Workshop Wege zum „guten“ Foto

Was 

Studiofotografie „kleine Objekte“ – Theorie, Praxis, sowie Tipps und Tricks zur Lichtsetzung und zum Farbmanagement auf dem Weg zum gewünschten Bild

Wann 

11. und 12. Mai 2013 (Samstag und Sonntag)

Wo

Heiko Preller foto + film Atelier
Empelder Straße 96F
30455 Hannover
+ 49 (0)172 6 78 55 00
+ 49 (0)511 1 23 85 01
Mail: mail@heikopreller.de
http://www.heikopreller.de
http://www.kunstohnebrot.de

guter Café
guter Café

Was muss – neben guter Laune und Spaß an der Fotografie – mitgebracht werden:
· Notebook mit Bildauswahlsoftware, Photoshop (oder einer Alternative zum Bilder bearbeiten und USB-Stick.
· Digitalkamera, vorzugsweise dSLR mit Ersatzbatterien und Ladegerät sowie Speicherkarte(n)
· Kleinbildäquivalente Brennweiten mit ca. 50mm – 150mm und Makrofähigkeit oder Zoome, die diese Brennweiten beinhalten.
· Ein Stativ sollte auch dabei sein.

Kosten und „Mini-AGB“: 
· Pro TeilnehmerIn EUR 360,00 Teilnahmegebühren (inkl. Mwst, Kaffee/Tee im Atelier); zahlbar bis zum 30.04.2013 auf das Konto 901024465, BLZ 25050180, Sparkasse Hannover, Inhaber: Heiko Preller, Hannover; Verwendungszweckangabe: Fotoworkshop Mai 2013 sowie der eigene Vor- und Zuname. Bitte erst nach Anmeldung und Zugang einer Rechnung von Herrn Preller bezahlen!
· Nicht inbegriffen bei den Gebühren sind Speisen, Kaltgetränke, Übernachtungen.
· Mindestens 6 Personen müssen teilnehmen, sonst findet der Workshop nicht statt; max. können 10 Personen teilnehmen.
· Bis zum 30.04.2013 kann eine Teilnahme kostenlos storniert werden, danach unter Berechnung von 80 % der Kosten.
· Der Veranstalter selbst kann den Workshop aus wichtigem Grund bis zum 30.04.2013 absagen, muss dann aber einen Ersatztermin mit den Teilnehmern ohne weitere Kosten absprechen.

Anmeldungen zum Workshop bitte per E-Mail an folgende Adresse vornehmen:
anmeldung-preller@profiadresse.de
Bitte auch ggfl. mitteilen, wenn bereits für Freitagabend Interesse an einem Treffen zum zwanglosen Fachsimpeln besteht.
HINWEIS: Die Veranstaltung ist online im Veranstaltungskalender der HIZ eingestellt solange Plätze frei sind; wenn der Workshop ausgebucht ist, ist die Veranstaltung dort nicht mehr zu finden.

Übernachtungsmöglichkeit (als Empfehlung):
Hotel Mercure Hannover ***
Übernachtungskosten pro Person und Tag ab EUR 56,00 im Einzelzimmer, Frühstück EUR 19,00/Person, PKW-Platz EUR 11,00/Tag und alles bei jeweils frühzeitiger Buchung. Das Mercure hat 3 Sterne und liegt zentral in Hannover mit U-Bahn-Haltestelle nahe bei. Anmeldungen für Übernachtungen muss jeder Teilnehmer selbst vornehmen.

Ablaufplan/Programm

1. Tag (SA, 11.05.2013):
9.00 – 9.30 Uhr Ankunft und Begrüßung bei Kaffee und Tee
9.30 – 10.30 Uhr jeder Teilnehmer zeigt max. 3 Fotos, an denen er erörtern kann, was ihn an Studiofotografie interessiert.
10.30 – 11.30 Uhr Impulsvortrag zum Thema: die Dinge + warum sie uns am Herzen liegen + wie wir das fotografisch ausdrücken können.
11.30 – 14.00 Uhr Pause; evtl. gemeinsames Mittagessen nach Absprache Ab 14.00 Uhr Praxis: Sachfotografie, wir beschäftigen uns mit den wichtigsten Grundbedingungen rund um die Aufnahmetechnik, wenn es darum geht einen Gegenstand fotografisch zu erfassen (verschiedene Grundaufgaben).
ca. 21.00 Uhr Treffen in Kneipe/Restaurant, gemeinsames Abendessen, Austausch
Übernachtung

2. Tag (SO, 12.05.2013):
9.30 – 14.30 Uhr Einführung in die wichtigsten Stationen des Color-Managements:
– Kamera: Weißabgleich, Raw-Verarbeitung, etc.
– Computer: Bildschirm-Kalibrierung und Photoshop-Voreinstellungen für richtiges Farbmanagement
– Drucker: Drucker-Kalibrierung
– Bilddateien: kurze Theorie für die Verarbeitung, Gamma Bestimmung, Weißpunkt, Schwarzpunkt, Kontrast, Werkzeuge zur korrekten Druckvorbereitung eines Bildes, PDF und seine wesentlichen Einstellungsmerkmale, um Überraschungen beim Übermitteln von Daten an Druckereien zu vermeiden.

(c) www.slowfoto.de 

FAQs Kleine Objekte fotografieren…

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Frage: Welches Ministudio ist für kleine Objekte gut geeignet?

slowfoto:

Das kommt vor allem auf die maximale Größe und die Art der Objekte an: Will man porträtieren, benötigt man einen Stuhl für den Betreffenden, sind es Objekte zum hinstellen, kann  man im Sinne der table-top Fotografie arbeiten: Darauf möchte ich am gezeigten Beispiel meines Ministudios  (80 x 45 x 65cm B x T x H) näher eingehen, denn aus einer provisorischen Verlegenheitslösung ist mittlerweile der Dauerzustand geworden 🙂 Wesentlich ist dabei die Arbeitsplattform (Tisch, Regal), die geeignete Beleuchtung und das Stativ für die Kamera. Die Ausnahme bildet das Makro Flash Kit (TRAUMFLIEGER), dass mobil und stationär für Nahaufnahmen zu verwenden ist.

Zur Ausrüstung:

Aufklappbare transportable Kofferstudios eignen sich für entsprechend kleine Objekte, anklemmbare (LED-) Leuchten bedürfen bei JPG Aufnahmen hinsichtlich der Farbtemperatur zumindest eines individuellen Weißabgleichs.

Für alles was klemmt oder steht sind die FLEXX Ausrüstungen von Cullmann bestens geeignet.

Ideal ist eine stabile Arbeitsplatte, auf der entweder das Equipment schnell einzurichten ist oder im Idealfall sogar stehen bleiben kann. Wie im großen Studio ist auf ausreichende Reflektionsflächen zu achten, dazu eignen sich stabile weiße Kartone aus dem Papierhandel. Hinter- und Untergrund kann eine Stoffbahn sein, die im Sinne einer halfpipe die Arbeits- und Rückfläche einnimmt, womit der Knick vom Bden zur Rückwand entfällt. Regenschirmartig aufzuklappende Zelte (KAISER) aus transparent weißem Stoff nehmen eine Sonderstellung ein: Sie sind in Sekunden aufgestellt oder wieder abgebaut und beinhalten alles, was man studiomäßig zum Fotografieren benötigt und eignen sich zudem für Blitz- oder Dauerlicht.

Wesentlich ist die Ausleuchtung, ich ziehe kleine Blitzleuchten (CF Foto und Video) wegen der stabilen Farbtemperatur und und kontrollierbaren Intensität vor: Zum Einstellen eignen sich die in Studioblitzen eingebauten Halolampen, für Systemblitze bleibt der Probeblitz.

Ein guter Handbelichtungsmesser (GOSSEN) erleichtert ohne viele Probeaufnahmen, die Lichtmenge vor der Aufnahmeserie präzise einzustellen. Wie für das große Studio sind Ausbelichtungen im [M] Programm bei rauscharmen ISO100, 1/125sec als sicherer Synchronisationszeit und Blende F8 und mehr (je kleiner das Objekt, desto eher F19) sinnvoll!

Zu den Investitionen:

Bauartlich genügt ein Tisch oder ein entsprechend tiefes Regal. Die weißen Pappen kosten wenig, ebenfalls das geeignete und möglichst waschbare Tuch.

Kameraseitig ist ein Stativ mit Einstellschlitten nötig. Moderne Crop Kameras eignen sich mit dem Kitobjektiv (18-55mm) bereits für minimale Objektgrößen ab 40x60mm. Zudem besitzen sie einen eingebauten pop-up Blitz.

Komfortabel ist die Ausleuchtung mit zwei oder drei Studioblitzen, als Lichtleistung genügen <200Watt vollauf.  Der dritte Blitz für die Hintergrundausleuchtung zur Vermeidung häßlicher Schlagschatten kann auch ein sogenannter Slave sein.

Zu dem ungefähren Kosten:

Kofferstudios ca. €50-100.-

Aufklappbares Stoffzelt incl. grau/weiß Tuch mit Klettbahn ca. €40.- siehe link unten

2 Studioblitze (200W) ca. €300.- siehe 3 links unten

Slave Blitzgerät ab ca. €35.-

Blitzlichtmessgerät ca. €150-300.- siehe link unten

Tramflieger makro Flash Kit pro ca. €150.- siehe link unten

Cullmann FLEXX System ab € 30.-

Crop-Kamera plus Kitobjektiv ab € 350.-

Es gibt also vor jeder Anschaffung viel zu beachten…

Weiterführende links

http://de.wikipedia.org/wiki/Makrofotografie

https://slowfoto.wordpress.com/2011/03/30/eine-kompakte-und-erschwingliche-blitzanlage-1/

https://slowfoto.wordpress.com/2011/05/03/eine-kompakte-und-erschwingliche-blitzanlage-2/

https://slowfoto.wordpress.com/2011/05/26/kompakte-vs-professionelle-blitzanlage-3-fazit/

https://slowfoto.wordpress.com/2011/07/25/belichtungsmessung-aktuell-whats-go-ssen-on-teil-2/

CF Studioblitze

http://www.cf-photo-video.de/Produkte/Beleuchtung/Studioblitze/studioblitze.html

Cullmann FLEXX System

http://www.cullmann.de/ergebnisse/cat/flexx.html

Gossen Lichtmessung

http://www.gossen-photo.de/foto_p_digiflash.php

http://www.gossen-photo.de/foto_p_digipro.php

Traumflieger MAKRO-Flash-Kit PRO

http://www.traumflieger.de/shop/product_info.php?products_id=166

Traumflieger Kaiser Dom Zelt

http://www.traumflieger.de/shop/product_info.php?products_id=110

(c) www.slowfoto.de

CULLMANN FLEXX Touring Set

https://www.cullmann.de/detail/id/flexx-touring-set.html

Wer regelmäßig wandert und/oder mit kleinerer Ausrüstung unterwegs sein möchte, sucht nach leichten und dennoch stabilen Montagen, Ministativen resp. Ministands oder Saugnäpfen sowohl für die Kamera und externen Blitzen resp. Leuchten als auch zum Fixieren der Objekte. Die Verwendung beschränkt sich allerdings nicht etwa auf outdoor Projekte, mittlerweile habe ich mein Ministudio für Nahaufnahmen damit ergänzt sowie verschiedene mobile Tabletop Liveview Anwendungen erfolgreich durchführen können. Letztlich genügt ein stabiler Tisch als Arbeitsfläche.

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Der deutsche Foto-/Videozubehör Hersteller CULLMANN aus Langenzenn bietet mit der neuen FLEXX Serie gleich fünf differenzierte Zusammenstellungen für unterschiedlichste Anwendungen. Ich habe das sinnvoll ausgestattete 6-teilige Touring Set einschließlich Stativ drinnen und unterwegs in den folgenden Konstellationen angewendet:

* Das kleine aber stabile Stativ NANOMAXX 200T 500g mit der umsteckbaren Mittelsäule 100g und dem Kugelkopf CB5 100g, komplett also 700g für mittlere Fotoapparat-Objektiv Kombinationen, stellt m.E. ein universelles Tool auch für Desktop- oder Makroaufnahmen dar,
* der großer Saugnapf CS33 135g samt Miniteller 20g für leichte und mittelschwere Film- oder Kameras und andere Einsatzzwecke sowie
* die extrem stabile Schraubmontage CC60 250g auch für ausladendes oder schwereres Foto-Equipment oder Zubehör und
* der leichte Erdspies 20g für die M6 Verbindung von der selbigen zum Blitzgerät oder auch zur leichten kompakten Kamera oder zum iPhone.

Allen Teilen dieses Studio-Sets ist die Verbindung über kleine Blitzgewinde M6 gemeinsam. Bei der Verwendung fällt die Sorgfalt auf, mit der die durchdachte Verteilung der z.T. ausdrehbaren Stehbolzen vorgenommen wurde, zudem ist die Materialanmutung und die Haptik wertig, die FLEXX Sets enthalten viele nützliche Accessoires für den geforderten Preis. CULLMANN vergibt zudem für alle FLEXX Sets und weitere ausgewählte Produktlinien eine Garantieverlängerung von 10 Jahren, was nun wirklich für Vertrauen in die Qualität und kundenorientiertem Service spricht!

http://www.amazon.de/Cullmann-6-teilig-Erdspie%C3%9F-Kugelkopf-Makro-Fotographie/dp/B0057UYTZA/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1325754149&sr=1-1

Das Studio Set ist hier näher beschrieben:

https://slowfoto.wordpress.com/2012/01/12/cullmanns-flexx-system/

(c) www.slowfoto.de

CULLMANNs FLEXX System

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https://www.cullmann.de/detail/id/flexx-studio-set.html

Wer regelmäßig mit kleineren Objekten in einem Ministudio zu tun hat, sucht nach Montagen und mehr für Beleuchtungen, Reflektoren oder Ministativen resp. Ministands für zusätzliche Aufhellblitze oder Klammern und Klemmen zum Fixieren der Objekte. Auch zur festen Montage eines Makroskopes, mit achtfacher Vergrößerung und minimalem Objektabstand von nur 30cm, habe ich geeignete Hilfsmittel gesucht und bin beim deutschen Foto-/Videozubehör Hersteller CULLMANN aus Langenzenn fündig geworden. CULLMANN bietet mit der neuen FLEXX Serie gleich 5 differenzierte Zusammenstellungen für unterschiedlichste Anwendungen, von denen ich parallel zum 6-teiligen Touring-Set vor allem das Studio-Set ideal finde. Mit 11 Set-Teilen reilich ausgestattet, habe ich sehr schnell für mich wesentliche Anwendungen in folgenden Konstellationen gefunden:

* Montage von Blitzgeräten oder Betrachtungshilfen, auch mit dem Mini-Kugelkopf CB2,
* Montage von (kleinen) Fotoapparaten bis hin zum >Panorama-Drehteller< für das iPhone mit einer zusätzlichen Aluschiene,
* Saugnäpfe, Miniteller, zwei starre, miteinander zu verbindende Rohre für oa. Einsatzzwecke sowie
* zwei Klemmen für leichtes und eine sehr stabile Schraubmontage CC50 für ausladendes oder schwereres Zubehör wie das Makroskop und
* drei FLEXX Arme (2x lang, 1x kurz), die für eine gewisse Beweglichkeit sorgen.

Allen Teilen dieses Studio-Sets ist die Verbindung über kleine Blitzgewinde (M6) gemeinsam. Bei der Verwendung fällt die Sorgfalt auf, mit der die durchdachte Verteilung der z.T. ausdrehbaren Stehbolzen vorgenommen wurde, zudem ist die Materialanmutung und die Haptik wertig, beide Sets enthalten viel nützliches Gerät für den geforderten Preis. CULLMANN vergibt zudem für alle FLEXX Sets und weitere ausgewählte Produktlinien eine Garantieverlängerung von 10 Jahren, was für Qualität und Service spricht!

http://www.amazon.de/Cullmann-11-teilig-Saugstativ-Schwanenhals-Tabletop-Fotographie/dp/B0057UYVGW/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1325753572&sr=1-1

…wird mit einem Bericht über das FLEXX Touring Set fortgesetzt!

http://www.amazon.de/Cullmann-6-teilig-Erdspie%C3%9F-Kugelkopf-Makro-Fotographie/dp/B0057UYTZA/ref=sr_1_1?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1325754149&sr=1-1

https://slowfoto.wordpress.com/2012/03/06/cullmann-flexx-touring-set/

(c) www.slowfoto.de

Studiofotografie – the making of

Spotlight Models im Studio von Frank SOLF in Alsfeld

Beim shooting von Anna und Jasmin war slowfoto dabei: Zwei langjährige Freundinnen wollte mit einer gemeinsamen Fotoserie die aktuelle Situation dokumentieren – so wie beide Mädels an diesem Tage waren. Die Übersicht zeigt Solfs Studio mit der HENSEL Blitzanlage, dem Hintergrund und auch ein paar Utenslien, die eigentlich nicht mit aufs Bild müssen 🙂

Als Diashow sind 15 Aufnahmen aus den vergangenen Jahren ausgewählt, die uns besonders gefallen haben – viel Spaß beim Betrachten!

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Auffallend ist die gute Stimmung, die ich immer wieder im Studio vorgefunden habe, neben der ernsten Arbeit wird viel gelacht, schließlich sollen die Sonnenseiten der Models mit dem Spotlight festgehalten werden…

Solf arbeitet mit Canon Kamera- und Hensel Studiotechnik.

http://www.spotlight-models.de/Spotlightfotography/impressum.htm

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/448496

http://www.model-kartei.de/sedcard/fotograf/7298/

(c) http://www.slowfoto.de/

Im Studio www.martinjoppen.de

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…bei Joppen`s

www.martinjoppen.de

Bilddaten:

– Kamera: iPhone4
– Objektiv: EF 2.8 3,9mm
– Blende: F2.8
– Belichtungszeit: [auto]
– Empfindlichkeit: [auto]

D Frankfurt 14-15 Uhr

Der Frankfurter Fotograf Martin JOPPEN hatte mich ins Studio eingeladen. Gerne habe ich die Gelegenheit benutzt, die vielen Exponate der Ausstellung, die Infrastruktur und Ausstattung bei einem Kaffee zu erkunden und dabei intensiv zuzuhören.

Die 112a der Mörfelder Landstrasse ist ein ruhig gelegenes Kleinod in zweiter Reihe zur belebten Ost-West Main-Road, beim ersten >in den Hof gehen< fühlt man sich wohl und ganz woanders als citynah: prächtiger Garten, rotbraune Backsteinfassade, hohe weiße Fenster, gesäumt von Pflanzen und Bewuchs, das Ambiente strahlt Behaglichkeit und Ruhe aus. Ein kleines Schild verweist zum flächig verglasten Eingangsbereich, dem Haus vorgebaut, mit Kücheninstallation und großem Konferenztisch für viele Personen, Licht nicht nur von oben sorgt für angenehm funktionelle Atmosphäre.

Im ursprünglichen Haus finden sich ein flächig offener und heller Vorplatz und von links nach rechts, der Umkleide- und Sanitärbereich, die Aufbewahrung für Studiogerätschaften,  das eigentliche Studio, Martin Joppens Arbeitsplatz mit anschließendem Druckerbereich und last not least das helle Office von Evelyn Joppen-Leysaht … die übrigens mehrfach im Studio zu finden ist!

Wir haben wenig über Technik, aber viel über die ausgestellten >Photographien< und deren Entstehung gesprochen, an Hand eines aktuellen Portrait Beispiels konnte ich einen intensiven Einblick in die weitgehend erhaltenden, aber tiefgreifend und subtil verbessernden Techniken erfahren: MJ bezeichnet sich zwar als eher konservativen Photographen, verwendet hingegen postproduktive Schritte so, dass sie wirksam aber nicht vorherrschend sind.

Erstaunt als eher ungeübter Nutzer des iPhone4 war ich über die Bildresultate des Profis mit diesem Allerwelts-Medium, wie auch über seine tiefe Verneigung gegenüber Motiven aus der Natur!

Bei Dauerregen war ich angekommen, bei Sonnenschein habe ich das Studio verlassen und bedanke mich hiermit noch einmal für die angenehme und ausgesprochen informative Zeit bei den Joppen`s!

https://slowfoto.wordpress.com/2011/04/11/frankfurt-aus-dem-18-stock-martin-joppen/

(c) www. s l o w f o t o .de

s l o w f o t o der Woche (KW 22 2011)

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…Stillleben von 20 bis 50 cm mit der kompakten Studioblitzanlage

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5D
– Objektive: EF 2.8  50/100mm Makro und EF 28-135 IS Makro
– Blende: F8-11
– Belichtung: 2x180Watt Blitzröhren
– Belichtungszeit: 1/1125sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: 0 LW
– Brennweite: div
– Entfernung zum Fokus: ca. 1m
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: Snapshot
– Bildbearbeitung DxO PS

www. s l o w f o t o .de

Kompakte vs professionelle Blitzanlage 3 – Fazit

Vergleich im gewerblichen Fotostudio: 2×180 Watt CF gegen 2×500 Watt HENSEL Röhren, wechselweise identische Platzierungen, hier die Einschätzung:

* Das kompakte CF-Set FE 180D kann man als sehr gut transportabel bezeichnen, weil für 2 oder 3 Röhren plus Stative plus Zubehör ein Packmaß von 80x25x25 cm ausreicht, die dafür vorgesehene CF-Tasche passt quer in den Kofferraum, mit einer Hand kann man 2 Softboxen tragen, sie nehmen auch unzerlegt im KFZ-Innenraum wenig Platz weg. Tipp: Nach dem Transport die Röhren erst in die nach untenliegenden Softboxen satt einsetzen, dann mit den Rändelschrauben fixieren und danach auf die Stative setzen.

* Das Licht der CF-Röhren (K 5.600) ist mit den kleineren CF- Softboxen etwas kühler als das wärmere der HENSEL Röhren mit deren originalen und größeren Softboxen. Tipp: Wenn [AWB] nicht schon zufriedenstellende Farbwiedergabe erbringt, die CF mit den Softboxen auf den reflektierenden Hintergrund manuell abgleichen (oder Kelvin 6.200 und mehr) oder den inneren Diffusor gegen einen gelblicheren austauschen.

* Schon 2 CF Röhren reichen für die Ausleuchtung von mittleren Objekten und einzelnen Personen gut aus, mit einer dritten Röhre sind auch größere Objekte oder mehrere Personen, alternativ auch der Hintergrund gut auszuleuchten. Tipps: Man sollte diese kompakten Lichtformer eher hochkant, also HxB 60x40cm und recht nahe zum Objekt einsetzen (weiche Schatten). Für Porträts ist ein Hauptlicht mit rundem Lichtformer geeigneter (Reflex in den Augen)! Generell ist der gezielte Einsatz von Reflektoren (seitlich, oben und oder unten) ein Vorteil. Für ganz kleine Objekte eignen sich als Diffusoren die schon erwähnten 500g Yoghurtbecher, wobei das Halogen Einstelllicht wegen der Wärmeentwicklung abgeschaltet bleiben sollte.

* Vorteil Hensel: Auch nach vier Jahren gewerblichem Einsatz mit ca. 15.000  Auslösungen p.a. sind noch die ersten Blitz-Röhren-Einsätze in Verwendung, Konstanz und Abbrennzeiten bewegen sich auf höchstem Niveau, Langzeit Erfahrungen zu den CF Röhren liegen mir nicht vor. Hensel liefert zudem bessere und schwerere Stative (mit Softbremse) als die von CF verwendeten Walimex light, Nachteil für den Transport ist das höheres Gewicht und je nach eigener Wertung der Preis für die Anschaffung.

* Vorteil CF: Tragbar geringes Gewicht, gutes Packmaß für die Aufbewahrung oder den Transport, sehr güstiger Preis für das CF-Set FE 180D, sinnvolles Zubehör wie der Blitz-Belichtungsmesser FM-01 oder die Funk-Fernauslösung WTS-C, Nachteil: Häufiges Abblitzen beim Umprogrammieren der CF Röhren.

Meine präferierten Einstellungen für das CF-Set im häuslichen Studio:

Canon EOS 5D und 5D MkII, verschiedene EF-Objektive

Empfindlichkeit ISO 100

Belichtungszeit 1/125sec

Blende F 4-11

Farbraum sRGB

Bildstil P-Snapshot

WB Kelvin 6.200 für präzise, 7.000 und mehr für wärmere Aufnahmefarben oder

[AWB] alternativ für etwas kältere Aufnahmefarben

Bildbeispiele dazu siehe auch

https://slowfoto.wordpress.com/2011/05/26/s-l-o-w-f-o-t-o-der-woche-kw-22-2011/

Dieser 25 qm Raum wurde zum vorübergehenden Studio umfunktioniert, die helle blaugraue Tapete genügte (auch zur Reflektion), wichtig ist ein bequemer Sitzplatz für das Model,

in Verbindung mit einem großen (Kontroll-) Spiegel auf der anderen Seite des Raumes seitlich hinter dem Kamerastandpunkt

plus einer dritten Lichtquelle zur Hintergrundbeleuchtung mit Lee-Folie orange für die abgebildete warme Stimmung, alle Aufnahmen sind unbearbeitet.

Hier zwei Porträts im Gesamtwert von über 170 Lebensjahren 🙂

Dieses Fazit ist (m)eine persönliche Einschätzung und kein allgemeines Urteil. Wer täglich mit Studioblitzanlagen professionell arbeitet, wird zurecht Wert auf Langzeitstabilität und -präzision legen (Goliath). Wer aus Freude an der Fotografie ab und an oder eben nur mit einer kleinen, gut tragbaren 220V Blitzanlage arbeiten möchte (David), kann getrost mit finanziellem Aufwand in der Region eines sehr guten Systemblitzes investieren. Wiederum stellt ein Systemblitz keine Alternative und umgekehrt dar, man muss eben wissen, was man benötigt respektive will…

Siehe auch

https://slowfoto.wordpress.com/2011/05/03/eine-kompakte-und-erschwingliche-blitzanlage-2/

https://slowfoto.wordpress.com/2011/03/30/eine-kompakte-und-erschwingliche-blitzanlage-1/

(c) www.slowfoto.de

Eine kompakte und erschwingliche Blitzanlage (2)

Im ersten Teil des Tests der CF Blitzröhren FE 180D wurde die maximale Lichtmenge von zwei Blitzröhren bei vollformatiger Brennweite f14mm in einem großen und reflektionsarmen Wohnraum mit dem ETTL II gesteuerten Systemblitz mit Weitwinkelstreuscheibe auf der Kamera bei Brennweite f16mm verglichen. Im zweiten Teil geht es um  präzise Einstellungen und Tipps auch in der Verwendung mit dem vorliegenden Zubehör:

1) optische und infrarot Auslösung über die Messzelle gegenüber kabelloser Fernbedienung

2) Einstellungen der Blitzröhren entsprechen der Objektgrösse, -entfernung

3) Verschiedene Lichtarten und -former

4) Weißabgleich automatisch oder manuell

5) weitere Anwendertipps und Kaufberatung

Alle Aufnahmen entstanden in Frank SOLFs (FS) Spotlight Models Studio, dessen Besitzer sich zudem noch als Objekt meiner Begierde hergab – mein Dank an seine Geduld und mein Kompliment für die spektakuläre live Performance ohne stundenlange Maske vorab und unter Verzicht auf Puder&Co!

frank.solf@spotlight-models.de

www.spotlight-models.de

zu1)  Wichtig in der Planung ist, ob ein Haupt- oder Nebenlicht in der Objektivachse gebraucht wird. Grundsätzlich lässt sich die Blitzanlage ohne weiteres Zubehör mit einem kameraseitigen Blitzlicht steuern: Dazu ist der auch herunter geregelte Pop-Up Blitz ebenso geeignet wie ein lichtschwacher Aufsteck- oder ein lichtstarker Systemblitz mit allen Einstellmöglichkeiten als dritte Lichtquelle. Dies stellt, sofern vorhanden, die  kostengünstigste Lösung dar, wobei dieser Systemblitz auch entfesselt von der Kamera per Kabel oder Infrarot gesteuerter  montiert auf einem weiteren Stativ zum Einsatz kommen kann. Im Grunde sind die richtigen Gedanken über die Lichtführung und -menge und -art vor der Aufnahme ausschlaggebend! Wird eine Infrarot Steuerung verwendet, steckt das einem Blitz ähnliches Gerät ohne Röhre auf dem Blitzschuh der Kamera und steuert so die Fotozellen der FE 180D an, wobei es sich um die zweite kostengünstige Lösung handelt.

CF Funkfernsteuerung WTS-C einkanalig

Beim funkgesteuerten WTS-C (Wireless Trigger System) von CF wird der Sender auf den Blitzschuh der Kamera aufgesteckt, die Kabelverbindung zur Synchronbuchse ist entbehrlich. Röhrenseitig bedarf es einer Schleife in der Stromzufuhr für den Empfänger und eben dieser Kabelverbindung zur rückseitigen Synchronbuchse der Röhre. Hierbei ist darauf zu achten, dass die so versorgte Blitzröhre die am weitesten entfernte zum Objekt ist, weil die 2. oder 3. Blitzröhre weiterhin optisch ausgelöst wird, was ebenfalls für zusätzlich verwendete sogenannte >Slaves< gilt. Zur optischen Auslösung mit Vorblitz ist noch anzumerken, dass die Fotozelle an der Blitzröhre mit Hilfe der Taste >Auge< auf den Vorblitz programmiert werden kann und  diesen erkennt, programmiert und bei der Auslösung unterdrückt, also nicht beachtet. Ebenfalls kann die ausschließlich manuelle Einstellung und Verwendung des Systemblitz ohne Vorblitz, gedanklich der Verwendung einer Studioblitzanlage mit weitgehend fixiertem Korridor für Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit näher, für unproblematische Auslösungen sorgen, sofern man alleine arbeitet und kein störender Fremdblitz zu fürchten ist.

FS mit Lampenschirm, 2 FE 180 D, WB auto

zu2) Entfernung und Raumgrösse,  Reflektion-en und Objekt- wie Umgebungsfarben bestimmen den Lichtbedarf in Abhängigkeit von der eingestellten ISO-Empfindlichkeit. Geht man von großen und möblierten Wohnräumen aus, sind sehr hohe Blitzleistungen gefordert. Je kleiner das Studio, desto geringer wird die abzufordernde Leistung in Abhängigkeit von den Reflektionen ausfallen. Für >große< Aufträge hinsichtlich Objekt und Raum sind die vorliegenden Blitzröhren weder gedacht noch als alleinige Lichtquellen ausreichend. Für  Studios um ca. 20 qm oder zur Objekt- und Tabletop- Fotografie sind die 180W Röhren hingegen sehr gut geeignet: Bei Anzeige 6.0 im Display gibt die Röhre die volle Blitzleistung ab, bei 5.0 die halbe, bei 4.0 1/4, bei 3.0 1/8 und bei 2.0 schließlich 1/16 der Blitzleistung,mit Feineinstellung  jeweils noch in dezimalen 0,1er Schritten.

FS, 2 FE 180 D mit 2 Softboxen 40×60 senkrecht,  K 6.000

zu 3) Zur Modellation des Lichtes gibt es gegenüber den Systemblitzen entscheidende Vorteile: Die angebotene Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Lichtformer, von Beauty-Dish bis zum Reflexionsschirm oder  zur zweifach gefilterten, handlichen 40×60 cm Softbox und dem Tor mit aufsteckbaren Formern und Filtern, die alle etwas mehr an Blitzleistung benötigen. Für jeden Einzelfall ist ein  Blitzbelichtungsmesser von Vorteil, wenn umfangreiche Belichtungsreihen vermieden werden sollen. Letztlich entscheidet der Blick auf das Histogramm und/oder die Betrachtung am geeichten großen Monitor, ob die Aufnahme gefällt.

FS wie vor

zu4) Die digitale SLR bietet den [auto]matischen Weißabgleich und verschiedene werksseitig festgelegte Voreinstellungen wie [flash] oder [bewölkt] für die Blitzverwendung. Ein Vorteil ist die im Kameramenue [K] einstellbare Lichtfarbe in präzisen Grad Kelvin, als Norm geht man von etwa 5.200K für Tageslicht aus, um 6-7-8.000K bevorzuge ich, wenn wärmere (Haut-) Farben dargestellt werden sollen, ganz im Abhängigkeit von dem reflektierenden Hintergrund bzw. der Umgebung.

Spotlight Models Studio, FS richtet die FE 180 D ein, K 5.800, überbelichtet

Neutralgrau kann  etwas mehr an Wärme vertragen. Alternativ lässt sich das auch mit (Lee-) Filterfolien vor der einzelnen Blitzröhre bewerkstelligen, noch einfacher ist die kombinierte JPG+RAW oder alleinige RAW Speicherung der Bilddateien in der Kamera mit postproduktiver Festlegung der Farbtemperatur, aber Achtung: Vor allem überbelichtete RAW mit anschließender DxO-Nachentwicklung erbrachte intensive Farbverschiebungen, weshalb wir auf RAW-Dateien verzichten.

FS, 2 FE 180 D mit Softboxen 40×60 quer, K 5.800, RAW überbelichtet, DxO nachentwickelt (Fehlfarben)

Sowohl für die Hintergrundausleuchtung (oder mobile Verwendung eines Systemblitzes) können feste Filter vor der Blitzleuchte wie blau oder rot (oder hellorange beim mobilen Blitz) als Farbkontraste bereits bei der Aufnahme von Vorteil sein.

Spotlight Models Studio, HENSEL 2x500Watt mit großer Soft- und Oktaederbox, K 6.000

zu5) Vor jeder Anschaffung ist es von unschätzbarem Vorteil zu wissen, was man nicht benötigt! Die Möglichkeit,  einem professionellen  Shooting im Studio eines Fotografen beizuwohnen ist ein idealer Einstig in die Welt der Blitzlichter, als Erstinvestition nahezu ideal: Was in Jahren der Arbeit erfahren wurde, lässt sich natürlich nicht in wenigen Stunden begreifen oder im stillen Kämmerlein nachvollziehen, geeignete Literatur mag helfen, ich bevorzuge dennoch den klassischen hands-on Unterricht. Man kann im häuslichen Studio oder dem im Fotoclub zunächst mit statischen Objekten austesten, wie die Lichtwirkung ausfällt. Sehr schwierig sind möblierte und Schatten werfende Wohn- oder Geschäftsräume, frustrierend die Shootings mit ungeeigneten Models. Den Rat des Fachmanns folgend, ist die >1/160sec mit Blende 8/11 bei ISO 100< für mich der Leitfaden für die Suche nach genügend Licht. Ist dieses auch noch sorgfältig über den Aufnahmewinkel verteilt und stimmen die Farben, dann…

FS wie vor, mit sichtbarer Freude weil es endlich die letzte Aufnahme war…

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5DII
– Objektiv: EF 3.5-5.6 28-135 IS
– Blende: F11
– Belichtungszeit: 1/125sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: keine
– Brennweite: f28-135mm
– Entfernung zum Fokus: ca.5-1,30m
– Belichtungsmessart: [M]
– Bildstil: Snapshot
– Bildbearbeitung: DxO

Alle Aufnahmen (außer WTS-C) sind unbearbeitet, weil ansonsten kein wirklicher Vergleich möglich ist!

Siehe auch

https://slowfoto.wordpress.com/2011/03/30/eine-kompakte-und-erschwingliche-blitzanlage-1/

…wird mit einem Fazit fortgesetzt!

(c)www.slowfoto.de

Eine kompakte und erschwingliche Blitzanlage (1)

Irgendwann stellt sich die Frage nach >sattem< Licht, wenn man nicht nur unter freiem Himmel arbeiten kann oder will und es um mehr als Nahaufnahmen geht, die mit dem Pop-Up Blitz der Crop-Sensor Kameras, dem Ringblitz oder anderem Dauerlicht vollständig ausgeleuchtet erstellt werden können. Nach vielen mobilen Shootings mit ETTL II gesteuerten CANON Systemblitzen war ich von der professionellen Arbeit im Studio eines Fotografen, mit einer mehr oder weniger mobilen, dafür enorm leistungsfähigen HENSEL-Blitzanlage angetan, weil >ISO 100 Blende 8 1/180sec<  schon eine Basis für gutes Licht bedeuten. Nun muss der geneigte Fotoamateur nicht zwingend eine Blitzanlage für 10k€ sein eigen nennen, weshalb das lange Telefonat mit Gerd HELMICH von der Firma CF zu einem ausführlichen Test der dort vertriebenen neuen FE 180D Blitzlampen führte:

http://www.cf-photovideo.de bietet als traditionsreiches Unternehmen aus Köln seit 40 Jahren engagierten Anwendern  innovative Fototechnikprodukte und  Fotostudioausrüstungen mit zum Teil exklusiven Angeboten. Neben einem Internetshop bietet CF auch Kundendienst nach dem Kauf in eigener Service-Werkstatt mit originalen Ersatzteilen. Die Garantie auf die getestete Kompaktblitzanlage beträgt 2 Jahre.  Ein Spezialgebiet dieses Hauses sind Fotostudioleuchten, Lampen, Dauerlicht- und Studioblitzanlagen. Wer sich zu moderaten Preisen ein eigenes kleines Fotostudio einrichten und entsprechende Fotos fürs Internet, Prints oder Webseiten selbst erstellen will, sollte sich das CF-Angebot intersiver anschauen.

Bei den neuen FE-Blitzköpfen handelt es sich um 900g leichte ABS-Kunststoff-Gehäuse mit Folientastatur und Steckerbuchsen auf der Rückseite. Die Front fasst eine 180Ws plug-in Blitzröhre und ein 75 Watt Halogen Einstelllicht. Obwohl ein Handbuch mitgeliefert wird, ist die Bedienung überwiegend intuitiv. Die Leistung lässt sich in 1/10 Schritten von 2,0 bis 6,0 regeln, das entspricht 5 Blendenstufen. Die maximale Leistung wird mit LZ 40 bei ISO 100 angegeben. Die Steuerung erfolgt über eine rückseitig eingebaute Fotozelle, wobei ein Kamerasystem bedingter Vorblitz ausgeregelt und damit ignoriert werden kann. Alternativ kann über ein beiliegendes Blitzsynchromkabel oder ein WTS (wireless trigger system) ausgelöst werden. Ich habe als dritte Lichtquelle noch einen sogenannten Slave Flash für den Hintergrund verwendet, diesen auch mit unterschiedlichen Farbfolien >mitlaufen< lassen und deshalb zunächst die optische Auslösung gewählt. Soll kameraseitiges Licht unbedingt vermieden werden, bietet das WTS bis 15m Distanz Vorteile, einfach den Transmitter auf den >Hot<Blitzschuh setzen ohne dessen Synchronkabel zu verwenden, den Receiver sowohl in die 220V Stromversorgung einschleifen als auch mit der Synchronisationsbuchse verbinden und loslegen, die 2. Blitzröhre arbeitet wie auch jeder Slave zuverlässig mit.

Geliefert wird das Blitzset in einer 25x25x80cm kompakten schwarzen Cordura-Tasche mit dem CF Emblem: Darin lässt sich das gesamte Equipment samt Zubehör – 2 oder 3 Köpfe, Stative und Softboxen, viele Kabel, das Handbuch, ein Snoot (Lichttubus) und ein >Mini 3 in 1< Tor mit Waben- und 4 Farbfiltern – samt zusätzlicher kleiner Kabeltrommel bequem im PKW auf der Rückbank oder im Kofferraum verstauen oder auch einfach nur tragen. Insgesamt macht das Set einen durchdachten und stabilen Eindruck einschließlich der leichten und sehr hoch ausziehbaren Stative mit breit ausladendem Dreibein. Dieses Set ist derzeit noch nicht auf der HP gelistet, dafür die bisherige 200Watt Version

http://www.cf-photovideo.de/Produkte/Beleuchtung/Studioblitze/FE-200/fe-200.html ,

deren 3er Set-Preis auf dem Niveau eines CANON 580 EX liegt. Auspacken und Aufstellen dauerte 20 min, Einstellen ebenfalls. Die zur Ausleuchtung kleiner, ca. 12qm großer Räume nötige Leistung liegt bei niedrigster Einstellung 2.0, diejenige für größere ca. 60qm Räume 40 Steps weiter bei 6.0, jeweils bei montierten Softboxen einschließlich innerem Diffusor! Ob man nun einen Blitz-Belichtungsmesser oder auch eine Funkfernbedienung wirklich benötigt, entscheidet jeder für sich. Nützlich ist das 75W Halogen Einstelllicht vor allem auch für den Autofokus, aus+an oder der Blitzleistung angepasst, zudem informiert ein abstellbares Tonsignal bei erneuter Blitzbereitschaft nach vorausgegangener, wenn der Kondensator wieder aufgeladen ist. Sicher ist diese Anlage kein super professionelles Tool für den harten alltäglichen Dauer-Einsatz, dafür ein günstiges und wertiges Einsteigerset, das mit 3 Blitzköpfen, 3 Stativen, 2 Softboxen und einem Reflektorschirm für € 439.- erhältlich ist.

Bildbeispiele (unbearbeitet):

Zwei FE 180D mit Yoghurtbechern EOS 5D Walimex 2.8 f14mm F8 ISO 100 1/60sec

Zwei FE 180D mit Softboxen EOS 5D Walimex 2.8 f14mm F8 ISO100 1/45sec

EOS und Objektiv wie vor f14mm F2.8 ISO400 1/6sec bei AL

Speedlite 580EXII mit 14mm Streuscheibe EOS 5DII EF 14-35 L II f16mm F4.5 ISO100 1/60sec

Diese vier Aufnahmen zeigen zuerst den mit Brennweite f14mm harten Leistungsvergleich für einen etwa 60qm großen Raum in der Ausleuchtung durch zwei FE 180D mit Yoghurtbechern und voller Leistung links und rechts zunächst im Raum, als zweites die Blitzröhren jeweils mit Softboxen auf der Höhe des Fotografen, die dritte Aufnahmen nur mit vorhandenem Licht (AL) und  überstrahlten Fensterflächen und Spiegelungen sowie abgesoffenen Schattenpartien und final die vierte als Vergleichsaufnahme mit dem Speedlight bei f16mm und ETTL II. Bemerkenswert ist schon die Leistung mit zwei Blitzköpfen, mit einem dritten EF 180D hätte sich die Ausleuchtung in diesem großen, reflektionsarmen Raum noch weiter optimieren lassen.

Die Verwendung von leeren opaken 500g Yoghurtbechern, mit Tesafilm direkt vor den Blitzköpfen fixiert, ist wiederum eine sehr preiswerte Art und Weise, das Blitzlicht kugelförmig zu diffundieren, wie schon bei nähesten Distanzen mit der Canon Powershot D10 gezeigt https://slowfoto.wordpress.com/2011/01/10/nahfotografie-ein-geeignetes-und-kleines-equipment/ ,

die professionellere Variante ist der Globelight Blitzball als Vorsatz (25 cm Durchmesser € 79,00).

…wird fortgesetzt

(c)www.slowfoto.de