Von Monet bis Kandinsky – Vision Alive

16 Maler mit ihren Werken als Multimedia Exhibition

Vorraum mit Leben und Schaffen der Künstler

Claude Monet – Edgar Degas – Paul Gauguin – Van Gogh – Juan Gris – Paul Klee – Gustav Klimt – Henry de Toulouse-Lautrec – Kasimir Malewitsch – Amedeo Modigliani – Piet Mondrian – Edvard Munch – Pierre-Auguste Renoir – Henri Rousseau – Paul Signac -Wassily Kandinsky – mit vielen Werken aus der klassischen Moderne, in einer animierten Video-Projektion mit dazu ausgesuchter Instrumentalmusik, ein Genuss für die Augen und Ohren auf über 1.000qm Fläche in der Alten Münze in Berlin bis zum 30. Juni 2018.

Reflektive Musik u.a. von Adam Hurst – Armand Amar – Ashram – David Garret – Lenny Kravitz – The Piano Guys – René Aubry – Zoe Keating begleitet in exzellenter Wiedergabe!

Ausgewählte Musik von

Adam Hurst – Armand Amar – Ashram – Davin Garret – Lenny Kravitz – The Piano Guys – René Aubry – Zoe Keating 

Das gilt eigentlich für alle Bereiche geistigen Schaffens
und alles Andere gehört hier entsorgt 🙂

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Berlin von oben

Aussicht vom Deutschen Dom

Rangordnung, heute darf das gemeine Volk auch hinauf

€ 7.- ist der Erhaltungsbeitrag für den Deutschen Dom, der beim Eintritt zu entrichten ist, dafür gibt es einem Dom zu besichtigen, eine riesige Grabkammer mit vielen kleinen Särgen wegen der erheblichen Kindersterblichkeit, und je nach Rangordnung riesigen Konstruktionen, wovon ich nur die von Friedrich dem Großen in Erinnerung behalten möchte. Ganz anders die vom Ausblick auf die Stadt nach 267 Stufen! Mit der fantastischen Sicht vom Alex bis zum Alex, gegen den Uhrzeigersinn 🙂

Und hier noch der Blick in den Dom und die Grabkammer

und zu Abschluss nochmals der Alex

Unserer Meinung nach ein Must bei guter Sicht und schönem Wetter!

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Slowfoto für die KW 13 2018

GALERIES LAFAYETTE in Farbe oder SW – was gefällt besser?

Was gefällt besser, in Farbe
oder in SW?

Das Jugendstil Stammhaus in Paris gehört für mich zu den architektonisch schönsten Kaufhäusern, das kleinere in Berlin erleben wir gerne und oft: Unten Essen (einkaufen), nach oben shoppen. Bemerkenswert immer wieder die offene Freundlichkeit der Angestellten – der Service ist first class wie die Angebote auch!

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Gianni Versace Retrospective Berlin

Gianni Versace

Ich bin ein wenig wie Marco Polo, ich ziehe herum und mixe die Kulturen.< Das Schaffen wird mit einer Hommage vom 30. Januar bis zum 14. April 2018 in Berlin im Kronprinzen Palais Unter Den Linden 3 gekürt, einer Reise durch die Welt seiner Kollektionen.

Kleidung
des Meisters

Zudem gibt es eine Zusammenstellung verschiedener Video-Clips einzelner Präsentationen samt Kommentaren. Diese Zeitreise zeigt auch deutlich die körperlichen Veränderungen des Modeschöpfers.

Lady Diana links und Kate Moss rechts
unser Favorit – das kleine Schwarze
mein Favorit in blau
Elton John

upps, die waren halt auch im Angebot 🙂

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2015 – eine Reise durch den Osten Deutschlands

25 Jahre Deutsche Einheit

Eine Reise durch den Osten mit Burgen Eiszeit Hügeln Kuchen NDR1 MV MDR Schlössern Seen Sölle Toteis Wäldern und vielem anderem mehr…

Unsere erste Reise in die damalige DDR datiert aus dem Jahr 1978 (Dresden, Rosswein, Sachsen), der erste intensive Kontakt erfolgte zur Wende 1990 (Thüringen), sehr viele weitere folgten auch bis nach Nord- und Südpolen. Die aktuelle Tour endete mit den Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit in Frankfurt am Main. Der Beginn führte uns von Nordhessen nach Berlin, weiter nach Malchow, Luckow, Schwerin, Wismar, Lübeck, Börgerende, Doberan, Kühlungsborn, Heiligendamm, Rostock, Neubrandenburg, noch einmal Berlin, Radeberg, Dresden, Bautzen, Seibnitz, Hohnstein, Kahla und schließlich nach Frankfurt. In dieser Zeit sind mit Fotoapparaten und iPhones viele Aufnahmen erstellt und intensive Eindrücke gesammelt, geordnet und für diesen Bericht wie üblich sehr individuell ausgewählt worden, sozusagen mit unseren eigenen Augen!

at home 2
at home 2

Mit dabei: Die rote geflügelte Windhündin http://www.laika.it/de – unsere Laika (Kläffer auf russisch, so wird auch jede Strassenhündin genannt) ist seit über 12.000 km zuverlässig und bietet erklecklichen Komfort sowohl auf der Route wie auf dem Campingplatz, und als sehr leichtes Fotogepäck das iPhone5s und 6+ sowie die beiden spiegellosen Canon EOS M und M3. Alle hier gezeigten Aufnahmen stammen bis auf die übliche Datenreduktion auf 250KB und ohne weitere Bearbeitung originär aus dem iPhone 6+ und mittlerweile möchte ich auf diese Bildquelle mit den unproblematischen Quer- und Hochformat Panoramen als Formaterweiterung einfach nicht mehr verzichten 🙂

Traum auf Nordhessisch
Traum auf Nordhessisch

Nach entsprechender Vorplanung sind wir zunächst auf den ganzjährig geöffneten http://www.camping-teichmann.de/index/ am westlichen Beginn des Edersees gefahren, direkt an der Bundesstrasse, aber einige Bus-Kilometer vom Korbacher Hauptbahnhof entfernt, exakt vor dem Wochenende der Neueröffnung der historischen Bahnlinie Frankenberg Korbach mit 400 notwendigen Fahrgästen pro Tag zur Kostendeckung.

wasserlos
wasserlos durch den Edersee

Am sonnigen Nachmittag wanderten wir rund 20km vom Zulauf der Eder bis Asel Süd mit diesmal begehbarer Brücke, sonst schippern die Ausflugsdampfer darüber, und am Nordufer zurück. Abends dann der Besuch in der Seehütte auf dem Campingplatz mit frischem Barsch und Bratkartoffeln.

weitgehend leer
weitgehend leer

Früh am Folgetag entlang dem ausgetrockneten Edersee und die wohlbekannte Motorradstrecke am Staudamm vorbei und dann nach Berlin: Dort angekommen, war der Einstellplatz am Flughafen Tempelhof nicht zu finden, also parken wir am Columbiadamm, wie es viele andere große Fahrzeuge auch tun.

ein Hoch auf die Waschfrauen
ein Hoch auf die Waschfrauen

Dann weiter nach Mecklenburg Vorpommern: Erstes Ziel war vor Malchow zufällig die www.bootshalle-malchow.de im Westen, mit Gang in die Altstadt und spätnachmittäglichem Essen an der exzellenten Fischbude (Heilbutt und Rotbarsch) www.fischhaus-malchow.de

eigener Fang
aus eigenem Fang, eigener Räucherei
und erste Ware
und damit erste Ware wie selten erhältlich

Begeisterung kommt auf bei der Orgelmatinée im www.orgelmuseum-malchow.de in der Klosterkirche mit dem Prager Dozenten Pavel Cerny, auf acht historischen und modernen Orgeln und einem Glockenspiel (Plättchen), eine auch für den Interpreten einmalige Aufführung! Anschließend die Fahrt nach http://www.camping-sternberg.de an den Luckower See, ein wohl alter Campingplatz mit dem Charme der kolchosen Halbinsel, der Abend in der Altstadt bei Regen und der regionalen und argentinischen www.fisch-steaks.de Gaststätte am Markt.

erst Anschauen
erst hinschauen
dann zuhören
dann zuhören
typischer See durch Toteis
typischer See durch ehemaliges Toteis (abgebrochener Gletscher)

Hochinteressant war eine insgesamt 3 Stunden dauernde geführte Eiszeit geologische Tour über 25 Millionen alten Sternberger Kuchen (Sediment) und 17.000 Jahre alter Eiszeit Kaltformung (Seen und Sölle, das sind fast trockene Seen mit intensivem Bewuchs im Heideland), ein Highlight in der Kultur- und Naturgeschichte, so lernt man Gegenden kennen resp. Gelände lesen!

typische Eiszeit Landschaft
typische durch die Eiszeit geformte Landschaft mit Sölle, den kleinsten bis kleinen Miniwaldgebieten
Seenlandschaft am Campingplatz
Luckower Seenlandschaft am Campingplatz
Abendstimmung
Abendstimmung
typisch baumbestandene Landstrasse
typische baumbestandene Landstrasse

Weiterfahrt nach Güstrow, Parken nahe der Altstadt und eine Tour zur interessanten Stadtkirche mit Wochenmarkt, danach zurück Richtung Landeshauptstadt Schwerin (MV) resp. zum www.ferienpark-seehof.de – einem alten Zeltplatz mit aktuell fünf Sternen aber ohne WLAN. Der Platz stammt wohl aus der DDR Zeit und ist heute ein riesiges Areal mit vorzüglicher Infrastruktur und einer kleinen, allgemein zugänglichen Gaststätte >Zum Oberförster< mit Brathering und Matjes mit Bratkartoffeln, im Sommer ist hier die Wutz los, während das Strandcafé mit Segelschule bereits geschlossen ist. Sehr schön ist der breite und für Alle nutzbare Bade- und Strandbereich ohne Stellplätze resp. Dauercamper!

am xxx See
am Schweriner Außensee
Strandbereich für alle Gäste
breiter Strandbereich für alle Gäste
am Schweriner Schloss
im Schweriner Schlosspark, Blick auf den Innensee

Per Bus nach Schwerins Hauptbahnhof zum Stadtbummel: Wir fanden den Dom nicht so gut weil eine laute Baustelle, den Markt umfangreich und die Altstadt wirklich bemerkenswert, viele kleine und mittlere Geschäfte laden ein wie auch zum nachmittäglichen super Fisch im www.restaurant-lukas.de und www.brauerei-hennings.de leckeres Pils, wir haben die Starkregenphase hier herrlich trocken überbrückt.

Waffen und Wasser
Waffen und Wasser
Fischsoljanka
Fischsoljanka
Ostseeschrimps hmmmm
Ostseeschrimps hmmmm
xxx
klasse Dorsch oben und Butt unten, frischer geht es nicht

Vorher ging es durch den Schlossgarten (Landtag: Ein Eingang für Abgeordnete, Beschäftigte und Einzelbesucher!) mit dem uralten mächtigen Baubestand und zahmen, fast aufdringlichen Enten und Bläshühnern, dem schmucken Garten vor dem Restaurant (Kaffee Kuchen & Rentner – live Musik & Tanz -> ab?geschlossene Gesellschaft) und vielen anderen Kunst Institutionen im riesigen Schloss. Davor der herrschaftliche Sitz des Ministerpräsidenten, das Finanzministerium und andere mächtige Behörden, so wirklich viel hat sich ja nicht geändert!

mit großem Rahmen
mit großem Rahmen
mit kleinem Rahmen :-)
mit kleinem Rahmen 🙂
2,6m Hungshenpropeller mit 2278kg
2,6m Hungshenpropeller mit 2278kg

Wismar: Der touristische Hafen lohnt ebenso wie die guterhaltene Altstadt, den späten Mittagstisch nahmen wir im traditionell restaurierten www.reuterhaus-wismar.de mit herrlichem Matjes und Schwarzbrot und mächtigem Sauerfleisch mit Bratkartoffeln. Man muss die regionale Küche insofern loben, als die herausragenden Produktqualitäten bei uns so einfach nicht einzukaufen sind, die Zubereitungen sind ehrlich und unverschnörkelt. Auch nimmt das Reuterhaus intensiven Bezug auf die Historie und zeigt eine weitest gehende identische Restaurierung mit vielen Bildbeispielen aus der Vorzeit schon in der Speisekarte, dazu mit plattdeutschen Weisheiten, wir haben uns jedenfalls sehr wohlgefühlt.

Geschichte wiederhergestellt
Geschichte wiederhergestellt
Aspik in Hochform
Aspik in Hochform
Heringe und Schwarzbrot
Heringe und Schwarzbrot
vorn für die Touris, hinten für die Regierung
vorn für die Touris, hinten für die Regierung
und für die Möven
und für die Möven
Schweriner Innensee
Schweriner Innensee

Sonne und wolkenlos soll der Tag werden: Fahrrad oder was? Nach dem Frühstück ab in Richtung Schwerin, nur bucklige Straße bei Gegenwind und die bis zum Schloss und Segler- und danach in den Fischereihafen, der kein wirklicher mehr ist: Zandereinkauf und Rückweg, diesmal aber den schmalen Waldpfad direkt am See entlang und damit bis zum Cafe vom Campingplatz, das ausnahmsweise geöffnet ist, so bietet sich eine Pause auf der Terrasse an. Später dann den Zander auf der Innenseite rösch gebraten, mit einem Spinatsalat.

Schweriner Seefischerei - die letzte!
Schweriner Seefischerei – die letzte
und die letzten drei Zander
und die letzten drei Zander!

Abstecher ins westliche Lübeck auf den www.camping-luebeck.de gegenüber der Schönböckener Hauptstrasse samt halbstündiger Buslinie zum Kohlmarkt. Die Sankt Marien Kirche, eine hochgotische Hallenbasilika aus 1250, ist für uns die schönste aller besuchten Kirchen in SH: Sie wurde 1942 zum Palmsonntag beim britischen Luftangriff schwer beschädigt, heute zerstört der IS die Glaubensstätten Anderer.

Schiff mit Altar
Mittelschiff mit Altar
Schiff mit Orgel
Mittelschiff mit Orgel
zerstörte Glocke nach Absturz
zerstörte Glocke nach Absturz
Mahnmal
Mahnmal

Die Innenstadt begeistert mit vielen erhaltenen oder wiederaufgebauten Backsteingebäuden oder auch moderner Architektur, z.B. das Gebäude der Vorwerker Diakonie, einer Behindertenwerkstatt Manufaktur für Schönes und das wunderschöne Café Ulrich`s im Untergeschoss mit Röstanlage und Häppchen zum 1a Kaffee, direkt gegenüber der Kirche.

Café und Rösterei
Café und Rösterei
Hospital mit Zellen links
Hospital mit Zellen links
Krankenzimmer
Krankenzimmer
früher
früher

Das riesige Heiligen Geist Hospital erschreckte mit kleinsten Bettzellen für die Kranken aus der armen Bürgerschicht, in die Institution eintretende Ehepaare hatten ihr Hab und Gut dieser zu vermachen und sich zu trennen, für die restliche Zeit… Das Wetter wechselt von abends warm und nachts es regnet heftig, bei 12 Grad draußen.

old friends, sitting on a bench like bookends (S&G)
old friends, sitting on a bench like bookends – time it was (S&G)

Ab 11 Uhr strahlender Sonnenschein, wir fahren wieder in die Altstadt, sehen eine gealterte und immer noch reizvolle Charlotte Rampling in dem Film 45 Jahre mit dem Versuch eines Vergleichs zu unserer Beziehung – mit mindestens einem lachenden Auge!

alte Fabrikhalle
alte Fabrikhalle, italienisch dekoriert

Danach durchstreifen wir den Südteil der Altstadt und landen im www.gourmet-lounge.de San Marco, einem Ristorante im ehemaligem Fabrikgebäude, hallenhaft aber geschäftig, lecker und eher günstig, ehrlich und reichlich aber nix gourmet sondern gut. Der evangelisch lutherische Dom faszinierte uns wie der anschließende Stadtbummel an der Obertrave und den kleinen Gruben und deren alter Bausubstanz, der Sonnenuntergang auch, Lübeck ist mehr als eine Reise wert!

Dom zu Lübeck
Dom zu Lübeck
Schiff
Schiff
1945
1945

Nach dem Marzipan Einkauf in der Fabrik http://www.mest.de nach Nordosten: Das www.muenster-doberan.de ist der erste Haltepunkt nach einer launigen Rundfahrt durch Kühlungsborn, einem Örtchen prallvoll alter Menschen… Das Münster, eine Zisterzienser Klosterkirche aus dem 13 Jh. ist u.E. etwas überladen, wir mögen nüchterne Kirchen lieber. Auch die Ausstellung über Albert Schweizers Lebenswerk mutet zunächst ein wenig überflüssig an, wird aber mit dem Verständnis zwischen den Menschen begründet.

Kloster und Dom im Modell
Münster und Dom im Modell
Chorgestühl
Chorgestühl
Schiff
Schiff
aktuelle Ausstellung
aktuelle Ausstellung
Sauwetter am Ostseestrand (wird besser)
Sauwetter am Ostseestrand (wird besser)
Ordnung muss sein
Ordnung muss sein

Danach ist das www.ostdeeferiencamp.de in Börgerende unser Ziel, am Ende von Rethwisch gelegen, drei km über den Hellige Damm von Heiligendamm entfernt, direkt am Ostsee Deich. Ein erster Spaziergang zeigte, dass viele der Neubauten noch nicht verkauft oder schon nicht mehr bewohnt sind. Der feinsandige Strand ist klasse, FKK und Textil und Hunde sind versorgt, die Kormorane sitzen auf den Holzpollern ganz vorn.

ganz oben kontrollierten die Grenzer
ganz oben kontrollierten die Grenzer mit Fernglas und Scheinwerfer
denn Schleswig Holstein war nur 40km entfernt
und nur wenigen Ostbürgern gelang die Flucht!

Das Wetter ist mit Kälte und Regen einfach nur desillusionierend, es soll im Oktober besser werden? Zu Fuß nach Heiligendamm, vorbei am Beobachtungsturm aus der DDR Zeit – Schleswig Holstein ist nur 40km entfernt, aber die Flucht über die Ostsee war kritisch, allein die Leuchte auf dem Turm reichte 16km weit.

alte Dammbefestigung?
großer Kiesel im Sack- eine alte Dammbefestigung?
neue Kurtaxe
neue Kurtaxe
...wie gehabt!
…wie gehabt
Heiligendamm, ganz links und ganz rechts ist saniert
Heiligendamm, ganz links und ganz rechts ist saniert
in der Mitte wird noch...
und in der Mitte wird noch…
Angie war auch schon hier
Angie war auch schon hier
und die Seebrückennutzungsordnung datiert vom 10. August 2015
und die Seebrückennutzungsordnung datiert vom 10. August 2015

In Heiligendamm liegt die verkommene Gründerzeit neben der First Class Renovierung, wir haben unseren eigenen Gipfel schlicht G2 genannt und sind völlig unbemerkt mit der Dolli Bäderbahn per Schmalspur Dampflok nach Bad Doberan und später zurück gefahren.

mitten durch die Stadt Doberan
mitten durch die Stadt Bad Doberan
im Salonwagen, mit Service :-)
im Salonwagen, mit Service 🙂
Münster restauriert
Das Münster ist vollständig restauriert
das Wirtschaftsgebäude muss noch warten
und das Wirtschaftsgebäude muss darauf noch warten
wie andere Ruinen auch.
wie andere Ruinen auch
und diese einsame Bushaltestelle.
und diese einsame Bushaltestelle

Die Zwischenzeit wird zur Stadtrunde und für das Klostergelände genutzt, nach dem Rückmarsch von Heiligendamm sind wir auf der überdachten Terrasse vom www.strandschloss-arielle.de zum Abendessen eingekehrt: Steinbeißer mit Gemüse, ein moderner und nüchterner Italiener mit leckerer Küche, und alles ganz anders als in Lübeck im historischen Fabrikgebäude! Der teils sandige Dünen- und Strandweg mit rotem und gelbem Sanddorn und blauen Schlehen war hin wie her beeindruckend, an den Regen scheint man sich zu gewöhnen 🙂

Die Petrikirche in Rostock
die Petrikirche in Rostock
zeigt interessante Ausstellungen
zeigt interessante Ausstellungen im Seitenschiff
und ein schönes Mittelschiff mit Holzdecke.
und ein schönes Mittelschiff mit Holzdecke

Mit Bus und Regionalzug nach Rostock zum Hauptbahnhof, zu Fuß in und durch die Altstadt, die aufwändigen dreiflächigen Pflasterarbeiten der Gehwege und Straßen bewundert wegen der Kosten und eine Band gehört, deren Einnahmen zu 100% an >refugies welcome< gespendet werden, Kirchen besucht, im Braugasthaus www.alter-fritz.de gegessen: Tapas Carpaccio, Matjes und Thunfisch roh, gebackenes Dorschfilet Kräuterkruste Blattspinat Rosmarin Kartoffelstampf und Lammrücken überbacken Gemüse und gratinierte Kartoffeln, dazu Störtebecker Bernstein und Roggenweizen, ein erste Klasse Essen mit einem der besten Lammrücken und liebem Service der Sozialpädagogik Studentin im letzten Semester! Rückfahrt mit Umstieg in 3 Daimler Busse von 3 verschiedenen Anbietern, und igs. neun gesehene neue RE Züge der DB auf zwei neuen Bahnhöfen plus dem ersten Sonnenuntergang am Ostseestrand…

Die santa Babara Anna gehört
dieser 3 Mast Bramsegelschoner Santa Babara Anna gehört
Joey Kelly und ist zu mieten
Joey Kelly und ist zu mieten 017698265002
die Störtebeker Brauerei
die Störtebeker Brauerei
ist hingegen nur als Bernstein und Roggen Extrakt in Flaschen erhältlich!
ist hingegen als Bernstein oder Roggen Extrakt nur in Flaschen erhältlich!

Mit den Fahrräder übers Land nach Kühlungsborn geradelt, dort einen Rundgang und nach der Rückkehr über den Strandweg noch ein paar Schritte zu Fuß weil Sonnenuntergang der zweite, den Abend dem TV >Fluchtziel Deutschland< gewidmet, auch wenn die Nord-Ost-Reise unter dem Wende Titel 25 Jahre danach steht.

Das Wetter wird besser
das Wetter wird besser
bis hin zum Sonnenuntergang
bis hin zum Sonnenuntergang
nein, nicht von uns
nein, nicht von uns
barfuß in der Ostsee
barfuß in die Ostsee
Flintstein, Kiesel, Krebs, Muscheln u.v.a.m.
Flintstein, Kiesel, Krebs, Muscheln
und altes Holz!
und altes Holz

265km bis Berlin – die B 96 entlang ist eine Allee wie aus dem Bilderbuch! Mittag im www.badehaus-am-see.de von Neubrandenburg am See in herrlicher Umgebung, in Berlin Parken wie gehabt am Columbiadamm.

Neubrandenburger See
Neubrandenburger See
on the road again - die B 96
on the road again – die B 96
Tempelhof - auch ohne Flugverkehr :-)
Tempelhof – heute auch ohne Flugverkehr, in sinnvoller Verwendung
fröhliche Menschen in ebensolcher Umgebung
für fröhliche Menschen in ebensolcher Umgebung,
die Luftbrücke für mehr als ein Jahr
war ab dem 24. Juni 1948 die Luftbrücke für mehr als ein Jahr

Zu Fuss zum Tempelhofer Gelände mit ehemals um 1.000 Rosinenbombern pd für fast ein Jahr und leider >70 Toten durch Unfälle, heute ein Eldorado für Garten- oder Sportbegeisterte u.v.a.m. Am Abend wieder ins Chamaeleon in den Hackeschen Höfen, das lohnt immer, die aktuelle Wunderkammer präsentiert 3 Artistinnen und 4 Artisten auf-, mit- und nebeneinander und das mit allem körperlichen Einsatz und immer wieder zwinkendem Auge – danach zu Fuß zum Alexanderplatz…

das iPhone schlägt sich auch bei Nacht recht tapfer
das iPhone schlägt sich auch bei Nacht recht tapfer
Mitten im Schilfgürtel
Mitten im Schilfgürtel
vom Stausee bei Klein
vom Stausee bei Kleinröhrsdorf
und herrlichem Biotop
mit herrlichem Biotop

Weitere 190km zum Rödertal bei Radeberg nach Kleinröhrsdorf in die herrlich am Stausee liegende und sehr gepflegte www.luxoase.de und nach dem Einparken ein fast vollständiger Fußmarsch um den Stausee. Dieser Platz ist familiengeführt und hat ein prima Angebot an Ausflügen und eine gut besuchte Seeterrasse als Lokal, wir sind als Erstankömmlinge noch nie so nett empfangen worden!

Zwickel = naturtrübes Kellerbier = Pilsner aus der Exportbierbrauerei Radeberg - alles klar?
Zwickel = naturtrübes Kellerbier = Pilsner aus der Exportbierbrauerei Radeberg – alles klar?
per dekret das Tafelbier Sr. Majestät Friedrich August von Sachsen am 20. Januar 1855
per Decret das Tafelbier Sr. Majestät Friedrich August von Sachsen vom 20. Januar 1855

Nach 8 Uhr mit Bodennebel und aufgehender Sonne pur, nach dem Vollmond gestern Abend und der Mondfinsternis um 4 Uhr auch ein Temperaturgenuss nach nächtlichen ebensolchen 4 Grad draußen und 10 Grad drinnen! Wir wandern wieder, nach Radeberg durch das Rödertal und zurück über den Felixturm.

Radeberg ist fast ein Straßendorf mit einem Marktplatz, zwei Kirchen und der Exportbierbrauerei, die streng nach dem Pilsener Rezept braut, das Keller- oder Zwickelbier hat noch Trübstoffe und Hefe und perlt fein ähnlich einem Weizen, mit u.E. deutlich mehr Geschmack als das reine Pils, wir hatten dazu Hechtfilets mit Spinat und Kerbelkartoffeln im www.kaiserhof-radeberg.de dem schönen Hotel mit Brauereiausschank. Die Wanderwege im Rödertal sind herrlich, alter Baumbestand und Ruhe außer einem riesigen Harvester, der viele erkrankte Bäume zu fällen hatte, und das mit entsprechend breiten Schneisen im Waldboden.

irgendeine Actrioe ohne Stimme muss im Zwinger jodeln...
irgendeine Actrice ohne wirkliche Stimme muss im Zwinger jodeln…
es gibt aber auch härtere Geschichte
es gibt aber auch Zeugnisse härterer Geschichte
und Sanierungen überall
und Sanierungen überall
und die folgenden
und die folgenden
kündigen sich schon an!
kündigen sich schon an

Bustransfer nach Dresden, draußen sind es nachts 2-4 Grad: Um 9Uhr geht es mit dem alten roten Doppelstöcker los, je 29km hin und zurück für €3 pP samt Unterhaltung auf säcksch – in Dresden angekommen, besuchen wir kurz den Zwinger, die Altstadt mit QF (Quartier an der Frauenkirche) Galerie, dann in die Frauenkirche zum Orgelgottesdienst, nochmals die Innenstadt und als Abschluss die Rückfahrt über die neue Waldschlösschen Brügge. Die Anekdoten des Busfahrers samt saftig kommentierten Immobilienpreisen einschließlich des Neuerwerbs vom aktuellen Ministerpräsidenten verkürzten die Heimfahrt: Dresden hat 10 Mio. Besucher und 4 Mio. Übernachtungen pro Jahr, bei ca. 500.000 Einwohnern und die werden ständig mehr.

endlich Sonne!
endlich Sonne
und endlich VAPIANO im neu entstehenden Jüdenhof :-(
und endlich VAPIANO im neu entstehenden Jüdenhof 😦
Glasfenster im W
Glasfenster im Wjelbik in Bautzen
Herbst- und Serbischer Menü
Herbstliches und Sorbisches Menü

Heute ist KIA Picanto Fahrtag (€35 pd): Über Bischofswerda nach Bautzen, Rundgang um und durch die Altstadt, spätes Mittagessen im serbischen Restaurant www.wjelbik.de (Gewölbe) mit super Service durch die Chefin in sorbischer Tracht, der Chef kocht, das Ambiente ist ein altes Kellerlagergewölbe – >wer den Sommer haben will, muss auch die Mücken ertragen<, sagt das sorbische Sprichwort! Der Opa betreibt das Hotel am Dom, das Restaurant, ursprünglich von der kürzlich verstorbenen Oma betrieben, ist in Pacht. Die Verbundenheit zur sorbischen Minderheit fällt schon bei den zweisprachlichen Orts- und Straßennamen auf, denn hier bleibt zusammen, was schon immer zusammen gehörte.

1.000 Liter, im Verkauf 250ml für €7-8 im dekorativen Keramiktopf
1.000 Liter, im Verkauf 250ml für €7-8 im dekorativen Keramiktopf

Der weitere Stadtrundgang erbrachte den obligaten Senfeinkauf im www.bautzner-senfmuseum.de – Bautzen ist allemal eine Reise wert, die ab 1990 wie überall heftig begonnenen Erneuerungsarbeiten zeigen ein historisches Ergebnis, das sich zu besuchen lohnt, die führerlose Stadtbesichtigung wird durch die Beschreibungen überall sinnvoll ergänzt.

Blick auf Bautzen vom Rundweg aus
Blick auf Bautzen vom Rundweg aus
Altstadtplan-ung
Altstadtplan-ung
saniert
saniert
sanierungsbedürftig
sanierungsbedürftig
Leichenstrasse i.S.d.W.
Reichenstrasse i.S.d.W.

2.KIA-Tag mit 3Grad außen mit nächtlichen Reif und folgend prächtigem Sonnenschein: Wir fahren erst nach Stolpen wegen der Burg, einem gigantischem Bauwerk samt Jagdwald für herrschaftlichen Zeitvertreib und aktuell, für einen Künstler, der Glase und Stein verbindet und verarbeitet, Basalt Faden eingeschlossen, Ausstellung und Werkstätte.

Burg Stolpen mit riesigem Jagdgelände südlich
Burg Stolpen mit riesigem südlichem Aufzucht- und Jagdgelände
Lageplan für den Größenvergleich
Lageplan für den Größenvergleich
heute dürfen die Schafe hier friedlich grasen
heute dürfen die Schafe hier friedlich grasen
www.tmvo.de arbeitet hier und stellt aus
http://www.tmvo.de arbeitet hier und stellt aus
industrieeller Basaltfaden
industrieeller Basaltfaden, den kannte ich auch nicht

Seibnitz nahe der tschechischen Grenze ist so schön wie viele andere Orte auch, ebenso die Straße nach Hohnstein mit der größten deutschen Jugend- und Bikerherberge (HP ab €29) als mittelalterliche Steuer Einnahme Oase mit Gerichtsbarkeit und finalem Gefängnis, später auch von anderen Oberen zur >Aufbewahrung< missbraucht und schließendlich friedlicher Nutzung zugeführt, wo niemand mehr Schaden erleidet.

Deutschlands größte Jugendherberge
Deutschlands größte Jugendherberge
Verlies direkt unterhalb des Gerichts
nach kurzem Prozess waren die Betroffenen verlassen
xxx
Verlies direkt unterhalb des Gerichts mit Falltür dort im Boden
heute sind >bikers welcome<
heute sind >bikers welcome<

Mit dem kleinen KIA waren es knapp 200 Landstraßen Kilometer, die sich mehr als gelohnt haben, weil Orte und Straßen einzig sind. Wir schauen TV am 1.10. in Vorbereitung des 3.10.15 – was sonst?

Kahla bietet Porzellan und Gebäck
Kahla bietet Porzellan und Gebäck im Werksverkauf

500km bis FFM – ab auf die vorzügliche Ost Autobahn nach www.debeukelaer.com/outlet in Kahla, die berühmte Porzellanfabrik kennen wir seit vielen Jahren – ebenfalls ein Must!

Nach der Ankunft sind wir schnell zur HR Bühne an der Hauptwache, klasse Sound und ein langes Gespräch mit einem Frankfurter aus Frankfurt an der Oder. Musikalisch hörten und sahen wir das Berlin Show Orchestra mit Songs aus den 80ern feat. Nick Kershaw (Dont let the sun go down on me), Werner Reinke moderierte (wer denn sonst?), der Sound war einfach klasse!

Freie Parkplätze weil die Innenstadt feiert
freie Parkplätze im Überfluss, weil die Innenstadt feiert
das Angebot war etwas größer
das Angebot war etwas größer
Mieterhöhung x 2,5 fach
Mieterhöhung x 2,5 fach
Blitzdiät 2015
Blitzdiät 2015

Zum Feiertag 3.10. wieder mitten in die City, ein flottes MEK Brasskonzert an der Hauptwache, bei http://www.dauth-schneider.de die Frankfurter Vorspeise Handkäs, Schneegestöber, Eier in grüner Sauce, danach Rinderbrust mit grüner Soße und Tartar gebraten, beide mit Bratkartoffeln und Salat, 6er Bembelchen und Wasser, klasse Küche und Service wie immer.

das war unser Motto für die Reise in den Osten
das war auch unser Motto für die Reise in den Osten
der Trabbi war leider nicht dafür zu haben :-)
der Trabbi war leider nicht dafür zu haben 🙂
und FFH gab sich wieder mal viel Mühe
und FFH gab sich wieder mal viel Mühe
wie der HR auch :-)
wie der HR auch 🙂
der Römer war bevölkert
der Römer war bevölkert
und alle Häuschen telefonisch erreichbar
und alle Häuschen telefonisch erreichbar
und die Mainschifffahrt extrem reduziert
und die Mainschifffahrt extrem reduziert
selbst zu Fuß wurde geregelt wie hier auf dem Eisernen Steg
selbst zu Fuß wurde geregelt wie hier auf dem Eisernen Steg
am Sachsenhäuser Ufer waren die Bundesländer vertreten
am Sachsenhäuser Ufer waren die Bundesländer vertreten
und seltene Tierarten zu bewundern
und seltene Tierarten zu bewundern
Petrus hatte sein Einsehen, ein gutes Zeichen für die folgenden 25 Jahre...
Petrus hatte Einsehen, ein gutes Zeichen für die kommenden 25 Jahre..

Weiter am Mainufer entlang im Trubel, hin zur Bühne auf der Brücke für die abendliche Light Show, an der alten Oper Sarah Connor mit Band gelauscht (super Sound, und SC wirkt deutlich fraulicher) und zum Abschluss vor die Glotze wegen der HR Direktübertragung des Spektakels anstelle public viewing!

und Sarah Connor sang vor der Alten Oper auf deutsch :-)
und Sarah Connor sang vor der Alten Oper auf deutsch 🙂

Am Sonntag sind alle Geschäfte verkaufsoffen, dafür regnet es in Strömen! Bei sich stetig besserndem Wetter geht es wieder in die Stadt zur Hauptwache und wir lauschen am Batschkapp Stand Christina Stürmer mit Band, die sich enorm ins Zeug legt und vermutlich noch mehr Freude am Konzert hat als wir. Die Band hat zwei Gitarristen, die gemeinsam ein Soli spielen, wenn CS mal pausiert, insgesamt ein Konzert der Spitzenklasse! Als Abschluss an der Oper noch eine uns unbekannte, aber ebenso begnadete Band, es ist unglaublich, was die jungen Musiker drauf haben. Auf dem Rückweg sind wir zu unserem Lieblingsitaliener ins La Dolce Vita, klasse Pulpen zum Salat, und eben hereingekommene Steinpilze aus Ostdeutschland zum Schwertfisch, Küche und Service wie gewohnt sehr hoch, wir sind fröhlich nachhause!

Fazit

Knapp 2.500km, rund 200km mit einem Leihwagen und nochmal soviel zu Fuß und nur knapp 100 mit dem Fahrrad: Im Osten der Republik ticken die Uhren noch anders, denn wenn man irgendwo nur kurze Zeit stehenbleibt, fragt der Ossi, ob er helfen kann! Gespräche sind i.d.R. recht freundlich, die Hilfsbereitschaft hoch und die Einstellung zum Job ebenso positiv, man nimmt sich die Zeit für den Gegenüber und das ist gut so. Okay, die ewig Gestrigen finden sich im Westen doch auch! Nebenbei, hochdeutsch ist Sächsisch aber halt falsch ausgesprochen, zur Zeit August des Starken war Sächsisch die Amts- und Schriftsprache!

Die Landschaften sind geprägt von der Ostsee ab durch die Eiszeit mit sanften Hügeln und eher weiten Tälern, für das Fahrrad ist der elektrische Rückenwind ein Segen. Die herrlichen Straßen sind mit Baumbestand und Radwegen nicht nur ein optischer Genuss. Die Dörfer und Städte scheinen meist saniert, neue Dächer gibt es überall, die Gehwege sind oft aufwändig gepflastert. Wer Geschichte sucht, findet in den neuen Bundesländern unglaublich viel.

Das Preisniveau ist gespreizt, man sollte touristischen Hochburgen vermeiden, weil dort Westniveau herrscht, und wo Einheimische essen, ist es gut und wertig, wie überall halt. Die Gastronomie hat ihre Eigenständigkeit bewahrt und das ist gut so! Jedenfalls hat uns die 25 Jahre später Rundreise viele neue und liebenswerte Eindrücke verschafft…

©slowfoto.de

Berlin zu Fuß – Kreuzberg Tour

KreuzXberg
KreuzXberg

Berlin X-Berg mit Tourguide

Ein Tag, 18 Stationen und fast 18km zu Fuß bei herrlichem Wetter, unzählige Eindrücke, Erlebnisse und Informationen, das erwartete uns im Schlepptau unserer Tourguide AZ:

X-Bergtour 1-XX
X-Bergtour 1-11

Start: 1. Schlesisches Tor

Die Kreuzung der Skalitzer-, Oberbaum-, Köpenicker- und Schlesische Strasse wird im Volksmund kurz Schlesisches Tor genannt. In der Mitte befindet sich der 1902 eröffnete gleichnamige Hochbahnhof der ersten Berliner U-Bahnstrecke, heute der Linie U1. Benannt ist die Station nach dem Stadttor in der Berliner Zollmauer, das bis Mitte des 19. Jahrhunderts dort stand. Besonders beliebt am Schlesischen Tor ist der Burgermeister und spätestens ab 20:00 immer voll: Er war einer der ersten Burger-Läden, die im Burgerboom in Berlin bekannt geworden sind und ist für seine Pommes mit Käsesoße (cheese fries) berühmt-berüchtigt.

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2. Görlitzer Park

Im Sommer, so scheint es, ist draußen sitzen erste Bürgerpflicht, was nicht nur für diesen Park gilt! Wo einst Züge fuhren, wird heute gespielt, gechillt und gegrillt: Der Görlitzer Park ist ein Mikrokosmos Kreuzberger Lebensart, das sich seit Ende der 1980er Jahre auf dem Areal des ehemaligen Görlitzer Bahnhofs in Kreuzberg befindet. Auf 14 Hektar hügeligen Gelände gibt es ausgedehnte Liegewiesen und überall finden Kinder Spielplätze und Spielgelegenheiten. An der Seite zur Wiener Strasse, nahe der Glogauer Strasse, lockt ein Kinderbauernhof mit Haustieren zum Anfassen. Auf Wiesen und Bänken zeigt sich an schönen Tagen die Kreuzberger Lebensart, man spielt Ball, Familien aller Nationalitäten grillen oder sitzen einfach beisammen und geniessen den Sonnenschein und die frische Luft. In den Straßen rund um den Park gibt es viele Cafés und Restaurants. Am westlichen Ende des Parks liegt das öffentliche Hallenbad Spreewaldbad, das Freibad Prinzenbad hingegen ist einige U-Bahnstationen weiter stadteinwärts. Im Görlitzer Park bekommt man zudem alles angeboten, was das “Drogen-Herz” begehrt oder eben auch nicht. Auch Eltern mit Kindern werden mittlerweile offen(siv) angesprochen. Das hat in der Bevölkerung für große Ärgernis gesorgt und dem Image des “Görlis” stark zugesetzt. In den vergangenen Jahren hat der “Görli” mit diesem Problemthema immer mehr negative Aufmerksamkeit in der Presse und Politik bekommen. Mittlerweile laufen sogar TV Dokus auf ProSieben & Co zum „Problempark“ in Berlin:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/kreuzberg-blog/kreuz-und-quer/drogenproblem-in-berlin-kreuzberg-mehr-harte-drogen-im-goerlitzer-park-als-bekannt/9602596.html

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3. St.Thomas Kirche

1931/32 wurde die katholische Kirche St. Thomas von Aquin von Paul Lindner innerhalb der geschlossenen Bebauung errichtet, das dazugehörige Gemeindehaus durch den Umbau eines Miethauses von 1884/85 von Ernst George. Die Kirche ist ein Stahlskelettbau mit roter Ziegelverblendung im Stil der Neuen Sachlichkeit. Inzwischen residiert hier die katholische französischsprachige Gemeinde Berlins. Die Anlage steht unter Denkmalschutz.

4. Baumhaus am Bethaniendamm

Das Baumhaus an der Mauer, auch „Gecekondu von Kreuzberg“ oder „Guerilla Garten“ genannt, ist eine von dem türkischen Einwanderer Osman Kalin (geb. 1925) aus Sperrmüll errichtete zweigeschossige Hütte auf einer besetzten Verkehrsinsel am Bethaniendamm im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Es ist kein echtes Baumhaus, sondern um ein um zwei Bäume herum gebautes Gartenhaus in einem Kleingarten. Während der Teilung der Stadt befand es sich auf Niemandsland und wurde später vom Bezirk Friedrichshain Kreuzberg nachträglich legitimiert, obwohl es ohne Baugenehmigung oder Pachtvertrag im öffentlichen Raum errichtet worden war. Auf Grund seiner Geschichte und Erscheinung im Stadtbild gilt es als Sehenswürdigkeit und Touristenattraktion.

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5. Bethanien Künstlerhaus

Das Künstlerhaus Bethanien ist ein internationales Kulturzentrum in Berlin. Als Atelierhaus und Arbeitsstätte für professionelle Künstlerinnen und Künstler, vielschichtig strukturierte Projektwerkstatt und Veranstaltungsort hat es sich die Förderung der zeitgenössischen bildenden Kunst zum Ziel gesetzt, zudem wird es gastronomisch genutzt.

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6. Kottbusser Tor

Der von den Anwohnern liebevoll „Kotti“ genannte Platz ist das Herzstück des multikulturellen Kreuzbergs. Die Vielfalt des Gebietes stellt sich unter anderem in dem Nebeneinander von Moschee und Synagoge, Stadtbücherei und benachbartem Kreuzbergmuseum, Seniorenwohnhaus, Jugendwerkheim, Kindertagesstätten und Schulen, kleinen Galerien, Ateliers und alternativen kulturellen Einrichtungen sowie vielen sozialen Einrichtungen dar. Das Kottbusser Tor ist als Gebiet des multikulturellen Zentrums zu betrachten in dem eine Verflechtung von Wohnen und Arbeiten besonders ausgeprägt ist. Rund um den Platz bieten über 160 Läden ihre Waren an. Der “Kotti” ist zudem einer der bekanntesten Drogenumschlagplätze von Berlin:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13870201/Die-Parallelwelt-der-Junkies-vom-Kottbusser-Tor.html

und einer der zentralen Punkte bei der 1. Mai-Demo und den Krawallen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-04/erster-mai-reportage-ladenbesitzer

7. Prinzessinnengärten

Es handelt sich um einen mobilen Garten am Moritzplatz im Berliner Ortsteil Kreuzberg auf einer ehemalige Brachfläche zwischen Prinzen- und Oranienstrasse, die seit 2009 von engagierten Anwohnern in einen Nutzgarten für urbane Landwirtschaft umgewandelt wurde. Die Fläche wird jährlich von der Stadt angemietet. Die Gebäude bestehen aus vielfältigen Containern, die Pflanzen befinden sich in recycelten Bäckerkisten, Tetra Paks und Reissäcken, so dass der Garten jederzeit mobil ist. Bemerkenswert sind die automatisierten Bewässerungssysteme, das Getränke- und Speisenangebot und die vielfältigen Ruhe-, Sitz- und Spielmöglichkeiten für die Kinder, den kleinen Prinzen und Prinzessinnen!

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8. Jüdisches Museum

Das Jüdische Museum Berlin ist das größte jüdische Museum Europas: Der Besucher erfährt in der Dauerausstellung einen Überblick über zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte mit den Höhe- und Tiefpunkten der Beziehungen in Deutschland. Das Museum in der Lindenstrasse im Berliner Ortsteil Kreuzberg besteht aus dem Altbau des barocken Kollegienhauses, ehemals dem Kammergericht, und dem zickzackförmigen Neubau des US-amerikanischen Architekten Daniel Libeskind. Auf der gegenüberliegenden Seite der Lindenstrasse entstand seit 2011 in der ehemaligen Blumengroßmarkthalle die Akademie des Jüdischen Museums, auch ein Entwurf von Libeskind. In der Akademie befinden sich das Archiv, die Bibliothek, die Museumspädagogik und ein Veranstaltungssaal. Die Umbaukosten von knapp zwölf Millionen Euro trug mehrheitlich der Bund. Auffallend ist die Verwendung von (zu) dünnem Edelstahl als Verkleidungsplatten des Gebäudekomplexes, dessen Oberfläche durch mechanische Kontakte schon gelitten hat.

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9. Mehringplatz

Der südliche Teil der Friedrichstrasse im Bezirk Friedrichshain Kreuzberg wird durch die vielen Touristen rund um den ehemaligen Checkpoint Charlie belebt: Rund 50 Geschäfte bieten nicht nur touristische Waren an. Am südlichen Ende der Friedrichstrasse befinden sich der Pfad der Visionäre und der Mehringplatz, dessen Zentrum die Friedenssäule mit der – aus Bronze bestehenden – Statue der Siegesgöttin Viktoria schmückt. Der Mehringplatz liegt im nordwestlichen Teil des Berliner Ortsteils Kreuzberg und ist einer von drei bedeutenden Plätzen, die bei der Stadterweiterung Alt Berlins um 1730 angelegt wurden. Er bildet den südlichen Endpunkt der Friedrichstrasse. Sein Kennzeichen ist ein Brunnen mit der 1843 errichteten Friedenssäule. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Platz vollständig zerstört und danach mit veränderter Strassenführung und neuer Bebauung wiederhergestellt. Das Neubaugebiet um den Platz gilt heute als sozialer Brennpunkt und Präventionsgebiet. Der Mehringplatz ist nicht zu verwechseln mit dem Franz Mehring Platz im Ortsteil Friedrichshain, der im Jahr 1972 seinen heutigen Namen erhielt. Diese Namensdoppelung im seit 2001 vereinigten Bezirk erklärt sich aus der Teilung Berlins bis 1990.

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10. Anhalter Bahnhof

Der Anhalter Bahnhof war früher ein Fernbahnhof in Berlin Kreuzberg. Dieser Kopfbahnhof lag am Askanischen Platz an der Stresemannstraße in der Nähe des Potsdamer Platzes. Das erste Bahnhofsgebäude wurde direkt vor dem damaligen Anhalter Tor der Berliner Zollmauer von der Berlin Anhaltischen Eisenbahn Gesellschaft als Endpunkt der Bahnstrecke Berlin–Halle angelegt. Die „Anhalter Bahn“ verband Berlin mit dem Fürsten- bzw. Herzogtum Anhalt, heute Teil des Bundeslandes Sachsen Anhalt. Nur noch das Fragment des Portikus und der unterirdische S-Bahnhof erinnern an den einst weithin berühmten Bahnhof. Das bei den Luftangriffen der Alliierten auf Berlin zerstörte imposante Gebäude war vor dem Ersten Weltkrieg wichtigste Station für die Verbindungen nach Österreich Ungarn, Italien und Frankreich und wurde im Volksmund nur kurz „Anhalter“ oder „Das Tor zum Süden“ genannt.

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11. Tempodrom

Seit 1980 ist das Tempodrom ein Berliner Veranstaltungsort, zunächst als alternative Spielstätte auf der Westseite des Potsdamer Platzes in direkter Nachbarschaft der damaligen Berliner Mauer und von der Erbin und ehemaligen Krankenschwester Irene Moessinger ins Leben gerufen. Das neue Tempodrom Gebäude wurde nach Entwürfen von Doris Schäffler und Stephan Schütz auf dem Gelände des ehemaligen Anhalter Bahnhofs am Askanischen Platz errichtet. Das Dach erinnert an die Kathedrale von Brasilia von Oscar Niemeyer, ist an die Form eines Zirkuszelts angelehnt und bildet mit seinen futuristischen, weißen Formen einen Kontrast zu den Überresten des ehemaligen Bahnhofs. Die Grundsteinlegung war am 21. Mai 2000. Feierlich eröffnet wurde es mit der Verleihung des Europäischen Filmpreises am 1. Dezember 2001.

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X-Bergtour 12-18
X-Bergtour 12-18

12. Landwehrkanal

Der 10 km lange Kanal wurde zwischen 1845 und 1850 nach Plänen von Peter Josef Lenné erbaut, er folgte dem Lauf des ehemaligen Landwehrgrabens und sollte das Bauland in Kreuzberg und Neukölln entwässern sowie das Spree Hochwasser aufnehmen. Ein weiterer Aspekt war der Transport von Baumaterialien auf dem Wasserweg. Selbst für die Neubebauung des Potsdamer Platzes in den 1990er Jahren entlastete der Kanal den innerstädtischen Schwerlastverkehr. Durch die Oberschleuse an der Schlesischen Straße und die Unterschleuse im Großen Tiergarten lässt sich die Wassertiefe des Kanals regulieren, die im Schnitt etwa 2m beträgt. Die Uferbefestigungen sind durch die starke Belastung der Ausflugsschifffahrt beschädigt und müssen dringend saniert werden. Die Wege beiderseits des Landwehrkanals gehören zu den reizvollsten Spazierwegen in der Berliner Innenstadt, Großstadt und Ruhe wechseln einander ab und bilden immer wieder interessante Kontraste. Die schönste Ecke finden sich am Urbanhafen, hier mündete früher der mittlerweile zugeschüttete Luisenstädtische Kanal in den Landwehrkanal. Am Kanal finden sich viele Cafés und Restaurants, von denen man das Treiben an den Ufern beobachten kann..

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13. Park am Gleisdreieck

Mit der Eröffnung des Westparks am 31. Mai 2013 wurde der Park am Gleisdreieck, im Gegensatz zum neuen Berliner Flughafen, ein halbes Jahr früher als geplant komplett. Das jahrzehntelang für die Öffentlichkeit unzugängliche Areal am Gleisdreieck ist wieder in den Stadtraum integriert und kann vielseitig für Sport, Freizeit und Erholung genutzt werden. Gleichzeitig stellt der Park einen wichtigen stadtökologischen und stadtklimatischen Baustein der Berliner Freiraumkonzeption dar. Für die Bewohner der angrenzenden Quartiere, die Geschäftsleute, die am Potsdamer Platz oder im benachbarten Technikmuseum arbeiten, aber auch für Besucher und Touristen ist der Park gleichermaßen attraktiv. Mitten in der Großstadt kann man Abstand vom Alltäglichen gewinnen, neue Energie tanken, eine Runde laufen oder einfach nur relaxen. Ganz besonders gut gefallen hat uns die Ausführung des Kinderspielplatzes: Edelstahl und Holz, verbunden mit elastischen Kunststofftauen, unterbaut mit Holzschnipslen als weichem Untergrund, eine so bisher noch nie gesehene Anordnung!

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14. Technikmuseum

Das Deutsche Technikmuseum Berlin (DTMB) wurde 1983 zunächst unter dem Namen Museum für Verkehr und Technik eröffnet, den es bis 1996 trug. Das Museum sieht sich als Nachfolgeinstitution der über 100 technischen Sammlungen, die es in den vergangenen Jahrhunderten in Berlin gegeben hat, zuletzt der Sammlung aus dem ehemaligen Verkehrs- und Baumuseum (im Hamburger Bahnhof), hat mit über 25.000 m² eine große Ausstellungsfläche auf dem Gelände einer Eisfabrikation und des Anhalter Güter- und Postbahnhofs und wird von 600 000 Menschen jährlich besucht. Schwerpunkte sind vor allem der Wasserstraßen und Schienenverkehr in/um Berlin und in Deutschland, die Bier-, Schmuckproduktion und Energiegewinnung. Gegenüber dem Museum ist ein hoch gelegener S-Bahnhof mit der Gleiseinfahrt zwischen zwei Gebäuden, ein eher ungewöhnlicher Anblick ibs. bei dem dortigen Verkehrsaufkommen.

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15. Viktoriapark

Als 1920 Groß Berlin gebildet und in 20 Bezirke eingeteilt wurde, wählte man den Kreuzberg zum Namenspatron des südlichen Innenstadtbezirks, er bildet das Zentrum des Viktoriaparks. Der Name deutet es schon an: Auf der Spitze des 66 m hohen Berges steht das „Nationaldenkmal“ von Schinkel (1818-1821), das an die Freiheitskriege gegen Napoleon erinnern soll. Die Anlage des Wasserfalls läßt das Denkmal von unten noch viel monumentaler erscheinen, nachts wird illuminiert. Heute gewährt das Plateau nach nur 33 zu bewältigenden Höhenmetern weite Ausblicke in die Umgebung. Nebenan, hinter der Villa Kreuzberg, findet man ein kleines Tiergehege. Der Zugang zum Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain und zum Nationaldenkmal im Viktoriapark ist im Sommerhalbjahr tagsüber von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr möglich.

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16. Bergmannstraße

Die bunte und vielfältige Bevölkerungsmischung der Hauptstadt lässt sich gut bei einem Bummel durch die Bergmannstraße genießen. Die Einkaufsstrasse im Bezirk Kreuzberg bietet fremdländische Küche und viele andere exotische Genüsse, im Sommer erinnert das rege Treiben vor der Altbaukulisse an die Geschäftigkeit südländischer Städte. Auf dem Marheinekeplatz, den die Bergmannstrasse passiert, kann man in einer Berlin typischen Markthalle einkaufen. Nicht weit von der Bergmannstrasse, kurz hinter dem Mehringdamm, lockt der beliebte Viktoriapark. Dort liegt auch der Kreuzberg, nach dem der bekannte Bezirk benannt ist. Das Stadtviertel entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und ist seit 1964geschützter Baubereich. Die typische fünfgeschossige einheitliche Blockrandbebauung überstand Krieg und Kahlschlagsanierung, sehenswerte Zeugen der Vergangenheit sind die Bauten am nahen Chamissoplatz.

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17. Chamissoplatz

Der Chamissokiez ist heute eine Art Freilichtmuseum zum Thema „Berlin vor 100 Jahren“. Das Kopfsteinpflaster, die Laternen, mittlerweile ohne Gas, die Stuckfassaden, die verbotenen Neonreklamen, die hergestellten Balkone: Denkt man sich die Autos weg und Pferdefuhrwerke hinzu, hat man fast das alte Berlin, welches Heinrich Zille in seinen Zeichnungen und Fotografien noch in den Zwanzigern festhielt. Die Häuser im Chamissokiez wurden wie die meisten Berliner Mietshäuser der Arbeiterbezirke in der späten Kaiserzeit errichtet. Die sozialen Verhältnisse waren unbeschreiblich, die Häuser übervölkert, die sanitären Verhältnisse katastrophal. Aus dieser alten Zeit stammt auch das grüne Pissoir nur für Männer! Im Grunde lebte man hier in einem Slum, im ordentlichen Preußen hinter geschmückte Stuckfassaden gezwängt und in gemauerten durch enge Hinterhöfe jedoch schlecht beleuchtete und belüftete Steinhäusern übereinandergestapelt. Gelegenheiten zum Blick in die Höfe der Häuser sollte man nutzen, denn diese sind völlig unterschiedlich und zum Teil sehr stimmungsvoll. Aufgrund der furchtbaren Vorkriegszustände in den Hinterhöfen wollten maßgebliche Planer in beiden Teilen Berlins die alten kaiserzeitlichen Mietshäuser vollständig abreißen. Hier im Chamissokiez haben auch die Hausbesetzer ab Ende der siebziger Jahre dazu beigetragen, daß diese Straßenzüge original stehenblieben sind!

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18. Ziel: Marheineke Markthalle

Die Marheineke Markthalle gehört zu Kreuzberg wie der Fernsehturm zum Alexanderplatz. Die Markthalle blickt auf eine lange Geschichte zurück, genauso wie das lebendige Viertel rund um die Bergmannstraße. Auf 3.000 m² werden Fleisch, Käse, Milch, Brot, Fisch, Säften, Obst, Gemüse und Blumen angeboten. An den Ständen gibt es regionale Bioprodukte wie auch internationale Feinkost. Den Hunger vor Ort kann an vielen Imbissen, gemütlichen Cafés oder im Restaurant Matzbach stillen. Hochkarätige Kunstausstellungen und der Radiosender multicult.fm machen die Markthalle auch zu einen kulturellen Erlebnis. Öffnungszeiten: Mo-Fr 8:00 – 20:00 Uhr

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Quellen Text und Tour: berlin.de, berliner-stadtplan.combethanien.de, gruen-berlin.de, visitberlin.dewikipedia.de

Aufnahmen EOS M mit EF-M 11-22 IS STM alle unbearbeitet

© Aufnahmen slowfoto.de  © Text Anjes Zehner

slowfoto KW 01 2014

Berlin Festival of lights 2013

unser Favorit
21:45 Favorit vom Tourguide, danke!
mit DxO View Point 2 korrigiert
Korrektur mit DxO View Point 2

Bilddaten:

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-M 11-22 mm 1:4-5.6 IS STM
– Programm: [Nachtaufnahme ohne Stativ] 4 Aufnahmen in Folge
– Blende: F5.6
– Belichtungszeit: 1/25sec
– Empfindlichkeit: [ISO 3.200] entspricht ISO 400 verrechnet
– Belichtungskorrektur: keine
– Brennweite: 11mm
– Entfernung: zentraler AF
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: oben ooc – unten begradigt – TOP

Der slowfoto Blog hatte bisher 131.000 Aufrufe.
Allen slowfoto FreundInnen einen guten Rutsch und viel
Gesundheit, Glück und Zufriedenheit im neuen Jahr!

© slowfoto.de

BERLIN illuminiert und zu Fuss

Berlin Festival of lights 2013

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Bilddaten:

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-M 4.5-5.6 11-22mm IS STM
– Programm: [Nachtaufnahme ohne Stativ]
– Blende: F 5.6
– Belichtungszeit: 1/8 bis 1/30sec
– Empfindlichkeit: [ISO 10.000 bis 12.800]
– Belichtungskorrekturen: keine
– Brennweiten KBÄ: 18-35
– Entfernungen: zentraler AF
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: unbearbeitet – TOP

Berlin wurde im Oktober 2013 viele Tage lang an 70 illustren Plätzen illuminiert, als weltweit größtes Licht-Spektakel, das viele Zuschauer begeistert: Ich habe noch nie so viele Fotostative in Eintracht vor oder zwischen den Zuschauern gesehen wie hier.

Mein extrem handliches Equipment bestand nur aus der EOS M plus stabilisiertem Superweitwinkel. Alle Aufnahmen wurden im der Programmautomatik [Nachtaufnahme ohne Stativ] erstellt, d.h. vier aufeinander folgende Aufnahmen werden in kurzer Zeit zu einem besonders dynamischen und rauscharmen Bild zusammengerechnet. Das Stativ blieb wieder mal zuhause, und zum besseren Vergleich sind die Aufnahmen unbearbeitet, also out of cam (ooc)!

Wir starteten am Hotel Adlon und Gendarmenmarkt, sahen den Berliner Dom und das Brandenburger Tor und viele andere Sehenswürdigkeiten wie Alex und Potsdamer Platz als Projektionsflächen für die fantastischen und fortwährend wechselnden Laserilluminationen.

(c) http://www.slowfoto.de/

slowfotonews KW 43 2013

Berlin Festival of lights 2013

Potzdamer Platz
Potzdamer Platz

Bilddaten:

– Kamera: EOS M
– Objektiv: EF-M 4.5-5.6 11-22mm IS STM
– Programm: [Nachtaufnahme ohne Stativ]
– Blende: F 5.6
– Belichtungszeit: 1/10sec
– Empfindlichkeit: [ISO 4.000]
– Belichtungskorrekturen: keine
– Brennweiten: 22 effektiv = 35mm KBÄ
– Entfernungen: zentraler AF
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: unbearbeitet – TOP

Berlin wurde im Oktober 2013 viele Tage lang an 70 illustren Plätzen illuminiert, als weltweit größtes Licht-Spektakel, dass viele Zuschauer begeistert: Ich habe noch nie so viele Fotostative in Eintracht vor oder mitten in den Zuschauern gesehen wie hier. Mein extrem handliches Equipment bestand nur aus der EOS M plus stabilisiertem Superweitwinkel, alle Aufnahmen wurden im der Programmautomatik [Nachtaufnahme ohne Stativ] erstellt, d.h. vier aufeinander folgende Aufnahmen werden in kurzer Zeit zu einem besonders dynamischen und rauscharmen Bild zusammengerechnet. Das Stativ blieb wieder mal zuhause, und zum besseren Vergleich sind die Aufnahmen unbearbeitet, also out of cam (ooc)!

Hier eine Aufnahme von 23:30 am Potsdamer Platz, wie viele andere Sehenswürdigkeiten als Projektionsfläche für die fantastischen und fortwährend wechselnden Laser Illuminationen. Die Aufnahmereihe wird noch fortgesetzt 🙂

(c) http://www.slowfoto.de/