Slowfotos für die KW 45 ff

…ein paar Aufnahmen zur stillen Zeit aus der Wasserburger Bucht, einem unserer Lieblingsplätze am See

alle Aufnahmen mit der neuen EOS RP (2019) und dem alten EF 28-135 IS USM (1998)  –  plus ganz wenig Snapseed  –  datenreduziert mit Fast Resize

ISBN 978-3-458-17487-5

Hesse`s bemerkenswerte Erinnerungen und Betrachtungen von 1904 bis 1912 in Gaienhofen am Untersee kamen 2014 als Danke für eine Spende (Orgelstuhl) an die Alsfelder Kirche, kurz vor unserem Umzug nach Wasserburg, das Buch beinhaltet viele interessante farbige und SW-Aufnahmen aus der analogen Zeit. Eigene Erinnerungen an den Bodensee habe ich seit 1968 in Pfullendorf sowie Überlingen, an meine Frau seit 1976 🙂 und nunmehr sammeln wir sie hier im 6. Jahr am See gemeinsam und kontinuierlich: Es gibt zwei Zeitphasen, die quirlig sommerliche mit unzähligen Touristen auf der schönen Bodensee Fahrrad Route und die ruhige winterliche fast ohne Besucher und angeblich mit Depressionen. Okay, ganz ohne Sonne wollten wir auch nicht leben, dennoch haben die >grauen< und eher stillen Zeiten auch Reize: Hier die Situation kurz vor dem definitiven Untergang der Sonne in den tiefziehenden Wolken, mit wenig Getier und ganz ohne Publikum, ein paar Minuten von unserem Zuhause entfernt. Schon schön hier sagt meine Frau, mach` da mal ein Foto von…  

NB: weitere sommerliche Impressionen aus Wasserburg und vom Malerwinkel 

(c) slowfoto.de

FAQs: Was mir die Canon EOS RP bietet – eine erfreuliche Nachlese

Meine Eindrücke nach vielen Aufnahmen und eingehender Lektüre

Fragt ein >alter< Olympus Four Thirds Freund: Dass Du Dir die „RP“ anschauen würdest, war mir klar. Kaufen hätte ich jetzt nicht mehr unbedingt meine Hand für ins Feuer gelegt, denn immerhin bist Du doch schon ein echter iPhone-Foto-Fan geworden. Aber klar, das Vollformat hat halt immer noch seinen Reiz, Apps hin und her 😊. Auch war ich mir immer sicher, dass auch Du den elektronischen Sucher über kurz oder lang „akzeptieren“ würdest. Ich könnte heute da schon fast nicht mehr drauf verzichten 😉.

Meine Antwort: Ich auch nicht mehr! Wenn auch kein >Sucher< im klassischen Sinn, so hat mich das iPhone Sucherbild auf dem rückwärtigen TFT spätestens ab dem 6+ überzeugt. Und das Kleinbild Format des RP Sensors ist auch nur ein Merkmal: okay, angeschaut habe ich die RP gerne, hätte sie lieber noch zuvor getestet, wofür sich aber kein Händler breitschlagen lies, und Canon Presse benötigt alle Neuheiten für Events und Roadshows. Nach längerem Test, das kann ich ja jetzt sagen, hätte ich die RP sowieso gekauft, und zum Warten auf den reduzierten Strassenpreis hatte ich weder Lust noch Zeit: so war es diesmal halt ein nahezu blinder Kauf nach nur Ansehen und Anfassen… bei den neuen R-Gläsern bin ich ohne Test behutsam, denn die 110g für den EF-R Adapter machen die Waage bisher nicht fett und >Altglas< für die RP habe ich die Menge:

verschiedene Zoomobjektive
EF 22-55 und 55-200 USM (sehr günstig und mit 560g sehr leicht )
EF 20-35 und 28-135 IS USM resp. EFS 10-22 und 17-85 IS USM (gut)
EF 16-35 L II USM und 24-105 L IS USM und 70-200 L IS USM und 70-300 DO IS USM (L-Klasse und schwer)
sowie Festbrennweiten 
EF 28 und 50 und 85 USM 1.8
EF 35 und 135 L USM 2.0 (z.T. günstig, alle lichtstark und relativ leicht)
EF 2.5 50 und EFS 60 und EF 100 macro und EF 200 L USM 2.8 (beide Tele schwer)

EOS 6D mit 44mm Auflagemass und Sensor vor der Rückwand, EOS RP mit 20mm und Sensor vorn

Letztlich ist die Frage dennoch berechtigt, ob man Entwicklungen mitnehmen oder mit dem Bestand zufrieden sein sollte. Ich habe mich gerne für die RP entschieden, weil ich schon mit der EOS M happy war, Canon hat das M-System bezüglich Bodies fleißig erweitert, die M-Objektiv Serie leider nur nachlässig gepflegt, außer dem EF-M 2 22mm STM sowie 11-22 mm 4-5.6 IS (beide macro 15cm) finde ich nichts wesentliches mehr, wenn man vom 187g schweren Mount Adapter EF-EOS-M absieht, einem Klotz an der zierlichen EOS M! Nun ist die RP im Gegensatz zur M (deren aufsteckbarer hat mich wenig überzeugt) mit einem integrierten eSucher (0,7-fach mit 2,36MPI) ausgestattet, der sicher noch entwicklungsfähig ist, wenn mal allein die Farbtreue bewertet. Okay, man kann den rückseitigen und jetzt klappbaren (3´´ 1.04 MPI) Kontroll-Bildschirm auch mit 10-fach Lupe zur Bildkontrolle anwenden und darauf wie bei der M navigieren, eine feine Option. Das iPhone in + Größe bietet allerdings noch viel mehr Ansicht 🙂

SLOW ist immer noch die Betrachtung der Umgebung, FOTO hingegen noch schneller geworden: ich verwende gerne zwei Einstellungen, für action oder street den [silent modus] aus dem Szene-Programm mit zentralen ONE SHOT Feld samt AE Speicher bei halb gedrücktem Auslöser, danach die Korrektur der Komposition und klack ohne klack und fertig, er ersetzt das [P] jetzt mit zentralem AF-Feld anstelle [A] mit auto AF Feldern und das zudem ohne verräterisches Auslöse Geräusch. Oder das neue >kreative< [Fv] Programm mit z.B. zuvor eingestellter Blende plus Zeit (ähnlich [M]), gepaart mit ISO variabel per Drehrad samt bewertendem Blick per Sucher zur Einstellung (wysiwyg)! Den habe ich mittlerweile akzeptiert, er ist eine Alternative zum TFT 🙂 und der ist für spätere qualitative Kontrolle bestens geeignet. Kleiner Nachteil zum iPhone7+ ist die geringe Größe des Sucherbildes oder auch des rückseitigen TFT, viele RP Aufnahmen musste ich deshalb anfangs noch bezüglich Horizont nachkorrigierten, aber das liegt auch an mir, denn die elektronische Wasserwaage ist im TFT wie im Sucher live einzublenden, zusätzlich zu den bisher von der dSLR bekannten Hilfe mit diversen Gitterlinien: nunmehr hilft die INFO Taste vor oder während der Aufnahme, vom AF Feld solo über die AF-Feld Wasserwaage Kombination bis hin zur Vollinformation einschließlich Histogramm – nur für Helligkeit gewählt – Beistand abzurufen 🙂

wie [Q] – hier INFO Taste drücken und weiter
nur AF Feld
AF Feld mit allen Infos
AF Feld mit Waage und wenig Infos
AF Feld mit Waage, Infos und Histogramm = Pizza mit Allem

Ein Segen ist der Sensor, ibs. die low-light Qualität habe ich bisher so noch nicht gefunden: Von ISO 50 bis 51.200 läßt sich in [Fv] variieren, der AF im Dual Pixel Modus löst alle back oder pre Fokus Probleme mit 4.000 phasenbasierten Feldern bis -5EV, nur im UHD (25fps) Crop Filmmodus ist er kontrastbasiert (Stativ oder Image Stabilizer), da ziehe ich für unkomplizierte Clips das iPhone im DJ OSMO Gimbal vor! Die JPGs sind knackscharf und sehr rauscharm und endlos zu speichern, wäre da nicht der limitierte Akku LP-E17, man sollte min. einen zweiten mitführen: Tipp Keenstone 2 x for LP-E17 mit ovalem Doppel Charger, der ein 5V/2A Netzteil oder einen 12V Adapter am USB mini Kabel benötigt, dafür auch 2 originale LP-E17 lädt, das 220V Canon Ladegerät LC-E17E lädt einen Keenstone Akku hingegen nicht! Ebenfalls tadellos die schon erwähnte WIFI Steuerung (iPhone samt Geodaten) oder über USB3 Kabel vom Rechner aus. Und die mannigfache Verwendung von Altglas ist (vermutlich für Männer) eine schöne Spielerei, wobei der Sensor geradezu nach besten Objektiven schreit: die sind deutlich schwerer als ältere und schlichte Festbrennweiten oder Zoome was auffällt, zumal der zierliche RP Body nur 470g auf die Waage bringt!

Fokus Stacking mit iPhone als BlueTooth FB

Interessant für Makros ist das Fokus Stacking per iPhone Steuerung: ich verwende die datenreduzierten ca. 10MB JPGs eines EFS 2.8 60mm bei Offenblende, AF aber manuell voreingestellt, 10 oder mehr Aufnahmen (max. 999) mit Abstufung 4 oder höher (0-10) und Belichtungsglättung samt komfortabler Steuerung über [Camera Connect] vom iPhone 7+ aus, eine bisher nicht so bekannte aber top funktionierende Kombination, die allerdings eine fixe Unterlage für die RP voraussetzt. Nebenbei, die Verwendung von EFS Glas hat als Einschränkung zwar >nur< 11 MPI Dateien, aber auch deutlich kürzere Brennweiten mit deren Vorteilen, wenn man diese will. Verrechnet werden diese Aufnahmen in Canon`s [Digital Photo Professional 4] unter -> Extras -> Tiefen-Compositing zu einer DC_IMG_xxxx.JPG Datei mit rund 50% Aufschlag zur Größe von ca. 3MB anstelle 2MB. Nochmals: focus stacking mit der Kamera, depth compositing auf dem Rechner.

DPP 4 -> Extras -> Tiefen Compositing ->
-> DC_IMG_xxxx.JPG
Schärfe hilft immer -> DC_IMG_
oder freigestellt mit Offenblende 2.8 -> IMG_

Die Hochpreispolitik bei den R Objektiven wird ibs. von den Händlern kritisch bewertet, wenn diese optisch vergleichbar aber günstiger als EF zu erhalten sind und der kleine EF-R Adapter (leichter als der EF-M!) für die fehlenden 24mm zum dSLR Auflagemaß 44mm leicht zu verschmerzen ist, ibs. wenn eine mitgeführte EOS dSLR mit immer noch schnellerem AF-Spot zur (Tele-) Verfügung steht, meine RP benötigt das etwas größeres AF-Feld, ihr AF-Spot muckt öfter ibs. bei längeren Brennweiten. Mittlerweile nutze ich das AF-Feld auch in die Wasserwaage integriert (s.a. Abb. 4+5), was die Anzahl schiefer Horizonte radikal minimiert, dafür etwas dauert, Zeit habe ich ja, notfalls auch nachher…  Völlig unnütz finde ich den grünen [Auto] AF mit irgendwelchen und irgendwo im Sucherbild auftauchenden Schärfen Ebenen, was sich nicht abstellen lässt und damit das Programm obsolet macht: das war bei der 6D und zuvor insofern anders, als der mittlere Kreuzsensor immer Vorrang hatte, die 4.000 AF Pixel der RP hingegen streiten wohl über das ganze Bild und welches halt zuerst egal wo was findet wird angezeigt 😦

[A] auto AF: voll daneben 😦
Bleibt noch zu erwähnen: 5fps mit schneller SD und Dauerfeuer, 30sec bis 1/4.000sec, HDR, Mehrfachbelichtung, Nachtaufnahme ohne Stativ (s.a. EOS M 2013), UHD mit Stereoton, 26MPI ähnlich EOS 6D MKII, Timer Aufnahmen und sicherlich noch manches mehr… wie die 614 Seiten der Bedienung für Fortgeschrittene 🙂

my10cents: Ich habe das iPhone plus immer dabei, vorzugsweise als Fotoapparat mit riesigem touch fähigem Sucherbildschirm, als Gedächtnis, zur easy Kommunikation und gerne wie eine Musikbox: mir fehlt fotografisch die echte Low-light Fähigkeit und die lange Brennweite. Das sind die Vorteile jeder Systemkamera, ibs. der Spiegel losen, deren Nachteile in der Größe sowie der geringen Wahl an Apps besteht: so wie es schon Mick Jagger treffend besang

Insellösung: iPhone+, EOS 6D und RP und was man sonst noch so braucht 🙂

alle 2:3 Aufnahmen Canon EOS RP  – 3:4 iPhone 7+ – alle ooc – Fast Resize 

(c) slowfoto.de

diegustav.com – Zeit und Raum

für den guten Geschmack – im Messequartier Dornbirn im Oktober 2019

hin zur Gustav sind wir damit nicht gefahren 🙂  – iPhone7+
rein gekommen allerdings mit Rabatt  – iPhone7+

Es gibt sehr viele und sich jährlich wiederholende Messen im Bodenseebereich, wir waren zum ersten Mal im Messequartier in Dornbirn und haben vergnügliche Stunden in der Gustav-Welt verbracht, es dreht sich alles um das Schöne, das Einzigartige, um das, was aus der Region kommt und mit viel Liebe, Weitblick sowie Nachhaltigkeit hergestellt wird – Zitat aus dem kostenfreien Programm und Aussteller Katalog. So haben wir es auch empfunden und viele nicht regionale Aussteller auch, mit denen wir sprechen konnten: hier ein paar ganz persönliche fotografische Eindrücke von dieser schönen Messe:

der früh noch leere zentrale Speisesaal
Cafecito im kleinen Wohnwagen
feinste Messer (so ab €500.-)
Bikes und Zubehör der besonderen Art
riesige Sitzgruppe mit Bildern einer Ausstellung
Natur zum was draufstellen 
mehr Gürtel geht einfach nicht
mechnische Uhren zum angeleiteten Zusammenbau al gusto
edles Bambusrad
Verpackungen aller Art (waschbare Folie)
immer wieder Gustav Raum für Beschaulichkeit 
Fohrenburger vom Fass
lädt auf ein Glas ein!
Geschöpfe besonderer Art im Speisesaal, der sich mittlerweile gefüllt hat
viele interessante Einkaufsmöglichkeiten 
oder Edles für Geist und Körper
klasse Tastings für €6
Nachlese für zuhause – Publikationen, die wir mitgenommen haben – iPhone7+

Canon EOS RP (März 2019) mit dem EF 20-35 (März 1993) – ooc keine Filter – Image Converter zur Datenreduktion – alle Aufnahmen im geräuschlosen [leiser Modus] – ONE SHOT AF mit zentralem Single AF Feld – AE Mehrfeld ohne Belichtungskorrektur – Blende, Zeit und ISO auto – WB auto, bleibt zu sagen, dass die Ausleuchtung der Hallen auf höchstem Niveau zum Ambiente passte 

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FAQs: Canon EOS RP – ein ideales Arbeitsmittel?

Frage: Ist die Canon EOS RP ein ideales und zukunftsfähiges Kameramodell?

iPhone 7+ – Canon EOS RP mit EF 2 135 L ca. 1,4kg, der Vollformat Sensor sitzt vorn im Gehäuse auf der Ebene zwischen Wahlrad und EOR RP Schrift, weil der SLR-Spiegel fehlt, als Distanzausgleich zum EF Objektiv ist der Mount Adapter EF-EOS R (110g) montiert.
iPhone 7+ – die Deko Lampe ist das Objekt der Begierde für das 2 135 an den 4 Vollformaten

EOS 5D [P] EF 1:2 135mm L T 1/160 F 2.2 ISO 1.600
Canon hat sehr lange mit der spiegellosen Vollformat EOS gewartet. Kaum war 2011 die Cropformat EOS M erschienen, hatte ich blitzschnell zu dieser kleinen schwarzen sucherlosen Reise-Kamera eine Beziehung, war angetan, was die live view Bedienung und 18MPI Bildqualität betraf. Die EOS R spielte in einer anderen Preisliga, erst die RP sollte es werden. Da ich viele EF und EF-S plus Fremdgläser besitze, war ich besonders überrascht: die RP akzeptiert am Mount Adapter EF-EOS R alles, was ein EF Bajonett aufweist, falls gelistet, sogar mit zuschaltbaren Korrekturen: Ein EF-S Objektiv erbringt Bilddateien von 10,08 MPI mit 3.888 x 2.595 Bildpunkten und ein EF Objektiv von 25,96 MPI mit 6.240 x 4.160 Pixel.

EOS 5D II [P] EF 1:2 135mm L T 1/125 F 2 ISO 2.000
Das bedeutet, ein EF-S 10-22 bietet wie am Crop Sensor KBÄ 16-35mm bei macro 24cm und ein EF-S 17-85 KBÄ 27-135mm Brennweite bei macro 35cm, beide Gläser sind relativ leicht und tagsüber gut zu nutzen, das EF-S 2.8 60mm macro ergibt KBÄ 96mm. Aus analogen Zeiten habe ich noch ein EF 22-55 mit 35cm macro samt EF 55-200 mit 120cm macro als Set, also zwei noch leichtere Optiken ohne IS resp. Korrekturen, aber mit sichtbaren Kontrast Verlusten gegenüber L-Glas 😦 – deutlich besser weil korrigiert sind meine beiden führigen Oldies EF 3.5-4.5 20-30 USM macro 34cm und EF 3.5-5.6 28-135 IS USM macro 50cm als aktuell sehr preiswerte Alternativen!

RP EF-S 10-22 [Silent Modus] bei 22mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 10-22 [Silent Modus] bei 10mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 17-85 IS [Silent Modus] bei 33mm ooc außer Datenreduktion
RP EF-S 17-85 IS [Silent Modus] bei 85mm ooc außer Datenreduktion
Über lichtstarke EF-Festbrennweiten >1.4 freut man sich nicht nur abends, das EF 2.8 16-35 L II Zoom finde ich noch handlich, ein 2.8 24-70 nutze ich wegen vorhandener lichtstärkeren Festbrennweiten (1.8 28 – 2 35 – 1.4 50 – 1.8 85 – 2 135 – 2.8 200mm) nicht und das EF 2.8 70-200 mit oder ohne IS ist mir zu auffällig resp. zu schwer. Unterwegs nehme ich gerne die kleinen EF 4 24-105 L IS bzw. EF 70-300 DO IS, auch mal mit KENKO 1.4 Extender resp. das leichte EF 4 70-200 L IS mit dem EF 1.4 Konverter.

EOS 6D [P] EF 1:2 135mm L T 1/125 F 2 ISO 1.250
Die EOS RP ist ein unauffälliges und leises Arbeitstier, mit kurzer Brennweite auch aus der Hüfte verwendbar oder präzise über den Klappspiegel, und sehr guten Bildergebnissen bis hin zu ISO 40.000 mit der Möglichkeit, die Empfindlichkeit per [4Nachtaufnahme ohne Stativ] plus kamerainterner Verrechnung zu halbieren, wenn man die Zeit dafür hat. Die kabelgebunden Steuerung über EOS Utility3 lässt keine Wünsche mehr offen und ist zudem per BT und mit dem iPhone möglich.

EOS RP [P] EF 1:2 135mm L T 1/60 F 2 ISO 800
Objektive sind als lichtschwächere Massenware relativ billig und reichen für Schönwetteraufnahmen völlig: >ne 125stel und Blende 8, wenn die Sonne lacht, sagte mein Vater zu analogen Zeiten! Lichtstarke Gläser und ibs. Zoome kosten richtig Geld, aber neue Gehäuse auch. Mit der RP hat CANON die zweite spiegellose VF Kamera auf den Markt gebracht, die den 14fps Sport- oder dSLR Studiofotografen sicher weniger interessiert, jedem Engagierten hingegen viele vorteilhafte Neuerungen für unterwegs und bei wenig Licht bietet, wenn man bereit ist, mit dem elektronischen Info-Sucher zu leben: ich habe ihn bisher konsequent abgelehnt, nutze ihn nunmehr mit einem lächelnden Auge 🙂 – ebenfalls bemerkenswert: der sehr gute kleine rückseitige Klapp TFT lässt sogar 10-fache Kontroll-Vergrößerungen zu, ersetzt aber keinen großen farbtreuen 27er in der finalen Beurteilung. Die Verwendung von EF und EF-S Objektiven mit entsprechenden Sensorgrößen ist neu, die programmierbare Ausstattung bis hin zum lautlosen Betrieb auch, der Fokus für meine slowfoto-grafischen Bedürfnisse ausreichend schnell, der elektronische Sucher ibs. bei Dunkelheit ein Segen.

Frontansicht

my10cents

Leicht hat es der Starter mit folgenden mir gut bekannten Gehäusen

  1. EOS M – aktuell als M100
  2. EOS 40D oder eine jüngere schnelle Crop mit 7fps
  3. EOS 6D
  4. EOS RP

Tipp

Man kauft neu oder alt, gut oder gebraucht bei www.asgoodasnew.com oder nutzt den freundlichen Fachhändler mit kompetenter Beratung resp. der Möglichkeit von Testaufnahmen bzw. Inzahlungnahmen, mein regionaler Ringfoto Händler in Friedrichshafen ist www.speth24.de.

NB

Alle vergleichenden EOS 5D 5D II 6D und RP Aufnahmen der Glühlampe sind mit [P] erstellt, zudem ooc außer 1:1 Crop, die 3:4 jedoch mit dem iPhone 7+. Die präzise Spiegelung der Heizdrähte ibs. im oberen und unteren Bereich der Glühlampe zeigt bei 10-facher Vergrößerung die enorme Überlegenheit der RP. Den lautesten Spiegelschlag hat die 5D resp. 5D II, die 6D ist leise wie eine Crop und die RP auf Wunsch (fast) unhörbar, der Verschluss extrem weich. Mit dem Extension Grip ist der Halt mit 5 Fingern der rechten Hand und damit eine enorme Sicherheit bei schwerem Glas gegeben.

iPhone 7+ – RP (562g) mit Extension Grip (85g) – die aufgeräumte Rückseite wie bei der EOS M

Fazit

Schon nach wenigen Wochen möchte ich die vermeintlich schlichte EOS RP ibs. mit leichten lichtstarken Festbrennweiten oder L-Objektiven nicht mehr vermissen, also auch mit auf die Insel nehmen, nutze aber die EOS 6D wegen des optischen Suchers ebenfalls gerne und das iPhone 7+ weiterhin konsequent weil immer dabei. Fasziniert bin ich vom Sensor, der ibs. Unterschiede der angedockten Objektive hochpräzise abbildet, wozu sich die Kontrolle mit 10-facher Vergrößerung auf dem kameraeigenen TFT eignet.

 

Canon EOS RP  >start with the beginning<

NB Alle meine Einstellungen und Informationen sind sorgfältig erarbeitet und mehrfach geprüft, aber ohne irgendwelche Garantien oder Gewähr. 

RP erste Schritte

RP Einstellungen

(c) slowfoto.de

Canon EOS RP – Einstellungen

Tipps zur Einstellung der Canon EOS RP

Meine präferierten Einstellungen für die EOS RP für Firmware Version 1.1.0. mit Stand September 2019 – unter besonderer Berücksichtigung meiner slowfotografischen Ansprüche:

Zwei Jahre nach der Anschaffung der EOS 6D, mit ausführlicher Erprobung und immer noch bestehender Überzeugung hinsichtlich der Bildqualität bis hin zu nutzbaren ISO 25.600 bei gering sichtbaren Einbußen aber befriedigen Einsatzmöglichkeiten nicht zuletzt auch wegen weichem Spiegelschlag – habe ich beschlossen, Canon`s zweite vollformatige spiegellose EOS RP zu nutzen, auf der immer währenden Suche nach noch besserer Sensor Technik und die nicht im Sinne höherer Auflösung, sondern gesteigerter ISO Fähigkeit bis 40.000 und diesmal ohne Spiegelschlag samt stiller Auslösung!

6D Sensor hinter dem Spiegel, RP Sensor hinter dem Bajonett

Während die dSLR den Bildsensor tief im Gehäuse nahe der Rückwand und den AF Sensor am Gehäuseboden hat, gibt es bei der EOS RP einen Sensor für beide Zwecke relativ nahe am nunmehr (Canons 4.) R-Bajonett, d.h. für die Verwendung von EF/EF-S Objektiven ist, vergleichbar zur EOS M, ein ca. 22mm breiter, rund 110g wiegender Mount-Adapter EF-EOS R als Zwischenring zwingend notwendig, um die richtige Distanz zum Sensor beizubehalten und alle elektrischen Kontakte zu übertragen, bei Verwendung neuer R-Objektive entfällt dieser!

Der geliebte optische SLR Sucher fehlt, was einer Umgewöhnung bedarf, die durch mannigfache zusätzlich angezeigte Informationen mehr als wett gemacht wird, und spürbar Strom verbraucht, dafür nach Eintritt der Dunkelheit überlegen ist: Er zeigt zwar nur annähernd, was später auf einem geeigneten großen Bildschirm alles zu erkennen ist, ein Klick auf 10-fach Vergrößerungstaste (die unter dem Sternchen = AE Lock) hingegen ruft Erstaunen schon auf den klappbaren kleinen TFT auf der Rückseite der Kamera über die Detailwiedergabe hervor, ich nutze ihn gerne als AF touch pad (wie bei der EOS M) und für Bildkontrollen, Menü Einstellungen oder Boden- resp. seltener Stativ-Nutzung.

Rädchen und Tasten sind für Rechtshänder ausgelegt, nur der Canon Geier weiß warum links für ON-OFF ein Rad herhalten muss, Hauptsache es funzt, ebenso weswegen das waagrechte Einstellrad per Locktaste zu blocken ist, M-Fn habe ich für ONE SHOT <-> AF SERVO belegt, alles andere ist beschriftet und damit selbsterklärend.

Die RP Bedienungsanleitung >Advanced User Guide< hat immerhin 641 Seiten :-), unendlich viel ist einstellbar, neu sogar eine Farbkorrektur hinsichtlich etwas gelberer Hautwiedergabe, was meinem Empfinden nach Haut wie bei Nikon Aufnahmen entgegenkommt -> nunmehr wende ich den modifizierten Bildstil [Natürlich] 5 2 2 1 1 1 und bei [Porträt] als letzte Zahl auch eine 1 an, weil Rot&Co bei Canon wohl recht beliebt ist, die neuen Porträts werden es zeigen.

Neben 10 Programm Automatiken gibt es Video und [SCN] mit 12 Vorwahlen: Auch für die [Nachtaufnahmen ohne Stativ] habe ich abends das SCN im Gegensatz zur EOS 6D (dort ohne Verbesserung) genutzt um zu sehen, ob die Aufnahmen damit besser sind als in den kreativen Programmen mit bis zu ISO 40.000!

Canon bietet für große Hände noch eine andockbare Basis, die mit rotem Rand gut zu L-Optiken passt, mir aber für leichte Optiken wie das schlanke EF 2.8 40mm Pancake ebenso wenig fehlt wie die fetten Batteriegriffe der d-SLR, aber mit 700g Objektiven ist das anders, der Extension Grip (€79.-) bietet hier ein deutlich sicheren Halt des Bodies mit der rechten Hand, – weitere erste >launische< Eindrücke habe ich hier beschrieben.

Vorweg bleibt zu sagen, meine Anforderungen an einen Fotoapparat sind schon recht spezifisch und zwar seit sehr langer Zeit, hier nach aktuell bestem Wissen und ohne irgendwelche Gewähr oder Haftung erstellt, ich brauche resp. nutze:

  • keine extrem schnelle Bildfolge, anstelle 10fps reichen mir 4-5 vollauf, auch mein iPhone bietet mit 240fpm bei voller 12MPI Auflösung nicht mehr, allerdings m.W.n. ohne AF Nachführung
  • lieber leichtere kleine Gehäuse (und Objektive) wie die 6D oder die jetzt noch kleinere RP (132x85x70mm bei 470g) als die größeren Boliden 5D (ibs. mit dem BG E4) und 5DII ff, mit Vollformat bietet die RP satte 26,2MPI
  • hohe ISO Fähigkeiten für Aufnahmen mit weniger Licht, die letztlich zeitaufwändige, dafür rauschreduzierte >Nachtaufnahme ohne Stativ<, also eine Verrechnung von 4 in einer Sekunde aufgenommenen Bildern (s.a. EOS M) überflüssig machen für available light (wie mit der EOS 6D)
  • erstens eine präzise Scharfstellung per zentralem AF Feld oder Spot (AF ON) der RP mit 4.779 Dual Pixel Messpunkte mit blitzschneller Umschaltung auf AF-Servo (wenn nötig z.B. mit der M-Fn Taste), leider ist der Wechsel AF ON zu AF Nachführung, Augen- und Gesichtsverfolgung nicht auf diese Taste zu legen 😦
  • zweitens die Belichtungsspeicherung per Bildschirmkontrolle (AE => * Taste)
  • danach die finale Bildkomposition und möglichst leiser bis stiller Auslösung in den Programm Automatiken [Fv P Tv Av M B resp. leiser Modus]
  • [A]utomatiken mit präziser AF Nachführung, Augen- und Gesichtsverfolgung
  • unproblematische Verwendung auch von Altglas, auch per Adapter oder mit Extender
  • möglichst naturgetreue Farbwiedergabe per Bildstil [Natürlich] 5 2 2 1 1 1 (mehr Gelb wg. natürlicherer Hautfarben!)
  • lange Akku Laufzeit, da patzt die RP ein wenig wegen Bildschirm resp. eSucher), dafür ist der LP-E17 (7,5V bei 1.040mAh) auch in der Kamera per USB 3.0 Type-C Kabel aufladbar – die grüne Kontroll-LED leuchtet dann rechts hinten am ausgeschalteten Body, nach maximal rund 250 Aufnahmen
  • Fernbedienung einmal sowohl mit [Camera Connect] und meinem iPhone 7+ endlich per BlueTooth (Automatisch übertragen – BT Fernsteuerung – Standortinformationen – Kameraeinstellungen Aufnahme => Remote Live View und Download von Bilddateien), als zum Anderen auch Kabel gebunden mit der aktuellen Version 3.10.20 von EOS Utility 3, die Kamera wird erkannt, Download von Bilddateien, Einstellungen und eine äußerst komfortable Fernbedienung (weil eSucher basiert) sind damit möglich 🙂
    RP am MacBook Utility geöffnet

    RP am Kabel

Zu meinen Einstellungen resp. Nutzungen:

Autofunktionen 

[SCN] eignet sich für: [Nahaufnahme – Speisen – Nachtporträt – 4Nachtaufnahme ohne Stativ – HDR-Gegenlicht – leiser Modus– Porträt – Gruppenfoto – Landschaft – Sport – Kinder – Schwenken]

NB: [SCN] leiser Modus [Lautsprecher durchgestrichen] ist für mich eine ideale weil absolut unauffällige Funktion i.V.m. ONE SHOT AF, per mittigem Einzelfeld- oder (mini) Spot kann man mit halbgedrückten Auslöser AF und AE fixieren und halten, ggf. die Komposition noch korrigieren und für die Umgebung nicht weil nur im Sucher optisch erkennbar auslösen, eine top schnelle und extrem wertige Einstellung für Straßen- oder auch Nachtaufnahmen, die ich jedem Nutzer als wichtige Neuigkeit nur ans Herz legen kann, ich ziehe es dem [A] aus den nachfolgend genannten Gründen vor:

[A] Das grüne Automatikprogramm eignet sich m.E. besonders bei geringem Licht, lässt allerdings keine präzise AF Spot oder Einzelfeld Positionierung zu, weil es AF Ebenen anzeigt, Tipp mehrfach wählen per halb gedrückten Auslöser oder gleich ONE SHOT AF in [Fv P TV Av] oder [SCN] leiser Modus

[FV] eine gelungene neue Einstellung, die Parameter Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und ISO können hier einzeln und in Abhängigkeit der jeweiligen Priorität zueinander geändert werden, im Grund eine erweiterte und variable [P]rogrammautomatik, mittlerweile ebenfalls (m)ein Favorit

[P] eignet sich für alle einfachen Aufnahmesituationen mit variabler Blende/Zeit Kombination

[Tv] eignet sich für bewegte Motive oder unruhige Situationen (Zeitvorwahl = TimeValue ab 1/125sec und kürzer), mit langen Zeiten zur gezielten Unschärfe oder Verflüssigung bestimmter Bewegungen

[Av] eignet sich für alle statischen Motive in ruhigen Situationen (Blendenvorwahl = ApertureValue ab F8 und höher), mit offener Blende zur Freistellung von Hintergründen

[M] eignet sich für alle manuellen Einstellungen wie z.B. bei Nahaufnahmen mit kleinem Blitz LZ7 und 1/200sec F19 ISO 100 oder vom Stativ aus (Mond)

Customfunktionen

Ich verwende hier modifizierte Einstellungen ähnlich denen von Ken Rockwell, wobei für alle 3 der Belichtungsmodus [Fv] oder [P] und ISO [Auto] mit max. 40.000 gilt, die Bildgröße ist bei der RP .jpg und immer L:

[C1] Allgemeine Szenen -> [Fv] oder [P] -> T [Auto] -> Bildstil Standard mit +4 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> AF mode one shot – AF Bereich große Fläche – Finder Level ON -> Sucher kontinuierlich langsam
[C2] Familie Menschen -> [Fv] oder [P] T 1/125sec -> Bildstil Standard mit 0 oder +1 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> Servo AF -> AF Gesichts- und Augenerkennung / All Area – Finder Level OFF -> Sucher kontinuierlich langsam
[C3] Aktion und Sport -> [Fv] oder [P] -> T 1/500sec -> Bildstil Standard mit 0 oder +1 Sättigung und 7, 5, 5 Schärfen -> Servo AF -> AF Gesichts- und Augenerkennung / All Area – Finder Level OFF -> Sucher kontinuierlich schnell (4FPS)

Mein aktueller Bildstil war bis zur 6D [Natürlich] 0110, jetzt ist es 5 2 2 1 1 1 und kann mit laufender Nutzung weitere Änderungen erfahren 🙂

Individualfunktionen -> bitte zuerst einstellen:

C.Fn I Belichtung Einstellstufen

1 2 3 4 5 6 7
0 0 0 2 0 0 –

C.Fn II Autofokus

1 2 3 4 5 6 7
–  –  * 1 * 0 1

C.Fn III Operation/Weiteres Custom Steuerung

1 2 3 4 5 6 7 8 9
0 0 0 0 *  – 0 1 0

zu 1 Auslöser halb gedrückt nur Belichtungsmessung ohne AF Start!

Menü -> erst nach Individualfunktionen einstellen:

Kartei SHOOT 1-9

Kartei 1

Bildqualität L
Ausschnitt-/ Seitenverhältnis FULL
Rückschauzeit Aus
Auslöser ohne Karte betätigen OFF

Kartei 2

ObjektivAberrationskorrektur alle 3 Positionen Vignettierungkorr. Verzeichnungskorr. und Dig. Objektivoptimierung auf ON, wenn kein anderes Programm (DxO LR) verwendet wird, oder OFF, wenn man die Objektive out oft he box liebt
Steuerung externes Speedlight wie vorgeschlagen

Kartei 3

Beli.korr./AEB 0
Foto ISO-Empfindlk. Automatisch, ISO und Auto-Bereich auf 100-40000
Längste Verschluss.zeit auf Auto
Film ISO-Empfindl.Einstellungen auf Max. für Auto 25600
Autom. Belichtungsoptimierung OFF oder Standard
Tonwert Priorität OFF -> NB
Messtimer 16 Sek.
Belichtungssimul. Aktivieren

NB: Tonwert Priorität möglich => D+ und D+2 verbessern die Gradation in (zu) hellen Bildbereichen und können ggf. durch erhöhtem ISO Wert das Rauschen in dunklen Bildpartien verstärken, deshalb vor der Aufnahme testen: Die Tonwert Priorität Option Erweitert D+2 inaktiviert den Auto Lighting Optimizer und umgekehrt, die Belichtungskorrektur bleibt hingegen immer erhalten. Ich nutze die Tonwert Priorität nicht!

Kartei 4

Weißabgleich AWB Priorität Weiß
Custom WB je nach Aufnahme
WB-Korr.einst. 0,0/+-0
Farbraum sRGB
Bildstil Natürlich -> modifiziert  5 2 2 1 1 1

Kartei 5

Rauschred. bei Langzeitbel. Deaktivieren OFF (wenn z.B. externes Nachentwicklungsprogramm verwendet wird) ansonsten Automatisch AUTO oder Aktivieren ON
High ISO Rauschreduzierung Standard
Staublöschungsdaten Abbruch
Touchauslöser, Mehrfachbelichtung, HDR Modus und Fokus-Bracketing Deaktivieren resp. nur bei Bedarf

Kartei 6

Intervall-Timer, Langzeit-Timer und Anti-Flacker-Aufnahme Deaktivieren,
Schnellanzeige ???

Kartei 7

AF-Betrieb ONE SHOT AF
AF-Methode AF [] <=> Quadrat
AF Augenerkennung und Kontinuier.AF Deaktivieren resp. über M-Fn Taste
Touch & Drag AF-Einstellung Deaktivieren, Pos.-Methode Relativ, Akt. Touch-Ber. Rechts

Kartei 8 

Objektiv Electronic MF ON
AF-Hilfslicht Aussendung OFF – nur bei Bedarf ON
Einst. für MF Peaking EIN Empfindlichkeit HOCH Farbe GELB

Kartei 9

Movie-Aufn.größe FHD 25.00P IPB (Vorschlag)
Tonaufnahme Automatisch
Movie Digital-IS Deaktivieren Film Langzeitautomatik A-SLOW ON

Kartei Play 1-4 sind individuelle Einstellungen zur Bildwiedergabe, zu denen ich nichts raten mag 

Kartei SET UP 1-6 sind individuelle Werkzeug Einstellungen, auch dazu mag ich nichts schreiben außer Eco-Modus auf Aus, dafür Stromsparmodus Display Aus + Automat. Absch. + Sucher aus auf jeweils 1 Min. zur gezielten Akkuschonung

Kartei C.FN I II und III die Individualfunktionen stelle ich gerne zuerst ein, siehe dazu ganz oben im Beginn dieses Artikels

Kartei MY MENUE Set up 1-2 dient der Speicherung einiger individuellen Einstellwerte und wird ebenfalls von mir nicht genutzt.

GPS und WLAN nutze ich doch lieber über mein iPhone 7+, hier gibt es noch enormes Potential für die Canon Ingenieure, die Smartphones sind da Meilen voraus.

Fazit: Canon hatte mit dieser Kamera spät aber den zweiten Schritt in Richtung Vollformat spiegellos getan und Zutaten für den Konsumenten zusammen gefügt, die meinen Ansprüchen sehr entgegen kommen, auf Notwendiges beschränkt sind und ein paar Schmankerl hinzugefügt. Die Bildfolge von fast 5fps genügt mir allemal wie auch die Lichtmess Variationen und Speicher und das schon seit langer Zeit, die für mein Empfinden hervorragenden 6.240×4160.jpg Dateien haben Größen von rund 7-11 MB. Die Einstellungen bis ISO 40.000 rauschen zwar sichtbar aber bemerkenswert gering, man kann per [Nachtaufnahme ohne Stativ] den ISO Wert etwa halbieren, die EOS 5D hatte ISO 1.600 als Maximum und satten Spiegelschlag!

Der spiegellose Verschluss ist leise resp. völlig geräuschlos im [SCN] leiser Modus Programm, mittlerweile meine gerne genutzte Einstellung weil relativ unauffällig und in Verbindung mit zentralem AF-Feld/Spot per halb gedrücktem Auslöser eine schnelle AE+AF Speicherung erfolgt, die eine weitere Bildkomposition ermöglicht! Ob die Nutzung weiterer SCN Programme dem gereiften Nutzer viel hilft, waage ich zu bezweifeln, der Anfänger freut sich sicher, das Essen schmeckt aber nach Aufnahme im gleichnamigen Programm auch nicht besser 🙂

Ähnlich: Die Gesichtsverfolgung nutze ich ab+an, sie macht aber oft was sie will, dann nutze ich lieber die AF ON Taste mit mehrfachem Nachfokusieren per ONE SHOT, weil noch präziser und für mich von der dSLR her gewohnt schneller.

Focusstacking geht am besten vom Stativ mit R-Glas oder dem EF-S 60mm macro, also mittlerweile (beruflich) weniger was für mich, zu meiner zahnärztlichen Tätigkeit wäre die Kombi RP am Behandlungsstuhl und Steuerung über das Notebook ein Segen gewesen! 

Alles in allem ist die RP, wenn man leichtere und kleinere Gehäuse mag, ein aktuell rundes aber überaus vielschichtiges Angebot! Canon vertraut auf den Geldbeutel der Käufer und bietet neue R-Gläser zu m.E. sehr gehobenen Preisen, wer wie ich viele EF/EF-S Gläser im Schrank hat kommt ganz gut mit dem Mount Adapter EF-EOS R zurecht.

Nebenbei ist die EOS RP meine vierte Vollformat EOS: die erste 5D wegen des analogen KB vergleichbaren Suchers: endlich richtig sehen, die zweite 5DII wegen der exzellenten Bildqualität: endlich super zu sehen bekommen, die dritte 6D wegen der ISO Tauglichkeit bei wenig Licht und die RP weil ich an der EOS M, von der ich heute noch angetan bin, vieles vermisst habe, und das immer drauf seit der 6D ist ein EF 1.8 28mm, es sei denn mehr ist angesagt:

Leichtgepäck EF 20-35 3.5-4.5 – EF 1.8 50 + 4Dio Nahlinse – EF 28-135 3.5-5.6 IS + Kenko x1,5

Mittelgepäck EF 24-105 4 L IS – EF 50 2.5 macro – EF 70-300 4.5-5.6 DO IS + Kenko x1,5

Schwergepäck EF 16-35 2.8 L – EF 24-105 4 L IS oder EF 24-70 2.8 L – EF 70-200 L IS + EF 1,4x

Alternative EF 28 1.8 – EF 35 2.0 – EF 50 1.4 – EF 85 1.8 – EF 100 2.8 macro – EF 135 2.0 L – EF 200 2.8 L – Kenko x1,4

Alle aufgeführten EF Objektive sind an der RP auf Verzeichnung und Vignettierung korrigiert, das EF 70-200 4 L IS sogar per digitaler Objektivoptimierung, auch das EF-S 60 2.8 macro. Meine EF/EF-S werden zwar erkannt, manche Altgläser aber nicht korrigiert (EF 22-55, 35-80 wie auch Fremdglas), was zu analogen Zeiten auch nicht der Fall war.

© www. s l o w f o t o .de

NB: die folgenden Aufnahmen mit der RP sind unbearbeitet außer Datenreduktion und bewußt ohne weitere Kommentare außer der Dateinummer, mit verschiedenen Objektiven und von ISO 100 bis ISO 40.000 erstellt.

Wer meine Arbeit anerkennt resp. unterstützt, spendet 10€ an:              
Peter Paul Zehner IBAN DE90 1208 0000 1033 3034 29 BIC BYLADEM 1001 – Verwendungszweck Canon EOS RP – danke!

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slowfotos der KW 35 bis KW 38

Montafon zu Fuß – erste Aufnahmen mit der Canon EOS RPLange schon waren die Tage im herrlich gelegenen Gaschurn geplant, dem Synonym für sanften Sommer- wie Wintertourismus ohne bauliche Entgleisungen, und dort im top ausgestattetem Appart Enzian auf >1000m! Die EOS RP habe ich kurz davor erhalten, mitgenommen 3 EF: mein ältestes 20-35, ein 28-135 3.5-5.6 IS und das 28 1.8, alle für den Mount Adapter EF-EOS R. Wie gewohnt sind wir viel gelaufen, im und um den Ort, auch zum Muntafu Heimatabend, zu Gasthaus Mühle Heuriger mit dem idyllischen Garten und der interessanten Architektur, von der guten Küche ganz zu schweigen, an der schönen Ill entlang zum Montafon Beach und weiter, mit der Versettla Kabinenbahn auf 2010m hinauf, dort zur Alpe Nova 1736m, mit dem PKW wie vor ca. 45J. die heute best ausgebaute Silvretta Hochalpenstraße früh hinauf zur Bielerhöhe und um den Stausee die recht einsame Runde zu Fuß, mit der Sonne kamen dann die Wanderer!

Alle RP-Aufnahmen sind ohne Filter, mit [A – Fv – P] im Bildstil [Natürlich 0 2 2 1 1 0] erstellt und datenreduziert mit Fast Resize.

(c) slowfoto.de

 

 

Erste Schritte mit der Canon EOS RP

Ein paar launische Bemerkungen zur neuen Canon EOS RP

Vorweg: Wer sich nicht mit vielfältigen Voreinstellungen und technischen Parametern auseinander setzen mag, ist mit einem iPhone+ (6+ ff) letztlich einfacher bedient und zudem schneller, ich ziehe mein nicht mehr ganz aktuelles 12MPI iPhone 7+ in vielen [App] induzierten Situationen vor, ibs. mit den beiden f28/56mm KBÄ Objektiven!

7+  20:39 2,3MB  f4mm (28mm KBÄ)  F1.8  1/4s 

Canons neue zweite spiegellose Vollformat Systemkamera EOS RP ist ebenso wie das iPhone keine optische Kamera mehr, lässt außer den neuen R-Objektiven mit dem Mount Adapter EF-EOS R alles aber an EF und EF-S Objektiven (mit nunmehr 11MPI Aufnahmen) zu, sogar für mein ältestes EF 20-35mm 1:3.5-4.5 ist eine Verzeichnungs- und Vignettierungskorrektur vorhanden, für das etwas jüngere EF 22-55 allerdings nicht, für das EF-S 2.5 60mm macro sogar eine digitale Objektivoptimierung wie für das EF 4 70-200mm L IS auch. Von den neuen R Objektiven interessiert mich das 24-240er Zoom als ohne Adapter immer drauf, es steht aktuell noch nicht zur Verfügung und einem Kauf würde zudem ein ausführlicher Test hinsichtlich Abbildungsleistung und Handling vorausgehen.

RP  20:40  6,2MB  f28mm  F1.8  1/60s ISO 3200

Die RP verfolgt konsequent die Linie der EOS M mit Touch Bedienung, bietet dazu den dreh- und klappbaren Bildschirm und einen fest eingebauten elektronischen Sucher, beide mit vielfältigen Informationsmöglichkeiten. Zudem ist das große Programmwahlrad mit der neuen Einstellung [Fv] ausgestattet, die Parameter Belichtungszeit, Blende, Belichtungskorrektur und ISO können hier einzeln und in Abhängigkeit der jeweiligen Priorität zueinander geändert werden, im Grund eine erweiterte und variable [P]rogrammautomatik. Die [SCN] Programme sind aus der EOS 6D bekannt und werden deshalb nicht weiter besprochen wie auch [A/P/Tv/Av/B/C1-C3/Film], ebenso 4K Video mit allen Nachteilen wie Erwärmung und Speicherplatz. Für Clips ziehe ich das iPhone auf dem DJ OSMO Gimbal oder die EOS M mit dem stabilisierten EF-M 11-22 IS samt Stereoton vor.

Was spricht für die vollformatige EOS RP? Die Baugröße unterbietet jede VF dSLR, aber nicht die EOS M 😦  in die Handtasche passt sie ibs. mit dem langen 24-105 oder einem EF resp. EF-S dank >20mm Mount Adapter dennoch nicht, die Auswahl an Objektiven ist dafür nahezu unüberschaubar, was den männlichen Nutzer sicherlich sehr freut 🙂 🙂 🙂  Die Geschwindigkeit mit 4/5fps ist wenig sportlich, die Bildqualität nach dem Hangeln durch die vielen Menü Einstellungen untadelig. In Händen von Smartphone Nutzern oder bei low-light Umgebung (Abend) ist das [A]utomatik Programm ein Segen, genau wie bei der EOS 6D, nur jetzt bis hin zu ISO 40.000 und das ist schon eine Ansage für den availible light Fan! Weshalb ich über Blitzverwendung wenig sagen mag und das schon seit langer Zeit…

Beim Autofokus habe ich, wie bei der EOS 6D auch, nur Einzel-AF (d.h. ein etwas größeres grünes Kästchen, nicht den Spot weil deutlich langsamer) und Gesichtsnachverfolgung (blaues Kästchen) ausgewählt und beide zum Wechsel in den weißen Programmen auf die M-Fn Taste gelegt. In den Automatik-Programmen kommen, im Gegensatz zur dSLR, alle auf dem Sensor liegenden AF-Messpunkte zum Einsatz, bei Gesichtserkennung auch nachgeführt und werden in der/den jeweiligen Ebene/n grün markiert angezeigt, so dass der Schärfenbereich zu erahnen ist, grau wäre unscharf, das kannte ich bisher noch nicht. Der AF ist schnell und präzise, die EOS 1D Boliden mit bis 10fps sind noch präziser und schneller, wie das kleine zentrale AF-Feld (Kreuzsensor) der 5DII oder 6D auch. M.E. verführt die RP nicht zu schnellen Serien, ibs. wenn die Rückschauzeit auf >2sec< oder >4-6-8sec< resp. >Halten< zur Kontrolle der Aufnahme eingestellt ist, im Grunde geht es in Richtung slowfoto-grafie 🙂 Wer es wie ich mag, stellt die Rückschau auf >Aus< und nutzt nur bei Bedarf die Wiedergabetaste, man kann alternativ aber auch per halbgedrücktem Auslöser jederzeit die Rückschau umgehend abbrechen! Die Frame Rate für den Sucher habe ich auf flüssig gestellt, um das Ruckeln bei der Motiv Komposition zu unterbinden, was etwas mehr Strom verbraucht, ein 2. Akku ist immer dabei. Mit einem USB auf USB 3.0 Type-C Kabel (z.B. ANSMANN) kann man nicht nur den Akku LP E-17 in der Kamera (nach) laden, was am fähigen AC-DC Koppler oder Tank funktioniert, sondern auch die Aufnahmen von der Karte auf den Rechner kopieren. Leider funktioniert bei mir (wie mit der EOS M auch) EOS Utility als kabelgebundene Fernsteuerung noch nicht, ich bleibe da am Suchen 😦

Zum Fotografieren selbst bleibt zu sagen, ich habe sowohl die für die Umgebung nervige AF-Licht Unterstützung als auch die Rückschau ausgeschaltet und wähle sie, falls sofort nötig per [->] Taste, dann eben gerne auch 10-fach vergrößert per [5Punkt] Taste (die liegt unter der [*] Taste für die AE Speicherung) plus dem senkrechten vorderen Wahlrad für Verkleinerung; die Infotaste ermöglicht zudem den Blick in das Histogramm und die Parameter, was immer eine eingehende Unterbrechung beim Fotografieren bedeutet. Für lautlose Aufnahmen dient der [SCN] Modus mit ausgeschalteten Tönen. Mir genügt zudem ein 3er Gitterraster anstelle der mittig farbig und fett platzierten Waage, dazu die kleine Anzeige von Programm Zeit Blende -3/+3 ISO Bildanzahl und Akku Ladung im eSucher unten.

Unbeschwert loslegen funktioniert sehr gut mit dem grünen [A]utomatik Programm, für alle anderen sollten die Zusammenhänge zwischen Autofokus, Belichtungszeit, Blende, ISO Empfindlichkeit und deren Korrekturen als Voreinstellung geläufig sein, dazu eine kleine Tabelle, v bedeutet senkrechtes Stellrad vorn, h waagrechtes hinten neben der Lock-Taste, beide zur manuellen Korrektur wählbar:

[A] Belichtungszeit T Blende F -3-0-+3 ISO ++ halt auto
[Fv] Tv per h <-> Av per h <->      / per h <-> ++ wählbar
[P] T per v <-> F per h <-> auto bewährt
[Tv] T per v <-> F per h <-> auto mobil
[Av] T per v <-> F per h <-> auto offen-zu
[M] T per v F per h <-> auto ++ Mond
[B] Bulb on off F per h <->      / 400

 

* Bei wenig Licht (Abend) nehme ich gerne das [A]utoprogramm und konzentriere mich auf das, was der situationsbedingt variierende AF so alles vorschlägt.

* Für Tagesaufnahmen oder speziell korrigierende Bedürfnisse ist das neue [Fv] ideal, da es per veränderbarer ISO Werte sofort ersichtliche Belichtungsänderungen aufzeigt. Man kann für dichtere Farben die EV auf -1/3 stellen.

* Das [M]eister Programm lässt noch mehr Änderungen zu und per LiveView sind diese prima zu beurteilen, ggf. gleich vom Stativ aus (z.B. Mond).

Hat der eSucher gegenüber der SLR Optik deutlich sichtbare optische Nachteile (>Mäusekino<), so spielt er seine informativen Vorteile aus, weil jegliche Änderung eines Parameters live angezeigt und damit zu kontrollieren ist, die dSLR kann das zwar über live-view auch, die Spiegellose hingegen – auch am Auge – viel besser!

Fazit: Wer nur Wert darauf legt, zu sehen was er bekommt (wysiwyg), ist m.E. mit einem Händy ab dem iPhone 6+ (8MPI) resp. 7+ (12MPI) letztlich einfacher, leichter und schneller bedient, mit allen [APP] Vorteilen und den Einschränkungen bezüglich der Brennweite, dafür ist der große Händy Kontrollbildschirm einfach nur besser geeignet und sicherer zu bedienen! Wer gerne optisch zoomen mag oder Objektive wechseln will, kann mit der RP ebenfalls im [A]utoprogramm flott und unbelastet fotografieren. Wer gerne Parameter einstellt und Menues versteht, findet in den Programmautomatiken ein umfangreiches Angebot. Die zudem ständig wachsende ISO Fähigkeit (hier bis ca. 40.000) ist bei low-light ein willkommener Faktor. Alles hat eben 2 oder noch viel mehr Seiten – my10cents

Vergleich: In Waldshut Tiengen, Autokennzeichen WT, findet alljährlich im August die Chilbi statt, wir waren zur Theater Aufführung dieser Kerb auf der Kaiserstrasse in der schönen Altstadt, die Aufnahmen sind ab 21:03 innerhalb von 11 min. entstanden, erst mit der RP und dem EF 2.0 35mm im Aufnahmemodus [A] im 2:3 Format, dann unverzüglich mit dem 7+ im Aufnahmemodus [Kamera] im 3:4 Format, so dass ein direkter Vergleich der Leistung beider Kameras möglich ist.

Mein aktueller Bildstil [Natürlich 0 2 2 1 1 0] kann noch Änderungen erfahren 🙂

wird fortgesetzt 🙂

WT Chilbi 1 RP 21:03

WT Chilbi 2 RP 21:05
WT Chilbi 3 RP 21:07
WT Chilbi 4 RP 21:13
WT Chilbi 5 RP 21:14
WT Chilbi 1 7+ 21:03
WT Chilbi 2 7+ 21:05
WT Chilbi 3 7+ 21:07
WT Chilbi 4 7+ 21:13
WT Chilbi 5 7+ 21:14

EOS RP – iPhone 7+ – keine Filter – Image Converter (Datenreduktion)

(c) slowfoto.de