Slowfotos für die KW 08 2021 ff – Maultaschen mit frischer Tomatensoße

Ricotta Spinat Maultaschen mit frischer Tomatensoße 


Wir nutzen gerne leckere Einkäufe, wie die Bio Maultaschen vom Bäcker Decker aus Weingarten, eine Delikatesse zum Vorbestellen, wenn wir dort einkaufen:

 Die frische Tomatensoße ist dann hausgemacht:Hier die Zutaten: Knoblauch und Zwiebeln mit etwas Zucker und Olivenöl in der Pfanne anbraten, dazu Kirsch- und Tomaten, unsere geliebte Tomatenpasteplus Balsamico, Basilikum, Chilisalz, Kapern, Pfeffer, Rosmarin zum Abschmecken und einen einen Rotwein zum Ablöschen, den wir nicht nur in die Pfanne gegeben haben 🙂

final als Nachtisch Bergkäse und Avocado mit Vignaigrette

die Wiederholung ist garantiert – die Soße wechselt vermutlich 🙂

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Slowfotos für die KW 06 2021 ff – Pizza Pasta

Pizza und Pasta zuhause
Wir mögen gerne eine frische (Holzofen) Pizza, am liebsten auf der Terrasse beim Italiener, dazu ist es momentan draussen zu kalt und zudem drinnen im Lockdown wegen der hohen Inzidenz nicht möglich, es gibt eine andere Lösung: Tante Fanny liefert den fertigen Dinkel Teig aus dem Kühlregal 🙂 exakt in der Größe vom gängigen Backblech, der wird entweder 15-20min. vorgebacken und dann mit leichteren Zutaten wie Parma, Rauke, Grana belegt für weitere max. 10min. im Ofen. Wir haben uns für ein üppiges Hauptgericht entschieden, eine Dose ORO di Parma Tomaten stückig mit der Tomatenpaste aus gleichen Hause getunt, beide scharf (!), viel Gemüse geschnipselt für obenauf und ab in die vorgeheizte Röhre  für ca. 20 Minuten,mit geriebenem Bergkäse aus der regionalen Sennerei Rutzhofen noch 10 Minuten extra knusprig gebacken, dazu heimischen Feldsalat als Beilage. Schmeckt auch am Folgetag, wenn noch was übrig bliebe 🙂

Alternativ gibt es Pasta (Fusilli oder Spaghetti aus Linsenmehl mit 20% Eiweißgehalt) und Gemüse aus der Pfanne, ein Schelm wer dabei an den Pizzabelag denkt 🙂 und immer Salate, sei es mit Blatt oder nur Rübe!

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Slowfoto für die KW 01 2021

Alles Gute zum Jahreswechsel 2021

…wir mögen mal wieder Heringssalat: rote Beete kochen, weiße Zwiebeln im Balsamico Sud mit Lorbeer Blättern und Wachholder Beeren dünsten, Äpfel und Gurken kleinschneiden, mit Kapern abschmecken, den Sud und etwas Gurkensaft mit Joghurt und Schmand verrühren, al gusto Bismark-, Matjes- oder Salzheringe klein schneiden und dazugeben, wir mochten noch Drillinge, Eier und Salat als Beilage. Schmeckt auch am Folgetag, wenn dann noch was übrig ist 🙂

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Slowfotos für die KW 52 2020

Musikwiedergabe – Hören m-ein Leben lang

dazu ein Orchester in den Ohren…

Meine Leidenschaft hat schon viele Jahre vor dem Abi 1968 begonnen: mono mit SIMONETTA`s Kofferradio und später dem Tonbandgerät (TB12) mit 3 Motoren und 6Watt Ausgang, beide von Quelle, dazu der alte Kinolautsprecher vom Vater, später der erste NECKERMANN Verstärker mit 2×4 Watt Sinus, 2 Selbstbauboxen mit den ovalen Breitband-Lautsprechern aus alten Radios, zum DUAL Plattenspieler zwei erste Stereo LPs: The Beatles Sgt. Pepper`s Lonely Hearts Club Band und Barry McGuire Eve of Destruktion (gebraucht). Es folgten viele Generationen von SABA Gerätschaften, riesige GRUNDIG Boxen (Selbstbau), Edles von BRAUN wie das Regie 550 mit 3Wege Standboxen samt DUALs Direct Drive Plattenspieler, SONYs für UKW Sendungen tauglicher Walkman und später die in der Musikszene verbreiteten MP4 Minidiscs, DUALs HiFi Kassettenrecorder, dazu diverse VHS-Videorecorder u.v.a.m. 

Audio vor 2014 – mit passenden Schränkchen vom Schreiner

auf Mass genau, 3 Klappen zum Verstecken

Vom englischen Hersteller CAMBRIDGE Audio hatte ich bis 2014 ein

CD Laufwerk

 

mit separatem DA -> AD Wandler:

optisch und damals vor allem akustisch das erste Angebot meines Marburger Händlers, das den ersten PHILIPPs Toplader platt an die Wand spielte. Der Hit dazu war ein ACCUPHASE E204

Vollverstärker,

der Plattenspieler ist bis heute noch ein THORENS TD 147, den ich komplett umgebaut = entresoniert habe, mit LINN K5 Tonabnehmer, AUDIOPLAN Kabel und NAD Phono Preamp PP3,

33 U/min per Riemenantrieb,

dazu als aktive und vom Hersteller modifizierte MAGNAT TP 26A

Laut!sprecher

mit passiven MOURDAUNT short Böxlein für oben hinten, plus einem KENWOOD 1100 Tuner für

UKW Rundfunk

samt drehbarer Dachantenne im 220qm freistehenden Eigenheim mit 60qm Wohnzimmer, alles auch sehr gut auch für disco-lautes Hören geeignet 🙂

Für ganz analytisches Hören genieße ich heute noch den elektrostatischen STAX SR-5 Gold Kopfhörer am SRD-7/SB Adaptor for Earspeaker, leider zu selten genutzt weil kabelgebunden, dadurch nicht mobil und zudem offen, also hörbar für die Umgebung, aber in der akustischen Performance für mich immer noch unerreicht. Kleiner geht immer, der DENON RCD-CX1 wurde all-in-one fürs heimische Büro, die DYNAUDIO SE 52 gaben den (sanften) Ton ab, APPLEs MacBook und der iMac meist den Ton an. An die METZ Glotze (super Bild) habe ich 2014 aktive DYNAUDIO XEO 3 Funkboxen angeschlossen, außer 220V keine Kabel mehr, der Sender klebt an der TV-Rückseite, einmal adaptiert am Kopfhörer Ausgang schalten sie sich per TV-FB ein und laufen parallel zum ganz ordentlichen Fernsehton, oder besser der zu den potenten Boxen 🙂

kabellos

Denon RCD-CX1 all-in-one (2010) 

Meine Anforderungen waren: audiophil, benutzerfreundlich und kompakt, mit optischen Qualitäten. In Frankfurt waren die HIFI PROFIS noch in der alten Adresse am Eschenheimer Turm, dort konnte ich ihn mit den später nachgekauften DYNAUDIO 52SE (samt IN-AKUSTIK Kabeln) zur Probe hören und habe gekauft, meine Erwartungen waren weit übertroffen: einfache Bedienung, klasse Wiedergabe und tolle Verarbeitung. Er bietet an Quellen: Tuner, CD, SACD, 2 Line-In, Phono (MM) und eine Fernbedienung, es handelt sich im Grunde genommen um eine All-in-One-Version der separaten CX3 Komponenten, allerdings mit etwas geringerer Verstärker Leistung von 2×75 Watt (bei 4 Ohm; 37 W bei 8 Ohm), die für meinen Gebrauch – 20 m2 Arbeitszimmer – immer noch weit mehr als ausreichend ist.

einmal mit Allem

Am Line-in 1 hängt das DENON ASD-11R Dock, früher mit dem iPhone 4 oder aktuell auch dem wohlklingenden Bluetooth-Music-Receiver LAYEN BS-1 im 30 Pol Steckplatz, der vorzugsweise vom iPhone 11 versorgt wird. Für mich ist dies auch platzmäßig eine perfekte Lösung: Auf dem DENON steht der 27er iMac mit 3TB genügend Platz nicht nur für die Audio, sondern auch für die Foto Sammlungen, per Kabel am CD Eingang des CAMBRIDGE Amp. Mit dem DENON kann ich CDs und FM-Radio abspielen oder per potentem pre-out Signal zum CAMBRIDGE per Tape Monitor Eingang schicken.

RP: Cabellitis

Cambridge Audio A5 (2015)

Seit 2014, dem Jahr vom Praxisende und Umzug an den Bodensee (80qm), war die Miniaturisierung angesagt, aber der Spieltrieb blieb :-), für die MORDAUNTs wurde der CAMBRIDGE gebraucht angeschafft und weil nicht mehr zufriedenstellend, dieselben durch zwei DALI Spector 1 ersetzt, die jetzt am DENON hängen, übrigens recht unkritisch in der Aufstellung, notfalls auch im Regal oder nahe an einer Rückwand. Der englische CAMBRIDGE kontrolliert die DYNAUDIO noch besser und erhält seine Audioinfos meist vom iMac als Server, der viel Musik im verlustfreien wave-Format enthält, dazu alle erstellten und herunter geladenen SPOTIFY Playlisten und einige hundert GB MP3 Musikdateien, man sammelt ja sonst nichts :-). Über Wlan kann der iMac auch Internetradio streamen, leider bei komprimierter Audioqualität per niedrigen Bitraten, mir gefällt DAB+ deutlich besser (Rockantenne). Ab mittlerer Verstärkerleistung (12Uhr Position des Reglers) benötigt diese Cambridge Dynaudio Kombination besser abwesende oder für Lärm eher unempfindliche Nachbarn 🙂

under desktop cover – der AMP klemmt unter der Schreibtischplatte

Irgendwann wird dieser recht günstige und zufriedenstellende Amplifier vielleicht durch einen noch besseren ersetzt, die DYNAUDIOs hätten es verdient, sie sind übrigens für völlig freie Aufstellung abgestimmt, auf meinem Fensterbrett erfreuen sie mit trockenem Bass per originalen Schaumgummi Stopfen in der hinteren Reflexöffnung, in Ohrhöhe auf mit Sand gefüllten massiven Holz Ständern.

iPhones 4 (2012) bis 11 (2019)

Zum gemeinsamen Urlaub hatte die Tochter ihr neues IP4 (6MPI) mitgebracht, ich die CANON EOS 5D (12 MPI) und war erstaunt, wie gut (und vor allem unauffällig) das kleine Handy gegenüber der Vollformat-Kamera abschnitt. Zudem war es damals schon eine hervorragende mobile Tonquelle, ibs. per Dock am DENON und dabei fernbedienbar. Für DAB im Auto zahlten wir 2014 €400 Aufpreis, für das kleine TECHNISAT DigitRadio 100 (DAB+ BlueTooth + UKW + FB) unter €100, und da es sehr lange und oft im Hintergrund läuft, ist es an zwei aktive LOGITECH Z-10 Desktop Böxlein angeschlossen.

eieiei elf 

Das 11er iPhone spielt nicht nur fotografisch in einer anderen Liga und klingt (täglich im Bad) als Radioersatz mit z.B. Rockantenne als Webradio, sondern liefert auch per BT einen bemerkenswert tiefgehenden Sound an Ohrstöpsel (LINKLIKE Fly 9) und Kopfhörer (JBL E65BTNC) oder mit den kleinen auch im Freien sagenhaft klingenden BOSE Mini II SoundLink,

die möglichst auf einer planen Unterlage (Brett o.ä.) und ansonsten freistehend,

aber auch über den wohlklingenden BT-Receiver LAYEN BS-1 im 30 Pol Steckplatz (für IP4) vom DENON ASD-11R Dock, per massivem Silberdraht Kabel angeschlossen am RCD-CX1. 

Fazit

Konnte es früher nicht laut genug einhergehen, so ist heute für mich Präzision bei eher leisen Wiedergaben gefragt, statisch über Boxen, mobil per iPhone und BT. Mit der Wiedergabe über igs. 4 Boxen auf exakt gleicher Ebene wird, bei zugegeben aufwändiger weil präziser Abstimmung, aus dem kleinen sweetspot für nur einen Zuhörer ein sweet space ohne Verlust an Präzision, das macht schon Spaß 🙂

auch bei diesem Wetter, der 21.12. war der kürzeste Tag 7Std. 39Min.

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Slowfotos für die KW 51 2020

Corona Pandemie 2020: eine Folge der Sorglosigkeit unter Menschen – Essen, Kultur und zuhause: wie wir versuchen mit Einschränkungen zurecht zu kommen

Wir sind in diesem Jahr bisher bei radikal reduzierten Kontakten unterwegs (selten) wie zuhause (überwiegend) noch nie so viel Fahrrad gefahren oder gewandert, haben noch nie so viele Bücher gelesen und so viel Musik gehört oder Reiseberichte im Fernsehen miterlebt, noch nie so oft und so viel in der eigenen Küche zubereitet und abends genossen:

Es ist schon schön, regionale Produkte wie Backwaren, Fisch oder Käse in großer Vielfalt und bester Qualität ohne lange Wege einkaufen und verarbeiten zu können, über jahreszeitlich frisches Obst und Gemüse zu verfügen,
dazu korrespondierende Weine geniessen zu dürfen undwegen der Erinnerung bzw. fürs Tagebuch zu fotografieren:

Trotz Corona bedingter Einschränkungen sind wir, wenn möglich aber selten Essen gegangen, bis zum ersten Lockdown am 18.03.2020, dann wieder ab Mai und das nur im Freien, bei den wenigen Reisen haben wir auf die Lokalität geachtet und nur einmal Bedenken gehabt, ein Italiener in Dresden (es war sogar eine Empfehlung, die Küche ist echt lecker) bietet innen sehr geringe Abstände, der Chef lief ohne Maske herum und die Nudelfabrikation fand völlig offen und mitten im Lokal ungeschützt statt, wobei die Mitarbeiterin die Nase über der Maske hatte, zwei Wochen später stieg die Infektionsrate auch hier. In den anderen besuchten Lokalitäten hatten wir ein gutes Gefühl, wenn man von lascher Handhabung (meist die Maske betreffend) durch die Gäste absah!

Infektionen sind ibs. bei Hochzeiten und großen privaten Feiern in den Lokalen nachgewiesen: warum darf ich Bahn und Bus fahren oder sogar fliegen, aber nicht z.B. tagsüber essen gehen, warum sind Geschäftsreisen erlaubt und touristische nicht? Unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln besteht kein Unterschied in der Infektionsgefahr. Und die fortwährend geänderten Beschränkungen wie max. 5 Personen aus 2 Haushalten lassen sich einfach nicht kontrollieren, der Appell bezüglich 10 Personen für private Treffen, und das mal mit oder ohne unter 14-Jährige gezählt (auch die können Virus Träger sein), resp. je nach Bundesland geregelt, wird vielerorts nur ein Appell bleiben! Die viel zu hohe Zahl der Corona Toten steigt weiter, leider…

Der zweite Teil-Lockdown im November war nicht wirklich erfolgreich, weil m.E. wie der erste Wochen zu spät und zudem erst lange nach der Kapitulation der Gesundheitsämter in Hinsicht Infektionen Verfolgung! Beim ersten Mal zu massiv eingeschränkt und zu lange anhaltend, diesmal mit immer weiter geführten Verlängerungen bis zum Shutdown am 16.12.20, der weit bis in das neue Jahr 2021 dauern wird, mit weitreichenden Folgen, nur ein Beispiel: ein Fischlieferant verkauft aktuell 250kg in einem Zeitraum von zuvor 20Tonnen Umschlag, trotz Beihilfen droht hier der Konkurs für viele Firmen, ein heimischer Metzger verzeichnet seit März hingegen heftige Umsatzsteigerungen. Und warum werden gerade jetzt bestimmte und extrem florierende online Unternehmen immer noch nicht ordentlich besteuert? Einzig die Milliarden Verschuldung steigt und damit verbrennen wir die Zukunft von Generationen.

6 lange Monate wurden keine Konzepte für den infektionsarmen Schulunterricht erarbeitet, nur viele Änderungen baulich oder personell gefordert, wieder stehen wir vor einem Dilemma und das in jedem Bundesland etwas anders. Die fast kostenlose FFP2-Maske für ab 60jährige, abzuholen in der Apotheke, wurde für €6 eingekauft, ist aber bei diesen Mengen ab 70Cent zu bekommen, wieder verbrennt der BMG 2,5 Milliarden €. Erst 2014 gab es für die BRD aktualisierte Notfallpläne auch in Zeiten von Epidemien, schon 1975 haben wir im BW-Krankenhaus die Triage im Katastrophenfall trainiert. My10Cents zum bisherigen Vorgehen: Das Gute ist nicht neu, das Neue ist nicht gut. 

Kulturdefizit ist das andere Problem, es gibt erfolgreiche Konzepte für die infektionsarme Umsetzung, weniger Zuschauer sind doch besser zu verschmerzen als gar keine, online ist und bleibt Konserve. Für viele Selbstständige ist der Weg zu Hartz4 geebnet, wenn die eigenen Rücklagen aufgebraucht sind. Beamte und Bezieher von Versorgungsbezügen (wie wir auch) sind da besser dran, zumindest wirtschaftlich.

Unser Jahr endet dennoch mit einem positiven Rückblick, wenn wir denn mal ungehindert zu zweit und leise reisen duften, der Ausblick auf 2021 mit einem Mehr nicht nur an Kontakt, Kultur und Reisen wäre erfreulich, Essen gehen (nicht bis in die Nacht) auch schön. Deshalb habe ich nur einen Wunsch: Bitte haltet Abstand, tragt Masken und bleibt gesund, denn es lohnt!

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Slowfotos für die KW 50 2020

Gerstotto mit Burrata, Spinat und Salat

nur der Löffel fehlt noch 🙂

Zutaten

250g Roll- oder Vollkorn Gerste 
1 rote Zwiebel, Salz und gem. Pfeffer
4 EL Olivenöl
0,1l Weisswein, kräftig 
0,35l Gemüsebrühe
150g feiner Blattspinat
250g Burrata oder Mozzarella di Buffalo, auch als Minis

Zubereiten

Die Gerste min. einen halben Tag zuvor in kaltes Wasser geben und ein paarmal umrühren, das verkürzt die Kochzeit erheblich. Die geschnittene Zwiebel mit Olivenöl andünsten, die bereits weiche Gerste dazugeben und kurz dünsten und mit dem Wein ablöschen. Die Gemüsebrühe langsam hinzugeben und alles ca. 10min köcheln lassen, so daß die Gerste noch Biß hat.

Den Spinat schnippeln und den Käse in Stücke schneiden, beides unter das heisse Gerstotto mischen, mit Pfeffer und Salt abschmecken und sofort  servieren und genießen! Der restliche Weißwein passt gut dazu, ein paar übrig gebliebene Spinatblätter machen sich im Salat sowieso lecker.

da ist Vieles drin

Tipp

Nicht erst seit Jürgen Tarrach`s 2003er >Rezepte(n) zum Sattwerden<, nämlich die von der Großmutter, sind wir von >alten< Gerichten samt pflanzlichen Nahrungsmitteln angetan, mit viel Eiweiß und vor allem faserigen Schlackstoffen, der geschälte Reis gehört nicht dazu, die Gerstenkörner haben es uns angetan ibs. wegen kräftigem Geschmack und potentem Sättigungsgefühl!

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Essen auf Rädern Nov. 2020

einmal anders – 10 Jahre Meersalz – to go

…mal eben Pizza holen haben wir in keiner guten Erinnerung, der übliche Pappkarton hat leider magische Kräfte auf unsere Geschmacksnerven 🙂

Von den 40 z.T. doppelt aufgeführten Südland Köchen (Küchen) kennen wir 11 (2014 unten) resp. 8 (2020 oben), das Restaurant Meersalz in Kressbronn gehört zu den mehrfach besuchten, wobei die letzte Reservierung wg. Corona Schließung sich in den bunten Jubiläumboxen to go ergab (-: Ich hole ab 2018 Terlan Chardonnay und 2018 Masseria Borgo die Trulli Primitivo und 2x die >Jubiläumsbox to go – 10 Jahre – 10 Gerichte – November 2010< und eile nachhause. Wir genießen 5 kleine Vorpeisen aus den kompostierbaren transparenten Schälchen: Ceviche von der Dorade mit Avocado und Süßkartoffel, California Roll mit Garnele und Wasabi Mayonaise, Parmaschinken mit Selleriegelee und –mousse, Asiatischer Salat mit Wakamé und pikantem Tafelspitz-Gemüsesalat, ist das Deckelchen ab, knallt das Aroma! Danach die im 60Grad Wasserbad erwärmten Gerichte wie Kürbissuppe mit wow, Käse-Trüffel-Tortellini, Kalbsragout mit Blätterteig und eine halbe Entenbrust mit Semmelknödel plus Rotkraut, wer am Garpunkt zweifelt, wird eines besseren belehrt: die Qualität wie die Zubereitung ist sorglos und klasse! Final die Dessertvariationen Mandarinenmousse, Kalamansi Lolly, Erdbeermacaron mit Himbeerfüllung, Glühwein Tiramisu und Karotten-Nussküchlein, was auch Mann überzeugt hat! Wir haben davor noch italienischen Büffel Camembert mit altem Balsamico und Pfeffer zusätzlich genossen, aber ganz ehrlich, zum >fine dining< das Ambiente mit Kerzenlicht im Restaurant samt Service vermisst 😦

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Slowfotos für die KW 43 2020

Wachstum in der Natur: Opuntienkaktus

09.06.2020

12.06.2020

04.07.2020

11.07.2020

11.07.2020

18.07.2020

19.07.2020

06.08.2020

06.08.2020

01.10.2020

Wir bringen als Erinnerung gerne Pflanzen aus der Natur mit, hier diesen Kaktus aus dem vergangenen Jahr, der erst im Youghurt Becher >überlebt<, nach der Rückkehr einen richtigen Topf bekommen und sich monatelang akklimatisiert hat ohne weiteres Zeichen als einem extrem langsamen Wachstum seines einzigen Blattes, kein Wunder dass der Samen erst nach 1,5 Jahre keimfähig ist. Im Juni dieses Jahres war es dann soweit: eine Knospe war zu sehen und dann ging es richtig los, bis heute sind 4 weitere Blätter dazugekommen, mittlerweile sogar mit Zwillingen Nr. 4+5, die bereits neue Knospen aufweisen: schon irre

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Slowfoto zum 30. Jahrestag im vereinigten Deutschland

30 Jahre Einigungsvertrag, ARD 12 Uhr Festakt in Babelsberg

wir sind Alle gleich

also fast Alle

oder so ähnlich

Zitate kursiv

Unsere Bundesrepublik ist das Werk von 83 Millionen Menschen in 16 Bundesländern…  wir miteinander sind Deutschland – Brandenburgs Minister- und Bundesratspräsident Dietmar Woidke

Die besten 30 Jahre, die Deutschland je erlebt hat… wir leben jetzt in dem besten Deutschland, dass es je gegeben hat – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Für uns in der Familie ist der 09.11.1989 das bedeutendere Datum, an dem die Mauer gefallen ist und wir schon am Folgetag in Bad Salzungen und beim Stadtrundgang auch bei einem Bäcker waren, es gab hervorragende Brötchen, nur wußten wir nicht, dass man seine Tüte mitbringen sollte 🙂

Ja, uns bewegt dieses magische Datum auch sehr. Wir sind am 11.11.89 das erste Mal mit unseren Kindern in den Westen… gefahren. Ein bewegender Augenblick… Selbst als wir vergangenes Jahr am… See waren, bekamen wir Gänsehaut, denn dort stehen noch Wachtürme. Wir können nach 31 Jahren sagen: Unser Leben hat sich verändert, uns geht es super, unsere Kinder konnten sich ganz anders entfalten. Wir sind echt dankbar, dass die Revolution friedlich abgelaufen ist. Es gibt immer Jammerer und Meckerer, jedoch konstruktive Lösungsangebote bringen sie nicht. Meine Devise ist sowieso, jeder ist seines Glückes Schmied. Wir können auf sehr schöne Momente mit „Wessis“ zurückblicken. Ich könnte ein Buch schreiben. ESD

Zeitzeugen finden sich überall, die aus und vor dem zweiten Weltkrieg, in Bautzen und Berlin die braun schwarz roten Gefängnisse und über fast ganz Europa verteilt die berüchtigten Lager. Es ist gut, dass Deutschland eine bunte demokratische Republik geworden ist…

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