Slowfotos für die KW 28 2021

schon schön hier – wenn man es so sieht

Ein kleiner Rundweg im Osten von Wasserburg zur Wassersportschule am wieder geöffneten Schwimmbad Aquamarin und am Bichlweiher, mit wenig Touristen trotz herrlichem Wetter und mittlerweile gut ausgebuchten Ferienwohnungen und Hotels

und hier noch ein paar Eindrücke vom Malerwinkel im Westen Fotografie: nach der Phase der Messsucher Kameras habe ich gerne die (digitale) Spiegelreflex zum Fotografieren genutzt, der optische Sucher war ideal für fast 3-dimensionales Sehen, zumindest für die exakte Bestimmung vom Ausschnitt samt Beurteilung der Schärfentiefe. Heute nutze ich i.d.R. spiegellose Systemkameras, die per eSucher (Canon EOS RP, M5 mit 26 bzw. 24 MPI) oder dem rückseitigem Bildschirm (Canon EOS M, 6D im Live View mit 18 bzw. 20 MPI) präzise farbliche Kontrolle bieten, erste Sahne ist hier das immer dabei iPhone 11 (12MPI) mit dem im Vergleich zu den Kameras riesigen Bildschirm 🙂 

IP11PM  ooc  Fast Resize

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich gerne auch ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Dein/Ihr Beitrag für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587

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Slowfotos für die KW 27 2021

Eriskircher Ried in der Irisblüte

Einmal im Jahr ist der Rundgang im Ried ein Must, zu anderen Zeiten Lust:

Die nicht mehr taufrische Canon EOS M5 ist meine aktuelle Anschaffung und fordert andere Einstellungen als die bisher gewohnten, bietet aber auf Grund des sehr guten eSuchers resp. des rückseitigen Bildschirmes eine präzise Kontrolle ibs. der zu erwartenden Farbwiedergabe, weshalb ich den Bildstil [Neutral 755000] gewählt habe, mit Hilfe vertrauter Augen 🙂 – das verwendete EF-M 55-200mm 1:4.5-6.3 IS STM (macro 1m) wurde seinerzeit als eher weich in der Endbrennweite kritisiert, was ich so nicht nachvollziehen kann. Die gezeigten Aufnahmen sind out of cam, mit dem eSucher, kleinem oder weitem ONE SHOT AF-Feld erstellt und oft 1/3 LW oder noch knapper belichtet, um ausgeblichene helle Partien zu vermeiden: uns gefallen die Farben jetzt sehr gut! Für die sicherere Handhabung habe ich auch eine kleine Bodenplatte mit zwei Aufnahmen für den Haltegurt (bleibt aber ohne) als Griffverlängerung montiert, so liegt die M5 fester in der rechten Hand, linksseitig ist der Fang-Bändel am Gehäuse fixiert: mit nur 735g bietet diese Kombination einen großen fast 4-fachen Telebereich von 88-320mm KBÄ bei gerade noch akzeptabler Lichtstärke und stellt damit eine nette Ergänzung zum iPhone 11 mit 13-26-52mm KBÄ dar! NB: der eSucher erleichtert die korrekt waagrechte Ausrichtung nicht, die optionale Wasserwaage wird somit ab jetzt obligat 🙂

EOS M5  –  ooc außer SW  –  Fast Resize

Eriskirch vom 18.05.2020 mit dem IP 11 PM, jetzt als Dorfspiegel Titelbild der Juli Ausgabe – danke!

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Elektro Mobilität

eAuto vs eBike

Seit 6 Jahren gehören eBikes (20„ R&M Pony) zu unserem mobilen Leben, sehr gerne genutzt und das mittlerweile im 4-stelligem km-Bereich: 25kg schwer, der Akku hält locker 80km auch bei heftiger Nutzung durch, auf Stufe 2Tour, 3Sport und bergauf auch mal 4Turbo = maximal, Steigungen haben keine Chance mehr, schiebend erklommen zu werden, bergab wäre mir eine wählbare Rekuperation zur Entlastung der beiden exzellenten Scheibenbremsen allerdings willkommen, da war ich einmal 70km/h schnell. Okay, schon die damaligen Einstiegspreise waren keine Schnäppchen, wir sind allerdings immer noch mit dem Kauf zufrieden und freuen uns auf jede Nutzung, um den Radius der Bewegung gegenüber >zu Fuß< zu verdreifachen oder auch mehr. Schon schön ist, dass man für die Unterstützung bei der Fortbewegung immer noch treten muss 🙂

und das auch in naturschöner Umgebung
2 brave Ponys warten
für den Transport sicher geparkt in der WoMo Garage

Vor Kurzem hatten wir Gelegenheit, zwei Tage lang ein eAuto (BMW i3) zu nutzen, ein völlig neues Konzept aus 2013, bisher 200.000 mal gebaut, dieser bereits 40tkm in Vermietung, knapp 1,5t leicht, vorn ein komfortabler 2-Sitzer mit zueinander zu öffnenden Türen, so dass die (kleinen!) Passagiere auf der Rückbank besser zu händeln sind. Der Akku hält um 120km durch, die gleiche Distanz ist per Range Extender (Verbrenner) nochmals zu bewältigen. Aus kundiger Quelle habe ich erfahren, dass der i3 damals als völlig eigenständige Neukonstruktion vornehmlich für groß+städtischen Einsatz konzipiert war, die aktuelle Version bietet die doppelte Distanz per neuem Akku und das auch ohne fossile Extension! Fest verbaute (proprietäre) Akkus haben halt immer Nachteile 😦

Wie fährt sich das one-pedal-drive Erlebnis? Zunächst gilt es, das allzu giftig ansprechende einzige Pedal überaus soft zu behandeln, eine Reduktion im Sinne der Effizienz wäre mir lieber, um den durchaus sportlichen Charakter der Beschleunigung besser zu zügeln, weniger wäre mir hier mehr. Gleiches gilt für die (zu) heftig einsetzende Rekuperation, wenn das Pedal losgelassen wird: macht zwar Sinn, die mechanischen Bremsen per Motorbremse zu entlasten und dabei Energie zurück zu gewinnen, aber auch hier wäre etwas Sanftheit in der Pedalwirkung wünschenswert. Hat man sich nach den ersten km an diese doch sehr spontanen Eigenschaften des i3 gewöhnt (man kann auch damit leben), fällt dennoch die m.E. grenzwertige schmale 155er Schallplatten Bereifung ins Gewicht, die weder der enormen Beschleunigung noch der Höchstgeschwindigkeit von 160km/h gerecht wird, allenfalls bei Regen Aquaplaning Vorteile hätte! Aktuell verbaut BMW Schläppchen mit breiten Gummis, die nicht nur der Optik zum Segen dienen…

klein aber oho
gegenläufige Tür Öffnung, für hinten muss erst vorn geöffnet sein
klasse Gestühl vorn

Fazit i3 nach über 200km Nutzung: vorn sitzt man sehr gut, zum Einladen auf die Rückbank muss man immer 2 Türen öffnen, die Spontaneität des eAntriebs ist fenomenal, die Nutzung sollte wohl überlegt und an die Reichweite angepasst sein, spontan reisen möchte ich damit nicht, für eine tägliche Strecke, kurzer Distanz und fester Ladestelle kann ich mir so eine Lösung gut vorstellen, wenn nur die CO2 Bilanz bei der Akku Herstellung anders wäre, was ebenso den sehr hohen Einstiegspreis betrifft. Unbedingt nachdenken sollte der Hersteller über Optionen wie Segeln und einstellbare Rekuperation!

eigenständiger Auftritt

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Slowfoto für die KW 26 2021

Waldspaziergang

Wald, in dem die Zeit stehen geblieben ist und der Mensch nur selten Hand anlegt, gefällt uns am besten, als Reservoir für Fauna und Flora wie hier im urigen Helletal bei Winterberg. 

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Slowfotos für die KW 20 2021 ff

Freizeit im beginnenden Sommer, Obstplantagen, QR & [luca], Weinberge und mehr

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mit naturbelassenem Weinanbau am südlichen Bodensee mit Blick auf den Säntis in der Schweiz!

Wir nutzen fast jedes Wetter für möglichst lange Wanderungen durch die Natur im Bereich Lindau Wasserburg Nonnenhorn Kressbronn ibs. im naheliegendem derzeit oft 

menschenleerem Hinterland,

um auch ohne PKW die Zeit mit noch wenig Tourismus zu nutzen, denn schon am Wochenende sind viele Tagesausflügler on the road… IMG_3049_1125x1500Nach der Blüte: Seit dem 10.05. ist auch die Außengastronomie geöffnet, Maske und Registrierung über teils unklare Anbieter sind obligat, nach dem Scan des QR-Code öffnet sich dann irgendwas mit ellenlangen Pflichteinträgen: was ist dabei noch anonym? Lindau präferiert [luca], wir kommen damit super zurecht! Es ist sicher nicht prioritäre Aufgabe des Geschäftsinhabers, alle Kunden auf Daten zu kontrollieren, der Gast sollte hingegen nur eine (1) bekannte Adresse bundesweit nutzen können basta: D steht jedenfalls immer noch für >DIGITAL off<!

Ich verstehe auch nicht, warum ich mit >nur< Maske im Supermarkt Gewühle nach Belieben lange einkaufen kann, im (Wäsche-) Laden nebenan hingegen nur mit Anmeldung und gültigem -Schnelltest oder Impfausweis 2x geimpft und die letzte Impfung länger als 14 Tage zurück, Johnson & Johnson wurde vergessen, die novellierte Richtlinie dauert wieder aber wir haben ja die Zeit und die Schulden der Welt… Im Übrigen hat schon AstraZeneca in England nach der ersten Impfung Wirkung gezeigt. Den Surfern ist das ziemlich egal 🙂IMG_6017_Snapseed Kopie_1500x1500Ein weiteres Problem sind nach Beginn des Pollenfluges die vielen Pflanzenschutz Maßnahmen per Aerosol Schleuder mit (viel zu) hohem Auswurf, während Gülle durchaus flach über viele bodennahe Düsen ibs. vor Regentagen ausgebracht wird, auch gerne bei Bodennebel wie an diesem Morgen.IMG_1293rs Kopie_1500x1125 Die Pflanzenschutz Mittel führen bei entsprechenden Empfindlichkeiten zu Hautveränderungen als Ausschlag und Rötung, auch Augen und Nasen sind betroffen, antiallergische Medikamente (z.B. 4mg Desloratadin) und vor allem Regentage schaffen schnelle Abhilfe. IMG_3508_Snapseed_1500x1124Erfreulich: die Gartenschau öffnet am 20.Mai, wir haben schon Dauerkarten

und Mutter Schaf ein Kleines!

Es geht weiter voran:

Mutter Schwan mit 7 Kleinen

doch Vater Schwan hat es nicht eilig mit dem Abwechseln und Aufpassen,

deswegen die Impfung und dann bitte gesund bleiben!

IP11 PM   Fast Resize

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24 Aufnahmen mit dem Minolta Rokkor an der Canon EOS RP

50 Jahre trennen Kamera und Objektiv:                                                                 Warum ich (gerne) fotografiere – interessiert doch kein Schwein 🙂

Die einfache Antwort wäre: weil ich schon immer gerne fotografiert habe. Im Leben kommen viele Leidenschaften neu dazu und bisherige haben sich verändert bis hin zum Stillstand. Es waren Eindrücke oder Momente, die ich festhalten wollte, um sie danach in Ruhe betrachten zu können, weshalb ich ein Freund des stillen Bildes, der einzelnen Aufnahme geworden bin, ein Foto ohne Bewegung, aber mit Ausdruck. Heute ist das sofort verfügbare Bild sowohl Doku und Info als auch Erinnerung wie früher.

Jetzt im Alter sehe ich als den richtigen Weg, keine fotografische Ausbildung angegangen zu sein um damit Geld zu verdienen, die Fotografie ist somit meine unbeschwerte Leidenschaft geblieben. Natürlich bedarf es der möglichst positiven Rückmeldung, wenn ich ein Foto anderen Augen zugänglich mache, dennoch sind meine Bilder in erster Linie etwas aus meinem Kopf geblieben, eben so wie ich etwas sehe: Du siehst nur was Du kennst – meint der kleine Prinz, für mich bedeutet das, immer neu zu sehen um es wieder zu erkennen.

Der Fotoapparat ist dabei bloß ein Hilfsmittel wie das Gehen, das Fahrrad, das Auto usw. Wenn ich heute etwas mit auf die Insel zu nehmen hätte, müsste ich abwägen, was alles zuhause bleiben sollte, Blitz und Stativ u.v.a.m. bleiben im Schrank! Entscheiden würde ich mich für eine eher leichte und kleine Kamera, ein Notebook und ganz wenige Hilfsmittel (Fernglas), wichtig ist allein der Weg samt Karte. Seit Beginn der digitalen Fotografie gibt es in immer kürzeren Zyklen sogenannte Verbesserungen, die dem Verbraucher den Ersatz- oder Neukauf erleichtern sollen. Es hilft m.E. immer wieder, kundige Anwender nach deren Prioritäten zu befragen, um selbst zu entscheiden, was ich nicht brauche, denn wir leben in der Überfluss Gesellschaft: more than enough is never too much, basta!

Im langen Gespräch mit einem alten Freund bezüglich der Neuanschaffung einer Kamera haben wir ¾ der Zeit über unser Leben gesprochen, ich habe ihm nur kurz berichtet, was ich aktuell warum und wie ich das fotografiere, den Kauf entscheiden muss er alleine, was bei dem aktuellen Angebot nicht einfach ist. Gute Fotos kann man mit fast jeder Kamera Objektiv Kombination aufnehmen, die Technik macht es leichter oder schwerer im Sinne des Wortes L ich habe weder Lust zur langen Bildkomposition noch zur umfangreichen Bildbearbeitung am Rechner: das Bild ent-steht im Kopf und lässt sich entweder genauso realisieren oder ich lasse es einfach bleiben: slowfoto bedeutet aber nicht, das eine Aufnahme lange dauern muss.

Mein aktuelle geliebtes Equipment besteht aus einer immer dabei Händy Kamera mit lichtstarkem 3-fach Zoom oder alternativ einer Systemkamera wegen dem vom Händy gewohnten Live View mit möglichst lichtstarker Optik oder die je nach Bedarf. Viel wichtiger ist das Motiv, nach dem nicht nur ich mich aktuell sehr sehne, denn das Leben findet draußen statt: at home kann ich dann die Aufnahmen betrachten…

Fazit 

Meine Kombination ist sicher für Automatik Liebhaber wenig geeignet, dennoch habe ich viel Freude daran, mit einem Objektiv aus meiner Studienzeit fotografieren zu können, auch wenn der Fortschritt mittlerweile viel viel mehr bietet, ein Foto bleibt ein Foto 🙂

Die Aufnahmen sind in meinem Umfeld mit nähesten Blickwinkeln und zudem bei klirrender Kälte sehe, längere Aufenthalte draußen sind nur mit Bewegung erträglich. 

Canon EOS RP  Minolta Rokkor F3.5 50-135mm mit Quenox MD-EOS-R Adapter   ooc  Fast Resize

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Slowfotos für die KW 47 2020

Secret Places: Malerecke in Langenargen am BodenseeZiel ist diesmal die Malerecke, wir wandern von Kressbronn`s imponenten Neubauten auf dem Gelände der historischen Bodanwerft aus über 10km entlang der Camping- und Bootsliegeplätze nach Langenargen mit der bereits im ersten Lockdown geschlossener insolventer Gastronomie im Montfort Schloss am Ende der prächtigen Uferpromenade, von da zur idyllischen Malerecke mit vielen Steinmännchen an der Argenmündung und wieder zum Parkplatz zurück.Tipp: schon schön hier…

Die Argen ist der drittgrößte Zufluss am Bodensee nach dem Alpenrhein und der Bregenzer Ache, das Dreieck Langenargen, Friedrichshafen und Romanshorn liegt an der mit 14km breitesten Stelle des Bodensees. Langenargen genießt als Sonnenstadt touristischen Zulauf und verfügt über den großen Hafen für Segler und andere Boote. Die Malerecke direkt an Argenmündung ist nur eines der vielen schönen Motive…

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Slowfotos für die KW 44 2020

Dresden zu Fuß

Wir hatten wieder die Gelegenheit, eine kurze Zeit in der Alt- und Neustadt zu verbringen und die gewaltigen Veränderungen zu den vielen früheren Besuchen festzustellen. Die Auswahl an Aufnahmen und Blickwinkeln ist wie immer sehr persönlich, wir waren lange Strecken zu Fuß unterwegs und haben den Aufenthalt sehr genossen, vor allem im Vergleich zum ersten Besuch von 1977 – mit einer in England für 10Pfund erworbenen Kleinbildkamera WERRA von Zeiss Jena mit dem legendären 50mm Tessar, für in der Öffentlichkeit völlig unproblematische Aufnahmesituationen, als Beispiel die wenigen verbliebenen Trümmer der Gedächtniskirche unter den bewachenden Augen des Volkspolizisten, denn der Kodak Diafilm war ja von außen nicht zu erkennen (-:

Immer wieder bemerkenswert für mich ist die [night mode] Fähigkeit des iPhones mit bis zu 5sec (!) aus der Hand, weshalb ich mittlerweile auf jegliches Zubehör verzichte, was nicht nur auf Reisen von Vorteil ist.

Alle Aufnahmen iPhone11 Pro Max ooc außer Fast Resize

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Slowfotos für die KW 40 2020

Linsen einmal ganz anders

25% Eiweiß

Nudeln aus Linsenmehl

guten Appetit

fertig mit frischer Gemüsepfanne

Wir lieben frisch zubereitete Gemüsepfannen plus einer Dose Tomaten (scharf) und allem an Gewürzen, was verfügbar ist, die fast alles verzeihende (Alessi) Pfanne erfreut uns auf einem Camping GAZ Kocher, seit wir mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Für das heutige Nudelgericht haben wir Barillas Neuschöpfung verwendet wegen des extrem hohen Eiweiß Anteil der roten Linsen: schmeckt ganz anders als ein >normales< Linsengericht, wir werden jedenfalls dabei bleiben, so wie wir schon lange schwäbische und andere Berglinsen für kalte oder lau+warme Salate+Zubereitungen mögen!

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Mecklenburg Vorpommern mit dem Wohnmobil, dem Fahrrad und zu Fuß

Eine WoMo Tour im September 2020 über die Oberpfalz nach MeckPomm

Camping Plätze (CP) in der Reihenfolge der Nutzung

www.freizeithugl.de 95666 Mitterteich Nordoberpfalz, Außenschwimmbad, super Sanitär, SAT TV, Wlan, Restaurant bei der Heimfahrt besucht, schöne Wanderwege, auch für spätere Radtouren geeignetwww.familienpark-see.de 01968 Senftenberg -er See, Familienbad, Kieferwald, kein TV, Wlan, super Fahrradwege, super Restaurant  >Drogerie< in Senftenberg

www.haveltourist.de 17237 Userin Havelberge Woblitzsee, super Sanitär, tolle Terrassen, Wlan, nur teils SAT TV, klasse Fahrradwege, tolle Fischereihütten unterwegs

www.campingtour-mv.de 17192 Waren Kamerun Müritz, super Sanitär, SAT TV, super Fahrradwege, klasse Fisch Kauf Haus und REWE in der Nähe

www.campingplatzbadstuer.de 17209 Bad Stuer Plauer See, hypersuper Sanitär weil Duschen mit WC, SAT TV, nette KneippBar mit Wlan, super Fahrradwege und Wandern, super Restaurant in Plau an der Metow

www.campinginsel-havelberg.de  39539 Havelberg, zentrale Lage zur Altstadt, freie Platzwahl, SAT TV, Sanitär ordentlich, Hühner auch auf dem Platz, 850J alter ev. Dom

Mecklenburg Vorpommern (MeckPomm) ist Spitze:

2019 zum 4. Mal beliebtetes Reiseziel vor Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, hat 2.000 km Küste, 1.000 Seen und 8 Sternelokale, Links dazu:

nur 69 Einwohner/qkm www.natur-mv.de

Radwandern www.auf-nach-mv.de/radwandern

Plattdeutsch www.de.wikivoyage.org/wiki/Mecklenburg-Vorpommern

die meisten Herrenhäuser und Schlösser in Deutschland www.gutshaeuser.de/de/urlaub_im_schloss_gutshausUnsere Tour im Einzelnen

SA 05.09. 400km erst die A96 ab Wangen, Memmingen und dann nach Nürnberg auf einer tollen Landstraße um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr nach Oberfranken resp. Mitterteich auf den www.freizeithugl.de – einem großen Platz mit 30 Stellplätzen und 80 Parzellen, einem Restaurant für bis zu 170 Hochzeitsgästen und langer Sommerodelbahn, eine Anlage mit schöner Aussicht und einer Kapelle, von den Eltern und Begründern des Platzes 2006 errichtet.

SO 06.09 Wir wandern die 10km Hirschentanz – Steinbruch – Runde im Uhrzeigersinn und finden sonnenverwöhnte Nadelwälder mit unzähligen Ameisenhäufen, auch nah aneinander und deren Bewohner im emsigen Verkehr auf den steinigen Waldwegen, dann den aktiven Steinbruch im ehemaligen Vulkankegel und auf dem Rückweg Laubholzwälder, Blau- und Preiselbeeren mit Heideflecken und einen Teich.

MO 07.09. Weiter über die BAB bis Abfahrt A13 Ruhland, dann noch eine 40km Runde durch die Gegend mit ihren schönen Alleen samt altem Baumbestand. Ankunft nach Mittag, wir haben einen halbrunden großen Platz in Süd-West Ausrichtung mit direktem Abgang zum riesigen Badesandstrand, aber weder Wlan noch SAT TV. Erster Rundgang: es ist schon schön hier, vor allem für Kids, keine Hunde, und alles etwas in die Jahre gekommen, das DDR Vermächtnis zeigt sich im Hauptgebäude mit Stallarchitektur, See* Restaurant mit eingeschränktem Angebot, einem schon länger geschlossenem Imbiss, der neue Italiener hat zwar regionale Fassbiere aber heute Ruhetag. Große z.T. sehr alte Dauercamper Areale schließen sich an, zur Strasse dann gemauerte neue Ferienhäuser mit z.T. dicken Autos davor, man zeigt was man hat.

DI 08.09. Zu Fuß nach Senftenberg SFB, alle Orts- und Hinweisschilder auch auf Tschechisch, die Stadt hat jetzt Kur Status: wir essen sehr gut im www.drogerie-restaurant.de samt Gespräch mit der regionalen Weinkönigin Maya Mai (danke für das offizielle Pressefoto) über Reize und Ziele der Gegend, SFB ist sehr schön auch was die riesigen Neuanlagen wie den Hafenbereich betrifft, die historisch mächtige gemauerte Peter&Paul Kirche, der klasse Radrundweg am Ufer mit vielen getrenntem Abfalltonnen und WCs, man hat vorgesorgt und das ist gut so.

MI 09. Fahrt mit dem eBikes bis Großkoschen, dann über eine kleine Eichenallee zum vielfältig auch mit Schwimmhäusern genutzten Geierswalder See und teilweise mystischen Heidelandschaften plus einem Gespräch mit dem Herrn vom Sicherheitsdienst zum Partwitzer See mit riesigen Sandufern und jeweils in den Kanälen gewaltigen Schleusenanlagen zum Ausgleich der Wasserspiegel, mittags Fisch auf der Terrasse der www.grubenlampe-geierswalde.de und zurück auf den angeblich beliebtesten Platz von 10 Bewerbern bestimmter Anbieter, der CP Forggensee ist auch dabei, wir fühlen uns wohl im warmen Freien, ein Genuss ohne Markise und Zeltumbau, einfach nur frische Luft, mit Besuch vom Igel, nachmittags war es das Eichhörnchen…

Do 10.09. wieder mit den Bikes zum 31m hohen Aussichtsturm für Panoramen und weiter im um den See, wir finden den CP im sorbischen OT Niemtsch schön gelegen, auch mit Badestrand und Senftenberg ist zu Fuß erreichbar.

FR 11.09. um 4Uhr nachts macht das vom Aussichtsturm gut zu sehende Zementwerk Lärm, irgendein Gebläse läuft auf Touren, im Grunde eine Ruhestörung. Wir fahren heute 300km nach Userin. Stau am Berliner Ring im Osten, tolle Alleen nach Norden, Ankunft nach langer Anfahrt auf einspurigem Feldweg, ein Platz >on the hill< aber mit Bäumen, also kein TV dafür bisher bestes Wlan. Dann der Rundweg über die große Anlage, wir laufen weiter bis zum kleinen Yachthafen, sitzen dann draußen vor dem WoMo.

SA 12.09. Mit den Ponys – so hat RIESE&MÜLLER unsere 20 Zoll Räder genannt, heute Tinker – fahren wir 30km um den Woblitzsee auf herrlich kleinen Wegen, nach Wesenberg und später durch viel Wald und auch Tiefsand zum Schieben, zurück über den Ort Userin Mühle mit für uns zu viel besuchten schön gelegenem Restaurant am See und dann zum Platz zurück.

SO 13.09. Wieder mit den Bikes durch gesunde Mischwälder mit nur wenigen toten Fichten nach Neustrelitz am Zierker See, Hafen und Marktplatz sind aufwendig renoviert, der Seerundweg verläuft dann mehr im Landesinneren, Richtung Gut Prälank fahren wir nach Groß Quassow und weiter über Userin zurück, bisher 150 herrliche MeckPomm km, die Ponys laufen gut und sicher, ibs. auch über anspruchsvolle natürliche Holperstrecken!

MO 14.09. Mit den Bikes nochmals die Strecke wie Samstag, vom Woblitzsee über Wesenberg zur Hausbrücke Ahrensberg zur www.fischerei-wesenberg.de mit Frühstück dort am Übergang Finowsee zum Drewensee. Zurück werden die Bikes eingepackt, 56km nach Waren warten moin, das Klima ist echt sommerlich und damit einfach nur klasse 🙂

DI 15.09. Eine Umleitung nach Waren ist 2x falsch gepfeilt, aus 56 werden so über 80km, aber dank der Nachfrage in Fernfahrerlokal finden wir den richtigen Weg zum Platz auf der schattenlosen Bratpfanne vom CP Kamerun: der bietet bühnenreife Performance aller gehenden und fahrenden Gäste, ein Quad ist dank der brottrockenen Sandwege am staubigsten, Sanitär ist komplett neu, die Putzfrauen können uns leid tun bei dem Staub! Wir laufen durch Wald, über Holzstege und durch das Volksbad resp. Villenviertel in die Altstadt von Waren mit dem Fußgängerbereich: Entweder haben wir Waren in falscher Erinnerung oder ist die Stadt eine Touristenhochburg geworden? Das Hotel Kleines Meer hat Ruhetag, die Tapas Kneipe will 2-3 Tage zuvor eine Anmeldung, wir kaufen beim Bäcker ein und laufen wieder zurück, ein 10km Ausflug war es dann doch, mit Abendessen wieder hinter dem WoMo wegen der Abendsonne mit tollem Sonnenuntergang, es ist echt warm draußen 🙂

MI 16.09. Wir fahren mit den Bikes am See entlang, zur Klinik in Klink und zum Schloß (Hotel), reservieren für Mittag 13:30 geht nicht weil um 14Uhr die Küche schließt, aber um 12:30 noch keine Gäste da sind. Also weiter nach Sietow Dorf mit der schlichten Seefahrerkirche und geschlossenen Gaststätten, weiter nach Sietow zum traditionellen >Tau`n Kornpunkt< mit gutem Mittagstisch, wir hatten frischen Rotbarsch (10). Zurück zum www.fischkaufhaus.de für Müritz-Zander in bester Qualität! Nach Sonnenuntergang wird es stramm kalt, die Laika ist einen noch warm von Tag.

DO 17.09. Nach dem Einkauf per Rad weiter nach Waren auf die östliche Seite, das Hotel von vor vielen Jahren haben wir nicht wiedergefunden, es ist sehr viel neu gebaut worden. Wir fahren den Weg im Naturschutzgebiet, damals mit gemieteten Tiefeinsteigern gestrampelt, heute mit den eBikes geht es auch noch weiter in der Runde mit Sand und vielen Wurzeln und über Waren zurück. Weil früh kalt draußen, bleiben wir gerne in unserem WoMo…

FR 18.09. Zum nahen Fisch Kauf Haus wegen Zander und mehr, danach zum Müritzfischer in Eldenburg, es gab fein geräucherten Saibling und Lübzer in dieser schönen Hafenkneipe, das Bisent Gehege kennen wir schon und ohne Fütterung sieht man nicht viel. Die Camping Wochenendgäste kommen in wahren Kolonnen an, man sitzt in großen Gruppen vor den Fahrzeugen.

SA 19.09. Mit den Rädern zum benachbarten Bauernmarkt, der sich als best- und dichtbesuchtes Esslokal herausstellt, deshalb zum Schloss Klink und über den Waldweg ohne Strasse zurück. Bikes einpacken, moin es geht weiter!

SO 20.09. 7Uhr Sonnenaufgang und die Heizung einmal anstellen, wir fahren nach Bad Stuer an den Plauer See. Wlan funzt wie gestern nicht, man kann nur auf den nächsten CP hoffen. Vor 7Uhr werkeln die Nachbarn recht laut, ab 7 läuft deren Motor im Stand und erst 15min später fährt man los, Rücksicht ist was anderes! Im Bad ist die Hölle los, bedingt durch die frühe Nässe im Gras eine unendliche Sauerei mit Erde und Sand, die Putzfrauen können einem leid tun. Um 9Uhr wärmt die Sonne richtig. 9:30 Abfahrt, wir kaufen zum letzten Mal Zander im Fisch Kauf Haus, aus den vorgesehenen 33km wurden wegen der Umleitungen wieder einige mehr, traumhaft kleine Landstrassen mit vielen Ausweichbuchten oder Sandstreifen, es geht langsam aber gut. Schließlich kommen wir über das wieder bestbesuchte Ausflugsziel Bären Mühle zum Bad Stuer CP unter Führung einer toughen Chefin, der Ehemann kocht und gönnt uns keinen Pfeffer, der würde seinen Flammkuchen >versauen< (O-Ton), die SB Kur-Bar vor der Rezeption ist nett gebaut und hat WiFi. Am Nachmittag laufen wir zur Badebucht (s.o. fast alles verboten) und durch das kalte Eisvogeltal zum www.bärenwald-müritz.de mit über 15 Tieren in Hege und Pflege, die sich von den Besuchern weniger beeindrucken lassen und faulen oder fressen… die Anlage ist einmalig und schön weil großzügig, ein Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN. Rückweg zur Kur-Bar mit Handys, MacBook und iPad zum Login wegen der Mails. Abendessen mit Zander vor dem Womo, die Sonne ist wegen der hohen Bäume schon früh weg und es wird spürbar kälter, wir gehen rein, vorher in die einzigartigen Dusche, WC und Waschbecken in einem Raum, die beste Sanitäreinheit bisher und toll gelöst!

MO 21.09. Heute räumen wir das Womo auf, die Sonnenmarkise wird von Vogel- & Dreck gereinigt wie die Frontscheibe auch, die Radfahrt ist nach zwei Spaziergängen zum Badestrand und nachmittags durchs Bad Dorf Stuer auf morgen verschoben, wenn das Klima mitmacht.

DI 22.09. Wir verlängern um einen Tag und radeln dann die 10km nach Plau am See: zur Hälfte anspruchsvolle Waldwege, die andere Kies am Uferweg, in Plau ist die Hebebrücke in Reparatur, die >Hühnerleiter< 500m weiter tut es auch, eine renovierungsbedürftige Holzkonstruktion, wir finden im Hafen ein Fischlokal www.an-der-metow.de mit Zander an Nudeln und dem bisher besten Sauerfleisch mit Bratkartoffeln und Salat, eine super Küche und gute Portionen mit langem Anhalt. Wir putzen die Ponys und bringen sie in die Garage.

MI 23.09. Rund 60km fahren wir zur www.campinginsel-havelberg.de über Umleitungen (erhöhen die Ortskenntnis) was sonst und damit tollen Landstrassen, stehen frei auf dem Platz und haben Besuch von 2 Hühnern :-), laufen über die Fußgängerbrücke in die Innenstadt, d.h. hier von einer Insel auf die nächste, deren mächtiger www.havelberg-dom.de über alles herrscht, mit Schießscharten im Eingangsbereich und einem eindruckvollen und aktuell leider vertrocknetem Dekanatsgarten. Gegenüber residiert ein Italiener, wir ziehen das Gasthaus >Zur Domtreppe< mit Terrasse und Havelblick für Brat+Hering+Kartoffeln vor, es war sehr lecker und reel (Weizen €3 Fisch €9) und leider der letzte warme Abend draußen.

DO 24.09. Wegen beginnendem ergiebigen Regen beschließen wir, heute 400km zu unserem diesjährig ersten CP Freizeithugl und morgen 400km nach Wasserburg zu fahren und bezahlen, wir tanken voll für 96,9Cent/l und landen um 17Uhr in Großbüchelberg, essen Karpfen im Bierteig mit Bratkartoffeln und pünktlich zum Einschlafen kommt der große Regen bis am Folgetag um

FR 25.09. 7Uhr bleibt es grau in grau, also war gestern die Entscheidung zur Heimfahrt, am Nachmittag bei Sonne, völlig richtig, Camping ist für uns das Leben im Gras und am liebsten bei warmen Temperaturen! Damit haben sich die 3 Wochen mehr als gelohnt, es gab viel Neues, MeckPomm und der Osten sind landschaftlich wie kulturell wertig und wir kommen sicher wieder – mein Dank an Elke und Steffen aus Döbeln für die guten CP Adressen 🙂

Fazit

3 statt 4 Wochen Osten über Oberfranken, klasse Wetter, viel Gegend erlaufen, 300km geradelt und genossen, 400 Fotos mit dem iPhone erstellt, 3x nicht nur die Bettwäsche gewaschen. Der Laika-Fiat läuft 2300km mit 230l Diesel. Zu groß der Preisunterschied 0,5 Bier für €5,90 im Fischlokal an der Metow in Plau und €2,90 in der Oberpfalz im Landgasthaus, €25pd hier für den Platz und in Senftenberg €50, der Osten hat aufgeholt bis überholt, wir haben für die CPs €32 pd ausgegeben und finden den Osten mittlerweile oft teurer, Franken hat ein deutlich günstigeres Preisniveau! Unabhängig davon ist MeckPomm weil dünnbesiedelt, an Seen reich und kulturell hochinteressant. Ein Eindruck bleibt, die Investitionen betreffend: Dächer neu, Straßen in den Städten gepflastert, neue Bundes- wie Landstraßen mit Fahrradwegen und dazu viele alte Alleen mit tollem Baumbestand! Schon bemerkenswert die beispielhafte Disziplin, in öffentlichen Bereichen eine MNS-Maske zu tragen. Und die Uhren im Osten ticken anders, eher leiser, die Ähnlichkeit mit der westlichen Küstenregion ist spürbar, auch sprachlich. Das Leben ist unaufgeregter aber keineswegs sprachloser, im Gegenteil, vieles beruht erstmal auf Vertrauen.

Die Hilfsbereitschaft ist, wie schon direkt nach der Grenzöffnung (Inga Bause zum 09.11.1989: Käfighaltung und Freilandhaltung – ich war schon in meinem 5. Lebensjahr im Osten, wir beide 1978 und nach dem Mauerfall unzählige Male und immer wieder gerne) oft erlebt, die gleiche geblieben, wenn wir z.B. mit der Karte in der Hand irgendwo auf der Strasse standen:

Kann ich helfen?

alle Aufnahmen iPhone 11 Pro Max ooc außer (c) Senftenberger Weinkönigin 

(c) slowfoto.de