Slowfoto für die KW 51 2018

Nein, ich bin ihm nicht persönlich begegnet, nur überall.

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A oids Buidl vo München is mehra wert ois a Brillant.

Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.

Heute ist die gute, alte Zeit von morgen.

Mögen hätte ich schon wollen,

aber dürfen hab ich mich nicht getraut.

© slowfoto.de

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Bücher die sich lohnen: Die Nacht ist Leben!

Nicht nur Türsteher…

Umschlag ISBN 978-3-86493-025-6 €14,99

Die Autobiografie von Sven Marquardt >Die Nacht ist Leben< ist eine Chronik über das Punk Leben in der DDR und danach, mit tiefen Einblicken in das Denken, Handeln und Fühlen eines Regimekritikers, Fotografen und Schwulen. 1982 in Ostberlin geboren, hat Marquard auch als Fotograf Berühmtheit erlangt, nachdem ihm schon als Jugendlichem die Kamera >als etwas Bleibendes< geschenkt worden ist, O-Ton: Streifzüge durch die Stadt – Mich als Inszenierer, dessen Fokus allein auf dem Menschen und seiner möglichen Verwandlung liegt (S.108 bis S.114 über seine Fotografie, bis S.122 über seine Aufträge) Extratipp als SW-Fotograf: sakrale Dramatik – Kunstblut haben wir nicht, und Travidin (gängiger Multivitaminsaft) kommt gut in Schwarzweiß. Bekannt wurde er insbesondere als Einlasser im Berliner Club Berghain.

220 Seiten, die ich gerne und speditiv gelesen habe. Vor allem S.129: Wenn ich heute daran denke, was andere 1988 und ´89 riskierten, um dem Staat seine Ödnis und Repressivität vorzuhalten, dann frage ich mich schon: Waren wir total unpolitisch? Oder war man schon politisch, wenn man Fotos machte oder ein Leben führte, das die vorgesetzte Normen durchbrach? Wo fängt Politik an, mit welchen Handlungen? In jedem Falle gingen von Kirchen und Bürgerforen die tieferen Impulse in Richtung Politik aus – keine Frage. Dort waren Menschen unterwegs, die das größere Wagnis auf sich nahmen. Wenn es sie nicht gegeben hätte, würden wir mit unseren Modeschauen wohl immer noch auf den Hinterhöfen Berlins im Hamsterrad kreisen.

schade um die mindere Printqualität der eindrucksvollen Aufnahmen (Buchmitte)

Am 19.11.2018 waren wir wieder einmal in der Leipziger Nikolai Kirche, für uns einer der Zeugungsorte der Wiedervereinigung.

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(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 48 2018

…morgens um 7 Uhr

ist die Welt noch in Ordnung – die Glocken der Klosterkirche verkünden den Tag

Obermarchtal: bis 1803 Kloster, heute Bildungshaus der Diözese Rottenburg Stuttgart, ein kirchlicher Eigenbetrieb für Tagungsgäste, Geschäfts+Reisende und Kurzurlauber.

Pforte zum Kloster, mit Storchennest
Kreuzgang mit den großen Holztüren zu den Zimmern

Nicht nur wegen der Geschichte lohnt sich ein Besuch, Klosterkirche und der Allgemeinheit zugänglichen Räumlichkeiten der einzig komplett erhaltenen barocken Klosteranlage Oberschwabens, jahrzehntelang Sommersitz des Hauses Thurn und Taxis,  bieten historisches Ambiente und beeindruckenden Charme 🙂

Schwester Theklas Credo

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Slowfoto für die KW 46 2018

Pfundsäpfel Melrose

2 Äpfel ca. 1kg – zum Größenvergleich ein iPhone4

Viele Apfelsorten sind nicht nur von den Bodensee Obstplantagen >verschwunden<, weil sie angeblich dem Anspruch der Verbraucher nicht mehr genügen. Unser Gemüseladen im Dorf bietet einige hingegen an, was wir ausgesprochen gut finden: Diese Melrose Äpfel sind fest, groß, süß saftig und nicht nur für die Augen eine Zierde!

Von den 30 oder 40.000 weltweiten Sorten an Äpfeln, so genau weiß keiner wieviele es sind, können in Deutschland rund 4.000 gelistete gezüchtet werden: der Supermarkt bietet weniger als 10 Sorten an, alle rot, möglichst lange haltbar und jederzeit angeboten müssen sie aktuell für die etwa 15kg pro Jahr und Verbraucher sein, der Wochenmarkt viel mehr und der (alte) Obstbauer die meisten Äpfelarten. Moderne Plantagen sind niederstämmig weil schneller zu pflücken, alte Sorten wie die Melrose benötigen echte Stämme, sonst wachsen sie nicht.

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Snapseed in action

…die bayerische Wahlzeit ist zu Ende!

CSU Parteitag 2018 Ministerpräsident Markus Söder und Horst Seehofer, München Bayern Deutschland Postpalast, Quelle dpa
Horst Markus Seesöderhofer am Wahlabend – quo vadis – mit NIK Snapseed bearbeitet

NIK Snapseed ist für mich ein zwar altes, aber für viele Schritte der schnellen Bildbearbeitung bewährtes Tool, auf das ich trotz der Nachfolger mit erweiterten Funktionsbereich nicht verzichten möchte.

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Slowfotos für die KW 40 2018

…ein Blick in die Vergangenheit und heute

Perlon – die Bademode der kommenden Jahre. Alles, vom Hut über den Badeanzug und die Tasche bis zu den Schuhen, ist aus Perlon (in Sütterlin Handschrift auf der Rückseite des Fotos)

Perlon, die Wunderfaser Perluran der IG Farben von 1938, 1959 auch in der DDR als Dederon (DDRon) für Kittelschürzen und Taschen bekannt, wurde ab 1943 zunächst zivil für Damenstrümpfe genutzt, später auch für komplette Oberbekleidung, wie beide Aufnahmen von ca. 1947/48 zeigen. Zu dieser Zeit arbeitete mein Vater als (freier?) Fotoredakteur. Im Fundus meiner Eltern habe ich diese bisher mir unbekannten Aufnahmen entdeckt und vor der Entsorgung gerettet. 

beide SW per HP ENVY 4525 ooc Originalgröße ca. 18×22,5cm BxH

Hommage an meine Eltern

Paul Friedrich Zehner, geb 1924, gest. 2005, damals Fotoredakteur, später Berufsoffizier

Christa Ruth Zehner, geb. 1926, damals als Modell, derzeit (92) hier in Pflegebetreuung

August 2018 ooc iPhone7+  ca. 70 Jahre später in Wasserburg Hege
und hier als Model bei der Trachten Modeshow im Seniorenheim Hege

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Fondation Beyeler 2018

BACON GIACOMETTI  –  für uns das erste Mal mit Fotoerlaubnis (O-Ton: haben Sie einen Fotoapparat dabei? Nein, nur ein Händy :- )

Nach einer erfrischenden Wanderung rund um die Tüllinger Höhe geht es direkt zur Fondation Beyeler und per Montagseintritt in die Francis Bacon – Alberto Giacometti Museumsausstellung mit rund 100 Werken, faszinierenden Gemälden und Skulpturen. Unser Favorit sind die drei Gehenden, wie vormals bei den Etruskern, die hatten die >Langen< aus Bronze als Grabbeigabe, Giacometti schuf viele, ein Poster hängt jetzt an einer unserer Innentüren:

Zu bewundern waren auch viele (düstere Selbst-) Bildnisse, jedenfalls eine sehr gelungene Darstellung des Schaffens beider Künstler!

 

Weitere Exponate aus der Beyeler Collection >Nature + Abstraction< finden sich auch im Untergeschoss, für uns beeindruckend im Saal 10 Gerhard Richter`s großflächige 12 Scheiben Installation von 2003 samt Wolken Gemälde, mit Ausblick in den Garten auf den riesigen Wasser speienden Hase. Ebenso beeindruckend Olafur Eliasson`s 3 mit dem Mund geblasene Glasarbeiten >Polar fall fade< im Saal 3, RGB mal auf ganz andere Art und Weise, es gibt so viel zu sehen…

iPhone 7+  ooc  FastResize,

bleibt zu sagen, dass ich mit dem 7+ >Fotoapparat< mittlerweile mehr als zufrieden bin 🙂

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Vitra Design Museum 2018

Night Fever aktuell im Vitra Design Museum

Endlich! Auf diese Gelegenheit haben wir lange gewartet, bei den Besuchen zuvor war das Museum im Umbau 😦 Also diesmal hatten wir Glück, das Vitra Design Museum bot die Ausstellung >Night Fever< Designing und Clubkultur von 1960 bis heute, mit tollen Exponaten und Fotografien samt Beschreibungen internationaler Diskotheken und Nachtclubs, die wir nie erlebt haben außer einem Familienmitglied das Berghain, einem ehemaligem Fernheizwerk mit dem Namen der Stadtteile Kreuzberg und Friedrichshain, meine 68er Soul Erfahrungen begannen allerdings mit dem Big Apple auch in Berlin…
Danach noch der Besuch der Verkaufsausstellung (ohne Beratung), dazu einen Café im Restaurant draußen (muss sein!) und dann Wandern auf dem Verner Panton Weg durch die Weinberge…
iPhone7+  ooc  FastResize

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Blutmond am FR 27.07.2018

…vom Wasserburger Hafen aus

22:04 am Hafen – 7+
22:04 vom Display der EOS 6D – 7+
22:04 6D
22:45 Blutmond im vollen Erdschatten – 6D
22:52 ganz langsam wird es links heller – 6D
22:56 und heller – 6D
23:12 der Mond wandert aus dem Erdschatten, links wird es heller – 6D 

Da wir bei der nächsten Blutmondfinsternis ganz sicher nicht dabei sein werden, haben wir die gestrige genutzt und dieses außerordentlich schöne Spektakel bewundert.

iPhone 7+  Aufbau ooc  EOS6D Mond  f300mm DO IS  Kenko 1.4 1.5  LEKI Sierra Einbein  NIK Snapseed  FastResize

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Slowfoto für die KW 29 2018

…fast alles ist bunt

auf dem Rehbergerweg bei Weil am Rhein

mit 24 Stops und herrlichen Ausblicken auf Weil und Rieden, wenn man vom Vitra Campus aus zur Fondation Beyeler wandert, wie wir es dies Jahr wieder getan haben, mit Besichtigung der beiden Ausstellungen >Night Fever< im Vitra Museum und 100 Werken von >Bacon und Giacometti< in Riehen: Alle 3 Ziele lohnen sich!

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(c) slowfoto.de