Zürich zu Fuß

200CHF = 185€

Ein Tagesausflug hat uns nach Zürich geführt, zu einem mehrstündigen Rundgang durch die innere Altstadt, den Stadtplan dazu hat jedes Hotel. Bewundernswert die Bausubstanz mit den Hinweisen auf das Baujahr (z.T. 1.200) und die Veränderungen, die vielen kleinen Geschäfte und Lokalitäten, die Unzahl von Juwelieren und Kettenläden, die ihr Preisniveau exakt der Umgebung angepasst haben, hier nur ein paar Beispiele:

Bratwurst aus der Hand 6-12 CHF

Hauptgerichte mit Fleisch ca. 50 CHF

Kaffee ca. 6 CHF die Tasse

Panini belegt ca. 10 CHF

Pasta (Vorspeise) ca. 20 CHF

Parkhaus CHF 1.10 pro 1/4 Stunde

Autobahn Vignette 2017 CHF 40 vom 1.Dez. 2016 bis 31. Jan. 2018

Schwerverkehrsabgabe über 3,5t 10 Tage frei wählbar, gültig 365 Tage CHF 32,50

Nach Abschluss der Lehre beginnt z.B. ein Elektriker mit CHF 7.000 pro Monat. Wir haben steigende Zahlen an Besuchern und Touristen aus der Schweiz nicht nur am bayerischen Bodensee, sondern auch in den großen Märkten.

Schöne Ausblicke auf den See bei Rohrschach vom Autobahn Parkplatz aus,
von einer der Limat Brücken,
auf eine der Limat Brücken,
von oben, irgendwo hatte Udo Jürgens dort eine Wohnung im Dachgeschoss!
Kaffee rösten am offenen Fenster – mehrfache Sichtkontrolle
mit Notebook Unterstützung
und fertig ist die Röstung!
Unzählige alte und i.d.R. sehr gut erhaltene Bausubstanzen

Einige Stunden waren wir auf dem empfohlenen Stadtrundgang (in jedem Hotel erhältlich) unterwegs, auch in der Bahnhofstrasse, der wohl teuersten Meile in €uropa, mit vielen best bewachten Juwelier- und Uhrenläden und allem was Rang und Namen hat und sich die Mieten leisten kann, selbst Lebensmittelketten finden sich mit einem Preisniveau, das die Vielzahl Schweizer Besucher im benachbarten Bodensee Gebiet erklärt. Dennoch ist der Besuch wie fast überall in der Schweiz empfehlenswert, weil ibs. keine Zerstörungen durch Weltkriege mit harmonielosem Wiederaufbau Spuren hinterlassen haben. 

iPhone 6+ ooc

(c) slowfoto.de

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Ruhe im Fahrwerk

GOLDSCHMITT am Beispiel FIAT Laika Ecovip 309

vorn und hinten endlich gleiche und gleichwertige Federwege

Jede Reise ist ein einzigartiges Erlebnis. Genießen Sie es – mit dem neuen Fiat Ducato. Der Fiat Ducato wurde zusammen mit den wichtigsten europäischen Herstellern von Freizeitmobilen entwickelt und gebaut – mit dem Anspruch, der Beste zu sein. Dank seines herausragenden Lenkverhaltens, dem Handling und Komfort eines Pkw, den neuen Euro 5 Motoren und den speziellen Fiat-Services ist der Ducato die perfekte Ausgangsbasis für jede Reise. Zitat aus dem FIAT Reisemobile Ducato Camper Katalog Seite 1, das ist Werbung und die verspricht… 

Wer reist, fährt oft viele Kilometer. Die Fortschritte der PKW Fahrwerke sind nicht zu übersehen: Bequem, angepasst und sicher sollte heutzutage ein Fahrwerk auch mit Beladung sein. Bei Wohnmobilen sieht das anders aus, das Fahrwerk des Unterbaus ist für den kommerziellen eher rauen Einsatz mit unterschiedlicher Beladung konzipiert und damit zum Reisen knapp am zulässigen Gesamtgewicht oft untauglich, egal ob der Aufbau teil- oder vollintegriert ist. Beispiel: FIAT`s leichtes Ducato Chassis 35 S ist ab Werk für 3,5t Gesamtgewicht ausgelegt und erreicht mit teilintegriertem Aufbau laut LAIKA Prospekt 2.990kg, unser WoMo (wie im Bild oben) vollgetankt mit wenig Gepäck laut Messung auf der Waage bereits 3.250kg, nicht zuletzt ein Grund zum Auflasten auf 3,85t oder 4t zulässigem Gesamtgewicht. Im Vordergrund der Maßnahmen stand allerdings die Verbesserung der Fahrwerkseigenschaften hinsichtlich Komfort und Sicherheit.

Anzeige und Kompressor mit präzisem Einbau im Amaturenbereich – 0 bis 10bar 
1,5-3 bar reichen, mittig der Schalter für den Kompressor, unten die Ablassknöpfe zur Feinregulierung
per Kompressor präzise pro bar = 1cm in der Höhe einstellbare Luftfedern an der HA

Wir wählten von GOLDSCHMITT für die Hinterachse (HA) zusätzliche Luftfedern zur einstellbaren Unterstützung (ca. 2,5 bar erscheinen ideal für unsere Beladung) und für die Vorderachse (VA) Comfort Federbeine samt assymmetrischen Federn, die sowohl dem Fahrzeuggewicht vorn als auch der erwünschten Vergrößerung des Federwegs um ca. 4cm entgegenkommen. Als Reifendruck fahren wir vollbeladen 5bar vorn und 5,5bar hinten bei 215/70R115CP, bei leerem Fahrzeug 5bar rundum und 1,5bar in der Luftfederung für die Hinterachse.

neues Federbein mit der asymmetrischen Feder vor dem Einbau
originales Federbein mit gleichförmig symmetrischen Feder ausgebaut

Fazit: Die brettharte Wiedergabe der Strassenoberfläche ist Vergangenheit, die VA federt sensible ein und aus, ohne jeweilige Rückmeldung jedes Kanaldeckels o.ä. in der Lenkung, die HA wird mit der entsprechend der Beladung unterstützenden Luftfederung präzise geführt, der Aufbau spürbar ruhiger gehalten, ein hohes Plus an Fahrgefühl sowie -sicherheit damit erzielt! Den Federungskomfort eines PKWs mit 2 Tonnen Gewicht kann ein 4 Tonnen Wohnmobil nicht erreichen, die Veränderungen gehen gefühlt mehr in Richtung kleiner Reisebus, auch wenn die Position von Bei- und Fahrer knapp hinter der Vorderachse ist. Natürlich führt der längere Federweg zu größeren Bewegungen, diese sind aber weicher und damit sehr gut verträglich. Bisher gefürchtete Asphaltflicken und Kopfsteinpflaster verlieren so ihren Schrecken und es ist endlich auch möglich, als Beifahrer während der Fahrt Fotoaufnahmen oder gar Videoclips aus der Hand oder mit der Fernbedienung (Apparate per Saugnapf und Platte auf dem Armaturenbrett) zu erstellen:

Arbeitsfläche

Für eine alte BMW Ur-GS kann man den Unterschied so erklären: Ab Werk waren die Fahreigenschaften ibs. mit Sozia wenig zufrieden stellend, mit White Power Gabelöl und auf das Gewicht abgestimmten längeren Federn vorn – weil jetzt ohne die originalen Distanzhülsen – und einem per Handrad auf die Höhe und der gewünschten Dämpfung verstellbarem WP-Federbein hinten auch beladen viel bequemer und sicherer. Wir waren damals ob der Veränderung glücklich und sind es heute wieder!

Alle Aufnahmen mit der Canon EOS 6D und dem EF 1.8 28mm ooc außer Datenreduktion

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Erlebnis Radfahren

E-Bike Touren

Gegenden kann man erwandern oder dort mit dem Fahrrad unterwegs sein, was den Radius des Rundwegs oder die Länge des Ausflugs verdrei- bis -vierfacht. Das manchmal belächelte E-Bike hat einen ungeheuren Aufschwung bekommen und ist für uns wegen der vor Leistungsspitzen schonenden Mobilität nicht mehr wegzudenken. Absolut ideal ist das Mitführen im Wohnmobil. Eine Akkuladung kostet ca. 20 Cent, die wertige Anschaffung leider über 2k€ 😦

Erstauflage 2013 – absolut lohnend

Das Buch beider Autoren ist das erste dieser Art aus dem Bruckmann Verlag, weitere erschienen für Baden Württemberg, Berlin, Main, München, Oder Neiße, Rhein, Ruhrtal und Toskana.

In sachlicher Weise berichten die Radlfans von 30 eigenen Touren rund um den See, wir kennen einige Orte (Konstanz) und/oder Strecken (Reichenau) bereits gut und beurteilen die 144 Seiten als sehr empfehlenswert, Abbildungen und Texte gleichermaßen betreffend. Wenn man mit der eigenen Wahl des E-Bikes bereits zufrieden ist, bieten neue Strecken immer wieder den Reiz aus Landschaft und Geschichte, sicher nicht nur am Bodensee, aber hier in einer sehr spezifischen Art und Weise wegen der vielen Kulturen nebeneinander.

Alle wollen mit – Montag ist Fahrradtag (für das Bike umsonst)!

Fast am Radweg lebend, warnen wir allerdings vor dem See nahen und Europas beliebtesten Rundweg zur Hochsaison, weil sich (ältere) Genuss- und (jugendliche) Sportradler zu bestimmten Zeiten leider zu oft in die Quere kommen. 

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Was ist die Mobilität von Morgen?

Mobilität: Schiffdiesel vs E-Bike – beide Fa(e)hrzeuge bereiten unterwegs viel Freude!

MWM Schiffsdiesel Kurbelwelle des MS Konstanz mit einem Kolben als Aschenbecher, dahinter R&S Pony (aktuell Tinder), links eine der BSB Autofähren am Anleger in Friedrichshafen

MS Konstanz 57×11,4m (LXB) bei 335t Verdrängung, MWM Dieselmotoren 2x365PS Bj. 1964 Bodan Werft Kressbronn, 690 Sitzplätze, davon 300 innen, ca. 21km/h

Riese&Müller Pony E-Bike, 24kg, 1 Sitzplatz, Bosch Elektromotor, 20„Reifen, Gates Riemen, Nuvinci Nabe, 500Wh Lion Akku, ca. 18km/h Schnitt bei >80km Reichweite, max. 25km/h mit Unterstützung

Wird der Elektromotor weitere Bedeutung im Fahrzeugbau einnehmen?

Der große turbogeladene Zweitakt-Schiffsdieselantrieb wird in Bezug auf den thermischen Wirkungsgrad unter den Wärmekraftmaschinen nur von stationären kombinierten Gas-und Dampfturbinen mit bis zu 95% übertroffen. Ein Schiffsdiesel mit einem Verbrauch von weniger als 160 g/kWh kann im Bestpunkt bis zu 55 % der chemisch gebundenen Energie des Kraftstoffes in nutzbare mechanische Arbeit verwandeln, LKW-Viertakt-Turbodiesel kommen im Bestpunkt auf 45 % Wirkungsgrad, PKW-Viertakt-Turbodiesel auf 40-42 %, Viertakt-Ottomotoren mit Turbo auf 35 – 37 %. Vergangenheit?

Moderne Elektromotoren besitzen einen Wirkungsgrad von 94-97%, Stiefkind ist der Akkumulator (Ladezeit, Gewicht, Haltbarkeit, Reichweite). Techrules TREV bietet aktuell die besten Werte mit über 2.000 km Reichweite mit einem Elektroantriebsstrang samt Range Extender: Eine mit Kerosin befeuerte Mikroturbine (alternativ ist die Turbine auch auf den Einsatz von Erdgas, Biogas, Diesel oder Benzin ausgelegt) liefert Strom für die Speicherbatterie, die diesen wiederum an die bis zu sechs Elektromotoren abgibt, maximal je einer an den Vorderrädern und je zwei an jedem Hinterrad. Das TREV-System ist ein serielles Hybrid-Range-Extender-System und wird bisher im >ren< Sportwagen verbaut.

Diese mobilen, die Generatoren antreibenden Turbinen, drehen mit 96.000 U/min. und haben Druckluft gelagerte Wellen. Jede Turbine erzeugt eine Leistung von 36 kW, davon entfallen 30 kW auf den Antrieb des Generators und 6 kW werden direkt für den Betrieb von Zusatzkomponenten wie den Umrichtern verwendet. Eine spezielle Ladetechnik soll dabei eine schnellere Ladung der Lithium-Manganoxid-Akkuzellen vom Typ 18650 (Gesamtkapazität: 20 kWh) ermöglichen. Die reine Batteriereichweite soll bei 150 bis 200 Kilometer liegen. Mit dem 80-Liter-Treibstoffvorrat sollen sich Reichweiten von bis zu 2.000 km ergeben. Der Verbrauch steigt dann auf 4,8 Liter je 100 km 😦 – der Energiespeicher kann auch an der 220V Steckdose nachgeladen werden, die Ladezeit für bis zu 80 % der Batteriekapazität wird mit 15 Minuten angegeben.

Die Gesamtleistung liegt im aktuellen >ren< maximal bei 960 kW (1.305 PS) und 2.340 Nm, damit sprintet er in 2,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht maximal 320 km/h. Mit zwei Motoren werden 435 PS und 780 Nm angegeben, mit vier Motoren 870 PS und 1.560 Nm. Bei maximaler Leistung soll mit 80 Litern Dieselkraftstoff eine Reichweite von 1.170 km möglich sein. Unser 1,9t >clean diesel<  EURO6 TDI mit 580Nm und 245PS verbraucht minimal 6,6 und im Schnitt über 55tkm 7,9 l/100km, der 3,9t EURO5 TDI mit 350Nm und 148PS im Schnitt über 20tkm 9,5l/100km. Die Brennstoffzelle ist wegen der aufwändigen Herstellung von Wasserstoff wohl eine Einbahnstrasse. Zukunft? 

Gegenwart ist immer noch die Ressourcen schonende Reise mit dem E-Zug, gespeist aus der Oberleitung. Die Schweiz hat mit über 5tKm das dichteste Netz der Welt und dies bis auf wenige Kilometer vollständig elektrifiziert, Busse und Bahnen sind dabei auch zeitlich aufeinander abgestimmt.

Investition bis 2025 – 20 Milliarden €uro verplant der VW Konzern in die nächsten Generationen von Verbrennungsmotoren, eine Summe, die eben mal für die Strafen aus dem Diesel Software Skandal ausgegeben wurde. Und wer bezahlt? Welche Chancen hat der Verbraucher hinsichtlich seiner individuellen Mobilität? Glücklicherweise ist die Privatisierung des 13.tkm Autobahnnetzes gerade noch abgewendet worden, leider hat die Jahresnutzungsplakette grünes Licht aus Brüssel bekommen, ohne dass bisher eine ausführliche Berichterstattung darüber erfolgt. Wer verantwortet eigentlich das unsägliche Desaster hinsichtlich Schadstoff-Ausstoß und grüner EURO4 Plaketten und zusätzlicher EURO5/6 Einstufungen neuerer Fahrzeuge? Wann gibt es endlich eine nachvollziehbare Bewertung der Umwelt-Belastungen von Verbrennungsmotoren ohne Mogeleien auf dem Prüfstand, so wie es schon lange bei den LKWs der Fall ist? Wozu haben wir ein Bundes-Verkehrsministerium und ein Kraftfahrzeug-Bundesamt? 

Federkraft Sportwagen, ca. 5km/h, 0-max ca. 2sec, 5m Reichweite, Spaßfaktor hoch

Fazit Supersportwagen – Mit einem Megawatt Motorleistung zählt das Elektroauto Nio EP9 zu den stärksten Sportwagen der Welt. Jetzt zeigt die chinesische Flunder auch auf dem Nürburgring, wo der Hammer hängt. Keiner ist schneller als dieser China-Kracher mit vier Elektromotoren! Der Nio EP9 hat einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings aufgestellt: Er absolvierte die knapp 21 Kilometer laut dem chinesischen Hersteller trotz widriger Bedingungen in 6 Minuten 45,9 Sekunden, damit verbesserte er seinen im Herbst 2016 aufgestellten Rekordwert um 19,22 Sekunden. Er absolvierte die knapp 21 Kilometer laut dem chinesischen Hersteller trotz widriger Bedingungen in 6 Minuten 45,9 Sekunden. Damit verbesserte er seinen im Herbst 2016 aufgestellten Rekordwert um 19,22 Sekunden.

Er gilt mit seiner Höchstgeschwindigkeit von 313 km/h als schnellstes Elektroauto der Welt. Unter der flachen Karbon-Karosserie des Zweitürers stecken vier Elektromotoren mit zusammen 1360 PS. Gebaut wird der nur in China erhältliche E-Sportler in sehr geringer Stückzahl, der Preis beträgt knapp 1,4 Millionen Euro.

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Hansestadt Hamburg

HH war für einige Tage unser Ziel, 

Hafen vor der Speicherstadt

diesmal mit weit über 50km nur per pedes und nicht wie 2013 >zu Fuß< und >zu Wasser<, denn ab und zu erlaufen wir Landschafts-Wanderer auch ganz gerne mal eine quirlige Großstadt. Insider behaupten von HH gerne: 

  • Wir haben 5 Hauptkirchen und von einer Stelle kann man alle Türme erkennen,

    und St.Niklolai ist noch im Wiederaufbau seit Juli 1943,
  • wir haben kein Schloß,

    aber dafür ein herrliches Rathaus mit riesigem Speisesaal,
  • die neue Elbphilharmonie garantiert Tausende von (außereuropäischen) Besuchern

    hier mit dem seltenen Blickwinkel vom Hafen aus
  • und man kann in Hamburg nicht verhungern wegen der vielen Imbissbuden
    und der oft edlen Gastronomie.

    Das und noch viel positives mehr trifft zu, wir haben eine geschäftige Stadt erlebt, mit vielen (teuren) Autos, netten Menschen, durchaus auch Elend

auf der Platte und tagsüber unterwegs

und sehr wenig Müll auf den Strassen, 

alles passt da rein und diese Tonnen finden sich praktischerweise überall,

unendlich vielen kleinen Läden

wie dieser ganz spezielle Fahrradladen in der Speicherstadt,

riesigen Passagen mit tollen Geschäften

wie KPM & Co,

einer imposanten nächtlichen Speicherstadt

mit speziellen Motiven – hier aus der Hand ohne Stativ –

dem gut besuchten Hafen- und daran schließend dem Portugieser- resp. Lustviertel,

la vie c`est comme une rose,

der Innen- und Außenalster,

die beide zu langen Spaziergängen einladen und schließlich

dem Zentrum um den großen Hafenbereich,

denn hier geht es auch ohne Navi!

15 clicks for lovers:

1. Alle möglichen Schifffahrten ab Landungsbrücken

da geht es lang

2. und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Elbstrand

ups falsch ausgewählt!

Die HADAG betreibt im Hamburger Verkehrsverbund die Hafenfähren. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Linie 62, die u.a. von den Landungsbrücken nach Neumühlen / Övelgönne verkehrt. In Övelgönne erwarten den Gast der schnuckelige Museumshafen, der Elbstrand und eine ausgezeichnete Gastronomie.

3. St. Georg

ein buntes Viertel

Dieses besondere Regenbogen-Viertel ist zu Fuss vom Hauptbahnhof erreichbar, sogar die Müllsäcke sind lila. Am Besten mit dieser Straße beginnen: „Lange Reihe“,

mit ebensolchen bunten Angeboten!

4. www.jacobus.de

die Orgel

Hauptkirche StJacobi: 30-Minuten Orgelmusik donnerstags 16:30 auf einer größten klingenden Arp-Schnitzer-Barockorgel von 1693, mit dem Kantor Gerhard Löffler oder auch Gästen, mitten im Leben der pulsierenden Stadt bietet die Kirchengemeinde einen Ort des Innehaltens, Verweilens und Musikhörens an.

5. Speicher- und Innenstadt 

Der Spaziergang zum Chilehaus

– fast wie ein Schiff –

und seiner Umgebung Richtung Poggenmühlenbrücke bringt die besondere Lichtstimmung der blauen Stunde zur Geltung, die nicht nur bei Fotografen beliebt ist.

Alster bei Nacht

Wenig Verkehr, besinnliche Ruhe und spiegelnde Glas- oder Wasseroberflächen lassen jeden Schritt zu einem Genuss werden.

6. Außenalster

Pano Richtung Innenstadt

ein Rundgang von ca. 2 Stunden mit herrlichen Ausblicken auf Wasser und Ufer. Zusammen mit vielen Läufer, Spaziergängern und Touristen genießen wir mit einem Verweilerchen die mittägliche Sonne und gute Luft. Busse der Stadtrundfahrten nutzen die Straße, wir die Fußwege direkt am Wasser. Beschauliche Terrassen laden zur Unterbrechung ein, Bänke und sogar Grillplätze zu mehr.

…mit der schönen Terrasse

7. Rathaus HH

Treppenhaus
Plenarsaal
Sitzungssaal
Justiz mit der Verbindung nach >oben<

ist mit rund 500 Räumen zwar nur knapp halb so groß wie mancher neuerer Präsidentenpalast, doch kann es auf viele besondere Ausstattungen und eine nachhaltige Geschichte stolz sein. Wir haben die absolut lohnende Führung gebucht (€4, auf Wunsch incl. Toilette im Hause für Besucher) und 45min mit Interesse hingeschaut und zugehört, man darf Fotografieren und Fragen stellen.

8. Elbtunnel alt

Aufzüge für PKW
21m unter mittlerem Hochwasser bei 15,8m Fahrbahnhöhe in der Tunnelmitte

Er ist in die Jahre gekommen und wird renoviert – mit dem Aufzug für Fahrräder und Fußgänger geht es nach unten, 400m unter der Elbe entlang und ebenso wieder hoch mit tollen Blick auf die Elbphilharmonie

vom andern Ufer aus,

ein Must ohne Gleichen. Selbst Motorisierte kommen auf die Kosten der Passage, wenn auch nur immer einbahnig, solange der Umbau dauert. Der Verkehr vor allem an Radlern ist enorm.

9. www.la-vela.de

Pulpen
Fisch
Aussicht
Dessert

La Vela Ristorante & Weinbar – eigentlich wollten wir zu einer Empfehlung, dann haben wir die kleine >Philharmonie< (Speicher unten Wohnen oben, das gibt es öfters) und La Vela`s Karte gesehen: Wir hatten kleine Pulpen mit frittiertem Wassergemüse und Fischvariationen und Mousse, sprich Mittagsmenue 3 (21.5) weil ohne Mousse mit Mehrkosten (danke Service), dazu einen Giacosa Arneis (laut Parker Spitze weil autochton) und ein sehr informatives Gespräch über das Restaurant. Ambiente, Küche und Service gehören u.E. zur Spitzenklasse. 7 Tage und durchgehende Küche, eine Tonne Fisch p.m. – hingehen lohnt, die Preise sind verbraucherfreundlich…

10. www.edelcurry.de

von aussen

wirbt der Edel Curry Laden mit dem Charme einer gepflegten Wartehalle mit der besten Currywurst Deutschlands aus 2009…, ist blitzsauber und servicebetont freundlich und schnell: wir hatten die große und reine Rinderwurst mit pikanter Soße (3.8), dazu frische Fritten (2.8), alles lecker und ohne aufgestoßenen Nachgenuss! Frankfurts Edelrindswurst spricht viel länger weil m.E. überwürzt. Wer beim Essen sitzen mag, ist hier richtig. Ein Versuch an einer Mö-Grillbude war nicht vergleichbar…

Tellergericht

11. Silbersack

high (hoch) Fi
draussen ist frische Luft
drinnen ist viel Stimmung

die Raucherkneipe im Lustviertel mit der CD Musikbox und textsicheren Gästen, bietet immer volles Haus bis auf die Straße. Es war unser dritter Besuch, diesmal sogar mit Platz am Tisch und netten Nachbarn. Schon nach kurzer Zeit läuft nicht nur das ASTRA (0,3 2.20), sondern auch ein intensives Gespräch. Kontakt gibt es auf Grund der vielen Stehenden bei jedem Gang zur Theke oder Toilette 🙂 und einige Gäste schaffen sogar einen Tanz in der Enge. Wer mal Wert auf eine urige und weltoffene Kneipe legt, muss hier unbedingt hin, die Tageszeit ist fast egal weil immer was los ist!

12. www.carambaespecial.de

Beilagen
Hauptgerichte
35/40/45 Karte! wozu?

der Portugiese im Hamburger Hafenviertel: weil weder eine variantenreiche Speise- noch Weinkarte vorhanden, wählt der Gast(wirt) ein 3-Gangmenue (35) mit Fisch oder Fleisch, dazu Caramba weiß, rosé oder rot (0,75 27.50) und der Gitarrist singt am Tisch auf Wunsch. Wir hatten den flambierten Gambateller (5 pro Gast), die große gemischte Seefischplatte mit Gemüsen und Salaten, alles säuberlich getrennt, dazu Bratkartoffeln, später den Dessertteller mit Kaffee, alles in super Qualität, wie es die Vitrine verspricht und die offene Küche einhält, man isst lecker und ist satt! Der Service ist flott und lustig, zum Wein wird viel Spaß gewünscht! Ab 17 Uhr ist der Laden restlos überlaufen, wir waren gegen 15 Uhr spontan da und fanden mühelos Platz.

13. www.elbphilharmonie.de 

unten alt oben neu
der Große Platz
innen
die berühmte Gipsdecke
drehbare Glaswände
draussen (kalt)

der neue Bau auf dem alten Speicher: Am Wochenende unbedingt die Führung vorbuchen, sonst wartet man sich vor der Kasse samt Scan-Eintritt den Hintern ab. Geduld an den wenigen Damentoiletten ist ebenfalls angesagt. Im Grunde fährt man die große gebogene Rolltreppe hoch zur kleinen und die kleine gerade hoch zur frischen Rundum Aussicht resp. zum zugigen Innenraum, ohne in die Konzerträume schauen zu können, das geht nur per Heli-Kamera auf der Homepage. Die üblichen Versorger kümmern sich um die zahlreichen Gäste, der beste Licht-Blick ist sicherlich der in der Abendstimmung. Innenaufnahmen und andere zur blauen Stunde gibt es hier! Der Ausgabensprung bis hin zur Fertigstellung ist nicht überall zu empfinden, aber mit 750 Millionen schon gewaltig! Die Akustik ist nur per Konzert zu erleben, die hochgelobten rundum Plätze finden sich hingegen schon sehr lange in der Neuen Philharmonie in Berlin. Etwas Hype lässt grüßen…

14. www.barefooddeli.de Til Schweiger`s barefood DELI – mal ganz ohne Bilderchen, die hängen zuhauf im Lokal (-: man reserviert online, wird beim Eingang empfangen und zum Tisch geführt, unserer war im ersten Stock. Die wirklich netten Mädels im Service schleppen jedes Essen und die Getränke die Treppe hinauf… Wir hatten knackfrischen Salat in der Schüssel, Til`s Nudeln mit Rindfleischsauce und viel Grün resp. den Beef Burger mit leider weichen Bratkartoffeln. Das frische Ambiente sorgt samt DJ unten für gute Stimmung, das filmische Schaffen des Besitzers ist unaufdringlich aber überall dokumentiert, sogar in der Speisekarte finden sich eindeutige Hinweise auf gustatorische Vorlieben. Auch das Flaschenbier vermerkt Til auf dem Etikett, der Rotwein hört auf Emma…

15. Mit dabei die Canon EOS 6D mit den EF 1.8/28 und 2.8/16-35 – in der blauen Stunde [M] Auto ISO – min. 1/125sec – min. F2.0 resp. F2.8 – wenn es ganz schnell gehen muss, weil die Resultate bei minderem Licht nicht so gut ausfallen, hilft m.E. durchaus auch die Verwendung von [A], bei gutem Licht und nachgeführtem AF auch die App [Sport] mit Serienaufnahmen. Das iPhone 6+ war für Panoramen hoch und quer und auch sonst gut.

…mit einem Blick aus La Vela auf den Hafen!

Alle Aufnahmen ooc außer Datenreduktion.

© slowfoto.de

Slowfotos der KW 16 2017 Ostern

Kressbronner Bibelweg

Station 3 Blick auf den Bodensee vom Nunzenberg aus
…ob ER das heute noch genauso sieht? Der Krieg in Syrien dauert bereits sechs Jahre…

Die Intervention auf der Krim ist zwar beendet, die Waffen in der Ostukraine schweigen immer noch nicht, Serbien und Montenegro kommen nicht wirklich zur Ruhe, im ethno-religiösen Bürgerkrieg in Syrien sind bereits über 400.000 Menschen getötet worden und mehr als 11 Millionen auf der Flucht, im Jemen hungert ein Großteil der Bevölkerung und auch in Afrika oder Südamerika gährt es. Die aktuelle politische Entwicklung in der Türkei erinnert nicht mehr an die Übernahmen von demokratischen Rechtssystemen aus europäischen Nachbarstaaten durch den Staatsgründer. Der 2014 im Irak und Syrien gegründete Islamische Staat betrachtet (nicht nur muslimische) Abweichler als Ungläubige und stuft diese als todeswürdig ein, wenn sie sich im Machtbereich des IS aufhalten: Systematischer Terrorismus als Kriegsführung ist mittlerweile Strategie geworden und stellt somit eine extreme Herausforderung nicht nur für die westliche Staatengemeinschaft dar. Ich habe einen Horror vor Leuten, die für eine Idee töten. Ob militärische Maßnahmen jemals erfolgreich, also dauerhaft friedenssichernd sein können, bleibt nach meiner Ansicht zu bezweifeln.

Für mich ist Glauben persönlich und für die innere Ausgeglichenheit wichtig. Jedenfalls gleicht der aussöhnende Frieden im demokratischen Mitteleuropa seit 1945 einem Geschenk und dafür muss man einfach sehr dankbar sein: Allen Freunden deshalb ein beschauliches und frohes Osterfest!

Der Bibelweg ist eine der vielen Möglichkeiten: Während die Mehrzahl der Feriengäste den Bodensee Radweg als beliebtesten direkt am See bevorzugen, zieht es uns an warmen Tagen eher ins hügelige Hinterland, sei es zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Man trifft Einheimische und Gleichgesinnte, Gasthäuser und Natur bieten gleichermaßen viel.  

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Erwin HYMER MUSEUM Bad Waldsee

Mobiles Reisen

LAIKA FIAT 500
1972 FIAT 500 18PS 530kg plus LAIKA 500 200kg
LAIKA innen
LAIKA innen – klein aber fein
Luxus Alter
1959 MIKAFA Luxus Alternative im Größenvergleich

Das Museum von Erwin HYMER ist in Bad Waldsee einfach zu erreichen, der große Parkplatz findet sich direkt vor der Ausstellung, im Eingangsbereich wartet das empfehlenswerte CARAVANO Restaurant auf Gäste, die warme Küche ist durchgehend!

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nach oben
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oben
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viele Studien als Beispiele
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und immer wieder Detailinformationen

Für den Rundgang durch die 2-geschossige Ausstellung sollte man um zwei Stunden planen, es gibt sehr viel zu sehen, nicht allein die 80 meist historischen Exponate mit z.T. sehr seltenen Exemplaren, sondern auch die vielfältigen Informationen bieten tiefe Einblicke in die Geschichte des mobilen Reisens auf 2 oder 4 Rädern.

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9 deutsche Konstrukteure: Rang und Namen
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1953 SPORTBERGER Land Yacht für 4 Personen
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1962 MALI Windspiel GFK
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mit einem höhenverstellbaren hölzernen Wohnmobil dahinter
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1976 VEB Weferlinger für Reisende ohne Berührungsängste
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1959 IWL Berlin mit Nachläufer
Bulli für die Weltreise
1950-67 Urvater Bulli für die Weltreise
mit viel Material
mit allem Ersatz und  Material was hineingeht für Jahre unterwegs
P1 3-Gang
1968 OPEL P1 3-Gang als Zugpferd

Den OPEL Rekord der Eltern habe ich als meinen ersten automobilen Eindruck nach dem Führerschein sofort wiedererkannt. Interessant auch die vielfältige Verwendung von Materialien für den Leichtbau, als nur ein Beispiel GFK, oder die Klappmechanismen für die Größenreduktion während der Fahrt, Breite oder Höhe betreffend. LAIKAs Wohnwägelchen für den FIAT 500 bot Platz für Reisende ohne jede Berührungsangst. In der Regel waren die Wohnwägen schon opulent ausgestattet, von puristischen Ausnehmen abgesehen.

Als Studie ist ein KNAUS Caravisio zu bewundern, der mehr einem Boot auf zwei Achsen mit auf- und abklappbarem Heck zur Verwendung als mobiler Terrasse entspricht, mit einer Ausstattung, von der manche immobile Wohnungen träumen können!

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2014 KNAUS windschnittige Studie Boot auf luftgefederten Rädern
Heckklappenveranda
mit Heckklappenveranda
Einraum Wohnung mit allem
und Einraum Wohnung mit allem, die Schlafstatt ist im Bug

Jedenfalls ist das HYMER Museum Besuch wert wie auch das Verkehrsmuseum in Dresden oder die Dornier resp. Zeppelin Museen in Friedrichshafen! Hymer wird 2017 zudem 60 Jahre alt!

2016 CARAVANO - Schlemmen wie unterwegs
2016 CARAVANO – Schlemmen wie unterwegs

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Vor der Flut…

Ein Halbinselrundgang vor der Schneeschmelze

Im Winter zieht sich der Bodensee zurück, weil die Zuflüsse geringer sind. Breite Bereiche der Ufer liegen trocken und können, soweit erreichbar, begangen werden. Damit ergeben sich Blickwinkel, die bei normalem Wasserstand das Boot oder hohe Stiefeln erfordern. Die Wasserburger Halbinsel ist jetzt rundum von dicken Kieseln umgeben…

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