMac noch besser: ich habe noch nie so gut leise und so stabil laut gehört, wenn man von aktiven avantgarde acoustic Lösungen wie der zero 1absieht 🙂

nur in der Tasche wird wirklich geschlafen, rausgenommen immer Kontakt gesucht und gefunden

Wer bisher AirPods nutzt, ist mit dem Handling eh vertraut, koppeln und hören, fertisch, an der rechten Ohrmuschel dient die Crown (wie bei der Apple Watch) gedreht zur Lautstärken Einstellung, 1x gedrückt für Stop resp. Weiter, 2x für Vor und 3x für Zurück, der zweite längliche Knopf wechselt zwischen einer hervorragenden Geräuschunterdrückung zum herrlichen Transparentmodus, mich von der Umwelt kappt oder weiterhin verbindet: Ein Klapp Klapp an die Ingenieure, und was die tonale Wiedergabe betrifft, ich habe keinerlei Korrekturen vorgenommen! Eine Lightning Buchse dient dem Akku zum Aufladen und mehr ist nicht gewollt, Apple halt, per Adapter soll aktiver Betrieb auch über Kabel funktionieren! Mit Genuss bin ich durch meine Best of und Test Listen und viel mehr geflitzt, selbst BR1 mobil über das iPhone macht Spaß. Am meisten begeistert mich, sowohl ganz leise als auch sehr laut ohne akustische Einbußen hören zu können! Man sollte allerdings geschlossene Kopfhörer mögen, bei der originalen Transport Handtasche fällt mir das sehr schwer, der Schlafmodus ist wohl nur mit plan geklappten Ohrmuschel im Täschchen zu erreichen, dann ist die Investition im Sinne des Wortes einmalig. Weniger geht immer…   Tipp Top Text mit klasse Bildern, weshalb ich darauf verzichte:  https://www.hifi-journal.de/testberichte/kopfhoerer/1851-test-apple-airpods-max-im-langzeittest

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich gerne auch ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Dein/Ihr Beitrag für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587

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slowfoto heute – was ich aktuell und wie nutze und warum das iPhone dabei so wichtig ist

Bodensee Pfänderblick

Meine Fotografie hat sich Beginn des digitalen Zeitalters fortwährend verändert, was den Ablauf und die Gerätschaften betrifft: waren nach Jahrzehnten der SLR mit 36er Filmrolle (bei sparsamem Einlegen auch mal für 38 Aufnahmen gut) mit der ersten digitalen Kompakten irgendwelche Bilddateien möglich, so ist es aktuell eine 12MPI Datei mit dem Handy (iPhone 11/13 Pro Max) resp. 20/24/26MPI mit der Vollformat dSLR EOS 6D, der Crop-EOS M5 und der Vollformat EOS RP als dSLM. Ich nutze EF-M und EF-Objektive, keine EF-S mehr, zu neuen RF-Objektiven habe ich mich noch nicht entschließen können.

Aquamarin Wasserburg

Während zu dSLR Zeiten >6kg den Rucksack belastet haben, ist es heute gerademal 1kg (!) für das Handy (iPhone 11 mit 13-26-52mm KBÄ) und die kleine M5 (55-200mm => 88-320mm KBÄ), beide damit immer dabei, aktuell das iPhone 13 mit 13-77mm KBÄ. Die meisten Aufnahmen erstelle ich mit den 3 lichtstarken und Zoom fähigen Optiken, gerne für weite Winkel und erfolgreich gerade mit Gegenlicht oder hohen Kontrasten, für alles darüber kommt das EF-M Telezoom ibs. für eher kontrastarme Ausschnitte zum Einsatz, es sei denn die 6D oder RP sind gefragt, im Schrank sind lichtstarke Festbrennweiten und einige Zoome. Das iPhone ist in Hinsicht auf Kompensation großer Dynamik bezüglich Licht meinen EOS weit überlegen, deren [SCN] Programme HDR oder Nachtaufnahme ohne Stativ längst nicht das IP-Niveau erreichen! Auf die Verwendung von Blitzlicht verzichte ich gerne. Das iPhone bietet bis max. 10sec. aus der Hand einen tollen >night-modus< bei 26-52/77mm KBÄ, Panoramen ab 13mm und einen Tele Porträtmodus und den nicht nur für Gesichter, sondern alle möglichen Objekte im Vordergrund mit leicht unscharfer Freistellung! Was ich beim >richtigen< Fotoapparat mittlerweile vermisse: die vollständige Kontrolle bereits >vor< jedem Klick, den mächtigen und schnellen Prozessor ohne Wartezeiten, und das alles ohne Stativ! Motive sind wie früher und mehr, die aufgewendete Zeit hingegen nur noch ein Bruchteil, die Trefferquote liegt deutlich höher, wenn man sich entsprechend Mühe gibt und dabei bewegt anstelle digital zu zoomen: das iPhone arbeitet eingeschaltet wie eine Videokamera, ein JPG ist dann nur noch eine Momentaufnahme und die Trägheit des absolut unterlegenen SLR oder SLM Live View Bildschirms ist dem iPhone völlig unbekannt. Weite Winkel mit kontrastreichen Lichtverhältnissen sind heute die Domäne des iPhone. Bei den EOS muss man tricksen, um halbwegs Ergebnisse kontraststarker Motive umzusetzen: Auto Lightning Optimizer als automatische Belichtungsoptimierung mit Stufen, denn Tonwert Priorität D+ ist m.E. unterlegen, insbesondere auch der Einsatz zirkulärer Polfilter schaffen etwas Abhilfe im Live-View bei für den Sensor zu hohen Lichtunterschieden, leider mit Mehraufwand 😦

Nachmittags Sonne am See

Okay, das iPhone hübscht die Fotos damit ein wenig auf (NB wie auch die akustische Wiedergabe, dafür genügt dann oft das platzsparende MP3 Format), ibs. bei Dunkelheit ist das gut zu erkennen, für eine farbidentische Dokumentation gibt es anderes Equipment. Meine Lust am Fotografieren ist dennoch gestiegen, weil ich bereits zuvor erkenntliche Unzulänglichkeiten in der Aufnahme blitzschnell zu korrigieren weiß und das oft auch ganz ohne Rechner! Mittlerweile >teile< ich die M5 Aufnahmen per Airdrop in die Filmrolle [Fotos] vom iPhone, um identische Bearbeitung zu ermöglichen und alles zusammen gespeichert zu haben. 

Besuch von der Wespe

RAW hat mich beim Handy wie auch allen meinen EOS nicht wirklich als durchgängig nötig überzeugt, ibs. weil die iPhone JPGs für mich gut genug sind und nur weniger, damit schnellerer Nachbearbeitung bedürfen. Die Annäherung aller 3 EOS erfolgt mit Bildstil auf AUTO 755111 M5/RP resp. 7111 6D, Automatische Belichtungsoptimierung auf HOCH, Rauschreduzierung auf aus, das Vorgehen bei der Aufnahme ist wie bisher: erst Fokus und Belichtung im LIVE VIEW festlegen, dann Klick und sehen, ob die Fotos denen aus dem IP näher gekommen sind. Warum noch eine EOS SLM? Vor allem wegen der (Tele-) Wechselobjektive und der größeren Sensoren, deren JPGs noch mehr Futter für die Bildbearbeitung und mit >20MPI eine höhere Detailzeichnung bieten J auch wenn ich auf einem Auge fast blind fotografieren muss und die Qualität der EOS Dateien deswegen erst mindestens am MacBook empfinden kann. 

Lichtbogen vom elektrischen Feuerzeug

Das fotografische Vorgehen ist bei allen Kameras weitgehend identisch: EOS AF-ON entweder mit dem mittleren AF Punkt oder beim IP dessen Positionierung per Fingerwisch, Pre-AE auf die bildwichtig helle Stelle mit der * Taste oder halb gedrücktem Auslöser, beim IP auch kombiniert per Fingerwisch, mein präferiertes und zuverlässiges Vorgehen für Einzelaufnahmen! Am schnellsten ist das mit dem iPhone zu erreichen, es folgen die M5 und RP, die 6D ist im LIVE VIEW langsam wegen der verzögerten Bild Wiedergabe, und mit dem feinen weil optischen Sucher hingegen belichtungsmäßig unkontrollierbar. Weiterhin gilt für die EOS: unbedingt auf die hellen Partien belichten und Schatten später aufbrezeln, Abhilfe ist ebenfalls mit [4Nachtaufnahme ohne Stativ] oder [HDR] möglich, wobei mir auch HDR weniger zusagt, auch ein Grau- oder zirkuläres Polfilter schafft Vorteile, aber letztlich geht es mir um den Augen-blick-klick und nicht um die Tiefen der Fotografie, vielleicht noch mit einem Stativ 😦

Alle neuen Aufnahmen werden in jeder Kamera umgehend geprüft und Doubletten usw. gelöscht, von den EOS aufs iPhone übertragen und dort notwendiges [Bearbeiten] dann speditiv und auch mobil durchgeführt: waagrecht ausrichten, croppen und Winkel korrigieren, Belichtung und Bildausdruck optisch verfeinern, alles eine Sache von Sekunden (Zauberstab, Schatten, Schwarzwert). Die Kontrolle durch die kritischen Augen der Partnerin erfolgt ebenfalls zügig 🙂 das ist my way!

oben IP7+ unten IP11 ProMax, beide Aufnahmen unbearbeitet

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OPEL Grandland – echte E-Mobilität als Alternative?

Unterwegs mit dem Wohnmobil haben wir von AVIS Meran für 2 Tage einen Gradland gemietet und sind damit Autobahn im Sportmodus, Bergstrecke und Schotter mit 4WD, City rein elektrisch und Landstrasse Hybrid als erstes wegen etwas Rekuperation des leeren Akkus gefahren. Bemerkenswert für uns als alte, aber sicher versierte Automobilnutzer mit E-Erfahrung war nach beiden Tagen, dass es sich um ein teures und in der Nutzung sehr spezialisiertes Fahrzeug handelt, das für unsere Bedürfnisse schlichtweg nicht als CO2 Sparer in Frage kommt, weil es mit nur bis 50km Reichweite bei 7Std. Ladezeit an der 220V Steckdose und entsprechendem Mehrgewicht auf Dauer trotz hoher Förderung keinen Vorteil bietet. Kurz gesagt, der bevorzugte eigene Fahrstil ist pilotierend, vorausschauend mit möglichst wenig Einsatz der Bremse, und wenn dann lieber per Motorbremse resp. in den kleineren Gang schalten, was Bremsen und Reifen schont, den Magen der Mitreisenden sowieso: Reisen statt Rasen hat unser Wohnmobil Verkäufer meine Frage nach der Höchstgeschwindigkeit unseres FIAT Ducato beantwortet, wir verbrauchen mit dem beladenen 3,5 Tonner unter 10l Diesel/100km!

AVIS brachte den Opel früher als vereinbart und hat ihn später als benannt abgeholt:

OPEL Grandland X 1.6 HYB 130CV IT GD033AV 7-Gang Automatik km22405 bis 22569 164km 13,6l SBF -> 8,3l/100km mit leerem Akku, ohne Waschwasser, keine Einführung, Probleme mit der Zentralverriegelung wegen der Parkbremse, viel Platz und gute, aber etwas kurze Vordersitze, gutes und stabiles, aber sensibles Fahrwerk, z.T. umständliche Bedienungen und Hebeleien wie Schaltung per Gurke anstelle Hebel, mit zusätzlichen Druckknöpfen, wodurch z.B. Rückwärtsfahren erschwert anzuwenden ist, der Start-Stop Knopf durch den Lenker verdeckt, aber wichtig für Inbetriebnahme und ZV beim Verlassen, weil kombiniert mit der Parkbremse, d.h. man kann nicht per ZV abschließen, wenn man zuvor die Parkbremse genutzt hat, umständliche Schaltgurke. Vier Fahrmodi per Schiebeschalter zu wählen, Hybrid ist immer dominant, Sport lässt manuelle Schaltung per Lenkertasten zu und damit die Bremswirkung des Benzinmotors, alle anderen Modi nicht, schaltet der Beziner aus, kommt es zum Segeln wie bei getretener Kupplung, d.h. bergab muss dauernd und heftig gebremst werden, ibs. weil die Rekuperation viel zu lasch eingestellt und z.B. nicht per Schaltwippen zu verändern ist! 4WD fährt wie Hybrid, Elektrik klasse für die Stadt, aber halt nur für ca. 50km, wenn der Akku voll geladen ist, bei unserem Mietwagen war kein Ladekabel beigelegt und der Campingplatz hatte einen Ladeplatz für E-Mobile! Die 215er Reifen auf 19Zoll Felgen sehen vielleicht gut aus, finden aber ab 100km/h die Grenzen schnell, 225/235er auf 17/18Zoll wären m.E. stabiler. Ausgestattet kommen zum Grundpreis mit 1.2l 3-Zylinder von knapp über 32k€ kommen noch locker bis zu 20k€ dazu, das ist zu viel und die vermeintliche Einsparung von CO2 Ausstoß nur bis 50km Reichweite m.E. nicht sinnvoll förderwürdig, sondern ein direkter Zuschuss für den Hersteller, also eine sehr fragwürdige Verschwendung von Steuergeldern. Und der kleine Benziner muss die 300kg Auflast an elektrischen Bauteilen ab 50km alleine schleppen, was letztlich mit einem sparsamen Diesel für alle längeren Distanzen CO2 günstiger geht, wenn nur <5l/100km verbraucht werden. Wenn E-Stromer, dann bitte 100%er und entweder klein und leicht für die kurzen täglichen Distanzen oder groß für min. 500km. Leider haben wir noch kein durchgängiges E-Zapfsäulen Netz und zudem einen Wirrwarr an Lade- und Bezahl-Systemen, mal wieder typisch in unserer Demokratie, reisen ohne min. 3 Ladekabel und 5 Bezahlkarten ist nicht. Immer höhere Beimischungen an synthetischen Kraftstoffen wäre eine einfache und flächendeckende Zwischenlösung, denn auch Wasserstoff Antriebe werden in vielen Bereichen Zukunft bleiben. Ohne leichte aber fette Akkutechnik hat der Stromer für Alle keine wirkliche Chance, wobei der Motor mit bis zu 80% Wirkung erste Sahne ist, wie unsere E-Bikes seit tausenden von Kilometern bewiesen haben, auch wenn das Rad selbst damit ca. 10kg schwerer ist als ohne Strom. 

Fazit: wenn schon einen Stromer, dann bitte einen echten wie den der italienischen Post >powered by DUCATI energy< für echte 50 Stadtkilometer! Wer täglich definierte Entfernungen als Arbeitsweg z.B. und zudem 2 Lademöglichkeiten beim jeweiligen Parken hat, mag mit 50km E-Reichweite auskommen, als on top ist sie für uns einfach zu wenig und mit zuviel Aufpreis und technischem Aufwand verbunden, weil der elektrische Zusatzantrieb das Fahrzeuggewicht über Gebühr erhöht und damit i.d.R. dann noch beim kleineren Verbrenner durch höhere Drehzahlen zum Verlassen der verbrauchsgünstigen Bereiche führt. Und wenn ich schon mal motze: wir müssen endlich weg, nur in Beschleunigung und Pferdestärken zu protzen, bei der aktuellen Verkehrsdichte ist der gleichmäßige Fluß wichtig, nicht das Überholen, wir sollten in Städten 30km als Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer einführen, mit Ausnahmen der priorisierten Durchgangsstraßen, so wie es in Südeuropa seit langem funktioniert, auch 80km reichen auf vielen Landstrassen und 130km auf stark befahrenen Autobahnen, die Unfallfolgen sind bei niedrigeren Tempi geringer, und deswegen auch E-Roller auf 15km Geschwindigkeit beschränken!

alle Aufnahmen mit dem IP11 PM

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich gerne ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Dein/Ihr Beitrag für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587

(c) slowfoto.de

Musikwiedergabe zuhause

Vorab, ich bin weder Fan von Testlisten noch anonymen Kaufempfehlungen und mein Ranking stelle ich lieber selbst auf. Auf der unendlichen Suche nach akustischen oder fotografischen Optimierungen wurde ich vom Lindauer Audio Video Fachhändler Rainer Blank schon im ersten beratenden Telefonat, in dem er mir einen Hybrid Digital DAC Verstärker vorgeschlagen hat, zum Hörtest mit eigenem Gerät eingeladen! Die Entscheidung war nach wenigen und seit Jahrzehnten bekannten Tracks gefallen, Audio ist jetzt ganz anders, macht aber verdammt süchtig, warum steht hier:

Einstellungen und Tipps zum NAD C 368 nach ausgiebiger Nutzung 

Nach vergleichendem Hören und Testen von Anschlüssen, Kabeln und anderen Quellen hier meine ganz persönlichen Ansichten und Eindrücke:

1) der NAD C 368 kostet €999.- und sicher irgendwo auch weniger, mir ist der Kauf im potent beratenden und regionalen Fachhandel aber wichtig!

2) dieser AMP ist vielfältig steuerbar: per beiliegender Fernbedienung, direkt am Gerät, mobil mit dem Handy über die [NAD] App, denn sie ist BT fähig! BT führt akustisch zwar zu hörbaren Einschränkungen, für Berieselung, Internet Radio etc. taugt es mir allemal, s.a. 7)

3) für optimale akustische Wiedergabe Qualität nutze ich beide optischen Eingänge, am Optical 1 hängt der 27er iMac per optischem Ausgang in der Kopfhörer-Buchse, das gilt auch für ältere MacBooks, aber mittlerweile hat Apple da gespart! Am Optical 2 hängt der der CD Spieler. Der Vorteil der sog. Toslink Kabel: sie arbeiten verlustlos, die Übertragung ist mit Ausgang Lautstärke, die dann am Verstärker geregelt wird, sie sind günstig (ca. 10€, Goldstecker bringen keinen Vorteil), gut klingende analoge Kabel kosten mehr und sind oft auch nicht flexibler.

4) am analogen Line 1 hängen nach Wahl andere Geräte mit Audioausgang, fast alle analogen Verbindungen sind per inakustik Kabel. Der CD Receiver (auch UKW) speist Line 2, die Coaxial 1+2 bleiben noch frei, am Phono (MM) hängt ein Plattenspieler mit schwerem Audioplan Kabel, Bluetooth wird vom iPhone sowohl zur Musikwiedergabe als auch zur NAD Steuerung verwendet, hier siegt die Bequemlichkeit über die Qualität der Wiedergabe 🙂 – ganz anders ist das, wenn die Speaker B Ausgänge den elektrostatischen STAX Kopfhörer ansteuern, mit einem herrlichen Mehr an bisher nicht so gehörten Feinheiten – im Sitzen!

5) zum Test hatte ich meine mitgebrachten Lautsprecher (Dynaudio audience 52SE) über inakustik REFERENZ LS 1002 Kabel am Speaker A Ausgang des C368 angeschlossen, die 52SE sind recht kritische Diven, sie stehen gerne frei und vertragen sich mit diversen Kabeln und Verstärkern auch mal weniger! Wie ich heraushören konnte, scheint der C368 eher unkritisch auf die angeschlossene Impedanz = Last zu reagieren, jedenfalls passt er zu den vorhandenen 52SE und umgekehrt – die Wiedergabe ist ungewohnt präzise räumlich wie tonal, zudem hoch dynamisch, selbst bei leisen Lautstärken geht nichts an Verständlichkeit verloren! Die häusliche Boxenaufstellung bleibt unverändert, die saubere Definition der räumlichen Breite ist wie die Bühne von Flairk live >De Houten Bruiloft<, man kann auch mal den Kopf bewegen, Musik mit räumlicher Tiefe wie der Cantate Domino >Yulsäng< habe ich bisher selten gefunden, angenehm auch die rasante Schnelligkeit bei Anschlägen von Schlagwerken wie Gregorio Panagua >La Folia< oder subtil die losgelöste SOLO Posaune von Albert Magelsdorf bei >Peter< aus der MPS Musik Produktion Schwarzwald, von dort stammen auch die musikalischen Aufnahmen vom Dave Pike Set, und wer mal ganz nahe vor dem Schlagzeug sitzen will, hört Gianna Nannini in >Luna dell`est<, für mich harter und melodiöser Rock vom Feinsten, der auch +7dB im Bass verträgt, und dann gibt es noch eine riesige geliebte Musiksammlung…

6) kleine Boxen für den Schreibtisch: DALI Spector 1 sind unkritisch hinsichtlich Aufstellung und Verstärkung, sie vertragen sich gut mit allerlei Frontend wie mit dem Denon. Jetzt höre ich allerdings nur noch und das auch Stunden über den NAD und die 52SE, oder alternativ über Kopf-Ohr-Hörer, und beides sehr gerne, vor allem weil Langzeit tauglich! NAD bietet keinen Receiver (CD DAB UKW) an, wir haben uns mittlerweile auch durch klangliche Vergleiche oft für UKW anstelle DAB entschieden, es gefällt uns sogar im PKW besser!

7) nebenbei, das iPhone 11 hübscht nach meinem Eindruck sowohl die akustische Wiedergabe wie die optischen Bilderchen in der Betrachtung ein wenig auf, weil ich es weiß stört das nicht, Anderen gefällt es vermutlich, netter Nebeneffekt: BAY1, einer unserer Lieblingssender, klingt mit dem iPhone per [App] und BT zum NAD am besten 🙂 – was früher unter physiologischer Lautstärkenkorrektur lief (Badenwannen Verlauf der Tonkurve z.B. vom BRAUN regie 550), macht beim NAD keinen Sinn, denn auch sehr leise ist die lineare Wiedergabe meist die richtige Entscheidung.

8) hier noch meine aktuellen persönlichen Einstellungen resp. Nutzungen: 

Source

Optical 1  iMac über optischen Ausgang in der Kopfhörerbuchse (Toslink)

Optical 2  CD Player über optischen Ausgang (Toslink)

Coaxial 1  nicht belegt

Coaxial 2  nicht belegt

Phono  Plattenspieler Thorens TD 147 über Audioplan Kabel

Line 1  DAB UKW MD oder anderes über inakustik Kabel, kein iPhone!

Line 2  Receiver Denon RCD-CX1 wie alles Analoge über inakustik Referenz Kabel

Bluetooth  iPhone 11 Max Pro, es benötigt 2xBT für die App und zur Wiedergabe

Settings

Tone Controls  Off -> entspricht linear – bei Bedarf on z.B. für Bass -7 bis +7

Filters   Full Range, es sei denn ein Subwoofer würde angeschlossen -> High Pass

Pre Out/Subwoofer  Full Range, mit Subwoofer -> LP Filter

Speaker A  Lautsprecher (52SE) über inakustik Referenz LP Kabel

Speaker B  elektrostatischer Kopfhörer (Stax) 

Temporary Display  On – ich sehe auf der [NAD] App alle Infos

Auto Standby  On – schaltet nach Pause selbständig ab

Auto Sense  On – schaltet nach Pause selbständig wieder ein

Network Standby  On wegen [NAD] App

zu guter Letzt: im Grunde ist Musikhören wie Fotografieren, ein Bild oder ein Song kann technisch hervorragend sein und macht mich dennoch nicht an. Dennoch ist es von Vorteil, wenn man für beide Leidenschaften gut ausgerüstet ist, dieser NAD Verstärker stellt dabei alle meine bisherigen AMPs wie auch den Accuphase E204 mit der Summe der Eigenschaften in den Schatten und ist meine >Ougenweide< für die Ohren, wie die Musik der gleichnamigen Gruppe, deren Konzerte immer über 3 Stunden dauerten und das herrlich wohltuend…

alle Aufnahmen mit dem IP11 PM

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich gerne ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Dein/Ihr Beitrag für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587

(c) slowfoto.de

Makrofotografie leicht-er gemacht

Canon LIFE-SIZE Converter EF und COMPACT-MACRO LENS EF 50mm 1:2.5

Welche Möglichkeiten der Verwendung bieten sich an?

Das EF 2.5 50 (286g) war 2004 mein erstes Makro an der 300D, besessen hatte ich es schon länger: eine >alte< Brennweite, die dennoch den Canon Segen für die 50MPI EOS 5Ds erhalten hat, mit 30mm langer frontaler Verlängerung für den Abbildungsmaßstab 1:2, 1:1 ist zwar aufgedruckt, aber nur mit Hilfe des Life-Size Konverters zu erreichen: der 45mm lange 187g  >Zusatz-Objektiv< verlängert Brennweite plus Nahdistanz und wirkt sich optisch vorteilhaft aus! Nichts lag näher als ein Test auch an anderen vorhandenen Festbrennweiten, es funktioniert zwar von 16-300mm, ab 50mm gut, bis max. 200mm noch zu händeln, er passt auch gut zum innen fokusierenden 660g EF 2.8 100mm Makroobjektiv! Ich hatte den Converter bisher aus Kostengründen gemieden und jetzt ohne OVP als Neuware im Zustand >Ausgezeichnet< bei mpb.de günstig erstanden: einfach in die Warteliste eintragen und bei Benachrichtigung blitzschnell zuschlagen!

EF 2.5 50 an der RP
EF 2.5 50 mit LIFE SIZE an der RP

Die anderen Wege: man kann das relativ neue EF-S 2.8 60mm an jedem Crop Sensor anwenden oder an der spiegellosen EOS RP, die erkennt EF-S Objektive und bildet mit 14MPI ab 😦 – meine Alternative ist, den 24MPI Crop Sensor mit dem M-Bajonett zu nutzen, hier böte sich das EF-M 28mm / 3.5 Macro IS STM (45mm KBÄ €300) mit integriertem LED Ring an, mit dem M-EF Adapter klappt dies auch mit dem 2.5 50er  für 80mm KBÄ 🙂 und sogar mit dem Life Size Converter, wenn es denn sein muss.

EF 2.5 50 an der M5
EF 2.5 50 mit LIFE SIZE an der M5

FAZIT EF 2.5 500mm macro

Es ist alt aber eines der 50mm Objektive von Canon mit der schärfsten Abbildung ab Offenblende, leichter ist noch das 1.8 50 USM oder STM. Wer ein universelles 50mm Makro Objektiv bis 50MPI sucht und mit der Lichtstärke leben kann, wird ein Fan.

FAZIT LIVE SIZE CONVERTER EF

In vielen Bewertungen ist zu lesen, dass man per EXTENSION TUBE 12/24 die Funktion ebenfalls erreichen kann, das ist Unsinn, weil man viel näher ans Objekt ran muss. Sicher ist, dass beide TUBES die Nahgrenze jedes Objektives verringern, aber mehr nicht. 

FAZIT EOS M5

Für mich stellt sich die Frage, ob und wann ich noch einen 1.4 1.5 oder sogar 2-fach Konverter verwenden soll? Mit der EOS M5 habe ich für jede KB Brennweite den sog. Verlängerungsfaktor (=> Crop) 1.6, womit 24MPI erhalten bleiben und nur die Randpartien des Vollformat Objektivs >abgeschnitten< werden, bei gleicher Lichtstärke! Originale zweifach Konverter sind nicht wirklich günstig, und eine M5 lässt sich als Zweitkamera äußerst vielfältig verwenden 🙂 my 10cents   

 EOS RP und M5: [P], sitzend, jeweils näheste Distanz zum €  –  ooc  FastResize

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EOS Morgenröte mal 4

EOS M5  vs  EOS 6D  vs  EOS RP  vs iPhone 11Pro Max

Meine erste Morgenröte auf diesem Blog von der KW 30 2010: EOS 5DII EF 2.8 24-70 L

Kurz vor Sonnenaufgang 05:41 bis 05:45 habe ich die folgenden 4 Aufnahmen speditiv und vom gleichen Standort aus hintereinander erstellt,  jeweils mit [P], Bildstil (Neutral 755000 resp. 7000 für die 6D) und einem EF 50mm, außer dem iPhone mit 52mm KBÄ 🙂 – einfach mal so als Vergleich, und warte jetzt gerne auf die Diskussion…

 (c) alle Aufnahmen ooc außer FastResize

EOS M5
EOS 6D
EOS RP
IP 11 PM

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Ein aktueller Vergleich: Canon EOS 6D EOS M5/M50 EOS RP Apple iPhone 11 Pro Max

60 Jahre später: mein heutiges Equipment launisch bewertet:

Alle Fotoapparate taugen irgendwie, um Fotos aufzunehmen, die dann aber auch nur irgendwie aussehen können. Meine zugegebenermaßen intensive Beschäftigung, in der letzen Zeit Virus bedingt eher zuhause, davor regelmäßig im west€europäischen Bereich unterwegs, hat sich in einer überschaubaren Anzahl an Gerätschaften und dank Rechner übergroßen aber auffindbaren Verzeichnissen an Fotografien ergeben. Der bisher letzte Schritt, vor allem durch die Live View Fotografie mit dem iPhone, hin zu spiegellosen Kameras mit Kontrollbildschirm und nunmehr auch eSucher ist jetzt erfolgt. Dazu ein paar kritische Bemerkungen, in der Reihenfolge der Anschaffungen:

  • Canon EOS 6D
  • Canon EOS RP
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Canon EOS M5 und M50

Die 20MPI 6D (777g LP-E6) wird nach meinen mittlerweile über www.mpb.com fair verkauften 5D und 5DII (und mehr) die wohl letzte vollformatige (VF) dSLR bleiben, von den vielen Crop Sensor dSLR und anderen Kompakten habe ich mich getrennt, denn der Spiegel hat von professionellen Ausnahmen abgesehen, im Konsumerbereich längst ausgedient. Für mich punktet die 6D heute noch sowohl vom leisen Spiegelschlag her (wie bei der 5Ds) wie auch hohe ISO betreffend mit sehr guter Bildqualität gerade in der Dämmerung. Mittlerweile verwende ich auch gerne den Live View Modus mit hochgeklapptem Siegel (z.B. auf dem Stativ), AF-ON wie gewohnt mittig und die AE über die Sternchentaste, unter kontinuierlicher Belichtungskontrolle per Bildschirm (!) und Kabel Fernauslösung, das ist aber kein geeignetes Vorgehen für Sportfreunde 🙂 

Die 26MPI RP (555g LP-E17) war schon wegen früher Begeisterung für die 18MPI EOS M (mit dem Mount Adapter M-EF) die lange erwartete spiegellose VF Systemkamera für alles, was mit dem Mount Adapter R-EF anzudocken war, die Bildleistung des 6D MK II Sensors stellt nicht nur in meinen Augen eine noch erfreulichere Qualität dar und für mich die bisher beste!

Das 12MPI iPhone 11 (265g) verdanke ich dem Drängen meiner Frau, die mich von eher langen Wartezeiten auf fallende Preise abhielt, zu Recht: diese Aufnahmebandbreite und Bildqualität waren der entscheidende Sprung zur Ernsthaftigkeit in der iPhone Fotografie, dies wäre die Kamera für die Insel: 3 lichtstarke Optiken von 13-52mm als Zoom, Night Mode bis 5s aus der Hand, Pano und Porträt Mode, Stereoton für Video, endlos Akku…

Die M5 ist eine 24MPI Cropsensor Kamera (420g LP-E17), als ehemalig technisch anspruchsvolles Spitzenmodell der M Serie im mittlerweile nicht mehr wirklich zu überschauenden Angebot an Canon Crop Sensor Kameras, war sie mit über 1k€ kein attraktives Angebot, dem bereits die M50 und aktuell die M50 MKII mit hochgelobten Verbesserungen gefolgt sind: da ich mich ausschließlich auf die Stillbild Fotografie beschränke und Videoclips mit dem iPhone erstelle, interessiert mich diese Entwicklung eher wenig, mit der Sensor Leistung kann ich mit meinen M-Optiken oder dem Mount Adapter EF-EOS M sehr gut leben, zumal der AF gut funktioniert!

Die Nachfolgerin M50 (385g LP-E12) ist m.E. technisch fast identisch und erinnert mich in ihrer puristischen Schlichtheit an die schöne EOS M, nur eben mit eSucher und Griff, sie hat ein aufgeräumteres und neu gestaltetes Gehäuse (385g – LPE12) ähnlich der RP, auch vom klappbaren TFT her: wer gerne weniger spielt, ist mit ihr sehr gut aufgehoben. Beide M erreichen ca. 30 JPGs in schneller [Sport] Folge!

Was ginge denn mit auf meine Insel? 

1) Vom 265g Fliegengewicht her das IP11 PM, als optisch lichtstarker Alleskönner von 13 bis 52mm KBÄ, Nacht- und Porträtmodus, Pano- und Videofunktion, Musik hören und mobil telefonieren mit AirPods und Stereoton bei der Aufnahme u.v.a.m.

2) Die kleine M5/50, auch vom Gewicht her, mit den EF-M Zoomen 11-22 18-55 und 55-200mm IS STM (705g) oder alle verfügbaren längeren oder lichtstarken EF-Brennweiten.

3) Die mittelgroße RP, mit dem RF 24-240mm (1.330g) oder anderen EF Brennweiten

4) Die größere 6D, mit optischen Sucher und EF Brennweiten von 16 bis 300mm (2.080g)

Fazit es gibt für mich nicht den einzigen Favoriten, sondern viele: wer mit kleinem Budget rechnet, kauft ausgesucht und gut gebraucht möglichst das, was nicht so geht und wird weil bescheiden damit glücklich, mehr geht halt immer…

EOS 6D M5 RP IP11 PM   ooc   Fast Resize

(c) slowfoto.de

Canon EOS M5 – Einstellungen und Vergleich mit den EOS M und RP

Was bietet eine >ältere< Kamera aus der EOS M Serie?

IMG_3569_1500x1125
24MPI M5 mit EF-M Adapter und EF 4 300 L IS => 420mm KBÄ mit F4 🙂

Seit der Anschaffung 2012 einer 18MPI EOS M samt D5 Prozessor und einem Pancake 2.0 22mm plus drei IS STM Objektiven (11-22 18-55 55-200) habe ich lange mit dieser Kombination, trotz Kritik am angeblich lahmen AF, mit meinen gewohnten Einstellungen (pre AF-ON auf Sternchentaste, pre AE-Lock mit halb gedrücktem Auslöser) sehr gerne, sehr schnell und wie üblich viel fotografiert: die Entdeckung vom Live View und der neuen Steuerung über den TFT auf der Rückseite hatten es mir angetan, und bis auf wenige Situationen mit der Sonne im Rücken habe ich einen eSucher auch nicht vermisst, das gilt ebenso für jedes iPhone und am liebsten mit den großen Pro Max :-).

IMG_3570_1125x1500
EOS M mit dem Pancake 2 22mm

Begeistert war und bin ich immer noch vom EF-M 11-22mm, weil klein, leicht und m.W. als bisher einziges Weitwinkel Zoom stabilisiert (!) oder auch nachts vom Pancake EF-M F2 22mm z.B. im illuminierten Berlin aus der Hand mit der SCN App [4Nachtaufnahme ohne Stativ]!

EOS M5 mit EF-M 2 22 533g

Mit 24MPI ist die EOS M5 eine für ambitionierte Fotografen spiegellose Systemkamera aus dem Jahr 2018, mit dem D7 Prozessor und eSucher, M-Bajonett plus bereits vorhandenem Mount Adapter EF-EOS M (für die 26MPI EOS RP ist es der Mount Adapter EF-EOS R) und damit mein aktuelles Crop Sensor Objekt der Begierde, z.B. für ein EF 70-300 DO IS, das nunmehr Fotos mit Brennweiten von f112-480mm KBÄ ohne Einfluss wegen Verwendung eines 1.4 oder 1.5 Konverters auf die optischen Eigenschaften des Telezooms ermöglicht! Und dieser kleinen Kombination sieht man die Potenz einfach nicht an… Stellt sich jetzt die ketzerische Frage, ob (Crop) dSLR und EF-S Objektive überhaupt noch nötig sind? Ganz einfach, ich habe damit bei mpb.de einen fairen Preis erzielt :-)! Beeinflußt durch einige zehntausend iPhone Aufnahmen mit Live View oder den exzellenten Bildleistungen der vollformatigen und spiegellosen EOS RP sind meine hartnäckigen Bedenken, den optischen Sucher zu verlassen, aufgegeben und dem >what you see is what you get< (wysiwyg) gewichen 🙂

EOS M5 + EF-M 55-200 IS STM

Ein paar Gewichte, die Brennweiten als KB mm:

iPhone 11 Max Pro -> 265g

EOS M5 -> 425g

M5 + EF M 55-200 -> 705g

EOS RP -> 560g + Mount Adapter -> 665g

RP + Adapter + EF 70-300 DO IS -> 1.395g

NB: Als leichteste Kombination von 13/26/52mm KBÄ und 88-320mm KBÄ bringen IP und M5 mit dem M55-200 gerade mal 970g auf die Waage.

EOS RP + Mount Adapter + EF 70-300 DO IS

Bildbeispiele mit der EOS M5  ooc  Fast Resize

0008 EF DO IS f300mm plus Kenko 1.5 => 720mmKBÄ – blaue Tonne

0007 EF-M 2 22mm => 35mmKBÄ Blick auf das Nachbarhaus

0004 EF-M 2 22mm => 35mmKBÄ Eschbach Mündung zum Bodensee

0002 EF-M 55-200 IS => f320mmKBÄ – blaue Tonne

0001 EF DO IS f300mm => 480mmKBÄ – blaue Tonne

Allgemein: das M5 Gehäuse ist etwas größer als das der EOS M, ein Tribut an eSucher und mini Griff, liegt damit aber sicherer in der rechten Hand. Ausgelegt ist die M5 eher auf Live View über den gleich großen TFT wie bei der EOS M, hier optisch exzellent und vertikal beweglich, leider nicht geschützt einklappbar wie bei der EOS RP. OFF-ON Schalter, 4 Drehrädchen, 14 Drucktasten zur Fotografie plus eine für BT Kopplung und eine 4-Wege Drehkranz Wippe erfreuen den Anwender, zudem ist das Bedienkonzept mal wieder neu umgeordnet, nur der Canon Geier weiß warum das bei jeder Kamera geändert werden muss, nach gut einem Dutzend Bodies dauert es wieder einen Tag bis die Kiste so läuft wie ich es haben will! Okay, die meisten Einstellungen kann ich aus anderen Quellen kopieren, immer parat merken ist noch nie meine Stärke gewesen 🙂

my way: Kamera ja nach Motiv und Situation auf P, Tv oder Av -> ON -> AF ON -> AE ON -> finale Bildkomposition -> klick! Auch mit 720mm KBÄ aus der Hand…

EOS M5 + Mount Adapter EF-EOS M + Kenko 1.5 + EF 70-300 DO IS 1,4 kg (IP11 PM)

Videoclips erstelle ich mit dem iPhone 11 Pro Max mit Stereoton, den haben die EOS M/M5 auch, für mobile Anwendung vom iPhone ist m.E. ein OSMO Gimbal oft von großem Nutzen.

Die nachgeführte JPG Frequenz von 7-8 Bildern pro sec. erlebe ich wenn dann im [SCN] Sportprogramm, es gibt [4Nachtaufnahme ohne Stativ] aber noch keinen [Silent Modus], dafür unzählige Wahlmöglichkeiten, die JPGs in der Kamera zu stylen 🙂 was mich nicht interessiert. Der Auslöser wird als unpräzise kritisiert, das kann ich nicht nachvollziehen.

Fazit: Wer >nur< fotografieren will, ist vermutlich mit der etwas einfacher ausgestatteten M50 besser versorgt, zumal der dreh- und neigbare Klappbildschirm sich zum sicheren Transport umkehren läßt, aber für Querformat vom Klappbildschirm der M5 übertroffen wird. Mehr Spielereien sind mit der aufwändiger ausgestatteten M5 möglich, die RP läßt trotz ähnlichem M50 Design noch mehr Auswahl zu wie z.B. mit dem neuem [Fv] Modus. War schon die M ein positives Beispiel für Schlichtheit, so hat nunmehr der Anwender die Qual der Wahl, technisch gute Aufnahmen sind dabei immer garantiert 🙂

Zu meinen empfohlenen Einstellungen:

MENUE rot -> SHOOT 1

Bildqualität L

Seitenverhältnis 3:2

Belichtungsimulation Aktiv.

Display spiegeln Ein

SHOOT2

Anzeigemodus Flüssig

Sucher-Anz.format Anzeige 1

Rückschauzeit 2 oder mehr Sek.

Touch-Auslöser Deakt. Pos. AF-Rahmen Mitte

Touch & Drag AF-Einstell. Deakt. Pos.-Methode Absolut Akt. Touch-Ber. Ges. Display

Schnelleinst-MenüLayout AF ONE SHOT L Timer OFF AWB Natürlich Messmethode integral

SHOOT3

AF-Betrieb ONE SHOT

AF-Methode Einzelfeld AF

AF-Feld Größe Klein

Kontinuierl. AF Aus

Focus-Modus AF

AF-Hilslicht(LED) Aussend. OFF

SHOOT4

Einst. für MF Peaking Ein Hoch Rot

IS-Einstellungen Video Digita-IS Aktiv.

Video Aut.Wass.w. Deakt.

ObjektivAberrationskorrektur über EOS Utility auswählen und in die Kamera hochladen (Vignettierung Farbfehler Beugung – die Liste der korrigierten Objektive ist sehr lang)

AEB 0 oder al gusto

SHOOT5

ISO-Empfdl. AUTO Limit Max.: 3200

Tonwert Priorität OFF

Autom. Belichtungsoptimierung OFF

Messmethode Mehrfeld oder Selektiv [()] oder Spot oder Mittenbetonte Messung (Korrektur Tipp Steuerung über ISO oder Drehrad -3 -2 -1- 0 +1 +2 +3 in Drittelschritten

Blitzsteuerung interner Blitz zur Aufhellung -1 EV

SHOOT6

Weißabgleich AWB

Custom WB

WB-Korrektur 0,0

Bildstil Natürlich 75512-1 oder Landschaft 75513-1

Rauschred. bei Langzeitbel. OFF

High ISO Rauschreduzierung OFF

SHOOT7

Betriebsart Einzelbild []

Selbstausl./Fernsteuer. OFF

SHOOT8

Movie-Aufn.größe je nach Bedarf

Tonaufnahme Auto

Movie-Servo-AF ON

AF mit Auslöser während Video ON

Video Langzeitautomatik A-SLOW ON

Menue gelb -> SETUP1

Ordner anlegen Monatlich

Datei-Nummer Fortlaufend

Formatieren

Videosystem PAL

Anz.-Einstell. Monitorstrg. Auto

Elek. Wasserwa. Kalibrierung Vertikalneigung

SETUP2

Eco-Modus AUS

Stromsparmodus al gusto

Displayhelligkeit auf mittig eingestellt

Nachtschema Aus

Zeitzone Paris

Datum/Uhrzeit

SETUP3

Sprache Deutsch

Piep-Ton Aus

Betriebsger. Aus

Tipps & Tricks Aus

Touch-Bedien. Standard

Sensorreinigung automatisch oder jetzt reinigen

SETUP4

WLAN-Verbind.

Wireless-Kommunikationseinst.

Anzeige Zertifizierungs-Log

Indiv. Aufnahmemodus (C1, C2) wenn benötigt wird

Copyright-Informationen Info Name Detail oder löschen

Kam. zurücks.

Firmware-Ver.: 1.0.2

Menü orange -> Individual Funktionen

C.Fn I: Belicht. Safety Shift 1:Aktiv.

C.Fn II: Andere 1 2 3 4 auf 0 * 0 0

Alle C.Fn löschen

MYMENU grün

Registerkarte My Menu hinzuf.

Alle Reg.karten My Menu lösch

Alle Positionen löschen

Menüanzeige Normal

Meine bevorzugte Tastenbelegung als Text:

vorn unten neben Bajonett Umschalttaste -> MF und Peaking

oben vorn außen M-Fn -> AF Methode Einzelfeld – Wei. Zon.-AF – Gesichtsverfolgung

hinten oben *Taste -> AF

5Punkte Taste -> INFO Größe AF Feld Lupe SET zurück

4-Wege Taste -> Blitzsymbol -> TFT <-> Sucher

MF -> Betriebsart Einzelbild – schnelle Reihenaufnahme – langsame Reihenaufnahme

NB: Alle aufgeführten Einstellung beruhen auf persönlichen Präferenzen, sie sind Empfehlungen ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. 

Firmware Update Version 1.0.2 seit 2021 – Tipp zum Vorgehen: Update von der Canon HP direkt auf die SD Karte der Kamera runterladen, im MENUE SETUP4 Firmware-Vers. aufrufen und von der SD Karte updaten wählen, fertisch 🙂

Auch die folgenden Aufnahmen sind mit der M5 aufgenommen, mit wechselnden Brennweiten, ooc und zum Abschluss noch die nächtliche Aufnahme von der Vollmond Landschaft mit dem IP11 PM zum Vergleich der Bildwinkel, auch die Fotos der Kameras samt Objektiv sind mit dem iPhone erstellt:

(c) slowfoto.de