Musik einfach nur hören

Musikwiedergabe als unbeschwerter Genuss 

Bei der Musik war es der Stereoton, bei Sony der Walkman, beim TV die Farbe, beim Radio erst UKW dann DAB, heute wird gestreamt: die Entwicklung des stationären Hörens und Sehens ist mittlerweile recht mobil geworden, Handy und Tablet bieten per Mobilfunk, was früher undenkbar war, Smartphone und Ohrstöpsel reichen!

Musik: mein erster analoger Stereo-Verstärker hatte DIN 45500 HIFI 2x4Watt mit linearem Frequenzgang von 250 bis 6.300Hz :-(, mein aktueller NAD Hybrid Digital DAC Amplifier C 368 bietet mehr als das 20ig-fache an Leistung, aber das ist nicht etwa alles, die akustischen Qualitäten resp. deren Möglichkeiten der Nutzung sind enorm gestiegen: der Digitalisierung sei Dank, das meinte auch ein ORF Videotechniker während einer live Übertragung zu meiner diesbezüglichen Frage! 

Schallwandler: Zuhause hängen die etwa 15 Jahre >alten< 2-Weg Boxen Dynaudio audience 52SE mit wenig flexiblen in-akustik Referenz LS 1002 Kabeln am Verstärker Ausgang, die aufgedruckte -> Richtung ist dem Stromfluss völlig egal, nur der eilige Verbraucher will so etwas wissen! Die analogen Eingänge des NAD sind als Phono MM-Eingang resp. per Cinch (Audioplan, Goldkabel) nutzbar, über Coax oder Toslink Lichtleiter auch digital vom CD-Player oder gleich über WLAN (MDC BluOS) und mit höchsten Datenraten. Für einfachere Ansprüche taugt das on board BlueTooth, um z.B. mein iPhone mit datenreduzierten Spotify&Co Playlists einzuschleifen, ebenfalls gerne gehörte Rundfunksender abzududeln 🙂 schon schön dieser Komfort, den Amp damit (und z.B. auch der Apple Uhr) fernzusteuern und alle Parameter dazu per NAD [APP] fein einzustellen: sie ist ein Must!

Wiedergabe: Mal abgesehen von allen analogen und/oder anderen exotischen Verstärkungen, was letztlich zählt ist das Vergnügen beim Hören, mein bisheriges Maximum in dieser Richtung waren die Kirchenorgeln in der Cathedrale von Canterbury und im Dom in Fulda, das tonalste live Erlebnis Haindling & Band in Lindau, was auch außerhalb des Theaters gut zu verstehen war, dann noch zwei Vorführungen bei avantgarde in Frankfurt (Hotel) resp. im Werk Lautertal (Odenwald) auch ohne Tieftonhorn, eine aktive ZERO wäre meine Wahl, aber 15qm Hörraum sind halt zu klein dafür… und es muss ja noch Träume geben. Meine jetzige Boxen Aufstellung ist exakt in Augenhöhe, im Dreieck mit fast doppelter Basis Breite und vergleichbar zur Position von Abhör-Monitoren ohne viel Raumeinfluss.

Ohren: Altersbedingt gibt es Hörschwächen, belastungsbedingt Hörschäden, die sich per (BT) in-ear Ohrenstöpsel fast vollständig kompensieren lassen, d.h. für die Wiedergabe ist akustisch hohe Präzision von unschätzbarem Vorteil. Füttert man den NAD mit digitalen und fein aufgenommenen Tracks, steigt die Lust am Hören, schludrige Aufnahmen hingegen verursachen akustisches Unwohlsein. Die Schnelligkeit dieser digitalen Endstufe ist zunächst ungewohnt aber für Detailreichtum und Dynamik verantwortlich, die von den Entwicklern gewählte Wärme der Wiedergabe ein Segen gegenüber analytischer Transistor Kälte, eine Voraussetzung für stundenlanges und unbeschwertes Hören, was letztlich aber auch dem persönlichen Geschmack unterliegt.

Den auch mal sehr lauten Hörtest beim Lindauer Audio und Video Händler Rainer Blank per Termin mit meinen Boxen und Kabeln in großen Raum war, was ich mir gewünscht und bekommen habe und dieser den Kaufpreis als Dank für die klasse Beratung, wir bleiben in Kontakt…

Einen neuen sucht der bisherige cambridge audio Verstärker jetzt im Kaufhaus Chance in Lindau, einer von uns gerne genutzten und respektablen Einrichtung für das zweite Leben gut erhaltener Gebrauchsgegenstände.

Fazit: der NAD C 368 ist nicht nur ein Verstärker, sondern in erster Linie ein weiterer Rechner mit Kopfhörer und Lautsprecher Anschluss. Wenn man sich mit den Eigenheiten vertraut gemacht hat (die NAD [App] auf dem Smartphone hilft dabei ungemein), wenn man anstelle analoger Kabel auch die beiden koaxialen resp. optischen Anschlüsse oder gleich das optionale WLAN Modul BluOS nutzt, hat man einen akustischen Zugewinn (Tipp iMac -> Midi SetUp auf 2 ch 24-Bit Ganzzahl 88,2/96KHz), auf den man nach kurzer Gewöhnung nicht mehr verzichten will, es sei denn per Airplay und in Richtung Odenwald 🙂

PS: analog leise oder sehr leise als Hintergrund hören war für mich wegen meiner gebeutelten Audiometer Kurven bisher schwieriger, oft ging die Verständlichkeit gegen Null. Über den digitalen Amp hört sich das anders an, zumal die Feineinstellung der Lautstärke nicht (mehr wie) über ein Potentiometer erfolgt, die Fernbedienung ermöglicht in kleinen präzisen Schritten die Lautstärke anzupassen und dabei gut und verständlich zu Hören. Die räumliche Nähe zum Lautsprecher reduziert dabei Raumeinflüsse, die Verwendung von Kopf- oder in- Ohrhörern noch weiter, wobei ich im stillen Liegen oder Sitzen sogar die am iPhone kabelgebundenen ear-Pods gerne mag. Zudem hänge ich den elektrostatischen Stax Adapter for Earspeaker SRD-7/SB (aus DM Zeiten für den BRAUN regie Receiver angeschafft) an die B Lautsprecher Ausgänge vom NAD und erfahre einen Sound über die offenen SR-5 Gold Kopfhörer, der sehr an die Klarheit der avantgarde ZERO 1 erinnert, mit bisher unbekannten Feinheiten, top analytisch ohne kalt zu klingen, wunderbar: 2 Wege, einmal über die passiven alten 2-Weg Boxen und jetzt auch über die uralten elektrostatischen Kopfhörer! Auch nett, benutze ich aber nicht: BI-Wiring ist möglich, ebenso der Betrieb eines Subwoofers oder full range.

einige weiterführende Links u.a.m.:

https://www.avantgarde-acoustic.de/de/

https://www.avantgarde-acoustic.de/de/produkte/zero-serie/zero-1-xd.html

https://www.blank.de/de

https://www.connect.de/testbericht/denon-rcd-cx1-332254.html

https://www.goldkabel.de/kabel/cinch-cinch

https://hometheaterhifi.com/volume_11_3/cambridge-a5-amplifier-7-2004.html

https://www.in-akustik.de/de/news/artikel/air-kabel-im-test/

http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxsr5gold.html

https://www.testberichte.de/test/produkt_tests_dynaudio_audience_52_p16476.html

https://www.unternehmen-chance.de/kaufhaus_lindau

https://de.wikipedia.org/wiki/TOSLINK

ZERO1 oder 01?

avantgarde ACOUSTIC

...auch der Schrank rauschte nicht!
…auch dieser Schrank rauschte nicht!

Wo viel Licht ist,
Wo gutes Licht ist,

gibt es viel zu sehen!
gibt es viel zu sehen!

TRIO (infernale)
TRIO (infernale)

UNO DUO
UNO DUO

ZERO1
ZERO1

...in der Halle der Klangkörper
…in der Halle der Klangkörper

Bilddaten:

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-M 11-22 mm 1:4.5-5.6 IS STM
– Programm: [P]
– Blende: F4
– Belichtungszeit: um 1/30sec
– Empfindlichkeit: um [ISO 320]
– Belichtungskorrektur: keine
– Brennweite: immer 11mm
– Entfernung: zentraler AF
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung:  unbearbeitet – TOP

Vor Jahren konnte ich die Trio in Wiesbaden erleben, zuhören ist eher reduziert ausgedrückt. Avantgarde Acoustic hatte jetzt zum Hören und Sehen der neuen ZERO1 nach Lautertal im Odenwald eingeladen, allein die kurvenreiche und naturschöne Anfahrt bis zum Firmensitz lies automobile Freude aufkommen!

Audiophil war die Präsentation: rund zehn Tracks wurden geboten, die Ansteuerung der wave-Dateien erfolgte über ein Tablett, die Lautstärkenregelung der ZERO1 über die Fernbedienung, fertig. Bis auf die etwas gewaltige Wiedergabe tiefster Orgelbässe war tonal wie räumlich nichts zu kritisieren! Dazu bedürfte es mehr Zeit und bestbekanntem und auf vielen Anlagen und seit Jahren gehörtem Musikmaterial, nach dem kurzen Hören kann ich allerdings sagen: die Stimmenwiedergabe scheint frei von Nasalen, die Präzision von Mitten und Höhen seziert sogar eher die Fehler der Aufnahmen. Gerade der extreme Tiefbass steht exakt im Raum, dessen Ausstattung zudem nicht für audiophile Sessionen, sondern zur Aufbewahrung von Tonträgern und Aufstellung von Wiedergabe-Gerätschaft bestimmt ist. Ich hätte die ZERO1 allerdings auch gerne einmal leise bis sehr leise gehört..

Die ZERO1 ist stylisch, wer sich mit dem modernen und auf das Notwendige reduzierte Design anfreunden kann, findet hochwertige aktive Schallwandler, die aus jedem Raum auch mal eine Diskothek zaubern können. Als Frontend reicht der Computer, als Kabel das zum 220V Netz. Manchmal kann weniger einfach mehr sein… und manchmal ist klein auch fein wie die XEO

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