Slowfoto für die KW 15 2020

Handkäse auf der Reise nach Italien

Zutaten

Wenn wir schon nicht mehr zu unseren Freunden fahren oder hier beim Italiener essen gehen dürfen resp. können, dann schicken wir halt den Käse auf die Reise, hier das Rezept: rote Zwiebeln gedünstet, getrocknete Tomaten, Kapern, Olivenöl, Balsamico rot und weiß, Pfeffer und am Schluß noch Rauke (Rucola), guten Appetit und bleibt bitte gesund!

Formaggio manuale alla belle Italia 🙂

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Kochkurs Vorspeisen – Petiscos

Spezial Kochkurs – Petiscos / portugiesische Vorspeisen

der Meister nicht nur an den Pfannen mit den Bacalau Puffern: Georg Franzky Cabral in action

Hapimag Albufeira – Restaurant Vista Mar: Georg Franzky Cabral lädt ein zu einem weiteren Kochkurs über landestypische Vorspeisen, mehr als gutes Dutzend Partner kommen zum dreistündigen Kochkurs, bereiten zu, kosten dabei schon mal vor und speisen schließlich genußvoll miteinander 🙂 danke für das (c) der Rezepte!

Rohkost gelbe Rüben und Weißkohl
gelbe Rüben gedünstet mit Koriander
mit Piri Piri Streifen garnierte gekochte Wachteleier
frittierte Stichlinge
das Rührei mit der fetten Wurst
>mein< Teller zusätzlich mit Bacalhau Puffer und Alheira Rührei
Genuss am Tisch miteinander
Mineralwasser, grüner und weißer Wein

und zum Abschluss noch der perfekt vorbereitete Einkauf:

fast ein Delikatessen Laden
Spitzkohl und große gelbe Rüben
viele kleine Wachteleier
fette Wurst
Koriander
Stichlinge
geköpft und ausgenommen
Kabeljau gesalzen mariniert
Pimentes grün und rot
großblättrige Petersilie
Knoblauch, grüne und rote Paprika und Gemüsezwiebeln
mein farblicher Favorit
und der aus Weinkisten

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Marisco Kochkurs aus dem Meer: vom Feinsten

Spezial Kochkurs – vom Feinsten aus dem Atlantik

Hapimag Albufeira: Georg Franzky Cabral lädt ein zu Austern, Gambas, Thunfisch Muscheln und mehr, ein gutes Dutzend Partner kommen zum mehrstündigen Kochkurs, bereiten zu, kosten dabei schon mal vor und speisen schließlich genußvoll miteinander 🙂

Tatort Hapimag Restaurant Vista Mar
Georg Franzky Cabral
Muscheln
wie alles andere an Meeresfrüchten frisch aus Olhao
Thunfisch in Salzlake
Stäbchenmuscheln
Spinat
Thunfisch gesalzen und luftgetrocknet
ca. 2 Jahre alte Austern, natürlich von heute
Koriander nicht nur für den Salat
traditionelles Weizenmischbrot
eingelegte Oliven
kleine Gambas
Austern zum Genuß
der tricolore Vorspeisenteller grün rot weiß
Spinat blanchiert
Gambas im Sud
gesalzener Thunfisch wird fein geschnitten
Tomaten Paprika Salat mit Thunfisch
Spinat mit Crème fraiche Curry
die gekochten Stäbchenmuscheln
auf Spinat und Mayonnaise
genußfertig
die Gambas köcheln
die Teilnehmer haben Platz genommen
Muscheln
auf dem Teller
nach dem Essen
zum Essen: Vinho verde – Weißwein – Mineralwasser
der Café schließt die Runde
Rezept
zum Nachlesen (c) GFC – danke für die Freigabe!

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Was wir so gerne mögen: Slowfotos vom Genuss

…über 100 eigene und regionale Leckerbissen mit korrespondierenden Weinen für das leibliche Wohlergehen

ein must
kleine Toastbrote mit Oregano
Grillgemüse mit Reibekäse überbacken
La Falluca Filemone 2018 Costa Toscana Vermentino
Carpaccio von der rohen roten Beete mit Dressing
190 Grad 20 min
fertig
Bodensee Zander mit frischen Champignons, Fenchel, Gemüsezwiebeln und Kohlrabi
2011 Ronco Broilo Friuli Colli Orientali Bianco Conte D`Attimis-Maniago
Filetstück
alles geht einmal zu Ende
Lömer 2015 Grüner Veltliner Bio Österreich
Sushi von der Forelle
Hirsch Schinken Carpaccio mit warmer Käsesoße
Kalbsschnitzel vom Weiderind auf Bratkartoffeln
Topfenstrudel, Apfelringe, Vanilleeis
kleine Spinat Bandnudeln mit Weißkohl Gemüse aus der Pfanne
Tagliata vom Schwarzwaldrind
Spada 2018 Garganega Verona
Bandnudeln mit Lachsstückchen und Gemüsen
2018 Sostegno Monferrato (barbera e pinot nero) Marchesi Alfieri
Gnocchi mit Pilzen aus der Pfanne 
geräucherter Fisch und Salat 
Huhn paniert mit Salat 
Risotto mit viel Grün 
Kretzer gebacken mit Safran Gemüse Pfanne 
2018 Tasto di Seta Malvasia Colli Piacentini Castello di Luzzano
Nockerl
Carpaccio vom Thunfisch
da hat doch schon einer was gegessen 🙂 Bandnudeln mit schwarzem Trüffel
VÉRV Prosecco Treviso brut Andreola 2019
Rindsfilet mit Kartoffelspalten und Gemüsen
Gemüse Teller mit kleinen Rehfilets
argentinisches Rind mit Gemüsen
Nipozzano Riserva 2016 Chianti Rufina Frescobaldi
Ochsenbrust mit Frankfurts grüner Soße und Bratkartoffeln
Gnocchi Rauke Tomaten Grana
Kohlrabi mit mediterranem Gemüse
Pizzabrot zum Salat
Kalbsgeschnetzeltes mit Rösti
Schnitzel mit Rösti
Carpaccio vom Schwertfisch mit Rauke und Tomaten
Malvazia 2014 Suho Edi Simcic Slowenien
mit dem Hund
Dorade im Salzmantel
Kalbsleber mit Reis
Strozzapreti mit Fisch
Rinderbrust in Nudelsuppe
Kartoffel Gemüse Quiche
Drillinge mit Grillgemüsen
Wiener Kalbsschnitzel mit Rösti
Maultaschen schwäbisch mit Salaten
Rindsgulasch mit Spätzle
2016 Refosco – Peduncolo rosso – Friuli Colli Orientali – Conte D`Attimis – Maniago
Kässpätzle mit Röstzwiebeln
amuse gueule
Leber mit Drillingen und Blumenkohl
selbsterklärend
Salate satt wie wir sie mögen
3erlei Wildbret mit Spätzle, Pilzen und Kartoffelplätzchen
Gaudon Crianza 2016 Bio Rioja 
Zander auf lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat
Jakobsmuscheln in den Jakobsmuscheln
Kürbisrisotto mit Meeresfrüchten
feine Bandnudeln mit Steinpilzen
Tatar vom Rind mit Schwarzbrot und Salat
Kaninchen Lachse mit Pilzrahmsoße
Lachsschnitte auf Reis
Sancerre 2019 rosé Famille Bourgeois
Beilagensalat
Ragout fin überbacken
gefüllter Wildbraten mit Bratkartoffeln
Carpaccio vom Wildschwein mit Salaten
Gulasch mit Gemüsen und Kloßscheiben
Gerste Risotto mit Rauke
Pastete, schon in Arbeit 🙂
gedünsteter Steinbeißer
Hirschkalbssteak mit Gratin und Gemüse
Rinderlende mit Gratin und Gemüse
Vorspeisen Salat
Kartoffel-Gurkensalat mit Fleischpflanzerln nach dem Rezept der rumänischen Mutter mit Kartoffeln 🙂
Laugen Männle
Graupen Risotto mit Gemüsen und Grana
ofengebackene Tomaten und Champignons
Kalbsleber mit Bratkartoffeln
Maultaschen mit Pesto überbacken
Bratapfel mit Eis
Gratinpfanne mit Rosmarin
Schnippelbohnen mit gewürfeltem Rohschinken
Gemüsepfanne Nr. 10
2018 Gran Sermone Romagna Appassimento Sangiovese
Rote Beete Suppe
Saibling mit Gemüsen, Rosmarinkartoffeln, Schnippelbohnen und Roter Beete
Tiramisu
Gemüseteller
Lachs mit Kräuterkruste
auf dem Teller
Fischsuppe mal anders
Rinderfilets auf Gemüse
feine Bandnudeln mit Gemüsen
Bouillabaisse
Berglinsen mit Ravioli und Grana
Tagliata mit Kartoffelspalten
Steinbeiser in grüner Pfeffersauce
Schokoküchlein mit Aprikosen
gefüllte Ravioli mit Gemüsen
Schäufele gebraten
Zander gebraten mit gegrilltem Gemüse
rote Beete, vorgekocht und mit Käse überbacken
Acker (=Feld-)Salat mit Schmandsoße
Dinkel Vollkorn Baguette – hausgebacken aus einem 1a Restaurant!
Zuckerhut, mit Knoblauch und Olivenöl angebraten
Zuckerhut als Salat mit Schmand-Youghurt Dressing
Fattoria San Donato Vernaccia Di San Gimignano Riserva 2016
schwäbischer Salat als Vorspeise
angebratene Semmelknödel auf Spinat-Steinpilz-Sauce
Mohnküchlein an Marillensauce mit frischem Obst und Eis
Grillgemüse aus dem Backofen
Zander gebraten auf frischem Salat
Loimer Brut Rosé Reserve 2017 Sekt aus Niederösterreich
italienischer Roh-Schinken,
auf der roten Berkel geschnitten
Vitello tonnato
Rauke, frische Champignons, Grana, Tomaten
Kalbsschnitzel mit Pasta und Steinpilzen
Risotto mit Gemüse und Meeresfrüchten
südamerikanische Riesen Avocados
Berglinsen mit Gemüsen als Eintopf
2016 Refosco Friuli Colli Orientali Conte D`Attimis – Maniago
Saibling gegrillt vom benachbarten Fischer mit gebackenen Gemüsen
regionaler Brokkoli gedünstet
Kalbsschnitzel paniert mit Bratkartoffeln
gesundes Frühstück: regionale Äpfel und Birnen, Obst, Vollkorn Müsli ohne Zucker, Yoghurt und Quark aus der Voralpen Sennerei
Backblech mit doppelseitiger Backfolie bei 190 Grad – unser Favorit für viele Zubereitungen
Vollkornbrot als Toast, Tomaten, frischer Knoblauch, Zucchini, Reibekäse
täglich frisch geernteter Feldsalat mit roten Zwiebelchen und Vinaigrette
Gemüsepfanne – unser Favo…
Lachs auf Bulgur
Gänseleber Terrine
Topinambur Croutons plus Suppe
26 Ventisei Bianco 2017 Toscana
Seeteufel mit Venerereis und Flußkrebsen
2018 Spada Garganega Verona
Schwarzwälder Rehrücken auf Steinpilzen, Wirsing und Kartoffel-Oliven-Stampf
2016 L`Exception Chateaux Moyau Languedoc
frische Ricotta Creme mit heißem Schokokuchen
last not least

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…ein paar Anregungen

für den gemeinsamen Genuss!

Es gibt viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben, wir essen halt gerne:

Dinkel mit Pfannengemüsen und Grana
Krautsalat mit Fenchelsalami
Tagliata vom Weiderind mit Röstis und Salat
Saibling frisch vom Fischer, Knoblauch, Lauchzwiebeln, Salbei
rote Beete aus der Pfanne
feine Seelen
nicht vergessen Tischschmuck Amaryllis
vom Backblech Kohlrabi, Knoblauch, Paprika, Salbei, Zucchini, Zwiebeln, Vollkornbrot mit Sugo
Champignons und Kürbis gebacken mit Knoblauch, Salbei und Zwiebeln
getrocknete Tomaten, Kochschinken, Artischocken-Tomaten Salat
gegrillte Gemüse, alter Bergkäse

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2 aufs Ohr

mobiles Hören

aufsetzen
geklappt für
den Transport

Kleine in ear Stöpsel haben mich schon immer fasziniert wie die ultimate ears, die mich seit Jahren begeistern. Entsprechen der Bauart benötigen sie ein Kabel und telefonieren kann man damit auch nicht, warum auch? Mit den elektrostatischen STAX kann man noch nicht mal herumlaufen… Das Objekt der Begierde war ein JBL E65 BT NC, BT steht für blue tooth und NC für aktives noise cancelling, für mich etwas neues, was ich erst in lauter Umgebung beurteilen kann. Dieser on ear Kopfhörer stammt übrigens von Harman, der audio Edelschmiede, und lag ursprünglich bei 200€, aktuell ist er in schwarz wohl ausverkauft. Gebraucht wie neu habe ich noch einen letzten erhalten und den für die Hälfte des Preises 🙂

Nachtrag NC: die Bedienungsanleitung ist knapp aber vielsprachig, weiß der Geier warum, NC abgeschaltet wird (nur) für kabelgebundenes Hören empfohlen (rechte weiße Diode aus), m.E. ist die Geräuschisolierung (Muschel over ear) auch in ruhiger Umgebung so gut, dass ich sogar im BT Modus auf NC verzichte, was die Nutzungsdauer des Akkus verdoppelt und auch das Grundrauschen gegen 0 reduziert! Die Wiedergabequalität mit/ohne NC ist bemerkenswert und die Effektivität der Geräuschunterdrückung recht hoch (Haindling – Rahmenbedingungen für eine Entspannung) 

my10cents: Trotz altersbedingter und anderer Schwerhörigkeiten bedarf es schon eines gewissen Niveaus, mich akustisch zufrieden zu stellen, das neue iPhone 11 gehört bei rund 50GB Spotify Playlisten zu den besten Quäken, die ich je hatte, ibs. mit angedocktem oder angestöpseltem Gerät wie dem JBL: ob laut oder leise, ob Sprache oder Musik, der JBL verblüfft mit sehr tiefen Bässen (Mikéa – Hé Joe oder andere jazzige resp. rockige Versionen) und exakter Orchesterabbildung (Bernstein – Berlioz Bilder einer Ausstellung) sowie schönen Stimmen (aktuell wieder Cantate Domino, meine Test CD und Vinyl LP Nr.1, mit dem Julsäng aus der Steinkirche mit Orgel und Chor), bei Wände durchdringender Übertragung, was ich bisher so weitgehend nicht kannte. BT hat nach meiner Erfahrung ohne Signal immer ein Grundrauschen, das hier schon mit sehr wenig Lautstärke resp. bei abgeschaltetem NC unhörbar wird. Der Tragekomfort (265g!) ist für meinen Kopf samt Ohrwatscheln und 3mm Frisur (oder was davon übrig ist) wie angegossen, auch für längere Zeiten, meine Frau beklagt aber das Mithören bei full power und dabei geht die Post richtig ab, mit Lautsprechern würde das 1) sehr viel Geld kosten und 2) sollten alle Mitbewohner gerade mal nicht anwesend sein 🙂 Wer für Weihnachten noch was für die Ohren sucht, ist mit dem JBL bestens dran: man gönnt sich ja gerne vieles *****  

Tipp: 24g ins Ohr Linklike Fly 9

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Weihnachtliches Posaunen Konzert in der St. Georgs Kirche in Wasserburg

Das Posaunenquartett Opus 4 mit Musikern des Gewandhausorchesters zu Leipzig

St. Georgs Kirche auf der Halbinsel

Im 25. Jahr des Bestehens geben die vier Posaunisten (A-Tenor-, 2xTenor- und Bassposaune) unter der langjährigen Leitung von Jörg Richter ein weihnachtliches Konzert in der Sankt Georgs Kirche auf der Wasserburger Halbinsel, die Bürgerstiftung Wasserburg hat für den 7.12.19 eingeladen, wie schon zu vielen Konzerten und Jahren zuvor. Man kann sich fast kein besseres akustisches Umfeld vorstellen, doch schnell wächst die Erkenntnis, warum Posaunen keinen Strom benötigen: mit spielerischer Leichtigkeit und fundamentalem Ton präsentieren die Musiker eine wohlfeile Wahl an fünf Partitae z.T. mit gleichen musikalischen Themen aber von verschiedenen Komponisten, nach deren Ausklang erst der Beifall erlaubt war, O-Ton: >wir sind in einer Kirche, nicht im Konzertsaal<

Zum Ende des Konzerts O-Ton: das bestimmen Sie – gab es Applaus und entsprechende Zugaben, die vielen Zuhörer waren wieder gefragt, als mitsingendem Chor, einem besonderen gemeinsamen Erlebnis. Das Folgekonzert ist in Dornbirn, ein weiteres in Wasserburg versprochen 🙂

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Slowfotos für die KW 50 2019

…Gerstotto zur Winterzeit

Im Sommer ist es eher ein Risotto, sei es in Verbindung mit Fisch und Spargel, im Winter oder das was aktuell zu warm erscheint, ist es auch eine einheimische Hülsenfrucht wie Linse, für uns gerne dunkel, klein und möglichst von der nahegelegenen Schwäbischen Alb, mit hohem pflanzlichen Eiweißgehalt von bis zu 20%. Oder wie hier die Roll-Gerste, sie hat hat zwar nur 10% Eiweiß, eignet sich aber genauso für eine schmackhafte und vollwertige vegetarische Mahlzeit: die im Rezept genannte Einweichzeit bewirkt wenig, die Kochzeit beträgt eher 20-30 Minuten, richtig weich darf die Gerste ja nicht sein und wird sie auch nicht, sie bleibt gerne kauzwingend und das ist gut so. Der Spinat kann auch als Blatt tiefgefroren sein, Rauke, rote Beete oder Staudensellerie tun es auch, ebenso kann man beim Käse al gusto variieren. Zur roten Beete ziehe ich einen kühlen Rosé vor, ansonsten einen kräftigen Weißwein. Guten Appetit!

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Nepal Annapurna Circuit

Eindrücke: 265 eigene

und ein paar fremde

Im Eigenverlag wetraveltheworld.de erschien der o.a. Reisebericht von Carolin Steig und Martin Merten mit vielen tollen Fotografien und ehrlichem Text als Vorbereitung für die Reise nach Nepal im November 2019.

diesmal dabei: die wasserdichte PowerShot D10, denn der Circuit bietet alle Klimazonen der Welt außer den Tropen, plus einer dicken solaren X-Dragon Powerbank

Der Annapurna Circuit ist zwar eine weitgehend festgelegte Route, deshalb wird auf die detaillierte Beschreibung nicht verzichtet, auch die 265 eigenen Aufnahmen sprechen für sich:

O-Ton IZ: Die Umrundung des Annapurna-Massivs gilt als der Klassiker unter den Trekkingtouren in Nepal und eine der schönsten Wanderrouten der Welt. Die technisch leichte, konditionell jedoch eine der anspruchvollsten Wandertouren überhaupt führt durch alle Klimazonen von den Subtropen bis ins vergletscherte Hochgebirge und gipfelt in der Überquerung des höchsten begehbaren Passes der Welt, dem Thorong-La mit 5.416 hm. Organisiert und durchgeführt wurde die 21-tägige Reise vom DAV Summit Club, dem weltweiten Reiseveranstalter des Deutschen Alpenvereins.

Die Reiseroute zusammengefasst: Per Nachtflug erreichen wir Kathmandu von Frankfurt aus über Abu Dhabi innerhalb von insgesamt ca. 24 Stunden. Nach der Hotelübernachtung mit vorerst letzter warmen Dusche führt eine eintägige Busfahrt direkt in die Annapurna Conservation Area nach Bhulbule auf 840 hm, wo das Trekking am Folgetag beginnt. Über zunächst zehn Wandertage geht es peu à peu unter der Berücksichtigung der notwendigen Akklimatisationszeit immer höher bis auf knapp 5.500 hm. Wir wandern vorbei an Reis-, Linsen- und Hirseterrassen, überlebensgroßen Weihnachtssternen und Feigenbäumen, bis in die karge Hochgebirgslandschaft des Manang-Bezirks. Weitere Übernachtungen finden in einfachen Lodges mit fließendem, jedoch meist kaltem Wasser statt. Im Gegensatz zur kargen Einrichtung steht so gut wie immer eine funktionierende Wi-Fi-Verbindung zur Verfügung und wir werden ausnahmslos mit frisch zubereiteten, unglaublich köstlichen Gerichten verwöhnt. Von Anfang an haben wir die Achttausender Manaslu (8.163 hm) sowie die Gipfel Annapurna II bis IV (von 7.937 hm absteigend) im Blick, ein atemberaubendes Panorama. Nachdem wir das zunächst hinduistisch geprägte Hinterland durchquert haben, säumen erste Gebetsmühlen und -fahnen des Buddhismus unseren Weg. Wir wandern immer weiter zum erklärten Höhenziel hinauf, am neunten Tag startet die lang ersehnte Gipfelbesteigung morgens um 5 Uhr bei völliger Dunkelheit und -15 Grad vom Thorong Base Camp (4.540 hm) aus. Nach knapp 3 Stunden überwältigen uns neben Atem- und Sprachlosigkeit unsere Emotionen und auch ein wenig Stolz, die Passhöhe erreicht zu haben. Über 1.700 hm steigen wir stillschweigend und ergriffen in das Königreich Mustang hinab in den auf 3.800 hm gelegenen Wallfahrtsort Muktinath. Zum ersten Mal erblicken wir das Dhaulagiri-Massiv (von 8.167 hm absteigend). Der weitere Abstieg in den Folgetagen über Kagbeni und Ghasa nach Tatopani auf 1.200 hm führt uns wieder zurück in grüne und warme Gefilde, Mandarinenhaine, Apfel- und Zitronenbäume sowie Bananenpalmen säumen die Wegesränder. Per Bus durchqueren wir die tiefste Schlucht der Welt zwischen dem Annapurna- und dem Dhaulagiri-Massiv. Nach dem Abstieg in die Tiefebene folgt ein weiterer Höhepunkt: die Gipfelbesteigung des Poonhill mit 3.194 hm. Hier geht es noch einmal morgens um 5 Uhr von Ghorepani aus los, um 6:40 Uhr werden wir nach gut 300 hm Aufstieg mit einem traumhaften Sonnenaufgang und ebensolchem Blick auf die Bergkulisse des Dhaulagiri und des Annapurna-Massivs belohnt. Im Anschluss gilt es, 1.750 hm in Stufen abzusteigen, wo wir in Hille übernachten und uns von unseren Gepäckträgern mit Tanz, Gesang und dem einen oder anderen Hirse-Schnaps und Everest-Bier verabschieden. Am nächsten Morgen bringt uns ein Bus nach zweistündigen Fußweg nach Pokhara, von wo aus wir mit Yeti Airlines zurück nach Kathmandu fliegen. Nach über zwei Wochen der Abgeschiedenheit und Stille brechen der Verkehr, der Geräuschpegel und vor allem der Smog der Großstadt auf uns ein, die Besichtigung der größten buddhistischen Stupa Boudhanath mit ihrer touristischen Umgebung tut hier trotz ihrer majestätischen Anmutung keinen Abbruch. Nach einer ersten Nacht zurück in der Zivilisation geht es am nächsten Morgen um 5:30 Uhr wieder zum Flughafen, wo uns eine Propellermaschine für einen Rundflug bei Sonnenaufgang über das Himalaya erwartet, ein unbeschreibliches Erlebnis und eine mit Sicherheit lebenslang bleibende Erinnerung. Im Anschluss stürzen wir uns in das touristische Viertel Thamel mit unzähligen „Made in China“-Shops, besichtigen den von dem Erdbeben in 2015 stark beschädigten und als UNESCO-Weltkulturerbe geltenden königlichen Palast. Den Abend lassen wir in einem traditionellen tibetisch-bhutanischen Restaurant kulinarisch ausklingen. Am nächsten Morgen heißt es Kofferpacken. Bevor wir jedoch zurück zum Flughafen fahren, steht die Besichtigung des Pashupatinath-Tempels, einer der wichtigsten Tempelstätten des Hinduismus, auf dem Programm. Die Verbrennungsriten, die wir aus nächster Nähe mitverfolgen können, wirken auf uns befremdlich und verstörend. Den atemberaubenden Abschluss findet der letzte Tag beim Mittagessen auf einer Dachterrasse oberhalb der Stupa Boudhanath, zu der wir nun nochmals bei Tageslicht zurückkehren. Per Nachtflug geht es am Abend mit unendlich vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck über Abu Dhabi zurück nach Frankfurt, wo wir am nächsten Morgen um 6:45 Uhr planmäßig und wohlbehalten heimischen Boden betreten.

Fazit: Die Erlebnisse und Eindrücke dieser dreiwöchigen Reise sind kaum in Worte zu fassen. Begonnen bei einem unermüdlichen Engagement der DAV-Guides, über unzählige kulinarische Erlebnisse und atemberaubende Landschaften, durchaus körperlichen Herausforderungen, scheue und gleichzeitig unglaublich herzliche Menschen, die größtenteils in Armut leben, und nicht zuletzt der für unsere Verhältnisse Reduktion auf geringfügige Annehmlichkeiten wird sie prägende Erinnerungen hinterlassen, verbunden mit einer großen Demut und Dankbarkeit.

alle Nepal Aufnahmen und der kursive Text (c) IZ – DANKE!

265 Abb.  Canon Powershot D10   keine Filter   Fast Resize

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Abende, die sich lohnen

Dunja Hayali Haymatland Lindau 08.11.19 Inselhalle 20 bis 23 Uhr

…ich bin ein wandelnder Teebeutel – wer sich nicht bewegt bewegt nichts – ich konnte schon Fußball spielen, bevor ich richtig laufen konnte… 

Wir haben ihr gerne zugehört, auch wenn der rote Faden von Geschichte zu Geschichte ging, oder gerade deswegen. Mit unendlicher Lebendigkeit und einer faszinierenden Stimme las sie (wenig) und trug (viel) vor, aus dem persönlichen Leben, aus der Familie-(ngeschichte), der redaktionellen und politischen Arbeit und den vielen selbstauferlegten sozialen Verpflichtungen.

Sie kommt aus dem Ruhrpott (was man in der ganz freien Rede raushören konnte :-), lebt in Berlin und bereist die halbe Welt, auch bis hin zu den arabischen Wurzeln der geliebten Eltern. Die Bindungen an Hund&Schwester (alphabetisch), Familie, Netzwerke und Umgebung sind gewaltig, Haltung und Meinung bilden dazu die Rückrate. Beim Vortrag verblüfft die Ehrlichkeit und das eigene kritische Hinterfragen, weshalb auch Ansichten sich ändern, die demokratisch humanistische Grundhaltung hingegen fest verwurzelt bleibt.