OPEL Grandland – echte E-Mobilität als Alternative?

Unterwegs mit dem Wohnmobil haben wir von AVIS Meran für 2 Tage einen Gradland gemietet und sind damit Autobahn im Sportmodus, Bergstrecke und Schotter mit 4WD, City rein elektrisch und Landstrasse Hybrid als erstes wegen etwas Rekuperation des leeren Akkus gefahren. Bemerkenswert für uns als alte, aber sicher versierte Automobilnutzer mit E-Erfahrung war nach beiden Tagen, dass es sich um ein teures und in der Nutzung sehr spezialisiertes Fahrzeug handelt, das für unsere Bedürfnisse schlichtweg nicht als CO2 Sparer in Frage kommt, weil es mit nur bis 50km Reichweite bei 7Std. Ladezeit an der 220V Steckdose und entsprechendem Mehrgewicht auf Dauer trotz hoher Förderung keinen Vorteil bietet. Kurz gesagt, der bevorzugte eigene Fahrstil ist pilotierend, vorausschauend mit möglichst wenig Einsatz der Bremse, und wenn dann lieber per Motorbremse resp. in den kleineren Gang schalten, was Bremsen und Reifen schont, den Magen der Mitreisenden sowieso: Reisen statt Rasen hat unser Wohnmobil Verkäufer meine Frage nach der Höchstgeschwindigkeit unseres FIAT Ducato beantwortet, wir verbrauchen mit dem beladenen 3,5 Tonner unter 10l Diesel/100km!

AVIS brachte den Opel früher als vereinbart und hat ihn später als benannt abgeholt:

OPEL Grandland X 1.6 HYB 130CV IT GD033AV 7-Gang Automatik km22405 bis 22569 164km 13,6l SBF -> 8,3l/100km mit leerem Akku, ohne Waschwasser, keine Einführung, Probleme mit der Zentralverriegelung wegen der Parkbremse, viel Platz und gute, aber etwas kurze Vordersitze, gutes und stabiles, aber sensibles Fahrwerk, z.T. umständliche Bedienungen und Hebeleien wie Schaltung per Gurke anstelle Hebel, mit zusätzlichen Druckknöpfen, wodurch z.B. Rückwärtsfahren erschwert anzuwenden ist, der Start-Stop Knopf durch den Lenker verdeckt, aber wichtig für Inbetriebnahme und ZV beim Verlassen, weil kombiniert mit der Parkbremse, d.h. man kann nicht per ZV abschließen, wenn man zuvor die Parkbremse genutzt hat, umständliche Schaltgurke. Vier Fahrmodi per Schiebeschalter zu wählen, Hybrid ist immer dominant, Sport lässt manuelle Schaltung per Lenkertasten zu und damit die Bremswirkung des Benzinmotors, alle anderen Modi nicht, schaltet der Beziner aus, kommt es zum Segeln wie bei getretener Kupplung, d.h. bergab muss dauernd und heftig gebremst werden, ibs. weil die Rekuperation viel zu lasch eingestellt und z.B. nicht per Schaltwippen zu verändern ist! 4WD fährt wie Hybrid, Elektrik klasse für die Stadt, aber halt nur für ca. 50km, wenn der Akku voll geladen ist, bei unserem Mietwagen war kein Ladekabel beigelegt und der Campingplatz hatte einen Ladeplatz für E-Mobile! Die 215er Reifen auf 19Zoll Felgen sehen vielleicht gut aus, finden aber ab 100km/h die Grenzen schnell, 225/235er auf 17/18Zoll wären m.E. stabiler. Ausgestattet kommen zum Grundpreis mit 1.2l 3-Zylinder von knapp über 32k€ kommen noch locker bis zu 20k€ dazu, das ist zu viel und die vermeintliche Einsparung von CO2 Ausstoß nur bis 50km Reichweite m.E. nicht sinnvoll förderwürdig, sondern ein direkter Zuschuss für den Hersteller, also eine sehr fragwürdige Verschwendung von Steuergeldern. Und der kleine Benziner muss die 300kg Auflast an elektrischen Bauteilen ab 50km alleine schleppen, was letztlich mit einem sparsamen Diesel für alle längeren Distanzen CO2 günstiger geht, wenn nur <5l/100km verbraucht werden. Wenn E-Stromer, dann bitte 100%er und entweder klein und leicht für die kurzen täglichen Distanzen oder groß für min. 500km. Leider haben wir noch kein durchgängiges E-Zapfsäulen Netz und zudem einen Wirrwarr an Lade- und Bezahl-Systemen, mal wieder typisch in unserer Demokratie, reisen ohne min. 3 Ladekabel und 5 Bezahlkarten ist nicht. Immer höhere Beimischungen an synthetischen Kraftstoffen wäre eine einfache und flächendeckende Zwischenlösung, denn auch Wasserstoff Antriebe werden in vielen Bereichen Zukunft bleiben. Ohne leichte aber fette Akkutechnik hat der Stromer für Alle keine wirkliche Chance, wobei der Motor mit bis zu 80% Wirkung erste Sahne ist, wie unsere E-Bikes seit tausenden von Kilometern bewiesen haben, auch wenn das Rad selbst damit ca. 10kg schwerer ist als ohne Strom. 

Fazit: wenn schon einen Stromer, dann bitte einen echten wie den der italienischen Post >powered by DUCATI energy< für echte 50 Stadtkilometer! Wer täglich definierte Entfernungen als Arbeitsweg z.B. und zudem 2 Lademöglichkeiten beim jeweiligen Parken hat, mag mit 50km E-Reichweite auskommen, als on top ist sie für uns einfach zu wenig und mit zuviel Aufpreis und technischem Aufwand verbunden, weil der elektrische Zusatzantrieb das Fahrzeuggewicht über Gebühr erhöht und damit i.d.R. dann noch beim kleineren Verbrenner durch höhere Drehzahlen zum Verlassen der verbrauchsgünstigen Bereiche führt. Und wenn ich schon mal motze: wir müssen endlich weg, nur in Beschleunigung und Pferdestärken zu protzen, bei der aktuellen Verkehrsdichte ist der gleichmäßige Fluß wichtig, nicht das Überholen, wir sollten in Städten 30km als Sicherheit für die Fußgänger und Radfahrer einführen, mit Ausnahmen der priorisierten Durchgangsstraßen, so wie es in Südeuropa seit langem funktioniert, auch 80km reichen auf vielen Landstrassen und 130km auf stark befahrenen Autobahnen, die Unfallfolgen sind bei niedrigeren Tempi geringer, und deswegen auch E-Roller auf 15km Geschwindigkeit beschränken!

alle Aufnahmen mit dem IP11 PM

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Musikwiedergabe zuhause

Vorab, ich bin weder Fan von Testlisten noch anonymen Kaufempfehlungen und mein Ranking stelle ich lieber selbst auf. Auf der unendlichen Suche nach akustischen oder fotografischen Optimierungen wurde ich vom Lindauer Audio Video Fachhändler Rainer Blank schon im ersten beratenden Telefonat, in dem er mir einen Hybrid Digital DAC Verstärker vorgeschlagen hat, zum Hörtest mit eigenem Gerät eingeladen! Die Entscheidung war nach wenigen und seit Jahrzehnten bekannten Tracks gefallen, Audio ist jetzt ganz anders, macht aber verdammt süchtig, warum steht hier:

Einstellungen und Tipps zum NAD C 368 nach ausgiebiger Nutzung 

Nach vergleichendem Hören und Testen von Anschlüssen, Kabeln und anderen Quellen hier meine ganz persönlichen Ansichten und Eindrücke:

1) der NAD C 368 kostet €999.- und sicher irgendwo auch weniger, mir ist der Kauf im potent beratenden und regionalen Fachhandel aber wichtig!

2) dieser AMP ist vielfältig steuerbar: per beiliegender Fernbedienung, direkt am Gerät, mobil mit dem Handy über die [NAD] App, denn sie ist BT fähig! BT führt akustisch zwar zu hörbaren Einschränkungen, für Berieselung, Internet Radio etc. taugt es mir allemal, s.a. 7)

3) für optimale akustische Wiedergabe Qualität nutze ich beide optischen Eingänge, am Optical 1 hängt der 27er iMac per optischem Ausgang in der Kopfhörer-Buchse, das gilt auch für ältere MacBooks, aber mittlerweile hat Apple da gespart! Am Optical 2 hängt der der CD Spieler. Der Vorteil der sog. Toslink Kabel: sie arbeiten verlustlos, die Übertragung ist mit Ausgang Lautstärke, die dann am Verstärker geregelt wird, sie sind günstig (ca. 10€, Goldstecker bringen keinen Vorteil), gut klingende analoge Kabel kosten mehr und sind oft auch nicht flexibler.

4) am analogen Line 1 hängen nach Wahl andere Geräte mit Audioausgang, fast alle analogen Verbindungen sind per inakustik Kabel. Der CD Receiver (auch UKW) speist Line 2, die Coaxial 1+2 bleiben noch frei, am Phono (MM) hängt ein Plattenspieler mit schwerem Audioplan Kabel, Bluetooth wird vom iPhone sowohl zur Musikwiedergabe als auch zur NAD Steuerung verwendet, hier siegt die Bequemlichkeit über die Qualität der Wiedergabe 🙂 – ganz anders ist das, wenn die Speaker B Ausgänge den elektrostatischen STAX Kopfhörer ansteuern, mit einem herrlichen Mehr an bisher nicht so gehörten Feinheiten – im Sitzen!

5) zum Test hatte ich meine mitgebrachten Lautsprecher (Dynaudio audience 52SE) über inakustik REFERENZ LS 1002 Kabel am Speaker A Ausgang des C368 angeschlossen, die 52SE sind recht kritische Diven, sie stehen gerne frei und vertragen sich mit diversen Kabeln und Verstärkern auch mal weniger! Wie ich heraushören konnte, scheint der C368 eher unkritisch auf die angeschlossene Impedanz = Last zu reagieren, jedenfalls passt er zu den vorhandenen 52SE und umgekehrt – die Wiedergabe ist ungewohnt präzise räumlich wie tonal, zudem hoch dynamisch, selbst bei leisen Lautstärken geht nichts an Verständlichkeit verloren! Die häusliche Boxenaufstellung bleibt unverändert, die saubere Definition der räumlichen Breite ist wie die Bühne von Flairk live >De Houten Bruiloft<, man kann auch mal den Kopf bewegen, Musik mit räumlicher Tiefe wie der Cantate Domino >Yulsäng< habe ich bisher selten gefunden, angenehm auch die rasante Schnelligkeit bei Anschlägen von Schlagwerken wie Gregorio Panagua >La Folia< oder subtil die losgelöste SOLO Posaune von Albert Magelsdorf bei >Peter< aus der MPS Musik Produktion Schwarzwald, von dort stammen auch die musikalischen Aufnahmen vom Dave Pike Set, und wer mal ganz nahe vor dem Schlagzeug sitzen will, hört Gianna Nannini in >Luna dell`est<, für mich harter und melodiöser Rock vom Feinsten, der auch +7dB im Bass verträgt, und dann gibt es noch eine riesige geliebte Musiksammlung…

6) kleine Boxen für den Schreibtisch: DALI Spector 1 sind unkritisch hinsichtlich Aufstellung und Verstärkung, sie vertragen sich gut mit allerlei Frontend wie mit dem Denon. Jetzt höre ich allerdings nur noch und das auch Stunden über den NAD und die 52SE, oder alternativ über Kopf-Ohr-Hörer, und beides sehr gerne, vor allem weil Langzeit tauglich! NAD bietet keinen Receiver (CD DAB UKW) an, wir haben uns mittlerweile auch durch klangliche Vergleiche oft für UKW anstelle DAB entschieden, es gefällt uns sogar im PKW besser!

7) nebenbei, das iPhone 11 hübscht nach meinem Eindruck sowohl die akustische Wiedergabe wie die optischen Bilderchen in der Betrachtung ein wenig auf, weil ich es weiß stört das nicht, Anderen gefällt es vermutlich, netter Nebeneffekt: BAY1, einer unserer Lieblingssender, klingt mit dem iPhone per [App] und BT zum NAD am besten 🙂 – was früher unter physiologischer Lautstärkenkorrektur lief (Badenwannen Verlauf der Tonkurve z.B. vom BRAUN regie 550), macht beim NAD keinen Sinn, denn auch sehr leise ist die lineare Wiedergabe meist die richtige Entscheidung.

8) hier noch meine aktuellen persönlichen Einstellungen resp. Nutzungen: 

Source

Optical 1  iMac über optischen Ausgang in der Kopfhörerbuchse (Toslink)

Optical 2  CD Player über optischen Ausgang (Toslink)

Coaxial 1  nicht belegt

Coaxial 2  nicht belegt

Phono  Plattenspieler Thorens TD 147 über Audioplan Kabel

Line 1  DAB UKW MD oder anderes über inakustik Kabel, kein iPhone!

Line 2  Receiver Denon RCD-CX1 wie alles Analoge über inakustik Referenz Kabel

Bluetooth  iPhone 11 Max Pro, es benötigt 2xBT für die App und zur Wiedergabe

Settings

Tone Controls  Off -> entspricht linear – bei Bedarf on z.B. für Bass -7 bis +7

Filters   Full Range, es sei denn ein Subwoofer würde angeschlossen -> High Pass

Pre Out/Subwoofer  Full Range, mit Subwoofer -> LP Filter

Speaker A  Lautsprecher (52SE) über inakustik Referenz LP Kabel

Speaker B  elektrostatischer Kopfhörer (Stax) 

Temporary Display  On – ich sehe auf der [NAD] App alle Infos

Auto Standby  On – schaltet nach Pause selbständig ab

Auto Sense  On – schaltet nach Pause selbständig wieder ein

Network Standby  On wegen [NAD] App

zu guter Letzt: im Grunde ist Musikhören wie Fotografieren, ein Bild oder ein Song kann technisch hervorragend sein und macht mich dennoch nicht an. Dennoch ist es von Vorteil, wenn man für beide Leidenschaften gut ausgerüstet ist, dieser NAD Verstärker stellt dabei alle meine bisherigen AMPs wie auch den Accuphase E204 mit der Summe der Eigenschaften in den Schatten und ist meine >Ougenweide< für die Ohren, wie die Musik der gleichnamigen Gruppe, deren Konzerte immer über 3 Stunden dauerten und das herrlich wohltuend…

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Musik einfach nur hören

Musikwiedergabe als unbeschwerter Genuss 

Bei der Musik war es der Stereoton, bei Sony der Walkman, beim TV die Farbe, beim Radio erst UKW dann DAB, heute wird gestreamt: die Entwicklung des stationären Hörens und Sehens ist mittlerweile recht mobil geworden, Handy und Tablet bieten per Mobilfunk, was früher undenkbar war, Smartphone und Ohrstöpsel reichen!

Musik: mein erster analoger Stereo-Verstärker hatte DIN 45500 HIFI 2x4Watt mit linearem Frequenzgang von 250 bis 6.300Hz :-(, mein aktueller NAD Hybrid Digital DAC Amplifier C 368 bietet mehr als das 20ig-fache an Leistung, aber das ist nicht etwa alles, die akustischen Qualitäten resp. deren Möglichkeiten der Nutzung sind enorm gestiegen: der Digitalisierung sei Dank, das meinte auch ein ORF Videotechniker während einer live Übertragung zu meiner diesbezüglichen Frage! 

Schallwandler: Zuhause hängen die etwa 15 Jahre >alten< 2-Weg Boxen Dynaudio audience 52SE mit wenig flexiblen in-akustik Referenz LS 1002 Kabeln am Verstärker Ausgang, die aufgedruckte -> Richtung ist dem Stromfluss völlig egal, nur der eilige Verbraucher will so etwas wissen! Die analogen Eingänge des NAD sind als Phono MM-Eingang resp. per Cinch (Audioplan, Goldkabel) nutzbar, über Coax oder Toslink Lichtleiter auch digital vom CD-Player oder gleich über WLAN (MDC BluOS) und mit höchsten Datenraten. Für einfachere Ansprüche taugt das on board BlueTooth, um z.B. mein iPhone mit datenreduzierten Spotify&Co Playlists einzuschleifen, ebenfalls gerne gehörte Rundfunksender abzududeln 🙂 schon schön dieser Komfort, den Amp damit (und z.B. auch der Apple Uhr) fernzusteuern und alle Parameter dazu per NAD [APP] fein einzustellen: sie ist ein Must!

Wiedergabe: Mal abgesehen von allen analogen und/oder anderen exotischen Verstärkungen, was letztlich zählt ist das Vergnügen beim Hören, mein bisheriges Maximum in dieser Richtung waren die Kirchenorgeln in der Cathedrale von Canterbury und im Dom in Fulda, das tonalste live Erlebnis Haindling & Band in Lindau, was auch außerhalb des Theaters gut zu verstehen war, dann noch zwei Vorführungen bei avantgarde in Frankfurt (Hotel) resp. im Werk Lautertal (Odenwald) auch ohne Tieftonhorn, eine aktive ZERO wäre meine Wahl, aber 15qm Hörraum sind halt zu klein dafür… und es muss ja noch Träume geben. Meine jetzige Boxen Aufstellung ist exakt in Augenhöhe, im Dreieck mit fast doppelter Basis Breite und vergleichbar zur Position von Abhör-Monitoren ohne viel Raumeinfluss.

Ohren: Altersbedingt gibt es Hörschwächen, belastungsbedingt Hörschäden, die sich per (BT) in-ear Ohrenstöpsel fast vollständig kompensieren lassen, d.h. für die Wiedergabe ist akustisch hohe Präzision von unschätzbarem Vorteil. Füttert man den NAD mit digitalen und fein aufgenommenen Tracks, steigt die Lust am Hören, schludrige Aufnahmen hingegen verursachen akustisches Unwohlsein. Die Schnelligkeit dieser digitalen Endstufe ist zunächst ungewohnt aber für Detailreichtum und Dynamik verantwortlich, die von den Entwicklern gewählte Wärme der Wiedergabe ein Segen gegenüber analytischer Transistor Kälte, eine Voraussetzung für stundenlanges und unbeschwertes Hören, was letztlich aber auch dem persönlichen Geschmack unterliegt.

Den auch mal sehr lauten Hörtest beim Lindauer Audio und Video Händler Rainer Blank per Termin mit meinen Boxen und Kabeln in großen Raum war, was ich mir gewünscht und bekommen habe und dieser den Kaufpreis als Dank für die klasse Beratung, wir bleiben in Kontakt…

Einen neuen sucht der bisherige cambridge audio Verstärker jetzt im Kaufhaus Chance in Lindau, einer von uns gerne genutzten und respektablen Einrichtung für das zweite Leben gut erhaltener Gebrauchsgegenstände.

Fazit: der NAD C 368 ist nicht nur ein Verstärker, sondern in erster Linie ein weiterer Rechner mit Kopfhörer und Lautsprecher Anschluss. Wenn man sich mit den Eigenheiten vertraut gemacht hat (die NAD [App] auf dem Smartphone hilft dabei ungemein), wenn man anstelle analoger Kabel auch die beiden koaxialen resp. optischen Anschlüsse oder gleich das optionale WLAN Modul BluOS nutzt, hat man einen akustischen Zugewinn (Tipp iMac -> Midi SetUp auf 2 ch 24-Bit Ganzzahl 88,2/96KHz), auf den man nach kurzer Gewöhnung nicht mehr verzichten will, es sei denn per Airplay und in Richtung Odenwald 🙂

PS: analog leise oder sehr leise als Hintergrund hören war für mich wegen meiner gebeutelten Audiometer Kurven bisher schwieriger, oft ging die Verständlichkeit gegen Null. Über den digitalen Amp hört sich das anders an, zumal die Feineinstellung der Lautstärke nicht (mehr wie) über ein Potentiometer erfolgt, die Fernbedienung ermöglicht in kleinen präzisen Schritten die Lautstärke anzupassen und dabei gut und verständlich zu Hören. Die räumliche Nähe zum Lautsprecher reduziert dabei Raumeinflüsse, die Verwendung von Kopf- oder in- Ohrhörern noch weiter, wobei ich im stillen Liegen oder Sitzen sogar die am iPhone kabelgebundenen ear-Pods gerne mag. Zudem hänge ich den elektrostatischen Stax Adapter for Earspeaker SRD-7/SB (aus DM Zeiten für den BRAUN regie Receiver angeschafft) an die B Lautsprecher Ausgänge vom NAD und erfahre einen Sound über die offenen SR-5 Gold Kopfhörer, der sehr an die Klarheit der avantgarde ZERO 1 erinnert, mit bisher unbekannten Feinheiten, top analytisch ohne kalt zu klingen, wunderbar: 2 Wege, einmal über die passiven alten 2-Weg Boxen und jetzt auch über die uralten elektrostatischen Kopfhörer! Auch nett, benutze ich aber nicht: BI-Wiring ist möglich, ebenso der Betrieb eines Subwoofers oder full range.

einige weiterführende Links u.a.m.:

https://www.avantgarde-acoustic.de/de/

https://www.avantgarde-acoustic.de/de/produkte/zero-serie/zero-1-xd.html

https://www.blank.de/de

https://www.connect.de/testbericht/denon-rcd-cx1-332254.html

https://www.goldkabel.de/kabel/cinch-cinch

https://hometheaterhifi.com/volume_11_3/cambridge-a5-amplifier-7-2004.html

https://www.in-akustik.de/de/news/artikel/air-kabel-im-test/

http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxsr5gold.html

https://www.testberichte.de/test/produkt_tests_dynaudio_audience_52_p16476.html

https://www.unternehmen-chance.de/kaufhaus_lindau

https://de.wikipedia.org/wiki/TOSLINK

Elektro Mobilität

eAuto vs eBike

Seit 6 Jahren gehören eBikes (20„ R&M Pony) zu unserem mobilen Leben, sehr gerne genutzt und das mittlerweile im 4-stelligem km-Bereich: 25kg schwer, der Akku hält locker 80km auch bei heftiger Nutzung durch, auf Stufe 2Tour, 3Sport und bergauf auch mal 4Turbo = maximal, Steigungen haben keine Chance mehr, schiebend erklommen zu werden, bergab wäre mir eine wählbare Rekuperation zur Entlastung der beiden exzellenten Scheibenbremsen allerdings willkommen, da war ich einmal 70km/h schnell. Okay, schon die damaligen Einstiegspreise waren keine Schnäppchen, wir sind allerdings immer noch mit dem Kauf zufrieden und freuen uns auf jede Nutzung, um den Radius der Bewegung gegenüber >zu Fuß< zu verdreifachen oder auch mehr. Schon schön ist, dass man für die Unterstützung bei der Fortbewegung immer noch treten muss 🙂

und das auch in naturschöner Umgebung
2 brave Ponys warten
für den Transport sicher geparkt in der WoMo Garage

Vor Kurzem hatten wir Gelegenheit, zwei Tage lang ein eAuto (BMW i3) zu nutzen, ein völlig neues Konzept aus 2013, bisher 200.000 mal gebaut, dieser bereits 40tkm in Vermietung, knapp 1,5t leicht, vorn ein komfortabler 2-Sitzer mit zueinander zu öffnenden Türen, so dass die (kleinen!) Passagiere auf der Rückbank besser zu händeln sind. Der Akku hält um 120km durch, die gleiche Distanz ist per Range Extender (Verbrenner) nochmals zu bewältigen. Aus kundiger Quelle habe ich erfahren, dass der i3 damals als völlig eigenständige Neukonstruktion vornehmlich für groß+städtischen Einsatz konzipiert war, die aktuelle Version bietet die doppelte Distanz per neuem Akku und das auch ohne fossile Extension! Fest verbaute (proprietäre) Akkus haben halt immer Nachteile 😦

Wie fährt sich das one-pedal-drive Erlebnis? Zunächst gilt es, das allzu giftig ansprechende einzige Pedal überaus soft zu behandeln, eine Reduktion im Sinne der Effizienz wäre mir lieber, um den durchaus sportlichen Charakter der Beschleunigung besser zu zügeln, weniger wäre mir hier mehr. Gleiches gilt für die (zu) heftig einsetzende Rekuperation, wenn das Pedal losgelassen wird: macht zwar Sinn, die mechanischen Bremsen per Motorbremse zu entlasten und dabei Energie zurück zu gewinnen, aber auch hier wäre etwas Sanftheit in der Pedalwirkung wünschenswert. Hat man sich nach den ersten km an diese doch sehr spontanen Eigenschaften des i3 gewöhnt (man kann auch damit leben), fällt dennoch die m.E. grenzwertige schmale 155er Schallplatten Bereifung ins Gewicht, die weder der enormen Beschleunigung noch der Höchstgeschwindigkeit von 160km/h gerecht wird, allenfalls bei Regen Aquaplaning Vorteile hätte! Aktuell verbaut BMW Schläppchen mit breiten Gummis, die nicht nur der Optik zum Segen dienen…

klein aber oho
gegenläufige Tür Öffnung, für hinten muss erst vorn geöffnet sein
klasse Gestühl vorn

Fazit i3 nach über 200km Nutzung: vorn sitzt man sehr gut, zum Einladen auf die Rückbank muss man immer 2 Türen öffnen, die Spontaneität des eAntriebs ist fenomenal, die Nutzung sollte wohl überlegt und an die Reichweite angepasst sein, spontan reisen möchte ich damit nicht, für eine tägliche Strecke, kurzer Distanz und fester Ladestelle kann ich mir so eine Lösung gut vorstellen, wenn nur die CO2 Bilanz bei der Akku Herstellung anders wäre, was ebenso den sehr hohen Einstiegspreis betrifft. Unbedingt nachdenken sollte der Hersteller über Optionen wie Segeln und einstellbare Rekuperation!

eigenständiger Auftritt

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Lindau GARTENSCHAU 2021

Lindauer Gartenstrand vom 20.Mai bis zum 26.September

Unser erster Besuch datiert vom FR 11.06.21, u.a. weil mittlerweile ohne Maske (im Freien) und ohne Test möglich: ab 5:50 ist die Sonne da, bei 20Grad wolkenlos, wir parken weit vor der Insel, laufen frühzeitig über den Bahndamm zur Eilguthalle am Hafen und passieren kurz nach Öffnung um 9Uhr den Eingang Süd:

Rund 2 Stunden nehmen wir uns Zeit, das noch menschenleere Gelände würdigenden Blickes abzulaufen, kennen wir doch jeden Winkel schon von unzähligen Spaziergängen im Bereich Hafen bis zur alten Kaserne resp. zum Parkplatz, alles ist fein hergerichtet, sorgfältig an die Gegebenheiten angepasst, klasse organisiert, nicht überteuert und wirklich schön, wie gut dass wir Dauerkarten haben: auf erklärende Hinweise wird bewußt verzichtet, die Aufnahmen sollen kommentarlos den Appetit anregen: es lohnt 🙂

Mit dabei als kleines Gepäck: das iPhone 11 Pro Max für alles von 13-52mm KBÄ und die EOS M5 samt EF-M 55-200mm IS STM (entsprechend 88-320mm KBÄ) für alles Ferne. Diese Fotos sind außer Datenreduktion und ab+zu waagrechtem Horizont out of cam, die Auswahl ist so persönlich wie unsere Empfindung und erhebt deshalb keinerlei Anspruch. 

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Ein aktueller Vergleich: Canon EOS 6D EOS M5/M50 EOS RP Apple iPhone 11 Pro Max

60 Jahre später: mein heutiges Equipment launisch bewertet:

Alle Fotoapparate taugen irgendwie, um Fotos aufzunehmen, die dann aber auch nur irgendwie aussehen können. Meine zugegebenermaßen intensive Beschäftigung, in der letzen Zeit Virus bedingt eher zuhause, davor regelmäßig im west€europäischen Bereich unterwegs, hat sich in einer überschaubaren Anzahl an Gerätschaften und dank Rechner übergroßen aber auffindbaren Verzeichnissen an Fotografien ergeben. Der bisher letzte Schritt, vor allem durch die Live View Fotografie mit dem iPhone, hin zu spiegellosen Kameras mit Kontrollbildschirm und nunmehr auch eSucher ist jetzt erfolgt. Dazu ein paar kritische Bemerkungen, in der Reihenfolge der Anschaffungen:

  • Canon EOS 6D
  • Canon EOS RP
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Canon EOS M5 und M50

Die 20MPI 6D (777g LP-E6) wird nach meinen mittlerweile über www.mpb.com fair verkauften 5D und 5DII (und mehr) die wohl letzte vollformatige (VF) dSLR bleiben, von den vielen Crop Sensor dSLR und anderen Kompakten habe ich mich getrennt, denn der Spiegel hat von professionellen A,usnahmen abgesehen, im Konsumerbereich längst ausgedient. Für mich punktet die 6D heute noch sowohl vom leisen Spiegelschlag her (wie bei der 5Ds) wie auch hohe ISO betreffend mit sehr guter Bildqualität gerade in der Dämmerung. Mittlerweile verwende ich auch gerne den Live View Modus mit hochgeklapptem Siegel (z.B. auf dem Stativ), AF-ON wie gewohnt mittig und die AE über die Sternchentaste, unter kontinuierlicher Belichtungskontrolle per Bildschirm (!) und Kabel Fernauslösung, das ist aber kein geeignetes Vorgehen für Sportfreunde 🙂 

Die 26MPI RP (555g LP-E17) war schon wegen früher Begeisterung für die 18MPI EOS M (mit dem Mount Adapter M-EF) die lange erwartete spiegellose VF Systemkamera für alles, was mit dem Mount Adapter R-EF anzudocken war, die Bildleistung des 6D MK II Sensors stellt nicht nur in meinen Augen eine noch erfreulichere Qualität dar und für mich die bisher beste!

Das 12MPI iPhone 11 (265g) verdanke ich dem Drängen meiner Frau, die mich von eher langen Wartezeiten auf fallende Preise abhielt, zu Recht: diese Aufnahmebandbreite und Bildqualität waren der entscheidende Sprung zur Ernsthaftigkeit in der iPhone Fotografie, dies wäre die Kamera für die Insel: 3 lichtstarke Optiken von 13-52mm als Zoom, Night Mode bis 5s aus der Hand, Pano und Porträt Mode, Stereoton für Video, endlos Akku…

Die M5 ist eine 24MPI Cropsensor Kamera (420g LP-E17), als ehemalig technisch anspruchsvolles Spitzenmodell der M Serie im mittlerweile nicht mehr wirklich zu überschauenden Angebot an Canon Crop Sensor Kameras, war sie mit über 1k€ kein attraktives Angebot, dem bereits die M50 und aktuell die M50 MKII mit hochgelobten Verbesserungen gefolgt sind: da ich mich ausschließlich auf die Stillbild Fotografie beschränke und Videoclips mit dem iPhone erstelle, interessiert mich diese Entwicklung eher wenig, mit der Sensor Leistung kann ich mit meinen M-Optiken oder dem Mount Adapter EF-EOS M sehr gut leben, zumal der AF gut funktioniert!

Die Nachfolgerin M50 (385g LP-E12) ist m.E. technisch fast identisch und erinnert mich in ihrer puristischen Schlichtheit an die schöne EOS M, nur eben mit eSucher und Griff, sie hat ein aufgeräumteres und neu gestaltetes Gehäuse (385g – LPE12) ähnlich der RP, auch vom klappbaren TFT her: wer gerne weniger spielt, ist mit ihr sehr gut aufgehoben. Beide M erreichen ca. 30 JPGs in schneller [Sport] Folge!

Was ginge denn mit auf meine Insel? 

1) Vom 265g Fliegengewicht her das IP11 PM, als optisch lichtstarker Alleskönner von 13 bis 52mm KBÄ, Nacht- und Porträtmodus, Pano- und Videofunktion, Musik hören und mobil telefonieren mit AirPods und Stereoton bei der Aufnahme u.v.a.m.

2) Die kleine M5/50, auch vom Gewicht her, mit den EF-M Zoomen 11-22 18-55 und 55-200mm IS STM (705g) oder alle verfügbaren längeren oder lichtstarken EF-Brennweiten.

3) Die mittelgroße RP, mit dem RF 24-240mm (1.330g) oder anderen EF Brennweiten

4) Die größere 6D, mit optischen Sucher und EF Brennweiten von 16 bis 300mm (2.080g)

Fazit es gibt für mich nicht den einzigen Favoriten, sondern viele: wer mit kleinem Budget rechnet, kauft ausgesucht und gut gebraucht möglichst das, was nicht so geht und wird weil bescheiden damit glücklich, mehr geht halt immer…

EOS 6D M5 RP IP11 PM   ooc   Fast Resize

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slowfoto – mein Weg

Mein bisheriger Weg zur Slowfotografie 

Für die Aufnahme eines gelungenen Fotos gehören der fotografische Blick wie auch die Kenntnis der Technik, mein 1:1 Live Fotocoaching schult beides. Der Umgang mit der richtigen digitalen Kamera, die Grundlagen der Bildgestaltung wie Perspektive, Format und Ausschnitt werden an Hand auch eigener Aufnahmen geklärt, weshalb ich vorab um 3-5 deiner ausgewählten Fotografien per Mail bitte. Hier ein paar Eindrücke aus dem Themenkreis:

 

Welche Kamera ist die beste für mich?

Digitale Kameras gibt es wie Sand am Meer, welche soll ich nehmen?

hier geht es zu einer guten Kamera
…hier geht es zu einer guten Kamera – Gunther Stilling

Ohne Wissen versinkt man im Angebot, Männer sammeln (nicht nur) Kameras, auch Frauen benutzen oft untaugliches Gerät. Ein paar eigene Gedanken dazu:

  1. Wieviel Gewicht will ich herumtragen?
  2. Welche maximale Bildgröße (MPI) benötige ich überhaupt?
  3. Welche Bildfolge (Schnelligkeit fps) pro Sekunde ist für mich wichtig?
  4. Wieviele Objektive möchte ich kaufen?
  5. Wie resp. wo kann ich testen?

Anhand meines aktuell genutzten Equipments möchte ich auf die für mich wesentlichen Ausstattungen einiger Kameras, deren Bildgrößen und Preise (asgoodasnew.de Kauf // mpb.de Ver+Kauf) hinweisen, jede der Kameras wurde mehrfach hier im slowfoto Blog vorgestellt und bezüglich meiner Einstellungen besprochen:

Das iPhone 11 Pro Max ist mit 265g die leichteste immer dabei Kamera, hat einen 12MPI Sensor mit einer Bildgröße von 4.032×3.024 und 3 Festbrennweiten als stufenloses Zoom (13-26-52mm Kleinbild äquivalent) mit fixer Offenblende um F2 und kostet mit 256GB ca. €800 und das ist sie wert: Night, Porträt, Pano & Video Modus!

Die nicht mehr taufrische, aber 8fps schnelle und 540g leichte dSLM Canon EOS M5 hat einen 24MPI Sensor mit einer Bildgröße von 6.000×4.000, den kleinen Body mit ordentlichem Sucher und super Kontrollbildschirm und kostet neuwertig nur noch ca. €420 ohne Adapter für EF, ich habe 3 IS M-Objektive und ein kleines Pancake.

Meine älteste 940g schwere dSLR Canon EOS 6D hat einen 22MPI MPI Vollformatsensor mit einer Bildgröße von 5.472×3.648, kommt mit allem an Objektiven zurecht und kostet neuwertig nur ca. € 500, ich habe mehr als ein Dutzend EF und L Festbrennweiten und Zoome, EF-S Objektive besitze ich keine mehr, EF-R Objektive habe ich bisher auch aus Kostengründen noch nicht begehrt:

Meine lang ersehnte 800g mittelschwere spiegellose Vollformat Canon EOS RP hat einen 26MPI Sensor mit einer Bildgröße von 6.240×4.160 und kostet aktuell mit EF Adapter ca. €1.000 

Wer mit Vergrößerungen im Postkartenformat 10x15cm (Selphy Drucker zuhause oder Kodak Prints bei Rossmann) leben kann, ist bereits mit 5MPI auf der sicheren Seite, mit dem i- oder Smart Phone also bestens gerüstet. Ab 10MPI sind Vergrößerungen bis DIN A3, ab ca. 20MPI bis DIN A2 und mehr problemlos möglich. Letztlich muss man noch die Bildfolge pro Sekunde (fps) und die nachführende Qualität (Trefferquote) des Autofokus berücksichtigen, wenn man dynamische und scharfe Bildserien erstellen möchte. Im Tempo liegt das iPhone11 mit 240fpm sogar ganz weit vorn. Mit den ehemals Kompakten habe ich abgeschlossen, weil die Handy Kameras auf hohem Niveau sind und die Crop Spiegellosen bereits die Top Qualität erreicht haben.

Testberichte lese ich nur wenige, weil erstens die meisten keine Tests, sondern abgeschriebene Texte vom Hersteller sind, und zweitens viele Redaktionen zu wenig Zeit zur ausgiebigen Nutzung haben. Besser sind ehrliche Erfahrungen aus Langzeitanwendungen und Aufnahmen von Seminarteilnehmern.

Man hat also die Lust der Wahl, für den eigenen Einsatz die richtige(n) Kamera(s) anzuschaffen. Grundsätzlich gilt, dass eine neue und teure Kamera keine besseren Bilder >macht< als die alte(n Augen sehen)!

Der Weg zum besseren Foto – Hardware

Was ist nötig, um bessere Aufnahmen zu erhalten?

Nachdenken, was ich an Gerät wirklich brauche, und das ist nicht viel. Im Laufe meines fotografischen Lebens haben sich die Bedürfnisse für berufliche und dokumentierende Fotografie geändert, das Kernstück meiner aktuellen Beschäftigung betrifft das Festhalten und Wiedergeben von Eindrücken, die für die Erinnerung wertig sind.

Begonnen habe ich mit der Messsucher Kamera des Vaters, mit eingebautem Entfernungsmesser und einem F3.5 f50mm Objektiv, dazu dem Handbelichtungsmesser und extrem sparsamer Nutzung von Schwarz-Weißfilm und 7x10cm kleinformatigen Abzügen aus Kostengründen.

Heute sind es diese 3 sog. semiprofessionellen EOS und vor allem das iPhone Fotohandy mit nutzbarer Brennweite von 13-52mm KBÄ bei lichtstarken Objektiven on board und mit dem besten live view Bildschirm, den ich kenne. Will ich wie früher optisch sehen, nutze ich die 6D (dSLR) mit allen möglichen Wechselobjektiven (16-300mm KB), die RP vorzugsweise mit dem e-Sucher und gleichen Optiken, die M5 gerne per Kontrollbildschirm mit den stabilisierten EF-M und ibs. mit langen Brennweiten am EF Adapter, aus 300mm werden dann wegen 1,6 Cropfaktor 480mm!

Das Fotografieren im Freien gestaltet sich immer wieder nach dem gleichen Ablauf.

Wasserfeen
7 Wasserhüterinnen bei Eriskirch von Theresia K. Moosherr

5 Punkte bis zum Klick:

  1. Das Motiv erkennen und
  2. den Bildwinkel resp. eigenen Standpunkt festlegen,
  3. mit dem richtigen AF Punkt scharfstellen und
  4. das Bild interessant komponieren und
  5. mit den richtigen Voreinstellungen auslösen!

Je nach dem welche Kamera zur Anwendung kommt, gibt es unterschiedliche oder vergleichbare Ergebnisse:

Die Präzision des optischen Suchers einer Spiegelreflexkamera ist unerreicht, die Live View Darstellung auf dem großen Retina Display des Handys ebenfalls, der rückwärtige 3 Zoll Kontrollbildschirm der SLM Kamera liegt dazwischen. Am Handy Fotoapparat lässt sich wenig einstellen, es bietet dafür Zeitraffer Slo-Mo Video Foto Quadrat und Pano, wobei ich für fotografische Zwecke nur Foto oder Pano nutze. Die Spiegellose bietet, wie die dSLR auch, neben allen Grundprogrammen eine wachsende Anzahl von Automatiken, die auch dem unbedarften Anwender fotografische Meisterleistungen ermöglichen sollen 🙂

Richtig angewendet, können Automatiken die Anwendung durchaus erleichtern: Allen voran die Belichtung und der Weißabgleich, die ISO Empfindlichkeit und die Gesichtserkennung des Autofokus, die Mehrfachbelichtung oder der Sportmodus. Man sollte nur wissen, wie sich Änderungen auswirken.

Wichtig bei der Motivbeurteilung ist dessen eigene Bewegung, Architektur oder Landschaft lässt sich mit längeren Belichtungszeiten (1/60sec und länger) samt Bildstabilisatoren gut festhalten, Personen oder Fahrzeuge benötigen kurze Zeiten (1/125sec und schneller), es sei denn, man will Bewegungsunschärfen erzeugen (1/20sec und länger). Für Bewegungsschärfe gibt es auch die Sport Automatik.

Früher haben wir viel weniger aber sicher nicht schlechter fotografiert. Die Festbrennweite sorgte für eigene Bewegung und wird auch Turnschuhzoom genannt! Heute wird mit dem Handy bis zum Anschlag gezoomt und damit die Bildqualität versaut, anstatt ein paar Schritte zu laufen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher Umsetzung die bevorstehende Aufnahme interessant wird. Auch im Zeitalter der 50 Millionen Pixel Sensoren ist der Spielraum für die Belichtung gegenüber dem menschlichen Auge ähnlich eng wie früher: Entweder Schatten oder Sonne, aber nicht beide und das mittags um 12 Uhr! Auch ein Blick auf Himmel oder Wasseroberflächen bei tief stehender Sonne zeigt die Grenzen des Auges, irgendwann ist mit der Erkennung von Kontrasten Schluß weil viel zu viel an Licht!

zu hoher Kontrastumfang
zu hoher Kontrastumfang – Bregenz

Bildbearbeitung war früher obligat im Labor, heute wird jedes grausame Handybild per Filter aufpoliert und versendet. Die hinterleuchtete Bildwiedergabe hat Tücken aber auch Vorteile gegenüber dem Print.

Ziel meiner Bemühungen ist es, möglichst gute JPG Aufnahmen aus der dafür top eingestellten Kamera (out of cam = ooc) zu bekommen, die keine oder nur sehr wenig Nachbearbeitung benötigen. Das ist nicht immer möglich. Durchgängig RAW mit anschließend individueller Entwicklung sehe ich wegen des enormen Zeitaufwands für mich schon kritisch und beschränke das auf nur wenige und gezielte Aufnahmen.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das konzentrierte Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die wertige Bildkomposition nimmt, produziert viel Ausschuss oder ist ein einsamer Meister, der es mit einem einzigen Augenblick kann. Beim Betrachten, am besten mit anderen Augen, darf die Löschtaste eine wichtige Rolle spielen. Zudem hilft es mir, Bilder von anderen Fotografen anzuschauen, am liebsten großformatige in Ausstellungen.

Peter Lichtie
(c) Dedication St. Gallen Peter Liechti

Der Weg zu besser gestalteten Aufnahmen

Was ist für die Bildgestaltung wichtig?

Nachdenken, was ich letztendlich zeigen will: Nicht einfach drauflos fotografieren, was sich so alles vor der Linse bietet! Fotografieren im Freien gestaltet sich immer wieder nach dem gleichen Ablauf, ein Foto muss im Kopf >entstehen<, bevor es aufgenommen wird. Das Kopfkino kann man trainieren und was man nicht sieht, bleibt definitiv verborgen.

5 Punkte vor dem Klick:

  1. Ein mögliches Motiv bereits aus der Distanz erkennen und
  2. sich unbedingt so weit nähern, bis das gewünschte Format gefüllt ist,
  3. dabei den Blickwinkel (Hintergrund, Lichteinfall, Schattenwirkung) beachten und somit
  4. das Bild wertig komponieren (bewegte und statische Elemente, Oberflächen) und
  5. mit den für diese Situation unbedingt richtigen Voreinstellungen auslösen!

Dabei ist es relativ egal, welche Kamera zur Anwendung kommt, wenn sie denn für die Anwendung nur schnell genug ist und vom Anwender ausreichend beherrscht wird! Mein notwendiges Equipment habe ich oben vorgestellt.

Es gibt viele Regeln für Komposition, ich möchte beispielhaft nur den >Goldenen Schnitt< erwähnen. Grundsätzlich muss man sich mit diesen Grundlagen beschäftigt haben, um sie motivbedingt verlassen zu können: Auch ein mittig platziertes Motiv kann, mit Beachtung von Bildformat oder Hintergrund, als Ausnahme interessant wirken.

Für oft fehlerbehaftet erscheinen mir Weitwinkel Aufnahmen mit zu großen und leeren weil wolkenlosen Himmelsarealen, man kann den Horizont auch gegen den oberen Bildrand verschieben!IMG_1133_1500x1125

Auch Tele Aufnahmen leben vom Hintergrund, ibs. wenn dieser noch einigermaßen erkennbar ist! Die Konzentration allein auf das Motiv reicht meist nicht aus, ein wirklich interessantes Bild zu gestalten.

Komposition kann man lernen: Ein leerer 2:3 oder 3:4 Bilderrahmen, mit beiden Händen vor dem Körper gehalten, gibt den Bildwinkel recht genau vor. Ein 6 Zoll Handy oder ein noch größeres Tablett mit exzellenter Bildwiedergabequalität ist heute die Alternative, weil sie mit dem Live View >wysiwyg< (what you see is what you get) ermöglicht, für mich eine der schnellsten Möglichkeiten, die Einschränkungen durch die Kamera gegenüber den eigenen Augen zu erkennen.

Wenn ich keine für mich befriedigende Komposition erstellen kann, verzichte ich auf die Aufnahme, gleiches gilt für ungeeignetes Equipment, das nur technisch mangelhafte Aufnahmen ermöglichen würde. A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher Umsetzung die bevorstehende Aufnahme interessant wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zuviel Ausschuss.

 

Bildbearbeitung und Archiv – geeignete Anwendungen

Aufnahme, Bildbearbeitung und Archiv

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die heute gute JPG Engine nach entsprechender Einstellung (Bildstil) der Kamera und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂IMG_0601_1500x1125

 

Zur sinnvollen Ausrüstungen ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind:

5 Punkte nach dem Klick

  1. Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  2. Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  3. Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  4. Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  5. Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher mögliche geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zuviel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLM/R auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

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Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild (DxO).

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP – Fast Resize) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Eine präzise Bildkomposition hilft, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, der sollte zudem auf den 2. Vorhang zünden, sondern dem vorhandenen Licht (AL) entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen.

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Archiv

Für die Archivierung gibt es mehrere Möglichkeiten, ich verzichte bewußt auf die Verschlagwortung, weil das viel Arbeit zu Beginn erfordert, allerdings die Suche erleichtert. Wenn ich an ein Bild zurückdenke, erinnere ich mich i.d.R. an das Jahr der Aufnahme, den Ort oder die Person. Und so speichere ich in Verzeichnissen auch ab: 2021-Monat-Tag Ort Namen. Mittlerweile bieten Kameras schon täglich neuerstellte Ordner auf der Speicherkarte an, Apple >Fotos< speichert automatisch sogar die Ortsnamen. Im Grunde ist mein System nichts anderes als aus alten Window Zeiten, unter Nutzung der Explorer Strukturen mit Verzeichnissen und Unterordnern. In diesen sind dann die speziell >bearbeiteten< oder >selektierten< Bilddateien zu finden. Das funktioniert immerhin seit 2002 sowohl für die berufliche als auch private Fotografie: So wenig Aufwand wie sinnvoll nötig! Aufpassen muss man bezüglich des sicheren Datenbestandes: Immer eine doppelte Sicherung, Cloud und externe Festplatte-n regelmäßig anwenden.

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© slowfoto.de

 

1:1 Online-Fotocoaching – einfach bessere Fotos

Überblick

  • Online-Einzelcoaching via Skype
  • 60 Min. pro Session
  • Termin flexibel nach Wunsch
  • Beantwortung deiner persönlichen Fragen zu Fotografie und Equipment
  • Coaching zu Bildbearbeitung Bildgestaltung Kameraeinstellungen Motivwahl Verkauf Veröffentlichung (in alphabetischer Reihenfolge)

In diesen Online-Coachings gebe ich dir weiter, was ich in über 60 Jahren Fotografie-Leidenschaft gelernt habe, wie ich zeitgemäß fotografiere, welches Equipment ich wozu bevorzuge und welche Zeit ich dafür aufwende. Du kannst jedes Coaching einzeln (€50) oder alle sieben im Block buchen (€300), ich stehe für dich flexibel nach Wunsch für deine Fragestellungen live zur Verfügung!

Der slowfoto-Weg in 7 Sessions 

  • Welche Fotografien möchte ich erstellen? – deine letzten 10.000 Aufnahmen
  • Wie viel Gerät möchte ich dafür mitführen? – die letzten Anschaffungen
  • Wie viel Zeit will ich für die Aufnahme verwenden? – bisherige Foto-Shootings
  • Wie viel Zeit will ich für Bildbearbeitung am Rechner verbringen? – die Lust am PC
  • Wie will ich meine Aufnahmen speichern und verwalten? – die Last der Suche
  • Wem und wie will ich meine Aufnahmen präsentieren oder teilen? – bisherige Veröffentlichungen
  • Wie kann ich Geld mit meinen Fotos verdienen? – das Geschick im Verkauf

Selbstverständlich kann auch ein ganz individuelles Thema gewählt werden.

Wieso bin ich dein geeigneter Coach? 

  • <200 fotografische Veröffentlichungen in Fachzeitschriften
  • <20 Jahre bundesweite Seminare zum Thema fachbezogene Fotoaufnahmen
  • Referententätigkeit VHS Lindau: einfach bessere Fotos
  • Ausstellung Landschaftsaufnahmen vom südwestlichen Bodensee

Die Wiedergabe von Augenblicken, zum Betrachten oder zur Erinnerung, ist seit früher Jugend mit Schwarz-Weiß-Film in einer Messsucherkamera und 7x10cm Ausdrucken auf Fotopapier eine meiner Leidenschaften geblieben. Die Digitalisierung hat insbesondere die technische Seite (teuer) revolutioniert, die optischen Wege sind gleichgeblieben. Die Dunkelkammer gehört der Vergangenheit an, nicht erst seit heute wird das mehr oder weniger bearbeitete Foto schon Sekunden nach der Aufnahme ins Web gestellt.

Am 18. Juni 2010 war dies mein erster Blog Beitrag (Zitat): Ziel der Seite ist es, eine mittlerweile 50-jährige Leidenschaft in aktueller Form zu präsentieren und gesammelte fotografische Erfahrungen auszutauschen.

Aktuell sind es über eintausend Posts geworden: Kameraeinstellungen (das sind die meist besuchten Seiten, ich lege Wert auf beste JPG Ergebnisse >start at the beginning), Bildbearbeitung, FAQs, Fototechnik, Kulinarisches, News, Reiseberichte (>slowfoto unterwegs<: dort findest du viele meiner sog. besten Aufnahmen), Workshops und je ein >slowfoto der Woche< als bisherige Themen mit durchschnittlich 50 täglichen Aufrufen, es können aber auch mal 500 sein! Es ist jetzt an der Zeit, sich Gedanken über eine Fortführung zu machen…

Fragen und Kontakt

kontakt@slowfoto.de – 0172 7021587 – auch Signal oder WA für ein erstes obligates Kennenlernen

Anmeldung und Zahlung per Vorkasse 

IP11 PM – 2 aktuelle Shootings Bahnhof Ziegelei und NSG – fast alle .jpg ooc – Filter ja PS nein – Fast Resize

(c) slowfoto.de

in ear sei Dank – oder die Lust an der Musik

Langzeit Hören mit Ear-Pods und mehr

EOS RP  [silent modus]  f300mm  F11  1/1.250sec  ISO 100  Fast Resize

Musikwiedergabe ist eine meiner Leidenschaften wie Musiksammeln, was mittlerweile recht einfach mit dem Spotify Premium Abo erfolgt, auf dem iPhone ruhen rund 70GB herunter geladene Playlisten, geordnet und ergänzt mit immer wieder neuen Tracks: früher ein Unding mit physischen Tonträgern, heute blitzschnell als digitale Kopie! Es ist einfach ein Genuss, entweder über den (neuen) Interpreten oder (einen bekannten) Song zu surfen und hörenswertes zu entdecken! Auch eine nette Alternative über Internetradio:

Rockantenne bietet viel zur Auswahl, bei minderer Qualität als Spotify

Auch die mobile Wiedergabe hat sich vom Walkman mit dem kleinen Kopfhörer bis heute gewaltig geändert, während zuhause die gute (neue) HiFi Anlage auch mit den Digi-Daten werkelt, reicht für Genuss überall das Händy und der BlueTooth Ohrstöpsel. Kabel gebundenes Gerät habe ich eifrig genutzt: übrig geblieben ist eine STAX Box mit elektrostatisch offenem Wandler am potenten Lautsprecher Ausgang, ein geschlossener Kontroll Sennheiser und viele Generationen an Stöpseln:

Aktuell sind es 3 Hörhilfen: draußen in Bewegung BT in-ears mit Silikonbecher und Nackenbügel, zuhause die BT in-ears ohne Silikon, also halb offen und im Liegen die nahezu Baugleichen aber kleineren mit Kabel, sie vertragen sich auch mit dem Ohr auf dem Kopfkissen. Geschlossene Kopfhörer sind im Freien auch bei Kälte von Vorteil, dafür aber sperriger. Die Apple Watch am Handgelenk zeigt nicht nur den Musiktitel, sie lässt Fernbedienungen wie Stop, Titel vor und zurück und die Lautstärke verändern zu, was wegen der BT Reichweite auch durch zwei gemauerte Wände funktioniert, so kann z.B. das Händy parallel aufgeladen werden.

Spotify war zu Beginn qualitativ eher zu belächeln, aktuell bietet die beste Download Einstellung eine sehr erfreuliche Wiedergabe auch ohne mobile LAN Verbindung. Zur Zusammenstellung von Musiklisten lade resp. nutze ich das häusliche WLAN Netz vorzugsweise am großem Bildschirm. Manchmal ist die festgelegte Reihenfolge der Musikstücke in der Playlist okay, oft mag ich die Zufallswiedergabe lieber 🙂 weil ohne den sich schnell einstellenden Gewöhnungseffekt.

Ich favorisiere gerne live tracks, i.d.R. ohne üble Studiotricks aufgenommen, auch lange ausgespielt oder als Cover Version von anderen Interpreten: noch nie war es so einfach und schnell, eine Playliste zusammen zustellen, zu ändern oder zu ergänzen!

Tonal erfreut mich die Wiedergabe ibs. über die Apple Stöpsel, weil selbst sehr leise auf Stufe 2-3-4 eingestellt nahezu keine Verluste wahrzunehmen sind, das ist einfach nur klasse, im Freien ist oft mehr an Lautstärke nötig… und wenn die Post mal abgehen soll, kein Problem, sie klingen auch laut sehr lange sauber, aber aufpassen mit der Belastung:

ab 2:10 (das kurze) und ab 4:30 ist Clapton`s langes Gitarrensolo der Hammer

Für die Insel würde ich die Apple Watch und das iPhone mit den Air Pods mitnehmen, auf dem Festland ist die Auswahl um etliche Varianten reicher 🙂

Vollmond [night modus] auch leise 🙂

IP11PM  ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de  

Slowfotos für die KW 12 2021 ff – ein Vergleich Canon vs Apple

Canon EOS RP VF und IP11 im low light

Warum gerade diese Art der Aufnahmen? Sie sind mit den jeweils vom Hersteller konzipierten [auto] Programmen erstellt, außer der Wahl von der Brennweite und dem Standort gab es keinen weiteren Einfluß. Zu sehen ist, wie die Kameras sich dabei unterscheiden. Natürlich wären Optimierungen möglich, aber genau darum geht es mir: was erhält der Anwender als Ergebnis aus der Kamera, wenn einfach nur geklickt wird? 

Abb. 1+3+5 stammen aus der Vollformat Canon EOS RP mit 24MPI – Abb. 2+4+6 aus dem Apple iPhone11Pro mit 12MPI, jeweils mit f50mm KB resp. f52mm KBÄ

my10cents:

Beim iPhone kann die Belichtung einfach verändert werden, worauf ich verzichtet habe, mit der RP ist der Aufnahmemodus [P] zur Anwendung gekommen, ebenfalls ohne manuelle Eingriffe, beide Kameras kamen speditiv hintereinander zum Einsatz. Bei sehr gutem Tageslicht gefallen mir auch Canon Aufnahmen, aber nicht nur in low light Situationen finde ich die vom iPhone ansprechender: es ist viel einfacher zu bedienen, und die Kontrolle auf dem Max Bildschirm ist die bisher beste, die ich kenne: what you see is what you get (wysiwyg), der Weg weg vom Klappspiegel der dSLR hin zum eSucher und großem touch Kontrollbildschirm ist richtig, die Verwendung mehrerer Linsen und Sensoren i.V.m. einem schnellen Prozessor samt hochpotenter Software aber auch, wie es der durchgängig lichtstarke Zoombereich von 13-52mm KBÄ des IP11 bewiesen hat!

Abb. wie 05 EOS RP EF 1.8 50mm 1/200 F5 ISO100 [Fv] aber bearbeitet

oder besser: aufbrezeln al gusto und das gerne auch in [Fotos] von Apple -> Bearbeiten

Aufnahmen 01-06 ooc außer 07 – alle Fast Resize

(c) slowfoto.de