Eine Diskriminierung ist zu Ende

Ein kleiner Schritt

…mit vier Flügeln fliegt man besser 🙂

Die Diskussion besteht seit weit über 30 Jahren: Darf ein Insekt vier Flügel haben oder reichen zwei? Vor kurzem wurde der einschlägige Paragraph, dass 4 Flügel strafbar sind, endlich abgeschafft. Direkt vor der Sommerpause und innerhalb zweier Tage schaffte es der Klub, auf eine m.E. gezielte Bemerkung von Mutti im Politmagazin Brühschitt, per gewissenhafter Abstimmung auch vier Flügel zuzulassen, weil die Natur natürlich ist und kein anderes Insekt daran Schaden nimmt, und das seit der Schöpfung. Mutti ist zwar immer noch die mit der roten Karte, aber das Gewissen der Anderen war so wie das aller Insekten. Manchmal sind Diskussionen endlos und Entscheidungen sinnvoller, basta: Ruhe ist!  

iPhone6+ so nah wie möglich

(c) slowfoto.de

Ruhe im Fahrwerk

GOLDSCHMITT am Beispiel FIAT Laika Ecovip 309

vorn und hinten endlich gleiche und gleichwertige Federwege

Jede Reise ist ein einzigartiges Erlebnis. Genießen Sie es – mit dem neuen Fiat Ducato. Der Fiat Ducato wurde zusammen mit den wichtigsten europäischen Herstellern von Freizeitmobilen entwickelt und gebaut – mit dem Anspruch, der Beste zu sein. Dank seines herausragenden Lenkverhaltens, dem Handling und Komfort eines Pkw, den neuen Euro 5 Motoren und den speziellen Fiat-Services ist der Ducato die perfekte Ausgangsbasis für jede Reise. Zitat aus dem FIAT Reisemobile Ducato Camper Katalog Seite 1, das ist Werbung und die verspricht… 

Wer reist, fährt oft viele Kilometer. Die Fortschritte der PKW Fahrwerke sind nicht zu übersehen: Bequem, angepasst und sicher sollte heutzutage ein Fahrwerk auch mit Beladung sein. Bei Wohnmobilen sieht das anders aus, das Fahrwerk des Unterbaus ist für den kommerziellen eher rauen Einsatz mit unterschiedlicher Beladung konzipiert und damit zum Reisen knapp am zulässigen Gesamtgewicht oft untauglich, egal ob der Aufbau teil- oder vollintegriert ist. Beispiel: FIAT`s leichtes Ducato Chassis 35 S ist ab Werk für 3,5t Gesamtgewicht ausgelegt und erreicht mit teilintegriertem Aufbau laut LAIKA Prospekt 2.990kg, unser WoMo (wie im Bild oben) vollgetankt mit wenig Gepäck laut Messung auf der Waage bereits 3.250kg, nicht zuletzt ein Grund zum Auflasten auf 3,85t oder 4t zulässigem Gesamtgewicht. Im Vordergrund der Maßnahmen stand allerdings die Verbesserung der Fahrwerkseigenschaften hinsichtlich Komfort und Sicherheit.

Anzeige und Kompressor mit präzisem Einbau im Amaturenbereich – 0 bis 10bar 
1,5-3 bar reichen, mittig der Schalter für den Kompressor, unten die Ablassknöpfe zur Feinregulierung
per Kompressor präzise pro bar = 1cm in der Höhe einstellbare Luftfedern an der HA

Wir wählten von GOLDSCHMITT für die Hinterachse (HA) zusätzliche Luftfedern zur einstellbaren Unterstützung (ca. 2,5 bar erscheinen ideal für unsere Beladung) und für die Vorderachse (VA) Comfort Federbeine samt assymmetrischen Federn, die sowohl dem Fahrzeuggewicht vorn als auch der erwünschten Vergrößerung des Federwegs um ca. 4cm entgegenkommen. Als Reifendruck fahren wir vollbeladen 5bar vorn und 5,5bar hinten bei 215/70R115CP, bei leerem Fahrzeug 5bar rundum und 1,5bar in der Luftfederung für die Hinterachse.

neues Federbein mit der asymmetrischen Feder vor dem Einbau
originales Federbein mit gleichförmig symmetrischen Feder ausgebaut

Fazit: Die brettharte Wiedergabe der Strassenoberfläche ist Vergangenheit, die VA federt sensible ein und aus, ohne jeweilige Rückmeldung jedes Kanaldeckels o.ä. in der Lenkung, die HA wird mit der entsprechend der Beladung unterstützenden Luftfederung präzise geführt, der Aufbau spürbar ruhiger gehalten, ein hohes Plus an Fahrgefühl sowie -sicherheit damit erzielt! Den Federungskomfort eines PKWs mit 2 Tonnen Gewicht kann ein 4 Tonnen Wohnmobil nicht erreichen, die Veränderungen gehen gefühlt mehr in Richtung kleiner Reisebus, auch wenn die Position von Bei- und Fahrer knapp hinter der Vorderachse ist. Natürlich führt der längere Federweg zu größeren Bewegungen, diese sind aber weicher und damit sehr gut verträglich. Bisher gefürchtete Asphaltflicken und Kopfsteinpflaster verlieren so ihren Schrecken und es ist endlich auch möglich, als Beifahrer während der Fahrt Fotoaufnahmen oder gar Videoclips aus der Hand oder mit der Fernbedienung (Apparate per Saugnapf und Platte auf dem Armaturenbrett) zu erstellen:

Arbeitsfläche

Für eine alte BMW Ur-GS kann man den Unterschied so erklären: Ab Werk waren die Fahreigenschaften ibs. mit Sozia wenig zufrieden stellend, mit White Power Gabelöl und auf das Gewicht abgestimmten längeren Federn vorn – weil jetzt ohne die originalen Distanzhülsen – und einem per Handrad auf die Höhe und der gewünschten Dämpfung verstellbarem WP-Federbein hinten auch beladen viel bequemer und sicherer. Wir waren damals ob der Veränderung glücklich und sind es heute wieder!

Alle Aufnahmen mit der Canon EOS 6D und dem EF 1.8 28mm ooc außer Datenreduktion

© slowfoto.de

[THEHAUSE] BERLIN ART BANG.

THE HAUSE

[H]  und die Hausmeisters waren mit eindeutigem Fotoverbot zu besichtigen, das Gebäude wird im Juni 2017 abgerissen, als Eintritt war nach dem Besuch eine Spende zu entrichten, wegen der begrenzten Besucherzahl dauerte es 2 Stunden bis zum Einlass. Was bleibt, ist die Erinnerung, hier vorgeschlagen in Form eines rund 250 Seiten starken Bildbandes mit ebenfalls ausdrücklichem Reproduktionsverbot, auch in Teilen:

A Tribute to the City that always runs and never stops –
at the end only the memory remains 

Das mit dem Ende gilt eigentlich für alles im Leben. Das mit der Erinnerung finde ich nicht erst seit dem Reunion Concert im Central Parc – hier – sehr schön in Töne und Worte gefasst:

Time it was and what a time it was, it was
a time of innocence, a time of confidences,
long ago it must be, I have a photograf,
preserve your memories, they`re all that left you

Diesmal keine Objekt bezogenen Aufnahmen und die auch ohne Datenreduktion

Weil ganz ohne geht gar nicht, deshalb mal was aktuelles von mir (c) JZ

Apple iPhone 6+ Apps, Einstellungen und Zubehör

Apps, Einstellungen und Zubehör

Pano Iriswiese bei Eriskirchen

Man kann ein Smartfon zwar für fast alles nutzen, mir ist zum Schreiben mindestens eine Notebook Tastatur lieber und zur Bildbearbeitung der 27 Zoll Bildschirm ein Segen – hingegen ist mein Händy für (panoramische) Fotografien oder Videoclips zur Dokumentation oder Erinnerung mittlerweile ein an einfacher Anwendung nicht mehr zu unterbietendes Tool geworden. Da >out of the box< heute fast nichts so funktioniert wie ich es mag, sind diverse Einstellungen zu tätigen, die ich mir aufschreibe, was gegen das Vergessen hilft. Hier deshalb meine Präferenzen, allerdings nutze ich das iPhone ab Version 4 gleichermaßen zur Fotografie wie zur Kommunikation oder als Merkhilfe:

Folgende Apps verwende ich gerne beim Fotografieren

iPhone immer dabei
  • Kamera & Fotos (sind beim Kauf installiert, für [Auto] Aufnahmen und Wiedergabe)
  • Camera+ & Dual Level (kostenfrei, für [Manuelle] Aufnahmen resp. Stativanwendung)
  • EOS Remote & Camera Connect (kostenfrei, zur Fernsteuerung der Canon EOS 6D)
  • Snapseed (kaufen, für einfache Bildbearbeitung falls zwingend notwendig)

Aufnahmen aus der Hand bis hin zu horizontalen und vertikalen Panoramen resp. Videoclips oder für präzise Anwendungen auf dem Stativ mit individuellen Einstellungen, für Bildbearbeitungen ziehe ich das Notebook resp. den großen Monitor vor. Zum Fotografieren ist zur weitgehenden Vermeidung schiefer Horizonte ein Gitternetz nötig, denn die meisten Händyaufnahmen sind nicht im Horizont (Einstellungen -> Fotos & Kamera -> Raster), ibs. wenn das Handy fernab gehalten wird oder nur über einen kleineren Bildschirm verfügt. Die App [Fotos] bietet bei der Betrachtung neben anderen Bearbeitungen eine recht tüchtige auto Nivellierung, mit der auch manuell zu korrigieren ist. Bei HDR sichere ich auch das normal belichtete Foto (-> Foto behalten), den richtigen Überblick gewährt die (-> Fotoübersicht)! Ich mag zwar interne große Speicherkapazität gerne, lösche dennoch zunächst nach Durchsicht alle mäßigen Aufnahmen, bevor ich sie auf dem Rechner sichere. Mit 1-5MB pro aufgenommener Fotografie (1668×2968) muss man im Speicher rechnen, das empfangene Bild (962×1280) nimmt etwa 200-300KB ein.

Folgende Apps verwende ich zur Info oder Kommunikation (in alphabetischer Reihe)

Naturschutz Gebiet und Ried Landschaft

kommod (Navi) – Rechner – Shazam (Musikerkennung) – Sprachmemos – Uhr – Wetter – WhatsApp – Wikipedia

Wichtig ist mir die Navi-Funktion, die allerdings eine komfortable mobile Internet Verbindung voraussetzt, hier freuen wir uns €uropa weit über die sehr gute Abdeckung durch Vodafone. Ebenfalls empfehlenswert ist die App Karten. Ein Taschen-Rechner oder die Uhr erklären sich von selbst, Shazam klärt über die gerade gehörte Musik per Interpret samt Titel auf, aufgesprochene Memos lassen sich wieder abhören,  die drei W+W+W Apps dienen der Information resp. den notwendigen Infos für vertraute Personen, wobei ein deutsches Gericht auch elektronische Inhalte dem Briefgeheimnis gleichstellt, worüber ich bei jedem Anbieter glücklich wäre, mir aber im Klaren bin, dass dies ein frommer Wunsch bleiben wird: social = public und die Medien sind durchsichtig wie Fensterglas. 

Folgendes Foto-Zubehör möchte ich nicht mehr vermissen

Selfy Stab mit Kabelauslöser

für Aufnahmen, in denen ich das iPhone ohne es aus der Hand zu geben, fernab vom Körper platzieren so muss, und über den Bildschirm immer noch eine Kontrolle habe, liegt die no-name Stange dazu noch irgendwo auf, sind unverwackelte Aufnahmen einfacher.

Repro Stativ

mit kleinem Cullmann CB2 Saugnapf mit Kugelkopf plus stabiler Rollei Halterung mit Rändelschraube auch für größere Smartphones, für den senkrechten oder waagrechten Einsatz sowohl geradeaus als auch nach unten für näheste Abbildungen. 

Panorama Stativ

mit Novoflex 360 Grad Drehteller mit Wasserwaage, großem Cullmann CS33 Saugnapf und CB5 Kugelkopf, damit auch für schwereres Gerät geeignet, z.B. zur absolut präzisen Erstellung von Panoramen.

Fazit

Wenn ich an mein erstes heute noch funktionierendes smartes Nokia 6131 Klapp Händy mit Foto (s.u. ooc 1280×1024 478KB), Internet (nie genutzt) und beleuchteter Tastatur denke, sehe ich den Fortschritt vor Augen – aktuelle Foto- oder Film-Aufnahmen unterscheiden sich nur noch wenig von denen mit professionellem Gerät, wenn man mal von der Bildgröße absieht. Die mobile Internet Nutzung, auch als persönlicher Hotspot i.V.m. dem Notebook, erfreut je nach Verbindungsqualität auch anspruchsvollere Anwender, von der BlueTooth Verbindung zu peripherem Gerät mal ganz abgesehen… schon irre das Angebot!

Nokia mit allen Fehlfarben 😦

sechs Aufnahmen iPhone 6+, eine Nokia 6131, alle ooc außer Datenreduktion

© slowfoto.de

 

 

kleine Dinge ganz groß – Nahaufnahmen mit dem iPhone6+

Die fotografischen Vorteile eines iPhones

von links oben, Cullmann CB2 Saug-Stand und MUMBI Case im Rollei Rahmen

möchte ich nach den mir bekannten Versionen 4, 4+, 5s, 6+ und 7 nicht weiter betonen. Hier geht es um Repro- oder Nahaufnahmen und die mal nicht aus der Hand! Drittanbieter verkaufen jede Menge an Zubehör, es gibt bisher wenig, was ich wirklich notwendig finde: Dazu gehören ein relativ weiches und damit Schock absorbierendes MUMBI Case zum Schutz der empfindlichen runden auslaufenden Gehäuseränder, verschiedene Saugfüße von Cullmann, nicht nur kleine für das Navi oder Smartphone, sondern auch ein großes für die dSLR mit leichtem Glas. Hier im gezeigten Versuch kam ein stabiler Rollei Rahmen für das 6Zoll große 6+ zum Einsatz, das per Rändelschraube in Gummilitzen schonend und sicher fixiert wird.

von rechts oben Rollei Rahmen mit Rändelschraube, 10 Die Linse und M2 10mm Schraube

Sinnvoll ist, wie oft im mobilen Leben, die Ausrichtung per Wasserwaagen App, um zusätzliche Verzeichnungen zu den Brennweiten typischen gering zu halten.

DualLevel App

Wer ganz sicher gehen will, nutzt noch den Kabel- oder Funkauslöser von der Selfy Stange.  

iPhone6+ so nah wie geht
+2 Dioptrien
+10 Dioptrien
+12 Dioptrien – alle Aufnahmen bis her mit der Nahlinse am Kameragehäuse

Wie man deutlich erkennt, nehmen die optischen Verzeichnungen von Tonnen im Original bis Kissen zu, während die Abbildungsgröße halbwegs bleibt, was dem Autofokus geschuldet ist. Ganz zufrieden bin ich damit nicht!

+10 Dio mobil, also zwischen Objekt und Objektiv so bewegt, dass der AF funktioniert und keine Vignettierung entsteht 🙂

Eine Abhilfe brachte die Nahlinse mobil zwischen Schraube und Objektiv, mit visueller Kontrolle, trotz 10 Dioptrien bleiben sogar die Kissen förmigen Verzeichnungen gering. Das iPhone ist weder der Renner im Nah- als auch im Teilbereich, nur lässt sich mit (meinem bereits vorhandenem) Zubehör eine immerhin reduzierte Abbildung bis 50x65mm (HxB) anstelle der originalen 65x90mm als Nahgrenze erreichen. Nebenbei, Versuche in Richtung Tele brachten bisher keinen Erfolg, bleibt nur näher ran oder croppen.

iPhone 5s (Aufbau) und 6+ (Schraube) ooc

© slowfoto.de

Erlebnis Radfahren

E-Bike Touren

Gegenden kann man erwandern oder dort mit dem Fahrrad unterwegs sein, was den Radius des Rundwegs oder die Länge des Ausflugs verdrei- bis -vierfacht. Das manchmal belächelte E-Bike hat einen ungeheuren Aufschwung bekommen und ist für uns wegen der vor Leistungsspitzen schonenden Mobilität nicht mehr wegzudenken. Absolut ideal ist das Mitführen im Wohnmobil. Eine Akkuladung kostet ca. 20 Cent, die wertige Anschaffung leider über 2k€ 😦

Erstauflage 2013 – absolut lohnend

Das Buch beider Autoren ist das erste dieser Art aus dem Bruckmann Verlag, weitere erschienen für Baden Württemberg, Berlin, Main, München, Oder Neiße, Rhein, Ruhrtal und Toskana.

In sachlicher Weise berichten die Radlfans von 30 eigenen Touren rund um den See, wir kennen einige Orte (Konstanz) und/oder Strecken (Reichenau) bereits gut und beurteilen die 144 Seiten als sehr empfehlenswert, Abbildungen und Texte gleichermaßen betreffend. Wenn man mit der eigenen Wahl des E-Bikes bereits zufrieden ist, bieten neue Strecken immer wieder den Reiz aus Landschaft und Geschichte, sicher nicht nur am Bodensee, aber hier in einer sehr spezifischen Art und Weise wegen der vielen Kulturen nebeneinander.

Alle wollen mit – Montag ist Fahrradtag (für das Bike umsonst)!

Fast am Radweg lebend, warnen wir allerdings vor dem See nahen und Europas beliebtesten Rundweg zur Hochsaison, weil sich (ältere) Genuss- und (jugendliche) Sportradler zu bestimmten Zeiten leider zu oft in die Quere kommen. 

iPhone 6+

© slowfoto.de

Was ist die Mobilität von Morgen?

Mobilität: Schiffdiesel vs E-Bike – beide Fa(e)hrzeuge bereiten unterwegs viel Freude!

MWM Schiffsdiesel Kurbelwelle des MS Konstanz mit einem Kolben als Aschenbecher, dahinter R&S Pony (aktuell Tinder), links eine der BSB Autofähren am Anleger in Friedrichshafen

MS Konstanz 57×11,4m (LXB) bei 335t Verdrängung, MWM Dieselmotoren 2x365PS Bj. 1964 Bodan Werft Kressbronn, 690 Sitzplätze, davon 300 innen, ca. 21km/h

Riese&Müller Pony E-Bike, 24kg, 1 Sitzplatz, Bosch Elektromotor, 20„Reifen, Gates Riemen, Nuvinci Nabe, 500Wh Lion Akku, ca. 18km/h Schnitt bei >80km Reichweite, max. 25km/h mit Unterstützung

Wird der Elektromotor weitere Bedeutung im Fahrzeugbau einnehmen?

Der große turbogeladene Zweitakt-Schiffsdieselantrieb wird in Bezug auf den thermischen Wirkungsgrad unter den Wärmekraftmaschinen nur von stationären kombinierten Gas-und Dampfturbinen mit bis zu 95% übertroffen. Ein Schiffsdiesel mit einem Verbrauch von weniger als 160 g/kWh kann im Bestpunkt bis zu 55 % der chemisch gebundenen Energie des Kraftstoffes in nutzbare mechanische Arbeit verwandeln, LKW-Viertakt-Turbodiesel kommen im Bestpunkt auf 45 % Wirkungsgrad, PKW-Viertakt-Turbodiesel auf 40-42 %, Viertakt-Ottomotoren mit Turbo auf 35 – 37 %. Vergangenheit?

Moderne Elektromotoren besitzen einen Wirkungsgrad von 94-97%, Stiefkind ist der Akkumulator (Ladezeit, Gewicht, Haltbarkeit, Reichweite). Techrules TREV bietet aktuell die besten Werte mit über 2.000 km Reichweite mit einem Elektroantriebsstrang samt Range Extender: Eine mit Kerosin befeuerte Mikroturbine (alternativ ist die Turbine auch auf den Einsatz von Erdgas, Biogas, Diesel oder Benzin ausgelegt) liefert Strom für die Speicherbatterie, die diesen wiederum an die bis zu sechs Elektromotoren abgibt, maximal je einer an den Vorderrädern und je zwei an jedem Hinterrad. Das TREV-System ist ein serielles Hybrid-Range-Extender-System und wird bisher im >ren< Sportwagen verbaut.

Diese mobilen, die Generatoren antreibenden Turbinen, drehen mit 96.000 U/min. und haben Druckluft gelagerte Wellen. Jede Turbine erzeugt eine Leistung von 36 kW, davon entfallen 30 kW auf den Antrieb des Generators und 6 kW werden direkt für den Betrieb von Zusatzkomponenten wie den Umrichtern verwendet. Eine spezielle Ladetechnik soll dabei eine schnellere Ladung der Lithium-Manganoxid-Akkuzellen vom Typ 18650 (Gesamtkapazität: 20 kWh) ermöglichen. Die reine Batteriereichweite soll bei 150 bis 200 Kilometer liegen. Mit dem 80-Liter-Treibstoffvorrat sollen sich Reichweiten von bis zu 2.000 km ergeben. Der Verbrauch steigt dann auf 4,8 Liter je 100 km 😦 – der Energiespeicher kann auch an der 220V Steckdose nachgeladen werden, die Ladezeit für bis zu 80 % der Batteriekapazität wird mit 15 Minuten angegeben.

Die Gesamtleistung liegt im aktuellen >ren< maximal bei 960 kW (1.305 PS) und 2.340 Nm, damit sprintet er in 2,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 320 km/h. Mit zwei Motoren werden 435 PS und 780 Nm angegeben, mit vier Motoren 870 PS und 1.560 Nm. Bei maximaler Leistung soll mit 80 Litern Dieselkraftstoff eine Reichweite von 1.170 km möglich sein. Unser 1,9t >clean diesel<  EURO6 TDI mit 580Nm und 245PS verbraucht minimal 6,6 und im Schnitt über 55tkm 7,9 l/100km, der 3,9t EURO5 TDI mit 350Nm und 148PS im Schnitt über 20tkm 9,5l/100km. Die Brennstoffzelle ist wegen der aufwändigen Herstellung von Wasserstoff wohl eine Einbahnstrasse. Zukunft? 

Gegenwart ist immer noch die Ressourcen schonende Reise mit dem E-Zug, gespeist aus der Oberleitung. Die Schweiz hat mit über 5tKm das dichteste Netz der Welt und dies bis auf wenige Kilometer vollständig elektrifiziert, Busse und Bahnen sind dabei auch zeitlich aufeinander abgestimmt.

Investition bis 2025 – 20 Milliarden €uro verplant der VW Konzern in die nächsten Generationen von Verbrennungsmotoren, eine Summe, die eben mal für die Strafen aus dem Diesel Software Skandal ausgegeben wurde. Und wer bezahlt? Welche Chancen hat der Verbraucher hinsichtlich seiner individuellen Mobilität? Glücklicherweise ist die Privatisierung des 13.tkm Autobahnnetzes gerade noch abgewendet worden, leider hat die Jahresnutzungsplakette grünes Licht aus Brüssel bekommen, ohne dass bisher eine ausführliche Berichterstattung darüber erfolgt. Wer verantwortet eigentlich das unsägliche Desaster hinsichtlich Schadstoff-Ausstoß und grüner EURO4 Plaketten und zusätzlicher EURO5/6 Einstufungen neuerer Fahrzeuge? Wann gibt es endlich eine nachvollziehbare Bewertung der Umwelt-Belastungen von Verbrennungsmotoren ohne Mogeleien auf dem Prüfstand, so wie es schon lange bei den LKWs der Fall ist? Wozu haben wir ein Bundes-Verkehrsministerium und ein Kraftfahrzeug-Bundesamt? 

Federkraft Sportwagen, ca. 5km/h, 0-max ca. 2sec, 5m Reichweite, Spaßfaktor hoch

Fazit Supersportwagen – Mit einem Megawatt Motorleistung zählt das Elektroauto Nio EP9 zu den stärksten Sportwagen der Welt. Jetzt zeigt die chinesische Flunder auch auf dem Nürburgring, wo der Hammer hängt. Keiner ist schneller als dieser China-Kracher mit vier Elektromotoren! Der Nio EP9 hat einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings aufgestellt: Er absolvierte die knapp 21 Kilometer laut dem chinesischen Hersteller trotz widriger Bedingungen in 6 Minuten 45,9 Sekunden, damit verbesserte er seinen im Herbst 2016 aufgestellten Rekordwert um 19,22 Sekunden. Er absolvierte die knapp 21 Kilometer laut dem chinesischen Hersteller trotz widriger Bedingungen in 6 Minuten 45,9 Sekunden. Damit verbesserte er seinen im Herbst 2016 aufgestellten Rekordwert um 19,22 Sekunden.

Er gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 313 km/h als schnellstes Elektroauto der Welt. Unter der flachen Karbon-Karosserie des Zweitürers stecken vier Elektromotoren mit zusammen 1360 PS. Gebaut wird der nur in China erhältliche E-Sportler in sehr geringer Stückzahl, der Preis beträgt knapp 1,4 Millionen Euro.

iPhone 6+

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WORLD PRESS PHOTO 16

Kitzingen ist Start und die kleinste Ausstellungsstadt weltweit:

World – Press – Photo 2016 zum 11. Mal in Folge in der Kitzinger Rathaushalle vom 20. Februar bis 20. März 10-19 Uhr! Viele gewählte Aufnahmen zeugen mit realistischem Ausdruck von unmenschlichen Bedingungen im Zusammenleben und nackte Angst drückt sich nicht nur in Kinderaugen aus. Es gäbe so viel zu tun, denn Hilfen in der Entwicklung scheinen mir mindestens gleichberechtigt zu Verteidigungsausgaben. In Afrika warten 50 Millionen Menschen…

Alle Aufnahmen mit dem iPhone6+ ooc außer Datenreduktion und ohne Kommentare, weil sie für mich die eindrucksvollsten Exponate sind und diese zu fotografieren ausdrücklich gestattet war.

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Erwin HYMER MUSEUM Bad Waldsee

Mobiles Reisen

LAIKA FIAT 500
1972 FIAT 500 18PS 530kg plus LAIKA 500 200kg
LAIKA innen
LAIKA innen – klein aber fein
Luxus Alter
1959 MIKAFA Luxus Alternative im Größenvergleich

Das Museum von Erwin HYMER ist in Bad Waldsee einfach zu erreichen, der große Parkplatz findet sich direkt vor der Ausstellung, im Eingangsbereich wartet das empfehlenswerte CARAVANO Restaurant auf Gäste, die warme Küche ist durchgehend!

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nach oben
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oben
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viele Studien als Beispiele
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und immer wieder Detailinformationen

Für den Rundgang durch die 2-geschossige Ausstellung sollte man um zwei Stunden planen, es gibt sehr viel zu sehen, nicht allein die 80 meist historischen Exponate mit z.T. sehr seltenen Exemplaren, sondern auch die vielfältigen Informationen bieten tiefe Einblicke in die Geschichte des mobilen Reisens auf 2 oder 4 Rädern.

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9 deutsche Konstrukteure: Rang und Namen
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1953 SPORTBERGER Land Yacht für 4 Personen
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1962 MALI Windspiel GFK
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mit einem höhenverstellbaren hölzernen Wohnmobil dahinter
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1976 VEB Weferlinger für Reisende ohne Berührungsängste
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1959 IWL Berlin mit Nachläufer
Bulli für die Weltreise
1950-67 Urvater Bulli für die Weltreise
mit viel Material
mit allem Ersatz und  Material was hineingeht für Jahre unterwegs
P1 3-Gang
1968 OPEL P1 3-Gang als Zugpferd

Den OPEL Rekord der Eltern habe ich als meinen ersten automobilen Eindruck nach dem Führerschein sofort wiedererkannt. Interessant auch die vielfältige Verwendung von Materialien für den Leichtbau, als nur ein Beispiel GFK, oder die Klappmechanismen für die Größenreduktion während der Fahrt, Breite oder Höhe betreffend. LAIKAs Wohnwägelchen für den FIAT 500 bot Platz für Reisende ohne jede Berührungsangst. In der Regel waren die Wohnwägen schon opulent ausgestattet, von puristischen Ausnehmen abgesehen.

Als Studie ist ein KNAUS Caravisio zu bewundern, der mehr einem Boot auf zwei Achsen mit auf- und abklappbarem Heck zur Verwendung als mobiler Terrasse entspricht, mit einer Ausstattung, von der manche immobile Wohnungen träumen können!

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2014 KNAUS windschnittige Studie Boot auf luftgefederten Rädern
Heckklappenveranda
mit Heckklappenveranda
Einraum Wohnung mit allem
und Einraum Wohnung mit allem, die Schlafstatt ist im Bug

Jedenfalls ist das HYMER Museum Besuch wert wie auch das Verkehrsmuseum in Dresden oder die Dornier resp. Zeppelin Museen in Friedrichshafen! Hymer wird 2017 zudem 60 Jahre alt!

2016 CARAVANO - Schlemmen wie unterwegs
2016 CARAVANO – Schlemmen wie unterwegs

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Die portugiesische Küche

fanden wir letztes Jahr im Norden Portugals, mit unerschöpflichen Erlebnissen an fangfrischem Fisch, regionalem Weißwein u.v.a.m.

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A COZINHA PORTUGUESA ist der Titel der gemeinsamen Rezepte Sammlung von Alexandra Klobouk und Rita Cortes Valente de Oliveira mit mehr als 250 illustren wie informativen Seiten aus dem Kunstmann Verlag ISBN 978-88897-940-8, gefunden bei WEIN&CO in Bregenz, da passt das Buch auch exzellent hin.

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Beide Frauen berichten nicht nur über die 365 (oder geschätzten 1.000) Variationen des Bacalhau in Art des gesalzenen und damit haltbaren Klippfisches, sondern berücksichtigen nahezu alles, was Land und Markt an Fleisch und Gemüsen zu bieten hat, und das mit Hilfe ungezählter Mitschaffenden.

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Neben den oft lustigen Illustrationen sind es die unkonstruierten Fotografien, die den Text bereichern. Beim Lesen kommt Appetit auf…

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