Slowfotos für die KW 37-40

Sommerpause schöpferisch

ob das klappt?
mitten auf den Grünstreifen
oh je
Donald feuert T.Janus

iPhone 6+ ooc

(c) slowfoto.de

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Zürich zu Fuß

200CHF = 185€

Ein Tagesausflug hat uns nach Zürich geführt, zu einem mehrstündigen Rundgang durch die innere Altstadt, den Stadtplan dazu hat jedes Hotel. Bewundernswert die Bausubstanz mit den Hinweisen auf das Baujahr (z.T. 1.200) und die Veränderungen, die vielen kleinen Geschäfte und Lokalitäten, die Unzahl von Juwelieren und Kettenläden, die ihr Preisniveau exakt der Umgebung angepasst haben, hier nur ein paar Beispiele:

Bratwurst aus der Hand 6-12 CHF

Hauptgerichte mit Fleisch ca. 50 CHF

Kaffee ca. 6 CHF die Tasse

Panini belegt ca. 10 CHF

Pasta (Vorspeise) ca. 20 CHF

Parkhaus CHF 1.10 pro 1/4 Stunde

Autobahn Vignette 2017 CHF 40 vom 1.Dez. 2016 bis 31. Jan. 2018

Schwerverkehrsabgabe über 3,5t 10 Tage frei wählbar, gültig 365 Tage CHF 32,50

Nach Abschluss der Lehre beginnt z.B. ein Elektriker mit CHF 7.000 pro Monat. Wir haben steigende Zahlen an Besuchern und Touristen aus der Schweiz nicht nur am bayerischen Bodensee, sondern auch in den großen Märkten.

Schöne Ausblicke auf den See bei Rohrschach vom Autobahn Parkplatz aus,
von einer der Limat Brücken,
auf eine der Limat Brücken,
von oben, irgendwo hatte Udo Jürgens dort eine Wohnung im Dachgeschoss!
Kaffee rösten am offenen Fenster – mehrfache Sichtkontrolle
mit Notebook Unterstützung
und fertig ist die Röstung!
Unzählige alte und i.d.R. sehr gut erhaltene Bausubstanzen

Einige Stunden waren wir auf dem empfohlenen Stadtrundgang (in jedem Hotel erhältlich) unterwegs, auch in der Bahnhofstrasse, der wohl teuersten Meile in €uropa, mit vielen best bewachten Juwelier- und Uhrenläden und allem was Rang und Namen hat und sich die Mieten leisten kann, selbst Lebensmittelketten finden sich mit einem Preisniveau, das die Vielzahl Schweizer Besucher im benachbarten Bodensee Gebiet erklärt. Dennoch ist der Besuch wie fast überall in der Schweiz empfehlenswert, weil ibs. keine Zerstörungen durch Weltkriege mit harmonielosem Wiederaufbau Spuren hinterlassen haben. 

iPhone 6+ ooc

(c) slowfoto.de

Slowfoto der KW 35 2017

Allgäu

Blick vom Nebelhorn nach Süden auf den kleinen Alpsee

Oberstdorf ist touristisch und wenn wir hinfahren, gehören wir dazu 🙂 In den Bergen ist man hingegen eher einsam, vor allem abseits der bekannten Routen. Hier hat mich das vorhandene Licht fasziniert…

Die originale JPG Datei hat ca. 3,5MB – es ist schon bemerkenswert, welche Reserven in der nachträglichen Bearbeitung dieser Aufnahmen stecken, früher war das nur mit RAW möglich. Bei der Belichtung sollte man auf die hellen Partien achten und in der Nachbearbeitungen die dunklen zart aufhellen. Überbelichtete (=ausgefressene ) Himmel lassen sich nicht mehr korrigieren, unterbelichtete (=abgesoffene) Partien neigen zudem zum Rauschen, wenn sie zu stark aufgehellt werden. 

iPhone 6+ Pano Snapseed

(c) slowfoto.de

Slowfoto der KW 31 2017

Aktion für Nächste

Aktion nicht nur für Menschen auf der Platte, gesehen in Heidelberg im Park vor dem Bahnhof

Angeblich sollen die beiden jungen Royals beim ihrem Besuch in der Stadt mit der ältesten deutschen Universität hier auch eine Spende geleistet haben, was wir auf Grund unseres vorausgegangenem Aufenthaltes nicht überprüfen konnten 🙂

(c) slowfoto.de

FAQs: Google Snapseed

Bildbearbeitung auf dem Handy, ist das sinnvoll?

Manche Aufnahmen, vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen, gelingen nicht so, dass ich wirklich zufrieden bin: Löschen oder behalten? Für spätere Bildbearbeitung in der gewohnten Umgebung und mit ebensolchen Schritten ist keine Gelegenheit, zudem wird ein schneller Versand erwogen, also habe ich versucht, die Aufnahme auf dem iPhone 6+ zu bearbeiten: Siehe da, Google hat Snapseed intensiv umgebaut, es ist übersichtlich, welche Tools in der App angeboten werden, die Bearbeitung erfolgt per horizontalem Schieberegler über der Aufnahme, alles lässt sich recht präzise einstellen und der Bildschirm vom 6+ lässt höchstens noch den Wunsch nach dem größerem vom iPad zu 🙂 Um es klar zu sagen, für mich bleibt meine bevorzugte Art der Bildbearbeitung immer noch die am Schreibtisch mit 27„und geregelten Lichtverhältnissen, also leicht abgedunkelt. In ein paar Jahren gibt es vielleicht noch den Schritt hin zu einem Retina Display (you can`t always get what you want)…

vorher -> ENTF?
nachher 🙂

iPhone6+ ooc und mit Snapseed bearbeitet

© slowfoto.de

Slowfoto der KW 28 2017

Der Reiz vom Oberallgäu und Ostallgäu

…kuhk nett so

Wir leben im Westallgäu: Das Ober- und Ostallgäu ist als Reiseziel nicht nur bei den Schwaben beliebt, ein Katzensprung für uns bis zum fünftgrößten bayerischen Forgensee mit dem Tegelberg und dem Naturpark Nagelfluh Kette von Immenstadts Buratkopf (1772m) über das Hochgrat (1833m) bis zum Hochhädrich (1565m), einem Kleinod an beschaulichen Landschaften, von der Eiszeit geformt, mit reizvollen Städte, vielen Einkehrmöglichkeiten mit frischen und regionalen Produkten, tollen Bergwanderwegen, schönen Seen, dieses Angebot macht bei gutem Wetter den Aufenthalt zum Genuss! 

iPhone6+ ooc

(c) slowfoto.de

FAQS: (NIK) Snapseed – wo bekomme ich es noch?

Das fragt mich aktuell ein fotografischer und seit Urzeiten persönlicher Freund, der auch keine Stunden vor dem PC sitzen, aber die eine oder andere Unzulänglichkeit einer Bilddatei verbessern möchte!

mit NIK Snapseed Korrektur in ca. 30sec, Workflow siehe unten
JPG out of cam datenreduziert: Immenstadt Stadtschloss von 1550, Historant, Marktplatz

Seit NIK den Vertrieb der Suite eingestellt hat, gibt es bei Softonic noch einen kostenlosen Snapseed Download für win und IOS, mit der Einschränkung gegenüber der Urversion, RAW Dateien werden nicht mehr akzeptiert. Der alte Funktionsumfang scheint aber gesichert, hier nur kurz skizziert: Das Wesentliche bei NIK war die U-Point Technologie, die rudimentär in Snapseed enthalten ist, für eminent wichtig unter den Features halte ich Ambience (Lichtverschiebung) – Shadows (Schatten aufhellen) – Structure (Strukturen betonen) – Warmth (Bildwärme + -)  und natürlich Crop & Straighten für alles was schebb oder überflüssig ist. Aus meiner Anleitung 3 vom VHS Kurs hier der entsprechende Tipp für alles, was meine schnelle Arbeit am Rechner betrifft. Von meinem Vater (Fotojournalist) habe ich noch die Dunkelkammer kennen gelernt, heute ist das mit der Datei viel einfacher:

Frage: Wieviel Bildbearbeitung nutzt Du und wie archivierst Du Deine fotografischen Aufnahmen? 

Will ich fotografieren oder vor dem Bildschirm sitzen? Ich will beides im vernünftigen Verhältnis. Von Ausnahmen abgesehen nutze ich die JPG Engine der Kamera mit speziellen Bildstil und freue mich, wenn es keiner oder nur weniger Nachbearbeitung bedarf. Allerdings sind auch meine Aufnahmen oft nicht perfekt, was an der Kamera, dem Licht oder Motiv, den Umständen oder mir lag 🙂

Zum notwendigen Equipment ist vieles schon gesagt, ebenso zum Kopfkino vor der Aufnahme. Hier mein Weg, nachdem die Aufnahmen auf dem Rechner gelandet sind. 

5 Punkte nach dem Klick:

  • Geometrische Korrekturen bezüglich waagrecht resp. senkrecht und danach
  • Objektiv- und Standortfehler eliminieren oder umgekehrte Reihenfolge
  • Abschneiden oder/und Format (1:1 3:2 4:3 16:9 frei) ändern
  • Helligkeiten verfolgen und ggf. ändern (Ambience), Schatten aufhellen (Shadows)
  • Bildfehler (Dreck) entfernen, Strukturen verbessern (Structure + Sharpening) und speichern

Wenn ich keine für mich befriedigende Korrekturen erstellen kann, lösche ich auf die Aufnahme lieber gleich, als über Gebühr Zeit für die Bildbearbeitung zu verbringen.

A&O ist das Sehen von Motiven und mit welcher möglichst geringen Nacharbeit oder Umsetzung die vorhandene Aufnahme noch interessanter wird.

Wesentlich für mich ist der Faktor Zeit und das kritische Betrachten. Wer sich vor dem Auslösen keine Zeit für die interessante Bildkomposition nimmt, produziert letztlich zu viel Ausschuss.

Geometrische Patzer gehören zu den häufigen Fehlern beim Fotografieren, viele Kameras erlauben, ein Gitternetz einzublenden oder die entsprechende Mattscheibe in der SLR auszutauschen. Notfalls hilft der Bildrand oben und seitlich zum horizontalen und vertikalen Ausgleich. Eigene Standorte mit Einbußen können auf dem Rechner korrigiert werden, zu stark auseinander oder zusammen fallende Linien ebenfalls (DxO View Point). Zuvor eignet sich die präzise Nachentwicklung (JPG oder RAW) ebenfalls auf dem Rechner.

Bildfehler, die vom verwendeten Objektiv verursacht werden, können ebenfalls oft direkt in der Kamera oder besser, weil auch für viele Fremdgläser möglich, auf den Rechner nachentwickelt werden. Dafür muss man dann Geduld aufbringen, erhält danach ein sehr gut aufbereitetes Bild. DxO 11 ist ein probates Tool, das mittlerweile auch Elemente von DxO View Point enthält und als Testversion erhältlich ist.

Aufnahmen erstelle ich immer im größten Format 2:3 der Kamera oder 3:4 vom Händy, denn abschneiden ist immer noch möglich. Zudem ist die höchste Bildgröße mit geringster Kompression sinnvoll, denn diese kann man auch mit geeigneten Programmen (TOP für windows – Fast Resize für IOS) blitzschnell für das Versenden (z.B. 250KB bei 1.000×1.500) wandeln.

Nicht immer gibt es top vorhandenes Licht (=> AL), auch der Sensor macht nicht jeden Kompromiss mit. Zudem hat sich in dieser Richtung nicht wirklich viel getan, was die Entwicklung betrifft. Wenn möglich, hilft eine präzise Bildkomposition, den möglichen Kontrastumfang einzuhalten, ansonsten belichte ich zur Rettung der Spitzlichter lieber etwas knapper (-1/2LW) und arbeite die Schatten nach, was dort allerdings das Rauschen verstärken kann. Der Ambience Regler (NIK Snapseed) ist bei der Verschiebung der harten Kontrastverhältnisse oft ein Segen, die Aufhellung mit dem um -2LW reduzierten Blitz manchmal auch, vor allem, wenn dieser nicht auf der Kamera platziert ist. Dabei darf die Belichtungszeit nicht vom Blitz synchronisiert werden, sondern dem AL entsprechen!

Sensoren verschmutzen beim Objektivwechsel, weshalb das offene Bajonett immer nach unten zeigen sollte. Was die automatische Sensorreinigung nicht schafft, kann der vorsichtige Anwender selbst oder vom Fachmann entfernen lassen. Auch die Bildbearbeitung stempelt die Sensorflecken weg. Strukturen lassen sich durch zarte Anhebung verbessern (Snapseed), Nachschärfen ist für den Druck (Print) sinnvoll. Ebenso schwierig sind Farbtemperaturen zu beeinflussen, ganz schnell wird es dabei kitschig! Immer gilt, weniger ist hier oft mehr und deshalb vergleicht man mit dem Original ob die Änderungen noch im Rahmen liegen. Zum Glück gibt es noch die ENTF Taste 🙂

Die o.a. iPhone6+ Panorama Aufnahme erzeugt eine bis ca. 10MB Datei, die selbst bei suboptimalem Licht noch ein wenig Futter in den dunklen Bildpartien hat. Selbstverständlich leisten sehr gute Crop oder VF Sensoren mehr…

© slowfoto.de

Eine Diskriminierung ist zu Ende

Ein kleiner Schritt

…mit vier Flügeln fliegt man besser 🙂

Die Diskussion besteht seit weit über 30 Jahren: Darf ein Insekt vier Flügel haben oder reichen zwei? Vor kurzem wurde der einschlägige Paragraph, dass 4 Flügel strafbar sind, endlich abgeschafft. Direkt vor der Sommerpause und innerhalb zweier Tage schaffte es der Klub, auf eine m.E. gezielte Bemerkung von Mutti im Politmagazin Brühschitt, per gewissenhafter Abstimmung auch vier Flügel zuzulassen, weil die Natur natürlich ist und kein anderes Insekt daran Schaden nimmt, und das seit der Schöpfung. Mutti ist zwar immer noch die mit der roten Karte, aber das Gewissen der Anderen war so wie das aller Insekten. Manchmal sind Diskussionen endlos und Entscheidungen sinnvoller, basta: Ruhe ist!  

iPhone6+ so nah wie möglich

(c) slowfoto.de