Ein aktueller Vergleich: Canon EOS 6D EOS M5/M50 EOS RP Apple iPhone 11 Pro Max

60 Jahre später: mein heutiges Equipment launisch bewertet:

Alle Fotoapparate taugen irgendwie, um Fotos aufzunehmen, die dann aber auch nur irgendwie aussehen können. Meine zugegebenermaßen intensive Beschäftigung, in der letzen Zeit Virus bedingt eher zuhause, davor regelmäßig im west€europäischen Bereich unterwegs, hat sich in einer überschaubaren Anzahl an Gerätschaften und dank Rechner übergroßen aber auffindbaren Verzeichnissen an Fotografien ergeben. Der bisher letzte Schritt, vor allem durch die Live View Fotografie mit dem iPhone, hin zu spiegellosen Kameras mit Kontrollbildschirm und nunmehr auch eSucher ist jetzt erfolgt. Dazu ein paar kritische Bemerkungen, in der Reihenfolge der Anschaffungen:

  • Canon EOS 6D
  • Canon EOS RP
  • Apple iPhone 11 Pro Max
  • Canon EOS M5 und M50

Die 20MPI 6D (777g LP-E6) wird nach meinen mittlerweile über www.mpb.com fair verkauften 5D und 5DII (und mehr) die wohl letzte vollformatige (VF) dSLR bleiben, von den vielen Crop Sensor dSLR und anderen Kompakten habe ich mich getrennt, denn der Spiegel hat von professionellen A,usnahmen abgesehen, im Konsumerbereich längst ausgedient. Für mich punktet die 6D heute noch sowohl vom leisen Spiegelschlag her (wie bei der 5Ds) wie auch hohe ISO betreffend mit sehr guter Bildqualität gerade in der Dämmerung. Mittlerweile verwende ich auch gerne den Live View Modus mit hochgeklapptem Siegel (z.B. auf dem Stativ), AF-ON wie gewohnt mittig und die AE über die Sternchentaste, unter kontinuierlicher Belichtungskontrolle per Bildschirm (!) und Kabel Fernauslösung, das ist aber kein geeignetes Vorgehen für Sportfreunde 🙂 

Die 26MPI RP (555g LP-E17) war schon wegen früher Begeisterung für die 18MPI EOS M (mit dem Mount Adapter M-EF) die lange erwartete spiegellose VF Systemkamera für alles, was mit dem Mount Adapter R-EF anzudocken war, die Bildleistung des 6D MK II Sensors stellt nicht nur in meinen Augen eine noch erfreulichere Qualität dar und für mich die bisher beste!

Das 12MPI iPhone 11 (265g) verdanke ich dem Drängen meiner Frau, die mich von eher langen Wartezeiten auf fallende Preise abhielt, zu Recht: diese Aufnahmebandbreite und Bildqualität waren der entscheidende Sprung zur Ernsthaftigkeit in der iPhone Fotografie, dies wäre die Kamera für die Insel: 3 lichtstarke Optiken von 13-52mm als Zoom, Night Mode bis 5s aus der Hand, Pano und Porträt Mode, Stereoton für Video, endlos Akku…

Die M5 ist eine 24MPI Cropsensor Kamera (420g LP-E17), als ehemalig technisch anspruchsvolles Spitzenmodell der M Serie im mittlerweile nicht mehr wirklich zu überschauenden Angebot an Canon Crop Sensor Kameras, war sie mit über 1k€ kein attraktives Angebot, dem bereits die M50 und aktuell die M50 MKII mit hochgelobten Verbesserungen gefolgt sind: da ich mich ausschließlich auf die Stillbild Fotografie beschränke und Videoclips mit dem iPhone erstelle, interessiert mich diese Entwicklung eher wenig, mit der Sensor Leistung kann ich mit meinen M-Optiken oder dem Mount Adapter EF-EOS M sehr gut leben, zumal der AF gut funktioniert!

Die Nachfolgerin M50 (385g LP-E12) ist m.E. technisch fast identisch und erinnert mich in ihrer puristischen Schlichtheit an die schöne EOS M, nur eben mit eSucher und Griff, sie hat ein aufgeräumteres und neu gestaltetes Gehäuse (385g – LPE12) ähnlich der RP, auch vom klappbaren TFT her: wer gerne weniger spielt, ist mit ihr sehr gut aufgehoben. Beide M erreichen ca. 30 JPGs in schneller [Sport] Folge!

Was ginge denn mit auf meine Insel? 

1) Vom 265g Fliegengewicht her das IP11 PM, als optisch lichtstarker Alleskönner von 13 bis 52mm KBÄ, Nacht- und Porträtmodus, Pano- und Videofunktion, Musik hören und mobil telefonieren mit AirPods und Stereoton bei der Aufnahme u.v.a.m.

2) Die kleine M5/50, auch vom Gewicht her, mit den EF-M Zoomen 11-22 18-55 und 55-200mm IS STM (705g) oder alle verfügbaren längeren oder lichtstarken EF-Brennweiten.

3) Die mittelgroße RP, mit dem RF 24-240mm (1.330g) oder anderen EF Brennweiten

4) Die größere 6D, mit optischen Sucher und EF Brennweiten von 16 bis 300mm (2.080g)

Fazit es gibt für mich nicht den einzigen Favoriten, sondern viele: wer mit kleinem Budget rechnet, kauft ausgesucht und gut gebraucht möglichst das, was nicht so geht und wird weil bescheiden damit glücklich, mehr geht halt immer…

EOS 6D M5 RP IP11 PM   ooc   Fast Resize

(c) slowfoto.de

Canon EOS M5 – Einstellungen und Vergleich mit den EOS M und RP

Was bietet eine >ältere< Kamera aus der EOS M Serie?

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24MPI M5 mit EF-M Adapter und EF 4 300 L IS => 420mm KBÄ mit F4 🙂

Seit der Anschaffung 2012 einer 18MPI EOS M samt D5 Prozessor und einem Pancake 2.0 22mm plus drei IS STM Objektiven (11-22 18-55 55-200) habe ich lange mit dieser Kombination, trotz Kritik am angeblich lahmen AF, mit meinen gewohnten Einstellungen (pre AF-ON auf Sternchentaste, pre AE-Lock mit halb gedrücktem Auslöser) sehr gerne, sehr schnell und wie üblich viel fotografiert: die Entdeckung vom Live View und der neuen Steuerung über den TFT auf der Rückseite hatten es mir angetan, und bis auf wenige Situationen mit der Sonne im Rücken habe ich einen eSucher auch nicht vermisst, das gilt ebenso für jedes iPhone und am liebsten mit den großen Pro Max :-).

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EOS M mit dem Pancake 2 22mm

Begeistert war und bin ich immer noch vom EF-M 11-22mm, weil klein, leicht und m.W. als bisher einziges Weitwinkel Zoom stabilisiert (!) oder auch nachts vom Pancake EF-M F2 22mm z.B. im illuminierten Berlin aus der Hand mit der SCN App [4Nachtaufnahme ohne Stativ]!

EOS M5 mit EF-M 2 22 533g

Mit 24MPI ist die EOS M5 eine für ambitionierte Fotografen spiegellose Systemkamera aus dem Jahr 2018, mit dem D7 Prozessor und eSucher, M-Bajonett plus bereits vorhandenem Mount Adapter EF-EOS M (für die 26MPI EOS RP ist es der Mount Adapter EF-EOS R) und damit mein aktuelles Crop Sensor Objekt der Begierde, z.B. für ein EF 70-300 DO IS, das nunmehr Fotos mit Brennweiten von f112-480mm KBÄ ohne Einfluss wegen Verwendung eines 1.4 oder 1.5 Konverters auf die optischen Eigenschaften des Telezooms ermöglicht! Und dieser kleinen Kombination sieht man die Potenz einfach nicht an… Stellt sich jetzt die ketzerische Frage, ob (Crop) dSLR und EF-S Objektive überhaupt noch nötig sind? Ganz einfach, ich habe damit bei mpb.de einen fairen Preis erzielt :-)! Beeinflußt durch einige zehntausend iPhone Aufnahmen mit Live View oder den exzellenten Bildleistungen der vollformatigen und spiegellosen EOS RP sind meine hartnäckigen Bedenken, den optischen Sucher zu verlassen, aufgegeben und dem >what you see is what you get< (wysiwyg) gewichen 🙂

EOS M5 + EF-M 55-200 IS STM

Ein paar Gewichte, die Brennweiten als KB mm:

iPhone 11 Max Pro -> 265g

EOS M5 -> 425g

M5 + EF M 55-200 -> 705g

EOS RP -> 560g + Mount Adapter -> 665g

RP + Adapter + EF 70-300 DO IS -> 1.395g

NB: Als leichteste Kombination von 13/26/52mm KBÄ und 88-320mm KBÄ bringen IP und M5 mit dem M55-200 gerade mal 970g auf die Waage.

EOS RP + Mount Adapter + EF 70-300 DO IS

Bildbeispiele mit der EOS M5  ooc  Fast Resize

0008 EF DO IS f300mm plus Kenko 1.5 => 720mmKBÄ – blaue Tonne
0007 EF-M 2 22mm => 35mmKBÄ Blick auf das Nachbarhaus
0004 EF-M 2 22mm => 35mmKBÄ Eschbach Mündung zum Bodensee
0002 EF-M 55-200 IS => f320mmKBÄ – blaue Tonne
0001 EF DO IS f300mm => 480mmKBÄ – blaue Tonne

Allgemein: das M5 Gehäuse ist etwas größer als das der EOS M, ein Tribut an eSucher und mini Griff, liegt damit aber sicherer in der rechten Hand. Ausgelegt ist die M5 eher auf Live View über den gleich großen TFT wie bei der EOS M, hier optisch exzellent und vertikal beweglich, leider nicht geschützt einklappbar wie bei der EOS RP. OFF-ON Schalter, 4 Drehrädchen, 14 Drucktasten zur Fotografie plus eine für BT Kopplung und eine 4-Wege Drehkranz Wippe erfreuen den Anwender, zudem ist das Bedienkonzept mal wieder neu umgeordnet, nur der Canon Geier weiß warum das bei jeder Kamera geändert werden muss, nach gut einem Dutzend Bodies dauert es wieder einen Tag bis die Kiste so läuft wie ich es haben will! Okay, die meisten Einstellungen kann ich aus anderen Quellen kopieren, immer parat merken ist noch nie meine Stärke gewesen 🙂

my way: Kamera ja nach Motiv und Situation auf P, Tv oder Av -> ON -> AF ON -> AE ON -> finale Bildkomposition -> klick! Auch mit 720mm KBÄ aus der Hand…

EOS M5 + Mount Adapter EF-EOS M + Kenko 1.5 + EF 70-300 DO IS 1,4 kg (IP11 PM)

Videoclips erstelle ich mit dem iPhone 11 Pro Max mit Stereoton, den haben die EOS M/M5 auch, für mobile Anwendung vom iPhone ist m.E. ein OSMO Gimbal oft von großem Nutzen.

Die nachgeführte JPG Frequenz von 7-8 Bildern pro sec. erlebe ich wenn dann im [SCN] Sportprogramm, es gibt [4Nachtaufnahme ohne Stativ] aber noch keinen [Silent Modus], dafür unzählige Wahlmöglichkeiten, die JPGs in der Kamera zu stylen 🙂 was mich nicht interessiert. Der Auslöser wird als unpräzise kritisiert, das kann ich nicht nachvollziehen.

Fazit: Wer >nur< fotografieren will, ist vermutlich mit der etwas einfacher ausgestatteten M50 besser versorgt, zumal der dreh- und neigbare Klappbildschirm sich zum sicheren Transport umkehren läßt, aber für Querformat vom Klappbildschirm der M5 übertroffen wird. Mehr Spielereien sind mit der aufwändiger ausgestatteten M5 möglich, die RP läßt trotz ähnlichem M50 Design noch mehr Auswahl zu wie z.B. mit dem neuem [Fv] Modus. War schon die M ein positives Beispiel für Schlichtheit, so hat nunmehr der Anwender die Qual der Wahl, technisch gute Aufnahmen sind dabei immer garantiert 🙂

Zu meinen empfohlenen Einstellungen:

MENUE rot -> SHOOT 1

Bildqualität L

Seitenverhältnis 3:2

Belichtungsimulation Aktiv.

Display spiegeln Ein

SHOOT2

Anzeigemodus Flüssig

Sucher-Anz.format Anzeige 1

Rückschauzeit 2 oder mehr Sek.

Touch-Auslöser Deakt. Pos. AF-Rahmen Mitte

Touch & Drag AF-Einstell. Deakt. Pos.-Methode Absolut Akt. Touch-Ber. Ges. Display

Schnelleinst-MenüLayout AF ONE SHOT L Timer OFF AWB Natürlich Messmethode integral

SHOOT3

AF-Betrieb ONE SHOT

AF-Methode Einzelfeld AF

AF-Feld Größe Klein

Kontinuierl. AF Aus

Focus-Modus AF

AF-Hilslicht(LED) Aussend. OFF

SHOOT4

Einst. für MF Peaking Ein Hoch Rot

IS-Einstellungen Video Digita-IS Aktiv.

Video Aut.Wass.w. Deakt.

ObjektivAberrationskorrektur über EOS Utility auswählen und in die Kamera hochladen (Vignettierung Farbfehler Beugung – die Liste der korrigierten Objektive ist sehr lang)

AEB 0 oder al gusto

SHOOT5

ISO-Empfdl. AUTO Limit Max.: 3200

Tonwert Priorität OFF

Autom. Belichtungsoptimierung OFF

Messmethode Mehrfeld oder Selektiv [()] oder Spot oder Mittenbetonte Messung (Korrektur Tipp Steuerung über ISO oder Drehrad -3 -2 -1- 0 +1 +2 +3 in Drittelschritten

Blitzsteuerung interner Blitz zur Aufhellung -1 EV

SHOOT6

Weißabgleich AWB

Custom WB

WB-Korrektur 0,0

Bildstil Natürlich 75512-1 oder Landschaft 75513-1

Rauschred. bei Langzeitbel. OFF

High ISO Rauschreduzierung OFF

SHOOT7

Betriebsart Einzelbild []

Selbstausl./Fernsteuer. OFF

SHOOT8

Movie-Aufn.größe je nach Bedarf

Tonaufnahme Auto

Movie-Servo-AF ON

AF mit Auslöser während Video ON

Video Langzeitautomatik A-SLOW ON

Menue gelb -> SETUP1

Ordner anlegen Monatlich

Datei-Nummer Fortlaufend

Formatieren

Videosystem PAL

Anz.-Einstell. Monitorstrg. Auto

Elek. Wasserwa. Kalibrierung Vertikalneigung

SETUP2

Eco-Modus AUS

Stromsparmodus al gusto

Displayhelligkeit auf mittig eingestellt

Nachtschema Aus

Zeitzone Paris

Datum/Uhrzeit

SETUP3

Sprache Deutsch

Piep-Ton Aus

Betriebsger. Aus

Tipps & Tricks Aus

Touch-Bedien. Standard

Sensorreinigung automatisch oder jetzt reinigen

SETUP4

WLAN-Verbind.

Wireless-Kommunikationseinst.

Anzeige Zertifizierungs-Log

Indiv. Aufnahmemodus (C1, C2) wenn benötigt wird

Copyright-Informationen Info Name Detail oder löschen

Kam. zurücks.

Firmware-Ver.: 1.0.2

Menü orange -> Individual Funktionen

C.Fn I: Belicht. Safety Shift 1:Aktiv.

C.Fn II: Andere 1 2 3 4 auf 0 * 0 0

Alle C.Fn löschen

MYMENU grün

Registerkarte My Menu hinzuf.

Alle Reg.karten My Menu lösch

Alle Positionen löschen

Menüanzeige Normal

Meine bevorzugte Tastenbelegung als Text:

vorn unten neben Bajonett Umschalttaste -> MF und Peaking

oben vorn außen M-Fn -> AF Methode Einzelfeld – Wei. Zon.-AF – Gesichtsverfolgung

hinten oben *Taste -> AF

5Punkte Taste -> INFO Größe AF Feld Lupe SET zurück

4-Wege Taste -> Blitzsymbol -> TFT <-> Sucher

MF -> Betriebsart Einzelbild – schnelle Reihenaufnahme – langsame Reihenaufnahme

NB: Alle aufgeführten Einstellung beruhen auf persönlichen Präferenzen, sie sind Empfehlungen ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. 

Firmware Update Version 1.0.2 seit 2021 – Tipp zum Vorgehen: Update von der Canon HP direkt auf die SD Karte der Kamera runterladen, im MENUE SETUP4 Firmware-Vers. aufrufen und von der SD Karte updaten wählen, fertisch 🙂

Auch die folgenden Aufnahmen sind mit der M5 aufgenommen, mit wechselnden Brennweiten, ooc und zum Abschluss noch die nächtliche Aufnahme von der Vollmond Landschaft mit dem IP11 PM zum Vergleich der Bildwinkel, auch die Fotos der Kameras samt Objektiv sind mit dem iPhone erstellt:

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 25 2020

Obstsalat oder was mir heute beim Fotografieren wichtig ist:

…es kommt immer auf die guten Zutaten an!

Ich fotografiere etwa seit dem 11. Lebensjahr, rund 60 Jahre lang, Dunkelkammer und Filmentwicklung sind mir gut vertraut. Die Anzahl verwendeter Fotoapparate geht in die Dutzende, ibs. seit dem digitalen Zeitalter, indem auch die Dunkelkammer zum Lightroom wurde, das geprintete Bild aber nicht verschwand. Viele Jahre habe ich erst mit der analogen, dann der digitalen Spiegelreflextechnik verbracht und war mit dem optischen Sucherbild auf der Mattscheibe zufrieden, auch wenn ich nie genau wusste, was bei der Aufnahme herausgekommt, die Verwendung von Diafilm war lange Zeit mein Ausweg, zumal ordentliche Prints für das Labor eine Herausforderung waren 🙂

Seit dem iPhone 4 (2011), aktuell der Version 11 Pro Max (2019), mag ich den Live View, weil ich vorher präzise sehe was ich bekomme (wysiwyg), seit Canons Spiegelloser EOS M (2011) und aktuell der EOS RP mit eSucher plus Klappbildschirm (2019) nutze ich diese Möglichkeiten und gerne auch mehr, was mir das IP11 mit vielen zusätzlichen Anwendungen bietet. Darauf will ich nicht mehr verzichten, die dSLR hat in meiner Slowfotografie fast keine Bedeutung mehr 😦 weil alle 3 Kameras >M, IP und RP< exakt vor der Aufnahme zeigen, was ich bekomme: die durch die digitale Sensor- und Wiedergabetechnik bedingten Einschränkungen sind bekannt und damit läßt sich leben 🙂

Der smarte Fotoapparat ist für mich nicht erst seit 2011 mehr als Aufnahmegerät für damals weniger schöne Fotografien, heute dokumentiert er immer mehr und lässt die Erinnerung leben, ein Videoclip mit Stereoton ebenfalls. Die Digitalisierung hat wie in der Film- oder Musikwiedergabe eine enorme Wertschätzung bekommen, weil zuhause und zu jeder Zeit nutzbar und das auch mobil, zigtausend Fotos und Songs haben auf dem Speicher des Mobiltelefons Platz und stehen in einer Qualität zur Nutzung, von der wir früher nicht mal geträumt haben: DIN 45500? Ade 🙂

Zu meiner Fotografie gehört auch Reisen unabdingbar, zu wertig sind neue Eindrücke, um sie nur dem eigenen Gedächtnis anzuvertrauen, allerdings beginnt jede Reise mit dem ersten Schritt und der kann auch von zuhause aus und zu Fuß sein, aber halt nicht nur: der m.E. in Deutschland und der EU zu späte und damit wegen der hohen mittlerweile eingetretenen Infizierungsrate viel zu lang durchzuführende Lockdown ab dem 18.03.2020, verbunden mit einer zunächst nur zögerlich akzeptierten Abstands- und Maskenpflicht, hat über rund 10 Wochen zum Verbleib >at home< geführt, wenn auch ein Spaziergang im Freien für Abwechslung gesorgt hat, wofür wir dankbar sind, die Natur war unbeeindruckt und bei gutem Wetter ist es fast überall schön. Wir freuen uns auf eine baldige Impfung und endlich ein potentes Medikament gegen all diese Viren 🙂

IP11 PM  ooc  Fast Resize 

(c) slowfoto.de

Einfach bessere Fotos – ist das 2019 wirklich einfach?

Fotografieren aktuell mit dem Handy (12MPI), der Spiegellosen Crop (18MPI) und Vollformat Spiegelreflex (20MPI) Kamera bei wenig Licht

Handy Panorama 2010 in Berlin – Wuhlheide – Bonnie Tyler – Carat – Puhdys – wir 

Einladung zum Blog „einfach bessere Fotos“  (2010)

Fotografie mit der allgegenwärtigen digitalen Kompakten oder dem Handy samt allen smarten oder anderen Phone-Abkömmlingen ist heute üblich, auch dort im Konzert, wo Film- und Fotoaufnahmen ausdrücklich verboten sind. Doch irgendwann war oder ist man nicht mehr mit der Qualität dieser Aufnahmen zufrieden:

  • Was kann ich tun, wenn mir die Aufnahmen von Anderen besser gefallen als meine eigenen?
  • Wie komme ich zu ausdrucksstarken Fotos, muss dazu eine neue Kamera her?
  • Muss ich die Kamera komplett selbst einstellen oder kann ich mich einfach auf die angebotenen Automatiken verlassen?
  • Kann ich mit einer einzigen kleinen Kamera all meinen wachsenden Ansprüchen genügen?
  • Was benötige ich an Ausrüstung, um als Beispiel aus dem Bergwander- oder Stadturlaub ansprechende Fotos mitzubringen?
  • Was ist beim Fotografieren von Personen wichtig?
  • Wie kann ich Blitzlicht fast unsichtbar einsetzen?
  • Was ist alles vor der Aufnahme zu beachten?

Diese acht Fragen stellte ich damals den Freunden und Lesern meines jungen Blogs einfach bessere Fotos. Es ging nicht etwa nur darum, Anregungen zum Neukauf zu vermitteln, sondern präzise Anleitungen für fotografische Situationen aufzuzeigen, also Kochrezepte, um auf den Geschmack nach mehr zu kommen. Die meisten Klicks im Blog gehen zu den >Einstellungen< oder anderen fototechnischen Artikeln. Für mich sind und waren diese summarischen Berichte nur als handwerkliche Basics gedacht, die Fotostrecken hingegen finde ich viel wichtiger, ibs. die Reiseberichte >zu Fuß<, weil solche Erinnerungen auch farbig sind 🙂 wie ab+zu die >Beichten< aus anderen schönen Situationen im Leben…

Wesentlich bei allen Anschaffungen ist auch heute zu wissen, was man >nicht< benötigt, denn Fehlkäufe sind teuer: slowfoto ist deshalb weder an Hersteller noch Vertriebe gebunden! Es versteht sich von selbst, dass wertige Produkte aufgeführt sind, von deren Qualität ich aus langer Anwendung überzeugt bin. Ein Blick in den slowfoto Blog (->Kategorien) zeigt die Richtungen (->Suchfunktion) auf…

a EOS 6D EF 1.8 28mm 17:57 1/30sec F3.5 ISO 25.600
b EOS 6D EF 1.8 85mm 20:30 1/30sec F 1.8 ISO 12.800

Fazit 2019 

Die Recherche in ehrlichen Vergleichen langjährig verfolgter Portale zeigt die vielen Veränderungen: War früher die DSLR, als schnelle Variante im Cropformat, als 50MPI Pixelbombe heute auch im Vollformat, das Ende der Fahnenstange, so sind dies mittlerweile die Spiegellosen geworden, mit einem Crop Sensor zum Einstieg und aktuell mit rund 30 MPI vollformatigem Sensor und, man lese und staune, fast ohne Unterschiede in den JPG oder RAW Qualitäten! Und weil die Sensoren samt Softwares auch nicht zaubern können, ziehen die sehr guten Spiegellosen mit den sehr guten DSLR gleich, sie sind mit neu gerechneten und deutlich teureren Objektiven hingegen in der Abbildungsqualität sogar überlegen. In der ISO Empfindlichkeit können heute Aufnahmen bis 12.800 oder 25.600 durchaus überzeugen, wovon der analoge Film Fotofan nicht mal geträumt hat.

c EOS M 18:08 EF-M 2.0 22mm 1/30sec F4 ISO 12.800
d EOS M 18:01 EF 1.8 28mm 1/40sec F2.8 ISO 12.800 

Handy: Ähnlich ist der Fortschritt, 12MPI gehören zum Standard, ein kurzes Tele zusätzlich zum Weitwinkel mittlerweile auch. Die Bildqualität ist enorm gesteigert auf das Niveau preiswerter Crop-DSLR, die Ausstattung hingegen völlig anders: unzählige Apps verhelfen dem Anwender bis hin zur virtuellen Blendensteuerung, auch in der Verwendung beider Objektive samt Verrechnung der Aufnahmen. Auch Fotos bei wenig Licht sind per Mehrfachaufnahmen und deren Verrechnung rauschärmer geworden. Allerdings sind diese Apps mittlerweile auch in einige DSLR eingebunden, aber nicht zwingend nötig, für die EOS 6D überzeugt auch der single-shot.

Unangefochten ist immer noch der große Live-View Bildschirm mit der zeitgleichen Wiedergabe jeder Veränderung an Parametern. Solche großen Bildschirme bieten die Spiegellosen nicht, dafür einen digitalen Live-View Sucher, den wiederum die DSLR nicht aufweist. Zudem ist das Erstellen von Panoramen oder Clips samt Versand per Händy echt easy und oft unverzichtbar.

Für mich aktuell ideal ist deshalb ein iPhone7+, eine spiegellose Crop wie schon die erste EOS M und für alle anderen Fälle noch eine EOS 6D als Nachteule mit lichtstarken Festbrennweiten und langen Zoomen. 

e iPhone7+ 16:59 f4mm 1/4sec F1.8 ISO 100
f iPhone7+ 16:59 f6mm 1/4sec F2.8 ISO 125
g iPhone7+ 21:28 f4mm 1/4sec F1.8 ISO 1.600
h iPhone7+ 21:28 f6mm 1/4sec F2.8 ISO 400

Je besser man die eigene Kamera beherrscht und kennt, desto besser werden die Aufnahmen. Eine neue Kamera macht i.d.R. nicht zwingend bessere Aufnahmen, deshalb lieber neue Motive suchen als nach vermeintlich besserer Ausrüstung jagen. Wenn eine Aufnahme gefällt, ohne dass die verwendete Kamera auffällt, ist (m)ein Ziel erreicht.

Fotografieren ist das Malen oder Schreiben mit dem Licht der Himmelskörper,

Fotografieren bedeutet Zeichnen mit reflektiertem Licht: Photographie altgriechisch φως,φωτoς Helligkeit, Lichtder Himmelskörper, und γραφειν, malen, schreiben.

Fotografieren ist nicht schwierig, solange man nichts davon versteht.

Wenn man diese Kunst aber begriffen hat, dann wird man gefordert.

https://slowfoto.wordpress.com/2018/03/11/faqs-eine-kamera-kaufen/

Die Kraft eines Porträts liegt in dem Bruchteil der Sekunde, in dem man etwas vom Leben der fotografierten Person versteht. Die Augen erzählen viel, der Gesichtsausdruck… Ein Porträt nimmt man nicht alleine auf, der Andere schenkt es einem.

https://slowfoto.wordpress.com/2017/07/31/faqs-einfach-bessere-fotos-wie-man-sie-erhaelt/

Gute Fotografie beginnt dort, wo man schlechte Fotos nicht mehr aufnimmt. Auch eine bessere oder teurere Kamera macht keine aussageträchtigeren oder besseren Aufnahmen! Wenn eine Aufnahme gefällt, ohne dass die verwendete Kamera auffällt, ist (m)ein Ziel erreicht.

Farben sind das Lächeln der Natur  Leigh Hunt – englischer Schriftsteller

Jedes Foto hält die Zeit an  Cees Nooteboom – holländischer Schriftsteller

alle Aufnahmen aus der Hand und ooc außer FastResize

(c) slowfoto.de

FAQs: Eine Kamera kaufen

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild!

absolut wasserfeste und ökologisch unbedenkliche dSLR mit 100fach Zoom

Frage: Welche Kamera ist die richtige für mich?

Fotografieren kann heute Jeder: Händys bieten mit aktuell >8MPI genügend Potential für DIN A4 Ausdrucke, denen man die Herkunft kaum ansieht. Richtig eingesetzt, sind bei brauchbarem Licht und entsprechenden Blickwinkeln Händy Aufnahmen von denen aus >richtigen< Kameras nicht oder nur schwer zu unterscheiden. Und genau darum geht es:

Womit soll ich fotografieren?

vor dem Kauf oder nach dem Fehlkauf

In meinem dritten (ab Herbst 2015) mittlerweile nur 212g leichten und im mumbi case geschützten iPhone 6+ steckt ein kleiner 1/2,9-Zoll-Sensor (4,9×3,7mm) im 4:3-Format mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 × 2448), die eingebaute f4,15mm Optik hat eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 Millimetern, das entspricht einem Cropfaktor von 6,99 und zudem eine unveränderliche, weil offene Blende mit der Lichtstärke von F2.2. Wirklich sinnvolle Ergänzungen sehe ich in einem kleinen Stativ für längere Belichtungen (bei Nacht etc.), Vorsatzlinsen wie Fischaugen oder Weitwinkel halte ich für optische minderwertige Spielereien, Televorsätze entbehren der Qualität. Für weitere Bildwinkel steht die hervorragende on board Panorama Funktion zur häufigen Verfügung, sie ist vor allem horizontal blitzschnell und unschwer einzusetzen. Meine präferierten Apps sind [Camera+] für einstellbare Parameter und [CameraNoir] für Schwarz-Weiss, vor allem wegen SW-Live Betrachtung, exakte Bildbearbeitung erfolgt am 13„ MacBook oder 27„ iMac. Wer gerne filmt, hat andere Ansprüche hinsichtlich Stereo Mikrofon und Halterung, dazu kann ich wenig sagen, meine Clips sind kurz und meist auf wenige akustische Situationen bezogen, die auch monaural wirken. Der interne Stabilisator des 6+ arbeitet sowohl bei Film- wie Fotoaufnahmen und das sehr effektiv. Das 6,8×12,3cm oder diagonal 5,5„Retina Display (1.920×1.080 HDTV) löst hervorragend detailliert und farbtreu auf (<400ppi) und war neben der bildstabilisierten Kamera einer der wesentlichen Anschaffungsgründe, wenn man vom dicken Akku absieht. Nach bald 10.000 Aufnahmen möchte ich mich ungern vom 6+ trennen und eine Kompakte mit kleinem Sensor, ausgenommen unter Wasser oder mobil, kommt nicht mehr in Frage, zu sehr spielen mobile Dienste mittlerweile eine liebgewonnene Rolle. Ich habe das 6+ wegen der Fotografie gekauft, zum Telefonieren würde das kleinere 6er völlig reichen. 

Der nächste Sensor der Begierde ist für mich der sogenannte >Crop< mit etwa hälftigen Voll-Format (ca. 12x18mm) und mittlerweile >18MPI, angeboten in zahllosen Systemkameras ohne Spiegel oder auch zierlichen dSLR mit ebensolchem Sucherbild bis hin zu großen und schwereren Gehäusen wie denjenigen mit Vollformat Sensoren. Nach vielen 3-stelligen EOS habe ich lange und gerne mit der 410g leichten und winzigen Canon EOS M mit dem EF-M 2.0 22mm (=35mm KBÄ) verbracht, einer System Kamera mit neuen M-Objektiven (11-22mm IS!) oder auch diversen Adaptern für viele Gläser dieser Welt einschließlich aller Canon EF und EF-S Objektive. Bemerkenswert der per Fingerwisch über den ganzen Bildschirm verschiebbare punktuelle und schnelle AF (auch mit Hilfslicht) oder auch seine Nachführung, wenn einmal auf ein Gesicht oder Objekt platziert! Die Leistung heutiger Crop Sensoren samt schnellen Prozessoren und guter Firmware ist untadelig, die super kleinen Pixel fangen bauartbedingt allerdings früher an zu rauschen als die größeren der Vollformate (VF).

Mein dritter und auch nicht mehr taufrischer VF Favorit aus 2012 ist die mit dem lichtstarken F1.8 f28mm Weitwinkel und 1.163g noch relativ leichte Canon EOS 6D, die ich gerne als Nachteule bezeichne, weil Aufnahmen bis ISO 12.800 unschwer möglich sind, sie ist der Vorläufer der EOS 5D III. Mit den neuen recht preiswerten (EF und EF-S) STM Objektiven ist man für beide Sensorformate gut bedient, es müssen nicht nur die L Versionen und die in zweiter Generation sein, obwohl gerade diese Gläser sowohl alters- als auch wertbeständig bleiben, aber auch richtig Geld kosten. Die mittlerweile möglichen kamerainternen Korrekturen auch alter EF Gläser erbringen fototechnische Leistungen, die man früher nur mit aufwändiger Nachbearbeitung (DxO) erzielen konnte, auch mein EF 20-35 von 1993 ist dabei! Soviel zu meinen persönlichen Tipps zur Anschaffung und jeweils durch jahrelange positive Anwendung gesichert. Sicher gibt es viele Alternativen, man muss sich im Leben auf bestimmte Bedürfnisse konzentrieren und das ist gut so.

Fehler, die tunlichst zu vermeiden sind:

man kauft nie nur eine Kamera sondern ein vielfältiges System

Eine Kamera wegen eines Testberichts kaufen, die man nicht einigermaßen kennt. Oder zu glauben, dass eine neue teurere Kamera in der Aussage bessere Aufnahmen macht! Ist ein Händy vorhanden, lernt man einfach und zunächst, damit wertere Bilder zu erstellen! Die Touchscreen Bedienung i.V.m. >wysiwyg< (what you see is what you get) ist eine hervorragende Übung für die Komposition von Aufnahmen, die so einfach mit einer >richtigen< Kamera und optischem Sucher nicht möglich ist. Die Panorama Funktion erweitert den Aufnahmewinkel nach Belieben. Echte Teleaufnahmen sind nur mit mehr als einer eingebauten Festbrennweite möglich, auch diese Entwicklung hat begonnen.

Wird der Wunsch größer nach schnelleren Bodies (bis 20 Aufnahmen pro Sekunde, viel wichtiger ist aber die Präzision des nachführenden AF) und anderen Brennweiten (um den Mond formatfüllend aufzunehmen, benötigt man >f600mm), sollte man zunächst geeignete Fotokurse besuchen und/oder mit Ausrüstungen von Freunden ein paar Bilder machen. In ein Fotogeschäft und mit der 30-fach Zoom Kompakten wieder nachhause gehen kostet Geld, das völlig falsch investiert wurde, auch wenn der Rabatt noch so verlockend erscheint. Nichts spricht gegen eine neue Kamera zum sog. Straßenpreis, die schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, im Gegenteil. Auch gebrauchte Objektive kann man im guten Fachhandel kaufen, hilfreich ist dabei ein zeitlich befristetes Rückgaberecht. Oder man kauft von zuverlässigen Quellen.

1-Knopf Bedienung, falls bei Automatik überhaupt nötig

Wichtig ist, dass die Kamera den Nutzer nicht überfordert: Wer das Automatik-Programm oder die Motiv-Automatiken liebt, kann sich in Ruhe der Komposition widmen, der Tüftler reizt die angebotenen Möglichkeiten so weit aus, dass er auch für kritische Situationen schnell geeignete Voreinstellungen parat hat, weil er damit vertraut ist! Beide Anwender können tolle Aufnahmen schießen, die sich sicher unterscheiden.

Wer zuhause mit Windows arbeitet, hat die Qual der Wahl für das Händy :-), der Mac Anwender wird aus guten Gründen ein iPhone vorziehen, weil viele Möglichkeiten sehr gut auf das Betriebssystem iOS abgestimmt sind.

Wer mit sehr guten fototechnischen Ergebnissen und schnellen Kameras liebäugelt, ist auf dem Markt der sog. Spiegellosen unterwegs, wegen der ungeheuren Vielfalt gibt es keine verlässliche Kaufempfehlung, der Unterschied zur Spiegelreflex (SLR) ist der elektronische gegenüber dem optischen Sucher, wenn man von der meist langsameren LiveView Aufnahme einer dSLR absieht. Es lohnt dabei exakt zu wissen, was man nicht benötigt, neue Bodies und vor allem neue Gläser sind im oberen Ausgabenbereich angesiedelt. Aber auch wertige Vollformat Objektive kosten oft mehr als die für Crop Sensoren, beide Sensorgrößen sind bei den Spiegellosen aber vertreten. Vor der Entscheidung lohnt es, einmal alle möglichen Wünsche hinsichtlich Body und Objektiv-en samt weiterem Zubehör hochzurechnen! Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass nicht die teurere Kamera die eigenen Aufnahmen verbessert, der gewiefte Fotograf aber auch mit billigem Gerät bei gutem Licht ausdrucksstarke Bilder erhält! Das Foto entsteht im Kopf zwischen den Ohren, die Kamera ist nur der Kopierer, den man auch falsch bedienen kann 🙂

was raus muss wird ordentlich entsorgt 🙂

Fragen vor der Anschaffung:

  • reicht eine feste Brennweite oder will ich mehrere (Händy <-> Systemkamera mit Wechseloptiken)
  • brauche ich GPS, leichtes Gewicht, mobile Daten, Zeitlupe –raffer, Gesichtserkennung, LiveView, Video, Pano (-> Händy)
  • will ich den optischen Sucher, punktgenauen Autofokus, Nachführ-Autofokus, hohe ISO Bereiche, das größere Gehäuse, auch für externen Blitz (-> dSLR)
  • will ich Objektiv Fehler bereits bei der Aufnahme korrigieren (-> dSLR)
  • wie viel Gewicht will ich maximal mit mir herumtragen
  • muss es eine schnelle Kamera für Sport mit >5 Bildern/sec sein
  • muss es eine Vollformat Kamera sein (dSLR <-> Spiegellos)
  • kann ich mit dem elektronischen Sucher leben (-> Spiegellos)
  • muss es zwingend ein aktuelles Modell zum empfohlenen VK sein
  • Neukauf: wie gut ist der Garantie Service (???)
  • gebraucht resp. nach der Garantiezeit: Wer repariert zuverlässig 🙂

Fazit: Schnell gekauft ist nur dann richtig, wenn man genau weiß was! 

Kauf: kein X für ein U vormachen lassen

my10Cents:

Hinsitzen, nachdenken und vergleichen

Bei gutem Licht hat mein iPhone 6+ eine ebenso gute Farbwiedergabe wie die der EOS 6D, zudem eine fast perfekte Belichtung samt automatischem Weißabgleich und das alles ist zuvor sehr gut sichtbar. Alles in allem eine fantastische Kamera, aber es gibt immer Situationen, für die ich eine dSLR brauche: Meine 6D ist viel schneller und funktioniert viel besser im Dunkeln! Bei schwachem Licht reduziert das 6+ in der [Kamera] App die Farbsättigung, um das Rauschen zu verringern. Langzeit Belichtungen mit dem iPhone bei wenig Licht und niedrigen ISO Wert kann man auf dem Stativ mit der [Camera+] App erstellen, hier ist die 6D bei ISO 12.800 aus der Hand wegen Pixel- und Sensorgröße weit überlegen, zudem bietet sie relativ kurze Belichtungszeiten. 

Meine 6+ bietet >nur< ein KBÄ 29mm Objektiv, welches schlicht zum Turnschuh erzieht, dabei ist der Lerneffekt riesig. Sie verfügt sowohl im Standbild- als auch im Videomodus über eine effektive Stabilisierung. Fischauge, (Super-) Weitwinkel,Tele- oder Zoomobjektiv bedürfen der dSLR-Kamera, die mannigfach Vorsatzlinsen für das 6+ sind so billig wie trist! Die extrem kurze Brennweite von nur f4,15mm bringt trotz Offenblende F2,2 eine enorme Schärfentiefe, alles Ferne ist ebenso wie die geringe Tiefenschärfe der 6D vorbehalten. Das iPhone ist als Gehäuse eine Bauhaus Schlichtheit, die man mit ungeeignetem Case verunstalten kann.

Mein iPhone ist immer dabei, auch wenn ich die 6D benutze: Für die schnelle Nahaufnahme, das Panorama, den Blick aus der Bodennähe oder aus einem begehrten Winkel oder wenn das Foto auch mit den GPS Daten versendet werden soll. Das 6+ ist zudem als Fernsteuerung für die 6D einsetzbar. Beide können sich ergänzen aber nicht ersetzen.

Nach dem Ausflug in die Welt der Fotografie mit dem iPhone 6+, der ersten spiegellosen und fast komplett über den Touch Screen bedienbaren EOS M und der ISO starken Vollformat EOS 6D noch ein paar Gedanken in die Zukunft:

perfekt eingekauft und zusammengestellt, ready to

Was wird sich ändern?

* Die dSLR wird über kurz oder lang vom Markt der Spiegellosen überholt, weil ohne Spiegel zwar ohne optischen Sucher, aber auch weniger limitierende Mechanik und erweiternden LiveView bedeutet,
* dabei wird der elektronische Sucher immer besser ausgestattet
* und der Autofokus funktioniert über den gesamten Sensor, nicht nur mit wenigen Sensoren oder deren Bündelung in Gruppen bzw. sogar über einen zweiten Sensor,
* die nachgeführte Gesichts- oder Motiverkennung wird zur unabdingbaren Notwendigkeit,
* um in Verbindung mit dem hochpräzisen Autofokus auch Bewegtes sicher abzubilden
* und der elektronische, besser lautlose Verschluss wird wichtiger als der mechanische,
* wodurch sich die Bildfolge sich auf bis zu 20f/sec auch im Vollformat erhöht
* und die ISO Werte dank großem Sensor und schnellerem Prozessor samt adäquater Firmware neue Höhen erreichen.

und zum Schluß einen guten Café

Zukunft? Nein, SONY verkauft die A9 bereits für knapp unter 5k€ 😦  aber vielleicht wird es nur ein weiteres iPhone mit zwei KBÄ Festbrennweiten f27/54mm F1.8/2.4 🙂

(c) slowfoto.de 

Canon EOS M3 – erste Eindrücke

Ein erster Vergleich:

Nach bald drei erfreulichen Jahren mit der EOS M, i.V.m. den drei bildstabilisierten M Zoomen 11-22 18-55 55-200 und dem lichtstarken M 2.0 22 STM und vielen anderen EF sowie EF-S sowie Samyang, Sigma und schließlich Minolta Rokkoren mit dem jeweiligen Mount Adapter, habe ich die mittlerweile nicht mehr ganz taufrische EOS M3 zu einem ausführlichen Test erhalten.

von oben
von oben

An sich ein Grund zur Freude, denn wirklich neuen Ideen oder Produkten stehe ich neugierig im Sinne des Wortes gegenüber, weshalb der Test zunächst ein ganz persönlicher Vergleich alt (EOS M) gegen neu (EOS M3) ist.

von vorn
von vorn

Pro EOS M:

Sie ist in meinen Augen eine ausgesprochen elegante und haptisch kleine Kamera ohne Ecken oder Kanten, die der Hand schmeichelt. Die Bedienung ist entweder (auto) mit Motiverkennung und damit hinreichend auch für nur >Knipser< ausgelegt, aber auch der ambitionierte Anwender findet in den gelungenen und bei Canon zum ersten Mal konsequent Bildschirm geführten Menüs, wenn man ein Smartphone kennt und mag, jede Menge an Einstellungen und Wahlmöglichkeiten für manuelle Eingriffe. Oder anders ausgedrückt, das Handling ist, einmal mit dieser neuen Strukturen vertraut, recht einfach und schnell zu bewerkstelligen. Entgegen vielen Veröffentlichungen ist der AF, und das von Anfang an, schneller als der im Live View einer EOS 5D II, also ausreichend und vor allem präzise für slowfotografische Motive. Vom Design her wie in der mechanischen Ausstattung ist die EOS M eher schnörkelos konzipiert, sie verzichtet auf einen integrierten Blitz, an dessen Stelle das sehr ordentliche Stereo Mikrofon plaziert ist.

Contra EOS M:

Bauartlich bedingt fehlt der optische Sucher, bei vollem Licht von hinten wird es manchmal etwas kritisch, ebenfalls bei über Kopf oder Bodenaufnahmen, weil der Kontrollbildschirm fest eingebaut ist. Etwas Abhilfe schafft hier die Erhöhung der Helligkeit der Anzeige respektive die kleine RC6 Fernauslösung. Zudem lassen sich über Kopf Aufnahmen, wie bei der dSLR auch, durchaus ohne direkte Sicht erstellen, Weitwinkel Objektive vorausgesetzt. Der AF ist für präzise Nachführung oder Sport definitiv nicht geeignet, dafür gibt es schnelleres Gerät auch mit höherer Bildrate als 4F/s! Fernaufnahmen mit Utility funktionieren trotz anders lautendem Bericht in der Bedienungsanleitung nicht.

Pro EOS M3:

Sie ist etwas größer als die EOS M und liegt mit dem kleinen Wulst für Mittel- und Ringfinger deutlich sicherer in der rechten Hand, auch die rückwärtige Daumenauflage trägt dazu bei. Canon hat die Menüführung durch drei Drehräder auf der Kamera geteilt, horizontal die Programmwahl (11) und Belichtungskorrektur (-3 bis +3 in Drittelschritten) für den Daumen und um den Auslöser ein endlos Rädchen für den Zeigefinger, um Blenden- oder Zeitwerte auf dem Display einzustellen oder in der Bildbetrachtung zu springen. Die rückwärtige Wippe ist links oben um ein 4. Knöpfchen mit Stern zum manuellen AF Set ergänzt, rechts oben kann der Bildschirm mit der 5/10-fach Lupe zur Kontrolle bedient werden. Die EOS M3 richtet sich eher an den aktiven Fotografen, der gerne eigene Einstellungen händisch vornimmt, so kann die M-Fn Taste z.B. mit der Fokus Nachführung belegt werden, igs. lassen sich drei Tasten programmieren. Zudem ist der elektronische Aufstecksucher EVF-DC1 eine hervorragende Ergänzung zum Bildschirm resp. die WIFI Option zur Kamera Fernbedienung mit dem Android Smartphone, Fernaufnahmen mit dem iPhone funktionieren leider nicht!

Contra EOS M3:

Die eher kantige Gehäuseform wirkt an manchen Stellen aufgesetzt wie z.B.  an der Daumenauflage. Der nach unten im Winkel verstellbare und nach oben klappbare Bildschirm wirkt nicht wie für die Ewigkeit gebaut, das gleiche gilt für den weit heraus springenden eingebauten Blitz. Der AF erscheint mir nicht wirklich schneller als bei der EOS M mit meinen Einstellungen, die Präzision ist vergleichbar hoch.

von hinten
von hinten

Erstes und kurzes Fazit:

Der Design Enthusiast freut sich über den aufgeräumten und elegant geformten 299g Body der EOS M und findet die einstellbaren technischen Werte mit dem Tipp- und Wischfinger in den Bildschirm Menüs. Der optisch kleinere 3Zoll Bildschirm bietet eine 4,4 x 6,4cm Anzeige. Die mit dem Sternchensymbol am rückseitigen Rad vorfokussierten Aufnahmen eher ruhiger Motive sind in den Programmen P Tv Av M untadelig bis hin zu genialen Nachtaufnahmen ohne Stativ. Das Auslesegeräusch ist leiser, die Akkulaufzeit länger.

Der versierte Fotograf freut sich über die dSLR ähnliche Bedienung des 365g Bodies der EOS M3 mit der 4,3 x 6,3cm Anzeige auf dem etwas größeren und weithin verstellbaren 3Zoll Bildschirm. Der schnelle Zugriff in die Einstellungen und Menüs erfolgt über eindeutig definierte Drehrädchen und bezeichnete Köpfchen. Die vielen Optionen bei der Aufnahme, auch mit elektronischem Sucher oder über WLAN Steuerung, kommen einer vergleichbaren dSLR Nutzung sehr nahe. Das Auslösegeräusch ist lauter, die Akkulaufzeit kürzer.

von unten
von unten

©slowfoto.de

Sardiniens West- und Nordküste (2)

Sardegna – die Insel mit runden und spitzen Felsen – eine kulinarische und kulturelle Reise mit dem Wohnmobil, dem PKW und zu Fuß 

naturschöne Strassen
naturschöne Strassen

Tag 17 Wie erwartet, machen die vielen Kids der neuen Nachbarn schon sehr früh lautstarke Verkehrsübungen, egal wir sind sowieso wach fahren dann mal lieber 150km wie geplant weiter: Über die S131 nach Orestano und zum Campingplatz www.senarrubia.it – einem sehr großen Pinienwald mit (noch) wenigen Campern oder Zelten und vielen Mobilhomes, die unregelmäßig über den Platz verteilt sind. Das Restaurant ist im klassischen Hüttenzeltstil ist wie schon gehabt, das riesige und saubere Schwimmbecken liegt on top direkt am Meer, wo alle Bäume sturmbedingt landeinwärts geknickt sind.

mal nicht zerschossen
mal nicht zerschossen
nicht essbare Faserbälle
nicht essbare Faserbälle
dafür aber in Massen
dafür aber in Massen
vom Winde
vom Winde
geweht
gedreht

Am ellenlangen Strand entlang gibt es etwas Bebauung und am Ende der parallelen Straße ein einsames Restaurant, welches 12 Monate geöffnet ist (besser es liest sich so) und abends ab 19 Uhr Küche bietet, wobei der Campingplatz ab 20 Uhr für Fahrzeuge geschlossen ist. Also war ein Einkauf angesagt:

Vorsicht Baustelle
Nicht nur in Orestano oft gesehen: Vorsicht Baustelle
wer ist hier wichtig?
wer ist hier wichtig?
große Marken
große Marken – mal ohne filu ferro
klasse Qualität
Melina Bruno Sarda – Qualität der ersten Klasse
zum Verzehr fertig
zum Verzehr fast fertig
Freja und Frizzi
Frizzi und Gaja

Nach einem ausgiebigem Rundgang im Zentrum von Orestano gab der Supermercado von den Melina Steaks (Rasse Bruno Sarda ähnlich Bue Rosso) über Gemüse und mehr ein abendliches Festmal her, und Gaja, die alte Campingplatz Hündin, bekam die Abschnitte. Wegen abendlicher Kälte haben wir uns später ins geheizte WoMo verzogen. Wir schliessen auch Freundschaft mit Gajas kurzbeinigem Begleiter Frizzi. Beide Hunde haben kein einziges Mal während unseres Aufenthaltes gebellt! Die letzte nichtgefundene Stechmücke quält mich in der Nacht!

Tag 18 Der Morgen beginnt mit einem kräftigen Schauer, ab 8:30 mit ebensolchem Sonnenschein bei 16 Grad draußen. Nach kleinem Frühstück (Alici Filetti marinate in grüner Salsa) erwischt mich die Hexe beim Bücken, dennoch folgt ein langsamer Strandspaziergang mit drohendem Wetter, das sich dann doch der kräftigeren Sonne ergibt. Mit einigen Wärmflaschen kämpfe ich gegen die Hexe an, in Kombination mit IBU 800, weil die eigene Hinterachse so weh tut, der Gesunde hat tausend Wünsche…

Ruine aus dem 2. Weltkrieg
Ruine aus dem 2. Weltkrieg
Strand Gut?
Strand-Gut?
unbekannt aber schön
unbekannt aber schön (und mit ca. 8mm sehr klein)

Tag 19 wird zum großen Ausflug: An der Küstenstraße über Christano, Bosa nach Alghero, dann nach Sassari und über die S131 schnell zurück. Bosa ist ein herrliches Hafenstädtchen mit quirliger Altstadt, engsten Gassen und vielen Touris. Alghero ist groß, hat eine Altstadt am Hafen mit langer und schöner Promenade, wir suchen auf Empfehlung unseres Frankfurter Italieners und finden Al Fico (keine Homepage) mitten in der Altstadt, mit Hilfe eines Einwohners, der in Darmstadt gearbeitet hat und gut deutsch spricht, mittlerweile wohl unter neuer Führung: Der Chef macht auffällig Aquise, der angewiesene Tisch ist für drei Personen zu klein, der Oberkellner mal wieder desinteressiert, die Weinberatung nervt ihn (Hauswein nee, wir suchen mal lieber selbst aus), die Küche hingegen ist richtig gut, das Trinkgeld geht damit aber auf null €! Wer schon in der Vorsaison keine Lust hat, sollte das dem Gast nicht zeigen, sondern zuhause bleiben.

Dauerparker mit Gesellschaft
Dauerparker mit Gesellschaft in Bosa
von der Hafenpromenade aus
Alghero: Blick von der Hafenpromenade aus
und diese entlang
und diese entlang
präzise Werbung
präzise Werbung
(zu) viele Eissorten
und (zu) viele Eissorten
wer die Wahl hat...
wer die Wahl hat… e tante altre marche
Gasse in der Altstadt
ruhige Gasse in der Altstadt
die Vinothek S&M
die Vinothek Sella & Mosca

Camparis erworbenes Weingut http://www.sellamosca.com/ Sella & Mosca, eigentlich ein altes und kleines Dorf mit Kirche, veranlasst zum Einkauf, Sassari feierte eines der vielen Feste mit gesperrter Innenstadt, weder Bäcker noch Polizistin wissen den Fußweg zum Duomo, so dass wir nach einem leckeren Porchetta Brötchen den schnellen Weg zum Campingplatz vorgeziehen. 20:05 ist die Zufahrt schon geschlossen, die Rezeptionistin in der Bar hilft aus, wir bedanken uns mit Caffée, Frizzi und Ichnuga zum Sonnenuntergang…

Fritz ist müde
Frizzi ist müde
und die Sonne auch
und die Sonne auch

Tag 20 Knatsch mit der Putzfrau, die wie gestern den Eingang zum Sanitärbereich Frauen blockierte und auf die Männertoiletten verweist: 9 Uhr vormittags ist zum stundenlangen Putzen einfach die falsche Zeit, basta! Geht doch auf anderen Plätzen auch, wenn die Camper duschen und mehr wollen. Es ist unser letzter Tag hier, mit tollem Frühstück im Freien, was wir für ganz wichtig im Urlaub erachten.

wie ein König
wie ein König

Der lange Strandspaziergang nach Norden zeigt angelandeten Quallen von der Größe runder Pfundbrote, um die wir einen Bogen machen, auch aus Gründen des Gestanks.

Nase zu und schnell vorbei
Nase zu und schnell vorbei

Die Flamingos sind heute in absoluter Nähe und gut zu beobachten und zu fotografieren wie auch der Sonnenuntergang! Zum Abend dann noch einen dieser himmlischen (weil nicht Bio sondern einfach nur frisch) regionalen Salate von der Insel und früh ins Bett!

3 von Vielen
3 von Vielen

Tag 21 Ab 7 Uhr auf und eine Million Tauben hören und sehen! Es geht es weiter nach Norden: Erst die 131 bis zur Nuraghe Losa http://www.nuraghelosa.net für 4€ an der Rezeption mit den ersten sauberen und vollständigen Toiletten der Insel, samt Lavazza im Angebot und auf dem gepflegten Grundstück in Ruhe umher zu gehen, innen im Haupthaus mit Beleuchtung plus Aufstieg zur verbliebenen Kuppel, einfach irre, was und wie damals gebaut worden ist.

Losa von oben
Losa von oben
von innen
Haupthaus von innen
von außen
von außen
von weiter weg
von weiter weg
Losa
Panos von Losa
im Haupthaus
im Haupthaus
von oben
von oben nach Norden
wie vor
wie vor nach Süden

Die anschließende Fahrt auf kleinen Straßen ist landschaftlich ein Traum,

da wollen wir hin
da wollen wir hin

ein Supermarkt bot außer unserem üblichen Einkauf auch phänomenale 400g Tonno Steaks, die wir mit Fenchel Paprika Gemüse plus leckerem Knacksalat genossen haben, samt Rosé,

Lust?
Lust?
Grünzeug die Menge
plus Grünzeug die Menge

auf dem Campingplatz http://www.tripadvisor.de/Hotel_Review-g776126-d1188131-Reviews-Camping_Baia_Blu_La_Tortuga-Aglientu_Province_of_Olbia_Tempio_Sardinia.html in Vignola Mare!

zzz
Baia blu

Der ist voll kommerziell aber wunderschön gelegen und leider ohne Mülltrennung, einem absolutem >nogo< bei diesen Menschenmassen, der Lauf am Strand mit Sonnenuntergang ein Traum, ein Älterer hatte sogar eine Melodie auf der Panflöte gespielt. Unsere Suche nach einer Tankstelle ohne Card war bisher erfolglos, für Tanken mit Service resp. Barzahlung will man ca. 15 Cent/L mehr! Der Preiskorridor für Diesel liegt damit bei €1.40 bis €1.70, für die komplette Inselrunde haben wir fast eine 120l Tankfüllung gebraucht.

Hausbau am Sandweg
Hausbau am Sandweg
Einschläge gibt es viele
Einschläge gibt es viele
und runde und spitze Steine
und runde und spitze Steine
in fast unberührter Natur
recht neuer Torre in fast unberührter Natur
und alte Zeugen
und alte Zeugen

Tag 22 der Weg führte zum neugebauten Torre gegenüber, auf einer herrlich vorgelagerten Halbinsel mit Blick auf den Strand des winzigen Dorfes am Rande des Campingplatzes. Zurück, Einkauf oder Restaurant zugunsten im Freien vor dem Camper, für morgen einen Punto gemietet zu einer Tour mit kleinem Gefährt im hohen Norden, dort wo die Strassen für Camper ausdrücklich gesperrt sind.

Tag 23 Um 7 Uhr aufstehen, um 10 werden wir abgeholt nach Santa Teresa, von dort mit einem fast neuen Punto Street Diesel knapp 200km mit igs. 10l S/bf Verbrauch entlang der Küste gefahren, beginnend mit dem Capo Testa http://de.wikipedia.org/wiki/Capo_Testa

Doppelstecker
Doppelstecker

weiter nach Palau und zum Capo und zur Roccia dell`Orso http://www.tripadvisor.de/Attraction_Review-g187879-d195163-Reviews-Roccia_dell_Orso-Sardinia.html mit Aufstieg,

orso
Roccia dell`Orso im Detail
orso
wie vor
von dort kamen und kommen die Schiffe her
von dort kamen und kommen die Schiffe her
orso weiter
Roccia dell` Orso weiter,
orso vom Landesinneren aus
vom Landesinneren aus
und nach Sonnenuntergang
und nach Sonnenuntergang

nach Porto Cervo in einer Kurve mit herrlichem Ausblick vor Cappricioli auf die Bucht in der Bar Terrassa Rosa furmierten Lachs und Meeräschenrogen gegessen und zwei Weine von Vigne Surrau (Branu und Barriu) gekostet und später dort in Arzachena auch gekauft

alte Olivenbäume und neue Reben
Vigne Surfau – alte Olivenbäume und edle Reben
das neue Weingut
das neue Weingut
die Vinothek mit aller Auswahl und bester Beratung
die Vinothek mit aller Auswahl und bester Beratung

und weiter nach Porto Rotondo, über das Innland (Gräber) nach La Marmorata, einer noch nicht von den Urlaubern besiedelten Geisterstadt, und schließlich in Santa Teresa`s historischem Zentrum eingekauft und den Punto (€60 pd!) zurückgegeben und im dicken DB Taxi zurückgefahren worden. Herrliches Abendessen im Freien, Ginepro ist Wachholder (Gin) und auch am Schinken sowie an der Haustüre, wie uns die freundliche Mitarbeiterin im Supermarkt erzählte… Ein weiterer erlebnisreicher und hochinteressanter Urlaubstag für uns, weil wir mit den Punto auch dort unbeschwert fahren konnten, wo es für WoMos untersagt war und sich natürlich nicht etwa alle daran gehalten haben. Zum Abschied vom Platz gibt es noch einen Rosé brut 12,5 von Surrau, sicherlich eines der besten Weingüter und von uns umgehend auch so eingestuft: http://www.vignesurrau.it/default.asp?selflang=de

zzz
Platz 666 mit Abstand zum Nachbarn

Tag 24 Das Finale auf der mächtigen Insel, nach ca. 52km bis nach Cannigione, unserem letzten Inselziel vor Olbia: Er scheint der größte und vielleicht schönste Campingplatz der Baia Holiday Company www.campingisuledda.com mit bisher 9 Plätzen in Europa, vier auf Sardinien, je einer am Gardasee, in Rom und Venedig sowie Triest und Kroatien: Auf einer Halbinsel gelegen, gibt es rund 1.000 Stellplätze auf unterschiedlichen Terrassen, Höhen und an Wegen, die Strandplätze sind meist gesucht aber dafür eng und gnadenlos der Sonne ausgesetzt. Unsere nähere sanitäre Anlage ist ganz neu, frisches Wasser gibt es am Platz und mal wieder zu trennende Abfälle in der Nähe, das Restaurant liegt traumhaft aber die Karte ist arg schlicht und touristisch, man ißt paniertes Schnitzel und Frittes, auch für die Kids – wir haben unterwegs eingekauft was der super (!) Mercado hergab und zu dem frischen Brot die gestrigen >Reste< samt einem unter €5 liegenden Vermentino aus Surrau genossen.

Logischerweise sind diese Campingplätze keine Sonderangebote, dafür liegen sie an interessanten Ecken und haben einen gediegenen Ausbau samt breitem Angebot, man muss ja nicht alles nutzen. Für den Nutzer nachteilig sind die oft nicht nachvollziehbaren Einsparungen wie kaum Warmwasser bei den Geschirr- oder Waschplätzen, die zu kurzen Schaltungen bei Innenbeleuchtungen gegenüber den konstanten Wegbeleuchtungen ab 17 Uhr u.v.a.m., was den Pflege- und Erhaltungszustand oder auch die Hilfebereitschaft an der Rezeption betrifft, das aber ist eher selten und eher in sog. großen Anlagen wie hier anzutreffen wie z.B. die völlig umständliche Rückgabe der Personalausweise!

weitläufig
weitläufig
und
und naturschön

Nach einem ausgedehnten Rundgang im südlichen Bereich dieser Halbinsel mit der schönsten Erhebung (Sporthaus) haben wir versucht, einen Scooter (125ccm 35€/d) zu mieten und wegen Abwesenheit des Vermieters schließlich darauf verzichtet, nicht auf das Abendessen mit gelben Rüben Tunfisch Salat und Cappacio vom Rind aus der Pfanne, dazu gibt es den ersten Cannonau Riserva von Sella & Mosca.

noch herrscht weitgehende Ruhe
noch herrscht weitgehende Ruhe
auch mitten in der Halbinsel
auch mitten in der Halbinsel
oder an den drei Stränden
oder an den drei Stränden
mit herrlichen Ausblicken
mit herrlichen Ausblicken
wie hier vor unserem Platz
wie hier vor unserem Platz 666
oder am Gipfelchen der Halbinsel
oder am Gipfelchen der Halbinsel
oder am steinigen Strand, beliebt bei Tauchern
oder am steinigen Strand, beliebt bei Tauchern wegen der Tiefe
die Disko hat noch Pause
auch die Disko hat noch Pause

Tag 25 mit herrlichem Wetter will die Insel und offensichtlich nicht loslassen, denn landschaftlich, das ist uns Beiden nach dem kompletten Inselrundgang und Cafées an der Strandbar mit dem tollen Ausblick direkt vor unserem Platz 666 klar, lässt sich aktuell nichts toppen. Es war gut so, den für uns schönsten Campingplatz mit igs. drei Stränden und unzähligen Terrassen sowie Mobilhomes samt Rundbauten erst am Schluss der Inselrundfahrt zu erleben und das Salz auf der Haut dazu! Jetzt genießen wir unser letztes Abendessen mit Prosciutto cotto und rösch gebratenen Eiern und Salat und frischem Brot sowie sardengischem Vermentino von Surrau.

Morgen nach abendlicher Ankunft der Fähre in Livorno werden wir bis Meran fahren für Montag als Stadttag.

Moby Line
Moby Line
an Deck
an Deck
mit mächtig Fahrwasser und Lärm
mit mächtig Fahrwasser und Lärm

Versuch eines vorläufigen Fazit: Für das wechselnde Wetter mit auch kälteren und regnerischen Tagen können wir im ansonsten in den Vorjahren angeblich immer stabil warmen Maimonaten nichts, aber die herrlichen abwechslungsreichen Landschaften mit den runden Basaltfelsen und den hohen und spitzen Gipfeln samt üppig gewachsenem Bewuchs, der jeden Gärtner neidisch werden lässt, einfach nur zu genießen, und das drei Wochen lang: Die unproblematischen Einkäufe mit freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern gerade in den durchgehend geöffneten großen wie kleinen privaten Supermärkten, die noch vernünftigen Preise und vor allem die durchgängig hohe Qualität der Insel Gemüse- und Obstsorten (Avocados, Bananen, Gurken, Karotten, Orangen, Papayas, Tomaten u.v.a.m.) und die wertigen Weine von den vielen kleinen Produzenten, die vielfältigen Käse- wie Salami- und Schinkenarten der Insel  haben wir ausgiebig genossen. Die geschichtliche Vergangenheit und die Dörfer der Nurhagen bzw. dessen, was davon übrig geblieben ist, sind ein so attraktives Angebot,  dass wir am liebsten die Inselrunde sofort und noch einmal ohne zeitlichen Regelungsdruck wiederholen würden. Okay, wo es touristisch ist, sind es Angebot und Preise auch, nur relativiert sich der Preis von €5 für ein Bier, wenn dazu ein Buffett an leckeren Häppchen angeboten wird. Herrlich das sehr gute Caffée Angebot ab €1 und das gilt für ganz Italien! Ansonsten bleibt zu sagen, dass die €20 Grenze für Gerichte noch lange nicht erreicht ist und die Qualität sich i.d.R. positiv von der oft gebotenen Einheitsküche (Convenience Produkte aufwärmen) abhebt. Da die Insel auf Importe ibs. an Nahrungsmitteln zu verzichten scheint (sardisches Sprichwort: wer vom Meer kommt, will uns bestehlen) und wir nichts vermisst haben… hat es gepasst:

die Insel haben wir geöffnet vorgefunden
Die Insel haben wir weit geöffnet vorgefunden!

Eines ist uns aufgefallen und lässt zumindest den Verdacht zu, dass auch an der Steuer vorbei gearbeitet wird: Beim Zahlen kommt erst die vorläufige Rechnung (non fiscale), mit dem Wechselgeld danach dann gar nichts mehr, was auf zwei Buchungswege hinweisen kann und so kann man auch mit einer Sommersaison ganzjährig leben!

Unsere nächste Planung inklusive einer Korsika Rundfahrt liegt schon grob fest, mal sehen was wird… Jetzt gehen wir erst mal einen Sonnenuntergang anschauen!

Tag 26 Um 7 Uhr aufstehen, den Sonnenaufgang haben wir uns geschenkt: WoMo fertig machen, Auschecken und Abreise nach Olbia zur Moby-Fähre. Diesmal haben wir vor der Abfahrt im Restaurant der Fähre leckere Doraden Filets mit mediterranen Gemüsen gegessen und einem Vermentino genossen… 2 Std. Schlaf im Pullmannsessel, den späten Nachmittag bis zum Checkout waren wir am Pool Oberdeck und später in der Bar. Nach dem Auschecken 250km später noch drei Stunden auf einer Autobahnraststätte geruht, so wie einige unbekannte Nachbarn auch…

Tag 27 Abfahrt gegen 6 Uhr, Ankunft in Bozen um 9 Uhr und Einchecken auf dem begehrten und nordöstlich am Hypodrom gelegenen Platz der Kurverwaltung www.camping-meran.com für 120 Camper, mit neuem Sanitärhaus und leider nur je 3 Duschen für m/w, dafür direktem Zugang zum Zentrum aber aktuell keinem wirklich funktionierendem zum FreeWIFI. Den kurzen Weg in die City haben wir alsbald genutzt und sind bis zum Cafè Restaurant ATITIS, das vor 3 Wochen auf der Winterpromenade und direkt unterhalb des Pulverturms eröffnet hat, die Chefin und studierte Künstlerin serviert dort mit kleiner handgeschriebener Karte, was sie täglich wechselnd anbietet.

es gab nicht nur Kaffee
es gab nicht nur Kaffee
auch Deftiges
auch Deftiges

Zurück am Platz überrascht uns die Müdigkeit nach der Anfahrt nicht wirklich. Ein ichnuga, ein kleines Abendessen für zwei und früh in die Betten ist angesagt!

Tag 28 ist unser letzter voller Urlaubstag vor der Heimfahrt und beginnt nach 8 Uhr mit prallen Wetter, das sich diese Woche auch nördlich der Alpen stabilisieren soll, mal sehen… Heute ist Laubengang! In vielen familiär oder Inhaber geführten Geschäften lässt sich finden, was das Herz begehrt und dazu Geschenke für die Lieben zuhause. Mittags waren wir bei www.restaurantsigmund.it auf der Terrasse zum beschaulichen Abschied,

eine Oase mitten im Gewühle der City
eine Oase mitten im Gewühle der City
mit allerfeinster
mit allerfeinster
Kost und Zubereitung
Kost und Zubereitung

im www.lefineza.com fanden wir neben anderem auch den Stier, ein Fell als Teppich für zuhause! Überhaupt bilden die Familien oder Personen geführten Geschäfte eine andere Auswahl und Beratung als die übliche Besiedlung der Innenstädte mit Marken all over the world…

Der Abend war Campingplatz live unter den mächtigen Bäumen, ibs. dem beleuchteten großen Ahorn am Sanitäthaus. Lange Telefonate vor dem Schlafen gehen, das war es also…

unter Bäumen
Ruhe unter Bäumen

Tag 29 um 5 Uhr läutet die Kirchenglocke 3 x12 mal – für die Werktätigen? Wir sind um 7 aufgestanden und fahren gegen 9 Uhr los, nur 250km sind es heute: Über den Reschenpass und wie im Vorjahr in Landeck nach Lech und schließlich durch den Bregenzer Wald auf die deutsche Autobahn zur Garage, umladen und mit dem PKW nachhause, was für ein Unterschied nach 4 Wochen WoMo!!!

Alle 4:3 Aufnahmen wurden mit den iPhones 4s, 5 und 5s erstellt, die wenigen 3:2 Aufnahmen hingegen mit der EOS M und 11-22 und 55-200mm.

Hier geht es zum Teil 1 Ost- und Südküste

©slowfoto.de

slowfoto der KW 33 2015

Vollmond

aaa
unser Trabant

EOS M – Modus (Nachtaufnahme ohne Stativ) – kurz vor 22 Uhr – EF 70-300 DO IS mit Kenko 1.4 => f420mm – F8 – 1/640 sec – ISO 8.000 – Cullmann Nanomax 200 Tischstativ – Canon RC-6 Remote -Snapseed

Die spiegellose Crop-Format Kamera bietet vor allem bei langen Telebrennweiten auf dem Stativ den Vorteil, dass bei statischen Motiven im Modus Nachtaufnahme ohne Stativ nahezu erschütterungslos eine Viererreihe an Aufnahmen durchgeführt werden kann, die berührungsfreie (Fern-) Auslösung ist auch per Auslöseverzögerung (2-10sec) möglich.

©slowfoto.de

Bodenseefischerei

Saibling at it`s best

Etwa sechs Tonnen Fisch pro Jahr benötigt eine der verbliebenen 110 Fischerfamilien am Bodensee als Ertrag, 2014 wurden nur noch 465 Tonnen Fang angelandet, knapp 86 Tonnen weniger als im Vorjahr und damit für höchstens 70 Betriebe ausreichend. Zudem verzehren die wachsenden Kormoran Bestände etwa 150 bis 200 Tonnen Fisch pro Jahr. Das Angebot von Bodenseefisch in der Gastronomie wird geringer.

Die Fischer fordern ein Umdenken in Sachen Nährstoff, hier den extrem niedrigen Phosphatgehalt der aus den Kläranlagen zugeleiteten Abwässer betreffend, die dazugehörige Petition haben wir unterzeichnet. Denn heute benötigen die Fische etwa die doppelte Wachstumszeit bis zur geforderten Fanggröße. Eine Änderung ist aber auch wegen der Einstufung des Bodensees als Gebirgsgewässer nicht zu erwarten. Und selbst die staatliche Fischbrutanstalt LFL im Paradies von Nonnenhorn kann daran nur wenig ändern.

der Räucherofen
der Fischer und sein Räucherofen
Buchenholz
das Buchenholz
fertig zum Filieren
nach dem Räuchern fertig zum Filieren

Die Fischer setzen abends die Netze aus, die GPS geführt insbesondere bei stürmischem Wetter leichter auffindbar sind. Frühmorgens werden die Netze eingeholt und der Fang angelandet. Unser benachbarter Fischer nimmt die Fische danach aus und legt sie einen Tag in Salzwasser, bevor sie auf Buchenholz im externen Ofen mild geräuchert werden. Anschließend werden sie filiert und je nach Größe als ein großes oder zwei Filets ohne Kopf und Schwanz foliert. Sie sind so bei ununterbrochener Kühlkette auch nach zwei Wochen noch lecker. Wir bevorzugen außer dem Felchen, der Forelle, dem Kretzer und der Rotauge sowie dem Wels vor allem den geräucherten Saibling (Lachsfisch verzehrfertig ca. €24/kg) als fast food at it`s best zu allen Gemüsen oder Salaten und dann gerne mit frisch geriebenem Meerrettich…

in Reih und Glied
in Reih und Glied
unser Nachbar
unser Nachbar

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slowfoto der KW 29 2015

Hoffnung und Vertrauen

Hoffnung
Hoffnung

Heute endlich der Durchbruch bei den Verhandlungen zwischen dem Geburtsland der Demokratie und dem Rest der €urozone: Fünf Monate danach… ist das Vertrauen weitgehend verspielt, dazu sieben Minuten Appell . Der Steuerzahler-Bund rechnet vor: Bereits jetzt hafte jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland im Schnitt mit jeweils 2800 Euro für sämtliche Finanzhilfen, die Griechenland bisher gewährt worden seien.

Griechenland benötigt m.E. dringend sowohl ein gesetzliches Krankenversicherungs- als auch ein Rentensystem für alle Griechen. Ob eine bestausgerüstete Armee nötig ist, oder ob eine ebenso ausgestattete allgemeine Polizei, eine Finanzpolizei und eine Kriminalpolizei nicht wichtiger wären? Wie kann man 10 Mio. Griechen effizient verwalten? Gibt es noch Hoffnung nach der viel zu langen Zeit der Agonie?

Das Gemälde stammt aus einem Zyklus, der in der St. Pierre & Paul Kirche in Rosheim (Elsass) ausgestellt ist, die Reisekamera ist die EOS M mit ein wenig DxO View Point weil aus der Hand.

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