Cavallino und Cannero Riviera im März 2022

altes Strandgut

Zur 700 Jahr Feier der Schweizer Eidgenossenschaft haben wir 1991 eine PKW-Reise nach Locarno, Lugano und zurück über Domodossola unternommen, damals mit 2 Kindern und 4 Fahrrädern, 1995 nach Cannero-Riviera und ohne Fahrräder. In diesem Jahr waren wir wieder mit dem PKW 15 Tage in Italien, bei rund 1.500km samt Verbrauch von 5,9l/100km Diesel ohne Entdeckung der Langsamkeit, wir sind über 140km gelaufen, 7 Strecken mit dem Schiff gefahren und alles mit folgenden Stationen:

Valdobbiadene: Cantina Bortolomiol *** mit tollem Angebot bei frühlingshaft herrlichem Wetter

Treviso: AI Bastioni Boutique Hotel *** – abendliche Altstadt – Cantinetta Venegazzu ** – am Folgetag Lazzari Store *** u.v.a.m. in der Altstadt

Cavallino-Treporti: Residence und Trattoria Tamigi Sei 6 *** – Wanderungen

Wanderungen im zu trockenen Lio Piccolo

Cavallino Wanderung zum Porto und Faro – Sant`Erasmo Insel Wanderung: Restaurant Al Bacan ** – Vettor Pisani Festung

Venedig: Sargtaxi – Imbiss al Merca +++ – Osteria AE SARACCHE +  s.a. Venedig zu Fuß 2018 in Farbe und SW

Cannero Riviera Dorf, Hafen und Residenz

Cannero: Ausflüge und Wanderungen – Cannobio Camine Superiore *** – Bootsfahrt – Sonntagsmarkt *** – PAUL Restaurant & Caffe Sport ***

Valle Verzaska: Sonogno bei herrlichem Wetter, der Stausee ist fast leer

Orta San Giulio: Rundgang ohne Sonne und damit ohne Touristen

Rückreise Cannobio noch mit Sonne – San Bernadino mit Schnee – Via Mala mit Regen

Fazit: Freiheitliche Demokratien, deren weiter entwickelte Geschichte mit gewachsenen Kulturen sind für uns durch nichts zu ersetzen: wir beide sind überzeugte Europäer und das seit Jahrzehnten gerne! Als Gäste Italiens haben wir uns ibs. wegen der Disziplin des Maskentragens wie auch zu Beginn der Pandemie 2020 in Portugal (stay home) und vor allem mit den vielen leckeren und qualitativen Angeboten sehr wohlgefühlt, wir sind mit den geregelten Geschwindigkeiten relativ sparsam und gut gefahren und wurden oft überholt 🙂 macht nichts, lieber reisen anstatt rasen…

Es gibt für uns keine alternative Gesellschaftsform außer der res publica, ich habe mich bei Reisen in totalitäre Systeme (DDR ab 1954, Jugoslawien und Prag 1968, später und gemeinsam Polen, Türkei, Ungarn, Rumänien) nie wirklich wohl gefühlt und mittlerweile auch keine Sehnsucht mehr danach. Was ich mir wünsche, ist weniger Betroffenheit und Besserwisserei, mehr Distanz und vor allen Geduld mit Umsicht, aber da habe ich so meine Zweifel, Zitat Sten Nadolny – Die Entdeckung der Langsamkeit – S. 230: Da ist ja nun wirklich ein Deutscher! Überall in der Welt sieht man sie stehen und darüber nachgrübeln, warum sie sich nicht bewegen können wie die anderen. Und meist versuchen sie zu beweisen, daß das nur in ihrer Klugheit begründet ist, und fangen an, die Menschheit zu belehren! Während einer Begrüßung durch den Residenz Chef mit Maske (in Italien Vorschrift für jeden Innenraum) meinte ein deutscher Gast laut: Biden spricht ohne Maske ins Mikrofon! Geht es eigentlich noch? Leben in Freiheit und Frieden ist schon schön…

(c) http://www.slowfoto.de – Aufnahmen und dazugehörige Texte sind auf/mit dem iPhone 13 Pro Max erstellt und die Fotos umgehend darauf bearbeitet, die Bild Dateien später extern reduziert und für all das ist das leichte MacBook Air mit dem flotten M1 Chip mit verantwortlich 🙂

SLOWFOTOS VOM MÄRZ 2022

Am südlichen Bodensee bietet der Uferpark Wäsen Naherholung und Naturschutz, weil ausgedehnt und beidseits der völlig offenen Staatsgrenze zwischen Lindau-Zech, Unterhochsteg und Lochau, wir suchen ihn gerne und oft, hier einige Eindrücke auch von den fleißig nagenden Anwohnern:

Alle Fotos und Texte:

(c) slowfoto.de

TIPP: zu diesen Aufnahmen, offenen Fragen oder anderen fotografischen Themen biete ich auch ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Infos dazu gerne mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

BERLIN zu Fuß

es gibt zu viele solcher traurigen Schlafstätten, bei dieser top aufgeräumten GARY WEBER war ich mir nicht sicher ob Fake (= Werbung) oder Wirklichkeit

Schon lange geplant haben wir im Februar einige Tage in Berlin verbracht und waren knapp 80km zu Fuß unterwegs: abends und auch tags in der City, bei herrlichem Wetter in der nahen Umgebung. Wir sind regelmäßig und gerne in der Hauptstadt, kennen manche Winkel schon seit Jahrzehnten: Leben möchten wir hier immer nur für begrenzte Zeit, zudem verändert sich die Stadt auch negativ, Müll und Verschmutzung betreffend, es wird einfach zu viel irgendwo abgestellt oder danach vergessen! In der Pandemie ist das öffentliche Leben stark eingeschränkt, einkaufen geht mit 2G(+) Kontrolle, für uns mit 3G kein Problem, es stellt sich nur die Frage, ob denn alle Kontrolleure auch den entsprechenden (Impf-)Status haben…

Trotz unzähliger Touren zu Fuß und über viele Jahre gibt es immer noch neue Ecken zu entdecken oder alte wieder zu erleben, Berlin ist eben eine große Stadt und das auch mit ausgedehnten grünen Arealen. Wir waren eine abendliche Stadtrunde lang ums Museumsufer, im KaDeWE eher kurz, am Ufer vom Müggelsee, entlang dem Landwehrkanal, in Schmöckwitz am Crossin- und Zeuthenersee, am Alex und Gendarmenmarkt, der Friedrichstrasse und Unter den Linden. 

Ein Highlight sind die kulturellen Angebote, mit online Anmeldung meist unschwer zu genießen. Probleme haben die Geschäfte, als Beispiel eines, das wir seit Jahrzehnten kennen, der aktuelle Umsatz beträgt 25% der Norm, es fehlen vor allem Touristen und die überall, entsprechend ruhig ist es tagsüber in der Stadt, außer an oder in Hotspots (Museumsufer Terrassen, KaDeWe Fressmeile), was sich easy und mit Abständen umgehen lässt. Ich habe nur eine kritische Situation indoor erlebt, da wollte ein fremdes Ehepaar ohne Masken mit in den Aufzug trotz entsprechendem Hinweis 😦

es gibt viele solcher Plakate, bei dem Aufkleber bin ich mir ganz sicher: ein Fake 🙂

Alle Fotos sind unbearbeitet aber Daten reduziert

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch ein LIVE COACHING per Videotelefonat an, Infos dazu gerne mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

Der Fotograf Helmut Newton

Helmut Neustädter = Helmut Newton * 31. Oktober 1020 in Berlin † 23. Januar 2004 in Los Angeles

Liebeserklärung an seine Muse

Der deutsch australische Fotograf Helmut Newton wurde 1920 als Sohn der wohlhabenden jüdischen  Knopffabrikantenfamilie Neustädter geboren. 1936 brach er das Gymnasium ab, er war zu dieser Zeit schon mehr dem Fotografieren, den Mädchen und dem Schwimmen zugetan und begann eine fotografische Lehre bei Else Neuländer-Simon, der damals bekannten Berliner Fotografin IVA, sie musste mit Berufsverbot 1938 ihr Atelier schließen und wurde später im Vernichtungslager Sobibor ermordet. Am 5. Dezember 1938 flüchtete Newton vor den Nazis nach Singapur, war dort als Bildreporter bei der The Straits Times und wurde nach zwei Wochen wegen Unfähigkeit entlassen! Ab 1940 arbeitete Newton als LKW Fahrer der australischen Armee und bei der Eisenbahn, 1945 eröffnete er ein Fotostudio in Melbourne, ein Jahr später nahm er die australische Staatsangehörigkeit an. 1948 heiratete er June Brown (*1923  † 2021) mit dem Schauspielerpseudonym June Brunell, eine Schauspielerin mit dem Namen June Browne gab es schon, die Ehe blieb kinderlos. June Newton fotografierte zudem seit den 1970er Jahren unter dem Pseudonym Alice Springs.

Ab 1956 war die australische Ausgabe der Vogue Newtons Hauptarbeitgeber, es folgten die französische, italienische, amerikanische und die deutsche Ausgabe und andere Modezeitschriften. Seit den 70er Jahren war er ein ebenso begehrter wie teurer Akt-, Mode- und Werbefotograf, er porträtierte u.a. Catherine Deneuve, Charlotte Rampling, Romy Schneider, Hanna Schygulla, Liz Taylor, Margaret Thatcher und Helmut Kohl. Sein erster Bildband White Women wurde 1976 kurz nach der Veröffentlichung mit dem Kodak-Fotobuchpreis ausgezeichnet, im April 2000 erzielte das Exemplar Nummer 1 seines SUMO-Bildband auf einer Charity-Auktion 620.000 DM als teuerstes Buch des 20. Jahrhunderts, weil handsigniert von den über 100 der im Buch abgebildeten Persönlichkeiten.  

Helmut und June Newton lebten ab 1981 in Monaco und im Winter in Los Angeles, wo er im Alter von 83 Jahren in der Nacht vom 23. auf den 24. Januar 2004 nach einem Herzinfarkt am Steuer seines Cadillac starb, seinem Wunsch entsprechend wollte er in seiner Geburtsstadt Berlin beerdigt werden, am 2. Juni 2004 wurde seine Urne auf dem Friedhof Schöneberg in Berlin-Friedenau beigesetzt. Unter den Trauergästen waren unter anderem Bundeskanzler Gerhard Schröder, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und der britische Schauspieler Roger Moore.

An die Kontroverse im November 1993 mit Alice Schwarzer in der Zeitschrift Emma erinnere ich mich gut: Newtons Fotos seien nicht nur sexistisch und rassistisch, sondern auch faschistisch, als Beleg druckte Emma 19 Bilder ohne Genehmigung in einer Ausgabe ab, was wegen vorsätzlicher Urheberrechtsverletzung zu einer erfolgreichen Schadensersatzklage führte wegen Überschreitung des nötigen Maßes.

Am 3. Juni 2004 eröffnete June Newton mit der Ausstellung der als Schenkung an die Staatlichen Museen Berlin übertragenen Bildsammlung ihres Mannes das Museum für Fotografie, in dem auch die Helmut-Newton-Stiftung ihren Sitz hat. Am 8. April 2005 wurde am Haus Innsbrucker Straße 24, der Stelle seines Geburtshauses, eine Gedenktafel für Newton enthüllt. In Berlin am Gendarmenmarkt findet sich die Helmut Newton Bar (11 bis 04Uhr) mit einem Werk von ihm in Wandgröße: die berühmten Frauenakte.

Newton selbst hat zu Lebzeiten im November 2003 die Helmut Newton Stiftung gegründet und zahlreiche Fotopositive übertragen, mit Sitz in Zürich gemäß Schweizer Recht und dem Zweck, die fotografischen Werke von Helmut und June Newton alias Alice Springs zu präsentieren, zu schützen und zu wahren. Ein Vertrag mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sichert der Helmut Newton Stiftung dauerhaft zu, über zwei Etagen des ehemaligen Landwehrkasinos in Berlin-Charlottenburg zu verfügen, um dort Ausstellungen zu organisieren und durchzuführen. Seit der Eröffnung im Juni 2004 gibt es wechselnde Ausstellungen von und über Helmut Newton, aktuell ergänzt durch Fotografien seiner Frau June und der Theaterfotografin Ruth Waltz, der Partnerin von Bruno Ganz bis zu dessen Lebensende. Wir waren im Februar 2022 dort, die ohne Blitzlicht erlaubten Aufnahmen mit dem iPhone 13 sind bewusst ohne weitere Kommentare parallel zu unserem ausgedehnten Rundgang. 

Dass die Stiftung im ehemaligen Landwehrkasino in der Jebensstrasse, also direkt am Bahnhof Zoo gelegen, dauerhaft Platz fand, erfreute Newton, weil dieses Gebäude eines der letzten gewesen war, das er bei seiner Flucht aus Berlin 1938 vom Zug aus gesehen habe.

Alle Fotos sind unbearbeitet außer Daten Reduktion

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch 2022 ein LIVE COACHING per Videotelefonat an: für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

Winter adieu?

32 Aufnahmen mit den iPhones 11/13 – eine kleine Sammlung unserer aktuellen gemeinsamen Favoriten, zum vergleichenden Betrachten bitte anklicken, denn es gibt Hoch- und Querformate in willkürlicher Reihenfolge!

Alle Fotos sind bearbeitet und Daten reduziert

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch 2022 ein LIVE COACHING per Videotelefonat an: für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

Lindau GARTENSCHAU 2021

Lindauer Gartenstrand vom 20.Mai bis zum 26.September

Unser erster Besuch datiert vom FR 11.06.21, u.a. weil mittlerweile ohne Maske (im Freien) und ohne Test möglich: ab 5:50 ist die Sonne da, bei 20Grad wolkenlos, wir parken weit vor der Insel, laufen frühzeitig über den Bahndamm zur Eilguthalle am Hafen und passieren kurz nach Öffnung um 9Uhr den Eingang Süd:

Rund 2 Stunden nehmen wir uns Zeit, das noch menschenleere Gelände würdigenden Blickes abzulaufen, kennen wir doch jeden Winkel schon von unzähligen Spaziergängen im Bereich Hafen bis zur alten Kaserne resp. zum Parkplatz, alles ist fein hergerichtet, sorgfältig an die Gegebenheiten angepasst, klasse organisiert, nicht überteuert und wirklich schön, wie gut dass wir Dauerkarten haben: auf erklärende Hinweise wird bewußt verzichtet, die Aufnahmen sollen kommentarlos den Appetit anregen: es lohnt 🙂

Mit dabei als kleines Gepäck: das iPhone 11 Pro Max für alles von 13-52mm KBÄ und die EOS M5 samt EF-M 55-200mm IS STM (entsprechend 88-320mm KBÄ) für alles Ferne. Diese Fotos sind außer Datenreduktion und ab+zu waagrechtem Horizont out of cam, die Auswahl ist so persönlich wie unsere Empfindung und erhebt deshalb keinerlei Anspruch. 

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Vorsorge

für ganz später: wir haben einen Familienbaum gekauft

Aktuell leben rund 4,2Mio Menschen in der Bodenseeregion, fast  240.000 mehr als im Jahr 2000, bis 2035 erwartet man eine Steigerung um weitere 400.000, konzentriert auf Konstanz, Friedrichshafen und Dornbirn, im ländlichen Bereich deutlich geringer. Wir haben 1984 hier eine ETW gekauft, dauerhaft (wechselnd ätz) vermietet und seit 2014 in eigener Nutzung. Unser erster Kontakt zu einem Friedwald erfolgte mit dessen Besichtigung in Heiligenberg, das ich aus meiner Jugendzeit noch gut kenne.

Den Bodanrücken hatte auch schon Hermann Hesse mit dem Bau eines bemerkenswertem Landhauses vorgezogen, allerdings nur für eine recht kurze Schaffensphase: für maximal 99 Jahre Erbpacht konnten wir nach eingehender Besichtigung und vollständigem Rundgang einen sogenannten Familienbaum mit bis zu 12 Urnengräbern in der Waldruh St. Katharinen des Freiherrn Johannes von Bodman erwerben, eine etwa 40-50 jährige Buche, ganz in der Nähe vom Golfplatz… Es gibt sehr begehrte Bäume mit Seeblick, den wir jedoch lieber uferweit zu Fuß und noch zeitlebens genießen. Und genauso ist es für uns gut zu wissen, dass wir auch final gut vorgesorgt haben!

IP11 PM   ooc   Fast Resize

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Slowfotos für die KW 04ff 2021

Winter Impressionen im Westallgäu und am südlichen Bodensee

Wenn der Winter innerhalb von 2 Tagen über 50cm Neuschnee bringt, führt das zu einem besonderen Reiz nicht nur in der Landschaft, ibs. wenn man zu Fuß unterwegs ist, hier unsere Eindrücke:  IP7+ IP11PM  Fast Resize

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Slowfotos für die KW 44 2020

Dresden zu Fuß

Wir hatten wieder die Gelegenheit, eine kurze Zeit in der Alt- und Neustadt zu verbringen und die gewaltigen Veränderungen zu den vielen früheren Besuchen festzustellen. Die Auswahl an Aufnahmen und Blickwinkeln ist wie immer sehr persönlich, wir waren lange Strecken zu Fuß unterwegs und haben den Aufenthalt sehr genossen, vor allem im Vergleich zum ersten Besuch von 1977 – mit einer in England für 10Pfund erworbenen Kleinbildkamera WERRA von Zeiss Jena mit dem legendären 50mm Tessar, für in der Öffentlichkeit völlig unproblematische Aufnahmesituationen, als Beispiel die wenigen verbliebenen Trümmer der Gedächtniskirche unter den bewachenden Augen des Volkspolizisten, denn der Kodak Diafilm war ja von außen nicht zu erkennen (-:

Immer wieder bemerkenswert für mich ist die [night mode] Fähigkeit des iPhones mit bis zu 5sec (!) aus der Hand, weshalb ich mittlerweile auf jegliches Zubehör verzichte, was nicht nur auf Reisen von Vorteil ist.

Alle Aufnahmen iPhone11 Pro Max ooc außer Fast Resize

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Secret Places: Brunne und Linum

Fehrbellin`s südliche Umgebung war diesmal unser Ziel zum Wandern

Mittlerweile ist es eine liebgewonnene Tradition, familiäre Treffen in möglichst ruhiger Umgebung stattfinden zu lassen, nicht nur unseres Hundes wegen.

wunderschöne Alleen

 

Fehrbelliner Denkmal

 

Friedrich Wilhelm der Grosse

Für dieses Frühjahr hatten wir in Brunne bei Fehrbellin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin gebucht, mussten die Reise aber Corona bedingt verschieben, was dem Aufenthalt keinesfalls abträglich war.

Tor zu einem Garten

das zentrale Dorf Gasthaus war leider geschlossen

 

>unser< Garten und Haus, beide zum Wohlfühlen

Das mitten im Ort gelegene Landhaus von Ivo und Marcel war Ziel, als ehemaliges Gemeindegebäude erworben und wunderschön ausgebaut, mit herrlich angelegtem großen Garten, der nicht nur jeden Abend von unserem Hund >verteidigt< wurde.

der Aufpasser

reiche Ernte nicht nur an an Quitten

 

>der< fleißige Wallnussbaum

 

der gedeckte Tisch

Neben vielen anderen Annehmlichkeiten haben wir die große Feuerschüssel im Garten oft genossen, um nicht nur Kartoffeln in der Glut zu garen. Nebenbei, der Fernseher blieb gänzlich kalt, das potente Wlan hingegen eifrig genutzt.

wir haben kleinere Exemplare bevorzugt

 

P auch für Hunde

 

Kranichzug

Tausende von Norden kommender Kraniche fliegen jedes Jahr auf die weiten Flächen um Linum ein und ruhen vor der Weiterreise, die Störche hingegen sind schon einige Zeit früher nach Afrika unterwegs.

ehemaliger Torfabbau geflutet

 

der >Hafen< von Linum

Mehrfach sind wir direkt von Brunne aus in jede Himmelsrichtung gewandert, einmal nach Linum gefahren um auch dort zu laufen, wir haben die ehemalige Hanse- und Kaiserstadt Havelberg mit dem fast vollständig erhaltenen historischen Zentrum besichtigt.

Marktplatz

Kirche

Man kann um Brunne stundenlang wandern, fast ohne Menschen zu treffen, sei es im gesunden Mischwald oder auf Wegen durch die riesigen und abgeernteten Felder.

Wegen der wenigen Gastronomie empfiehlt es sich, etwas Proviant oder zumindest Mineralwasser mitzuführen, auch der Hund freut sich über einen Leckerbissen…

iPhone 11 Pro Max fast alle Aufnahmen und einige iPhone 6+/7+ ooc

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