FAQs: Eine Kamera kaufen

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild!

absolut wasserfeste und ökologisch unbedenkliche dSLR mit 100fach Zoom

Frage: Welche Kamera ist die richtige für mich?

Fotografieren kann heute Jeder: Händys bieten mit aktuell >8MPI genügend Potential für DIN A4 Ausdrucke, denen man die Herkunft kaum ansieht. Richtig eingesetzt, sind bei brauchbarem Licht und entsprechenden Blickwinkeln Händy Aufnahmen von denen aus >richtigen< Kameras nicht oder nur schwer zu unterscheiden. Und genau darum geht es:

Womit soll ich fotografieren?

vor dem Kauf oder nach dem Fehlkauf

In meinem dritten (ab Herbst 2015) mittlerweile nur 212g leichten und im mumbi case geschützten iPhone 6+ steckt ein kleiner 1/2,9-Zoll-Sensor (4,9×3,7mm) im 4:3-Format mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 × 2448), die eingebaute f4,15mm Optik hat eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 Millimetern, das entspricht einem Cropfaktor von 6,99 und zudem eine unveränderliche, weil offene Blende mit der Lichtstärke von F2.2. Wirklich sinnvolle Ergänzungen sehe ich in einem kleinen Stativ für längere Belichtungen (bei Nacht etc.), Vorsatzlinsen wie Fischaugen oder Weitwinkel halte ich für optische minderwertige Spielereien, Televorsätze entbehren der Qualität. Für weitere Bildwinkel steht die hervorragende on board Panorama Funktion zur häufigen Verfügung, sie ist vor allem horizontal blitzschnell und unschwer einzusetzen. Meine präferierten Apps sind [Camera+] für einstellbare Parameter und [CameraNoir] für Schwarz-Weiss, vor allem wegen SW-Live Betrachtung, exakte Bildbearbeitung erfolgt am 13„ MacBook oder 27„ iMac. Wer gerne filmt, hat andere Ansprüche hinsichtlich Stereo Mikrofon und Halterung, dazu kann ich wenig sagen, meine Clips sind kurz und meist auf wenige akustische Situationen bezogen, die auch monaural wirken. Der interne Stabilisator des 6+ arbeitet sowohl bei Film- wie Fotoaufnahmen und das sehr effektiv. Das 6,8×12,3cm oder diagonal 5,5„Retina Display (1.920×1.080 HDTV) löst hervorragend detailliert und farbtreu auf (<400ppi) und war neben der bildstabilisierten Kamera einer der wesentlichen Anschaffungsgründe, wenn man vom dicken Akku absieht. Nach bald 10.000 Aufnahmen möchte ich mich ungern vom 6+ trennen und eine Kompakte mit kleinem Sensor, ausgenommen unter Wasser oder mobil, kommt nicht mehr in Frage, zu sehr spielen mobile Dienste mittlerweile eine liebgewonnene Rolle. Ich habe das 6+ wegen der Fotografie gekauft, zum Telefonieren würde das kleinere 6er völlig reichen. 

Der nächste Sensor der Begierde ist für mich der sogenannte >Crop< mit etwa hälftigen Voll-Format (ca. 12x18mm) und mittlerweile >18MPI, angeboten in zahllosen Systemkameras ohne Spiegel oder auch zierlichen dSLR mit ebensolchem Sucherbild bis hin zu großen und schwereren Gehäusen wie denjenigen mit Vollformat Sensoren. Nach vielen 3-stelligen EOS habe ich lange und gerne mit der 410g leichten und winzigen Canon EOS M mit dem EF-M 2.0 22mm (=35mm KBÄ) verbracht, einer System Kamera mit neuen M-Objektiven (11-22mm IS!) oder auch diversen Adaptern für viele Gläser dieser Welt einschließlich aller Canon EF und EF-S Objektive. Bemerkenswert der per Fingerwisch über den ganzen Bildschirm verschiebbare punktuelle und schnelle AF (auch mit Hilfslicht) oder auch seine Nachführung, wenn einmal auf ein Gesicht oder Objekt platziert! Die Leistung heutiger Crop Sensoren samt schnellen Prozessoren und guter Firmware ist untadelig, die super kleinen Pixel fangen bauartbedingt allerdings früher an zu rauschen als die größeren der Vollformate (VF).

Mein dritter und auch nicht mehr taufrischer VF Favorit aus 2012 ist die mit dem lichtstarken F1.8 f28mm Weitwinkel und 1.163g noch relativ leichte Canon EOS 6D, die ich gerne als Nachteule bezeichne, weil Aufnahmen bis ISO 12.800 unschwer möglich sind, sie ist der Vorläufer der EOS 5D III. Mit den neuen recht preiswerten (EF und EF-S) STM Objektiven ist man für beide Sensorformate gut bedient, es müssen nicht nur die L Versionen und die in zweiter Generation sein, obwohl gerade diese Gläser sowohl alters- als auch wertbeständig bleiben, aber auch richtig Geld kosten. Die mittlerweile möglichen kamerainternen Korrekturen auch alter EF Gläser erbringen fototechnische Leistungen, die man früher nur mit aufwändiger Nachbearbeitung (DxO) erzielen konnte, auch mein EF 20-35 von 1993 ist dabei! Soviel zu meinen persönlichen Tipps zur Anschaffung und jeweils durch jahrelange positive Anwendung gesichert. Sicher gibt es viele Alternativen, man muss sich im Leben auf bestimmte Bedürfnisse konzentrieren und das ist gut so.

Fehler, die tunlichst zu vermeiden sind:

man kauft nie nur eine Kamera sondern ein vielfältiges System

Eine Kamera wegen eines Testberichts kaufen, die man nicht einigermaßen kennt. Oder zu glauben, dass eine neue teurere Kamera in der Aussage bessere Aufnahmen macht! Ist ein Händy vorhanden, lernt man einfach und zunächst, damit wertere Bilder zu erstellen! Die Touchscreen Bedienung i.V.m. >wysiwyg< (what you see is what you get) ist eine hervorragende Übung für die Komposition von Aufnahmen, die so einfach mit einer >richtigen< Kamera und optischem Sucher nicht möglich ist. Die Panorama Funktion erweitert den Aufnahmewinkel nach Belieben. Echte Teleaufnahmen sind nur mit mehr als einer eingebauten Festbrennweite möglich, auch diese Entwicklung hat begonnen.

Wird der Wunsch größer nach schnelleren Bodies (bis 20 Aufnahmen pro Sekunde, viel wichtiger ist aber die Präzision des nachführenden AF) und anderen Brennweiten (um den Mond formatfüllend aufzunehmen, benötigt man >f600mm), sollte man zunächst geeignete Fotokurse besuchen und/oder mit Ausrüstungen von Freunden ein paar Bilder machen. In ein Fotogeschäft und mit der 30-fach Zoom Kompakten wieder nachhause gehen kostet Geld, das völlig falsch investiert wurde, auch wenn der Rabatt noch so verlockend erscheint. Nichts spricht gegen eine neue Kamera zum sog. Straßenpreis, die schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, im Gegenteil. Auch gebrauchte Objektive kann man im guten Fachhandel kaufen, hilfreich ist dabei ein zeitlich befristetes Rückgaberecht. Oder man kauft von zuverlässigen Quellen.

1-Knopf Bedienung, falls bei Automatik überhaupt nötig

Wichtig ist, dass die Kamera den Nutzer nicht überfordert: Wer das Automatik-Programm oder die Motiv-Automatiken liebt, kann sich in Ruhe der Komposition widmen, der Tüftler reizt die angebotenen Möglichkeiten so weit aus, dass er auch für kritische Situationen schnell geeignete Voreinstellungen parat hat, weil er damit vertraut ist! Beide Anwender können tolle Aufnahmen schießen, die sich sicher unterscheiden.

Wer zuhause mit Windows arbeitet, hat die Qual der Wahl für das Händy :-), der Mac Anwender wird aus guten Gründen ein iPhone vorziehen, weil viele Möglichkeiten sehr gut auf das Betriebssystem iOS abgestimmt sind.

Wer mit sehr guten fototechnischen Ergebnissen und schnellen Kameras liebäugelt, ist auf dem Markt der sog. Spiegellosen unterwegs, wegen der ungeheuren Vielfalt gibt es keine verlässliche Kaufempfehlung, der Unterschied zur Spiegelreflex (SLR) ist der elektronische gegenüber dem optischen Sucher, wenn man von der meist langsameren LiveView Aufnahme einer dSLR absieht. Es lohnt dabei exakt zu wissen, was man nicht benötigt, neue Bodies und vor allem neue Gläser sind im oberen Ausgabenbereich angesiedelt. Aber auch wertige Vollformat Objektive kosten oft mehr als die für Crop Sensoren, beide Sensorgrößen sind bei den Spiegellosen aber vertreten. Vor der Entscheidung lohnt es, einmal alle möglichen Wünsche hinsichtlich Body und Objektiv-en samt weiterem Zubehör hochzurechnen! Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass nicht die teurere Kamera die eigenen Aufnahmen verbessert, der gewiefte Fotograf aber auch mit billigem Gerät bei gutem Licht ausdrucksstarke Bilder erhält! Das Foto entsteht im Kopf zwischen den Ohren, die Kamera ist nur der Kopierer, den man auch falsch bedienen kann 🙂

was raus muss wird ordentlich entsorgt 🙂

Fragen vor der Anschaffung:

  • reicht eine feste Brennweite oder will ich mehrere (Händy <-> Systemkamera mit Wechseloptiken)
  • brauche ich GPS, leichtes Gewicht, mobile Daten, Zeitlupe –raffer, Gesichtserkennung, LiveView, Video, Pano (-> Händy)
  • will ich den optischen Sucher, punktgenauen Autofokus, Nachführ-Autofokus, hohe ISO Bereiche, das größere Gehäuse, auch für externen Blitz (-> dSLR)
  • will ich Objektiv Fehler bereits bei der Aufnahme korrigieren (-> dSLR)
  • wie viel Gewicht will ich maximal mit mir herumtragen
  • muss es eine schnelle Kamera für Sport mit >5 Bildern/sec sein
  • muss es eine Vollformat Kamera sein (dSLR <-> Spiegellos)
  • kann ich mit dem elektronischen Sucher leben (-> Spiegellos)
  • muss es zwingend ein aktuelles Modell zum empfohlenen VK sein
  • Neukauf: wie gut ist der Garantie Service (???)
  • gebraucht resp. nach der Garantiezeit: Wer repariert zuverlässig 🙂

Fazit: Schnell gekauft ist nur dann richtig, wenn man genau weiß was! 

Kauf: kein X für ein U vormachen lassen

my10Cents:

Hinsitzen, nachdenken und vergleichen

Bei gutem Licht hat mein iPhone 6+ eine ebenso gute Farbwiedergabe wie die der EOS 6D, zudem eine fast perfekte Belichtung samt automatischem Weißabgleich und das alles ist zuvor sehr gut sichtbar. Alles in allem eine fantastische Kamera, aber es gibt immer Situationen, für die ich eine dSLR brauche: Meine 6D ist viel schneller und funktioniert viel besser im Dunkeln! Bei schwachem Licht reduziert das 6+ in der [Kamera] App die Farbsättigung, um das Rauschen zu verringern. Langzeit Belichtungen mit dem iPhone bei wenig Licht und niedrigen ISO Wert kann man auf dem Stativ mit der [Camera+] App erstellen, hier ist die 6D bei ISO 12.800 aus der Hand wegen Pixel- und Sensorgröße weit überlegen, zudem bietet sie relativ kurze Belichtungszeiten. 

Meine 6+ bietet >nur< ein KBÄ 29mm Objektiv, welches schlicht zum Turnschuh erzieht, dabei ist der Lerneffekt riesig. Sie verfügt sowohl im Standbild- als auch im Videomodus über eine effektive Stabilisierung. Fischauge, (Super-) Weitwinkel,Tele- oder Zoomobjektiv bedürfen der dSLR-Kamera, die mannigfach Vorsatzlinsen für das 6+ sind so billig wie trist! Die extrem kurze Brennweite von nur f4,15mm bringt trotz Offenblende F2,2 eine enorme Schärfentiefe, alles Ferne ist ebenso wie die geringe Tiefenschärfe der 6D vorbehalten. Das iPhone ist als Gehäuse eine Bauhaus Schlichtheit, die man mit ungeeignetem Case verunstalten kann.

Mein iPhone ist immer dabei, auch wenn ich die 6D benutze: Für die schnelle Nahaufnahme, das Panorama, den Blick aus der Bodennähe oder aus einem begehrten Winkel oder wenn das Foto auch mit den GPS Daten versendet werden soll. Das 6+ ist zudem als Fernsteuerung für die 6D einsetzbar. Beide können sich ergänzen aber nicht ersetzen.

Nach dem Ausflug in die Welt der Fotografie mit dem iPhone 6+, der ersten spiegellosen und fast komplett über den Touch Screen bedienbaren EOS M und der ISO starken Vollformat EOS 6D noch ein paar Gedanken in die Zukunft:

perfekt eingekauft und zusammengestellt, ready to

Was wird sich ändern?

* Die dSLR wird über kurz oder lang vom Markt der Spiegellosen überholt, weil ohne Spiegel zwar ohne optischen Sucher, aber auch weniger limitierende Mechanik und erweiternden LiveView bedeutet,
* dabei wird der elektronische Sucher immer besser ausgestattet
* und der Autofokus funktioniert über den gesamten Sensor, nicht nur mit wenigen Sensoren oder deren Bündelung in Gruppen bzw. sogar über einen zweiten Sensor,
* die nachgeführte Gesichts- oder Motiverkennung wird zur unabdingbaren Notwendigkeit,
* um in Verbindung mit dem hochpräzisen Autofokus auch Bewegtes sicher abzubilden
* und der elektronische, besser lautlose Verschluss wird wichtiger als der mechanische,
* wodurch sich die Bildfolge sich auf bis zu 20f/sec auch im Vollformat erhöht
* und die ISO Werte dank großem Sensor und schnellerem Prozessor samt adäquater Firmware neue Höhen erreichen.

und zum Schluß einen guten Café

Zukunft? Nein, SONY verkauft die A9 bereits für knapp unter 5k€ 😦  aber vielleicht wird es nur ein weiteres iPhone mit zwei KBÄ Festbrennweiten f27/54mm F1.8/2.4 🙂

(c) slowfoto.de 

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Canon EOS M3 – erste Eindrücke

Ein erster Vergleich:

Nach bald drei erfreulichen Jahren mit der EOS M, i.V.m. den drei bildstabilisierten M Zoomen 11-22 18-55 55-200 und dem lichtstarken M 2.0 22 STM und vielen anderen EF sowie EF-S sowie Samyang, Sigma und schließlich Minolta Rokkoren mit dem jeweiligen Mount Adapter, habe ich die mittlerweile nicht mehr ganz taufrische EOS M3 zu einem ausführlichen Test erhalten.

von oben
von oben

An sich ein Grund zur Freude, denn wirklich neuen Ideen oder Produkten stehe ich neugierig im Sinne des Wortes gegenüber, weshalb der Test zunächst ein ganz persönlicher Vergleich alt (EOS M) gegen neu (EOS M3) ist.

von vorn
von vorn

Pro EOS M:

Sie ist in meinen Augen eine ausgesprochen elegante und haptisch kleine Kamera ohne Ecken oder Kanten, die der Hand schmeichelt. Die Bedienung ist entweder (auto) mit Motiverkennung und damit hinreichend auch für nur >Knipser< ausgelegt, aber auch der ambitionierte Anwender findet in den gelungenen und bei Canon zum ersten Mal konsequent Bildschirm geführten Menüs, wenn man ein Smartphone kennt und mag, jede Menge an Einstellungen und Wahlmöglichkeiten für manuelle Eingriffe. Oder anders ausgedrückt, das Handling ist, einmal mit dieser neuen Strukturen vertraut, recht einfach und schnell zu bewerkstelligen. Entgegen vielen Veröffentlichungen ist der AF, und das von Anfang an, schneller als der im Live View einer EOS 5D II, also ausreichend und vor allem präzise für slowfotografische Motive. Vom Design her wie in der mechanischen Ausstattung ist die EOS M eher schnörkelos konzipiert, sie verzichtet auf einen integrierten Blitz, an dessen Stelle das sehr ordentliche Stereo Mikrofon plaziert ist.

Contra EOS M:

Bauartlich bedingt fehlt der optische Sucher, bei vollem Licht von hinten wird es manchmal etwas kritisch, ebenfalls bei über Kopf oder Bodenaufnahmen, weil der Kontrollbildschirm fest eingebaut ist. Etwas Abhilfe schafft hier die Erhöhung der Helligkeit der Anzeige respektive die kleine RC6 Fernauslösung. Zudem lassen sich über Kopf Aufnahmen, wie bei der dSLR auch, durchaus ohne direkte Sicht erstellen, Weitwinkel Objektive vorausgesetzt. Der AF ist für präzise Nachführung oder Sport definitiv nicht geeignet, dafür gibt es schnelleres Gerät auch mit höherer Bildrate als 4F/s! Fernaufnahmen mit Utility funktionieren trotz anders lautendem Bericht in der Bedienungsanleitung nicht.

Pro EOS M3:

Sie ist etwas größer als die EOS M und liegt mit dem kleinen Wulst für Mittel- und Ringfinger deutlich sicherer in der rechten Hand, auch die rückwärtige Daumenauflage trägt dazu bei. Canon hat die Menüführung durch drei Drehräder auf der Kamera geteilt, horizontal die Programmwahl (11) und Belichtungskorrektur (-3 bis +3 in Drittelschritten) für den Daumen und um den Auslöser ein endlos Rädchen für den Zeigefinger, um Blenden- oder Zeitwerte auf dem Display einzustellen oder in der Bildbetrachtung zu springen. Die rückwärtige Wippe ist links oben um ein 4. Knöpfchen mit Stern zum manuellen AF Set ergänzt, rechts oben kann der Bildschirm mit der 5/10-fach Lupe zur Kontrolle bedient werden. Die EOS M3 richtet sich eher an den aktiven Fotografen, der gerne eigene Einstellungen händisch vornimmt, so kann die M-Fn Taste z.B. mit der Fokus Nachführung belegt werden, igs. lassen sich drei Tasten programmieren. Zudem ist der elektronische Aufstecksucher EVF-DC1 eine hervorragende Ergänzung zum Bildschirm resp. die WIFI Option zur Kamera Fernbedienung mit dem Android Smartphone, Fernaufnahmen mit dem iPhone funktionieren leider nicht!

Contra EOS M3:

Die eher kantige Gehäuseform wirkt an manchen Stellen aufgesetzt wie z.B.  an der Daumenauflage. Der nach unten im Winkel verstellbare und nach oben klappbare Bildschirm wirkt nicht wie für die Ewigkeit gebaut, das gleiche gilt für den weit heraus springenden eingebauten Blitz. Der AF erscheint mir nicht wirklich schneller als bei der EOS M mit meinen Einstellungen, die Präzision ist vergleichbar hoch.

von hinten
von hinten

Erstes und kurzes Fazit:

Der Design Enthusiast freut sich über den aufgeräumten und elegant geformten 299g Body der EOS M und findet die einstellbaren technischen Werte mit dem Tipp- und Wischfinger in den Bildschirm Menüs. Der optisch kleinere 3Zoll Bildschirm bietet eine 4,4 x 6,4cm Anzeige. Die mit dem Sternchensymbol am rückseitigen Rad vorfokussierten Aufnahmen eher ruhiger Motive sind in den Programmen P Tv Av M untadelig bis hin zu genialen Nachtaufnahmen ohne Stativ. Das Auslesegeräusch ist leiser, die Akkulaufzeit länger.

Der versierte Fotograf freut sich über die dSLR ähnliche Bedienung des 365g Bodies der EOS M3 mit der 4,3 x 6,3cm Anzeige auf dem etwas größeren und weithin verstellbaren 3Zoll Bildschirm. Der schnelle Zugriff in die Einstellungen und Menüs erfolgt über eindeutig definierte Drehrädchen und bezeichnete Köpfchen. Die vielen Optionen bei der Aufnahme, auch mit elektronischem Sucher oder über WLAN Steuerung, kommen einer vergleichbaren dSLR Nutzung sehr nahe. Das Auslösegeräusch ist lauter, die Akkulaufzeit kürzer.

von unten
von unten

©slowfoto.de

Sardiniens West- und Nordküste (2)

Sardegna – die Insel mit runden und spitzen Felsen – eine kulinarische und kulturelle Reise mit dem Wohnmobil, dem PKW und zu Fuß 

naturschöne Strassen
naturschöne Strassen

Tag 17 Wie erwartet, machen die vielen Kids der neuen Nachbarn schon sehr früh lautstarke Verkehrsübungen, egal wir sind sowieso wach fahren dann mal lieber 150km wie geplant weiter: Über die S131 nach Orestano und zum Campingplatz www.senarrubia.it – einem sehr großen Pinienwald mit (noch) wenigen Campern oder Zelten und vielen Mobilhomes, die unregelmäßig über den Platz verteilt sind. Das Restaurant ist im klassischen Hüttenzeltstil ist wie schon gehabt, das riesige und saubere Schwimmbecken liegt on top direkt am Meer, wo alle Bäume sturmbedingt landeinwärts geknickt sind.

mal nicht zerschossen
mal nicht zerschossen
nicht essbare Faserbälle
nicht essbare Faserbälle
dafür aber in Massen
dafür aber in Massen
vom Winde
vom Winde
geweht
gedreht

Am ellenlangen Strand entlang gibt es etwas Bebauung und am Ende der parallelen Straße ein einsames Restaurant, welches 12 Monate geöffnet ist (besser es liest sich so) und abends ab 19 Uhr Küche bietet, wobei der Campingplatz ab 20 Uhr für Fahrzeuge geschlossen ist. Also war ein Einkauf angesagt:

Vorsicht Baustelle
Nicht nur in Orestano oft gesehen: Vorsicht Baustelle
wer ist hier wichtig?
wer ist hier wichtig?
große Marken
große Marken – mal ohne filu ferro
klasse Qualität
Melina Bruno Sarda – Qualität der ersten Klasse
zum Verzehr fertig
zum Verzehr fast fertig
Freja und Frizzi
Frizzi und Gaja

Nach einem ausgiebigem Rundgang im Zentrum von Orestano gab der Supermercado von den Melina Steaks (Rasse Bruno Sarda ähnlich Bue Rosso) über Gemüse und mehr ein abendliches Festmal her, und Gaja, die alte Campingplatz Hündin, bekam die Abschnitte. Wegen abendlicher Kälte haben wir uns später ins geheizte WoMo verzogen. Wir schliessen auch Freundschaft mit Gajas kurzbeinigem Begleiter Frizzi. Beide Hunde haben kein einziges Mal während unseres Aufenthaltes gebellt! Die letzte nichtgefundene Stechmücke quält mich in der Nacht!

Tag 18 Der Morgen beginnt mit einem kräftigen Schauer, ab 8:30 mit ebensolchem Sonnenschein bei 16 Grad draußen. Nach kleinem Frühstück (Alici Filetti marinate in grüner Salsa) erwischt mich die Hexe beim Bücken, dennoch folgt ein langsamer Strandspaziergang mit drohendem Wetter, das sich dann doch der kräftigeren Sonne ergibt. Mit einigen Wärmflaschen kämpfe ich gegen die Hexe an, in Kombination mit IBU 800, weil die eigene Hinterachse so weh tut, der Gesunde hat tausend Wünsche…

Ruine aus dem 2. Weltkrieg
Ruine aus dem 2. Weltkrieg
Strand Gut?
Strand-Gut?
unbekannt aber schön
unbekannt aber schön (und mit ca. 8mm sehr klein)

Tag 19 wird zum großen Ausflug: An der Küstenstraße über Christano, Bosa nach Alghero, dann nach Sassari und über die S131 schnell zurück. Bosa ist ein herrliches Hafenstädtchen mit quirliger Altstadt, engsten Gassen und vielen Touris. Alghero ist groß, hat eine Altstadt am Hafen mit langer und schöner Promenade, wir suchen auf Empfehlung unseres Frankfurter Italieners und finden Al Fico (keine Homepage) mitten in der Altstadt, mit Hilfe eines Einwohners, der in Darmstadt gearbeitet hat und gut deutsch spricht, mittlerweile wohl unter neuer Führung: Der Chef macht auffällig Aquise, der angewiesene Tisch ist für drei Personen zu klein, der Oberkellner mal wieder desinteressiert, die Weinberatung nervt ihn (Hauswein nee, wir suchen mal lieber selbst aus), die Küche hingegen ist richtig gut, das Trinkgeld geht damit aber auf null €! Wer schon in der Vorsaison keine Lust hat, sollte das dem Gast nicht zeigen, sondern zuhause bleiben.

Dauerparker mit Gesellschaft
Dauerparker mit Gesellschaft in Bosa
von der Hafenpromenade aus
Alghero: Blick von der Hafenpromenade aus
und diese entlang
und diese entlang
präzise Werbung
präzise Werbung
(zu) viele Eissorten
und (zu) viele Eissorten
wer die Wahl hat...
wer die Wahl hat… e tante altre marche
Gasse in der Altstadt
ruhige Gasse in der Altstadt
die Vinothek S&M
die Vinothek Sella & Mosca

Camparis erworbenes Weingut http://www.sellamosca.com/ Sella & Mosca, eigentlich ein altes und kleines Dorf mit Kirche, veranlasst zum Einkauf, Sassari feierte eines der vielen Feste mit gesperrter Innenstadt, weder Bäcker noch Polizistin wissen den Fußweg zum Duomo, so dass wir nach einem leckeren Porchetta Brötchen den schnellen Weg zum Campingplatz vorgeziehen. 20:05 ist die Zufahrt schon geschlossen, die Rezeptionistin in der Bar hilft aus, wir bedanken uns mit Caffée, Frizzi und Ichnuga zum Sonnenuntergang…

Fritz ist müde
Frizzi ist müde
und die Sonne auch
und die Sonne auch

Tag 20 Knatsch mit der Putzfrau, die wie gestern den Eingang zum Sanitärbereich Frauen blockierte und auf die Männertoiletten verweist: 9 Uhr vormittags ist zum stundenlangen Putzen einfach die falsche Zeit, basta! Geht doch auf anderen Plätzen auch, wenn die Camper duschen und mehr wollen. Es ist unser letzter Tag hier, mit tollem Frühstück im Freien, was wir für ganz wichtig im Urlaub erachten.

wie ein König
wie ein König

Der lange Strandspaziergang nach Norden zeigt angelandeten Quallen von der Größe runder Pfundbrote, um die wir einen Bogen machen, auch aus Gründen des Gestanks.

Nase zu und schnell vorbei
Nase zu und schnell vorbei

Die Flamingos sind heute in absoluter Nähe und gut zu beobachten und zu fotografieren wie auch der Sonnenuntergang! Zum Abend dann noch einen dieser himmlischen (weil nicht Bio sondern einfach nur frisch) regionalen Salate von der Insel und früh ins Bett!

3 von Vielen
3 von Vielen

Tag 21 Ab 7 Uhr auf und eine Million Tauben hören und sehen! Es geht es weiter nach Norden: Erst die 131 bis zur Nuraghe Losa http://www.nuraghelosa.net für 4€ an der Rezeption mit den ersten sauberen und vollständigen Toiletten der Insel, samt Lavazza im Angebot und auf dem gepflegten Grundstück in Ruhe umher zu gehen, innen im Haupthaus mit Beleuchtung plus Aufstieg zur verbliebenen Kuppel, einfach irre, was und wie damals gebaut worden ist.

Losa von oben
Losa von oben
von innen
Haupthaus von innen
von außen
von außen
von weiter weg
von weiter weg
Losa
Panos von Losa
im Haupthaus
im Haupthaus
von oben
von oben nach Norden
wie vor
wie vor nach Süden

Die anschließende Fahrt auf kleinen Straßen ist landschaftlich ein Traum,

da wollen wir hin
da wollen wir hin

ein Supermarkt bot außer unserem üblichen Einkauf auch phänomenale 400g Tonno Steaks, die wir mit Fenchel Paprika Gemüse plus leckerem Knacksalat genossen haben, samt Rosé,

Lust?
Lust?
Grünzeug die Menge
plus Grünzeug die Menge

auf dem Campingplatz http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g776126-d1188131-Reviews-Camping_Baia_Blu_La_Tortuga-Aglientu_Province_of_Olbia_Tempio_Sardinia.html in Vignola Mare!

zzz
Baia blu

Der ist voll kommerziell aber wunderschön gelegen und leider ohne Mülltrennung, einem absolutem >nogo< bei diesen Menschenmassen, der Lauf am Strand mit Sonnenuntergang ein Traum, ein Älterer hatte sogar eine Melodie auf der Panflöte gespielt. Unsere Suche nach einer Tankstelle ohne Card war bisher erfolglos, für Tanken mit Service resp. Barzahlung will man ca. 15 Cent/L mehr! Der Preiskorridor für Diesel liegt damit bei €1.40 bis €1.70, für die komplette Inselrunde haben wir fast eine 120l Tankfüllung gebraucht.

Hausbau am Sandweg
Hausbau am Sandweg
Einschläge gibt es viele
Einschläge gibt es viele
und runde und spitze Steine
und runde und spitze Steine
in fast unberührter Natur
recht neuer Torre in fast unberührter Natur
und alte Zeugen
und alte Zeugen

Tag 22 der Weg führte zum neugebauten Torre gegenüber, auf einer herrlich vorgelagerten Halbinsel mit Blick auf den Strand des winzigen Dorfes am Rande des Campingplatzes. Zurück, Einkauf oder Restaurant zugunsten im Freien vor dem Camper, für morgen einen Punto gemietet zu einer Tour mit kleinem Gefährt im hohen Norden, dort wo die Strassen für Camper ausdrücklich gesperrt sind.

Tag 23 Um 7 Uhr aufstehen, um 10 werden wir abgeholt nach Santa Teresa, von dort mit einem fast neuen Punto Street Diesel knapp 200km mit igs. 10l S/bf Verbrauch entlang der Küste gefahren, beginnend mit dem Capo Testa http://de.wikipedia.org/wiki/Capo_Testa

Doppelstecker
Doppelstecker

weiter nach Palau und zum Capo und zur Roccia dell`Orso http://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g187879-d195163-Reviews-Roccia_dell_Orso-Sardinia.html mit Aufstieg,

orso
Roccia dell`Orso im Detail
orso
wie vor
von dort kamen und kommen die Schiffe her
von dort kamen und kommen die Schiffe her
orso weiter
Roccia dell` Orso weiter,
orso vom Landesinneren aus
vom Landesinneren aus
und nach Sonnenuntergang
und nach Sonnenuntergang

nach Porto Cervo in einer Kurve mit herrlichem Ausblick vor Cappricioli auf die Bucht in der Bar Terrassa Rosa furmierten Lachs und Meeräschenrogen gegessen und zwei Weine von Vigne Surrau (Branu und Barriu) gekostet und später dort in Arzachena auch gekauft

alte Olivenbäume und neue Reben
Vigne Surfau – alte Olivenbäume und edle Reben
das neue Weingut
das neue Weingut
die Vinothek mit aller Auswahl und bester Beratung
die Vinothek mit aller Auswahl und bester Beratung

und weiter nach Porto Rotondo, über das Innland (Gräber) nach La Marmorata, einer noch nicht von den Urlaubern besiedelten Geisterstadt, und schließlich in Santa Teresa`s historischem Zentrum eingekauft und den Punto (€60 pd!) zurückgegeben und im dicken DB Taxi zurückgefahren worden. Herrliches Abendessen im Freien, Ginepro ist Wachholder (Gin) und auch am Schinken sowie an der Haustüre, wie uns die freundliche Mitarbeiterin im Supermarkt erzählte… Ein weiterer erlebnisreicher und hochinteressanter Urlaubstag für uns, weil wir mit den Punto auch dort unbeschwert fahren konnten, wo es für WoMos untersagt war und sich natürlich nicht etwa alle daran gehalten haben. Zum Abschied vom Platz gibt es noch einen Rosé brut 12,5 von Surrau, sicherlich eines der besten Weingüter und von uns umgehend auch so eingestuft: http://www.vignesurrau.it/default.asp?selflang=de

zzz
Platz 666 mit Abstand zum Nachbarn

Tag 24 Das Finale auf der mächtigen Insel, nach ca. 52km bis nach Cannigione, unserem letzten Inselziel vor Olbia: Er scheint der größte und vielleicht schönste Campingplatz der Baia Holiday Company www.campingisuledda.com mit bisher 9 Plätzen in Europa, vier auf Sardinien, je einer am Gardasee, in Rom und Venedig sowie Triest und Kroatien: Auf einer Halbinsel gelegen, gibt es rund 1.000 Stellplätze auf unterschiedlichen Terrassen, Höhen und an Wegen, die Strandplätze sind meist gesucht aber dafür eng und gnadenlos der Sonne ausgesetzt. Unsere nähere sanitäre Anlage ist ganz neu, frisches Wasser gibt es am Platz und mal wieder zu trennende Abfälle in der Nähe, das Restaurant liegt traumhaft aber die Karte ist arg schlicht und touristisch, man ißt paniertes Schnitzel und Frittes, auch für die Kids – wir haben unterwegs eingekauft was der super (!) Mercado hergab und zu dem frischen Brot die gestrigen >Reste< samt einem unter €5 liegenden Vermentino aus Surrau genossen.

Logischerweise sind diese Campingplätze keine Sonderangebote, dafür liegen sie an interessanten Ecken und haben einen gediegenen Ausbau samt breitem Angebot, man muss ja nicht alles nutzen. Für den Nutzer nachteilig sind die oft nicht nachvollziehbaren Einsparungen wie kaum Warmwasser bei den Geschirr- oder Waschplätzen, die zu kurzen Schaltungen bei Innenbeleuchtungen gegenüber den konstanten Wegbeleuchtungen ab 17 Uhr u.v.a.m., was den Pflege- und Erhaltungszustand oder auch die Hilfebereitschaft an der Rezeption betrifft, das aber ist eher selten und eher in sog. großen Anlagen wie hier anzutreffen wie z.B. die völlig umständliche Rückgabe der Personalausweise!

weitläufig
weitläufig
und
und naturschön

Nach einem ausgedehnten Rundgang im südlichen Bereich dieser Halbinsel mit der schönsten Erhebung (Sporthaus) haben wir versucht, einen Scooter (125ccm 35€/d) zu mieten und wegen Abwesenheit des Vermieters schließlich darauf verzichtet, nicht auf das Abendessen mit gelben Rüben Tunfisch Salat und Cappacio vom Rind aus der Pfanne, dazu gibt es den ersten Cannonau Riserva von Sella & Mosca.

noch herrscht weitgehende Ruhe
noch herrscht weitgehende Ruhe
auch mitten in der Halbinsel
auch mitten in der Halbinsel
oder an den drei Stränden
oder an den drei Stränden
mit herrlichen Ausblicken
mit herrlichen Ausblicken
wie hier vor unserem Platz
wie hier vor unserem Platz 666
oder am Gipfelchen der Halbinsel
oder am Gipfelchen der Halbinsel
oder am steinigen Strand, beliebt bei Tauchern
oder am steinigen Strand, beliebt bei Tauchern wegen der Tiefe
die Disko hat noch Pause
auch die Disko hat noch Pause

Tag 25 mit herrlichem Wetter will die Insel und offensichtlich nicht loslassen, denn landschaftlich, das ist uns Beiden nach dem kompletten Inselrundgang und Cafées an der Strandbar mit dem tollen Ausblick direkt vor unserem Platz 666 klar, lässt sich aktuell nichts toppen. Es war gut so, den für uns schönsten Campingplatz mit igs. drei Stränden und unzähligen Terrassen sowie Mobilhomes samt Rundbauten erst am Schluss der Inselrundfahrt zu erleben und das Salz auf der Haut dazu! Jetzt genießen wir unser letztes Abendessen mit Prosciutto cotto und rösch gebratenen Eiern und Salat und frischem Brot sowie sardengischem Vermentino von Surrau.

Morgen nach abendlicher Ankunft der Fähre in Livorno werden wir bis Meran fahren für Montag als Stadttag.

Moby Line
Moby Line
an Deck
an Deck
mit mächtig Fahrwasser und Lärm
mit mächtig Fahrwasser und Lärm

Versuch eines vorläufigen Fazit: Für das wechselnde Wetter mit auch kälteren und regnerischen Tagen können wir im ansonsten in den Vorjahren angeblich immer stabil warmen Maimonaten nichts, aber die herrlichen abwechslungsreichen Landschaften mit den runden Basaltfelsen und den hohen und spitzen Gipfeln samt üppig gewachsenem Bewuchs, der jeden Gärtner neidisch werden lässt, einfach nur zu genießen, und das drei Wochen lang: Die unproblematischen Einkäufe mit freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern gerade in den durchgehend geöffneten großen wie kleinen privaten Supermärkten, die noch vernünftigen Preise und vor allem die durchgängig hohe Qualität der Insel Gemüse- und Obstsorten (Avocados, Bananen, Gurken, Karotten, Orangen, Papayas, Tomaten u.v.a.m.) und die wertigen Weine von den vielen kleinen Produzenten, die vielfältigen Käse- wie Salami- und Schinkenarten der Insel  haben wir ausgiebig genossen. Die geschichtliche Vergangenheit und die Dörfer der Nurhagen bzw. dessen, was davon übrig geblieben ist, sind ein so attraktives Angebot,  dass wir am liebsten die Inselrunde sofort und noch einmal ohne zeitlichen Regelungsdruck wiederholen würden. Okay, wo es touristisch ist, sind es Angebot und Preise auch, nur relativiert sich der Preis von €5 für ein Bier, wenn dazu ein Buffett an leckeren Häppchen angeboten wird. Herrlich das sehr gute Caffée Angebot ab €1 und das gilt für ganz Italien! Ansonsten bleibt zu sagen, dass die €20 Grenze für Gerichte noch lange nicht erreicht ist und die Qualität sich i.d.R. positiv von der oft gebotenen Einheitsküche (Convenience Produkte aufwärmen) abhebt. Da die Insel auf Importe ibs. an Nahrungsmitteln zu verzichten scheint (sardisches Sprichwort: wer vom Meer kommt, will uns bestehlen) und wir nichts vermisst haben… hat es gepasst:

die Insel haben wir geöffnet vorgefunden
Die Insel haben wir weit geöffnet vorgefunden!

Eines ist uns aufgefallen und lässt zumindest den Verdacht zu, dass auch an der Steuer vorbei gearbeitet wird: Beim Zahlen kommt erst die vorläufige Rechnung (non fiscale), mit dem Wechselgeld danach dann gar nichts mehr, was auf zwei Buchungswege hinweisen kann und so kann man auch mit einer Sommersaison ganzjährig leben!

Unsere nächste Planung inklusive einer Korsika Rundfahrt liegt schon grob fest, mal sehen was wird… Jetzt gehen wir erst mal einen Sonnenuntergang anschauen!

Tag 26 Um 7 Uhr aufstehen, den Sonnenaufgang haben wir uns geschenkt: WoMo fertig machen, Auschecken und Abreise nach Olbia zur Moby-Fähre. Diesmal haben wir vor der Abfahrt im Restaurant der Fähre leckere Doraden Filets mit mediterranen Gemüsen gegessen und einem Vermentino genossen… 2 Std. Schlaf im Pullmannsessel, den späten Nachmittag bis zum Checkout waren wir am Pool Oberdeck und später in der Bar. Nach dem Auschecken 250km später noch drei Stunden auf einer Autobahnraststätte geruht, so wie einige unbekannte Nachbarn auch…

Tag 27 Abfahrt gegen 6 Uhr, Ankunft in Bozen um 9 Uhr und Einchecken auf dem begehrten und nordöstlich am Hypodrom gelegenen Platz der Kurverwaltung www.camping-meran.com für 120 Camper, mit neuem Sanitärhaus und leider nur je 3 Duschen für m/w, dafür direktem Zugang zum Zentrum aber aktuell keinem wirklich funktionierendem zum FreeWIFI. Den kurzen Weg in die City haben wir alsbald genutzt und sind bis zum Cafè Restaurant ATITIS, das vor 3 Wochen auf der Winterpromenade und direkt unterhalb des Pulverturms eröffnet hat, die Chefin und studierte Künstlerin serviert dort mit kleiner handgeschriebener Karte, was sie täglich wechselnd anbietet.

es gab nicht nur Kaffee
es gab nicht nur Kaffee
auch Deftiges
auch Deftiges

Zurück am Platz überrascht uns die Müdigkeit nach der Anfahrt nicht wirklich. Ein ichnuga, ein kleines Abendessen für zwei und früh in die Betten ist angesagt!

Tag 28 ist unser letzter voller Urlaubstag vor der Heimfahrt und beginnt nach 8 Uhr mit prallen Wetter, das sich diese Woche auch nördlich der Alpen stabilisieren soll, mal sehen… Heute ist Laubengang! In vielen familiär oder Inhaber geführten Geschäften lässt sich finden, was das Herz begehrt und dazu Geschenke für die Lieben zuhause. Mittags waren wir bei www.restaurantsigmund.it auf der Terrasse zum beschaulichen Abschied,

eine Oase mitten im Gewühle der City
eine Oase mitten im Gewühle der City
mit allerfeinster
mit allerfeinster
Kost und Zubereitung
Kost und Zubereitung

im www.lefineza.com fanden wir neben anderem auch den Stier, ein Fell als Teppich für zuhause! Überhaupt bilden die Familien oder Personen geführten Geschäfte eine andere Auswahl und Beratung als die übliche Besiedlung der Innenstädte mit Marken all over the world…

Der Abend war Campingplatz live unter den mächtigen Bäumen, ibs. dem beleuchteten großen Ahorn am Sanitäthaus. Lange Telefonate vor dem Schlafen gehen, das war es also…

unter Bäumen
Ruhe unter Bäumen

Tag 29 um 5 Uhr läutet die Kirchenglocke 3 x12 mal – für die Werktätigen? Wir sind um 7 aufgestanden und fahren gegen 9 Uhr los, nur 250km sind es heute: Über den Reschenpass und wie im Vorjahr in Landeck nach Lech und schließlich durch den Bregenzer Wald auf die deutsche Autobahn zur Garage, umladen und mit dem PKW nachhause, was für ein Unterschied nach 4 Wochen WoMo!!!

Alle 4:3 Aufnahmen wurden mit den iPhones 4s, 5 und 5s erstellt, die wenigen 3:2 Aufnahmen hingegen mit der EOS M und 11-22 und 55-200mm.

Hier geht es zum Teil 1 Ost- und Südküste

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slowfoto der KW 33 2015

Vollmond

aaa
unser Trabant

EOS M – Modus (Nachtaufnahme ohne Stativ) – kurz vor 22 Uhr – EF 70-300 DO IS mit Kenko 1.4 => f420mm – F8 – 1/640 sec – ISO 8.000 – Cullmann Nanomax 200 Tischstativ – Canon RC-6 Remote -Snapseed

Die spiegellose Crop-Format Kamera bietet vor allem bei langen Telebrennweiten auf dem Stativ den Vorteil, dass bei statischen Motiven im Modus Nachtaufnahme ohne Stativ nahezu erschütterungslos eine Viererreihe an Aufnahmen durchgeführt werden kann, die berührungsfreie (Fern-) Auslösung ist auch per Auslöseverzögerung (2-10sec) möglich.

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Bodenseefischerei

Saibling at it`s best

Etwa sechs Tonnen Fisch pro Jahr benötigt eine der verbliebenen 110 Fischerfamilien am Bodensee als Ertrag, 2014 wurden nur noch 465 Tonnen Fang angelandet, knapp 86 Tonnen weniger als im Vorjahr und damit für höchstens 70 Betriebe ausreichend. Zudem verzehren die wachsenden Kormoran Bestände etwa 150 bis 200 Tonnen Fisch pro Jahr. Das Angebot von Bodenseefisch in der Gastronomie wird geringer.

Die Fischer fordern ein Umdenken in Sachen Nährstoff, hier den extrem niedrigen Phosphatgehalt der aus den Kläranlagen zugeleiteten Abwässer betreffend, die dazugehörige Petition haben wir unterzeichnet. Denn heute benötigen die Fische etwa die doppelte Wachstumszeit bis zur geforderten Fanggröße. Eine Änderung ist aber auch wegen der Einstufung des Bodensees als Gebirgsgewässer nicht zu erwarten. Und selbst die staatliche Fischbrutanstalt LFL im Paradies von Nonnenhorn kann daran nur wenig ändern.

der Räucherofen
der Fischer und sein Räucherofen
Buchenholz
das Buchenholz
fertig zum Filieren
nach dem Räuchern fertig zum Filieren

Die Fischer setzen abends die Netze aus, die GPS geführt insbesondere bei stürmischem Wetter leichter auffindbar sind. Frühmorgens werden die Netze eingeholt und der Fang angelandet. Unser benachbarter Fischer nimmt die Fische danach aus und legt sie einen Tag in Salzwasser, bevor sie auf Buchenholz im externen Ofen mild geräuchert werden. Anschließend werden sie filiert und je nach Größe als ein großes oder zwei Filets ohne Kopf und Schwanz foliert. Sie sind so bei ununterbrochener Kühlkette auch nach zwei Wochen noch lecker. Wir bevorzugen außer dem Felchen, der Forelle, dem Kretzer und der Rotauge sowie dem Wels vor allem den geräucherten Saibling (Lachsfisch verzehrfertig ca. €24/kg) als fast food at it`s best zu allen Gemüsen oder Salaten und dann gerne mit frisch geriebenem Meerrettich…

in Reih und Glied
in Reih und Glied
unser Nachbar
unser Nachbar

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slowfoto der KW 29 2015

Hoffnung und Vertrauen

Hoffnung
Hoffnung

Heute endlich der Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen dem Geburtsland der Demokratie und dem Rest der €urozone: Fünf Monate danach… ist das Vertrauen weitgehend verspielt, dazu sieben Minuten Appell . Der Steuerzahler-Bund rechnet vor: Bereits jetzt hafte jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland im Schnitt mit jeweils 2800 Euro für sämtliche Finanzhilfen, die Griechenland bisher gewährt worden seien.

Griechenland benötigt m.E. dringend sowohl ein gesetzliches Krankenversicherungs- als auch ein Rentensystem für alle Griechen. Ob eine bestausgerüstete Armee nötig ist, oder ob eine ebenso ausgestattete allgemeine Polizei, eine Finanzpolizei und eine Kriminalpolizei nicht wichtiger wären? Wie kann man 10 Mio. Griechen effizient verwalten? Gibt es noch Hoffnung nach der viel zu langen Zeit der Agonie?

Das Gemälde stammt aus einem Zyklus, der in der St. Pierre & Paul Kirche in Rosheim (Elsass) ausgestellt ist, die Reisekamera ist die EOS M mit ein wenig DxO View Point weil aus der Hand.

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Sardiniens Ost- und Südküste (1)

Sardegna – die Insel mit runden und spitzen Felsen – eine kulinarische und kulturelle Reise mit dem Wohnmobil, dem PKW und zu Fuß

Unser längster Urlaub bisher: 1986 waren wir drei Wochen mit einem gemieteten Wohnwagen in Schweden am Vänersee, mit Gummiboot samt Leine und je einer Nacht auf der Stena Line Fähre. Ab 2009 folgten weitere Campingplatz Aufenthalte wiederum mit gemietetem Wohnmobilen oder auch nur im zuvor reservierten Bungalow oder Mobilhome in Kroatien, letztere nahe Orebic auf Peljesac.

2015 sollen es zum ersten Mal vier Wochen werden, mit dem 7m langen italienischen LaikaEcovip 309  i.V.m. der Moby Line Fähre Livorno Olbia und zurück…

4 Mori
4 Mori

Allein die Vorbereitungen für diese Wochen nehmen uns in Anspruch: Immerhin verträgt der Laika weit mehr als 500kg Zuladung! Allerdings liegt der Reiz für uns eher im Weglassen als im Vollpacken, damit vielmehr in der Reduzierung auf das Wesentliche ohne Verlust des Wichtigen, denn nachher sind wir allemal klüger und das Packen geht schneller. Zudem nehmen wir außer Reiseproviant keine Vorräte mit in den Urlaub, sondern ernähren uns aus dem Lande, denn wir kaufen gerne in unseren Urlaubsländern ein!

Vorrat
Vorrat auf wesentlichem Level

Tag 01 Seit Tagen erfreut ein Dauerregen ganz Süddeutschland. Hinter dem Lechtal stanken die heißen Bremsen auf Grund der Zuladung oder besser meiner zu flotten Fahrweise, was sich mit Vernunft schnell gegeben hat.

Camping bei Moosbauer
Camping bei Moosbauer

Bei http://www.moosbauer.com/de/home-sommer.html nordwestlich von Bozen sind wir gut angekommen, WLAN funzt und der Bus nach Bozen auch, das Traditionswirtshaus http://www.voegele.it/ ist mit einem veritablem Angebot so gut wie mit einer seit Jahrzehnten kontinuierlich weiter entwickelten Speisekarte und konstant hohem Küchenniveau.

Moosbauers Arbeitsraum
Moosbauers >Lernraum<

Tag 02 Der Lern Campingplatz ist sehr schön, nach einem weiteren Tag in Bozens Innenstadt sind wir zurück für den Abend am Poolrestaurant: Knödel Buffet (Speckknödel in Brodo – Spinatknödel – gebratener Knödel – Knödelscheiben mit Waldpilzsoße, zu allem Krautsalat und regionale Biere aus kleinen Brauereien!

Restaurant am Pool
Restaurant am Pool

Tag 03 Früh aufstehen und ab auf die Piste: 450km nach Livorno auf den wohl einzigen in der Vorsaison offenen www.camping-pineta.it €20 für einen sandigen Randplatz mit grenzwertigen Sanitäranlagen in Calambrone, einem Platz der fast vollständig privat belegt, d.h. mit über 300 Bierzelt artigen und anderen Dauer Installationen und dem damit üblichen Krempel vollgezaubert ist, am andauerndem Flugverkehr leidet sowie viele Eidechsen und vor allem putzigen ausgewilderten Hasen in allen Fellfarben bietet, war der Ort für eine Nacht.

Tunfisch wie wir ihn mögen...
Tunfisch so wie wir ihn mögen…

Vorher ein paar Kilometerchen zu Fuß (man gönnt sich ja sonst nichts) auf Tipp plus telefonischer Reservierung zurück nach Tirrenia ins La Terrazza www.tavoledisangiorgio.com – einem von Einheimischen intensiv besuchtem Restaurant mit Holzofenpizza (links backen rechts heizen): wir hatten die bisher beste Tagliata di tonno mit frischem, in Sesam gebratenem roten Tunfisch auf ölmariniertem Gemüse und Safranrisotto, ein Festessen in etwas stark frequentierter Umgebung mit ortsüblichem Geräuschpegel, den wir noch Wert schätzen müssen 🙂

Moby
MOBY

Tag 04 In Livornos Hafen angekommen, checken wir nach Kontrolle und erstmal in die angewiesene Spur ein, kurze Zeit später müssen wir wieder umspuren – danach sind wir zu Fuß über die kleine Drehbrücke und vorbei an der Hafenmeisterei zu einen Bummel in die Altstadt. Vor dem Verladen noch`n Check mit Aufkleber, entgegen der schriftlichen Regularien dürfen die Mitfahrer mit in die tiefliegende Garage der Fähre, was das Handling beim Einschiffen sicher enorm erleichtert!

erst rein, dann rauf
erst rein und runter, dann zu Fuß rauf

Das Self Service Restaurant im 7. Stock der Fähre bietet Großküchenangebot und –qualität, Fisch Gemüse Nudelgerichte, dafür coperto und klebrige Tische, im großen Barbereich kostet Inselbier Ichnusa Bionda Sargenda dal 1912 0,33 €3,8 im Selfservice, wobei das gekühlte auch bald ausgeht, obwohl der Dampfer nicht voll gebucht ist. Auffallend die Matratzen überall in den Gängen und Schlafsäcke, wo es Bänke oder Couchplätze hat, sogar in der Bar resp. im Schlafraum über drei Pullmann Sessel, auch unsere zwei vorgebuchten. Wir haben uns in eine andere Reihe mit nur zwei Sesseln nebeneinander gesetzt, also zu kurz für einen Schlafsack.

..da wollen wir hin!
..da wollen wir hin!

Tag 05 Die Nacht war unruhig, die See ruhig, bis um 6 Uhr der Lausprecher zum Frühstück quäkte, der Service ähnlich schleppend wie der aus dem Osten Europas bekannte, mit einem lackierten Anzugträger als Vorgesetztem, ich würde die Organisation ändern wollen hinsichtlich Effektivität. Stau an der Kaffeemaschine und danach der Treppe auf dem Weg hinab zu den Garagen Etagen, letztlich sind wir nach 8 Uhr vom Schiff runter- und nach Süden weiter gefahren, der www.campeggiocalaginepro.net war unser Ziel nahe Orosei (NU), ein sehr großer und teilbewaldeter Platz mit einem herrlichen aber felsigem Küstenareal am nördlichen und Sandstrand am südlichen Ufer, jeweils mit Zugängen im Zaun. Ginepro bedeutet Wachholder. Wenn der Platz voll ist, dann dürften auch mehrere tausend Gäste hier campieren (Camper 2 Personen €24 pd), eine Bar (ichnusa 0,66 €3) ein Restaurant und ein noch geschlossener Kiosk, Belegung keine 5%, also ist absolutes Wohlfühlen angesagt. TV geht wegen Bewaldung nicht, eine Windhosen wirft viel Staub durch die Luft, dafür ist der Aufenthalt mitten im lichten Wald ein Luxus.

Cala Ginepro - wo der Ginster wächst
Cala Ginepro – dort wo der Ginster wächst

Tag 06 Am nächsten Morgen ist das Wetter ein Traum, die Sonne scheint schon heftig! Die erste Waschmaschine ist durch, der Nespresso schmeckt, wir werden heute in Ruhe akklimatisieren… lecker Frühstück gegen Mittag in the open air, wir sind nach Plan den Kilometer langen Strand abgelaufen, hier ist es sehr schön…

xxx
endlich im Freien

Abends ins Restaurant des Platzes: Coperto (3) eine dicke Scheibe Tonno Grill auf Salat (16) Verdure Grill Aubergine und Zuchini (5) Tonno fresco vap. (10) Costolette vom Lämmchen (zäh) mit Raddichio (13), ein Pecorino Grill im sardinischen Musikblatt Brot, Caffée dann vor dem Camper, lieber 5 Millionen Sterne am Himmel als 5 am Hotel oder einen auf der Motorhaube, wobei auch das Restaurant eher den Charme eines Gartenzeltes hat und letztlich dafür doch recht teuer ist.

am Felsenstrand
am Felsenstrand

Tag 07 Frühe Abfahrt ins Hinterland nach Orosei mit angeblich schöner historischer aber sehr kleiner Altstadt mit Kirche und Turm – Gemüseeinkauf, weiter nach Dorgali (wie fast überall ein prima privater Supermarkt für Brot Oliven Kapern und Honig) und nach Nuoro (quirlige Altstadt, dort Käse, Brot und Rosé bei Latteria Zia Marianna 1936 eingekauft),

alt
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neu
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aktuell
aktuell

mit belebtem Gymnasium und hässlichem Kolloseum aus Beton und Metall und über die bergische Landschaft die kurvenreiche S389 hinunter nach Arbatax (klingt alles wie bei Asterix & Obelix, wie fanden auch Menhire, irgendwann haben die Kelten und Spanier auch hier kräftig mitgemischt) auf das Biker Camping http://www.campingtelis.com/index.php?lang=deutsch : An sich eine top gelegene Anlage mit hohem Preis!

einsame Landschaften
einsame Landschaften
herrliche Vegetation
eindrucksvolle Vegetation
und überall Spuren von Schußwaffen!
und überall Spuren von Schußwaffen!

Tag 08 Zu Fuß zu den roten Felsen, danach zum Hafen mit einer prachtvollen Pesceria, für den Einkauf war es leider schon zu spät und deswegen spontan auf die Terrasse des www.hotellabitta.it vor dem Campingplatz zum Tonno gegrillt mit roten Zwiebeln und leckerem Fechelsalat (€19), nicht nur einem uraltem Olivenbaum vor dem Eingang sondern vor allem einer fantastischer Aussicht auf die Landzunge mit dem verlassenen Turm, den wir danach aufgesucht und bestiegen haben. Der Abend gipfelte mit Melone und Schinken und einem roten Barriccado, bisher dem besten. Allerdings hat sich die genussvolle Ruhe irgendwo auf dem hintersten Platz versteckt…

roter Sandstein
roter Sandstein
Wachturm am Hafen
Wachturm am Hafen
und überall Blüten
und überall genügsame Blüten
man muss nicht immer selbst kochen
man muss nicht immer selbst kochen
Wandern ist wieder angesagt
Wandern ist wieder angesagt
zum Ziel mit Aussicht
zum Ziel mit Aussicht

Tag 09 Aufstehen, duschen und packen, heute geht es weiter. Die Müllmänner waren auch schon da, im Eingangsbereich ist halt abends und morgens viel los. Mit €78 für zwei Tage bisher der teuerste, bot Telis mit dem Zugang zum glatten Lavafelsen direkt vor den ersten fünf Plätzen schon etwas, aber dafür keinen Sandstrand! Mai ist wie September der Monat mit Gästen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, im Juni sind laut Rezeption fast nur Motorradfahrer und im Juli August die Italiener vom Festland hier!

Bergstrasse mit für Panos zu schnellen Motorrädern
Bergstrasse mit für Panos einfach zu schnellen Motorrädern

Über Arbatax mit der bisher engsten Ortsdurchfahrt (Spiegel einklappen) ging es weiter nach Bari Sado (S125) und zu fruchtbaren Weinanbaugebiet um Jerzu, wo wir einige Flaschen, Gemüse und Prachtkoteletts vom hiesigen Landschwein (freilaufende Maiale über 2 Meter lang und an die 200 kg schwer) einkauften, auch ein Dorf mit engsten Durchfahrten für Busse oder Tanklaster, und einige Deppen müssen immer wieder die Senso Unico in falscher Richtung fahren weil etwas kürzer…

€uropa
Piazza €uropa
zu viele Schilder
zu viele Schilder
zuviel Schrot
zuviel Schrot

Weiter nach Perdasdefogu und Escalaplano über Strassen, die unsere touristische Karte so nicht zeigt, hin zu Ballao über eine um 700m mittelhohe Gebirgslandschaft ohne Bewohner und nur mit wenig Viehzucht sowie mäßigem Verkehr. Dafür hängt die Kuhscheiße von der Straße überall am und unter dem Wohnmobil, es regnet hier ab Mai einige Monate lang nicht!

karge Hochlandschaften
karge Hochlandschaften
mit viel Wind
mit viel Wind
und vielen Kühen
und vielen Rindviechern

Nach Ballao geht es steil bergab, meist im 2. Gang, denn die Fuhre wiegt knapp 4 Tonnen wie der Bentley der britischen Königin auch! Zur Bremsenschonung kann man schon früh vor der Kurve runterschalten, so kommen dann auch mal Drehzahlen von >3.500U/min zustande. Porto Corralla (S387) und Muravera werden durchquert, auf der Suche nach Camping am Capo Ferrato oder der Costa Rei: Der Führer versprach Öffnungszeiten ab April, der Zustand war abgewirtschaftet, leer oder geschlossen. Im bestbewachten und renovierten www.tiliguerta.com – Tiliguerta sind die Amphibien Reptilien aus der Urzeit – duften wir erst nach Ausweis Abgabe aussuchen, ob wir bleiben wollen, zum Sandstrand sind es 50m wie zu den einfach nicht sauber zu bekommenden weil offenen sanitären Anlagen. Nach Sonnenuntergang sind wir allerdings für aktuelle Stechmücken die Objekte der Begierde…

Schweinekoteletts
Schweinekoteletts
abends am Strand
abends am Strand (sitting on a parc bench like bookends)

Abends dann grande bouffe vor dem WoMo, mit den eingekauften Koteletts aus der Pfanne plus Oliven, Käse und Salat, warum essen gehen wenn es hier besser schmeckt?

Tag 10 führt uns weiter am Strand nach Norden und zurück: Frage an die Rezeption wegen zusätzlichem PKW auf dem Platz mit der Antwort -> Parken nur vor der Rezeption, man mag also keine Zelte oder Wäscheleinen und wir wollen deswegen lieber weiter: Es gibt zu viele Restriktionen und die 4 Sterne machen das Wohlempfinden auch nicht fett. Abends eine Gemüse Pfanne mit palmerischem Pfeffer und dem etwas gewöhnungsbedürftigen Wein aus Jerzu, gute Qualität zu günstigem Preis!

whozefuck is Tilly?
whozefuck is Tili? Your secret!

Tag 11 Die nur sehr kurze Reise führte auf den nicht nur im Führer begehrtesten Platz in der Nachbarschaft, zum http://www.campingcapoferrato.it – der am südlichen Ende von Costa Rei und nicht an der Landspitze des Capo Ferrato liegt, wir haben auf Wunsch einen eineinhalben Platz bekommen in der zweiten Reihe, drei Personen plus PKW plus Zelt angemeldet und Quartier bezogen und einen Strandspaziergang nach Norden gemacht, die Strandbars sind unverschämt teuer (0,66 €5), da war logischerweise nix los außer der Anwesenheit des unbeschäftigten Bademeisters!

Strandlauf
Strandlauf
zu dritt mit Mietwagen und Zelt
zu dritt mit Mietwagen und Zelt

Nach Ankunft der Tochter haben wir das zusätzliche Zelt aufgestellt und wegen Sturm im Restaurant reserviert und dort Dorade und Schwertfisch gegessen und zuvor Ravioli mit Kartoffelfüllung, Blini mit Garnele sowie Zöpflis mit Fischsauce und Meeräschenrogen plus leckerem Weißen! Der Platz ist klein und fast familiär, dafür proppevoll, man kann auch reservieren, wenn man schon mal hier war. Mittlerweile ist es mit 17 Grad eher kalt, fast ein Kälteschock nach den über 30 Grad Hitze der vergangenen beiden Tage, aber ohne Regen.

so heißt sie wirklich
so heißt sie wirklich
salute
salute

Tag 12 Zu Fuß am Strand ab nach Süden bis zum Mariendenkmal mit grandioser Aussicht, danach zurück und in Costa Rei im www.sunuraxi.com (Chef fährt Q7) an der via ichnusa ein Bierchen getrunken und mit Freunden freeappgewhatst. Auch wenn der Wind frisch bläst, scheinen alle Gärtner der Campingplätze hier nur eine Aufgabe zu haben, die vielen länglichen trockenen Blätter zusammen zu rechen und abzutransportieren, eine tägliche Aufgabe für Sklaven! Zum Abendessen Zucchini Pfanne mit frischen Hühnerbrüstchen, die über 10km Sandstrand haben uns doch etwas geschafft. Gegen halb 4 Uhr in der Nacht musste ein Idiot seine Diskomusik vermutlich aus dem Auto so laut drehen, dass ich mir Stöpsel in die Ohren geschoben haben, nach einer halben Stunde war der Spuk dann glücklicherweise vorbei.

Altstadt
Altstadt
Antiquitäten?
Antiquitäten?
neue Mode
neue Mode
neue Bauweise
neue Bauweise

Tag 13 Weil Regen droht, fahren wir an der Küste entlang mit dem Mietwagen (Punto) nach Cagliari, parken am Hafen, schlendern durch das quirlige Zentrum hoch zur Burg und zurück in die Unterstadt, Einkauf in einer Markthalle (Käse, Nudeln und fettarme Salami), gehen in die Ausstellung Sa Gherra 1915-1918, unter dem Sardinien nach dem Kriegsbeitritt wegen der enormen Rekrutierungen und massiver Produktionsumstellungen für militärische Zwecke arg gelitten hat: http://www.cagliarilife.it/sa-gherra-manna-mostra-cagliari . Auffällig in den alten und engen Gassen der oft arg renovierungsbedürftige Zustand alter Häuser, Palazzo ist dann eher stark übertrieben auf der Verkaufsnotiz.

Die Ausstellung zum 2. Weltkrieg
Die Ausstellung zu den regionalen Folgen vom 2. Weltkrieg

Zurück zum Menue mit traditionellen Speisen und geführter Weinprobe auf dem Campingplatz: Zum Su Pani Frattau (dünne Brotfladen mit Ei) gab es einen Vermentino als Schaumwein, der auch ohne Kohlensäure schmecken würde, zum Su Proceddu (1-2 Monate junges Spanferkelchen auf Myrte) einen guten französischen Champagner und zum sättigenden Sebadas (Pecorino im Teigmantel mit Honig) einen erstklassigen Nasco 15% als Süsswein, Chef Guido und Chefin Patrizia Pizza moderierten und unser Tischnachbar aus dem Elsass gab uns noch einen Tipp Camping Bergamin in Peschiera am Lago Maggiore! Und das Wetter heute war so abwechseln wie die Stimmung…

su
su proceddu
su
su pani frattau

Tag 14 Unsere Linzer Nachbarn reisen ab, vielleicht auf der Suche nach einem noch schöneren Strand?

super Wasserqualität
super Wasserqualität

Wir genießen diesen noch denen ganzen Mittag, trotz Sturm klappern wir ihn nach Norden ab und sind am Nachmittag zur Nurhage Asoru bei San Priamo sind wir hingefahren, es ist schon ein Gefühl, ein so gewaltiges Bauwerk aus der Zeit um 1.500 vor Christus betreten zu dürfen http://de.wikipedia.org/wiki/Nuraghe . Nebenbei, kein Hinweis per Schild oder so, dafür den üblichen touristischen Müll außen herum…

Blick von der Nuraghe aus
Blick von der Nuraghe aus
Hauptgebäude mit Eingang rechts unten
Hauptgebäude mit Eingang rechts unten

Tag 15 Heute ist ein sardischer Kochkurs im Restaurant des Campingplatzes angesagt:

  • Sardinen frittiert mit einer Tomatensauce obenauf
  • Spaghetti mit Meeräschenrogen
  • Sebadas, Teigtaschen mit Schafskäse und Sardo Füllung

Nach dem Kochkurs gab es abends im SU NURAXI noch mehr, unsere Mithilfe war auf die Anwendung von Messer und Gabel reduziert (-: Carpaccio di Pescespada (8) und Pesce Spada affumicato (7) sowie echte Spaghetti alla Carbonara (6 mit Speck und frischem Eigelb, reicht für 3 Zwischenmahlzeiten), einen gegrillten Wolfsbarsch (10) und ein Filetto al Cannonau (16) plus gegrillte Gemüse und Chiaro di Stelle von der Cantine Pala (15) samt Sebadas (5) und Tiramisu della casa (4) – eine wirklich klasse Küche zu moderaten Preisen und Toiletten sogar mit Papier. Zum Abschluss des Abends dann noch für einen GIOIAMIA 13% brut metodo classico – denn wir hatten was anzufeiern.

Tag 16 ist Wandern geplant, Parco de sette fratelli nennt sich das Naturschutzgebiet: Vom Campuomo aus laufen wir den Azzurro 3, herrlich hinauf durch den Wald und danach hinunter zum klaren Bach um das mitgebrachte Frühstück gegen Mittag zu genießen. Nette Episode am Rande, ein beim Kraxeln getroffener Italiener studiert mit uns die Karte und bedankte sich artig für unsere Kommentare, er stellte wohl die Route für eine Gruppe zusammen. Irgendwie erinnert die Landschaft an eine palmerische Caldera…

sette fratelli
sette fratelli
viele Bachläufe
viele Bachläufe
und Brücken
und Brücken

Der Campingplatz hat sich am Nachmittag gefüllt, mit lauten Nachbarn und deren wohlverzogenen Kids, wir haben erstmal Gemüsepfanne, Salat und Früchteteller und mehr genossen.

alles was Räder hat muss mit
alles was Räder hat muss mit

Dann hat es mehrfach geregnet bei 17 Grad und nachts gestürmt wie Hund, der hier herrenlos herumstromert und einen Blick aufsetzt, dass man ihn am liebsten in den Arm nehmen möchte. Wir beschließen ohne ihn abzureisen…

Alle 4:3 Aufnahmen wurden mit den iPhones 4s, 5 und 5s erstellt, die wenigen 3:2 Aufnahmen hingegen mit der EOS M und 11-22 und 55-200mm.

Hier geht es zum Teil 2 West- und Nordküste

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Einfach bessere Fotos :-)

Belichtungsspielraum (rauscharm) und Dynamik – ein Thema ohne Ende:

DxO bietet mit der ONE Kamera zwei Wege zu Aufnahmen, wovon mich der zweite über 4 hintereinander aufgenommene interne RAW Dateien und deren Verrechnung per App hat aufhorchen lassen: Kennen wir das schon? Kommt das dem Canon Programm [(4) Nachtaufnahme(-n) ohne Stativ] nahe?

Da die ONE noch nicht zur Verfügung steht, habe ich die EOS M mit dem 2.0/22mm in einer der Kirchen in Selestat im Elsass mit Blick durchs Mittelschiff auf die Orgel bemüht, hier die Ergebnisse ooc außer Datenreduktion, die m.E. für sich selbst sprechen:

auto ISO 10.000 F5.6 1/40sec
auto-Programm ISO 10.000 F5.6 1/40sec
wie vor Detail
wie vor Detail
4Nachtaufn.o.St. ISO 1.600 F2.8 1/30sec
4Nachtaufn.o.St. Programm ISO 1.600 F2.8 1/30sec
wie vor Detail
wie vor Detail

Ob die Dynamik >gesprengt< wurde, weiß ich nicht, zumindest verschafft die Rauscharmut einen sichtbaren Vorteil, und die verrechnete Mehrfachaufnahme des CANON Programms mit einer Sekunde Aufnahmezeit für die vier notwendigen Bilder und einigen Sekunden Rechenzeit für den Prozessor ist in der Kamera eine kompakte Lösung, vor allem noch mit einem bildstabilisierten Objektiv – das lichtstarke EF M 2.0 22mm hat keinen Stabi, das lichtschwächere EF M 4.5-5.6 11-22mm hat einen sichtbar effektiven – um zu besseren weil präziseren Aufnahmen und die ohne Stativ, aber dafür mit einem kleinen Beschnitt im Bildwinkel, zu kommen.

Vielleicht führt die von DxO vorgeschlagene Methode zu noch dynamischen und schnelleren Bildfolgen, denn apparateseitig steht eine mit 1.8 sehr lichtstarke Festbrennweite zur Verfügung, zum anderen ist die postproduktive Entwicklung ausgelagert, jedenfalls werden auf diese Weise DxOMarkScore Werte von 70 in RAW und 85 in Super RAW erreicht, was denen guter dSLR entspricht! Mal sehen was sein wird…

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Sardinen – Spaghetti – Sebadas – der sardische Kochkurs auf dem Campingplatz

Ein sardischer Kochkurs

Guido Pizza, Restaurantchef und Sommelier, sowie Ehefrau Patrizia, die Chefin vom beliebten http://www.campingcapoferrato.it , moderierten mit ihrem Team vom Restaurant diesen Kochkurs für die Gäste und gaben uns so einen top vorbereiteten Einblick in leckere, inseltypische und traditionelle Rezepte:

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Monica die Köchin, Franco der Chefkoch und Patrizia die Chefin

Sardine „a scabecciu“ – frische Sardinen (1kg ca. 9€) köpfen und dabei den Magen mit entfernen, nach Bauchschnitt entgräten und gemehlt 2 min goldgelb im Kernöl frittieren – Passata oder frische Tomatensoße nach Anbräunen der Zwiebeln mit 1TL Weißweinessig und Petersilie verfeinern und über die Sardinen geben, hält im Kühlschrank bis zu einer Woche 🙂

Zutaten
die Zutaten
die Sardinen vorbereiten
die Sardinen vorbereiten
die gemehlten und frittierten Sardinen
die gemehlten und frittierten Sardinen
für die Tomatensoße
die Zutaten für die Tomatensoße, frische Tomaten sind noch besser
das fertige Gericht
das fertige Gericht lecker angerichtet

Spaghetti mit Bottarga – Meeräschenrogen frisch kaufen, fein geschnitten auch als Vorspeise geeignet mit Olivenöl und Artischocken oder Mozzarella oder gerieben als Pulver, Knoblauch ohne Mittelstück mit Öl und frischen Tomatenstücken in der Pfanne und ohne Salz anwärmen, nicht kochen! Spaghetti -1 min kochen, dann feucht abgetropft in die Pfanne geben und pro 200g Spaghetti 2TL Bottarga Pulver plus etwas oben auf für das Auge.

die Zutaten
die Zutaten
Bottarga Filets
Bottarga Rogen als >Filet<
geschnitten
und hier hauchzart geschnitten
und als Pulver für obenauf (oder die Sauce)
und als Pulver für obenauf (oder die Sauce)
Nudeln mit Sauce
fein hergerichtet, die Nudeln mit Sauce und Tomatenstückchen

Sebadas di Monica – je 200g Farina (Weizenmehl) und Semola (Hartweizengries) mit Butter, Salz und Wasser zum Teig (Sfoglia) mischen und kaltstellen. Die Füllung (Ripieno) besteht aus jungem Schafskäse (formaggio pecorino fresco) und dolce Sardo 1 zu 1, in der Mikrowelle zum Schmelzen bringen und Orangen- oder Zitronenschalen hinzufügen, ebenfalls in Bällchen portioniert kaltstellen. Teig zu dünnen ca. DIN A5 Platten formen und ein Stück Füllung seitlich einbringen, den leeren Teig um=zuklappen und rändeln und in Maisöl ausbacken oder frittieren, abtropfen lassen und mit Honig beträufeln und sofort mit eiskaltem Süßwein genießen…

die Zutaten
die Zutaten
die Arbeitsplatte
die Arbeitsfläche der Köchin
Teig >nudeln<
den Teig mehrfach >nudeln<
doppelt förmchengroß schneiden
und doppelt förmchengroß schneiden
die süße Füllung hinein und zuklappen
die käsig süße Füllung hineingeben und zuklappen
jetzt mit dem Förmchen ausstechen
jetzt mit dem Förmchen ausstechen
oder manuell rändeln
oder auch manuell rändeln
oder professionell alles von Hand erstellen
oder wie Signora Mariangela ganz professionell alles von Hand erstellen
ins heiße Öl gleiten lassen - Vorsicht!
ins heiße Öl gleiten lassen – Vorsicht Spritzer!
und mit dem Löffel wieder herausnehmen
und gebacken mit dem Löffel wieder herausnehmen
und mit Honig beträufelt genießen - man gönnt sich ja sonst nichts!
und mit Honig beträufelt genießen…

Die wackeren Teilnehmer konnten jeden Gang ausgiebig genießen, und Weinkenner Guido Pizza reicht dazu den süßen Nasco 15% – man gönnt sich ja sonst nichts!

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