Bücher die sich lohnen: Die Nacht ist Leben!

Nicht nur Türsteher…

Umschlag ISBN 978-3-86493-025-6 €14,99

Die Autobiografie von Sven Marquardt >Die Nacht ist Leben< ist eine Chronik über das Punk Leben in der DDR und danach, mit tiefen Einblicken in das Denken, Handeln und Fühlen eines Regimekritikers, Fotografen und Schwulen. 1982 in Ostberlin geboren, hat Marquard auch als Fotograf Berühmtheit erlangt, nachdem ihm schon als Jugendlichem die Kamera >als etwas Bleibendes< geschenkt worden ist, O-Ton: Streifzüge durch die Stadt – Mich als Inszenierer, dessen Fokus allein auf dem Menschen und seiner möglichen Verwandlung liegt (S.108 bis S.114 über seine Fotografie, bis S.122 über seine Aufträge) Extratipp als SW-Fotograf: sakrale Dramatik – Kunstblut haben wir nicht, und Travidin (gängiger Multivitaminsaft) kommt gut in Schwarzweiß. Bekannt wurde er insbesondere als Einlasser im Berliner Club Berghain.

220 Seiten, die ich gerne und speditiv gelesen habe. Vor allem S.129: Wenn ich heute daran denke, was andere 1988 und ´89 riskierten, um dem Staat seine Ödnis und Repressivität vorzuhalten, dann frage ich mich schon: Waren wir total unpolitisch? Oder war man schon politisch, wenn man Fotos machte oder ein Leben führte, das die vorgesetzte Normen durchbrach? Wo fängt Politik an, mit welchen Handlungen? In jedem Falle gingen von Kirchen und Bürgerforen die tieferen Impulse in Richtung Politik aus – keine Frage. Dort waren Menschen unterwegs, die das größere Wagnis auf sich nahmen. Wenn es sie nicht gegeben hätte, würden wir mit unseren Modeschauen wohl immer noch auf den Hinterhöfen Berlins im Hamsterrad kreisen.

schade um die mindere Printqualität der eindrucksvollen Aufnahmen (Buchmitte)

Am 19.11.2018 waren wir wieder einmal in der Leipziger Nikolai Kirche, für uns einer der Zeugungsorte der Wiedervereinigung.

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Vernissage am 23.11.2018 im Seniorenheim Hege

Einladung zur Vernissage am Freitag 23. November 2018 um 17 Uhr
im Foyer des Seniorenheims Hege in 88142 Wasserburg Hege 5 mit Werken von

Beate Birk (Gouache)
Elvira Boxleitner (Acrylmalerei)
Ina Kritiotis (Fotografie)
Heidi Schnicke† (Aquarell)
Wolfgang Suhadolnik (Mandalas)
Dr. Peter Paul Zehner (Fotografie)

Die KünstlerInnen zeigen ihre Exponate teils gemalt, teils fotografiert, in einer besonders großen Vielfalt. Vorab schon mal meine 15 Fotografien

auf Canvas Leinwand im Format 30x45cm und
aufgegangen im 1. Stock des Pflegeheims
im Flügel Wasserburg, mit erklärendem Katalog 

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Slowfoto Ausstellung November 2018

Foto Ausstellung im Seniorendaheim Hege

Bodolz, Nonnenhorn und Wasserburg sind ein Verbund dreier Gemeinden, wobei jede eine besondere Ausstrahlung besitzt und ihren ganz eigenen Charakter bewahrt hat. Eine der Schnittstellen ist das gemeinnützige Seniorenheim im Ortsteil Hege, das im öffentlich zugänglichem Bereich wechselnde Ausstellungen an Bilder bietet. Hier sind 15 meiner Aufnahmen untergebracht, nach dem Blickwinkel ausgesucht, den man von der Anlage aus gesehen in Richtung Bodensee hat: Ein Bild ist ein Gedicht ohne Worte – Cornificius gest. 42 v.Cr. 

01 Blick auf den Wasserburger Hafen
02 und den herrlichen Uferweg
03 Blick auf die Wasserburger Bucht am Hegestrand
04 Blick auf das Schweizer Ufer mit dem Säntis vom Malerwinkel aus
05 mit dem Landschaftsschutzgebiet am gemeinsamen Ufer mit Nonnenhorn
06 Blick auf die Sankt Georgs Kirche – mal nicht vom Hafen aus
07 der Malerwinkel
08 als Oase der Besinnlichkeit und Ruhe
09 mit Aussicht auf das österreichische Ufer
10 bis hin zum Nonnenhorner Uferbereich,
11 den Säntis, dem Schweizer Hausberg (>2.000m)
12 und die Vegetation im Uferschutzbereich
13 die alte Badeanstalt in Wasserburg
14 und die alte Mole
15 und der Blick auf die Werft, Lindau und den Pfänder, dem Bregenzer Hausberg (>1.000m)

Wir leben in der Anlage >Zum Lieben Augustin< in Wasserburg, mittlerweile hat auch die Mutter (92) in der >Hege-Pflege< ein neues Zuhause gefunden. 

Nicht nur von der südlichen Bodensee Region konnte ich über Jahrzehnte viele Aufnahmen erstellen, sei es unterwegs mit der Bahn, dem Boot oder Bus, per Fahrrad oder PKW und nicht zuletzt zu Fuß, so wie diese Exponate für die Ausstellung entstanden sind.

Mein expliziter Dank für die exzellenten Pigmentdrucke (EPSON Surecolor 30x45cm auf 390 Gramm Canvas im Keilrahmen, mit Hahnemühle Varnish zum Schutz lackiert,) geht an den Lindauer Fotografen Jörn Lorenz – alle Aufnahmen sind in der gezeigten Ausführung und Größe zum Preis von € 149.- erhältlich, andere Größen auf Anfrage 0172 7021587 oder per Mail an kontakt@slowfoto.de

Die ruhigen Motive sollen in der neuen Umgebung dazu beitragen, Besuchern und Bewohnern den besonderen Reiz und die Schönheit der naheliegenden Umgebung aufzuzeigen.

Canon EOS 5Ds und 6D  EF 2.8 16-35 L und 2.8 200 L

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Bücher die sich lohnen – Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Ronny RITSCHEL – Langzeitbelichtung und Nachtfotografie

Verlag http://www.mitp.de ISBN 978-3-8266-9210-9 €34,95

68 Seiten Basics aus der Erfahrung des Hamburger Fotografen werden verständlich erklärt, es folgt die mehrstufige und sehr persönliche Sichtweise vom Aufnahmeprozess – sowohl ohne als auch mit dem Graufilter! >Das Buch sprüht gerade vor Subjektivität< meint der Autor und genau das ist gut so, keine überall zu findenden Allgemeinplätze, sondern knallharte Statements zu den Abbildungen, man kann da auch mal anderer Meinung sein, aber Ritschel`s Linie ist so konstant wie ein LED Strahl:

Gerade mal eine halbe Seite Text widmet RR sich selbst, schon geht es zum Gestaltungsmittel Langzeitbelichtung, Bewegungsunschärfe und Dynamik, jeweils mit entsprechenden Abbildungen hinreichend erklärt.

Die Ausrüstung findet sich auf 15 Seiten, mit eindeutigen Empfehlungen, was man nicht kaufen soll, lieber wenig und das sehr gut! Beim Objektiv geht der Vorzug eindeutig in Richtung weiter Winkel, wegen der tieferen Schärfenbereiche bereits ab geringen Blendenwerten und der besonderen Eignung für auch mehrere Filter übereinander. Lichtstark kann, muss es aber nicht zwingend sein, Pixel im Randbereich werden auch nicht gezählt 🙂

Die nächsten 10 Seiten widmet RR der Kamera, wobei die schnelle Bildfolge unwichtiger als deren Bulb Modus ist. Selten habe ich eine so knappe aber vollverständliche Erklärung des Histogramm gefunden, weitere 7 Seiten beschreiben den Bildausschnitt und die Fokussierung ohne jegliches Filter, dann den Aufnahmemodus samt passendem ISO Wert.

Kapitel 5 bezeichnet die 1/20 sec schon als Langzeit-Belichtung, sicher oft ein Equipment abhängiger Grenzwert für den Stativeinsatz, der bei 80sec unstrittig notwendig ist, wenn ND-Filter zum Einsatz kommen. Kapitel 6 zeigt die unterschiedlichen Einstellungen für Motive von Landschaft, Urban und Architektur auf, jeweils und wie immer von klar definierten Abbildungen begleitet.

In Kapitel 7 geht es dann um die Nacht, von der blauen Stunde bis hin zur kompletten Dunkelheit mit 12 Minuten Belichtungszeit. Kapitel 8 ist wieder ein technisches, die bevorzugte Ausrüstung und deren Anwendung betreffend, mit umfangreichen Erläuterungen, die man zum besseren Verständnis sogar zu Beginn des Buches lesen sollte. Kapitel 9 zeigt die geeigneten Motive in beeindruckenden Aufnahmen!

In Kapitel 10 stellt der Autor die Frage nach Farbe oder Schwarz Weiß und präsentiert in augenfälligen Beispielen beide Ergebnisse, mit jeweiligen Vorzügen, hier wird der persönliche Geschmack zum tragenden Element. Ich sehe die vom Motiv und der Stimmung abhängige Aussage als Hinweis, welche nachträgliche Bearbeitung die bessere werden kann: die Darstellung einer nebeligen Landschaftsaufnahme verträgt m.E. eine poppige Betonung der Farben weniger, die Nachtaufnahme muss nicht immer nur in SW sein. 

Kapitel 11 beinhaltet die Bildbearbeitung auf über 75 Seiten, mit einem Vergleich von Lightroom zu Photoshop mit sehr ähnlichen Resultaten. Kapitel 12 zeigt eine Abbildung: Alles hat ein Ende…

16mm ISO50 202sec Stativ

Alexander Dacos spricht von >geschwätzigen Farben als Gestaltungselement< und bevorzugt Schwarz-Weiß, Ronny Rietschel von >störenden, unwichtigen Details, die den Blick des Betrachters ablenken< (S.23) und meint Langzeitbelichtungen, der englische Schriftsteller Leigh Hunt meint >Farben sind das Lächeln der Natur< – jeder hat auf seine Weise Recht für die jeweiligen interessanten Vorgehensweisen! 

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Spaß mit der Fuji instax mini 9

Sofortbild im Scheckkartenformat

zwei Unverbesserliche

Mini ist sie nicht (13x13x8cm BxHxT), leicht auch nicht (ca. 400g), dafür außer schwarz in fünf auch teils milchigen Pastelltönen zu wählen 🙂 Sie hat ein f60mm F12,7 Fix-Fokus Objektiv (0,6m-unendlich), dazu eine aufklemmbare Nahlinse (35-50cm) und als extra Zubehör ebensolche Farbfilter, einen gewöhnungsbedürftig sehr kleinen optischen Sucher plus winzigem Selfy Spiegel am Objektiv für das Querformat, einen eingebauten immer an Blitz und 5 manuell wählbare Belichtungen: home – wolkig – wenig oder stark sonnig – hykey für hellen, luftigen Hintergrund und dennoch eine Neigung zu eher recht dunklen Aufnahmen. 2xAA Batterien sind zum Betrieb nötig und eine 10er Filmpackung, jede Auslösung klickt das Bildzählwerk von S bis 10: Die instax 9 kostet ca. €60.- und der Doppelpack mit 20 Scheckkarten kleinen Bildern ca. €15.-, es gibt auch den 10er Monochrome Pack für €10.-

Kamera instax mini 9 iceblue mit Zubehör Trageschlaufe und Nahlinse, der Filmpack kostet extra
Nahlinse auf dem Objektiv
Selfy Spiegel für Querformat, das iPhone spiegelt sich
Innenleben ohne Filmpack und mit Bildzähler rechts unten (Deckel auf => S besser 0)

Fazit: Spaßmacher mit AHA Effekt für z.B. kleine sofort Porträts, wenn es denn sein muss, mit einer Papierbildgröße von 8,6×5,4cm samt Foto von 6,2×4,6cm für je 75Cent: 

iPhone7+ ohne Blitz 
instax mini 9 mit Zwangsblitz

CEWE 10x15cm Prints ab 19Cent sind besser und viel billiger, aber dafür muss man halt zu Rossmann&Co hingehen 🙂 

KODAK Thermosublimat für farbtreuen und qualitativ hochwertigen Sofortprint ab 19 Cent
60 Sofortbilder im beliebten 10x15cm Postkartenformat für €11,40

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Slowfotos für die KW 42 2018

Eine deutsche Kamera für den Asteroiden Ryugu

MASCOT Lander auf unserem Balkon (derzeit eine Baustelle)

Der 10kg leichte und nur Mikrowellen große Asteroiden Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scott) ist seit dem 3.12.2014 an Bord der japanischen Hayabusa2-Sonde auf dem Weg zum mit rund 300 Millionen Kilometer erdnahen und 1km im Durchmesser messenden kleinen Asteroiden 16273, und aus 51m Höhe nach 20min Fallzeit am 03.10.2018 um 3:58 deutscher Zeit sanft auf dessen Oberfläche gelandet. Mit dabei sind das Radiometer MARA, die deutsche Kamera MASCAM (2),

die Kamera befindet sich vorn rechts oben

das Magnetometer MASMAG und das Spectrometer MMEGA für die vorzunehmenden Untersuchungen.

MASCOT Bastel Set

Ein MASCOT Klappmodell habe ich in Bremen auf der Ausstellung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten, das die Experimente überwacht. 16 Stunden lang nimmt das Gerät Messungen vor, dann sind die bordeigenen Batterien erschöpft. Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht, die in Bremen in der Ausstellung zu sehen waren. Auf die MASCAM Aufnahmen bin ich mal gespannt, ibs. im Vergleich mit unserem aktuellen Balkonboden 🙂

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300 Millionen Kilometer entfernt

300 Millionen Kilometer entfernt: Raumsonde "Mascot" auf Asteroiden gelandet. Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» auf dem Asteroiden Ryugu. (Quelle: dpa/Uncredited/JAXA/AP)

Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: 
Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» 
auf dem Asteroiden Ryugu. Quelle: Uncredited/JAXA/AP/dpa

Raumsonde „Mascot“ erfolgreich auf Asteroiden gelandet

03.10.2018, 12:47 Uhr | dpa

Der Asteroid Ryugu hat einen neuen Bewohner: Die deutsch-französische Sonde kann seine Arbeit aufnehmen. Die Daten könnten das Geheimnis lüften, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.

Mission geglückt: Rund 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist das deutsch-französische Messgerät „Mascot“ erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Das gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen bekannt. Die japanische Raumsonde „Hayabusa2“ klinkte das Landegerät von der Größe einer Mikrowelle um 03.58 Uhr deutscher Zeit aus. Aus einer Höhe von 51 Metern fiel „Mascot“ im freien Fall – langsamer als ein irdischer Fußgänger – auf den Himmelskörper zu. „Es hätte nicht besser laufen können“, erklärte Mascot-Projektmanagerin Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Aus den Betriebsdaten des Landers konnten wir erkennen, dass er sich von der Raumsonde trennte und nach rund 20 Minuten auf der Asteroidenoberfläche zur Ruhe kam.“

Damit beginnen für das internationale Team aus Ingenieuren und Wissenschaftler die 16 Stunden, in denen der Lander Messungen auf der Asteroidenoberfläche vornimmt. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

Die geringe Anziehungskraft erschwert das Landen

Bereits der Moment der Trennung von der Sonde gehörte zu den Risiken der Mission. Wäre „Mascot“ nicht wie geplant und getestet ohne Probleme ausgeklinkt worden, hätte das Team auf der Erde kaum Möglichkeiten gehabt, dieses Problem zu beheben. „Doch alles verlief reibungslos“.

Wegen der geringen Anziehungskraft des Asteroiden konnte „Mascot“ (Mobile Asteroid Surface Scout) sanft landen. Ryugu hat einen Durchmesser von nur etwa 900 Metern und nur etwa ein 60 000stel der Erdanziehungskraft. Der sanfte Abstieg war entscheidend gewesen, da „Mascot“ sonst wegen der geringen Gravitation hätte wie ein Gummiball vom Asteroiden zurückspringen und im All verloren gehen können.

Ungewöhnliche Fortbewegung

Auf seinen Erkundungstouren wird das kleine Kraftpaket umherhüpfen. Möglich macht das ein eingebauter Schwungarm. „Der Lander sollte nun auf der Asteroidenoberfläche liegen, sich mit seinem Schwungarm im Inneren in die richtige Position gebracht haben und selbstständig mit den Messungen beginnen“, teilte das DLR weiter mit. „Mascot“ war federführend vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt und getestet worden.

Er hat vier Instrumente: Mit einem Radiometer und einer Kamera des DLR, einem Spektrometer des Institut d’Astrophysique Spatiale und einem Magnetometer der TU Braunschweig sollen die mineralogische und geologische Zusammensetzung der Oberfläche des Asteroiden untersucht werden. Zudem soll „Mascot“ die Oberflächentemperatur sowie das Magnetfeld des Asteroiden ermitteln. 16 Stunden hat er für seine Arbeit auf dem Asteroiden Zeit. Dann wird seine Batterie versiegen.

Könnten Asteroiden Wasser auf die Erde gebracht haben?

Die Forscher wollen der Frage nachgehen, welche Rolle Asteroiden bei der Entstehung und der frühen Entwicklung der Erde gespielt haben. Teleskopmessungen ließen vermuten, dass er Wasser enthält. Es besteht die Möglichkeit, dass Asteroiden einst mit Einschlägen auf der Erde auch Wasser zu unserem Planeten gebracht haben könnten. Ryugu ist ein erdbahnkreuzender Asteroid. Die Wissenschaftler wollen daher herausfinden, wie solch ein potenziell für die Erde gefährlicher Asteroid beschaffen ist, um Abwehrmöglichkeiten zu entwickeln.

Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht. Dabei war eine Art Fallbeil im Einsatz gewesen, den die Sonde auf den Asteroiden sausen ließ, um damit Staub aufzuwirbeln und einzufangen.

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Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet

Eine Sojus-Kapsel brachte gestern zwei US-Astronauten und ihren russischen Kollegen von der ISS nach 197 Tagen im All zurück auf die Erde.

Gemächlich trudelte gestern die Sojus-Kapsel MS-08 mit drei ehemaligen Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS der kasachischen Steppe entgegen. Die Landung war erfolgreich, die zwei US-Amerikaner und ein Russe sind wohlauf. Mission geglückt.

Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet. (Quelle: NASA/Bill Ingalls)Derweil befindet sich Markus Söder noch auf seiner Mission. Er will mit seiner CSU hoch hinaus und den Weltraum erst erobern. Kommandant Söder. Bayern ist nicht genug. So jedenfalls ließe sich das Logo, welches die Junge Union für den bayerischen Wahlkampf nutzt, interpretieren.

„Bavaria One“ ist der Titel eines mehr als 700 Millionen Euro schweren Förderprogramms, mit dem die Staatsregierung Bayern zum Luft- und Raumfahrtstandort Nummer eins in Deutschland machen will. Dieses Programm hatte das Kabinett am Dienstag beschlossen. Euphorisch twitterte Söder das auf einer Wahlkampfveranstaltung geschossene Foto – und erntete dafür reichlich Spott.

Quellen: T-Online.de Nachrichten und NASA/Bill Ingalls

FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

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Fondation Beyeler 2018

BACON GIACOMETTI  –  für uns das erste Mal mit Fotoerlaubnis (O-Ton: haben Sie einen Fotoapparat dabei? Nein, nur ein Händy :- )

Nach einer erfrischenden Wanderung rund um die Tüllinger Höhe geht es direkt zur Fondation Beyeler und per Montagseintritt in die Francis Bacon – Alberto Giacometti Museumsausstellung mit rund 100 Werken, faszinierenden Gemälden und Skulpturen. Unser Favorit sind die drei Gehenden, wie vormals bei den Etruskern, die hatten die >Langen< aus Bronze als Grabbeigabe, Giacometti schuf viele, ein Poster hängt jetzt an einer unserer Innentüren:

Zu bewundern waren auch viele (düstere Selbst-) Bildnisse, jedenfalls eine sehr gelungene Darstellung des Schaffens beider Künstler!

 

Weitere Exponate aus der Beyeler Collection >Nature + Abstraction< finden sich auch im Untergeschoss, für uns beeindruckend im Saal 10 Gerhard Richter`s großflächige 12 Scheiben Installation von 2003 samt Wolken Gemälde, mit Ausblick in den Garten auf den riesigen Wasser speienden Hase. Ebenso beeindruckend Olafur Eliasson`s 3 mit dem Mund geblasene Glasarbeiten >Polar fall fade< im Saal 3, RGB mal auf ganz andere Art und Weise, es gibt so viel zu sehen…

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bleibt zu sagen, dass ich mit dem 7+ >Fotoapparat< mittlerweile mehr als zufrieden bin 🙂

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Vitra Design Museum 2018

Night Fever aktuell im Vitra Design Museum

Endlich! Auf diese Gelegenheit haben wir lange gewartet, bei den Besuchen zuvor war das Museum im Umbau 😦 Also diesmal hatten wir Glück, das Vitra Design Museum bot die Ausstellung >Night Fever< Designing und Clubkultur von 1960 bis heute, mit tollen Exponaten und Fotografien samt Beschreibungen internationaler Diskotheken und Nachtclubs, die wir nie erlebt haben außer einem Familienmitglied das Berghain, einem ehemaligem Fernheizwerk mit dem Namen der Stadtteile Kreuzberg und Friedrichshain, meine 68er Soul Erfahrungen begannen allerdings mit dem Big Apple auch in Berlin…
Danach noch der Besuch der Verkaufsausstellung (ohne Beratung), dazu einen Café im Restaurant draußen (muss sein!) und dann Wandern auf dem Verner Panton Weg durch die Weinberge…
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FAQs: Was bringt der Porträt Modus des zweilinsigen iPhones?

Frage: Beschränkt sich der Nutzen des Porträt Modus nur auf Porträts oder mehr?

Die intensive Beschäftigung mit dem iPhone7+ zeigt eine Menge an wertigen Neuerungen, die auch den Berufsfotografen erfreuen: Der Chef eines Kamerateams in Breslau erklärte mir den bis zu 240pps Video-Modus als einzigartig (außer Hochgeschwindigkeits-Filmkameras), ich bin als eher ruhiger Zeitgenosse auch vom Zeitraffer angetan. Nachdem ab dem iPhone 7+ zwei Objektive (1x= 28mm resp. 2x=56mm KBÄ, mit unterschiedlich großem Sensor) verbaut worden und die mit einem durchgehenden Zoomfaktor von 1-10 (!) inclusive Digitalzoom anwendbar sind, interessiert vor allem auch der sogenannte Porträt Modus mit der offenen Blendenwirkung oder besser mit Freistellung des Hintergrundes wie beim langen und lichtstarken Teleobjektiv, dazu drei schlichte Test Aufnahmen zu dem von Apple so genannten Tiefeneffekt:

F1.8 f3,99mm => 28mm KBÄ 1/2.9´´Sensor – relativ scharf von Vorder- bis Hintergrund
F2.8 f6,6mm => 56mm KBÄ  1/3.5´´Sensor – langsam beginnenden Unschärfe im Hintergrund
Porträtmodus mit ordentlich freigestelltem Hintergrund, die Brennweite entspricht dem Tele F2.8 f6,6mm, der Mindestabstand größer als mit dem Tele, dafür mit Hinweis

Kurz und bündig: Der Porträt (besser Tiefeneffekt-) Modus lässt sich beliebig einsetzen, wie das Sonnenschirm Modell 🙂 deutlich zeigt! Der Nutzen ist, im Gegensatz zur langen und offenen KB-Brennweite nicht nur dann um so größer, je weiter der Hintergrund entfernt oder je näher der sinnvolle Abstand zum Objekt der Begierde ist, sondern beginnt bereite direkt links und rechts neben dem Sonnenschirm, deutlich sichtbar am Geländer! Damit ist der eher harte digitale Tiefeneffekt gegenüber dem weichen optischen Schärfentiefenverlauf eines Objektives schnell zu erkennen! Von der aufwändigen Verrechnung mehrerer Frames bei Aufnahmen im Porträtmodus merkt der Anwender nichts und der spezielle Nutzen überwiegt!

TIPP laut CHIP für alle einlinsigen Smartphones: Wer ein einlinsiges iPhone nutzt, kann ab IOS 9.0 die kostenlose App Patch oder auch Fabfocus (€2, dafür mit vielen Filtern und weiteren Möglichkeiten hin zum sog. >dSLR Effekt<) nutzen, einlinsige Android Smartphone Nutzer finden mit der Google App APK ein >unverzichtbares Äquivalent< ab Android OS 7.1.1 oder höher!

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