FAQs: Panoramen leicht gemacht

Frage: Ich möchte mit relativ einfachen Mitteln zu guten Panoramen kommen, wie geht das? 

Photostitch 00MB
Photostitch 8MB
Hugin
Hugin 40MB
DxO Hugin
DxO Hugin 8MB

Bilddaten:

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-M 11-22 mm 1:4-5.6 IS STM
– Programm: [M] 10 Aufnahmen in Folge für 360 Grad
– Blende: F8
– Belichtungszeit: 1 sec
– Empfindlichkeit: [ISO 100]
– Belichtungskorrektur: keine
– Brennweite: 11mm entspricht 18mm KBÄ
– Entfernung: zentraler AF vorher
– Belichtungsmessart: Mehrfeld vorher
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: oben PhotoStitch – mittig Hugin –  unten erst DxO, danach Hugin – final alle TOP

slowfoto:

360Grad als Panorama sind zunächst eine Herausforderung für das Äquipment und den Fotografen. Je mehr Gerät bedient und zuvor eingestellt werden muss, desto höher kann die Fehlerquote sein:

1) Am einfachsten geht es mit dem Smartfon und einer guten Panorama App, sofern nicht die Foto App diese bereits bietet. Vorteil ist, dass nach den rundum Aufnahmen im Hochformat (!) das Pano im direkt folgenden Rechenprozess erstellt wird und somit zur weiteren Verwendung verfügbar ist. Nachteil ist, jede einzelne Aufnahme wird automatisch ausbelichtet und damit sind die Übergänge oft sichtbarer. Beim aktuellen iPhone5 wird das Pano in der bordeigenen FotoApp nicht mehr mit sich überdeckenden Einzelbildern, sondern wie ein Clip aufgenommen.

2) Mit einer dSLR plus Weitwinkel kann ein Stativ nötig sein, muss aber nicht zwingend: Der Könner arbeitet mit Senkblei (=Lot) am Schnürchen und dies wird vorn am Objektiv angebracht, mit simuliertem Nodalpunkt also und dessen Beachtung in entsprechender Körperdrehung. Allerdings wird das Ergebnis erst im zweiten Schritt am PC fertiggestellt, Fehler in der Aufnahmesession sind somit schwerer auszubügeln.

3) wie 2), aber mit Stativ und Hochformatmontage für die Kamera samt Korrektur der brennweitenbedingten Parallaxe unter Beachtung des Nodalpunktes: Den Panoramakopf zum Selbstbau und viele weitere nützliche Tipps zur Panoramafotografie findet man beim Traumflieger! Alle Aufnahmen werden mit festen Einstellungen bezüglich Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit und Entfernung im [M]anuellen Programm erstellt, das gilt auch für 2): Identisch ausbelichtete Aufnahmereihen ergeben bessere Übergänge, wenn sie  panoramisch miteinander verrechnet sind, geeignete Software rechnet auch Fisheye Aufnahmen zu sogenannten Kugelpanoramen.

4) Grundsätzlich sollte man soviel wie möglich Abstand zu den nähesten Objekten im Bildaufbau halten, je näher die Distanz, desto kritischer wirken sich Fehler in der Parallaxe oder bezüglich des nicht ganz präzise gewählten Nodalpunkt aus. Wiese vorn und kleine Büsche in der Mitte und der Wald im Hintergrund sind deshalb zum Start ein idealerer Bildaufbau als ein kleines Büro 🙂

Für diesen Versuchsaufbau wurde die EOS M mit dem stabilisierten EF-M 11-22 verwendet. Diese recht leichte Kamera-Objektiv Kombination bietet im Hochformat einen Bildwinkel von knapp 70 Grad, mit ca. 10 Aufnahmen ist ein 360 Grad Panorama zu erstellen, wobei die Panoramaplatte (z.B. Novoflex) jeweils um rund 40 Grad weitergedreht wird, um genügend Überlappung für das Stitch Programm zu behalten. Die Einstellungen Blende und Zeit an der Kamera wurden nach Messwerten der hellsten und dunkelsten Partien im Liveview gemittelt, die Entfernung wird einmal fixiert. Als Empfindlichkeit ist der für die jeweilige Situation niedrigste ISO Wert wegen der Rauscharmut zu wählen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Fischaugen Objektiven: Das weitverbreitete Walimex fisheye 3.5 8mm lässt sich mit Canon Anschluss an dem EOS M – EF Adapter an der EOS M verwenden, wenn man zuvor im Menue die Individualfunktion (C.Fn)7 >Ohne Objektiv auslösen< aktiviert, was für jedes beliebige manuelle Objektiv erst die Auslösung ermöglicht! Diese Bilddateien lassen sich mit Hugin (Einstellung Fischauge kreisförmig 8mm) zu sogenannten Kugelpanoramen verrechnen, mehr dazu wegen des Umfangs in einem späteren Beitrag!

Vor dem Stitchen am Rechner können die Bilddateien noch mit Nachentwicklung (z.B. DxO) >verbessert< werden, um ibs. Vignettierungen auszugleichen, bei der Stativverwendung sind deshalb geschlossenere Blendenwerte (>8) auch wegen der größeren Schärfentiefe von Vorteil. Zur berührungsfreien Auslösung verwende ich Canons RC6 Infrarot Fernbedienung oder auch nur die hochempfindliche EOS M Touchscreen Auslösung.

Als Tipp für Anfänger gilt, nicht gleich mit kritischen Lichtverhältnissen wie hier im kleinen Innenraum mit vielen nahen und entfernteren Flächen sowie Gegenständen und mit 360 Grad Rundumpanoramen zu laborieren, sondern zunächst 2 oder 3 Hochformataufnahmen in der mittel- und hintergründigen Natur zu stitchen und je nach Erfolg sich danach erst weiteren Winkelgraden zu widmen. Gleiches gilt für mittelhohe Gebäude, die aus gutem Abstand von ca. 30 Metern und mit 2-3 querformatigen Aufnahmen bei einem Bildwinkel von 90 Grad und durchaus aus der Hand zu erfassen sind. Auch hier kann eine Nachkorrektur (z.B. View Point) vor dem Stitchen Vorteile erbringen.

Zum Aneinanderrechnen (Stitchen) gibt es viele Programme, Canons Freeware PhotoStitch ist nur eine davon, die sich zwar relativ leicht beherrschen lässt, nachteilig sind aber die bei händischen Aufnahmen bedingt oft vorhandenen Verbiegungen! Ganz wichtig ist, die KBÄ minimale Brennweite von 20mm in den Voreinstellungen einzugeben. Als Freeware für komplexere Panoramen verwende ich gerne Hugin, das im wesentlichen automatisch arbeitet, wobei die ursprünglichen Bilddateien z.B. mit DxO zuvor per Nachentwicklung verbessert sogar erheblich kleinere, aber noch besser aufgelöste Panoramadateien bei gleicher Bildgröße ergeben, siehe dazu den Vergleich in den drei Beispielen oben. Man muss nur viel Zeit planen, wenn man so arbeiten will, und wer mit dem Handy-Panorama glücklich ist, hat dadurch noch ganz andere fotografische Chancen 🙂

Hier geht es weiter… mit Teil 2!

© slowfoto.de

FAQs: Schwarzweiss per Bildbearbeitung oder aus der Kamera?

Frage: Was bietet Vorteile, Schwarzweiss direkt aus der Kamera oder per Bildbearbeitung am Rechner?

Viele Motive wirken auch farbreduziert oder monochromatisch sogar besser, als nur ein Beispiel sei Günther Jim Rakete mit seinen 1/8sec Porträts genannt, die Ausstellung im Frankfurter Filmmuseum war umwerfend! Natürlich ist es nicht nur die SW Wiedergabe, sondern das Auge oder besser der Blick des Fotografen und der Wille des Porträtierten, eine arbeitstechnische Symbiose einzugehen. JR arbeitet hier mit einer großen Linhof Plattenkamera, über die nur die wenigsten von uns verfügen dürften. Außerdem sehe ich für meine eher bescheidenen Zwecke eine digitale Vollformatkamera on location als handlicher und vor allem unauffälliger :-), auch wegen des beachtlichen Vorteils, dass bei Nutzung hoher ISO-Werte das technisch bedingt ansteigende Rauschen bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen deutlich weniger augenfällig ist. Den Hintergrund freistellen ist zudem einfacher, weil keine auffälligen Farben berücksichtigt werden müssen. Die bunt blühende Wiese ist also besser im Farbfoto darstellbar…

Welche Vorteile bietet SW out of cam?

Möglichst optimale SW-Aufnahmen im JPG Format out of cam sind gefordert, weshalb vorab die Kontrolle mit Testaufnahmen am großen kalibrierten Bildschirm hinsichtlich der Intensität vom Kontrast (und ggf. noch Schärfe) bei der Aufnahme dienlich ist. Die spätere Nachbearbeitung reduziert sich dann auf eher kleine Anpassungen hinsichtlich Helligkeit und Kontrast, Schattenaufhellen, Schärfe und Struktur. Ambiente (Freistellung über Lichtwirkung) und vor allem Wärme (kalt ->blau  bzw. warm -> sepia) geben dem Bild weitere individualisierende Charakterzüge. Für speditives Arbeiten bevorzuge ich hier NIK Snapseed.

Snapseed SW neutral
Snapseed SW neutral
 Snapseed SW Film

Snapseed SW Film
 Snapseed SW Rotfilter

Snapseed SW Rotfilter
 Snapseed Kälte blau

Snapseed Kälte blau
Snapseed Wärme sepia
Snapseed Wärme sepia

Welche Vorteile bietet der Monochrom Bildstil als Nachentwicklung?

Ansprechende SW-Aufnahmen lassen sich per nachträglicher Bildbearbeitung aus farbigen JPG oder RAW Bilddateien erstellen, es bedarf dazu entweder automatisierter oder  auch vielfältiger händischer Schritte mit differenziertem Zeitaufwand und ebensolchen Ergebnissen. Die abwechselnde und vergleichende Verwendung von Farbfiltern (Neutral – Rot – Orange – Gelb – Grün) ermöglicht vor allem wegen der (what you see is what you get) Bildschirmbetrachtung die präzise Auswahl im Einsatz, was früher beim Schwarzweissfilm nur mit weitgehender Erfahrung bei der Verwendung von Korrekturfiltern möglich war.

Die Alternative dazu bietet die sukzessive Entfärbung mit Hilfe der Einstellung Farbton/Sättigung (Standard oder Rot – Gelb – Grün -Cyan – Blau – Mangan), womit durch Belassen geringer Anteile gezielt Restfarben erhalten bleiben. In diesem Fall bevorzuge ich Adobes Photoshop.

Photoshop Farbton verringern
Photoshop Farbton verringern
 Photoshop Sättigung verringern

Photoshop Sättigung verringern

Feine Korrekturen entsprechen im Vorgehen der nachträglichen Bildoptimierung wie bei SW aus der Kamera.

Letztlich kann die Frage nach Vor- und Nachteilen der Methodik nur im Einzelfall und vom Anwender selbst beantwortet werden. Unterschiedliches Vorgehen in Abhängigkeit vom Bild und Zweck macht ja durchaus auch Sinn.

© slowfoto.de

Fotos zeigen: AH

AH: Endlich wieder Bilder!

Fotos zeigen ist eine neue Kategorie, in der slowfoto Freunde ihre eigenen ausgewählten Aufnahmen mit entsprechenden Kommentaren einstellen: Alle Aufnahmen und der erklärende Text sind diesmal von (c) ahabash@web.de – Andreas, ich freue mich, dass Du wieder zur Slowfotografie gefunden hast und danke für den Text und die Bilder!

Nacht
Abendspaziergang
Seespiegel
Sonnenuntergang am Regen
Herbstlaub
Herbstlaub
Brücke
d´weisse Bruck
Waldweg
Waldweg
Waldweg hoch
Weg zum Denkmal
Kirche nachts
Rathaus Cham nachts
bunte Blätter
bunte Blätter
Baumpilze
Baumpilze
Morgendämmerung
Mittagsschatten
Strassenbau
Strassenbau
Fußgänger
Seitenwechsel

Meine Kategorien:

Fotos unterwegs
Fotos bei Veranstaltungen
Fotos bei Kongressen
Fotos in der zahnärztlichen Praxis
und immer nur „schnelle“ Fotos.

Eine ganze Phase meiner Fotografie habe ich mich mit „FastFotografie“ beschäftigt. Durch Lektüre und Recherche im Internet habe ich wieder begonnen mich intensiver mit „SlowFotografie“ zu beschäftigen. In einer gut gehüteten Kiste lagerten zu Hause seit Jahren M Optiken aus der „analogen“ Zeit – gut verpackt im Dornröschenschlaf.
Die Entscheidung stand an, ins digitale Messsucher-Kamera-Zeitalter einzusteigen oder sich von den vielen Objektiven und der analogen Kamera zu trennen. Verschiedene Versuche die hochwertigen Objektive an Systemkameras zu adaptieren ergaben nicht die gewünschte Qualität bei den Bildern.
Durch einen günstigen Umstand war es mir möglich eine digitale Messsucher-Kamera auszuleihen und zu testen. Diese ist inzwischen mein ständiger Wegbegleiter. Die Aufnahmen müssen nun „besser überlegt“ werden und ich überdenke wieder mehr meine Einstellungen an der Kamera, da viele Parameter per Hand eingestellt werden müssen.
Bei den bisher entstandenen Aufnahmen habe ich meist die Festbrennweiten 35mm und 50mm eingesetzt. In den ersten Tagen habe ich natürlich versucht an die Grenzen von mir und der Kamera zu gehen. Meine Grenzen waren abgesteckt durch das „Wiedererlernen“ schnell und präzise bei den Einstellungen zu arbeiten. Die Grenze der Kamera ist das Rauschen im hohen ISO Bereich: Ist das ein Problem? Eigentlich nicht, bin ich doch zu analogen Zeiten auch mit einem 100er oder 200er Film in der Kamera losgezogen. Die ersten Versuche habe ich einmal für das Projekt >Fotos zeigen< im Blog von slowfoto zusammengestellt. Viel Spaß damit!

Fotos zeigen: MH

Fotos zeigen ist eine neue Kategorie, in der slowfoto Freunde ihre eigenen ausgewählten Aufnahmen mit entsprechenden Kommentaren einstellen: Alle Aufnahmen und der erklärende Text sind diesmal (c) by M_73@gmx.net – danke für diesen tollen Beitrag!

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MH: Endlich wieder Bilder!
Mich interessieren bei Bildern weniger die Pixel oder wieviele Farben das Bild hat, sondern eher die Wirkung auf den Betrachter oder anders gesagt wie das Bild das Auge des Betrachters führt und zum Verweilen und Nachdenken einlädt.
Als gedankliches Beispiel ein Bild mit einem gelben Blatt in der Mitte: Man muss hier mit Schärfe/Unschärfe arbeiten, was bei guten Optiken doch wohl ein Klacks ist, oder? Und den Betrachter damit auf das Hauptobjekt führt. Ein mittig plaziertes Hauptobjekt wirkt in meinen Augen nur, wenn das Bild dann auch perfekt mittig und symetrisch aufgebaut ist. Als Beispiel mal das Bild mit dem Wassertropfen am Palmenblatt. Hier habe ich versucht den Blick durch gezielte Unschärfe auf den einen Wassertropfen zu führen. Ich denke bei meinem Bild des Steines lässt sich etwas ähnliches auch sehr gut machen (tiefere Perspektive, weniger scharf).
Wenn ich mit Linien zur Bildaufteilung arbeite, versuche ich nicht mittig zu gestallten, sondern den Objekten etwas Raum zu geben. Zum Beispiel das Bild mit dem Fahrradfahrer. Oder ich verteile die Dinge, die es im Bild zu entdecken gibt und versuche etwas mit Unschärfe dem Objekt in den Vordergrund zu schieben (Libelle). Wenn nur ein Objekt mittig steht wird es immer schwierig (Klo auf dem Rastplatz, siehe dazu das slowfoto der KW 44 2013). Meist wirkt es besser aus der Mitte zu gehen (wie im Bild mit dem Stein) und entweder durch Struktur oder Farbe dem Hintergrund Ruhe zu geben. Ansonsten wirken Bilder schnell „überfrachtet“ (Bild Eis eines Gletschers).
Das Problem von Schwarzweiss ist, dass die SW-Darstellung in der Kamera über die Software geschieht (Bayern Pattern nach SW) und dass die Darstellung der Kamera Monitore sehr unterschiedlich ist (Nikon Monitore musste ich bisher alle dunkler einstellen). Ich mache das ganze lieber anschliessend händisch, riskiere hier gerne auch Tonwertverluste in einem Farbkanal, Hauptsache mir gefällt das Bild aus dem Bauch heraus am Monitor. G Mark 
DSC_0998.top

Workshop Wege zum „guten“ Foto

Was 

Studiofotografie „kleine Objekte“ – Theorie, Praxis, sowie Tipps und Tricks zur Lichtsetzung und zum Farbmanagement auf dem Weg zum gewünschten Bild

Wann 

11. und 12. Mai 2013 (Samstag und Sonntag)

Wo

Heiko Preller foto + film Atelier
Empelder Straße 96F
30455 Hannover
+ 49 (0)172 6 78 55 00
+ 49 (0)511 1 23 85 01
Mail: mail@heikopreller.de
http://www.heikopreller.de
http://www.kunstohnebrot.de

guter Café
guter Café

Was muss – neben guter Laune und Spaß an der Fotografie – mitgebracht werden:
· Notebook mit Bildauswahlsoftware, Photoshop (oder einer Alternative zum Bilder bearbeiten und USB-Stick.
· Digitalkamera, vorzugsweise dSLR mit Ersatzbatterien und Ladegerät sowie Speicherkarte(n)
· Kleinbildäquivalente Brennweiten mit ca. 50mm – 150mm und Makrofähigkeit oder Zoome, die diese Brennweiten beinhalten.
· Ein Stativ sollte auch dabei sein.

Kosten und „Mini-AGB“: 
· Pro TeilnehmerIn EUR 360,00 Teilnahmegebühren (inkl. Mwst, Kaffee/Tee im Atelier); zahlbar bis zum 30.04.2013 auf das Konto 901024465, BLZ 25050180, Sparkasse Hannover, Inhaber: Heiko Preller, Hannover; Verwendungszweckangabe: Fotoworkshop Mai 2013 sowie der eigene Vor- und Zuname. Bitte erst nach Anmeldung und Zugang einer Rechnung von Herrn Preller bezahlen!
· Nicht inbegriffen bei den Gebühren sind Speisen, Kaltgetränke, Übernachtungen.
· Mindestens 6 Personen müssen teilnehmen, sonst findet der Workshop nicht statt; max. können 10 Personen teilnehmen.
· Bis zum 30.04.2013 kann eine Teilnahme kostenlos storniert werden, danach unter Berechnung von 80 % der Kosten.
· Der Veranstalter selbst kann den Workshop aus wichtigem Grund bis zum 30.04.2013 absagen, muss dann aber einen Ersatztermin mit den Teilnehmern ohne weitere Kosten absprechen.

Anmeldungen zum Workshop bitte per E-Mail an folgende Adresse vornehmen:
anmeldung-preller@profiadresse.de
Bitte auch ggfl. mitteilen, wenn bereits für Freitagabend Interesse an einem Treffen zum zwanglosen Fachsimpeln besteht.
HINWEIS: Die Veranstaltung ist online im Veranstaltungskalender der HIZ eingestellt solange Plätze frei sind; wenn der Workshop ausgebucht ist, ist die Veranstaltung dort nicht mehr zu finden.

Übernachtungsmöglichkeit (als Empfehlung):
Hotel Mercure Hannover ***
Übernachtungskosten pro Person und Tag ab EUR 56,00 im Einzelzimmer, Frühstück EUR 19,00/Person, PKW-Platz EUR 11,00/Tag und alles bei jeweils frühzeitiger Buchung. Das Mercure hat 3 Sterne und liegt zentral in Hannover mit U-Bahn-Haltestelle nahe bei. Anmeldungen für Übernachtungen muss jeder Teilnehmer selbst vornehmen.

Ablaufplan/Programm

1. Tag (SA, 11.05.2013):
9.00 – 9.30 Uhr Ankunft und Begrüßung bei Kaffee und Tee
9.30 – 10.30 Uhr jeder Teilnehmer zeigt max. 3 Fotos, an denen er erörtern kann, was ihn an Studiofotografie interessiert.
10.30 – 11.30 Uhr Impulsvortrag zum Thema: die Dinge + warum sie uns am Herzen liegen + wie wir das fotografisch ausdrücken können.
11.30 – 14.00 Uhr Pause; evtl. gemeinsames Mittagessen nach Absprache Ab 14.00 Uhr Praxis: Sachfotografie, wir beschäftigen uns mit den wichtigsten Grundbedingungen rund um die Aufnahmetechnik, wenn es darum geht einen Gegenstand fotografisch zu erfassen (verschiedene Grundaufgaben).
ca. 21.00 Uhr Treffen in Kneipe/Restaurant, gemeinsames Abendessen, Austausch
Übernachtung

2. Tag (SO, 12.05.2013):
9.30 – 14.30 Uhr Einführung in die wichtigsten Stationen des Color-Managements:
– Kamera: Weißabgleich, Raw-Verarbeitung, etc.
– Computer: Bildschirm-Kalibrierung und Photoshop-Voreinstellungen für richtiges Farbmanagement
– Drucker: Drucker-Kalibrierung
– Bilddateien: kurze Theorie für die Verarbeitung, Gamma Bestimmung, Weißpunkt, Schwarzpunkt, Kontrast, Werkzeuge zur korrekten Druckvorbereitung eines Bildes, PDF und seine wesentlichen Einstellungsmerkmale, um Überraschungen beim Übermitteln von Daten an Druckereien zu vermeiden.

(c) www.slowfoto.de 

NIK Snapseed oder die Suche nach dem leuchtenden Profil

 

– Kamera: EOS 5D²
– Objektiv: EF 4 70-200 L IS
– Blende: F8
– Belichtungszeit: 1/500 sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 85mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen: DxO7 mit und ohne Snapseed – TOP

gegen 11:30 Uhr

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen, Schatten aufhellen in wenigen Sekunden mit NIK Snapseed (ca. € 10.-)

(c) www.slowfoto.de

slowfotos der Woche (KW 30 2012)

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 2.0 35mm
– Blende: [Av] div
– Belichtungszeit: [Tv] div
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 35mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: RAW
– Bildbearbeitungen:  DxO7 –  TOP (Datenredution)

Zum vergrößerten Betrachten wie gewohnt ein Bild anklicken

Bildqualität ist die Summe vieler Parameter unterschiedlicher Prioritäten

Der Weg zum besseren Foto – ein Workshop mit Heiko PRELLER in Hannover 

http://www.heikopreller.de 

http://www.kunstohnebrot.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Hansen_(Fotograf)

Dr. Lutz Riefenstahl lud als Initiator nach Hannover ein, die weiteste Anreise betrug um 600km und sie hat sich mehr als gelohnt: Auch wenn das Wetter zunächst nicht Gutes erahnen lies, pünktlich warteten wir Teilnehmer im Nieselregen vor der (falschen) Studiotür, ein paar Schritte weiter bekamen wir kurz darauf Einlass – und alles wurde saugut…

Drei (3!basta) eigene Aufnahmen zur persönlichen Vorstellung hatten zu genügen, dem autobiografischen Exkurs des seit 24 Jahren selbstständigen Meisters (und Schüler von Hans Hansen) der Un- und Schärfe in die Ebenen Farben und Töne und der philosophischen Kategorisierung zweidimensionaler Fotografien folgten handfeste Anweisungen zum fotografischen Nachmittag auf dem Deister Straßenfest in Linden Süd: Jeder Teilnehmer findet 10 Aufnahmen, aufgenommen auschließlich mit 35mm KB-Brennweite oder Äquvalent, zu Themen wie Architektur, Menschen oder eben einem journalistischen Bereich, … oben in der Galerie deshalb ein paar mehr!

Die Deister Strasse war auf einer Strecke von ein paar hundert Metern gesperrt und zunächst eher spärlich besucht, was sich mit besserndem Wetter schnell änderte, das Straßenfest füllte sich mit Leben, Bands, Ballet und Ballspiele, Basteln, Bühnen und natürlich gustatorische Befriedigungen für Leib und Seele standen im Mittelpunkt. Unsere Gruppe traf sich in wechselnder Zusammensetzung immer wieder neu und die Anzahl der RAW Dateien auf den Karten nahm kontinuierlich zu, wobei zum Augen- und Ohren- auch der andere Schmaus hinzukam. Zurück im Studio wurde dann sortiert und ausgewählt und abgeliefert. Während wir den Abend ohne weitere fotografische Aufgaben gestalten konnten, wurden alle Aufnahmen von Heiko Preller gesichtet und bewertet resp. nach seiner Auffassung ausgewählt.

Der Sonntag führte uns durch das Arsenal im Studio, was ist für welche Anwendung wirklich nötig. Es war erstaunlich, mit wie wenig aber sinnvoller Ausrüstung im Studio oder on location (zusätzliches) Licht richtig gestaltet werden kann, man muss es halt können… Mit auf die Prellersche Insel gingen eine Kamera mit dem lichtstarken 35mm Objektiv plus Stativ für den Systemblitz samt Diffusor, denn vorhandenes Licht ist soweit wie möglich zu nutzen! Und das Saxophon plus Mestemacher Vollkornbrot…

Danach wurden die jeweiligen 10 Aufnahmen der  Teilnehmer ausführlich besprochen, mit Hinweisen zur Thematik, zum Standpunkt des Fotografierenden und der jeweiligen Licht- sowie Motivsituation. Mit Prellers langjähriger Erfahrung aus Lehraufträgen haben wir somit einen Intensiv Workshop erlebt, der uns auf den Weg zum guten Foto führt. Danke!

(c) www.slowfoto.de

slowfotos der Woche (KW 28 2012)

Was für eine Landschaft…

http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Plitvicer_Seen

http://www.plitvicer-seen.de/

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektive: EF 2.8 16-35 L   EF 4 70-200 L IS   ET 24
– Blenden: [Av] F2.8-4-8
– Belichtungszeiten: 1/30-250 sec
– Empfindlichkeiten: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW cave Spitzlichter
– Brennweiten: 16-35 und 70-200mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen v.l.n.r.: original – DxO7 – plus Snapseed

Plitvitzer Seen

Neben der über 160km langen Krka Seenplatte ist der Nationalpark Plitvicka Jezera ein weiteres Highlight für Naturfreunde und Wanderer und nicht zuletzt (zu) viele Touristen. Für entspanntes Laufen und ruhiges Fotografieren empfehlen sich deshalb die nachmittäglichen Stunden vor Sonnenuntergang und die morgendlichen vor dem Ansturm der Busse. Die Wege sind dann weitgehend frei und der Blick unbehindert… Tipp: Wer in einem der drei Park Hotels nächtigt, kann die nachmittägliche Tageskarte mit Vermerk auch am folgenden Vormittag wieder verwenden 🙂

Bei so einem Aufenthalt sind mehrere hundert Aufnahmen unproblematisch erstellt, wie kann ich so weit wie möglich per Stapelverarbeitung diese Bilddateien verbessern?  Hier deshalb mein Vorgehen, wenn es relativ präzise und dennoch weitgehend automatisiert und schnell gehen soll, die 18 durchaus meditativen Aufnahmen aus dem Nationalpark zeigen links die JPG-Originaldatei aus der 5D², die nachentwickelte DxO Variante in der Mitte und rechts diese mit Snapseed verfeinert, jeweils mit TOP auf 1.000 x1.500 Pixel (HxB) und ca. 250KB reduziert, zum vergrößerten Betrachten wie gewohnt anklicken:

1) Ich halte RAW für kritische Kontraste oder in eher lichtschwachen Situationen auch i.V.m. höheren ISO Werten für notwendig, bei ausreichend vorhandenem Licht verwende ich JPG mit meinen gewohnten Einstellungen, danach
2) DxO als erste automatische Nachentwicklung mit Preset >V2< für JPG oder Preset >natürliche Farbe nur RAW< und abschließend noch
3) Bild für Bild in Snapseed -> Details -> Struktur (oft bis 100%) und danach Tune Image -> auto oder entsprechende Vorgabe oder in diesen an den Reglern die manuellen Eingriffe wählen, was dann oft sehr nutzt, wenn die Vorgaben das gewünschte Endergebnis nicht spontan erbringen!

Der Zeitaufwand für DxO ist wegen der Stapelverarbeitung relativ gering, die  für Snapseed nicht angeboten wird: Pro Bild benötige ich so um 30sec pro für die händische >Snapseed-Behandlung<, es empfielt sich zuvor entsprechend zu selektieren.

Nachteil: Man sieht danach und egal wo, auch in Prints aus Publikationen usw., was der Sensor resp. die SW des Prozessors nicht leistet. Oder besser für jeden Einzellfall situationsbedingt einfach nicht leisten kann.

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen

(c) www.slowfoto.de

FAQs zur Bildbearbeitung mit SNAPSEED

Canon EOS 5D II EF 70-200 L IS

Frage: Ich will Snapseed schnell anwenden, wie geht das?

slowfoto: Vorab die Zeiten von meinem Notebook Snapseed öffnen ca. 10 sec, eine Canon RAW .cr2 Datei mit 25MB laden ca. 5 sec, jeweils ein ausgesuchtes Filter darauf anwenden oder final speichern ca. 10 sec. Die für mich wesentlichen Schritte in der Bildbearbeitung beginnen mit

  1. DETAILS -> Struktur, den Regler bis rechts aufziehen und dann nach link zurück bis das Bild gut erscheint
  2. TUNE IMAGE -> ganz nach Bedürfnis vorgehen, ich fange meist mit den Schatten an, am Schluss wird noch der Kontrollpunkt eingesetzt, zunächst aber erstmal ohne K* üben
  3. FRAMES falls gewünscht ja wie alle anderen Gimmicks

In beiden aktuellen slowfotos der 23. Woche habe ich nur (!) die Struktur auf 100% angehoben und einen Rahmen gebastelt, beide Dateien waren .cr2 und sehen jetzt deutlich durchgezeichnet aus, ohne dass der Farbeindruck verbeutelt wurde, worauf es mir wirklich ankommt. Die unbehandelten Originale finden sich in der Galerie unten…

Viel Spaß beim Üben

(c) www.slowfoto.de

Workshop: Wege zum „guten“ Foto in Hannover am 14. und 15. Juli 2012 – Anmeldeschluss 30.05.12

Gutes Bild? Gutes Essen…

Liebe Fotofreunde,

in Absprache mit Peter Paul Zehner und in Fortsetzung der von ihm aufgelegten Fototage habe ich den bekannten Hannoverschen Fotografen und Musiker (!) Heiko Preller http://www.kunstohnebrot.de gewinnen können, für uns einen Fotoworkshop unter dem Arbeitstitel „Wege zum ‚guten‘ Foto“ zu organisieren und mit uns zwei Tage zu dem Thema gemeinsam zu arbeiten.

Herzliche Grüße verbunden mit den besten Motiv- und Lichtwünschen Lutz Riefenstahl

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Bildqualität ist die Summe vieler Parameter unterschiedlicher Prioritäten

Wann: 14. und 15. Juli 2012 (Samstag und Sonntag)

Wo: Heiko Preller foto + film – Atelier – Empelder Straße 96F – 30455 Hannover

+ 49 (0)172 6 78 55 00 fon  + 49 (0)511 1 23 85 01 fax

Mail: mail@heikopreller.de   http://www.heikopreller.de

Was muss – neben guter Laune und Spaß an der Fotografie – mitgebracht werden:

  • Notebook mit Bildauswahlsoftware und USB-Stick
  • Digitalkamera, vorzugsweise dSLR mit Ersatzbatterien und Ladegerät sowie Speicherkarte(n)
  • Kleinbildäquivalente Brennweiten mit ca. 35mm und 85mm (oder Zoome, die die Brennweiten beinhalten)
  • Ein Stativ und ein Systemblitzgerät können auch nichts schaden
  • Wetterfeste Kleidung, da wir auch im Freien in Hannover fotografieren wollen, wenn es nicht ganz trocken sein sollte

Kosten und „Mini-AGB“:

  • Pro TeilnehmerIn EUR 280,00 Teilnahmegebühren (incl. Mwst, Kaffee/Tee im Atelier); zahlbar bis zum 07.07.2012 auf das Konto 12345456, BLZ 25090608, ApoBank Hannover, Inhaber: Heiko Preller, Hannover; Verwendungszweckangabe: Fotoworkshop 15.07.2012 sowie der eigene Vor- und Zuname.
  • Nicht inbegriffen bei den Gebühren sind Speisen, Kaltgetränke, Übernachtungen.
  • Mindestens müssen 5 Personen teilnehmen, sonst findet der Workshop nicht statt; max. können 8 Personen teilnehmen.
  • Bis zum 30.06. kann eine Teilnahme kostenlos storniert werden, danach unter Berechnung von 80 % der Kosten.
  • Der Veranstalter selbst kann den Workshop aus wichtigem Grund bis zum 14. Juli absagen, muss dann aber einen Ersatztermin mit den Teilnehmern ohne weitere Kosten absprechen.
  • Anmeldungen bitte per E-Mail an folgende zwei Adressen vornehmen:
  • Heiko Preller: mail@heikopreller.de
  • Lutz Riefenstahl: riefenstahl.gronau@t-online.de

 Übernachtungsmöglichkeit als Empfehlung:  http://www.dormero-hotel-hannover.de/

Übernachtungskosten pro Person ab EUR 62,00 im Einzelzimmer ohne Frühstück und bei frühzeitiger Buchung. Das Dormero liegt recht zentral in Hannover mit U-Bahn-Haltestelle nahe bei.

Ablaufplan/Programm:

1. Tag SA, 14.07.:

9.00 – 9.30  Ankunft und Begrüßung bei Kaffee und Tee

9.30 – 10.30  jeder Teilnehmer zeigt max. 3 Fotos, stellt sich vor und erzählt von seiner Motivation, zu fotografieren, die Zeitstunde verteilt sich auf die Teilnehmer.

10.30 – 11.30  Themen 1. , 2. + 3. siehe Themenplan, jeweilige Besprechungsdauer nach Bedarf der Teilnehmergruppe, kurze Theorie: was braucht es, um ein Bild zu erstellen? Blende, Zeit, Lichtempfindlichkeit, Belichtungsprogramme: S, A, M, P – RAW, JPG, richtige Belichtung, festlegen der Voreinstellungen –  Brennweiten: Festbrennweite, Zoom, welche Brennweite wofür?

11.30 – 14.00  Pause; evtl. gemeinsames Mittagsessen nach Absprache

Ab 14.00    Praxis: Thema suchen + los

Gegen 19.00  Treffen im Atelier.  Bilder sortieren /selektieren auf den jeweiligen Notebooks –  Kurzer Austausch untereinander – Vorbereitung für den nächsten Tag

ca. 21.00   Treffen in Kneipe/Restaurant, gemeinsames Abendessen, Austausch – Übernachtung

2.Tag SO, 15.07.12:

9.30 -14.30   Bildbesprechung, nacheinander, je Thema und Person, pro Person mind. 3/4 Stunde Korrektur und Auseinandersetzung mit den erstellten Bildern (gegebenenfalls Hinweise auf die Möglichkeiten, die Bilder auszugestalten mit z.B. Photoshop, RAW-Daten-Verarbeitung)

Themenplan:

1. Einführung: Warum machen wir Bilder?

Bilder entstehen ähnlich einem Sprach-Code: wir haben gelernt, Bilder in einer bestimmten Weise zu lesen. So können wir auch in einer bestimmten Weise diese Sprache selbst anwenden.

Hierbei kann man unterscheiden: beschäftigen wir uns beruflich mit Bildern oder geht es darum, Bilder zu machen, die Spass machen, ohne zunächst einen inhaltlich konkreten Ansatz zu verfolgen? Oder haben wir ein sehr persönliches Anliegen, über das wir anhand von Bildern sehr persönlich nachdenken wollen.

  •  Bilder funktionieren ähnlich unserer inneren Bilder: was heißt das?
  •  Was transportieren die Bilder wirklich und was fügen wir ihnen hinzu (mit Hilfe von Text, Bildunterschriften, Vorinformationen, bevor wir uns Bilder anschauen)?
  •  Bilder im Kontext verstehen lernen.

Wenn wir uns für eine inhaltliche Vorgehensweise, Bilder zu machen, entscheiden, entscheiden wir uns auch dafür, Bilder wegzulassen, Bilder zu selektieren nach ihrem dem Kontext angemessenen Inhalt.

  •  Es gibt keine schlechten Bilder. Es gibt nur eine unglückliche Zuordnung von Bildern zu Kontexten, die andere Bilder benötigen..
  •  Was ist ein schönes Bild – und was ist ein richtiges Bild zum richtigen Anlass (Kontext)?
  • Gewähltes Thema und das Schaffen der dafür notwendigen Rahmenbedingungen

Themenunterschiede und die jeweiligen vollkommen anderen Voraussetzungen, um Bilder zu erstellen: z.B.: Architektur, Portrait, Reportage, Landschaft, Interieur, Transportation, etc. die richtige Selektion (wie komme ich zu meiner Geschichte?).

Hierzu auch wichtig: Die Entscheidung für Einzelbild | Bildzeichen Serie | Bildzeichen Look etc.

  • Gestaltungs-Merkmale: wenig – viel / nah – weit entfernt / hell – dunkel / weit – eng / gerade – schief / perspektivisch – wenig Räumlichkeit (flächig) /scharf – unscharf / Froschperspektive – Vogelperspektive / Diagonal – Vertikal – Horizontal – Proportionen: Anteil Horizontebene – Vordergrund/Hintergrund

2. Kamera-Technik und deren Auswirkungen auf unsere fotografischen Bilder

Eigentlich sollte die Technik nicht die Bilder bestimmen, aber es gibt besondere Techniken, die man benötigt, um bestimmte Bilder zu erzeugen.

  • Der Klassiker: Blende, Zeit und ISO. Was machen wir häufig falsch, oder wie viele Informationen können wir überhaupt parallel zum Bilder erstellen beobachten und somit richtig anwenden?
  • Licht als gestalterisches Element, kurze Beschreibung und praktische Unterweisung zum Thema Licht und seine Charakteristik: Dauerlicht, Kunstlicht, HMI-Licht, Blitzlicht, Lichtformer und generelles Verständnis zum Thema Licht, also Fläche, Punkt, Linie

3. Die Foto-Praxis im Workshop

  • wir entscheiden uns gemeinsam für ein Thema
  • was sollte ich, bevor ich losziehe und fotografiere, klären, um die Bilder zu bekommen, die ich mir vorstelle?
  • für welche Location entscheide ich mich?
  • wo kann ich meine gewünschten Bilder am besten realisieren?
  • auch hier gilt: es gibt zunächst nicht richtig oder falsch. Jeder legt seinen eigenen Weg fest, sich Bildern zu nähern.