Schäfflertanz in Nonnenhorn

2019-04-28 Schäfflertanz Nonnenhorn – nur alle 7 Jahre

Einzug der Musiker, vom Anleger aus
Einzug der Tänzer
der Schäfflertanz, vom Ufer aus
herrlicher Benz, zugelassen!
Schäfflers Weiße

Punkt 14 Uhr begann der Einzug der Musiker auf die Seebühne, danach kamen die Tänzer, viele Zuschauer am Ufer und auf dem Steg hatten sich bereits eingefunden, ein Herr(licher) Benz war auch da und neben vielen leckeren Angeboten gab es Weissbier vom Faß aus der www.schaeffler-braeu.de Schäffler Brauerei Missen, die am SA 29.06.2019 das Brauereifest zum 151. Jubiläum feiert, ebenfalls mit den Schäfflertänzern aus Nonnenhorn 🙂

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Bücher die sich lohnen: Capturing Light

Michael Freeman: Das Herz der Fotografie  CAPTURING LIGHT                             ISBN 9783826697272   http://www.mitp.de € 29,99   Edition Profifoto

Um es vorweg zu nehmen, für mich ist es das bedeutendste Fotobuch, weil ich Fotografie mit vorhandenem Licht in den Mittelpunkt stelle: Warten – Jagen – Nachhelfen! Freeman beginnt seine 256 Seiten mit der Einteilung in Aufhelllicht – Blendenflecke – Flutlicht – Gegenlicht – Goldene Stunde – Lichter der Stadt – Licht mit unvollständigem Spektrum – Reflektiertes Licht – Schlagschatten-Licht – Seitenlicht – Spot – Umhüllendes Licht – Weiches Licht – Zeitraffer-Licht u.v.m., er erklärt seine Aufnahmen mit Grafiken zur Lichtverteilung und lässt dabei viel Spielraum für denjenigen, der die normale, übliche und zu oft gesehene Fotografie verlässt. Es gibt viel zu tun 🙂 und zu lernen!  

NB: Freeman benutzt ein iPhone. Nicht zum Fotografieren, sondern um mit der für Kameraleute entwickelten App [HELIOS] per 3D Ansichten den Sonnenverlauf, die Neigungsanzeige und die Möglichkeit zur Berechnung, wo und wann die Sonne hinter einem Berg oder Gebäude auftaucht, verfolgen zu können. Zitate sind immer kursiv!

Anstelle von Aufnahmen aus dem Buch zeige ich hier nur (m)eine aktuelle und soft bearbeitete Aufnahme vom

 

Praio do Castelo, das Original findet sich hier

und lasse jede Kritik zu. Nebenbei, Freeman verliert als Profi auch aus der analogen Zeit, aus der viele seiner Aufnahmen stammen, keinerlei Tipps zu Fotoapparaten, nur sieben Hinweise zum Weitwinkel Objektiv sind im Index aufgeführt. Für mich ganz wesentlich ist die S.205 mit dem Kapitel 3 Nachhelfen, Freeman beschreibt hier sein eigenes Vorgehen sehr präzise mit dem Versuch, die Aufnahme bereits in der Kamera so gut wie überhaupt möglich zu gestalten, also >start at the beginning< und >am Anfang steht immer das Licht<. Bleibt zu sagen, dass Betrachten von fremden und möglichst guten Aufnahmen im Vergleich mit den eigenen viel bringt.

MF zitiert auf S.90: …weiße und helle Modernismen mögen vielleicht die Welt der aktuellen Innenarchitektur übernommen haben, in der Fotografie leisten verborgene Dinge, nur teilweise im Bild zu sehen, einen wichtigen Beitrag zu einem interessanten Bild. Jun´ichiro Tanizaki, japanischer Schriftsteller. S.135: Alles zu zeigen sorgt nicht unbedingt für ein besseres Foto…Besser also ein Bild über Licht und Schatten

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Slowfotos für die KW 18 2019

Der Sommer kommt in Schritten…

die Insekten sind ausgeflogen weil unterwegs
zu den vielen Blumen
oder deren Nachlass
wo ist der Baum? In den Blüten, im Efeu
oder in der guten Stube zur Einkehr
ins Rädle (Garten-, Strauß- oder Winzerwirtschaft) oder auf der Hof-Terrasse davor
Hauptsache die Gewächse sind gut 🙂

alle Aufnahmen mit dem iPhone 7+  – ohne Filter  – mit FastResize verkleinert

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Portugal Algarve mit dem iPhone 7+

Portugal Algarve zu Fuß mit dem iPhone und mit dem PKW

Cave: Dieser Bericht ist so lang wie persönlich von einem ereignisreichen aber eher kurzen Aufenthalt, jahreszeitlich bedingt mit Flieger, vor Ort per Mietwagen und zu Fuß, jedenfalls immer mit dem iPhone 7+ und knapp über 200 Aufnahmen. Wir waren bisher viermal im al-gharb / الغرب / al-ġarb (arabisch für Westen), erstmalig vor rund 30 Jahren, das zweite Mal 1995 als Familie, dann 2006 zu zweit nach einer Pousada Rundreise (s.a. die 4 Aufnahmen mit der 8MPI Canon EOS 350D, jeweils mit f10mm = 16mm KBÄ) und nunmehr gezielt wegen der Süd- und Südwestküste samt Hinterland wieder von Sesmarias aus.

Blick von der Fortaleza de Sagres auf das Cabo de Sao Vicente oder €uropas land`s end mit der letzten Bratwurst vor Amerika, und diese nicht für uns!

Orte alphabetisch: Albufeira – Almancil – Alte – Barranco Velho – Bordeira Burgau – Cabo de Sao Vicente – Carapateira – Faro – Fuzeta – Junqueira – Loulé – Nossa Senhora da Rocha – Olhao – Ponta de Sagres – Portimao – Querenca – Salema – Salir – Sao Bras de Alportel – Sesmarias – Silves – Tavira

Praia da Amoreira an der Westküste (danke IZ)

Strände Südküste von Osten nach Westen: Praia da Fuzeta – da Oura – da Coelha – do Castelo – da Galé – Grande – de Armação de Pera – da Senhora da Rocha – da Rocha – do Burgau – da Salema / Westküste von Süden nach Norden: Praia do Amado – da Amoreira – da Arrifana – da Bordeira

Praia Grande (nicht auf der Karte): Sanddünen, Flamingos, Holzstege, Natur- und Vogelschutz

Zahlen und Zeiten: ca. 2.400km mit dem Flieger FRA-FAO und zurück, in 14 Tagen über 2.000km mit einem BMW 218D (2l 6-Gang von Guerin) und knapp 100km zu Fuß mit dem iPhone 🙂 

Die Tendenz bei unseren Reisen geht zu leichterem Gepäck, mit deutlich unter 40kg aufgegebenen Koffern plus Rucksack und Schultertasche an Bord des Fliegers: Damit sind wir auf Niveau ein Bordcase plus zweitem Gepäckstück pro Person, wie RyanAir es mit elektronischem CheckIn gerne sieht, macht ja auch Sinn…

Boeing 747 mit rund 150 Fluggästen bei 2,7l Kerosin / 100km / Tourist – Flugzeit FRA FAO 3Std.

Hinsichtlich Fotografie habe ich mich auf ein (1!) iPhone 7+ (F1.8 f28mm KBÄ und F2.8 f56mm KBÄ) mit Handstativ plus 13er MacBook beschränkt, nicht nur für die tägliche Sicherung der Fotodateien. Erste Korrekturen werden in der [Kamera] App hinsichtlich Ausführung resp. Formatwahl getätigt, wobei der große +Bildschirm die Nutzung des kleinen aber die Bildqualität sichernden 1-2-fach Zoomes sowie der Anpassung von Belichtung samt Positionierung des AF-Punktes ungemein erleichtert. Ist ausreichend Zeit, werden untaugliche Bilder in [Fotos] gelöscht bzw. beste aus (burst) Serien gesichert oder per Bearbeitung zumindest im Horizont begradigt, was oft schon automatisch zufriedenstellend erfolgt. Umfangreiche Bearbeitungen oder Filteranwendungen erledige ich lieber am MacBook und noch lieber zuhause am 27er iMac.

Praio do Castelo an der steilen Südküste – mein fotografischer und persönlicher Favorit

Was ich nicht nur mittlerweile vermeide:

  • zu große und unversorgte Bildersammlungen, die nachher unerledigt verbleiben
  • Motive, die sich mit dem Händy nun mal nicht einfangen lassen (Digi-Tele ätz!!!)
  • zu lange resp. viele Videoclips ohne wirkliche Aussage
  • langes Basteln an einer Aufnahme, die perfekt werden soll -> lieber weitergehen
  • Aufnahmen, die nicht zuvor schon halbwegs im Kopf entstanden sind

Dennoch kommen je nach Umgebung schnell tausend Bilderchen und mehr zusammen, die letztlich gepflegt und irgendwo wiedergegeben werden sollen. Meine Plattformen sind der Blog hier in -> slowfoto.wordpress.com und ähnlich bei Facebook -> slowfoto resp. Beiträge dort auch in -> iPhone Fotografie und -> iPhone Fotografie Schule sowie slowfoto bei -> Trip Advisor (Restaurants und Sehenswürdigkeiten):

Cava 2011 von der Halbinsel Setubal unterhalb von Lissabon hier auf der eigenen Plattform (Balkon)

Tag1 Aufstehen weil die Sonne scheint: wir sind eine Stunde später als Deutschland dran!

Sonnenaufgang

Wir fahren zum Einkauf in den Supermarkt Apolónia, der als teuer beurteilt wird, in Wirklichkeit bestens ausgestattet ist, nicht nur die Angestellten im Verkauf sind sehr freundlich.

auf dem Weg
zum Praio do Castelo
noch ohne Badebetrieb
resp. fast keinem an den einsamen Buchten

Nach dem Frühstück folgt eine mehrstündige Wanderung zur Praia do Castelo, dann zur Praia do Coelho, beide Bars waren noch geschlossen.

die Steilküste
kann man in der Höhe gefahrlos abwandern
und in die einzelnen Badeschluchten hinabsteigen,
wobei Ebbe und Flut zu beachten sind, ebenso Abbrüche im Gelände
Blick auf den Kaninchenstrand (Praia da Coelha) und die Appartement Anlage
und den Felsen der Möven
das ehemalige Anwesen von Sir Cliff Richard

Weiter über den Küstenweg zum Haus von Sir Cliff Richard samt Aussicht vorn an der Steilküste und zurück über den Caminho Praia da Coelha, vorbei an noch nicht bewohnten Ferienhäusern.

der Weg
und der Platz für die Post

Zwei weitere Lokalitäten im Ort sind ebenfalls noch geschlossen, nur eine Bar zeigt Aktivitäten. Wir genießen die Sonne bis zum Untergang…

Sonnen-
Untergang

Tag2 Vormittags berichtet der Leisure Consultant der Anlage über 2020 als 25. Jubeljahr,

Seismarias 2006 * – diese Aufnahme gewann einen Wettbewerbspreis!

wir waren das erste Mal schon kurz nach der Eröffnung hier und die große Renovierung steht nun bevor aber unklar wann.

Blick über die Anlage
und zum Atlantik
und zu unserem Appartement

Danach geht es nach Albufeira in die Altstadt: Die touristische City ist schon quirlig, halbnackte und fette Männer in Shorts samt passender Begleitung sind häufig, wir schlendern durch viele Gassen, auch durch den Tunnel zu innerstädtischen schönen Sandstrand, samt Gitarristen mit >Hotel California< im Repertoire, vermutlich schon high 🙂

Kirchplatz
Gasse
zentraler Badestrand
Tunnel zum Strand von der Stadt aus

Die >kulinarischen< Angebote sind alle vergleichbar im Preis, nur zwei Restaurants würden uns gefallen, wir hören aber lieber den launischen Vortrag über die Geschichte Portugals und vor allem das herrschaftliche Ausgabe Verhalten (Kirchen Klöster Konkubinen und Residenzen) ewig und weit über den Einnahmen, auch wenn Brasiliens Goldminen geplündert wurden, keine 5% waren für die eigene Bevölkerung übrig, dazu um 70% Analphabetentum die Regel. Erst ein paar Militärputsche bis hin zu ersten demokratischen Wahl 1976 führten zur wirklichen Besserung, die durch den gemeinsamen Beitritt 1986 mit Spanien zur EWG resp. später zur EU hinsichtlich Milliarden an Entwicklungshilfen für Strukturen und Wirtschaft zu erklecklichem Wohlstand geführt hat. Allerdings ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Algarve.

später Nachmittag

Tag3 7Uhr aufstehen entspricht 8Uhr in D, also der eigentlichen Sommerzeit.

Portugal = Fußball
typisch: nicht nur heute geschlossen

Wir fahren nach Alte, Quelle und Wasserfall fallen wegen Wassermangels aus, wie die Fontainen von Vaucluse, was anwesende Franzosen bestätigen, dann weiter nach Salir, einem Bergdorf mit hohem Wasserspeicher samt Ausblick auf die vielen Korkeichen: 80% der Weltproduktion an Korken für Weinflaschen stammen aus Portugal, die schlechten 20% kommen aus Spanien 🙂 und die vielen Eukalyptus Haine.

Korkeichen
überall
im Detail
an der einsamen Kirche
mit Aussicht auf die hochgelegenen Wälder

Auf 500 müM finden wir eine tolle Strecke zum Kirchlein nahe Barranco do Velho, wir nehmen Korkrinde mit.

to much is too much
man fährt gerne Quad
Querenca

In Querenca haben wir die goldene Kitschkirche besucht und dünnen Kaffee getrunken, über Sao Bras de Aportel nach Loulé in die Markthalle für den alimentären Einkauf, und ins einheimische Flòr da Praca (Brot Oliven Frischkäse Thunfisch Mohrrüben Spinat Kartoffeln Riserva Kaffee und Porto auf das Haus), einem Erlebnis der besonderen Art mit eindeutigem Bezug zur Vorliebe der Fußball Nation, die riesige Glotze zeigt irgendwelche Spiele, danach noch ins Algarve Design Outlet.

Flor de Praca
Markthalle in Loulé
die Musikanten im Kreisverkehr, der überall verbreitet ist wie die Schwellen und Zebrastreifen
Outlet mit den üblichen Geschäften

Es war heute eine tolle Strecke, der Leih-BMW macht sich mittlerweile motorisch gut und scheint sparsam zu laufen, der Hinterradantrieb funzt gut trotz schmaler 205/16er Reifen, die 3 ersten Gänge sind zu lang, der 6. geht erst ab 90km/h, das Fahren macht Spaß trotz dieser Unzulänglichkeiten wie auch verzögertem und dann zu heftigem Turboeinsatz. Bei bedecktem Himmel hat zu ersten Mal wenig geregnet, das Hinterland mit vielen Quellen sieht recht grün aus, es gibt zudem viele gepflegte Apfelsinen- und Feigenplantagen.

Tag4 Die Nacht war stürmisch aber trocken, mit viel Wind noch am Morgen: Wir wandern von hier zum Praio do Castello, um über das riesige naturschöne Areal den Praio do Evaristo zu erreichen mit dem gleichnamigen modernen Restaurant, zurück gehts es dann über einen fast schon Schleichweg unterhalb der Villa zum Praio do Castello und ins Appartement.

auf dem Weg zum Praio do Castelo
gutes Schuhwerk und Trittsicherheit ist hier angesagt
zwischendurch vereinzelte Villen
vor Bäumen und Buschwerk
die dunkleren Muschelfelsen sind gut erkennbar
und über die ganze Bucht verteilt
beim Betreten muss man aufpassen, sie sind messerscharf
Flut
der Atlantik steigt
und bedeckt große Strandflächen
Wanderer ja Badegäste noch keine
dafür herrliche Muscheln

Nach dieser ausgiebigen Wanderung sind wir mit dem BMW zum Strand von Galé (Villa Joya), über Lagoa nach Cavoeiro (sehr touristisch) mit Einkauf im hypermodernen Supermarkt Apolónia, über Ministräßchen zur Praia da Marinha (Katzen) und zum Pilgerkirchlein auf dem Felsen der Praia da Senhora da Rocha und zurück.

Praia da Marinha
mit schroffsten Anstiegen und wenigen Zugängen zum Wasser
Parken oben mit Katzen, alle wohlgenährt 🙂
überall finden sich diese sehr nützlichen Hinweistafeln
nochmals die erodierte Küstenstruktur Richtung Westen
wieder mit Flut
bis in die Sandbuchten
in der Abendsonne vor Cavoeiro der Blick auf die Praia da Senhora da Rocha
Nossa Senhora da Rocha, die gotisch christliche Pilgerkapelle 30müM.
mit obligatem Mövenbesuch
und den üblichen Wohnbauten in der zweiten Reihe
wilde Wasser
zur Flutzeit
touristische Anhängsel
auch wegen der bunten Fliesen kommen die Besucher (nicht weiter zugänglich)
hierher an diesen mystischen Ort
schon schön hier
ein einsamer Olivenbaum
und ein Sonnenuntergang wie im Bilderbuch

Tag5 Frühe Abfahrt über Lagoa, Alvor nach Burgau hinunter zur kleinen zentrale Marina mit defekten Fischerbooten, tollem Zugang zur Praia do Burgau

Burgau Hafen
Praia im Westen
nach Osten
und wieder hinauf zum Ort
die alten Fischerboote
Brizze (Brexit free) – Theresa`s Brexiting: Telling everyone at the party that you are leaving, but actually staying… nothing else matters… es gab leckere-n Coffee und Sandwiches

und danach zur Praia da Salema mit tollen Fischlokalen (leider keine Zeit) und Fischer

bei der Netzreparatur
und aktuellen Fischerbooten!

Weiter über Sagres zum Capo de Sao Vicente mit Rundgang,

wenn denn das rote Tor geöffnet ist
mit Ausblick nach Osten zur Forteza von Sagres
und innen auf interessante Gefährte
sowie nach Norden auf die felsige und klimatisch harte Atlantikküste
leider nicht vom Leuchtturm oben 😦

zurück nach Sagres ohne Fortezza aber in der Poussada zum Thunfisch auf allerlei Art und das schon vor 30 Jahren zum ersten Mal,

hier der Blick von unserem Tisch aus
in den Saal
Panorama draußen
mit Blick auf die Fortaleza

Weiter geht es nach Norden und Küsten fern zur noch ziemlich verlassenen Praia do Amado mit Tauchern und Surfern, bei eher ruhigem Wasser samt relativer Windstille

Zugang vom Parken aus
nach beiden Seiten über Holzwege
zu zwei nebeneinander liegenden Stränden, hier der nördliche
und hier im Pano der südliche
und immer wieder die bizarren Felsformen
und auf den zuführenden Sträßchen (auch off-road) die Kennzeichnung mit Großbuchstaben
diese Camper brauchen keine Hinweise 🙂

Wir fahren mit Navi Kontrolle (!) über Naturpiste zur Praia da Carrapateria (alte WoMos und junge Surfer)

herrliche Schotterwege aber kartografiert
mit Lagune,
alten und jungen WoMos und Touris 

und über Bordeira zur Praia da Arrifana (Surfer), zum Teil auf Naturpiste, oft über kleine und schöne Straßen und immer prall von Natur mit Buckelchen und Steigungen bis 20%, ein irres und bisher unerreichtes Gesamterlebnis, das wir mit dieser Abwechslung in Spanien so nicht gefunden haben und uns auch für einen längeren Aufenthalt begeistern würde!

die Bucht von Arrifana mit der Steilküste
und einer speziellen Terrasse mit Sonnenschirm, wem die wohl gefällt
und wer hier gerne länger verbleiben würde?

Zurück über die toll ausgebaute N120 durch naturschönes Hinterland und die schnelle A22 von 1 bis 7 (ca. €3) – der BMW läuft mit 1.500 U/min gerade mal 100km/h und bei 2.000 130km/h, ohne wirklich fühlbare Beschleunigung, womit der 6.Gang einfach zu lang ist, und der 2. dreht zwar bis 100km/h, was meinem ruhigen Fahrstil ohne die andauernde Schalterei bzw. einem elastischen und drehmomentstarkem Diesel widerspricht! Den Verbrauch bei 80/120 max. unter 6l/100km kann man auch anders locker erzielen 😦

Tag6 Wir fahren wieder an den Galé Strand und laufen im Sand und auf den Holzwegen. Später machen wir noch eine geführte Strandkraxelei mit und abends gehen wir zum Fischmenü, das eher ein serviertes Büffet ist, bei exzellentem Fado.

Tag7 Nach Mittag fahren wir zur Igrea de Sao Lourenco, die Einlasserin hat einen Bus mit 50 Personen abgewiesen, weil es noch nicht 1!2!!3!!! Uhr war, die Turmuhr geht 5min nach und gongt Big Ben, 10min. nach 3Uhr kamen sie dann endlich zu zweit, eine für den Einlass 2€ und die andere passt auf, dass keiner fotografiert, geht aber zwischendurch raus – ich habe meine Bilderchen in Ruhe gemacht.

geduldiges Warten
15:15
fertig

Wir bewundern noch die Villen in Vale do Lobo und der Quinta da Lago und haben uns gefreut, nicht zu den Golfern resp. Superreichen zu gehören. 

Tag8 Frühstück auf dem Balkon, mit den dicken Orangen vom gestrigen Einkauf am Strassenrand, die geschmackliche Qualität ist nicht zu übertreffen. 

Danach zum Strand und von dort über Fels und Sand bis nach Galé, die Frauen wandern ohne Schuhe im Sand weiter.

Ich trinke Kaffee und bespreche mit der Wirtin vom GALEAO den Tisch innen: Steinbeißer und Seehecht! Wir bekommen frischen Fisch vom Eis, geschmacklich ein Treffer, dazu Bohnen, Karotten und Kartoffeln, davor die übliche Runde an Vorspeisen mit lecker Thunfisch Pampe. Die Weine sind vergleichsweise günstig mit 15€ pro Flasche (sonst Faktor4), weil man für ein 0,5er Bier unterwegs auf der schönen Terrasse vom Restaurant Praia Lourenco 4,5€ zahlt, Kaffee ist am günstigsten mit €2. Zurück war mit der Taxe geplant, per pedes über die Straße aber schneller, zumal uns der Weg guttat. 

Tag9 Wir haben einen langen Fahrtag vor uns und starten früh: erst nach Portimao (Altstadt und Hafen), vor 11Uhr ist wenig los in den Geschäften,

wer will fährt (altes) Schiff
z.T. renovierungsbedürftig, aber schon wertig

danach weiter nach Sagres zur Fortaleza zu einem ausgiebigen Rundgang

2006 *
und 2019

und weiter nach Alezur über naturschöne, z.T. Schotter- Straßen, alle im Navi

zum schönsten Strand Paraiso do Mar (klasse Kuchen, Kaffee und Käse), im Sommer herrscht hier Gedränge

und zurück über die A66, abends ins O Marinheiro (Cocktail Salat mit Crevetten, Carpacio Lombo mit Käse, Douro von der Quinta de Sidro zum Tomahawk Ripeye Kotelett (500g) resp. Sankt Petersfisch), das Michelin besternte Restaurant wird von einer Deutschen geführt und ist sehr schön:

Tag10 Frühstücken fürstlich auf dem Balkon mit Blick auf die fleißigen Gäste am Boule Platz,

Langzeitbelichtung

danach fahren wir nach Galé zum Strandlauf Richtung Armacao de Pera für Aufnahmen

Tele
WW
WW
Tele

Tag11 Erstmal geht es noch nach Olhao, dem malerischen Hafen- und Fischerstädtchen, dessen Promenade gerade umgebaut wird, die vielen bemalten Häuserwände haben uns besonders gut gefallen

Wir besuchen die Fisch- und danach die Gemüsemarkt Halle, ein Kilo Thunfisch bester Qualität kostet 13-14€, ein Kilo Mandeln blanchiert 10€

Weiter geht es zum Hafen nach Fuzeta, um mit dem Taxiboot von Ricardo auf die vorgelagerte Düne Praia da Barra Nova Direita zu fahren, dort eine Stunde zu wandern und Fotos plus Muscheln sammeln

und mit seinem Tipp des Tages in der Marisqueira FIALTO zu speisen (weißer Seabass und einen kleinen Hummer, dazu die Cüvée der Quinta do Carmo 2017 aus dem Alentejano und Kuchen mit Kaffee), ein etwas entferntes Lokal mit großer Terrasse samt offenem Grill, alles sehr einfach und einfach nur gut,

danach noch eine kleine Tour durch die vorgelagerte Uferlandschaften

Tag12 Wir fahren nach Val de Pera und zum Praya Grande mit den langen Holzwegen und Beobachtungsstellen für Flamingos und mehr, herrlich in den Dünen gelegen, mit fortwährend tauchenden Enten und einer gemischten Schafe-Ziegen Herde mit vielen Jungen, die Alten sind wir und die anderen Spaziergänger auch…

Silves ist der nächste Ort, beim Anblick des Castelo kamen Erinnerungen auf, die sich mit der Glastür hinter der Zahlstelle bestätigt haben, wir sind das zweite Mal hier!

Silves 2006 * oben und 2019 unten

Zuvor einen Capuccino auf der Terrasse des zentralen Musik Café Inglés und eine kalte Tomatensuppe.

Das maurische Castelo ist aufwendig restauriert, der Rundgang auf den vollständig erhaltenen Mauern wunderschön, die Ausgrabungen sind mächtig, ibs. die beiden Zysternen.

Die danach besuchte Cathetral zeigt die Armut der Stadt heute,

damals wurde neben der Hauptpforte noch ein Skelett ausgebuddelt, die Straßenbauarbeiten sind bis heute noch nicht abgeschlossen.

Silves 2006 *

Not herrscht in der ganzen Stadt, auch die römische 5 Bogen Brücke über den Rio Arade ist nur für Fußgänger begehbar.

Tag13 Unser vorletzter Tag, es ist richtig kalt aber die Sonne zeigt sich nach der regnerischen und stürmischen Nacht langsam. Wir beginnen mit dem Verpacken, die Muscheln sind schon gestern dran gewesen, Prachtexemplare! Danach ins Algarve Shopping Center in Guia: Ein weiterer Bau mit vielen Läden, wobei immer wieder die Freundlichkeit der VerkäuferInnen auffällt, wenn man was will oder Fragen hat, irgendwie scheint die Sonne doch positive Auswirkungen auf den Hormonhaushalt hinsichtlich der Stimmung zu haben!

Mittags spät noch ein zweites Mal ins O GALEAO: Käse, Thunpastete und Oliven vorher, Robalo 1050g mit Bohnen, Karotten und Kartöffelchen zum Chardonnay 2017 Colinas de Sao Lourenco und Kuchen samt Kaffee danach…

Der gemietete BMW wird gereinigt, das Appartement ist es bereits, wir bedauern die Abreise. Zum Abschluss haben wir ein Sagres aus Lissabon und ein St. Miguel an der Bar genossen und leckere Schnittchen zuhause und final die recht eigenständige Cava von der Halbinsel Setubal unterhalb von Lissabon…

Park und Parken in Faro

Tag14 Wir verlassen die Wohnanlage und fahren über Quarteira und Vilamoura (fürchterlicheTourikäffer) nach Faro zum Hafen auf einen riesigen Parkplatz, mit Bänken und Grünflächen auch zur Erholung an der Stadtmauer und das nicht nur für die gerne gegen Trinkgeld einweisenden Obdachlosen, wie sich zum Mittag zeigt!

Einflugschneise über dem FazGostos

Die Altstadt ist Minuten entfernt und erfreut mit netten Baulickeiten, touristisch ist noch wenig los, wir essen nach einem langen Rundgang im renovierten FazGostos echt lecker Atum Rabillo (Thunfisch Capaccio) und Risotto Cogumel (Pilze Risotto) plus einem Sauvignon der Extraklasse, um diese Preise gibt es das bei uns nicht!

Die Rückgabe des 2er BMW gestaltet sich extrem kurz, die Tankquittung reicht und der Kilometerstand wird notiert, basta. Die Reklamation eines zusätzlichen Kasko SB Versicherungsvertrages verläuft zwar länger aber erfolgreich, wir erhalten eine Rückerstattung! FAO – FRA zurück in 3 Stunden und das war es. 

Pflanzen

Ein Fazit dieser vierten al Garb Reise ist wohltuend, trotz Flug, denn damit habe ich immer so meine Probleme, dank schöner Ferienwohnung und einem sparsamen Mietwagen mit sicherem Fahrwerk sind wir wieder in einem Gebiet herumgekommen, dass unendlich viel bietet, Sandstrände und flaches Hinterland im Osten, Steilküste und Dünenlandschaften um Seismarias und Steilküsten bis zum Capo de Sao Vicente resp. vor allem mystische Landschaften und rauhe Strände an der atlantischen Westküste, gepflegte Obstplantage und Korkeichen die Menge wie Kurven auf den Bergstrassen im Hinterland. Klar ist, das gefällt auch Anderen, in den Saisons kommen 3 Tourist auf einen Einwohner. Doch wir sind an Land und Leuten interessiert und scheuen keine Kontakte, im Gegenteil, denn die waren erfreulich und für uns oft von unschätzbarem Vorteil, denn der Portugiese erscheint uns nicht mit zwei € Zeichen in den Augen und die Einkaufsmöglichkeiten sind für unsere Bedürfnisse jedenfalls vortrefflich, die Touriabzocke vermeiden wir sowieso und das Lächeln im Service nach der Bestellung zeigt die zufriedene Verbundenheit mit dem landestypischen Angebot der Speisen und Getränke: Dort wo die Einheimischen oder Stammgäste essen, sind wir nicht enttäuscht worden -> da capo al fine…

die iberische Halbinsel 🙂

Strukturen

old friends

Tipps alphabetisch, mit denen wir zufrieden waren:

PKW: Guerin vorgebucht über billiger-mietwagen.de – falls mit VK ohne SB ist keine weitere Versicherung nötig, auch wenn bei der Abholung anders beraten wird 😦

TANKEN nach Farbe: rote Tankstelle boten die günstigeren Preise ab €1,30 anstelle bis über €1,50 pro Liter Diesel

EINKAUFEN: APOLONIA bietet mehrere super Märkte mit fast allem, was das Herz und der Magen begehren, der u.E. schönste liegt vor Carvoeiro, das Angebot ibs. an frischem Fleisch, Fisch und frischen Backwaren ist überwältigend! Das Algarve Shopping in Gui bietet viele (bekannte) Marken in einer bemerkenswerten Umgebung, für Kenner findet sich Kleinkram aller Art in den vielen >Chinesenläden< auch in kleinen Ortschaften

Kabelbruch, wer hat wohl Ersatz?

Portimao bietet mit unzähligen Geschäften in der Altstadt einen Fundus für Einkäufe, last not least die Markthallen in Loulé und Olhao wie hier

nicht essbar weil aus Kork!

ESSEN GEHEN: Kaffee oder Mineralwasser ist günstig, 0,4 Bier kostet schon mal €4,50, ibs. portugiesische Weine sind empfehlenswert (Douro u.a.m.) bei Faktor 2 ggü. Einkauf, im feinen Restaurant auch bis Faktor 4 😦 Für ein Frischfisch Gericht sind rund €20 p.P. zu entrichten, unser mit Abstand günstigstes Lokal mit eindeutiger Empfehlung Flòr da Praca liegt in Loulé (Thunfisch €13, Wein €8) hinter der Markthalle, das teuerste im Pousada von Sagres (Thunfisch €25, €Wein 20), best buy bei bester Fischqualität (nach Gewicht 1kg ca. €40) im Galeao am Strand von Galé mit herrlicher Aussicht, Michelin Qualität gibt es im O Marinheio in Sesmarias (Tomahawk ribeye €46 2 Pers.) – alle Lokalitäten sind auch auf TripAdvisor ausführlich besprochen. Ab €5 gibt es nahezu überall English Breakfast, ab €6 sog. Mittagsmenüs – wer es denn mag! Résumée:

Portugal 2019

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Slowfotos für die KW 17 2019

…Himmel auf Erden?

Seismarias ist eine massentouristisch eher verschonte Urbanisation im Bezirk Albufeira an der portugiesischen Südküste zum Atlantik. Eine der berühmtesten Adressen dort ist die Vila Joya an der Praia da Galé, wir haben dort schon einmal mit unseren kleinen Kindern gegessen.

Blick vom Appartement aus auf den Bouleplatz im Park und und dahinter den Atlantik
Blick auf die vorgelagerte Küste mit der Praia
Felsformationen an der Steilküste
Einbrüche in der Steilküste
einsame Praia direkt vor den Appartements

Noch besser gefällt uns auch dieses Jahr wieder die parkähnliche Appartement Anlage zwischen der Praia da Coelhe (Kaninchen) und der Praia do Castelo, von der diese Aufnahmen stammen. Nebenbei, Sir Cliff Richard hat hier vor Jahrzehnten schon ein Anwesen besessen…

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Secret places – Eriskircher Ried – mit dem iPhone

Der Bodensee bietet viele naturschöne Riede ibs. im süd-nördlichen Uferbereich, das Eriskircher Ried gefällt uns nicht nur als größtes oder zur Irisblüte immer wieder.

Gemüsefelder am Bodensee Rad-Rundwanderweg, im Hintergrund der Pfänder bei Bregenz
Stelen – Baumstämme als geschnitzte Skulpturen 
die Argen fließt in den Bodensee
(Ur) Wald wie er ist, unbearbeitet
(zu) viele Misteln als Schmarotzer
der innere Wanderweg
auch Efeu erobert die Bäume
zum Weg werden die Bäume gekürzt und antworten mit massiven Austrieben
die Sumpfwiesen vor unzugänglichen Wäldchen
liegen im Frühjahr trocken und können teilweise gemäht werden
Misteln die Menge
mit ihrer zerstörenden Macht
der Wanderweg mit dem Schweitzer Säntis im Hintergrund
Wanderfalken genießen hohe Ausblicke
Wanderer jeden (Säntis)
das Schwimmbad ist zwar geschlossen aber für Fußgänger geöffnet
Spielgerät für die Kids
Ausblick auf
das nahe Friedrichshafen
heimische und Zug-Vögel
herrlicher Grillplatz für Alle – Schwemmholz hat es in Fülle

iPhone 7+ ooc außer FastResize

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Slowfotos für die KW 16 2019

…CO2 am Himmel und auf der Erde

Weitwinkel kein Filter
Tele kein Filter
Weitwinkel SW Filter

Die Fluggesellschaft Ryanair betreibt bisher ausschließlich Flugzeuge des Boeing Typs 737-800 als Teil der Geschäftsstrategie >einfaches Flottenmanagement<. Im Dezember 2018 erhielt sie die letzte von 400 Maschinen aus dieser Baureihe. Künftige Maschinen sind aus der 737-MAX-Serie, hier dazu die technische Daten.

Vergleicht man nun einen Reisebus mit 50 Personen und ca. 50km/h durchschnittlicher Reisegeschwindigkeit bei 25l/100km Verbrauch, so errechnen sich 0,5l Diesel pro Person auf 100km Distanz. Ein Flieger wie die oben genannte Boeing befördert etwa 150 Fluggäste bei knapp über 900km/h und einem Verbrauch von rund 400l/100km, das bedeutet 2,7l Kerosin pro Fluggast auf 100km bei ca. 18-facher Geschwindigkeit ohne Rast oder Pause bei Reichweiten bis ca. 5.000km. 

Steuern werden auf alle Kraftstoffe erhoben, an der Tankstelle sind das rund 85Cent pro Liter für alle Verbrenner, nur Kerosin für Flugzeuge ist steuerfrei und verzerrt damit den Wettbewerb völlig. 

Eine sinnvolle und schnelle Alternative für lange Strecken sind elektrifizierte Bahnen mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu 300km/h und Hunderten von Passagieren. ÖVP macht auf kurze Distanzen Sinn, ibs. wenn wie in der Schweiz 95% der Strecken elektrifiziert sind, die übrigen 5% sind nur per Busverkehr zu bewältigen, der auf die Zugfahrpläne abgestimmt ist. Im deutschen Bodenseebereich samt bayerischem und württembergischem Allgäu gibt es für Eisenbahnliebhaber noch viele alte Dieselloks zu bestaunen, weil die Elektrifizierungen fehlen.

Für unseren Individualverkehr noch ein paar ganz persönliche Zahlen ohne Anspruch auf Vergleichbarkeit und nur aus eigener Erinnerung:

Hersteller Art Leistung min typ max Verbrauch
SUZUKI 1Zyl 125ccm 10PS 3,5 3,5 4,5
SUZUKI 2Zyl 400ccm 27PS 4,5 5 6
BMW R GS 2Zyl 2V 800ccm 50PS 3,5 5 6,5
BMW R GS 2Zyl 4V 1.100ccm 78PS 3,2 4,5 6
VW Golf 4Zyl 1.600ccm 75PS 8 10 14
VW Golf GTI 4Zyl 1.600ccm 110PS 6 8 10
VW Passat 4Zyl 2.000ccm 136PS 8 10 12
VW Passat 6Zyl 2.800ccm 174PS 320Nm 8 10 14
 

VW Golf R TDI DPF

 

4Zyl 1.900ccm

 

105PS 250Nm

 

4,9 6

 

8

AUDI A4 TDI DPF 4Zyl 2.000ccm 140PS 340Nm 6,2 7,5 12,5
FIAT Ducato Laika D 4Zyl 2.300ccm 148PS 380Nm 9,0 10 11
AUDI A4 TDI clean diesel 6Zyl 3.000ccm 245PS 580Nm 6,4 7,9 10

Mit der Benzineinspritzung und per Turboladung von Dieselmotoren wurde ein wesentlicher Schritt zur Verbrauchsreduzierung erreicht, ibs. wenn man die Gewichtszunahme der >sicheren< PKWs betrachtet. Ein zusätzlicher Einspar-Effekt läßt sich in der Beachtung von optimierten Drehmomentbereichen erreichen, die vor allem beim Hubraum großen Dieselmotor und da nicht nur bei LKWs eine Rolle spielen. Reisen statt Rasen bringt Vorteile und reduziert zudem die Unfallfolgen, wenn es denn mal dazu kommt. Mittlerweile bin ich ein Freund von gezielten Tempolimits und vor allem des Tempomaten. Das war früher auf der leeren Autobahn auch mal anders…

Bleibt der aktuelle Schadstoff Ausstoß aller Verbrenner, wenn auch mit funktionierender Abgas-Reinigung, also anders als bei Kreuzfahrtschiffen & Co: Die m.E. nur politisch bestimmte Tendenz zum reinen E-Auto wird sich hoffentlich schnell mit anderen Antriebsformen ändern, denn die Problematik Akku-Nachladen ist nie beherrschbar, wenn es um individuellen Langstreckenverkehr handelt. Grundsätzlich ist der E-Antrieb richtungsweisend, allerdings nicht mit der Akkutechnik von gestern. 

Der Strom muss auf Ressourcen schonende Weise auch im Fahrzeug erzeugt werden können! Rekuperation zur Energie Rückgewinnung ist mit den Elektromotoren ibs. bei vorausschauender Fahrweise möglich anstelle bloßer Vernichtung der kinetischen Energie in der Bremsanlage incl. schädlichem Abrieb als Feinstaub. Auch der Reifen kann durch neuartige Gummimischungen mit hohem Silikat- statt Rußanteil eine wesentlich verbesserte Temperaturstabilität und damit längere Laufzeiten erhalten. Es gibt noch viel zu tun, hier sind nicht nur die Autohersteller mit neuen und umweltfreundlichen Konzepten gefordert. Völlig unverständlich hingegen ist die Förderung von Pellet Heizungen, wenn man gleichzeitig den Feinstaub in der Luft reduzieren will. Nach 35 wartungsintensiven Jahren Öl-Heizung freuen wir uns seit 5 Jahren über die reduzierten Schadstoffwerte und weitgehende Wartungsarmut einer gemeinschaftlichen Gasheizung, zudem über einen halbierten Stromverbrauch!

Die Deutsche Post hat mit der konzerneigenen Elektroflotte samt Herstellung genau den aktuell richtigen Schritt getan, tags unterwegs, abends zum gemeinsamen und schnellen Aufladen in die Halle. Auch das Fahrrad mit dem E-Rückenwind ist ein Gewinn.

CO2 ist nur einer der vielen Schadstoffe, die alle Verbrenner ausstoßen, auch die Heizungen. Das regionale und temporäre Fahrverbot für Dieselfahrzeuge in einigen deutschen Innenstädten kann und wird nicht nachhaltig die Erderwärmung bremsen oder den Schadstoffgehalt reduzieren. 

Vielleicht müssen wir alle am Freitag auf die Strasse(n) gehen.

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Slowfoto für die KW 15 2019

…Himmel – in der Fotografie oder mit 7 auf einen Streich

Gute Fluglotsen sind wichtig, wenn so viele Flugzeuge sicher unterwegs sind

Photographie (altgriechisch φως,φωτoς Helligkeit, Licht der Himmelskörper, und γραφειν, malen, schreiben) bedeutet das Malen oder Schreiben bzw. Zeichnen mit dem reflektierten Licht der Himmelskörper.
Monoton blaue Himmel ohne jede Wolke oder Zeichnung gelten in der Fotografie wie jede große einfarbige Fläche als eher langweilig, der Fotograf freut sich über jede Abwechslung und der Betrachter erst recht.
Erst mit der nachträglichen Bildbearbeitung kann bis hin zu >dramatisch< betont werden, was zunächst vielleicht eher dezent in der Bilddatei vorhanden war.

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