Mecklenburg Vorpommern mit dem Wohnmobil, dem Fahrrad und zu Fuß

Eine WoMo Tour im September 2020 über die Oberpfalz nach MeckPomm

Camping Plätze (CP) in der Reihenfolge der Nutzung

www.freizeithugl.de 95666 Mitterteich Nordoberpfalz, Außenschwimmbad, super Sanitär, SAT TV, Wlan, Restaurant bei der Heimfahrt besucht, schöne Wanderwege, auch für spätere Radtouren geeignetwww.familienpark-see.de 01968 Senftenberg -er See, Familienbad, Kieferwald, kein TV, Wlan, super Fahrradwege, super Restaurant  >Drogerie< in Senftenberg

www.haveltourist.de 17237 Userin Havelberge Woblitzsee, super Sanitär, tolle Terrassen, Wlan, nur teils SAT TV, klasse Fahrradwege, tolle Fischereihütten unterwegs

www.campingtour-mv.de 17192 Waren Kamerun Müritz, super Sanitär, SAT TV, super Fahrradwege, klasse Fisch Kauf Haus und REWE in der Nähe

www.campingplatzbadstuer.de 17209 Bad Stuer Plauer See, hypersuper Sanitär weil Duschen mit WC, SAT TV, nette KneippBar mit Wlan, super Fahrradwege und Wandern, super Restaurant in Plau an der Metow

www.campinginsel-havelberg.de  39539 Havelberg, zentrale Lage zur Altstadt, freie Platzwahl, SAT TV, Sanitär ordentlich, Hühner auch auf dem Platz, 850J alter ev. Dom

Mecklenburg Vorpommern (MeckPomm) ist Spitze:

2019 zum 4. Mal beliebtetes Reiseziel vor Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen, hat 2.000 km Küste, 1.000 Seen und 8 Sternelokale, Links dazu:

nur 69 Einwohner/qkm www.natur-mv.de

Radwandern www.auf-nach-mv.de/radwandern

Plattdeutsch www.de.wikivoyage.org/wiki/Mecklenburg-Vorpommern

die meisten Herrenhäuser und Schlösser in Deutschland www.gutshaeuser.de/de/urlaub_im_schloss_gutshausUnsere Tour im Einzelnen

SA 05.09. 400km erst die A96 ab Wangen, Memmingen und dann nach Nürnberg auf einer tollen Landstraße um den Truppenübungsplatz Grafenwöhr nach Oberfranken resp. Mitterteich auf den www.freizeithugl.de – einem großen Platz mit 30 Stellplätzen und 80 Parzellen, einem Restaurant für bis zu 170 Hochzeitsgästen und langer Sommerodelbahn, eine Anlage mit schöner Aussicht und einer Kapelle, von den Eltern und Begründern des Platzes 2006 errichtet.

SO 06.09 Wir wandern die 10km Hirschentanz – Steinbruch – Runde im Uhrzeigersinn und finden sonnenverwöhnte Nadelwälder mit unzähligen Ameisenhäufen, auch nah aneinander und deren Bewohner im emsigen Verkehr auf den steinigen Waldwegen, dann den aktiven Steinbruch im ehemaligen Vulkankegel und auf dem Rückweg Laubholzwälder, Blau- und Preiselbeeren mit Heideflecken und einen Teich.

MO 07.09. Weiter über die BAB bis Abfahrt A13 Ruhland, dann noch eine 40km Runde durch die Gegend mit ihren schönen Alleen samt altem Baumbestand. Ankunft nach Mittag, wir haben einen halbrunden großen Platz in Süd-West Ausrichtung mit direktem Abgang zum riesigen Badesandstrand, aber weder Wlan noch SAT TV. Erster Rundgang: es ist schon schön hier, vor allem für Kids, keine Hunde, und alles etwas in die Jahre gekommen, das DDR Vermächtnis zeigt sich im Hauptgebäude mit Stallarchitektur, See* Restaurant mit eingeschränktem Angebot, einem schon länger geschlossenem Imbiss, der neue Italiener hat zwar regionale Fassbiere aber heute Ruhetag. Große z.T. sehr alte Dauercamper Areale schließen sich an, zur Strasse dann gemauerte neue Ferienhäuser mit z.T. dicken Autos davor, man zeigt was man hat.

DI 08.09. Zu Fuß nach Senftenberg SFB, alle Orts- und Hinweisschilder auch auf Tschechisch, die Stadt hat jetzt Kur Status: wir essen sehr gut im www.drogerie-restaurant.de samt Gespräch mit der regionalen Weinkönigin Maya Mai (danke für das offizielle Pressefoto) über Reize und Ziele der Gegend, SFB ist sehr schön auch was die riesigen Neuanlagen wie den Hafenbereich betrifft, die historisch mächtige gemauerte Peter&Paul Kirche, der klasse Radrundweg am Ufer mit vielen getrenntem Abfalltonnen und WCs, man hat vorgesorgt und das ist gut so.

MI 09. Fahrt mit dem eBikes bis Großkoschen, dann über eine kleine Eichenallee zum vielfältig auch mit Schwimmhäusern genutzten Geierswalder See und teilweise mystischen Heidelandschaften plus einem Gespräch mit dem Herrn vom Sicherheitsdienst zum Partwitzer See mit riesigen Sandufern und jeweils in den Kanälen gewaltigen Schleusenanlagen zum Ausgleich der Wasserspiegel, mittags Fisch auf der Terrasse der www.grubenlampe-geierswalde.de und zurück auf den angeblich beliebtesten Platz von 10 Bewerbern bestimmter Anbieter, der CP Forggensee ist auch dabei, wir fühlen uns wohl im warmen Freien, ein Genuss ohne Markise und Zeltumbau, einfach nur frische Luft, mit Besuch vom Igel, nachmittags war es das Eichhörnchen…

Do 10.09. wieder mit den Bikes zum 31m hohen Aussichtsturm für Panoramen und weiter im um den See, wir finden den CP im sorbischen OT Niemtsch schön gelegen, auch mit Badestrand und Senftenberg ist zu Fuß erreichbar.

FR 11.09. um 4Uhr nachts macht das vom Aussichtsturm gut zu sehende Zementwerk Lärm, irgendein Gebläse läuft auf Touren, im Grunde eine Ruhestörung. Wir fahren heute 300km nach Userin. Stau am Berliner Ring im Osten, tolle Alleen nach Norden, Ankunft nach langer Anfahrt auf einspurigem Feldweg, ein Platz >on the hill< aber mit Bäumen, also kein TV dafür bisher bestes Wlan. Dann der Rundweg über die große Anlage, wir laufen weiter bis zum kleinen Yachthafen, sitzen dann draußen vor dem WoMo.

SA 12.09. Mit den Ponys – so hat RIESE&MÜLLER unsere 20 Zoll Räder genannt, heute Tinker – fahren wir 30km um den Woblitzsee auf herrlich kleinen Wegen, nach Wesenberg und später durch viel Wald und auch Tiefsand zum Schieben, zurück über den Ort Userin Mühle mit für uns zu viel besuchten schön gelegenem Restaurant am See und dann zum Platz zurück.

SO 13.09. Wieder mit den Bikes durch gesunde Mischwälder mit nur wenigen toten Fichten nach Neustrelitz am Zierker See, Hafen und Marktplatz sind aufwendig renoviert, der Seerundweg verläuft dann mehr im Landesinneren, Richtung Gut Prälank fahren wir nach Groß Quassow und weiter über Userin zurück, bisher 150 herrliche MeckPomm km, die Ponys laufen gut und sicher, ibs. auch über anspruchsvolle natürliche Holperstrecken!

MO 14.09. Mit den Bikes nochmals die Strecke wie Samstag, vom Woblitzsee über Wesenberg zur Hausbrücke Ahrensberg zur www.fischerei-wesenberg.de mit Frühstück dort am Übergang Finowsee zum Drewensee. Zurück werden die Bikes eingepackt, 56km nach Waren warten moin, das Klima ist echt sommerlich und damit einfach nur klasse 🙂

DI 15.09. Eine Umleitung nach Waren ist 2x falsch gepfeilt, aus 56 werden so über 80km, aber dank der Nachfrage in Fernfahrerlokal finden wir den richtigen Weg zum Platz auf der schattenlosen Bratpfanne vom CP Kamerun: der bietet bühnenreife Performance aller gehenden und fahrenden Gäste, ein Quad ist dank der brottrockenen Sandwege am staubigsten, Sanitär ist komplett neu, die Putzfrauen können uns leid tun bei dem Staub! Wir laufen durch Wald, über Holzstege und durch das Volksbad resp. Villenviertel in die Altstadt von Waren mit dem Fußgängerbereich: Entweder haben wir Waren in falscher Erinnerung oder ist die Stadt eine Touristenhochburg geworden? Das Hotel Kleines Meer hat Ruhetag, die Tapas Kneipe will 2-3 Tage zuvor eine Anmeldung, wir kaufen beim Bäcker ein und laufen wieder zurück, ein 10km Ausflug war es dann doch, mit Abendessen wieder hinter dem WoMo wegen der Abendsonne mit tollem Sonnenuntergang, es ist echt warm draußen 🙂

MI 16.09. Wir fahren mit den Bikes am See entlang, zur Klinik in Klink und zum Schloß (Hotel), reservieren für Mittag 13:30 geht nicht weil um 14Uhr die Küche schließt, aber um 12:30 noch keine Gäste da sind. Also weiter nach Sietow Dorf mit der schlichten Seefahrerkirche und geschlossenen Gaststätten, weiter nach Sietow zum traditionellen >Tau`n Kornpunkt< mit gutem Mittagstisch, wir hatten frischen Rotbarsch (10). Zurück zum www.fischkaufhaus.de für Müritz-Zander in bester Qualität! Nach Sonnenuntergang wird es stramm kalt, die Laika ist einen noch warm von Tag.

DO 17.09. Nach dem Einkauf per Rad weiter nach Waren auf die östliche Seite, das Hotel von vor vielen Jahren haben wir nicht wiedergefunden, es ist sehr viel neu gebaut worden. Wir fahren den Weg im Naturschutzgebiet, damals mit gemieteten Tiefeinsteigern gestrampelt, heute mit den eBikes geht es auch noch weiter in der Runde mit Sand und vielen Wurzeln und über Waren zurück. Weil früh kalt draußen, bleiben wir gerne in unserem WoMo…

FR 18.09. Zum nahen Fisch Kauf Haus wegen Zander und mehr, danach zum Müritzfischer in Eldenburg, es gab fein geräucherten Saibling und Lübzer in dieser schönen Hafenkneipe, das Bisent Gehege kennen wir schon und ohne Fütterung sieht man nicht viel. Die Camping Wochenendgäste kommen in wahren Kolonnen an, man sitzt in großen Gruppen vor den Fahrzeugen.

SA 19.09. Mit den Rädern zum benachbarten Bauernmarkt, der sich als best- und dichtbesuchtes Esslokal herausstellt, deshalb zum Schloss Klink und über den Waldweg ohne Strasse zurück. Bikes einpacken, moin es geht weiter!

SO 20.09. 7Uhr Sonnenaufgang und die Heizung einmal anstellen, wir fahren nach Bad Stuer an den Plauer See. Wlan funzt wie gestern nicht, man kann nur auf den nächsten CP hoffen. Vor 7Uhr werkeln die Nachbarn recht laut, ab 7 läuft deren Motor im Stand und erst 15min später fährt man los, Rücksicht ist was anderes! Im Bad ist die Hölle los, bedingt durch die frühe Nässe im Gras eine unendliche Sauerei mit Erde und Sand, die Putzfrauen können einem leid tun. Um 9Uhr wärmt die Sonne richtig. 9:30 Abfahrt, wir kaufen zum letzten Mal Zander im Fisch Kauf Haus, aus den vorgesehenen 33km wurden wegen der Umleitungen wieder einige mehr, traumhaft kleine Landstrassen mit vielen Ausweichbuchten oder Sandstreifen, es geht langsam aber gut. Schließlich kommen wir über das wieder bestbesuchte Ausflugsziel Bären Mühle zum Bad Stuer CP unter Führung einer toughen Chefin, der Ehemann kocht und gönnt uns keinen Pfeffer, der würde seinen Flammkuchen >versauen< (O-Ton), die SB Kur-Bar vor der Rezeption ist nett gebaut und hat WiFi. Am Nachmittag laufen wir zur Badebucht (s.o. fast alles verboten) und durch das kalte Eisvogeltal zum www.bärenwald-müritz.de mit über 15 Tieren in Hege und Pflege, die sich von den Besuchern weniger beeindrucken lassen und faulen oder fressen… die Anlage ist einmalig und schön weil großzügig, ein Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN. Rückweg zur Kur-Bar mit Handys, MacBook und iPad zum Login wegen der Mails. Abendessen mit Zander vor dem Womo, die Sonne ist wegen der hohen Bäume schon früh weg und es wird spürbar kälter, wir gehen rein, vorher in die einzigartigen Dusche, WC und Waschbecken in einem Raum, die beste Sanitäreinheit bisher und toll gelöst!

MO 21.09. Heute räumen wir das Womo auf, die Sonnenmarkise wird von Vogel- & Dreck gereinigt wie die Frontscheibe auch, die Radfahrt ist nach zwei Spaziergängen zum Badestrand und nachmittags durchs Bad Dorf Stuer auf morgen verschoben, wenn das Klima mitmacht.

DI 22.09. Wir verlängern um einen Tag und radeln dann die 10km nach Plau am See: zur Hälfte anspruchsvolle Waldwege, die andere Kies am Uferweg, in Plau ist die Hebebrücke in Reparatur, die >Hühnerleiter< 500m weiter tut es auch, eine renovierungsbedürftige Holzkonstruktion, wir finden im Hafen ein Fischlokal www.an-der-metow.de mit Zander an Nudeln und dem bisher besten Sauerfleisch mit Bratkartoffeln und Salat, eine super Küche und gute Portionen mit langem Anhalt. Wir putzen die Ponys und bringen sie in die Garage.

MI 23.09. Rund 60km fahren wir zur www.campinginsel-havelberg.de über Umleitungen (erhöhen die Ortskenntnis) was sonst und damit tollen Landstrassen, stehen frei auf dem Platz und haben Besuch von 2 Hühnern :-), laufen über die Fußgängerbrücke in die Innenstadt, d.h. hier von einer Insel auf die nächste, deren mächtiger www.havelberg-dom.de über alles herrscht, mit Schießscharten im Eingangsbereich und einem eindruckvollen und aktuell leider vertrocknetem Dekanatsgarten. Gegenüber residiert ein Italiener, wir ziehen das Gasthaus >Zur Domtreppe< mit Terrasse und Havelblick für Brat+Hering+Kartoffeln vor, es war sehr lecker und reel (Weizen €3 Fisch €9) und leider der letzte warme Abend draußen.

DO 24.09. Wegen beginnendem ergiebigen Regen beschließen wir, heute 400km zu unserem diesjährig ersten CP Freizeithugl und morgen 400km nach Wasserburg zu fahren und bezahlen, wir tanken voll für 96,9Cent/l und landen um 17Uhr in Großbüchelberg, essen Karpfen im Bierteig mit Bratkartoffeln und pünktlich zum Einschlafen kommt der große Regen bis am Folgetag um

FR 25.09. 7Uhr bleibt es grau in grau, also war gestern die Entscheidung zur Heimfahrt, am Nachmittag bei Sonne, völlig richtig, Camping ist für uns das Leben im Gras und am liebsten bei warmen Temperaturen! Damit haben sich die 3 Wochen mehr als gelohnt, es gab viel Neues, MeckPomm und der Osten sind landschaftlich wie kulturell wertig und wir kommen sicher wieder – mein Dank an Elke und Steffen aus Döbeln für die guten CP Adressen 🙂

Fazit

3 statt 4 Wochen Osten über Oberfranken, klasse Wetter, viel Gegend erlaufen, 300km geradelt und genossen, 400 Fotos mit dem iPhone erstellt, 3x nicht nur die Bettwäsche gewaschen. Der Laika-Fiat läuft 2300km mit 230l Diesel. Zu groß der Preisunterschied 0,5 Bier für €5,90 im Fischlokal an der Metow in Plau und €2,90 in der Oberpfalz im Landgasthaus, €25pd hier für den Platz und in Senftenberg €50, der Osten hat aufgeholt bis überholt, wir haben für die CPs €32 pd ausgegeben und finden den Osten mittlerweile oft teurer, Franken hat ein deutlich günstigeres Preisniveau! Unabhängig davon ist MeckPomm weil dünnbesiedelt, an Seen reich und kulturell hochinteressant. Ein Eindruck bleibt, die Investitionen betreffend: Dächer neu, Straßen in den Städten gepflastert, neue Bundes- wie Landstraßen mit Fahrradwegen und dazu viele alte Alleen mit tollem Baumbestand! Schon bemerkenswert die beispielhafte Disziplin, in öffentlichen Bereichen eine MNS-Maske zu tragen. Und die Uhren im Osten ticken anders, eher leiser, die Ähnlichkeit mit der westlichen Küstenregion ist spürbar, auch sprachlich. Das Leben ist unaufgeregter aber keineswegs sprachloser, im Gegenteil, vieles beruht erstmal auf Vertrauen.

Die Hilfsbereitschaft ist, wie schon direkt nach der Grenzöffnung (Inga Bause zum 09.11.1989: Käfighaltung und Freilandhaltung – ich war schon in meinem 5. Lebensjahr im Osten, wir beide 1978 und nach dem Mauerfall unzählige Male und immer wieder gerne) oft erlebt, die gleiche geblieben, wenn wir z.B. mit der Karte in der Hand irgendwo auf der Strasse standen:

Kann ich helfen?

alle Aufnahmen iPhone 11 Pro Max ooc außer (c) Senftenberger Weinkönigin 

(c) slowfoto.de

An Flüssen und Seen mit dem Reisemobil in Deutschland

Kocher Neckar Weser Oberuckersee Finowkanal Üdersee Dahme Spree Edersee Freyersee im Mai 2019

unsere italienische Laika (russisch für Strassenhündin) auf dem CP in Polle an der Weser

CAVE Ein umfangreicher Bericht, weil wir wieder viel erlebt und gesehen haben: Deutschland ist bei gutem Wetter sehr schön, das erfuhren wir auch von amerikanischen und australischen Touristen, die z.B. mit Bike und Zelt 2 Wochen unterwegs sind und die über 1.000km lange Rhein abwärts Route bevorzugen.

3 Wochen touren wir durch Deutschland an Flüssen, Kanälen und Seen, über 2.500km mit dem Reisemobil, auf sechs Campingplätzen (CP) und einem Stellplatz (SP) plus einer besonderen Ferienwohnung, bei +2 draußen und bis zu +42Grad drinnen u.v.a.m. erlebt…

summer not only in the city

Besuchte Städte sind Binau am Neckar (Altstadt), Homberg an der Efze (Altstadt), Polle an der Weser (Burg), Bodenwerder (Innenstadt, Münchhausen) an der Weser, Heber, Schneeverdingen (Markt) und Tuetsberg in der Lüneburger Heide, Fergitz am Oberuckersee (Wandern), Finowfurt am Üdersee, Eberswalde am Finowkanal (Altstadt, O-Bus fahren), Koepenick (Berlin ehemaliges Gaswerk, Alt Koepenick, Schloß, Hafen) an Dahme und Spree, Frankenberg (Walkenmühle), Herzhausen am Edersee, Korbach (Altstadt) und zuletzt Waghäusel mit der Eremitage (Konzert) und Philippsburg am Freyersee (Altstadt).

Teilintegriertes Reisemobil

Reisen statt Rasen: 40.000km – ca.10l/100km – 2.000U/min = 90km/h (GPS)

FIAT Ducato 250 2,3l 4-Zylinder 360Nm ab 1,600 U/min 150PS EURO 5 6G-Automatik 
LAIKA Ecovip 309 EZ 2014 6,99m – 2 Längsbetten – große Heckgarage – 2,99t leer
GOLDSCHMITT Fahrwerk – VA Route Comfort Federbeine – HA Luftfederung zusätzlich – LM 6×16 mit 225/65/16 GSM8 – Auflastung 3,5 > 3,85t – auch original 6×15 mit 215/70/15, die HA mit zusätzlicher Spurverbreiterung um 2x30mm, wodurch sich bei gutem Belag ein sehr komfortables Reisen ergibt, Polterstrecken haben ihren Schrecken hinsichtlich der Belastung vom Aufbau und Lenkung verloren, langsamere Tempi vorausgesetzt. Der kurze Radstand bietet hohe Agilität bei kleinerem Wendekreis, ein langer Radstand verträgt höhere Reisetempi (Kastenwagen) ibs. auf der Autobahn, hat aber keine Garage.

1 Klapp-Tisch 2 Bikes 3 Stühle u.v.a.m. in der hinteren Garage mit max. 220kg Nutzlast

Tipps Grundsätzlich muss man sich vor dem Kauf entscheiden, ob das (einzige und täglich genutzte) Reisemobil länger als 5m (Parkplatzlänge) überschreiten soll, es gibt toll ausgebaute VW-Busse&Co, sollen (2) Fahrräder mit, ist ein Träger auf der Anhänger Kupplung oder gleich am Heck montiert nötig (min. +30cm), für CUV (Caravaning Utility Vehicles) gilt das ebenso, außer man nutzt Klappbetten mit Bike Transport während der Fahrt im CUV. Querbetten verkürzen die WoMo Länge um knapp 50cm, bei Längsbetten sind um 6,5m bis über 8m üblich. CUV sind ca. 2,10cm breit, WoMos ca. 230cm. Über 3,5t gilt 80/100km/h (Strasse/BAB), über 7,5t generell 80km/h. Für Mobilität lieber so klein/kurz wie sinnvoll, für Komfort auch mehr. Ein WoMo rechnet sich erst ab 4 Monaten Nutzung p.a. (Wartung, Wertverlust, Wintergarage), es gibt Mobilhomes ibs. auf Plätzen im Süden, dann reicht der PKW für die Reise, wir haben diese Kombination vor dem WoMo Kauf reichlich genutzt, in Abwechslung mit Hotels in Städten auf den Strecken.  

Vorteile Das eigene Reisemobil bietet vor allem mehr an Unabhängigkeit, Vertrautheit, Freizeit und Arbeit :-), u.E. sinnvolles Zubehör: anstelle Autoradio ein mobiles DAB-UKW Radio (TechniSat) resp. ALDEN SAT-TV mit Dachantenne und 12V Glotze, jeweils plus mobiler aktiven Soundbox (Edifier) – Nespresso (schnell!) plus 5l Trinkwasser – viel Mineralwasser – 20Zoll E-Bikes mit Klapplenker – mobiles Navi mit CP-Karten – Händy mit [Komoot] als Navi (am Bike-Lenker im Flugmodus -> lange Laufzeit) – 10.000mA PowerBank für alle Fälle – Camping Gaz R907 2,75l Flasche mit Brenner Aufsatz (draußen braten und kochen) samt Windschutz – Schutzhülle für Front+Seitenscheiben außen – Stabi-Bänder für Markise, um nur mal das für uns unverzichtbare Zubehör aufzuzählen, es gibt ja noch viel mehr! 

Zur Reise

Tag1 ca. 300km A96 Memmingen bis A7 Ulm, dann B19 ins Kochertal bis Schwäbisch Hall, viele Fabriken, tolle Natur, weiter über Neckarsulm (Audi) und Gundelsheim nach Binau www.fortuna-camping.de (Regen) und zum frühen Abendessen zum Griechen >Restaurant Sonneneck< und abschließend einen kleinen Tripp durch die Gemeinde.

gegrillte Sardinen mit Zaziki

Tag2 ca. 260km bei 8/11 (out/in) diesen Temperaturen ist das für uns noch kein Camping! Wir fahren Neckar abwärts und ab Eberbach durch den Odenwald B45 und über die A66 nach Fulda und die A7 bis Remsfeld und Homberg, frühstücken im Cafe Lippold und fahren weiter zurück auf die A7 bis Hannoversch Münden und auf der B80 die Weser entlang bis zum schon älteren www.weser-camping.de in Polle (bekannt durch TV),

Chef Thomas (Platz) & Chefin Folli (Restaurant)

essen dort im Restaurant Weserterrasse klasse frischen Zander mit Bratkartoffeln und Salat vom Buffet samt Allersheimer Weizen vom Fass, anschließend noch ein Dorfrundgang zum Bergfried https://de.wikipedia.org/wiki/Polle mit tollem Ausblick von oben auf den Camping Platz mit sehr großer Ausdehnung und Blick auf die ziemlich schnell fließende Weser fast ohne Schiff Verkehr am Abend, ein Bootchen wurde mit dem Pressluft Horn begrüßt…

Blick von der Burg Polle auf die Weser

Tag3 9Grad, die Sonne steht dem Platz direkt gegenüber, also SSO Lage. Wir packen Tisch und Stühle raus, lüften die Betten und frühstücken opulent um Mittag draußen! Mit den Rädern sind wir übergesetzt (Tipp gestern Abend von der Bedienung) und bis Bodenwerder gefahren, der Ort ist bekannt auch durch die Familie von Münchhausen und dem Rattenfänger, die Altstadt haben wir per Pedes bei Stromausfall erkundet und sind zurück, ein Weizen vom Fass an einem der vielen Campingplätze und noch ein weiterer Routen Tipp vom Fährmann für die morgige Weiterfahrt. Die jetzt noch geöffnete und toll restaurierte Burgruine Polle samt Turm haben wir besichtigt, den bereits beim Chef reservierten frisch geräucherten warmen Saibling mit Bratkartoffeln und Salat genossen, er hat noch viele Fischteiche samt Mitarbeitern, war aber noch nie auf der Burg, beide Eheleute leben neben dem Restaurant mit den 3 Hunden ohne Ruhetag.

Münchhausen Brunnen in Bodenwerder
700g Saibling frisch aus dem Rauch

Tag4 ca. 270km 4/8 bei Sonnenschein: Polle, Brevörde, Ottenstein, Hehlen (irre Kurvenstrecke) B83 Hameln, B217 nach Hannover, A2 – A352 – A7 bis Doltau Süd, Soltau und Häbe (mundartlich für Heber) zum www.camping-LH.de.

die treuen Ponys in der sandigen Heide

Nach der Einrichtung gibt es ein spätes Frühstück, der Platz gefällt uns sehr, ibs. weil noch nicht so viel los ist. Anschließend starten wir einen Spaziergang ins Straßenkaff Häbe, große Grundstücke überall, aber kein Lebensmittelgeschäft, der Dorfmittelpunkt ist die Kirche an der Kreuzung. Zurück gibt es im CP Restaurant Vollmer einen vorbestellten Tisch: leckere Bratwürste resp. Heidschnucken Minihaxen mit Bratkartoffeln und Buffet Salat…

Stelzen
Bratwürste

Tag5 uns erwartet ein tolles Familienbad (zahlende Mieter fehlen), der Nachbar sägt sich beim Ausparken den rechten Außenspiegel an 3 Bäumen ab und deppert noch die Türe ein, besser so als an unserer Laika. Wir fahren mit dem Bikes los in das Naturschutzgebiet Behringer und Wiseder Heide, naturschöne Wege manchmal mit Tiefsand. Auf dem Rückweg treffen wir Schäfer, Hunde und Schafe...

die Lieferanten für Fleisch und Wolle

und speisen lecker im Restaurant https://www.tuetsberg.de Salate, Maishähnchen Keulen und Schnitzel (alles einheimisch) samt Dietmolder Hefe und Afugato, ein sehr gepflegtes schönes Haus mit sonnigem Garten davor:

Idylle in Tuetsberg

Zurück noch mit unseren Ponys über die Pferdekoppel, um nach 25km dann den Dreck abzuwischen und ins WoMo packen, denn morgen wird es trübe und wir wollen den Bus nehmen.

Tag6 Regen ist angesagt, wir fahren mit dem privat initiierten Bürgerbus (25 Fahrer im Wechsel, 8 Personen Kapazität pro Bus) zum Feriendorf und laufen zum Pietzmoor und weiter die Bohlenwege bis zu den künstlichen weil rechteckigen Teichen,

Idylle im Moor

bei beginnendem Regen geht es weiter bis nach Schneverdingen zum Bahnhof und zur Innenstadt mit dem Wochenmarkt am Rathaus und kaufen ein.

alles vom Tier getrocknet für den Hund – uns ist das Angebot an frischem Fisch doch lieber 🙂

Zurück wieder mit dem Bürgerbus haben wir eine halbstündige Informationsfahrt durch den westlichen Part der Landschaft samt doch intensiver Besiedlung. Im WoMo dann ein sehr spätes Frühstück und mehr. Zum gefühlten ***** Platz: die (noch nicht vermietbaren aber klasse eingerichteten und großen) Familienbäder stehen allen Gästen offen und werden auch leidlich benutzt, die Toiletten sind halt ein Haus weiter. Igs. ist die Anlage ein Kleinod, allerdings scheinen wie oft auch einige Grandler ibs. unter den Dauercamper zu existieren, einer beklagte sich über die Größe kleiner als angegeben (sind nur ca. Werte, denn nicht nur die Parzellen haben auch Rundungen 🙂

viel Platz (zum Nachbarn), der an den 3 Birken hängen blieb

U.E. sind die Plätze riesig mit deutlichen Abständen, das kennen wir auch ganz anders. Die Infrastruktur ist vorbildlich und die gemeinsamen Gebäude mit bemerkenswerten Ausstattungen versehen, warmes Wasser kostet nicht zusätzlich und einen kleinen Laden gibt es bei der Rezeption, das Restaurant ist zudem sehr gut besucht,

hier gibt es gut Essen und Trinken

und das WLAN funzt einwandfrei! Die Vögel zwitschern bei uns zuhause auch ab 4Uhr am Morgen! Für Rad fahrende Wanderer und alle Reiter ist die Heide hier ein herrliches Gebiet.

Radfahrer, Reiter und Wanderer sind hier richtig
ade Heide

Tag7 ca. 400km bei grau in grau weiter zum https://www.gut-fergitz.de/ am Oberuckersee mit Einkauf Zettel für unterwegs, ein großer Einkauf bei Kaufland in Prenzlau (am Unteruckersee), Ankunft am Nachmittag gegen 16Uhr. Erster Abend mit Weißwürstchen und mehr direkt auf der Terrasse und ein langer Rundgang am Ufer…

Sonnenuntergang am Uckersee
Urwald am Ufer
Mond über dem Uckersee

Tag8 um 8 ist die Nacht zu Ende, wir installieren uns weiter und stellen das WoMo mit Strom neben die Scheune, die noch dies Jahr weiter ausgebaut wird, zwei weitere Ferien Wohnungen mit zentralem Gemeinschaftsraum entstehen, die Belegung mit Berlinern ist weit über dem Durchschnitt, auch unter der Woche für Leute die in Ruhe arbeiten wollen, sagt uns der Verwalter, das WLAN ist superschnell!

Stellplatz an der Scheune mit dem wohl schönsten Ausblick auf die Halbinsel – für die Gäste
Pano vom riesigen Garten bis zum Seeufer

Das Wetter ist seit gestern Nachmittag phänomenal mit 20Grad draußen, frieren oder dicke Jacken war gestern. Tochter mit Hund ist seit 12:30 hier, nach knapp 2 Std. Fahrt von zuhause. Eine erste Runde zu Fuß, Tochter mit Motorrad kommt um 14:30, sie hatte die schönste zweitägige Fahrt bis hierher. Nun sind wir zusammen, frühstücken und laufen anschließend wieder zu See und weiter.

Holz für den Kamin
Salat für die Gesundheit
Grill in Vorbereitung
…knockin`on heavens door (Bob Dylan und gefühlte 150 andere Interpreten)
…time waits for no-one (Jagger Richards)

Zurück wird der Grill angezündet, es gibt dicke Lendenstücke aus der Alessi Pfanne und nur kurz auf dem Grill, dazu Folienkartoffeln, Spargelspitzen, weißen Rettichsalat, Blattsalate mit gebratenen Mini Saiblingen und eine Magnum diLeonardo und mehr, so um 150 meist live Songs von der gewünschten Däddy 70 Liste…

nix wie rein, kein Bach ist sicher

Tag9 Ausschlafen, Kaffee draußen und Grill anzünden. Zizek (Kangal) war mit den Frauen schon unterwegs und dabei wohl in jeder Pfütze.

…ich bin müde vom Wandern (Udo Jürgens)

Wir wandern ca. 5km durch herrliche Wälder und Wiesen nach Fieth in den Kastanienhof und essen Rouladen im Garten und nicht nur die…

Kastanienhof in Flieht
Roulade hmmm

und danach auf Umwegen zurück.

Tag10 am Vormittag waren wir wieder über 2 Stunden unterwegs, Frühstück spät nach Mittag und Einkauf in Potzlow, danach auf den Turm der Dorfkirche mit herrlichem Ausblick von oben

über die restaurierte Kirche Blick auf Gut Fergitz und den Uckersee

Es regnet in Strömen wie wohl in halb Deutschland, nur nicht bei uns. Der Kamin ist angezündet, lecker Abendessen drinnen, wir träumen am Kaminfeuer und nicht nur bei Bob Dylan Songs…

Abendstimmung mit Kaminfeuer, vom Schreibtisch aus

Tag11 Fazit 5 Tage Fergitz zu zweit, 4 Tage mit beiden Töchtern samt Zizek. Nach dem gestrigen Regen gibt es viel gespenstig ruhigen Dunst heute, die Sonne ist da und doch noch weit entfernt. Das Gut liegt in einer fantastischen Landschaft direkt am See und bietet sehr viel (außer TV) – wir haben viermal gegrillt und viel Musik, auch draußen gehört, waren einmal im heimeligen Dorfgasthof Fieth eingekehrt, sind ständig gewandert und haben die Wohnung gerne genutzt, alles ist da was wir brauchen, eine tolle Ausstattung, das Beste war das Fernsehen (= fern auf den See sehen). Nach einem langen Rundgang um einen der kleinen Seen noch ein Abendessen auf der Terrasse wegen aufkommendem Wind noch eine zweite Runde vor dem Kamin, morgen ist Abschied… wir fanden die Tage hier einfach nur herrlich und hatten auch Glück mit dem Wetter!

…irgendwann bleib i dann dort (STS) und mein Foto Favorit

https://www.gut-fergitz.de/

http://hohenzollern-architekten.de/

http://ilonakalnoky.de/

Tag12 ca. 40km über Landstraßen und durch die Schorfheide fahren wir nach Eberswalde, auf der vergeblichen Suche nach dem städtischen CP, der nach Auskunft eines sympathischen Radfahrers seit 3 Jahren auf die Eröffnung wartet.

zum Üdersee

Also zurück zum OT Finowfurt an den Oder-Havel Kanal mit Lastschiff Verkehr, auf das www.uedersee.de Camp Finowfurt mitten im Wald, nix los dort nur viele Dauercamper. Wir sind früh abends nach Finowfurt gelaufen, am Kanal entlang, unter der Autobahn hindurch, an der Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtamtes vorbei ins Spieß-Burger, mit weitgehend regionalen Angeboten an Fleisch außer westfälischem Bier und mehr und haben Burger vom Wasserbüffel mit Hobelspänen gegessen und super vertragen trotz unseres Vorhabens weder Fleisch noch Fritteuse, man muss halt flexibel sein –> kontakt@spiess-burger.de- der Nr.1 hier im Ort, sehr gut und nicht billig!

Spiess-Burger flippig – modern – zum Genießen

Tag13 vor 6Uhr fängt irgendein Specht links hinter uns zu klopfen an und hört erst nach einer Stunde auf, jetzt bin ich wach, damit hat er sich wie vieles andere, was ich nicht ändern kann, fest in mein Gedächtnis gehämmert: Auch wenn mittlerweile das Grundgesetz 70 Jahre alt und zigmal angepasst worden ist, hat es leider mit dem §10 Brief- und Postgeheimnis seit dem Internet nicht mehr geklappt, auch €uropa läuft nicht nur in der gemeinsamen Verteidigung Politik bezüglich Aussöhnung mit allen östlichen Nachbarn die Zeit davon! Ungelöst die Umweltverschmutzung (Abfallhalde Meer, CO2 Ausstoß, Entwicklungshilfen und geregelte Einwanderung, Müll – Atom, Plastik, Verpackungen, Verbrauch statt Innovation, Wachstum statt Nachhaltigkeit und Wiederverwendung, Wohnraumförderungen wie früher in sog. Sozialbauten statt Leerstand und Luxussanierungen), ebenso ungelöst die nicht enden wollenden Glaubens-Kriege in nichtdemokratischen Staaten samt Waffenexporten (wozu benötigt ein nach Europa drängender Staat knapp 3000 Kampfpanzer?), die nur selten funktionierende Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit aller Geschlechter, unwirksame Verbote gegen Ausbeutung, Kinderarbeit und Hungerlöhne und letztlich der Raubbau auf der Erdoberfläche durch Zerstörung der Natur.

Zurück zur Reise:

Wir nehmen den Bus 910 zum Markt im Zentrum von Eberswalde, €3 als Tagesticket p.P. wohl subventioniert, der Regionalverkehr ist sehr dicht im Angebot. Wir beginnen im Infobüro und erhalten eine kurze und präzise Planung unseres Rundweges altes Rathaus, Goethetreppe mit Drachenkopf, die Gedenkstätte Synagoge, die Spiegelhaus Bibliothek

Stadtmitte Kirche von der Goethe Treppe aus
Drachenkopf
Detail
Jüdisches Denkmal – ehemalige Synagoge
Parkhaus mit Solarzellen
nochmal
spiegelnde Bibliothek
mit abwechselnd geätzten Glas- und bearbeiteten Betonplatten

und ein leckeres Mittagessen auf der Außenterrasse des www.hausamfinowkanal.com direkt über dem alten Kanal

Blick zur Stadt
Vitello mal anders
ein Teller Buntes
Reh und Spargel
Zander
Blick zum alten Kanal

Der Weg zurück zeigt viele kleine Läden, auch Ketten bieten im Schaufenster praktisch nur untere Preiskategorien an, dem städtischen Publikum ist das wohl gerecht, die dicken Schlitten eher nicht, weil viele demonstrative Auswüchse wie auch im Westen dargestellt sind. Lichtblick hingegen ein O-Bus, wie ich ihn noch gut aus der Jugendzeit kenne, wenn auch nur für 2 kurze Linien, die ich gerne mitgefahren bin!

noch ein echter Stromer

Zurück auf dem CP freuen wir uns über die Sonne und brauchen bis zu Schlafengehen keine Heizung: Heute gab es kurze Hosen und Westen, die meist über dem Arm weil es ein warmer Sonnentag war. Das idyllische Lokal hier am Üdersee hat wohl auf Grund seiner schönen Lage aber kritischen Anfahrt über den CP wenig zu tun, es ist von 12-19 Uhr geöffnet und leer, wie die Pächter damit zurechtkommen wissen nur sie. Wegen der Ameisen und Stechmücken gehen wir früh rein. Morgen geht es weiter nach Berlin.

Tag14 8/11 seit 6Uhr wach auch ohne Specht, dafür Sonne, es geht früh los: Kaufland in Erkner, Einfahrt zum Stellplatz www.koepernickerhof.de um 12:05 (der Rezeptionist war noch da), wir haben einen Platz auf dem historischen Gelände des Gaswerks,

das ehemalige Gaswerk ist heute Stellplatz mit Charme
samt Hotel und Gaststätte mit Biergarten, nicht nur für Reisende

gehen zu Fuß die Bahnhofstraße, kaufen 4 Berliner Verkehrsbetriebe Tageskarten (€28)

BVB

und laufen nach Alt Köpenick zum Rathaus und Schloss, ein Weizen im www.mutter-lusig.berlin direkt am Zusammenfluss von Dahme und Spree,

Alt Köpernick Dahme und Spree Hafen

weiter zum Restaurant Krokodil www.heiraten-berlin.org für Zander und mehr in der ehemaligen Badeanstalt, zur dessen langer Geschichte einen Tipp, erst bestellen und danach die Geschichte des ehemaligen Männerbades in der Speisekarte lesen!

von innen
mit Badestrand
drinnen
Zucchini Gratin
Zander
schon schön hier draußen
das ungefährliche Wappentier Krokodil

Wir laufen zurück zum SP und genießen den Sonnenuntergang bei einem Saale Unstrut Sauvignon (11,5 Kathleen Romberg)

hmmm

und planen weiter, ob Concorde, Morello oder Niesmann & Bischoff eine Lösung für uns wären und genießen eine gute Nacht in unserer Laika!

more than enough is never too much (Deep Purple)

Tag15 ab Köpenick mit den BVB los zum Hermannsplatz für ein opulentes Frühstück bei der Tochter (mit dem Hund), anschließend auf die Hasenheide zum Kulturrummel. Zurück über die Jannowitzbrücke bis Köpenick, abendlicher Ausklang mit einem wunderschönen Sonnenuntergang vor Baukränen mitten in der Stadt, eine ideale Verwendung eines alten Gaswerkes mit einer schönen Gaststätte samt Biergarten – nicht nur für Reisemobile.

so schön kann Stellplatz sein…

Tag16 viel Sonne, die Disko war bis 6Uhr noch zu hören, Berlin wäre für uns keine Stadt mehr, auf den Strassen zu viel Hundedreck und Graffiti Sprühereien überall, viele ab- und durchgedrehte Typen, so ab Mittag sind die Bierflaschen in der Hand usus, überall liegt Müll herum, weil einfach so weggeworfen, in der Hasenheide sind zerschlagene Glasflaschen auch in den Büschen, auch Knochenreste von gebratenen Lämmern&Co, schlicht gesagt ein Saustall wie wir ihn nicht brauchen. Wir freuen uns dennoch auf den heutigen Tag… wir fahren zum stylistischem Arbeitsplatz https://toa.berlin/ – Europas führendem Technologie Festival plus Umgebung am Spreeufer,

selbsterklärend
fehlt hier was? Nein!
auch hier wird gerne gearbeitet

zum Hafen mit Fest, dann weiter zum Funkhaus zu beiden Z = ZOLA und Milchbar für Pizza und Salat,

Spreeufer mit beiden Lokalen und Außenplätzen vor dem Funkhaus

wieder direkt am Spreeufer https://www.top10berlin.de/de/cat/essen-267/pizza-1400/zola-4684#1

Übertragungssaal im alten Funkhaus
napolitanische Pizza at its best

und danach zurück zum Gaswerk samt €uropäischem Wahlausgang für Deutschland.  

Tag17 ca. 500km bis zum Edersee, über Leipzig und Göttingen, zwar etwas länger aber dafür ein ruhiger Belag und das bei nunmehr 40.000km! Wir kaufen Vorräte in Fritzlar und treffen schon um 15:30 bei www.camping-teichmann.de ein, essen grüne Soße mit Eiern und Salzkartoffeln (10) plus Salatteller (5) plus Weizen (4) in der Platzkneipe wie vor 2 Jahren, damals gab es lecker Fisch, jetzt ist schlicht SB angesagt bei satten Preisen. Die frisch gewaschene Wäsche hier im WoMo ist jedenfalls bestens getrocknet.

…noch gibt es Platz genug

Tag18 bewölkt aber ruhig, es gibt viele Dauercamper mit umfangreichen Aufbauten, aber auch freie Plätze. Entenpärchen laufen herum und suchen Futter, friedliche Hunde wie Sand am Meer. Ich schaue mir einen 6m langen ADAC Ducato mit Weinsberg Ausbau samt Längsbetten an, unsere Lanka ist 7m lang und hat eine richtige Garage für die Fahrräder und mehr. Wir laufen zum Nationalpark Bahnhof nach Herzhausen und fahren mit der regionalen Schiene nach Korbach, samt Schwatz mit dem Schaffner über die Linie Marburg bis Brilon,

Schaffner sein, das woar amol woas (Wolfgang Ambros)

verbringen den Nachmittag bei Freunden und Verwandtschaft und genießen die Heimfahrt durch die Freunde. 

Tag19 Frühstück im Freien! Wir nehmen wie gestern die Lokalbahn nach Korbach, schlendern durch die neue Fußgängerzone, genießen wieder die schöne Altstadt und treffen nachmittags bei unseren Freunden ein.

Farbenlehre Kinder?schuhe
Farbenleere Fußball?schuhe

Dann entschließen wir uns, das mit dem Hotel Sonne in Frankenberg verbandelte Landgut www.walkenmuehle.de wieder aufzusuchen und genießen: Entrecote, Kotelett und Pulled Pork, klasse regionale Küche,

upps der stand halt auf dem Fensterbrett
300g Freiland Schweinskotelett mit Kräuterquark
pulled porc
Tafel-Freuden

und finden zurück die Südwiese laut und razzevoll vor 🙂

alle da!

Tag20 die Nacht ist arschkalt mit 5Grad, das Gas um 7Uhr alle, also Flaschenwechsel und Betten raus zum frieren. Das Wetter wird prächtig, die Sonne scheint! Wir verlassen den CP früh mit 11kg Alu-Gas, fahren Richtung Marburg und dann die Autobahn durch Gießen nach Frankfurt, laden das Zelt der Tochter mit der GS plus Utensilien ein, fahren über Darmstadt bis vor Heidelberg die B3, genervt von Ampeln auf die Autobahn und in Philippsburg ab zum www.caming-freyersee.de wo wir um 14Uhr freundlich eingewiesen werden, herrlicher Rundum Platz (>Paradies) direkt am See mit Blick auf die Kühltürme.

Reaktor 2 ist noch bis Jahresende in Betrieb

Unsere Tochter kommt gegen 15Uhr, wir frühstücken sehr spät in der Sonne, brezeln uns auf und laufen 5km zur Eremitage nach https://www.waghaeusel.de/176951.html mit Gartenmesse und Festzelt, Mathias Reim beginnt 20:10 mit einem beeindruckenden Konzert (2h15min – 5:13 Finale Verdammt ich lieb Dich), fahren wir mit der Taxe zurück und verschwinden um 1:01 müde in den Betten bzw. in der Schlafrolle im Zelt.

Tag21 spätes Aufstehen, die Nacht war sehr warm, endlich keine morgendliche Truma Heizung mehr nötig, es soll das erste richtige Sommer Wochenende werden. Das WLAN funzt träge bis nicht, 4G ist hier schnell. Kurztrip in den Ort, 12.000 Einwohner, ein Brauhaus, viele Döner… Unsere Nachbarn sind Triathleten, haben 2 wunderschöne Rennräder, am späten Abend kommen noch zwei sympathische Brüder (Amerikaner) dazu, die in 2 Wochen 1200 km den Rhein runter radeln. Wir hatten zuvor auf der Terrasse beim Italiener im Seehotel Tomatensuppe und Parpadelle, Thunfischsalat und Pizza, Raukesalat und Schafskäse aus dem Ofen und einen schönen Tisch direkt zum See:

Terrasse mit Pizza Ofen
Rauke Pilz Salat
und noch einer mit Tonno
Pizza mit Schinken
Schafskäse aus dem Ofen
Bandnudel mit Krabben und Spargel
Liegeplatz (SB 🙂

und auf der Wiese im kleinen Paradies des CP einen herrlichen Sonnenuntergang:

Tag22 letzter Tag für unsere Tochter, sie geht schwimmen und fährt um 14 Uhr, wir umrunden später um den See

Blick über den See auf den sehr schön gelegenen Campingplatz

und essen erstklassig zu Abend im Garten vom weitläufigen Restaurant Löwenbräu am Marktplatz in Philippsburg: Tartar vom Lachs mit Röstitalern und Hefeweizen, Zander mit Rote Beete Kartoffeln und einem Frati Luganer, türkischem Mokka und Birne auffehausse und einem Schwatz mit dem tschechischen Chef, ein ehrenwerter Abschluss der Reise, die wir so gerne fortsetzen würden:

Später noch ein Schwatz mit dem Nachbarehepaar, die mit dem Rad zum Bodensee wollen (Tipp -> Sandseele) und einen Corsa Transporter zu WoMo umgebaut haben, mit Martin und Malcolm, zwei Australiern auf der >Eurobike Tour< Rhein abwärts und ein 0,75 unfiltriertes Hefeweizen von hier. Es ist der Abschluss einer wunderschönen Reise.

Tag23 6:30 Wecken, unsere Triathleten sind schon unterwegs, 9-16 Uhr schwimmen radeln rennen im Team, Hochachtung!

Paradies Wiese am frühen Morgen

Wir starten kurz nach 9Uhr, fahren kurz die A5, dann die A6 nach Heilbronn sowie Ulm (Stau 30min wegen Tunnelerneuerung => einspurig, geglückte Stauumfahrung bei Ulm, komplett dichter Rückreiseverkehr von Lindau bis vor Ulm auf der Gegenfahrbahn ohne jegliche Staumeldungen) und die A7 bis Memmingen, dann die A96 bis Wangen und von dort in die Großgarage resp. mit dem PKW nach Hause, wo wir alles wohlbehalten vorfinden, die Natur zeigt auch auf Grund der Regenfälle ein irres Wachstum.

Fazit: es war irre schön und bitte weiter so, wir wollen mal sehen was noch wird 🙂

iPhone 7+  ooc – NIK Snapseed (zwei Panos) – FastResize

(c) slowfoto.de

ECO oder VIP?

Fahr- und Nutzungsbericht LAIKA Ecovip 309 auf FIAT Ducato Basis

 

xxx
gemeinsam unter Campern

Im vergangenen Jahr haben wir ein Wohnmobil gekauft, nach fünf Jahren Suche und mehreren Anmietungen samt Aufenthalten auf Campingplätzen, einmal auch im sog. Mobilhome und einmal im Bungalow. Mittlerweile sind wir fast 8tKm und zwei halbe Saisons weiter, die Anschaffung aus dem damals verfügbaren Angebot des http://www.ernst-caravan.de und Freizeitzentrum in Ettenheim haben wir (noch) nicht bereut: Wir wollten ein Modell mit speziellem Wandaufbau wie bei HYMER oder der zum gleichnamigen Konzern gehörenden italienischen Marke LAIKA, mit Längsbetten im Fond und großer Garage für Fahrräder, Tisch und Stühlen. Eine Hilfe dazu war auch der Bericht in promobil http://www.promobil.de/test/supercheck-laika-ecovip-309-urlaub-auf-Italienisch-6491764.html .

Trotz unserer vorherrschenden Vorliebe für >darf es etwas weniger sein< blieben wir also bei 6,99m Länge und 3.850 Kg Maximalgewicht dank luftgefederter Goldschmitt Unterstützung für die Hinterachse hängen, um den 150PS Vortrieb des 2,3 Liter 4-Zylinder Dieselmotors mit 360Nm bei 1.600U/min sicherer auf der Piste zu halten. Zudem ist eine Anfahrts- und eine zusätzliche Traktionshilfe per Taste zuschaltbar. Meine vorherige Zurückhaltung bezüglich des Frontantriebs reduzierte sich nach einer Probefahrt mit Stern und Heckantrieb sowohl hinsichtlich Motorlauf als auch der Getriebeautomatik, und nach den bisher gefahrenen Langstrecken kann ich diese Entscheidung nur unterstreichen: Unser Ducato benötigt 9,7l Diesel pro 100km über die gesamte Distanz, kaum Öl und fährt sich bei 80/100kmh GPS (Straße/Autobahn) entspannt und vor allem sehr leise. Die Automatik schaltet, geruhsame Fahrweise vorausgesetzt, ab 2.000U/min hoch und bergab unter Last selbstständig recht früh zurück, so dass ein sehr gleichförmiges Pilotieren ganz ohne spürbare Schaltfunktionen erfolgt, ein zuschaltender oder konstanter Vierradantrieb ist zumindest auf asphaltierten Strassen und festen Wegen nicht zwingend erforderlich. Man sollte allerdings bei der Beladung gut aufpassen und keinesfalls mit vollem Tank, Frischwasser- und Abwasserbehälter steile Pässe (Lechtal, Timmelsjoch & Co) insbesondere hinabfahren wollen, was aber grundsätzlich für alle schweren Kfz gilt!

ccc
einsam im Hochland

Positiv: Weil nur teilintegriert, sind unfallbedingte Austauschteile an der großen Fahrkabine relativ günstige Originalware, wie ein Frontscheibenschaden wegen Steinschlag zeigte, es waren €750.- zu zahlen. Für uns ist die Fiat Kabine groß genug, der enorme Stauraum aufgeräumt, die Vordersitze sind vorzüglich und bequem ausgeformt und bieten auf langen Strecken viel Komfort samt Verstellbarkeit und am Abend zwei gemütliche Sitzplätze, der Tisch dazu ist per Knopfdruck in alle Richtungen zu verschieben. Die Zusatzheizung unter dem Fahrersitz ist effektiv, die manuelle Kühlung per Ventilator oder Zuwärme gut zu regeln, die Seitenfenster sind leise und zugfrei zu öffnen bzw. (teil)offen zu fahren. Der Laika bietet kein Luxusinterieur einer Nobelkarosse, sondern ist ein ab Werk gut und intelligent ausgestatteter Reisebus.

Wir nutzen die Dusche als Kleiderschrank mit einer zusätzlichen Teleskopstange oben, die Duschwanne unten als große Ablage, die Kochplatten lieber draußen im Freien (GAZ 3Liter Kartusche mit direkt aufgeschraubtem Brenner plus sehr gut beschichteter Allesi Pfanne mit beidseitigen Griffen s.a. http://www.amazon.de/Campingaz-31483-Campingkocher-Super-Carena/dp/B0002DF17W/ref=pd_sim_200_4?ie=UTF8&refRID=0KH8NZ7JW8TZQK1A8NK5 – den Regler braucht es nicht!) und dafür innen eine Krups Nespresso für den kleinen oder langen Schwarzen, ein preiswerter Luxus im Vergleich zur innländisch gebotenen Kaffeeszene, wenn man vom unvergleichlichen Angebot südlicher Länder mit 1€ = 1 Espresso absieht. Der bemängelt nur 100l kleine Kühlschrank reicht uns für den regelmäßigen frischen Einkauf völlig aus, wir bevorzugen sowieso regionale Produkte und benötigen außer Mineralwasser wenig Vorräte…

Der beidseitige Zugang zur Garage ist sehr groß und praktisch, die Kunststoff Boden(bade)wanne einfach ausspülbar, 220kg trägt der Hilfsrahmen und das Heck bleibt damit Fahrradträger frei, basta, elastische Körbe helfen bei der Ordnung. Eine 220 Volt plus eine 12 Volt Dauerstrom führende Steckdose wünsche ich mir noch.

der Weg ist das Ziel
der Weg ist das Ziel

Über die Truma Heizung lässt sich nur positiv berichten, zumal sie mit Ventilator in Maximalstellung ohne Heizung zusätzlich eine enorme Durchlüftung ermöglicht.

Kritik: Die Längsbetten sind nicht die häusliche Königsklasse mit 90x200er Matratzen, in Fahrtrichtung links sollte die beste aller Beifahrerinnen nicht länger als 175cm sein resp. rechts der Fahrer nicht mehr als 185cm aufweisen, ansonsten schläft es sich wirklich gut, aber etwas weit entfernt um Gute Nacht zu sagen. Man kann das Mittelteil noch zu einem dritten Schlafplatz ergänzen, oder den Tisch zu einem vierten, was wir zu zweit ja nicht benötigen.

An sich wollten wir die dunkle Holzimitat Austattung, wie sie die hervorragend ausgeleuchtete Präsentation der Laika Webseite und das Prospekt zeigen, in der eher düsteren Wirklichkeit beeinflusst die hellere Farbe die Stimmung vorteilhafter, schade drum, aber es ist so! Die aufgehängten (Über-) Gardinen sind Relikte aus der Gelsenkirchner Barockzeit und wurden flugs abgenommen und nur teilweise ersetzt, hier differiert unser Geschmack deutlich, die hellen Bezugsstoffe hingegen sind stofflich wertig und ebenso verarbeitet. Ganz daneben ist der aus gleichem Material bestehende aber in der Funktion eher schlichte Vorhang im Fahrhaus, einmal verkürzt er den Blick und zweitens sind präzise ansteckbare Formteile zur Front- und Seitenscheiben Abdeckung idealer, sie können zudem auf dem Hubbett unschwer aufbewahrt werden: Über den Geschmack lässt sich vortrefflich streiten, über die Funktion hingegen nicht – Tipp http://www.schlanser.ch/catalog/product_info.php?info=p63701_thermomatte-fiat-ducato.html&amp;XTCsid=ij1srubaolrkbr94n1658s4v92

Zusammenfassung: Der Ecovip ist weder wirklich eco noch vip, sondern ein in sich funktionell gelungen gestylter Camper (europäisch für Wohnmobil), dessen optische Ausmaße eher einen höheren Treibstoffverbrauch vermuten lassen – innen lebt es sich für zwei Personen sehr gut, mit kleinen Kindern und dem Hubbett sicher ebenso, getestet haben wir das aus Altersgründen nicht. Die 150PS Automatik Motorisierung ist für beschauliches und ökonomisches Reisen ausgelegt, wenn Beschleunigen oder Überholen angesagt ist, wirkt der kraftvolle Vierzylinder ab 1.500 U/min auch im 6.Gang unangestrengt, hohe Drehzahlen >3.000/min erreicht man ja nur beim Bergabfahren im notwendigerweise kleinen Gang – was will man mehr? Reisen statt Rasen sagte der freundliche und geduldige und immer top informierte und informierende Berater und Geschäftsführer Alexander Ernst!

yyy
allein unter Gleichen

© slowfoto.de