Slowfotos für die KW 17 2018

Weitwinkel und Tele

KBÄ f28mm F1.8
KBÄ f56mm F2.8

6,99m kurz ist Laika`s Ecovip 309, beide Aufnahmen sind vom gleichen Standort mit ein paar Sekunden Unterschied. Apple`s neues zwei Objektiv Kamera System bietet nicht nur den Wechsel zwischen beiden Brennweiten, mehr dazu später nach dem Ancampen 🙂 Die Aufnahmen sind unbearbeitet außer Datenreduktion.

iPhone 7+  Fast Resize

(c) slowfoto.de

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German Roamers

Deutschlands neue Abenteurer

die German Roamers unterwegs, laut Pons ist ein roamer ein sich herumtreibender Vagabund 🙂

ISBN 978-3-7701-8884-0  www.dumontreise.de  €35

14 junge Fotografen gehen in Deutschland auf die Jagd nach dem besonderen Augenblick – auf 257 Seiten sind deren Aufnahmen mit jeweiligen Erläuterungen abgebildet, zudem beantwortet jeder Roamer 10 Fragen zu seiner Art der Fotografie resp. Nachentwicklung (Filter ja, Photoshop eher nein), auch die eigene Ausrüstung wird kurz vorgestellt (Drohne – Händy – Vollformat). Man hat sich auf Instagram kennen gelernt, der 31 Jahre alte Johannes Höhn gründete dann vor rund 2 Jahren die Community.

das Bilderbuch 🙂
Inhalte
Stairway to Photo Heaven
so schön ist es hier
jeweils sieben
junge Fotografen

>Lernen muss man das Fotografieren eigentlich nicht. Man braucht einfach ein Auge dafür. Und auch vielleicht ein bisschen Glück< meint Jannik Oberhof, Jahrgang 2000. Okay, Knipsen ist easy, solange man nichts davon versteht. Wenn man die Fotografie aber richtig begreifen will, dann wird man gefordert, meine ich als Jahrgang 1949. Jedenfalls gehört dieses Bilderbuch zu meinen ganz großen Lieblingen und zum Älterwerden kommt halt, dass die Lehrer immer jünger sind…

Mal abgesehen von der ernsthaften Präsentation schöner Landschaften oder hinreisendem Licht in der Natur, das Buch ist eine ganz individuelle und wertige Anleitung für fotografisch Engagierte, die eigenen Aufnahmen erstens besser zu erstellen und zweitens ansprechender zu gestalten, und das alles zu einem dafür noch hochinteressanten Preis!

iPhone 6+  ooc  Fast Resize – alle Aufnahmen sind aus dem vorgestellten Buch

(c) slowfoto.de

FAQs: Eine Kamera kaufen

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild!

absolut wasserfeste und ökologisch unbedenkliche dSLR mit 100fach Zoom

Frage: Welche Kamera ist die richtige für mich?

Fotografieren kann heute Jeder: Händys bieten mit aktuell >8MPI genügend Potential für DIN A4 Ausdrucke, denen man die Herkunft kaum ansieht. Richtig eingesetzt, sind bei brauchbarem Licht und entsprechenden Blickwinkeln Händy Aufnahmen von denen aus >richtigen< Kameras nicht oder nur schwer zu unterscheiden. Und genau darum geht es:

Womit soll ich fotografieren?

vor dem Kauf oder nach dem Fehlkauf

In meinem dritten (ab Herbst 2015) mittlerweile nur 212g leichten und im mumbi case geschützten iPhone 6+ steckt ein kleiner 1/2,9-Zoll-Sensor (4,9×3,7mm) im 4:3-Format mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 × 2448), die eingebaute f4,15mm Optik hat eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 Millimetern, das entspricht einem Cropfaktor von 6,99 und zudem eine unveränderliche, weil offene Blende mit der Lichtstärke von F2.2. Wirklich sinnvolle Ergänzungen sehe ich in einem kleinen Stativ für längere Belichtungen (bei Nacht etc.), Vorsatzlinsen wie Fischaugen oder Weitwinkel halte ich für optische minderwertige Spielereien, Televorsätze entbehren der Qualität. Für weitere Bildwinkel steht die hervorragende on board Panorama Funktion zur häufigen Verfügung, sie ist vor allem horizontal blitzschnell und unschwer einzusetzen. Meine präferierten Apps sind [Camera+] für einstellbare Parameter und [CameraNoir] für Schwarz-Weiss, vor allem wegen SW-Live Betrachtung, exakte Bildbearbeitung erfolgt am 13„ MacBook oder 27„ iMac. Wer gerne filmt, hat andere Ansprüche hinsichtlich Stereo Mikrofon und Halterung, dazu kann ich wenig sagen, meine Clips sind kurz und meist auf wenige akustische Situationen bezogen, die auch monaural wirken. Der interne Stabilisator des 6+ arbeitet sowohl bei Film- wie Fotoaufnahmen und das sehr effektiv. Das 6,8×12,3cm oder diagonal 5,5„Retina Display (1.920×1.080 HDTV) löst hervorragend detailliert und farbtreu auf (<400ppi) und war neben der bildstabilisierten Kamera einer der wesentlichen Anschaffungsgründe, wenn man vom dicken Akku absieht. Nach bald 10.000 Aufnahmen möchte ich mich ungern vom 6+ trennen und eine Kompakte mit kleinem Sensor, ausgenommen unter Wasser oder mobil, kommt nicht mehr in Frage, zu sehr spielen mobile Dienste mittlerweile eine liebgewonnene Rolle. Ich habe das 6+ wegen der Fotografie gekauft, zum Telefonieren würde das kleinere 6er völlig reichen. 

Der nächste Sensor der Begierde ist für mich der sogenannte >Crop< mit etwa hälftigen Voll-Format (ca. 12x18mm) und mittlerweile >18MPI, angeboten in zahllosen Systemkameras ohne Spiegel oder auch zierlichen dSLR mit ebensolchem Sucherbild bis hin zu großen und schwereren Gehäusen wie denjenigen mit Vollformat Sensoren. Nach vielen 3-stelligen EOS habe ich lange und gerne mit der 410g leichten und winzigen Canon EOS M mit dem EF-M 2.0 22mm (=35mm KBÄ) verbracht, einer System Kamera mit neuen M-Objektiven (11-22mm IS!) oder auch diversen Adaptern für viele Gläser dieser Welt einschließlich aller Canon EF und EF-S Objektive. Bemerkenswert der per Fingerwisch über den ganzen Bildschirm verschiebbare punktuelle und schnelle AF (auch mit Hilfslicht) oder auch seine Nachführung, wenn einmal auf ein Gesicht oder Objekt platziert! Die Leistung heutiger Crop Sensoren samt schnellen Prozessoren und guter Firmware ist untadelig, die super kleinen Pixel fangen bauartbedingt allerdings früher an zu rauschen als die größeren der Vollformate (VF).

Mein dritter und auch nicht mehr taufrischer VF Favorit aus 2012 ist die mit dem lichtstarken F1.8 f28mm Weitwinkel und 1.163g noch relativ leichte Canon EOS 6D, die ich gerne als Nachteule bezeichne, weil Aufnahmen bis ISO 12.800 unschwer möglich sind, sie ist der Vorläufer der EOS 5D III. Mit den neuen recht preiswerten (EF und EF-S) STM Objektiven ist man für beide Sensorformate gut bedient, es müssen nicht nur die L Versionen und die in zweiter Generation sein, obwohl gerade diese Gläser sowohl alters- als auch wertbeständig bleiben, aber auch richtig Geld kosten. Die mittlerweile möglichen kamerainternen Korrekturen auch alter EF Gläser erbringen fototechnische Leistungen, die man früher nur mit aufwändiger Nachbearbeitung (DxO) erzielen konnte, auch mein EF 20-35 von 1993 ist dabei! Soviel zu meinen persönlichen Tipps zur Anschaffung und jeweils durch jahrelange positive Anwendung gesichert. Sicher gibt es viele Alternativen, man muss sich im Leben auf bestimmte Bedürfnisse konzentrieren und das ist gut so.

Fehler, die tunlichst zu vermeiden sind:

man kauft nie nur eine Kamera sondern ein vielfältiges System

Eine Kamera wegen eines Testberichts kaufen, die man nicht einigermaßen kennt. Oder zu glauben, dass eine neue teurere Kamera in der Aussage bessere Aufnahmen macht! Ist ein Händy vorhanden, lernt man einfach und zunächst, damit wertere Bilder zu erstellen! Die Touchscreen Bedienung i.V.m. >wysiwyg< (what you see is what you get) ist eine hervorragende Übung für die Komposition von Aufnahmen, die so einfach mit einer >richtigen< Kamera und optischem Sucher nicht möglich ist. Die Panorama Funktion erweitert den Aufnahmewinkel nach Belieben. Echte Teleaufnahmen sind nur mit mehr als einer eingebauten Festbrennweite möglich, auch diese Entwicklung hat begonnen.

Wird der Wunsch größer nach schnelleren Bodies (bis 20 Aufnahmen pro Sekunde, viel wichtiger ist aber die Präzision des nachführenden AF) und anderen Brennweiten (um den Mond formatfüllend aufzunehmen, benötigt man >f600mm), sollte man zunächst geeignete Fotokurse besuchen und/oder mit Ausrüstungen von Freunden ein paar Bilder machen. In ein Fotogeschäft und mit der 30-fach Zoom Kompakten wieder nachhause gehen kostet Geld, das völlig falsch investiert wurde, auch wenn der Rabatt noch so verlockend erscheint. Nichts spricht gegen eine neue Kamera zum sog. Straßenpreis, die schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, im Gegenteil. Auch gebrauchte Objektive kann man im guten Fachhandel kaufen, hilfreich ist dabei ein zeitlich befristetes Rückgaberecht. Oder man kauft von zuverlässigen Quellen.

1-Knopf Bedienung, falls bei Automatik überhaupt nötig

Wichtig ist, dass die Kamera den Nutzer nicht überfordert: Wer das Automatik-Programm oder die Motiv-Automatiken liebt, kann sich in Ruhe der Komposition widmen, der Tüftler reizt die angebotenen Möglichkeiten so weit aus, dass er auch für kritische Situationen schnell geeignete Voreinstellungen parat hat, weil er damit vertraut ist! Beide Anwender können tolle Aufnahmen schießen, die sich sicher unterscheiden.

Wer zuhause mit Windows arbeitet, hat die Qual der Wahl für das Händy :-), der Mac Anwender wird aus guten Gründen ein iPhone vorziehen, weil viele Möglichkeiten sehr gut auf das Betriebssystem iOS abgestimmt sind.

Wer mit sehr guten fototechnischen Ergebnissen und schnellen Kameras liebäugelt, ist auf dem Markt der sog. Spiegellosen unterwegs, wegen der ungeheuren Vielfalt gibt es keine verlässliche Kaufempfehlung, der Unterschied zur Spiegelreflex (SLR) ist der elektronische gegenüber dem optischen Sucher, wenn man von der meist langsameren LiveView Aufnahme einer dSLR absieht. Es lohnt dabei exakt zu wissen, was man nicht benötigt, neue Bodies und vor allem neue Gläser sind im oberen Ausgabenbereich angesiedelt. Aber auch wertige Vollformat Objektive kosten oft mehr als die für Crop Sensoren, beide Sensorgrößen sind bei den Spiegellosen aber vertreten. Vor der Entscheidung lohnt es, einmal alle möglichen Wünsche hinsichtlich Body und Objektiv-en samt weiterem Zubehör hochzurechnen! Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass nicht die teurere Kamera die eigenen Aufnahmen verbessert, der gewiefte Fotograf aber auch mit billigem Gerät bei gutem Licht ausdrucksstarke Bilder erhält! Das Foto entsteht im Kopf zwischen den Ohren, die Kamera ist nur der Kopierer, den man auch falsch bedienen kann 🙂

was raus muss wird ordentlich entsorgt 🙂

Fragen vor der Anschaffung:

  • reicht eine feste Brennweite oder will ich mehrere (Händy <-> Systemkamera mit Wechseloptiken)
  • brauche ich GPS, leichtes Gewicht, mobile Daten, Zeitlupe –raffer, Gesichtserkennung, LiveView, Video, Pano (-> Händy)
  • will ich den optischen Sucher, punktgenauen Autofokus, Nachführ-Autofokus, hohe ISO Bereiche, das größere Gehäuse, auch für externen Blitz (-> dSLR)
  • will ich Objektiv Fehler bereits bei der Aufnahme korrigieren (-> dSLR)
  • wie viel Gewicht will ich maximal mit mir herumtragen
  • muss es eine schnelle Kamera für Sport mit >5 Bildern/sec sein
  • muss es eine Vollformat Kamera sein (dSLR <-> Spiegellos)
  • kann ich mit dem elektronischen Sucher leben (-> Spiegellos)
  • muss es zwingend ein aktuelles Modell zum empfohlenen VK sein
  • Neukauf: wie gut ist der Garantie Service (???)
  • gebraucht resp. nach der Garantiezeit: Wer repariert zuverlässig 🙂

Fazit: Schnell gekauft ist nur dann richtig, wenn man genau weiß was! 

Kauf: kein X für ein U vormachen lassen

my10Cents:

Hinsitzen, nachdenken und vergleichen

Bei gutem Licht hat mein iPhone 6+ eine ebenso gute Farbwiedergabe wie die der EOS 6D, zudem eine fast perfekte Belichtung samt automatischem Weißabgleich und das alles ist zuvor sehr gut sichtbar. Alles in allem eine fantastische Kamera, aber es gibt immer Situationen, für die ich eine dSLR brauche: Meine 6D ist viel schneller und funktioniert viel besser im Dunkeln! Bei schwachem Licht reduziert das 6+ in der [Kamera] App die Farbsättigung, um das Rauschen zu verringern. Langzeit Belichtungen mit dem iPhone bei wenig Licht und niedrigen ISO Wert kann man auf dem Stativ mit der [Camera+] App erstellen, hier ist die 6D bei ISO 12.800 aus der Hand wegen Pixel- und Sensorgröße weit überlegen, zudem bietet sie relativ kurze Belichtungszeiten. 

Meine 6+ bietet >nur< ein KBÄ 29mm Objektiv, welches schlicht zum Turnschuh erzieht, dabei ist der Lerneffekt riesig. Sie verfügt sowohl im Standbild- als auch im Videomodus über eine effektive Stabilisierung. Fischauge, (Super-) Weitwinkel,Tele- oder Zoomobjektiv bedürfen der dSLR-Kamera, die mannigfach Vorsatzlinsen für das 6+ sind so billig wie trist! Die extrem kurze Brennweite von nur f4,15mm bringt trotz Offenblende F2,2 eine enorme Schärfentiefe, alles Ferne ist ebenso wie die geringe Tiefenschärfe der 6D vorbehalten. Das iPhone ist als Gehäuse eine Bauhaus Schlichtheit, die man mit ungeeignetem Case verunstalten kann.

Mein iPhone ist immer dabei, auch wenn ich die 6D benutze: Für die schnelle Nahaufnahme, das Panorama, den Blick aus der Bodennähe oder aus einem begehrten Winkel oder wenn das Foto auch mit den GPS Daten versendet werden soll. Das 6+ ist zudem als Fernsteuerung für die 6D einsetzbar. Beide können sich ergänzen aber nicht ersetzen.

Nach dem Ausflug in die Welt der Fotografie mit dem iPhone 6+, der ersten spiegellosen und fast komplett über den Touch Screen bedienbaren EOS M und der ISO starken Vollformat EOS 6D noch ein paar Gedanken in die Zukunft:

perfekt eingekauft und zusammengestellt, ready to

Was wird sich ändern?

* Die dSLR wird über kurz oder lang vom Markt der Spiegellosen überholt, weil ohne Spiegel zwar ohne optischen Sucher, aber auch weniger limitierende Mechanik und erweiternden LiveView bedeutet,
* dabei wird der elektronische Sucher immer besser ausgestattet
* und der Autofokus funktioniert über den gesamten Sensor, nicht nur mit wenigen Sensoren oder deren Bündelung in Gruppen bzw. sogar über einen zweiten Sensor,
* die nachgeführte Gesichts- oder Motiverkennung wird zur unabdingbaren Notwendigkeit,
* um in Verbindung mit dem hochpräzisen Autofokus auch Bewegtes sicher abzubilden
* und der elektronische, besser lautlose Verschluss wird wichtiger als der mechanische,
* wodurch sich die Bildfolge sich auf bis zu 20f/sec auch im Vollformat erhöht
* und die ISO Werte dank großem Sensor und schnellerem Prozessor samt adäquater Firmware neue Höhen erreichen.

und zum Schluß einen guten Café

Zukunft? Nein, SONY verkauft die A9 bereits für knapp unter 5k€ 😦  aber vielleicht wird es nur ein weiteres iPhone mit zwei KBÄ Festbrennweiten f27/54mm F1.8/2.4 🙂

(c) slowfoto.de 

Diana lernt Fotografieren – ein Leitfaden von Diana und Gunther Wegner

(c) 2017 Gunther Wegner ISBN Buch 978-3-9819023-1-0 E-Book 978-3-9819023-0-3

Ich habe alle 479 Seiten mit Genuss und dem Notizblock nebenan gelesen und gratuliere zum Werk! Die Form als Zwiegespräch ist didaktisch wertig und erleichtert das Verständnis, weil die fotografischen Abfolgen und Rezepte als Dialog aufbereitet weiter gegeben werden, und es ist toll, dass Diana Wegner ihre Starter Position so vehement vertritt. In meinen VHS-Kursen habe ich regelmäßig das Gefühl, dass Frauen viel schneller ein Bild als gut oder nicht so gut einschätzen können und in der Partnerschaft profitiere ich davon seit über 40 Jahren. Allerdings ist bei uns ein Gespräch über den technischen Hintergrund nicht immer so geschätzt >mach Du das mal< höre ich dann regelmäßig – und zu Recht 🙂

Für mich ist die Kombination iPhone6+ als >immer dabei< eine unverzichtbare Hilfe ibs. hinsichtlich horizontaler und vertikaler Panos geworden, wenn man mit den Brennweiten bedingten Verzeichnungen leben mag, Vollformat Aufnahmen erstelle ich mittlerweile am liebsten mit der Nachteule Canon EOS 6D. In den 80er Jahren habe ich mit Canon begonnen und einen Schrank an Gläsern, würde aber heute auch zu Nikon (VF und Crop) neigen, weil schon die JPG out of cam einfach bessere Hautfarben ergeben. Bei der Bildbearbeitung mag ich schnelle Lösungen und versuche zuvor, das Maximum aus der Kamera zu holen.

Nochmal zum Buch: Klasse Konzept, richtungsweisende Aufteilung, sehr verständliche Anleitungen, bestes Bildmaterial und trotz 479 Seiten Umfang gut lesbar, sehr viele gut erklärte Tipps zu Einstellungen, ich habe ein paar notiert und werde sie testen, igs. ein beeindruckender Leitfaden für Diejenigen, die abseits der eingetretenen Automatik Programm Pfade den Weg über [A -> AV -> TV -> M] aufnahmeseitig und der sinnvollen (Nach-) Entwicklung am Rechner suchen bzw. gehen wollen. Schön finde ich, dass Alternativen immer wieder erwähnt sind und letztlich die eigene Entwicklung offen bleibt.

(c) slowfoto.de

Bildqualitäten, Dynamik und ISO Empfindlichkeiten im Vergleich – Canon

FAQs: Welche Canon Kamera ist die mit der besten Bildqualität, Dynamik und der höchsten Rauscharmut?

Für die Anschaffung oder Bewertung einer digitalen Kamera gibt es viele Informationsquellen, die wie oft auch widersprüchlich sind, je nach Affinität des Schreibers. Ich verwende digitale Canon Produkte seit weit über 10 Jahren, angefangen von der EOS 300D bis hin zur EOS 5Ds. Bei den 3- bzw. 4 stelligen Modellen mag ich den kleinen Sucher weniger, bei den 2- und 1-stelligen dSLR finde ich das größere Sucherbild okay, bei Live-View darf es gerne mehr als ein 3 Zoll TFT sein. Die inneren Werte einer Kamera (Firmware – Prozessor – Sensor) bestimmen sich im Angebot, und das muss Jeder selbst beurteilen, wie auch die Folgekosten und das Handling. Deshalb gibt es weder einen Testsieger noch eine eindeutige Kaufempfehlung! 

28% Rauschen ist garantiert – danke für den Tipp (c)IZ
Kamera/Body Sensor MPI ISO rauscharm Preis ca. Bildqualität
         
EOS M mit App 4 Nachtaufn. o. Stativ 18 aus 25.600

wird 3.200

<300.- Nachtaufn.

rauscharm

         
EOS M3 24,2 1.600 400.- 83,1
EOS M5 24,2 1.600 1.100.- 83,1
EOS M10 18 1.600 250.- 84,2
EOS 800D 24,2 1.600 850.- 86,2
         
EOS 7D II 20,2 1.600 1.255.- 86,8
EOS 80D 24 3.200 1.000.- 87,3
         
Powershot G3XII 12,8 800 610.- 88,5
EOS 1300D 18 3.200 340.- 88,6
         
EOS 5D II        
EOS 5D III 22,3 6.400 2.300.- 88,8
EOS 5D IV 30,1 3.200 4.050.- 88,9
         
EOS 6D 20,2 12.800 1.400.- 90,4
EOS 1DX II 20,2 6.400 6.300.- 92,8
EOS 5DS/R 50,6 1.600 3.600.- 93,6/93,9
         

Die obere Tabelle ist der Canon Bibel von falkemedia entnommen und zeigt die für mich wesentlichen Wertigkeiten wie Bildqualität und den nutzbaren ISO Bereich, die EOS 6D ist hier mein Favorit bei den Vollformaten, die EOS 1300D preislich der Crop Favorit.

damals mein Favorit mit dem Kodachrome 25

Die untere Tabelle ist der Traumflieger Seite entnommen und zeigt vergleichbare Bewertungen, die EOS 6D ist auch hier mein bezahlbarer Favorit bei den dSLR. Die EOS M zeigt sich m.E. ähnlich gut wie die 7D, beide mit sichtbarem Abstand zur 5D II. Die 5D IV ist der Dynamik Gewinner zwei, die 1DX II die Nummer 1.

Kamera/Body Sensor MPI ISO rauscharm Dynamik Bildqualität
EOS 5D IV 30 6.400 75 104
EOS 5DsR 50 3.200 40 100
EOS 1DX II 20 bis 6.400 besser als die 6D 85 101
EOS 6D 20 ab 12.800 besser als 1DXII 45 87
EOS 5D III 22 3.200 30 87
EOS 5D II 21 3.200 30 83
EOS M5 24 1.600 75 76
EOS M3 24 1.600 45 70
EOS 7D II 20 1.600 45 70
EOS 5D 12,8 800 30 69
EOS M 18 1.600 25 63
EOS 7D 18 1.600 30 60

Fazit: Dieser Vergleich zeigt gewisse Parallelen in der Reihenfolge, aber keinesfalls alle Parameter, die für einen Kamerakauf entscheidend sein können. Canon bietet sehr gute und günstige Kameras als Spiegellose, Crop- oder Vollformate und exzellente Profikameras zu entsprechenden Preisen. Man muss wissen was man nicht benötigt!

Ich lege als >Slowfotograf< keinen allzu großen Wert auf schnelle Bildfolge (3/sec reichen mir) und/oder schnelle AF Nachführung, aber auf präzise Pre-Fokusierung per mittlerem Kreuzsensor, möglichst gute JPG Bildqualität sowie hohe und rauscharme Empfindlichkeit für die Aufnahmen mit vorhandenem Licht. Blitz und Stativ sind weniger mein Ding, gleiches gilt für Kompaktkameras seit der Bildqualität ab der superkompakten EOS M oder des iPhone5s, für Live View Aufnahmen mag ich das iPhone6+ wegen der überragenden Bildschirm Qualität lieber.

alle verwendbar, wie die Bodies oben auch

(c) slowfoto.de

Eine Diskriminierung ist zu Ende

Ein kleiner Schritt

…mit vier Flügeln fliegt man besser 🙂

Die Diskussion besteht seit weit über 30 Jahren: Darf ein Insekt vier Flügel haben oder reichen zwei? Vor kurzem wurde der einschlägige Paragraph, dass 4 Flügel strafbar sind, endlich abgeschafft. Direkt vor der Sommerpause und innerhalb zweier Tage schaffte es der Klub, auf eine m.E. gezielte Bemerkung von Mutti im Politmagazin Brühschitt, per gewissenhafter Abstimmung auch vier Flügel zuzulassen, weil die Natur natürlich ist und kein anderes Insekt daran Schaden nimmt, und das seit der Schöpfung. Mutti ist zwar immer noch die mit der roten Karte, aber das Gewissen der Anderen war so wie das aller Insekten. Manchmal sind Diskussionen endlos und Entscheidungen sinnvoller, basta: Ruhe ist!  

iPhone6+ so nah wie möglich

(c) slowfoto.de

Ruhe im Fahrwerk

GOLDSCHMITT am Beispiel FIAT Laika Ecovip 309

vorn und hinten endlich gleiche und gleichwertige Federwege

Jede Reise ist ein einzigartiges Erlebnis. Genießen Sie es – mit dem neuen Fiat Ducato. Der Fiat Ducato wurde zusammen mit den wichtigsten europäischen Herstellern von Freizeitmobilen entwickelt und gebaut – mit dem Anspruch, der Beste zu sein. Dank seines herausragenden Lenkverhaltens, dem Handling und Komfort eines Pkw, den neuen Euro 5 Motoren und den speziellen Fiat-Services ist der Ducato die perfekte Ausgangsbasis für jede Reise. Zitat aus dem FIAT Reisemobile Ducato Camper Katalog Seite 1, das ist Werbung und die verspricht… 

Wer reist, fährt oft viele Kilometer. Die Fortschritte der PKW Fahrwerke sind nicht zu übersehen: Bequem, angepasst und sicher sollte heutzutage ein Fahrwerk auch mit Beladung sein. Bei Wohnmobilen sieht das anders aus, das Fahrwerk des Unterbaus ist für den kommerziellen eher rauen Einsatz mit unterschiedlicher Beladung konzipiert und damit zum Reisen knapp am zulässigen Gesamtgewicht oft untauglich, egal ob der Aufbau teil- oder vollintegriert ist. Beispiel: FIAT`s leichtes Ducato Chassis 35 S ist ab Werk für 3,5t Gesamtgewicht ausgelegt und erreicht mit teilintegriertem Aufbau laut LAIKA Prospekt 2.990kg, unser WoMo (wie im Bild oben) vollgetankt mit wenig Gepäck laut Messung auf der Waage bereits 3.250kg, nicht zuletzt ein Grund zum Auflasten auf 3,85t oder 4t zulässigem Gesamtgewicht. Im Vordergrund der Maßnahmen stand allerdings die Verbesserung der Fahrwerkseigenschaften hinsichtlich Komfort und Sicherheit.

Anzeige und Kompressor mit präzisem Einbau im Amaturenbereich – 0 bis 10bar 
2-6 bar reichen, mittig der Schalter für den Kompressor, unten die Ablassknöpfe zur Feinregulierung
per Kompressor präzise pro bar = 1cm in der Höhe einstellbare Luftfedern an der HA

Wir wählten von GOLDSCHMITT für die Hinterachse (HA) zusätzliche Luftfedern zur einstellbaren Unterstützung (ca. 2,5-4 bar erscheinen ideal für unsere Beladung) und für die Vorderachse (VA) Comfort Federbeine samt assymmetrischen Federn, die sowohl dem Fahrzeuggewicht vorn als auch der erwünschten Vergrößerung des Federwegs um ca. 4cm entgegenkommen. Als Reifendruck fahren wir vollbeladen 5bar vorn und 5,5bar hinten bei 215/70R115CP, bei leerem Fahrzeug 5bar rundum und 1,5bar in der Luftfederung für die Hinterachse.

neues Federbein mit der asymmetrischen Feder vor dem Einbau
originales Federbein mit gleichförmig symmetrischen Feder ausgebaut

Fazit: Die brettharte Wiedergabe der Strassenoberfläche ist Vergangenheit, die VA federt sensible ein und aus, ohne jeweilige Rückmeldung jedes Kanaldeckels o.ä. in der Lenkung, die HA wird mit der entsprechend der Beladung unterstützenden Luftfederung präzise geführt, der Aufbau spürbar ruhiger gehalten, ein hohes Plus an Fahrgefühl sowie -sicherheit damit erzielt! Den Federungskomfort eines PKWs mit 2 Tonnen Gewicht kann ein 4 Tonnen Wohnmobil nicht erreichen, die Veränderungen gehen gefühlt mehr in Richtung kleiner Reisebus, auch wenn die Position von Bei- und Fahrer knapp hinter der Vorderachse ist. Natürlich führt der längere Federweg zu größeren Bewegungen, diese sind aber weicher und damit sehr gut verträglich. Bisher gefürchtete Asphaltflicken und Kopfsteinpflaster verlieren so ihren Schrecken und es ist endlich auch möglich, als Beifahrer während der Fahrt Fotoaufnahmen oder gar Videoclips aus der Hand oder mit der Fernbedienung (Apparate per Saugnapf und Platte auf dem Armaturenbrett) zu erstellen:

Arbeitsfläche

Für eine alte BMW Ur-GS kann man den Unterschied so erklären: Ab Werk waren die Fahreigenschaften ibs. mit Sozia wenig zufrieden stellend, mit White Power Gabelöl und auf das Gewicht abgestimmten längeren Federn vorn – weil jetzt ohne die originalen Distanzhülsen – und einem per Handrad auf die Höhe und der gewünschten Dämpfung verstellbarem WP-Federbein hinten auch beladen viel bequemer und sicherer. Wir waren damals ob der Veränderung glücklich und sind es heute wieder!

Nach über 11.000 gefahrenen Kilometern noch ein Nachtrag zur Hinterachse:

leer und miese Fahrbahn 2 bar – beladen und eher schlechte Wegstrecke max. 3 bar – gute Autobahn bis 100km/h 4bar – darüber bei bester Piste auch bis 6 bar.

Reifendruck wie von FIAT vorgegeben 5bar VA 5,5bar HA

Alle Aufnahmen mit der Canon EOS 6D und dem EF 1.8 28mm ooc außer Datenreduktion

© slowfoto.de

[THEHAUSE] BERLIN ART BANG.

THE HAUSE

[H]  und die Hausmeisters waren mit eindeutigem Fotoverbot zu besichtigen, das Gebäude wird im Juni 2017 abgerissen, als Eintritt war nach dem Besuch eine Spende zu entrichten, wegen der begrenzten Besucherzahl dauerte es 2 Stunden bis zum Einlass. Was bleibt, ist die Erinnerung, hier vorgeschlagen in Form eines rund 250 Seiten starken Bildbandes mit ebenfalls ausdrücklichem Reproduktionsverbot, auch in Teilen:

A Tribute to the City that always runs and never stops –
at the end only the memory remains 

Das mit dem Ende gilt eigentlich für alles im Leben. Das mit der Erinnerung finde ich nicht erst seit dem Reunion Concert im Central Parc – hier – sehr schön in Töne und Worte gefasst:

Time it was and what a time it was, it was
a time of innocence, a time of confidences,
long ago it must be, I have a photograf,
preserve your memories, they`re all that left you

Diesmal keine Objekt bezogenen Aufnahmen und die auch ohne Datenreduktion

Weil ganz ohne geht gar nicht, deshalb mal was aktuelles von mir (c) JZ

Apple iPhone 6+ Apps, Einstellungen und Zubehör

Apps, Einstellungen und Zubehör

Pano Iriswiese bei Eriskirchen

Man kann ein Smartfon zwar für fast alles nutzen, mir ist zum Schreiben mindestens eine Notebook Tastatur lieber und zur Bildbearbeitung der 27 Zoll Bildschirm ein Segen – hingegen ist mein Händy für (panoramische) Fotografien oder Videoclips zur Dokumentation oder Erinnerung mittlerweile ein an einfacher Anwendung nicht mehr zu unterbietendes Tool geworden. Da >out of the box< heute fast nichts so funktioniert wie ich es mag, sind diverse Einstellungen zu tätigen, die ich mir aufschreibe, was gegen das Vergessen hilft. Hier deshalb meine Präferenzen, allerdings nutze ich das iPhone ab Version 4 gleichermaßen zur Fotografie wie zur Kommunikation oder als Merkhilfe:

Folgende Apps verwende ich gerne beim Fotografieren

iPhone immer dabei
  • Kamera & Fotos (sind beim Kauf installiert, für [Auto] Aufnahmen und Wiedergabe)
  • Camera+ & Dual Level (kostenfrei, für [Manuelle] Aufnahmen resp. Stativanwendung)
  • EOS Remote & Camera Connect (kostenfrei, zur Fernsteuerung der Canon EOS 6D)
  • Snapseed (kaufen, für einfache Bildbearbeitung falls zwingend notwendig)

Aufnahmen aus der Hand bis hin zu horizontalen und vertikalen Panoramen resp. Videoclips oder für präzise Anwendungen auf dem Stativ mit individuellen Einstellungen, für Bildbearbeitungen ziehe ich das Notebook resp. den großen Monitor vor. Zum Fotografieren ist zur weitgehenden Vermeidung schiefer Horizonte ein Gitternetz nötig, denn die meisten Händyaufnahmen sind nicht im Horizont (Einstellungen -> Fotos & Kamera -> Raster), ibs. wenn das Handy fernab gehalten wird oder nur über einen kleineren Bildschirm verfügt. Die App [Fotos] bietet bei der Betrachtung neben anderen Bearbeitungen eine recht tüchtige auto Nivellierung, mit der auch manuell zu korrigieren ist. Bei HDR sichere ich auch das normal belichtete Foto (-> Foto behalten), den richtigen Überblick gewährt die (-> Fotoübersicht)! Ich mag zwar interne große Speicherkapazität gerne, lösche dennoch zunächst nach Durchsicht alle mäßigen Aufnahmen, bevor ich sie auf dem Rechner sichere. Mit 1-5MB pro aufgenommener Fotografie (1668×2968) muss man im Speicher rechnen, das empfangene Bild (962×1280) nimmt etwa 200-300KB ein.

Folgende Apps verwende ich zur Info oder Kommunikation (in alphabetischer Reihe)

Naturschutz Gebiet und Ried Landschaft

kommod (Navi) – Rechner – Shazam (Musikerkennung) – Sprachmemos – Uhr – Wetter – WhatsApp – Wikipedia

Wichtig ist mir die Navi-Funktion, die allerdings eine komfortable mobile Internet Verbindung voraussetzt, hier freuen wir uns €uropa weit über die sehr gute Abdeckung durch Vodafone. Ebenfalls empfehlenswert ist die App Karten. Ein Taschen-Rechner oder die Uhr erklären sich von selbst, Shazam klärt über die gerade gehörte Musik per Interpret samt Titel auf, aufgesprochene Memos lassen sich wieder abhören,  die drei W+W+W Apps dienen der Information resp. den notwendigen Infos für vertraute Personen, wobei ein deutsches Gericht auch elektronische Inhalte dem Briefgeheimnis gleichstellt, worüber ich bei jedem Anbieter glücklich wäre, mir aber im Klaren bin, dass dies ein frommer Wunsch bleiben wird: social = public und die Medien sind durchsichtig wie Fensterglas. 

Folgendes Foto-Zubehör möchte ich nicht mehr vermissen

Selfy Stab mit Kabelauslöser

für Aufnahmen, in denen ich das iPhone ohne es aus der Hand zu geben, fernab vom Körper platzieren so muss, und über den Bildschirm immer noch eine Kontrolle habe, liegt die no-name Stange dazu noch irgendwo auf, sind unverwackelte Aufnahmen einfacher.

Repro Stativ

mit kleinem Cullmann CB2 Saugnapf mit Kugelkopf plus stabiler Rollei Halterung mit Rändelschraube auch für größere Smartphones, für den senkrechten oder waagrechten Einsatz sowohl geradeaus als auch nach unten für näheste Abbildungen. 

Panorama Stativ

mit Novoflex 360 Grad Drehteller mit Wasserwaage, großem Cullmann CS33 Saugnapf und CB5 Kugelkopf, damit auch für schwereres Gerät geeignet, z.B. zur absolut präzisen Erstellung von Panoramen.

Fazit

Wenn ich an mein erstes heute noch funktionierendes smartes Nokia 6131 Klapp Händy mit Foto (s.u. ooc 1280×1024 478KB), Internet (nie genutzt) und beleuchteter Tastatur denke, sehe ich den Fortschritt vor Augen – aktuelle Foto- oder Film-Aufnahmen unterscheiden sich nur noch wenig von denen mit professionellem Gerät, wenn man mal von der Bildgröße absieht. Die mobile Internet Nutzung, auch als persönlicher Hotspot i.V.m. dem Notebook, erfreut je nach Verbindungsqualität auch anspruchsvollere Anwender, von der BlueTooth Verbindung zu peripherem Gerät mal ganz abgesehen… schon irre das Angebot!

Nokia mit allen Fehlfarben 😦

sechs Aufnahmen iPhone 6+, eine Nokia 6131, alle ooc außer Datenreduktion

© slowfoto.de

 

 

kleine Dinge ganz groß – Nahaufnahmen mit dem iPhone6+

Die fotografischen Vorteile eines iPhones

von links oben, Cullmann CB2 Saug-Stand und MUMBI Case im Rollei Rahmen

möchte ich nach den mir bekannten Versionen 4, 4+, 5s, 6+ und 7 nicht weiter betonen. Hier geht es um Repro- oder Nahaufnahmen und die mal nicht aus der Hand! Drittanbieter verkaufen jede Menge an Zubehör, es gibt bisher wenig, was ich wirklich notwendig finde: Dazu gehören ein relativ weiches und damit Schock absorbierendes MUMBI Case zum Schutz der empfindlichen runden auslaufenden Gehäuseränder, verschiedene Saugfüße von Cullmann, nicht nur kleine für das Navi oder Smartphone, sondern auch ein großes für die dSLR mit leichtem Glas. Hier im gezeigten Versuch kam ein stabiler Rollei Rahmen für das 6Zoll große 6+ zum Einsatz, das per Rändelschraube in Gummilitzen schonend und sicher fixiert wird.

von rechts oben Rollei Rahmen mit Rändelschraube, 10 Die Linse und M2 10mm Schraube

Sinnvoll ist, wie oft im mobilen Leben, die Ausrichtung per Wasserwaagen App, um zusätzliche Verzeichnungen zu den Brennweiten typischen gering zu halten.

DualLevel App

Wer ganz sicher gehen will, nutzt noch den Kabel- oder Funkauslöser von der Selfy Stange.  

iPhone6+ so nah wie geht
+2 Dioptrien
+10 Dioptrien
+12 Dioptrien – alle Aufnahmen bis her mit der Nahlinse am Kameragehäuse

Wie man deutlich erkennt, nehmen die optischen Verzeichnungen von Tonnen im Original bis Kissen zu, während die Abbildungsgröße halbwegs bleibt, was dem Autofokus geschuldet ist. Ganz zufrieden bin ich damit nicht!

+10 Dio mobil, also zwischen Objekt und Objektiv so bewegt, dass der AF funktioniert und keine Vignettierung entsteht 🙂

Eine Abhilfe brachte die Nahlinse mobil zwischen Schraube und Objektiv, mit visueller Kontrolle, trotz 10 Dioptrien bleiben sogar die Kissen förmigen Verzeichnungen gering. Das iPhone ist weder der Renner im Nah- als auch im Teilbereich, nur lässt sich mit (meinem bereits vorhandenem) Zubehör eine immerhin reduzierte Abbildung bis 50x65mm (HxB) anstelle der originalen 65x90mm als Nahgrenze erreichen. Nebenbei, Versuche in Richtung Tele brachten bisher keinen Erfolg, bleibt nur näher ran oder croppen.

iPhone 5s (Aufbau) und 6+ (Schraube) ooc

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