Apple MacBook Air M1 – eine persönliche Wertung

Als Nachfolger mehrerer MacBooks Pro in der Familie wurde vor geraumer Zeit das zweite Air M1 1TB mit macOS 12.3.1 (1.520g) angeschafft, da mein >altes< Retina 13 Ende 2013 500GB SSD mit macOS 10.13.6 (1.820g) nach knapp 10 Jahren täglicher Nutzung zwar noch lange nicht reif für die Altenteil lnsel war, aber auch nicht mehr erfrischend jung für aktuellere Betriebssysteme 😦 zum Trost der gleichaltrige 27er iMac funzt immer noch genauso gut wie die Apple Watch 2 im Edelstahlgehäuse 🙂 

Ein paar launische Bemerkungen nach Eingewöhnungszeit, zunächst die positiven: 300g weniger fassen sich deutlich leichter an, eine Wärmeentwicklung ist praktisch nicht vorhanden, die Nutzung mobil gut möglich, die Laufzeit vom Akku deutlich länger, was auch dessen Jugend geschuldet ist. Das aktuelle macOS 12.3.1 bietet Verbesserungen, ich habe bisher nur noch ganz wenige [Apps] von Drittanbietern installiert, speichere alle Aufnahmen in [Fotos] und bearbeite sie direkt nach dem Shooting möglichst schon auf dem iPhone Max oder halt später, schreibe mit [Pages], was mir völlig ausreicht, höre viel Musik (MP3, Spotify, Wave) analog über die Kopfhörerbuchse, d.h. per steuerbarem Signal zum NAD Hybrid Amp, final zu den bald 20 Jahre alten DYNAUDIO Boxen in Monitoraufstellung und Kabel von in-akustik Referenz, mit vernehmbar gesteigertem Hörerlebnis ibs. auch sehr leise gegenüber alter Gerätschaft. Nebenbei, das Air klingt auch solo sauber und mit einer verblüffenden Basisbreite, klapp klapp. Und wenn es noch mehr an Spaß sein soll, kommt der AirPod Max (mit einer Einschränkung s.u.) ins Spiel. Zum vorhandenen 1TB Speicherplatz bietet eine portable SSD T5 von Samsung (50g) weitere 2TB, mal eben 50 oder 100 GB hin und herschieben ist damit Sache weniger Minuten! 

Genug gelobt, jetzt zu den (anfänglichen) Problemen: zwei USB C Ports links und eine KH Klinke rechts, das isses. Okay, Apple hat Air-drop-play-print und BT, man sollte das nutzen, den fehlenden SD Schacht habe ich per KiWiBiRD SG 009 micro+SD Adapter zu USB/USB-C erweitert, ein Verbatim USB-Adapter versorgt bis zu vier weitere USB 3.0 Geräte, aber nicht mit Strom 😦 es gilt umzudenken bzw. neues Zubehör anzuschaffen, wenn es denn wirklich sein muss oder mit den Beschränkungen dennoch gut zu leben. Irgendwo hatte ich vor Zeit mal in einem Test (?) gelesen, der M1 solle mit auch allen iOS Apps laufen, das ist Unsinn, zudem bietet [Fotos] auf dem Air noch mehr Funktionen als auf dem iPhone. Summa – die anfänglichen und vermeintlichen Probleme werden weniger und das ist doch gut so. Ausnahme 3D Audio: das Air gibt mit AirPod + Max mit Standort wieder, drehe ich den Kopf nach links, wird der rechte Kanal lauter und umgekehrt, also bitte KEINE Kopfbewegungen, was für mich unsinnig ist, Abhilfe schafft ein anderer KH oder das iPhone als BT Quelle. Der AirPod Max gibt ab 30Hz gut wieder, die AirPods ab 40Hz und die guten alten DYNAUDIO Audience 52SE beginnen ab 50Hz, aber dafür räumlich und tonal immer noch und vor allem auch leise super.

Fazit: Nachdem die Preise für ein MacBook Pro auch mit einer 2. beginnen, ist es eine Überlegung wert, sich das Air anzuschauen. Billiger geht immer, aber viele Jahre der zufriedenen Nutzung sind auch ein Argument. Das Air ist sauschnell, klingt als Musikbox super und… und… und… 

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Wozu sind Kriege da?

Der Titel stammt von Udo Lindenberg, gesungen von Pascal Kravitz 1981: https://www.youtube.com/watch?v=tHHWV0FtFuI

Gestern, am zehnten Tag des Angriffskrieges auf die Ukraine, habe ich eine allgemein zugängliche Spotify Playlist mit Friedensliedern zusammengestellt, das wohl älteste ist von Marlene Dietrich gesungen, mein Vater hatte >Sag mir wo die Blumen sind< als 45RPM Single. Wir sind erschüttert von diesem Krieg in Europa und haben für die humanitären Zwecke gespendet. >Die Wahrheit stirbt im Krieg zuerst< sehe ich mittlerweile so, dass der Krieg bei manchen Staatsmännern schon ein Leben lang gilt. Bleibt zu sagen, dass für mich seit 1949 Demokratie die einzig ehrliche und humane Lebensform bedeutet.

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Musik hören mit dem digitalen Verstärker NAD C 368

Musik hören – ein Langzeitbericht nach ½ Jahr

Morgenstimmung – auch die von Edvard Grieg aus Peer Gynt passt gut – IP13PM f13mm KBÄ out of cam

Seit 6 Monaten habe ich fast täglich diesen Verstärker genutzt resp. gehört, mit verschiedenen Quellen an seinen Eingängen, in der Hauptsache DAB (TechniSat analog), iMac (Spotify, Wave – optisch) und CD (Denon, Wave – optisch). Entgegen meiner ersten Empfehlung habe ich den iMac alternativ per wertigem Analogkabel angedockt, womit ich die bequeme Steuerung per Apple Tastatur samt Trackpad nutzen kann. Die erwarteten Klangeinbußen kann ich gut vernachlässigen, die optische Verbindung per CD hingegen ist unübertroffen, was auch zu erwarten war und easy zu hören ist.

Bleibt zu sagen, ich möchte nicht mehr darauf verzichten: es ist ein ibs. leise und auch nach Stunden entspanntes Hören, mit in bisher nicht gekannter Verständlichkeit, und das schlicht linear ohne jegliche Korrekturen. Man muss sich nur daran gewöhnen, dass einfach aufgenommene Tracks ebenso klingen, dafür gute und klare Aufnahmen schon arg verwöhnen 🙂

Lautsprecher Wiedergabe hat u.a. viel mit Räumlichkeit zu tun, ibs. wenn man die Boxen nicht gänzlich frei oder nur im kleinen Raum aufstellen kann. Das bedeutet viel Arbeit per Vergleich. Leichter sind in/on ears oder geschlossene/offene Kopfhörer, wobei deren sehr direkte (mobile) Wiedergabe eben anderes ist als mit stationären Boxen, einmal bewegt sich der Klangraum mit, einmal sitzen die Ohren oder laufen auch mal herum, jedenfalls kann man den Kopf immer bewegen, was zu akustischen Änderungen führt. Für mich hat das alles seinen ganz besonderen Reiz.

Bequem finde ich, moderne Verstärker nicht mehr an- oder ausschalten zu müssen, das jeweilige Eingangssignal führt zur Aktivität und keines flugs zum stand by, der NAD wird ab und zu abgestaubt und das war es dann, die beigefügte Fernbedienung nutze ich kaum, die Steuerung per Handy über die [NAD] App bietet was ich für diesen AMP benötige, analoge oder BT Quellen sind dabei zudem einfacher zu steuern als optische, für Musik im Hintergrund reicht mir das Phone per BT allemal.

Der NAD hat einen Kopfhörerausgang auf der Frontseite, mein alter JBL E65BTNC läuft daran per Kabel zu seiner guten Höchstform auf, ist aber im tonalen Vergleich dem aktuellen AirPods Max schon per BT vom iPhone deutlich unterlegen.

Bleibt zu sagen, Musik ist Emotion, wie beim Foto, und letztlich kommt es nicht nur auf die technische Qualität an, auch eine gute alte Monoaufnahme (Stones) hat Reize. Wenn aber Atmosphäre, Interpretation und Wiedergabe gekonnt zusammentreffen, ist das schon eine Sünde wert…

Meine aktuellen Playlists zum Hören resp. Testen habe ich hier zusammengestellt:

https://open.spotify.com/playlist/0XdZsiwtPV8sskK2s1H3rK?si=c59cadbc6d154000 best for ears

https://open.spotify.com/playlist/5YAmjpYh5E668DLIyCheRH?si=c7d1aed12bd24bac best for test

und beispielhaft drei Top Produktionen, und eine, die mir nur wenig zusagt:

Dave Pike Set MPS Musik Produktion Schwarzwald, stimmig wie live (1970 Marburg)

Haindling irre Qualitäten an Aufnahmen, live bisher beste Performance (Lindau 2019)

Tschaikowsky live 2019 Symphonie No.5 in E Minor Op.64 TH29 IV Finale   Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks Dirigent Mariss Janson

Giovanni Zarrella aktuelle Hits als Coverversionen mit Drum, Synthesizer und Stimme 😦

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch 2022 ein LIVE COACHING per Videotelefonat an: für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de