Essen auf Rädern Nov. 2020

einmal anders – 10 Jahre Meersalz – to go

…mal eben Pizza holen haben wir in keiner guten Erinnerung, der übliche Pappkarton hat leider magische Kräfte auf unsere Geschmacksnerven 🙂

Von den 40 z.T. doppelt aufgeführten Südland Köchen (Küchen) kennen wir 11 (2014 unten) resp. 8 (2020 oben), das Restaurant Meersalz in Kressbronn gehört zu den mehrfach besuchten, wobei die letzte Reservierung wg. Corona Schließung sich in den bunten Jubiläumboxen to go ergab (-: Ich hole ab 2018 Terlan Chardonnay und 2018 Masseria Borgo die Trulli Primitivo und 2x die >Jubiläumsbox to go – 10 Jahre – 10 Gerichte – November 2010< und eile nachhause. Wir genießen 5 kleine Vorpeisen aus den kompostierbaren transparenten Schälchen: Ceviche von der Dorade mit Avocado und Süßkartoffel, California Roll mit Garnele und Wasabi Mayonaise, Parmaschinken mit Selleriegelee und –mousse, Asiatischer Salat mit Wakamé und pikantem Tafelspitz-Gemüsesalat, ist das Deckelchen ab, knallt das Aroma! Danach die im 60Grad Wasserbad erwärmten Gerichte wie Kürbissuppe mit wow, Käse-Trüffel-Tortellini, Kalbsragout mit Blätterteig und eine halbe Entenbrust mit Semmelknödel plus Rotkraut, wer am Garpunkt zweifelt, wird eines besseren belehrt: die Qualität wie die Zubereitung ist sorglos und klasse! Final die Dessertvariationen Mandarinenmousse, Kalamansi Lolly, Erdbeermacaron mit Himbeerfüllung, Glühwein Tiramisu und Karotten-Nussküchlein, was auch Mann überzeugt hat! Wir haben davor noch italienischen Büffel Camembert mit altem Balsamico und Pfeffer zusätzlich genossen, aber ganz ehrlich, zum >fine dining< das Ambiente mit Kerzenlicht im Restaurant samt Service vermisst 😦

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Slowfotos für die KW 43 2020

Wachstum in der Natur: Opuntienkaktus

09.06.2020
12.06.2020
04.07.2020
11.07.2020
11.07.2020
18.07.2020
19.07.2020
06.08.2020
06.08.2020
01.10.2020

Wir bringen als Erinnerung gerne Pflanzen aus der Natur mit, hier diesen Kaktus aus dem vergangenen Jahr, der erst im Youghurt Becher >überlebt<, nach der Rückkehr einen richtigen Topf bekommen und sich monatelang akklimatisiert hat ohne weiteres Zeichen als einem extrem langsamen Wachstum seines einzigen Blattes, kein Wunder dass der Samen erst nach 1,5 Jahre keimfähig ist. Im Juni dieses Jahres war es dann soweit: eine Knospe war zu sehen und dann ging es richtig los, bis heute sind 4 weitere Blätter dazugekommen, mittlerweile sogar mit Zwillingen Nr. 4+5, die bereits neue Knospen aufweisen: schon irre

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Slowfoto zum 30. Jahrestag im vereinigten Deutschland

30 Jahre Einigungsvertrag, ARD 12 Uhr Festakt in Babelsberg

wir sind Alle gleich
also fast Alle
oder so ähnlich

Zitate kursiv

Unsere Bundesrepublik ist das Werk von 83 Millionen Menschen in 16 Bundesländern…  wir miteinander sind Deutschland – Brandenburgs Minister- und Bundesratspräsident Dietmar Woidke

Die besten 30 Jahre, die Deutschland je erlebt hat… wir leben jetzt in dem besten Deutschland, dass es je gegeben hat – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Für uns in der Familie ist der 09.11.1989 das bedeutendere Datum, an dem die Mauer gefallen ist und wir schon am Folgetag in Bad Salzungen und beim Stadtrundgang auch bei einem Bäcker waren, es gab hervorragende Brötchen, nur wußten wir nicht, dass man seine Tüte mitbringen sollte 🙂

Ja, uns bewegt dieses magische Datum auch sehr. Wir sind am 11.11.89 das erste Mal mit unseren Kindern in den Westen… gefahren. Ein bewegender Augenblick… Selbst als wir vergangenes Jahr am… See waren, bekamen wir Gänsehaut, denn dort stehen noch Wachtürme. Wir können nach 31 Jahren sagen: Unser Leben hat sich verändert, uns geht es super, unsere Kinder konnten sich ganz anders entfalten. Wir sind echt dankbar, dass die Revolution friedlich abgelaufen ist. Es gibt immer Jammerer und Meckerer, jedoch konstruktive Lösungsangebote bringen sie nicht. Meine Devise ist sowieso, jeder ist seines Glückes Schmied. Wir können auf sehr schöne Momente mit „Wessis“ zurückblicken. Ich könnte ein Buch schreiben. ESD

Zeitzeugen finden sich überall, die aus und vor dem zweiten Weltkrieg, in Bautzen und Berlin die braun schwarz roten Gefängnisse und über fast ganz Europa verteilt die berüchtigten Lager. Es ist gut, dass Deutschland eine bunte demokratische Republik geworden ist…

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Slowfotos für die KW 40 2020

Linsen einmal ganz anders

25% Eiweiß
Nudeln aus Linsenmehl
guten Appetit
fertig mit frischer Gemüsepfanne

Wir lieben frisch zubereitete Gemüsepfannen plus einer Dose Tomaten (scharf) und allem an Gewürzen, was verfügbar ist, die fast alles verzeihende (Alessi) Pfanne erfreut uns auf einem Camping GAZ Kocher, seit wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Für das heutige Nudelgericht haben wir Barillas Neuschöpfung verwendet wegen des extrem hohen Eiweiß Anteil der roten Linsen: schmeckt ganz anders als ein >normales< Linsengericht, wir werden jedenfalls dabei bleiben, so wie wir schon lange schwäbische und andere Berglinsen für kalte oder lau+warme Salate+Zubereitungen mögen!

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Mecklenburg Vorpommern mit dem Wohnmobil, dem Fahrrad und zu Fuß

Eine WoMo Tour im September 2020 über die Oberpfalz nach MeckPomm

Camping Plätze (CP) in der Reihenfolge der Nutzung

www.freizeithugl.de 95666 Mitterteich Nordoberpfalz, Außenschwimmbad, super Sanitär, SAT TV, Wlan, Restaurant bei der Heimfahrt besucht, schöne Wanderwege, auch für spätere Radtouren geeignetwww.familienpark-see.de 01968 Senftenberg -er See, Familienbad, Kieferwald, kein TV, Wlan, super Fahrradwege, super Restaurant  >Drogerie< in Senftenberg

www.haveltourist.de 17237 Userin Havelberge Woblitzsee, super Sanitär, tolle Terrassen, Wlan, nur teils SAT TV, klasse Fahrradwege, tolle Fischereihütten unterwegs

www.campingtour-mv.de 17192 Waren Kamerun Müritz, super Sanitär, SAT TV, super Fahrradwege, klasse Fisch Kauf Haus und REWE in der Nähe

www.campingplatzbadstuer.de 17209 Bad Stuer Plauer See, hypersuper Sanitär weil Duschen mit WC, SAT TV, nette KneippBar mit Wlan, super Fahrradwege und Wandern, super Restaurant in Plau an der Metow

www.campinginsel-havelberg.de  39539 Havelberg, zentrale Lage zur Altstadt, freie Platzwahl, SAT TV, Sanitär ordentlich, Hühner auch auf dem Platz, 850J alter ev. Dom

Mecklenburg Vorpommern (MeckPomm) ist Spitze:

2019 zum 4. Mal beliebtetes Reiseziel vor Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, hat 2.000 km Küste, 1.000 Seen und 8 Sternelokale, Links dazu:

nur 69 Einwohner/qkm www.natur-mv.de

Radwandern www.auf-nach-mv.de/radwandern

Plattdeutsch www.de.wikivoyage.org/wiki/Mecklenburg-Vorpommern

die meisten Herrenhäuser und Schlösser in Deutschland www.gutshaeuser.de/de/urlaub_im_schloss_gutshausUnsere Tour im Einzelnen

SA 05.09. 400km erst die A96 ab Wangen, Memmingen und dann nach Nürnberg auf einer tollen Landstraße um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr nach Oberfranken resp. Mitterteich auf den www.freizeithugl.de – einem großen Platz mit 30 Stellplätzen und 80 Parzellen, einem Restaurant für bis zu 170 Hochzeitsgästen und langer Sommerodelbahn, eine Anlage mit schöner Aussicht und einer Kapelle, von den Eltern und Begründern des Platzes 2006 errichtet.

SO 06.09 Wir wandern die 10km Hirschentanz – Steinbruch – Runde im Uhrzeigersinn und finden sonnenverwöhnte Nadelwälder mit unzähligen Ameisenhäufen, auch nah aneinander und deren Bewohner im emsigen Verkehr auf den steinigen Waldwegen, dann den aktiven Steinbruch im ehemaligen Vulkankegel und auf dem Rückweg Laubholzwälder, Blau- und Preiselbeeren mit Heideflecken und einen Teich.

MO 07.09. Weiter über die BAB bis Abfahrt A13 Ruhland, dann noch eine 40km Runde durch die Gegend mit ihren schönen Alleen samt altem Baumbestand. Ankunft nach Mittag, wir haben einen halbrunden großen Platz in Süd-West Ausrichtung mit direktem Abgang zum riesigen Badesandstrand, aber weder Wlan noch SAT TV. Erster Rundgang: es ist schon schön hier, vor allem für Kids, keine Hunde, und alles etwas in die Jahre gekommen, das DDR Vermächtnis zeigt sich im Hauptgebäude mit Stallarchitektur, See* Restaurant mit eingeschränktem Angebot, einem schon länger geschlossenem Imbiss, der neue Italiener hat zwar regionale Fassbiere aber heute Ruhetag. Große z.T. sehr alte Dauercamper Areale schließen sich an, zur Strasse dann gemauerte neue Ferienhäuser mit z.T. dicken Autos davor, man zeigt was man hat.

DI 08.09. Zu Fuß nach Senftenberg SFB, alle Orts- und Hinweisschilder auch auf Tschechisch, die Stadt hat jetzt Kur Status: wir essen sehr gut im www.drogerie-restaurant.de samt Gespräch mit der regionalen Weinkönigin Maya Mai (danke für das offizielle Pressefoto) über Reize und Ziele der Gegend, SFB ist sehr schön auch was die riesigen Neuanlagen wie den Hafenbereich betrifft, die historisch mächtige gemauerte Peter&Paul Kirche, der klasse Radrundweg am Ufer mit vielen getrenntem Abfalltonnen und WCs, man hat vorgesorgt und das ist gut so.

MI 09. Fahrt mit dem eBikes bis Großkoschen, dann über eine kleine Eichenallee zum vielfältig auch mit Schwimmhäusern genutzten Geierswalder See und teilweise mystischen Heidelandschaften plus einem Gespräch mit dem Herrn vom Sicherheitsdienst zum Partwitzer See mit riesigen Sandufern und jeweils in den Kanälen gewaltigen Schleusenanlagen zum Ausgleich der Wasserspiegel, mittags Fisch auf der Terrasse der www.grubenlampe-geierswalde.de und zurück auf den angeblich beliebtesten Platz von 10 Bewerbern bestimmter Anbieter, der CP Forggensee ist auch dabei, wir fühlen uns wohl im warmen Freien, ein Genuss ohne Markise und Zeltumbau, einfach nur frische Luft, mit Besuch vom Igel, nachmittags war es das Eichhörnchen…

Do 10.09. wieder mit den Bikes zum 31m hohen Aussichtsturm für Panoramen und weiter im um den See, wir finden den CP im sorbischen OT Niemtsch schön gelegen, auch mit Badestrand und Senftenberg ist zu Fuß erreichbar.

FR 11.09. um 4Uhr nachts macht das vom Aussichtsturm gut zu sehende Zementwerk Lärm, irgendein Gebläse läuft auf Touren, im Grunde eine Ruhestörung. Wir fahren heute 300km nach Userin. Stau am Berliner Ring im Osten, tolle Alleen nach Norden, Ankunft nach langer Anfahrt auf einspurigem Feldweg, ein Platz >on the hill< aber mit Bäumen, also kein TV dafür bisher bestes Wlan. Dann der Rundweg über die große Anlage, wir laufen weiter bis zum kleinen Yachthafen, sitzen dann draußen vor dem WoMo.

SA 12.09. Mit den Ponys – so hat RIESE&MÜLLER unsere 20 Zoll Räder genannt, heute Tinker – fahren wir 30km um den Woblitzsee auf herrlich kleinen Wegen, nach Wesenberg und später durch viel Wald und auch Tiefsand zum Schieben, zurück über den Ort Userin Mühle mit für uns zu viel besuchten schön gelegenem Restaurant am See und dann zum Platz zurück.

SO 13.09. Wieder mit den Bikes durch gesunde Mischwälder mit nur wenigen toten Fichten nach Neustrelitz am Zierker See, Hafen und Marktplatz sind aufwendig renoviert, der Seerundweg verläuft dann mehr im Landesinneren, Richtung Gut Prälank fahren wir nach Groß Quassow und weiter über Userin zurück, bisher 150 herrliche MeckPomm km, die Ponys laufen gut und sicher, ibs. auch über anspruchsvolle natürliche Holperstrecken!

MO 14.09. Mit den Bikes nochmals die Strecke wie Samstag, vom Woblitzsee über Wesenberg zur Hausbrücke Ahrensberg zur www.fischerei-wesenberg.de mit Frühstück dort am Übergang Finowsee zum Drewensee. Zurück werden die Bikes eingepackt, 56km nach Waren warten moin, das Klima ist echt sommerlich und damit einfach nur klasse 🙂

DI 15.09. Eine Umleitung nach Waren ist 2x falsch gepfeilt, aus 56 werden so über 80km, aber dank der Nachfrage in Fernfahrerlokal finden wir den richtigen Weg zum Platz auf der schattenlosen Bratpfanne vom CP Kamerun: der bietet bühnenreife Performance aller gehenden und fahrenden Gäste, ein Quad ist dank der brottrockenen Sandwege am staubigsten, Sanitär ist komplett neu, die Putzfrauen können uns leid tun bei dem Staub! Wir laufen durch Wald, über Holzstege und durch das Volksbad resp. Villenviertel in die Altstadt von Waren mit dem Fußgängerbereich: Entweder haben wir Waren in falscher Erinnerung oder ist die Stadt eine Touristenhochburg geworden? Das Hotel Kleines Meer hat Ruhetag, die Tapas Kneipe will 2-3 Tage zuvor eine Anmeldung, wir kaufen beim Bäcker ein und laufen wieder zurück, ein 10km Ausflug war es dann doch, mit Abendessen wieder hinter dem WoMo wegen der Abendsonne mit tollem Sonnenuntergang, es ist echt warm draußen 🙂

MI 16.09. Wir fahren mit den Bikes am See entlang, zur Klinik in Klink und zum Schloß (Hotel), reservieren für Mittag 13:30 geht nicht weil um 14Uhr die Küche schließt, aber um 12:30 noch keine Gäste da sind. Also weiter nach Sietow Dorf mit der schlichten Seefahrerkirche und geschlossenen Gaststätten, weiter nach Sietow zum traditionellen >Tau`n Kornpunkt< mit gutem Mittagstisch, wir hatten frischen Rotbarsch (10). Zurück zum www.fischkaufhaus.de für Müritz-Zander in bester Qualität! Nach Sonnenuntergang wird es stramm kalt, die Laika ist einen noch warm von Tag.

DO 17.09. Nach dem Einkauf per Rad weiter nach Waren auf die östliche Seite, das Hotel von vor vielen Jahren haben wir nicht wiedergefunden, es ist sehr viel neu gebaut worden. Wir fahren den Weg im Naturschutzgebiet, damals mit gemieteten Tiefeinsteigern gestrampelt, heute mit den eBikes geht es auch noch weiter in der Runde mit Sand und vielen Wurzeln und über Waren zurück. Weil früh kalt draußen, bleiben wir gerne in unserem WoMo…

FR 18.09. Zum nahen Fisch Kauf Haus wegen Zander und mehr, danach zum Müritzfischer in Eldenburg, es gab fein geräucherten Saibling und Lübzer in dieser schönen Hafenkneipe, das Bisent Gehege kennen wir schon und ohne Fütterung sieht man nicht viel. Die Camping Wochenendgäste kommen in wahren Kolonnen an, man sitzt in großen Gruppen vor den Fahrzeugen.

SA 19.09. Mit den Rädern zum benachbarten Bauernmarkt, der sich als best- und dichtbesuchtes Esslokal herausstellt, deshalb zum Schloss Klink und über den Waldweg ohne Strasse zurück. Bikes einpacken, moin es geht weiter!

SO 20.09. 7Uhr Sonnenaufgang und die Heizung einmal anstellen, wir fahren nach Bad Stuer an den Plauer See. Wlan funzt wie gestern nicht, man kann nur auf den nächsten CP hoffen. Vor 7Uhr werkeln die Nachbarn recht laut, ab 7 läuft deren Motor im Stand und erst 15min später fährt man los, Rücksicht ist was anderes! Im Bad ist die Hölle los, bedingt durch die frühe Nässe im Gras eine unendliche Sauerei mit Erde und Sand, die Putzfrauen können einem leid tun. Um 9Uhr wärmt die Sonne richtig. 9:30 Abfahrt, wir kaufen zum letzten Mal Zander im Fisch Kauf Haus, aus den vorgesehenen 33km wurden wegen der Umleitungen wieder einige mehr, traumhaft kleine Landstrassen mit vielen Ausweichbuchten oder Sandstreifen, es geht langsam aber gut. Schließlich kommen wir über das wieder bestbesuchte Ausflugsziel Bären Mühle zum Bad Stuer CP unter Führung einer toughen Chefin, der Ehemann kocht und gönnt uns keinen Pfeffer, der würde seinen Flammkuchen >versauen< (O-Ton), die SB Kur-Bar vor der Rezeption ist nett gebaut und hat WiFi. Am Nachmittag laufen wir zur Badebucht (s.o. fast alles verboten) und durch das kalte Eisvogeltal zum www.bärenwald-müritz.de mit über 15 Tieren in Hege und Pflege, die sich von den Besuchern weniger beeindrucken lassen und faulen oder fressen… die Anlage ist einmalig und schön weil großzügig, ein Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN. Rückweg zur Kur-Bar mit Handys, MacBook und iPad zum Login wegen der Mails. Abendessen mit Zander vor dem Womo, die Sonne ist wegen der hohen Bäume schon früh weg und es wird spürbar kälter, wir gehen rein, vorher in die einzigartigen Dusche, WC und Waschbecken in einem Raum, die beste Sanitäreinheit bisher und toll gelöst!

MO 21.09. Heute räumen wir das Womo auf, die Sonnenmarkise wird von Vogel- & Dreck gereinigt wie die Frontscheibe auch, die Radfahrt ist nach zwei Spaziergängen zum Badestrand und nachmittags durchs Bad Dorf Stuer auf morgen verschoben, wenn das Klima mitmacht.

DI 22.09. Wir verlängern um einen Tag und radeln dann die 10km nach Plau am See: zur Hälfte anspruchsvolle Waldwege, die andere Kies am Uferweg, in Plau ist die Hebebrücke in Reparatur, die >Hühnerleiter< 500m weiter tut es auch, eine renovierungsbedürftige Holzkonstruktion, wir finden im Hafen ein Fischlokal www.an-der-metow.de mit Zander an Nudeln und dem bisher besten Sauerfleisch mit Bratkartoffeln und Salat, eine super Küche und gute Portionen mit langem Anhalt. Wir putzen die Ponys und bringen sie in die Garage.

MI 23.09. Rund 60km fahren wir zur www.campinginsel-havelberg.de über Umleitungen (erhöhen die Ortskenntnis) was sonst und damit tollen Landstrassen, stehen frei auf dem Platz und haben Besuch von 2 Hühnern :-), laufen über die Fußgängerbrücke in die Innenstadt, d.h. hier von einer Insel auf die nächste, deren mächtiger www.havelberg-dom.de über alles herrscht, mit Schießscharten im Eingangsbereich und einem eindruckvollen und aktuell leider vertrocknetem Dekanatsgarten. Gegenüber residiert ein Italiener, wir ziehen das Gasthaus >Zur Domtreppe< mit Terrasse und Havelblick für Brat+Hering+Kartoffeln vor, es war sehr lecker und reel (Weizen €3 Fisch €9) und leider der letzte warme Abend draußen.

DO 24.09. Wegen beginnendem ergiebigen Regen beschließen wir, heute 400km zu unserem diesjährig ersten CP Freizeithugl und morgen 400km nach Wasserburg zu fahren und bezahlen, wir tanken voll für 96,9Cent/l und landen um 17Uhr in Großbüchelberg, essen Karpfen im Bierteig mit Bratkartoffeln und pünktlich zum Einschlafen kommt der große Regen bis am Folgetag um

FR 25.09. 7Uhr bleibt es grau in grau, also war gestern die Entscheidung zur Heimfahrt, am Nachmittag bei Sonne, völlig richtig, Camping ist für uns das Leben im Gras und am liebsten bei warmen Temperaturen! Damit haben sich die 3 Wochen mehr als gelohnt, es gab viel Neues, MeckPomm und der Osten sind landschaftlich wie kulturell wertig und wir kommen sicher wieder – mein Dank an Elke und Steffen aus Döbeln für die guten CP Adressen 🙂

Fazit

3 statt 4 Wochen Osten über Oberfranken, klasse Wetter, viel Gegend erlaufen, 300km geradelt und genossen, 400 Fotos mit dem iPhone erstellt, 3x nicht nur die Bettwäsche gewaschen. Der Laika-Fiat läuft 2300km mit 230l Diesel. Zu groß der Preisunterschied 0,5 Bier für €5,90 im Fischlokal an der Metow in Plau und €2,90 in der Oberpfalz im Landgasthaus, €25pd hier für den Platz und in Senftenberg €50, der Osten hat aufgeholt bis überholt, wir haben für die CPs €32 pd ausgegeben und finden den Osten mittlerweile oft teurer, Franken hat ein deutlich günstigeres Preisniveau! Unabhängig davon ist MeckPomm weil dünnbesiedelt, an Seen reich und kulturell hochinteressant. Ein Eindruck bleibt, die Investitionen betreffend: Dächer neu, Straßen in den Städten gepflastert, neue Bundes- wie Landstraßen mit Fahrradwegen und dazu viele alte Alleen mit tollem Baumbestand! Schon bemerkenswert die beispielhafte Disziplin, in öffentlichen Bereichen eine MNS-Maske zu tragen. Und die Uhren im Osten ticken anders, eher leiser, die Ähnlichkeit mit der westlichen Küstenregion ist spürbar, auch sprachlich. Das Leben ist unaufgeregter aber keineswegs sprachloser, im Gegenteil, vieles beruht erstmal auf Vertrauen.

Die Hilfsbereitschaft ist, wie schon direkt nach der Grenzöffnung (Inga Bause zum 09.11.1989: Käfighaltung und Freilandhaltung – ich war schon in meinem 5. Lebensjahr im Osten, wir beide 1978 und nach dem Mauerfall unzählige Male und immer wieder gerne) oft erlebt, die gleiche geblieben, wenn wir z.B. mit der Karte in der Hand irgendwo auf der Strasse standen:

Kann ich helfen?

alle Aufnahmen iPhone 11 Pro Max ooc außer (c) Senftenberger Weinkönigin 

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Basel Tinguely Museum

Cést toujours impoli de mourir, envers les autres – Jean Tinguely                                                                                                    Wenn man stirbt, ist das Anderen gegenüber immer unhöflich                                             It is always impolite to other people, to die  

Wir fahren auf der ruhigeren Schweizer Seite des Bodensees nach 4051 Basel Parkhaus Steinen in der Steinenschanze 5, flanieren durch die Altstadt und am anderen Ufer, schon bekannt von einer Reise nach Italien, bis hin zum Roche Museum Tinguely, mit tollem Garten und der bunten mittelgroßen Nana von Niki de Saint Phalle, für einen Überblick von seinem Schaffen samt Großobjekten, und die auch >in action<, man meint beim Zuschauen seinen Schalk im Nacken zu spüren…

Nachhaltig war für uns ebenso der Besuch der Sonderausstellung >Waffen zur Musik< Return to Sender von Pedro Reyes, seiner persönlichen Antwort (Kurz- und Langwaffen wurden zu Musikinstrumenten und Schaufeln) auf die Fabrikation und den Verkauf von Handfeuerwaffen (USA 70% an zivile Bürger):

Final gehen wir noch über den Münsterplatz und fahren bei 37,5Grad zurück.

Hier noch 2 Zitate zur Ausstellung:

Die Maschinen von Tinguely sind Anti-Maschinen. Man will in den Maschinen Regelmässigkeit und Präzision finden. Doch Tinguely erforscht die mechanische Unordnung. Die Getriebe seiner Bilder haben keine andere Präzision als die des Zufalls. Diese Kunst ruht auf der Idee des Rades, der Wiederholung und der immerwährenden Veränderung. Pontus Hultén

Ein besonders gutes Beispiel war ein Werk, das ich dem Publikum in New York vorführte. Diese Maschine war einfach da, ohne dass der Kulturbetrieb es geschafft hätte, sie irgendwie zu absorbieren, museumsreif zu machen, einzurahmen, zu konservieren. Das war ein glänzendes Kunstwerk und es war verschwunden. Es hatte keinen Wert, keinen Sinn, ein geläutertes Ding, das in keiner Weise kommerziell war … Es handelte sich auf keinen Fall um die Suche nach der Stabilität. Die totale Instabilität im Verschwinden, im Rauch und in der Rückkehr zum Abfalleimer. Jean Tinguely

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Berlin Hamburger Bahnhof

Hamburger Bahnhof – Katharina Grosse >It Wasn`t us< u.v.a.m.

Es ist ein Sommertag, der Hamburger Bahnhof www.smb.museum lockt ab 12:15 zum zeitlich festgelegten Eintritt (Anmeldung zuvor per Website €10) mit der wegen Abriss des Lagerbereiches für den Neubau von vielen weiteren Eigentumswohnungen bedingt vergänglichen Ausstellungsfläche und hier geht es zu den Pressefotos – private Fotos sind ausdrücklich erlaubt! Die Ausstellung hat unsere Erwartung noch weit übertroffen, mit vielen Aufnahmen während vom rund 2 Stunden Rundgang für die eigene Erinnerung:

In den Lagerhallen sind weitere Exponate vieler internationaler Künstler, denen man die gleiche Aufmerksamkeit widmen sollte, ebenso im Hauptgebäude:

und tschüßTipp für ein herrliches aber momentan nur Mittagessen: www.wein-habel.de

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Slowfoto für die KW 25 2020

Obstsalat oder was mir heute beim Fotografieren wichtig ist:

…es kommt immer auf die guten Zutaten an!

Ich fotografiere etwa seit dem 11. Lebensjahr, rund 60 Jahre lang, Dunkelkammer und Filmentwicklung sind mir gut vertraut. Die Anzahl verwendeter Fotoapparate geht in die Dutzende, ibs. seit dem digitalen Zeitalter, indem auch die Dunkelkammer zum Lightroom wurde, das geprintete Bild aber nicht verschwand. Viele Jahre habe ich erst mit der analogen, dann der digitalen Spiegelreflextechnik verbracht und war mit dem optischen Sucherbild auf der Mattscheibe zufrieden, auch wenn ich nie genau wusste, was bei der Aufnahme herausgekommt, die Verwendung von Diafilm war lange Zeit mein Ausweg, zumal ordentliche Prints für das Labor eine Herausforderung waren 🙂

Seit dem iPhone 4 (2011), aktuell der Version 11 Pro Max (2019), mag ich den Live View, weil ich vorher präzise sehe was ich bekomme (wysiwyg), seit Canons Spiegelloser EOS M (2011) und aktuell der EOS RP mit eSucher plus Klappbildschirm (2019) nutze ich diese Möglichkeiten und gerne auch mehr, was mir das IP11 mit vielen zusätzlichen Anwendungen bietet. Darauf will ich nicht mehr verzichten, die dSLR hat in meiner Slowfotografie fast keine Bedeutung mehr 😦 weil alle 3 Kameras >M, IP und RP< exakt vor der Aufnahme zeigen, was ich bekomme: die durch die digitale Sensor- und Wiedergabetechnik bedingten Einschränkungen sind bekannt und damit läßt sich leben 🙂

Der smarte Fotoapparat ist für mich nicht erst seit 2011 mehr als Aufnahmegerät für damals weniger schöne Fotografien, heute dokumentiert er immer mehr und lässt die Erinnerung leben, ein Videoclip mit Stereoton ebenfalls. Die Digitalisierung hat wie in der Film- oder Musikwiedergabe eine enorme Wertschätzung bekommen, weil zuhause und zu jeder Zeit nutzbar und das auch mobil, zigtausend Fotos und Songs haben auf dem Speicher des Mobiltelefons Platz und stehen in einer Qualität zur Nutzung, von der wir früher nicht mal geträumt haben: DIN 45500? Ade 🙂

Zu meiner Fotografie gehört auch Reisen unabdingbar, zu wertig sind neue Eindrücke, um sie nur dem eigenen Gedächtnis anzuvertrauen, allerdings beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt und der kann auch von zuhause aus und zu Fuß sein, aber halt nicht nur: der m.E. in Deutschland und der EU zu späte und damit wegen der hohen mittlerweile eingetretenen Infizierungsrate viel zu lang durchzuführende Lockdown ab dem 18.03.2020, verbunden mit einer zunächst nur zögerlich akzeptierten Abstands- und Maskenpflicht, hat über rund 10 Wochen zum Verbleib >at home< geführt, wenn auch ein Spaziergang im Freien für Abwechslung gesorgt hat, wofür wir dankbar sind, die Natur war unbeeindruckt und bei gutem Wetter ist es fast überall schön. Wir freuen uns auf eine baldige Impfung und endlich ein potentes Medikament gegen all diese Viren 🙂

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Slowfoto für die KW 23 2020

Handwäsche – Männersache

60Grad 20min 5ml Feinwaschmittel pro Liter Wasser, danach gut spülen und aufhängen

Unser Credo in Zeiten wie diesen:

Abstände einhalten und Masken tragen, wenn es drinnen oder enger ist und Gruppen meiden, andere Kommunikationswege nutzen, auch wenn die beschwerlicher sind und weniger spontan erscheinen, erst wenn Behandlungsmittel und Impfstoffe verfügbar sind, werden die Einschränkungen überflüssig sein!

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