2018 liegt vor uns

Alle Gute zum Jahresbeginn

31.12.2017 der südliche Bodensee von Hege bei Wasserburg aus

(c) slowfoto.de

Advertisements

FAQs: iPhone in der Nacht

Frage zum iPhone: Kann ich Bühnenaufnahmen mit der Hand erstellen? Was geht noch gut und wann ist Schluß?

Keine Panik: Udo Lindenberg schwebt ein

Fotografieren kommt aus dem Griechischen und bedeutet Zeichnen mit dem Licht der Himmelskörper. Wo kaum (kein) Licht…

nach Frankfurt in die Messehalle 2016

Die bordeigene App [Kamera] bietet zwar einen Selbstauslöser (3 und 10sec), aber ansonsten keine Einstellungen außer Autofokus und Digitalzoom und darüber hinaus keine Kontrolle Bild relevanter Parameter. Ist es dunkel, erhöht sich der ISO Wert und es rauscht schnell. Zugegeben, mit aktuellen iPhones sind bei Dämmerung gute Aufnahmen auch aus der Hand zu erstellen, wenn die Zeit um 1/4sec und der ISO Wert nicht über 200 liegen. Nach dieser Grenze hat jeder Eifonist schlechte Karten: für tatsächliche Nachtaufnahmen sind hoch ISO taugliche Sensoren bis ISO 12.800 (wie z.B. mit einer EOS 6D) geeigneter, wenn ein lichtstarkes Glas verwendet wird – oder 4Aufnahmen in Folge mit kamerainterner Verrechnung (sog. [Nachtaufnahme ohne Stativ] z.B. mit der EOS M ff). Fazit aus der Hand: Abend ja, Nacht nie. Und wenn es denn unbedingt mit dem iPhone sein muss?

nicht nur mit Onkel Pö, sondern dem Panik Orchester und vielen Gästen

Abhilfe schaffen ein Stativ (oder eine stabile Auflage) und die App [Camera+] mit manuell eingestellten ISO 100 und darunter mit entsprechender Langzeitbelichtung, die offene Blende von F2.2 gilt ja immer! Camera+ lässt manuelle Belichtungszeiten bis 30sec zu, wahlweise zu paaren mit (!) ISO 0,1 bis 2.000, was viele Spielereien ermöglicht: allerdings lassen sich die Physik oder das vorhandene Licht nicht überlisten, siehe ganz oben. Zudem kann der Weißabgleich von 1.000K bis 8.000K (auch gräßlich) geändert werden, alles immer unter Live View Kontrolle. Und wie in der originären App kann das AF-Feld (Fokus) per Fingerwisch und zusätzlich das AE-Feld (Exposure) für die Belichtung verschoben werden. Somit sind gute Voraussetzungen für ruhende Motive z.B. in der blauen Stunde oder bei vernünftiger Innenbeleuchtung vorhanden.

und lässt die Bude richtig rocken

Noch ein unschätzbarer Vorteil: der iPhone Auslöser funktioniert nicht etwa, wie von der >richtigen< Kamera gewohnt, per durchgedrückten Auslöser, sondern mit dem Wegnehmen des Fingers vom Auslösepunkt! Ein Fernauslöser ist also bei gefühlvollem Bedienen nicht notwendig.

Noch ein paar grundsätzliche Tipps:

1) für das iPhone, egal welches, sind Bühnenaufnahmen eher schwierig, weil die feste Brennweite mit f4mm einfach zu weitwinklig und viel näher ran ist oft nicht möglich ist.

Theater im Keller Berlin 2016

2) Die iPhone sind ab dem 5s im low light Bereich viel besser geworden, aber nicht die erste Wahl für die Bühne&Co, hier sind Crop oder Vollformat Sensoren i.V.m. längeren Brennweiten einfach besser.

die Jungs sind alle gut drauf

3) Bühnenlicht ist extrem kontrastreich, kaum ein Sensor schafft diese Unterschiede zwischen hell beleuchtet und dunkel verschattet abzubilden: entweder belichtet man selektiv auf die Gesichter und behält dort die Durchzeichnung oder integral mit dem Ergebnis, das helle Partien wie Haut immer überbelichtet sind.

und travestieren, was die Klamotten halten 

4) Es gilt für jede Bildkomposition: So nah ran wie möglich, damit nichts abzuschneiden ist, und nur notfalls mal das DigiZoom als längere Brennweiten nutzen!

das war es: Applaus Applaus!!! 

5) Bei zu großen Entfernungen hilft Ausschneiden oder ENTF 😦

NB: [Camera+] in der Pad Version bietet einen anderen Aufbau leider nicht mit der schlüssigen Bedienung wie fürs Phone, also m.E. weniger gut geeignet und damit zu teuer (€5,99)!

Frankfurt (oben): iPhone 5s   Berlin (unten): iPhone 6+                                                                            alle Aufnahmen mit der App [Kamera] aus der Hand bei vorhandenem Licht ca. ISO 100-200 bei 1/8-1/17sec und out of cam (ooc), also unbearbeitet außer Datenreduktion

(c) slowfoto.de

Slowfotos für die KW 01-03 2018

MAC mal anders: Popart & Cars in Singen am Hohentwiel

Architektur in schönster konkaver und konvexer Ausführung

Das MAC ist ein privates Museum, das 2013 nach zweijähriger Bauzeit fertiggestellt wurde, MAC2 ist derzeit noch im Bau. Ohne klassisches Dach sowie Ecken und Kanten konzipiert, aus massiven Ziegeln gebaut und mit Kalkzementen verputzt, erhebt sich das Gebäude vor dem vom Innenhof sichtbar aufragendem Hohentwiel mit seinen 600m, in der Silhouette sind Ähnlichkeiten gewollt. Aktuell zeigt das MAC1 die PopArt & Cars Ausstellung:

der Innenhof mit Blick auf den Hohentwiel
Blick zum Hof

James Francis Gill: Von der klassischen Moderne bis zur Pop Art, verlängert bis 18.Februar 2018

Skulptur Acryl auf Leinwand

Cars: Exclusive Automobile, seltene Oldtimer sowie historische Motorräder

der Silberpfeil
Indian mit Beiwagen
leichte und schwerere Indians
Porsche Speedster, Amischlitten und Marilyn Monroe
PopArt an runden Wänden
Ford T Modell vor PopArt

Mac Restaurant / Café

drinnen, draußen war es zu kalt

Phone 6+ ooc und Snapseed

(c) slowfoto.de

 

 

 

 

Slowfoto für die KW 52 2017

EOS Morgenröte

a
b
c
d

In der KW 30 2010 hatte ich eine italienische Morgenröte aus San Martino Alfieri gepostet, zum Jahresende 2017 war gegen 7:30 mal wieder das iPhone 6+ gefragt, jeweils a+c ooc und b+d mit etwas Snapseed gewürzt. Die Tage werden jetzt wieder länger 🙂

Allen treuen FotofreundInnen viel Gesundheit und Glück für 2018 und ein dickes Danke!

(c) slowfoto.de

Wasserburger Impressionen

Ein Rundgang am Hafen und See

1 Blick auf den See mit dem Schweizer Festland im Hintergrund
2 der Säntis mit über 2.502 Höhenmetern
3 das Wasserburgen Ried ist ein Naturschutzgebiet mit vielen Pflanzen- und Tierarten
4 die St. Georgs Kirche auf der Halbinsel, hier mal vom Ried aus
5 herrliche spätherbstliche Pflanzen im Ried
6 der Malerwinkel als großer öffentlicher Zugang zum See
7 wieder mit dem Säntis im Hintergrund
8 und dem Blick auf die nördliche Rückseite der Halbinsel 
9 während Enten und Schwäne schwimmen, sitzt der große schwarze Vogel auf den Ausschauplatz
10 Nahrungssuche im seichten Uferbereich
11 und nochmals der Säntis
12 mit zwei Bewunderern – welche Aufnahme ist schöner?
13 Bodennebel schaffen einzigartige Stimmungen im Licht
14 und die unberührte Natur
15 bietet vielem Getier
16 Schutz und Unterkunft
17 alte und schöne Bade- und Bootshäuser 
18 im Hafenbereich, der Schnee kündigt sich an in österreichischem Vorarlberg
19 die alte Mole zerfällt langsam
20 und der Schatten imponiert an der Kaimauer
21 von Gunther Schillings gestrandetem Schiff
22 ein letzter Blick auf den Pfänder mit Antenne, dem Bregenzer Hausberg und die Insel Lindau

Wir leben jetzt im vierten Jahr gerne in der kleinen Gemeinde Wasserburg B. und nutzen die Möglichkeiten, die sich hier und in der Umgebung bieten, wie die vielen Touristen auch 🙂 – uns gefallen die Landschaften mit den großartigen Aussichten, die nicht nur der Bodensee bietet. Alle Aufnahmen entstanden zeitnah und nach gemeinsamer Auswahl. 

Die EOS Vollformat SLR mit dem lichtstarken 200mm Tele ist mit >1,6kg nicht zwingend mein beim Wandern bevorzugtes Gerät, für Landschaftsaufnahmen hingegen ideal, auch i.V.m. dem Telekonverter. Die Aufnahmen wurden weitgehend mit Offenblende und kurzer Verschlusszeit erstellt.

EOS 6D EF 2.8 16-35 L und EF 2.8 200 LII und Snapseed

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 50 2017

Flower Power

[M] ISO 100 auto f200mm F 2.8 1/500sec min. Distanz 1,5m
Die Amaryllis ist eine Knolle, die mit extrem wenig Wasser auskommt, man kann die getränkte Knolle auch im Wachsbad einbunkern, sie treibt Blüte für Blüte, die wir aus Gewichtsgründen abschneiden und woanders verwerten (wie in der ca. 13x14cm BxH Glasvase), um den nachfolgenden Blüten Platz zu schaffen. Wir haben mit dem fast unifarbenen Ritterstern viel Freude.

EOS 6D EF 200mm 2.8 L II USM + Snapseed + DxO VP

Die f200mm Festbrennweite bietet Brennweiten bedingt bei Offenblende eine knappe Schärfentiefe, die präzise gesetzt werden will, um einen entsprechenden Effekt zu erreichen, vor allem im nahen Bereich. Anders sieht das bei fast identischer Blende F2.2 und f4,15mm bei 1/879sec mit dem iPhone 6+ aus:

out of cam

(c) slowfoto.de