Panoramen mit dem iPhone 11/13

Malerwinkel am späten Nachmittag, mit Blick auf die Halbinsel Wasserburg am Bodensee

PANORAMEN leicht gemacht

Mit meinem ersten iPhone4 waren panoramische Aufnahmen mit Bordmitteln noch nicht möglich, ich musste mühsam EOS 5D JPGs stitchen, mit der erweiterten [Fotos] App sind Panos für mich vor allem bei Landschaftsaufnahmen per Hochformat oder zur vertikalen Formaterweiterung per Querformat zu einer Leidenschaft geworden: Ohne Stativ, aus der Hand, bis knapp über 180Grad Bildwinkel mit dem 26/28mm KBÄ Weitwinkelobjektiv, seit dem IP11 auch mit 13mmKBÄ Superweitwinkel und dem IP13 bis 77mm KBÄ Teleobjektiv, da kommt schon Freude auf!

Zum Unterschied zu den >normalen< Einzelaufnahmen kann man beim Pano zwar das AF Feld beliebig verschieben, was ich wenig nutze, hingegen die Belichtung per gewohnten Fingerwisch nicht korrigieren, hier hilft nur tricksen: bei Aufnahmen am Tag fange ich möglichst im hellsten Bildbereich an, von links nach rechts oder umgekehrt zu panografieren, bei eher nächtlichem Licht beginnt mein Pano eher im dunklen Bereich, die Kamera regelt die Belichtung sehr gut, wenn man nur langsam genug voran geht. Ist die hellste Stelle tagsüber in der Mitte, verarbeitet das iPhone immer noch einen größeren Belichtungsspielraum als meine Augen vertragen!

bearbeitet: die Hundeperspektive bei Dunkelheit in Blau und Grün, denn Hunde können Rot nicht sehen

Wer mit der ruhigen Kameraführung Probleme hat, ist zum Üben mit einem Handstativ gut bedient, es gibt zahllose Ausführungen, auf die ich gerne verzichte, lieber eine verhutzelte Aufnahme löschen und neu überdenken als irgendwas Sperriges mitführen, vor allem die früheren 6/7+ oder die aktuellen Pro Max Versionen der iPhone lassen sich mit einem entsprechend griffigem Case super in der Hand resp. beiden Händen halten, wobei das abgerundete 11er mein Favo gegenüber dem eckigen 13er bleibt 🙂

Hoch- oder Querformat? Waagrecht für z.B. Landschaften geführt hat sich das Hochformat bewährt, bei hohen Bauwerken das Querformat, was aber zu Verzeichnungen führen kann, wenn das iPhone nicht präzise waagrecht nach oben gedreht wird, auch für mich eine schwierige Disziplin, die viel Übung erfordert (Kirchen etc.), kürzere Pano-Winkel wirken dann oft besser und sind leichter zu erstellen.

Fazit: mit ein wenig Fantasie kann man viel erreichen, Nacharbeiten sind i.d.R. nicht mehr nötig. Zum Ende noch ein Tipp: anstelle Tippen einfach die Kamera kurz anhalten und etwas zurückführen, dann stoppt die Aufzeichnung, das war es dann! Hier einige meiner aktuellen Landschafts Panoramen:

Päwesin
Beetsee bei Päwesin
San Gimignano Blick von der Stadtmauer aus nach Süden
San Gimignano wie vor
Tonda bei Montaione
Certaldo Blick nach Süden
Rosignano Yachthafen
Castelfalfi
Toscana
unterwegs
Castelfalfi mit dem riesigen Golfplatz weiter links
Sulzberg Alpenblick 26mm KBÄ
Malerwinkel mit Sonnenuntergang
Sulzberg per SWW 13mm KBÄ
Westallgäu Voralpenland 52mm KBÄ
Hege mit Blick auf den Pfänder
Wasserburg mit Blick auf den Säntis
Wasserburg Anleger mit Blick auf Bregenz

alle IP11/13 Aufnahmen sind unbearbeitet außer Datenreduktion

PS Reisen und in eigener Sache: mein Körper gehört mir und ich möchte ihn weitergehend unbeschadet behalten, weshalb ich bisher 3x gegen Covid geimpft bin und weiteren Schutzimpfungen positiv entgegensehe, wir wollen gesund bleiben, reisen sehr gerne seit wir uns kennen und freuen uns jedesmal auf neue Eindrücke, Kultur, Kontakte, Informationen oder ein Wiedersehen. Es wäre einfach zu schade, wenn die tollen Fotoapparate zuhause bleiben müßten 🙂

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch 2022 ein LIVE COACHING per Videotelefonat an: für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

Toskana – endlich wieder reisen!

14 Tage in Tonda – wiedergefunden

Tonda ist unser Domizil, wir waren wie vor über 10 Jahren hier in einer modern ausgestatteten Wohnung mit kleinen Fenstern, denn der alte Bauernort mit damals 350 Einwohnern und deren Vieh im Erdgeschoß wurde vor 50 Jahren von Hapimag historisch korrekt wieder aufgebaut. Heute urlauben hier bei Vollbelegung 180 Partner, mit Außenschwimmbecken, Tennisplatz, großem gemeinsamen Garten und neuem Restaurant, dessen moderner Baustil vor 10 Jahren in neuen ca. 40qm de luxe Einraumwohnungen mit Balkon oder Terrasse fortgesetzt wurde: Die Anlage ist hochkarätig, liegt abseits wie die nahen Dörfer auch und damit sehr ruhig, bietet idealen Ausgang für Ausflüge und Wanderwege oder Einkauf vor Ort und in der näheren Umgebung. Wir haben u.a. die folgenden alphabetisch angeführten Orte aufgesucht, dazu eine Galerie von knapp 60 vorab ausgesuchten Fotografien, deren gemeinsame Auswahl dem Verlauf unserer Reise angepasst ist und wie der begleitende Text ausschließlich unsere persönlichen Eindrücke wiedergibt: 

Castelfalfi ist als Golfdorf fest in indischer Hand, 2 riesige Hotels, viele Appartements oder Reihenhäuslein, auch leerstehend, im Ort gibt es ein Restaurant und eine Bar mit gemeinsamem und schönen Garten samt Baumbestand, wir genießen einen Rundgang mit Blick auf den riesigen Golfplatz

Castelfiorentino ist Verkehrsmittelpunkt als Bahnhof und riesigem Wochenmarkt mit wohlfeilen Angeboten aller Art, aber auch mit einer wuseligen Kolonie von Bibern, Enten und Ratten unter der Brücke  

Certaldo hat den für uns schönsten COOP FI unten in der Stadt und oben (C-Alto) eine vollständig erhaltene Altstadt als Art Straßendorf, mit der Kirche am östlichen und einem Restaurant mit tollem Garten am westlichen Ende, wir haben die Vorbereitungen für ein Straßenfest miterlebt 

Colle di Val d`Elsa enttäuscht, hier ist die Zeit stehen geblieben, vieles ist renovierungsbedürftig oder steht zum Verkauf, der Glanz aus der Arnolfo Zeit war einmal, das Lokal ist weg, dafür Parken ohne Gebühr, weil die Einwohner auch nur außerhalb der Altstadt parken können

Empoli mit Wochenmarkt auf dem zentralen Parkplatz, ein großer Rundgang durch die Altstadt mit tollen Geschäften

Gambassi Terme hat den herrschaftlichen Park sozialisiert, die Therme ist außerhalb des Ortes, der Ort hat Reiz ibs. auch wegen der Hanglage und dem üblichen Wochenmarkt wie anderswo auch

Greve hat sich gut gehalten, mit vielen Besuchern ist das Zentrum stark touristisch, Montagliaris Restaurant und die Enotek Vignamaggio waren geschlossen, Castello di Uzzano gehört jetzt Adidas, die Weinboutique Verrazano war geöffnet

Montaione bietet einen fast quadratischen Wochenmarkt auf dem zentralen Parkplatz und eine eher kleine und winkelige Altstadt, einen guten COOP und die externe Tankstelle mit feinem Restaurant und PKW Waschanlage

Rosignano und Cecina haben wir per traumhafter Rundstrecke von Sughera aus Richtung Meer aufgesucht, teils mit Schotter, durchweg mit kurvigen Motorradstraßen und weiten Aussichten in die Landschaften mit unendlichen Feldern: Ein Eis im mondänen Hafen von Rosignano, einen Café an der klassischen Hafenbar von Cecina

San Gimignano ist schon schön und prall voll mit Touris, aber wir sind ja auch welche, wir waren sowohl solo dort und auch geführt mit herrlicher Wanderung: die mittelalterliche Geschichte ist grausam, ganz Italien scheint damals zerstritten, man hat sich gewaltig bekriegt und in der Stadt untereinander ebenfalls, es ist nur gut dass es heute anders ist! Schön sind die kleinen Geschäfte, in denen auch die Einheimischen einkaufen, der Abstecher zum Weingut San Donato ist es wert, auch wegen der tollen Ausblicke und nicht nur, weil wir die Weine mögen

San Miniato hat einen kleinen übersichtlichen Wochenmarkt, es sind ja immer wieder die gleichen Händler mit den Lieferwägen samt riesigen ausfahrbaren Dachkonstruktionen, die vielfältige Ware sehr günstig anbieten, oft auch wertige regionale Kleidung, toll der Blick vom Torre über Stadt und Land

Siena haben wir mit dem Zug von Castelfiorentina aus erreicht, per zig Rolltreppen sind wir hoch durch den modernen Einkaufsmarkt zum nördlichen Einstieg in die Hauptmeile Via Camollina und langsam bis zum Campo gelaufen, danach weiter um viele historische Ecken, leben wollte wir hier nicht wirklich, gezielt einkaufen eher, man muss ja auch was mit nachhause bringen 🙂

Sughera bietet Aussteigern und Einheimischen wie Gästen viel Landschaft und eine hervorragende Ziegenmilch Käserei, die es uns angetan hat

Vinci lohnt nicht nur zu Fuß, die längliche Altstadt bietet Aussichten und viele schöne Winkel innerhalb der Stadtmauer und einen dem Meister gewidmeten Kreisverkehr

Volterra ist eine Empfehlung für sich, klasse Geschäfte und Restaurants, wir freuen uns auf einen weiteren Besuch mit mehr Zeit

FAZIT: bemerkenswert ist die Disziplin der Italiener, die z.T. auch im Freien Masken tragen und sorgfältig beachten bzw. warten, wenn der Zugang zum kleinen Geschäft auf 1 Person beschränkt ist, und das ist sehr oft der Fall. Viele Bars oder Geschäfte sind platt, man findet >se vendi< in der Menge. Grundsätzlich ist die Freundlichkeit resp. Hilfsbereitschaft groß, ein alter Herr hat uns, weil wir zweimal nach Navi falsch gefahren und wegen der innerorts gesperrten Straße ein Schild >tutte directione< übersehen haben, einfach angehalten und gesten- wie wortreich den richtigen Weg erklärt, und die Ausführung sogar überwacht, am ersten Tag hatte uns der Besitzer der automatischen Tanke beim >voll tanken< geholfen! In der Anlage grüßen die Gärtner, Hausdamen und -meister, Beschäftigte im Service sind emotional und speditiv dabei. Schön bei Hapimag ist das gehobene Niveau der Einrichtungen, klasse Betten und ibs. hier wieder die Sauberkeit in der Wohnung und die Pflege der Anlage! Das Umweltbewusstsein außer Haus ist hingegen nicht wirklich ideal ist, die Berufsjäger hinterlassen ihre Patronenhülsen wo der Schuss gefallen ist, und die Jagd des Vorausfahrenden auf der Straße ist wie in meiner ersten Südtirol Erinnerung von 1970, es muss einfach überholt werden 😦 Nebeneffekt der in der Schweiz und Italien geltenden Tempolimits: unser Verbrauch liegt auf dem bisher niedrigsten Niveau aller Fahrten, der kontinuierliche Verkehrsfluss ist geradezu ideal dafür, der Verkehrsdichte angepasst finde ich variable Limits auf Autobahnen richtig, ebenso 100km/h auf breiten Bundesstrassen, auf kleinen Landstrassen reichen 80km/h und in Ortschaften außer Durchgangstrassen genügen 30km/h ibs. im Kreisverkehr und vor allem zur Vermeidung schwerer Personenschäden.

Was auffällt, sind geografische Weiten, riesige Weinberge, oft mit neuer Gestaltung der Wirtschaftswege, so dass der Vollernter die Trauben ansaugen und anschließend dem Laster weitergeben kann, der sofort ins Weingut fährt, das Lesegut ist ja verletzt, es gibt noch viele Weingüter, die >Lese von Hand< auf dem Etikett notieren. Ebenso groß erscheinen Äcker, die gigantische Höhenunterschiede aufweisen und damit sicherlich nicht einfach in der Bodenbearbeitung sind. Die Mischwälder, meist privat gekennzeichnet und für die Jagd genutzt, sind allen Anschein nach top gesund, auch wenn es monatelang nicht regnet, am Morgen ist die Natur feucht, Baumsterben wie in den Nadel Monokulturen vom Harz oder Schwarzwald haben wir nicht beobachtet.  

Viele Landschaften und kleine Strassen sind abwechslungsreich, die Tage mit Sonne warm, nach Sonnenuntergang wird es spürbar kalt und in den Nächten auch sehr frisch, die Ruhe hier ist toll, selbst die Tauben turteln ohne üblichen Krach wie zuhause am Bodensee, man kann weit wandern außer Privato und in Jagdarealen, es wird dort viel geschossen, vor allen zum Wochenende, die Speisekarten zeugen vom Wild 🙂 Parken in Ortschaften ist frei oder kostengünstig, die COOP-FI Märkte sind oft klasse, man muss sowieso zum Einkauf fahren! Zum Verkehr: Jeder fährt und überholt, wann wie wo er will, teils bedenklich, das nichts passiert, ist nur der oft geringen Verkehrsdichte zuzuschreiben, innerorts ist man geduldiger, vielleicht wegen der Zuschauer? Im Winter werden manche Strassen laut Aussage weder geräumt noch gestreut, dann soll es oft auch recht problematisch sein. Mit wenig Geld in der Tasche kann man die Wochenmärkte gut nutzen, das andere Preisniveau ist wie zuhause. Es wird viel, auch am Samstag gearbeitet, oft wohl auch schwarz und das ist bei 22% MwSt. (k)ein Problem. Die Proteste gegen den Green Pass sind zwar heftig, Dragi will aber hart bleiben, Portugal hat mittlerweile in €uropa die höchste Impfquote mit einem Ex General als Leitung, es geht wohl auch anders als mit knapp unter 70% bisher Geimpften in D: wie kann man diesem Virus dauerhaft anders als mit Impfung begegnen? Für seine Verbreitung sorgt der Sorglose oder Ungeimpfte von alleine… wir stehen vor 3xG geimpft, mit dem mRNA Impfstoff, der aktuell seine Wirksamkeit gegenüber den weitest verbreiteten Tot-Impfstoffen klar bewiesen hat! Mit der Impfung hat Reisen wieder (s)eine wichtige Bedeutung für Alle, Gastgeber und Gäste 🙂

Alle Aufnahmen mit dem iPhone11 Pro Max und der EOS M5 mit EF-M 55-200mm 4.5-6.3 IS STM – meist wenig oder unbearbeitet – Fortsetzung ist vielleicht geplant

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Slowfotos für die KW 28 2021

schon schön hier – wenn man es so sieht

Ein kleiner Rundweg im Osten von Wasserburg zur Wassersportschule am wieder geöffneten Schwimmbad Aquamarin und am Bichlweiher, mit wenig Touristen trotz herrlichem Wetter und mittlerweile gut ausgebuchten Ferienwohnungen und Hotels

und hier noch ein paar Eindrücke vom Malerwinkel im Westen Fotografie: nach der Phase der Messsucher Kameras habe ich gerne die (digitale) Spiegelreflex zum Fotografieren genutzt, der optische Sucher war ideal für fast 3-dimensionales Sehen, zumindest für die exakte Bestimmung vom Ausschnitt samt Beurteilung der Schärfentiefe. Heute nutze ich i.d.R. spiegellose Systemkameras, die per eSucher (Canon EOS RP, M5 mit 26 bzw. 24 MPI) oder dem rückseitigem Bildschirm (Canon EOS M, 6D im Live View mit 18 bzw. 20 MPI) präzise farbliche Kontrolle bieten, erste Sahne ist hier das immer dabei iPhone 11 (12MPI) mit dem im Vergleich zu den Kameras riesigen Bildschirm 🙂 

IP11PM  ooc  Fast Resize

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Slowfotos für die KW 27 2021

Eriskircher Ried in der Irisblüte

Einmal im Jahr ist der Rundgang im Ried ein Must, zu anderen Zeiten Lust:

Die nicht mehr taufrische Canon EOS M5 ist meine aktuelle Anschaffung und fordert andere Einstellungen als die bisher gewohnten, bietet aber auf Grund des sehr guten eSuchers resp. des rückseitigen Bildschirmes eine präzise Kontrolle ibs. der zu erwartenden Farbwiedergabe, weshalb ich den Bildstil [Neutral 755000] gewählt habe, mit Hilfe vertrauter Augen 🙂 – das verwendete EF-M 55-200mm 1:4.5-6.3 IS STM (macro 1m) wurde seinerzeit als eher weich in der Endbrennweite kritisiert, was ich so nicht nachvollziehen kann. Die gezeigten Aufnahmen sind out of cam, mit dem eSucher, kleinem oder weitem ONE SHOT AF-Feld erstellt und oft 1/3 LW oder noch knapper belichtet, um ausgeblichene helle Partien zu vermeiden: uns gefallen die Farben jetzt sehr gut! Für die sicherere Handhabung habe ich auch eine kleine Bodenplatte mit zwei Aufnahmen für den Haltegurt (bleibt aber ohne) als Griffverlängerung montiert, so liegt die M5 fester in der rechten Hand, linksseitig ist der Fang-Bändel am Gehäuse fixiert: mit nur 735g bietet diese Kombination einen großen fast 4-fachen Telebereich von 88-320mm KBÄ bei gerade noch akzeptabler Lichtstärke und stellt damit eine nette Ergänzung zum iPhone 11 mit 13-26-52mm KBÄ dar! NB: der eSucher erleichtert die korrekt waagrechte Ausrichtung nicht, die optionale Wasserwaage wird somit ab jetzt obligat 🙂

EOS M5  –  ooc außer SW  –  Fast Resize

Eriskirch vom 18.05.2020 mit dem IP 11 PM, jetzt als Dorfspiegel Titelbild der Juli Ausgabe – danke!

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Elektro Mobilität

eAuto vs eBike

Seit 6 Jahren gehören eBikes (20„ R&M Pony) zu unserem mobilen Leben, sehr gerne genutzt und das mittlerweile im 4-stelligem km-Bereich: 25kg schwer, der Akku hält locker 80km auch bei heftiger Nutzung durch, auf Stufe 2Tour, 3Sport und bergauf auch mal 4Turbo = maximal, Steigungen haben keine Chance mehr, schiebend erklommen zu werden, bergab wäre mir eine wählbare Rekuperation zur Entlastung der beiden exzellenten Scheibenbremsen allerdings willkommen, da war ich einmal 70km/h schnell. Okay, schon die damaligen Einstiegspreise waren keine Schnäppchen, wir sind allerdings immer noch mit dem Kauf zufrieden und freuen uns auf jede Nutzung, um den Radius der Bewegung gegenüber >zu Fuß< zu verdreifachen oder auch mehr. Schon schön ist, dass man für die Unterstützung bei der Fortbewegung immer noch treten muss 🙂

und das auch in naturschöner Umgebung
2 brave Ponys warten
für den Transport sicher geparkt in der WoMo Garage

Vor Kurzem hatten wir Gelegenheit, zwei Tage lang ein eAuto (BMW i3) zu nutzen, ein völlig neues Konzept aus 2013, bisher 200.000 mal gebaut, dieser bereits 40tkm in Vermietung, knapp 1,5t leicht, vorn ein komfortabler 2-Sitzer mit zueinander zu öffnenden Türen, so dass die (kleinen!) Passagiere auf der Rückbank besser zu händeln sind. Der Akku hält um 120km durch, die gleiche Distanz ist per Range Extender (Verbrenner) nochmals zu bewältigen. Aus kundiger Quelle habe ich erfahren, dass der i3 damals als völlig eigenständige Neukonstruktion vornehmlich für groß+städtischen Einsatz konzipiert war, die aktuelle Version bietet die doppelte Distanz per neuem Akku und das auch ohne fossile Extension! Fest verbaute (proprietäre) Akkus haben halt immer Nachteile 😦

Wie fährt sich das one-pedal-drive Erlebnis? Zunächst gilt es, das allzu giftig ansprechende einzige Pedal überaus soft zu behandeln, eine Reduktion im Sinne der Effizienz wäre mir lieber, um den durchaus sportlichen Charakter der Beschleunigung besser zu zügeln, weniger wäre mir hier mehr. Gleiches gilt für die (zu) heftig einsetzende Rekuperation, wenn das Pedal losgelassen wird: macht zwar Sinn, die mechanischen Bremsen per Motorbremse zu entlasten und dabei Energie zurück zu gewinnen, aber auch hier wäre etwas Sanftheit in der Pedalwirkung wünschenswert. Hat man sich nach den ersten km an diese doch sehr spontanen Eigenschaften des i3 gewöhnt (man kann auch damit leben), fällt dennoch die m.E. grenzwertige schmale 155er Schallplatten Bereifung ins Gewicht, die weder der enormen Beschleunigung noch der Höchstgeschwindigkeit von 160km/h gerecht wird, allenfalls bei Regen Aquaplaning Vorteile hätte! Aktuell verbaut BMW Schläppchen mit breiten Gummis, die nicht nur der Optik zum Segen dienen…

klein aber oho
gegenläufige Tür Öffnung, für hinten muss erst vorn geöffnet sein
klasse Gestühl vorn

Fazit i3 nach über 200km Nutzung: vorn sitzt man sehr gut, zum Einladen auf die Rückbank muss man immer 2 Türen öffnen, die Spontaneität des eAntriebs ist fenomenal, die Nutzung sollte wohl überlegt und an die Reichweite angepasst sein, spontan reisen möchte ich damit nicht, für eine tägliche Strecke, kurzer Distanz und fester Ladestelle kann ich mir so eine Lösung gut vorstellen, wenn nur die CO2 Bilanz bei der Akku Herstellung anders wäre, was ebenso den sehr hohen Einstiegspreis betrifft. Unbedingt nachdenken sollte der Hersteller über Optionen wie Segeln und einstellbare Rekuperation!

eigenständiger Auftritt

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Slowfoto für die KW 26 2021

Waldspaziergang

Wald, in dem die Zeit stehen geblieben ist und der Mensch nur selten Hand anlegt, gefällt uns am besten, als Reservoir für Fauna und Flora wie hier im urigen Helletal bei Winterberg. 

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Slowfotos für die KW 20 2021 ff

Freizeit im beginnenden Sommer, Obstplantagen, QR & [luca], Weinberge und mehr

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mit naturbelassenem Weinanbau am südlichen Bodensee mit Blick auf den Säntis in der Schweiz!

Wir nutzen fast jedes Wetter für möglichst lange Wanderungen durch die Natur im Bereich Lindau Wasserburg Nonnenhorn Kressbronn ibs. im naheliegendem derzeit oft 

menschenleerem Hinterland,

um auch ohne PKW die Zeit mit noch wenig Tourismus zu nutzen, denn schon am Wochenende sind viele Tagesausflügler on the road… IMG_3049_1125x1500Nach der Blüte: Seit dem 10.05. ist auch die Außengastronomie geöffnet, Maske und Registrierung über teils unklare Anbieter sind obligat, nach dem Scan des QR-Code öffnet sich dann irgendwas mit ellenlangen Pflichteinträgen: was ist dabei noch anonym? Lindau präferiert [luca], wir kommen damit super zurecht! Es ist sicher nicht prioritäre Aufgabe des Geschäftsinhabers, alle Kunden auf Daten zu kontrollieren, der Gast sollte hingegen nur eine (1) bekannte Adresse bundesweit nutzen können basta: D steht jedenfalls immer noch für >DIGITAL off<!

Ich verstehe auch nicht, warum ich mit >nur< Maske im Supermarkt Gewühle nach Belieben lange einkaufen kann, im (Wäsche-) Laden nebenan hingegen nur mit Anmeldung und gültigem -Schnelltest oder Impfausweis 2x geimpft und die letzte Impfung länger als 14 Tage zurück, Johnson & Johnson wurde vergessen, die novellierte Richtlinie dauert wieder aber wir haben ja die Zeit und die Schulden der Welt… Im Übrigen hat schon AstraZeneca in England nach der ersten Impfung Wirkung gezeigt. Den Surfern ist das ziemlich egal 🙂IMG_6017_Snapseed Kopie_1500x1500Ein weiteres Problem sind nach Beginn des Pollenfluges die vielen Pflanzenschutz Maßnahmen per Aerosol Schleuder mit (viel zu) hohem Auswurf, während Gülle durchaus flach über viele bodennahe Düsen ibs. vor Regentagen ausgebracht wird, auch gerne bei Bodennebel wie an diesem Morgen.IMG_1293rs Kopie_1500x1125 Die Pflanzenschutz Mittel führen bei entsprechenden Empfindlichkeiten zu Hautveränderungen als Ausschlag und Rötung, auch Augen und Nasen sind betroffen, antiallergische Medikamente (z.B. 4mg Desloratadin) und vor allem Regentage schaffen schnelle Abhilfe. IMG_3508_Snapseed_1500x1124Erfreulich: die Gartenschau öffnet am 20.Mai, wir haben schon Dauerkarten

und Mutter Schaf ein Kleines!

Es geht weiter voran:

Mutter Schwan mit 7 Kleinen

doch Vater Schwan hat es nicht eilig mit dem Abwechseln und Aufpassen,

deswegen die Impfung und dann bitte gesund bleiben!

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24 Aufnahmen mit dem Minolta Rokkor an der Canon EOS RP

50 Jahre trennen Kamera und Objektiv:                                                                 Warum ich (gerne) fotografiere – interessiert doch kein Schwein 🙂

Die einfache Antwort wäre: weil ich schon immer gerne fotografiert habe. Im Leben kommen viele Leidenschaften neu dazu und bisherige haben sich verändert bis hin zum Stillstand. Es waren Eindrücke oder Momente, die ich festhalten wollte, um sie danach in Ruhe betrachten zu können, weshalb ich ein Freund des stillen Bildes, der einzelnen Aufnahme geworden bin, ein Foto ohne Bewegung, aber mit Ausdruck. Heute ist das sofort verfügbare Bild sowohl Doku und Info als auch Erinnerung wie früher.

Jetzt im Alter sehe ich als den richtigen Weg, keine fotografische Ausbildung angegangen zu sein um damit Geld zu verdienen, die Fotografie ist somit meine unbeschwerte Leidenschaft geblieben. Natürlich bedarf es der möglichst positiven Rückmeldung, wenn ich ein Foto anderen Augen zugänglich mache, dennoch sind meine Bilder in erster Linie etwas aus meinem Kopf geblieben, eben so wie ich etwas sehe: Du siehst nur was Du kennst – meint der kleine Prinz, für mich bedeutet das, immer neu zu sehen um es wieder zu erkennen.

Der Fotoapparat ist dabei bloß ein Hilfsmittel wie das Gehen, das Fahrrad, das Auto usw. Wenn ich heute etwas mit auf die Insel zu nehmen hätte, müsste ich abwägen, was alles zuhause bleiben sollte, Blitz und Stativ u.v.a.m. bleiben im Schrank! Entscheiden würde ich mich für eine eher leichte und kleine Kamera, ein Notebook und ganz wenige Hilfsmittel (Fernglas), wichtig ist allein der Weg samt Karte. Seit Beginn der digitalen Fotografie gibt es in immer kürzeren Zyklen sogenannte Verbesserungen, die dem Verbraucher den Ersatz- oder Neukauf erleichtern sollen. Es hilft m.E. immer wieder, kundige Anwender nach deren Prioritäten zu befragen, um selbst zu entscheiden, was ich nicht brauche, denn wir leben in der Überfluss Gesellschaft: more than enough is never too much, basta!

Im langen Gespräch mit einem alten Freund bezüglich der Neuanschaffung einer Kamera haben wir ¾ der Zeit über unser Leben gesprochen, ich habe ihm nur kurz berichtet, was ich aktuell warum und wie ich das fotografiere, den Kauf entscheiden muss er alleine, was bei dem aktuellen Angebot nicht einfach ist. Gute Fotos kann man mit fast jeder Kamera Objektiv Kombination aufnehmen, die Technik macht es leichter oder schwerer im Sinne des Wortes L ich habe weder Lust zur langen Bildkomposition noch zur umfangreichen Bildbearbeitung am Rechner: das Bild ent-steht im Kopf und lässt sich entweder genauso realisieren oder ich lasse es einfach bleiben: slowfoto bedeutet aber nicht, das eine Aufnahme lange dauern muss.

Mein aktuelle geliebtes Equipment besteht aus einer immer dabei Händy Kamera mit lichtstarkem 3-fach Zoom oder alternativ einer Systemkamera wegen dem vom Händy gewohnten Live View mit möglichst lichtstarker Optik oder die je nach Bedarf. Viel wichtiger ist das Motiv, nach dem nicht nur ich mich aktuell sehr sehne, denn das Leben findet draußen statt: at home kann ich dann die Aufnahmen betrachten…

Fazit 

Meine Kombination ist sicher für Automatik Liebhaber wenig geeignet, dennoch habe ich viel Freude daran, mit einem Objektiv aus meiner Studienzeit fotografieren zu können, auch wenn der Fortschritt mittlerweile viel viel mehr bietet, ein Foto bleibt ein Foto 🙂

Die Aufnahmen sind in meinem Umfeld mit nähesten Blickwinkeln und zudem bei klirrender Kälte sehe, längere Aufenthalte draußen sind nur mit Bewegung erträglich. 

Canon EOS RP  Minolta Rokkor F3.5 50-135mm mit Quenox MD-EOS-R Adapter   ooc  Fast Resize

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Slowfotos für die KW 47 2020

Secret Places: Malerecke in Langenargen am BodenseeZiel ist diesmal die Malerecke, wir wandern von Kressbronn`s imponenten Neubauten auf dem Gelände der historischen Bodanwerft aus über 10km entlang der Camping- und Bootsliegeplätze nach Langenargen mit der bereits im ersten Lockdown geschlossener insolventer Gastronomie im Montfort Schloss am Ende der prächtigen Uferpromenade, von da zur idyllischen Malerecke mit vielen Steinmännchen an der Argenmündung und wieder zum Parkplatz zurück.Tipp: schon schön hier…

Die Argen ist der drittgrößte Zufluss am Bodensee nach dem Alpenrhein und der Bregenzer Ache, das Dreieck Langenargen, Friedrichshafen und Romanshorn liegt an der mit 14km breitesten Stelle des Bodensees. Langenargen genießt als Sonnenstadt touristischen Zulauf und verfügt über den großen Hafen für Segler und andere Boote. Die Malerecke direkt an Argenmündung ist nur eines der vielen schönen Motive…

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Slowfotos für die KW 44 2020

Dresden zu Fuß

Wir hatten wieder die Gelegenheit, eine kurze Zeit in der Alt- und Neustadt zu verbringen und die gewaltigen Veränderungen zu den vielen früheren Besuchen festzustellen. Die Auswahl an Aufnahmen und Blickwinkeln ist wie immer sehr persönlich, wir waren lange Strecken zu Fuß unterwegs und haben den Aufenthalt sehr genossen, vor allem im Vergleich zum ersten Besuch von 1977 – mit einer in England für 10Pfund erworbenen Kleinbildkamera WERRA von Zeiss Jena mit dem legendären 50mm Tessar, für in der Öffentlichkeit völlig unproblematische Aufnahmesituationen, als Beispiel die wenigen verbliebenen Trümmer der Gedächtniskirche unter den bewachenden Augen des Volkspolizisten, denn der Kodak Diafilm war ja von außen nicht zu erkennen (-:

Immer wieder bemerkenswert für mich ist die [night mode] Fähigkeit des iPhones mit bis zu 5sec (!) aus der Hand, weshalb ich mittlerweile auf jegliches Zubehör verzichte, was nicht nur auf Reisen von Vorteil ist.

Alle Aufnahmen iPhone11 Pro Max ooc außer Fast Resize

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