Vorsorge

für ganz später: wir haben einen Familienbaum gekauft

Aktuell leben rund 4,2Mio Menschen in der Bodenseeregion, fast  240.000 mehr als im Jahr 2000, bis 2035 erwartet man eine Steigerung um weitere 400.000, konzentriert auf Konstanz, Friedrichshafen und Dornbirn, im ländlichen Bereich deutlich geringer. Wir haben 1984 hier eine ETW gekauft, dauerhaft (wechselnd ätz) vermietet und seit 2014 in eigener Nutzung. Unser erster Kontakt zu einem Friedwald erfolgte mit dessen Besichtigung in Heiligenberg, das ich aus meiner Jugendzeit noch gut kenne.

Den Bodanrücken hatte auch schon Hermann Hesse mit dem Bau eines bemerkenswertem Landhauses vorgezogen, allerdings nur für eine recht kurze Schaffensphase: für maximal 99 Jahre Erbpacht konnten wir nach eingehender Besichtigung und vollständigem Rundgang einen sogenannten Familienbaum mit bis zu 12 Urnengräbern in der Waldruh St. Katharinen des Freiherrn Johannes von Bodman erwerben, eine etwa 40-50 jährige Buche, ganz in der Nähe vom Golfplatz… Es gibt sehr begehrte Bäume mit Seeblick, den wir jedoch lieber uferweit zu Fuß und noch zeitlebens genießen. Und genauso ist es für uns gut zu wissen, dass wir auch final gut vorgesorgt haben!

IP11 PM   ooc   Fast Resize

(c) slowfoto.de

 

Ein aktueller Vergleich: Canon EOS 6D EOS M5/M50 EOS RP Apple iPhone 11 Pro Max

60 Jahre später: mein heutiges Equipment launisch bewertet:

Alle Fotoapparate taugen irgendwie, um Fotos aufzunehmen, die dann aber auch nur irgendwie aussehen können. Meine zugegebenermaßen intensive Beschäftigung, in der letzen Zeit Virus bedingt eher zuhause, davor regelmäßig im west€europäischen Bereich unterwegs, hat sich in einer überschaubaren Anzahl an Gerätschaften und dank Rechner übergroßen aber auffindbaren Verzeichnissen an Fotografien ergeben. Der bisher letzte Schritt, vor allem durch die Live View Fotografie mit dem iPhone, hin zu spiegellosen Kameras mit Kontrollbildschirm und nunmehr auch eSucher ist jetzt erfolgt. Dazu ein paar kritische Bemerkungen, in der Reihenfolge der Anschaffungen:

  • Canon EOS 6D
  • Canon EOS RP
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Canon EOS M5 und M50

Die 20MPI 6D (777g LP-E6) wird nach meinen mittlerweile über www.mpb.com fair verkauften 5D und 5DII (und mehr) die wohl letzte vollformatige (VF) dSLR bleiben, von den vielen Crop Sensor dSLR und anderen Kompakten habe ich mich getrennt, denn der Spiegel hat von professionellen A,usnahmen abgesehen, im Konsumerbereich längst ausgedient. Für mich punktet die 6D heute noch sowohl vom leisen Spiegelschlag her (wie bei der 5Ds) wie auch hohe ISO betreffend mit sehr guter Bildqualität gerade in der Dämmerung. Mittlerweile verwende ich auch gerne den Live View Modus mit hochgeklapptem Siegel (z.B. auf dem Stativ), AF-ON wie gewohnt mittig und die AE über die Sternchentaste, unter kontinuierlicher Belichtungskontrolle per Bildschirm (!) und Kabel Fernauslösung, das ist aber kein geeignetes Vorgehen für Sportfreunde 🙂 

Die 26MPI RP (555g LP-E17) war schon wegen früher Begeisterung für die 18MPI EOS M (mit dem Mount Adapter M-EF) die lange erwartete spiegellose VF Systemkamera für alles, was mit dem Mount Adapter R-EF anzudocken war, die Bildleistung des 6D MK II Sensors stellt nicht nur in meinen Augen eine noch erfreulichere Qualität dar und für mich die bisher beste!

Das 12MPI iPhone 11 (265g) verdanke ich dem Drängen meiner Frau, die mich von eher langen Wartezeiten auf fallende Preise abhielt, zu Recht: diese Aufnahmebandbreite und Bildqualität waren der entscheidende Sprung zur Ernsthaftigkeit in der iPhone Fotografie, dies wäre die Kamera für die Insel: 3 lichtstarke Optiken von 13-52mm als Zoom, Night Mode bis 5s aus der Hand, Pano und Porträt Mode, Stereoton für Video, endlos Akku…

Die M5 ist eine 24MPI Cropsensor Kamera (420g LP-E17), als ehemalig technisch anspruchsvolles Spitzenmodell der M Serie im mittlerweile nicht mehr wirklich zu überschauenden Angebot an Canon Crop Sensor Kameras, war sie mit über 1k€ kein attraktives Angebot, dem bereits die M50 und aktuell die M50 MKII mit hochgelobten Verbesserungen gefolgt sind: da ich mich ausschließlich auf die Stillbild Fotografie beschränke und Videoclips mit dem iPhone erstelle, interessiert mich diese Entwicklung eher wenig, mit der Sensor Leistung kann ich mit meinen M-Optiken oder dem Mount Adapter EF-EOS M sehr gut leben, zumal der AF gut funktioniert!

Die Nachfolgerin M50 (385g LP-E12) ist m.E. technisch fast identisch und erinnert mich in ihrer puristischen Schlichtheit an die schöne EOS M, nur eben mit eSucher und Griff, sie hat ein aufgeräumteres und neu gestaltetes Gehäuse (385g – LPE12) ähnlich der RP, auch vom klappbaren TFT her: wer gerne weniger spielt, ist mit ihr sehr gut aufgehoben. Beide M erreichen ca. 30 JPGs in schneller [Sport] Folge!

Was ginge denn mit auf meine Insel? 

1) Vom 265g Fliegengewicht her das IP11 PM, als optisch lichtstarker Alleskönner von 13 bis 52mm KBÄ, Nacht- und Porträtmodus, Pano- und Videofunktion, Musik hören und mobil telefonieren mit AirPods und Stereoton bei der Aufnahme u.v.a.m.

2) Die kleine M5/50, auch vom Gewicht her, mit den EF-M Zoomen 11-22 18-55 und 55-200mm IS STM (705g) oder alle verfügbaren längeren oder lichtstarken EF-Brennweiten.

3) Die mittelgroße RP, mit dem RF 24-240mm (1.330g) oder anderen EF Brennweiten

4) Die größere 6D, mit optischen Sucher und EF Brennweiten von 16 bis 300mm (2.080g)

Fazit es gibt für mich nicht den einzigen Favoriten, sondern viele: wer mit kleinem Budget rechnet, kauft ausgesucht und gut gebraucht möglichst das, was nicht so geht und wird weil bescheiden damit glücklich, mehr geht halt immer…

EOS 6D M5 RP IP11 PM   ooc   Fast Resize

(c) slowfoto.de

24 Aufnahmen mit dem Minolta Rokkor an der Canon EOS RP

50 Jahre trennen Kamera und Objektiv:                                                                 Warum ich (gerne) fotografiere – interessiert doch kein Schwein 🙂

Die einfache Antwort wäre: weil ich schon immer gerne fotografiert habe. Im Leben kommen viele Leidenschaften neu dazu und bisherige haben sich verändert bis hin zum Stillstand. Es waren Eindrücke oder Momente, die ich festhalten wollte, um sie danach in Ruhe betrachten zu können, weshalb ich ein Freund des stillen Bildes, der einzelnen Aufnahme geworden bin, ein Foto ohne Bewegung, aber mit Ausdruck. Heute ist das sofort verfügbare Bild sowohl Doku und Info als auch Erinnerung wie früher.

Jetzt im Alter sehe ich als den richtigen Weg, keine fotografische Ausbildung angegangen zu sein um damit Geld zu verdienen, die Fotografie ist somit meine unbeschwerte Leidenschaft geblieben. Natürlich bedarf es der möglichst positiven Rückmeldung, wenn ich ein Foto anderen Augen zugänglich mache, dennoch sind meine Bilder in erster Linie etwas aus meinem Kopf geblieben, eben so wie ich etwas sehe: Du siehst nur was Du kennst – meint der kleine Prinz, für mich bedeutet das, immer neu zu sehen um es wieder zu erkennen.

Der Fotoapparat ist dabei bloß ein Hilfsmittel wie das Gehen, das Fahrrad, das Auto usw. Wenn ich heute etwas mit auf die Insel zu nehmen hätte, müsste ich abwägen, was alles zuhause bleiben sollte, Blitz und Stativ u.v.a.m. bleiben im Schrank! Entscheiden würde ich mich für eine eher leichte und kleine Kamera, ein Notebook und ganz wenige Hilfsmittel (Fernglas), wichtig ist allein der Weg samt Karte. Seit Beginn der digitalen Fotografie gibt es in immer kürzeren Zyklen sogenannte Verbesserungen, die dem Verbraucher den Ersatz- oder Neukauf erleichtern sollen. Es hilft m.E. immer wieder, kundige Anwender nach deren Prioritäten zu befragen, um selbst zu entscheiden, was ich nicht brauche, denn wir leben in der Überfluss Gesellschaft: more than enough is never too much, basta!

Im langen Gespräch mit einem alten Freund bezüglich der Neuanschaffung einer Kamera haben wir ¾ der Zeit über unser Leben gesprochen, ich habe ihm nur kurz berichtet, was ich aktuell warum und wie ich das fotografiere, den Kauf entscheiden muss er alleine, was bei dem aktuellen Angebot nicht einfach ist. Gute Fotos kann man mit fast jeder Kamera Objektiv Kombination aufnehmen, die Technik macht es leichter oder schwerer im Sinne des Wortes L ich habe weder Lust zur langen Bildkomposition noch zur umfangreichen Bildbearbeitung am Rechner: das Bild ent-steht im Kopf und lässt sich entweder genauso realisieren oder ich lasse es einfach bleiben: slowfoto bedeutet aber nicht, das eine Aufnahme lange dauern muss.

Mein aktuelle geliebtes Equipment besteht aus einer immer dabei Händy Kamera mit lichtstarkem 3-fach Zoom oder alternativ einer Systemkamera wegen dem vom Händy gewohnten Live View mit möglichst lichtstarker Optik oder die je nach Bedarf. Viel wichtiger ist das Motiv, nach dem nicht nur ich mich aktuell sehr sehne, denn das Leben findet draußen statt: at home kann ich dann die Aufnahmen betrachten…

Fazit 

Meine Kombination ist sicher für Automatik Liebhaber wenig geeignet, dennoch habe ich viel Freude daran, mit einem Objektiv aus meiner Studienzeit fotografieren zu können, auch wenn der Fortschritt mittlerweile viel viel mehr bietet, ein Foto bleibt ein Foto 🙂

Die Aufnahmen sind in meinem Umfeld mit nähesten Blickwinkeln und zudem bei klirrender Kälte sehe, längere Aufenthalte draußen sind nur mit Bewegung erträglich. 

Canon EOS RP  Minolta Rokkor F3.5 50-135mm mit Quenox MD-EOS-R Adapter   ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de

50 Jahre später – die Aufnahmen im Vergleich – Teil 2

Minolta ROKKOR vs Canon EF – ein Vergleich an der EOS RP

 Alle Aufnahmen mit 1/1.000sec und ISO 100, dabei sind bauamtliche bedingte Abweichungen bezüglich der Blende angegeben. Zur Fokussierung: manuell bei den Minolta (dauert), per zentralem AF bei den Canon Objektiven (blitzschnell), erst im Hoch- und Querformat auf unendlich, danach H&Q mit Fokus auf den Holunderbusch oben mittig! Zum Einsatz kamen jeweils lichtstarke Festbrennweiten außer den lichtschwachen Zoomen Rokkor 3.5 50-135 und  EF 4.5-5.6 55-200 und alle EF selbstverständlich ohne digitale Korrekturen: meine Präferenzen sind damit unschwer zu erkennen 🙂

ROKKOR
.img Blende F Brennweite f
1704-1707 2.8 28mm dunkel, Vignette
1708-1711 1.8 35mm korrekt, leichte V.
1712-1715 1.4 50mm hell, leichte V.
1716-1717 3.5 50mm dunkel, leichte V.
1718-1719 3.5 135mm sehr dunkel
EF NB
1720-1723 2.8 28mm offen 1.8 korrekt
1724-1727 2.0 35mm offen 2.0 korrekt, leichte V.
1728-1731 1.4 50mm hell, leichte V.
1732-1735 4.5 55mm offen 4.5 dunkel, Vignette
1736-1739 5.6 135mm offen 5.6 sehr dunkel
1740-1743 2.0 135mm EF L korrekt


Warum dieser Vergleich?

 Ich wollte einmal, weil ich sehr lange mit Minolta Wechseloptiken fotografiert habe, einen Vergleich zu relativ modernen Gläsern wagen, hinsichtlich Abbildung und Leistung bei der Anfangsblende. Aus meiner Sicht eignet sich dazu die Canon RP mit Vollformatsensor und entsprechenden Adaptern zur manuellen (Minolta) resp. vollautomatischen Verwendung (Canon EF), über den modernen Komfort urteilt jeder Anwender selbst wie auch über die hier gezeigte optische Leistung.

 Hinsichtlich sinnvoller Nutzung bleibt zu sagen, man kann durchaus mit den alten Schätzchen sehenswerte Aufnahmen ibs. mit den lichtstarken 35 und 50mm Festbrennweiten machen, wenn man die Zeit nicht scheut, vor allem an einem Body mit eSucher und Anzeigen wie auch dem Histogramm, womit gewünschte oder korrekte Belichtungen anders als in der analogen Zeit oder mit dem optischen d-SLR Sucher recht einfach darzustellen resp. zu kontrollieren sind und das ist echt gut so 🙂

NB alle Aufnahmen mit der Canon EOS RP, Adaptern mit Minolta ROKKOR und Canon EF Objektiven, unbearbeitet außer Datenreduktion

hier findet sich Teil 1 vom Bericht

(c) slowfoto.de

50 Jahre später – Minolta Rokkor an der EOS RP – Teil 1

Einstellungen – MINOLTA Rokkor trifft EOS RP mit EF Objektiven

 Ein Minolta Rokkor von 1970 an einer SLM in 2020, kann das gut gehen? Diese Kompatibilität habe ich bereits bei Canons erster Spiegellosen EOS M erprobt, die kurze Auflage Bauweise ermöglicht mit dem EOS->MC/MD Adapter (€100), (nicht) nur Minolta Objektive im Crop Format manuell für Aufnahmen zu verwenden, bei optischer Kontrolle über den hinteren live Monitor. Damals recht interessant, weil Canon die M-Objektivserie zum doch späten Start der M-Serie arg vernachlässigt hat, ich habe mich fast ausschließlich der EF und EF-S samt EOSM->EF Adapter bedient, das M 2.0/22 war lange Zeit das einzige, bis Canon sich endlich zum stabilisierten M 11-22 bequemt hat, einem meiner Lieblingsobjektive. Ein Rokkor an der dSLR benötigt den EOS->MC/MD Adapter, es lässt sich aber wie z.B. mit dem EF 12mm Zwischenring nicht mehr auf unendlich scharfstellen 😦

Minolta XE-5  vs  Canon EOS RP

Vorgehen

 Voraussetzung für meinen Vergleich sind Vollformat Aufnahmen bei Offenblende, alles andere scheint mir entbehrlich. Festbrennweiten beider Hersteller sind vorhanden (28 35 50 135) und wurden bei Blende (2.8 2.0 1.4), das Rokkor Zoom 3.5 50-135 wurde mit EF 4.5-5.6 55-200 mit jeweils gleicher Blende im Bildstil [Natürlich 75512-1] verglichen!

Test

 Mit der Vollformat EOS RP und dem quenox MD-EOS-R Adapter (€34) ist die Nutzung von Minolta MC/MD Rokkor Objektiven auch im KB Bildformat möglich, lohnt die Anschaffung und der Mehraufwand bei der Aufnahme? Frauen sammeln nicht nur >Schuhe<, Männer nicht nur >was einen Stecker hat< :-), wer keinen Bezug zu früheren Ausrüstungen hat, lässt besser die Finger weg, es kostet Geld und Zeit: von Minolta besitze ich noch eine XE-5 SLR (incl. Diafilm) und vier Rokkor Gläser (28/2.8 35/1.7 50/1.4 50-135/3.5 – alle laut Liste von www.artaphot.ch in wertigen Ausführungen), die mich an digitalen Gehäusen jucken wie auch meine uralten EF Gläser speziell, alle sind heute per Adapter und fremde manuell zu nutzen, dafür bietet die EOS RP mehr als meine EOS dSLR: an den Minolta SRT oder XD erfreute CLC als Belichtungsautomatik (Contrast Light Compensation), dazu noch die Offenblende, die den hellen Sucher ermöglichte und trotzdem richtig gemessen hat. Der erste Käfer meiner Eltern hatte auch >nur< ein nicht synchronisiertes Getriebe, Zwischengas und -kuppeln war beim runter/hoch Schalten deshalb nötig.

v.l.n.r.: Minolta Rokkor F2.8 f28mm  –  F1.8 f35mm  –  XE-5  –  F1.4 f50mm  –  F3.5 f50-135mm

Einstellungen 

 Heute hilft beim manuellen Focus die (z.B. blaue) Pixelanzeige auf der gewählten Entfernungsebene, letztlich präziser und schneller als mit der Mattscheibe samt zentralem Schnittbild einer Minolta SRT/XD/XE (!), die voreinstellbare Belichtungsmessung sowieso, der live Bildschirm oder Sucher ermöglicht die Kontrolle. Tipp: ich fotografiere im aktuellen (Fv) Modus, der z.B. die Zeit (Tv) oder/und Blende (Av) fest voreinstellen lässt, die Empfindlichkeit (ISO) kann dazu (auto) passend oder manuell eingestellt werden (bei allen EF/S Objektiven kann wahlweise Tv oder Av wie auch ISO variieren), eine feine Sache in Verbindung mit der visuellen Kontrolle! Alle kameraseitigen Automatiken kann man weiter nutzen, die Objektiv seitigen manuellen Einstellungen von Blende und Entfernung bleiben dabei bestehen.

v.l.n.r.: Mount Adapter EF(S)->EOS M  /  EF(S)->EOS R  /  MC->EOS R  /  MC->EOS M  /  MC->EOS

Bildstil                                                                                                                                 

 Ich orientiere mich hier im Vergleich Aufnahme zum Motiv in meinem für natürliche Hautfarben favorisierten Bildstil [Natürlich 7 5 5 1 2 -1] und diesen für alle in diesem Test gezeigten Aufnahmen. Für den augenfälligen Vergleich ist es wichtig, die Aufnahmen stets wechselseitig aufzunehmen, denn die Objektive sind herstellerseitig farblich unterschiedlich ausgelegt, hilfreich ist dabei eine Farbtafel, die bei bewölktem Himmel aufgenommen wird. 

  Wer Aufnahmen Rokkor mit EF vergleichen will, muss dafür zwingend alle >modernen< Aberrations- und Objektivkorrekturen wie auch Belichtungsoptimierungen unbedingt auf OFF stellen 🙂

v.l.n.r.: Canon EF F1.8 f28mm  –  F2.0 f35mm  –  EOS RP  –  F1.4 f50mm  –  F4.5-5.6 f55-200mm

Bildeindruck

 Der Bildstil ist zwar die Basis, der Bildeindruck kann dennoch variiert werden, wenn man die Sättigung vor oder während der Aufnahme beeinflusst, nicht nur an alten Kameras finden sich Rädchen wie bei der Minolta XE-5, die von -2 bis +2 in ganzen Belichtungseinheiten, noch besser sind  0,5er oder 0,33er Schritte. Bei der EOS RP stelle ich im [FV] die Blende und Zeit je nach Anforderung fix ein und variiere dann mit der ISO, unter Kontrolle per eSucher oder TFT, was idealerweise am iPhone per Fingerwisch geübt werden kann. Sofern der Sensor nachträgliche rauscharme Korrekturen in den Schatten (Tiefen) Bereichen der Bilddateien ermöglicht, ist die gezielte Unterbelichtung mein Weg, denn überbelichtete JPG Partien sind verloren, auch wenn der gepriesene Weg über RAW Dateien mehr verspricht als er hält.

 Fazit

 Alte manuelle Objektive sind nichts für Anwender, die gerne mit dem Händy oder Vollautomaten und nur Erinnerungen >knipsen< wollen. Für Bildserien mit nachgeführtem AF, Dynamik oder Sport gibt es bessere weil schnellere Alternativen. Wer sich aber die Zeit für ein >slowfoto< nimmt, wird ibs. bei Offenblende mit eher ursprünglichen Fotografien belohnt, zumal die Haptik eines Rokkor einmalig ist, was die Blenden- und Entfernungseinstellung oder das Schiebezoom betrifft, es scheint für die Ewigkeit gebaut.

my10cents

 Nach einer Contax mit Lichtschacht und M42 ZEISS Tessar 50mm war die Sucherprisma Minolta SRT 303 mit dem Bajonett ein Segen beim Objektivwechsel: ich habe nur mit Kodachrome 25 Diafilm fotografiert und das Fotolabor bei Vergrößerungen auf Farbtreue geprügelt 🙂 1976 unterwegs dann eine Briefträgertasche mit 2 XD-7 (später XD-1, entstand in Zusammenarbeit mit Leitz) und rund 10 Objektiven geschleppt, Jutta mein Stativ 😦 und nach dem Erscheinen des EF Bajonetts analoge Canon SLR (Bodies) mit vielen Gläsern, mein Favo war das EF F3.5-4.5 f20-35mm, das ist geblieben.

 Heute wird in meiner (slow)Fotografie der Bereich von f13 per Zoom (!) bis f52mm KBÄ vom iPhone 11 Pro Max abgedeckt (auch Nachtaufnahmen und Panoramen), darüber bis f300mm KB verwende ich die EOS RP mit EF Objektiven, gerne die lichtstarken Festbrennweiten wie f28 35 50 85 100 135 200mm. Canon hat nach dem FD 1987 das EF (8-polig: EF = electronic focus) Bajonett eingeführt und später noch das fast identische EF-S für den Crop Sensor nachgelegt: EF passen mit Faktor 1,6 an den Crop-Sensor, EF-S nicht an Vollformat Sensoren, mit Ausnahme per R-EF Adapter wie die EF auch an die spiegellose EOS R/RP, dann aber reduziert auf 12MPI! Danach kam 2012 das 9-polige M Bajonett für die erste Spiegellose mit Crop Sensor und 2018 für Vollformat das 12-polige R-Bajonett. Heute würde >ich< als Body nur noch die EOS R/RP/ff erwerben – sofern man sich mit dem eSucher mit seinen vielfältigen Informationen anfreunden kann 🙂 und wie ich zunächst aus Kostengründen die an allen Bajonetten verwendbaren EF Objektiven nutzen! Stehen Bildfolgen mit nachgeführtem AF im Vordergrund, sind schnelle dSLR (auch Crop wie die 7D Mark2) angezeigt.

Daten Nachlese

Rokkor F2.8 f28mm 207g extrem leichtes WW 30cm Nahdistanz

Rokkor F1.8 f35mm 435g schweres WW 30cm Nahdistanz

Rokkor F1.4 f50mm 336g mittelschweres Normalobjektiv 50cm Nahdistanz

Rokkor F3.5 f50-135mm 494g 2,7er Schiebezoom konstante Blende 150cm Nahdistanz

EF F1.8 f28mm 346g mittelschweres WW 25cm Nahdistanz

EF F2 f35mm 209g leichtes WW 25cm Nahdistanz

EF F1.4 f50mm 290g mittelschweres Normalobjektiv 45cm Nahdistanz

EF F1.8 f50mm 150g sehr leichtes Nomalobjektiv 45cm Nahdistanz

EF F1:8 f 85mm 460g schweres Tele 85cm Nahdistanz

EF L F2 f135mm 750g sehr schweres Tele 90cm Nahdistanz

EF L F2.8 f200mm 950g sehr schweres Tele 150cm Nahdistanz

EF F3.5-5.6 f28-200mm leichtes 7,1er Zoom 562g 45cm Nahdistanz

EF F4-5.6 f35-80mm sehr leichtes 2,3er Zoom 212g 38cm Nahdistanz

EF F4.5-5.6 f55-200mm sehr leichtes 3,6er Zoom 349g 150cm Nahdistanz

EF F3.5-5.6 f28-135mm IS 604g mittelschweres 4,8er Zoom ca.50cm Nahdistanz

EOS RP zu Minolta MC Adapter 95g

EOS RP zu EF Adapter 109g

EF zu Minolta MC Adapter 64g

EF-M zu Minolta MC Adapter 90g

EOS RP Body 566g  – EOS 6D Body 815g  – EOS 5D II 980g

Minolta XE-5 Body 782g

iPhone 11 Pro Max F2.4 f13 + F1.8 f26 + F2.0 f52mm 13-52 KBÄ auch als Zoom 260g 

IP11PM  –  Fast Resize

wird mit Testaufnahmen im Teil 2 fortgesetzt

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 51 2020

Corona Pandemie 2020: eine Folge der Sorglosigkeit unter Menschen – Essen, Kultur und zuhause: wie wir versuchen mit Einschränkungen zurecht zu kommen

Wir sind in diesem Jahr bisher bei radikal reduzierten Kontakten unterwegs (selten) wie zuhause (überwiegend) noch nie so viel Fahrrad gefahren oder gewandert, haben noch nie so viele Bücher gelesen und so viel Musik gehört oder Reiseberichte im Fernsehen miterlebt, noch nie so oft und so viel in der eigenen Küche zubereitet und abends genossen:

Es ist schon schön, regionale Produkte wie Backwaren, Fisch oder Käse in großer Vielfalt und bester Qualität ohne lange Wege einkaufen und verarbeiten zu können, über jahreszeitlich frisches Obst und Gemüse zu verfügen,
dazu korrespondierende Weine geniessen zu dürfen undwegen der Erinnerung bzw. fürs Tagebuch zu fotografieren:

Trotz Corona bedingter Einschränkungen sind wir, wenn möglich aber selten Essen gegangen, bis zum ersten Lockdown am 18.03.2020, dann wieder ab Mai und das nur im Freien, bei den wenigen Reisen haben wir auf die Lokalität geachtet und nur einmal Bedenken gehabt, ein Italiener in Dresden (es war sogar eine Empfehlung, die Küche ist echt lecker) bietet innen sehr geringe Abstände, der Chef lief ohne Maske herum und die Nudelfabrikation fand völlig offen und mitten im Lokal ungeschützt statt, wobei die Mitarbeiterin die Nase über der Maske hatte, zwei Wochen später stieg die Infektionsrate auch hier. In den anderen besuchten Lokalitäten hatten wir ein gutes Gefühl, wenn man von lascher Handhabung (meist die Maske betreffend) durch die Gäste absah!

Infektionen sind ibs. bei Hochzeiten und großen privaten Feiern in den Lokalen nachgewiesen: warum darf ich Bahn und Bus fahren oder sogar fliegen, aber nicht z.B. tagsüber essen gehen, warum sind Geschäftsreisen erlaubt und touristische nicht? Unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln besteht kein Unterschied in der Infektionsgefahr. Und die fortwährend geänderten Beschränkungen wie max. 5 Personen aus 2 Haushalten lassen sich einfach nicht kontrollieren, der Appell bezüglich 10 Personen für private Treffen, und das mal mit oder ohne unter 14-Jährige gezählt (auch die können Virus Träger sein), resp. je nach Bundesland geregelt, wird vielerorts nur ein Appell bleiben! Die viel zu hohe Zahl der Corona Toten steigt weiter, leider…

Der zweite Teil-Lockdown im November war nicht wirklich erfolgreich, weil m.E. wie der erste Wochen zu spät und zudem erst lange nach der Kapitulation der Gesundheitsämter in Hinsicht Infektionen Verfolgung! Beim ersten Mal zu massiv eingeschränkt und zu lange anhaltend, diesmal mit immer weiter geführten Verlängerungen bis zum Shutdown am 16.12.20, der weit bis in das neue Jahr 2021 dauern wird, mit weitreichenden Folgen, nur ein Beispiel: ein Fischlieferant verkauft aktuell 250kg in einem Zeitraum von zuvor 20Tonnen Umschlag, trotz Beihilfen droht hier der Konkurs für viele Firmen, ein heimischer Metzger verzeichnet seit März hingegen heftige Umsatzsteigerungen. Und warum werden gerade jetzt bestimmte und extrem florierende online Unternehmen immer noch nicht ordentlich besteuert? Einzig die Milliarden Verschuldung steigt und damit verbrennen wir die Zukunft von Generationen.

6 lange Monate wurden keine Konzepte für den infektionsarmen Schulunterricht erarbeitet, nur viele Änderungen baulich oder personell gefordert, wieder stehen wir vor einem Dilemma und das in jedem Bundesland etwas anders. Die fast kostenlose FFP2-Maske für ab 60jährige, abzuholen in der Apotheke, wurde für €6 eingekauft, ist aber bei diesen Mengen ab 70Cent zu bekommen, wieder verbrennt der BMG 2,5 Milliarden €. Erst 2014 gab es für die BRD aktualisierte Notfallpläne auch in Zeiten von Epidemien, schon 1975 haben wir im BW-Krankenhaus die Triage im Katastrophenfall trainiert. My10Cents zum bisherigen Vorgehen: Das Gute ist nicht neu, das Neue ist nicht gut. 

Kulturdefizit ist das andere Problem, es gibt erfolgreiche Konzepte für die infektionsarme Umsetzung, weniger Zuschauer sind doch besser zu verschmerzen als gar keine, online ist und bleibt Konserve. Für viele Selbstständige ist der Weg zu Hartz4 geebnet, wenn die eigenen Rücklagen aufgebraucht sind. Beamte und Bezieher von Versorgungsbezügen (wie wir auch) sind da besser dran, zumindest wirtschaftlich.

Unser Jahr endet dennoch mit einem positiven Rückblick, wenn wir denn mal ungehindert zu zweit und leise reisen duften, der Ausblick auf 2021 mit einem Mehr nicht nur an Kontakt, Kultur und Reisen wäre erfreulich, Essen gehen (nicht bis in die Nacht) auch schön. Deshalb habe ich nur einen Wunsch: Bitte haltet Abstand, tragt Masken und bleibt gesund, denn es lohnt!

IP11PM  ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 44 2020

Dresden zu Fuß

Wir hatten wieder die Gelegenheit, eine kurze Zeit in der Alt- und Neustadt zu verbringen und die gewaltigen Veränderungen zu den vielen früheren Besuchen festzustellen. Die Auswahl an Aufnahmen und Blickwinkeln ist wie immer sehr persönlich, wir waren lange Strecken zu Fuß unterwegs und haben den Aufenthalt sehr genossen, vor allem im Vergleich zum ersten Besuch von 1977 – mit einer in England für 10Pfund erworbenen Kleinbildkamera WERRA von Zeiss Jena mit dem legendären 50mm Tessar, für in der Öffentlichkeit völlig unproblematische Aufnahmesituationen, als Beispiel die wenigen verbliebenen Trümmer der Gedächtniskirche unter den bewachenden Augen des Volkspolizisten, denn der Kodak Diafilm war ja von außen nicht zu erkennen (-:

Immer wieder bemerkenswert für mich ist die [night mode] Fähigkeit des iPhones mit bis zu 5sec (!) aus der Hand, weshalb ich mittlerweile auf jegliches Zubehör verzichte, was nicht nur auf Reisen von Vorteil ist.

Alle Aufnahmen iPhone11 Pro Max ooc außer Fast Resize

(c) slowfoto.de

Basel Tinguely Museum

Cést toujours impoli de mourir, envers les autres – Jean Tinguely                                                                                                    Wenn man stirbt, ist das Anderen gegenüber immer unhöflich                                             It is always impolite to other people, to die  

Wir fahren auf der ruhigeren Schweizer Seite des Bodensees nach 4051 Basel Parkhaus Steinen in der Steinenschanze 5, flanieren durch die Altstadt und am anderen Ufer, schon bekannt von einer Reise nach Italien, bis hin zum Roche Museum Tinguely, mit tollem Garten und der bunten mittelgroßen Nana von Niki de Saint Phalle, für einen Überblick von seinem Schaffen samt Großobjekten, und die auch >in action<, man meint beim Zuschauen seinen Schalk im Nacken zu spüren…

Nachhaltig war für uns ebenso der Besuch der Sonderausstellung >Waffen zur Musik< Return to Sender von Pedro Reyes, seiner persönlichen Antwort (Kurz- und Langwaffen wurden zu Musikinstrumenten und Schaufeln) auf die Fabrikation und den Verkauf von Handfeuerwaffen (USA 70% an zivile Bürger):

Final gehen wir noch über den Münsterplatz und fahren bei 37,5Grad zurück.

Hier noch 2 Zitate zur Ausstellung:

Die Maschinen von Tinguely sind Anti-Maschinen. Man will in den Maschinen Regelmässigkeit und Präzision finden. Doch Tinguely erforscht die mechanische Unordnung. Die Getriebe seiner Bilder haben keine andere Präzision als die des Zufalls. Diese Kunst ruht auf der Idee des Rades, der Wiederholung und der immerwährenden Veränderung. Pontus Hultén

Ein besonders gutes Beispiel war ein Werk, das ich dem Publikum in New York vorführte. Diese Maschine war einfach da, ohne dass der Kulturbetrieb es geschafft hätte, sie irgendwie zu absorbieren, museumsreif zu machen, einzurahmen, zu konservieren. Das war ein glänzendes Kunstwerk und es war verschwunden. Es hatte keinen Wert, keinen Sinn, ein geläutertes Ding, das in keiner Weise kommerziell war … Es handelte sich auf keinen Fall um die Suche nach der Stabilität. Die totale Instabilität im Verschwinden, im Rauch und in der Rückkehr zum Abfalleimer. Jean Tinguely

IP11PM  ooc  Fast Resize 

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 30 2020

Corona Zeit

selbsterklärend – aber es gibt doch Alternativen!!!

https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/masken-133.html

Endlich klare Kante: Seit Ende Februar 2020 tragen wir restliche OP-Schutzmasken (ehemaliger China Preis €5/100Stück) und sind anfangs dafür verhöhnt worden, wenn wir den Abstand nicht einhalten können oder in öffentlichen Räumen sind, mittlerweile sind es 20g leichte gekaufte und waschbare Gesichtsunterhosen geworden. Jahrzehnte habe ich im Beruf die OP-Maske genutzt, um auch mich (!) zu schützen, zudem noch mit Kopfschild, wenn Aerosole in der Raumluft unterwegs waren, trotz noch so gewissenhafter Absaugung durch die Assistenz. Empirisch empfunden sind damit durch Behandlungen bedingte Infektionen wie winterliche Erkältungen und Zahnfleisch Entzündungen deutlich geringer ausgefallen, während beim sommerlichen Motorradfahren ibs. bei nasser Strassen wegen Beschlagen offenem Visier regelmäßig irgendwas im Mund belastet war, verursacht durch die aufgewirbelte Gicht der Reifen vorausfahrender Fahrzeuge. Okay, das ist alles nicht wissenschaftlich, sondern nur bemerkt, aber eben über viele Jahrzehnte und das ist für mich wichtig, denn wer heilt, hat Recht, basta! 

Veranstaltungen: Open Air ist z.B. die Lösung und am besten im eigenen PKW! Aus dem zentralen Wiesen-Karusell meiner ehemaligen Ostpreussen Kaserne in Homberg/Efze ist ein Autokino geworden, vor der Corona Zeit gab es dort regelmäßig (Rock-) Konzerte, wir haben dort u.a. schon Herbert Grönemeier erlebt!

Sanitätsgebäude mit Zahnstation (ehemalig, rechts unten), links die große runde Wiese

in der Mitte der ehemaligen Kaserne, jetzt Autokino, mit Blick auf Homberg und die Burg

Worauf verzichten? Wenn Abstände ibs. in Räumen zu gering sind, wie es im ÖPV der Fall ist, sind wir nicht dabei, ebenfalls pausiert der eh` nur einmal im Jahr wenn überhaupt für die lange Strecke genutzte Flieger ganz, bis. weil kein Nachbar verläßlich die Maske trägt und ich mich nicht ausweichend bewegen kann. In Restaurants essen gehen ist ebenfalls mit Abständen okay, wenn denn nur alle (!) Gäste beim Aufstehen die Maske tragen würden, also essen wir lieber draußen auf der Terrasse oder im Gastgarten. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen fallen aktuell aus (s.a.o.), Kulturschaffende & Künstler können einem leid tun, denn es muss nicht nur Gewerbe und Wirtschaft brummen. Im Baugeschäft sind bisher keine Infektionen bekannt geworden, im Gegensatz zur Bar resp. Disko, hier ist der dauerhafte Lock-Down sicher die einzige Lösung. Zudem vermeiden wir aktuell noch größere private Veranstaltungen. Wir kommen zurecht, ibs. seitdem die Bewegungsfreiheit in D wieder fast uneingeschränkt möglich ist.

U.S. President Donald Trump wears a mask while visiting Walter Reed National Military Medical Center in Bethesda, Maryland, U.S., July 11, 2020. REUTERS/Tasos Katopodis

Okay, für (Un-) Ruheständler gelten in diesen Zeiten andere Voraussetzungen, auch wir hatten uns mehr vorgestellt, was wir aktuell nicht umsetzen können. Im Rückblick fällt das nicht so schwer, dafür haben wir kontinuierlich gesorgt, dennoch freuen wir uns auf dem Impfstoff, schon deswegen, weil er weltweit dringend gebraucht wird. Aber das Umdenken auch, und da habe ich so meine berechtigten Zweifel… – wie war das mit Einstein und der Dummheit?

Ergänzung vom 15.07.2020

Tönnies Schlachthof darf wieder betrieben werden, hier mein Brief vom 05.06.2020 an die Bundesministerin:

Dr. med.dent. Peter Paul ZEHNER
Mooslachenstrasse 8
88142 WASSERBURG Bodensee

An die Bundeslandwirtschaftsministerin:

Sehr geehrte Frau Klöckner,

was  genau tun Sie, um die ErntehelferInnen vor Corona zu schützen?

Für Spargel und Erdbeeren lassen Sie extra Saisonkräfte einfliegen – und kümmern sich dann nicht um den Schutz dieser Menschen. Doch für die etwa 33.000 Saisonkräfte, die bisher nach Deutschland gekommen sind, gibt es immer noch keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Immer wieder werden Verstöße gegen Corona-Schutzmaßnahmen gemeldet, die Regeln und deren Kontrolle sind völlig chaotisch.

Auch die beschlossenen Verbesserungen für WerkvertragsarbeiterInnen in der Fleischindustrie sollen erst im Januar 2021 in Kraft treten. Dabei ist die Gefahr für diese Menschen gerade in den engen Unterkünften noch immer sehr groß, noch größer ist m.E. die Gefahr der Verbreitung von infizierten Körperzellen am Arbeitsplatz, insbesondere beim Zerlegen von Tierkörpern per Kreissäge in zwei Hälften, wodurch Aerosole hervorgerufen werden, und die Mitarbeiter ohne vollabdeckende Schutzkleidung arbeiten. Ich brauche kein tägliches Billigfleisch auf dem Teller, artgerechte Tieraufzucht ist mir lieber und Massentierhaltung mit allen Problemen (Gülle u.s.w.) ein Graus. 

MfG drppz

NB: wie weit fliegt das Aerosol?

Sonnenhof Kressbronn beim Eintritt – das ist vorbildlich!

IP11 PM  ooc  Fast Resize 

(c) slowfoto.de

Berlin Hamburger Bahnhof

Hamburger Bahnhof – Katharina Grosse >It Wasn`t us< u.v.a.m.

Es ist ein Sommertag, der Hamburger Bahnhof www.smb.museum lockt ab 12:15 zum zeitlich festgelegten Eintritt (Anmeldung zuvor per Website €10) mit der wegen Abriss des Lagerbereiches für den Neubau von vielen weiteren Eigentumswohnungen bedingt vergänglichen Ausstellungsfläche und hier geht es zu den Pressefotos – private Fotos sind ausdrücklich erlaubt! Die Ausstellung hat unsere Erwartung noch weit übertroffen, mit vielen Aufnahmen während vom rund 2 Stunden Rundgang für die eigene Erinnerung:

In den Lagerhallen sind weitere Exponate vieler internationaler Künstler, denen man die gleiche Aufmerksamkeit widmen sollte, ebenso im Hauptgebäude:

und tschüßTipp für ein herrliches aber momentan nur Mittagessen: www.wein-habel.de

IP11 PM ooc  Fast Resize 

(c) slowfoto.de