slowfotos der Woche (KW 26 2012)

Was für eine Stadt…

 

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektive: EF 2.8 16-35 L   EF 4 70-200 L IS   Kenko 1.4 1.5
– Blenden: [Av] F2.8-8.0
– Belichtungszeiten: 1/30-250 sec
– Empfindlichkeiten: ISO 100/1.600
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweiten: 16-35 und 70-420mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen: DxO7 Preset V2, TOP

Ljubljana

http://de.wikipedia.org/wiki/Ljubljana

Die Hauptstadt Sloweniens präsentiert sich am gleichnahmigen Fluß als touristisch stark besuchtes Kleinod, der Aufenthalt lohnt. Die fast völlig und hervorragend restaurierte Burg bietet nicht nur einen herrlichen Ausblick, sondern auch interessante Ausstellungen und eine ansprechende Gastronomie vor allem für Events. Die Stadt hingegen platzt förmlich aus den Nähten, an jeder Ecke dudelt es oder rockt live, der Präsidentenplatz bot abends ein bestuhltes open air Ballet bei freiem Eintritt! Die Stadt macht dabei einen intensiv gepflegten und eher ruhigen Eindruck, selbst in rush-hour Zeiten ist der Verkehr eher gelassen.

Wenn das Wetter mitspielt, ist es eine Wucht, in einer solchen Stadt verweilen zu dürfen, Architektur und gefühltes Leben lassen keine Langeweile aufkommen, die ausgewählten 48 außer mit DxO unbearbeiteten Aufnahmen geben auch nur einen zeitlich kleinen und zudem sehr persönlichen Einblick wieder, zum vergrößerten Betrachten wie gewohnt einfach anklicken. Für Innenstädte ist ein lichtstarkes Superweitwinkel immer von Vorteil, auch ohne Bildstabilisator im Gegensatz zum Telezoom, hier vor allem mit Konverter-n.

Kulinarische Tipps nach langen Rundgängen:

Vila AS in einer kleinen Seitenstrasse, slowfood Restaurant auf der Dachterrasse und viele schöne Plätze innen und außen, super Fischgerichte   http://www.gostilnaas.si/gb/index.html

Ebenso empfehlenswert ist das Restaurant Most direkt am Ufer der LJ mit einer großen Terrasse zur Brücke = Most mit den Bronzegestalten  http://www.restavracija-most.si 

Die Preise sind günstiger als in einer hiesigen Großstadt, es werden hervorragende Qualitäten auch an Weinen geboten, man hat als Tourist ein sehr gutes Gefühl: Espresso €1,20, 0,5l Bier €2,30, Flaschenweine ab €10.- wie die Gerichte auch… Diesel an der Tanke €1,30!

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen

(c) www.slowfoto.de

Wandern auf der kanarischen Insel La Palma

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5D Mk II
– Zubehör: Extension Tube 25mm – CULLMANN FLEXX Touring Set
– Objektive: EF 2.8 16-35 L EF 2.0 35 EF 4 70-200 L IS Kenko 1.4
– Blende: [Av] 8 und div
– Belichtungszeit: [Tv] 1/60sec WW – 1/250sec Tele und div
– Empfindlichkeit: ISO [A], i.d.R. 100
– Belichtungskorrektur: -1/2 LW
– Brennweite: 16-35 70-200 – mit Kenko 280mm
– Entfernung zum Fokus: div
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: RAW
– Bildbearbeitung: DxO V1 TOP
– keinerlei Freistellungen oder manuelle Bearbeitungen

Diese reduzierte Fotoausrüstung ohne EF 4 24-105 L IS, dafür mit lichtstarker Festbrennweite EF 2 35 und einem Konverter für das Telezoom war ausreichend, wobei man noch über ein leichtes und kleines Speedlite 270 EX II als immer dabei nachdenken sollte 🙂 Mit dabei ein 13´´MacBook mit installierten DxO zur sofortigen Nachentwicklung und Kontrolle der RAW Dateien auf einem kalibrierten Monitor: Im Vergleich der Presets habe ich für die doch überwiegenden Naturaufnahmen wieder das >alte< Preset V1 gewählt, das sich durch weitgehende Farbtreue auszeichnet, die neue Version V2 schönt ein wenig in Richtung warm und rot. Fasziniert bin ich hingegen immer wieder von der subtileren Zeichnung, den deutlicheren Kontrasten, der völligen Absens an Vignettierung u.v.a.m., einer Verbesserung, die auch mit der Verwendung von Festbrennweiten bei Offenblende nicht regelmäßig zu erreichen ist. Aus dem CULLMANN FLEXX Touring Set habe ich das 500g leichte Tischstativ für Nah- und Nachtaufnahmen verwendet. Soviel zum Equipment, die Location hingegen war wieder mal viel interessanter!

Die kanarische Insel La Palma hat uns schon mehrmals fasziniert: Herrliche Tage wandernd unterwegs (B), ruhige Nächte in einer kleinen Feriensiedlung inmitten von Bananenhainen (K). Die Insel ist touristisch nur an wenigen Orten zu sehr belastet, es gibt ein paar große und der Landschaft unangepasste Hotels und viele kleinere oder private Quartiere. Dem Ausgleich, Ruhe oder sportlicher Betätigung (C) suchendem Urlauber bietet die Insel einen Anstieg von Meereshöhe auf über 2.000 Höhenmeter innerhalb weniger Kilometer, beim Wandern (D) ist deshalb mit Auf und Ab und das nahezu überall zu rechnen, pro hundert Meter Höhenunterschied bergauf ist ein Grad weniger an Temparatur einzuplanen. Die Wanderwege sind neu ausgeschildert und problemlos zu finden, wenn auch die sehr hoch gelegenen manchmal von Wolken bedeckt oder sogar eingeschneit sind. Dieses Jahr fehlte allerdings 90% der winterlichen Niederschlagsmenge und die Pflanzen darben sichtbar (5448)! Hervorzuheben ist die Luftqualität auf Grund der exponierten geografischen Lage, die vielen Observatorien auf den 2426m hohen Roque de Los Muchachos sind dafür ein sicheres Anzeichen, der sternenklare Himmel nach Sonnenuntergang ebenfalls (5545).

Kulinarisch ist die Insel ein Segen mit regionalen Produkten von Avocados bis Ziegenkäse, alles was nicht angebaut, kultiviert oder gefangen wird, muss importiert werden, vornehmlich vom spanischen Festland. Allerdings haben sich viele Produkte großer Hersteller oder Vertriebe in die Regale der Supermärkte eingeordnet.

Eher typisch für das südeuropäische Leben sind Bars und kleine Ladengeschäfte mit persönlichen Kontakten, sei es auf einen café solo (ab 60 Cent, das entspricht dem italienischen Preisniveau von 2001) oder ein neues Leder-Uhrarmband (ab €6,50) oder ein Gericht (gute Mittagsmenues um €10). Eine Verkäuferin nannte €2.000 netto pro Monat als ideales Auskommen auch für gehobene Ansprüche, allerdings erhält die Kassiererin im Supermarkt etwa € 3,50 pro Arbeitsstunde. Der aktuelle Strompreis liegt mit 15 Cent deutlich unter dem hiesigen (25 Cent), Diesel kostet unter, SBF knapp über 1€ pro Liter. Bier ist im südlichen Ausschank traditionell teurer, gute Weine hingegen werden mit Faktor 2 gegenüber dem Einkaufspreis im Lokal angeboten (€6,50-15), die Qualität vieler insularer Weine scheut mittlerweile keinen europäischen Vergleich mehr. Eine Ferienwohung für zwei Personen mit Vorgarten und Terrasse kostet rund €60 pro Tag, ein Citroen C1 ab €17 pro Leihtag. Die Charterflüge (A) wie Condor ab Frankfurt am Mittwoch und Sonntag sollte man entweder sehr früh (€200) oder in aller last minute buchen, um finanziell vertretbar belastet zu werden.

Die Gastronomie ist oft nur bauartlich einfach, mancher Kiosko entpuppt sich als Schlemmertempel wie 7 Islas in El Remo mit traumhafter Lage am Meer und ebensolchen Sonnenuntergängen (E). An der zentralen Strandpromenade von Puerto Tazzacorte liegt die Taberna del Puerto (F), ein belebtes und beliebtes Ziel für alternative und reisende Musiker und alle Gäste mit Sinn für den romantischen Auslick nach Westen. In Los Llanos am (Floh-) Marktplatz bekocht José Alberto Diaz Lorenzo seine Gäste fürstlich im El Rincón de Moraga (G), ein Must für uns wie das blaue und eher einsam und 2Km von Las Tricias entfernt gelegene Restaurante Azul von Robert mit den handgeschriebenen Speisekarten seiner Frau (H), seit Jahren ein Eldorado für ausgefallene Menues und mehr. In der Metropole Santa Cruz bietet das traditionelle Rocke`s & Cafe (I) trotz Touristenmeile regionale Tapas und spanischen Beher-Schinken oder Brandy, Cava und Vinho vom Feinsten, der Chef versorgt die Gäste persönlich.

Lecker als palmerische Makronen-Spezialität sind die Almendrados sowohl von der Reposteria Martin Pérez in Puntagorda als auch diejenigen aus der >alten< Bar und Bäckerei in Los Canarios Fuencaliente (J), dem südlichen Treffpunkt aller Vulkanweg (El Gaston 131) Wanderer, beide Caminos (Real del la Costa 130) sollte man unbedingt genießen, ebenso die senderos in der Caldera de Taburiente (Dos Aquas) wie auf deren Sattel Cumbre! Last not least genannt die eher dschungelartig feuchten Wälder im Norden oder die staubigen Lavafelder im Süden mit den begehbaren Vulkanen, siehe dazu auch die offizielle Seite:

http://www.senderosdelapalma.com/de/de_index.php

Dieser Bericht mit den aktuellen 75 Aufnahmen ist so subjektiv wie unvollständig und soll einfach unsere Begeisterung (auch nach einigen Tausend an Aufnahmen) für die Insel wiedergeben, deshalb hier noch der Dank an Edith und Walter für den ersten La Palma Kontakt überhaupt. Nachzulesen ohne geschäftliche Interessen oder Werbung wie immer bei der Info Nummer 1:

http://de.wikipedia.org/wiki/La_Palma

Anderen Wanderern gefällt der El Gaston 131 ebenfalls:

http://www.bergzeit.de/magazin/wandern-auf-la-palma/

Con unos salu2

(c) www.slowfoto.de

slowfoto der Woche (KW 6 2012)

Die Bar des Settimo Cielo in der Nacht, einmal als available light entwickelt und einmal nostalgisch schwarz weiß chamoix ausgearbeitet, zum vergrößerten Betrachten bitte jeweiliges Bild anklicken!

http://de.wikipedia.org/wiki/Available_Light

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 2.8 16-35 L
– Blende: [Av] F2.8
– Belichtungszeit: 1/60 sec
– Empfindlichkeit: ISO 3.200
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 16mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: RAW
– Bildbearbeitungen:
AL- DxO7 Preset Standard – neutrale Farbe nur RAW – danach für SW mit DxO FilmPack sw Preset AGFA APX 100 modifiziert – und beide mit TOP (Traumflieger Online Picture) zur Datenreduktion auf 250KB

http://www.dxo.com/de/photo/filmpack/user_testimonial

Vollformatsensor, Superweitwinkel, available light

(c) www.slowfoto.de

Vorhandenes Licht, künstliches und natürliches – am Beispiel myZeil in Frankfurt

Kaufhäuser oder architektonisch interessante Geschäfte haben mich schon immer begeistert. Zwar wurde die Bitte, fotografieren zu dürfen, auch mal abschlägig beschieden… An vorderster Stelle möchte ich das historische Londoner Liberty nennen, mit der eher niedrigen Geschosshöhe würde es heute baulich keine Chance mehr haben und gerade darin liegt der Reiz, von der eher unaufdringlichen Präsentation der Waren ganz abgesehen, man glaubte sich eher in einer privaten Ausstellung! Berlins KDW, der neuere Bären Komplex in Budapest, die eher kleine aber reizvolle Königsgalerie in Kassel und das klassische und mehrgeschossige Pariser La Fayette sind nur stellvertretend für die vielen angenehmen Orte genannt, an denen Kaufen noch ein Erlebnis und nicht immer nur eine Wandlung von Geld in Ware darstellt.

In Frankfurt gibt es noch einige dieser >alten< Geschäfte, vor geraumer Zeit ist mit dem myZeil Komplex ein imponenter neuer Koloss hinzugekommen. Eigentlich wollten wir den geplanten Besuch für einen Einkaufsbummel nutzen, leider oder für mich glücklicherweise hatten alle Geschäfte schon geschlossen, dennoch war myZeil zur blauen Stunde noch geöffnet, mit sehr wenigen Besuchern bei feierlicher Beleuchtung, ein idealer Zeitpunkt für den Fotografen. Während man oft lange oder vergebens auf eine weitgehend Personen freie Situation wartet, habe ich alle vorstehenden inside Aufnahmen innerhalb von 20 Minuten erstellt, die Kombination rauscharmer Vollformatsensor, lichtstarke und superweite Optik war ja zufällig in der Tasche. Die Aufnahmen zeigen den Weg über die ellenlange Rolltreppe nach oben und danach gings bergab, anschließend noch einige Impressionen von der Zeil bis zum Goetheplatz.

http://de.wikipedia.org/wiki/MyZeil

Als bisheriger JPG und DxO6 Nutzer habe ich diesmal konsequent die Nachentwicklung von RAW-Datei mit DxO7 angewendet. Für erstklassige und m.E weitgehend naturähnliche Farbwiedergabe (verfremden kann man ja immer noch) finde ich >Snapshot< und RAW ideal, danach in DxO7 mit dem Preset >Standard – neutrale Farbe nur RAW< nachentwickelt wegen der sichtbar differenzierteren Rot Gelb Wiedergabe, mit gesteigerten Feinkontrasten und verbesserten Strukturen. Dieser workflow scheint (m)ein derzeitiges Optimum, die parallel in der EOD 5DII gespeicherten JPGs sind eindeutig unterlegen! Einziger Nachteil ist die Dateigrösse von 20-30MB pro RAW bei der Aufnahme, das bedeutet bei 250 Bilderchen ca.10 GB  auf der CFC. Man muss mehrere große Speicherkarten haben oder nach jedem Shooting die RAW Dateien entweder extern speichern oder gleich nachentwickeln resp. in JPG rendern, am besten immer das Noti mitschleppen und danach die RAWs auf der CF-Karte der Kamera löschen. Bisher war eine 16GB CFC für bis zu zwei Wochen JPG gut 🙂 jetzt bedarf es auch größerer primärer Speichervolumina.

Das genannte Preset ermöglicht stimmige Aufnahmen nicht nur bei vorhandenem Licht in Räumen. Zum vergrößerten Betrachten wie immer eines der 45 Bilder anklicken.

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 2.8 16-35 L
– Blende: [Av] F2.8
– Belichtungszeit: meist 1/90 sec
– Empfindlichkeit: ISO 800
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 16mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre nur mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: RAW
– Bildbearbeitung: DxO7 Preset Standard – neutrale Farbe nur RAW – TOP (Traumflieger Online Picture) zur Datenreduktion auf 250KB

Frankfurt am Main, (my)Zeil und Goetheplatz 17-18Uhr

(c) www.slowfoto.de

slowfoto der Woche (KW 3 2012)

Frankfurt am Main, Katharinenkirche an der Hauptwache gegen 17:30 Uhr, wer zu hoch baut, schaut in die Wolken…

http://de.wikipedia.org/wiki/An_der_Hauptwache

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 2.8 16-35 L
– Blende: [Av] F2.8
– Belichtungszeit: 1/125 sec
– Empfindlichkeit: ISO 800
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 16mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre nur mit zentralem Kreuzsensor auf die Leuchtschrift >Frankfurt am Main<
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: RAW
– Bildbearbeitung: DxO7 Preset Standard – neutrale Farbe nur RAW – ShiftN – TOP (Traumflieger Online Picture) zur Datenreduktion auf 250KB

Vollformatsensor, Superweitwinkel, blaue Stunde

(c) www.slowfoto.de

In Frankfurt im siebten Himmel…

http://neu.settimo-cielo.de/

Frankfurt ist ein Eldorado an Möglichkeiten, bürgerlich oder himmlisch gut oder sehr gut zu essen und zu trinken. Die konkurrierende Gastronomie bietet dabei Qualitäten, die keine Vergleiche zu scheuen brauchen. Vater Ciriaco AMOROSO übernahm vor einigen Jahren das Settimo Cielo, Sohn Gianluca assistiert, das Team ist freundlich und die klassisch einfache und deswegen herausragende italienische Küche ist, egal ob Fleisch oder Fisch, Gemüse oder Salate, jedesmal ein Treffer. Die Bar offeriert eine bemerkenswerte Bibliothek von Amaretto über Berta u.v.a.m., die Weinkarte ist umfangreich sortiert, man läuft also besser zu Fuss oder nutzt die Frankfurter Verkehrsbetriebe. Ein lauer Sommerabend im Restaurant am geöffneten großen Fenster oder draußen auf der Gass` bleibt in guter Erinnerung. Mittags gibt es auch kleinere Gerichte, abends muss man vorher reservieren!

Settimo Cielo – Ristorante Bar – Eckenheimer Landstrasse 86 FFM – 069 59673808 – Di-So 11:30-14:30 18-23:30

Die Kombination Vollformatsensor, lichtstarke und superweite Optik und die Nachentwicklung der RAW-Datei mit DxO7 ermöglicht stimmige Aufnahmen bei vorhandenem Licht in Räumen. Die Korrektur mit ShiftN ist möglich, verändert aber den Bildeindruck. Zum vergrößerten Betrachten jeweils das Bild anklicken.

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektiv: EF 2.8 16-35 L
– Blende: F2.8
– Belichtungszeit: [Av] 1/30sec
– Empfindlichkeit: ISO 3200
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 16mm
– Entfernung zum Fokus: 1,1m
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: RAW
– Bildbearbeitung: DxO7 PS – wie vor mit ShiftN

(c) www.slowfoto.de

Etwas Scharfes braucht der (fotografierende) Mensch – ars IN VITRO


EF Objektive Hitliste nach TF

Einer der wesentlichen Faktoren beim Fotografieren ist die Abbildungsleistung der Optik, gemessen wird in Linien je Bildhöhe, Stefan Gross` Objektivtabelle auf der Traumfliegerseite vergleicht 62 ausgemessene Gläser und 11 Konverter wie folgt:

http://www.traumflieger.de/objektivtest/open_test/referenz/hilfe/objektivberater_testhilfe.php

Dieser Versuchsaufbau ist bemerkenswert und zeigt vor allem, wie sensibel TF`s Aussagen hinsichtlich der Abbildungsleistung zu werten sind. An dieser Stelle ein dickes Danke für die unendliche Mühe, die es dem Anwender erleichtert, seine (Kauf-) Entscheidungen zu verifizieren. Im Folgenden habe ich verschiedene für mich interessante Objektive miteinander verglichen, so dass letztlich nur die ideale voreinzustellende Blende beim Fotografieren in [Av] zu berücksichtigen bleibt, sofern man nichts anderes beabsichtigt!

Im Grunde bleibt die alte Regel weitgehend bestehen, ein Glas ist sinnvoll auf 5.6 oder 8 abzublenden, um scharfe Aufnahmen zu erstellen, Ausnahmen dabei sind:

Pos. 12 EF 2.8 100 macro, das im Gegensatz zum 50er macro erst bei F8 zur Höchstform aufläuft,

Pos. 14 EF 4 40-200 L IS wird schon bei F5.6 rattenscharf in allen Brennweiten,

Pos. 21 EF 4-5.6 70-300 L IS, das durchweg mit den Anfangsblenden betrieben werden sollte,

Pos. 25 EF 2.5 50 macro stellt mit F4 2520 Linien den absoluten Bestwert mittig dar, für den scharfen Rand sollte es hingegen dann doch F8 sein,

Pos. 34 EF 2.8 14 L ist bei F2.8 mittig und ab F5.6 randscharf,

Pos. 37 EF 2.8 16-35 L, das bei f16mm mit F2.8, bei f24mm mit F4 und bei f35mm mit F8 beste Resultate erbringt,

Pos. 48 EF 4 17-40 L benötigt bei f17mm F8, bei f24mm F4 und bei f40mm wieder F8, und das

Pos. 57 EF 4.5-5.6 DO IS möchte bei f300mm lieber die offene F5.6 als Garant für Schärfe – oder den Crop Sensor 🙂

Quelle www.traumflieger.de sr = siehe rechts F ideal

Liste EF Objektiv  Zoom Zentrum erweitert Rand F F ideal
11 1.8 85 2342 2328 2464 2440 2270 2386 sr 4-5.6
12 2.8 100 macro 2338 2385 2308 sr 8
14 4 70-200 L IS 70 2209 135 2528 200 2580 sr 5.6
21 4-5.6 70-300 L IS 70 2203 135 2321 300 2248 4 5 5.6 immer offen
25 2.5 50 macro 2520 <F4  F8> 2064 4 8 5.6
28 2.8 120-300 Sigma 120 2285 200 2435 300 2378 sr 5.6
32 2.8 70-200 L IS 702 345 135 2487 200 2365 sr 5.6
33 2.8 24-70 L 24 2357 35 2370 70 2284 sr 5.6 8
34 2.8 14 L 2358 2060 2.8 5.6
37 2.8 16-35 L 16 2282 24 2507 35 2279 sr 2.8 4 8
41 4 24-105 L IS 24 2344 50 2298 105 2305 sr 5.6 5.6 8
48 4 17-40 L 17 2235 24 2293 40 2335 sr 8 4 8
53 4-5.6 70-300 IS 70 2357 135 2362 300 2073 sr 5.6 5.6 11
57 4.5-5.6 70-300 DO IS 70 2300 135 2255 300 2070 sr 8 8 5.6
Kenko 1.4 MC4 DGX 2000

Natürlich ist die Schärfeleistung eines Glases nicht alles, Farben und Kontraste und vor allem eine ausgewogene Bildgestaltung, bei der Überflüssiges weggelassen wird, sind ebenso von Vorteil. Man sollte sich auch dafür etwas Zeit >vor< der Aufnahme nehmen, also das Bild zunächst im Kopf entstehen lassen, bevor man klickt. Und auf preis-un-werte Angebote verzichten…

Meine persönliche und unmaßgebliche Hitliste ist:

1) EF 2.5 50mm macro und EF 1.8 85mm (mit dem ET 12 für nah) bei F 4-5.6 sowie das

2) EF 4 70-200mm L IS (mit dem ET 12 für nah) und F 5.6 in allen Brennweiten und dann erst das

3) EF 2.8 100mm macro bei F 8 (bleibt zu Gunsten 1.8 85 zuhause) sowie die beiden

4) EF 2.8 16-35 L bei Offenblende zur blauen Stunde und EF 4 24-105 L IS bei F 5.6 für alles oder das

5) EF 4.5-5.6 70-300 DO IS (mit dem ET 12 für nah) bei F 8 wegen seiner (weichen) Unauffälligkeit und wenn es Brennweiten mäßig mal länger sein soll, wie auch für das EF 4 70-200 L mit dem

6) KENKO 1.4 MC4 DGX als (leichtem) Brennweitenbooster.

Alle Aufnahmen wurden mit der kleinen Studioblitzanlage 2xCF FE 180D ausgeleuchtet ohne Rücksicht auf die verwendete Blende, deshalb die Helligkeitsunterschiede bei 1/125sec und ISO 100. Wie immer in Vergleichen, sind die Aufnahmen außer Datenreduktion unbearbeitet.

Noch ein Wort zum >scharfen< Objekt: Der 2007er  Tandem ars IN VITRO aus Navarra ist ein fast schwarzer 14%Vol Merlot/Tempranillo, erhältlich bei

http://www.mehlo-spanische-weine.de/alleweine.php

Danke Reiner für diesen Tipp und danke Ecce für das EF 4 70-200 L IS und den KENKO. Zum Thema Objektive mehr unter

https://slowfoto.wordpress.com/2010/09/07/ein-paar-bemerkungen-zu-canon-objektiven/

(c) http://www.slowfoto.de/

s l o w f o t o der Woche (KW 35 2011)

…hier bleibt die Zeit einfach stehen

http://de.wikipedia.org/wiki/Dubrovnik

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5DII
– Objektiv: EF 2.8 16-35 L
– Blende: F4.5
– Belichtungszeit: [Tv] 1/15sec
– Empfindlichkeit: [auto] ISO 400
– Belichtungskorrektur: -0,5LW
– Brennweite: 16mm
– Entfernung zum Fokus: 6,55m
– Belichtungsmessart: Integral
– Bildstil: Snapshot
– Bilderbearbeitung: DxO

HR Dubrovnik Innenstadt 20:13 Uhr

Dieser Friseursalon gehört zu meinen favorisierten Motiven historische Geschäfte oder Läden betreffend, weil hier Entschleunigung gelebt wird: Kund- und Mannschaft sitzen entspannt vor der Glotze, warten und freuen sich über jede Abwechslung, und wenn es ein Tourist mit Fotoapparat ist, der um Erlaubnis für eine Aufnahme fragt…

Die Kombination Vollformatsensor plus 2.8er Weitwinkelzoom ist ein Traum für abendliche Lichter, der nutzbare Spielraum von der Dämmerung bis hin zur Dunkelheit gewaltig. Jeder mm weniger an Brennweite hilft in den kleinen Räumen oder engen Gassen, viele Details auf den Aufnahmen unterzubringen. Der AF Punkt ist auf den mittleren Kreuzsensor beschränkt und ist damit schnell und liegt treffsicher. Die Offenblendenmessung führt zu einem fantastischen Sucherbild wie aus Kleinbildzeiten. Ich bevorzuge hier die Zeitvorwahl mit ISO-Automatik und weitere übliche Einstellungen (s.o.). DxO bügelt hier kleine Unzulänglichkeiten sorgfältig und zuverlässig aus.

www. s l o w f o t o .de

s l o w f o t o der Woche (KW 08 2011)

…Salz aus dem Meer

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5DII 
– Objektiv: EF 2.8 16-35 L
– Blende: F11
– Belichtungszeit: 1/180sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: -0,5 LW
– Brennweite: f16mm
– Entfernung zum Fokus: 2,2m
– Belichtungsmessart: Mehrfeld
– Bildstil: Snapshot
– Bildbearbeitung DxO

Aufnahmezeit: 17Uhr03
Aufnahmeort: E La Palma – www.salinasdefuencaliente.com

www. s l o w f o t o .de