Eine Diskriminierung ist zu Ende

Ein kleiner Schritt

…mit vier Flügeln fliegt man besser 🙂

Die Diskussion besteht seit weit über 30 Jahren: Darf ein Insekt vier Flügel haben oder reichen zwei? Vor kurzem wurde der einschlägige Paragraph, dass 4 Flügel strafbar sind, endlich abgeschafft. Direkt vor der Sommerpause und innerhalb zweier Tage schaffte es der Klub, auf eine m.E. gezielte Bemerkung von Mutti im Politmagazin Brühschitt, per gewissenhafter Abstimmung auch vier Flügel zuzulassen, weil die Natur natürlich ist und kein anderes Insekt daran Schaden nimmt, und das seit der Schöpfung. Mutti ist zwar immer noch die mit der roten Karte, aber das Gewissen der Anderen war so wie das aller Insekten. Manchmal sind Diskussionen endlos und Entscheidungen sinnvoller, basta: Ruhe ist!  

iPhone6+ so nah wie möglich

(c) slowfoto.de

[THEHAUSE] BERLIN ART BANG.

THE HAUSE

[H]  und die Hausmeisters waren mit eindeutigem Fotoverbot zu besichtigen, das Gebäude wird im Juni 2017 abgerissen, als Eintritt war nach dem Besuch eine Spende zu entrichten, wegen der begrenzten Besucherzahl dauerte es 2 Stunden bis zum Einlass. Was bleibt, ist die Erinnerung, hier vorgeschlagen in Form eines rund 250 Seiten starken Bildbandes mit ebenfalls ausdrücklichem Reproduktionsverbot, auch in Teilen:

A Tribute to the City that always runs and never stops –
at the end only the memory remains 

Das mit dem Ende gilt eigentlich für alles im Leben. Das mit der Erinnerung finde ich nicht erst seit dem Reunion Concert im Central Parc – hier – sehr schön in Töne und Worte gefasst:

Time it was and what a time it was, it was
a time of innocence, a time of confidences,
long ago it must be, I have a photograf,
preserve your memories, they`re all that left you

Diesmal keine Objekt bezogenen Aufnahmen und die auch ohne Datenreduktion

Weil ganz ohne geht gar nicht, deshalb mal was aktuelles von mir (c) JZ

Slowfoto der KW 25 2017

Ziviler Kinderspielplatz in militärischem Sicherheitsbereich

Kaserne mit Kinderschaukel in Bozen

Einige Kasernen im Leben habe ich hinter mir, eine Schaukel für die Kleinen (wir haben hier tatsächlich im Vorbeifahren schaukelnde Kids gesehen) habe ich bisher nicht gefunden, die Zeiten ändern sich! Wenn man die Vorgeschichte dieser Kaserne bewertet, ist es nur gut, dass es heute dort eine Kinder-Schaukel gibt.  

iPhone 6+ ooc

© slowfoto.de

FALCO das Musical

…eine Hommage an das Genie

Oberschwabenhalle Ravensburg

Am 19.02.2017 wäre Johann (Hans) Hölzel alias Falco 60 Jahre alt geworden, am 06.02.1998 ist er bei einem Autounfall in der Dominikanischen Republik ums Leben gekommen, ein Bus rammte seinen Geländewagen, er war sofort tot.

Wir sahen die absolut empfehlenswerte Hommage als Musical-Biographie mit junger wie dynamischer Live Band (Schlagzeug Bass Gitarre Tastaturen Sax u.a.m.) und akrobatischen TänzerInnen, die alle auch stimmlich unterwegs waren. Zwei Stunden beeindruckende Performance inszenierte Regisseur Peter Rein, vom 20.01. bis 11.06.17 gibt es fast täglich Auftritte im deutschsprachigen Raum.

Unser Platz in der Oberschwabenhalle war ganz hinten und damit ganz oben, mittig zwischen Spot und Fotograf: Dieser hatte eine interessante Konstruktion von seitlich montiertem Einbein an seiner Alu- Transportbox, die ihm gleichzeitig als Stand einen noch besseren Überblick und wegen des Körpergewichtes eine Stabilisierung für die spiegellose FUJI (Crop und leise) samt 400mm Brennweite für eindrucksvolle Nahaufnahmen bot. Foto- und Videoaufnahmen waren untersagt, das 3-Bein Stativ für den akkreditierten Fotografen auch. Fazit: Wer Falco`s Musik mag, darf sich schon mal richtig freuen, sein Titel Rock Me Amadeus erreichte als bis heute einziges deutschsprachiges Lied die Spitze der US-Billboard-Charts :-)!

Der Fotograf und sein Equipment

 iPhone6+ bearbeitet

© slowfoto.de

 

WORLD PRESS PHOTO 16

Kitzingen ist Start und die kleinste Ausstellungsstadt weltweit:

World – Press – Photo 2016 zum 11. Mal in Folge in der Kitzinger Rathaushalle vom 20. Februar bis 20. März 10-19 Uhr! Viele gewählte Aufnahmen zeugen mit realistischem Ausdruck von unmenschlichen Bedingungen im Zusammenleben und nackte Angst drückt sich nicht nur in Kinderaugen aus. Es gäbe so viel zu tun, denn Hilfen in der Entwicklung scheinen mir mindestens gleichberechtigt zu Verteidigungsausgaben. In Afrika warten 50 Millionen Menschen…

Alle Aufnahmen mit dem iPhone6+ ooc außer Datenreduktion und ohne Kommentare, weil sie für mich die eindrucksvollsten Exponate sind und diese zu fotografieren ausdrücklich gestattet war.

© slowfoto.de

Slowfoto der KW 11 2017

…nur für Knaben und Männer!

wirklich?

Bei unserer ersten Begehung im Sommer vor fast 3 Jahren fanden wir eine Barbusige beim Sonnenbad vor, jetzt hat sich wieder Eine verirrt… Wir nehmen es so wie es sicherlich gemeint ist: historisch und freuen uns über die aktuellen Nutzungen bei freiem Eintritt! Ein herrliches Plätzchen dennoch…

iPhone 6+ bearbeitet

© slowfoto.de

Erwin HYMER MUSEUM Bad Waldsee

Mobiles Reisen

LAIKA FIAT 500
1972 FIAT 500 18PS 530kg plus LAIKA 500 200kg
LAIKA innen
LAIKA innen – klein aber fein
Luxus Alter
1959 MIKAFA Luxus Alternative im Größenvergleich

Das Museum von Erwin HYMER ist in Bad Waldsee einfach zu erreichen, der große Parkplatz findet sich direkt vor der Ausstellung, im Eingangsbereich wartet das empfehlenswerte CARAVANO Restaurant auf Gäste, die warme Küche ist durchgehend!

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nach oben
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oben
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viele Studien als Beispiele
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und immer wieder Detailinformationen

Für den Rundgang durch die 2-geschossige Ausstellung sollte man um zwei Stunden planen, es gibt sehr viel zu sehen, nicht allein die 80 meist historischen Exponate mit z.T. sehr seltenen Exemplaren, sondern auch die vielfältigen Informationen bieten tiefe Einblicke in die Geschichte des mobilen Reisens auf 2 oder 4 Rädern.

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9 deutsche Konstrukteure: Rang und Namen
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1953 SPORTBERGER Land Yacht für 4 Personen
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1962 MALI Windspiel GFK
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mit einem höhenverstellbaren hölzernen Wohnmobil dahinter
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1976 VEB Weferlinger für Reisende ohne Berührungsängste
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1959 IWL Berlin mit Nachläufer
Bulli für die Weltreise
1950-67 Urvater Bulli für die Weltreise
mit viel Material
mit allem Ersatz und  Material was hineingeht für Jahre unterwegs
P1 3-Gang
1968 OPEL P1 3-Gang als Zugpferd

Den OPEL Rekord der Eltern habe ich als meinen ersten automobilen Eindruck nach dem Führerschein sofort wiedererkannt. Interessant auch die vielfältige Verwendung von Materialien für den Leichtbau, als nur ein Beispiel GFK, oder die Klappmechanismen für die Größenreduktion während der Fahrt, Breite oder Höhe betreffend. LAIKAs Wohnwägelchen für den FIAT 500 bot Platz für Reisende ohne jede Berührungsangst. In der Regel waren die Wohnwägen schon opulent ausgestattet, von puristischen Ausnehmen abgesehen.

Als Studie ist ein KNAUS Caravisio zu bewundern, der mehr einem Boot auf zwei Achsen mit auf- und abklappbarem Heck zur Verwendung als mobiler Terrasse entspricht, mit einer Ausstattung, von der manche immobile Wohnungen träumen können!

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2014 KNAUS windschnittige Studie Boot auf luftgefederten Rädern
Heckklappenveranda
mit Heckklappenveranda
Einraum Wohnung mit allem
und Einraum Wohnung mit allem, die Schlafstatt ist im Bug

Jedenfalls ist das HYMER Museum Besuch wert wie auch das Verkehrsmuseum in Dresden oder die Dornier resp. Zeppelin Museen in Friedrichshafen! Hymer wird 2017 zudem 60 Jahre alt!

2016 CARAVANO - Schlemmen wie unterwegs
2016 CARAVANO – Schlemmen wie unterwegs

© slowfoto.de

FAQS – Fotografie – Was ist wichtig?

Was ist/war mir bei der Fotografie wichtig?

...es gibt immer noch etwas zu optimieren!
…es gibt immer noch etwas zu optimieren!

Begonnen hat es für mich nach der Minolta SRT 303 (1973) resp. der XE-1 aus 1974: Die der teilweise baugleichen Leica R3 entsprechende XE-5 und einige lichtstarke Rokkore sind heute noch im Besitz. Etwas später und richtig ernsthaft fotografiert habe ich mit zwei XD7 aus 1977, für Diapositiv- resp. Negativfilm, weil erstmals ein Korridor für Blenden und Zeiten eingegeben werden konnte, was so nicht in der Bedienungsanleitung stand, und der ISO Wert war durch den verwendeten Film vorgegeben. Mit Einführung des Canon EF (Electro-Focus) Bajonetts 1987 begann allerdings mein kompletter Umschwung…

ISO [auto]
[auto] ISO 250 1/40sec F2.8 – zentraler AF auf oberen Kronenkork Position 6 Uhr
Gesucht habe ich schon immer eine ISO Automatik, die im [Auto] Programm meiner ersten EOS 300D aus 2003 nur von ISO 100-400, d.h. arg eingeschränkt geboten wurde. Erst die EOS 6D aus 2012 bietet ISO 50-25.600 und 100-25.600 im Auto ISO-Bereich, und der funktioniert auch uneingeschränkt im [M] Programm, so dass mit variabler Blende oder Belichtungszeit die Empfindlichkeit dem vorhandenen Licht >nachgeführt< wird.

ISO 50
ISO 50 1/10sec F 2.5
ISO 100
ISO 100 1/20sec F2.5

Das muss nicht Jedem gefallen, aber für mich ist es von Bedeutung: Erstens können auch lichtschwächere Zoom-Objektive mit kurzen Verschlusszeiten sicher angewendet werden und zweitens ermöglichen auch manuell eingestellte höhere ISO Werte deutlich geschlossenere Blenden, was der Bildqualität zugute kommt, das sehr soft ansteigende Rauschen fällt oft nur in der 1:1 Betrachtung und in der Regel nur in dunkleren Bildpartien wirklich auf.

ISO 12.800
ISO 12.800 1/250sec F7.1
ISO 25.600
ISO 25.600 1/400sec F9

Über die Empfindlichkeit, Präzision und Schnelligkeit des zentralen Kreuzsensors gibt es von meiner Seite aus ein dickes Lob. Einige sog. Motiv-Automatiken [SCN] habe ich schon an Kompakten resp. Spiegellosen als nützlich empfunden, wenn es denn mal blitzschnell gehen muss, die 6D bietet hier die gesamte Palette zusätzlich zu den üblichen Automatikprogrammen: Ich bin mir bewußt, dass der professionelle Fotograf diese nie benutzt, aber Canon berichtet von ca. 80% zur Reparatur o.ä. eingesendeten EOS dSLR, deren Wahlrad auf dem grünen [A] geparkt war 🙂

Die Entscheidung digitaler oder optischer Sucher fällt für mich ganz einfach so aus, dass ich auf beide nicht verzichten mag. Wie das Live View Bild einfach Vorteile hat (what you see is what you get) und das je größer desto besser (Pad oder Notebook), erreicht es nie die optische TTL Präzision und diese zeigt auch nicht das Resultat, sondern die Situation bei offener Blende, basta! Als wertig finde ich, die 6D per WLAN mit dem Händy fernsteuern resp. die eben erstellten Aufnahmen auf dem größeren als dem Kameradisplay betrachten zu können, optische Vorsätze resp. optoelektronische Erweiterungen für das Händy halte ich deshalb für entbehrlich. Auch das ist meine persönliche Ansicht.

Jede Festbrennweite verzeichnet, auch ein Makroobjektiv, Zoome zudem oft hemmungslos: Wenn man die Originaldatei aus der Kamera mit der spezifisch auf diese Sensor-Objektivkombination mit DxO oder LR korrigierten Bilddatei vergleicht, wird man regelmäßig und sogar heftig erschrecken, weswegen diese z.T. horrenden Unterschiede unbedingt einmal gesehen und verstanden werden sollten. Neuere Bodies haben interne Aberrations-Korrekturdaten für hauseigene Objektive an Bord, die diese Aufgabe bereits bei der Speicherung übernehmen. M.E. läßt sich die hochgepriesene Bildqualität aktueller spiegelloser Systemkameras samt neu gerechneten Objektiven durchaus mit dieser Korrektur Technik erklären. Sie kommt z.B. im Bau aktiver Lautsprecher ebenfalls zur Anwendung, um die angewendete bewegliche Technik positiv zu unterstützen.

Und wenn ich jetzt noch an den geliebten Kodachrome 25 Diafilm in der Zeiss Icon Icarex 35 mit Aufsichtsucher und M42er Tessar 2.8 50mm denke – gebraucht gekauft im Jahr 1970, dann sehe ich heute schon einen gewaltigen Fortschritt 🙂 

Ebenso positiv ist der Preisverfall, für unter 2k€ gibt es die EOS 6D plus 3 abbildungs- und lichtstarken 1.8 28/50/85 mm Festbrennweiten aus gleichem Haus, für KB-Vollformat ein veritables Angebot für sicher noch sehr viele Jahre Freude an der Fotografie.

Für die Aussagetiefe einer fotografischen Aufnahme hat das alles nur eine technische und damit untergeordnete Bedeutung, wenn sich das so gesehene Bild weitestgehend getreu in eine verpixelte Datei umsetzen lässt. Frauenaugen sind hier bezüglich der Beurteilung m.E. im Vorteil.

Testaufbau
Testaufbau Übersicht

2:3 Aufnahmen EOS 6D mit EF 2.5 50mm macro, die 4:3 Übersicht mit dem iPhone 5s – alle ooc außer Datenreduktion – EOS Remote per WLAN und iPhone6+ – stabiler Stand aus schwerer Glasplatte mit Saugfuß und diversen Montagen – echt gut zu händeln.

Stiegl ist seit 1492 eine traditionsreiche Brauerei in Salzburg, die auch Weissbier anbietet. Die Biere sind so gut, es heißt sogar: Salzburger Trinken Immer Einen Ganzen Liter 🙂

© slowfoto.de