Einfach bessere Fotos – Teil 7

Tipps für alle digitalen Kameras

Der (Durch-) Blick für das Wesentliche am und im Bild

Es gibt keine Kamera, mit der man alle Aufnahmesituationen gleichgut bewältigen kann. Vor allem kann der bewußte Verzicht auf allzu hochgezüchtete Technik durchaus förderlich sein, wenn es um die langlebige Anschaffung der für die eigenen Bedürfnisse geeigneten Kamera oder Ausrüstung geht. Zunächst muss man die Frage ehrlich beantworten, welches Equipment man nicht braucht und was an Aufwand zwingend nötig ist, denn auch für einen langjährigen Nutzer ist die Entscheidung pro oder contra immer nur eine persönliche:

Wer gut fotografieren kann, erstellt auch mit einer kleinen Kompakten, in meinem Fall mit der knuddeligen und wasserdichten CANON D10 mit innenliegendem 3-fach-Zoom, sehr gute Aufnahmen bei ordentlichem Licht, wobei ich hier sogar die in dieser Kamera angebotenen sinnvollen Automatiken nutze. Da ich den exakt über dem Objektiv platzierten Blitz wegen Entfall der häßlichen seitlichen Schlagschatten vorziehe, kommen alle anderen Kompakten nur ohne Blitzbetrieb in Betracht. Weitere Vorteile bietet ein klappbarer Bildschirm für knifflige Aufnahmesituationen, ebensolche der kleine Sensor in Verbindung mit der kurzen Brennweite ab etwa 6mm für extreme Makroaufnahmen.

Mehr Telebereich bieten sogenannte kompakte Superzoomkameras, die ich wegen der Trägheit von Autofokus und anderem lieber liegenlasse, ähnlich schwierig finde ich im Handling kleine VideoCams mit diesen Zoomobjektiven. Eine Kompakte mit weiterem Winkel von 24mm Kleinbildäquivalenz (KBÄ) und weniger als Zoombeginn würde mich eher interessieren. Bei stillen Motiven verwende ich ersatzweise Panoramen aus Hochformataufnahmen.

Wer gut fotografieren und wenig schleppen will, ist mit den preiswerten dSLR Einstiegsmodellen samt angebotenen Kit-Objektiven gut bedient, wobei live-view und full-HD Video auf Wunsch heute schon beinhaltet ist. Der mittelgroße Crop-Format Sensor spielt viele hier Vorteile aus, diese Kamera-Gattung gehört nicht umsonst zu den meistverbreiteten Modellen. Die neu berechneten Objektive beginnen ab 10mm Brennweite (entspricht 16mm KBÄ) und sind oft leichter und preiswerter als die entsprechenden vollformatigen Zoome.

Die Königsklasse im Kleinbildformat bleiben Kameras mit dem sogenannten Vollformatsensor, für die eine fast unüberschaubare Auswahl an originalen und fremden Objektiven und anderem Zubehör angeboten wird. Sowohl Gewicht als auch Anschaffungskosten liegen durchaus bei einem Vielfachen, noch weiter steigerungsfähig wird dann das Mittelformat.

Die Entscheidungsnot reduziert sich, wenn ich folgende Fragen für meine persönlichen Bedürnisse ehrlich beantworte:

Benötige ich für den geplanten Einsatz regelmäßig hohe ISO-Werte?

Benötige ich regelmäßig große Brennweitenbereiche oder Spezialobjektive?

Lege ich Wert auf eine geringe Schärfentiefe und damit auf eine gezielte Freistellung des Hintergrundes?

Muss die Kamera besonders schnell fokussieren können?

Muss die RAW-Bildfolge mehrere Aufnahmen pro Sekunde betragen?

Welcher Ausrüstungsumfang und welches Gewicht soll nicht überschritten werden?

Welche geplanten Anschaffungskosten limitieren den Einkauf?

Möchte ich eine einzige Kamera für alles oder mehrere für unterschiedliche Zwecke?

Wie lange möchte ich speziell diese Anschaffung nutzen?

Sinnvollerweise sollte vor jedem Kauf feststehen, was ich zum Fotografieren nicht benötige.

Denn letzten Endes geht es doch vor allem um die Fähigkeit des Fotografen, sich mit einem Motiv auseinander zu setzen und seine ganz persönliche Sichtweise in die Aufnahme einzubringen, denn das Bild entsteht zuerst zwischen den Ohren und ein Bild ist erst dann gut, wenn man daran nichts mehr ändern sollte.

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Einfach bessere Fotos – Teil 4

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Allgemeine fotografische Grundlagen

 

Brennweiten und Zoome

Vor jeder Fototour ist genau zu überlegen, welche Bildwinkel mit welchen Brennweiten, ob stationäre Architektur oder bewegte Objekte zu erfassen sind. Zoome habe Vorteile hinsichtlich des variablen Bildwinkels, Objektive mit festen Brennweiten sind leichter und meist lichtstärker. Generell hat das Zoom als objektiver Kompromiss stärkere Verzeichnungen (kissenförmig im weiten Winkel, tonnenförmig im Telebereich), oft lässt die Detailwiedergabe (Kontrast und Schärfe) vor allem bei offener Blende und am Rand zu wünschen übrig. Sogenannte Super-Zoome mit sehr großem Vario Bereich sind solchen mit kleinem bildqualitativ oft massiv unterlegen, weil sie viel größere konstruktive Kompromisse erfordern. Teurere Zoome bieten oft bessere bildliche und mechanische Qualitäten.

Wenn der Abstand zum aufzunehmenden Objekt nicht variabel ist (Innenräume, Innenstädte), sind variable Brennweiten von Vorteil, um alles aufs Bild zu bekommen. 

Bei eher gleichen Bildgrößen sind kostengünstige Festbrennweiten der Garant für detailscharfe und kontrastreiche Aufnahmen, auch wenn man mal hier und da etwas abschneiden = freistellen muss.

Von guten Ausnahmen abgesehen sind Originalobjektive und –zoome in der beständigen Farbwiedergabe aus einem Stall, also nicht voneinander zu unterscheiden. Objektive sind im Übrigen eine wohl zu überdenkende Investition und damit auf lange Nutzungsdauer zu rechnen.

Bildstabilisator

Sie sind ein Segen für die Zoome: Zwei bis vier Belichtungszeiten länger können aus der Hand aufgenommen werden, sofern sich das abzubildende Objekt nicht bewegt oder selektive Bewegung wie die nur der Hände eines Schlagzeugers gewünscht ist.

Bildgestaltung

Große Sucher wie beim Vollformatsensor erleichtern es, einen präzisen Bildausschnitt zu wählen, horizontale oder vertikale Gitterlinien auf der Sucherscheibe gewähren exakt ausgerichtete Aufnahmen ohne weiteren Pixelverlust durch nachträgliches Abschneiden per Korrektur, lichtstarke (Fest-) Brennweiten sorgen für helle Sucherbilder auch bei kritischen Lichtverhältnissen, makrofähige für beste Detaildarstellung bis unendlich.

Live View ist bei Aufnahmen aus der Hand eine weitere probate Einstellungshilfe, das gilt zudem für Video- und Aufnahmen vom Stativ auch mit dem angeschlossenen Notebook als Fernbedienung mit großem Kontrollbildschirm.

Der magische Schnitt (1/3 oder 2/5 Regel) lässt Aufnahmen weniger langweilig wirken als solche, die das Hauptmotiv genau in der Bildmitte aufweisen (s.a. Andraes FEININGER´s Publikationen zur Bildkomposition). Vor allem bei kurzen Brennweiten kann ein noch weiter reduzierter horizontaler Himmel und ein betonter Vordergrund Bild füllend wirken.

Empfindlichkeit – Verwackeln vermeiden

Bewegt sich das Objekt oder noch schwieriger, der Fotograf ebenfalls, sind (sehr) kurze Belichtungszeiten gefragt, eine Libelle benötigt schon mal eine 1/1.000 sec und kürzer. Entsprechend dem vorhandenen Licht kann der ISO-Wert (Verstärkung des Sensor Signals) zwischen 100 und 1.600 oder sogar 3.200 geändert werden, wobei ISO 100 für bestes Tageslicht und ISO 1.600 für Dämmerung oder sich besonders schnell bewegende Objekte stehen. Von Vorteil können präzise ISO-Automatiken sein, die dem Fotografen vor allem bei dauernd wechselnden Lichtbedingungen die Grundeinstellung der Empfindlichkeit als notwendige Ergänzung zur Belichtungsmessung abnehmen.

Korrekte Belichtung

Für die Diafotografie galt die exakte Belichtung als Grundbedingung. In Abhängigkeit zum vorhandenen Licht und zur gewählten Empfindlichkeit (ISO) wählt die aktuelle dSLR in der

  • Programmautomatik [P] eine Blenden / Zeit Kombination, in der
  • Blendenvorwahl [Av] (Aperture Value) eine passenden Verschlusszeit zur vorgegebenen Blende und in der
  • Zeitvorwahl [Tv] (Time Value) eine passende Blende zur voreingestellten Verschlusszeit.

Als gängigen [Av] Wert kann man Blende 8 einstellen, um eine mittlere Schärfentiefe für eher statische Objekte (Häuser, Landschaften) zu erzielen. Für Porträts sind offene Blenden (1.8 bis 4.0) von Vorteil, um den Hintergrund unschärfer wiederzugeben.

Die vorgewählte Verschlusszeit [Tv] für bewegte Motive sollte mindestens der verwendeten Brennweite entsprechen, um Unschärfen zu vermeiden (100mm -> 1/125 bis 1/200sec, 200mm 1/250 bis 1/500sec), die jeweils kürzere Verschlusszeit gibt mehr Sicherheit.

Auch hier ist auf eine möglichst passende Empfindlichkeit zu achten, bei statischen Objekten und gutem Licht ist ISO 100 bis 200 ideal für rauschfreie Aufnahmen, bei dynamischen Motiven und mageren Lichtverhältnissen ISO 400 bis 800 besser, trotz beginnend höherem Rauschanteil. Vollformatsensoren können durchaus bis ISO 3200 passable Bildergebnisse erbringen.

Im [M] manuellen Programm kann bewusst jede beliebige Kombination gewählt werden, als Beispiel ISO 200 plus 1/200sec und Blende 19 für Nahaufnahmen mit 30cm Distanz und 40x60mm großen Objekten, die mit dem PopUp Blitz der Kamera sauber ausgeleuchtet werden.

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Einfach bessere Fotos – Teil 3

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Allgemeine fotografische Grundlagen

Vorab Scharfstellen

Kompakte digitale Kameras nerven besonders im Telemodus mit recht langsamem und oft unpräzisem Autofokus, lange Einschaltzeit und langsamer AF ärgern aber den Nutzer älterer dSLR genauso. Grundsätzliche Abhilfe, auch bei schnellen dSLR, erbringt

  • die Verwendung der Kamera im Stand-by, ein halb gedrückter Auslöser versetzt sie in Bereitschaft,
  • ebenso kann die Sternchentaste, die für die (Blitz-) Belichtungsspeicherung vorgesehen ist,
  • oder deren individuelle Belegung als AF-Speichertaste oder die
  • mittlerweile oft vorhandene AF-Speichertaste Voreinstellungen verkürzen,

so dass mehr Zeit für die eigentliche Bildkomposition bleibt. Man kann zwar fast alles im Nachhinein mit der weiteren Bildbearbeitung am PC lösen, aber eben auch vieles zuvor, wie es bei der Diafotografie ein Must ist.

Korrekte Beleuchtung

Profis haben Assistenten für das gesamte Equipment und tragbare Licht reflektierende Wände oder ein bestausgeleuchtetes Studio, schlichte und fotografierende Fußgänger müssen ohne diese Hilfsmittel auskommen. Die allgemeine Beleuchtung beschränkt sich auf das vorhandene Tageslicht mit all seinen Licht- und Schattenseiten

  • in der Frühe oder am späteren Tag modelliert Seitenlicht die Plastizität der Umgebung,
  • in der Mittagszeit führen hohe Sonnenstände zu starken Schatten und überfordern damit die Fähigkeit des Sensors, Kontraste vollständig abzubilden,
  • am späten Abend nach Sonnenuntergang und ohne künstliche Lichtquellen wird Fotografieren ohne Stativ oft zum Glücksspiel.

Ganz auf den Blitz zu verzichten ist nicht immer sinnvoll, weil Blitzlicht zur Aufhellung dunklerer Partien oft Bild belebend und damit positiv wirkt, wenn das verfügbare Licht (availible light = AL) die Hauptlichtquelle bleibt. Hier helfen einige Versuche und Kontrollen, um die richtige Mischung zu erzielen, etwa 1 bis 2 Blenden soll das aufhellende Blitzlicht in der Intensität reduziert sein. Ebenso kann der Blitz zum Einfrieren einer ansonsten verwackelten langen Aufnahmenzeit verwendet werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten, daß Tageszeiten zu beachten, Mittagszeiten zum Fotografieren hingegen eher zu meiden sind, ungewöhnlich dargestellte Sonnenauf- und Untergänge durchaus interessant sein können und die blaue Stunde, die kurze Zeit direkt nach dem Sonnenuntergang, mit besonderen Licht viel Reiz bietet.

Fotografieren mit Programmen

Programm-Automatiken sind auch im Abschnitt korrekte Belichtung beschrieben, sie werden gerne als Kreativ-Programme bezeicnet. Kreativ ist hier die Vorwahl eines Wertes für Blende, Empfindlichkeit und Verschlusszeit je nach Anforderung durch das Motiv und die herrschende Lichtbedingungen.

25 oder mehr Motivprogramme haben den Nachteil, dass das Motiv schon wieder weit weg ist, bevor das vermeintlich richtige umständlich im Menü gewählt ist. Zudem wird die Abbildung durch weitere Parameter beeinflusst, was in Hinblick auf eine möglichst naturgetreue Bildwiedergabe abträglich ist. Ich verwende deshalb Motivprogramme nicht, an vielen dSLR sucht man diese Automatiken am Programmwahlrad vergebens. Alternativ hingegen lassen sich die individuell zu programmierende Custom Programme (C1 C2 C3) gerne für dezidierte Aufnahmesituationen nutzen.

Natürliche Farben

Es gibt mindestens zwei Arten, (akustische und) fotografische Aufnahmen wiederzugeben, eher mit natürlichen Farben (oder nahezu unverändertem Klang) oder als effektvolle Kalenderbilder (bzw. mit mehreren deutlich getrennten Tonkanälen und nachbearbeiteten Toneffekten). Für die möglichst naturgetreuen Farben sorgt das Parameter [Natürlich] im Bildstil Menü, ich verwende dabei noch die minimale Einstellung für Schärfe, +1 hingegen für Kontrast und Farbintensität und 0 für den Farbton. Diese Einstellungen sind das Ergebnis aufwändiger Testreihen mit der Canon EOD 5D und haben sich bisher mit guten Ergebnissen auf alle meine anderen Canon dSLR übertragen lassen, besonderen Wert lege ich auf gute Wiedergabe von Hautfarben auf sorgfältig kalibrierten Monitoren (Color Vision Spyder). Farben verändernde Filter vor dem Objektiv verwende ich aus diesem Grund nicht, spezifische Farbfolien vor dem Blitzgerät allerdings gerne.

Polarisierenden Filter wird eine sattere Farbwiedergabe zugeschrieben, zudem werden Reflexe vermindert bis ausgelöscht. Sattere Farben erreicht man auch durch etwas knappere Belichtung (minus ½ Blende), Lichtspiegelungen oder Reflexe hingegen stellen für mich in der Regel einen besonderen Reiz dar, auf den ich keinesfalls verzichten möchte.

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Einfach bessere Fotos – Teil 2

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras


Ausrüstung und Vorbereitung

Akkupflege Ladegeräte

Originalen Akkus geht zwar die Sicherheit des großen Unternehmens voran, dennoch sind gleich gute Angebote von Fremdanbietern (An-Mann) eine Alternative für den Ersatz oder die Reserve, zumal sie meist nur einen Bruchteil des Originals kosten. Akkus haben eine beschränkte Wiederladefähigkeit und sollten bei nachlassender Spannung entsorgt werden, man liest herstellerseitig von bis zu 1.000 Zyklen.

Am Vorabend einer wichtigen Fotosession wird der Akku geladen und vor dem Einsatz mit dem Spannungsmesser geprüft. Wer mit dem Doppel-Akku bestückten Batteriegriff am Kamerabody arbeitet, ist hinsichtlich Strom auf der sicheren Seite, ein guter und frisch geladener Ersatzakku tut es aber auch und erspart Gewicht und Kosten. Wichtig ist, den neuen Akku aufzuladen, völlig zu entleeren und erneut wieder gut aufzuladen.

Fotoausrüstung im Rucksack oder Handgepäck

Auffällige Trageriemen sind ebenso zu vermeiden wie Fototaschen mit Firmenaufdruck, das zieht begehrlich Blicke magnetisch an. Viele Fotobegeisterte führen die Kamera – Objektivkombination im stand-by Modus oben im unauffälligen Rucksack mit. Besser im Zugriff ist eine Umhängetasche (Bree), die auch auf dem Rücken getragen werden kann. Immer von Vorteil sind Handschlaufen zum sicheren Griff und Halt der Kamera (Hama), somit ist ein sicherer Halt auch beim >action< Einsatz oder Bergwandern vorhanden.

Im Flieger ist der Transport von Wertgegenständen aus Sicherheitsgründen im Handgepäck obligat, auch wenn die Kontrolle gerne mal Sprengstoff im Akku oder Schuhabsatz vermutet. Aus eigener Erfahrung: ein defektes Kofferschloß nach der Landung war das Ergebnis einer wohl etwas zu eiligen Untersuchung, gefehlt hat nichts!

Gute Verpackung

Sicheres Einpacken ist nur für den Transport nötig, dann aber bitte ganz sicher: weiche aber dennoch stabile Beutel eignen sich für Blitzgerät und Objektive, Minitaschen für die Kameragehäuse. Spezielle Tücher unterschiedlicher Größen sind ebenso gut geeignet wie luftige Folien, um wertvolle Ausrüstungen schützend zu umwicklen.

Ideal sind Fotorucksäcke oder –taschen mit variablen Einteilungen (Lidl), so dass die Ausrüstung einfach passend hineingelegt voneinander getrennt und gepuffert ist.

Speicherkarten und Zubehör

Alle Karten haben eine beschränkte Lebensdauer, es ist deswegen sinnvoll, Ersatz mitzuführen. Die KompaktFlashKarte (CFC) wird zunehmend von der SD-Karte mit hoher Kapazität SDHC verdrängt, die bis 16GB schon unter € 20.- erhältlich ist. Wer noch Kameragehäuse mit einem CFC-Slot hat, kann mit Adapter (Delock ca. € 20.-) SDHC in der Kamera verwenden, die auch ohne weitere Hilfsmittel im SD-Slot von Web- oder Notebooks zur täglichen Sicherung ausgelesen werden können.

Schäden vermeiden

Besondere Vorsicht ist geboten am Strand (Gischt und Sand), bei Regen und anderen Widrigkeiten wie Nebel oder Staub in der Luft: schnelle Abhilfe schafft eine Duschhaube (Einmalartikel im Hotelzimmer), die nur die Streulichtblende oder das UV-Filter freilässt, ein Handschlaufe und gutes festes Schuhwerk mit profilierten Sohlen.

Datenverlusten kann man mit täglichem Kopieren der Bilddateien auf ein Netbook (Akoya 1212 oder Asus EeePC 1000H oder Samsung NC 10 um € 200.-) vorbeugen, von der abendlichen Kontrolle der Aufnahmen mal abgesehen, ganz sicher ist dann noch ein weiterer externer Speicher.

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Einfach bessere Fotos – Teil 1

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Nicéphore NIÈPCE musste 1826 noch acht Stunden seine Heliografien in der grellen Sonne belichten, bevor er ein Bild erkennen konnte, dafür benötigte Steven SASSON 1975 mit der Kodak 0,01 MPI Schwarz-Weiss-Kamera nur noch 23 Sekunden pro Aufnahme!
Heute ist eine neue Kamera schnell gekauft, und ohne weiter zu überlegen, kann man mit dem grünen [auto] Programm nach Herzenslust viele Fotos knipsen: kritische Augen vorausgesetzt, wird die Ausschussquote dabei relativ hoch.

Diese Anleitung hilft dem Begeisterten, etwas tiefer in die Bedienung der digitalen Spiegelreflexkamera einzusteigen, die interessanten Programme mit Blenden- oder Zeitvorwahl entsprechend der zu fotografierenden Objekte ganz einfach zu nutzen oder ansprechende Nahaufnahmen zu machen, in gleichbleibender Qualität und ohne große Löscharbeiten!

Wert gelegt habe ich dabei auf praxisnahe Tipps mit jeweils verständlichem Bildmaterial, ohne belastende technische Details, mit eindeutigem Bezug zur sofortigen Anwendung oder Umsetzung.

Photographie ist ein altgriechisches Wort (φως,φωτoς γραφειν) und bedeutet: mit dem Licht und der Helligkeit der Himmelskörper malen oder schreiben. Ohne Licht können wir weder sehen noch fotografieren. Die für uns sichtbaren Farben entstehen aus den absorbierten und reflektierten sichtbaren Anteilen elektromagnetischer Strahlung, unser Gehirn ordnet dieser Information den Sinneseindruck Farbe aus dem Gedächtnis zu: wenn wir wissen, dieses Stück Papier ist weiß, dann empfinden wir es auch unter einem roten Sonnenschirm als weiß (obwohl es rosa Licht reflektiert), die Kamera hingegen nicht, sie zeichnet präzise die rosa Farbe auf, die den Sensor oder Film erreicht.

So gibt es doch einige physikalische Begebenheiten, die der gute Fotograf einmal erfahren und dann regelmäßig beherzigen sollte: zu starke Kontraste können den Belichtungsspielraum des Sensors überfordern (oder auch unsere Augen während der Nachtfahrt, wenn der entgegenkommende Fahrer nicht rechtzeitig abblendet). Dann lieber gleich zwei richtig belichtete Aufnahmen planen und aufnehmen: eine im mehr Sonnen beschienenen Bereich und eine weitere in die Schattenpartien und dafür keine, bei der die Kontraste zu unterschiedlich sind und die hellen Partien ausfransen und dunkle absaufen, somit Aufnahmen, die sich auch nachher nicht retten lassen!

Es ist nicht nötig, diesen Guide Seite für Seite zu lesen, man kann einfach die aktuell interessierenden Kapitel lesen und später die anderen.

Jedenfalls wünsche ich jedem Leser gutes Licht und immer eine funktionierende Ausrüstung, der geschulte Blick ist dabei eine verlässliche Basis für gelungene Aufnahmen, die heutzutage so bequem, einfach und schnell wie noch nie zu erstellen sind!

Der erste Teil bespricht alphabetisch Themen um die Ausrüstung und Möglichkeiten mit der Kamera, mit eindeutigen Empfehlungen aus jahrzehntelanger analoger und digitaler Erfahrung.

Als zweites gibt es beispielhafte Aufnahmen aus dem digitalen Zeitalter mit Erklärungen zur jeweiligen Situation zum leichten Nacharbeiten. Wichtig ist eine Portion Geduld, denn der Erfolg wächst mit dem Können und kommt nie von alleine. Wird eine Aufnahme mal nicht so, wie man sie sich wünscht, dann kann man sie einfach löschen, am besten, wenn man genau über deren Fehler Bescheid weiß – auch ich verwende die [ENTF] – Taste regelmäßig.

Die folgenden vier schwarz-weißen Aufnahmen entstanden für € 2.- in einem alten Sofortbildautomaten in Berlin, die Aufnahmen vor dem Automaten direkt danach:

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Einfach bessere Fotos – Intro

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Mit der neuen NikCanon D050D kann man schwimmen gehen (1x), bei Nacht telefonanieren und bei Sonne auf dem TFT Eier braten. Musik spielt sie auch, wenn man drauf tritt. Alternativ lässt sich auf dem rückseitigen 3´´TFT world wide DVB-T betrachten, Lautsprecher in dolby sind zusätzlich ansteckbar. Die fotografischen Einstellungen und Leistungen werden von keinem normalen Anwender mehr beherrscht, deswegen wird das live-Bild online nach Japan gedödelt, dort analysiert und in Echtzeit die genauen Einstellungsdaten auf die Kamera übertragen, dieser neue Service nennt sich dann pictures without problems (or with and without style).

Bei google world hotspot Punkten kann man sich einloggen und die Kamera macht per viewfinder die Aufnahmen selbst, ein kleines elastisches go-rilla-pad-the-camera genügt, bis die Speicherkarte razzevoll ist. Die neuen Kameras sind kostenlos, wenn man zuhause vier konzerneigene d-SLR-Bodys hat und diese zurückgibt: Man zahlt dann nur für die gemachten Bilder (bis zu 100B/sec) einen Obulus je nach Urlaubslänge, Urlaubsort und gewählter flatrate. Kostenlos ist dieser Service von 23-3 Uhr täglich, sorry nächtlich zu nutzen, über T-NikCan-online für User, die noch über einen analogen Anschluss verfügen, Blitzaufnahmen ausgenommen, Fazit: Fotografieren wird einfacher, schneller und für Alle viel viel sicherer und schöner!!!!

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s l o w f o t o endlich online…

s l o w f o t o  hat einige Zeit gebraucht, aber jetzt sind wir da, die ersten Aufnahmen sind eingestellt und freuen sich wie die Texte auf kommunikatives Feedback!

Ziel der Seite ist, eine mittlerweile 50-jährige Leidenschaft in aktueller Form zu präsentieren und gesammelte fotografische Erfahrungen auszutauschen.

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