Canon EOS M – Einstellungen

Tipps zur individuellen Einstellung der EOS M Meine Präferenzen

Allgemein

Die EOS M bietet einen sehr guten [A]utomatik-Modus, der volle Konzentration für die Aufnahmen erlaubt. Die INFO Taste zeigt im Aufnahmemodus (bis zu 4x drücken) die möglichen beiden Schnelleinstellungen für AF und Drive:

AF Gesichtserkennung und AF Nachführung | FlexiZone-Multi | FlexiZone-Single []

Drive Einzelbild | Reihenaufnahme | Selbstauslöser 10Sek/Fernauslösung | Selbstauslöser 2Sek. | Selbstauslöser Reihenaufnahme bis 10 Bilder

Meine bevorzugte Arbeitsweise ist von der dSLR bestimmt mit dem zentralen Autofokusfeld (schneller Kreuzsensor), für die EOS M bedeutet das die Einstellung FlexiZone-Single: Dieses Feld lässt sich auch mit dem Finger auf dem Bildschirm dorthin postieren, wo der AF Schärfenpunkt liegen soll. Dabei wird gleichzeitig die Belichtungsmessung dieser Positionierung angepasst und gespeichert, wenn der Auslöser halb gedrückt wird. Mit ISO [auto] lassen sich so auf einfache Weise gute Ergebnisse erzielen, auch bei kritischen Lichtsituationen. Da jede Aufnahme neu komponiert wird, verwende ich Drive Einzelbild, lege erst den Bildausschnitt fest und danach mit gezielter Positionierung des AF-Feldes die Schärfenebene und Belichtung. Zur Vermeidung von ausgefransten Überbelichtungen verwende ich i.d.R. 1/2 Blende Unterbelichtung und für saubere Farbwiedergabe entweder den Bildstil Natürlich 0 1 1 0 (s.u. C.Fn 10 Individualfunktionen) oder Snapshot.

Hat man sich an die Bildschirmbedienung gewöhnt, gibt es auch diese Variante für fast berührungslose Auslösung:

Das mittige Autofokusfeld wird positioniert, auch nach Vergrößerung mit der Lupe bis 10-fach, und mit der Sternchentaste bedient (9 Uhr Position am Einstellrad), ein kurzer Tipp auf die Lupe führt wieder zur Vollansicht. Die Bildkomposition folgt, gegebenenfalls wird die Belichtung mit der halb gedrückten Auslösertaste fixiert und die Auslösung erfolgt dann mit kurzer Berührung des Bildschirms, bei hierfür aktiviertem Touch-Auslöser. Das klingt länger als es dauert, Vorteil ist der hochpräzise und kontrollierte AF-Lock, der einstellbare AE-Lock und eine seidenweiche Auslösung vor allem bei längeren Brennweiten.

Gibt man die EOS M aus der Hand, kann der Anwender damit unschwer präzise [auto] Aufnahmen mit hohem Qualitätsanspruch erstellen. Für den Einzelfall sind FlexiZone-Multi oder Gesichtserkennung sinnvoll, wie auch Drive Fernauslösung mit der winzigen Fernbedienung RC 6, wenn der Touch-Auslöser deaktiviert bleiben soll. Das kleine 270EXII Speedlite ermöglicht höhere Reichweiten oder bouncen gegen helle Decken, weil der Reflektor nach oben zu schwenken ist.

Dem ambitionierten Fotografen seien die sog. Kreativ-Programme empfohlen, die mit mehrfachem Drücken der INFO-Taste aufgerufen und verändert eingestellt werden können:

[M] [Av] [Tv] [P] [CA] [Porträt] [Landschaft] [Nahaufnahme] [Sport] [Nachtporträt + Blitz + Stativ] [Nacht 4] [HDR 3]

[CA] bietet eine symbolisierte Möglichkeit, über die Blende den Hintergrund von unscharf (links) nach scharf (rechts) am Balken einzustellen.

[Nacht 4] verrechnet vier unterschiedliche Serienaufnahmen zu einer, wenn kein Stativ zur Hand oder keine stabile Auflage vorhanden ist, ähnliches gilt für [HDR 3] mit 3 Serienbildern, beide erfordern eine sehr ruhige Hand, besser eine Auflage. Einen Unterschied am Ergebnis habe ich in beiden Modi habe ich bisher noch nicht erkennen können.

Meine bevorzugten Modi sind [Av] [Tv] und [M] mit Flexi-Zone Single sowie Einzelbild und getrennter AF (Sternchentaste) und AE Speicherung (halbgedrückter Auslöser) und Touch-Auslösung. Auf diese Weise sehe ich als erstes scharf, als zweites komponiere ich den ausbelichteten  Bildausschnitt oder auch umgekehrt, denn der Blick auf den 3„ Bildschirm ist eben anders als bei Offenblende durch das Objektiv der SLR! Mit ggf. auch wunschgemäß geänderter integraler Belichtungsmessung entstehen schon in beiden genannten Bildstilen Natürlich resp. Snapshot weitgehend farbtreue Aufnahmen!

Zur Belichtungsmessung ist zu sagen, dass die mittenbetonte – Mehrfeld – Selektiv oder Spot Messung situationsabhängig zu wählen und das Ergebnis der Messung zudem auf dem Livebildschirm zu beurteilen ist, mit der Ausnahme der Helligkeitsverstärkung bei extrem wenig vorhandenem Licht!

Nachentwicklung: Zur Zeit bietet DxO9 jModule für die EOS M mit dem EF-M 2 22 STM, dem EF-M 11-22 IS STM und dem Kitzoom EF-M 18-55 IS STM an (Stand Oktober 2014), das Modul für das neue EF-M 55-200 IS STM habe ich angefordert!

Autofunktionen

[A] Das grüne Automatikprogramm erstellt m.E. etwas zu helle Bilddateien

[CA] eignet sich für einige einmalig einstellbare Parameter g.g.ü. [A] [P] eignet sich für alle einfachen Aufnahmesituationen mit variabler Blende/Zeit Kombination

[Tv] eignet sich für bewegte Motive oder unruhige Situationen (Zeitvorwahl = TimeValue mit z.B. 250sec und kürzer)

[Av] eignet sich für alle statischen Motive in ruhigen Situationen (Blendenvorwahl = ApertureValue mit z.B. F8)

[M] eignet sich für alle manuellen Einstellungen z.B. Nahaufnahmen mit Blitzlicht 1/125sec F19 ISO 100

RAW eignet sich für alle kritische Kontrastsituationen, JPG auch für die AE-Bracketing -2 -0,5 +1 Aufnahmenreihe

C.Fn Individualeinstellungen 

bitte zuerst einstellen, meine präferierten 1234567 -> 1000101:

C.FnI  Belichtung 1 -> 1/2 Stufe

C.FnI ISO Erweiterung O ->Aus

C.FnII  Tonwert 0 -> Nicht möglich

C.FnIII AF-Hilfslicht 0 -> Aktiv

C.FnIV Operation Auslöser 1 -> AE-Speicherung AF

C.FnIV Operation Tastenfunktion 0 -> Normal (zentr. AF Feld)

C.FnIV Operation Objektiv 1 -> Aktivieren für manuelle Objektive

Menue erst nach den Individualfunktionen einstellen:

Kartei 1

Bildqualität -> L oder RAW

Seitenverhältnis -> 3:2

Gitter -> 1 Histogramm -> Helligkeit

Auslöser ohne Karte -> OFF

Rückschauzeit -> 2 oder 4 Sekunden

Steuerung externes Speedlite Blitzzündung -> aktiv | Mehrfeld | AV AUTO

Kartei 2

AF Betrieb -> ONE SHOT AF

AF Methode -> FlexiZoneAF

Kontinuierl.AF -> bei ONE SHOT AF deaktivieren, bei Stativ aktivieren

Fokussiermethode->  AF+MF

Objektiv/Aberrationskorrektur -> Deaktivieren, wenn z.B. DxO verwendet wird, ansonsten Aktivieren

Kartei 3

Beli.korr/AEB  minus 1/2 bis 1 LW

ISO-Empfindl. -> Automatisch (oder ISO 100 z.B. für rauschfreie Aufnahmen auf Stativ, Auslösen mit Fernbedienung)

ISO Auto-Limit -> Max.: 1.600

Autom Belichtungsoptimierung -> OFF , wenn DxO verwendet wird, ansonsten Aktivieren

Messmethode -> Mehrfeld Messtimer -> 16 Sekunden

Touch-Auslöser->  Deaktiviert für RC 6 Auslösung, ansonsten bei Bedarf anwenden

Kartei 4

Custom WB

WB-Korr.einst. -> 0,0/+-0

Farbraum -> sRGB

Bildstil -> Natürlich 0110 oder Snapshot

High ISO Rauschreduzierung -> OFF, wenn DxO verwendet wird, ansonsten NR Multishot aktivieren

Rauschreduzierung bei Langzeitbel. -> OFF, wenn DxO verwendet wird, ansonsten aktivieren

Staublöschungsdaten -> keine

Kartei 5

Bilder schützen

Rotieren

Bilder löschen

Druckauftrag

Fotobuch-Einstellung

Größe ändern

Kartei 6

Histogramm RGB

Bildsprung 10 Bilder

Diaschau

Bewertung

Strg über HDMI -> nach Bedarf aktivieren

Kartei 7

Ordner wählen

Datei-Nummer -> Reihenaufnahme

Karte formatieren

Kartei 8

Energiesparmodus -> LCD autom. aus 15 Sek. -> Kamera autom. aus 3 oder 5 Min. | Reaktivieren per Sternchentaste

LCD-Helligkeit -> mittel oder bei grellem Sonnenlicht heller

Datum Uhrzeit

Sprache Deutsch

Videosystem PAL

Kartei 9

Piep-Ton -> Deaktivieren

Bildschirmfarbe -> 1 oder al gusto

Erläuterungen -> Aktivieren am Anfang

Touch-Steuerung -> Standard

Sensorreinigung

GPS-Geräteeinstellungen -> bedarf externer GPS Einheit

Kartei 10

Zeigt Kameraeinstellungen

Anzeige Zertifizierungs-Log

Individualfunktionen (C.Fn) -> 1234567 -> 1000101

Copyright-Informationen -> Autor und Copyright eingeben

Einstellungen löschen

Firmware-Ver. 2.0.2 Stand 10/2014

Kartei 11

My Menue Einstellungen

wird für den Autofokus fortgesetzt…

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Eine kompakte und erschwingliche Blitzanlage (2)

Im ersten Teil des Tests der CF Blitzröhren FE 180D wurde die maximale Lichtmenge von zwei Blitzröhren bei vollformatiger Brennweite f14mm in einem großen und reflektionsarmen Wohnraum mit dem ETTL II gesteuerten Systemblitz mit Weitwinkelstreuscheibe auf der Kamera bei Brennweite f16mm verglichen. Im zweiten Teil geht es um  präzise Einstellungen und Tipps auch in der Verwendung mit dem vorliegenden Zubehör:

1) optische und infrarot Auslösung über die Messzelle gegenüber kabelloser Fernbedienung

2) Einstellungen der Blitzröhren entsprechen der Objektgrösse, -entfernung

3) Verschiedene Lichtarten und -former

4) Weißabgleich automatisch oder manuell

5) weitere Anwendertipps und Kaufberatung

Alle Aufnahmen entstanden in Frank SOLFs (FS) Spotlight Models Studio, dessen Besitzer sich zudem noch als Objekt meiner Begierde hergab – mein Dank an seine Geduld und mein Kompliment für die spektakuläre live Performance ohne stundenlange Maske vorab und unter Verzicht auf Puder&Co!

frank.solf@spotlight-models.de

www.spotlight-models.de

zu1)  Wichtig in der Planung ist, ob ein Haupt- oder Nebenlicht in der Objektivachse gebraucht wird. Grundsätzlich lässt sich die Blitzanlage ohne weiteres Zubehör mit einem kameraseitigen Blitzlicht steuern: Dazu ist der auch herunter geregelte Pop-Up Blitz ebenso geeignet wie ein lichtschwacher Aufsteck- oder ein lichtstarker Systemblitz mit allen Einstellmöglichkeiten als dritte Lichtquelle. Dies stellt, sofern vorhanden, die  kostengünstigste Lösung dar, wobei dieser Systemblitz auch entfesselt von der Kamera per Kabel oder Infrarot gesteuerter  montiert auf einem weiteren Stativ zum Einsatz kommen kann. Im Grunde sind die richtigen Gedanken über die Lichtführung und -menge und -art vor der Aufnahme ausschlaggebend! Wird eine Infrarot Steuerung verwendet, steckt das einem Blitz ähnliches Gerät ohne Röhre auf dem Blitzschuh der Kamera und steuert so die Fotozellen der FE 180D an, wobei es sich um die zweite kostengünstige Lösung handelt.

CF Funkfernsteuerung WTS-C einkanalig

Beim funkgesteuerten WTS-C (Wireless Trigger System) von CF wird der Sender auf den Blitzschuh der Kamera aufgesteckt, die Kabelverbindung zur Synchronbuchse ist entbehrlich. Röhrenseitig bedarf es einer Schleife in der Stromzufuhr für den Empfänger und eben dieser Kabelverbindung zur rückseitigen Synchronbuchse der Röhre. Hierbei ist darauf zu achten, dass die so versorgte Blitzröhre die am weitesten entfernte zum Objekt ist, weil die 2. oder 3. Blitzröhre weiterhin optisch ausgelöst wird, was ebenfalls für zusätzlich verwendete sogenannte >Slaves< gilt. Zur optischen Auslösung mit Vorblitz ist noch anzumerken, dass die Fotozelle an der Blitzröhre mit Hilfe der Taste >Auge< auf den Vorblitz programmiert werden kann und  diesen erkennt, programmiert und bei der Auslösung unterdrückt, also nicht beachtet. Ebenfalls kann die ausschließlich manuelle Einstellung und Verwendung des Systemblitz ohne Vorblitz, gedanklich der Verwendung einer Studioblitzanlage mit weitgehend fixiertem Korridor für Belichtungszeit, Blende, Empfindlichkeit näher, für unproblematische Auslösungen sorgen, sofern man alleine arbeitet und kein störender Fremdblitz zu fürchten ist.

FS mit Lampenschirm, 2 FE 180 D, WB auto

zu2) Entfernung und Raumgrösse,  Reflektion-en und Objekt- wie Umgebungsfarben bestimmen den Lichtbedarf in Abhängigkeit von der eingestellten ISO-Empfindlichkeit. Geht man von großen und möblierten Wohnräumen aus, sind sehr hohe Blitzleistungen gefordert. Je kleiner das Studio, desto geringer wird die abzufordernde Leistung in Abhängigkeit von den Reflektionen ausfallen. Für >große< Aufträge hinsichtlich Objekt und Raum sind die vorliegenden Blitzröhren weder gedacht noch als alleinige Lichtquellen ausreichend. Für  Studios um ca. 20 qm oder zur Objekt- und Tabletop- Fotografie sind die 180W Röhren hingegen sehr gut geeignet: Bei Anzeige 6.0 im Display gibt die Röhre die volle Blitzleistung ab, bei 5.0 die halbe, bei 4.0 1/4, bei 3.0 1/8 und bei 2.0 schließlich 1/16 der Blitzleistung,mit Feineinstellung  jeweils noch in dezimalen 0,1er Schritten.

FS, 2 FE 180 D mit 2 Softboxen 40×60 senkrecht,  K 6.000

zu 3) Zur Modellation des Lichtes gibt es gegenüber den Systemblitzen entscheidende Vorteile: Die angebotene Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Lichtformer, von Beauty-Dish bis zum Reflexionsschirm oder  zur zweifach gefilterten, handlichen 40×60 cm Softbox und dem Tor mit aufsteckbaren Formern und Filtern, die alle etwas mehr an Blitzleistung benötigen. Für jeden Einzelfall ist ein  Blitzbelichtungsmesser von Vorteil, wenn umfangreiche Belichtungsreihen vermieden werden sollen. Letztlich entscheidet der Blick auf das Histogramm und/oder die Betrachtung am geeichten großen Monitor, ob die Aufnahme gefällt.

FS wie vor

zu4) Die digitale SLR bietet den [auto]matischen Weißabgleich und verschiedene werksseitig festgelegte Voreinstellungen wie [flash] oder [bewölkt] für die Blitzverwendung. Ein Vorteil ist die im Kameramenue [K] einstellbare Lichtfarbe in präzisen Grad Kelvin, als Norm geht man von etwa 5.200K für Tageslicht aus, um 6-7-8.000K bevorzuge ich, wenn wärmere (Haut-) Farben dargestellt werden sollen, ganz im Abhängigkeit von dem reflektierenden Hintergrund bzw. der Umgebung.

Spotlight Models Studio, FS richtet die FE 180 D ein, K 5.800, überbelichtet

Neutralgrau kann  etwas mehr an Wärme vertragen. Alternativ lässt sich das auch mit (Lee-) Filterfolien vor der einzelnen Blitzröhre bewerkstelligen, noch einfacher ist die kombinierte JPG+RAW oder alleinige RAW Speicherung der Bilddateien in der Kamera mit postproduktiver Festlegung der Farbtemperatur, aber Achtung: Vor allem überbelichtete RAW mit anschließender DxO-Nachentwicklung erbrachte intensive Farbverschiebungen, weshalb wir auf RAW-Dateien verzichten.

FS, 2 FE 180 D mit Softboxen 40×60 quer, K 5.800, RAW überbelichtet, DxO nachentwickelt (Fehlfarben)

Sowohl für die Hintergrundausleuchtung (oder mobile Verwendung eines Systemblitzes) können feste Filter vor der Blitzleuchte wie blau oder rot (oder hellorange beim mobilen Blitz) als Farbkontraste bereits bei der Aufnahme von Vorteil sein.

Spotlight Models Studio, HENSEL 2x500Watt mit großer Soft- und Oktaederbox, K 6.000

zu5) Vor jeder Anschaffung ist es von unschätzbarem Vorteil zu wissen, was man nicht benötigt! Die Möglichkeit,  einem professionellen  Shooting im Studio eines Fotografen beizuwohnen ist ein idealer Einstig in die Welt der Blitzlichter, als Erstinvestition nahezu ideal: Was in Jahren der Arbeit erfahren wurde, lässt sich natürlich nicht in wenigen Stunden begreifen oder im stillen Kämmerlein nachvollziehen, geeignete Literatur mag helfen, ich bevorzuge dennoch den klassischen hands-on Unterricht. Man kann im häuslichen Studio oder dem im Fotoclub zunächst mit statischen Objekten austesten, wie die Lichtwirkung ausfällt. Sehr schwierig sind möblierte und Schatten werfende Wohn- oder Geschäftsräume, frustrierend die Shootings mit ungeeigneten Models. Den Rat des Fachmanns folgend, ist die >1/160sec mit Blende 8/11 bei ISO 100< für mich der Leitfaden für die Suche nach genügend Licht. Ist dieses auch noch sorgfältig über den Aufnahmewinkel verteilt und stimmen die Farben, dann…

FS wie vor, mit sichtbarer Freude weil es endlich die letzte Aufnahme war…

Bilddaten:

– Kamera: EOS 5DII
– Objektiv: EF 3.5-5.6 28-135 IS
– Blende: F11
– Belichtungszeit: 1/125sec
– Empfindlichkeit: ISO 100
– Belichtungskorrektur: keine
– Brennweite: f28-135mm
– Entfernung zum Fokus: ca.5-1,30m
– Belichtungsmessart: [M]
– Bildstil: Snapshot
– Bildbearbeitung: DxO

Alle Aufnahmen (außer WTS-C) sind unbearbeitet, weil ansonsten kein wirklicher Vergleich möglich ist!

Siehe auch

https://slowfoto.wordpress.com/2011/03/30/eine-kompakte-und-erschwingliche-blitzanlage-1/

…wird mit einem Fazit fortgesetzt!

(c)www.slowfoto.de

Drucksachen und mehr…

Bei den anfallenden Mengen an Bilddateien vermeide ich Prints von allen fotografische Aufnahmen im Sinne der historischen Fotoalben eher und besinne mich mehr auf deren adäquate Darstellung am kalibrierten  Beamer oder Bildschirm. Ausnahmen sind großflächige Darstellungen, siehe dazu auch die slowfoto-news und Adressen wie http://www.posterxxl.de/ mit aktuellen Angeboten.

Allerdings sind kleinere Sofortausdrucke manchmal von Vorteil, vor allem wenn eine andere Übertragung der Bilddatei nicht möglich oder sinnvoll ist. Dazu hat sich der DIN A6 Thermosublimationsdrucker bewährt, in meiner Anwendung früher ein CANON Selphy CP 220, heute als Nachfolger der CP 800. Ein 10x15cm großer Print (=Postkarte) ist sogar direkt aus der Kamera möglich (direct-print oder pict-bridge) und liegt pro Bild bei etwa 35 Cent Papier- und Folienkosten je nach Einkaufmenge, wobei die Rückseite mit beschreibbarem Adress- und Textfeld ausgeführt ist. Alle 3:4 Formate kompakter Kameras wie der D10 werden oben und unten gestutzt, also vorher auf das 2:3 Format bearbeiten! Über die Haltbarkeit und Printqualität dieser Sofortbilder lässt sich nach Jahren der Verwendung nur Gutes sagen, gleiches gilt auch für die Farben: In vier Durchgängen werden in der Folge drei Folien-Wachse (erst Gelb, dann Rot, dann Blau) plus einer finalen, leicht matten Schutzschicht additiv auf die Glanzseite der Postkartenvorlage aufgetragen, ein Verfahren, das sich vom üblichen Cyan+Yellow+Magenta Druckverfahren deutlich unterscheidet. Zudem gibt es im Web unterschiedliche Vorgaben für die Druckersteuerung.

Mein Eindruck ist, der CP 800 läuft schneller (Netzteil 10% mehr Leistung) und präziser, die alte CP 220 Kassette ist verwendbar, das Netzteil nicht (2A anstelle 2,2A und anderer Stecker) – mein Tipp deshalb in weisser Ausführung kaufen, weil Netzteil+Kabel und Kassette auch nur in weiss ausgeliefert werden. Die Drucke (jetzt per Canon Treiber, für den CP 200 hatte ich einen individuellen) unterscheiden sich nicht, sie sind so gut wie früher auch, nur meine ich etwas schneller da, aber vielleicht war das auch ein altersbedingtes Problem des CP 220. Tatsache ist, der CP 800 läuft auch unter win7, Canon hat Treiber für viele 32/64 Betriebssysteme auf der Support Seite.

Neben guten Adressen für den großformatigen Print (CEWE) benötige ich ab und an Visitenkarten oder Faltblätter. Das Layout kann ich i.d.R. selbst erstellen oder nutze fremde Hilfe-n. Vor der Weitergabe von Bildern oder .pdf sollten einige grundsätzliche und wesentliche Punkte beachtet werden, eine entsprechende Zusammenstellung fand ich bei FLYERALARM, einer ebenso bewährten Adresse für diese Aufträge:

Dateiformate
Bitte senden Sie uns Ihre Druckdaten im PDF-, TIF- oder JPG-Format. (Ausnahme: Bei Magazinen mit Klebebindung können wir nur mehrseitige PDF-Dateien akzeptieren. JPG- und TIF-Daten werden bei diesen Produkten gegen einen Aufpreis von uns konvertiert.)

Wichtig
Daten, die in einem Bildbearbeitungsprogramm wie beispielsweise Photoshop erstellt wurden, dürfen ausschließlich als TIF- oder JPG-Datei geschickt werden. Die Daten müssen auf die Hintergrundebene reduziert werden. Alphakanäle und Beschneidungspfade sind nicht erlaubt. Dies gilt auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden!

TIF
– Auf Hintergrundebene reduzieren
– Alpha-Kanäle sind nicht erlaubt
– Freistellungspfade sind nicht erlaubt
– Ohne Komprimierung speichern, Pixelanordnung Interleaved 

JPG
– Nur Standard JPG-Format verwenden (z. B. kein JPG 2000)
– Mit maximaler Qualität und Baseline (Standard) speichern

PDF
PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 Standard entsprechen. Dieser beinhaltet u. a. folgende Voraussetzungen:
– PDF-Version muss 1.3 sein
– Transparenzen sind nicht erlaubt
– Kommentare und Formularfelder sind nicht erlaubt
– Verschlüsselungen (z. B. Kennwortschutz) sind nicht erlaubt
– OPI-Kommentare sind nicht erlaubt
– Transferkurven sind nicht erlaubt
– Ein Output-Intent muss angegeben sein

Zusätzlich zu den Bedingungen des PDF/X-3:2002 Standards gilt:
– Alle Schriften müssen in Pfade konvertiert werden
– Ebenen sind nicht erlaubt
– Keine Drehungen in den PDF-Seiten anlegen 
 
Weitere Informationen zum Thema PDF/X-3:2002 finden Sie unter www.pdfx3.org.

Datenformat/Beschnitt
Bitte legen Sie Ihre Druckdaten wie im Datenblatt zum jeweiligen Produkt beschrieben an.

Beachten Sie: 
Da alle Daten zentriert platziert werden, muss das Motiv auch immer mittig auf der Seite stehen!
Bitte halten Sie die in den Datenblättern angegebenen Sicherheitsabstände bei allen Produkten ein.
Die Papierverdrängung kann bei Magazinen aus produktionstechnischen Gründen nicht berücksichtigt werden. 

Auflösung
– großformatige Produkte (DIN A2 und größer): 100 bis 150 dpi
– alle anderen Produkte: 300 bis 356 dpi

Farbe
–   Farbmodus: CMYK oder Graustufen, 8 Bit/Kanal
–   Maximaler Farbauftrag: 260 % für Overnight und Express, 300 % im Standard, 350 % für Werbetechnik-Produkte und Plots
–   Minimaler Farbauftrag: Bei einer Farbdeckung unter 10 % kann die Farbe des Druckergebnisses sehr schwach erscheinen. Beachten Sie: 10 % Gelb wirken beispielsweise schwächer als 10 % Cyan.
–   Farbprofil: ISO Coated v2 300% (ECI) (erhältlich unter www.eci.org)
–   In PDF-Daten darf das Farbprofil nur als Output-Intent angelegt werden.
–   Bei Werbetechnik-Produkten und Plots ist das korrekte Farbprofil „Europe ISO Coated FOGRA27“

Schwarz richtig anlegen
Schwarze und graue Objekte, wie z. B. Texte oder Linien, sollten immer in reinem Schwarz angelegt werden (z. B. Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 60% oder Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100%).
Tiefschwarz wie  z. B. Cyan 40%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100% ist für Texte und Linien nicht zu empfehlen, da es hierbei leicht zu Passungenauigkeiten kommen kann.
Bei schwarzen Flächen lässt sich ein Tiefschwarz durch das Zufügen anderer Farbanteile erreichen. Je nach Geschmack lassen sich andere Farbanteile so lange beimischen, bis der maximale Farbauftrag des Produktes erreicht ist.
 
Linienstärken
Bei positiven Linien (dunkle Linie auf hellem Hintergrund) sollte eine Stärke von mindestens 0,25 pt (0,09 mm) verwendet werden. Bei  negativen Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) eine Linienstärke von mindestens 0,5 pt (0,18 mm). Bitte beachten Sie: Insbesondere beim Verkleinern von Grafiken sollte darauf geachtet werden, dass die Linienstärken nicht zu gering werden.

Fazit
Bei konsequenter Beachtung dieser Vorgaben kann man, sorgfältige Bildbearbeitung am kalibrierten Monitor vorausgesetzt, von guten Voraussetzungen für das farblichg identische Druckergebnis ausgehen. Es ist immer wieder ein aufgenfälliges Erlebnis, ein großformatiges Bild aus einer entsprechenden Entfernung betrachten zu können!
 

CANON Powershot D10 – Einstellungen

Tipps zur Einstellung der CANON Powershot D10

Meine präferierten Einstellungen für die Powershot D10

Als Einstellungen für dokumentarische (Nah-)Aufnahmen verwende ich – hier alphabetisch:

• AF Feld Größe normal
• AF Feld Lupe ausgestellt
• AF Hilfslicht angestellt
• AF Rahmen in der Mitte
• AF Servo ausgestellt
• Bildgröße volle 12 MPI (je nach Bedarf) in feiner Kompression
• Bildstil Dia oder Natürlich
• Blitz zur alleinigen Lichtquelle
• Datum- und Uhrzeiteinblendung auf dem Bild (s.a. EXIF-Datei)
• Digitalzoom ausgestellt
• Einzelbild
• LCD-Helligkeit 2 von 5 Stufen
• Mehrfeldmessung für die Belichtung
• Stummschaltung an
• Tulpensymbol für Nahaufnahmen
• Weißabgleich [auto]

Die ISO-Automatik ist feinfühlig und ermöglicht z.B. bei wenig Licht auch Aufnahmen aus der Hand (niedrigste Stufe ISO 80 ohne Autoblitz).

Die Image-Stabilisierung ist nahezu unsichtbar auf dem TFT aber vorhanden, je nach Übung sind Aufnahmen auch im Telebereich mit 1/15 sec und weniger möglich, aus der freien Hand!

Allgemeine fotografische Aufnahmen oder Videoclips lassen sich mit der D10, im Gegensatz zu meinen sonstigen Gepflogenheiten, sehr gut in den [A]utomatikprogrammen erstellen, es muss ja nicht immer das
[M]eisterprogramm sein.

wird für andere EOS fortgesetzt…

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CANON EOS 400D – Einstellungen

Tipps zur Einstellung der CANON EOS 400D

Meine präferierten Einstellungen für die EOS 400D

Individualfunktionen

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

1 1 0 1 2 1 0 1 0 1 0

Bildstil auf Anw. Def. 3

Natürlich

Schärfe 0

Kontrast +1

Farbsättigung +1

Farbton 0

Belichtung – ½ Blendenstufe generell

Programme

[P] für alle unkritischen Situationen

[Tv] 1/350 sec oder kürzer, für alles was sich bewegt

[Av] 8.0 für alles, was sich nicht bewegt

[M] 22 1/250 sec mit Blitz für Makro

Menue

Piepton aus

Auslösung m/o Card aus

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Farbtemperatur 5200 K

Farbraum sRGB

Bildstil Anw. Def. 3

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Rückschauzeit 4 Sek.

AF-Felder angezeigt – nur den zentralen, schnellen Kreuzsensor!

Histogramm RGB

Automat. Aus 1 Min.

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Dateinummer Reihenaufnahme

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Videosystem PAL

Verbindung PC-Anschluss

wird für andere EOS fortgesetzt…

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s l o w f o t o endlich online…

s l o w f o t o  hat einige Zeit gebraucht, aber jetzt sind wir da, die ersten Aufnahmen sind eingestellt und freuen sich wie die Texte auf kommunikatives Feedback!

Ziel der Seite ist, eine mittlerweile 50-jährige Leidenschaft in aktueller Form zu präsentieren und gesammelte fotografische Erfahrungen auszutauschen.

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