OPEL Grandland – echte E-Mobilität als Alternative?

Unterwegs mit dem Wohnmobil haben wir von AVIS Meran für 2 Tage einen Gradland gemietet und sind damit Autobahn im Sportmodus, Bergstrecke und Schotter mit 4WD, City rein elektrisch und Landstrasse Hybrid als erstes wegen etwas Rekuperation des leeren Akkus gefahren. Bemerkenswert für uns als alte, aber sicher versierte Automobilnutzer mit E-Erfahrung war nach beiden Tagen, dass es sich um ein teures und in der Nutzung sehr spezialisiertes Fahrzeug handelt, das für unsere Bedürfnisse schlichtweg nicht als CO2 Sparer in Frage kommt, weil es mit nur bis 50km Reichweite bei 7Std. Ladezeit an der 220V Steckdose und entsprechendem Mehrgewicht auf Dauer trotz hoher Förderung keinen Vorteil bietet. Kurz gesagt, der bevorzugte eigene Fahrstil ist pilotierend, vorausschauend mit möglichst wenig Einsatz der Bremse, und wenn dann lieber per Motorbremse resp. in den kleineren Gang schalten, was Bremsen und Reifen schont, den Magen der Mitreisenden sowieso: Reisen statt Rasen hat unser Wohnmobil Verkäufer meine Frage nach der Höchstgeschwindigkeit unseres FIAT Ducato beantwortet, wir verbrauchen mit dem beladenen 3,5 Tonner unter 10l Diesel/100km!

AVIS brachte den Opel früher als vereinbart und hat ihn später als benannt abgeholt:

OPEL Grandland X 1.6 HYB 130CV IT GD033AV 7-Gang Automatik km22405 bis 22569 164km 13,6l SBF -> 8,3l/100km mit leerem Akku, ohne Waschwasser, keine Einführung, Probleme mit der Zentralverriegelung wegen der Parkbremse, viel Platz und gute, aber etwas kurze Vordersitze, gutes und stabiles, aber sensibles Fahrwerk, z.T. umständliche Bedienungen und Hebeleien wie Schaltung per Gurke anstelle Hebel, mit zusätzlichen Druckknöpfen, wodurch z.B. Rückwärtsfahren erschwert anzuwenden ist, der Start-Stop Knopf durch den Lenker verdeckt, aber wichtig für Inbetriebnahme und ZV beim Verlassen, weil kombiniert mit der Parkbremse, d.h. man kann nicht per ZV abschließen, wenn man zuvor die Parkbremse genutzt hat, umständliche Schaltgurke. Vier Fahrmodi per Schiebeschalter zu wählen, Hybrid ist immer dominant, Sport lässt manuelle Schaltung per Lenkertasten zu und damit die Bremswirkung des Benzinmotors, alle anderen Modi nicht, schaltet der Beziner aus, kommt es zum Segeln wie bei getretener Kupplung, d.h. bergab muss dauernd und heftig gebremst werden, ibs. weil die Rekuperation viel zu lasch eingestellt und z.B. nicht per Schaltwippen zu verändern ist! 4WD fährt wie Hybrid, Elektrik klasse für die Stadt, aber halt nur für ca. 50km, wenn der Akku voll geladen ist, bei unserem Mietwagen war kein Ladekabel beigelegt und der Campingplatz hatte einen Ladeplatz für E-Mobile! Die 215er Reifen auf 19Zoll Felgen sehen vielleicht gut aus, finden aber ab 100km/h die Grenzen schnell, 225/235er auf 17/18Zoll wären m.E. stabiler. Ausgestattet kommen zum Grundpreis mit 1.2l 3-Zylinder von knapp über 32k€ kommen noch locker bis zu 20k€ dazu, das ist zu viel und die vermeintliche Einsparung von CO2 Ausstoß nur bis 50km Reichweite m.E. nicht sinnvoll förderwürdig, sondern ein direkter Zuschuss für den Hersteller, also eine sehr fragwürdige Verschwendung von Steuergeldern. Und der kleine Benziner muss die 300kg Auflast an elektrischen Bauteilen ab 50km alleine schleppen, was letztlich mit einem sparsamen Diesel für alle längeren Distanzen CO2 günstiger geht, wenn nur <5l/100km verbraucht werden. Wenn E-Stromer, dann bitte 100%er und entweder klein und leicht für die kurzen täglichen Distanzen oder groß für min. 500km. Leider haben wir noch kein durchgängiges E-Zapfsäulen Netz und zudem einen Wirrwarr an Lade- und Bezahl-Systemen, mal wieder typisch in unserer Demokratie, reisen ohne min. 3 Ladekabel und 5 Bezahlkarten ist nicht. Immer höhere Beimischungen an synthetischen Kraftstoffen wäre eine einfache und flächendeckende Zwischenlösung, denn auch Wasserstoff Antriebe werden in vielen Bereichen Zukunft bleiben. Ohne leichte aber fette Akkutechnik hat der Stromer für Alle keine wirkliche Chance, wobei der Motor mit bis zu 80% Wirkung erste Sahne ist, wie unsere E-Bikes seit tausenden von Kilometern bewiesen haben, auch wenn das Rad selbst damit ca. 10kg schwerer ist als ohne Strom. 

Fazit: wenn schon einen Stromer, dann bitte einen echten wie den der italienischen Post >powered by DUCATI energy< für echte 50 Stadtkilometer! Wer täglich definierte Entfernungen als Arbeitsweg z.B. und zudem 2 Lademöglichkeiten beim jeweiligen Parken hat, mag mit 50km E-Reichweite auskommen, als on top ist sie für uns einfach zu wenig und mit zuviel Aufpreis und technischem Aufwand verbunden, weil der elektrische Zusatzantrieb das Fahrzeuggewicht über Gebühr erhöht und damit i.d.R. dann noch beim kleineren Verbrenner durch höhere Drehzahlen zum Verlassen der verbrauchsgünstigen Bereiche führt. Und wenn ich schon mal motze: wir müssen endlich weg, nur in Beschleunigung und Pferdestärken zu protzen, bei der aktuellen Verkehrsdichte ist der gleichmäßige Fluß wichtig, nicht das Überholen, wir sollten in Städten 30km als Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer einführen, mit Ausnahmen der priorisierten Durchgangsstraßen, so wie es in Südeuropa seit langem funktioniert, auch 80km reichen auf vielen Landstrassen und 130km auf stark befahrenen Autobahnen, die Unfallfolgen sind bei niedrigeren Tempi geringer, und deswegen auch E-Roller auf 15km Geschwindigkeit beschränken!

alle Aufnahmen mit dem IP11 PM

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Musikwiedergabe zuhause

Vorab, ich bin weder Fan von Testlisten noch anonymen Kaufempfehlungen und mein Ranking stelle ich lieber selbst auf. Auf der unendlichen Suche nach akustischen oder fotografischen Optimierungen wurde ich vom Lindauer Audio Video Fachhändler Rainer Blank schon im ersten beratenden Telefonat, in dem er mir einen Hybrid Digital DAC Verstärker vorgeschlagen hat, zum Hörtest mit eigenem Gerät eingeladen! Die Entscheidung war nach wenigen und seit Jahrzehnten bekannten Tracks gefallen, Audio ist jetzt ganz anders, macht aber verdammt süchtig, warum steht hier:

Einstellungen und Tipps zum NAD C 368 nach ausgiebiger Nutzung 

Nach vergleichendem Hören und Testen von Anschlüssen, Kabeln und anderen Quellen hier meine ganz persönlichen Ansichten und Eindrücke:

1) der NAD C 368 kostet €999.- und sicher irgendwo auch weniger, mir ist der Kauf im potent beratenden und regionalen Fachhandel aber wichtig!

2) dieser AMP ist vielfältig steuerbar: per beiliegender Fernbedienung, direkt am Gerät, mobil mit dem Handy über die [NAD] App, denn sie ist BT fähig! BT führt akustisch zwar zu hörbaren Einschränkungen, für Berieselung, Internet Radio etc. taugt es mir allemal, s.a. 7)

3) für optimale akustische Wiedergabe Qualität nutze ich beide optischen Eingänge, am Optical 1 hängt der 27er iMac per optischem Ausgang in der Kopfhörer-Buchse, das gilt auch für ältere MacBooks, aber mittlerweile hat Apple da gespart! Am Optical 2 hängt der der CD Spieler. Der Vorteil der sog. Toslink Kabel: sie arbeiten verlustlos, die Übertragung ist mit Ausgang Lautstärke, die dann am Verstärker geregelt wird, sie sind günstig (ca. 10€, Goldstecker bringen keinen Vorteil), gut klingende analoge Kabel kosten mehr und sind oft auch nicht flexibler.

4) am analogen Line 1 hängen nach Wahl andere Geräte mit Audioausgang, fast alle analogen Verbindungen sind per inakustik Kabel. Der CD Receiver (auch UKW) speist Line 2, die Coaxial 1+2 bleiben noch frei, am Phono (MM) hängt ein Plattenspieler mit schwerem Audioplan Kabel, Bluetooth wird vom iPhone sowohl zur Musikwiedergabe als auch zur NAD Steuerung verwendet, hier siegt die Bequemlichkeit über die Qualität der Wiedergabe 🙂 – ganz anders ist das, wenn die Speaker B Ausgänge den elektrostatischen STAX Kopfhörer ansteuern, mit einem herrlichen Mehr an bisher nicht so gehörten Feinheiten – im Sitzen!

5) zum Test hatte ich meine mitgebrachten Lautsprecher (Dynaudio audience 52SE) über inakustik REFERENZ LS 1002 Kabel am Speaker A Ausgang des C368 angeschlossen, die 52SE sind recht kritische Diven, sie stehen gerne frei und vertragen sich mit diversen Kabeln und Verstärkern auch mal weniger! Wie ich heraushören konnte, scheint der C368 eher unkritisch auf die angeschlossene Impedanz = Last zu reagieren, jedenfalls passt er zu den vorhandenen 52SE und umgekehrt – die Wiedergabe ist ungewohnt präzise räumlich wie tonal, zudem hoch dynamisch, selbst bei leisen Lautstärken geht nichts an Verständlichkeit verloren! Die häusliche Boxenaufstellung bleibt unverändert, die saubere Definition der räumlichen Breite ist wie die Bühne von Flairk live >De Houten Bruiloft<, man kann auch mal den Kopf bewegen, Musik mit räumlicher Tiefe wie der Cantate Domino >Yulsäng< habe ich bisher selten gefunden, angenehm auch die rasante Schnelligkeit bei Anschlägen von Schlagwerken wie Gregorio Panagua >La Folia< oder subtil die losgelöste SOLO Posaune von Albert Magelsdorf bei >Peter< aus der MPS Musik Produktion Schwarzwald, von dort stammen auch die musikalischen Aufnahmen vom Dave Pike Set, und wer mal ganz nahe vor dem Schlagzeug sitzen will, hört Gianna Nannini in >Luna dell`est<, für mich harter und melodiöser Rock vom Feinsten, der auch +7dB im Bass verträgt, und dann gibt es noch eine riesige geliebte Musiksammlung…

6) kleine Boxen für den Schreibtisch: DALI Spector 1 sind unkritisch hinsichtlich Aufstellung und Verstärkung, sie vertragen sich gut mit allerlei Frontend wie mit dem Denon. Jetzt höre ich allerdings nur noch und das auch Stunden über den NAD und die 52SE, oder alternativ über Kopf-Ohr-Hörer, und beides sehr gerne, vor allem weil Langzeit tauglich! NAD bietet keinen Receiver (CD DAB UKW) an, wir haben uns mittlerweile auch durch klangliche Vergleiche oft für UKW anstelle DAB entschieden, es gefällt uns sogar im PKW besser!

7) nebenbei, das iPhone 11 hübscht nach meinem Eindruck sowohl die akustische Wiedergabe wie die optischen Bilderchen in der Betrachtung ein wenig auf, weil ich es weiß stört das nicht, Anderen gefällt es vermutlich, netter Nebeneffekt: BAY1, einer unserer Lieblingssender, klingt mit dem iPhone per [App] und BT zum NAD am besten 🙂 – was früher unter physiologischer Lautstärkenkorrektur lief (Badenwannen Verlauf der Tonkurve z.B. vom BRAUN regie 550), macht beim NAD keinen Sinn, denn auch sehr leise ist die lineare Wiedergabe meist die richtige Entscheidung.

8) hier noch meine aktuellen persönlichen Einstellungen resp. Nutzungen: 

Source

Optical 1  iMac über optischen Ausgang in der Kopfhörerbuchse (Toslink)

Optical 2  CD Player über optischen Ausgang (Toslink)

Coaxial 1  nicht belegt

Coaxial 2  nicht belegt

Phono  Plattenspieler Thorens TD 147 über Audioplan Kabel

Line 1  DAB UKW MD oder anderes über inakustik Kabel, kein iPhone!

Line 2  Receiver Denon RCD-CX1 wie alles Analoge über inakustik Referenz Kabel

Bluetooth  iPhone 11 Max Pro, es benötigt 2xBT für die App und zur Wiedergabe

Settings

Tone Controls  Off -> entspricht linear – bei Bedarf on z.B. für Bass -7 bis +7

Filters   Full Range, es sei denn ein Subwoofer würde angeschlossen -> High Pass

Pre Out/Subwoofer  Full Range, mit Subwoofer -> LP Filter

Speaker A  Lautsprecher (52SE) über inakustik Referenz LP Kabel

Speaker B  elektrostatischer Kopfhörer (Stax) 

Temporary Display  On – ich sehe auf der [NAD] App alle Infos

Auto Standby  On – schaltet nach Pause selbständig ab

Auto Sense  On – schaltet nach Pause selbständig wieder ein

Network Standby  On wegen [NAD] App

zu guter Letzt: im Grunde ist Musikhören wie Fotografieren, ein Bild oder ein Song kann technisch hervorragend sein und macht mich dennoch nicht an. Dennoch ist es von Vorteil, wenn man für beide Leidenschaften gut ausgerüstet ist, dieser NAD Verstärker stellt dabei alle meine bisherigen AMPs wie auch den Accuphase E204 mit der Summe der Eigenschaften in den Schatten und ist meine >Ougenweide< für die Ohren, wie die Musik der gleichnamigen Gruppe, deren Konzerte immer über 3 Stunden dauerten und das herrlich wohltuend…

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slowfotos der KW 34 2021

…wir essen gerne, unser Essverhalten hat sich seit der Pandemie stark verändert, die heimische Küche steht im Mittelpunkt, Essen gehen ist nur noch ausgesucht im Freien und das selten, die Preisentwicklungen sind ein weiterer Grund dafür, heute gibt es Focaccia nach unser eigen Art: Dinkelweißbrot in Scheiben kurz antoasten, auf dem Backpapier vom Blech herrichten, mit Olivenöl beträufeln, Tomaten und Zucchini obenauf, darüber milde Chilischoten und kleine Paprikaschnitzel, daneben Fenchel, Knoblauch und last not least Reibekäse al Gusto, beim Anrichten kommen die restlichen Gemüse vom Blech noch dazu, den Wein verraten wir nicht 🙂

Musik einfach nur hören

Musikwiedergabe als unbeschwerter Genuss 

Bei der Musik war es der Stereoton, bei Sony der Walkman, beim TV die Farbe, beim Radio erst UKW dann DAB, heute wird gestreamt: die Entwicklung des stationären Hörens und Sehens ist mittlerweile recht mobil geworden, Handy und Tablet bieten per Mobilfunk, was früher undenkbar war, Smartphone und Ohrstöpsel reichen!

Musik: mein erster analoger Stereo-Verstärker hatte DIN 45500 HIFI 2x4Watt mit linearem Frequenzgang von 250 bis 6.300Hz :-(, mein aktueller NAD Hybrid Digital DAC Amplifier C 368 bietet mehr als das 20ig-fache an Leistung, aber das ist nicht etwa alles, die akustischen Qualitäten resp. deren Möglichkeiten der Nutzung sind enorm gestiegen: der Digitalisierung sei Dank, das meinte auch ein ORF Videotechniker während einer live Übertragung zu meiner diesbezüglichen Frage! 

Schallwandler: Zuhause hängen die etwa 15 Jahre >alten< 2-Weg Boxen Dynaudio audience 52SE mit wenig flexiblen in-akustik Referenz LS 1002 Kabeln am Verstärker Ausgang, die aufgedruckte -> Richtung ist dem Stromfluss völlig egal, nur der eilige Verbraucher will so etwas wissen! Die analogen Eingänge des NAD sind als Phono MM-Eingang resp. per Cinch (Audioplan, Goldkabel) nutzbar, über Coax oder Toslink Lichtleiter auch digital vom CD-Player oder gleich über WLAN (MDC BluOS) und mit höchsten Datenraten. Für einfachere Ansprüche taugt das on board BlueTooth, um z.B. mein iPhone mit datenreduzierten Spotify&Co Playlists einzuschleifen, ebenfalls gerne gehörte Rundfunksender abzududeln 🙂 schon schön dieser Komfort, den Amp damit (und z.B. auch der Apple Uhr) fernzusteuern und alle Parameter dazu per NAD [APP] fein einzustellen: sie ist ein Must!

Wiedergabe: Mal abgesehen von allen analogen und/oder anderen exotischen Verstärkungen, was letztlich zählt ist das Vergnügen beim Hören, mein bisheriges Maximum in dieser Richtung waren die Kirchenorgeln in der Cathedrale von Canterbury und im Dom in Fulda, das tonalste live Erlebnis Haindling & Band in Lindau, was auch außerhalb des Theaters gut zu verstehen war, dann noch zwei Vorführungen bei avantgarde in Frankfurt (Hotel) resp. im Werk Lautertal (Odenwald) auch ohne Tieftonhorn, eine aktive ZERO wäre meine Wahl, aber 15qm Hörraum sind halt zu klein dafür… und es muss ja noch Träume geben. Meine jetzige Boxen Aufstellung ist exakt in Augenhöhe, im Dreieck mit fast doppelter Basis Breite und vergleichbar zur Position von Abhör-Monitoren ohne viel Raumeinfluss.

Ohren: Altersbedingt gibt es Hörschwächen, belastungsbedingt Hörschäden, die sich per (BT) in-ear Ohrenstöpsel fast vollständig kompensieren lassen, d.h. für die Wiedergabe ist akustisch hohe Präzision von unschätzbarem Vorteil. Füttert man den NAD mit digitalen und fein aufgenommenen Tracks, steigt die Lust am Hören, schludrige Aufnahmen hingegen verursachen akustisches Unwohlsein. Die Schnelligkeit dieser digitalen Endstufe ist zunächst ungewohnt aber für Detailreichtum und Dynamik verantwortlich, die von den Entwicklern gewählte Wärme der Wiedergabe ein Segen gegenüber analytischer Transistor Kälte, eine Voraussetzung für stundenlanges und unbeschwertes Hören, was letztlich aber auch dem persönlichen Geschmack unterliegt.

Den auch mal sehr lauten Hörtest beim Lindauer Audio und Video Händler Rainer Blank per Termin mit meinen Boxen und Kabeln in großen Raum war, was ich mir gewünscht und bekommen habe und dieser den Kaufpreis als Dank für die klasse Beratung, wir bleiben in Kontakt…

Einen neuen sucht der bisherige cambridge audio Verstärker jetzt im Kaufhaus Chance in Lindau, einer von uns gerne genutzten und respektablen Einrichtung für das zweite Leben gut erhaltener Gebrauchsgegenstände.

Fazit: der NAD C 368 ist nicht nur ein Verstärker, sondern in erster Linie ein weiterer Rechner mit Kopfhörer und Lautsprecher Anschluss. Wenn man sich mit den Eigenheiten vertraut gemacht hat (die NAD [App] auf dem Smartphone hilft dabei ungemein), wenn man anstelle analoger Kabel auch die beiden koaxialen resp. optischen Anschlüsse oder gleich das optionale WLAN Modul BluOS nutzt, hat man einen akustischen Zugewinn (Tipp iMac -> Midi SetUp auf 2 ch 24-Bit Ganzzahl 88,2/96KHz), auf den man nach kurzer Gewöhnung nicht mehr verzichten will, es sei denn per Airplay und in Richtung Odenwald 🙂

PS: analog leise oder sehr leise als Hintergrund hören war für mich wegen meiner gebeutelten Audiometer Kurven bisher schwieriger, oft ging die Verständlichkeit gegen Null. Über den digitalen Amp hört sich das anders an, zumal die Feineinstellung der Lautstärke nicht (mehr wie) über ein Potentiometer erfolgt, die Fernbedienung ermöglicht in kleinen präzisen Schritten die Lautstärke anzupassen und dabei gut und verständlich zu Hören. Die räumliche Nähe zum Lautsprecher reduziert dabei Raumeinflüsse, die Verwendung von Kopf- oder in- Ohrhörern noch weiter, wobei ich im stillen Liegen oder Sitzen sogar die am iPhone kabelgebundenen ear-Pods gerne mag. Zudem hänge ich den elektrostatischen Stax Adapter for Earspeaker SRD-7/SB (aus DM Zeiten für den BRAUN regie Receiver angeschafft) an die B Lautsprecher Ausgänge vom NAD und erfahre einen Sound über die offenen SR-5 Gold Kopfhörer, der sehr an die Klarheit der avantgarde ZERO 1 erinnert, mit bisher unbekannten Feinheiten, top analytisch ohne kalt zu klingen, wunderbar: 2 Wege, einmal über die passiven alten 2-Weg Boxen und jetzt auch über die uralten elektrostatischen Kopfhörer! Auch nett, benutze ich aber nicht: BI-Wiring ist möglich, ebenso der Betrieb eines Subwoofers oder full range.

einige weiterführende Links u.a.m.:

https://www.avantgarde-acoustic.de/de/

https://www.avantgarde-acoustic.de/de/produkte/zero-serie/zero-1-xd.html

https://www.blank.de/de

https://www.connect.de/testbericht/denon-rcd-cx1-332254.html

https://www.goldkabel.de/kabel/cinch-cinch

https://hometheaterhifi.com/volume_11_3/cambridge-a5-amplifier-7-2004.html

https://www.in-akustik.de/de/news/artikel/air-kabel-im-test/

http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxsr5gold.html

https://www.testberichte.de/test/produkt_tests_dynaudio_audience_52_p16476.html

https://www.unternehmen-chance.de/kaufhaus_lindau

https://de.wikipedia.org/wiki/TOSLINK

slowfotos der KW 31 2021 – Familie Schwan in der Wasserburger Bucht

…wir beobachten die Schwäne seit Jahren, diesmal mit geschlüpfter Brut im anderen als dem bisher durch Sturm oder hohen Wasserstand gefährdeten Nest! Dies Frühjahr waren es sechs Kleine, die mittlerweile ordentlich im Wachstum zugelegt haben und langsam sogar den grauen Flaum ablegen, täglich als Familie unterwegs und fleißig bei der Nahrungssuche. Interessant ist, beide Eltern, vor allem der etwas größere Vater Schwan, haben die anfängliche Aggressivität abgelegt, so das bei ruhiger Annäherung Aufnahmen auch aus kürzerer Entfernung möglich sind.

Fußball mal etwas anders :-)

…während der EM gab es (zu) viele Körperkontakte nicht nur bei den Spielern, sondern auch den Zuschauern! Wir haben eine neue Fußball Version kennengelernt, die jegliche Begegnung im Einklang mit der Distanz aus der AHA Regel hält: Bubble Ball – 2 Mannschaften, z.B. 2×3 Spieler (blau und rot), 2 kleine Tore mit einem Fußball, aber wehe wenn der Hund in der Nähe ist, dann wird es noch interessanter 🙂 ein toller Spaß für Teilnehmer und Zuschauer!

Slowfoto für die KW 30 2021

der POLO ist jetzt Golf 1 GTI

die Farbwahl ist rein zufällig

Automobile sind auch als Verbrenner in unserem Leben noch nicht wegzudenken, wir hatten Gelegenheit, den 2020er Polo mit nur 500km Tachostand vier Tage als Mietwagen zu nutzen: wie fährt ein 1.250kg 4-Türer mit 999cccm Benziner und 70kW/95PS?

attraktive Karosse

Kurz zur Vergangenheit: meine Frau hatte zwei Käfer 1200 und 1302 und einen der ersten Polo (50PS), ich einen 75PS Golf, danach zwei 850kg GTI mit 110PS, damals die reine Freude, 2.Gang bis 110km/h, der 3. bis 160km/h 🙂 – wir fuhren später noch 3 weitere Diesel, wobei der Golf R mit 1,9l/105 PS bei überholprestigen 200km/h abgeriegelte und minimal 4,2l/100km auf der Landstrasse verbrauchte. Heute sind es 1,9t und 580Nm resp. 3,1t und 380Nm, jeweils mit 7-8l und 9-10l auf 100km.

Unten faul und laut und nach Drehzahl durstig (7l/100km) war der erste Eindruck, der sich bald gab (6l Landstrasse), jeder Motor muss halt eingefahren werden und dieser läuft jetzt schon langsam rund, man kann im 2. von 5 Gängen anfahren, der dann sogar bis 90km/h bei 5.000 U/min orgeln würde, igs. erinnert das an den ersten GTI (1.600ccm 8l/100km), wobei das Fahrwerk u.v.a.m. heute sehr viel besser ist. Ein 6 Gang Getriebe ohne die enorme Spreizung der ersten 3 Gänge wäre aktuell allerdings wünschenswert, hintere Scheibenbremsen auch.

Fahrwerk und sehr bequemes und großes Platzangebot vorn sind auf gut deutsch >untadelig<, m.E. so wie wir es mögen, straff aber komfortabel, hinzu kommt das spielerische Handling dieses doch großen >Kleinwagens< mit netter Ausstattung, über die man immer streiten kann, ebenso das Schimpfen über die Preise. Dafür ist die aktuelle Verarbeitung klasse, wenn ich mich da grübelnd an den ersten Polo erinnere, ein riesiger Sprung nach vorn und gut für den Werterhalt.

klare Instrumente mit in der Information variabler Mittenanzeige
samt klasse Klang DAB Handy Navi

Fazit: wer als 2-Personen Haushalt mit wenig Gepäck und ohne sportlichen Ambitionen speditiv im Verkehr mitschwimmen möchte und dabei richtige Drehzahlen zum Überholen nicht scheut, ist bemerkenswert bedient, die Anderen nutzen lieber einen >überlegenen< Touran TDI 150PS DSG bis hin zu knapp unter 5l/100km…

IP11PM  ooc  Fast Resize

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Slowfotos für die KW 27 2021

Eriskircher Ried in der Irisblüte

Einmal im Jahr ist der Rundgang im Ried ein Must, zu anderen Zeiten Lust:

Die nicht mehr taufrische Canon EOS M5 ist meine aktuelle Anschaffung und fordert andere Einstellungen als die bisher gewohnten, bietet aber auf Grund des sehr guten eSuchers resp. des rückseitigen Bildschirmes eine präzise Kontrolle ibs. der zu erwartenden Farbwiedergabe, weshalb ich den Bildstil [Neutral 755000] gewählt habe, mit Hilfe vertrauter Augen 🙂 – das verwendete EF-M 55-200mm 1:4.5-6.3 IS STM (macro 1m) wurde seinerzeit als eher weich in der Endbrennweite kritisiert, was ich so nicht nachvollziehen kann. Die gezeigten Aufnahmen sind out of cam, mit dem eSucher, kleinem oder weitem ONE SHOT AF-Feld erstellt und oft 1/3 LW oder noch knapper belichtet, um ausgeblichene helle Partien zu vermeiden: uns gefallen die Farben jetzt sehr gut! Für die sicherere Handhabung habe ich auch eine kleine Bodenplatte mit zwei Aufnahmen für den Haltegurt (bleibt aber ohne) als Griffverlängerung montiert, so liegt die M5 fester in der rechten Hand, linksseitig ist der Fang-Bändel am Gehäuse fixiert: mit nur 735g bietet diese Kombination einen großen fast 4-fachen Telebereich von 88-320mm KBÄ bei gerade noch akzeptabler Lichtstärke und stellt damit eine nette Ergänzung zum iPhone 11 mit 13-26-52mm KBÄ dar! NB: der eSucher erleichtert die korrekt waagrechte Ausrichtung nicht, die optionale Wasserwaage wird somit ab jetzt obligat 🙂

EOS M5  –  ooc außer SW  –  Fast Resize

Eriskirch vom 18.05.2020 mit dem IP 11 PM, jetzt als Dorfspiegel Titelbild der Juli Ausgabe – danke!

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Elektro Mobilität

eAuto vs eBike

Seit 6 Jahren gehören eBikes (20„ R&M Pony) zu unserem mobilen Leben, sehr gerne genutzt und das mittlerweile im 4-stelligem km-Bereich: 25kg schwer, der Akku hält locker 80km auch bei heftiger Nutzung durch, auf Stufe 2Tour, 3Sport und bergauf auch mal 4Turbo = maximal, Steigungen haben keine Chance mehr, schiebend erklommen zu werden, bergab wäre mir eine wählbare Rekuperation zur Entlastung der beiden exzellenten Scheibenbremsen allerdings willkommen, da war ich einmal 70km/h schnell. Okay, schon die damaligen Einstiegspreise waren keine Schnäppchen, wir sind allerdings immer noch mit dem Kauf zufrieden und freuen uns auf jede Nutzung, um den Radius der Bewegung gegenüber >zu Fuß< zu verdreifachen oder auch mehr. Schon schön ist, dass man für die Unterstützung bei der Fortbewegung immer noch treten muss 🙂

und das auch in naturschöner Umgebung
2 brave Ponys warten
für den Transport sicher geparkt in der WoMo Garage

Vor Kurzem hatten wir Gelegenheit, zwei Tage lang ein eAuto (BMW i3) zu nutzen, ein völlig neues Konzept aus 2013, bisher 200.000 mal gebaut, dieser bereits 40tkm in Vermietung, knapp 1,5t leicht, vorn ein komfortabler 2-Sitzer mit zueinander zu öffnenden Türen, so dass die (kleinen!) Passagiere auf der Rückbank besser zu händeln sind. Der Akku hält um 120km durch, die gleiche Distanz ist per Range Extender (Verbrenner) nochmals zu bewältigen. Aus kundiger Quelle habe ich erfahren, dass der i3 damals als völlig eigenständige Neukonstruktion vornehmlich für groß+städtischen Einsatz konzipiert war, die aktuelle Version bietet die doppelte Distanz per neuem Akku und das auch ohne fossile Extension! Fest verbaute (proprietäre) Akkus haben halt immer Nachteile 😦

Wie fährt sich das one-pedal-drive Erlebnis? Zunächst gilt es, das allzu giftig ansprechende einzige Pedal überaus soft zu behandeln, eine Reduktion im Sinne der Effizienz wäre mir lieber, um den durchaus sportlichen Charakter der Beschleunigung besser zu zügeln, weniger wäre mir hier mehr. Gleiches gilt für die (zu) heftig einsetzende Rekuperation, wenn das Pedal losgelassen wird: macht zwar Sinn, die mechanischen Bremsen per Motorbremse zu entlasten und dabei Energie zurück zu gewinnen, aber auch hier wäre etwas Sanftheit in der Pedalwirkung wünschenswert. Hat man sich nach den ersten km an diese doch sehr spontanen Eigenschaften des i3 gewöhnt (man kann auch damit leben), fällt dennoch die m.E. grenzwertige schmale 155er Schallplatten Bereifung ins Gewicht, die weder der enormen Beschleunigung noch der Höchstgeschwindigkeit von 160km/h gerecht wird, allenfalls bei Regen Aquaplaning Vorteile hätte! Aktuell verbaut BMW Schläppchen mit breiten Gummis, die nicht nur der Optik zum Segen dienen…

klein aber oho
gegenläufige Tür Öffnung, für hinten muss erst vorn geöffnet sein
klasse Gestühl vorn

Fazit i3 nach über 200km Nutzung: vorn sitzt man sehr gut, zum Einladen auf die Rückbank muss man immer 2 Türen öffnen, die Spontaneität des eAntriebs ist fenomenal, die Nutzung sollte wohl überlegt und an die Reichweite angepasst sein, spontan reisen möchte ich damit nicht, für eine tägliche Strecke, kurzer Distanz und fester Ladestelle kann ich mir so eine Lösung gut vorstellen, wenn nur die CO2 Bilanz bei der Akku Herstellung anders wäre, was ebenso den sehr hohen Einstiegspreis betrifft. Unbedingt nachdenken sollte der Hersteller über Optionen wie Segeln und einstellbare Rekuperation!

eigenständiger Auftritt

IP11PM  ooc  Fast Resize

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Lindau GARTENSCHAU 2021

Lindauer Gartenstrand vom 20.Mai bis zum 26.September

Unser erster Besuch datiert vom FR 11.06.21, u.a. weil mittlerweile ohne Maske (im Freien) und ohne Test möglich: ab 5:50 ist die Sonne da, bei 20Grad wolkenlos, wir parken weit vor der Insel, laufen frühzeitig über den Bahndamm zur Eilguthalle am Hafen und passieren kurz nach Öffnung um 9Uhr den Eingang Süd:

Rund 2 Stunden nehmen wir uns Zeit, das noch menschenleere Gelände würdigenden Blickes abzulaufen, kennen wir doch jeden Winkel schon von unzähligen Spaziergängen im Bereich Hafen bis zur alten Kaserne resp. zum Parkplatz, alles ist fein hergerichtet, sorgfältig an die Gegebenheiten angepasst, klasse organisiert, nicht überteuert und wirklich schön, wie gut dass wir Dauerkarten haben: auf erklärende Hinweise wird bewußt verzichtet, die Aufnahmen sollen kommentarlos den Appetit anregen: es lohnt 🙂

Mit dabei als kleines Gepäck: das iPhone 11 Pro Max für alles von 13-52mm KBÄ und die EOS M5 samt EF-M 55-200mm IS STM (entsprechend 88-320mm KBÄ) für alles Ferne. Diese Fotos sind außer Datenreduktion und ab+zu waagrechtem Horizont out of cam, die Auswahl ist so persönlich wie unsere Empfindung und erhebt deshalb keinerlei Anspruch. 

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