FAQs: welche digitalen Kameras sind heute aktuell?

…wie sich vieles in den vergangenen 60 Jahren verändert hat!

Gierer Hotel und die Weinstube kennen wir seit (nur) 35 Jahren… was letztlich für jede Kamera galt und gilt, auch für das neue iPhone 11 bedeutet so nah wie geht ran ans Objekt und so viel Licht finden wie möglich, um nicht durchgezeichnete und damit langweilige Bereiche zu vermeiden, selbst wenn die 1 und 2-fach Objektive deutlich besser und lichtstärker geworden sind und das Superweitwinkel eine Bereicherung darstellt, für echte Teleaufnahmen ist es (noch?) nicht die erste Wahl 😦 für nah schon eher 🙂

Aktuell: Es gibt keine allgemein gültige Antwort auf die Frage nach einer in Zukunft noch aktuellen Kamera, zum einen weil die Industrie im jährlichen Zyklus den vermeintlichen Stand der Dinge anbietet und zudem weil Jeder glücklicherweise seine Affinität zur Fotografie anders definiert, weshalb ich nur my way beschreiben kann: Ab dem 10. Lebensjahr hatte mich die Kleinbildkamera (KB) meines Vaters interessiert, die er zuletzt als Bildredakteur mit SW Film verwendet hat, sie war der erste Schritt einer langen Reise! Im 70. LJ erfreut eine Systemkamera ohne Spiegel, die Vollformat EOS RP (VF schrieb sich früher KB, also ein 24x36mm Sensor), und als Handy das iPhone 11 Pro Max (3,3×4,9mm Sensor-en), von dessen vielen neuen und ibs. low-light Möglichkeiten ich ab meinem ersten 4er allenfalls geträumt habe: Alle dazwischen liegenden analogen Kameras ohne und später mit Spiegel (SLR) und vor allem die vielen digitalen Bodys mit unterschiedlichen Sensorgrößen lasse ich mal unberücksichtigt.

Fotografieren kann man mit allen Kameras: Heute lässt man fotografieren…

Während die Entwicklung der digitalen Kameras hinsichtlich echter Neuerungen bezüglich Verbesserung der einzelnen Bilddatei eher nach der Aufnahme erfolgt, >denkt< die aktuelle Smartphone Kamera vor der Aufnahme mit und sammelt Informationen, so wird zB. HDR aus drei Aufnahmen auch partiell zusammengefügt: Im Grunde bleibt dem Fotografen viel Zeit für die Bildgestaltung, den gedanklichen Rest erledigt die Software bereits vorher und das i.d.R. ungewöhnlich gut und extrem schnell! Doch erstmal zur vollformatigen und mit Bodyverlängerung und EF-Adapter 680g leichten EOS RP:

28mm – EOS RP mit dem EF 28-200
50mm
135mm
200mm
300mm – mit Kenko 1.5
300mm mit dem EF 70-300
450mm mit Kenko 1.5

Was ist anders oder neu an der EOS RP mit 7 Abbildungen

Die Bauart der Spiegellosen (SLM) zeigt sich in der Annäherung des Sensors an das Objektiv bei der EOS RP auf kurze 20mm, die Aufnahmen werden wegen der kleineren Streukreise schärfer: Wegen des Klappspiegels musste der dSLR Sensor an die Kamerarückwand, der Abstand zum Objektiv (= Auflagemaß) beträgt deswegen lange 42mm. Die Domäne vor allem der Telebrennweiten und deren geringen Schärfentiefen sind typisch für die dSLR oder SLM, wie die 7 Aufnahmen oben zeigen.

Kein Thema für die Händy Kamera, echte Telebrennweiten gibt es nicht, man muss also näher rangehen, und die Freistellung des Hintergrundes funktioniert per App, also digital. Apps sucht man bei den klassischen Fotoapparaten vergebens, wenn man von den hauseigenen Kreativ – Programmen absieht, das Händy lässt alles Erdenkliche auch vom Fremdanbieter zu, der Markt ist kaum zu überschauen.   

Der mit nur 52mm KBÄ mäßigen Tele?brennweite begegne ich mit dem digitalen Zoom 3 bis maximal 4-fach oder doch lieber gleich mit der SLM samt originären Brennweiten bis 300mm und mehr per Konverter, diese 2:3 Aufnahmen werden dann zeitgerecht auf das iPhone aufgespielt und stehen dort zur Verfügung wie die proprietären 3:4 Aufnahmen auch. Gleiches gilt für bestimmte Aufnahmen, für die ich eine SLM/SLR vorziehe. 

Was ist anders oder neu am iPhone 11 Pro Max mit 6 Abbildungen

0,5 Superweitwinkel 120Grad
PANO 1
4 (4x digital Zoom, doppeltes Tele)
2 (Tele – besser Normal)
1 (Weitwinkel)
0,5 (Superweitwinkel)

Das 11er Pro Max ist eine grundsätzliche Neukonstruktion mit 4 Objektiven, davon 3 auf der Frontseite SWW (0,5) mit Fix-Fokus, WW (1) und sog.Tele (2) mit Stabi, ein viertes auf der Rückseite (Selfie), alle mit 12 MPI Sensor ausgestattet:

Blende F Brennweite f in mm Kleinbildäquivalent KBÄ in mm – Faktor Verwendung
2.4 1,54 13    0,5 Superweitwinkel
1.8 4,25 26    1 Weitwinkel
2.0 6,0 52    2 Normal <-> Tele
2.2 2,71 23/30 kurz/lang=crop Selbstporträt

Weitere Ausstattungsdetails, z.T. ähnlich oder in geänderter Ausführung resp. mit neuer Auswirkung auf das >fertige< Foto:

AKKU größer für längere Laufzeiten, Ladegerät 5V 3A oder 9V 2A per USB3 Kabel

BACK SELFY Kamera mit 2 Brennweiten und allen Optionen außer PANO 🙂

DARK MODE optional weiße Schrift auf schwarzem Grund – ab IOS 13

DEEP FUSION* vereint ibs. Bildinhalte aus differierenden low light images 

EDELSTAHL Gehäuse (!) 260g gegenüber 7+ (ALU) mit 210g

LIVE* rechnet das finale Foto aus mehreren Aufnahmen zusammen

NIGHT MODE* erlaubt Aufnahmen mit dem 1.8/4,25 bei ISO 1.250 und 3sec aus der Hand

OBJEKTIV 2 (=>sog. Tele) 6mm Objektiv 52mm KBÄ lichtstark mit F 2.0

OLED Display wie bei neuen TV Geräten mit top Eigenschaften

PANORAMEN auch mit allen 3 Front-Objektiven, mit dem SWW bis 300 Grad

PORTRÄT* (WW+Tele) Modus mit wählbaren F1.4-16 Freistell-Blenden und 6 Lichtsimulationen – auch für die Selbstporträt Kamera!

SMART HDR* [auto] verrechnet beste Bildbereiche aus unterschiedlich belichteten Aufnahmen gezielt zu einem finalen Foto zusammen

SPORTS FINDER MODE* mit größerem Sucherbild (=> SWW 0,5) als z.B. das (kleinere) 1 oder 2 Aufnahmeformat, mit einer extra Image Datei (=> HEIC) kann die Brennweite auch nachträglich wieder verkleinert werden, die Bilddateien weisen ein IMG_S1234.jpg auf nach entsprechender Bearbeitung, ideal für die nachträgliche Horizontausrichtung ohne Verlust an Bildgröße, das dafür notwendige Apple eigene Bildformat HEIC wir nach 30 Tagen automatisch gelöscht

STEREOTON endlich auch bei der Aufnahme (!) und klasse Wiedergabe, samt beigefügtem Apple in-ear Hörer, zudem recht unkritisch im Anstöpseln von Fremdgerät oder besser, ich habe bisher bei keinem iPhone viele Kopf- resp. Ohrhörer akustisch so gut empfunden

SUPERWEITWINKEL F2.4 f 13mm KBÄ (120 Grad) ist ein nicht stabilisiertes FixFokus Objektiv, ab ca. 10cm zeichnet es scharf bis unendlich, die Belichtung kann wie gewohnt per Tipp Quadrat und Wischfinger korrigiert werden, ideal auch für sehr nahe Panoramen

TIME EXPOSURE MODE* bis 1/ 2.800 sec resp. lange Belichtungszeiten bis 30 sec

ZOOM lichtstark und stufenloses von 2.4 13mm über 1.8 26mm bis 2.0 52mm KBÄ

Alle mit * gekennzeichneten Begriffe werden später und weiter vertieft.

Hier noch 5 Nachtaufnahmen, die die Grenze zwar schon aber aufzeigen, dafür ohne besondere Voreinstellungen und einfach aus der Hand >geschossen< wurden:

SWW 13mm KBÄ (0,5) – gegen 17Uhr aufgenommen Anfang Dez. 2019
WW 26mm KBÄ (1)
sog. Tele 52mm KBÄ (2)
PANO mit (1)
sog. Tele (2) mit verändertem Standort wegen mehr Licht im Vordergrund

Fazit: Wesentlich ist m.E. die Tatsache, dass auch mit Hilfe der vor (Deep Fusion) oder parallel zu der Aufnahme erfassten Bildinformationen (SWW) die Belichtung wie auch der Kontrast optimiert wird, was i.d.R. bisher im Nachgang mit der Bilddatei auf dem Rechner angewendet wurde und jetzt bereits in der Handy-Kamera erfolgt, sicher für viele Fotografen ein Segen! Für den RAW Enthusiasten bleiben bewährte Wege der Nachbearbeitung offen, er wird vermutlich auch anderes Equipment zum Einsatz bringen 🙂 Wer sich hingegen mit sehr gut funktionierenden Automatismen anfreunden kann, liegt mit dem von Apple aufgezeigten neuen KI Weg richtig: Für mich ist es keine Frage, dass beide Möglichkeiten ihre Bedeutung haben, eine gut funktionierende Automatik plus diverser Helferlein samt optischem Sensor im PKW sind ja auch eine Alternative zum historischen unsynchronisierten Getriebe mit Zwischengas 😦 – das neue iPhone ist für mich die lichtstarke 4-fach Zoom Kamera im Bereich von 13/26/52mm KBÄ samt der Modi für Porträt (variable Tiefenschärfe), Pano oder Video!

Anders die EOS RP, erstklassige Sensorleistung gepaart mit gutem aber kleinem Sucher im Vergleich, sehr guten manuellen und halb+automatischen Einstellungen, mit geringem Gewicht und unzähligen Wechselobjektiven, mit lichtschwachem 28-200 Reisezoom nur rund 1kg schwer. Man sollte etwas Hingabe für diese Kamera mitbringen, schon die >advanced< Bedienungsanleitung hat weit über 500 Seiten. Mit guten Fachkenntnissen und Freude am Finden ermöglicht diese SLM tolle Aufnahmen, für den Sportler mit über 4-5fps Anforderung gibt es Alternativen. 

Frage: Was haben beide Kameras gemeinsam? Den hohen Preis, das Handy bereits mit 4 Objektiven, die Spiegellose mit einem Adapter für alle EF- und EFS-Objektive 🙂

und noch ein paar Gedanken aus einer spezifischen Newsgroup resp. dem web:

Lieber Peter, so wirklich gut kann man die Bilder wegen der Komprimierung, die Facebook den Bildern ohne Zutun des Fotografen verpasst, nicht beurteilen. Offensichtlich scheint das gewohnte Bildrauschen gut herausgerechnet zu sein. Alle anderen Bilddetails leider allerdings m.E. unter der hohen Komprimierungsrate der Bilder.
Lieber L., Du hast völlig Recht: Auch ich benötige meinen 27er zuhause, um halbwegs abschließend eine Aufnahme beurteilen zu können. Auch das OLED Display vom 11er hilft nicht viel weiter, ist aber ein toller Blickfang. Ich kann aber von meinem Eindruck berichten. Gerne kannst Du eine Aufnahme in voller Bildgröße haben 🙂 Was man m.E. aber sehen kann, ist die Konsistenz aller 3 Objektive farblich (WB) und halbwegs sichtbar auch qualitativ – mit dem von Dir genannten Einschränkungen. Meine Beurteilung ist so: es sind 3 (4 mit dem Selfy) Objektive der Lichtstärken 2.4, 1.8 und 2.0, die im Grunde die Basis für ein 13(!)-52mm KBÄ Zoom bedeuten, herrlich einfach per Wischfinger wählbar, ohne farblichen oder sonstigen Qualitätsverlust. Darüber hinaus verwende ich das digitale Zoom ohne Zögern bis 3-fach, mit beginnend sichtbaren Einbußen auch bis 4-fach (das 7+ hat ein 20% geringer auflösendes sog. Tele, also nix mit Digizoom!), allerdings für diese Zwecke lieber die spiegellose EOS RP, für die ich zwar lichtstarke Festbrennweiten bis 200mm habe, aber kein so lichtstarkes Zoom(en) wie das iPhone 11 bietet und nicht nur damit überlegen ist. Will heißen, ich bin über die 3 Brennweiten ibs. in deren Zoom gleichenden Anwendung echt zufrieden. Und damit rechnet sich der Wert des 11er plötzlich ganz anders 🙂
Hallo W., neben meinen Canonen ist seit dem 4s 6+ 7+ die Hauptbeschäftigung, allerdings ist die Standzeit vom geliebten 7+ die kürzeste, das 11 Pro Max bietet aber eine ganz neue Platform und die hat mich letztlich fasziniert. Aktuell versuche ich bei neuem Gerät wie immer schon vor dem Kauf (von dem ich dann absehe, wie bei den Vorsatzlinsen) herauszufinden, was nicht geht und entdecke beim 11er ibs. für meine Art slowzufotografieren viel Neues und Nützliches, ganz wertig empfinde ich die verbesserte Qualität der 4 Linsen v.a. auf gleichwertiges Niveau, die sog. TeleLinse des 7+ war sichtbar dem WW unterlegen. Nebenbei, der Audioausgang des 11er ist ein Hammer für Kopfhörer (JBL) und Ohrstöpsel (ultimate ear), die zur Höchstform auflaufen. Aber das ist nur ein Kriterium. Der Preis ist sicher hoch und appletypisch, ich wünsche mir deshalb eine lange Phase fröhlicher Nutzung. Schön ist dabei, dass alle Altgeräte in den Rezyklus gelangen, insofern ist der Wertverlust extrem gering. Auch reizvoll: die Apple Uhr fernsteuert das iPhone, das iPhone fernsteuert die EOS RP, eine feine Nutzung miteinander. 

https://www.imore.com/iphone-11-camera-review?fbclid=IwAR2qtwJ3crE21aJHj7ptP-PDXXxWbBBLSQULe48CgFJJffO1RK2EsJGAl9I

Im Grunde war dieser Artikel mit den hervorragenden Bildbeispielen und Hintergründen (ein bisserl Technik muss sein für das sichtbare und bessere Verständnis) der Ausschlag für den Kauf, und alles bis davor gelesene war nur ein winziges Attribut, Beispiel der eigene Garten in night mode mit der keulenförmig erleuchteten Rasenfläche in der Mitte der Aufnahme oder der wolkenfreie Himmel mit ein paar winzigen Sternen. Auch eine erstklassige SLR/SLM macht mit diesen Motiven keine sehenswerte Aufnahmen, etwas Licht ibs. im Vordergrund ist wohltuend. Ganz kurz, was kann das 11er nicht: echte Teleaufnahmen gibt es woanders, 2x Zoom okay als Ausnahme. Dafür von 0,5 (=13mm KBÄ Fixfokus ab ca. 10cm) über 1 (=26mm KBÄ stabilisiert) und 2 (=52mm KBÄ stabilisiert) stufenlos alles, was das Herz begehrt, mit bisher nicht bekannter Detailzeichnung und präzisem Weißabgleich! Ich bin vor der Tiefe meiner bisher gemachten Aufnahmen angetan. Ebenfalls von der Audio Wiedergabe, alles an geliebten Kopf- und Ohrhörern klingt überzeugend (Spotify bisher rund 50GB Playlisten in der Bibliothek, bei 500GB Speicherplatz wie im MacBook kein Problem). Effektivität: mit meinem durchschnittlichen täglichen Nutzungsverhalten verbrauche ich gerademal 15% vom Akku, beim 7+ waren es bis zu 50%, da hat sich viel getan. Für die Video Fans lohnt ein Blick in:

https://www.youtube.com/watch?v=cM8DcCoZulw

und vielleicht noch in das making of, eine Produktion, wo ich als Slowfotograf einfach nur baff bin.

Es ist mir fern, für eine Firma Werbung zu machen: für Produkte, auf die ich nicht mehr verzichten möchte, eher gerne, deshalb meine diesjährige Empfehlung für Fotografie als SLM die Canon EOS RP und als Händy das iPhone 11 Pro Max. Die Apple Uhr fernsteuert das 11er, das 11er fernsteuert die RP. Die RP (Tele!) Aufnahmen packe ich nach getaner Arbeit in Orginalgröße auf das iPhone in die [Fotos] App und habe damit one way für alles. >Passt schon< sagt hier der oberschwäbische Bayer zum bayerischen Oberschwaben, der Westallgäuer hört einfach nur zu 🙂

Zitat aus imore:

If photography is at all important to you, and you have the iPhone 6s or SE or older, even up to the iPhone 7 Plus, the difference you get in moving up to the iPhone 11 is very literally like night and day. 

If photography is very important to you, and you have the iPhone 8 or even the iPhone X, going to the iPhone 11 can allow you to stretch ultra-wide muscles you never knew you had.

If photography is critical to you, and especially if you didn’t like some of the choices Apple made with the iPhone XR or XS Smart HDR, then not only is the iPhone 11 smarter with the HDR, but Deep Fusion and Night Mode will knock your socks off.

And… I won’t say I told people so, or even that I informed them thusly, in those videos leading up to the iPhone 11 announcement, but I do love that if you subscribe to this channel and watch those videos, you had all the information and analysis pretty much before anybody else.

But, analysis is one thing. Actual results is another. And, one month later, it’s good see Apple delivering on all that investment and all that promise, and in a way that’s as reliable as it is consistent and quality, which is also something many other camera phones often still can’t say.

NB: 7 EOS RP und 1+6+5 iPhone 11 Pro Max Aufnahmen unbearbeitet außer Datenreduktion und noch eines zum Abschluss aus Gierer`s Genuß-Küche, auch die hat sich im Laufe der Jahrzehnte immer wieder den geänderten Anforderungen angepasst 🙂

Tipps zum iPhone gibt es im Web hier und zum iOS 13 hier und direkt auf dem iPhone:

(c) slowfoto.de

FAQs: wieviele Pixel und welche Sensorgrößen sind richtig?

Frage zur DigiCam: Sensorgröße und Megapixel, was ist sinnvoll?

Bayer Matrix RGB

Antwort: Das hängt von der Anwendung ab und selbst da gibt es mehrere Möglichkeiten, grob gesagt, je kürzer die Distanz, desto kleiner kann der Sensor (und die Brennweite) sein, je größer der Sensor (für die Luftaufklärung) desto länger die mögliche Distanz und die Brennweite, hinzu kommt noch die Pixelanzahl und deren jeweilige Größe und die verwendete Prozessortechnik mit der Software. Alles klar? Wichtig ist wie immer, der Anwender muss genau wissen was er benötigt und mehr braucht er nicht! Mein folgender Versuch einer Antwort ist sehr persönlich geprägt und beruht auf digital fotografischen Erfahrungen seit 2000 und anstelle von erklärenden Aufnahmen habe ich wegen der Trockenheit des Textes ein paar Jokes platziert 🙂  

Rauchen find` ich gut (war mal in der Tabakwerbung)

2014 hatten in Deutschland mehr als ¾ aller Haushalte zwei Digitalkameras, 2015 wurden rund 3,4 Millionen Geräte verkauft zum durchschnittlichen Stückpreis von knapp über €300. Grob gesagt kann man 3 Geräteklassen unterscheiden:

Smartphone Kameras (ca. 12MPI)
Kompakte Kameras (ca. 12-25 MPI)
System Kameras mit Wechselobjektiven mit Spiegel (Crop bis ca. 25 MPI)
System Kameras mit Wechselobjektiven ohne Spiegel (Crop + 3zu4 bis ca. 25 MPI)
System Kameras mit Wechselobjektiven mit Spiegel (VF ca. 20 bis 50 MPI)
System Kameras mit Wechselobjektiven ohne Spiegel (VF ca. 20 bis 30 MPI)

Für mich stehen 3 Systeme im Vordergrund:
das immer dabei Handy mit vorzugsweise mehr als einer Festbrennweite,
die Crop Kamera mit (dSLR) oder ohne Spiegel (SLM) und
die vollformatige dSLR mit oder ohne Spiegel (SLM)

Zum Smartphone: die (auch noch einigermaßen) aktuelle Generation der Handys bietet mit 12MPI und einer lichtstarken Brennweite (1.8/4mm => 28mm KBÄ) für viele Situationen sehr gut ausreichende Bilddateien bis zu DIN A4 Druck. Klasse ist der möglichst große >what you see is what you get< Live View Monitor, weitere Vorteile sind die unzähligen [APP]s, Nachteile finden sich im (nur digitalen) Telebereich und bei wenig Licht. Wer sich intensiver mit der Entwicklung des iPhone 11 in Richtung Deep Fusion, Night Mode und Smart HRD als Novum beschäftigen will, findet hier ausführliche Bildbeispiele samt Infos: Die Bild-Analyse und Rechenarbeit beginnt bereits VOR der Aufnahme, und nicht wie bei den Motiv-Programmen wie [HDR] oder [Nachtaufnahme ohne Stativ] der Canon EOS M ff. erst nach dem Klick, will heißen, die iPhones sind den >echten< Kameras um Meilen voraus!

Vorsicht Wildwechsel

Zu den kompakten Kameras: sie stellen für mich, von einer wasserdichten Action resp. Body, Dash oder Drohnen Cam mal abgesehen, keine bemerkenswerten Alternativen für das Fotografieren aus der Hand mehr dar. Zudem sind mir viele x-fachen Zoomobjektive optisch zu sehr fehlerbehaftet und fest montierte halt nicht wechselbar, hier gilt vor dem Kauf sehr kritisch zu prüfen, ob die Werbung nicht mehr verspricht als die Kamera liefert! Anders ist es beim Video: eine aktuelle Produktion ohne weitwinklige Drohnen Perspektive ist fast undenkbar, sie hat ja auch einen besonderen Reiz vor allem bei Landschaften!

Zu den Kameras mit Wechseloptiken: Systemkameras werden seit vielen Jahren als dSLR (mit Klappspiegel) und als zierlicheres Four-Thirds System spiegellos, dafür mit interner Stabilisierung per Sensor angeboten. Das sog. Crop-Format hat wohl die weiteste Verbreitung gefunden, wobei die guten Crop Optiken leider nicht wirklich kleiner, leichter oder etwa kostengünstiger geworden sind, zudem sind sie bauartlich nicht für VF-Bajonette geeignet, da sie weiter nach hinten in die Kamera bauen und den Spiegelschlag behindern würden. Eine Ausnahme bieten z.B. die spiegellosen VF Canon R und RP, die wegen des von 42 auf 20mm verkürzten Auflagemaßes für R- Objektive am EF-EOS R Adapter alles mit EF oder EFS Bajonett akzeptiert, was aber schon für die Crop EOS M mit jeweiligen Adaptern für viele Fremdoptiken galt!

Zur Pixelanzahl gilt: 8MPI reichen für Ausdrucke bis zu 20x30cm (DIN A4 mit 300dpi), 4MPI für 13x18cm (DIN A5) und 2MPI immer noch für 10x15cm (Postkarte). Viele Pixel (>20MPI) rauschen früher aber weil feinkörniger auch dezenter sichtbar, Abhilfe schafft bereits ein kleineres Bildformat als L(arge) bereits in der Kamera, mit ca. 16MPI ist man ausreichend versorgt, ab 20MPI sollte der Fokus so gut wie möglich sitzen und die Hand so ruhig wie ein Stativ sein, vorausgesetzt die verwendete Optik löst mit min. 20MPI (max. 30) auf. Der gute alte analoge FUJI Velvia 50 KB-Diafilm konnte 80 Linien pro mm darstellen, ein gleich großer VF Sensor benötigt dafür knapp 90 MPI, darauf können wir noch einige Zeit warten! Canon hat für die 50MPI Sensoren der EOS 5DS eine klare Vorgabe an sinnvollen Optiken herausgegeben, an die man sich tunlichst halten sollte. Im Zweifelsfall hilft auch hier ein kleineres Speicherformat als L bereits in der Kamera. Für die spiegellose VF R-Serie gilt grundsätzlich das kurze Auflagemaß mit 20mm anstelle der 42mm bei der dSLR, was einen weiteren Vorteil für das auf den Sensor fallende Licht hinsichtlich kleinerem Streukreis bedeutet: eine lichtstarke Festbrennweite (1.8 35mm IS) liegt dann aber auch schon bei ca. €500.-

Zum Kauf: Wichtig ist erstmal die Entscheidung, was brauche ich nicht! Wer mit 2 oder 3 Festbrennweiten (SWW – WW – kurzes Tele) zurecht kommt, ist mit einem Smartphone gut versorgt und genießt den wohl besten Live View Sucher überhaupt. Wer Wechseloptiken will, sollte sich überlegen, ob der Stabilisator schon in der Kamera (und dort immer) arbeitet oder für jedes Objektiv erneut (mit)gekauft werden muss, bewegte Motive werden damit auch nicht schärfer abgebildet, zudem sind die Four-Third Gläser kleiner und leichter, die neuen Canon R-Objektive hingegen nicht und zudem teuer, wie auch die Versionen II resp. III der bisherigen EF L Brennweiten. Jede Markenbindung hat Vor+Nachteile und gute Aufnahmen entstehen zunächst im Kopf und erst dann in der Kamera, will sagen, man kann mit allen guten Gerätschaften aussageträchtige Fotos machen… meine letzte Erwerbung ist die sehr lange erwartete und spiegellose Vollformatkamera EOS RP mit elektronischem Sucher und höchst universellem Bajonett, d.h. die Spielwiese ist also wieder offen 🙂 zumal für die hauseigenen Objektive optische Korrekturen bereits in der Kamera angewendet werden können und der Sensor je nach Anspruch zur Bildgröße mit 26MPI (L) oder 12 MPI (M) oder 10MPI (EF-S) auslesbar ist! Schon schön aber keinesfalls zwingend notwendig 🙂 Fazit: ältere Kameras und einfachere, aber gute oder gebrauchte Objektive helfen Geld zu sparen und machen genauso viel Freude beim Fotografieren. Dem Bild ist es völlig egal, womit es aufgenommen wurde. Stabilisierte Objektive bieten ruhige Sucherbilder, kosten mehr Geld und sind schwerer, zudem verbrauchen sie Strom, Smartfones auch und haben Stabis mindestens für Videos. Ab dem iPhone 11 gibt es bahnbrechende Neuerungen: das finale Bild entsteht schon vor der Aufnahme 🙂

my10cents

(c) slowfoto.de

FAQs: Was mir die Canon EOS RP bietet – eine erfreuliche Nachlese

Meine Eindrücke nach vielen Aufnahmen und eingehender Lektüre

Fragt ein >alter< Olympus Four Thirds Freund: Dass Du Dir die „RP“ anschauen würdest, war mir klar. Kaufen hätte ich jetzt nicht mehr unbedingt meine Hand für ins Feuer gelegt, denn immerhin bist Du doch schon ein echter iPhone-Foto-Fan geworden. Aber klar, das Vollformat hat halt immer noch seinen Reiz, Apps hin und her 😊. Auch war ich mir immer sicher, dass auch Du den elektronischen Sucher über kurz oder lang „akzeptieren“ würdest. Ich könnte heute da schon fast nicht mehr drauf verzichten 😉.

Meine Antwort: Ich auch nicht mehr! Wenn auch kein >Sucher< im klassischen Sinn, so hat mich das iPhone Sucherbild auf dem rückwärtigen TFT spätestens ab dem 6+ überzeugt. Und das Kleinbild Format des RP Sensors ist auch nur ein Merkmal: okay, angeschaut habe ich die RP gerne, hätte sie lieber noch zuvor getestet, wofür sich aber kein Händler breitschlagen lies, und Canon Presse benötigt alle Neuheiten für Events und Roadshows. Nach längerem Test, das kann ich ja jetzt sagen, hätte ich die RP sowieso gekauft, und zum Warten auf den reduzierten Strassenpreis hatte ich weder Lust noch Zeit: so war es diesmal halt ein nahezu blinder Kauf nach nur Ansehen und Anfassen… bei den neuen R-Gläsern bin ich ohne Test behutsam, denn die 110g für den EF-R Adapter machen die Waage bisher nicht fett und >Altglas< für die RP habe ich die Menge:

verschiedene Zoomobjektive
EF 22-55 und 55-200 USM (sehr günstig und mit 560g sehr leicht )
EF 20-35 und 28-135 IS USM resp. EFS 10-22 und 17-85 IS USM (gut)
EF 16-35 L II USM und 24-105 L IS USM und 70-200 L IS USM und 70-300 DO IS USM (L-Klasse und schwer)
sowie Festbrennweiten 
EF 28 und 50 und 85 USM 1.8
EF 35 und 135 L USM 2.0 (z.T. günstig, alle lichtstark und relativ leicht)
EF 2.5 50 und EFS 60 und EF 100 macro und EF 200 L USM 2.8 (beide Tele schwer)

EOS 6D mit 44mm Auflagemass und Sensor vor der Rückwand, EOS RP mit 20mm und Sensor vorn

Letztlich ist die Frage dennoch berechtigt, ob man Entwicklungen mitnehmen oder mit dem Bestand zufrieden sein sollte. Ich habe mich gerne für die RP entschieden, weil ich schon mit der EOS M happy war, Canon hat das M-System bezüglich Bodies fleißig erweitert, die M-Objektiv Serie leider nur nachlässig gepflegt, außer dem EF-M 2 22mm STM sowie 11-22 mm 4-5.6 IS (beide macro 15cm) finde ich nichts wesentliches mehr, wenn man vom 187g schweren Mount Adapter EF-EOS-M absieht, einem Klotz an der zierlichen EOS M! Nun ist die RP im Gegensatz zur M (deren aufsteckbarer hat mich wenig überzeugt) mit einem integrierten eSucher (0,7-fach mit 2,36MPI) ausgestattet, der sicher noch entwicklungsfähig ist, wenn mal allein die Farbtreue bewertet. Okay, man kann den rückseitigen und jetzt klappbaren (3´´ 1.04 MPI) Kontroll-Bildschirm auch mit 10-fach Lupe zur Bildkontrolle anwenden und darauf wie bei der M navigieren, eine feine Option. Das iPhone in + Größe bietet allerdings noch viel mehr Ansicht 🙂

SLOW ist immer noch die Betrachtung der Umgebung, FOTO hingegen noch schneller geworden: ich verwende gerne zwei Einstellungen, für action oder street den [silent modus] aus dem Szene-Programm mit zentralen ONE SHOT Feld samt AE Speicher bei halb gedrücktem Auslöser, danach die Korrektur der Komposition und klack ohne klack und fertig, er ersetzt das [P] jetzt mit zentralem AF-Feld anstelle [A] mit auto AF Feldern und das zudem ohne verräterisches Auslöse Geräusch. Oder das neue >kreative< [Fv] Programm mit z.B. zuvor eingestellter Blende plus Zeit (ähnlich [M]), gepaart mit ISO variabel per Drehrad samt bewertendem Blick per Sucher zur Einstellung (wysiwyg)! Den habe ich mittlerweile akzeptiert, er ist eine Alternative zum TFT 🙂 und der ist für spätere qualitative Kontrolle bestens geeignet. Kleiner Nachteil zum iPhone7+ ist die geringe Größe des Sucherbildes oder auch des rückseitigen TFT, viele RP Aufnahmen musste ich deshalb anfangs noch bezüglich Horizont nachkorrigierten, aber das liegt auch an mir, denn die elektronische Wasserwaage ist im TFT wie im Sucher live einzublenden, zusätzlich zu den bisher von der dSLR bekannten Hilfe mit diversen Gitterlinien: nunmehr hilft die INFO Taste vor oder während der Aufnahme, vom AF Feld solo über die AF-Feld Wasserwaage Kombination bis hin zur Vollinformation einschließlich Histogramm – nur für Helligkeit gewählt – Beistand abzurufen 🙂

wie [Q] – hier INFO Taste drücken und weiter
nur AF Feld
AF Feld mit allen Infos
AF Feld mit Waage und wenig Infos
AF Feld mit Waage, Infos und Histogramm = Pizza mit Allem

Ein Segen ist der Sensor, ibs. die low-light Qualität habe ich bisher so noch nicht gefunden: Von ISO 50 bis 51.200 läßt sich in [Fv] variieren, der AF im Dual Pixel Modus löst alle back oder pre Fokus Probleme mit 4.000 phasenbasierten Feldern bis -5EV, nur im UHD (25fps) Crop Filmmodus ist er kontrastbasiert (Stativ oder Image Stabilizer), da ziehe ich für unkomplizierte Clips das iPhone im DJ OSMO Gimbal vor! Die JPGs sind knackscharf und sehr rauscharm und endlos zu speichern, wäre da nicht der limitierte Akku LP-E17, man sollte min. einen zweiten mitführen: Tipp Keenstone 2 x for LP-E17 mit ovalem Doppel Charger, der ein 5V/2A Netzteil oder einen 12V Adapter am USB mini Kabel benötigt, dafür auch 2 originale LP-E17 lädt, das 220V Canon Ladegerät LC-E17E lädt einen Keenstone Akku hingegen nicht! Ebenfalls tadellos die schon erwähnte WIFI Steuerung (iPhone samt Geodaten) oder über USB3 Kabel vom Rechner aus. Und die mannigfache Verwendung von Altglas ist (vermutlich für Männer) eine schöne Spielerei, wobei der Sensor geradezu nach besten Objektiven schreit: die sind deutlich schwerer als ältere und schlichte Festbrennweiten oder Zoome was auffällt, zumal der zierliche RP Body nur 470g auf die Waage bringt!

Fokus Stacking mit iPhone als BlueTooth FB

Interessant für Makros ist das Fokus Stacking per iPhone Steuerung: ich verwende die datenreduzierten ca. 10MB JPGs eines EFS 2.8 60mm bei Offenblende, AF aber manuell voreingestellt, 10 oder mehr Aufnahmen (max. 999) mit Abstufung 4 oder höher (0-10) und Belichtungsglättung samt komfortabler Steuerung über [Camera Connect] vom iPhone 7+ aus, eine bisher nicht so bekannte aber top funktionierende Kombination, die allerdings eine fixe Unterlage für die RP voraussetzt. Nebenbei, die Verwendung von EFS Glas hat als Einschränkung zwar >nur< 11 MPI Dateien, aber auch deutlich kürzere Brennweiten mit deren Vorteilen, wenn man diese will. Verrechnet werden diese Aufnahmen in Canon`s [Digital Photo Professional 4] unter -> Extras -> Tiefen-Compositing zu einer DC_IMG_xxxx.JPG Datei mit rund 50% Aufschlag zur Größe von ca. 3MB anstelle 2MB. Nochmals: focus stacking mit der Kamera, depth compositing auf dem Rechner.

DPP 4 -> Extras -> Tiefen Compositing ->
-> DC_IMG_xxxx.JPG
Schärfe hilft immer -> DC_IMG_
oder freigestellt mit Offenblende 2.8 -> IMG_

Die Hochpreispolitik bei den R Objektiven wird ibs. von den Händlern kritisch bewertet, wenn diese optisch vergleichbar aber günstiger als EF zu erhalten sind und der kleine EF-R Adapter (leichter als der EF-M!) für die fehlenden 24mm zum dSLR Auflagemaß 44mm leicht zu verschmerzen ist, ibs. wenn eine mitgeführte EOS dSLR mit immer noch schnellerem AF-Spot zur (Tele-) Verfügung steht, meine RP benötigt das etwas größeres AF-Feld, ihr AF-Spot muckt öfter ibs. bei längeren Brennweiten. Mittlerweile nutze ich das AF-Feld auch in die Wasserwaage integriert (s.a. Abb. 4+5), was die Anzahl schiefer Horizonte radikal minimiert, dafür etwas dauert, Zeit habe ich ja, notfalls auch nachher…  Völlig unnütz finde ich den grünen [Auto] AF mit irgendwelchen und irgendwo im Sucherbild auftauchenden Schärfen Ebenen, was sich nicht abstellen lässt und damit das Programm obsolet macht: das war bei der 6D und zuvor insofern anders, als der mittlere Kreuzsensor immer Vorrang hatte, die 4.000 AF Pixel der RP hingegen streiten wohl über das ganze Bild und welches halt zuerst egal wo was findet wird angezeigt 😦

[A] auto AF: voll daneben 😦
Bleibt noch zu erwähnen: 5fps mit schneller SD und Dauerfeuer, 30sec bis 1/4.000sec, HDR, Mehrfachbelichtung, Nachtaufnahme ohne Stativ (s.a. EOS M 2013), UHD mit Stereoton, 26MPI ähnlich EOS 6D MKII, Timer Aufnahmen und sicherlich noch manches mehr… wie die 614 Seiten der Bedienung für Fortgeschrittene 🙂

my10cents: Ich habe das iPhone plus immer dabei, vorzugsweise als Fotoapparat mit riesigem touch fähigem Sucherbildschirm, als Gedächtnis, zur easy Kommunikation und gerne wie eine Musikbox: mir fehlt fotografisch die echte Low-light Fähigkeit und die lange Brennweite. Das sind die Vorteile jeder Systemkamera, ibs. der Spiegel losen, deren Nachteile in der Größe sowie der geringen Wahl an Apps besteht: so wie es schon Mick Jagger treffend besang

Insellösung: iPhone+, EOS 6D und RP und was man sonst noch so braucht 🙂

alle 2:3 Aufnahmen Canon EOS RP  – 3:4 iPhone 7+ – alle ooc – Fast Resize 

(c) slowfoto.de

FAQs: Canon EOS RP – ein ideales Arbeitsmittel?

Frage: Ist die Canon EOS RP ein ideales und zukunftsfähiges Kameramodell?

iPhone 7+ – Canon EOS RP mit EF 2 135 L ca. 1,4kg, der Vollformat Sensor sitzt vorn im Gehäuse auf der Ebene zwischen Wahlrad und EOR RP Schrift, weil der SLR-Spiegel fehlt, als Distanzausgleich zum EF Objektiv ist der Mount Adapter EF-EOS R (110g) montiert.
iPhone 7+ – die Deko Lampe ist das Objekt der Begierde für das 2 135 an den 4 Vollformaten

EOS 5D [P] EF 1:2 135mm L T 1/160 F 2.2 ISO 1.600
Canon hat sehr lange mit der spiegellosen Vollformat EOS gewartet. Kaum war 2011 die Cropformat EOS M erschienen, hatte ich blitzschnell zu dieser kleinen schwarzen sucherlosen Reise-Kamera eine Beziehung, war angetan, was die live view Bedienung und 18MPI Bildqualität betraf. Die EOS R spielte in einer anderen Preisliga, erst die RP sollte es werden. Da ich viele EF und EF-S plus Fremdgläser besitze, war ich besonders überrascht: die RP akzeptiert am Mount Adapter EF-EOS R alles, was ein EF Bajonett aufweist, falls gelistet, sogar mit zuschaltbaren Korrekturen: Ein EF-S Objektiv erbringt Bilddateien von 10,08 MPI mit 3.888 x 2.595 Bildpunkten und ein EF Objektiv von 25,96 MPI mit 6.240 x 4.160 Pixel.

EOS 5D II [P] EF 1:2 135mm L T 1/125 F 2 ISO 2.000
Das bedeutet, ein EF-S 10-22 bietet wie am Crop Sensor KBÄ 16-35mm bei macro 24cm und ein EF-S 17-85 KBÄ 27-135mm Brennweite bei macro 35cm, beide Gläser sind relativ leicht und tagsüber gut zu nutzen, das EF-S 2.8 60mm macro ergibt KBÄ 96mm. Aus analogen Zeiten habe ich noch ein EF 22-55 mit 35cm macro samt EF 55-200 mit 120cm macro als Set, also zwei noch leichtere Optiken ohne IS resp. Korrekturen, aber mit sichtbaren Kontrast Verlusten gegenüber L-Glas 😦 – deutlich besser weil korrigiert sind meine beiden führigen Oldies EF 3.5-4.5 20-30 USM macro 34cm und EF 3.5-5.6 28-135 IS USM macro 50cm als aktuell sehr preiswerte Alternativen!

RP EF-S 10-22 [Silent Modus] bei 22mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 10-22 [Silent Modus] bei 10mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 17-85 IS [Silent Modus] bei 33mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 17-85 IS [Silent Modus] bei 85mm ooc außer Datenreduktion
Über lichtstarke EF-Festbrennweiten >1.4 freut man sich nicht nur abends, das EF 2.8 16-35 L II Zoom finde ich noch handlich, ein 2.8 24-70 nutze ich wegen vorhandener lichtstärkeren Festbrennweiten (1.8 28 – 2 35 – 1.4 50 – 1.8 85 – 2 135 – 2.8 200mm) nicht und das EF 2.8 70-200 mit oder ohne IS ist mir zu auffällig resp. zu schwer. Unterwegs nehme ich gerne die kleinen EF 4 24-105 L IS bzw. EF 70-300 DO IS, auch mal mit KENKO 1.4 Extender resp. das leichte EF 4 70-200 L IS mit dem EF 1.4 Konverter.

EOS 6D [P] EF 1:2 135mm L T 1/125 F 2 ISO 1.250
Die EOS RP ist ein unauffälliges und leises Arbeitstier, mit kurzer Brennweite auch aus der Hüfte verwendbar oder präzise über den Klappspiegel, und sehr guten Bildergebnissen bis hin zu ISO 40.000 mit der Möglichkeit, die Empfindlichkeit per [4Nachtaufnahme ohne Stativ] plus kamerainterner Verrechnung zu halbieren, wenn man die Zeit dafür hat. Die kabelgebunden Steuerung über EOS Utility3 lässt keine Wünsche mehr offen und ist zudem per BT und mit dem iPhone möglich.

EOS RP [P] EF 1:2 135mm L T 1/60 F 2 ISO 800
Objektive sind als lichtschwächere Massenware relativ billig und reichen für Schönwetteraufnahmen völlig: >ne 125stel und Blende 8, wenn die Sonne lacht, sagte mein Vater zu analogen Zeiten! Lichtstarke Gläser und ibs. Zoome kosten richtig Geld, aber neue Gehäuse auch. Mit der RP hat CANON die zweite spiegellose VF Kamera auf den Markt gebracht, die den 14fps Sport- oder dSLR Studiofotografen sicher weniger interessiert, jedem Engagierten hingegen viele vorteilhafte Neuerungen für unterwegs und bei wenig Licht bietet, wenn man bereit ist, mit dem elektronischen Info-Sucher zu leben: ich habe ihn bisher konsequent abgelehnt, nutze ihn nunmehr mit einem lächelnden Auge 🙂 – ebenfalls bemerkenswert: der sehr gute kleine rückseitige Klapp TFT lässt sogar 10-fache Kontroll-Vergrößerungen zu, ersetzt aber keinen großen farbtreuen 27er in der finalen Beurteilung. Die Verwendung von EF und EF-S Objektiven mit entsprechenden Sensorgrößen ist neu, die programmierbare Ausstattung bis hin zum lautlosen Betrieb auch, der Fokus für meine slowfoto-grafischen Bedürfnisse ausreichend schnell, der elektronische Sucher ibs. bei Dunkelheit ein Segen.

Frontansicht

my10cents

Leicht hat es der Starter mit folgenden mir gut bekannten Gehäusen

  1. EOS M – aktuell als M100
  2. EOS 40D oder eine jüngere schnelle Crop mit 7fps
  3. EOS 6D
  4. EOS RP

Tipp

Man kauft neu oder alt, gut oder gebraucht bei www.asgoodasnew.com oder nutzt den freundlichen Fachhändler mit kompetenter Beratung resp. der Möglichkeit von Testaufnahmen bzw. Inzahlungnahmen, mein regionaler Ringfoto Händler in Friedrichshafen ist www.speth24.de.

NB

Alle vergleichenden EOS 5D 5D II 6D und RP Aufnahmen der Glühlampe sind mit [P] erstellt, zudem ooc außer 1:1 Crop, die 3:4 jedoch mit dem iPhone 7+. Die präzise Spiegelung der Heizdrähte ibs. im oberen und unteren Bereich der Glühlampe zeigt bei 10-facher Vergrößerung die enorme Überlegenheit der RP. Den lautesten Spiegelschlag hat die 5D resp. 5D II, die 6D ist leise wie eine Crop und die RP auf Wunsch (fast) unhörbar, der Verschluss extrem weich. Mit dem Extension Grip ist der Halt mit 5 Fingern der rechten Hand und damit eine enorme Sicherheit bei schwerem Glas gegeben.

iPhone 7+ – RP (562g) mit Extension Grip (85g) – die aufgeräumte Rückseite wie bei der EOS M

Fazit

Schon nach wenigen Wochen möchte ich die vermeintlich schlichte EOS RP ibs. mit leichten lichtstarken Festbrennweiten oder L-Objektiven nicht mehr vermissen, also auch mit auf die Insel nehmen, nutze aber die EOS 6D wegen des optischen Suchers ebenfalls gerne und das iPhone 7+ weiterhin konsequent weil immer dabei. Fasziniert bin ich vom Sensor, der ibs. Unterschiede der angedockten Objektive hochpräzise abbildet, wozu sich die Kontrolle mit 10-facher Vergrößerung auf dem kameraeigenen TFT eignet.

 

Canon EOS RP  >start with the beginning<

NB Alle meine Einstellungen und Informationen sind sorgfältig erarbeitet und mehrfach geprüft, aber ohne irgendwelche Garantien oder Gewähr. 

RP erste Schritte

RP Einstellungen

(c) slowfoto.de

Erste Schritte mit der Canon EOS RP

Ein paar launische Bemerkungen zur neuen Canon EOS RP

Vorweg: Wer sich nicht mit vielfältigen Voreinstellungen und technischen Parametern auseinander setzen mag, ist mit einem iPhone+ (6+ ff) letztlich einfacher bedient und zudem schneller, ich ziehe mein nicht mehr ganz aktuelles 12MPI iPhone 7+ in vielen [App] induzierten Situationen vor, ibs. mit den beiden f28/56mm KBÄ Objektiven!

7+  20:39 2,3MB  f4mm (28mm KBÄ)  F1.8  1/4s 

Canons neue zweite spiegellose Vollformat Systemkamera EOS RP ist ebenso wie das iPhone keine optische Kamera mehr, lässt außer den neuen R-Objektiven mit dem Mount Adapter EF-EOS R alles aber an EF und EF-S Objektiven (mit nunmehr 11MPI Aufnahmen) zu, sogar für mein ältestes EF 20-35mm 1:3.5-4.5 ist eine Verzeichnungs- und Vignettierungskorrektur vorhanden, für das etwas jüngere EF 22-55 allerdings nicht, für das EF-S 2.5 60mm macro sogar eine digitale Objektivoptimierung wie für das EF 4 70-200mm L IS auch. Von den neuen R Objektiven interessiert mich das 24-240er Zoom als ohne Adapter immer drauf, es steht aktuell noch nicht zur Verfügung und einem Kauf würde zudem ein ausführlicher Test hinsichtlich Abbildungsleistung und Handling vorausgehen.

RP  20:40  6,2MB  f28mm  F1.8  1/60s ISO 3200

Die RP verfolgt konsequent die Linie der EOS M mit Touch Bedienung, bietet dazu den dreh- und klappbaren Bildschirm und einen fest eingebauten elektronischen Sucher, beide mit vielfältigen Informationsmöglichkeiten. Zudem ist das große Programmwahlrad mit der neuen Einstellung [Fv] ausgestattet, die Parameter Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und ISO können hier einzeln und in Abhängigkeit der jeweiligen Priorität zueinander geändert werden, im Grund eine erweiterte und variable [P]rogrammautomatik. Die [SCN] Programme sind aus der EOS 6D bekannt und werden deshalb nicht weiter besprochen wie auch [A/P/Tv/Av/B/C1-C3/Film], ebenso 4K Video mit allen Nachteilen wie Erwärmung und Speicherplatz. Für Clips ziehe ich das iPhone auf dem DJ OSMO Gimbal oder die EOS M mit dem stabilisierten EF-M 11-22 IS samt Stereoton vor.

Was spricht für die vollformatige EOS RP? Die Baugröße unterbietet jede VF dSLR, aber nicht die EOS M 😦  in die Handtasche passt sie ibs. mit dem langen 24-105 oder einem EF resp. EF-S dank >20mm Mount Adapter dennoch nicht, die Auswahl an Objektiven ist dafür nahezu unüberschaubar, was den männlichen Nutzer sicherlich sehr freut 🙂 🙂 🙂  Die Geschwindigkeit mit 4/5fps ist wenig sportlich, die Bildqualität nach dem Hangeln durch die vielen Menü Einstellungen untadelig. In Händen von Smartphone Nutzern oder bei low-light Umgebung (Abend) ist das [A]utomatik Programm ein Segen, genau wie bei der EOS 6D, nur jetzt bis hin zu ISO 40.000 und das ist schon eine Ansage für den availible light Fan! Weshalb ich über Blitzverwendung wenig sagen mag und das schon seit langer Zeit…

Beim Autofokus habe ich, wie bei der EOS 6D auch, nur Einzel-AF (d.h. ein etwas größeres grünes Kästchen, nicht den Spot weil deutlich langsamer) und Gesichtsnachverfolgung (blaues Kästchen) ausgewählt und beide zum Wechsel in den weißen Programmen auf die M-Fn Taste gelegt. In den Automatik-Programmen kommen, im Gegensatz zur dSLR, alle auf dem Sensor liegenden AF-Messpunkte zum Einsatz, bei Gesichtserkennung auch nachgeführt und werden in der/den jeweiligen Ebene/n grün markiert angezeigt, so dass der Schärfenbereich zu erahnen ist, grau wäre unscharf, das kannte ich bisher noch nicht. Der AF ist schnell und präzise, die EOS 1D Boliden mit bis 10fps sind noch präziser und schneller, wie das kleine zentrale AF-Feld (Kreuzsensor) der 5DII oder 6D auch. M.E. verführt die RP nicht zu schnellen Serien, ibs. wenn die Rückschauzeit auf >2sec< oder >4-6-8sec< resp. >Halten< zur Kontrolle der Aufnahme eingestellt ist, im Grunde geht es in Richtung slowfoto-grafie 🙂 Wer es wie ich mag, stellt die Rückschau auf >Aus< und nutzt nur bei Bedarf die Wiedergabetaste, man kann alternativ aber auch per halbgedrücktem Auslöser jederzeit die Rückschau umgehend abbrechen! Die Frame Rate für den Sucher habe ich auf flüssig gestellt, um das Ruckeln bei der Motiv Komposition zu unterbinden, was etwas mehr Strom verbraucht, ein 2. Akku ist immer dabei. Mit einem USB auf USB 3.0 Type-C Kabel (z.B. ANSMANN) kann man nicht nur den Akku LP E-17 in der Kamera (nach) laden, was am fähigen AC-DC Koppler oder Tank funktioniert, sondern auch die Aufnahmen von der Karte auf den Rechner kopieren. Leider funktioniert bei mir (wie mit der EOS M auch) EOS Utility als kabelgebundene Fernsteuerung noch nicht, ich bleibe da am Suchen 😦

Zum Fotografieren selbst bleibt zu sagen, ich habe sowohl die für die Umgebung nervige AF-Licht Unterstützung als auch die Rückschau ausgeschaltet und wähle sie, falls sofort nötig per [->] Taste, dann eben gerne auch 10-fach vergrößert per [5Punkt] Taste (die liegt unter der [*] Taste für die AE Speicherung) plus dem senkrechten vorderen Wahlrad für Verkleinerung; die Infotaste ermöglicht zudem den Blick in das Histogramm und die Parameter, was immer eine eingehende Unterbrechung beim Fotografieren bedeutet. Für lautlose Aufnahmen dient der [SCN] Modus mit ausgeschalteten Tönen. Mir genügt zudem ein 3er Gitterraster anstelle der mittig farbig und fett platzierten Waage, dazu die kleine Anzeige von Programm Zeit Blende -3/+3 ISO Bildanzahl und Akku Ladung im eSucher unten.

Unbeschwert loslegen funktioniert sehr gut mit dem grünen [A]utomatik Programm, für alle anderen sollten die Zusammenhänge zwischen Autofokus, Belichtungszeit, Blende, ISO Empfindlichkeit und deren Korrekturen als Voreinstellung geläufig sein, dazu eine kleine Tabelle, v bedeutet senkrechtes Stellrad vorn, h waagrechtes hinten neben der Lock-Taste, beide zur manuellen Korrektur wählbar:

[A] Belichtungszeit T Blende F -3-0-+3 ISO ++ halt auto
[Fv] Tv per h <-> Av per h <->      / per h <-> ++ wählbar
[P] T per v <-> F per h <-> auto bewährt
[Tv] T per v <-> F per h <-> auto mobil
[Av] T per v <-> F per h <-> auto offen-zu
[M] T per v F per h <-> auto ++ Mond
[B] Bulb on off F per h <->      / 400

 

* Bei wenig Licht (Abend) nehme ich gerne das [A]utoprogramm und konzentriere mich auf das, was der situationsbedingt variierende AF so alles vorschlägt.

* Für Tagesaufnahmen oder speziell korrigierende Bedürfnisse ist das neue [Fv] ideal, da es per veränderbarer ISO Werte sofort ersichtliche Belichtungsänderungen aufzeigt. Man kann für dichtere Farben die EV auf -1/3 stellen.

* Das [M]eister Programm lässt noch mehr Änderungen zu und per LiveView sind diese prima zu beurteilen, ggf. gleich vom Stativ aus (z.B. Mond).

Hat der eSucher gegenüber der SLR Optik deutlich sichtbare optische Nachteile (>Mäusekino<), so spielt er seine informativen Vorteile aus, weil jegliche Änderung eines Parameters live angezeigt und damit zu kontrollieren ist, die dSLR kann das zwar über live-view auch, die Spiegellose hingegen – auch am Auge – viel besser!

Fazit: Wer nur Wert darauf legt, zu sehen was er bekommt (wysiwyg), ist m.E. mit einem Händy ab dem iPhone 6+ (8MPI) resp. 7+ (12MPI) letztlich einfacher, leichter und schneller bedient, mit allen [APP] Vorteilen und den Einschränkungen bezüglich der Brennweite, dafür ist der große Händy Kontrollbildschirm einfach nur besser geeignet und sicherer zu bedienen! Wer gerne optisch zoomen mag oder Objektive wechseln will, kann mit der RP ebenfalls im [A]utoprogramm flott und unbelastet fotografieren. Wer gerne Parameter einstellt und Menues versteht, findet in den Programmautomatiken ein umfangreiches Angebot. Die zudem ständig wachsende ISO Fähigkeit (hier bis ca. 40.000) ist bei low-light ein willkommener Faktor. Alles hat eben 2 oder noch viel mehr Seiten – my10cents

Vergleich: In Waldshut Tiengen, Autokennzeichen WT, findet alljährlich im August die Chilbi statt, wir waren zur Theater Aufführung dieser Kerb auf der Kaiserstrasse in der schönen Altstadt, die Aufnahmen sind ab 21:03 innerhalb von 11 min. entstanden, erst mit der RP und dem EF 2.0 35mm im Aufnahmemodus [A] im 2:3 Format, dann unverzüglich mit dem 7+ im Aufnahmemodus [Kamera] im 3:4 Format, so dass ein direkter Vergleich der Leistung beider Kameras möglich ist.

Mein aktueller Bildstil [Natürlich 0 2 2 1 1 0] kann noch Änderungen erfahren 🙂

wird fortgesetzt 🙂

WT Chilbi 1 RP 21:03

WT Chilbi 2 RP 21:05
WT Chilbi 3 RP 21:07
WT Chilbi 4 RP 21:13
WT Chilbi 5 RP 21:14
WT Chilbi 1 7+ 21:03
WT Chilbi 2 7+ 21:05
WT Chilbi 3 7+ 21:07
WT Chilbi 4 7+ 21:13
WT Chilbi 5 7+ 21:14

EOS RP – iPhone 7+ – keine Filter – Image Converter (Datenreduktion)

(c) slowfoto.de

Mit dem OSMO MOBILE 2 plus iPhone fotografisch unterwegs

DJI OSMO: Tipps zur mobilen und stationären Anwendung beim Fotografieren

[DJI GO] als Film- und Foto [App], OSMO MOBILE 2 als Gimbal und ein iPhone als Aufnahmegerät bilden eine Funktionseinheit:

OSMO auf CULLMANN und NOVOFLEX (ohne iPhone, inaktiv), fürs iPhone dient ein altes Case

Man kann damit ibs. mobil Filmen und Fotografieren, bekanntermaßen auch mit dem iPhone alleine auch. Darüber hinaus kommt m.E. der stationären Verwendung, sei es auf einem Stativ oder stabilen Stand eine weitere Bedeutung zu. Weshalb also die Umstände mit dem OSMO oder besser gefragt, worin liegen die Nach- und Vorteile gegenüber der solo Verwendung des Smartphones?

17 auf einen Streich (=Stitch) – für Architektur gut geeignet

Dazu ein paar launische Gedanken:

[VIDEO] erlaubt Bildgrößen von 1280x720p HD mit 30fps, 1920x1080p HD mit 30 resp. 60fps und 3840×2160 oder 4K mit 30fps jeweils iVm. 60MB, 130 resp. 175MB und schließlich 350MB Speicherplatz pro Minute. Der etwas kleinere VIDEO Bildwinkel beträgt äquivalent 1,2fach Zoom, also etwa f34 gegenüber f28mm KBÄ und das maximale Zoomen ist auf 6x gegenüber 10x bei [FOTO] beschränkt.

OSMO bereit zur Aufnahme, das Case erleichtert die iPhone Montage für das Hochformat in Aktion

Wer also Filmen möchte, wählt die Bildgröße und fps, zwischen Hoch- und Querformat und internem oder anderem Mikrofon, in Stereo erst ab XS und XS max. Beim OSMO kann noch die Stabilisierung vom Walk Mode und Sport Mode eingestellt werden. Die Akkulaufzeit beträgt laut Bedienungsanleitung bis zu 15Std. (im ausbalancierten Stillstand, bei 2600mAh Kapazität), bei intensiver Nutzung sollten 2Std. als Maximum eingeplant werden wie auch für die Ladezeit am Adapter aus dem Zubehör.

Nanomax Tischstativ plus Novoflex 360 Gradteller plus TL-PB 10400mAh PowerBank

Ich verwende gerne für mobil eine 10400mAh Power Bank (Input 5V/2A Output 5V/1A + 5V/2A, womit Gimbal und iPhone gleichzeitig nachgeladen werden können) und für schnelles Laden das potente Stecker Netzteil vom iPad.

Einzelaufnahme Hochformat

Zum mobilen Fotografieren ist ibs. der Walk Mode von Vorteil, weil die einmal vorgegebene Ausrichtung des iPhones präzise nachverfolgt wird, wie beim bewegten Filmen eben auch, selbst bei massiver Änderung des Griffwinkels bleibt die Ausrichtung des iPhones bis hin zu den mechanischen Anschlägen erhalten. Korrekturen dieses Blickwinkels sind zudem unschwer mit dem dicken 4-Wege Knopf am Griff einzustellen. Mit etwas Übung lassen sich somit auch mobil Aufnahmen erzielen, die z.B. eine hervorragende Parallelität zum waagrechten Horizont bewahren.

>UltraWideAngle< 5 Aufnahmen gestitcht

Bei der stationären Verwendung erlaubt [PANO] gestichte, hochformatige Einzelaufnahmen: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern (mit ca. 100 Grad), >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern (mit ca. 340 Grad), die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn nur bei waagrechten Panos und die sinnvollerweise im Hochformat: Man platziert das Gimbal und iPhone mit Bodenplatte oder gleich auf einem Stativ erhöht und vertikal gut eingerichtet und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen, was ibs. bei 17 Aufnahmen den eigenen Fluchtraum voraussetzt :-). Auch hier ist die Parallelität zum Horizont bei sorgfältiger Positionierung gegenüber Panos >aus der Hand< augenfällig!

>180< Grad 9 Bilder gestitcht

Fazit: Wer auf Qualitätsverbesserungen hinsichtlich der Kameraführung Wert legt, kommt an der dynamischen Stabilisierung nicht vorbei, sei es beim Gehen oder ibs. in der Panoramafotografie, auch bei der Verwendung vom Zoom lassen sich auch durch den stabilen Stand relativ gute Aufnahmen mit sehr kleinem Bildwinkel erreichen, ähnliches gilt für Einzelaufnahmen mit verzögerter Auslösung (2-5-10sec):

8 Einzelaufnahme ZOOM Position min
9 Einzelaufnahme ZOOM Position max – das >Betreten verboten< Schild ist auch im nächsten Bild

Der originale quadratische Fuß mit den 4 Silikonstoppern hat für die stehende Aufbewahrung wie auch die Anwendung auf einer Tischplatte o.ä. eine Bedeutung, läßt sich aber auch anders ersetzen. Mobil kann alles Gerät (Einbein, 3-Bein Stativ) per Stativgewinde montiert werden.

>Panorama< 17 Bilder gestitcht – ganz klein halblinks mittig >Betreten verboten<

Nachteile beim Fotografieren: Panoramen immer in bester Qualität abspeichern, sonst werden sie zu sehr komprimiert, ibs. in der Höhe [dji] 705 zu 3.326 anstelle iPhones [PANO] 3.856 zu 11.616, zudem dauert die Verrechnung (Stichen) einige Sekunden, wohingegen das Pano mit der iPhone eigenen Software sofort zur Verfügung steht! Hier ist die Apple Überlegenheit augenfällig, 240 Aufnahmen in voller Größe pro Minute und bis Ende der Akku oder Speicher Kapazität (12MPI resp. 3.024 zu 4.032) sind unerreicht. Farbstiche haben mich verwundert:

der 2019er Sommer ist sehr warm, das [dji] Pano hat schon einen leichten Stich wie 8 + 9 auch 😦
den Grund dafür habe ich bisher noch nicht gefunden, Apple`s Fotos sind m.E. besser weil konstant auch in der relativ getreuen Farbwiedergabe und das ist nicht nur meine Meinung. Zudem speichert [dji] alle Aufnahmen in einem eigenen Verzeichnis, man muss also extra >in die Filmrolle< exportieren, und um Speicherplatz zu sparen, dann wiederum in diesem Verzeichnis löschen.

[PANO] ca. 200 Grad 4.002 x 16.382
Vorteile beim Fotografieren: Die Möglichkeit, mit bisher vertrauten [Apps] Fotografien oder Panoramen erstellen zu können, die letzteren auch im Hochformat, also von oben nach unten und weil stabilisiert auch umgekehrt und somit horizontal je nach Lichtsituation im und gegen den Uhrzeiger! Zoomen geht zudem wie gewohnt nur über den Bildschirm, also vor der Aufnahme! Wenn ca. 200 Grad Panos reichen, ist man so besser bedient. 340 Grad bietet, in bester Qualität abgespeichert, hingegen nur [dji], und das stationär im Hochformat und im Uhrzeigersinn.

[dji] ca. 340 Grad 4.006 x 16.376
Tipp: Üben kann man auch mit einem Handstativ wie dem NEEWER, mittlerweile mein Immerdabei 🙂

NEEWER Rückansicht
NEEWER Frontansicht

mit dem NEEWER aus der Hand und [PANO] geht es auch ganz gut, aber nicht immer top präzise
my10cents: Für den (mobilen) Filmer ist das OSMO MOBILE 2 ein Must, für den ruhigen Fotografen eine Bereicherung, wenn es um die Präzision des Kamerastandortes, vor allem bei Panoramen geht. Die fast Rundum Aufnahme aus 17 gestichten Einzelbildern ist ein Segen, egal ob im Freien oder im Raum, mit handfesten Vorteilen bei Architektur Aufnahmen. Brennweiten bedingt führen sehr nahe Distanzen zu eigenwilligen Abbildungen, also mal wieder etwas zum Spielen.

iPhone 7+  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de

OSMO Gimbal 2 – Einstellungen für Fotografie

Einstellungen zum Fotografieren mit dem DJ OSMO Gimbal 2

Lichtspuren – hier mit NIK-Snapseed intensiviert

>Den Osmo nutzen wir auch im (semi) professionellen Bereich für Online und die Kollegen sind durchweg begeistert.< Das schreibt mir ein Freund aus der kommerziellen Filmproduktion!

Filmen ist nicht wirklich meine Domäne, ich bin auf Standbilder fixiert und ibs. seit dem iPhone 4s auch auf Panoramen mit Hilfe vom Hochformat: Früher war die Nacharbeit (Stitchen) immens, weil die Aufnahmen aus der dSLR oder Kompakten zusammengefügt werden mussten, mein Maximum bisher waren 51 Clicks auf der Seiser Alm für ein 360Grad Bild, heute erledigt das iPhone in der App [Kamera] diese Aufgabe praktisch live, das waagrechte oder senkrechte Pano ist mit Ende des Schwenks schon fertig zum Posten:

Anders beim dazu vorbereiteten OSMO Gimbal 2, hier werden hier wieder einzelne Aufnahmen gesticht: >UltraWideAngle< mit 5 Bildern, >180 Grad< mit 9 Bildern und >Panorama< mit maximal 17 Bildern, die zudem jeweils noch einzeln gespeichert werden können. Nicht zu wählen ist die Aufnahme Richtung, weil immer im Uhrzeigersinn bei waagrechten Panos: Man platziert das Gimbal mit Bodenplatte und iPhone erhöht und vertikal gut eingerichtet (oder auf einem Stativ 🙂 und sieht zu, nach der Auslösung (roter Knopf) möglichst nicht auf der Aufnahme zu erscheinen,

hier ging genau das schief!

Weiterhin bietet die [dji] App noch Einstellungen zur >Einzelaufnahme< (Gegenlicht – 2s 5s 10s – HDR) und >Long Exposure< (Lange Belichtung – Lichtspuren s.o. – Lange Belichtung) und darunter die [Kamera] Aufnahmen mit dem OSMO, mit der Apple-Watch samt Zoomfunktion fernbedient:

[dji] 1
[dji] 2
[dji] 3
[Kamera] FB 1
[Kamera] FB 2
[Kamera] FB 3
und mit der [dji] zudem noch eine Gesichts- oder Motiv Nachverfolgung per Autofokus (grünes Quadrat mit grünem Punkt, allerdings ohne Zoomfunktion), in Einzelaufnahme lassen sich übrigens auch ordentliche Teleaufnahmen erstellen, gerade auch am Ende vom Zoom bei kleinem Bildwinkel:

[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
[dji] auf Gimbal WW = Zoom Beginn
[dji] auf Gimbal = Zoom Mitte
[dji] auf Gimbal = Zoom maximal
Belichtungskorrekturen können zudem wie in der iPhone eigenen [Kamera] App per Fingerwisch höchst komfortabel erfolgen, die >Einzelaufnahme< bietet Stativ gebunden ein erkleckliches Potential, wobei mir die Panoramen (5-9-17), die Motivnachverfolgung sowie die links- rechtsläufig resp. von oben nach unten zu wählende Pano Funktion i.V.m. der [Kamera] App bisher am besten gefallen! Hierzu die Vergleiche mit [Kamera]:

mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 1x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 2x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 4x
mit der [Kamera]App auf dem Gimbal 12x
mit der [Kamera]App als Pano auf dem Gimbal – absolut waagrechte Führung z.B. bei Architektur
mit der [Kamera]App als Pano aus der Hand – leichte Berg&Tal Führung, fällt in der Natur nicht so auf
Natürlich kann man die iPhone OSMO Kombination auch auf dem Stadtrundgang mitführen (anstelle des kleinen Handstativs von NEEWER), für mich als Stativmuffel eher eine Überwindung weil sperrig, aber gut, ibs. weil die Auslösung per rotem Knopf und der Zoom per Schiebetaste am Handgriff erfolgen.

Saarlouis Blick von Bastion 6 auf die Vaubaninsel [dji]
Tele max Vaubaninsel [dji]
Marktplatz zentral [dji]
Tele max [dji]
Tele max [dji]
Hierfür trennen sich dann auch unsere Wege für eine gewisse Zeit, in der Beziehung passen Fotografieren und Shoppen nicht wirklich zusammen 😦  jedenfalls ist das OSMO Gimbal bei zukünftigen Reisen oft dabei 🙂

das Leben im Gras, wie wir es gerne mögen [dji]!
NB1 [Beim Anheben aktivieren] habe ich wieder ausgeschaltet, das iPhone wird jetzt händisch gestartet und beendet, basta.

NB2 Achtung: Einstellungen -> Formate -> Maximale Kompatibilität (=JPG), keinesfalls High Efficiency, weil nicht exportierbar!

NB3 alle gezeigten [dji] Panos wurden maximal, d.h. mit 17 Aufnahmen erstellt, weil abschneiden kann ich nachher immer noch, der Stop oder Anschlag-Knopf am OSMO sollte immer in der Mitte des Panos ausgerichtet sein, zum Bedienfeld hin.

NB4 vertikale Panoramen: iPhone waagrecht montieren, App [Kamera] mit PANO oder Alternative verwenden, Kamera Bewegung mit auf – ab Bewegung per Knopf – fertig! 

Fazit
Viele schlichte Aufnahmesituationen (Einzelbild) lassen sich mit dem iPhone gut aus der Hand, manche noch besser und sicherer mit dem NEEWER Handstativ,

hier auf CULLMANN CS33 Saugnapf und dem kleinen CB2 Kugelgelenkkopf,

oder auch stabil aufgelegt lösen, die Panoramen hingegen sind mit Hilfe der kontrollierten motorischen links-rechts oder auf-ab Bewegung OSMO, egal ob mit [dji] oder [Kamera] App erstellt, schlichtweg viel besser. Faszinierend das aus 17 Aufnahmen gestichte Pano mit [dji] ohne weitere Bedienung als Start, oder das fernbediente auch gezoomte Einzelbild resp. Pano mit [Kamera] und Apple Watch, es gibt also viel zum Spielen 🙂

iPhone 7+  ooc außer Lichtspuren  FastResize

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Stativ für das Handy – Gimbal

Gimbal – Last oder Lösung?

OSMO MOBILE 2 auf BASE im stand by resp. off

Ich bin kein treuer Stativ Fan, weder für die SLR (da wäre es oft besser gewesen) noch für alle Kameras ohne Spiegel, ab der EOS M war der [Nachtaufnahme ohne Stativ] Modus die Einstellung der Begierde. Am iPhone (4 4s 5s) hat mich spontan die kleine Größe und das geringe Gewicht begeistert, davor waren >5kg Gerät im Fotorucksack Normalfall. Seit 8/2011 sind es dann nur 140g für die immer dabei Kamera gewesen. Okay, die Abbildungsleistung des 4er kam nicht an die der EOS 5D heran, war aber bei gutem Licht schon nahe an der von Kompakten. Heute erreicht das 7+ mit dem 12MPI Sensor Aufnahmequalitäten, die bemerkenswert sind, vor allem mit dem 4mm Weitwinkelobjektiv (=28mm KBÄ). Doch wie lässt sich die Bildqualität – aus der Hand – auch bei Panoramen – noch weiter verbessern?

Case

Das OSMO MOBILE 2 ist an sich ein Gimbal (reaktive kardanische Aufhängung) für die Erstellung von Clips, um auch mobil notwendige Bewegungen des Smartphones auszugleichen, weicher zu gestalten, wie Fliegen eben… Für mobile professionelle Kamerasysteme kosten diese Systeme bis zu mehreren k€ und sind aufwändig sowie schwer. Das OSMO 2 wiegt 490g, die empfehlenswerte OSMO Base Platte 130g, sie ist über ein Foto-Schraubgewinde angedockt und hat Gummifüße. Ersatzweise kann also auch ein Einbein- oder Fotostativ (LEKI Fotostock o.ä.) direkt unter das OSMO 2 geschraubt werden. Mitgeliefert wird ein wertiges, weil Oberflächen vergütetes Styropor Case zur Aufbewahrung, so dass sich für mich weitere Transport Optionen erübrigen, ansonsten ist ein USB auf USB Mikro Lade-Kabel und eine für mich eher kryptische Beschreibung beigefügt.

Hochformat – für Handy-Ladekabel die Ladebuchse nach oben richten

Einrichten: An einem fetten Ladestecker (i-Pad) benötigt das OSMO 2 über 2 Stunden für die erste Aufladung des eingebauten 2600mAh Akkus, in dieser Zeit lädt man die hauseigene App [DJI GO] für viele Anwendungen auf das Handy. Zur Kopplung des OSMO 2 mit dem Handy ist die Konto Einrichtung für die Anmeldung auf der Website nötig. Danach kann es losgehen:

Querformat – auch mit Ladekabel für das Handy

Handy waagrecht oder senkrecht montieren war meine erste Verzweiflung, die Anleitung ist nur zu verstehen, wenn man ganz systematisch vorgeht und die winzigen Abbildungen für die Montage beherzigt. Da dies im ausgeschalteten Zustand erfolgt, kann (fast) nichts kaputtgehen. Bei der Handymontage erfolgt die erste Justierung, für Querformat ist der satte Sitz des Handys mit 3-Punkt Auflage richtig, für das Hochformat die mittige Positionierung in beiden Klemmen. Tipp: das Handy nackt, also ohne Schutzhülle montieren… Es gibt einen in der Länge verstellbaren Arm, der für das Querformat zum Gewichtsangleich verstellt werden muss, im Hochformat bleibt dieser eingefahren, also kurz. Wenn sich das Handy losgelassen nicht mehr per Schwerkraft bewegt, ist die Positionierung richtig.

manuelle Hilfe

Eine kleine Wasserwaage findet sich jetzt auch in meinem Gepäck, auch zur Kontrolle für die eventuelle Tischplatte als Stand u.v.a.m.

nur 4 Taster

Am OSMO 2 Griff finden sich Daumen gerecht Ein-Aus (M) Knopf, Bild-Clip Aufnahme Knopf (rot), Joy Knopf für geführte Bewegungen ab-auf und links-rechts mit griffiger und großer runder Auflage, W-T Zoomen per links seidigem Schiebeschalter und gegenüber dem Bedienfeld, also hinten noch ein USB Buchse, über die z.B. das Handy mit Strom versorgt werden kann und rechts ohne Bild die Micro Buchse für die Aufladung und damit ist es gut.

USB für Zubehör

Funktion: Handy Bluetooth auf on, [DJI GO] aktivieren, OSMO 2 per M-Taste starten und auf dem Handy die jetzt notwendigen Schritte verfolgen resp. abarbeiten. Dabei können in den Einstellungen verschiedene Qualitäten gewählt und manuelle Kalibrierungsschritte gewählt werden, zuerst ist die exakte horizontale Ausrichtung wichtig, wie bei jeder schlichten Foto Aufnahme auch!

Horizont manuell, dann auto Kalibrieren

Die automatische Kalibrierung erfolgt danach (wirklich automatisch, ca. 2min), und dann kann es losgehen, meine genutzte horizontale und vertikale motorische Schwenkbewegung ist mit 1/3 langsam und damit gut verfolgbar, bei softer Zoom Nutzung, es sei denn vor der Motivwahl. NB: Zoomen setzt die Nutzung der [DJI GO] App voraus. Klasse: Es muss nicht immer diese [DJI GO] App sein, fotografieren funktioniert mit allen meinen vorhandenen [Apps], nur halt Objektivwahl oder Zoomen nicht, das geht dann über die Touchscreen Steuerung am iPhone. Auslösen ist ebenfalls BT gesteuert (oder per BT-Remote resp. Apple Watch), Burst Serien also wie gewohnt mit Dauerdruck. Womit das OSMO 2 ein veritables mobiles, Einbein- oder Tischstativ mit Bewegungsausgleich darstellt das sogar alte Stativmuffel wie mich überzeugt 🙂

Angebot, wenn die [DJI GO] als Foto-App genutzt wird
Aussicht draußen
Ansicht auf dem iPhone

NB: Bei Video rauscht das bordeigene Mikro des iPhone früh, besser ist die Kombination dieser beiden Adapter (der weiße auch für Kopfhörer) und einem guten externen Mikro, muss ja nicht groß sein, das uralte SONY zum Anstecken macht sich auch mono echt gut, laut und rauscharm. Apple bietet Stereo Ton Aufnahme seitig erst ab neueren Modellen 😦

Kabel Adapter mit externem Mikrofon sorgen für guten (mono) Ton bei der Videoaufnahme

Tipp: mobile Tonkontrolle kabellos mit bluetooth in ear Stöpseln oder Kopfhörern, an diesen die Verstärkung nur auf ca.50% (kleine Akkus und weniger Rauschen!) und am iPhone die gewünschte Lautstärke einstellen, so sind die möglichen Laufzeiten länger.

Fazit: another brick in the wall – halt empfehlenswert, weitere Aufnahmen folgen 🙂

iPhone 6+ und 7+  je nach Aufnahme   ooc   FastResize

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Slowfotos für die KW 16 2019

…CO2 am Himmel und auf der Erde

Weitwinkel kein Filter
Tele kein Filter
Weitwinkel SW Filter

Die Fluggesellschaft Ryanair betreibt bisher ausschließlich Flugzeuge des Boeing Typs 737-800 als Teil der Geschäftsstrategie >einfaches Flottenmanagement<. Im Dezember 2018 erhielt sie die letzte von 400 Maschinen aus dieser Baureihe. Künftige Maschinen sind aus der 737-MAX-Serie, hier dazu die technische Daten.

Vergleicht man nun einen Reisebus mit 50 Personen und ca. 50km/h durchschnittlicher Reisegeschwindigkeit bei 25l/100km Verbrauch, so errechnen sich 0,5l Diesel pro Person auf 100km Distanz. Ein Flieger wie die oben genannte Boeing befördert etwa 150 Fluggäste bei knapp über 900km/h und einem Verbrauch von rund 400l/100km, das bedeutet 2,7l Kerosin pro Fluggast auf 100km bei ca. 18-facher Geschwindigkeit ohne Rast oder Pause bei Reichweiten bis ca. 5.000km. 

Steuern werden auf alle Kraftstoffe erhoben, an der Tankstelle sind das rund 85Cent pro Liter für alle Verbrenner, nur Kerosin für Flugzeuge ist steuerfrei und verzerrt damit den Wettbewerb völlig. 

Eine sinnvolle und schnelle Alternative für lange Strecken sind elektrifizierte Bahnen mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu 300km/h und Hunderten von Passagieren. ÖVP macht auf kurze Distanzen Sinn, ibs. wenn wie in der Schweiz 95% der Strecken elektrifiziert sind, die übrigen 5% sind nur per Busverkehr zu bewältigen, der auf die Zugfahrpläne abgestimmt ist. Im deutschen Bodenseebereich samt bayerischem und württembergischem Allgäu gibt es für Eisenbahnliebhaber noch viele alte Dieselloks zu bestaunen, weil die Elektrifizierungen fehlen.

Für unseren Individualverkehr noch ein paar ganz persönliche Zahlen ohne Anspruch auf Vergleichbarkeit und nur aus eigener Erinnerung:

Hersteller Art Leistung min typ max Verbrauch
SUZUKI 1Zyl 125ccm 10PS 3,5 3,5 4,5
SUZUKI 2Zyl 400ccm 27PS 4,5 5 6
BMW R GS 2Zyl 2V 800ccm 50PS 3,5 5 6,5
BMW R GS 2Zyl 4V 1.100ccm 78PS 3,2 4,5 6
VW Golf 4Zyl 1.600ccm 75PS 8 10 14
VW Golf GTI 4Zyl 1.600ccm 110PS 6 8 10
VW Passat 4Zyl 2.000ccm 136PS 8 10 12
VW Passat 6Zyl 2.800ccm 174PS 320Nm 8 10 14
 

VW Golf R TDI DPF

 

4Zyl 1.900ccm

 

105PS 250Nm

 

4,9 6

 

8

AUDI A4 TDI DPF 4Zyl 2.000ccm 140PS 340Nm 6,2 7,5 12,5
FIAT Ducato Laika D 4Zyl 2.300ccm 148PS 380Nm 9,0 10 11
AUDI A4 TDI clean diesel 6Zyl 3.000ccm 245PS 580Nm 6,4 7,9 10

Mit der Benzineinspritzung und per Turboladung von Dieselmotoren wurde ein wesentlicher Schritt zur Verbrauchsreduzierung erreicht, ibs. wenn man die Gewichtszunahme der >sicheren< PKWs betrachtet. Ein zusätzlicher Einspar-Effekt läßt sich in der Beachtung von optimierten Drehmomentbereichen erreichen, die vor allem beim Hubraum großen Dieselmotor und da nicht nur bei LKWs eine Rolle spielen. Reisen statt Rasen bringt Vorteile und reduziert zudem die Unfallfolgen, wenn es denn mal dazu kommt. Mittlerweile bin ich ein Freund von gezielten Tempolimits und vor allem des Tempomaten. Das war früher auf der leeren Autobahn auch mal anders…

Bleibt der aktuelle Schadstoff Ausstoß aller Verbrenner, wenn auch mit funktionierender Abgas-Reinigung, also anders als bei Kreuzfahrtschiffen & Co: Die m.E. nur politisch bestimmte Tendenz zum reinen E-Auto wird sich hoffentlich schnell mit anderen Antriebsformen ändern, denn die Problematik Akku-Nachladen ist nie beherrschbar, wenn es um individuellen Langstreckenverkehr handelt. Grundsätzlich ist der E-Antrieb richtungsweisend, allerdings nicht mit der Akkutechnik von gestern. 

Der Strom muss auf Ressourcen schonende Weise auch im Fahrzeug erzeugt werden können! Rekuperation zur Energie Rückgewinnung ist mit den Elektromotoren ibs. bei vorausschauender Fahrweise möglich anstelle bloßer Vernichtung der kinetischen Energie in der Bremsanlage incl. schädlichem Abrieb als Feinstaub. Auch der Reifen kann durch neuartige Gummimischungen mit hohem Silikat- statt Rußanteil eine wesentlich verbesserte Temperaturstabilität und damit längere Laufzeiten erhalten. Es gibt noch viel zu tun, hier sind nicht nur die Autohersteller mit neuen und umweltfreundlichen Konzepten gefordert. Völlig unverständlich hingegen ist die Förderung von Pellet Heizungen, wenn man gleichzeitig den Feinstaub in der Luft reduzieren will. Nach 35 wartungsintensiven Jahren Öl-Heizung freuen wir uns seit 5 Jahren über die reduzierten Schadstoffwerte und weitgehende Wartungsarmut einer gemeinschaftlichen Gasheizung, zudem über einen halbierten Stromverbrauch!

Die Deutsche Post hat mit der konzerneigenen Elektroflotte samt Herstellung genau den aktuell richtigen Schritt getan, tags unterwegs, abends zum gemeinsamen und schnellen Aufladen in die Halle. Auch das Fahrrad mit dem E-Rückenwind ist ein Gewinn.

CO2 ist nur einer der vielen Schadstoffe, die alle Verbrenner ausstoßen, auch die Heizungen. Das regionale und temporäre Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in einigen deutschen Innenstädten kann und wird nicht nachhaltig die Erderwärmung bremsen oder den Schadstoffgehalt reduzieren. 

Vielleicht müssen wir alle am Freitag auf die Strasse(n) gehen.

iPhone 7+  oben und mittig [Kamera] ooc – unten [CameraNoir] und Filter – Fast Resize

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FAQs: WLAN zuhause einrichten

Bild, Ton, Video und mehr auf dem TV kabellos einrichten, wie geht das?

RP Kabelsalat

Kabel haben den Vorteil, zwei oder mehrere stationäre Geräte stabil und sicher zu verbinden, allerdings auch mit einen gewissen Einfluß auf analoge Signale, als Beispiel die durchaus qualitätssteigernden Klangveränderungen in der Musikwiedergabe. Für digitale Signale entfällt dieser Effekt, dennoch kann hier eine Verkabelung optisch störend wirken, vor allem wenn sie im Wohnbereich sichtbar verlegt ist. Abhilfe schaffen Funktechniken wie BT (bluetooth) für kurze Entfernungen, als Beispiel die automatische Ankopplung vom Mobiltelefon zum Autoradio für entspanntes Freisprechen. BT bedingtes Grundrauschen ist allerdings ibs. bei leiser Musik- oder Sprachwiedergabe als Störsignal im Übertragungsweg hörbar, ähnlich dem Nadelrauschen bei der Schallplatte. Solange Mobiltelefone noch einen Audioausgang aufweisen, sind Kabel gebundene in-ear Ohr- oder klassische Kopfhörer die Alternative, sofern sie die Mobilität nicht einschränken.

FRITZ!Box am Festnetz

Im wohnlichen Zuhause ist die Kommunikationszentrale für das kabellose LAN (oder WIFI) idealerweise mit hohen digitalen Übertragungsraten am Glasfaser Festnetz der Telekom angeschlossen, als Beispiel die FRITZ!Box 7530 VP mit zwei Kanälen für schnelle Downloads und zumindest speditive Uploads. Wir haben weiterhin ein FRITZ!Fon für die Festnetztelefonie unschwer koppeln können (DECT Taste drücken genügt!), die aktuelle Ausstattung läßt wenig Wünsche übrig. Mobiltelefon, Notebook, Rechner oder Tablet werden einfach, wie der Fernseher oder der zentrale Drucker auch, an das WLAN angemeldet.

FRITZ!Fon überall

Für die private Bild-, Ton oder Videowiedergabe auf dem TV nutzen wir Google Chromecast zum Streamen, ebenfalls im WLAN angedockt sowie am HDMI Eingang angeschlossen, womit Daten vom Handy, Notebook, Pad oder Tab und WLAN über die Glotze angeschaut und gehört werden.

Chromecast klein und rund mit USB Strom am HDMI Eingang, Dynaudio darunter am geregelten Kopfhörerausgang und Strom über das Netzteil, beide an der TV Rückwand

Ibs. die Mediatheken vieler TV Sender bieten reichhaltige oder zeitversetzte Abwechslung zu den live Programmen über TV-Satellit. Wir haben, weil mit dem Hörerlebnis moderner und schlanker Fernseher unzufrieden, am analogen und mit der Lautstärken Regelung der Fernbedienung gekoppelten Kopfhörer Ausgang der Glotze, der mit der internen Lautstärken Regelung gekoppelt ist, noch eine kleine Funkbox für die aktiven und kabellosen DYNAUDIO XEO Boxen installiert, mit entsprechend potentem Hörerlebnis, das sowohl der altersbedingt abnehmenden Hörfähigkeit als auch dem Wunsch nach Dynamik und Raumklang auch bei leiser Wiedergabe mehr als gerecht wird. SONOS bietet mit der unter dem TV aufzustellenden zentralen Soundbar und mindestens zwei SONOS Boxen inclusive Alexis eine Alternative für noch mehr Komfort mit sehr sattem Sound, Bose mit dem portablem Mini II die mobile und bisher beste Klangalternative für die Händy Wiedergabe, auch geeignet für mittlere Räume!

Ein winziges TechnikSat DigiRadio 100 sorgt für DAB und UKW Empfang sowie die unproblematische Ankopplung externer BT Geräte.

BT DAB FM mit FB

Kabellos ist im Familienzimmer nicht wirklich der Fall, die leidige 220V Stromversorgung bleibt erträglich per sorgfältig ausgewählter Verteilung der Steckdosen und damit kurzen Netzkabeln, auch zu den Netzteilen, was sinnvoller Weise schon vorher bei der Einrichtung zu lösen ist. Dann ist die häusliche Wiedergabe von Bild und Ton, sei es live oder aus der Konserve, ein Genuss akustisch über die aktiven Boxen wie optisch über den großen METZ Bildschirm. Mit entsprechenden Voreinstellungen reichen Händy&Co zur Steuerung im Sinne der Fernbedienung, was will man mehr?

Schreibtisch mit Kabelitis rückwärtig (s.o.)

Für den Arbeitsplatz am Schreibtisch gibt es das alles auch, kabelgebunden die Boxen und Kopfhörer, auch mit live TV über die Mediatheken oder andere Tonquellen wie Spotify mit der Möglichkeit des Downloads der individuell zusammengestellten Musikdateien auf das Händy, was dann den Kreis zur nahezu kabellosen TV Erlebniswelt im Familienzimmer schließt 🙂

Familienzimmer fast ohne Kabel

iPhone 7+ ooc außer FastResize

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