Bergamo – San Mauro Mare – Pisogne Iseo im Juni 2022, digital detox ohne TV oder Radio, dafür mit Bahn, Bike, Bus, Schiff, Wohnmobil und zu Fuß… 

Planung: die Reise stand unter grauen Vorzeichen, für Campingplätze (CP) üblichen Reservierungen waren nicht wirklich durchführbar, ellenlange Anmeldungen wurden ausgefüllt, bestätigt, Anzahlungen gefordert, die dann plötzlich hakten! Ich habe wie vor der Pandemie einfach zum Hörer gegriffen: ein kurzes Telefonat mit Michele vom städtischen Stellplatz (SP) areacampingbergamo.it in Bergamo, er hat nach meinem Vornamen gefragt, dann unsere Daten per Email, ich perfetto als Antwort erhalten: ab 16Uhr für drei Tage angemeldet ☺ Danach die Bestätigung vom CP campinggreen.it in San Mauro Mare, 12km nördlich von Rimini an der Riviera Romagna gelegen, wir haben auch online eingecheckt und in Pisogne den dritten Platz campingedenpisogne.com am nördlichen Isoe See nach Telefonat online von unterwegs gebucht! Hier noch ein paar Zahlen: wir sind 1.400km mit 10l D/100km gefahren, haben ca. 50€ an Mauten bezahlt, oft Bahn, Bus sowie Schiff genutzt und sind igs. 218km (12km/pd) gelaufen:

Tag1 5Uhr auf stehen, um 8Uhr losfahren, in der Schweiz beobachten wir eine Zielfahrt alter bunter Kleinmotorräder und Vespae, wir treffen nach Mittag in Bergamo ein, laufen danach zu Fuß in die Unterstadt zur riesigen Zweirad Messe, gesichert mit vielen etwa ein Kubikmeter großen Marmor Blöcken, ein kurzer Stop bei der Szene Bar il maialino di Gio, zurück mit der Taxe zu Musik von Vasco Rossi, und als Absacker ein Gezapftes aus der CALIPSO Bar vom Platz, dort arbeiten auch alle freundlichen SP Mitarbeiter befristet, die Bar ist seit vier Wochen im internen Betreiber Wechsel, d.h. ohne die bisher als gut gelobte Küche, dafür mit Vespa Fahrdienst zur nächsten Pizzaria…

Tag2 von wegen leise, der SP liegt an der Ausfallstraße 😦 am Stadtrand: Tram zum zentralen Bahnhof (SF = stazione ferroviaria) und Lidl sind um die Ecke und alle vom Team nett zu den Gästen, wir duschen (warm 1€), fahren (75min biglietto für €1,50) mit der neuen elektrischen Tram zum zentralen SF der Citta Bassa, von dort mit dem Methan betriebenen Bus1 direkt in die Citta Alta, hier erleben wir später das Ferrari Fieber als Corso. Vorher besichtigen wir durch die im 15.JH befestigte Altstadt, kaufen Pfeffer Gebäck und finden die Terrasse und Küche vom Hotel il Sole bemerkenswert: Carpaccio Tonno, Rafiolo, Tris di Pesce, Verdure grigliata, Roero Arneis – alles klasse. Weiter durch die mittelalten Gassen, warten auf den Corso, ab+zu verirrt sich ein Bolide schon nach oben, bergab erwartet uns der Vorbeimarsch der Ferraristi in der Citta Bassa, wir fahren später mit der Tram samt geldgierigem Kartenautomaten ohne Kartenausgabe aber mit Erlaubnis von einem der fünf bewaffneten Serviceleuten zurück!

Tag3 heute ist es sehr heiß: mit der Tram zum SF, mit dem Bus hoch (der Antrieb CNG = Methan Turbine ist sehr laut), wir wandern die Citta Alta nochmals ab, finden die unauffällige aber große Villa Trussardi, laufen wieder zur Citta Bassa, essen in der Bar il maialino di Gio eine leckere Piadina Romagnola, ein vielfältig belegtes Fladenbrot, heute mit Schinken, Mozzarella und Rauke, dann geht es weiter zum SF und zurück das gleiche Desaster mit dem Fahrschein Automat! Es droht ein Gewitter, die Sonne kommt wieder und wir sitzen draußen und planen für die Weiterfahrt morgen. Um uns gibt es viele neue Camper und damit viel zu beobachten. 

Fazit SP zur städtischen Area Camper mit Lage am Stadtende NO direkt an der viel genutzten Ausfallstraße und an der Tram Station Martinella, es sind 6 Stationen zum Hauptbahnhof, von dort geht der Bus 1a hoch in die befestigte Altstadt aus dem 15 JH, Kosten €1,50. Der SP hat 35 Plätze, eher klein aber nicht voll, weil hier nur ein paar Dauergäste und viele Kurzcamper sind, kostet günstige €18 pro Tag mit Strom und ab dem 4.Tag nur €15! Es gibt ein WC an der Rezeption und hinten zwei Duschen (D/H 1€) mit je zwei Räumen, per Schlüssel aber auch für Paare, was wir gerne nutzen. Die Bar an der Straße ist aktuell mit Lieferdienst bis 23 Uhr geöffnet (0,5 gezapft €4,50), das Platz WIFI kostenlos aber langsam, das Personal ist super freundlich und hilfsbereit, ein neuer Lidl erfreut direkt gegenüber. 

Tag4 früh 22Grad in 20 out, sehr angenehm 🙂 Abfahrt um 9Uhr, 350km Autobahn ohne Rast, wir erreichen in San Mauro Mare kurz nach Mittag den CP campinggreen.it, finden einen sehr ruhigen Eckplatz am Bahndamm, man gewöhnt sich an alles ☺ der familiengeführte schon ältere CP mit sehr hilfsbereiter Chefin Vanessa sowohl für 5m Camper ausgelegt, aber für längere wie unseren 7m Camper finden sich genügend Parzellen, sehr schön ist das neue Sanitärhaus. Ein erster Rundgang im Ort führt uns zum prallvollen und wuseligem Strand Geschehen, für uns eher ungewohnt 🙂 wir kaufen im nahegelegenen Supermarkt frische Lebensmittel für den Abend, Gemüse und Obst und Leckereien im Fischladen! Nach dem Duschen dann ein Abendessen draußen und zufrieden in die eigene Heia.

Tag5 die Bahn hört man, sie stört aber ibs. in der elektrischen Version nicht, die Straße ist ruhiger weil sie dahinter und auch tiefer liegt, im Grunde ist der Platz klimatisch sehr schön gelegen mit Schatten nach Bedarf. Wir laufen nach dem ersten Kaffee am frisch gekämmten, früh noch sehr ruhigen Strand mit geschätzt 1 Mio. Liegestühlen entlang bis zur Rubicon Mündung, informieren uns über den Waschsalon und die Bahn nach Rimini (2,5€ mit nur 3 Stationen) vom Nachbarort Gatteo Mare aus. Zurück auf dem Platz planen wir weiter, wollen zum Rubicon Fluß mit der Caesar Büste, den campingrubicone.com haben wir angesehen und für uns viel zu mondän empfunden. Am Bahnhof hat ein Italiener beim Fahrkarten Automat die bekannten Probleme, es dauert und dann printet dieser auch nicht 😦 wir finden einen tollen Metzger, ich brate ohne Gewürz und nur mit Olivenöl Burger vom Rind und entbeintes Kotelett vom Kalb, wir sind echt angetan von der Güte, dazu Brötchen, Salat und Weißwein. Danach besuchen wir den abendlichen Kitsch Markt in beiden Hauptstraßen nach dem Motto things you do not need for people you do not like, die Aussteller tun uns leid, sie haben kaum Geschäft: Ausnahme Pflanzen Knollen, CD kosten ab 10€, LP 20-30€ und Doppel LP 60€ oh je! Lange draußen sitzen, duschen und quatschen…

Tag6 24 in/out, wir müssen was gegen die kleinen Mücken tun, unsere Beine weisen viele Stiche auf. Duschen und ab nach Rimini, wir laufen nach Bellaria, lösen Tickets am Bahnhof, haben eine Stunde Zeit, um in der Innenstadt schöne Geschäfte zu finden mit anderen Angebote als in Gatteo oder Mauro :-)! Kaffee und Mineral, die junge Kellnerin freut sich über 40Cent Trinkgeld! Der schnelle und hypermoderne E-Zug von Hitachi bringt und nach drei Stationen zum SF Rimini, wir suchen ein einheimisches Restaurant, finden im Campus auf der Piazza Teatini 3 die tolle Osteria Io e Simone, genießen mitten auf dem Platz unter Schirmen Ravioli Carciofi, Tataki di Tonno, Greco di Tufo und Caffe doppio, ein herrliches Essen, der Professor am Nachbartisch hat zwei Assistenten und drei Studentinnen eingeladen, es gibt fast nur Einheimische, man kennt sich! wir schlendern durch die Altstadt zur Porta Montanara, zur Festung und zur Ponte Tiberio und der pittoresken Altstadt mit kleinen Gassen gegenüber, laufen zurück zum Bahnhof und nach Gatteo Mare, auf dem Heimweg wieder über die Rubicon Brücke, die Caesar 49 vor Christus überschritten und damit einen Bürgerkrieg ausgelöst hat, essen zu Abend geschützt per Mückenspray, die im Gras sehr aktiv sind, sprechen noch lange über den achten Krieg von Putin, dessen Härte immer blutiger wird, und seinem Zündeln, weil er die vertraglichen Gas Lieferungen drosselt, wir werden noch viel erleben und haben >17Jahre Vorbereitung auf die Zeit nach dem Bezug von billigem und sicherem russischen Gas selig verschlafen, allein der Neubau von Nordstream2 ist ein Beweis dafür! 

Tag7 24Grad, wir wollen noch Cesenatico und später Ravenna und besuchen, Jutta geht nach 8 zum Waschsalon, eine knappe Stunde danach hängt die Wäsche auf der Leine, ist nach einer Stunde trocken, nach Mittag zu Fuß zum SF in Gatteo, der Kartenautomat druckt nicht, also mit Fotos nach Cesenatico, wir kaufen Rückfahrkarten beim Büro, laufen am Hafenmuseum mit den vielen alten bunten Barken rauf und runter, sehen die Fischhalle mit klasse Seeteufel Schwänzen, der 17:46 Rückzug ist gekänzelt, die Billett Verkäuferin bestätigt das und streitet wegen seventeen und seventy Uhr und will die Karten nicht zurücknehmen, wir sollen den nächsten Zug abwarten, hier essen in einem Restaurant ab 19:30 ist uns zu spät, also fahren wir mit der Taxe vom Bahnhof zurück, der Fahrer kennt CampingGreen in Mauro nicht! Unser Hausmeister mit ukrainischer Flagge arbeitet körperlich schwer mit den Mülltonnen per Fahrrad und sieht dabei steinalt aus, er freut sich sehr über 10€ Trinkgeld por que? por bibere e tutto bene por Ukraine, ich mich über die gemeinsame Thematik, wir kennen viel im Osten Europas…

Tag8 früh aufstehen, räumen und Kaffee kochen: Ziel Ravenna per Bahn, der Zug ist wenig gefüllt und kommt mit Verspätung an, er muss immer auf der eingleisigen Trasse den Gegenzug abwarten, wir haben Zeit: Ravenna erwartet uns nicht, es ist Mittag und damit von 13-15Uhr Ruhe 🙂 wir laufen zum ersten Ziel4 Battisterio Neoniamo, der Taufkirche wegen Billett, offizielle DVD Ravenna Mosaici samt obligatem Zeitfenster 16Uhr für Ziel2 Mausoleo di Galla Placidia, finden in der Via Mazzini im PRIMO PIANO leckere Küche Taglioni ai Moscardi (Nudeln mit kleinen Tintenfischen), Millefoglie Filetto die Gambro (Butt auf Spinat und Grana) samt einer potenten Empfehlung 2020 13% Ribolla Gialla Villa Russiz, Kaffee und Vanilleeis und waren ganz angetan 🙂 laufen dann weiter zum riesigen wie schönen Mercato Coperto und zu Kirchen, dem schiefen Stadtturm und Ziel2, die letzte sehr schlichte Kirche San Giovanni Evangelista gefiel uns am besten, die Mosaik Funde waren in der Reihe in Rahmen an den Wänden ausgestellt, wir fahren im vollem Zug zurück nach Bellaria. Zurück trinken wir ein kühles Bier an der GreenCamping Bar (Oma bedient) und verbringen den nicht so heißen Abend mit der ausgedehnten Messe des Priesters von nebenan, der akustischen Übertragung nach scheint er kastriert… 

Tag9 es war heute Nacht sternenklar und deshalb ist es mit 18Grad kühler, um 10Uhr hat es aber schon wieder 24 in/out, heute haben wir einen Ruhetag und gehen einkaufen: LBM in Mauro im kleinen aber gut sortierten Supermarkt am Springbrunnen und beim Gemüsehändler. Uns erreicht eine Zusage vom CP Iseo, wir zahlen hier erstmal sehr günstige 150€! Langer Rundgang am Strand und ein Gezapftes in der AZZURRO BAR mit vielen bunten Eindrücken, zurück dann eine Gemüse Pfanne plus Salat, dazu ichnusa non filtrado Bier aus Sardinien zum Abschluss. 

Tag10 23Grad unser letzter Tag hier, ich gehe Wäsche waschen und höre von BAP Waschsalon, wir hängen die Wäsche auf, kaufen danach LBM und Bistecca Fiorentina und reden lange mit dem Metzger. An der Bar: WIFI ist hier ideal und der Kaffee klasse wie überall in Italien, die 50„Glotze wird erst aufgestellt und dann geputzt ☺, ein letzter San Mauro Mare Rundgang, es war schön und das sicher auch beim nächstes Mal. Bistecca Fiorentina ohne Knochen aus der Pfanne mit intensivem Geschmack, dafür lassen wir fast alles stehen, und den ohne Gewürze und Öl, die kommen in den großen gemischten Salat, dazu ein Rebola gialla aus Rimini, schon schön auch ohne Michelin Stern, dem Lokal wo deutsche Gäste angeblich nicht gerne gesehen sind. Anders in der CP Bar, da ist heute der Devil los, Chefin und Mutter sind ständig mit den Rädern am transportieren, die TV Aufstellung war ein Anzeichen…  

Fazit zum CP: sehr zentrale Lage in San Mauro a Mare, viel grüne Bäume mit Schatten, wir hatten Platz 35, ein eher kleiner, familiengeführter Platz mit extrem freundlicher Rezeption (Vanessa) und sehr hilfsbereiten Mitarbeitern (Großeltern, netter Ukrainer als Hausmeister), sehr gute Einkaufsmöglichkeiten im fußläufigen Ort (Bäcker, Gemüse, Metzger, Obst, Market, Waschsalon u.v.a.m.), drei Querstraßen vom Strand entfernt, direkt an der Bahnlinie (e-Züge), Kirche (SA SO Predigt über Lautsprecher) und CP Rubicon (Animation), 13-15 und nachts sehr ruhig, Familien, älteres Publikum und Stammgäste! Tolle Ausflüge per Bahn: Bellaria (SF) Cesenatico Gatteo (SF) Ravenna Rimini… 

Tag11 26/24 in/out es war eine sehr warme Nacht, halt Sommeranfang 🙂 heute liegen mehr als 300km vor uns, allerdings auch 240€ fürs Tanken nahe Mauro und Volltanken in Brescia (Einkauf LBM) und 20€ als Maut, die man dabei fast vergisst. Die Rezeptionistin Gloria ist viersprachig und schnell, nach 15Uhr sind wir auf dem https://campingedenpisogne.com/en und bekommen den großen Platz 76, die Umgebung ist pittoresk! WIFI an der Bar, wo wir gezapfte Unfiltrierte geniessen. Später am Platz dann Schwertfisch, Salat und Falanghina, es ist immer noch >30Grad warm. Die Disko endet glücklicherweise um 23Uhr, da hilft dann spätes Duschen und ab in die Heia.    

Tag12 24 in/out aber bedeckt. Beide Sanitärgebäude sind alt aber funktionell, alles vorhanden, zum ersten Mal finde ich die festeren Toiletten Papier als Abschnitte gut, Hände Waschen mit Seifenspender, früh laufen wir ins Örtchen zum Infopoint, leider hat die junge Frau wenig Ahnung, die Bahnstrecke ist oft wegen Reparaturen gesperrt, ein Bus als Ersatzverkehr eingesetzt! Weiter zur Kirche mit Restauration alter Fresken, zum ItalyMark, einem riesigen Gebäude mit interessanter Holz Konstruktion vom Dach mit vielen Geschäften samt klasse Supermarkt ItalMart, zurück packen wir nach dem mittäglichen Obstteller die ePonys raus und fahren die alte Küstenstraße bis Marone und zurück, dieser Fahrradweg ist schön, das Kaff nicht, deshalb auf dem Platz ein Highlight: Lende und Südtiroler Pinot Bianco und Grigio von Florian Brigl aus Siebeneich, dazu begeistern gemischter Salat und Panini, das bekommen wir schöner im Lokal aber keinesfalls besser, unser Calwer Nachbar war ganz angetan von unserem schlichten Aldi Gasbrenner mit Pfanne und das vor dem WoMo! Es regnet später bis hin zu ergiebigen Schauern, wir lassen aber die Markise drin, nutzen immer wieder nur Stühle und Tisch, laufen die Uferrunde mit Nachtfotos, duschen und nehmen ein ichnusa zum ersten Mal drinnen, ohne Disko ohne Mücken…

Tag13 21/19 herrliche Luft nach dem Regen, Bus und Insel sind ihre heutigen Ziele: mit dem eZug nach Sulzano, mit dem Schiff nach Peschiera der Monte Isola, Europas größter bewohnter Insel, auf der auch Christo schon 2016 mit The Floating Piers gewirkt hat, wir starten die 9km Inselrunde zu Fuß und im Uhrzeigersinn, sehen viel und kehren gegen 13Uhr Castello Oldofredi ein: Vittello cotto, Pacchero di Gragnano, Cremoso al Pistacchio, Sharis von Livio Felluca und Kaffee, ein fulminantes Mahl in einer traumhaft schönen Umgebung! Zurück mit der kleinen Fähre, Öl und Salami von der Insel, eine Station mit dem Diesel Zug, weiter mit dem DB Bus mit hochkarätiger Luftfederung, freuen uns über einen Greco di Tofu wie Jutta lächelnd meint, erwarten ein Unwetter und gehen rein, es schüttet aus Kübeln! Erst Tage später finden wir €11 11% TURLA Rosado Inselwein sehr dürftig, zudem mit mächtigem Korken 😦

Tag14 es hat abgekühlt 23/21, herrliche Luft, zum Laufen ideal, und überall Grünzeug der Zypressen! Wir nehmen das Schiff nach Lovere (8.4€ hin und zurück), erhalten in der Tourist Info detaillierte Karten und einen Rundgang eingezeichnet mit allen Öffnungszeiten (!), essen zunächst auf der Terrasse vom Ristorante Moderno: Risotto mit Meeresfrüchten, Branzino Livornese, Mineral, Rosé von Ca de Frati und Kaffee – keine Spitzenküche aber unschlagbar im Preis für das Gebotene: Mittagsmenü primo & secondo plus Mineral €16pp. Nach 9km zu Fuß in der Stadt zurück per Fähre und mit Beginn des heftigen Gewitters sind wir wieder auf dem CP 🙂 unsere Laika sieht aus wie getarnt, da gehe ich morgen ran, die Bäume haben viel geworfen, dafür ist die Luft klasse, wir laufen vor zum Ufer, irre! Wir finden es als Tierquälerei, wie Hunde hier gehalten werden, dabei aber das an der kurzen Leine und meist ohne Kontakt, weder zu anderen Hunden noch zu den Besitzern! Dennoch ist es ein schöner Tag, drinnen schauen wir alle Fotos dieser Reise bisher an, Jutta kennt noch nicht alle fünfhundert, lächelt bei vielen…

Tag15 18/17 in out, volle Sonne, die rechte Seite ist noch im kühlen Schatten, also zwei Eimer Heißwasser holen und runter mit Dreck und Gewächs, auch hinten, ich sehe viele Kratzer und mehr, was ich noch nicht kannte 😦 um 10Uhr ist alles fertig, das Porta Potti müffelt auch nicht mehr, keine Ahnung woran das lag, vielleicht war es das Gewitter? Wir überdenken die Planung, gehen durch die Altstadt, finden ein gut besuchtes kleines und verstecktes Lokal für vielleicht morgen Mittag, kaufen LBM im ItalMark ein, zurück gibt es knackige Vollkorn Hörnchen. Der CP füllt sich langsam wieder, genauso wie sich die Kontakte zu den Nachbarn gestalten. Mein mobiles Kontinent scheint zu Ende, zwei Tage funzt nichts. Abendessen, duschen und in die Heia, ich würde morgen gerne in das kleine Altstadtlokal Clemente.

Tag16 23/21 in/out, vorletzter Tag hier, der Glocke folgt eine Durchsage: ein Obst und Gemüse Händler verkauft vom Wagen oben beim Sanitärhaus, wir lassen heute alles langsam angehen, das Porta Potti ist mit 90%Alc und Zitronensaft behandelt, mal sehen wie das hilft, ich will weg von der Chemie. Platzrunde, wir erfahren von einem Schweizer viel über sein aufblasbares SUP, gehen weiter zum städtischen Platz nebenan, einem allgemein offenen Uferbad mit Gastronomie und Hundeplatz, super eingerichtet. Die Bar Clemente hat leider Urlaub aber die Schilder draußen, wir kaufen Fisch und mehr im ItalMark, zurück noch eine Platzrunde, zwei Busfahrer aus FR sind mit Zelt und neuen 1250er GS (>240kg, er) und RS (sie) da, wir kommen ins Gespräch, er hat Camper auf der Messe angeschaut und meint LAIKA wäre erste Sahne, ich sage ihm, wir antworteten bisher gerne auf Fragen dass es sich um ein russisches WoMo handelt! Abends Heilbutt und Schwertfisch, dazu Kringelbrot und gemischten Spinatsalat, Silvaner aus Eppan, viele Weine aus Südtirol werden hier angeboten, später auch Vollkorn Grissini, Stromausfall im Sanitär Gebäude, duschen also mit der Taschenlampe! Ein Ichnusa vor der Heia…. 

Tag17 23/22 es wird wieder ein Sommertag, unser letzter hier. Wir laufen in die Altstadt und kaufen Gemüse und Obst, Jutta zahlt 210€/7Tage. Dem Nachbarjungen Mario (3 oder 4) helfe ich bei der Besteigung der kleinen Ruine gegenüber, er hat Freude daran, wir laufen später zum Strandbad, Appetizer und gezapftes Bier, viel Umtrieb, herrliche Ansichten, am Hundestrand rennt die Wutz… Eine CP Runde, Gespräch mit Bulli Ehepaar, 2l 150PS hohes synchro Fahrwerk von Terranger, OZ Racing 17„ 235 Hochlast Reifen, irres Aussehen, das gefällt uns gut. Mario klettert schon alleine und sicher, seine Mutter rät uns zu Stack Insetto repellente Tropical von Lidl (100ml 3€), wir essen Gemüsepfanne, genießen später noch einen ehrlichen Bianco Ferghettina, es ist sehr heiß noch, duschen und ab in die Heia, wir haben morgen noch zwei Einkäufe und 420km vor uns und wollen um 8Uhr los…

Fazit zum CP Eden https://campingedenpisogne.com/en in Pisogne am Iseo See mit Europas größter bewohnter Insel: ein grüner Platz unter alten und riesigen Zypressen mit auch größeren Parzellen und genügend Abständen und kleinerem Strandbereich, die Plätze dort sind mehr als begehrt, aber auch enger zu einander, super Rezeption: Gloria freut sich über jede Reservierung, aufmerksame Betreuung durch hilsbereite Mitarbeiter, ein altes und großes Sanitär Gebäude mit Becken für Geschirr (warm) und Wäsche (kalt), Kimik und viele WC, warme Duschen, alles sauber und funktionell, ein kleines Sanitär an der Rezeption, der Müllplatz davor, sehr zentrale Lage zwischen Hafen, Sportarealen und städtischem Strand mit Hundeplatz, zum (Bus-) Bahnhof in nur 5min wie zum ItalMark oder der Altstadt mit Hauptplatz, für €30 2Personen/Tag mit Strom günstig, wir haben uns sehr wohl gefühlt und würden gerne wiederkommen. Tolle Ausflüge per Bahn oder Schiff, mit dem Mountainbike oder Motorrad ins Hinterland, die Uferstraße mit vielen Tummeln ist arg belastet. Ab Mai hat es schon über 20Grad! 

Die Fotos sind in der chronologischen Reihenfolge der Texte aufgenommen und entsprechend den besuchten Campingplätzen zugeordnet, wie gewohnt auf meine eigene Art und Weise zu sehen 🙂

(c) slowfoto – alle Aufnahmen und Texte – slowfotos für den Monat Juli 2022

SKULPTURA: Slowfotos vom Juni 2022

3. Teil im Kunstbahnhof und mehr – Mensch & Moderne 16. SKULPTURA vom 7.Mai bis 27.November 2022 – 40 Exponate im KUBA und in anderen Räumen

Endlich wieder zeitgenössische Kunst am Bodenseeufer: an vielen Plätzen in unserem Dorf, in zugänglichen Innenräumen, zudem bis zum 19. Juni auch in den Räumen des KUBA (Kunstbahnhof) von Wasserburg, stellen 13 Kunstschaffende aus Deutschland, Italien, Österreich, Tschechien und der Schweiz ihre Unikate zu den Themen „Mensch und Moderne“ vor, als Kunst für Menschen ohne Berührungsängste, mit insgesamt 90 Skulpturen im Freien und 40 Werken im Raum, als eine der größten Ausstellungen im deutschsprachigen Raum. Der 100 seitige Katalog lohnt mit Informationen zu den Beteiligten und deren Werke und ist in der Tourist – Info am Lindenplatz zu erwerben, der Lageplan und die Werkliste sind öffentlich. Als Wasserbürger habe ich schon während des gewaltigen Aufbaus die Chance genutzt, einen Teil der bereits zugänglichen Unikate mit der Kamera festzuhalten, meine Aufnahmen sind wieder so launisch wie beim Rundgang zur 15. SKULPTURA 2019  und sollen einfach Appetit auf diese Expo machen!

  1. Teil dieses Rundganges s.a. Slowfotos vom April 2022
  2. Teil dieses Rundganges s.a. Slowfotos vom Mai 2022

(c) slowfoto.de – Aufnahmen und Text

BERLIN zu Fuß – mal wieder über 50km

BERLIN im Juni 2022 – auch oft ohne Maske

Tag1 5Uhr aufstehen, um 7 los nach Berlin, alle Gröhnemeyer Konzerte und der Hinflug der Tochter sind abgesagt, wir hatten in der Familie zuvor gebucht und fahren PKW (wir) und Zug (sie), kommen nach Einkauf von grünem und rotem Spargel in Beelitz gegen 16 Uhr im Appartement an, gehen in die Stadt, genießen spontan um 17 Uhr im boccadibacco.de Tuben und Steinbeisser, dazu Viognier, haben danach ein langes Gespräch mit dem Begründer und Chef der meoclinic.de aus dem am Bodensee benachbarten Nonnenhorn, heute halt nebenan in seinem Franziskaner Stammlokal draußen und damit fast auf der Strasse…

Tag2 zu Fuß zum trippen.com Factory Outlet in der Köpenicker Str. 187-188, dort finden sich nicht nur tolle schwarze Sandalen, trippen produziert seit 1992 in Köpenick, die Schuhmacherin im Outlet ist seit 20 Jahren dabei. Nachmittags bereiten wir bei und mit der Berliner Tochter eine scharfe Gemüsepfanne zu, quatschen und hören viel Musik… wir fahren nach 20Uhr durch fast leere Strassen schnell zurück. 

Tag3 Wlan funzt nicht, die IT ist verständigt… Im Putin TV fordert ein u.M.n. gestörter Funktionär vier Atombomben auf die USA, die bis nach Mexiko zu sehen wären, zwei Millionen Ukrainer sollen im Gehirn neu orientiert werden u.v.a.m.: nichts ist menschenverachtend genug, um es anders denkenden Demokraten zu wünschen und damit nackter essentieller Haß: das Schicksal der Menschen ist der Mensch Zitat Bertold Brecht! Wir laufen zum Willy-Brandt-Haus am Askanischen Platz, besuchen dort die WORLD PRESS PHOTO EXHIBITION 2022 mit weiterem Elend dieser Welt, danach ist mir einfach nur schlecht, wir laufen weiter zum Mehringplatz, dem Landwehrkanal und Paul Linke Ufer, freuen uns über türkische Linsensuppe im Garten einer fast leeren, aber netten Gaststätte. Nach der Ankunft der anderen Tochter mit Partner bereiten wir vor: Spargel rot grün und neue Kartoffeln aus dem Ofen, viel Fisch aus der Pfanne, dazu Blumenkohl Salat und hören viel und laute Musik! 

Tag4 Wlan wie vor, also Handy als Hotspot. Wir gehen in die Markthalle 9 und zum Görlitzer Park, laufen weiter zum Kunstquartier Betanien am Mariannenplatz 2 zu 3schwestern.com  und nutzen sonnige Plätze im Garten: Zander Ceviche für alle, Saibling für die Mädels und Lammkeule für die Jungs, der Wein war arg schlicht, das Staropramen vom Fass klasse, und trennen uns für den Weg nachhause.

Tag5 es wird bedeckt und kälter, zum gemeinsamen Frühstück bei der Tochter fahren wir mit dem Juni 9€ Ticket U6 und U7. Spät nachmittags gehen wir in ein peruanisches Restaurant: Maniok frittiert, lecker Ceviche vom Tagesfisch und Tintenfisch Arm mit Bohnen, ich finde Ambiente und Preise zwar bedenklich, doch der Laden boomt wie das gesamte Viertel, wir fahren mit der U-Bahn wieder zurück und später spricht leider die Fritteuse mit mir… 

Tag6 Sonne ohne Wolken bei 16Grad, Wlan funzt wieder, nach einem sonntäglichen Frühstück geht es zum Hundeauslauf Pichelswerder, wir wandern um und über die Leinen freie Halbinsel in der viel befahrenen Havel mit dem Pichelsee, Kangal Zizek begegnet zig großen Hunden, wir zwei Kleinen einer Spandauerin, die sich über viele aktuelle Veränderungen in Berlin auch zu Recht beklagt.

Zum Abend besuchen wir die erst seit kurzem eröffnete Pizzeria MATER, genießen Tunfischsalate, leckere Pizzen und später den Abend auf unserem Balkon…

Tag7 zum Tschüß Rundgang laufen wir zu den Heckmann Höfen, klein und fein aber schon sehr belebt! Am Abend noch ein Weizen beim Franziskaner, der Oberkellner ist dort seit 8 Jahren, Sonntag war die Küche wegen Ansturm mit einer Stunde Wartezeit überlastet, wir essen in der Wohnung leckere >Reste<, der Rasen Sprenger der Berliner Tochter funzt mit neuen Batterien und die beiden >Bahn- und Flugreisenden< sind in Basel mit Verspätung gelandet…

Tag8 wir kommen um 8Uhr aus der Garage, wechseln uns mit dem Fahren ab und treffen zuhause gegen 16Uhr ein. Es ist herrlich, unsere Wohnung so vorzufinden, so wie wir sie verlassen haben, mit Garten wie früher wäre das anders…

endlich habe ich meine neue Panorama Kamera gefunden 🙂

Fazit: wieder einmal über 50km zu Fuß in Berlin unterwegs, keine 50km mit dem PKW in der Stadt gefahren, Feiertage sollte man als Tourist hier lieber meiden, kulturelle (z.B. Musik-) Veranstaltungen in Räumen sind für uns noch ein Tabu außer in weniger besuchten Ausstellungen, damit kommen wir gut zurecht, Abstände sind hier kein Problem. Für uns ist die Vielzahl auch kleiner Geschäfte, die Vielfältigkeit unzähliger Nationen und vor allem das immense multikulturelle Angebot immer wieder ein hauptstädtischer Genuss: In einer Autokratie würde ich als tief überzeugter Demokrat einfach nur zu Grunde gehen!

(c) http://www.slowfoto.de – alle Aufnahmen und Texte

SKULPTURA: Slowfotos vom Mai 2022

2. Teil des RundgangsMensch & Moderne 16. SKULPTURA vom 7.Mai bis 27.November 2022

Endlich wieder zeitgenössische Kunst am Bodenseeufer: an vielen Plätzen in unserem Dorf, in zugänglichen Innenräumen, zudem bis zum 19. Juni auch in den Räumen des KUBA (Kunstbahnhof) von Wasserburg, stellen 13 Kunstschaffende aus Deutschland, Italien, Österreich, Tschechien und der Schweiz ihre Unikate zu den Themen „Mensch und Moderne“ vor, als Kunst für Menschen ohne Berührungsängste, mit insgesamt 90 Skulpturen im Freien und 40 Werken im Raum, als eine der größten Ausstellungen im deutschsprachigen Raum. Der 100 seitige Katalog lohnt mit Informationen zu den Beteiligten und deren Werke und ist in der Tourist – Info am Lindenplatz zu erwerben, der Lageplan und die Werkliste sind öffentlich. Als Wasserbürger habe ich schon während des gewaltigen Aufbaus die Chance genutzt, einen Teil der bereits zugänglichen Unikate mit der Kamera festzuhalten, meine Aufnahmen sind wieder so launisch wie beim Rundgang zur 15. SKULPTURA 2019 🙂 und sollen einfach Appetit auf diese Expo machen.

1. Teil dieses Rundganges s.a. Slowfotos vom April 2022

3. Teil dieses Rundganges im KUBA s.a. Slowfotos vom Juni 2022

(c) slowfoto.de – Aufnahmen und Text

ALTMÜHLTAL – secret places

OTTMARING – 7 TÄLER – MAIN DONAU KANAL

unser Campingplatz >7 Täler< direkt am Ufer vom Kanal

2009 hatte unser unstetes Leben mit dem (damals gemieteten) Wohnmobil auf dem riesigen CP Kratzmühle im Altmühltal begonnen, den wir auf der Rückfahrt von Istrien nochmals genutzt haben, diesmal waren wir einige Kilometer weiter auf einem kleinen und eher familiären 7 Täler www.camping-ottmaring.de direkt am Main Donau Kanal, lange Pötte in der Vorbeifahrt zur nächsten Schleuse inclusive.

Schön die Ausflüge mit dem E-Bike, Richtung Berching zur www.post-berching.de mit super Küche, oder im idyllischen Altmühltal zum Cafe im Holzhaus Grögling, zu Fuß auch in Dietfurt im www.gasthof-stirzer.com mit urigem Innenhof und 500 Jahre altem Gewölbe, schon imposant die historische Bauweise i.V.m. neuzeitlicher Küche, nicht zu vergessen die edlen Bio Biere in Craft Qualität der Brauerei www.riedenburger.de – die sogar hier in Wasserburg im dörflichen Bio Laden vorrätig sind 🙂

Wie gewohnt eine nahezu chronologische Serie an Aufnahmen dessen, was uns aufgefallen ist oder gefallen hat, ohne Anspruch auf Vollständigkeit o.ä., wie immer launisch mit einem dicken Lächeln in der Erinnerung 🙂

(c) www.slowfoto.de   – alle Aufnahmen und Texte

ELBSEE – secret places

AITRANG OSTALLGÄU

Wiese mit Alpenblick bei Ruderatshofen

Eine nette Wohnwagen Nutzerin hatte uns vor vier Jahren den Campingplatz am Elbsee als ihren Favoriten benannt, die Pandemie hat mit Absagen zu Termin Umbuchungen in unserer Planung gesorgt und diesmal hat es mit dem Ostallgäu geklappt:

unser Ziel – endlich!

Wir kennen das dem südlichen Bodensee direkt benachbarte Westallgäu relativ gut von Einkäufen und Tagesausflügen mit Wanderungen, hier nahe Aitrang boten sich ebenfalls morgendliche Ausflüge vom Elbsee aus mit den E-Bikes und nachmittägliche Wanderungen vor allem um den See, dessen Moor, den Wald und die Wiesen. Für uns ist der CP www.elbsee.eu ein *****Vorzeigeplatz, vor allem wenn man die Natur mag, nur selten hat bisher so viel spontan und so gut gepasst, also bitte nicht weitersagen 🙂 wir werden alsbald wieder hinfahren… 

Wie im Blog gewohnt eine nahezu chronologische Serie an Aufnahmen dessen, was uns aufgefallen ist oder gefallen hat, ohne Anspruch auf Vollständigkeit o.ä., wie immer launisch und mit sattem Lächeln in bester Erinnerung 🙂

das Schicksal vieler Rinder – der regionale sous vide gegarte Sauerbraten mit Knödel und Rotkraut 🙂

(c) www.slowfoto.de   – alle Aufnahmen und Texte

Rhabarber Crumble – mal anders

RP Rhabarber Crumble 

250g flüssige Butter

150g Rohrzucker

1 Päckchen Vanille Zucker

1 Prise Salz 

300g Dinkelmehl

100g blütenzarte Haferflocken oder Müsli

100g gesplittete Mandeln

Zimt und gemahlene Nelken nach Bedarf

880g Rhabarber geputzt und geschnitten, für ca. 3min mit kochendem Wasser gebadet, abgeschüttet und auf Haushaltsrolle abgetrocknet

Springform buttern und mit Semmelbröseln bestreuen, Crumble Teig auf dem Boden ausbreiten, dann den Rhabarber auftragen, rechtlichen Crumble als Streusel verkrümeln und dann mit Puderzucker bestäuben, die Streusel werden dadurch knackiger. Bei 200 Grad Ober- und Unterhitze 35min backen, lauwarm oder kalt genießen 🙂

(c) http://www.slowfoto.de – alle Bilder und Texte

SKULPTURA: Slowfotos vom April 2022

Mensch & Moderne 16. SKULPTURA vom 7.Mai bis 27.November 2022

Endlich wieder zeitgenössische Kunst am Bodenseeufer: an vielen Plätzen in unserem Dorf, in zugänglichen Innenräumen, zudem bis zum 19. Juni auch in den Räumen des KUBA (Kunstbahnhof) von Wasserburg, stellen 13 Kunstschaffende aus Deutschland, Italien, Österreich, Tschechien und der Schweiz ihre Unikate zu den Themen „Mensch und Moderne“ vor, als Kunst für Menschen ohne Berührungsängste, mit insgesamt 90 Skulpturen im Freien und 40 Werken im Raum, als eine der größten Ausstellungen im deutschsprachigen Raum. Der 100 seitige Katalog lohnt mit Informationen zu den Beteiligten und deren Werke und ist in der Tourist – Info am Lindenplatz zu erwerben, der Lageplan und die Werkliste sind öffentlich. Als Wasserbürger habe ich schon während des gewaltigen Aufbaus die Chance genutzt, einen Teil der bereits zugänglichen Unikate mit der Kamera festzuhalten, meine Aufnahmen sind wieder so launisch wie beim Rundgang zur 15. SKULPTURA 2019 🙂 und sollen einfach Appetit auf diese Expo machen!

2. Teil dieses Rundganges siehe auch Slowfotos vom Mai 2022

3. Teil dieses Rundganges im Kunstbahnhof siehe auch Slowfotos vom Juni 2022

(c) slowfoto.de – Aufnahmen und Text

Cavallino und Cannero Riviera im März 2022

altes Strandgut

Zur 700 Jahr Feier der Schweizer Eidgenossenschaft haben wir 1991 eine PKW-Reise nach Locarno, Lugano und zurück über Domodossola unternommen, damals mit 2 Kindern und 4 Fahrrädern, 1995 nach Cannero-Riviera und ohne Fahrräder. In diesem Jahr waren wir wieder mit dem PKW 15 Tage in Italien, bei rund 1.500km samt Verbrauch von 5,9l/100km Diesel ohne Entdeckung der Langsamkeit, wir sind über 140km gelaufen, 7 Strecken mit dem Schiff gefahren und alles mit folgenden Stationen:

Valdobbiadene: Cantina Bortolomiol *** mit tollem Angebot bei frühlingshaft herrlichem Wetter

Treviso: AI Bastioni Boutique Hotel *** – abendliche Altstadt – Cantinetta Venegazzu ** – am Folgetag Lazzari Store *** u.v.a.m. in der Altstadt

Cavallino-Treporti: Residence und Trattoria Tamigi Sei 6 *** – Wanderungen

Wanderungen im zu trockenen Lio Piccolo