Was bietet Apple`s zweilinsiges Kamerasystem?

FAQs: iPhone 6+ vs 7+ (+ ein wenig iPhone 4) – welches ist fotografisch besser?

iPhone 4 2011 – schon damals war ich recht angetan 🙂 hier mit etwas NIK Snapseed gewürzt

 

iPhone 6+   ca. 205g 7+   ca. 205g
29mm KBÄ 8MPI 28/57mm KBÄ 12MPI
WW 1/ 2.9´´ f 2.2 4,15mm WW 1/ 2.9´´ f 1.8 3,99mm
größer als 1 / 2.3´´ 20MPI 1,5ym Pixelgröße Tele 1/ 3.6´´ f 2.8 6,6mm
Faktor 6,9 Faktor 7 WW 8,6 Tele
ISO 32 (!)-2.000 WW ISO 25 (!) -1.600
Tele ISO 25 (!) -1.250
ISO 32-200 max beide ISO 25-200 max
DIN A4 max. DIN A4 max.
78x158x7mm 78x158x7mm

 

Das 6+ war das erste iPhone mit stabilisierter Optik auch für Einzelaufnahmen, beim 7+ sind beide Optiken der DUAL Kamera stabilisiert. Das 5,5´´Retina Display bietet bei beiden eine hervorragende Auflösung über 400ppi, womit eine gezoomte Bildvergrößerung zur Darstellung von Details unschwer möglich ist, von der Beurteilung per Live View bei der Aufnahme ganz zu schweigen, keine dSLR bietet diese Möglichkeit on board bei knapp über 200g Eigengewicht auch mit fettem mumbi case!

iPhone 6+ 2018 BMW R 1200 GS mit Allem – in schwieriger Position

Die 6+ Kamera bietet: ZEITRAFFER SLOW-MO  VIDEO FOTO QUADRAT PANO, die 7+ bietet: ZEITRAFFER  SLOW-MO  VIDEO FOTO PORTRÄT QUADRAT PANO und dies alles mit 1x bis 2x fester Brennweite und auch per Wischfinger durchgängig optischem Zoom plus anschließend digitalem Zoom, welches ich in der Regel nicht verwende. HDR ist bei beiden iPhones manchmal wirkungsvoll und easy aus der Hand, der PORTRÄT Modus der 7+ gewinnt erst durch die f57mm KBÄ an Wirkung hinsichtlich des weicheren Hintergrundes, vor allem aber ohne die weitwinkelige Perspektive, im PANO Modus wird dann die Ferne entsprechend näher abgebildet, mit all dem Dreck in der Luft und mit leichten Einbußen beim maximal erreichbaren Bildwinkel, der hingegen bei Verwendung der f28mm KBÄ mit dem 7+ noch etwas weiter als mit dem 6+ erscheint!

Das 7+ hat für Selfies die maximale Auflösung der 6+ (8MPI), beide Kameras bieten Blitz (ausgeschaltet), HDR (selten), Selftimer und 10 Filter als Vorschläge, wenn es denn gefällt, bei Kunstlicht ist somit eine realistischere Farbkorrektur annähernd möglich, die Korrektur kann aber auch später bei der Betrachtung erfolgen.

iPhone 7+ 2018 wer liest das linke Etikett? WW – eine gute Vorlage für SW

Das 7+ bietet weiterhin eine sog. LIVE Funktion mit einem ca. 1sec Clip samt Ton, wobei sich das beste Schlüsselfoto auch per Vorschlag nachträglich auswählen und festlegen lässt! Beide Kameras nehmen bei gedrückt gehaltener Auslösetaste (ab 6+ im sog. Burstmodus mit 240fps! = frames per second ohne Ton) solange auf, um das zeitlich perfekte Foto zu erwischen.

Die zweite F2.8 Tele-Optik vom 7+ eröffnet Möglichkeiten, die m.E. von extremen Nutzen sind. War beim 6+ per Panorama eine sowohl horizontale als auch vertikale „Erweiterung“ des Bildwinkels unschwer möglich, bietet das 7+ nunmehr echte optisch reduzierte Bildwinkel ohne die qualitativen Verschlechterungen von Vorsatzlinsen.

iPhone 7+ 2018 Landschaft Tele – hier ist eine weitere Nachbearbeitung sinnvoll wg. Blütenstaub
iPhone 7+ 2018 Tele nah ohne Staub

Die Musikwiedergabe beider Geräte ist untadelig, ein Adapter Lightning zu Klinke ermöglicht die Verwendung hochwertiger In-Ohr-Stöpsel auch am 7+, welches ohne Audio Klinke ausgeliefert wird, es gibt zudem eine Unzahl an Adapter von Drittherstellern, die Hören und Laden gleichzeitig ermöglichen. Hier finden sich schlappe 498 Seiten einer umfassenden Bedienungsanleitung.

iPhone 6+ 2018 Kabel schaffen Verbindungen von Lightning zu analog Audio oder Laden und Hören

Wer auf Fotografie weniger Wert legt, ist mit dem 6+ (für aktuell ca. €400 128GB) gut bedient, andernfalls bietet das 7+ dem fotografisch Ambitionierten mit der DUAL Kamera eine bisher nicht gekannte Bildqualität und jede Menge neuer Anwendungen mit Sinn, für den Audio-Liebhaber hat sich der Klang mit dem zweiten Lautsprecher ebenfalls deutlich verbessert, und das mit 256GB Speicher für ca. €650 >wie neu< bei asgoodasnew! Und wer die Gehäusegröße und nicht sparen mag, nimmt das aktuelle iPhone X mit OLED Screen und ebenfalls 256GB für rund €1.100 🙂 Das 7+ speichert auch RAW Dateien mit der empfehlenswerten App [Camera+] für alle möglichen manuellen Einstellungen, das 6+ hingegen nicht! Und noch ein finaler Tipp für stark verkürzte Ladezeiten: Ideal ist der Apple Power Adapter 12V 2,4A vom iPad für ca. €25! Das iPhone 4 ist heute museumsreif resp. ab €69 zu erwerben…

Alle 6+/7+ Aufnahmen ooc außer Fast Resize Datenreduktion

(c) slowfoto.de

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Paradies am Bodensee

Genuss und Natur im Frühling am Bodensee

Die Schussen mäandert durch das Eriskircher Ried
und mündet in den Bodensee, mit einem Paradies als Uferbereich Richtung Langenargen
Mediterraner Fischsalat
Moos überall im Naturschutzgebiet, die Natur holt sich alles zurück
gelbe Blumenkohlsuppe mit Fischcrepe
ufernahe Feuchtwiese im Ried
Dorade mit Sepia Spaghetti
angetriebener Wurzelstock am Strand mit Blick zum Schweizer Ufer
Winterkabeljau auf Bärlauchrisotto und Paprikasoße
Treibholz aus den Alpen, von der Bregenzer Ache 
Butterfisch mit Speck Jus an Topinamburpüree mit Tomatenschale
breite und seichte Uferzone von Langenargen
Garnele mit Schwarzwurzel Tomaten Gemüse
Austrieb aus tief abgesägtem Stamm
Tiramisu von Waldbeeren Pfefferminze
Baumscheiben für die Treibholzkunst
Chardonnay 1Lilie von Aufricht
Holzbruch im Ried
Endlich ist der Winter vorbei – kommt aber wieder 🙂

Natur im Eriskircher Ried und am Ufer von Langenargen

Mediterranes Fischmenü im Hotel Schwedi

Aufricht Weine aus Stetten bei Meersburg

iPhone 6+  ooc  Fast Resize

(c) slowfoto.de

Slowfoto für die KW 13 2018

GALERIES LAFAYETTE in Farbe oder SW – was gefällt besser?

Was gefällt besser, in Farbe
oder in SW?

Das Jugendstil Stammhaus in Paris gehört für mich zu den architektonisch schönsten Kaufhäusern, das kleinere in Berlin erleben wir gerne und oft: Unten Essen (einkaufen), nach oben shoppen. Bemerkenswert immer wieder die offene Freundlichkeit der Angestellten – der Service ist first class wie die Angebote auch!

iPhone 6+  Fast Resize

(c) slowfoto.de

FAQs: Eine Kamera kaufen

Start at the beginning – am Anfang steht das Bild!

absolut wasserfeste und ökologisch unbedenkliche dSLR mit 100fach Zoom

Frage: Welche Kamera ist die richtige für mich?

Fotografieren kann heute Jeder: Händys bieten mit aktuell >8MPI genügend Potential für DIN A4 Ausdrucke, denen man die Herkunft kaum ansieht. Richtig eingesetzt, sind bei brauchbarem Licht und entsprechenden Blickwinkeln Händy Aufnahmen von denen aus >richtigen< Kameras nicht oder nur schwer zu unterscheiden. Und genau darum geht es:

Womit soll ich fotografieren?

vor dem Kauf oder nach dem Fehlkauf

In meinem dritten (ab Herbst 2015) mittlerweile nur 212g leichten und im mumbi case geschützten iPhone 6+ steckt ein kleiner 1/2,9-Zoll-Sensor (4,9×3,7mm) im 4:3-Format mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 × 2448), die eingebaute f4,15mm Optik hat eine kleinbildäquivalente Brennweite von 29 Millimetern, das entspricht einem Cropfaktor von 6,99 und zudem eine unveränderliche, weil offene Blende mit der Lichtstärke von F2.2. Wirklich sinnvolle Ergänzungen sehe ich in einem kleinen Stativ für längere Belichtungen (bei Nacht etc.), Vorsatzlinsen wie Fischaugen oder Weitwinkel halte ich für optische minderwertige Spielereien, Televorsätze entbehren der Qualität. Für weitere Bildwinkel steht die hervorragende on board Panorama Funktion zur häufigen Verfügung, sie ist vor allem horizontal blitzschnell und unschwer einzusetzen. Meine präferierten Apps sind [Camera+] für einstellbare Parameter und [CameraNoir] für Schwarz-Weiss, vor allem wegen SW-Live Betrachtung, exakte Bildbearbeitung erfolgt am 13„ MacBook oder 27„ iMac. Wer gerne filmt, hat andere Ansprüche hinsichtlich Stereo Mikrofon und Halterung, dazu kann ich wenig sagen, meine Clips sind kurz und meist auf wenige akustische Situationen bezogen, die auch monaural wirken. Der interne Stabilisator des 6+ arbeitet sowohl bei Film- wie Fotoaufnahmen und das sehr effektiv. Das 6,8×12,3cm oder diagonal 5,5„Retina Display (1.920×1.080 HDTV) löst hervorragend detailliert und farbtreu auf (<400ppi) und war neben der bildstabilisierten Kamera einer der wesentlichen Anschaffungsgründe, wenn man vom dicken Akku absieht. Nach bald 10.000 Aufnahmen möchte ich mich ungern vom 6+ trennen und eine Kompakte mit kleinem Sensor, ausgenommen unter Wasser oder mobil, kommt nicht mehr in Frage, zu sehr spielen mobile Dienste mittlerweile eine liebgewonnene Rolle. Ich habe das 6+ wegen der Fotografie gekauft, zum Telefonieren würde das kleinere 6er völlig reichen. 

Der nächste Sensor der Begierde ist für mich der sogenannte >Crop< mit etwa hälftigen Voll-Format (ca. 12x18mm) und mittlerweile >18MPI, angeboten in zahllosen Systemkameras ohne Spiegel oder auch zierlichen dSLR mit ebensolchem Sucherbild bis hin zu großen und schwereren Gehäusen wie denjenigen mit Vollformat Sensoren. Nach vielen 3-stelligen EOS habe ich lange und gerne mit der 410g leichten und winzigen Canon EOS M mit dem EF-M 2.0 22mm (=35mm KBÄ) verbracht, einer System Kamera mit neuen M-Objektiven (11-22mm IS!) oder auch diversen Adaptern für viele Gläser dieser Welt einschließlich aller Canon EF und EF-S Objektive. Bemerkenswert der per Fingerwisch über den ganzen Bildschirm verschiebbare punktuelle und schnelle AF (auch mit Hilfslicht) oder auch seine Nachführung, wenn einmal auf ein Gesicht oder Objekt platziert! Die Leistung heutiger Crop Sensoren samt schnellen Prozessoren und guter Firmware ist untadelig, die super kleinen Pixel fangen bauartbedingt allerdings früher an zu rauschen als die größeren der Vollformate (VF).

Mein dritter und auch nicht mehr taufrischer VF Favorit aus 2012 ist die mit dem lichtstarken F1.8 f28mm Weitwinkel und 1.163g noch relativ leichte Canon EOS 6D, die ich gerne als Nachteule bezeichne, weil Aufnahmen bis ISO 12.800 unschwer möglich sind, sie ist der Vorläufer der EOS 5D III. Mit den neuen recht preiswerten (EF und EF-S) STM Objektiven ist man für beide Sensorformate gut bedient, es müssen nicht nur die L Versionen und die in zweiter Generation sein, obwohl gerade diese Gläser sowohl alters- als auch wertbeständig bleiben, aber auch richtig Geld kosten. Die mittlerweile möglichen kamerainternen Korrekturen auch alter EF Gläser erbringen fototechnische Leistungen, die man früher nur mit aufwändiger Nachbearbeitung (DxO) erzielen konnte, auch mein EF 20-35 von 1993 ist dabei! Soviel zu meinen persönlichen Tipps zur Anschaffung und jeweils durch jahrelange positive Anwendung gesichert. Sicher gibt es viele Alternativen, man muss sich im Leben auf bestimmte Bedürfnisse konzentrieren und das ist gut so.

Fehler, die tunlichst zu vermeiden sind:

man kauft nie nur eine Kamera sondern ein vielfältiges System

Eine Kamera wegen eines Testberichts kaufen, die man nicht einigermaßen kennt. Oder zu glauben, dass eine neue teurere Kamera in der Aussage bessere Aufnahmen macht! Ist ein Händy vorhanden, lernt man einfach und zunächst, damit wertere Bilder zu erstellen! Die Touchscreen Bedienung i.V.m. >wysiwyg< (what you see is what you get) ist eine hervorragende Übung für die Komposition von Aufnahmen, die so einfach mit einer >richtigen< Kamera und optischem Sucher nicht möglich ist. Die Panorama Funktion erweitert den Aufnahmewinkel nach Belieben. Echte Teleaufnahmen sind nur mit mehr als einer eingebauten Festbrennweite möglich, auch diese Entwicklung hat begonnen.

Wird der Wunsch größer nach schnelleren Bodies (bis 20 Aufnahmen pro Sekunde, viel wichtiger ist aber die Präzision des nachführenden AF) und anderen Brennweiten (um den Mond formatfüllend aufzunehmen, benötigt man >f600mm), sollte man zunächst geeignete Fotokurse besuchen und/oder mit Ausrüstungen von Freunden ein paar Bilder machen. In ein Fotogeschäft und mit der 30-fach Zoom Kompakten wieder nachhause gehen kostet Geld, das völlig falsch investiert wurde, auch wenn der Rabatt noch so verlockend erscheint. Nichts spricht gegen eine neue Kamera zum sog. Straßenpreis, die schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, im Gegenteil. Auch gebrauchte Objektive kann man im guten Fachhandel kaufen, hilfreich ist dabei ein zeitlich befristetes Rückgaberecht. Oder man kauft von zuverlässigen Quellen.

1-Knopf Bedienung, falls bei Automatik überhaupt nötig

Wichtig ist, dass die Kamera den Nutzer nicht überfordert: Wer das Automatik-Programm oder die Motiv-Automatiken liebt, kann sich in Ruhe der Komposition widmen, der Tüftler reizt die angebotenen Möglichkeiten so weit aus, dass er auch für kritische Situationen schnell geeignete Voreinstellungen parat hat, weil er damit vertraut ist! Beide Anwender können tolle Aufnahmen schießen, die sich sicher unterscheiden.

Wer zuhause mit Windows arbeitet, hat die Qual der Wahl für das Händy :-), der Mac Anwender wird aus guten Gründen ein iPhone vorziehen, weil viele Möglichkeiten sehr gut auf das Betriebssystem iOS abgestimmt sind.

Wer mit sehr guten fototechnischen Ergebnissen und schnellen Kameras liebäugelt, ist auf dem Markt der sog. Spiegellosen unterwegs, wegen der ungeheuren Vielfalt gibt es keine verlässliche Kaufempfehlung, der Unterschied zur Spiegelreflex (SLR) ist der elektronische gegenüber dem optischen Sucher, wenn man von der meist langsameren LiveView Aufnahme einer dSLR absieht. Es lohnt dabei exakt zu wissen, was man nicht benötigt, neue Bodies und vor allem neue Gläser sind im oberen Ausgabenbereich angesiedelt. Aber auch wertige Vollformat Objektive kosten oft mehr als die für Crop Sensoren, beide Sensorgrößen sind bei den Spiegellosen aber vertreten. Vor der Entscheidung lohnt es, einmal alle möglichen Wünsche hinsichtlich Body und Objektiv-en samt weiterem Zubehör hochzurechnen! Man muss sich immer vergegenwärtigen, dass nicht die teurere Kamera die eigenen Aufnahmen verbessert, der gewiefte Fotograf aber auch mit billigem Gerät bei gutem Licht ausdrucksstarke Bilder erhält! Das Foto entsteht im Kopf zwischen den Ohren, die Kamera ist nur der Kopierer, den man auch falsch bedienen kann 🙂

was raus muss wird ordentlich entsorgt 🙂

Fragen vor der Anschaffung:

  • reicht eine feste Brennweite oder will ich mehrere (Händy <-> Systemkamera mit Wechseloptiken)
  • brauche ich GPS, leichtes Gewicht, mobile Daten, Zeitlupe –raffer, Gesichtserkennung, LiveView, Video, Pano (-> Händy)
  • will ich den optischen Sucher, punktgenauen Autofokus, Nachführ-Autofokus, hohe ISO Bereiche, das größere Gehäuse, auch für externen Blitz (-> dSLR)
  • will ich Objektiv Fehler bereits bei der Aufnahme korrigieren (-> dSLR)
  • wie viel Gewicht will ich maximal mit mir herumtragen
  • muss es eine schnelle Kamera für Sport mit >5 Bildern/sec sein
  • muss es eine Vollformat Kamera sein (dSLR <-> Spiegellos)
  • kann ich mit dem elektronischen Sucher leben (-> Spiegellos)
  • muss es zwingend ein aktuelles Modell zum empfohlenen VK sein
  • Neukauf: wie gut ist der Garantie Service (???)
  • gebraucht resp. nach der Garantiezeit: Wer repariert zuverlässig 🙂

Fazit: Schnell gekauft ist nur dann richtig, wenn man genau weiß was! 

Kauf: kein X für ein U vormachen lassen

my10Cents:

Hinsitzen, nachdenken und vergleichen

Bei gutem Licht hat mein iPhone 6+ eine ebenso gute Farbwiedergabe wie die der EOS 6D, zudem eine fast perfekte Belichtung samt automatischem Weißabgleich und das alles ist zuvor sehr gut sichtbar. Alles in allem eine fantastische Kamera, aber es gibt immer Situationen, für die ich eine dSLR brauche: Meine 6D ist viel schneller und funktioniert viel besser im Dunkeln! Bei schwachem Licht reduziert das 6+ in der [Kamera] App die Farbsättigung, um das Rauschen zu verringern. Langzeit Belichtungen mit dem iPhone bei wenig Licht und niedrigen ISO Wert kann man auf dem Stativ mit der [Camera+] App erstellen, hier ist die 6D bei ISO 12.800 aus der Hand wegen Pixel- und Sensorgröße weit überlegen, zudem bietet sie relativ kurze Belichtungszeiten. 

Meine 6+ bietet >nur< ein KBÄ 29mm Objektiv, welches schlicht zum Turnschuh erzieht, dabei ist der Lerneffekt riesig. Sie verfügt sowohl im Standbild- als auch im Videomodus über eine effektive Stabilisierung. Fischauge, (Super-) Weitwinkel,Tele- oder Zoomobjektiv bedürfen der dSLR-Kamera, die mannigfach Vorsatzlinsen für das 6+ sind so billig wie trist! Die extrem kurze Brennweite von nur f4,15mm bringt trotz Offenblende F2,2 eine enorme Schärfentiefe, alles Ferne ist ebenso wie die geringe Tiefenschärfe der 6D vorbehalten. Das iPhone ist als Gehäuse eine Bauhaus Schlichtheit, die man mit ungeeignetem Case verunstalten kann.

Mein iPhone ist immer dabei, auch wenn ich die 6D benutze: Für die schnelle Nahaufnahme, das Panorama, den Blick aus der Bodennähe oder aus einem begehrten Winkel oder wenn das Foto auch mit den GPS Daten versendet werden soll. Das 6+ ist zudem als Fernsteuerung für die 6D einsetzbar. Beide können sich ergänzen aber nicht ersetzen.

Nach dem Ausflug in die Welt der Fotografie mit dem iPhone 6+, der ersten spiegellosen und fast komplett über den Touch Screen bedienbaren EOS M und der ISO starken Vollformat EOS 6D noch ein paar Gedanken in die Zukunft:

perfekt eingekauft und zusammengestellt, ready to

Was wird sich ändern?

* Die dSLR wird über kurz oder lang vom Markt der Spiegellosen überholt, weil ohne Spiegel zwar ohne optischen Sucher, aber auch weniger limitierende Mechanik und erweiternden LiveView bedeutet,
* dabei wird der elektronische Sucher immer besser ausgestattet
* und der Autofokus funktioniert über den gesamten Sensor, nicht nur mit wenigen Sensoren oder deren Bündelung in Gruppen bzw. sogar über einen zweiten Sensor,
* die nachgeführte Gesichts- oder Motiverkennung wird zur unabdingbaren Notwendigkeit,
* um in Verbindung mit dem hochpräzisen Autofokus auch Bewegtes sicher abzubilden
* und der elektronische, besser lautlose Verschluss wird wichtiger als der mechanische,
* wodurch sich die Bildfolge sich auf bis zu 20f/sec auch im Vollformat erhöht
* und die ISO Werte dank großem Sensor und schnellerem Prozessor samt adäquater Firmware neue Höhen erreichen.

und zum Schluß einen guten Café

Zukunft? Nein, SONY verkauft die A9 bereits für knapp unter 5k€ 😦  aber vielleicht wird es nur ein weiteres iPhone mit zwei KBÄ Festbrennweiten f27/54mm F1.8/2.4 🙂

(c) slowfoto.de