Studiofotografie – the making of

Spotlight Models im Studio von Frank SOLF in Alsfeld

Beim shooting von Anna und Jasmin war slowfoto dabei: Zwei langjährige Freundinnen wollte mit einer gemeinsamen Fotoserie die aktuelle Situation dokumentieren – so wie beide Mädels an diesem Tage waren. Die Übersicht zeigt Solfs Studio mit der HENSEL Blitzanlage, dem Hintergrund und auch ein paar Utenslien, die eigentlich nicht mit aufs Bild müssen 🙂

Als Diashow sind 15 Aufnahmen aus den vergangenen Jahren ausgewählt, die uns besonders gefallen haben – viel Spaß beim Betrachten!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auffallend ist die gute Stimmung, die ich immer wieder im Studio vorgefunden habe, neben der ernsten Arbeit wird viel gelacht, schließlich sollen die Sonnenseiten der Models mit dem Spotlight festgehalten werden…

Solf arbeitet mit Canon Kamera- und Hensel Studiotechnik.

http://www.spotlight-models.de/Spotlightfotography/impressum.htm

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/448496

http://www.model-kartei.de/sedcard/fotograf/7298/

(c) http://www.slowfoto.de/

JANSJÖ LED

IKEA bietet zum 50% reduzierten Preis von € 9,99 JANSJÖ Arbeitsleuchten mit Klasse 2 LED 450nm max. 3,6 Watt an. Ideal der schwere Fuss, der Schwanenhals und sehr gut die Lichtausbeute. Die Leuchten sind in silber matt, rosa, rot und schwarz glänzend erhältlich, die Artikel Nummer der silbernen ist 701236682. Viel Spass beim Ausleuchten von kleinen Objekten.

(c) www.slowfoto.de

Einfach bessere Fotos – Teil 5

Tipps für digitale Spiegelreflexkameras

Allgemeine fotografische Grundlagen

Panoramen

Kompakte digitale Kameras bilden meist im Format 3:4, dSLR mit der Ausnahme Olympus im vom Kleinbild bekannten Format 2:3 ab. In der Landschaft oder Natur finden sich viele Strukturen, die damit ungenügend abzubilden sind. Abhilfe schaffen panoramische Aufnahmetechniken, also mehrere Aufnahmen vom gleichen Standort (mit identischem Parametern) horizontal oder vertikal gestaffelt und später am PC mit einer geeigneten Software zusammengerechnet (CANON Photo Stitch).

Details kommen bei diesen pixelgewaltigen Aufnahmen besonders zur Geltung. Zudem sind Größenvergleiche, gerade in landschaftlichen Strukturen, besonders gut zu beurteilen. Natürlich ist eine sorgfältige Planung der Brennweite oder besser des vertikal verwendeten Bildwinkels nötig, um interessante Aufnahmen zu erhalten, auch hier gilt je näher desto kürzer, je weiter entfernt, desto länger kann die Brennweite sein. Wer zunächst mit zwei oder drei Aufnahmen arbeitet, die durchaus auch im Hochformat erstellt sind, wird staunen, welche Möglichkeiten auch ohne superweitwinklige Objektive bestehen.

Landschaften und Natur

Der die Umwelt bewusst respektierende Fotograf betrachtet die Natur als Geschenk und sich selbst darin als Gast, er hinterlässt keinen Müll und muss auch nichts alles anfassen, wobei ein in die Bildkomposition gebogener Zweig sich unproblematisch von selbst reponiert. Geschütze Pflanzen nimmt man als Bilddatei mit nach Hause und scheue oder wilde Tiere sind draußen besser aufgehoben.

Unproblematisch lassen sich Nachbars Katze und andere Kleintiere im eigenen Garten aufnehmen, der Zoo oder das Gehege im Wald oder die geführte Safari bieten noch viel mehr.

Personen

Fremde Personen sollen zuvor mit der Fotografie einverstanden sein, Vertrauen kann man durch Erfragen erwerben, um negative Emotionen und gekränkte Gefühle zu vermeiden. Entsprechende Verwendungsverträge sichern die Rechte an den eigenen Fotografien. Ab sieben Personen im Bild erübrigen sich diese Fragen, es sei denn, es handelt sich um Veranstaltungen (Bühne).

Porträts, Hintergrund und Umgebung

Für ungewöhnliche Fotos gilt, entweder sehr junge oder sehr alte Personen aufzunehmen, denn alles andere gibt es zuhauf. Sind diese Porträtierten bildwichtig, muss auf den Hintergrund geachtet werden, weiße Haare kommen vor hellem Hintergrund weniger gut zur Wirkung! Auch eine unpassende Umgebung lässt falsche Rückschlüsse zu und muss vermieden werden. Grundsätzlich sind offene Blenden mit geringerer Schärfentiefe, die nur die betroffene Person scharf zeichnet, geeigneter als die knackscharfen und vielleicht noch geblitzten Aufnahmen aus der kompakten Kamera mit überlichteten Hautarealen im Gesicht auf Grund des zu geringen Abstandes.

Städte und Gebäude

Immer wieder bieten Innenstädte eine bemerkenswerte Abwechslung zwischen Architektur und Leben: Ein besonderer Standpunkt ist die Voraussetzung für eine wirkende Aufnahmen, bei nur sehr nahen Abstände kann die kürzere Brennweiten auch nach oben gerichtet interessant sein. So interessant Märkte auch sein mögen, zu viele Menschen verdecken Motive, oft ist hier weniger mehr.

Kirchen und Innenräume sollten ohne erschlagenden Blitz aufgenommen werden, stabile Unterlagen bieten das Gestühl, der Funk-, Kabel- oder Selbstauslöser hilft noch weiter vor Verwackeln.

Öffentliche Gebäude zu fotografieren bedürfen oft der schriftlichen Genehmigung, dann allerdings darf man nach Herzenslust arbeiten.

Fotografieren verboten

Dies lässt sich nur verdeckt mit der Kompakten aus der Jacke heraus umgehen. Auch hierbei ist darauf zu achten, dass Personen nicht in für sie kompromittierende Situationen dargestellt werden. Verbote gelten immer für Personen wie Schauspieler mit einem Bekanntheitsgrad, vor allem bei Veranstaltungen ist das Aufzeichnungsverbot die Regel. Gleiches gilt für viele Kulturkreise, in denen Frauen nicht wirklich gleichberechtigt sind. Wer sich über das Fotografierverbot, auch bei militärischen Anlagen oder vor und in bestimmten öffentlichen Gebäuden, einfach und gedankenlos hinwegsetzt, riskiert die eigene Ausrüstung durch Beschlagnahme und die Fortsetzung des Urlaubs im Polizeihotel.

Zusammenfassung

Einmal scherzhaft ausgedrückt, entsteht das Bild schon vor der Aufnahme – zwischen den Ohren, dazu gilt:

1) Mit dem Auge (der Kamera) sehen

a) Was will ich mit dem Bild aussagen
b) Was will ich überhaupt zeigen
c) Was will ich nicht aussagen
d) Was will ich keinesfalls zeigen

2) Kamera: Ausstattung und Einstellung

a) Wo ist der bildwichtige Mittelpunkt
b) Welcher Ausschnitt ist richtig
c) Welche Lichtführung ist richtig
d) Kontrast – Hintergrund – Schatten

3) Ein Bild ist erst dann gut, wenn man nichts mehr daran ändern sollte.

wird fortgesetzt…

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Workshop: Alsfelder Fototage 06. und 07.08.2010 – Wieviel Licht ist wirklich nötig?

Liebe Fotofreunde,

das „Junge Gesicht Oberhessens“ aus den Alsfelder Kulturtagen hat Spuren hinterlassen, unser aktuelles Projekt „Alsfelder Fototage“ zur Information anbei:

Wieviel Licht ist wirklich nötig?

Im Rahmen der Alsfelder Fototage zeigen wir Lösungen:

Termin FR 6. und SA 7. August 2010 in Verbindung mit dem Alsfelder Stadtfest, womit interessante Gelegenheiten nicht nur für Available Light Fotos geboten werden:

Referenten jeweils in alphabetischer Reihenfolge:

Axel Pries – Redakteur OZ und Fotograf
www.mehr-als-klick.de sowie www.fotocommunity.de

Frank Solf – Fotograf mit eigenem Studio
www.fotocommunity.de

und nicht zuletzt auch beide auch unter www.spotlight-models.de

und zusätzlich

Mark Hannig
www.fotocommunity.de
mit dem Thema www.flash2softbox.com

Peter Paul Zehner
www.slowfoto.de
mit dem Thema Crop vs. Vollformatsensor – unendlich bis nah

Mit der Studioarbeit fangen wir auch am Freitagabend an:

FR 06.August 18:000-21:00
Studioblitzen Licht satt ISO 100 1/125sec Blende 8 samt Beamerkontrolle

SA 07.August 09:00-12:00
Außen-Aufnahmen Availabel Light mit Aufhellern und Aufhellblitz

SA 07.August 13:00-16:00
Praxis des mobilen Lichteinsatz anhand der Beamerkontrolle, Fragen

Hier nun einige Stichwortvorschläge zu den genannten Themen,
denn Fotografie ist nunmal Zeichnen mit Licht und diesmal geht es um:

– Lichtqualitäten und die Möglichkeiten zur Einflussnahme

– Blitzlicht, Aufheller und Aufhellblitz, available Light

– Bildaufbau mit Lichtführung als Gestaltungselement

– Ausleuchtungstechniken in der Objekt- und Portraitfotografie

Zur Hensel-Studio-Technik:

Der Fotograf bedient die Anlage mit dem Sender, es sind verschiedene Diffusoren für die Blitzröhren vorhanden (Softboxen, Striplights uam, Spotlights). Die Firma Hensel wird mit Gerätschaften und einem Repräsentanten vertreten sein.

Zur flash2softbox Technik:

Hierbei werden Lichtformer an vorhandene Systemblitze adaptiert, die mobile und vom Netzstrom unabhängige Verwendung bleibt ebenso wie die ETTL Steuerung möglich.

Zur Thematik Crop- gegenüber Vollformatsensor:

Wesentliche Unterschiede führen mit beiden Sensorgrößen zu technisch erstklassigen Aufnahmen, wenn gewisse Kriterien beachtet werden. Durch bewusste Auswahl einer bestimmten Sensorgröße kann der Fotograf gestalterisch Einfluss auf das Bildergebnis nehmen.

Die Kosten für das Seminar betragen einschließlich Abgaben und Catering € 240.- pro Teilnehmer.

Hotelzimmer bucht jeder selbst:

Hotel Klingelhöffer – Hotel Krone – Hotel zum Schwalbennest
Diese Hotels sind so zentral gelegen, so dass der PKW stehen bleiben kann.

Es stehen nur zehn Teilnahmeplätze zur Verfügung, da es sich um einen Workshop handelt. Bei weniger als acht Teilnehmern kann der Kurs abgesagt werden, ebenso bei Verhinderung eines Referenten. Anmeldung bitte schriftlich mit Angabe des Abbuchungskontos oder Vorabüberweisung nach Absprache, es gilt die Reihenfolge der Anmeldung.

Grundvoraussetzung ist der Umgang mit einer dSLR und Lust am differenzierten Fotografieren.
Kamera mit Speicherkarten, Ladegerät und Akku-s samt Blitz plus Noti usw bitte mitbringen, irgendeine Version von Photoshop oder PS Elements ist sinnvoll.

Herzliche Grüße!


Kontakt & Anmeldung

Peter Paul Zehner
BOX 1546
36304 ALSFELD

FON: 06631 5782
FAX: 06631 73713

MAIL: workshop@slowfoto.de

www. s l o w f o t o .de