Slowfoto für die KW 46 2017

Selbstgemachtes Gsälz

kein Chutney, sondern

Gsälz ist hier im Alemannisch Schwäbischen ein Sammelbegriff, der Brotaufstriche beinhaltet, meist fruchtig süße. Chutney ist eine würzige, süßsaure und pikantscharfe indische Sauce. Beide leckere Pampen variieren mit Frucht- oder Gemüsestückchen, Chefkoch.de bietet aktuell 566 Variationen mit Honig, Mango, Tomaten und auf vegetarischer Basis – es muss nicht immer mit Fleisch sein, passt aber hervorragend dazu!

mein aktuell liebstes Gsälzbrot

Hier unser Erstlingsrezept, das meine Bedürfnisse z.B. mit Vollkornbrot mehr als getroffen hat, in alphabetischer Reihenfolge bewußt ohne Mengenangabe, weil ja Jeder eine andere Geschmacksrichtung bevorzugt:

Boskop (süß saure etwas mehlige Backäpfel, geschält und gewürfelt) 
Cayenne (gemahlen)
Curcuma (gemahlen)
Essig (wenig weißer Balsamico) 
Lorbeerblätter (ganz, müssen später raus)
Knoblauch (frisch)
Nelken (gemahlen)
Senfkörner (ganz, die werden von alleine weich)
Wacholderbeeren (ganz, müssen später raus) 
Weißwein (fruchtig und süß, so als Aperitif genießbar, viel)
Zucker (mit Zurückhaltung bitte) 
Zwiebeln (kleine weiße, gewürfelt)

60min sind die Zutaten unter Aufsicht geköchelt worden, damit das Gsälz noch bissig bleibt, womit die Apfelstückchen und nicht nur Cayenne und Curcuma gemeint sind 🙂

Viel Spaß beim Nachkochen, Variieren und Genießen!

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