Winterimpressionen

Blick vom Pfänder aus auf den südlichen Bodensee
Tierpark auf der Pfänderspitze
Blick nach Süden
Blick von Wasserburg aus auf die Alpen, Bodensee und Pfänder liegen im Nebel

Der südliche Bodensee liegt auf rund 400müA und bietet mannigfache Ausflugsmöglichkeiten mit und fast ohne Anstieg: ganz nahe der Pfänder als letzte 1062müA große Erhebung der Nagelfluh Kette vor den Alpen, das Westallgäu als sommerliches Ausflugsziel mit etlichen eher kleinen Skiliften im Winter, der Reiz für uns besteht in der landschaftlichen und klimatischen Abwechslung, zumal viele Ziele wie Lindenberg 764müA, Oberstaufen 791müA oder Scheidegg auf 804müA in einer +-halben Stunde mit dem PKW zu erreichen sind, auch Österreich ist hier und am See in direkter Nachbarschaft 🙂

Kneipp Weg nahe Scheidegg
Stillleben
noch eines
kleine Kapelle am Wegesrand
am Waldsee bei Lindenberg
wie vor – mein Favorit
Premium Wanderpfad Kapfwald
Blick auf das südliche Oberstaufen
und zurück nach Oberstaufen

Alle Fotos mit dem iPhone13 Pro Max unbearbeitet außer Datenreduktion

(c) slowfoto.de

TIPP: zu jeder Aufnahme, Frage oder Thematik biete ich auch 2022 ein LIVE COACHING per Videotelefonat an: für 30min 30€ und 60min 50€ – mobil 0172 7021587 oder kontakt@slowfoto.de 

Panoramen mit dem iPhone 11/13

Malerwinkel am späten Nachmittag, mit Blick auf die Halbinsel Wasserburg am Bodensee

PANORAMEN leicht gemacht

Mit meinem ersten iPhone4 waren panoramische Aufnahmen mit Bordmitteln noch nicht möglich, ich musste mühsam EOS 5D JPGs stitchen, mit der erweiterten [Fotos] App sind Panos für mich vor allem bei Landschaftsaufnahmen per Hochformat oder zur vertikalen Formaterweiterung per Querformat zu einer Leidenschaft geworden: Ohne Stativ, aus der Hand, bis knapp über 180Grad Bildwinkel mit dem 26/28mm KBÄ Weitwinkelobjektiv, seit dem IP11 auch mit 13mmKBÄ Superweitwinkel und dem IP13 bis 77mm KBÄ Teleobjektiv, da kommt schon Freude auf!

Zum Unterschied zu den >normalen< Einzelaufnahmen kann man beim Pano zwar das AF Feld beliebig verschieben, was ich wenig nutze, hingegen die Belichtung per gewohnten Fingerwisch nicht korrigieren, hier hilft nur tricksen: bei Aufnahmen am Tag fange ich möglichst im hellsten Bildbereich an, von links nach rechts oder umgekehrt zu panografieren, bei eher nächtlichem Licht beginnt mein Pano eher im dunklen Bereich, die Kamera regelt die Belichtung sehr gut, wenn man nur langsam genug voran geht. Ist die hellste Stelle tagsüber in der Mitte, verarbeitet das iPhone immer noch einen größeren Belichtungsspielraum als meine Augen vertragen!

bearbeitet: die Hundeperspektive bei Dunkelheit in Blau und Grün, denn Hunde können Rot nicht sehen

Wer mit der ruhigen Kameraführung Probleme hat, ist zum Üben mit einem Handstativ gut bedient, es gibt zahllose Ausführungen, auf die ich gerne verzichte, lieber eine verhutzelte Aufnahme löschen und neu überdenken als irgendwas Sperriges mitführen, vor allem die früheren 6/7+ oder die aktuellen Pro Max Versionen der iPhone lassen sich mit einem entsprechend griffigem Case super in der Hand resp. beiden Händen halten, wobei das abgerundete 11er mein Favo gegenüber dem eckigen 13er bleibt 🙂

Hoch- oder Querformat? Waagrecht für z.B. Landschaften geführt hat sich das Hochformat bewährt, bei hohen Bauwerken das Querformat, was aber zu Verzeichnungen führen kann, wenn das iPhone nicht präzise waagrecht nach oben gedreht wird, auch für mich eine schwierige Disziplin, die viel Übung erfordert (Kirchen etc.), kürzere Pano-Winkel wirken dann oft besser und sind leichter zu erstellen.

Fazit: mit ein wenig Fantasie kann man viel erreichen, Nacharbeiten sind i.d.R. nicht mehr nötig. Zum Ende noch ein Tipp: anstelle Tippen einfach die Kamera kurz anhalten und etwas zurückführen, dann stoppt die Aufzeichnung, das war es dann! Hier einige meiner aktuellen Landschafts Panoramen:

Päwesin
Beetsee bei Päwesin
San Gimignano Blick von der Stadtmauer aus nach Süden
San Gimignano wie vor
Tonda bei Montaione
Certaldo Blick nach Süden
Rosignano Yachthafen
Castelfalfi
Toscana
unterwegs
Castelfalfi mit dem riesigen Golfplatz weiter links
Sulzberg Alpenblick 26mm KBÄ
Malerwinkel mit Sonnenuntergang
Sulzberg per SWW 13mm KBÄ
Westallgäu Voralpenland 52mm KBÄ
Hege mit Blick auf den Pfänder
Wasserburg mit Blick auf den Säntis
Wasserburg Anleger mit Blick auf Bregenz

alle IP11/13 Aufnahmen sind unbearbeitet außer Datenreduktion

PS Reisen und in eigener Sache: mein Körper gehört mir und ich möchte ihn weitergehend unbeschadet behalten, weshalb ich bisher 3x gegen Covid geimpft bin und weiteren Schutzimpfungen positiv entgegensehe, wir wollen gesund bleiben, reisen sehr gerne seit wir uns kennen und freuen uns jedesmal auf neue Eindrücke, Kultur, Kontakte, Informationen oder ein Wiedersehen. Es wäre einfach zu schade, wenn die tollen Fotoapparate zuhause bleiben müßten 🙂

(c) slowfoto.de

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Ist 13 eine magische Zahl?

Bodensee Säntisblick

iPhone 13 Pro Max und Air Pods Max

Mein erstes iPhone war das legendäre iP4 (6MPI), 140g leicht mit kantigem Edelstahlrahmen, 23GB Speicher und aktuell IOS 7.1.2, es steht bis heute als Uhr auf dem Schreitisch. Zum Fotografieren gut fand ich das 4S oder 5s, später das 6+ (8MPI) mit dem großen Bildschirm, das 7+ (12MPI 170g) mit dem 2-fach Zoom, danach das 250g 11 Pro Max mit abrundetem (Bauhaus Stil wie bei der Apple Watch auch) Edelstahlrahmen und 0,5 1 und 2-fach Zoom und aktuell das gleich schwere 13 Pro Max, wieder mit kantigem Edelstahlrahmen wie das iP4, jetzt mit 0,5 1 und 3-fach Zoom, die beiden letzten mit jeweils 12MPI und 512GB Speicher, more than enough für Fotos und Musik. Warum?

Ausschlaggebend für die letzten Käufe war jeweils meine Frau: wie lange willst Du (72) noch warten? Recht hatte und hat sie…

Mit dem 11er (12MPI) bin ich sehr glücklich geworden, mit optischen Zoom Modus von 13-52mm KBÄ, lichtstark (F2.4 SWW F1.8 WW F2 Tele?) und vor allem dem Night Modus (26-52mm KBÄ) bis 5sec. aus der Hand, einem klassischen Porträtmodus (52mm KBÄ) mit unscharfem Hintergrund und last not least >deep fusion<, der vollen Bildkontrolle bereits vor jeder Aufnahme! Für den echten Tele Bereich ist dann die Crop EOS M5 mit 24MPI und dem EF-M 55-200 IS STM eine dankbare und 715g leichte Ergänzung. Immerhin sind es über 16.000 IP11 Aufnahmen geworden.

Aquamarin im Winter

Das 13er (12MPI) bietet noch mehr: ein komplett stabilisiertes und night modus fähiges Zoom von 13-26-77mm KBÄ mit lichtstarken F1.8 SWW F1.5 WW und F2.8 Tele, für noch längere Telebrennweiten dient auch die EOS RP mit 26MPI und dem EF 70-300 DO IS nur bei Bedarf, weil mit 1.385g doch deutlich schwerer als die kleinere EOS M5 Kombi.

Das iPhone ist für mich unerlässlich geworden, weil immer dabei und sehr zuverlässig, seine Aufnahmequalität ist gerade bei kritischen Lichtverhältnissen hinsichtlich Überstrahlungen meinen Augen und allen mir vertrauten EOS hoch überlegen, auch per HDR oder Tonwert Priorität, selbst mit Polfilter u.v.a.m. sind diese dSLR oder dSLM nicht annähernd in der Lage, die IP (11/12/13) Ergebnisse zu erreichen, letztlich ist die Verwendung mit langen Brennweiten deshalb oft ein Segen für den Sensor, während weite Winkel blitzschnell die Grenzen des möglichen aber engen Belichtungsspielraumes mit >single shot< überschreiten. Das muss nicht mehr sein, weil es für mich >eine< tolle Alternative!

Bleibt der hohe Preis für ein Handy mit >nur< 12MPI 3,5-fach Zoom Kamera, mit dem man Musik klasse ibs. über BT hören kann und die zudem auch soviel andere Beschäftigungen ermöglicht, die über das Telefonieren weit hinausgehen! Falls zu teuer: es gibt fabrikneue iPhone aus vergangenen Serien und zudem unzählige Alternativen von anderen Herstellern. Weil das iPhone ab der Version 11 für mich herausragende Lösungen bietet, war der Preis eine Überlegung wert. Weniger geht immer…

Etwas mehr auch 🙂

Ich habe zwischenzeitlich viel über die AirPods Max gelesen, die ersten geschlossenen und großen Apple Kopfhörer. Der Versandhandel bietet 30Tage Rückgaberecht, wovon ich nur sehr selten Gebrauch mache, diesmal eher nicht: >Max Airpod< gefällt mir einfach zu gut 🙂 Meine bisherige Liste an Kopf- und Ohrhörern ist so lang wie die Suche, die bisherigen Stationen brachten feine (STAX SRD7 Gold) zum angedockten Hören und schöne (B&O) kabelgebundene Exemplare, zufrieden war ich erst mit den AirPods, sei es mit Kabel (im Liegen) oder per Air (zum Bewegen, cave MNS Maske wegen der Bändel), laute und günstige Kopfhörer (JBL E65 BT NC), kleine und unverlierbare in ear für unterwegs (Linklike Fly 9). Mit diesen AirPods Max hat die Suche nach superfein einen Gipfel erreicht, den ich nicht mehr vermissen möchte, ibs. nach der Freude über die Qualitäten vom analytischen digitalen Verstärker NAD C 368. Man muss halt diese geschlossene Kopfhörer akzeptieren, denn sicher möglich, deren tonales Niveau auch über Lautsprecher zu erreichen, und räumlich sauber abgestimmt ist diese Wiedergabe dann offener, leider erst mit zigfach finanziellem Einsatz.

Warum schreibe ich über das iPhone Pro Max und die AirPods Max? Beide verbindet etwas, was man mögen und wissen sollte: Sowenig ich eine absolut getreue Wiedergabe einer Lichtsituation in der Fotografie mit dem IP bekomme, sowenig hat die akustische Wiedergabe mit der Datenquelle zu tun, nein, Apple hübscht oder schönt beide Wiedergaben ein wenig auf und das einzigartig und gekonnt! Die Fotoaufnahmen geben als Belichtungsspielraum mehr her als meine Augen sehen können, bei der Musikwiedergabe ist die Optimierung vergleichbar, ist also das Licht beim Fotografieren oder der Klangeindruck der Musik eher mäßig, schafft es Apple, subtil und für mich völlig legitim das zu verbessern, was sich lohnt, so wie eine Fotoaufnahme optimiert wird, geschieht dies mit der Musikwiedergabe auch und ich mag das letztlich gerne, denn wenn ich es weiß, kann ich mich auf den jeweiligen Ursprung zurück besinnen.

meine Sammlung musikalischer und wertiger Aufnahmen als >GEMEINSAME PLAYLIST< auf Spotify: https://open.spotify.com/playlist/5YAmjpYh5E668DLIyCheRH?si=184972c9ef7448c2 wie viele best of!

Es ist die musikalisch satte Wiedergabe, die erfreut, von ganz leise bis ganz laut, von echten 20Hz bis zu meiner altersbedingten Obergrenze bezüglich Höhen, von geliebter Klassik bis zum modernen Rock, von der mittelalterlichen Musik der Spielleute bis zum jazzigen Gefetze auf der Bühne. In Stereo räumlich exakt, selbst Mono läuft zur Höchstform auf, die vielen billig erstellten Abmischungen mit zig Meter breitem Synthesizer oder Schlagzeug, zuviel Hall und Overdubs für schlichte Stimmen, all das zeigt Max Airpod gnadenlos aber nicht zu hart auf. Klasse aufgenommene Tracks erleben eine irre Steigerung, die den Ohren einfach nur gut tut. Als mobiles Frontend reicht ein iPhone völlig und als Quelle die Bibliothek von Spotify&Co, natürlich klingt .wave vom iMac noch besser: ich habe noch nie so gut leise und so stabil laut gehört, wenn man von aktiven avantgarde acoustic Lösungen wie der zero 1absieht 🙂

nur in der Tasche wird wirklich geschlafen, rausgenommen immer Kontakt gesucht und gefunden

Wer bisher AirPods nutzt, ist mit dem Handling eh vertraut, koppeln und hören, fertisch, an der rechten Ohrmuschel dient die Crown (wie bei der Apple Watch) gedreht zur Lautstärken Einstellung, 1x gedrückt für Stop resp. Weiter, 2x für Vor und 3x für Zurück, der zweite längliche Knopf wechselt zwischen einer hervorragenden Geräuschunterdrückung zum herrlichen Transparentmodus, mich von der Umwelt kappt oder weiterhin verbindet: Ein Klapp Klapp an die Ingenieure, und was die tonale Wiedergabe betrifft, ich habe keinerlei Korrekturen vorgenommen! Eine Lightning Buchse dient dem Akku zum Aufladen und mehr ist nicht gewollt, Apple halt, per Adapter soll aktiver Betrieb auch über Kabel funktionieren! Mit Genuss bin ich durch meine Best of und Test Listen und viel mehr geflitzt, selbst BR1 mobil über das iPhone macht Spaß. Am meisten begeistert mich, sowohl ganz leise als auch sehr laut ohne akustische Einbußen hören zu können! Man sollte allerdings geschlossene Kopfhörer mögen, bei der originalen Transport Handtasche fällt mir das sehr schwer, der Schlafmodus ist wohl nur mit plan geklappten Ohrmuschel im Täschchen zu erreichen, dann ist die Investition im Sinne des Wortes einmalig. Weniger geht immer…   Tipp Top Text mit klasse Bildern, weshalb ich darauf verzichte:  https://www.hifi-journal.de/testberichte/kopfhoerer/1851-test-apple-airpods-max-im-langzeittest

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(c) slowfoto.de

slowfoto heute – was ich aktuell und wie nutze und warum das iPhone dabei so wichtig ist

Bodensee Pfänderblick

Meine Fotografie hat sich Beginn des digitalen Zeitalters fortwährend verändert, was den Ablauf und die Gerätschaften betrifft: waren nach Jahrzehnten der SLR mit 36er Filmrolle (bei sparsamem Einlegen auch mal für 38 Aufnahmen gut) mit der ersten digitalen Kompakten irgendwelche Bilddateien möglich, so ist es aktuell eine 12MPI Datei mit dem Handy (iPhone 11/13 Pro Max) resp. 20/24/26MPI mit der Vollformat dSLR EOS 6D, der Crop-EOS M5 und der Vollformat EOS RP als dSLM. Ich nutze EF-M und EF-Objektive, keine EF-S mehr, zu neuen RF-Objektiven habe ich mich noch nicht entschließen können.

Aquamarin Wasserburg

Während zu dSLR Zeiten >6kg den Rucksack belastet haben, ist es heute gerademal 1kg (!) für das Handy (iPhone 11 mit 13-26-52mm KBÄ) und die kleine M5 (55-200mm => 88-320mm KBÄ), beide damit immer dabei, aktuell das iPhone 13 mit 13-77mm KBÄ. Die meisten Aufnahmen erstelle ich mit den 3 lichtstarken und Zoom fähigen Optiken, gerne für weite Winkel und erfolgreich gerade mit Gegenlicht oder hohen Kontrasten, für alles darüber kommt das EF-M Telezoom ibs. für eher kontrastarme Ausschnitte zum Einsatz, es sei denn die 6D oder RP sind gefragt, im Schrank sind lichtstarke Festbrennweiten und einige Zoome. Das iPhone ist in Hinsicht auf Kompensation großer Dynamik bezüglich Licht meinen EOS weit überlegen, deren [SCN] Programme HDR oder Nachtaufnahme ohne Stativ längst nicht das IP-Niveau erreichen! Auf die Verwendung von Blitzlicht verzichte ich gerne. Das iPhone bietet bis max. 10sec. aus der Hand einen tollen >night-modus< bei 26-52/77mm KBÄ, Panoramen ab 13mm und einen Tele Porträtmodus und den nicht nur für Gesichter, sondern alle möglichen Objekte im Vordergrund mit leicht unscharfer Freistellung! Was ich beim >richtigen< Fotoapparat mittlerweile vermisse: die vollständige Kontrolle bereits >vor< jedem Klick, den mächtigen und schnellen Prozessor ohne Wartezeiten, und das alles ohne Stativ! Motive sind wie früher und mehr, die aufgewendete Zeit hingegen nur noch ein Bruchteil, die Trefferquote liegt deutlich höher, wenn man sich entsprechend Mühe gibt und dabei bewegt anstelle digital zu zoomen: das iPhone arbeitet eingeschaltet wie eine Videokamera, ein JPG ist dann nur noch eine Momentaufnahme und die Trägheit des absolut unterlegenen SLR oder SLM Live View Bildschirms ist dem iPhone völlig unbekannt. Weite Winkel mit kontrastreichen Lichtverhältnissen sind heute die Domäne des iPhone. Bei den EOS muss man tricksen, um halbwegs Ergebnisse kontraststarker Motive umzusetzen: Auto Lightning Optimizer als automatische Belichtungsoptimierung mit Stufen, denn Tonwert Priorität D+ ist m.E. unterlegen, insbesondere auch der Einsatz zirkulärer Polfilter schaffen etwas Abhilfe im Live-View bei für den Sensor zu hohen Lichtunterschieden, leider mit Mehraufwand 😦

Nachmittags Sonne am See

Okay, das iPhone hübscht die Fotos damit ein wenig auf (NB wie auch die akustische Wiedergabe, dafür genügt dann oft das platzsparende MP3 Format), ibs. bei Dunkelheit ist das gut zu erkennen, für eine farbidentische Dokumentation gibt es anderes Equipment. Meine Lust am Fotografieren ist dennoch gestiegen, weil ich bereits zuvor erkenntliche Unzulänglichkeiten in der Aufnahme blitzschnell zu korrigieren weiß und das oft auch ganz ohne Rechner! Mittlerweile >teile< ich die M5 Aufnahmen per Airdrop in die Filmrolle [Fotos] vom iPhone, um identische Bearbeitung zu ermöglichen und alles zusammen gespeichert zu haben. 

Besuch von der Wespe

RAW hat mich beim Handy wie auch allen meinen EOS nicht wirklich als durchgängig nötig überzeugt, ibs. weil die iPhone JPGs für mich gut genug sind und nur weniger, damit schnellerer Nachbearbeitung bedürfen. Die Annäherung aller 3 EOS erfolgt mit Bildstil auf AUTO 755111 M5/RP resp. 7111 6D, Automatische Belichtungsoptimierung auf HOCH, Rauschreduzierung auf aus, das Vorgehen bei der Aufnahme ist wie bisher: erst Fokus und Belichtung im LIVE VIEW festlegen, dann Klick und sehen, ob die Fotos denen aus dem IP näher gekommen sind. Warum noch eine EOS SLM? Vor allem wegen der (Tele-) Wechselobjektive und der größeren Sensoren, deren JPGs noch mehr Futter für die Bildbearbeitung und mit >20MPI eine höhere Detailzeichnung bieten J auch wenn ich auf einem Auge fast blind fotografieren muss und die Qualität der EOS Dateien deswegen erst mindestens am MacBook empfinden kann. 

Lichtbogen vom elektrischen Feuerzeug

Das fotografische Vorgehen ist bei allen Kameras weitgehend identisch: EOS AF-ON entweder mit dem mittleren AF Punkt oder beim IP dessen Positionierung per Fingerwisch, Pre-AE auf die bildwichtig helle Stelle mit der * Taste oder halb gedrücktem Auslöser, beim IP auch kombiniert per Fingerwisch, mein präferiertes und zuverlässiges Vorgehen für Einzelaufnahmen! Am schnellsten ist das mit dem iPhone zu erreichen, es folgen die M5 und RP, die 6D ist im LIVE VIEW langsam wegen der verzögerten Bild Wiedergabe, und mit dem feinen weil optischen Sucher hingegen belichtungsmäßig unkontrollierbar. Weiterhin gilt für die EOS: unbedingt auf die hellen Partien belichten und Schatten später aufbrezeln, Abhilfe ist ebenfalls mit [4Nachtaufnahme ohne Stativ] oder [HDR] möglich, wobei mir auch HDR weniger zusagt, auch ein Grau- oder zirkuläres Polfilter schafft Vorteile, aber letztlich geht es mir um den Augen-blick-klick und nicht um die Tiefen der Fotografie, vielleicht noch mit einem Stativ 😦

Alle neuen Aufnahmen werden in jeder Kamera umgehend geprüft und Doubletten usw. gelöscht, von den EOS aufs iPhone übertragen und dort notwendiges [Bearbeiten] dann speditiv und auch mobil durchgeführt: waagrecht ausrichten, croppen und Winkel korrigieren, Belichtung und Bildausdruck optisch verfeinern, alles eine Sache von Sekunden (Zauberstab, Schatten, Schwarzwert). Die Kontrolle durch die kritischen Augen der Partnerin erfolgt ebenfalls zügig 🙂 das ist my way!

oben IP7+ unten IP11 ProMax, beide Aufnahmen unbearbeitet

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