Schafwollwaren Erzeugung und andere Betriebe im Lungau

Inhaber Franz Huber haben wir auf dem abendlichen Adventsmarkt in Sankt Michael kennengelernt, jegliche Anprobe hat die Eiseskälte von -15Grad verhindert, aber nicht den freundlichen Plausch, der Besuch seiner Fabrikation war dann die logische Folge: 1,5 Stunden Führung durch alle Werkräume, keine Frage blieb offen, anschließend Zeit im wohlbestückten Verkaufsraum, danke nochmals für die hochinteressante Führung mit den vielen Auskünften und Infos auch über betriebliche Interna.

Die Aufnahmen sind wie gewohnt sehr individuell, mich haben die alten (ab 1935) und riesigen mechanischen Maschinen zur Woll- und Garnherstellung genauso begeistert wie die kleinen Strickmaschinen z.B. zur Fertigung von Strümpfen. Dieser Bestandsschutz sichert dem in vielen Belangen historischen Betrieb ein Überleben, vom enormen Einsatz der Familie mal ganz abgesehen, hier in D benötigt der TÜV keine Minuten um alles stillzulegen: für uns ist es gut, immer mal wieder über den Tellerrand schauen und zuhören zu können 🙂

Weitere Kontakte zu kleinen Erzeugern:

Anthofer Andrea Bacher & Hans Moser in 5582 Oberweissburg 32 – alte Sorten und Raritäten an Speisekartoffeln – Bündnerfleisch und Hauswürstl

Käseschauerei Erwin & Katharina Bauer in 5592 Thomatal Gruben 45 – viele Käse aus eigener Milch – bunte Hühnereier

Persönliche Gespräche haben besonders nachhaltig gewirkt, wenn Informationen beinhaltet waren, ein Beispiel: Familienbetriebe können erzeugen und verkaufen, ohne die Einnahmen zu versteuern, allerdings auch ohne Ausgaben steuerlich geltend zu machen, für uns eine interessante Variante für kleine Geschäfte. Nebenbei, wir haben überall gedruckte Belege bekommen 🙂

Zu den chronologisch wiedergegebenen Aufnahmen: originale Hoch- und Querformate wechseln sich ab, die Galerie Ansicht bevorzugt hoch, also anklicken und damit Bildschirm groß betrachten je nach Bedarf.

(c) alle Rechte

4.Advent – der Katschberger Adventweg

Von Katschberg 1640müM aus gehen wir zu Fuß bis auf 1780müM, zunächst 2km oder alternativ mit dem Taxi und später auch mit dem Pferdeschlitten ab Gasthof Bacher auf dem 2,5km Wichtelweg zur Pritzhütte, von da an weiter auf dem eigentlichen und 2km langen Rundweg mit 7 Motiv Hütten, Alpenhörnern, Blasmusikern und viel Regionalität, in einer traumhaften Landschaft mit tollen Aussichten, es gibt viele Teestationen zum kostenlosem aber leider gesüßtem Konsum aus den kleinen Thermosbecher (25€ mit Eintritt), für uns ein vor und nach der blauen Stunde unvergessenes Erlebnis.

Zu den chronologisch wiedergegebenen Aufnahmen: originale Hoch- und Querformate wechseln sich ab, die Galerie Ansicht bevorzugt hoch, also anklicken und damit Bildschirm groß betrachten je nach Bedarf.

(c) slowfoto.de

3. Advent 2022: Foto Motive – eine kleine Auswahl

Aus den vielen Aufnahmen 2022 habe ich für mich, als Prints 10×15, Aufnahmen ausgesucht, die im Sinne eines Bildbandes unter Glas (Querformat) oder auf der >Leine< (Hochformat) im Büro hängen, als >eyecatcher< oder besser zur Erinnerung an schöne gemeinsame Eindrücke: die Auswahl ist zwar persönlich, aber einvernehmlich abgestimmt 🙂

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Montaione in der Toskana

Wir mögen Landschaften und sind davon immer wieder fasziniert, die Toskana als eine der vielen ist von uns nach rund 750km und ca. 8 Stunden Fahrt erreichbar. In Tonda waren wir schon lange vor der Pandemie und planen auch gerne noch mehr, es gibt genug zu sehen, viel alte Bausubstanz und weitläufige Landschaften wechseln sich ab. Wandern auf italienisch (camminare, migrare, vagere) haben wir im Sprachkurs (so mehr wie möglich) gelernt, war vor Jahrzehnten eher unbedeutend, mittlerweile kann man es recht gut, unter Beachtung der vielen ausgewiesenen privaten Jagd Areale, zum Teil auf vorgeschlagenen Touren mit klarer Beschilderung: zu Fuß waren wir diesmal über 122km unterwegs! Gerne besuchte Städte alphabetisch: Carmignano – Castelfalfi – Castelfiorentino – Certaldo – Firenze – Montaione – Mura – Pistoia – Pillo – San Gimignano – San Vivaldo – Sughera – San Donato, die Fotos sind meist im chronologischen Ablauf, erste Eindrücke:

Wenn auch in größeren Städten die bekannten und üblichen Geschäfte nicht fehlen, findet man fast überall eine erhebliche Anzahl kleiner Läden, mit entsprechen selektiertem oder spezialisiertem Angebot, für uns Fundgruben wie die beliebten und bewährten Märkte, Supermärkte mit regionalen Angeboten sind ebenfalls vorhanden, die ganz großen oft eine Augenweite an Präsentation. Essen gehen ist durchaus eine Freude, als Beispiele dazu: in 50050 Montaione FI gibt es am südwestlichen Ende vom Ort, an einer Strassenkreuzung der Via Leonardo da Vinci 73 (wo sonst:-) eine Tanke mit Bedienung und Waschplatz, eine Bar mit opulenter Vinothek plus >La Terrazza< mit netter mittäglicher Speisekarte samt Weinen, ibs. von Einheimischen frequentiert! Für den wertigen Einkauf als Tipp: magere Fenchel Salami von Mattone Due aus Mura oder Kuh- und Ziegenmilch Käse aus Sughera, auch frisch ein Genuss! Unterwegs in Certaldo Alto waren wir endlich auf der Terrasse des L`Antica Fonte, hmm…

Fazit: wir haben uns nicht nur in Tonda, sondern auch im Restaurant La Casaccia wohlgefühlt, sind von freundlichen Menschen gut versorgt worden, haben den Ausflug und das Olivenöl Seminar genossen: die Außentemperaturen waren schon anregend 🙂

Zu allen Aufnahmen: meine sehr persönlichen Blickwinkel sind überwiegend im zeitlichen Ablauf, für mich ein >must<, weil die Reise dann wie im Film vor den Augen abläuft. Auch wenn [LIVE] und [VIDEO] des iPhones Situationen oft verdeutlichen, mache ich wenig Gebrauch davon, ich mag Einzelaufnahmen, Stillbilder, halt meine schon frühe Prägung! Final noch ein paar Eindrücke, mit der EOS M5 und dem EF-M 55-200 im Telebereich festgehalten, außer der üblichen Datenreduktion unbearbeitet:

(c) Aufnahmen und Texte:

Firenze – Florenz zu Fuß

Mit der Bahn sind wir von Castelfiorentino aus in einer Stunde nach Florenz gefahren, die Statione Santa Maria Novella als sichtbar bröckelnder Bau des Duce liegt ideal für touristische Umtriebe: dank unserer engagierten Tour Guide Ruth Thomet (+39 338 1154604 mobil und WA) haben wir in den folgenden Stunden viel erlaufen, gehört und gesehen! Meine Aufnahmen geben wie gewohnt nur ganz persönliche Eindrücke wieder, ohne Anspruch auf allgemeine Bedeutung oder Wertigkeiten 🙂

Zum Rundgang: viele Asiaten heiraten hier ein zweites Mal, in vollem Wichs und mit großer Stretch Limo samt Fotograf, schon lustig – wie viele der kleinen Aufmerksamkeiten, die Kunststudenten hinterlassen haben, die Stadt ist voll davon, der eilige Betrachter arg gefordert – die riesigen Geschäfte streiten mit Auslagen um den Wettbewerb, manche Preise scheinen aber noch aus der Lira Zeit zu stammen, so ungläubig erschienen mir die Zahlen, oder war das Komma vergessen – Olafur Eliason hatte es uns schon in der Fondation Beyerler angetan (s.a. slowfotos KW 37-39 2018), aktuell sind monumentale Werke im Palazzo Strozzi ausgestellt – im Centro Storico ist die Ponte Vecchio der Magnet aller Touris, uns einbegriffen, während der Arno braun grün dümpelt, vom Fluss keine Spur – nach der Führung mit Caffee und einem leckeren Fenchel Salami Panini hatten wir Zeit zum Einkauf oder strunzen, die individuelle Rückfahrt war stündlich und damit problemlos – ein ausgesprochen schönes Erlebnis!

(c) Aufnahmen und Texte

LA SCUDERIA – Carrara Marmor und mehr in Castelfalfi

Studio di Culture D`Arte Giorgio Bartalini / Maggio – Decembre 2022

dies schöne Gusseisen Exponat haben wir auf dem Hinweg von Tonda aus gefunden, es musste einfach mit 🙂

Wir hatten viel Freude an der monumentalen Ausstellung im Ort mit €uropas zweitgrößten Golfplatz, und den kleineren Objekten im früheren Weinkeller vom Schloss, vor allem wegen der dort imposanten Lichteffekte. Die herbstlichen Sonnenstrahlen auf dem Rückweg brachten zudem einige Szenen, die ich einfach festhalten musste…

(c) Aufnahmen und Texte