Fotos zeigen: AH

AH: Endlich wieder Bilder!

Fotos zeigen ist eine neue Kategorie, in der slowfoto Freunde ihre eigenen ausgewählten Aufnahmen mit entsprechenden Kommentaren einstellen: Alle Aufnahmen und der erklärende Text sind diesmal von (c) ahabash@web.de – Andreas, ich freue mich, dass Du wieder zur Slowfotografie gefunden hast und danke für den Text und die Bilder!

Nacht
Abendspaziergang
Seespiegel
Sonnenuntergang am Regen
Herbstlaub
Herbstlaub
Brücke
d´weisse Bruck
Waldweg
Waldweg
Waldweg hoch
Weg zum Denkmal
Kirche nachts
Rathaus Cham nachts
bunte Blätter
bunte Blätter
Baumpilze
Baumpilze
Morgendämmerung
Mittagsschatten
Strassenbau
Strassenbau
Fußgänger
Seitenwechsel

Meine Kategorien:

Fotos unterwegs
Fotos bei Veranstaltungen
Fotos bei Kongressen
Fotos in der zahnärztlichen Praxis
und immer nur „schnelle“ Fotos.

Eine ganze Phase meiner Fotografie habe ich mich mit „FastFotografie“ beschäftigt. Durch Lektüre und Recherche im Internet habe ich wieder begonnen mich intensiver mit „SlowFotografie“ zu beschäftigen. In einer gut gehüteten Kiste lagerten zu Hause seit Jahren M Optiken aus der „analogen“ Zeit – gut verpackt im Dornröschenschlaf.
Die Entscheidung stand an, ins digitale Messsucher-Kamera-Zeitalter einzusteigen oder sich von den vielen Objektiven und der analogen Kamera zu trennen. Verschiedene Versuche die hochwertigen Objektive an Systemkameras zu adaptieren ergaben nicht die gewünschte Qualität bei den Bildern.
Durch einen günstigen Umstand war es mir möglich eine digitale Messsucher-Kamera auszuleihen und zu testen. Diese ist inzwischen mein ständiger Wegbegleiter. Die Aufnahmen müssen nun „besser überlegt“ werden und ich überdenke wieder mehr meine Einstellungen an der Kamera, da viele Parameter per Hand eingestellt werden müssen.
Bei den bisher entstandenen Aufnahmen habe ich meist die Festbrennweiten 35mm und 50mm eingesetzt. In den ersten Tagen habe ich natürlich versucht an die Grenzen von mir und der Kamera zu gehen. Meine Grenzen waren abgesteckt durch das „Wiedererlernen“ schnell und präzise bei den Einstellungen zu arbeiten. Die Grenze der Kamera ist das Rauschen im hohen ISO Bereich: Ist das ein Problem? Eigentlich nicht, bin ich doch zu analogen Zeiten auch mit einem 100er oder 200er Film in der Kamera losgezogen. Die ersten Versuche habe ich einmal für das Projekt >Fotos zeigen< im Blog von slowfoto zusammengestellt. Viel Spaß damit!

Fotos zeigen: MH

Fotos zeigen ist eine neue Kategorie, in der slowfoto Freunde ihre eigenen ausgewählten Aufnahmen mit entsprechenden Kommentaren einstellen: Alle Aufnahmen und der erklärende Text sind diesmal (c) by M_73@gmx.net – danke für diesen tollen Beitrag!

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MH: Endlich wieder Bilder!
Mich interessieren bei Bildern weniger die Pixel oder wieviele Farben das Bild hat, sondern eher die Wirkung auf den Betrachter oder anders gesagt wie das Bild das Auge des Betrachters führt und zum Verweilen und Nachdenken einlädt.
Als gedankliches Beispiel ein Bild mit einem gelben Blatt in der Mitte: Man muss hier mit Schärfe/Unschärfe arbeiten, was bei guten Optiken doch wohl ein Klacks ist, oder? Und den Betrachter damit auf das Hauptobjekt führt. Ein mittig plaziertes Hauptobjekt wirkt in meinen Augen nur, wenn das Bild dann auch perfekt mittig und symetrisch aufgebaut ist. Als Beispiel mal das Bild mit dem Wassertropfen am Palmenblatt. Hier habe ich versucht den Blick durch gezielte Unschärfe auf den einen Wassertropfen zu führen. Ich denke bei meinem Bild des Steines lässt sich etwas ähnliches auch sehr gut machen (tiefere Perspektive, weniger scharf).
Wenn ich mit Linien zur Bildaufteilung arbeite, versuche ich nicht mittig zu gestallten, sondern den Objekten etwas Raum zu geben. Zum Beispiel das Bild mit dem Fahrradfahrer. Oder ich verteile die Dinge, die es im Bild zu entdecken gibt und versuche etwas mit Unschärfe dem Objekt in den Vordergrund zu schieben (Libelle). Wenn nur ein Objekt mittig steht wird es immer schwierig (Klo auf dem Rastplatz, siehe dazu das slowfoto der KW 44 2013). Meist wirkt es besser aus der Mitte zu gehen (wie im Bild mit dem Stein) und entweder durch Struktur oder Farbe dem Hintergrund Ruhe zu geben. Ansonsten wirken Bilder schnell „überfrachtet“ (Bild Eis eines Gletschers).
Das Problem von Schwarzweiss ist, dass die SW-Darstellung in der Kamera über die Software geschieht (Bayern Pattern nach SW) und dass die Darstellung der Kamera Monitore sehr unterschiedlich ist (Nikon Monitore musste ich bisher alle dunkler einstellen). Ich mache das ganze lieber anschliessend händisch, riskiere hier gerne auch Tonwertverluste in einem Farbkanal, Hauptsache mir gefällt das Bild aus dem Bauch heraus am Monitor. G Mark 
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