Am bayerischen Bodensee

Fotos vom Herrmannsberg

Endlich Regen, die Luft ist gereinigt, der Fernblick klar, die Temperaturen gehen etwas zurück, die Wälder und Wiesen atmen durch: Immer mehr Menschen gehen raus, radeln oder wandern wie wir, nutzen das schöne Wetter, die Kennzeichen aus dem Hinterland häufen sich!  

Lageplan

Wir sind zu Fuß zum Herrmannsberg unterwegs, die Wasserflasche im Gepäck und sonst nichts, freuen uns über die >dampfende< Natur, der die Corona Krise eine Verschnaufpause an Umweltbelastung gönnt. 

bizarrer Windbruch
Herrmannsberg Blick nach Südosten
Herrmannsberg Blick nach Südwesten

IP11 PM   ooc   Fast Resize

(c) slowfoto.de

Foto Tipps Mai 2020

einfach ein paar launische Gedanken…

Fotografieren unter Wasser: (c) MH – danke für die Freigabe

Ich fotografiere etwa seit 1960, digital seit 2000, diese Leidenschaft gehört ebenso intensiv wie Musik hören und sammeln u.v.a.m. fest zu meinem Leben.

Lagos: mi cafecito ooc
Sesmarias: Dauergäste mit Hinterlassenschaften

Seit dem Eintritt ins beschauliche Rentenalter konnte ich mich nach der beruflichen Fotografie ganz den privaten Neigungen widmen: Landschaften, Natur, Reisen und Städte sind meine bevorzugten Motive.

Azenha do Mar: irgendwo dahinten liegt Amerika ooc
Coelho: Angler oder Fotografen ooc

Seit dem 18.März 2020 hat sich durch den sogenannten Lockdown mit strikter Regelung von Abstand und Mobilität auch meine Fotografie zumindest geografisch verändert.

Lindenpark: diese Pflanze wächst über einen Meter hoch doc
Pera: Flamingos f450mm

Wir haben das geografische Glück in einer kleinen Gemeinde zu leben, von der aus auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad viele naturschöne Touren zu unternehmen sind, die auch die Schließung des Sportstudios halbwegs ersetzen können. Das sommerliche Glück der Touristen geht aktuell gegen Null, der Umsatz der Geschäfte, Hotels und Restaurants allerdings auch. Die Baubranche hat hingegen länger Zeit und aktuell super Wetter.

Coelho: this is my place ooc
Pera: Dünenweg ooc

Handy: Geblieben ist mein Vorgehen, schon damit Bildresultate zu bekommen, die nur wenig Nachbearbeitung bedürfen, bestenfalls out of cam (ooc) verwendet resp. versendet werden können, deshalb bevorzuge ich hierbei .jpg als Dateiformat. Die Vorschau auf möglichst großem und präzisem Kontrollbildschirm, wie dem vom iPhone 11 Prof Max, ermöglicht eine karätige Betrachtung what you see is what you get (wysiwyg) und die ist so gut, das ich darauf nicht mehr verzichten möchte, MacBook und iMac erreichen das Niveau leider nicht!

Lindenpark: der Gingo entfaltet seine Blätter ooc
Sesmarias: alter Feigenstock

Kamera: Mittlerweile folgt der Schritt vom optischen SLR Sucher bei Offenblende hin zum elektronischen Mäusekino resp. dem relativ kleinen aber klappbaren Kontrollbildschirm auf der Rückseite der SLM Kamera, in Verbindung mit den vielem Wechselobjektiven für das Crop- oder Vollformat, wenn die Nutzungsbandbreite des Smartphones ausgeschöpft ist. Leider sind die individuellen Voreinstellungen hinsichtlich Bildstil & Co erst nach der Aufnahme und das auch nur in der limitierten Größe vom Sucher oder kleinem Kontrollbildschirm zu beurteilen. Abhilfe schafft hier das .raw Dateiformat, mit dem entsprechenden Zeitaufwand in der Nachentwicklung als Nachteil, aber dem Vorteil, am großen häuslichen Bildschirm beurteilen zu können, wenn er denn die feinen Details wiedergibt.

Hege: junger Feigenstock
Lisboa: Wäschetrocknen auf Portugiesisch ooc

Die Video Nutzung geht bei beiden Kameraarten immer weiter voran: vom Handling her mit vielen Vorteilen beim bildstabilisierten iPhone (Objektiv 1+2, SWW ist nicht stabilisiert und m.E. auch nicht wirklich nachttauglich aus der Hand) bis hin zur sofortiger Videonutzung im FOTO Programm (Auslöser gedrückt halten, war früher Serienaufnahme), und die SLM mit semiprofessioneller Ausstattung für einen Bruchteil dessen, was gute Filmkameras heute noch kosten! Reizvoll ist hier auch die Fern-Steuerung einer SLM auf dem Stativ durch ein kabelgebundenes Notebook oder auch kabellos per iPhone!

Hege: You’re my heart, I’m your soul – signalisiert der Weinstock dem Betrachter
Lisboa: schönes Wetter und… ooc

Der Videoclip ist fester Bestandteil moderner Kommunikation geworden, daran ändert auch meine lebenslange Vorliebe für stille Darstellung nichts 🙂 So schwierig wie gute Fotografie ist die Videografie allerdings auch, digital wird halt alles im web eingestellt, was sich irgendwie bewegt oder egal wer wie drauflos redet, ohne Rücksicht auf echte Qualität. Dabei ist es relativ leicht gute Fotoaufnahmen oder (kurze) Videos zu erstellen, ibs. wenn kein Zeitdruck herrscht: Das 260g IP11 mit Stereoton ist ein wertiges 12MPI Aufnahmegerät, die 18MPI EOS M SLM (Body 300g) mit einem stabilisierten Zoom war es schon seit 2012. Ein 3-Achsen Gimbal ist für stabilisierte (Zoom) Objektive nicht zwingend nötig, eher überflüssig, ebenso ein externes Mikrofon, das hingegen obligat im Interview, ich habe es mittlerweile gerne sehr leicht…

Evaristo: Angler ooc
Lisboa: Ruhe satt

Was früher die Diashow war, später durch PowerPoint ersetzt oft langweilte, wenn der Referent den Text nur abgelesen hat, so kann heute auch der Clip mit einer Reihe von Fotografien aufgebaut, mit Musik unterlegt oder nachvertont werden. Bevor man Filme schneidet, ist das eine einfache Übung zum Start. Filmszenen wirklich gut aneinander zu reihen (Schnitt) halte ich für eine eigene Kunst.

Guia: fish at it`s best ooc
Lisboa: Mittagsruhe ooc

Jedenfalls sind wir heute schon im ambitionierten Amateur Bereich mit traumhaften Möglichkeiten ausgestattet, allerdings macht der Besitz einer Kamera noch keinen Meister, sorgfältige Beschäftigung muss sein, um entsprechende Resultate zu erzielen, und vieles wird unerreicht bleiben und das ist auch gut so. Ich bin sehr dankbar, mit dabei sein zu dürfen.

Mooslache: Naturschutzgebiet ooc
Sesmarias: irgendwo da drüben liegt Afrika

4:3 Aufnahmen IP11 PM   Fast Resize 

3:2 Aufnahmen EOS RP   Fast Resize

alle eigenen Aufnahmen stammen aus 2020

(c) slowfoto.de

Aus dem blühenden Bodensee Hinterland

ein paar Fotos von unseren Wanderungen

Die Muckibude ist geschlossen, als Trainingsersatz bleiben Fahrrad oder Wanderschuhe: wir sind fast täglich unterwegs, das Wetter ist schön aber viel zu trocken, Obst-, Weinbau und die Landwirtschaft klagen über Bodenrisse wie im Dürrejahr 2018 mit massiven Ernteausfällen. Endlich Maskenpflicht in Bayern ab der KW18, aktuell dürfen Blumenläden geöffnet werden, die Abstandsregelung wurde, was wir gesehen haben, schon am vergangenen Wochenende sehr lasch gehandhabt, die Infektionsrate wird steigen, also bleibt bitte gesund!

IP11 PM   ooc   Fast Resize

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Lindau im Lockdown

seit dem 18.03.2020:

Maximilian Str. nach Osten
Maximilianstra. nach Westen
Metzgergasse

Ab Montag 20.04.2020 dürfen die Geschäfte (bis 800qm) wieder öffnen, mit gewissen Einschränkungen. Jedenfalls gehören diese Aufnahmen dann der Vergangenheit an, hoffentlich dauerhaft. Mal sehen, was aus den geforderten Mindestabständen resp. Versammlungsverboten wird, den Kontakte lassen sich ja wieder unschwer herstellen oder manchmal nicht vermeiden. Zumindest die Besuchsverbote wurden auch heftig mißachtet.

IP11 PM   NIK Snapseed   Fast Resize

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secret places: Degersee – Schleinsee – Wettis

An Wochenenden und ibs. in den Urlaubszeiten sind hier viele Einheimische und naturbegeisterte Touristen unterwegs, in der Covid Phase herrscht Ruhe und das ist gut so. Für uns ist Wandern Sport, wir sind gerne mit Leki Walking Stöcken plus Spike Füßchen unterwegs. 

liegt südlich zwischen Degern- und Schleinsee, nordöstlich von Kressbronn im Bodensee Hinterland
Blick auf den Schleinsee
auf dem Weg nach Wettis
durch Wald und
Sumpf mit Tümpeln
Blick auf den Degersee vom Südufer aus

Bleibt bitte gesund!

IP11 PM  ooc  Fast Resize

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Unterwegs fotografieren mit wenig Gepäck

Reisen mit dem iPhone oder der SLM resp. SLR oder beidem?

Früher waren alleine über 6kg Fotoausrüstung im Rucksack (dSLR, 16-35, 24-105, 70-200 u.v.a.m.), plus Trinkwasser und Wanderklamotten eine gehörige Last, vor allem wenn das Notebook auch noch mitgeschleppt werden musste. Das hat sich radikal geändert:

1) Heute nehme ich für Superweitwinkel- bis hin zu kurzen Teleaufnahmen (0,5-1-2) mit einem KB äquivalentem Winkel (KBÄ) von f13-52mm nur noch das 260g superleichte iPhone 11 Pro Max mit, Motiv spezifisch auch mal mit 2,5-fachem Digitalzoom und notfalls mit Faktor 3, also f65-78mm KBÄ, womit Verluste erträglich bleiben.

Das IP11PM ist mit dem erstklassigen Kontrollbildschirm plus schnellen Fingerwisch Einstellungen und der intelligenten >deep fusion< (->Optimierungen vor der Aufnahme) sowie der Langzeitbelichtung bis hin zu 3sec (aus der Hand) recht optimal ausgestattet und viel schneller zu bedienen ist als jede meiner Kameras am Auge. Auch die Tatsache, jede der 3 lichtstarken und mit eigenem Sensor ausgestatteten Optiken als durchgängiges Zoom verwenden zu können, ist bisher so einmalig wie der Preis 🙂

Hinzu kommt ein nicht nur für meine Augen nahezu perfekter Bildstil über den gesamten Brennweitenbereich, so dass sich nachträgliche Korrekturen meist auf beschneiden oder den Horizont begradigen reduziert, es gibt wenig nachzuarbeiten!  

2) Ab f52mm (KBÄ) wird es mit dem Handy eng, längere Bildwinkel bedürfen anderer Ausrüstung. Ein Fotofreund wollte mich von der Faszination seiner Kompakten samt 30-fach Zoom überzeugen, nach wenigen Vergleichsaufnahmen hat er sich nur noch für das IP 11 interessiert 🙂

Meine Ergänzung besteht aus der Canon EOS RP mit dem betagten EF 70-300 L DO IS plus bei Bedarf einem 1,4 Konverter, der dann die knappe Lichtstärke 1:4,5-5,6 noch weiter reduziert. Ebenfalls bei 1,4kg liegt das Gewicht, das entspricht rund 6 iPhonen!

Zur augenfälligen Anpassung für eine weitgehend vergleichbare Farbwiedergabe der Bildstile beider Kameras war eine Modifikation im Menü der RP nötig, [Natürlich] schreibt sich jetzt [5,2,2,2,2,0] anstelle [5,2,2,1,1,0]: Ich hätte es nicht für möglich gehalten, jemals eine SLM/SLR bezüglich Bildstil einem iPhone anzupassen!

Bedienung: die RP deckt (nicht nur) mit diesem Zoom zwar einen großen Brennweitenbereich ab, ist aber an Schnelligkeit in der Bedienung auch wegen der Vielzahl der Einstellungen (Belichtung- oder ISO-Korrektur) unterlegen, ebenso bei der Ausrichtung auf den Horizont. Der Bedarf an späteren Korrekturen ist damit gleich im Umfang geblieben, zumal die elektronische Wasserwaage kryptisch blinkend und fett den wichtigen zentralen Bildbereich beansprucht und abgeschaltet bleibt, das Gitter reicht.

Fazit: Für immer dabei ist das IP11 ein sehr leichter und schneller Fotoapparat mit jedem zusätzlichen Nutzen, den ein modernes Handy heute bietet. Die Apple spezifische Auslegung in Richtung Superweitwinkel, hier als FixFokus mit f13mm KBÄ definiert, bringt weitere Vorteile, aber auch mehr tonnenförmige Verzeichnungen wie bei jedem Super+Weitwinkel Objektiv, (kleine) Panoramen im Hochformat schaffen hier sichtbare Abhilfe.

Für längere lichtstarke Brennweiten oder Zoombereiche ist eine bewährte SLR oder die spiegellose und leichtere SLM, letztlich sogar eine Crop-SLR die Ergänzung, wobei das optische Mäusekino durch den reduzierten Sucher wie auch das Livebild per (Klapp-) Bildschirm den Meister im großen des iPhone + oder Max gefunden hat, der durch die Güte und blitzschnelle Bedienbarkeit überzeugt. Beide Kameras zusammen bleiben im Gewicht unter 2kg und lassen sich praktisch unauffällig mitführen!!

Ergänzung: Mein Vorgehen im fotografischen Ablauf beider Kameras ist vergleichbar aber im Aufwand unterschiedlich!

IP11 PM [FOTO] anklicken, Modus (Zeitraffer bis Pano) wählen, Brennweite per Klick 0,5 – 1 – 2 oder per Fingerwisch, AF per Klick punktgenau setzen und AE per Fingerwisch und Livebild anpassen -> Klick! Zeitaufwand 1-2sec

EOS RP Livebild im Sucher oder Monitor wählen, [Programm] per Drehrad vorwählen resp. eingestellt lassen, zentrales Fokusfeld auf das Motiv ausrichten und per AF on Knopf fixieren, AE Korrektur entweder per ausgerichtetem Bild/Feld und dann mit der Sternchentaste fixieren oder die Belichtung in den Programmautomatiken per Drehrad mit dem Daumen -3 bis +3 korrigieren, in dem Motivprogrammen mit der Sternchentaste! Bildstile wirken sich auf die Programmautomatiken aus, in den Motivprogrammen sucht die Kamera selbst aus. Zeitaufwand je nach Bedarf.

Das iPhone bietet wesentlich weniger an Voreinstellungen, die RP deutlich mehr. Die IP Aufnahmen gefallen durchweg sehr gut, zumal der exzellente und große live und touch Bildschirm konkurrenzlos ist. Nachbearbeitung ist eher selten nötig außer Horizont begradigen, was das IP toll löst.

Die spiegellose Vollformat RP bietet unzählige Voreinstellung, wer nur mit dem grünen [auto] Programm arbeitet, bekommt gute Aufnahmen, die oft der Nachbearbeitung bedürfen. Die Programmautomatiken benötigen Vorkenntnisse und daraus folgende Einstellungen, die Motivprogramme [SCN] nicht, ich verwende nur den Silent Modus. Wegen möglichem Objektivwechsel ist die RP oberhalb f52mm absolut überlegen, aber in der Handhabung aufwändiger, ibs. in der exakten Ausrichtung vom Horizont.

Beide Kameras sehe ich als wechselseitige Ergänzung!

IP11 PM oben   EOS RP unten   keine Filter   Fast Resize

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mobiles Licht

LED auch für unterwegs

Fernlicht
weites Licht

Meine erste Kopflampe war die (SDS) Sigma Dental Systems LED, montiert auf dem Nasensteg der Lupenbrille und jahrelang genutzt, was den Anschaffungspreis von über 1k€ relativierte, mit dicken 355g Akku samt langem Kabel.

von oben mit Clip und An – Hell – Aus Taste und Ladekontrolle, davor das USB-Ladekabel 
von unten mit magnetischem Ladedock resp. -kabel

Mobil ideal war bisher eine MAMMUT 2LED mit 3 AAA samt Kopfband die vorletzte 85g und 30€ Anschaffung, aktuell ist es eine 95g resp. 40€ LEDLENSER MH5 mit >nur< 400 Lumen per AA Akku (von außen aufladbar oder auch zu tauschen), mit verstellbarer Linse für extrabreites Lichtfeld resp. ganz schmales für Fernsicht, nach Beratung im Sportgeschäft gekauft mit dem Hinweis: >die nutzen wir hier alle< was ich mittlerweile unterstreichen kann, es muss nicht die high end Version sein! Ideal die snap-in Fassung am Kopfband, so lässt sich die Leuchte in der Hand oder per (Kugelschreiber-) Clip auch an der Bekleidung tragen. Der weite Winkel leuchtet in der Nacht bequem für 2 Personen zum sicheren Gehen aus, in der Tele Position sind reflektierende Verkehrsschilder auf hunderte Meter sichtbar, schließlich ist die Lichtleistung schon in der Sparposition, die übrigens zum gute Nacht Lesen völlig ausreicht, dem Handy Lämpchen zigfach überlegen, was genauso für Aufhellen bei Film- oder Fotoaufnahmen gilt. 

PS: die LEDLENSER V2 mit 3 AAA habe ich schon viele Jahre als Minitaschenlampe.

Fazit: mobiles Sehen auch wenn es stockdunkel ist 🙂

IP11 PM  keine Filter  Fast Resize

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mobiles Hören

Ohrenstöpsel auch für unterwegs

24g die Freude bereiten, quer das Bedienteil im rechten Ohrhörer Kabelstrang

Mein erster BT in ear Motorola mit Nackenbügel hat nach jahrelangen Strapazen den mechanischen Geist aufgegeben, nicht ohne zuvor akkumäßig für zusätzliche Ladezeiten gesorgt zu haben, also war schrauben angesagt und getrennte Entsorgung, der damalige Preis lag bei €100. Kabelgebundene Ohrhörer sind zwar eine Alternative, die zum iPhone 11 beigefügten eine vor allem laut sehr gute sogar und das ohne Silikon Adapter, aber bei deutlicher Bewegung nicht so optimal bezüglich Sitz. 

Linklike bietet mit den Fly 9 Neckband Bluetooth Earphones eine Alternative zum Drittel des damaligen Preises, die für mich sogar einen wertigeren Ersatz darstellen, in der Anwendung wie musikalisch. Man kann sie nicht mit dem zuvor gekauften JBL E65 BT NC over ear Kopfhörer vergleichen, der aber unterwegs oder bei anderen Bewegungen mit 300g schon etwas unterlegen ist. Sind die passenden Silikon Becher für den Gehöreingang aus den 4 beiliegenden Paaren ausgewählt (A&O!), die beiden Akkus am bequemen Nackenbändchen nach 2 Stunden per USB micro Stecker aufgeladen, steht der Kopplung (Pairing) nicht mehr im Weg, die erste Hörprobe bietet ein unaufdringliches Klangbild mit sehr schöner räumlicher Abbildung, halt in ear! Bemerkenswert auch die Basswiedergabe und Verständlichkeit bei leisen bis sehr leisen Pegeln (ich höre kein BT-Rauschen mehr!), die maximale Lautstärke ist mehr als genug. Auf Grund der Akustik halte ich Noise Cancelling für überflüßig und damit wie beim JBL abgeschaltet stromsparend. Netter Gag, beide Stöpsel halten im >Leerlauf< per Magnet zusammen. Nach dem Hören bitte ausschalten, denn stand by zieht Strom! Die Bedienung ist untadelig: 3 Tasten rechts am Ohr für lauter + vorwärts, leiser – rückwärts, mittig 0 Stop oder Pairing resp. aus, je nach Länge der Drückdauer.

Fazit: mobiles Hören auch wenn es mal etwas schneller hergeht 🙂

IP11 PM  keine Filter  Fast Resize

(c) slowfoto.de