KI oder wysiwyg – die Vorteile von live View und eSucher

KI (künstliche Intelligenz) im Fotoapparat – ein Vergleich iPhone 11 und EOS RP

Beide Kameras sind ergänzende und wertige Alternativen (Aufnahme IP7+)

Ist

iPhone und spiegellose Systemkamera werden per Kontroll Bildschirm, die SLM zudem noch über den eSucher gesteuert, der noch weitere Vorteile wie Aufhellen bei Dunkelheit bietet, wenn das Auge an der dSLR trotz Offenblende nichts mehr sieht. Beim iPhone ist die Helligkeit per Fingerwisch rechts vom verschiebbaren AF-Feld regelbar, bei der RP kann ich sie z.B. im [Fv] Programm gezielt über den ISO Wert steuern und dabei einen Trick nutzen: findet keine Aufhellung des Suchers mehr statt, d.h. die Helligkeit des Suchers bei der Messung entspricht der Wiedergabe, befindet sich der ISO Wert im richtigen Korridor und kann sichtbar noch leicht angepasst werden, ich bevorzuge bei beiden Apparaten eher knappe Belichtungen für sattere Farben: Früher beim Diafilm war die Belichtung auf die dunklen Partien (Minolta nannte es Contrast Light Compensation) richtig, der Film vertrug Überbelichtungen des Himmels eher, bei digitalen Sensoren sollten die hellen Partien gemessen werden, Überbelichtungen führt zum Ausfransen und je besser resp. größer der Sensor samt Pixeln ist, desto mehr an >Futter< findet sich, um Schattenbereiche anzupassen, >expose to the right< ist damit Vergangenheit!

Nicht nur mir fallen im Vergleich von möglichst zeitidentischen Aufnahmen mit dem IP11 und der dSLR/SLM gravierende Unterschiede der vom jeweiligen Hersteller eingesetzten KI auf, mit zunächst augenfälligen Vorteilen für das iPhone und in den Standard Einstellungen (out of box) vermeintlichen weil seit der IP-Anschaffung sichtbaren Nachteilen bei der RP. Dieser Bericht geht darauf näher ein: Kann ich daran etwas ändern? JA!

Problemstellung

IP: Die Apple KI scheint optimal auf große Belichtungsspielräume vorbereitet, wie sie in weiten Bildwinkeln häufig zu finden sind, ggf. korrigiere ich für sattere Farben die Belichtung etwas dunkler, vor allem beim SWW und WW.

IP 52KBÄ F2
RP EF 50mm F2, der AF liegt auf dem Baumstamm in der Bildmitte

RP: Die Canon KI bietet zwar vielfältige Bildstil Voreinstellungen für die JPG Ausgabe in den Programmen [Fv P Tv Av M B], die Automatik Programme [A+ SCN] wählen diese selbst. [3HDR] und [4Nachtaufnahme ohne Stativ] kosten Rechenzeit. Ich achtete bisher eher darauf, große Belichtungsspielräume und satte Belichtungen zu vermeiden und verwendete lieber längere Brennweiten, die das IP nicht bietet. Ein möglicher Ausweg wäre, jedes JPG (oder gleich RAW) mit geeigneter Bildbearbeitung >aufzubrezeln<, was unschwer möglich ist aber halt zusätzliche Arbeit macht 😦 Mich interessiert aber ein möglichst gutes JPG out of cam!

Vorgehen

Das iPhone 11 mit den 3 Objektiven/Sensoren zeigt auf dem Bildschirm exakt die Aufnahme, wie sie nach dem Klick gespeichert wird, es gibt außer AF/AE Lock keine weiteren Einstellmöglichkeiten: what you see is what you get.

IP WW (1) F1.8

RP EF 28mm F8 mit Bildstil [Natürlich] 7 5 5 1 2 -1
Die spiegellose Vollformat EOS RP zeigt die vielen Einstellungsvarianten für die Aufnahme in (zeit)gleicher Situation, unter Nutzung folgender Einstellmöglichkeiten: automatische Belichtungsoptimierung, Bildstil(e), Tonwert Priorität. Nach einigem Testen (Abb. unten) hier meine aktuell bevorzugten Einstellungen für die RP und geeignet für alle Brennweitenbereiche:

[Auto] mit [7 5 5 1 2 -1] für alle [A+ und SCN] sowie [Fv bis M] Programme, das führt m.E. zu noch ansprechenderen Ergebnissen, immer  im Vergleich zu den Resultaten des IP, aber keinesfalls als ein Must! Der Bildstil ab der EOS 5D und für viele Nachfolger war [Natürlich 0 1 1 0] für ordentliche Hautfarben, ab jetzt aber modifiziert ist [Natürlich 7 1 2 -1] für die EOS 6D resp. alle Vorgänger. An der RP habe ich [Fv] und diesen Bildstil [7 5 5 1 2 -1] auch mit Voreinstellungen für wenig Licht und Offenblende C1 bzw. sehr wenig Licht C2 verwendet, oder als Grund Einstellung für alle Fälle C3:

C1 [Natürlich] mit [7 5 5 1 2 -1]  [Fv] mit 1/1.000sec F 1.8 ISO 1.000

C2 [Natürlich] mit [7 5 5 1 2 -1]  [Fv] mit 1/4.000sec F 1.8 ISO 4.000

C3 [Natürlich] mit [7 5 5 1 2 -1]  [Fv] mit 1/400sec F 2.8 ISO variabel

In den [Auto] und [SCN] Programmen wählt die Kamera automatisch den Bildstil, ich verwende gerne [Lautlos], ibs. weil es mit zentralem [AF] Feld meinem bisherigen dSLR Vorgehen mit zentralem = bestem Kreuzsensor entspricht. Die IP und SLM Sensoren bieten AF-Felder über fast die ganze Bildfläche verteilt, blitzschnell z.B. beim iPhone nutzbar weil per Fingerwisch zu verschieben, die AF-Feld Positionierung per Fingertipp geht auch auf dem Kontroll Bildschirm der RP.

Test

Bildbeispiele Friedhof – Hafen – Balkon, ich habe als erste Aufnahme die vom IP11 ooc und ohne jede Korrektur vorangestellt und folgend 5 weitere aus der RP, jeweils mit identischen Werten Belichtung Blende ISO aufgenommen und per Bildstilwerten gekennzeichnet, ebenfalls ohne Korrekturen:

IP11
RP 5 2 4 0 0 0
RP 7 5 5 1 2 -1
RP 7 5 5 0 4 0
RP 7 5 5 0 0 0
7 5 5 0 1 0
IP11

RP 7 5 5 1 2 -1
RP 7 5 5 0 4 0
RP 7 5 5 0 0 0
RP 7 5 5 0 1 0
IP11
RP 5 2 4 0 0 0
RP 7 5 5 1 2 -1
RP 7 5 5 0 4 0
RP 7 5 5 0 0 0
RP 7 5 5 0 1 0

Bleibt zu sagen, wir (meine Frau und ich) stimmen bei der Beurteilung weitestgehend überein, nicht immer gefällt uns die IP Aufnahme am besten, nicht immer die gleiche Abstimmung bei den fünf RP Aufnahmen, aber immer parallel in der Abwertung der in unseren Augen weniger gelungenen Farbwiedergaben 🙂

Feindetail 755000
Porträt 755010
Auto 755030
Natürlich 75512-1
Auto 755030 für Vergleich zu IP11 auto

 

IP11PM auto für Vergleich zu RP auto

Fazit

Ein 8Bit JPG >schafft< etwa 8 Blendenstufen, ein herkömmlicher Bildschirm gibt diese 8 ganz gut wieder, mehr aber nicht. Ein 14Bit RAW >schafft< 11 Blendenstufen, unser Auge etwa 14 und die Natur bietet bis zu 40, einem KB DIA Film wurden bis zu >20 nachgesagt! Das in der Kamera entstehende Bild wird heutzutage mit KI aufgebaut, anders, besser oder wie auch immer.

Früher in der SW Dunkelkammer nannte man es Abwedeln und Nachbelichten, wenn der Film aufgenommen (ne 100stel und Blende 8, wenn die Sonne lacht) und entwickelt war und das Fotopapier unter der Lampe lag.

Dem Betrachter Auge ist das alles egal, zur Bewertung einer Fotografie wird die eigene Erfahrung ausschlaggebend sein. Wer gute Aufnahmen mag, die fast Allen gefallen, ist mit dem IP11 gut beraten, wer mehr Aufwand liebt, greift zur SLM wie der RP resp. in beiden Fällen zu den schönen Töchtern anderer Mütter und Väter. 

Dieser Beitrag ist der eintausendste auf meinem slowfoto Blog – es gibt immer noch viel zu tun, deshalb folgt jetzt erstmal eine erfrischende und  schöpferische Pause 🙂

EOS RP   IP11 PM   ooc   Fast Resize   (c) slowfoto.de

Auswertungen und Ergebnisse 12MPI Handy vs 25MPI SLM Vollformat

Ein Vergleich von iPhone 11 Pro Max und der Canon EOS RP anhand von der Bedienung und deren Auswirkungen in den Bildbeispielen

Eine meiner Leidenschaften seit meiner Schulzeit ist die Fotografie und die nicht nur hinsichtlich der Motive, sondern auch der verwendeten Technik. 

Aus den ersten Zeiten der Digitalisierung stammt meine Panasonic 3CCD Videokamera, jede Grundfarbe RGB hatte einen kleinen CCD-Sensor, die Fotoauflösung betrug 1MPI. Mit dem Bayerpattern samt CMOS Sensor ging diese Ära schnell zu Ende. Sigma`s 3-Schicht Foveon Sensor hat nie wirklich reussiert, ich erinnere mich nur an eine laute und langsame dSLR…

RP outdoor
RP indoor

Mittlerweile habe ich eine Auswertung von harten Kontrasten und low-light Aufnahmen beider Kameras vorgenommen: Sonnenuntergang draußen und Lampe im abendlichen Raum, die RP scheint hier mit meinen Einstellungen hoffnungslos unterlegen, der Belichtungsspielraum des IP11 wesentlich größer und zudem augenfällig wysiwyg, im Grunde muss ich die RP noch mit der 6D vergleichen, ob die damals von mir sogenannte >Nachteule< auch schon so >schlecht< war. Jedenfalls spricht alles für einen Vorsprung des aktuellen iPhones, vermutlich auf Grund der Verwendung von 3 Sensoren je 12MPI, ähnlich meiner o.a. ersten 3CCD 1MPI VideoCam. Damit entfiele langsam aber sicher die Notwendigkeit einer echten dSLR oder dSLM Kamera, mal abgesehen von der per Touchscreen gut bedienbaren EOS M mit geringem originären Objektiv Angebot oder besser gleich als Crop Telekamera mit allen EF+S Gläsern.

IP outdoor
IP indoor

Ist die RP wirklich so unterlegen oder gibt es Abhilfe: Die Crux liegt im eigenen und unterschiedlichen Vorgehen bei der Aufnahme, wenn ich die RP im live-view betreibe und erst den AF fixieren, danach die Belichtung nicht integral sondern ausschließlich per Spotmessung (wie beim IP auch!) speichere, sind die RP Aufnahmen auf gleichem Niveau, mit den bisher schon gefundenen Vorteilen der weitaus fähigeren Bildbearbeitung auch nach der JPG Aufnahme, weil viel mehr Reserven in der Datei vorhanden sind. Es muss nicht zwingend [HDR] oder [4Nachtaufnahme ohne Stativ] mit der Verrechnung sein!!! Wer sich allerdings mit [Auto] begnügt, erhält Resultate wie meine oben gezeigten und kritisierten. 

Fazit: slowfotografisches Vorgehen mit Auswahl der Brennweite samt live-view, erstem Scharfstellen punktgenau mit Speicherung, zweitens Belichtungsmessung spotgenau mit Speicherung, danach finale Komposition und Klick! Die Resultate versöhnen wieder… (wird fortgesetzt)!

 Fotos: EOS RP oben – IP11 unten – ooc – Fast Resize

Tipps für das iP11 finden sich hier

Tipps für die RP finden sich hier

(c) slowfoto.de

Kochkurs Vorspeisen – Petiscos

Spezial Kochkurs – Petiscos / portugiesische Vorspeisen

der Meister nicht nur an den Pfannen mit den Bacalau Puffern: Georg Franzky Cabral in action

Hapimag Albufeira – Restaurant Vista Mar: Georg Franzky Cabral lädt ein zu einem weiteren Kochkurs über landestypische Vorspeisen, mehr als gutes Dutzend Partner kommen zum dreistündigen Kochkurs, bereiten zu, kosten dabei schon mal vor und speisen schließlich genußvoll miteinander 🙂 danke für das (c) der Rezepte!

Rohkost gelbe Rüben und Weißkohl
gelbe Rüben gedünstet mit Koriander
mit Piri Piri Streifen garnierte gekochte Wachteleier
frittierte Stichlinge
das Rührei mit der fetten Wurst
>mein< Teller zusätzlich mit Bacalhau Puffer und Alheira Rührei
Genuss am Tisch miteinander
Mineralwasser, grüner und weißer Wein

und zum Abschluss noch der perfekt vorbereitete Einkauf:

fast ein Delikatessen Laden
Spitzkohl und große gelbe Rüben
viele kleine Wachteleier
fette Wurst
Koriander
Stichlinge
geköpft und ausgenommen
Kabeljau gesalzen mariniert
Pimentes grün und rot
großblättrige Petersilie
Knoblauch, grüne und rote Paprika und Gemüsezwiebeln
mein farblicher Favorit
und der aus Weinkisten

IP11 PM   ohne Filter   Fast Resize

(c) slowfoto.de

Unterwegs fotografieren mit wenig Gepäck

Reisen mit dem iPhone oder der SLM resp. SLR oder beidem?

Früher waren alleine über 6kg Fotoausrüstung im Rucksack (dSLR, 16-35, 24-105, 70-200 u.v.a.m.), plus Trinkwasser und Wanderklamotten eine gehörige Last, vor allem wenn das Notebook auch noch mitgeschleppt werden musste. Das hat sich radikal geändert:

1) Heute nehme ich für Superweitwinkel- bis hin zu kurzen Teleaufnahmen (0,5-1-2) mit einem KB äquivalentem Winkel (KBÄ) von f13-52mm nur noch das 260g superleichte iPhone 11 Pro Max mit, Motiv spezifisch auch mal mit 2,5-fachem Digitalzoom und notfalls mit Faktor 3, also f65-78mm KBÄ, womit Verluste erträglich bleiben.

Das IP11PM ist mit dem erstklassigen Kontrollbildschirm plus schnellen Fingerwisch Einstellungen und der intelligenten >deep fusion< (->Optimierungen vor der Aufnahme) sowie der Langzeitbelichtung bis hin zu 3sec (aus der Hand) recht optimal ausgestattet und viel schneller zu bedienen ist als jede meiner Kameras am Auge. Auch die Tatsache, jede der 3 lichtstarken und mit eigenem Sensor ausgestatteten Optiken als durchgängiges Zoom verwenden zu können, ist bisher so einmalig wie der Preis 🙂

Hinzu kommt ein nicht nur für meine Augen nahezu perfekter Bildstil über den gesamten Brennweitenbereich, so dass sich nachträgliche Korrekturen meist auf beschneiden oder den Horizont begradigen reduziert, es gibt wenig nachzuarbeiten!  

2) Ab f52mm (KBÄ) wird es mit dem Handy eng, längere Bildwinkel bedürfen anderer Ausrüstung. Ein Fotofreund wollte mich von der Faszination seiner Kompakten samt 30-fach Zoom überzeugen, nach wenigen Vergleichsaufnahmen hat er sich nur noch für das IP 11 interessiert 🙂

Meine Ergänzung besteht aus der Canon EOS RP mit dem betagten EF 70-300 L DO IS plus bei Bedarf einem 1,4 Konverter, der dann die knappe Lichtstärke 1:4,5-5,6 noch weiter reduziert. Ebenfalls bei 1,4kg liegt das Gewicht, das entspricht rund 6 iPhonen!

Zur augenfälligen Anpassung für eine weitgehend vergleichbare Farbwiedergabe der Bildstile beider Kameras war eine Modifikation im Menü der RP nötig, [Natürlich] schreibt sich jetzt [5,2,2,2,2,0] anstelle [5,2,2,1,1,0]: Ich hätte es nicht für möglich gehalten, jemals eine SLM/SLR bezüglich Bildstil einem iPhone anzupassen!

Bedienung: die RP deckt (nicht nur) mit diesem Zoom zwar einen großen Brennweitenbereich ab, ist aber an Schnelligkeit in der Bedienung auch wegen der Vielzahl der Einstellungen (Belichtung- oder ISO-Korrektur) unterlegen, ebenso bei der Ausrichtung auf den Horizont. Der Bedarf an späteren Korrekturen ist damit gleich im Umfang geblieben, zumal die elektronische Wasserwaage kryptisch blinkend und fett den wichtigen zentralen Bildbereich beansprucht und abgeschaltet bleibt, das Gitter reicht.

Fazit: Für immer dabei ist das IP11 ein sehr leichter und schneller Fotoapparat mit jedem zusätzlichen Nutzen, den ein modernes Handy heute bietet. Die Apple spezifische Auslegung in Richtung Superweitwinkel, hier als FixFokus mit f13mm KBÄ definiert, bringt weitere Vorteile, aber auch mehr tonnenförmige Verzeichnungen wie bei jedem Super+Weitwinkel Objektiv, (kleine) Panoramen im Hochformat schaffen hier sichtbare Abhilfe.

Für längere lichtstarke Brennweiten oder Zoombereiche ist eine bewährte SLR oder die spiegellose und leichtere SLM, letztlich sogar eine Crop-SLR die Ergänzung, wobei das optische Mäusekino durch den reduzierten Sucher wie auch das Livebild per (Klapp-) Bildschirm den Meister im großen des iPhone + oder Max gefunden hat, der durch die Güte und blitzschnelle Bedienbarkeit überzeugt. Beide Kameras zusammen bleiben im Gewicht unter 2kg und lassen sich praktisch unauffällig mitführen!!

Ergänzung: Mein Vorgehen im fotografischen Ablauf beider Kameras ist vergleichbar aber im Aufwand unterschiedlich!

IP11 PM [FOTO] anklicken, Modus (Zeitraffer bis Pano) wählen, Brennweite per Klick 0,5 – 1 – 2 oder per Fingerwisch, AF per Klick punktgenau setzen und AE per Fingerwisch und Livebild anpassen -> Klick! Zeitaufwand 1-2sec

EOS RP Livebild im Sucher oder Monitor wählen, [Programm] per Drehrad vorwählen resp. eingestellt lassen, zentrales Fokusfeld auf das Motiv ausrichten und per AF on Knopf fixieren, AE Korrektur entweder per ausgerichtetem Bild/Feld und dann mit der Sternchentaste fixieren oder die Belichtung in den Programmautomatiken per Drehrad mit dem Daumen -3 bis +3 korrigieren, in dem Motivprogrammen mit der Sternchentaste! Bildstile wirken sich auf die Programmautomatiken aus, in den Motivprogrammen sucht die Kamera selbst aus. Zeitaufwand je nach Bedarf.

Das iPhone bietet wesentlich weniger an Voreinstellungen, die RP deutlich mehr. Die IP Aufnahmen gefallen durchweg sehr gut, zumal der exzellente und große live und touch Bildschirm konkurrenzlos ist. Nachbearbeitung ist eher selten nötig außer Horizont begradigen, was das IP toll löst.

Die spiegellose Vollformat RP bietet unzählige Voreinstellung, wer nur mit dem grünen [auto] Programm arbeitet, bekommt gute Aufnahmen, die oft der Nachbearbeitung bedürfen. Die Programmautomatiken benötigen Vorkenntnisse und daraus folgende Einstellungen, die Motivprogramme [SCN] nicht, ich verwende nur den Silent Modus. Wegen möglichem Objektivwechsel ist die RP oberhalb f52mm absolut überlegen, aber in der Handhabung aufwändiger, ibs. in der exakten Ausrichtung vom Horizont.

Beide Kameras sehe ich als wechselseitige Ergänzung!

IP11 PM oben   EOS RP unten   keine Filter   Fast Resize

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Marisco Kochkurs aus dem Meer: vom Feinsten

Spezial Kochkurs – vom Feinsten aus dem Atlantik

Hapimag Albufeira: Georg Franzky Cabral lädt ein zu Austern, Gambas, Thunfisch Muscheln und mehr, ein gutes Dutzend Partner kommen zum mehrstündigen Kochkurs, bereiten zu, kosten dabei schon mal vor und speisen schließlich genußvoll miteinander 🙂

Tatort Hapimag Restaurant Vista Mar
Georg Franzky Cabral
Muscheln
wie alles andere an Meeresfrüchten frisch aus Olhao
Thunfisch in Salzlake
Stäbchenmuscheln
Spinat
Thunfisch gesalzen und luftgetrocknet
ca. 2 Jahre alte Austern, natürlich von heute
Koriander nicht nur für den Salat
traditionelles Weizenmischbrot
eingelegte Oliven
kleine Gambas
Austern zum Genuß
der tricolore Vorspeisenteller grün rot weiß
Spinat blanchiert
Gambas im Sud
gesalzener Thunfisch wird fein geschnitten
Tomaten Paprika Salat mit Thunfisch
Spinat mit Crème fraiche Curry
die gekochten Stäbchenmuscheln
auf Spinat und Mayonnaise
genußfertig
die Gambas köcheln
die Teilnehmer haben Platz genommen
Muscheln
auf dem Teller
nach dem Essen
zum Essen: Vinho verde – Weißwein – Mineralwasser
der Café schließt die Runde
Rezept
zum Nachlesen (c) GFC – danke für die Freigabe!

IP11 PM   ohne Filter   Fast Resize

(c) slowfoto.de

mobiles Licht

LED auch für unterwegs

Fernlicht
weites Licht

Meine erste Kopflampe war die (SDS) Sigma Dental Systems LED, montiert auf dem Nasensteg der Lupenbrille und jahrelang genutzt, was den Anschaffungspreis von über 1k€ relativierte, mit dicken 355g Akku samt langem Kabel.

von oben mit Clip und An – Hell – Aus Taste und Ladekontrolle, davor das USB-Ladekabel 
von unten mit magnetischem Ladedock resp. -kabel

Mobil ideal war bisher eine MAMMUT 2LED mit 3 AAA samt Kopfband die vorletzte 85g und 30€ Anschaffung, aktuell ist es eine 95g resp. 40€ LEDLENSER MH5 mit >nur< 400 Lumen per AA Akku (von außen aufladbar oder auch zu tauschen), mit verstellbarer Linse für extrabreites Lichtfeld resp. ganz schmales für Fernsicht, nach Beratung im Sportgeschäft gekauft mit dem Hinweis: >die nutzen wir hier alle< was ich mittlerweile unterstreichen kann, es muss nicht die high end Version sein! Ideal die snap-in Fassung am Kopfband, so lässt sich die Leuchte in der Hand oder per (Kugelschreiber-) Clip auch an der Bekleidung tragen. Der weite Winkel leuchtet in der Nacht bequem für 2 Personen zum sicheren Gehen aus, in der Tele Position sind reflektierende Verkehrsschilder auf hunderte Meter sichtbar, schließlich ist die Lichtleistung schon in der Sparposition, die übrigens zum gute Nacht Lesen völlig ausreicht, dem Handy Lämpchen zigfach überlegen, was genauso für Aufhellen bei Film- oder Fotoaufnahmen gilt. 

PS: die LEDLENSER V2 mit 3 AAA habe ich schon viele Jahre als Minitaschenlampe.

Fazit: mobiles Sehen auch wenn es stockdunkel ist 🙂

IP11 PM  keine Filter  Fast Resize

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mobiles Hören

Ohrenstöpsel auch für unterwegs

24g die Freude bereiten, quer das Bedienteil im rechten Ohrhörer Kabelstrang

Mein erster BT in ear Motorola mit Nackenbügel hat nach jahrelangen Strapazen den mechanischen Geist aufgegeben, nicht ohne zuvor akkumäßig für zusätzliche Ladezeiten gesorgt zu haben, also war schrauben angesagt und getrennte Entsorgung, der damalige Preis lag bei €100. Kabelgebundene Ohrhörer sind zwar eine Alternative, die zum iPhone 11 beigefügten eine vor allem laut sehr gute sogar und das ohne Silikon Adapter, aber bei deutlicher Bewegung nicht so optimal bezüglich Sitz. 

Linklike bietet mit den Fly 9 Neckband Bluetooth Earphones eine Alternative zum Drittel des damaligen Preises, die für mich sogar einen wertigeren Ersatz darstellen, in der Anwendung wie musikalisch. Man kann sie nicht mit dem zuvor gekauften JBL E65 BT NC over ear Kopfhörer vergleichen, der aber unterwegs oder bei anderen Bewegungen mit 300g schon etwas unterlegen ist. Sind die passenden Silikon Becher für den Gehöreingang aus den 4 beiliegenden Paaren ausgewählt (A&O!), die beiden Akkus am bequemen Nackenbändchen nach 2 Stunden per USB micro Stecker aufgeladen, steht der Kopplung (Pairing) nicht mehr im Weg, die erste Hörprobe bietet ein unaufdringliches Klangbild mit sehr schöner räumlicher Abbildung, halt in ear! Bemerkenswert auch die Basswiedergabe und Verständlichkeit bei leisen bis sehr leisen Pegeln (ich höre kein BT-Rauschen mehr!), die maximale Lautstärke ist mehr als genug. Auf Grund der Akustik halte ich Noise Cancelling für überflüßig und damit wie beim JBL abgeschaltet stromsparend. Netter Gag, beide Stöpsel halten im >Leerlauf< per Magnet zusammen. Nach dem Hören bitte ausschalten, denn stand by zieht Strom! Die Bedienung ist untadelig: 3 Tasten rechts am Ohr für lauter + vorwärts, leiser – rückwärts, mittig 0 Stop oder Pairing resp. aus, je nach Länge der Drückdauer.

Fazit: mobiles Hören auch wenn es mal etwas schneller hergeht 🙂

IP11 PM  keine Filter  Fast Resize

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Pilgern – Wege der Stille

Andrea Nuss, Stefan Rosenboom und Dieter Glogowski referieren über Pilgerwege

NEPAL Acht Der Weg hat ein Ziel: blau = Himmel weiß = Geist rot = Feuer grün = Wasser gelb = Erde! Der DAV als Veranstalter lud zum PILGERN Wege der Stille in die Inselhalle Lindau ein.
danke und auf Wiedersehen (Rosenboom – Glogowski – Nuss)
Om nama Shiva – Dein Wille wird geschehen S.189 – Signatur des Autors
einer meiner (vielen) Favoriten aus dem Buch

…wieder hat der DAV zur Vortragsreihe Diakultur eingeladen, mit Stefan Rosenboom (Leica SW), Dieter Glogowski und Andrea Nuss (Foto, Film, Reportagen) als Referenten, deren Vortrag schnell mal 1.800 Besucher in Freiburg erreichte, auch die Lindauer Inselhalle war bis auf den letzten Platz besetzt! Wir erlebten über 2,5 Stunden lang wuchtige Präsentationen mit live Moderationen. Die gezeigten Fotografien zeugen alle von der hohen Professionalität der Vortragenden, die gemeinsam vor allem auch auf die Veränderungen unserer Erde hingewiesen haben, m.E. liegen viele Probleme in der Sucht nach übermäßigem Konsum und fortwährendem Wachstum begründet.

>Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte. Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben, aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden und der eigenen Existenz einen Sinn geben will, dann ist es essentiell, ein gutes Herz zu haben< Dalai Lama

Glogowskis Buch >Nepal Acht< ergänzt seinen Vortrag, es ist für die ruhige Nachlese sehr empfehlenswert!

IP11 PM   keine Filter   Fast Resize

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Bauhaus 1919 bis 1933

Bauhaus Gründung vor 100 Jahren: die jubiläumsausstellung des bauhaus-archiv / museum für gestaltung in der berlinischen galerie 6.9.2019 – 27.01.2020

vor der Berlinischen Galerie

1919 wird Walter Gropius im April zum Direktor der Weimarer Hochschule für Bildende Kunst berufen, die er mit der schon länger stillgelegten Kunstgewerbeschule zum Staatlichen Bauhaus Weimar zusammenschließt

1927 wurde die NSDAP mit 2 Sitzen (3,48%) am 30.Januar in den Thüringer Landtag gewählt, 1930 wurde mit Wilhelm Frick zum ersten Mal im Deutschen Reich ein Nationalsozialist Minister. Die Weimarer Republik, immerhin die erste parlamentarische Demokratie Deutschlands, ist bis heute aufgrund ihrer politischen und gesellschaftlichen Zerrissenheit berüchtigt.

1933 wurde das Bauhaus Berlin von der Gestapo am 11.April versiegelt, am 20.Juli geben die Lehrkräfte die Auflösung bekannt

2020 wurde der FDP Politiker Thomas Kemmerich (knapp über 5% => 5 Sitze Fraktion) mit Hilfe aller AFD Stimmen am 05.Februar zum Ministerpräsident des Thüringer Landtages gewählt

Wir haben die Jubiläumsausstellung in der Berlinischen Galerie besucht.

Schon das Weimarer Bauhaus hat uns vor vielen Jahren fasziniert, die Reduktion >form follows Funktion< oder >so wenig wie möglich< an Konstruktion, dafür mit hoher Ästhetik und (fast) ohne Schnörkel, es sei denn gewollt, hat in unserer Einrichtung einen festen Platz, wobei wir mit vielen artverwandten Produkten leben (Vitra) bzw. gelebt haben (Braun nur als ein Beispiel). Uns begeistert diese klassische Moderne immer wieder, hier der umkommentierte Rundgang von ca. 2 fantastischen Stunden:

last not least das Lila Café – unbedingt besuchen!

IP11 Pro Max   keine Filter  Fast Resize

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Fotografieren ändert sich: DEEP FUSION – LIVE MODE – NIGHT MODE – SMART HDR

JUST CLICK? OH YEAH! CUBA Live

mit dem iPhone 11 Pro Max in der Inselhalle Lindau

0,5 (13mm KBÄ SWW) alle Aufnahmen aus der letzten Reihe, unbearbeitet außer FastResize 
ab hier alle 2 (52mm KBÄ TELE) Kuba in Farbenpracht
live Gesang zum Filmclip
wie vor
volle 3 Stunden Aufnahmen, Clips, Gesang, Moderation, eine Augenweide samt Ohrenschmaus für die Gäste! Und das IP11 Pro Max hat die Theatertaufe bestanden 🙂

Im November 2012 habe ich meine erste spiegellose Crop EOS M bekommen. Fasziniert war ich von der Möglichkeit, gezielt voreingestellte Programme für bestimmte Situationen wählen zu können, unter anderem [Nachtaufnahme ohne Stativ], für mich als Blitz- und Stativmuffel eine begehrte Spielwiese: In einer Sekunde werden 4 Aufnahmen in Serie erstellt, miteinander verrechnet und so ein rauscharmes Foto aufgebaut, das erst durch diese spezielle Einstellung möglich war: das illuminierte Berlin zu Fuß zeigt einige dieser eher für statische Motive geeignete Aufnahmen. Immer öfters fanden diese von Berufsfotografen eher belächelten  >Motivprogramme< Einzug in semiprofessionelle Vollformat Kameras wie die EOS 6D oder die aktuelle spiegellose EOS RP, allerdings ohne eine weiter fortgeführte Entwicklung.

Der iPhone Nutzer kennt sie von Anfang an: ohne [App] nix los! Nur ist die App aus 2012 längst nicht mehr das was sie heute bietet, selbst hauseigene wie [Kamera] hat seit dem iPhone 11 nur noch wenig mit dem Funktionsumfang z.B. des iPhone 4 gemeinsam 🙂

Warum wir mit dem intelligenten Apparat bessere Aufnahmen machen können – weshalb das finale Foto eine Zusammenfassung höchst verschiedener Aufnahmen aus unterschiedlichen Brennweiten ist – und ein iPhone Foto plötzlich auch 24 MPI aufweisen kann!

DEEP FUSION

DEEP FUSION liegt aktuell noch in einer beta Version vor, vermutlich wird es nie eine finale Version geben, es nutzt vor allem bei low-light oder Innenaufnahmen. Der Prozess ist smarter als smart, 4 Standard Aufnahmen folgen 4 mit kurzer Zeit und einer länger belichteten zum Zeitpunkt der Auslösung. Die beste der kurz belichteten, die näheste zum Auslösezeitpunkt und die schärfste Aufnahme werden weiterverarbeitet und pixelgenau analysiert, um die ideale Kombination im Detail, Farbton, Textur und geringem Rauschen zu erzielen. Gesichter und Haut wird ebenso erkannt wie Bäume und Himmel, Gewebe und Strukturen. Das Resultat ist ein tief wirkendes Foto mit Akkuratesse in den Details, Farben und der Schärfe. Wie auch im Porträt Modus will DEEP FUSION ein Foto >bauen<, wie es sonst nur mit großem Sensor und bestem Glas davor möglich ist, nunmehr aber mit geballter Rechenpower schon vor oder bei der Aufnahme. 

LIVE MODE

LIVE MODE hat nichts mehr mit den bekannten 3 Aufnahmen hintereinander zu tun. Es werden verschiedene Brennweiten verwendet, um schließlich zu einem Foto zu kommen, den Werdegang einer solchen Prozedur kann man erahnen, wenn man die auf den Mac heruntergeladenen Aufnahmen in [Fotos] aufruft und das LIVE Symbol anklickt.

NIGHT MODE

NIGHT MODE beginnt unter 10 Lux auf dem SWW, um möglichst viel an Fix-Fokus Pixel mit dem aufgefangenen Licht verwenden zu können. Weiter werden Aufnahmen vor der Auslösung verwendet, bewegte mit kurzer und ruhige mit längerer Belichtung bis 30sec! Somit werden Verzerrungen vermieden und Details herausgebildet. Zudem erkennt dieser Modus wie die anderen auch unterschiedliche Motive. Bisher waren Aufnahmen im Dunklen mit Glatteisfahrten zu vergleichen, man wußte nie so genau wann das das Foto nur zum ENTF taugt. Das IP11 Pro Max hingegen zeigt augenfällig live, welche Aufnahmesituationen wie umgesetzt werden, eine der großartigen Erweiterungen hinsichtlich Einsatzspektrum, sie oben die Aufnahmen im Großen Saal der Lindauer Inselhalle: Dayami Grasso Toledano & Lutz Jäkel – CUBA wie es ist. Ganz privat.

Smart HDR

Smart HDR ist mit Effekten ähnlich denen aus dem Porträt-Modus vergesellschaftet, aber für alle Aufnahmen mit dem SWW, knackig helle mit dem WW oder hoch brisante mit dem Tele zur Mittagszeit mit enormer Dynamik und ebensolchen Kontrasten, es sorgt für Details trotz knallenden Highlights oder tiefen Schatten. In der vorliegenden 2. Generation ist Smart HDR lernfähig für Personenerkennung und achtet auf Lichter, Schatten und beste Hautfarben.

Fazit BISHER

Anhand von 3 Bildbeispielen zur morgendlichen Dämmerung zeigen die leicht zu erkennenden Unterschiede der [Auto] Aufnahmen mit 3 verschiedenen Kameras (Vollformat Canon EOS RP – IP7+ – IP11 Pro Max), je weniger Licht und je höher die Kontraste, desto mehr verlangt die spiegellose Vollformat Kamera (wie ihre Schwestern mit Klappspiegel auch) nach manuellen Eingriffen vor der Aufnahme, Belichtung und Fokus betreffend, das Ergebnis bleibt ohne Live View unsichtbar, der große Kontroll-Bildschirm der iPhone hingegen zeigt Veränderungen sehr präzise, AE und AF Lock sind per Fingertipp zu platzieren. Wenn auch die Vollformat Bilddatei ganz sicher noch mehr >Futter< für die manuelle Nachentwicklung bietet, so kann beim IP11 weitestgehend darauf verzichtet werden, allerdings bietet das bordeigene >Bearbeiten< schon mit [auto] respektable Verbesserungen, wenn sie denn gewünscht sind, hier habe ich wegen der Nachvollziehbarkeit die automatische NIK Snapseed Korrektur angewendet. Wer also ganz im Sinne meiner >slowfoto – einfach bessere Bilder< Philosophie fotografieren will, sollte für die vielen bisher eher kritischen weil lichtarmen Situationen jetzt durchaus ein Handy als Werkzeug in Betracht ziehen:

EOS RP 28mm [auto]
RP mit NIK Snapseed [auto] korrigiert
IP7+ [auto]
IP7+ mit NIK Snapseed [auto] korrigiert
IP11 [auto]
IP11 mit NIK Snapseed [auto] korrigiert
+ Mit den intelligenten DEEP FUSION – HDR – PORTRAIT und LIVE/NIGHT MODE werden die besten Bereiche unterschiedlich belichteter Aufnahmen zu einem einzigen Foto zusammengefasst. Damit landet für mich das IP 11 Pro Max ganz weit vorn auf meiner Prioritäten Skala in der Nutzung von Brennweiten ab 13 bis 52mm KBÄ.

– Echte optische Tele Aufnahmen oberhalb 52mm KBÄ sind m.E. (noch) nicht möglich, weitere Versuche bezüglich nachträglicher Bildverbesserung digital gezoomter Ausschnitte stehen noch bevor, mehr dazu später.

– dSLR, SLM: mit herkömmlicher [HDR] werden 3/5/7 Aufnahmen in Reihe mit unterschiedlichen Belichtungen zu einem Foto mit größerem Belichtungsspielraum zusammen gerechnet.

– dSLR, SLM: mit [Nachtaufnahme ohne Stativ] werden 4 Aufnahmen ibs. zur Minderung des ISO Wertes resp. zur Reduktion des Bildrauschens zusammengerechnet.

Klick Klack

1966 zum Schüleraustausch galt der Spruch: C`qui fait clique-claque, c`est KODAK. 2019 meint APPLE just click! Ohne Eingriff durch den Nutzer beginnt die Kamera die beste Aufnahme- resp. Entwicklungsmethodik an Hand vorausgehender Probeaufnahmen zu ermitteln. Ein direkter Vergleich mit identischen [auto] Aufnahmen mit der EOS RP und dem IP 7+ zeigen zum Teil gravierende Unterschiede, vor allem in low light Situationen. Ich vermute mal, das die Kamera auch bei single shots Zugriffe auf videografische Quellen hat. Wer gerne den Hintergrund nachträglich bearbeiten möchte, ist im Porträt Modus gut aufgehoben. Wer gerne videografiert, dem reicht eine gutes Handstativ, die kamerainterne Stabilisierung ist fenomenal, schon der intern aufgenommene Stereoton bleibt ein Erlebnis ggü. monauralem Klngklang.

lohnt ein upgrade

Mit dem IP 4 habe ich begonnen, auch im zu harten Vergleich zur vollformatigen EOS 5D, das 4er dient mir heute als Uhr auf dem Schreibtisch. Beim IP6+ begeisterte mich der große Kontrollbildschirm, beim IP7+ die 12MPI und das recht ordentliche sogenannte Tele. Das IP11 Pro Max ist eine andere Welt. Wer nur gerne und mit gutem Licht knipst, ist mit den 8/12MPI Vormodellen schon gut versorgt. Wer Ansprüche auch im 260g leichten und mit einem großen und wertigem Kontrollbildschirm verwirklichen will, findet m.E. eine gelungene Alternative bis hin zu (semi) professionellem Gerät, die Fotografie betreffend, ich habe für mich beschlossen, bald auch den Video Sektor zu würdigen 🙂 Apple sei Dank!

Die Lösung für die Insel für jeden Tag und immer dabei wiegt 260g.

6x iPhone 11 Pro Max   –   je 1x iPhone 7+  und  EOS RP  –  ohne Filter resp. mit NIK Snapseed  –  FastResize

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