slowfotos KW 34 2014

Der Nationalfeiertag wird in der Schweiz festlich begangen, hier mit einem Feuerwerk in den Gemeinden am Ufer gegenüber von Lindau. Auf Grund der Bodenseenebel war es weder sehr laut noch richtig gut zu sehen. Machte nichts, denn es gab genug in der Nähe… Wir waren zudem in 1991 zur 700 Jahr Feier in der Schweiz.

...warten auf das Feuerwerk?
…warten auf das Feuerwerk?
...oder lieber Kreise ziehen?
…oder lieber Kreise ziehen?

 

Daten EOS M EF 70-200 L IS beide f200mm F4 oben ISO 3.200 1/100sec resp. unten ISO 12.800 1/60 sec [Nachtaufnahme ohne Stativ] 21:30

© slowfoto.de

slowfoto KW 27 2014

Nachbarn

da ist etwas im Busch...
Da ist etwas im Busch:
Mutter Amsel brütet...
Mutter Amsel bebrütet
vier bläuliche Eierchen!
vier bläuliche Eierchen!

Neben dem Parkplatz, ein Stockwerk vom Balkon entfernt, bebrütet die Amseline ihre vier Eierchen. Die erste Aufnahme zeigt die Übersicht mit 20mm, die beiden Teleaufnahmen sind mit 200mm erstellt, alle EOS M und out of cam.

© slowfoto.de

slowfoto KW 16 2014

Im und am Alsfelder Erlenteich gibt es nebeneinander Idylle und moralische Abgründe: Im Wasser glückliche Nilgänse und in Sichtweite der Familie vergehen sich vier Erpel an einer Ente – danke EW für die Aufnahmen und den Text, nebenan gibt es beim Erlkönig leckere Pizza mit dünnem und knusprigem Boden!

heile fa,ilienweld
heile Familienwelt
jagd auf
Jagd auf Liebe

 

Bilddaten:

– Kamera: EOS 70D
– Objektiv: EF 70-200 f4 IS STM
– Blende: F13
– Belichtungszeit: 1/250sec
– Empfindlichkeit: [ISO 250]
– Bildbearbeitung: RAW – PS CC – TOP

© EW und slowfoto.de

slowfotos der KW 42 2012 Stockholm zu Fuß

Was für eine Stadt…

Blick auf den Hafen – Gamla Stan (Altstadt) – Storkyrkan (Dom) – der Königliche Palast – Schwedisches Radio Synfonieorchester (Kulturwoche) – Jugendherberge Dreimastsegler Al Chapman (Blasieholmen) – Nanas von Niki de Saint Phall – Museum für orientalische Kunst mit toller Aussicht und Terrasse und großem Saal mit Holztischen – Yoko Ono Ausstellung – Hotel Shepps Holmen (ruhiger Geheimtipp?) – Torpedowerkstätte – Skepsholmen -Skeppsbron – Gamla Stan (Wachablösung) – Riddarholmen und Munkbroleden zum Stadthuset – Bahnhof – Kulturhaus (Dachgarten, Wolkenkratzer) – alte Markthalle – neue Markthalle – moderne Galerie Sture – Djurgarden – Hochzeit – Windmühle – Bio Cafe im Rosendals Tradgard – Ballon – Gamla Stan – Arlanda – 3 Tage Stockholm: über 50km zu Fuss – Fähren (Inselhopping) – Transfer mit Arlanda Express (205km/h)

– Kamera: EOS 5D MkII
– Objektive: EF 2.8 16-35 L  EF 1.8 50  EF 4 70-200 L IS
– Blenden: [Av] F1.7-4-8-22
– Belichtungszeiten: 1/20-250 sec
– Empfindlichkeiten: ISO A und 100
– Belichtungskorrektur: -0,5LW cave Spitzlichter
– Brennweiten: 16-35, 50 und 70-200mm
– Entfernung zum Fokus: AF pre mit zentralem Kreuzsensor
– Belichtungsmessart: Integral mittenbetont
– Bildstil: Snapshot
– Bildart: JPG
– Bildbearbeitungen: DxO7 – Snapssed – TOP    1146 und 1153 iPhone4

Stockholm 

ist eine Stadt der Superlative, anregend, schön und bis sündhaft teuer. Klimatisch angenehm zum Stadtwandern, laden die (Halb-) Inseln auch zum Radfahren oder Laufen ein, aktuelle Kultur und historische Sehenswürdigkeiten gibt es überall, dazu einen fließend geregelter Verkehr mit sehr aufmerksamen Autofahrern, ohne Hupen, mit vielen Fahrrädern und noch mehr Taxen, kaum Rauchern in der Öffentlichkeit und auch bei öffentlichen Veranstaltungen weder Bierdosen noch –flaschen, fast kein Müll auf öffentlichen Plätzen.

Dennoch gönnen sich gerade auch Einheimische zum (Mittag-) Essen bereits ein Glas Bier oder Wein, bei den hohen Preisen an sich ein Luxus, denn das Wasser kostet nichts im Lokal: 0,4l Bier 60sek und 0,2 Wein 120sek, Skeppsbröd um 100-170sek, Fisch- oder Fleischgericht ab 250sek, wobei die Qualitäten sehr hoch angesiedelt sind, nach oben ist die Skala offen. Unser 2012er Wechselkurs 1€uro = 7,90sek., der 2011er lag bei 1 :10 !

Preiswert und gut kann man in den Markthallen essen, wobei die einfachere auch das dazu passende Ambiente bietet. Im staatlichen Spirituosenladen fanden wir zwei mediterrane Rotweine, die zum dem verlangten Preis von 120sek. hier nur schwer zu finden sind…

Der Service ist überall gleich (freundlich), man stellt sich ohne Murren an, bekommt einen Platz angeboten oder wird nach den Wünschen gefragt, Drängeln ist absolut verpönt, wer dran ist ist dran und wird umfassend beraten und versorgt. Die Mitarbeiter im Hotel oder Restaurant oder Geschäft wirken dabei speditiv, ohne dass Hektik aufkommt, also freundliche und geordnete Geschäftigkeit! Ebenso auffallend die nur geringen Mengen an Abfall auf den Strassen und Plätzen, und das bei dem enormen Aufkommen von Passanten, Parks und Grünflächen, die es vor allem in den Randbezirken oder (halb-) Inseln gibt, wirken aufgeräumt und gepflegt.

Auffallend ist auch der mit 30% doch hohe Anteil in der Bevölkerung mit Immigrationshintergrund, wobei die Eingliederung vor allem der Jüngeren offensichtlich vollzogen ist. Ebenso augenfällig ist die Mode, die jüngere Frauen schonmal das hotgepannte Bein zeigen lässt, während der Oberkörper deutlich wärmer angezogen bleibt.

Ähnlich auffällig die Art und Weise, auch kleinste Beträge per Karte zu zahlen, so kostete die Toilettenbenutzung im Kulturzentrum 5sek, die auch per Handy zu zahlen waren, womit sich die Anzahl der dort Telefonierenden schließlich erklären lies. Somit wissen die Finanzbehörden nach der Abschaffung des Bargeldes auch, wann was wer wo…  In Lokalen hat die Kartenzahlung den Nachteil, dass der Service leer ausgeht oder anders sich über ein Trinkgeld als Bonus für die besondere Zufriedenheit doch sehr freut.

Weiter fiel der hohe Anteil an fern- und östlichen Besuchern auf, wobei der östliche Tourist vor allem im Bus anreist und deshalb zu Fuß unterwegs eher selten zu finden ist.

Gut gefallen hat uns der Umgang mit alter Bausubstanz, als nur ein Beispiel die Torperdowerke, sie beherbergen wie die ehemaligen Zollhäuser Gastronomie, ohne ihren baulichen Charakter zu verbiegen. Viele historische Orte stehen ohne Eintritt offen, wie Prinz Eugens Waldemarsudde, die spontan an Goethes Gartenhaus in Weimar erinnert. Spart der Staat an Mitteln, bildet sich ein Verein, der als Beispiel die historische Wachablösung oder den Dom auf Gamla Stan finanziert.

Stockholm ist eine Reise wert, für die man zuvor etwas ansparen sollte  🙂

Adressen

Ideales Hotel für Fußgänger, top Frühstück

www.firsthotels.com/Our-hotels/Hotels-in-Sweden/Stockholm/First-Hotel-Reisen/

uriges Lokal in der Altstadt mit sehr guter Küche

www.grillruby.com/

ruhiges Lokal am Hafen mit exzellenter Küche

www.restauranthjerta.se

Vollformatsensor, available light, Bildbearbeitungen, Resiefotografie

Nebenbei, dies ist der 300. Artikel, bisher sind 212 Kommentare eingegangen und 900 Spam-Mitteilungen wurden gelöscht.

(c) www.slowfoto.de

FAQs zum Bokeh

Frage: Kann man ein Bokeh auch mit Software nachträglich erreichen?

www.wikipedia.org/wiki/Bokeh

slowfoto: Bokeh-Effekt in Fotos per Software – im Prinzip ja!

Nach der Devise >start at the beginning< hier zwei von mir bevorzugte Möglichkeiten zur Gestaltung des Hintergrundes respektive Rahmens bei der Aufnahme, auch wenn es das Bokeh betreffend strittig sein könnte: Softe Freistellung erreicht man relativ einfach per Nahaufnahme mit geringer Schärfentiefe wie im slowfoto der Woche 11 2012 – jetzt etwas wärmer als die originale farblich unbearbeitete Aufnahme:

www.slowfoto.wordpress.com/2012/03/08/slowfoto-der-woche-kw-11-2012/

Das Rezept ist eher einfach: EF 70-200 L IS, offene Blende 4 und Endbrennweite 200mm plus 2-fach Konverter bei Nahdistanz, auf den Hintergrund achten und fertig ist die Aufnahme! Man kritisiert Konverter, weil sie im Randbereich oft weicher zeichnen, nicht immer ist das gewünscht aber auch schon und vor allem auch bei Zoomobjektiven in der Endbrennweite zu sehen, wenn nicht abgeblendet wird. Nutzen kann ich diesen Effekt bei der dSLR sogar augenfällig, weil ich bei Offenblende sehe was ich dann im Bild festhalte. Hier in der Aufnahme ist es allerdings vieles schon von Natur aus out of focus, weil die Ästchen halt wachsen wie sie wollen.

Die zweite Möglichkeit ist, die ebenso oft gescholtene Vignettierung zu nutzen: Ein dunklerer Hintergrund vor allem als Rahmen am Rand des Bildes hat einen ähnlichen Effekt, der mit DxO, LR und kameraeigenen Menues zwar rausgerechnet werden kann aber nicht immer muss, hier die originale und bewußt unbearbeitete Aufnahme, immerhin handelt es sich um ein EF 2.8 100mm macro L IS bei Offenblende:

www.slowfoto.wordpress.com/2010/08/16/s-l-o-w-f-o-t-o-der-woche-kw33/

Man tut sich leichter, wenn man vorher weiß was man haben will bzw. was das Equipment leisten kann. Die digitale Spiegelreflex hat dabei Vorzüge, die bezüglich der Brennweite recht einfach zu nutzen sind, der Vollformatsensor hat weitere Vorteile.

Es wird immer neue Software zur Bildumrechnung geben, das ist auch gut so, aber nutzen kann man auch die vorhandene Physik: Okay, der Kompaktknipser hat geringere Einflußmöglichkeiten, auch nicht mit 21 Wahlprogrammen, aber das interessiert ihn auch weniger, Hauptsache das Bauwerk oder die Person ist scharf abgebildet und gut zu erkennen. Dennoch kann man auch bei dieser eher unbeschwerten Art der Fotografie auf eine zufriedenstellende Hintergrundkomposition im Rahmen der gebotenen Möglichkeiten achten, zumal der live-Bildschirm mittlerweile recht gut zeigt, was man als Aufnahme schließlich erhält.

Tamron bietet zum Thema Brennweite und Schärfentiefe zwei anschauliche Tools zum runterladen:

http://www.tamron.eu/de/objektive/brennweitenvergleich.html

http://www.tamron.eu/de/objektive/schaerfentiefenvergleich.html

(c) www.slowfoto.de

16-35 70-200 2×200 mm Brennweiten – Ausrüstung für die Reisefotografie

Welche Brennweiten nehme ich mit?

Diese Frage ist so schwer zu beantworten wie anschließend zu tragen! Entscheidet man sich für Wechseloptiken, sind schnell ein paar Kilogramm an Ausrüstung erreicht: Die EOS 5D II wiegt mit Handschlaufe knapp 1kg, das EF 16-35 730g,  das EF 70-200 L IS 840g, der WALIMEX 2x 7LMC Konverter 175g, ein Reserveakku 75g. Somit liegen knapp 3kg für 16-400mm Brennweite im Fotorucksack, der LEKI Sierra bleibt mit 350g als Einbeinstativ und Wanderstock in der Hand. Mit etwas Proviant, der Wasserflasche und Schutzkleidung sind somit 5-6 kg schnell erreicht, dafür bietet diese Kombination einen enormen Bildwinkel, der auch weitergehenden Ansprüchen genügt.

Überrascht hat das Abschneiden des walimex 2-fach Konverters, der sehr gut mit diesem Telezoom in der Endbrennweite harmoniert. Ebenso als Ergänzung empfehlenswert ist noch der knapp 100g leichte Zwischenring EF 25 II zur Reduktion des Mindestabstandes von 120cm auf  80cm für Objektgrößen von 60x90mm (HxB) zur Nahaufnahme. Wer will, ergänzt noch um das fernbedienbare und 155g leichte CANON Speedlite 270 EX II mit LZ 27 und Schwenkreflektor, das dem PopUp Blitz entspricht und auch als sogenannter Slave einzusetzen ist. Die kostengünstigere und 20g leichtere aber manuelle Variante stellt der gleichstarke ELECTRA Blitz aus dem TRAUMFLIEGER Shop dar. Last not least vielleicht noch ein EF 2.0 35mm mit 210g oder das mit 150g superleichte EF 1.8 50 als lichtstarke Ergänzung. Man könnte dann weil ja noch etwas Platz im Rucksack ist…  🙂 more than enough is (n)ever too much!

Zum vergrößerten Betrachten bitte das jeweilige Bild anklicken!

http://www.foto-walser.biz/shop/Artikel/2709/127/Objektiv_Konverter_Telekonverter_2x_7LMC_DG_fuer_Canon_EOS.htm

http://www.canon.de/For_Home/Product_Finder/Cameras/speedlite_flash/speedlite_270ex_II/

http://www.google.de/search?q=leki+sierra+photo&hl=de&rls=com.microsoft:de:IE-Address&rlz=1I7GPEA_de&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=ud4_T5OAFYXntQbq_7jIBA&ved=0CDUQsAQ&biw=1152&bih=596

(c) www.slowfoto.de