Slowfotos für die KW 43 2018

Kürbisernte

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine reiche Kürbisernte am Bodensee, trotz der Trockenphasen gediehen mächtige Exemplare – NB: Alles was gut ist kostet um 10€ 🙂

Unser bevorzugtes Rezept für eine mediterrane Kürbissuppe findet sich hier

guten Appetit

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Snapseed in action

…die bayerische Wahlzeit ist zu Ende!

CSU Parteitag 2018 Ministerpräsident Markus Söder und Horst Seehofer, München Bayern Deutschland Postpalast, Quelle dpa
Horst Markus Seesöderhofer am Wahlabend – quo vadis – mit NIK Snapseed bearbeitet

NIK Snapseed ist für mich ein zwar altes, aber für viele Schritte der schnellen Bildbearbeitung bewährtes Tool, auf das ich trotz der Nachfolger mit erweiterten Funktionsbereich nicht verzichten möchte.

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Herbst Impressionen am südlichen Bodensee

… der Herbst hält Einzug in Lindau

und wir laufen gerne zu Fuß auf die Insel
durch den herrlichen alten Lindenpark
mit Blick auf die Insel und den Pfänder
Im Hafen: was macht mehr an, das Spiegelbild
oder die schlichte Realität mit den 3 Wahrzeichen?
die gute alte Baden heute mal außer Dienst
Abendsonne am Hafen
Sill+Leben
und tschüß bis zum nächsten Mal!

Wenn auch das meist fotografierte Bodensee Motiv die Sankt Georgs Kirche auf der Wasserburg Halbinsel ist, so gibt es noch unzählige andere schöne Ecken am See, die wir immer wieder gerne zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufsuchen: Der Fußweg vom Wasserburger bis zum Lindauer Hafen mit Löwen und Leucht- sowie Turm gehört zu den vielen schönen am Ufer!

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Gert Steinbäcker und Band im Zirkus Krone Bau München

Gert Steinbäcker – das erste S von STS und Schiffkowitz – das zweite 🙂

Zirkus Krone Bau
die ersten 10 Reihen in der Manege
links der Bassist, dann Gert S. und hinten der Schlagzeuger
Gert S. mit der Ovation
Schiffkowitz, bürgerlich Helmut Röhrling mit unmöglichem Stirnband
die Band linksseitig
artige Verbeugung vor begeistertem Publikum
schön dass Ihr hier wart
kommt alle wieder und tschüß

Wir haben Harry Belafonte im Zirkus Krone Bau gehört und gesehen, jetzt war es der STS Altmeister Gert Steinbäcker mit Band samt Schiffkowitz, seinem ehemaligem STS Kollegen, der extra für ihn einen neuen Song FESTUNG geschrieben hat: Der Abend wurde erlebnismäßig ein Erfolg, die Musikwiedergabe betreffend weniger, weil zu laut (Stimme, zuviel Hall) und zu leise (Hackbrett, wirklich schade) und igs. bereits verzerrt, zudem waren die Musiker arg breit auseinander gestanden, besser gesessen, ein Gitarrensolo auf dem Stuhl ist ein NoGo.

Das iPhone7+ ist hier bereits über die sinnvolle Grenze hinaus eingesetzt, weil die Entfernung zu den Akteuren trotz der 10. Reihe schon zu groß war.

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Slowfotos für die KW 42 2018

Eine deutsche Kamera für den Asteroiden Ryugu

MASCOT Lander auf unserem Balkon (derzeit eine Baustelle)

Der 10kg leichte und nur Mikrowellen große Asteroiden Lander MASCOT (Mobile Asteroid Surface Scott) ist seit dem 3.12.2014 an Bord der japanischen Hayabusa2-Sonde auf dem Weg zum mit rund 300 Millionen Kilometer erdnahen und 1km im Durchmesser messenden kleinen Asteroiden 16273, und aus 51m Höhe nach 20min Fallzeit am 03.10.2018 um 3:58 deutscher Zeit sanft auf dessen Oberfläche gelandet. Mit dabei sind das Radiometer MARA, die deutsche Kamera MASCAM (2),

die Kamera befindet sich vorn rechts oben

das Magnetometer MASMAG und das Spectrometer MMEGA für die vorzunehmenden Untersuchungen.

MASCOT Bastel Set

Ein MASCOT Klappmodell habe ich in Bremen auf der Ausstellung vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten, das die Experimente überwacht. 16 Stunden lang nimmt das Gerät Messungen vor, dann sind die bordeigenen Batterien erschöpft. Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht, die in Bremen in der Ausstellung zu sehen waren. Auf die MASCAM Aufnahmen bin ich mal gespannt, ibs. im Vergleich mit unserem aktuellen Balkonboden 🙂

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300 Millionen Kilometer entfernt

300 Millionen Kilometer entfernt: Raumsonde "Mascot" auf Asteroiden gelandet. Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» auf dem Asteroiden Ryugu. (Quelle: dpa/Uncredited/JAXA/AP)

Computergrafik der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA: 
Das Bild zeigt das deutsch-französische Messgerät «Mascot» 
auf dem Asteroiden Ryugu. Quelle: Uncredited/JAXA/AP/dpa

Raumsonde „Mascot“ erfolgreich auf Asteroiden gelandet

03.10.2018, 12:47 Uhr | dpa

Der Asteroid Ryugu hat einen neuen Bewohner: Die deutsch-französische Sonde kann seine Arbeit aufnehmen. Die Daten könnten das Geheimnis lüften, wie das Leben auf der Erde entstanden ist.

Mission geglückt: Rund 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist das deutsch-französische Messgerät „Mascot“ erfolgreich auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Das gab das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen bekannt. Die japanische Raumsonde „Hayabusa2“ klinkte das Landegerät von der Größe einer Mikrowelle um 03.58 Uhr deutscher Zeit aus. Aus einer Höhe von 51 Metern fiel „Mascot“ im freien Fall – langsamer als ein irdischer Fußgänger – auf den Himmelskörper zu. „Es hätte nicht besser laufen können“, erklärte Mascot-Projektmanagerin Tra-Mi Ho vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme. „Aus den Betriebsdaten des Landers konnten wir erkennen, dass er sich von der Raumsonde trennte und nach rund 20 Minuten auf der Asteroidenoberfläche zur Ruhe kam.“

Damit beginnen für das internationale Team aus Ingenieuren und Wissenschaftler die 16 Stunden, in denen der Lander Messungen auf der Asteroidenoberfläche vornimmt. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen des Sonnensystems auf die Spur kommen.

Die geringe Anziehungskraft erschwert das Landen

Bereits der Moment der Trennung von der Sonde gehörte zu den Risiken der Mission. Wäre „Mascot“ nicht wie geplant und getestet ohne Probleme ausgeklinkt worden, hätte das Team auf der Erde kaum Möglichkeiten gehabt, dieses Problem zu beheben. „Doch alles verlief reibungslos“.

Wegen der geringen Anziehungskraft des Asteroiden konnte „Mascot“ (Mobile Asteroid Surface Scout) sanft landen. Ryugu hat einen Durchmesser von nur etwa 900 Metern und nur etwa ein 60 000stel der Erdanziehungskraft. Der sanfte Abstieg war entscheidend gewesen, da „Mascot“ sonst wegen der geringen Gravitation hätte wie ein Gummiball vom Asteroiden zurückspringen und im All verloren gehen können.

Ungewöhnliche Fortbewegung

Auf seinen Erkundungstouren wird das kleine Kraftpaket umherhüpfen. Möglich macht das ein eingebauter Schwungarm. „Der Lander sollte nun auf der Asteroidenoberfläche liegen, sich mit seinem Schwungarm im Inneren in die richtige Position gebracht haben und selbstständig mit den Messungen beginnen“, teilte das DLR weiter mit. „Mascot“ war federführend vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen mit der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelt und getestet worden.

Er hat vier Instrumente: Mit einem Radiometer und einer Kamera des DLR, einem Spektrometer des Institut d’Astrophysique Spatiale und einem Magnetometer der TU Braunschweig sollen die mineralogische und geologische Zusammensetzung der Oberfläche des Asteroiden untersucht werden. Zudem soll „Mascot“ die Oberflächentemperatur sowie das Magnetfeld des Asteroiden ermitteln. 16 Stunden hat er für seine Arbeit auf dem Asteroiden Zeit. Dann wird seine Batterie versiegen.

Könnten Asteroiden Wasser auf die Erde gebracht haben?

Die Forscher wollen der Frage nachgehen, welche Rolle Asteroiden bei der Entstehung und der frühen Entwicklung der Erde gespielt haben. Teleskopmessungen ließen vermuten, dass er Wasser enthält. Es besteht die Möglichkeit, dass Asteroiden einst mit Einschlägen auf der Erde auch Wasser zu unserem Planeten gebracht haben könnten. Ryugu ist ein erdbahnkreuzender Asteroid. Die Wissenschaftler wollen daher herausfinden, wie solch ein potenziell für die Erde gefährlicher Asteroid beschaffen ist, um Abwehrmöglichkeiten zu entwickeln.

Mit „Mascots“ Daten wird die Sonde „Hayabusa2“ zur Erde zurückfliegen und soll dort Ende 2020 über einer Wüste in Australien eine Kapsel mit den eingesammelten Proben des Asteroiden abwerfen. Vier Jahre waren „Mascot“ und die Sonde im Weltall unterwegs gewesen und legten rund 3,2 Milliarden Kilometer zurück. Bereits im Jahr 2010 hatte die japanische Raumsonde „Hayabusa“, die Vorgängerin der „Hayabusa2“, weltweit erstmals Bodenproben eines Asteroiden zur Erde gebracht. Dabei war eine Art Fallbeil im Einsatz gewesen, den die Sonde auf den Asteroiden sausen ließ, um damit Staub aufzuwirbeln und einzufangen.

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Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet

Eine Sojus-Kapsel brachte gestern zwei US-Astronauten und ihren russischen Kollegen von der ISS nach 197 Tagen im All zurück auf die Erde.

Gemächlich trudelte gestern die Sojus-Kapsel MS-08 mit drei ehemaligen Besatzungsmitgliedern der Internationalen Raumstation ISS der kasachischen Steppe entgegen. Die Landung war erfolgreich, die zwei US-Amerikaner und ein Russe sind wohlauf. Mission geglückt.

Markus Söder vor einem Logo, das die Junge Union für den bayerischen Landtagswahlkampf verwendet. (Quelle: NASA/Bill Ingalls)Derweil befindet sich Markus Söder noch auf seiner Mission. Er will mit seiner CSU hoch hinaus und den Weltraum erst erobern. Kommandant Söder. Bayern ist nicht genug. So jedenfalls ließe sich das Logo, welches die Junge Union für den bayerischen Wahlkampf nutzt, interpretieren.

„Bavaria One“ ist der Titel eines mehr als 700 Millionen Euro schweren Förderprogramms, mit dem die Staatsregierung Bayern zum Luft- und Raumfahrtstandort Nummer eins in Deutschland machen will. Dieses Programm hatte das Kabinett am Dienstag beschlossen. Euphorisch twitterte Söder das auf einer Wahlkampfveranstaltung geschossene Foto – und erntete dafür reichlich Spott.

Quellen: T-Online.de Nachrichten und NASA/Bill Ingalls

Istrien mit dem Bus, Camper, Fahrrad, Schiff und zu Fuß

Österreich Italien Slowenien Istrien im September 2018

man muss nur mit dem ersten Schritt der Reise beginnen

1968 war ich zur Abiturfahrt mit befreundeten Klassenkameraden in einem geliehenen nagelneuen VW-Bus auf Campingplätzen (CP) bis kurz vor Albanien am Skutarisee, weiter konnten wir damals nicht, anschließend in Sarajevo und dann in der Nacht der sowjetischen Okkupation in Prag. Vor 19 Jahren waren wir beide zum ersten Mal in Kroatien, vor 9 Jahren dann mit einem gemieteten Wohnmobil (WoMo) in Istrien, soviel zur >jugoslawischen< Vorgeschichte und unseren anschließend mehrfachen Aufenthalten in Austria, Italien, Kroatien, Montenegro und Slowenien. Dieses Jahr haben wir die erste WoMo Istrien Reise nochmals mit folgenden Stationen nachvollzogen:

Lienz – Tar – Porec – Rovinj – Pula – Tar – Latsch

Auch wenn mittlerweile alle bereisten Länder zur EU gehören, hat Kroatien die Währung (1€ ca. 7,4Kune cash, unter 7 am Automat) und straffe Grenzkontrollen beibehalten, gehört aber immer noch mit zu den günstigen Urlaubsländern. Die Ausstattung der von uns aufgesuchten Campingplätze reicht von gut bis ausgezeichnet, wobei mit täglichen Kosten für 2 Personen von ca. €25 (Lienz) bis €43 (Latsch) zu rechnen ist, im Schnitt waren es ca. €30. Das Angebot an frischen Fischgerichten ist überaus erfreulich, mit ca. €20 p.P. lässt es sich sehr gut leben, Nudelgerichte und Pizzen liegen unter €10.

weißes Fisch Carpaccio im Maestral in Rovinj
ungewöhnlich fruchtig trockener Malvasia von aus Vizinada

Sprit ist Österreich und Slowenien günstiger, in Italien und Istrien teurer als bei uns. Wer wie wir Zeit hat, sollte gebührenpflichtige Autobahnen samt teuren Raststätten (doppelter Espresso €4,79 in Österreich) meiden und naturschöne Landstraßen mit reizvollen Städten erleben, was für unsere gesamte Streckenplanung gilt. Vor Ort nutzen wir grundsätzlich öffentliche Bahnen oder Busse, unsere E-Bikes, das Ausflugs- oder Fährschiff und gehen viel zu Fuß!

das Große ist kein typisches Fährschiff 🙂

Abfahrt ab Wasserburg über Oberstauffen, Immenstadt, Sonthofen, Weißenbach, Reutte, Telfs, Sterzing, Bruneck, Innichen nach Lienz – eine landschaftlich reizvolle Strecke mit der alten Brenner Straße ohne Gebühren (370km ca. 7Std) zum www.camping-falken.com in Lienz (€52 für 2 Tage mit ACSI)

die Qual der Wahl auf dem Campingplatz 🙂

und dort auf Tipp zum www.badwirt-lienz.at im Dolomitenbad:

Salat mit Putenbrust

Weiter geht es am Folgetag zu Fuß nach Amlach zur Drau und dort entlang nach Lienz, wir haben viele Kajaks beobachtet, die durch die Hindernisse gefahren sind.

Wildwasserstrecke des regionalen Vereins

In der Stadt haben wir beim www.kirchenwirt-lienz.at herrlich zu Mittag gegessen: Rehrücken mit Polenta Plätzchen und Gemüsen, Kürbisrisotto 

Polenta und Reh
Risotto und Kürbis

Danach haben wir noch die älteste Kirche Sankt Andrä besichtigt, mit dem Renaissance Altar und angebautem Turm und schlichtem Friedhof mit Gedenkplatten für die Gefallenen. Langsam hinunter in die Stadt, über die mechatronische Universität, dabei Hirschleder Handschuhe und Filzpantoffeln von www.vilgraternatur.at gefunden in einem Geschäft, das wir weit über 30 Jahre kennen.

klare Ansage

Die Weiterfahrt geht von Lienz über Tolmezzo Udine Triest nach Tar (300km ca. 7Std.) zum CP Lanterna www.camping-adriatic.com – die Platzrunde zeigt, dass der Animationschef Unsinn geredet hat, im September ist hier mehr los als Mitte Mai: Dafür beginnen die milden Nächte früher, gegen 21:30 hat es noch 23 Grad – wir wollen runter mit der Drehzahl und das wird hier gelingen!

Blick auf die abendliche Bucht
von der schönsten Aussicht links oben auf dem Steg

Ab 9Uhr morgens 21 Grad, sehr feuchte Luft und tolles Klima: Heute ist E-Bike auf der Halbinsel angesagt. Wir fahren die Küste entlang, sehen ein tristes Resort nach dem anderen, viele Wohnungen sind frei. In Tar geht es rechts ab zum kleinen Hafen, dort finden wir Santa Marina: Ein Italiener, der 25 Jahre bei Boeringer Ingelheim gearbeitet hat und kein Wort deutsch spricht, betreibt mit der Ehefrau eine Konoba in fast paradiesischer Lage direkt am Meer:

this is paradise – im Hintergrund die Fischfarmen (Dorado, Seehecht, Muscheln) 

8Uhr 19 Grad Sonne wie Sonnentag: Mit den Bikes durch die ganze Anlage bis zum nördlichen Notausgang, danach kommt der kleine verlassene und aktuell auf die andere Uferseite verlegte große Steinbruch und zurück in das auch von Einheimischen gut besuchten Lokal Delfin, mit schönem Blick auf Novigrad gegenüber:

Pulpen, Mangold, Kartoffeln – das istrische Nationalgericht

19-22 spielt eine Latin Band (Sax Trump Quetsche Schlagwerk Gitarre Bass) recht gut viele Interpretationen neben dem platzeigenen Restaurant, ein schöner Abschluss für den Aufenthalt hier. Moin geht es 20km weiter in die Nähe eines Fischerdorfes südlich von Porec.

Platzangebot: klare aber sehr schlichte Ansage, also weiter suchen

Das mit dem Fischerdorf ist jetzt Geschichte, heute ist ein Dorf mit etwa 900 Einwohnern und 20.000 Gästen im Sommer. Wir haben einen ruhigen Platz auf dem Camping Puntica www.lagunaporec.com mit gepflegten Schatten und 150m zum Ufer, mit der verdieselten Marina im Anschluss und eben dem Dörfchen danach. Nach etwas Suche finden wir den Tipp der Rezeptionistin: http://www.histria-damario.hr Restoran in Funtana Istarska – ein offenes Gebäude mit durchgehender Küche, am Fensterplatz genießen wir Verkehr, Luft und Wind, dazu schwarzes Risotto mit Tintenfisch und später einen Tunfisch vom Grill:

schwarzes Risotto im Histria

 Nebenbei, hier auf dem CP gibt es keine Kids aber Hunde wie Steine im Meer.

Abendstimmung auf dem CP

8Uhr 20Grad: Ab mit dem Bike nach Vrsar zum Skulpturenpark von Dusan Dzamonja, seinen Wohn- und Schaffensort seit 1970 bis zu seinem Tode, mit zahlreichen Werken im wunderschön angelegten und gelegenen Parkgelände mit Blick auf Vrsar

Marmorstelen – Vrsar im Hintergrund
 neben einem mächtigen Olivenbaum

und danach in den von Touris völlig überlaufenen Hafen der Stadt, deshalb ohne Bild! Zum Abend gibt es noch einen Spaziergang zum Hafen, zwei Gaststätten sind überlaufen, die Fritteusen müffeln und die Preise sind z.T. höher als im Histri! 

aus dem ehemaligem Fischer- (Weitwinkel mit f28mm KBÄ)
ist ein beliebter weil kostengünstigerer Yachthafen geworden (Tele mit f56mm KBÄ)

20 Grad um 8:30 – heute ist wieder Biketag, es geht an der Küste den Radweg von Fontana nach Norden Richtung Porec, vorbei an einer zwar schön angelegten aber bereits geschlossenen Freizeitanlage gleichen Namens, zum nächsten riesigen Campingplatz Zelena Laguna, um schließlich vor Porec in einem Wirrwarr an Hotels mit großen und jetzt fast leeren Parkplätzen zu enden, wir kehren um und nehmen an einer kleinen Ufer Bar ein Bier vom Fass:

schon schön hier

Zurück packen wir die Räder ein und gehen nochmals ins Histri:

ein riesiger Seehecht vom Grill

Krautsalat, Fisch Carpaccio, Seehecht satt (filetiert am Tisch) mit Mangold Kartoffeln, das zweisprachige Istrien erscheint wie Ost-Italien, Chef Mario Fabris hat auf meine Nachfrage italienisches Blut in den Adern, die Kinder der Italien Touristen von früher sind heute hier, >man spricht deutsch< in Istrien. Morgen geht es weiter nach Rovinji.

Rovinj vom Boot aus
Claus Bruno Schneider`s Präsentation hat beeindruckt
Detail, die Schuhe zum Bild

19 Grad um 7Uhr, paradiesische Luft! Wir fahren früh los und keine 30km bis Rovinj Nord und finden den CP www.portonbiondirovinj.com – es geht zu Fuß ca. 30 min in die Altstadt, die Ausstellung von C.B.Schneider fanden wir großartig, das vermutlich beste Restaurant in Istrien http://www.monte.hr habe ich sofort wieder gefunden,

MONTE

aktuell immer noch 3 RGB sechs Gänge Menüs (je 849Kn, 69 pro Glas Wein), aber nur 18:30-23 ohne Mittagsangebot wie vor 9 Jahren! Wir schlendern durch die gänzlich touristische Altstadt, das Wetter ist optimal, >Die Erste< Bank zum 7,4kn = 1€ Tausch ebenfalls, ein 0,5 Bier im Café (ca. 18kn, vor 9 Jahren 8kn, vor 19 unter 1DM), danach das Abendessen vor dem WoMo bei herrlichem Sonnenuntergang!

stairway down to water, im Hintergrund die Katharinen Insel
der Hafen voller Boote
viel Platz für viele Touristen
Schwimmhilfen für die Fischernetze
Abendstimmung

7Uhr Aufstehen 21 Grad, heute soll der letzte warme Tag sein, wir fahren um 10:45 mit dem Touristenboot OTAC I SINOVI (€40pp mit VP und Taxi zum Hafen und zurück)

besser IVO more PIVO please
wo bitte ist der Kapitän?

um zig Inseln herum bis zur Katharinen Insel,

Blick auf Rovinj von der Katharinen Insel aus

laufen dort am Ufer durch den Park, man kann baden und 12m vom Felsen ins Meer springen, wir werden nach einer guten Stunde wieder aufgesammelt und weiter geht es nach Norden vorbei am Naturalisten Strand in den 11km langen Limski Fjord, wir sind schon bei der Anfahrt mit dem WoMo komplett um ihn herum gefahren, heute dürfen wir nur ca. 2km vom Meer aus hinein, sehen dafür riesige Farmen für Dorade, Hecht und Muscheln, deswegen das Durchfahrverbot! Wir legen an, Baden und Mittagessen ist angesagt, es gibt frische gegrillte Sardinen und Schweinesteaks als Fingerfood, so sah das Boot dann auch aus, selbst der Kapitän mit Schürze hat gewischt was der Lappen hielt…

Früher ein Cargo Boot für die Belieferung der Inseln, sind wir heute die aufwendige Last, mit 5 köpfigem Team für die Belustigung und den Party-Service, es wird unendlich viel gegessen und getrunken und zwischendurch oft gebadet.

Party von Anfang an
mit frischen Sardinen
und viel Stimmung samt Wein 🙂

Zum Abschluss noch der Abstecher zur Silbersee Höhle aus dem Karl Mai Film, okay der Blick ist wie oft schön, der Espresso leider aus Pulverkaffee! Der Rückweg mit beeindruckenden Stimmungsbildern und ebensolcher Akkordeon Untermalung samt Gesang und Wein lässt den Nachmittag ausklingen, wir spendieren ein Trinkgeld als Danke für den Käpitän samt Team. Nicht alle älteren Gäste fanden die quirligen Auftritte der Jüngeren gut, zumal viel getrunken wurde, auch von den Mädels! Dennoch bleibt ein unvergessenes Erlebnis mit vielen naturschönen Eindrücken, Kroatien ist damit gesegnet. 

ideales Gefährt für alle Ausflüge

24Grad um 9Uhr, Fahrrad und bleiben oder Regen und weiter fahren? Von Süd-Osten kommt es heller, wir fahren los zum Zlatni rt, einem parkähnlichen Küstenstreifen mit viel Wald, Camping und einer gottverlassenen kasernenartigen Naturalisten Siedlung. Der einzige noch offene Konsum bietet fast leere Regale, zwei Croissants samt Mineralwasser waren noch zu erhalten, anders als im vollen Maestral – wo wir mit irrem Glück noch einen Tisch bekommen haben, dazu Thun- und Weißfisch Carpaccio, Wolfsbarsch (Wildfang) plus Grillgemüse und Bratkartoffeln, Geschmack und Präsentation erste Sahne:

Tunfisch Carpaccio
alles auf dem elektrischen Grill draußen zubereitet, wie wir mit Gas und Pfanne auf dem CP auch 🙂
stand so rum, ich finde sie bildschön, diese Guzzi Töchter

Wir gehen am späten Nachmittag nochmals zu Fuß nach Rovinj, nehmen die große Runde bis zum Oldtimer Treff am Hafen und zurück für ein Bier an der mittlerweile sehr einsamen Strandbar unterhalb vom CP

einer der vielen Abgänge zum Meer
nicht auf die Touristen gerichtet
sehr gut erhaltene Oldtimer auf dem Marktplatz, Fiat 500, R4, Käfer u.v.a.m. rostfrei!
ganz was schnelles als Taxi nach Venedig

Heute geht es 40km durch schöne Ackerbau Landschaften und Olivenhaine: Bei 29 Grad sind wir um 12:00 in Pula angekommen, dem südlichen Scheitelpunkt der Reise wie vor 9 Jahren! So ganz ist die Erinnerung nicht weg, auf dem Platz finde ich mich sofort zurecht, wir nehmen eine mittige Parzelle mit Abstand zueinander, viele wollen unbedingt Meerblick vom WoMo aus, das Klima ist Klasse und alle 20min fährt der Bus Linie1 für 22kn bis ins Zentrum, über die Altstadt zum 5. größten römischen Theater, dessen Restaurierung die Bauzeiten um ein Vielfaches übertreffen wird,

nicht nur die Türe ist älter als die grüne Tonne
Rathausplatz
das römische Theater
mit aktueller Kultur und Versorgung wie früher, ohne den Gestank von damals (3.000 Akteure)
in der Sonne

danach zu Fuß ins www.milan1967.hr– wir hatten 6 Muscheln über Dampf als amuse, Oliven mariniert und Öl vom Haus mit Röstbrot, Risotto mit mini Muscheln und Ravioli mit Meeresfrüchten als Intro, Seehecht vom Grill mit ebensolchen Gemüsen und danach den Fußweg zum CP!

amuse
eigene Oliven und davon eigenes Öl
feine Nüdelchen
Grillgemüse wie wir es mögen

Trotz morgendlicher 24 Grad wollen wir schnell weg weil Unwetter droht, ab 9:30 kracht und schüttet es wie aus allen Kübeln, wir schwimmen durch Pula (Pola ital.), 1h für 10km, fahren nach Pazin (naja, schon eher östlich), das Wetter wird immer besser, wir besuchen das Weingut Arman für einen Einkauf:

Malvazia best buy
das Weingut
die Probierlaube

Danach erreichen wieder den CP Lanterna mit viel Sonne, nachmittags Schatten und braten dicke Hühnerbrüste aus Pazin und essen Brot, Oliven und gem. Salat, dazu einen Rosé!

Abendstimmung am Sandstrand von Lanterna

Am nächsten Morgen mit 12 Grad draußen wissen wir, warum die CPs hier Ende September schließen, die offenen Bäder werden nicht mehr warm und die frühen Abende sind kalt. Wir fahren mit dem Bus um 10Uhr nach Porec, ich bekomme 3mm Haare&Bart Schnitt in bisher nicht bekannter Güte, wir besuchen die historische Eufrazieva Bazilika aus dem 2.JH n.Chr. auf:

älteste christliche Kirche in Porec
längster Herrenfriseur in Porec, extrem guter Schnitt
Abendstimmung
in der Bucht von Lanterna

8 Grad um 6Uhr, wir haben ab 8:30 Sonne und fahren mit dem Taxi Boot um 12Uhr nach Novigrad, zurück geht es um 14:30. Dort angekommen, gehen wir durch die Altstadt und den Hafenbereich, freuen uns über sonnige Abschnitte, kaufen lecker Brot und die unvergleichlichen Maismehlstangen,

dem Touristen werden die Weißmehl Stangen angeboten 🙂

essen schließlich im SIDRO – ALL`ANCORA since 1971 einen 1kg Heilbutt vom Grill, mit gegrilltem Gemüse, zuvor einem Sardinen Octobus Salat, Küche 1.Klasse – der lahme Service das Gegenteil, scheinbar flirtet die Chefin mit ihrem Kellner, zerlegt aber unseren Heilbutt zuerst respektvoll, danach gehetzt, weil uns die Zeitspanne bis zur Rückfahrt mit dem Taxiboot drängt, die dieser Kellner trotz entsprechender Info versandelt hat. Dennoch war es der beste gemeinsame Butt in unserem Leben. Heute habe ich Mutters Perlon Auftritt, von Vater Paul 1947/48 fotografiert, hier auf slowfoto eingestellt.

Novigrad – Fischerboote
Altstadt
Uferbereiche
der Butt

Es geht früh weiter über Novigrad nach Buzet, durch ein herrliches Tal

neben der ruhigen Piste
halten wir zum Pflücken von trockenen Gestecken für zuhause an

und sind in 2 Fahrstunden durch Slowenien mit einer wunderschönen Maut freien Bergstrecke

Panorama in Slowenien

über Koszina über die Grenze nach Italien in Richtung Bibione im www.vti.it angekommen, einem top gepflegten und gut belegtem CP. Nachmittags zu Fuß ins schon weitgehend verlassene Städtchen, sieht aus wie auf dem Reißbrett geplant, mit einen etwas größeren Hauptplatz samt Brunnen, Therme und mehreren meist geschlossenen Restaurants, ansonsten Kreuzungen, die sich täuschend ähneln, gleiche Empfindung wie in Spaniens touristischen Seestädten, vieles steht leer oder ist verrammelt. Abendessen im Platz eigenen und immer sehr gut besuchten Ristorante Al Mare, Spaghetti Al Coccio zum 1. Mal in meinem Leben, dazu einen Meraner Sauvignon (alle je €17), die Nüdelchen mit den Muscheln auf Anraten des forschen Kellners, der Recht hatte! Das Essen ist lecker, die Portionen sind dabei recht groß und sehr gut, 0,4l gezapftes Bier oder eine Flasche Weizen kosten €5!

Spaghetti al Coccio

14 Grad am nächsten Morgen, also wärmer als Kroatien und ausschlafen bis 9Uhr, es wird warm, zu Fuß am Sandstrand entlang wandern wir Richtung Osten => Venedig,

leere Strände in Bibione

mit dem Versuch die Landzunge zu erreichen, die ist aber zu weit entfernt, die Karte zeigt das nicht! Also zurück und wieder ein kleiner Einkauf, der Supermarkt+ im Ort ist fast leer, bietet 30% auf alles was noch übrig ist, der vor der Rezeption ist viel besser ausgestattet und besucht, die Nahrungsmittel sind aber alle deutlich teurer als in Kroatien. Wir bereiten unsere geliebte Gemüsepfanne mit Ei auf dem Gaskocher zu, essen wieder draußen in der Abendsonne, laufen noch einmal vor zur blauen Stunde und gehen wegen der Mücken dann rein in das WoMo.

angeschwemmte Quallen
alles leer
wie der Zugang zum Ufer
auch der Strandweg ist leer

Die lange Suche nach einem uns bekannten CP in Südtirol (alle überbucht) führt letztlich nach Latsch im Vinschgau, 2014 unserem ersten Platz mit der damals neuen Laika! 

Ab 7Uhr auf, die Nacht war warm 18/15 – wir wollen um 9 los über Treviso und Bassano del Grappa: Über lange Landstraßen geht es flott geradeaus, unterbrochen von unzähligen aber großen Kreisverkehren, vorbei an ebenso vielen Fabriken, Unternehmen und Geschäften, dazwischen Agrar oder Weinbau Gebiete, sehr selten verlassene Gehöfte. Treviso zeigt sich für uns leider nur mit 180 Grad Stadtmauer aus Backsteinen, dafür unzähligen Marktständen und Fahrzeugen von Ausstellern, hinein in die Altstadt wollten wir mangels Parkmöglichkeit lieber nicht. Ganz anders in Bassano, wenige Geh-Minuten unterhalb der Altstadt findet sich ein langer Platz für die Laika in einem Neubau Bereich für wohl junge Familien in versetzten Reihenhäusern, sicher nicht ganz billigen.

Interior, immer wieder Schönes für die Wohnung 🙂
wer die Wahl hat, hat viel mehr Variationen als in Lienz 🙂
Marktplatz mit Rathaus
Blick von der alten Brücke aus
eine Berkel in Aktion im Caffe` del Ponte Vecchio, sieht alles sehr lecker aus
links essen oder rechts putzen, ganz nach Lust uns Laune, beides auch mit Grappa

Wir durchstreifen die Stadt ebenfalls mit Markt kreuz und quer, kaufen dort Käse und Schinken, Grappa im Geschäft nach Kostprobe. Weiter geht es zum Patagonia Outlet direkt an der Fabrik, leider mit den hohen Listenpreisen: Alles was Rang und Namen in der outdoor Bekleidung hat, ist hier mit Werkstätten und Outlets vertreten. Kurz nach 17 Uhr sind wir am www.camping-latsch.com (€86/2Tage).

roter Stark Delicious in der aktuellen Vinschgauer Apfelernte
alte Hauswand mit Stahlträgern an Tür und Fenster abgestützt und integriert in den Neubau dahinter
Panorama über das Etschtal hinweg

 

altes Haus sanft erhalten
Delicious gelb
die Etsch im Vinschgau, unten einer der vielen Fischer
frische Wallnüsse unterwegs gesammelt – ein bisher unbekannter Genuss

Es ist 8 Grad kalt aber ab 8:30 ist die Sonne da! Wir brechen dann auf hinauf nach Tarsch durch Apfelplantagen, kommen wieder zurück mit Wallnüssen und roten Stark-Delicious Äpfeln, begrüßen unseren stillen Gast auf der Sonnenseite des WoMos

bitte in Ruhe lassen

und reservieren für den Abend im Vermoin Hotel Restaurant: Hirschschinken, Steinpilzravioli, Kalbsbraten, Halbgefrorenes und ein klasse Pinot Noir aus Schreckbichl.

Hirschschinken

Rückfahrt nachhause ab 9Uhr, es regnet zwischendurch in Strömen, wir kaufen in Pfunds eine GO Box für die Österreichische Autobahn (ca. 20Cent/km), die entweder aus Tunneln oder einspurigen Straßen besteht, dafür Bregenz vermeidet und sind so schon um 15 Uhr in Wasserburg, meine Mutter (92) freut sich darüber nach 3 Wochen ohne uns in der neuen Umgebung Hege-Pflege und hat schnell noch eine Trachten Modeshow als Model mitgemacht!

Fazit: Kann man mit einem iPhone 7+ mit Doppellinse reisen und dabei ausreichend fotografische Aufnehmen von erklecklicher Güte machen?

Fast ohne Einschränkungen sage ich dazu ja, die Vorteile für mich sind vor allem: das nur 217g geringe Gewicht, die 160x80x10mm kleine Größe, der 120x67mm große und erstklassig zu kontrollierende live Bildschirm, die rasche Bildfolge von 240/min im Burst Modus, die unkomplizierte Panorama Fähigkeit bis ca. 190 Grad, das Weitwinkel mit f28mm KBÄ und Tele mit f56mm KBÄ, die akzeptable Bildqualität im 4-fach digitalen Telebereich mit f112mm KBÄ, stabilisierte 4K Videos mit Mono Tonaufzeichnung, viele sinnvolle [Apps] zur Bild Aufnahme und Bearbeitung bereits in der Kamera ermöglichen dem Anwender Aufnahmen ab 10mm Bodennähe ohne weiteres Zubehör, was will man mehr? 12 MPI ermöglichen problemlose Ausdrucke bis DIN A4 mit präziser Farbwiedergabe, das verbreitete 10x15cm Postkartenformat ist m.E. nicht mehr von 20 MPI Dateien aus Vollformat dSLR zu unterscheiden, die sowohl bei der ISO Empfindlichkeit als auch wegen der Wechselobjektive andere Vorteile bieten, aber an einer gewissen Auffälligkeit leiden 😦 Bleibt zu sagen, dass ich das kleine und 105g leichte NEEWER Handstativ mit der Handschlaufe nicht mehr missen möchte, vor allem bei Panoramen oder abendlichen Aufnahmen, um das iPhone gegen Widrigkeiten (Fallen lassen oder Stoß) besser geschützt zu haben, zudem es in der Umhängetasche nur wenig Platz einnimmt.

Alle Aufnahmen sind unbearbeitet, also out of cam (ooc iPhone 7+), außer FastResize zur Größenreduktion. Rund 1.000 Bilder habe ich mit nachhause gebracht, im Bericht sind es noch rund 100 mit einer, wie für mich üblich, ganz persönlichen Auswahl samt Betrachtungsweise und das bleibt auch so 🙂 

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Slowfotos für die KW 41 2018

…vom Umgang mit den Zähnen

Zahn-Grappa-Pasta

In Bassano del Grappa habe ich dieses Plakat des Caffe` Ponte Vecchio gefunden, als Vorschlag für die Zahnpflege nach Nardini und

Latsch in Südtirol

in Latsch an der Etsch (Vinschgau) diese öffentliche Hauswand mit dem unverkrampften Umgang hinsichtlich der Geschäfte.

iPhone 7+  ooc  FastResize

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FAQs: Schärfentiefe oder Tiefenschärfe beim iPhone

Frage: F1,4 bis F16 beim iPhone oder: Wie ändere ich die SchärfenTiefenSchärfe gezielt?

Slowfoto: Die aktuellen iPhone Versionen bieten ibs. für Porträts eine Skala, in der sich die Blendenwerte von F1.4 bis F16 per Wischfinger einstellen lassen um so die Illusion vom Wandel der Schärfentiefe zu ermöglichen. Was bringt diese Neuerung außer einem Verkaufsargument für die neuen und teureren Versionen?

FÄ 1,4
FÄ 2.8
FÄ 16
FÄ 20

Voraussetzungen für Blenden bedingte Änderungen oder was auch immer der Entwickler damit meint sind Aufnahmen, die mit 2-linsigen iPhones erstellt worden sind (iPhone 7+ ff). Ist die App nicht on board, hilft [Focos] mit einem breiten Angebot an Applikationen, u.a. auch >Arpertur< und diese sogar von F1.4 bis F20, allerdings nicht als realer, sondern virtueller F Äquivalent Blende, was ehrlicherweise so auch erwähnt sein sollte. Hier mal 4 Beispiele für die krasse Wirkung FÄ 1.4 – 2.8 – 16 – 20, Fokos wählt aus der Filmrolle [Fotos] geeignete Aufnahmen oder verändert jede mit dieser App erstelle Aufnahme, mein Beispiel wurde mit der bordeigenen [Kamera] im Porträt-Modus, also bereits mit F2.8 und f56mm KBÄ aufgenommen: Ich sehe, mit Verlaub, die Wirkung als mehr oder minder unscharfe Vignettierung ibs. deutlich am Steg, wobei meine Aufnahme sicher weniger vom Entwickler für die Außenwirkung verwendet würde, ich bemühe mich wie gewohnt um kritische Würdigung, also FÄ = Blenden-Äquivalent oder besser gleich die >Mär< von der Blände! Seit vielen Jahren schon bietet nicht nur NIK Snapseed eine Applikation >Center Focus< mit der Möglichkeit, per U-Point lokalisierbarer Kreisauswahl und Stärke den Hintergrund abzuschwächen, sei es Richtung unscharf oder dunkler, also viel besser, und das bei jeder Aufnahme und exakt dorthin wie und wo man es mag – my10cents 

Porträtmodus iPhone 7+ – F2:8 – f56mm KBÄ, gefällt mir am besten, weil näher auch noch intensiver – wer den nutzt, sieht was er bekommt (wysiwyg) und spart sich den Neukauf 🙂

iPhone 7+  ooc  Image Converter zur Größenreduktion

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Slowfotos für die KW 40 2018

…ein Blick in die Vergangenheit und heute

Perlon – die Bademode der kommenden Jahre. Alles, vom Hut über den Badeanzug und die Tasche bis zu den Schuhen, ist aus Perlon (in Sütterlin Handschrift auf der Rückseite des Fotos)

Perlon, die Wunderfaser Perluran der IG Farben von 1938, 1959 auch in der DDR als Dederon (DDRon) für Kittelschürzen und Taschen bekannt, wurde ab 1943 zunächst zivil für Damenstrümpfe genutzt, später auch für komplette Oberbekleidung, wie beide Aufnahmen von ca. 1947/48 zeigen. Zu dieser Zeit arbeitete mein Vater als (freier?) Fotoredakteur. Im Fundus meiner Eltern habe ich diese bisher mir unbekannten Aufnahmen entdeckt und vor der Entsorgung gerettet. 

beide SW per HP ENVY 4525 ooc Originalgröße ca. 18×22,5cm BxH

Hommage an meine Eltern

Paul Friedrich Zehner, geb 1924, gest. 2005, damals Fotoredakteur, später Berufsoffizier

Christa Ruth Zehner, geb. 1926, damals als Modell, derzeit (92) hier in Pflegebetreuung

August 2018 ooc iPhone7+  ca. 70 Jahre später in Wasserburg Hege
und hier als Model bei der Trachten Modeshow im Seniorenheim Hege

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Slowfotos für die KW 37-39 2018

…ein Blick durch Glasflächen

 

Polar fall fade 2013
orange, turquoise, grey
 light green, yellow, pink
light green, light blue , light red

Fondation Beyerler, Riehen, Collection Nature + Abstraction, Saal 3, Olafur Eliasson, 2013 je handgeblasene Scheiben mit unterschiedlichen Ausschnitten, für uns das beeindruckendste optische Farb-Werk der diesjährigen Ausstellung!

slowfoto verabschiedet sich in eine schöpferische Pause 🙂

iPhone 7+  ooc  FastResize

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