Von Monet bis Kandinsky – Vision Alive

16 Maler mit ihren Werken als Multimedia Exhibition

Vorraum mit Leben und Schaffen der Künstler

Claude Monet – Edgar Degas – Paul Gauguin – Van Gogh – Juan Gris – Paul Klee – Gustav Klimt – Henry de Toulouse-Lautrec – Kasimir Malewitsch – Amedeo Modigliani – Piet Mondrian – Edvard Munch – Pierre-Auguste Renoir – Henri Rousseau – Paul Signac -Wassily Kandinsky – mit vielen Werken aus der klassischen Moderne, in einer animierten Video-Projektion mit dazu ausgesuchter Instrumentalmusik, ein Genuss für die Augen und Ohren auf über 1.000qm Fläche in der Alten Münze in Berlin bis zum 30. Juni 2018.

Reflektive Musik u.a. von Adam Hurst – Armand Amar – Ashram – David Garret – Lenny Kravitz – The Piano Guys – René Aubry – Zoe Keating begleitet in exzellenter Wiedergabe!

Ausgewählte Musik von

Adam Hurst – Armand Amar – Ashram – Davin Garret – Lenny Kravitz – The Piano Guys – René Aubry – Zoe Keating 

Das gilt eigentlich für alle Bereiche geistigen Schaffens
und alles Andere gehört hier entsorgt 🙂

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Berlin von oben

Aussicht vom Deutschen Dom

Rangordnung, heute darf das gemeine Volk auch hinauf

€ 7.- ist der Erhaltungsbeitrag für den Deutschen Dom, der beim Eintritt zu entrichten ist, dafür gibt es einem Dom zu besichtigen, eine riesige Grabkammer mit vielen kleinen Särgen wegen der erheblichen Kindersterblichkeit, und je nach Rangordnung riesigen Konstruktionen, wovon ich nur die von Friedrich dem Großen in Erinnerung behalten möchte. Ganz anders die vom Ausblick auf die Stadt nach 267 Stufen! Mit der fantastischen Sicht vom Alex bis zum Alex, gegen den Uhrzeigersinn 🙂

Und hier noch der Blick in den Dom und die Grabkammer

und zu Abschluss nochmals der Alex

Unserer Meinung nach ein Must bei guter Sicht und schönem Wetter!

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Gianni Versace Retrospective Berlin

Gianni Versace

Ich bin ein wenig wie Marco Polo, ich ziehe herum und mixe die Kulturen.< Das Schaffen wird mit einer Hommage vom 30. Januar bis zum 14. April 2018 in Berlin im Kronprinzen Palais Unter Den Linden 3 gekürt, einer Reise durch die Welt seiner Kollektionen.

Kleidung
des Meisters

Zudem gibt es eine Zusammenstellung verschiedener Video-Clips einzelner Präsentationen samt Kommentaren. Diese Zeitreise zeigt auch deutlich die körperlichen Veränderungen des Modeschöpfers.

Lady Diana links und Kate Moss rechts
unser Favorit – das kleine Schwarze
mein Favorit in blau
Elton John

upps, die waren halt auch im Angebot 🙂

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Prag zu Fuß

Das erste Mal in Prag

Karlsbrücke 2005 Blick auf die Donau – Nikon E 4500 – Snapseed – Fast Resize

war ich am 20.-21. August 1968, dem Beginn der Okkupation durch russische Streitkräfte, mit Freunden auf dem Campingplatz und von dort zu Fuß in der Altstadt, nachts konnten wir unzählige Flugzeuge heranfliegen sehen und hören und sind von Einheimischen wie per Lauffeuer informiert worden. Am folgenden Morgen fuhren wir fluchtartig früh wegen der sichtbaren Militärkolonnen auf kleinen Strassen zurück, bei auf 5l rationiertem Sprit pro Tankstelle und der Frage des gleichen Grenzbeamten vom Vortag: Haben Sie unseren großen Bruder dabei? 2005 sind wir mit Familie wiedergekommen und jetzt zu zweit als Ältere.

Wenzelsplatz 2018 bei sehr ruhigem Verkehr

Der Wenzelsplatz mit aller Prosa (Kundera) samt Verfilmung (1988) hat auf mich einen tiefenen Eindruck hinterlassen. Heute präsentiert sich Prag als weltoffene Metropole mit angepassten Preisen, bei top erhaltener Bausubstanz und einem riesigen Kulturangebot.

Karlsbrücke 2018 mit Blick auf den Hradschin

Auf der Hinreise sind wir ohne Stop durch Pilsen gefahren, so eintönig groß und quirlig ist die Stadt. Unser Standort am Prager Wenzelsplatz war nicht kartografiert in der Navi Software, für uns damit eine Stadtrundfahrt, letztlich mit Apps wie Google Maps und Karten, auch für die abendlichen Rundgänge oder Suchen zu Fuß, die Sprache spielt zudem eine Rolle, manche Straßen ändern auch abschnittsweise den Namen! Der Tourismus ist im Januar wohl reduziert, die Innenstadt dennoch wuselig, die Geschäfte und vor allem Kaufhäuser sind belebt. Von günstigen Preisen keine Spur, außer man bewertet 30-50Kn (2005 = 22Kn) für ein Urquell in der traditionellen Wirtschaft als Grund für die Reise (€1 = 25Kn), wo der Touri is(s)t, sind es auch mal 90Kn… Es gibt aber auch viele Menschen, die gezielt in den Abfallkörben suchen. Eine Servicekraft verdient im Monat 480€, ein angestellter Arzt oder eine Krankenschwester 1.000, der (IT) Ingenieur beginnt ab 2.000, ein Geschäftsführer bis 15.000, die 65qm 2-Zimmer Wohnung kostet warm 720€. Keine Ahnung, warum hier in den Straßen so viele Luxusschlitten herumstehen, es gibt ja nicht nur CEOs. 2018 wurde der Mindestlohn um 1.000 auf 12.000CKN (= 480€) erhöht, wird aber nicht überall bezahlt! Das jährliche pro Kopf Einkommen liegt bei €8.000, der Kellner im schlichten Lokal (oder wer auch immer) freut sich über 50Kn oder 5%, der Touri gewohnte nickt nur knapp mit dem Kopf. Der/die Angestellte lebt 1-1,5 Fahrstunden von Prag entfernt und überlegt jedes Essengehen. Prag hat u.E. absolute Westpreise. Dennoch würden wir auch wegen der historischen Dichte gerne noch einmal im ruhigen späten und warmen Herbst wiederkommen.

Restaurant Ungelt

1.Tag in der Altstadt: Auf der Suche nach dem traditionellen und empfohlenen Rybi trh fanden wir das Restaurant Ungelt in der Tyn 5 in Praha 1, einem belebten aber etwas verstecktem Platz mit vielen kleinen Geschäften. Seit einem Jahr bietet nunmehr das Ungelt exzellente frische Fische vom Markt, mit vermutlich einer der besten mediterranen Küchen der Stadt, tollem Ambiente und ebensolchem Service bei akzeptablem Preisniveau. Der anschließende Versuch, sich mit dem Stadtplan in der Dunkelheit zu orientieren, scheitert oft an Richtung und wechselnden Straßennamen, das geht nicht nur uns so.

zentral auch bei Nacht, auch mehrfach 🙂

2.Tag in der Innenstadt: Galerien (Schwarze Rose) und Kaufhäuser (Kotvar, Palladium) besuchen, bei Moser finden wir klassische und moderne Glaskunst.

Böhmische Kristalvasen bei Moser

Alle Preise auch in den Kaufhäusern sind auf Westniveau. Auf dem Rückweg essen wir im touristischen Bredowsky, das Pils ist okay, die Küche groß 😦

Pilsner Urquell im Bredowsky

Und zur Abendrunde noch eine Galerie, wir kaufen wir im riesigen Supermarkt Tesco ein, die Preise sind nur selten günstig, wie schaffen Einheimische das?

3.Tag, wir laufen zum Hradschin und erleben im Lobkowicz Palast eine musikalische Matinée (Flügel, Querflöte, Viola) und besuchen die Kirche, die Prager Burg ist weltweit die größte weil praktisch ein Stadtteil aus mehreren Bauabschnitten.

Matinée im Lobkowitcz Palast

Danach noch ein kleines Konzert nur für uns von einem netten Straßenmusikanten.

Concert for two

Spätes Mittagessen im U Mecanase, in dem im 16. Jahrhundert auch ein Prager Scharfrichter 30 Jahre lang lebte: Ein großes Lokal mit zwei Eingängen von zwei Straßen aus, modern eingerichtet, ohne Verzicht auf traditionelle Aspekte, wie die Speisekarte zeigt: 1. Klasse böhmische Küche!

Haxe sous vide at its best im U Mecanase

Wir besuchen noch zwei Artel Verkaufsräume (-10%) und staunen über die oft graphisch bearbeiteten Glas Werkstücke.

4.Tag Stadtrundfahrt kompakt mit Praque Sightseeing Tours (Martin) mit Abholung, im Winter mit geschlossenem Bus und 28 Sprachen per sehr gutem Audioguide, ebensolcher Routenführung und vielen Hintergrundinformationen!

Von der Hradschin Terrasse aus der Blick auf die Stadt
Blick hin zum Hradschin

Prag ist zwiespältig, und das kann man gut nachvollziehen: Die Bevölkerung kann bei den geforderten Preisen nicht mithalten, die Touristen ohne Zögern zahlen. Wer wegen niedrigem Lohn auf Trinkgelder angewiesen ist, freut sich mächtig, das jüngere Kaufhaus Personal etc. legt sich nicht so ins Zeug, das Händy in der Hand ist ein wichtigerer Zeitvertreib. Der Strassenverkehr zeigt sich, trotz ewigem stop&go, recht entspannt, auch wenn mal wer (wie wir) etwas anders als die Ortskundigen fahren. Fußgänger verständigen sich, ibs. auf dem Zebrastreifen, mit dem Autofahrer, der schließlich auch ankommen möchte. Betont freundlich sind jüngere Passanten, die uns oft wegen der Richtung geholfen haben, das Händy hat auch eine Kompass App und Lokalisierung des eigenen Standorts (home), man lernt ja nie aus, aber angewendet habe ich das erst später. Für Lokale gilt, je mehr Touristen, desto wichtiger die Distanz, an sich nichts Neues und überall vergleichbar: Mit gezielter Suche finden sich wertige Adressen.

Viele weiterführende Hinweise Lokale und Lokalitäten betreffend finden sich auf TripAdvisor (->slowfoto, mittlerweile sind es knapp 600 Einträge mit über 1.500 Abbildungen): Prag lohnt, keine Frage. Karlsbad ist viel günstiger, lohnt aber auch 🙂 

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Slowfoto für die KW 05 2018

…30 Jahre Scharfrichter in Prag!

Jan Mydlar 1572-1664 – Scharfrichter in Prag mit ca. 1.000 Exekutionen

Im U Mecanase, einem der ältesten Restaurants in Prag, findet sich dieses Porträt von Jan Mydlar, mit seiner Signatur von 1626 in der Eingangsmauer, er hat in dem per Gesetz geforderten privaten Alkoven des Hauses während seines >Wirkens< gelebt. Heute erstrahlt das rekonstruierte Restaurant in sachlich modernem Glanz mit ausgezeichneter Küche. Nett der aktuelle Hinweis zu den Toiletten anstelle Schafott 🙂

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Slowfotos für die KW 01-03 2018

MAC mal anders: Popart & Cars in Singen am Hohentwiel

Architektur in schönster konkaver und konvexer Ausführung

Das MAC ist ein privates Museum, das 2013 nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt wurde, MAC2 ist derzeit noch im Bau. Ohne klassisches Dach sowie Ecken und Kanten konzipiert, aus massiven Ziegeln gebaut und mit Kalkzementen verputzt, erhebt sich das Gebäude vor dem vom Innenhof sichtbar aufragendem Hohentwiel mit seinen 600m, in der Silhouette sind Ähnlichkeiten gewollt. Aktuell zeigt das MAC1 die PopArt & Cars Ausstellung:

der Innenhof mit Blick auf den Hohentwiel
Blick zum Hof

James Francis Gill: Von der klassischen Moderne bis zur Pop Art, verlängert bis 18.Februar 2018

Skulptur Acryl auf Leinwand

Cars: Exclusive Automobile, seltene Oldtimer sowie historische Motorräder

der Silberpfeil
Indian mit Beiwagen
leichte und schwerere Indians
Porsche Speedster, Amischlitten und Marilyn Monroe
PopArt an runden Wänden
Ford T Modell vor PopArt

Mac Restaurant / Café

drinnen, draußen war es zu kalt

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Wenn alte Traktoren sich treffen…

Die Wasserburgen Feuerhexen laden ein:

Zum super organisierten … geht es hier entlang
auf die ehemalige Obstbaumwiese mit den vielen >alten ziehenden< Bekannten aus dem südlichen Bodensee Umkreis und Vorarlberg
viel lanzsame Bewegung schon im Stand bei Leerlaufdrehzahl tock-tock-tock-tock
Eis mal auf dem Traktor
100 Jahre alte 10t Strassendampfmaschine
aus dem Sächsischen Werk
Herkunftsnachweis
einfach gewaltig mit 40PS Leistung
Lanz 10l Einzylinder
in seltener Landaulet Ausführung
unser Favorit, der Hanomag Diesel mit >Spezialsitzbank< für die herrschaftliche Ausfahrt
das gerodete Obstbaumfeld dampft nach soviel Bearbeitung
und die ganz Kleinen halten auch bis nach dem Ende durch!

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Eine Diskriminierung ist zu Ende

Ein kleiner Schritt

…mit vier Flügeln fliegt man besser 🙂

Die Diskussion besteht seit weit über 30 Jahren: Darf ein Insekt vier Flügel haben oder reichen zwei? Vor kurzem wurde der einschlägige Paragraph, dass 4 Flügel strafbar sind, endlich abgeschafft. Direkt vor der Sommerpause und innerhalb zweier Tage schaffte es der Klub, auf eine m.E. gezielte Bemerkung von Mutti im Politmagazin Brühschitt, per gewissenhafter Abstimmung auch vier Flügel zuzulassen, weil die Natur natürlich ist und kein anderes Insekt daran Schaden nimmt, und das seit der Schöpfung. Mutti ist zwar immer noch die mit der roten Karte, aber das Gewissen der Anderen war so wie das aller Insekten. Manchmal sind Diskussionen endlos und Entscheidungen sinnvoller, basta: Ruhe ist!  

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[THEHAUSE] BERLIN ART BANG.

THE HAUSE

[H]  und die Hausmeisters waren mit eindeutigem Fotoverbot zu besichtigen, das Gebäude wird im Juni 2017 abgerissen, als Eintritt war nach dem Besuch eine Spende zu entrichten, wegen der begrenzten Besucherzahl dauerte es 2 Stunden bis zum Einlass. Was bleibt, ist die Erinnerung, hier vorgeschlagen in Form eines rund 250 Seiten starken Bildbandes mit ebenfalls ausdrücklichem Reproduktionsverbot, auch in Teilen:

A Tribute to the City that always runs and never stops –
at the end only the memory remains 

Das mit dem Ende gilt eigentlich für alles im Leben. Das mit der Erinnerung finde ich nicht erst seit dem Reunion Concert im Central Parc – hier – sehr schön in Töne und Worte gefasst:

Time it was and what a time it was, it was
a time of innocence, a time of confidences,
long ago it must be, I have a photograf,
preserve your memories, they`re all that left you

Diesmal keine Objekt bezogenen Aufnahmen und die auch ohne Datenreduktion

Weil ganz ohne geht gar nicht, deshalb mal was aktuelles von mir (c) JZ